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Hallo Pforgler, hat jemand von euch Erfahrung mit Wurmkuren aus Naturkräutern? Also rein pflanzlich ohne chemische Zusätze? Hat vielleicht jemand sogar ein Jahr über pflanzliche Wurmkuren gegeben und den Kot regelmässig überprüfen lassen?

Ich wäre über infos zu diesem Thema sehr dankbar.

Vielen Dank

  • Avatar Tibatong sagt:

    Erfahrung mit Wurmkuren aus Naturkräutern

    Nein und ich werde diese Erfahrungen auch sicher nicht mehr machen in meinem Leben. Womit ich allerdings berufsbedingt einige Erfahrungen hatte, ist, was eine nicht adequate Entwurmung mit Pferden anstellen kann…..

  • Avatar Akascha sagt:

    Ich bin absolut gegen chemische Keulen, aber bei Wurmkuren halte ich es für dringend nötig. Mit Rainfarn kann man angeblich entwurmen, nur gebe ich dabei zu bedenken, dass der Wirt dabei auch hops gehen kann, gut die Würmer sind dann auch tot, aber zu welch einem Preis :irre:

  • Avatar Quidam sagt:

    Ich mache auch gerne und viel mit Kräutern – aber alles können die auch nicht!
    Und gerade bei Wurmkuren sollte man glaub ich keine Experimente machen

  • Avatar wednesday sagt:

    Nur zur Info: die „Chemie“ in den Wurmkuren wirkt auf Zellbestandteile, die Wirbeltieren fehlen und die nur bei wurmartigen Lebewesen vorkommen. Dementsprechend zerstört eine korrekt dosierte Wurmkur NICHTS an den Zellen des Wirtes -in unserem Fall dem Pferd.

    Das Pferde (gerne nach endlosem Transport aus dem Ostblock) nach Wurmkursgabe verstorben sind, stimmt. Der Grund ist aber folgender: die absterbenden Würmer scheiden einen toxischen Stoffwechsel aus. Bei ganz massivem Wurmbefall und einer radikalen Vollentwurmung (gegen alle Arten von Würmern gleichzeitig) kann es bei schon angeschlagenen Pferden zu Problemen kommen. Das liegt dann aber am unwissenden Wurmkurverabreicher.

    Übrigens: eine einzelne Kotprobe ist kein valider Indikator für den tatsächlichen Wurmbefall. Dazu müsste man über Wochen im 3-Tages-Abstand Kotproben entnehmen und analysieren lassen…

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Ich habe mich vor ca. 6 Wochen mit einer TÄ über das Thema unterhalten, die ansonsten sehr viel mit Homöopathie macht und auch zum Thema impfen sich nicht verrückt machen läßt. Ihre ganz klare Aussage war: An der Stelle muß Chemie leider (regelmäßig) sein. Alles andere wirkt und funktioniert nicht und schon gar nicht auf Dauer. Bei der Menge an unterschiedlichen Parasiten kann es auch nicht das ultimative Kraut geben. Auch das Füttern von Möhren in rauen Mengen als Wurmprophylaxe bleibt ein Ammenmärchen.

    Jedoch kann man dem Pferd bzw. dessen Leber helfen, indem man vor und nach der Wurmkur homöopathisch entweder Nux vomica und Sulfur oder Carduus Mariannus gibt.

    Viele Grüße,
    Geisterlicht

  • Avatar Ecuador sagt:

    Hi,

    ich halte auch nix von vorsorglichen chemischen Wurmkuren..halte es aber für richtig, wenn ein Befall da ist. Dafür muss man einfach vor der geplanten Abgabe eine Kotuntersuchung machen lassen. Ist kein Befall vorhanden, ist auch keine WK nötig.Und wenn doch kann man gezielt den mit dem richtigen Mittel entgegenwirken. Die Wurmkur schützt ja schließlich nicht vot zukünftigem Befall, sondern zerstört eher noch die Darmflora und ermöglicht durch das angeschlagene Imunssytem im Darm, Parasiten erst den Befall.

    lg Nicole

  • Avatar catania sagt:

    Es ist so wie wed schreibt, eine einzelne Kotprobe ist wenig aussagekräftig. Nach Wurmkuren gebe ich gerne Leinsamen.

