Wieviel mal füttern pro Tag ist ideal?

By Sandra | Fütterung

Hallo zusammen

Ich möchte Euch gerne fragen, wie oft Ihr Eure Pferde füttert pro Tag (gerne mit Zeitangabe und Menge)? Wie oft füttern pro Tag ist ideal? Und falls jemand von Euch einen Rauhfutter-Automaten hat (o.a. elektr. Kraftfutterautomaten) hat, wie sind Eure Erfahrungen damit?

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Vielen Dank für Eure Antworten.

  • cinnamon sagt:

    beim kraftfutter seh ich das nicht so dramatisch, sofern die portionen nicht zu groß werden.
    meine haben im sommer überhaupt nur 1 l bekommen, den gab`s als einmaliges mittagessen, wär jetzt nicht auf die idee gekommen, das auf zwei portionen a einem halben l aufzuteilen.
    heu/wiese gibt`s bei uns eh ad lib, bei portionierter heufütterung würde ich sagen, einfach so oft anbieten wie möglich und schauen, dass die fresszeiten dazwischen nicht zu lange werden.
    gut bewährt haben sich da auch engmaschige heunetze, das setzt allerdings voraus, dass die pferde unbeschlagen sind.

  • ines sagt:

    Hallo

    Die Häufigkeit kommt tatsächlich auf die Menge an.

    Beispiel:
    Ponystute eine Handvoll Kraftfutter: 1x
    Spanier 2x jeweils 800ml Kraftfutter
    Italiener 2x jeweils 1,5 liter Kraftfutter, dosiert sich das aber selber über jeweils drei Stunden. (findet heu wichtiger)

    Alle anderen haben freien zugang zu heu und mineralfutter.

    gruß ines

  • Sandra sagt:

    Ich hab ein Pferd, das wir auf Spähne stehen haben. Letztes Jahr gabs schon eine Kolik, weil die Stute immer alles wie ein Rasenmäher vertilgt… Heu, Stroh… alles was grad in der Box liegt.

    Bei uns im Stall füttern sie 3x Heu, Stroh wird etwas unter die Spähne gemischt, sodass das Pferd etwas „zu tun hat“, wenn es Stroh fressen möchte. Heu kriegt das Pferd um 07.00 Uhr etwa, dann um 12.00 Uhr und dann nochmals zwischen 17 und 18.00 Uhr. Etwas Müsli gibts vorm Schlafengehn.
    Ich frage mich, ob diese Fütterungszeiten ideal sind und ob mehr Fütterungen (bei gleichbleibender Futtermenge) besser wäre. Ich hab mein Pferd in Pension stehen und habe momentan nicht sehr viel mit der Fütterung zu tun, daher die Frage. Nächstes Jahr solls anders werden, da ziehen die Pferde bei mir daheim ein. Daher bin ich etwas unsicher, was das Fütterungsmanagement angeht.

  • ines sagt:

    Hallo Vielleicht hast du die möglichkeit an Moorwiesen-heu zu kommen! Das schmeckt etwas bitterer, hemmt also das super große fressen, ist aber genauso gesund wie „süßes“ heu. So haben wir bei uns einen (Pony) Offenstall bewusst bestückt. Wichtig ist der Boden, auf dem das Heu wächst, nicht, daß es qualitativ schlecht ist! (Nicht, daß das jemand falsch versteht)
    Abgesehen davon, wie lange steht das pferd denn in der Box? vielleicht ist ihr einfach nur langweilig??

    gruß ines

  • Strick sagt:

    Je nach Menge füttere ich im Sommer 3 Mal Krafu und im Winter, wenn die Pferde aufgestallt werden sogar 5 Mal
    Mein Traum ist noch eine Kraftfutterautomat, damit ich die Intervalle noch mehr verkürzen kann.
    Heu haben meine Pferde ad Libidum zur Verfügung.

  • Cubano9 sagt:

    Moins,
    bei uns entfällt ja Weidegang…
    Ero füttere ich vier mal am Tag; morgens um sechs, mittags um zwölf, abends um sechs und dann noch mal abends um elf. So sind die Fresspausen nicht zu lang…
    Kraftfutter gebe ich 3x am Tag, ansonsten halt Raufutter. Tagesmenge dürfte so um die 12 kg pro Pferd liegen.

    Lg
    Andrea

  • Sandra sagt:

    So ein Futterautomat muss wohl eine gute Sache sein, wenn man gezielt füttern möchte. Ich finds zwar etwas „unpersönlich“, aber wenns hilft, den Futterungsrhytmus konstanz aufrecht zu erhalten, wär das sicher nicht schlecht. Hat ev. jemand von Euch so ein Teil?

