Wie vererbt sich ein Senkrücken oder weicher Rücken weiter?

By St. Lucia | Zucht

Ach Mann, ich bin ja immer noch auf der Suche nach dem passenden Papa für meine zukünftigen Fohlen.

Gestern habe ich dann – das erste Mal – einen Hengst gefunden, der wirklich toll passen würde:

Starpferd: Helena schwarze PRE Stute

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Natürlich PRE, riesengroß (1,69), Rappe, mit viel Knochenstärke, (brauch ich ja für meine beiden Nervioso IX Stuten), gute Schulter, toller Hals, etwas grober Kopf, sehr gute Bewegungen – auch aus der HH aaaaaber: er hat einen weichen, wenn nicht sogar Senkrücken!

Der Hengst ist nun 6jährig und wurde bereits mit 3 Jahren angeritten. Und sein Reiter und Besitzer ist nicht gerade ein Leichtgewicht….

Die Fohlen haben mich alle überzeugt. Ein 1,5 jähriger Hengst von ihm (übrigens ein Fuchs, Silke 😉 ) war wirklich hervorragend! Er gibt seine Knochenstärke durchweg weiter (und das ist mir neben dem Gangvermögen sehr wichtig) und die Rücken der Fohlen waren alle sehr gut.

Jetzt überlege ich: gehe ich das Risiko ein, einen Senkrücken zu riskieren? Meine beiden Stuten haben beide einen kurzen Rücken ohne Schwung.

Der Hengst ist zudem von der Decktaxe her nicht gerade günstig…

Aber die andere Alternative wäre TG aus Spanien, und da bin ich ja ein gebranntes Kind :red:

Och Mensch, vielleicht sollte ich doch einfach nur vermehren 😀

  • Avatar Caterchen sagt:

    Die Neigung dazu KANN sich auf jeden Fall vererben.
    Die Frage ist halt, wie durchschlagend.

    Hatten deine Stuten schon Fohlen?
    Wie durchschlagend kam da die Mutter durch?

    Ich finde, wenn die Stute sich gut vererbt, kann man auch mal einen Hengst mit
    gewissen Mängeln riskieren, solange er die Stute trotzdem in mehreren Punkten verbessern kann.

  • Avatar anavag sagt:

    No Way! :wacko: Ich würde da Risiko nicht eingehen und ich weiss aufgrund eigener Erfahrungen wovon ich spreche! Ein PRE mit von mir aus „weichen Rücken“ würde ich never als Vater meiner Fohlen nehmen. Wenn er sechsjährig schon so aussieht…., ich möchte nicht wissen, wie der mit 12 Jahren aussieht… Einen Kipphals und einen Senkrücken würde ich gerade bei einem PRE nicht akzeptieren :red: :tuete: :tuete: Christine, suche bitte weiter, gerade wenn du etwas gutes haben möchtest, würde ich so einen Hengst nicht nehmen! Ich wünsch dir auf der Suche viel Erfolg, ich weiss, dass es nicht so leicht ist, aber mit solchen Mängeln würde ich es lassen!

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Hallo Caterchen, ja, die Stuten hatten beide schon sehr gute Fohlen. Und wie schon gesagt, weder meine Stuten noch deren Fohlen haben schlechte Rücken. Ich weiss eigentlich genau, auf was ich bei dem Hengst bei der jeweiligen Stute achten muss: Hada vererbt klein weiter (ist selber nur 1,55, die Stuten gestern waren allesamt deutlich über 1,60…), sie braucht einen Hengst mit viel Knochenstärke und gerne auch mit längerem Rücken – Hada ist schon extrem kurz…. Hoga hat für ein PRE einen sehr untypischen langen und ziemlich geraden Hals. Das würde der Hengst deutlich verbessern. Und auch hier benötige ich einen Hengst mit viel Knochenstärke. Und ihr Kopf ist schon fast zu zierlich. An den Nachkommen vom dem Hengst konnte ich erkennen, dass er leichte Ramsköpfe vererbt, das würde also auch passen. Vom Gangvermögen her bringen meine Stuten alle eine sehr aktive HH und genügend Schulterfreiheit mit.