  • Avatar Rebecca sagt:

    😉
    Eigentlich stehe ich auch dazu, dass man die „richtige“ Wurmkur nehmen soll. Aber Leviton hat sie schlecht vertragen , ich hatte auch überlegt, das nächste Mal auszuweichen auf die andere- aber sicher bin ich mir noch nicht, weil ich schon alles abtöten möchte- denn wenn erstmal ein Befall da ist, dann ist die K… am Dampfen …. :panik1:

  • wurm wurm sagt:

    Ich bin ja auch immer für Kräuter und co. Aber da nicht. Wenn man zu viel Rainfarn nimmt ist das Gift.
    Kennt noch jemand die Entwurmung mit Möhren? 😀 Praktizieren hier heute noch “ Züchter“.

    Aber es gibt so viele Wurmkuren, falls eine nicht vertragen wird, da wird dann schon eine passende dabei sein. Meine werden regelmässig entwurmt. Da wird keine Probe genommen, ob es sein muss, sondern rein damit.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Klar kann man auch ohne Chemie-Wurmkuren entwurmen.

    Kassettenrekorder in den Stall, Michael Mittermeier „Paranoid“ CD rein, laufenlassen und die Würmer sich totlachen lassen :eye: :kowa: :kowa: xmas

  • Tanni Tanni sagt:

    Hm…mich stören diese chemischen Keulen auch immer, aber es ist halt die einzige bisher wirksame Lösung gegen Würmer.
    Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass man vllt. nur 3x im Jahr entwurmt statt vllt, 4x.

    Gerade, wenn es sich um einen festen, nicht wechselnden Pferdebestand handlt und auch sonst die Ausläufe/ Weiden abgesammelt werden. eine befreundete THP empfiehlt diese WK:

    ContraWurm der Fa. CD-Vet.

    LG
    Tanja

    Warum funzem die Links hier net mehr??? :denk:

  • Avatar Raubertochter sagt:

    hier ist ein recht informativer artikel zum thema entwurmung beim pferd: klick ich denke, das da die meisten fragen beantwortet werden 🙂

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Abäppeln der Weiden alleine reicht leider auch nicht. Regelmäßiges Kalken der Weiden muß auch sein und gegen Dasselfliegen und Bandwürmer hilft das leider auch nicht. D.h. gegen die beiden muß ich so oder so noch etwas tun. Ich habe gelernt, daß man Mitte/Ende November gegen die Dasselfliege entwurmen muß und dann im Frühjahr gegen Bandwürmer entwurmen sollte.

    Wir haben eine Zeitlang auch Kotproben untersuchen lassen, aber wirklich sicher war das eben auch nicht. 3 Pferde alle zusammen im Offenstall, Kotprobe zur gleichen Zeit gezogen, 2 waren ok, die 3. war leicht verwurmt. Da kann ich doch nicht zwingend davon ausgehen, daß nur ein Pferd verwurmt ist.

    @Tanni: mich stimmen diese Produkte, wo der Hersteller nicht angibt, was drin ist, immer etwas nachdenklich.

  • Avatar priatchen sagt:

    hier ist ein recht informativer artikel zum thema entwurmung beim pferd: klick ich denke, das da die meisten fragen beantwortet werden 🙂

    hab mich durchgelesen… wirklich gute infos :thumbsup: :thumbsup: nur mein pferdchen wird keine freude haben.. hab immer nur eine entwurmungsspritze pro entwurmung gegeben aber so wie ich jetzt gelesen habe, werden es beim nächsten mal 1 1/2 spritzen sein…. und der liebt die paste sooooo… :fies:

  • Avatar Binchen sagt:

    Es ist so wie wed schreibt, eine einzelne Kotprobe ist wenig aussagekräftig. Nach Wurmkuren gebe ich gerne Leinsamen.

    Ja genau, deswegen fragte ich ja, nach Erfahrungen über ein Jahr gesehen.