  • Strick sagt:

    So ein Futterautomat muss wohl eine gute Sache sein, wenn man gezielt füttern möchte. Ich finds zwar etwas „unpersönlich“, aber wenns hilft, den Futterungsrhytmus konstanz aufrecht zu erhalten, wär das sicher nicht schlecht. Hat ev. jemand von Euch so ein Teil?

    http://www.gestuet-welsum.de/
    Guck dir mal hier das Video an, da kann man die Teile sehen. Ca. ab 1,44.
    Als ich Ghia (die sieht man auf dem Video in der Sekunde 49 :na: ) damals dort einstallte um die Zeit bis zum eigenen Stall zu überbrücken, war ich sehr skeptisch.
    Ich finde in so großen Beständen sollten die Stallbetreiber ein Auge auf die Pferde haben. Dieses Auge haben sie eben in erster Linie bei der Fütterung. Aber der Vorteil liegt ebenfalls auf der Hand. Die Pferde erfahren keinen Futterneid, weil alle Pferde zur selben Zeit ihr Futter erhalten. Zu dem kommt das viele dafür kleine Portionen füttern über die Automaten der Verdauung der Pferde sehr entgegen. Es beugt schlingen und Magengeschwühren vor, etc.
    Hätte ich das nötige Kleingeld, ich würde mir sofort einen Gruppenfütterer anschaffen, wie er in großen Aktivställen eingesetzt wird.

  • Sandra sagt:

    Hallo Strick

    Tolle Anlage da auf dem Video… ich hab nicht an einen Kraftfutterautomat gedacht. Sorry, mein Fehler. Ich hätte mich klarer ausdrücken sollen. Was ich eigentlich meinte, sind Fütterungssysteme für Rauhfutter, so wie dieses hier:

    http://www.ssys.ch/klappomat.php

    Hat jemand so ein Teil bei sich stehen? Das ganze find ich zwar etwas unpersönlich, aber wenn man die Tagesration auf mehrere Fütterungen aufteilen soll, wärs doch nicht schlecht, oder?

  • sprechender hanger sagt:

    Meine bekommen:

    3x normales Kraftfutter (Hafer + Müsli (je nach Kandidat Senior oder Vollwertpellets) + Luzerne)

    1x eingeweichte Heucobs

    3x Heu

    😀

  • Lescue sagt:

    Reine Automatenfütterung finde ich auch zu unpersönlich, halte auch nicht so viel von diesen HIT-Aktivstall-Anlagen… bei zwei Pferden am Haus ist aber doch trotzdem gesichert, dass man sie täglich genau anguckt. Du musst ja auch nicht jede Fütterung über Automat machen, aber um der Forderung nach vielen kleineren Portionen nachzukommen, ist es doch praktisch, wenn der Automat mal mittags füttert wenn man auf Arbeit ist oder spätabends nochmal….

    Geht übrigens auch billiger, z.B. über ein selbstgebasteltes selbstöffnendes Weidetor mit Zeitschaltuhr, was einen Bereich mit Futter freigibt.

    Wir haben solche Probleme nicht – wir füttern Heu satt (für die Jungpferde sowieso unbegrenzt, auch im Sommer parallel zur Wiese, die Grossen fressen vom Rundballen mit engmaschigem Heunetz darüber). Klappt super, Pferde zufrieden, da sie nie schlingen oder gieren und keins ist zu fett 🙂 .

  • moppel sagt:

    ich hab 4 Endmassponys im Allergiker-geeigneten Offenstall d.h. kein Stroh,nasses Heu.
    Heu aus engmaschigen Heunetzen, während der graslosen Zeit 4x täglich:
    morgens zwischen 6 u. 7,mittags zwischen 13 u. 14 kleine Portion, ca. 18 Uhr kleine Ration und ca.20.30-21 Uhr die Nachtration.
    ansonsten Mineralfutter 1x tgl. aus der Hand, wenn nötig Hafer-Mini-Portion 1x tgl.

    @Sandra, 18 Uhr letzte Heu-Mahlzeit und dann erst wieder morgens um 7 Uhr -da ist die Fresspause viel zu lange (es sei denn, dein Pferd kriegt annähernd ad.lib.-Menge Heu). ich würde aus engmaschigen (4cm) Netz füttern u. abends so spät wie möglich.
    wann ist denn „vorm Schlafengehen“? dann doch lieber das letzte Heu statt Müsli. wobei ich dann wieder die Fresspause von Mittags 12 Uhr bis spät abends zu lang finde (aus dem Grund füttere ich 4x täglich).

  • Laremy sagt:

    Mein Friese bekommt im Sommer bei 24 Std. Weide 1 kg Kraftfutter einmal am Tag am Nachmittag oder Abend. Jetzt wo es kalt wird und die Weide blank, gibts 2x am Tag je 1 kg Kraftfutter. 1x morgens und 1x nachmittags bis abends. 1 – 2 x Heu am Tag dazu. Wenn demnächst die Weiden geschlossen werden, gibts Heu satt zu den gewohnten Mahlzeiten. Je nach Figur, Leistung und Wetter erhöhe ich dann die Rationen evtl. auf je 1,5 kg.

  • Watson Watson sagt:

    Mein Traum ist noch eine Kraftfutterautomat

    So was hatte mein Pflegepferd mal, den fand er total blöd und hat ihn platt gemacht. :nix: war ihm wohl zu „unpersönlich“, oder es kam ihm nicht genug auf einmal raus (kleiner Fresssack ist).

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