Wer hat mehr zu sagen?

By sunny020381 | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Guten Abend zusammen

… ihr kennt mich sicher schon und meine „seltsamen Storys und Fragen“

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Jetzt habe ich mal ne generelle Frage. Kurz und knapp.

Wer hat mehr über den Umgang mit einem Pferd zu bestimmen:

a) Der Besi, der nur sehr selten im Stall vorbei schaut
b) Der Stallbesitzer, der über das Pferd verfügt

  • Fluppel sagt:

    Ich – versteh die Frage nicht. :huh: Was meinst du mit Umgang, geht das konkreter?

  • Diana sagt:

    Wenn kurzfristig was zu klären ist – der Stallbesitzer, weil er vor Ort ist und erstmal die Verantwortung trägt.
    Für Grundsatzfragen der Besitzer des Pferdes.

  • sunny020381 sagt:

    Mh, dachte es reicht so. Na gut. Dann geh ich was mehr ins Detail.

    Ich habe mich grad geärgert. Das Pferd, um das ich mich von der Stallbesitzerin aus kostenfrei kümmern darf, wird sonst nicht geritten oder bewegt. Ich reite ihn im Schulbetrieb, bin aber kein kompletter Reitanfänger. Sonst würde das nicht funktionieren.

    Letzten Sonntag habe ich dann mal endlich den Besi kennen gelernt. Er war sehr froh von mir zu erahren. Ich habe ihm erzählt in wie fern ich mich um sein Pferd kümmern darf und dass ich ihn im Schulbetrieb reite. Er war begeistert und froh, dass sich jemand um das Tier kümmert. Und er war überrascht, dass ich mich dazu entschieden habe, dieses Pferd reiten zu wollen. Der Besi weiß eben auch, dass sein Pferd schwierig ist. Er selber hat wohl kaum Zeit sich um ihn zu kümmern. Aber das ist ja ne andere Geschichte und geht uns nix an. Jedenfalls sagte er mir, dass ich mit dem Pferd „machen kann, was ich will“. So hat er sich ausgedrückt. Er hat auch gesehen, dass ich bei Weitem kein super erfahrener Pferdeprofi bin.

    Jedenfalls habe ich dann gestern die Stallbesitzerin des Gutes gefragt, ob ich das Pferd heute aufm Reitplatz reiten darf. Ich würde gern mit ihm Üben, was wir Montag so toll hinbekommen haben. Sie sagte ja.
    Heute hats ja nun geregnet wie blöde und ich bin mit ihm einfach mal in die kleine Reithalle gegangen. Leider war die mit 2 Schülern besetzt. Da ich ihn aber nun schon mal fertig hatte, habe ich die beiden RLs gefragt, ob ich einfach was Schritt reiten könnte oder ob das stören würde.
    Leider lässt sich der gute Herr schon mal gern ablenken, wenn 1 Pferd mit in der Halle ist. Bei 2 gings gar nicht und ich bin eben nach ca. 10min. wieder raus, weil ich den Unterricht nicht weiter behindern wollte.

    Hab das dann der Stallbesitzerin geschrieben.
    „Mit Reitplatz war ja heute wohl nix. Bin mit ihm stattdessen etwas Schritt gegangen.“

    Jetzt kam grad ne sms von ihr. Bitte den Donar nur pflegen und nicht reiten.

    Jetzt bin ich was iritiert. Gestern sagte sie ja und heute wieder nein. Jetzt bin ich am Überlegen, mich mit dem Besitzer nochmals in Verbindung zu setzen und ggf. von ihm die Erlaubnis ein zu holen. Ich mein, ich bin ja nicht dämlich. Ich weiß, dass Donar nicht einfach ist und wenn ich merke, dass das grad mal gar nix bringt, dann lass ichs auch. Auch im Interesse der anderen Reiter im Umfeld. Bringt ja nix wenn er hinten austritt und damit alle anderen Schulpferde kribbelig macht und die Schüler/Kinder oben auf nix von ihrem Unterricht haben. Aber warum sagt sie erst ja und dann wieder nee? Geld?

  • Fluppel sagt:

    Ganz ehrlich, auf diesem „Gut“ von dir geht eh alles so durcheinander, dass ich leicht den Überblick verliere. 8|
    Ganz klar: wer ein Pferd reitet, pflegt, betüddelt etc. bestimmt normalerweise (!) der Eigentümer. Bei dir hat dieser aber scheinbar der Stallbesitzerin dementsprechend freie Hand gegeben. An deiner Stelle würde ich den Eigentümer des Pferdes ganz klar fragen, wer dir da jetzt weisungsbefugt ist, und fertig.