  • Avatar AndalusierHaller sagt:

    hab mich durchgelesen… wirklich gute infos :thumbsup: :thumbsup: nur mein pferdchen wird keine freude haben.. hab immer nur eine entwurmungsspritze pro entwurmung gegeben aber so wie ich jetzt gelesen habe, werden es beim nächsten mal 1 1/2 spritzen sein…. und der liebt die paste sooooo… :fies:

    @Priatchen: wir hatten einmal WK mit Apfelgeschmack, die hat sogar unsere Estrella gern geschluckt, obwohl die bei der WK normalerweise ein Gesicht macht, als hätte sie 1000 Zitronen im Maul.

    Zur Wurmkur allgemein kann ich nur sagen- rein mit der Chemie, da gibt es eben keine Alternative. Und wir hatten wirklich noch nie ein Pferd, das die WK nicht vertragen hätte.

  • Avatar Ecuador sagt:

    Natürlich reicht eine einzelne Kotprobe nicht aus, deshalb nimmt man ja für eine Kotprobe auch „Pröbchen“ aus mind. 3 zu verschiedenen frisch abgesetzten Haufen, weil es eben sein kann, dass in einem einzelnen Haufen keine Eier oder Larven zu erkennen sind. Erst wenn man sich die 3 Pröbchen zusammen gesammelt hat, wird die Probe eingeschickt. Sonst hat man definitv keine aussagekräftige Probe.

    Man hat im übrigen festgestellt, das deutlich weniger Pferde permanent verwurmt sind, wie gerne behauptet wird. Zu dem müsste man dann, wenn man es wirklich korrekt machen will, jede Woche entwurmen, weil das Pferd sich ja ständig einen Befall einfangen kann. Theoretisch reicht da 2-3 mal im Jahr gar nicht aus. In der übrigen Zeit können sich die Würmer prima vermehren ohne das man reagiert. Man kann sich aber ausrechnen wem etwas daran liegt das alle Pferdebesitzer schön regelmäßig die giftigen Stoffe „vorsorglich“ in ihr Pferd pumpen, weil die Gefahr ja sooo groß ist.

    Wie gesagt, ich bin auch dafür chemisch einzugreifen, wenn tatsächlich ein Befall vorliegt, aber nicht nur mal eben so, weil man das so macht (wie eben so vieles in der Reiterei)

    lg Nicole

  • Avatar Raubertochter sagt:

    man wird bei der heutigen haltungsform kein pferd wurmfrei bekommen. das ist auch eigentlich nicht das ziel, es geht einzig um die menge der würmer. deswegen muss man 4x im jahr entwurmen. sonst können gesundheitliche schäden resultieren.
    der wurmbefall wird so also in einem für den organiosmus verträglichen rahmen gehalten.
    im übrigen sind selbst drei kotproben nicht unbedingt aussagenkräftig. die aussscheidung der wurmeier erfolgt nämlich nicht bei jedem wurm kontinuierlich.
    ein weiterer punkt ist das nicht alle wirkstoffe auch die larven abtöten, d.h. selbst nach der WK ist das pferd nicht wurmfrei.

    Man hat im übrigen festgestellt, das deutlich weniger Pferde permanent verwurmt sind, wie gerne behauptet wird.

    die studien würden mich interessieren. hast du da einen link oder titel und autor?

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Jede Woche zu entwurmen ist auch völlig übertrieben. Man muß halt sehen, daß man immer wieder die entsprechenden Stadien erwischt und in ausreichendem Maße entwurmt, damit sich nicht so schnell Resistenzen gegen die Mittel entwickeln. Die meisten Wurmkuren sind leider nur für 600 kg zugelassen. Das bringt der Großteil der Warmblüter locker auf die Waage.

    Wer hat schon das Glück, sein Pferd seit Jahren in einer stabilen Gruppe mit regelmäßiger guter Weidepflege stehen zu haben? Sobald es Veränderungen im Bestand gibt, ist die Gefahr von erneutem Wurmbefall schon wieder höher. Bandwürmer lassen sich in Kotproben übrigens fast gar nicht nachweisen. Das ist reine Glückssache.