  • Avatar Valsa sagt:

    Ich habe selbst auch eine Stute von der ich weiß, daß sie ihren guten Rücken weiter gibt und habe einen Hengst mit nicht so schöner Oberlinie angepaart. Die Fohlen haben den Rücken der Mama geerbt. Ein Restrisiko bleibt natürlich. Aber ich würde es wahrscheinlich wagen. Knochenstärke wäre mir auch wichtig. Einen perfekten Hengst findet man in der Regel nicht.
    Wie ausgeprägt ist denn die Schwäche im Rücken? Hast du ein Foto?

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Hallo Valsa!

    Ich habe mir jetzt schon so viele Hengste angeschaut, und das ist der Hengst, der wirklich perfekt passen würde – und gleich auf beide Stuten, wenn der verfluchte Rücken nicht wäre.

    Mir ist bewusst, dass jedes Pferd einen Mangel hat. Es gibt einfach keine perfekten Pferde, auch wenn es das Ziel ist, solche zu züchten…

    Ich finde halt nur den Rücken schon schlimm. Wobei ich mir aber auch sicher bin, dass der Rücken so aussieht, wie er aussieht, weil das Pferd ganz einfach viel zu früh angeritten wurde und weil wohl auch in recht jungen Jahren schon zu viel mit ihm gemacht wurde.

    Ich hätte hier nicht geschrieben oder den Hengst in die engere Wahl gezogen, wenn ich mir nicht 100% sicher wäre, dass meine Stuten sleber einen guten Rücken hätten. Wie gesagt, die von mir gesehen Fohlen waren alle sehr gut mit geraden und kürzeren Rücken, als der Hengst ihn hatte. Die Mütter waren sogar noch etwas länger im Rücken als meine, also vermute ich, dass er den Rücken nicht weitergibt. Aber leider kann man da ja nicht 100 % sicher sein.

    Ich weiss aus eigener Zuchterfahrung, dass manche Exterieurfehler nicht weiterverbt werden. So stand z.B. meine alte Zuchtstute zehenweit und hat nicht einem einzigen Fohlen diesen Mangel weitervererbt. Und meine Hoffnung ist einfach, dass es mit dem Rücken des Hengstes das gleiche ist….

    Foto schicke ich Dir per PN.

    Gruß

    Christine

  • Avatar Diana sagt:

    Ich weiss aus eigener Zuchterfahrung, dass manche Exterieurfehler nicht weiterverbt werden.

    Was hälst Du von der Möglichkeit, dass manche Exterieurmängel eine oder mehrere Generationen überspringen?
    Soll heißen, wenn das Fohlen selbst den Mangel nicht zeigt, kann es ihn trotzdem weitervererben.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich weiss aus eigener Zuchterfahrung, dass manche Exterieurfehler nicht weiterverbt werden.

    Was hälst Du von der Möglichkeit, dass manche Exterieurmängel eine oder mehrere Generationen überspringen?
    Soll heißen, wenn das Fohlen selbst den Mangel nicht zeigt, kann es ihn trotzdem weitervererben.

    Das kann natürlich vorkommen. Aber dann dürfte man überhaupt nicht mehr züchten, denn dann wären Körungen, Leistungswettbewerbe usw. ja auch unsinnig…. Oder weisst Du, wei die Urgroßväter oder gar noch Generationen davor aussahen?

  • Avatar ines sagt:

    sieh es mal anders…

    deine beiden fohlen zeigen einen senkrücken, sind also damit „für die wurst“. würdest du dich nicht immer ärgern, wenn du in den stall bzw auf dein konto (Aufzuchtkosten!!) schaust?!
    Bewusst krüppel zu züchten geht garnicht. und dazu gehören für mich elementare dinge wie senkrücken ebenso wie kipphälse *grusel*

  • Avatar Valsa sagt:

    Nach dem Foto nehme ich alles zurück. :tuete: Das ist ja doch sehr deutlich; würde ich nicht machen.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Sehe ich ja auch so, ist echt schade ums Pferd.

    Na ja, Suche geht weiter…..

  • Avatar Diana sagt:

    Aber dann dürfte man überhaupt nicht mehr züchten, denn dann wären Körungen, Leistungswettbewerbe usw. ja auch unsinnig…. Oder weisst Du, wei die Urgroßväter oder gar noch Generationen davor aussahen?

    Nö, aber man muss Tiere mit deutlich sichtbaren Fehlern nicht weiter sich vermehren lassen.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Aber dann dürfte man überhaupt nicht mehr züchten, denn dann wären Körungen, Leistungswettbewerbe usw. ja auch unsinnig…. Oder weisst Du, wei die Urgroßväter oder gar noch Generationen davor aussahen?