  • Diana sagt:

    Sprich mit ihr.
    Je nachdem, was sie sagt, entscheide, ob Du den Besitzer noch mal ansprechen willst oder nicht.
    Ich werde nie verstehen, wie man sich nur per SMS verständigen kann.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich werde nie verstehen, wie man sich nur per SMS verständigen kann.

    ICH auch nicht.. :look: Liegt vielleicht am Alter.. 😀

  • sunny020381 sagt:

    Sie ist ein komischer Mensch. Du bekommst keine vernünftige, klar, nicht patzige Antwort, wenn du sie was fragst. Daher mach ich das per sms. Da muss ich mir den Tonfall und den Gesichtsausdruck nicht antun und reg mich dementsprechend danach nicht wieder innerlich auf.

    Ich bin ja eigentlich ein sehr offener, herzlicher Mensch. Aber bei ihr meide ich jegliche Begegnung.

  • geestprinzessin sagt:

    Das Pferd, um das ich mich von der Stallbesitzerin aus kostenfrei kümmern darf, wird sonst nicht geritten oder bewegt

    Die Stallbesi sagt also kostenfrei.

    Geld?

    Und dann sagst Du „Geld“?

    Das heißt: Stallbesi will kein Geld, aber Eigentümer des Pferdes??

    Das versethe ich zwar nicht, ist aber egal.

    Ansonsten sehe ich das wie Fluppel: Der Eigentümer des Pferdes hat das Sagen.

  • sunny020381 sagt:

    Nee.

    Keiner dort mag dieses Pferd wirklich. Demnach kümmter/bewegt es auch niemand. Er hat nen sehr eigenen Kopf und pflegen will ihn auch keiner. Unterricht kann man auch nicht auf ihm geben, es sei denn, man hat schon Erfahrung.

    Demnach ist die Stallbesitzerin froh, dass ich mich damals darum gerissen habe, als ich seine Geschichte hörte. Und seither gebe ich nicht auf, was wohl eigentlich eher der Standard ist bei denen, dies mit ihm versuchen wollen.
    Ich habe quasi ne RB auf ihn, zahle aber nicht wie alle anderen. Ich habe auch schon wegen einer RB gefragt, aber da hieß es, wir warten mal noch ab.

    Der Besitzer selber fragte mich, ob ich was bezahlen muss dafür, dass ich so viel Umgang mit seinem Pferd habe. Also sprich ne RB. Ich sagte nein. Er meinte dann nur, dass das so gut ist, denn die Stallbesi sei „geldgeil“ und ich von seiner Seite nichts zahlen brauch, aber mit seinem Pferd freien Umgang habe darf.

    Jetzt vermute ich einfach, dass ihr der umgang zu viel wird, den ich mit Donar hege. Das ihr der Bezug zu eng wird, den ich mitlerweile zu ihm habe.

  • MerlijnCH sagt:

    Ansonsten sehe ich das wie Fluppel: Der Eigentümer des Pferdes hat das Sagen.

    Ich sehe das auch so.
    Aber dann muss er die Stallbesitzerin diesbezüglich informieren.

  • sunny020381 sagt:

    Ich habe den Besitzer mal ne email geschrieben. Jetzt nicht wegen dieser Sache, sondern einfach mal so. Zu gegebenem Zeitpunkt werde ich ihn wegen einer vertraglichen RB ansprechen.

    Ich habe keinen Bock mehr auf dieses verhalteten Getue. Ohne Mist, ich fühl mich zeitweise wie ein kleines Kind, wenn ich was erfragen möchte oder ein Anliegen habe. Und das kommt nicht 5mal täglich vor. Wie gesagt meide ich ja eher den Kontakt.
    Wenn ich mich dort unsicher bewege, mit dem Pferd am Führstrick, dann merkt der das doch auch.

  • geestprinzessin sagt:

    Aber dann muss er die Stallbesitzerin diesbezüglich informieren.

    Ja, das wäre seine Aufgabe :ja: .