    Ich habe leider auch schon Probleme mit einem hohen Wurmbefall meines Pferdes (hauptsächlich Bandwurm) gehabt. Er wurde min. 2 oder 3 Jahre nicht gegen Bandwümer entwurmt. Die Vorbesitzerin fand es unnötig und ich wußte es damals nicht besser. Zudem stand er damals mit ca. 16 anderen, permanent wechselnden Pferden auf recht engem Raum. Danach hatte ich den Salat. Er nahm rapide ab, wurde träge und lustlos, obwohl er Unmengen an Futter bekam.

  • Avatar Donnaluttchen sagt:

    ich würde in jedem Fall regelmäßig (4x jährlich) entwurmen… Wir haben einen festen Bestand, ohne Fremdpferde. Bei der letzten Wurmkur Ende Nov. Anfang Dez. trotzdem Volltreffer. Habe zwei tote Würmchen im Kot gefunden…folglich gleich nach 4 Wochen noch mal eine geben und im Frühjahr wieder normal auch gegen Bandwurm…die gesundheitlichen Probleme, die mein Pferd hat (neigt zur Kolik, besonders im Frühjahr und Herbst) scheinen mir von einer schlechten Wurmprofilaxe des Vorbesitzers zu kommen, der war auch gegen Spritzen aller Art (kein Tetanus usw.) ich denke, der hat es mit den Wurmkuren auch nicht so genau genommen…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Man kann sich aber ausrechnen wem etwas daran liegt das alle Pferdebesitzer schön regelmäßig die giftigen Stoffe „vorsorglich“ in ihr Pferd pumpen, weil die Gefahr ja sooo groß ist.

    Wie gesagt, ich bin auch dafür chemisch einzugreifen, wenn tatsächlich ein Befall vorliegt, aber nicht nur mal eben so, weil man das so macht (wie eben so vieles in der Reiterei)

    Mit dieser Einstellung kannst Du mal ganz gross auf die Nase fallen und das Geschrei hinterher ist gross 😀

    Im übrgen verstehst Du wohl beim Wurmkur-Managment etwas grundlegendes falsch.

    Die Wurmkur ist nicht da um ein Pferd wurmfrei zu halten, sondern den Wurmdruck möglichst gering zu halten :rolleyes:

    wurmfrei ist ein Pferd wohl nur am Tag X nach der Wurmkurgabe.. 😉

    Für mich ist ein Wurmkur-Managment mit wechselnden Wirkstoffen nach Plan unumgänglich…und das 4x im Jahr akribisch xmas

  • Avatar Valioso sagt:

    Ich denke auch – ein wurmfreies Pferd gibt es nicht. Mit den Wurmkuren halten wir die Sache nur im Rahmen. Und eine „chemiefreie“ Wurmkur – sorry aber wenn wir es genau nehmen ist auch das Chemie. Wenn ich die Wahl habe gezielt ein Gift einzusetzen das dem Wirt nicht sondern nur dem Parasiten schadet das ergreife ich doch diese Möglichkeit und wähle nicht die Variante wo ich das Gift ganz akribisch dosieren muß damit mein Pferd nicht mit Hopps geht.
    Unsere Pferde bekommen 4x im Jahr WK – die Fohlen,Absetzer und Jährlinge alle 8 Wochen. Die einzige Möglichkeit den Infektionsdruck ein wenig zu mindern ist meiner Meinung nach die Wechselbeweidung mit Rindern da diese mit ihren anderen Verdauungssystemen viele Wurmarten abtöten. Aber deswegen auch noch Rinder halten …………. ???

  • Avatar wednesday sagt:

    Man hat im übrigen festgestellt, das deutlich weniger Pferde permanent verwurmt sind, wie gerne behauptet wird.

    Da schliesse ich mich Räubertochter an: die Studien – auf welchen diese Behauptung basiert – interessieren mich ebenfalls brennend. Dürfen gerne auch in Englisch abgefasst sein.

