Erhöhter Zinkbedarf im Herbst?

By testadmin | Fütterung

Bin grad etwas ratlos. Meine Stute ist ein Headshaker, was ich aber eigentlich gut im Griff habe. Sie shakt immer nur dann, wenn sie Schmerzen hat oder mit der Grundversorgung etwas nicht in Ordnung ist (Beispielsweise vor 2 Jahren Selen und Zink im anfänglichen Mangelbereich waren). Dadurch jongliere ich seit Jahren mit regelmäßigen Blutuntersuchungen und anpassender Veränderung des MF.

Seit 1,5 Jahren habe ich jetzt eigentlich den Optimalstand, kein Shaken mehr aufgetreten bis vor knappen 2 Wochen, täglich schlimmer geworden, am Montag also eine Blutuntersuchung gemacht, gestern das Ergebnis erhalten. Die Werte sind top, nur Zink ist ein extrem starker Mangel vorhanden. Sofortmaßnahme war ein eigenständiges Zinkpräparat, welches jetzt sofort kurenmäßig gefüttert wird (ist extrem hoch dosiert mit 30.0000 mg auf 1kg, bedeutet 5 Tage füttern, 5 Tage Pause, wieder 5 Tage füttern bis die Dose leer ist).

Bin jetzt total ratlos, klar Erstversorgung erledigt und Shaken wird sich schnell erledigen. Aber was mache ich mit der Fütterung in der Zukunft. Bisher bekommt sie Reformin, meine Suche nach einem vergleichbaren MF mit erhöhtem Zinkanteil gestaltet sich äußerst schwierig bzw. fast als unmöglich, da immer alles andere auch mit hoch geht, vor allem Selen. Habe jetzt ein MF entdeckt, dass 5000mg auf 1kg Zink enthält, aber das Selen auf 25 mg angeglichen ist (bisher 4000mg Zink und 15mg Selen), da ist mir das Selen echt zu hoch :nix:

Was würdet ihr tun? MF belassen, lieber Zink bei Bedarf (nach erneuter Kontrolle beispielsweise im Januar) separat kurmäßig zugeben (bei 30.000mg ist mir jetzt aber ehrlich gesagt auch nicht sonderlich wohl) oder insgesamt das MF umschmeißen oder einfach abwarten, was die Zukunft bringt?

Der Zinkbedarf ist ja im Herbst logischerweise erhöht, aber kann er so extrem erhöht sein, dass der Wert gleich so in den Keller rutscht?

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