    Sunny: Wie ich das so raushöre (nee – lese), geht es Dir ja ums Pferd. Das arme Tier kann ja nichts dafür, dass die Zweibeiner offensichtlich so dä****** sind. Sprich doch erstmal mit dem Eigentümer und frage ihn, was er eigentlich will. Und wenn Du mit ihm „über Patt kommst“, sollte er eigentlich mit dem Stallbesi reden und die Sache klären, so dass Du eine „Offizielle“ RB bist und Dich entsprechend verhalten kannst. Wenn das alles nicht „funzt“, ist das immens traurig für das Tier, aber Du wirst es nicht ändern können – es sei denn, Du willst das Theater weiter mitmachen (oder das Pferd kaufen).

  • Pandora sagt:

    Ich habe den Besitzer mal ne email geschrieben. Jetzt nicht wegen dieser Sache, sondern einfach mal so. Zu gegebenem Zeitpunkt werde ich ihn wegen einer vertraglichen RB ansprechen.

    Ja genau, das sollte der richtige Weg sein. Der Besitzer entscheidet letztendlich wer mit seinem Pferd was macht.
    Wenn du mit ihm eine eindeutige Vereinbarung (am Besten wohl schriftlich) treffen kannst, wäre das für dich die beste Lösung.

    Vielleicht war die Stallinhaberin nicht informiert, dass du schon mit dem Pferdebesitzer gesprochen hattest und er dir freie Hand zugesagt hat und hat deshalb so reagiert…. :nix:

    Viel Erfolg !

  • Hijara sagt:

    Wir hatten auch mal so was. Besi hat sich nicht ums Pferd gekümmert
    dann hat das der Reitverein übernommen.
    Nun war das Pferd vor Jahren schwer krank. Ist damals Mehrfach in die Knie gegangen
    und nicht mehr hochgekommen und sollte deshalb zum Schlachter.
    Einsteller haben damals alles unternommen dass es nicht weg kam.
    Die Krankheit ist heute vergessen, aber fraglich ob das Pferd wirklich gesund ist .
    Und Reiten für Pferd und Reiter nicht doch gefährlich werden kann.
    Na ja dem Besi ists egal.
    Jetzt kam ein Mädchem dem das Pferd leid tat. Pferd ein paar Wochen gepflegt, dann immer mehr ausgeweitet
    und jetzt wollte sie auch reiten.
    Am Ende haben das dann Einsteller und Mitglieder des Reitvereins verboten.
    Nicht der Besi, denn dem ist wirklich alles egal. Ihm war allerdings auch die Krankheit egal,den TA haben die Einsteller gezahlt, und es hätte ihn auch nicht
    gestört wenn das Pferd zum Metzger gekommen wäre.
    Ich denke man muss so was ausloten, genau nachfragen, und am Ende entscheiden.

  • Valsa sagt:

    Ich vermute, daß der Stallbesi das Verhalten des Pferde was es gezeigt hat als du in der Halle warst, zugetragen wurde. Wahrscheinlich ist ihr das Risiko, daß dir oder anderen etwas passiert einfach zu groß und sie hat deshalb die „Reiterlaubnis“ wieder zurück gezogen. Könnte das sein?

  • MerlijnCH sagt:

    Ja das kann sehr wohl sein. Aber Gefahrenmomente hin oder her jetzt mal abgesehen, sie kann „ihre“ Reiterlaubnis zurückziehen damit sie aus der Verantwortung ist sie kann sich aber nicht gegen die Erlaubnis des Besitzers stellen.

    Was sie dann aber wiederum kann, ist das Benützen der Halle zu verbieten, wenn ihre Pferde drin sind und sowieso jegliche Verantwortung ablehnen sollte was passieren, wenn sie der Ansicht ist dass die Konstellation reiterliche Unerfahrenheit und schwieriges Pferd nicht stimmt.

    Wobei sie eigentlich nicht verantwortlich ist, wenn das Pferd in Zustimmung mit dem Besitzer geritten wird.

    Ich als RB, würde mir das aber tatsächlich schriftlich geben lassen, nicht, dass wenn was passiert plötzlich „niemand“ (sprich Pferdebsi) was von etwas weiss 😀

    Und Sunni1020383 (was für ein bescheuerter Nick :doh: ) ich würde mich als RB schlau machen, ob Du genügend für alles versichert bist, Reiten von Fremdpferden usw.