    Nö, aber man muss Tiere mit deutlich sichtbaren Fehlern nicht weiter sich vermehren lassen.

    Der gleichen Meinung bin ich ja auch. Aber es war wirklich erstaunlich, dass seine Fohlen allesamt einen sehr guten Rücken hatten!

  • Avatar ines sagt:

    es ist ja nicht gesagt, dass er die schwäche an alle fohlen weitergibt!

    (und die krüppel werden sie dir nicht gezeigt haben)

  • Avatar anavag sagt:

    Die Frage ist ja auch,wann ein Senkrücken sich senkt?

    Ich habe beobachtet, dass die Fohlen meist „normal“ aussehen und erst später Probleme auftreten, der Kipphals kippt ja meist auch nicht als Fohlen, sondern viel später… und wer sagt denn, dass das bisher „normale“ Fohlen nicht später dann Probleme mit dem Rücken hat oder bekommt?

    Es ist schon etwas anderes, wenn ich ein Pferd mit einer nicht so guten Oberlinie habe oder ein Pferd mit Senkrücken… nicht zu vergessen, der Hengst ist jetzt sechs Jahre alt!

    Hast du mal auf dem amerikanischen Markt geschaut? Da sind doch auch tolle Pferde hingekommen…, vielleicht verabschiedest du dich einfach von der Farbe Rappe? Es muss ja kein Schimmel sein, aber es gibt doch so tolle Farben und Farbschläge….. 😉 😉 😉

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Die Frage ist ja auch,wann ein Senkrücken sich senkt? Ich habe beobachtet, dass die Fohlen meist „normal“ aussehen und erst später Probleme auftreten, der Kipphals kippt ja meist auch nicht als Fohlen, sondern viel später… und wer sagt denn, dass das bisher „normale“ Fohlen nicht später dann Probleme mit dem Rücken hat oder bekommt? Es ist schon etwas anderes, wenn ich ein Pferd mit einer nicht so guten Oberlinie habe oder ein Pferd mit Senkrücken… nicht zu vergessen, der Hengst ist jetzt sechs Jahre alt! Hast du mal auf dem amerikanischen Markt geschaut? Da sind doch auch tolle Pferde hingekommen…, vielleicht verabschiedest du dich einfach von der Farbe Rappe? Es muss ja kein Schimmel sein, aber es gibt doch so tolle Farben und Farbschläge….. 😉 😉 😉

    Die meisten PRE´s im Amiland stammen aus Südamerika, dann suche ich doch lieber im Quellland selber…. Ich hätte noch einen 3jährigen Hengst von Feudo CEN (der war ursprünglich für meine Stuten geplant, steht nur leider nun in Guatemala). Das Problem ist, der ist lt. Papier noch nicht gekört…. Alternativ habe ich noch einen braunen Hengst, der ist wirklich toll: Gefiel mir auf Anhieb auf der Zuchtschau und zumindestens da hat mich mein Pferdeverstand nicht getäuscht, er wurde auch erster. Mit einem braunen Fohlen könnte ich natürlich auch leben…. Zum Rücken: ich glaube, die PRE´s haben ab einer bestimmten Rückenlänge oftmals Probleme damit. Da ist der von mir angeschaute Hengst aber nicht alleine… D.h. dass man sich doch wieder etwas mehr am barocken Typen orientieren sollte. Da meine Stuten aber kurz bis sehr kurz sind, wäre die Chance, dass die Fohlen einen guten Rücken bekommen, halt relativ hoch. ABer keine Sorge, schon wegen der Höhe der Decktaxe kommt dieser Hengst für mich nicht in Frage! Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass mir kein Fohlen vorenthalten wurde: Ich war in allen Boxen, die Fohlen standen mit Mutter bei Fuß in einer großen Paddockbox und andere Boxen oder Weiden gibt es auf dem Gelände nicht! Ach ja, lt. ANCCE hatte der Hengst in 2009 und 2010 drei Fohlen, und die habe ich auch alle gesehen! Zuzüglich der noch nicht registrierten Saugfohlen aus 2011. Gruß Christine

  • Avatar Pipilotta sagt:

    Vielleicht wahren die „schlechten“ Fohlen schon im Tierpark oder anderweitig entsorgt …

