Zulassungsvoraussetzung "Bereiterprüfung"

By Briana | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Hallo,

ich werde bei Onkel G gerade nicht fündig :rolleyes:

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Es gibt doch so eine Bereiter?/Berufsreiter(?) prüfung. Weiß gerade nicht genau wie das heißt :red:

Weiß jemand was für Voraussetzungen verlnagt werden? Dressur und/oder Springen etc
Reicht eine bestimmte LK oder Turniererfolge?

(nein, ich möchte mich nicht anmelden – wobei ein bisschen Größenwahn :whistling: ) xmas

lg Briana

  • Lodoherz Lodoherz sagt:

    Nun ja, halt eine dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt reiten. Bei der Abschlußprüfung muss in der Praxis glaub ich auf L- Niveau geritten werden. Theoretisch/fachlich ist es auch nicht ohne. Als Seiteneinsteiger kann man die Prüfung auch machen. man muss aber glaub ich mind. 5 Jahre berufliche Erfahrung im Reiten/Unterricht geben haben. Wie es genau läuft, da müsste ich mal in meinem zur Zeit völlig durcheinandergewürfeltem Bücherregal suchen. :panik1:

  • Avatar Briana sagt:

    L-Niveau springen und dressur? :blinzel:

    Kann man sich dort vom springen befreien lassen?

  • Avatar sabrell sagt:

    Kann man sich dort vom springen befreien lassen?

    Aber ja. Und wenn Du lieb fragst, vom Reiten sicher auch.

    *kopfschüttel*

  • Avatar Briana sagt:

    Immer diese unsachlichen Kommentare ohne Hintergrundwissen warum und weshalb…. :rolleyes:

  • Avatar maurits sagt:

    nee aber reiten müsste man schon können und springen sollte beim Berufsreiter dazugehören.

    Ausser beim klassisch-barocken Trainer, da braucht das nicht. Ich enthalte mich da meines Kommentars. Aufgrund nachweislicher „Koryphäen“ die hier in meinem Umkreis wirken und mich das gruseln lehren.

    lg
    mau

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    .

    nee aber reiten müsste man schon können und springen sollte beim Berufsreiter dazugehören.

    Also ich muss das verifizieren :eye:
    Jaja, einen richtigen „Stiefel“ sollte man schon reiten können. *schmunzel* xmas

    Z.B. Anforderungen für die Meisterschaft 2010:
    der Bundes-Berufswettbewerb für Pferdewirte- Schwerpunkt „Reiten“- Ende November 2010 in der Deutschen Reitschule in Warendorf:
    Im Springen musste zunächst ein Stilspringen der Klasse A :resp: :resp: bewältigt werden. Nach dem „K.o.-System“ ging es in Runde zwei mit einer Stilspringprüfung mit Standardanforderungen der Kl. A :resp: :resp: weiter. Wer die schaffte – und die schafften leider nicht alle :outlaugh: :na: 😀 bestritten dann schließlich auch die dritte Runde, ein Stilspringen der Klasse L. :panik1: :panik1: .

    In Ehrfurcht 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Guten Morgen,
    @Briana, mal ernsthaft: Es gibt nun echt so viele RL, die nur Dressur unterrichten – beim Berufsreiter denke ich, sollte das Spektrum schon ein wenig größer sein und auch Springen beinhalten. Mal ganz abgesehen von den Gründen…
    Weiß eigentlich jemand hier, wie und warum man die Stensbeck-Plakette in Bronze bekommt? Keine Ahnung, wie ich gerade darauf komme, fiel mir nur so ein. Auchschmunzelt xmas

  • Avatar Monty sagt:

    Ich denke die Zulassungsvorraussetzungen zur Bereiterprüfung sind nicht das Problem. Die erste Hürde ist viel früher zu nehmen, nämlich dann, wenn man einen Ausbildungsplatz sucht. Die Ställe nehmen einen ja nicht, weil sie so menschenfreundlich sind und gerne junge Leute ausbilden.
    Der Azubi soll gleich voll eingesetzt werden können und nicht erst im Ausbildungsstall das reiten lernen (ist ja irgendwo auch eine billige Arbeitskraft, nech?). Das man sich dort weiter entwickelt, keine Frage, aber bißchen was können sollte man vorher schon.