    Dann steht dem Abenteuer nix mehr im Wege :na:

  • Ynse sagt:

    Ich verstehe allgemein nicht was die Stallbesi dazu zu sagen hat.Geh ich mal von mir aus:Ich hab ein Pferd und stell es in einen Pensionsstall,zahle meinen monatlichen Preis wo Koppel,misten,füttern mit drin ist.Ob und wie oft ich dort vorbei schaue ist allein meine Sache(auch wenn ich nicht verstehe das ich ein Pferd hab und mich nur alle halbe Jahre blicken lasse :no: ).Würde meine Stallbesi nun einfach,weil ich selten da bin,mein Pferd im Schulunterricht mit laufen lassen oder von sich aus eine RB suchen gäb es Ärger,großen sogar.ICH,als Besitzer,hab zu bestimmen wer und für welche Kontitionen auf und an mein Pferd darf.Weil auch ich eine Versicherung für mein Pferd habe und weiß ob Fremdreiter mit drin sind.

    Die Stallbesi hat einzig und allein ihre Pflichten laut Pensionsvertrag zu erfüllen-mehr nicht.Sie hat nicht über eine RB zu bestimmen.Sie nimmt sich Sachen raus was nur der Besitzer darf.In Merlinch`s Punkt stimm ich zu das sie unter Umständen dir verbieten kann das du nicht in die Halle darfst wenn Reitschulbetrieb ist.Da blibt warten bis frei ist oder auf das Wetter Sche**** und trotzdem auf dem Platz deine Runden drehen.

    Sprich mit dem Besitzer.Setzt zur Not selber was auf und er soll es unterschreiben.Dann wäre es für dich der sicherste Weg.

  • Christl sagt:

    Ich sehe das wie Ynse. Eigentlich hat die Stallbesitzerin nichts zu sagen. Ich hab mich auch mal tierisch aufgeregt als meine Tierärztin etwas mit meiner Stallbesitzerin abgesprochen hat und nicht mit mir. Das geht nicht. Alles was mein Pferd betrifft entscheide ich. Wobei ich vieles mit meiner STallbesitzerin bespreche. Einfach, weil sie sehr viel Erfahrung hat.

    Du meintest aber, dass die Besitzerin des Pferdes der STallbesitzerin etwas mehr Befugnisse erteilt hat. Da seh ich das etwas anders. Sie soll sich ja vermehrt um das Pferd kümmern und auch entscheiden. Da solltest du mit der Besitzerin nochmal reden.

    An deiner Stelle würde ich mit der Besitzerin einen Vertrag machen. Den kannst du dann der Stallbesitzerin zeigen oder die Besitzerin bitten, dass sie das tut. Um solche Situationen zu vermeiden.

    Meine RB hat auch einen Vertrag obwohl sie (noch) nichts zahlt. Mir war das wichtig. Ihr auch. Es ist alles geklärt. Rechte und Pflichten. Meine und ihre. Ich finde man sollte am Anfang solche Sachen einfach festlegen und klären. Das erspart einem Ärger.

  • maurits sagt:

    Wenn ich Stallbesitzer bin, und auf meiner Anlage findet Unterricht statt, der von einer RB gestört wird, die mit einem Pferd während des Unterrichts in die Halle kommt und das Pferd meine Schüler und Pferde durch unkontrollierbares Treten gefährdet, schmeisse ich diese RB mitsamt diesem Pferd aus der Halle.
    So als Beispiel. Und so würde es in jedem Stall laufen, den ich kenne.

    Es gibt Pferde die sich in Gesellschaft anderer Pferde nicht benehmen und wenn es gefährlich wird, hört der Spass definitiv auf.

    Ich bin mal selbst von einem Schläger (anders kann man den Gaul nicht bezeichnen) in der Reithalle massivst zusammengetreten worden, ich ritt Schritt und hielt wirklich mehr als ausreichenden Abstand als diese Dame mit ihrer Stute reinkam, die Stute blitzschnell rückwärts drehte und gezielt mit beiden Hinterbeinen nach meinem Pferd trat. Mein Pferd hatte eine schwere Schulterprellung, ich ein zermatschtes Schienbein, und ich war mehrere Wochen krankgeschrieben. Ich muss nicht extra erwähnen, dass Madame natürlich über keinerlei Haftpflicht für ihr Pferd verfügte.
    Die Geschichte hätte auch mit Knochenbrüchen bei Pferd und Reiter enden können, wir haben da noch Glück gehabt.

