2,5 jährigen frei in der Halle laufen lassen?

By Diamond Girl | Archiv: Ausbildung

Hallo ihr Lieben,

wie ihr sicher schon mitbekommen habt, haben sowohl eine Kardiologin als auch meine Haus- & Hof- Tierärztin meinen aktuell 2,5 jährigen Wallach aufgrund einer Verarbung an der linken Herzklappe strikte Boxenruhe verordnet, damit diese Vernarbung mittels Medikamenten behandelt werden kann und sich somit wieder soweit wie möglich zurückbildet. Ein erhöhtes Maß an unkontrollierter Bewegung wie z.B. auf der Koppel beim Toben mit den Kumpels wäre Gift für den Kleinen gewesen.

Nun ist die Zeit der Boxenruhe abgelaufen und der Floh darf sich neben kurzen täglichen Spaziergängen auch wieder bewegen. Nach Rücksprache mit meiner TÄ ist es auch in Ordnung, wenn er täglich wetterbedingt anfangs ca. 1 Stunde raus kommt. Der Weidegang soll dann nach und nach gesteigert werden.

Dass das nicht die optimalen Aufzuchtbedingungen sind, ist mir durchaus bewusst, aber leider musste seine Aufzucht krankheitsbedingt ein jähes Ende nehmen. Nun befindet sich in unserem Stall eine gleichaltrige Stute. Der SB lässt sie täglich etwa 15 Minuten mit ihrer Mutter frei in der Halle laufen, unter Aufsicht, sodass ein schnelles Eingreifen im Fall des Falls gewährleistet ist.

Hierzu möchte ich jetzt gern Eure Meinungen hören: Ich würde meinem Kleinen auch gern das Freilaufen in der Halle gestatten, von Seiten meiner TÄ spricht nichts dagegen, sofern es nicht in unkontrolliertes Herumspacken ausartet. Weiterhin soll er vorher gute 15 Minuten im Schritt an der Hand aufgewärmt werden, damit er keinen Kaltstart hinlegt. Er hat recht raumgreifende Tritte und Sprünge und ich habe ein wenig Angst vor Sehnentritten/Überbeinen etc., daher würde ich ihn vorn gern bandagieren, bevor ich ihn laufen lasse.

Was denkt Ihr darüber? Soll ich ihn frei laufen lassen oder besser nicht? Ist das bandagieren Quatsch oder sinnvoll? Wir waren schon drei Mal an der Longe in der Halle und er war wirklich sehr brav, hat sich alle Ecken in Ruhe angeschaut und machte mir auch nicht den Eindruck, als wenn er übermäßig beunruhigt wäre, auch die Windschutznetze an einer langen und einer kurzen Seite haben ihn nicht aufgeregt. Aber da war er wie gesagt auch an der Longe.

Ich habe ein wenig Angst, dass er losspurtet und in vollem Tempo auf die offene Seite der Band zurast, es evtl. nicht rechtzeitig schafft, abzubremsen oder – im schlimmsten Fall – über die Bande spingen will… Habe da schon die eine oder andere Schreckensgeschichte gehört und das möchte ich unbedingt vermeiden :panik1: :panik:

Daher würde ich gerne wissen, wie Ihr über meine Idee denkt: ob ich es probieren soll oder doch lieber lassen und ihn an der Hand beschäftigen??

Freu mich auf Eure Meinungen, auch auf Kritik :ja:

Liebe Grüße,
Patricia

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