Wer hat Erfahrungen mit Widia Nägeln im Beschlag ???

By testadmin | Hufe, Hufrehe, spez. Beschläge etc.

Hallo zusammen
hat von euch jemand Erfahrungen mit (glaub so wird es geschrieben) VIDIA Nägeln im Beschlag? Habe sie zum ersten mal drauf da mein Friese dermassen gerutscht ist das er 2x hingefallen ist die Eisen waren wie Rasierklingen und ein normaler Ritt im Gelände nicht mehr möglich. Also habe ich mich mal für die Nägel entschieden, allerdings weiß ich um ihre nicht gerade gute Eifnung für die Bänder und Knochen.

Also hat die jemand schon länger drauf ? Wie sind da die Erfahrungen mit und sind evtl Gesundheitsschäden der Beine / Bänder etc. aufgetreten.

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Danke und LG :attack: :attack:

  • träumel sagt:

    Hi,
    also, alle Pferde die ich reite, haben Vidias. Manche nur an den Schenkeln, andere haben vier an jedem Eisen, also vorne auch noch zwei.. und keiner hat gesundheitliche Probleme dadurch. Manche der Pferde kenne ich schon seit 10 Jahren, konnte da nichts „beobachten“
    Der Friese meiner Freundin z.B. ist jetzt 20 Jahre alt und hat seit er bei ihr ist immer Stifte drin, und er hat noch super gesunde Bänder und Knochen 🙂
    Ich meine es kann natürlich sein, das es Schäden gibt die man nicht sieht.. oder es einfach länger dauert bis was auf tritt.. aber jetzt z.B. der Friese, wird seit 17 Jahren so beschlagen.. erst kürzlich haben wir uns drüber unterhalten, deswegen weiß ich das. Weil eine Einstellerin bei uns „glatt“ beschlagen ließ und dann Probleme hat bei unserer einen Straße die rauf in den Wald führt.. beim runter reiten, wars ihr dann etwas mulmig… 😛 😀 :rolleyes:
    lg
    träumel

  • Wumba sagt:

    Ich persönlich kenne keine negativen Auswirkungen und zig Pferde, die Vidia-Stifte drin haben.

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Mein großer schlidert auch übers Asphalt ohne Vidia… vorn zwei hinten Zwei und alles ist supi…
    Er kann sich aber auf harten Boden nicht mehr „abdrehen“ das ist richtig!
    Aber denke da muß man gucken was schlimmer ist – ein Pferd was stürzt, oder eines was rutschfest und drehfest zutreten kann..

  • lindaglinda sagt:

    ich hab das wort schon mal gehört; aber was sind nochmal vidia-stifte? hat mal einer ein foto?

    wieso schliddern eure pferde denn auf asphalt? :denk:

  • moppel sagt:

    Die Dinger heissen Widia (wie Diamant)-Stifte.
    Das sind so kleine auf das Eisen aufgeschweisste Metalldinger bzw. spezielle Hufnägel oder Stollen mit solchen Köpfen. Das Material ist härter u. abriebfester als normales Eisen. Mindert also den Beschlag-Abrieb und beugt rutschen vor.
    Nachteile: wenn der Boden nicht ganz glatt ist, haben die Dinger extreme Stop-Wirkung (nicht gut für die Gelenke)
    Erhöhte Verletztungsgefahr bei Gruppenhaltung -hinterlässt hübsche Ratscher

  • FriesenRottiPRE sagt:

    LG ich bin einmal LEICHT bergab auf eine Hauptstraße zu geritten und konnte nicht stoppen – Wessel rutschte Richtung Straße – hätte er da noch Panik bekommen – na prost MAhlzeit 8|
    Warum – Eisen sind nicht so griffig wie Barhufe…

  • lindaglinda sagt:

    ähm… meine jungs haben ja nu auch eisen drauf. und die werden mit nägeln festgemacht (is kla) 😀 diese nägel nutzen zwar im lauf der beschlagsperiode ein wenig ab, aber ganz plan ist das eisen dann noch immer nicht. für was benötigt man da noch andere stifte? *nixversteh* :nix:

  • moppel sagt:

    hier ist n Foto von nem Nagel+Widia-Kopf
    http://www.hufbeschlagszubehoer.de/index.php/cat/c77_VF-mit-Widiastift.html

    normalerweise sollten die normalen Nagelköpfen ja im dafür vorgesehen Falz/Nagelloch im Eisen so gut wie möglich versenkt werden, damit sie gut halten.
    Minimal heraus stehende Nagelköpfe haben zwar auch ne gewisse Antirutschwirkung, aber a) sind sie größer als Widiastifte u. b) nutzen sich die Nagelköpfe schneller ab bzw. werden ins Nagelloch gedrückt.