    Die Familie dieses Mädels musste dann für meine Arzt- und Krankenhauskosten aufkommen, da die Krankenkasse das wegen Fremdverschuldens von denen einforderte. Und ich war natürlich die böse, hätte doch gefälligst sagen sollen, ich wäre vom eigenen Pferd getreten worden :irre:

    Einige Wochen später ritt Madame mit dem Gaul den Herbstausritt mit, in der Gruppe, und mehrere Teilnehmer wurden wieder von dem Pferd getreten.
    Ich bin später raus gegangen wenn ich die irgendwo gesehen hab mit ihrem verzogenen Bock. Die saß da völlig passiv drauf und liess den Gaul einfach machen.

    lg
    mau

  • Christl sagt:

    Das ist natürlich was anderes.

    Sunny hat aber die Halle nach 10 Min. verlassen, weil sie selbst merkte, dass es nicht funktioniert. Und sie hat vorher gefragt. Sie wird das sicher so schnell auch nicht mehr machen. Aber ausprobieren muss man es ja mal. Es hätte ja auch klappen können. Außerdem wurde ja niemand geschädigt.

  • maurits sagt:

    Ja sie hat die Halle verlassen, und es wurde niemand geschädigt.
    Mein Beispiel sagte ja auch nur, was die Beweggründe der SB sein könnten, und wie schnell jemand geschädigt werden kann.

    lg
    mau

  • MerlijnCH sagt:

    Einige Wochen später ritt Madame mit dem Gaul den Herbstausritt mit, in der Gruppe, und mehrere Teilnehmer wurden wieder von dem Pferd getreten.
    Ich bin später raus gegangen wenn ich die irgendwo gesehen hab mit ihrem

    Meiner Meinung nach gehört sowas sowieso in die Wurst und nicht in eine Reithalle :ja:

  • Kirsten sagt:

    Natürlich ist es im Prinzip so, dass der Eigentümer über das Pferd verfügt, aber wie oben beschrieben der SB die Rechte hat, auf seiner Anlage für einen gefahrfreien Umgang zu sorgen.

    Auch hier ist das nicht anders. Sprich mit dem Besitzer, vereinbare SCHRIFTLICH mit ihm, was ihr besprochen habt. Sorge dafür, dass er dich bei seiner Haftpflicht als offizielle RB meldet. Erkundige dich, wieweit das Pferd überhaupt versichert ist. Gerade bei einem schwierigen Pferd ist das unbedingt nötig. Lass die soviele Infos wie möglich schriftlich geben.

    Das Schriftstück zeigst du dann deiner SB und besprichst mit ihr, wie die Nutzung der Anlage mit diesem Pferd im Interesse aller zu erfolgen hat. Damit schliesst du sie nicht aus und sie hat den Eindruck, dass die an ihrer Entscheidung auch was liegt. Hilft vielleicht böses Blut zu vermeiden. Letztlich kann sie dir aber ab dem Punkt das Reiten nicht verbieten, nur die Nutzung der Anlage und das auch nur, wenn du in kombi mit dem Pferd ein Sicherheitsrisiko bist oder dich nicht an die Stallregeln hältst.

  • maurits sagt:

    das war ein sehr gutes, korrekt grundausgebildetes Pferd, was sie in einem guten Zustand gekauft hat.

    Leider konnte sie nicht reiten, sie hockte da immer verhuschert drauf, halb in den Bügeln stehend, und liess diese zweifelsfrei sehr gute Stute unkontrolliert rennen, völlig passiv, ohne jegliche Einwirkung. Die Stute wurde immer stärker und markierte irgendwann auch gegen jedes Pferd „den Boss“ auch das wurde nicht geahndet und irgendwann ging die Klopperei dann los.
    Das Pferd durfte das ja ungestraft tun.
    Ganz schlimm und sehr sehr schade um das Pferd.

    lg
    maurits

  • Patti sagt:

    Hab das dann der Stallbesitzerin geschrieben.
    „Mit Reitplatz war ja heute wohl nix. Bin mit ihm stattdessen etwas Schritt gegangen.“

    Jetzt kam grad ne sms von ihr. Bitte den Donar nur pflegen und nicht reiten.

    Jetzt bin ich was iritiert. Gestern sagte sie ja und heute wieder nein. Jetzt bin ich am Überlegen, mich mit dem Besitzer nochmals in Verbindung zu setzen und ggf. von ihm die Erlaubnis ein zu holen. Ich mein, ich bin ja nicht dämlich. Ich weiß, dass Donar nicht einfach ist und wenn ich merke, dass das grad mal gar nix bringt, dann lass ichs auch. Auch im Interesse der anderen Reiter im Umfeld. Bringt ja nix wenn er hinten austritt und damit alle anderen Schulpferde kribbelig macht und die Schüler/Kinder oben auf nix von ihrem Unterricht haben. Aber warum sagt sie erst ja und dann wieder nee? Geld?