    In Münster werden regelmäßig Tage angeboten, an denen junge Leute, die sich für den Beruf interessieren, zum Vorreiten kommen können und dort ehrlich und offen gesagt bekommen, ob sie mit ihrem momentanen Leistungsstand überhaupt für den Beruf in Frage kommen. Und da wurden schon einige wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. :ja:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Weiß eigentlich jemand hier, wie und warum man die Stensbeck-Plakette in Bronze bekommt?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Maria_Stensbeck vielleicht für eine gute Abschlussprüfung :denk: :nix: immerhin gute Voraussetzungen wenn man Pferde an den Mann oder die Frau bringen will *schmunzel* :na:

  • Avatar nisenase sagt:

    Maurits: aber beim Tranier C barock ist auch Springen mit bei;)
    Aber hier wurde ja vom „richtigen“ Berufsreiter gesprochen, also erstmal Pferdewirt Schwerpunkt reiten ausbilden lassen……Aber man wird wohl eher perfect Ställe misten können anstatt ordentlich reiten. Außer man hat Glück und hat nen guten Ausbilder im Ausbildungsstall.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Weiß eigentlich jemand hier, wie und warum man die Stensbeck-Plakette in Bronze bekommt?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Maria_Stensbeck vielleicht für eine gute Abschlussprüfung :denk: :nix: immerhin gute Voraussetzungen wenn man Pferde an den Mann oder die Frau bringen will *schmunzel* :na:

    Hättest Du mir das nicht mal ein paar Jahre früher erklären können – unsere Jungs kommen doch tatsächlich von Züchtern, die nicht reiten können. Boah, kein Wunder, dass das keine Selbstläufer sind 😀 Ach ja: Gute Abschlussprüfung scheint es gewesen zu sein: „Die Stensbeck-Plakette (siehe auch Georg-Graf-von-Lehndorff-Plakette) wird seit 1983 als Auszeichnung an Pferdewirte (Schwerpunkt Reiten) und ihre Ausbilder sowie an Pferdewirtschaftsmeister verliehen die mit einer guten bis sehr guten Abschlussprüfung in den praktischen Fächern, der Unterrichtserteilung und der Reitlehre abgeschlossen haben.“ Aber wahrscheinlich mussten die da nur eine E-Dressur reiten. Kicher :ostern:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ja genau, ich habe aber den Wikipedia-Link schon eingestellt, hättest ihn nicht abschreiben zu brauchen :na:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Yep, hattest Du – aber doch ganz offenbar selbst nicht gelesen. Oder wie erklärt sich Deine Frage unten? 😀

    vielleicht für eine gute Abschlussprüfung :denk: :nix:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    doch, doch…klar habe ich es gelesen, ich lese meist alles :rolleyes:

    Nur ist es mir eigentlich relativ schnuppe, darum der :nix: 😀

  • Avatar Lisa Pueschel sagt:

    netter tread mal wieder. selten so herzlich gelacht so frueh am morgen

  • Avatar Monty sagt:

    Aber man wird wohl eher perfect Ställe misten können anstatt ordentlich reiten. Außer man hat Glück und hat nen guten Ausbilder im Ausbildungsstall.

    Das kann ich von den Ställen, die ich so kenne eigentlich weniger sagen. Lederzeug putzen und so, ok. Ansonsten dürfen die Azubis doch viel an die Pferde (und machmal auch drauf xmas ) . Für die Ställe gibt es extra Boxenmacher. Die arbeiten schneller und noch billiger. :daumen:

  • Avatar Diana sagt:

    Weiß eigentlich jemand hier, wie und warum man die Stensbeck-Plakette in Bronze bekommt?

    vielleicht für eine gute Abschlussprüfung

    Oh ja:

    Insgesamt 42 Absolventen der Abschlussprüfungen mit dem Schwerpunkt Reiten erhielten für einen Notendurchschnitt von 2,49 und besser die Stensbeck-Plakette.

    Aus den Nachrichten des Pferdesportsverbands Weser-Ems 2005.
    Ab 2,5 – ist das wirklich so gut? :huh:

  • Avatar Monty sagt:

    Ab 2,5 – ist das wirklich so gut?