  • GidranX GidranX sagt:

    Beim Hufeisenbeschlag ist die Anbringung jeder Art von Gleitschutz möglich. Die Art des Gleitschutzes – Steckstollen, Schraubstollen, Griffe für den Zehenbereich, Widiastifte – hängt von der Nutzung des Pferdes und der Bodenbeschaffenheit auf dem es bewegt wird ab.

    Steckstollen sind in der Regel niedriger als Schraubstollen und werden hauptsächlich bei Freizeit- und Fahrpferden zum Dauergebrauch auf unterschiedlich wechselnden Bodenverhältnissen und im Winter eingesetzt. Bei niedrigen Stollen wird die Verletzungsgefahr erheblich verringert. Schraubstollen sind relativ hoch und sollten nur bei Bedarf, z. B. bei Springpferden, eingesetzt werden. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, sollten sie bei Nichtgebrauch unbedingt ausgeschraubt werden; deshalb sind sie ja ausschraubbar.

    Um bei entfernten Schraubstollen für ausreichenden Gleitschutz auf Beton, Pflaster und Teerstraßen zu sorgen, können vor die Gewindelöcher an den Hufeisenschenkeln ggf. Widiastifte angebracht werden.

    Widiastifte werden bei Reitpferden angebracht, die nur leicht in weichem Gelände, das den Hufeisen genügend Halt gibt, geritten werden, um ggf. beim überqueren von Asphaltstraßen sowie auf Beton und Pflaster im Reitstall ein Ausgleiten zu verhindern.

    Desweiteren werden Widiastifte auch als Griffe im Zehenbereich in Kombination mit niedrigen Steckstollen an den Hufeisenschenkeln bei leichteren Zugpferden (z.B. Haflinger, Warmblut, Vollblut) verwendet, um ein Ausrutschen über die Zehen beim Ziehen einer Kutsche auf Straßen zu verhindern. Die Widiastifte als Griff im Zehenbereich müssen so angebracht werden, daß das Abrollen der Hufe über die Zehenrichtung nicht behindert wird. Zur Verringerung der Verletzungsgefahr und um die natürliche gleitende Auffußung nicht zu behindern, sollten Widiastifte grundsätzlich nicht höher als 1 -2 mm über die Bodenfläche des Hufeisens hinausragen.

    Stifte reduzieren weiterhin die Abnutzung von Eisen und Nägeln auf Asphalt, Pflaster und Schotterwegen erheblich, belasten jedoch die Gelenke stärker, da sich der aufgefußte Huf schlechter drehen kann.

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Guck ich kenn Widia Stifte anders…

    Mein wurden hinten an den Schenkeln angebracht – gebohrt und versenkt und vorn zwei

    Gidra – ja genau wie du sie beschriebst kenn ich sie auch…

  • träumel sagt:

    Ich kenn die wie Frotti und Gidran..
    man sieht die rechts im Link in der Tüte.. es wird hinten ein Loch gebohrt,da werden die dann eingeschlagen…
    Die Hafis die gefahren werden, haben vorne noch 2 zusätzlich..
    lg
    träumel

  • moppel sagt:

    ich hatte bislang folgende Varianten: Das Eisen mit 4 eingeschlagenen Stiften und den Kunststoffbeschlag mit Schraubstollen mit integriertem Widia-Stift-Kopf

  • Yk van`t zant sagt:

    ähm… meine jungs haben ja nu auch eisen drauf. und die werden mit nägeln festgemacht (is kla) 😀 diese nägel nutzen zwar im lauf der beschlagsperiode ein wenig ab, aber ganz plan ist das eisen dann noch immer nicht. für was benötigt man da noch andere stifte? *nixversteh* :nix:

    Also mit „normalen“ Nägeln ist er innerhalb !! 2-3 Wochen wie auf Rasierklingen dann geht nichts mehr weder Gelände noch Strasse ist wie Schmierseife, Friesen „schieben“ mit den Hufen etwas somit wesentlich mehr Abrieb. War so gefährlich das ich ihn 1 Woche stehen lassen musste bis der SChmied Zeit hatte

  • Yk van`t zant sagt:

    Da YK über den Hufkronenrand (vorne) abfusst wurden die Wiedia Nägel in den äußeren Schenkeln der Eisen eingeschlagen es bleibt nur ein kleiner Stift stehen wenn die Ummantelung der Nägel abgenutzt ist wir haben seitdem keine Rutschprobleme mehr. (nur ich ein schlechtes Gewissen ob er davon Gesundheitlich Probleme bekommen kann) ?(

    Die Art der Stifte/Nägel wird nach der Fussstellung bzw der Abfolge des Hufes beim Laufen bestimmt. BARhuf geht bei uns nicht weil wir wohl eher „scheppe Fieß“ (schiefe Füße) haben 😀

  • Yk van`t zant sagt:

    Danke für eure Beiträge beruhigt mich doch etwas :red:

  • Yk van`t zant sagt:

