Reitbeteiligung – ja oder nein?

By Geisterlicht | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Zum ersten Mal stelle ich mir diese Frage wirklich ernsthaft. Möchte ich eine Reitbeteiligung für mein Pferd – ja oder nein? Es ginge für mich primär um eine zeitliche Entlastung. Mal nicht jeden Tag hin müssen oder auf Biegen und Brechen etwas organisieren müssen. Auch mal ne Woche wegfahren können und wissen, da ist eine 2. Person, die sich zuverlässig um einige Dinge kümmern kann.

Was mich bisher immer davon abgehalten hat, ist die Tatsache, daß mein Pferd extrem gerne buckelt. Man kann das gut sitzen, aber wirklich nett ist das nicht. Etwas paßt ihm nicht, er buckelt. Er fühlt sich überfordert oder ungerecht behandelt, er buckelt. Gutes Beispiel: etwas zulegen im Trab. Er meint, er kann das noch nicht, folglich buckelt er. Dazu ist er im Winter wie ein Diesel. Betriebstemperatur bekommt er erst nach 20 – 30 Minuten und dann geht es auch vorwärts. Er ist ziemlich sensibel, dabei aber sehr neugierig und leider aufgrund meiner eigenen Unfähigkeit nicht wirklich gut geritten. Mit ca. 1,58 m und dabei kurz im Rücken ist er auch nicht wirklich groß geraten und sicher kein Gewichtsträger. Derzeit braucht er 2x täglich Medikamente, was auch vorbereitet bzw. gegeben werden muß.

D.h. ich brauche jemanden, der sich zuverlössig kümmert, der mit sensiblen Pferden Erfahrung hat, konsequent ist und anständig reiten kann. Bei uns am Stall ist es nämlich auch so, daß kein Unterricht gegeben werden darf und das beinhaltet auch Kommentare an Reiter auf dem eigenen Pferd. Zum Unterricht muß man halt die ansässige RL bemühen oder aufladen. Dann gibt es noch einige organisatorische Kleinigkeiten wie z.B. Stallschlüssel, der bei Verlust 300 Euro kostet, Auto erforderlich, weil zwar hin- aber nicht wieder wegkommt mit dem Bus, zeitliche Einschränkungen, weil da Unterricht läuft usw.

Macht es da überhaupt Sinn, nach einer Reitbeteiligung zu schauen? Und würde ich so jemanden finden?

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