    Wenn du weißt, wie viele in den mündlichen/ schriftlichen Prüfungen abschneiden, ist ab 2,5 als Schnitt schon wirklich gut. :whistling: :wacko: :flucht:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Laut der Notenerklärungen im Bereiterbrief ist 2,49 „gut“.

  • Avatar Diana sagt:

    Ja, und wenn ein Gärtner mit dreikommasoviel abschneidet ist das schlecht bis beinahe durchgefallen.
    Besser als 2,5 beim Bereiter bedeutet geehrt, ausgezeichnet und durch die Presse gegangen. Wahnsinn.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Das verstehe ich gerade nicht Diana: Der Bereiter-Prüfung liegt ja das ganz normale Schulnotensystem zugrunde. Ist das bei Gärtnern auch so? Dann würde das ja bedeuten, dass ein Gärtner mit „um die“ 3,also befriedigend, beinahe rausfällt… :denk:

  • Avatar Lisa Pueschel sagt:

    Ah ja. diana ist also gaertnerin. das erklaert einiges

  • Avatar Chaplin sagt:

    Maurits: aber beim Tranier C barock ist auch Springen mit bei;)

    Bei den Trainern C und B FN klassisch-barock muß eine Geländesstrecke geritten und mit Hindernissen überwunden werden.

  • Avatar Diana sagt:

    Nö, Diana ist nicht Gärtnerin, arbeitet aber schon mal in einer benachbarten Gärtnerei und hat die Abschlußprüfung des letzten Lehrlings mitbekommen.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ja gut Diana, aber ist es tatsächlich so, dass ein Gärtner mit einer Abschlussnote von um die 3 durchgefallen ist?

  • Avatar Willow sagt:

    Ja gut Diana, aber ist es tatsächlich so, dass ein Gärtner mit einer Abschlussnote von um die 3 durchgefallen ist?

    ich denke eher nicht..
    es ist eher so, dass mit zunehmender schwere der ausbildung eben auch der gefühlte wert der note steigt.
    es gibt ausbildungen, da sind die durchfallquoten so hoch, dass eine drei als „sehr gut“ empfunden wird.
    und es gibt halt ausbildungen, die sind eher einfach und haben niedrige durchfallquoten, so dass da eine drei als „sehr schlecht“ empfunden wird.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Wenn ich mir ansehe, wieviele Lehrlinge die Stensbeck-Plakette in Bronze verliehen bekommen, dann ist das Gros der Lehrlinge wohl wirklich nicht so gut. 3 Lehrlinge, die ich persönlich kennengelernt habe, haben diese Plakette bekommen und ich muß sagen, zu dem Zeitpunkt ritten sie wirklich gut und hatten ein gutes theoretisches Wissen.

  • friesentussi1 friesentussi1 sagt:

    Mit einer 3 er Note hat ein Gärtner seine Gesellenprüfung bestanden.
    Das läuft da auch nicht anders, als in jedem anderen Handwerk. Ab 4,5 ist man, glaube ich, durchgefallen.

  • Avatar Briana sagt:

    Klar sollte man auch Springen können, kann aber doch auch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein :nix:

    Danke auf jeden Fall dfür die Infos

  • Avatar wednesday sagt:

    Klar sollte man auch Springen können, kann aber doch auch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein :nix:

    Da stellt sich eine ganz andere Frage. Meinst du, wenn bereits in jungen Jahren eine solche körperliche Disposition vorliegt, die Springreiten über 1,20m auf Grund der entstehenden Schmerzen unmöglich macht, dass dann ein Erlernen eins solchen Knochenjobs wie Bereiter sinnvoll ist?

    Bereiterdasein ist schlechtweg ein Knochenjob. An sich schon. Dazu kommt: ein Bereiter wird ja vor allem dann auf den Plan gerufen, wenn Probleme mit dem Pferd bestehen. Gerne auch was Gehorsam etc. angehen. Der eine oder andere Abflug wird unvermeidlich sein.