  • gitana gitana sagt:

    Ich weiß nicht, wie der Hengst aussieht, aber wenn er schon 3jährig von einem schweren Besitzer eingeritten wurde und das sicher auch nicht perfekt über die Dehnungshaltung/Rückenaufbau usw., kann er vielleicht für den Senkrücken gar nichts und vererbt den schon von daher nicht. Man kann bekanntlich das beste Pferd platt reiten :wacko:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich weiß nicht, wie der Hengst aussieht, aber wenn er schon 3jährig von einem schweren Besitzer eingeritten wurde und das sicher auch nicht perfekt über die Dehnungshaltung/Rückenaufbau usw., kann er vielleicht für den Senkrücken gar nichts und vererbt den schon von daher nicht. Man kann bekanntlich das beste Pferd platt reiten :wacko:

    Genau da ist ja auch meine Vermutung!

    Erstens wäre der mit Senkrücken niemals gekört worden.

    Und zweitens hätte der Züchter ihn mit dem Senkrücken niemals in Spanien gekauft und hätte den teuren Flug von Spanien nach Deutschland investiert. Deswegen schrieb ich ja auch, dass sein Besitzer nicht gerade ein Leichtgewicht ist.

    Und so leid es mir tut: es gibt hier keine vernünftigen Doma Clasica Reiter und erst recht niemanden, der Pferde vernünftig ausbilden kann. Bis halt auf einige Europäer, die hier leben. Hier hat man auf Turnieren halt noch echte Chancen und kaum Konkurrenz 😉 Dehnungshaltung usw ist hier ein Fremdwort. Ich habe mir ja einen anderen Hengst, der hier steht auf Video angeschaut (einige von Euch kennen das Video). Da läuft ein Pferd mit Tico drauf ohne nur irgendwelchen Schub von hinten. Und dabei knallt der Reiter im Trab aus 10 cm Höhe wieder in dem Sattel. Der reitet so grottenschlecht, dass das Pferd überhaupt nicht anders kann…

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich habe gestern mit meiner Bekannten telefoniert, die hier Friesen züchtet, und ihr von meinem Reinfall erzählt.

    Wir haben dann einfach entschlossen, Warlander zu züchtern 😀 : :flucht:

  • Avatar Miakoda sagt:

    Hallo die nervige Fragenstllerin ist zurück :tuete: Aber ich finde dazu nichts, oder nicht so viel, oder so das ich damit zufrieden wäre 😀 .

    Ab wann gilt ein Senkrücken denn als Senkrücken? Entwickelt der sich mit der Zeit durch falsches Reiten, und kommt dann zum Vorschein, da das Pferd dazu veranlagt ist? Und kann man einen Senkrücken schon beim Fohlen sehen oder eben nicht, da es ja noch voll im Wachstum ist?

    So ich hoffe, der ein oder andere möchte mir antworten.
    Ein schönes Wochenende 😀

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Bei uns im Nachbarschaft stehen 2 Friesen.
    Mutterstute und ihr fast 4jähriger Sohn.
    Mutter hat nen Senkrücken und der Wallach wird so sicher wie das Amen in der Kirche auch einen bekommen. Er hat jetzt schon die ersten Anzeichen dafür.
    Er ist nahezu ungearbeitet und wird wenn er mal gearbeitet wird auch noch von 2 ahnungslosen „Idioten“ vor die Kutsche geschnallt, wo er dann mit weggedrückten Rücken durch die Gegend hirscht.
    Sieht wirklich fies aus…

    Ich kenne nur dieses Ensemble als Paradebeispiel, aber ich denk mir schon das sowas erblich ist, bzw. erblich sein kann. Und wenn man dann nicht entgegensteuert mit entsprechender Gymnastik, kann man den Senkrücken noch forcieren. :nix:
    Obendrauf vielleicht noch nen schweren Reiter…. :tuete:

  • Avatar Miakoda sagt:

    Das klingt sehr logisch July, Danke.

    Aber man könnte diesen Senkrücken durch richtiges Gymnastizieren doch soweit stabilisieren, dass es nicht schlimmer wird. :denk:
    Und wie ist das bei Zuchtstuten die Jahrelang ausschließlich zur zucht verwendet wurden? ich glaube mich zu erinnern, dass diese stuten anscheinend durch das srändige Gewicht das sie mit herum tragen müssen, nach einigen Jahren einen Senkrücken bekämen :nix: Das mag ich nicht wirklich glauben.