    Hmm.
    Ganz ernsthaft:
    Ich würde mit der Dame persönlich sprechen -weil: es kann ja auch sein, dass mit dem Donar aktuell irgendwas ist (Eisen los oder sonstwas) und sie deswegen schreibt: nur pflegen, nicht reiten. Aber einfach zu wenig Zeit hat, per sms nen Roman an Erklärung abzugeben??

    Abgesehen davon: ich würde mich an deiner Stelle echt mal langsam genauer um den Versicherungsstatus der Pferdes und dir als RB bemühen! Hab ich dir ja schon vor Tagen geraten! Gerade, wenn das Pferd eben manchmal „unberechenbar“ reagiert!

    Gruß
    Patti

  • sunny020381 sagt:

    Danke für eure lieben Antworten. Was Patti zuletzt schrieb, kann nicht sein, denn am Vorbabend sagte sie mir ja zu, dass es okay sei. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie was mißverstanden hat, denn ich habe geschrieben, dass ich mit him üben möchte, was wir Montag im Unterricht so toll hinbekommen haben.

    Was ich mir bei all den Antworten jetzt gut denken könnte ist, dass es ihr wirklich zu riskant war. Das sich irgendwer aufgemüppelt beschwert hat und sie deshalb mir erst mal diese sms geschrieben hat. Schließlich sprach ich ja vom Reitplatz und nicht von einer vollbesetzten Halle. Nun ja. Die beiden Reitlehrer fanden es nicht schlimm und so wagte ich den Versuch, Donar im Schritt an 2 Pferden vorbei zu reiten. Is ja nu nicht so, als würde das Pferd dort keiner kennen. Jeder Reitlehrer hat sich schon an ihm versucht und hats dann doch sein lassen, weils für den Reitschüler frustrierend ist. Gestern hats eben auch nicht geklappt, er wurde nervös und hibbelig und ich habe abgebrochen. Wie gesagt, ich bin ja nicht blöd und gefährde dort mich und andere.

    Jetzt werde ich definitiv nix mehr machen, außer ihn zu pflegen und spazieren zu führen. Evtl. hin und wieder zu longieren. So lange, bis ich mit dem Besitzer eine Vereinbarung getroffen habe.

    Ich habe das heute unter Tränen meinem Freund erzählt und er meint dann: „Komm, lass uns mal bei dem Besi in Köln vorbei fahren. Dann redest mal mit dem und siehst dann weiter.“
    Ich warte mal auf eine Antwort von ihm und dann sehe ich weiter.

    Nochmal danke für Eure Antworten.
    Alles dort irgendwie sehr strainge finde ich.

    lG katja

  • sunny020381 sagt:

    Ach so. Wegen der RB-Geschichte wurde mir gesagt, dass der Besi da gar nix mit zu tun hat (???????) und dass das alles über die Stallbesitzerin läuft.
    Und als ich sie im Juli ansprach wie es denn mit einer RB auf Donar wäre sagte sie, dass wir mal noch bis Augsut abwarten. Jetzt ist fast Oktober.

    Ich fühl mich bei der ganzen Sache nicht wirklich wohl. Mein Freund sagte auch, wo andere RB`s monatlich 120,- Euro + ihren Unterricht zahlen, zahle ich nur den Unterricht und habe genauso viel Umgang wie eine RB. Jeder dort kennt das Pferd und die Geschichten, die über ihn erzählt werden. Keiner dort mag das Pferd und dann komm ich daher und nehme mir so viel Freiheit raus, wofür andere bezahlen müssen. Mein Freund sagte, dass das sicher schon die Runde gemacht hat und wir (Donar und ich) dementsprechend 2 Antipathi – Träger sind.
    Wer weiß wer sich gestern wie gesagt da aufgemüppelt beschwert hat.

  • maurits sagt:

    Wie soll das Pferd lernen, sich zu benehmen, wenn bei jedem Problem die Arbeit beendet wird.
    Irgendwie tut mir das Pferd leid.
    Ganz schlimm für ein Pferd finde ich das, hin- und hergezerrt zu werden, ohne Bezugsperson, ohne ausreichenden Weidegang vor sich hin zu vegetieren.
    Der ist nicht von Haus aus schwierig, sondern vom Menschen dazu gemacht worden.

