Weichholzspäne oder Leinstroh – was verrottet schneller?

By DonNico | Archiv: Haltung und Pflege

Hallo,

seit zwei Wochen steht mein Pferd in einem neuen Stall. Eigentlich alles Bestens – nur hab ich ein massives Problem mit der dort gehandhabten Stroheinstreu. Irgendwie stinkt es auch wenn man frisch gemistet hat, das Stroh saugt einfach nicht anständig und ist zudem aufwändig zu misten weil Nico eine Boxensau ist und alles regelrecht verquirlt.

Sonn- und Feiertags wird selbst gemistet. Ich habe heute morgen einen randvollen Schubkarren rausgeräumt und mit 2 Ballen Stroh nachgestreut. Am Abend war alles platt, stellenweise konnte ich den Beton durchschimmern sehen. Ok, bei dem jetzigen Dauerregen kamen die Pferde erst ab Mittag raus (Normalerweise sind sie ganztags draußen) und blieben bis gegen 17:00 auf der Weide und die Box ist relativ groß mit 5 x 4 m aber ich will mich mit der Situation nicht abfinden, ich rieche ja selber wie ich nach Stall stinke und das war bei Sägmehleinstreu früher nie der Fall.

Habe also mit der Stallbetreiberin gesprochen aber sie war not amused über meine Anfrage, mit Sägemehl einzustreuen weil sie mit der Entsorgung Probleme bekommt, da das Sägemehl schwerer verrottet und kein Platz zum zwischenlagern vorhanden ist.

Habe nun mal hier etwas quergelesen und auch rumgegoogelt aber konnte bezüglich der Weichholzspäne (Allspan, Tierwohl) keine Angaben darüber finden, wie schnell das Zeug verrottet. Hat jemand von euch evtl. weil er Selbstversorger ist, Erfahrung mit der Entsorgung?

Leinstroh/Eurolin hörte sich für mich auch ganz gut an aber ist das praktikabel bei einem unruhigem Geist, der alles, was nicht bisschen matrazenmäßig fest wird an den Rand schiebt?

Es handelt sich jetzt (noch ?) um keinen Kranken- oder Notfall, es geht mir lediglich um Nicos Bequemlichkeit sowie der Ammoniakbindung und letztendlich eben auch um die problemlose Entsorgung. Wäre wirklich für Tips und Erfahrungswerte dankbar!

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