    Man kann sich aber ausrechnen wem etwas daran liegt das alle Pferdebesitzer schön regelmäßig die giftigen Stoffe „vorsorglich“ in ihr Pferd pumpen, weil die Gefahr ja sooo groß ist.

    In einem einzigen Punkt gebe ich Dir recht: es ist ein Armutszeugnis, dass Wurmkuren in Deutschland nicht als Generika verkauft werden dürfen. Da hat die Pharmaindustrie waschechten Lobbyimus betrieben. Im zweiten Punkt schon nicht mehr: was bitte ist genau das „Gift“ in den marktüblichen Anthelminthika? Der Wirkstoff Mebendazol behindert die Ausbildung des Sprindelapperats in den Zellen des Wurms, in dem es sich an nemathodisch spezifische Microtubuli anlagert. Die Säugetierzelle hat diese gar nicht! Ivermectin und Praziquantel wirken auf den Zellmembran ein – die hat bei einem Wirbellosen ganz anderen Stoffwechsel als bei einem Wirbeltier. Und nochmal: die meisten Nebenwirkungen stammen von den toxischen Stoffwechselprodukten der absterbenden Würmer. Quelle: Ivermectin – für die anderen Wirkstoffe ebenfalls auf dieser Seite. @Binchen Was die „harmlosen“ Naturmittel angeht, wäre ich GANZ vorsichtig. Ich habe im Studium noch gelernt, dass man früher sogenannten „Wurmsamen“ mit guter Wirkung verabreicht hat. Gattung müsste Artemisia sein. Musst mal googlen. Allerdings ist die Dosierung sehr schwer! Und die Nebenwirkungen heftig. Zur Gattung der Artemisia gehören solche netten Pflanzen wie Absinth (hat uns im Studium besonders interessiert 😀 ) und die Nebenwirkungen rühren nicht nur von absterbenden Würmern her. ICH würde da keinen Selbstversuch mit meinem Pferd starten. Echt nicht :no:

  • Avatar Ecuador sagt:

    Ich suche mal die genaue Bezeichnung der Quelle raus. Die habe ich jetzt gerade nicht parat da muss ich erst blättern)

    Ich war im Vorfeld auch immer jemand der immer schön fleißig 4 mal im Jahr eine Wurmkur in meine Pferde geschoben hat. Eine Vorlesung einer Dozenten gepaart mit den entsprechenden Büchern haben mich allerdings sehr über diese Dinge nachdenken lassen.

    Nicht alles was als so super angepriesen ist, wirkt auch wirklich so ideal für den Organismus. Das verschiedene Inhaltsstoffe darauf abzielen die wichtigen Zellbestandteile der Parasiten zu zerstören, bedeutet im übrigen nicht, das sie gar keine Nebenwirkungen für den Säugetierorganismus haben.

    Aber wie ich erwähnt habe bin ich ja auch kein genereller Feind von Anthelminthika.

    lg Nicole

  • Tanni Tanni sagt:

    @Tanni: mich stimmen diese Produkte, wo der Hersteller nicht angibt, was drin ist, immer etwas nachdenklich.

    Steht es nicht dabei??? Habe da jetzt nicht geschaut…

    Ich würde da meiner THP vertrauen, trotzdem würden bei uns die Pferde 4x im Jahr entwurmt…

    Wir haben das Mittel auch nicht ausprobiert…es war nur so ein Tipp.

  • Avatar ambra sagt:

    Die ewige Leier von der bösen Pharmaindustrie ist echt ermüdend…

    Entwurmung und Impfungen haben reellen Nutzen, die zeitlichen Abstände sind auch nicht gewürfelt und wer nicht will, der hat halt schon. Leider ist dann hier das Pferd der Leidtragende… aber wie gross ist das Geheul, wenn das Pferd an z.B. Herpes elendig eingeht?

    btw, Pharmaindustrie… jo, dat sind gaanz böse Menschen, Profitsüchtige (ok, gut verdient wird hier)… aber wer möchte denn hier ernsthaft auf die moderne Pharmaindustrie verzichten? angefangen bei Kopfweh bis hin zu komplexen Therapieformen für z.B. Krebs

