Wie organisiert und reitet man einen Wanderausritt über zweit Tage?

By Anypiep | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Hallo Leute,

ich wollt mit meiner Freundin ganz gern über ein Wochenende im November, also z.B. von Freitag bis Sonntag oder auch nur ab Samstag, also zwei, drei Tage, einen Wanderritt mit unseren Stuten machen. Die Kondition und alles ist kein Problem, viel mehr, wie man sich organisiert, also die Routen, wo das schönste Gelände ist und mit Schlafplätzen etc. Wir sind in Norddeutschland und kommen aus der Umgebung von Oldenburg (Niedersachsen). Ich denke, ein oder zwei Stunden Autofahrt würden wir schaffen. :ja: Kennt ihr schöne Strecken, Gemeinden oder Gebiete, durch die man so gut reiten kann und wo es Unterkünfte für Pferd und Reiter gibt??

Freue mich über eure Tipps!

lg

  • caos constante caos constante sagt:

    Hallo,

    ich hab das so gemacht, dass ich mir von der Gegend eine Topographische Karte gekauft habe und dann meine geplante Strecke mit dem Auto bzw. zu Fuß kontrolliert habe. Hilfreich ist auch „Bett und Box“, da kann man sich Übernachtungsmöglichkeiten raussuchen.

    Wir wohnen ca. 30km südlich von Bremen, in Bruchhausen-Vilsen, und haben ganz tolles Ausreitgelände und auch Betten und Boxen 🙂

    LG

  • Avatar moppel sagt:

    Da ist ja z.B. die Lüneburger Heide nahe liegend. oder etwas weiter: Elbtalaue/Göhrde/Wendland

    Wir haben/hatten immer gern Unterkünfte mit Zimmer+Frühstück (am liebsten Restaurant-Betrieb,wo man abends auch warm essen kann)+Box o. Auslauf incl. Futter für die Pferde.
    Planung: Reitgebiet aussuchen, Unterkunftsangebote (z.B. Betto+Box,Internet o. Empfehlungen)
    überlegen,wieviele Tageskilometer man mit Gepäck reiten wollt u. dementsprechend Quartiere raussuchen.
    wir haben die immer früh genug im Voraus gebucht.
    ja und dann los – viel Spaß wünsche ich euch! 🙂

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Ich kenne mich gut aus und kann euch sowohl in der direkten Oldenburger Umgebeung wie auch in Richtung Emsland (Vrees, Thülsfelder Talsperre, Meppen) einige sehr schöne Strecken nennen.
    Es lohnt sich eigentlich erst ab zwei Übernachtungen, irgendwohin zu fahren. Ihr müßt ja auch An- und Abreisezeiten mit einplanen.
    Außerdem müßt ihr euch überlegen wie viele Stunden bzw. wieviele Kilometer ihr reiten wollt/könnt!
    Wenn ihr zwei Stunden anfahren wollt, könnt ihr an dem Tag nur wenige Stunden/ Kilometer reiten.
    Das gleiche am Abreisetag. Es wäre nicht schön, erst 5 Stunden zu reiten und dann die Pferde abzusatteln und noch zwei Stunden nach Hause zu fahren.
    Ihr solltet zum Üben erst einmal eine Strecke vom zuhause aus planen.
    Man kann sehr schön von Oldenburg nach Dötlingen reiten. In Aschenbeck hat der Reitverein Zimmer mit Frühstück im Angebot.
    Am nächsten Tag geht es dann über eine andere Route wieder zurück.
    So kann man auch schon mal üben, mit einer Topographischen Karte umzugehen.
    Ich kann euch gern über PN Details und Tipps geben!

  • Avatar Anypiep sagt:

    ja, das ist toll! Vielen Dank für die Tipps!

  • Patsch Patsch sagt:

    Wir sind damals in Brandenburg vier Tage unterwegs gewesen.
    Und ich würde ebenfalls am besten morgens vom Heimatstall aus starten wenn es irgend geht, ansonsten aber einen tag Anreise plus max 2 bis 3 Stunden reiten und einen Abreisetag ohne Reiten planen.
    Was sehr sehr empfehlenswert ist, wenn man zum ersten Mal einen Wanderritt macht, die Strecken teilweise vorher mit dem Auto abfahren.
    Wir haben das so gemacht, dass wir erst von zu Hause aus geplant haben, dann mögliche Übernachtungsmöglichkeiten angerufen und besucht haben und bei der Gelegenheit dann gleich mal ein bisschen die Gegend erkundet.

    Wenn ihr keinen Insider habt: unbedingt wenigstens die Unterkunft der Pferde vor Ort checken! Uns wurden damals teilweise Sachen angeboten für die Hoppels *schüttel*.

    Ebenfalls sehr schön wenn ihr einen Proviantmeister bestellen könnt. So müsst ihr nicht den Mittagssnack mit euch rumschleppen und die Pferde werden weniger belastet. Am besten diesen gleich verpflichten jeweils Pferdezeug, Futter, Klamotten und so Zeug zum nächsten Quartier vorzufahren.

    Haltet euch auf jeden Fall einen Fahrer in Bereitschaft! der im Notfall mit dem Hänger kommt und die Rösser abholen kann. Schmied für den Notfall briefen, falls ihr beschlagene Pferde habt! Damit dieser dann rasch parat steht.

    Viel Spaß bei der Planung und später beim Ritt!

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