Westernsättel Anpassbar: Neuentwickeltes Anpasssystem für individuelle Westernsättel

By Patrick | Uncategorized

Der ehemalige Gründer dieser Webseite - Hans Thoma - hat ein neues System für Westernsättel entwickelt.:

Ein System für Westernsättel die über den Baum angepasst werden (auf den Rücken des Pferdes) und - das ist die Besonderheit - jederzeit auch nachträglich verändert werden kann.

Herkömmliche Bauart von Westernsätteln

Herkömmliche Westernsättel werden in der Regel auf Holz gebaut. Die guten Bäume werden hierbei individualisiert. Das kann wie in einem "Baukastensystem" erfolgen, also z. B. Typ 1/2/3 usw. mit unterschiedlichen Weiten, Schwüngen und Wickelungen, oder der Sattelbaum wird komplett mit einer Fräse 3D gefräst nach dem Abbild des Pferderückens.

Ein Problem haben allerdings viele dieser Bauarten: Sie können nachträglich kaum oder nur ganz schwer (also mit hohem Aufwand) verstellt werden.

Was ist neu am Sattelbaum von J. v. G. Saddle Innovations?

Der von Hans Thoma neu entwickelte Baum ist aus Kunststoff, damit auch deutlich leichter als die Holzbäume.

Kunststoff hat dabei einen entschiedenen Vorteil: er kann einfacher verstellt werden, da er flexibler ist als Holz.

Der komplette Westernsattelbaum wurde aus mehreren Teilen entwickelt die zu einem fertigen Baum zusammengebaut werden. Diese verschiedenen Teile lassen sich dabei flexibel anpassen und auch später wieder voneinander trennen und erneut anpassen.

Dadurch kann die Rückenform des Pferdes annähernd so gut wie bei einem gefrästen Baum nachgebildet werden und jederzeit später wieder geändert werden.

Zum Start des neuen System gibt es 3 verschiedene Modelle: Einen klassischen Westernsattel (Modell Western) in schlichter Optik, einen Westernsattel ohne Horn als eine Art Ausreitsattel (Modell endurance) und einen Reining Sattel in typischer Westernoptik mit den für Westernsättel typischen Sitz im Hinteren Drittel (Modell Reiner).

Weitere Besonderheiten der neuen Westernsättel

Alle Sättel sind - durch den Kunststoffbaum - sehr leicht im Vergleich zu vielen Konkurrenzprodukten. Dazu wird auch ein Augenmerk auf die Länge des Sattels gelegt, sodass einige Modelle und Ausführungen auch für Kleinpferderassen in Frage kommen.

Für Umsteiger von Dressursätteln auf einen Westernsattel dürfte auch die Sitzposition entscheidend sein: Auf Wunsch kann ein "Dressursitz" gebaut werden bei dem der Reiter mittig im Schwerpunkt sitzt, wie er es auch bei seinenm Dressursattel gewöhnt ist.

Nicht für jeden geeignet

Aber auch dieses neue System ist nicht für jeden geeignet: Durch den Kunststoffbaum ist der Sattel nicht stabil genug um damit echte Arbeit am Rind zu leisten., hierfür sind starre, harte und stabile Holzbäume nötig.

Das neue Sattelkonzept zielt eher auf Freizetireiter aus dem Westernbereich ab oder auf die neue Trendsportart Western Dressage.

Dipl.-Ing. Hans Thoma

Sattelentwickler

Hans Thoma ist Gründer von Das-Spanische-Pferd.de (mittlerweile nicht mehr Teil der Redaktion) und der dazugehörigen Community. Zusammen mit seiner Frau züchtet er seit über 25 Jahren Pferde der Reinen spanischen Rasse auf dem Privatgestüt Möningberg.

Er ist Mitgründer des Andalusiervereins AACCPRE.


Hans Thoma hat bereits Erfahrung in der Sattelentwicklung und war maßgeblich an der Gründung und Entwicklung der ersten Sättel der Firma Iberosattel beteiligt.


Sein neuestes Projekt ist die Entwicklung von individuell verstellbaren Westernsätteln.

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