    Wir sind ja auch ein böser Medizintechnikproduzent, allein die Entwicklung nach Massgaben der MDD dauert mind. 18 Monate, Probandenversicherungen für die Zulassung kosten ein Vermögen, die Auflagen sind fast schon aberwitzig (z.B. stellen sie sicher, dass der Therapiekopf nicht alleintätig während einer Unterbrechung der Therapie weiterlaufen kann, wenn z.B. der Therapeut ein Telefonat annimmt), der Qualitätsstandard ist überirdisch und die Pflichten zur Nachhaltung wo welches Gerät steht, Zertifizierungen etc. Von der US-Zulassung durch die FDA reden wir lieber nicht…
    Ok, die Margen sind gut, aber man sollte dann und wann auch mal überlegen, dass Pharma- und Medizintechnikindustrie sowohl hohen gesetzlichen Auflagen als auch einer Verantwortung für Leib und Leben unterliegen.

    Sorry, ist jetzt so rausgetippt… aber das Gemotze über die bösen Pharmas nervt mich an… Jammern und Klagen, aber wenn es drau ankommt darauf nicht verzichten wollen.

    Also, Quintessenz… ordentlich entwurmen und impfen.

    Sabine

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Also, Quintessenz… ordentlich entwurmen und impfen.

    Danke! :friend:

  • Avatar Binchen sagt:

    Hallo, ich wollte eigentlich keine Disjussion übers Entwurmen lostreten, sondern nur wissen, ob es hier jemanden gibt, der mit natürlichen Mittel wie von verm-x seine Erfahrung gemacht hat.

    Unsere Pferde sind bislang auch alle 3 -4 x im Jahr entwurmt worden. Weide wird täglich abgesammelt und der Bestand ist auch recht stabil.

    Mein Interesse dafür entstand durch mein permanentes Forschen bez. Headshaker, da wir ja leider so einen Kandidaten haben und es nunmal erwiesen ist, dass alles was so ein pferd zusätzlich belastet, mit ein Grund sein kann.

    Aber anscheinend gibt es hier keinen der das ausprobiert hat, bez. event. darüber „geforscht“ hat.

    Ich würde auch nie auf die Idee kommen, mit Möhren zu entwurmen, aber schöne Idee 😀

  • Avatar Ielke sagt:

    Ich würde auch nie auf die Idee kommen, mit Möhren zu entwurmen, aber schöne Idee 😀

    …noch ne handvoll abgeschnittener Schweifhaare dazu, damit die Würmer aufgepiekst werden, und alles ist perfekt.

    Nee, bei allem Vertrauen in die möglichkeiten alternativer Behandlungen, in einigen Punkten läuft bei mir nix ohne „Schulmedizin“. Mein Pferd wird wenn nötig ja auch sediert und nicht hypnotisiert…
    Wurmkur gibts alle 3 Monate, nach 3 Monaten 2 Tage fängt Ielke immer sonst pünktlich an, sich am Schweif zu scheuern.

  • Avatar ines sagt:

    wir haben einen (älteren) welpen vom vermehrer bekommen, der ganz großartig mit pflanzlichen mitteln entwurmt wurde. müssen fiese würmer gewesen sein- waren noch alle das. Bei den elterntieren übrigens auch :kotz: zumindestens sahen sie SEHR danach aus

    ines

  • Avatar Crina sagt:

    Die eigentlichen ‚Gifte‘ bzw. Wirkstoffe sind so groß, dass sie die Darmwand des Pferdes nicht passieren können. Die Parasiten nehmen diese allerdings auf. Deswegen gibt man Wurmkuren auch oral und nicht per Injektion etc. Finde also eigentlich, dass man dem Pferd da wirklich nichts Böses mit tut. Bin leider noch nicht so schlau, aber ich gehe mal davon aus, dass die pflanzlichen Wurmkuren perfekt resorbiert werden können?!?! Und somit auch in den Blutkreislauf gelangen…

    dann doch lieber die Chemiekeule 😉

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