  • Kirsten sagt:

    strainge

    :no:

    strange :ja:

  • sunny020381 sagt:

    @ kirsten
    mein ich doch 😀

    @ mauits

    Da stimme ich dir zu. Mag sein, dass das trotz allem nicht deiner Meinung entspricht, aber ich denke genauso und finde, dass er wenigstens einen haben sollte, der sich intensiver mit ihm beschäftigt. Und sei es im pflegerischen Bereich. Und das ist der Grund, warum ich mich so intensiv um ihn kümmer. Er tut mir einfach leid. Ich finde es schrecklich, dass jeder an ihm rumdoktort, jeder ein bißchen versucht mit ihm umzugehen und aufgibt sobald man merkt, dass Donar seinen eigenen Kopf hat. Na klar wird der immer sturer, wenn er immer damit durch kommt.

    Und was ich noch bescheuerter finde ist, dass er dazu genötigt wird an so blöden Veranstaltungen mit zu gehen und wenn er nicht so funktioniert, wie mans gern hätte, wieder in die Box gestellt wird wie ein Auto das nicht mehr fährt.
    Wenn ich es nicht schaffe jeden 2. Tag dort vorbei zu fahren, dann muss ich Hammer und Meisel mitnehmen, um ihm den Schlamm der letzten morgendlichen Weidegänge aus den Hufen zu hämmern. Mal nur so ein Beispiel.

  • Kirsten sagt:

    Meisel

    :no:

    Meißel :ja:

    😀 😀 😀

  • Anni1993 sagt:

    Wegen der RB würde ich trotzdem erstmal mit dem Besi reden. Er kann dich dann immer noch an die Stallbesi verweißen, aber ein RB-Vertrag besteht eigentlich immer zwischen Besi und RB also schnellstmöglich mit dem Besi reden 😉

    Lg Anni

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Hallo!
    Mir kommt bei diesen Erklärungen und Ratschlägen die Stallbetreiberin ein bisschen zu schlecht weg.
    Grundsätzlich hat bei mir ein Besitzer, der mehrere Pferde besitzt um die er sich nicht kümmert, oder nur für Umzüge zum Angeben aus dem Stall holt, schon mal eine Menge Minuspunkte :thumbdown: . Es klingt so, als entziehe er sich der Verantwortung sich um die Bewegung der Pferde kümmern zu müssen, indem er sie der Reitschule als Schulpferde zur Verfügung stellt. Sowas hat auch immer einen finanziellen und versicherungsrechtlichen Hintergrund, und ich kann mir nicht vorstellen, dass die SB, die das beruflich betreibt da nur nach Lust und Laune handelt und entscheidet. Wenn der Besitzer dann vonner geldgeilen SB spricht würde mir das erst recht die Warnlampen zünden…
    Du kennst die Vertraglichen Hintergründe nicht. und im Grunde gehen die auch niemanden was an. Nur versicherungsrechtlich würde ich auf jeden Fall erfragen, und so lange ich da keine Sicherheit hab, wie die Versicherung ist, würd ich mich auf den Gaul nicht setzen. Also, im Teeniealter hätte mich vermutlich sowas auch nicht am reiten gehindert 😀 , aber heute kann ich davon nur abraten.
    Ich finds gut dass Du Dich um das Pferd kümmerst. Und ich glaub auch, dass es bei einem solchen Kandidaten was bringt sich viel zu beschäftigen. Hört sich so an, als fehle da eine Bezugsperson. Das heisst aber nicht, dass es dann auch reiterlich klappt… nur weil man sich so lieb hat. Das ist wieder son Wendytraum. Leider ist gutes Reiten harte Arbeit und erfordert ne Menge Erfahrung… und die hast Du wohl eher nicht… sorry … warum sollte das Pferd bei Dir auch einmal fügsam und lieb sein, wenn sich schon erfahrene Reiter daran versucht haben, und aufgegeben haben?? Was erwartest Du? Wie weit willst Du mit dem Pferd kommen? ich meine der Traum davon das Pferd einfach so überall reiten zu können, sollte schleunigst ausgeträumt werden. Vielleicht hat das die SB schon ganz gut erkannt, und sieht die Gefahren deutlicher als Du und sicher auch als der Besitzer. Ich kann mir vorstellen, dass sie in ner miesen Zwickmühle ist.

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