  • Avatar Miakoda sagt:

    Achja und wie sieht das mit Fohlen aus? wenn die hinten etwas höher erscheinen und sich dadurch ein senkrücken bildet ist das ja Wachstumsbedingt? :daumen:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich geh mal davon aus, dass dein Interesse nicht ganz grundlos ist?
    Hast du ein Foto von deinem „Patienten“?

    Doch, dass Stuten durch das ständige Rumtragen von Fohlen einen Senkrücken ausbilden, halte ich sehr wohl für wahrscheinlich. Viele Zuchtstuten werden dazu auch nicht viel gearbeitet. Das Gewicht zieht dann den Rücken nach unten.
    Frag doch mal eine Mutter, wie stark so ein Ungeborenes auf den Rücken geht…. :tuete: Und unsere Wirbelsäule steht senkrecht, nicht waagerecht wie beim Pferd.
    Da kommt die Schwerkraft noch viel eher zum Tragen.

    Mit richtiger Rückengymnastik macht man jedenfalls nichts falsch. Ob man den Senkrücken damit komplett abfängt, hängt auch davon ab, wie schwer die Veranlagung in diese Richtung ist.
    Wenn der Rücken sehr schwach ist, würde ich erstmal gründlich vom Boden aus vorbereiten auf ein Reitergewicht, ein Jahr v/a arbeiten und dann erst anreiten. Das eigene Körpergewicht würde ich gründlich überdenken, und das Jahr Vorbereitungszeit ggfls. für eine Diät nutzen.

    Hab ich jedenfalls gemacht, da Diego auch eher einen schwachen Rücken hat.
    Hab 18kg abgenommen bevor ich mich das erste Mal auf den Zwerg gesetzt hab.

  • Avatar Loucy sagt:

    Achja und wie sieht das mit Fohlen aus? wenn die hinten etwas höher erscheinen und sich dadurch ein senkrücken bildet ist das ja Wachstumsbedingt? :daumen:

    Ja, in der Regel ist das wachstumsbedingt.
    Jungpferde darf man nicht so genau anschauen, die sehen oft phasenweise katastrophal aus – bis zum nächsten Wachstumsschub.

  • Avatar Miakoda sagt:

    @ July: Wir hatten ja mal geschrieben 😀 .
    Familienpferd sowie Pferd meiner Schwester haben keinen Senkrücken.
    Es ist halt nur so, dass wir bei Niki damals mehr Glück als verstanden hatten und ich mich einfach mal darüber informieren wollte. Ich meine ein Senkrücken sieht man ja vor dem Kauf (und nein im Moment steht ein Kauf meines ganz eigenen Pferdes, leider nicht zur Debatte, auch wenn ich mich schon verliebt habe :seufz: ;( ). Und wenn man sowas ja gleich verhindern kann, dann sollte man das ja wohl auch tun 🙂

    @Loucy: Dann müsste ich wenn ich die Mäglichkeit hätte die Eltern anschauen :denk: . Ok Danke 😀

  • Avatar aficionada sagt:

    Senkrücken ist ein Risiko, das ich niemals eingehen würde. So ein Pferd wird zeitlebens als Reitpferd die allergrößten Probleme haben, seinen Rücken aktiv mit in die Bewegung zu nehmen und einen Reiter gut zu tragen.
    Vor 25 Jahren habe ich mir einen Araberjährling gekauft, dessen alte Mutter (22?) einen heftigen Senkrücken hatte. Aufgrund des Alters der Stute und dem Dutzend Fohlen, die sie hatte, habe ich mir nix dabei gedacht. Dumm gedacht, denn mein Pferd hat diesen Senkrücken geerbt. Und wir damit nur Schwierigkeiten.
    Richtige Gymnastik haben wir zeitlebens gemacht, er war bis Pi und Pa ausgebildet und macht heute noch (mit Senkrücken) schöne Levaden. Aber er ist nie richtig gut über den Rücken gegangen.

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Gibt es von dem Hengst denn keine Fotos aus jungen Jahren? Wenn man ihn als Fohlen und noch einmal als dreijährigen vor dem Einreiten sehen könnte, hätte man eine bessere Vorstellung von der Entwicklung des Rückens…

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