  • Avatar wednesday sagt:

    Ach, und die offiziellen Zulassungsvoraussetzungen gibt es auf der FN-Seite zum kostenlloses Download http://www.fnverlag.de/shop/index.php/cat/c95_Merkblaetter-Broschueren-der-FN.html/kategorie/Berufsausbildung_und_Trainerausbildung

  • Avatar Briana sagt:

    Es möchte in diesem Fall keiner die Ausbildung Pferdewirt Reiten machen und darauf aufbauen.
    Dann würde ich auch :irre: machen
    Möchte hier aber nicht mehr über die Intention oder Kompetenz der Person schreiben

    Sind es denn „nur“ 1,20m die es zu überwinden gilt?
    Das hat uns ja vor allem an den Zulassungsvoraussetzungen interessiert. A Höhe ist ja noch was anderes als wenn man L oder gar M überweinden muss 😉

  • Avatar Monty sagt:

    Sind es denn „nur“ 1,20m die es zu überwinden gilt?
    Das hat uns ja vor allem an den Zulassungsvoraussetzungen interessiert. A Höhe ist ja noch was anderes als wenn man L oder gar M überweinden muss

    1,20m ist doch L oder sogar mancher Sprung im M*. :denk:

  • Avatar träumel sagt:

    Zitat:
    Für diesen Ausbildungsschwerpunkt ist vor allem reiterliches Talent und Erfahrung im Sattel wichtig.
    In der Regel wird von den Ausbildungsbetrieben der Besitz eines Reitabzeichens vorausgesetzt,
    da sonst das Ziel der erfolgreichen Abschlussprüfung nach der Ausbildungszeit kaum erreicht werden kann.

    Reiten auf Trense (selbstständiges dressurmäßiges Arbeiten der Pferde mit Pferdewechsel)
    Dressurreiten auf Kandare (entsprechend einer Dressurreiterprüfung der Klasse L)
    Springen (entsprechend einer Stilspringprüfung mit Standardanforderungen der Klasse L)

    Unterrichtserteilung in Dressur und Springen
    Veterinärkunde
    Exterieurlehre
    Reitlehre (Referat)
    Sportpädagogik
    Longieren und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd
    Haltung, Züchtung, Fütterung (schriftl. Prüfung)
    Betriebskunde, Umweltschutz, Fachrechnen (schriftl. Prüfung)
    Wirtschafts-, Sozial- und Rechtskunde (schriftl. Prüfung)

  • Avatar nisenase sagt:

    mh, wenn man im Springreiten die Basics beherrscht und das Pferd auch, dann finde ich den Höhenunterschied eher zweitrangig. Ich bin mit Pazo nun bei A Höhe angekommen. Noch kein ganzer Parcours aber es sind immer mal welche zwischen und ich muß sagen, wenn es höher liegt konzentriert er sich besser und springt auch besser als bei so Pipihindernissen. Ich freu mich schon aufs weitermachen mit über 1m;)

    Letztens hat ne Bekannte von mir das kleine Reitabzeichen mit Schwerpunkt Dressur machen wollen (das IV er) und da meinte der Richter, das ginge nicht denn einen E Parcours könne auch er mit seinen Bandscheibenvorfällen noch bewältigen;) Er hat sie dann nicht zugelassen.

  • Avatar Briana sagt:

    :panik: sorry, ohne meinen Mittagsschlaf läuft bei mir nichts mehr :tuete:

  • Avatar ines sagt:

    Der Trick ist ja nicht die Höhe, sondern der raum zwischen den hindernissen :panik:
    (Reitabzeichen KL II-Überlebt und bestanden habe :ja: )

    Über den Trainer C Klassisch Barock lässt sich streiten xmas , lieber nicht hier – das würde vermutlich den rahmen sprengen :gähn:

    was abzeichen angeht ist die VFD aber auch raus, ein mir persöhnlich bekanntes mitglied :kotz: hat sämtliche prüfungen ohne galopp gemacht, („Bandscheibenvorfall“ :outlaugh: ) jetzt ist sie berittführer-prüfer-dings. meiner theorie nach kann man nur lehren, was man selber auch reiten kann… bewegen die sich jetzt auch in der gymnastizierenden arbeit nur in schritt und trab weiter :kowa:
    man hat versucht ihr die prüfung zu verwehren, aber sie hat dann teilprüfungen in anderen bundesländern abgelegt, die kannten sie und ihr pony wohl noch nicht.

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