    ähm… meine jungs haben ja nu auch eisen drauf. und die werden mit nägeln festgemacht (is kla) 😀 diese nägel nutzen zwar im lauf der beschlagsperiode ein wenig ab, aber ganz plan ist das eisen dann noch immer nicht. für was benötigt man da noch andere stifte? *nixversteh* :nix:

  • Watson Watson sagt:

    Na das Thema passt ja wie die Faust aufs Auge! Ich bin mal so frei und schließ mich mit meinem Problem an (hoffe das ist OK, ansonsten: lieber Mod, bitte verschieben)
    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:
    Der Herr ist nämlich zu faul die Hinterhufe ordentlich zu heben. Beim umdrehen hebt der nicht den Huf… NEIN! DER WIRD AUF DER STELLE GEDREHT!!! :maul: :motz: ;(

    Mittlerweile ist es mal wieder so weit, dass Hinten (ganz schlimm rechts) das Eisen samt Nägel (da sind keine Köpfe mehr dran) abzuwetzen sind. Das Eisen ist locker und die Nägel so gut wie nicht mehr vorhanden, aber nur an der Außenseite des Hufes. Innenseite ist OK.
    Er ist jetzt 19 Jahre und das legt er auch nicht mehr ab. Unterm Sattel ist er da ganz anders, da hebt er ordentlich seine Füße, aber nicht in seiner „Freizeit“. Er wird im Offenstall gehalten und läuft dementsprechend auch einiges am Tag.
    Habt ihr eine Idee, was man da noch machen könnte? Geht es vielleicht auf das Eisen noch eine Schweißnaht zu setzte? Damit er erst die abläuft?

  • Tanni Tanni sagt:

    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:

    hm…aber das ist doch normal… :denk: …man sollte ja auch alle sechs bis aucht Wochen beschlagen lassen.
    Acht Wochen ist bei unseren viel zu lang. Meist kommt unser Schmied immer zu Beginn der siebten Woche…

  • Watson Watson sagt:

    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:

    hm…aber das ist doch normal… :denk: …man sollte ja auch alle sechs bis aucht Wochen beschlagen lassen.
    Acht Wochen ist bei unseren viel zu lang. Meist kommt unser Schmied immer zu Beginn der siebten Woche…

    Also normal finde ich das nicht, wenn ein Eisen, was gut 1cm dick ist, beim runtermachen fast bricht und dünn ist wie Papier. Der Fuchs hat zwar auch „Gebrauchsspuren“ am Eisen aber nicht so extrem.

  • Tanni Tanni sagt:

    Also gerade im Sommer sind die Eisen unserer Pferde nach sechs Wochen mehr als überfällig.
    Die sind ziemilch dünn gelaufen…Blech nennt mein Schmied das immer. :rolleyes:
    Vllt. habt ihr ja so einen abnutzenden Boden? Reitet ihr viel Straße?

    Im Winter könnten sie die Dinger länger tragen, aber bei un kommt der Schmied immer in der siebten Woche.

  • Ritz sagt:

    Hallo Watson !

    Ich hatte ein ähnliches Problem bei meinem früheren Pferd (Traber und Bewegungslegastheniker), allerdings vorne. Die Eisen (schön dicke) waren nach 6 Wochen an den Außenseiten schier abgeschliffen und hauchdünn, da das Pferd vorne nicht beim Aufsetzen der Füße „von oben nach unten tappte“, sondern den Fuß wie ein Flieger auf der Landebahn aufsetzte, bis nach Schlurfen über den Boden der Stillstand des Fußes kam. Da waren die Eisen ratzfatz durch.

    So ähnlich stell ich mir das Laufen/Drehen bei deinem Friesen vor.

    Wir haben das Problem tatsächlich mit einer zusätzlichen Schweißnaht auf den Außenkanten gelöst, die der Schmied später dann auch noch geriffelt hat, damit das Pferd vorne auf glattem Boden nicht ausrutscht. Im Winter hatten wir Widia-Stifte drin (4 Stück pro Eisen, zwei Zehe, zwei an den Schenkelenden), dann lief er erstmal die Stifte platt und die Eisen haben auch noch eine 2.Beschlagsperiode durchgehalten.

    Mein Pferd ist 11 Jahre mit diesem Beschlag rumgelaufen, ohne Schäden an den Beinen/Gelenken.

  • Watson Watson sagt:

    Genau so ist es Ritz, das Beispiel mit dem Flugzeug beim Landen trifft es genau. Schön übern Boden ziehen vorm aufsetzten. :S

    @ Tanni unser Schmied kommt regelmäßig alle 7 Wochen (auf den Tag genau) da er von weiter Weg kommt (er ist aus Bautzen) ist das auch anders nicht möglich. Hatten einmal einen anderen Schmied dran, das Ergebnis waren 2 total lahmende Pferde, weil der meinte, er muss sie so schneiden, dass die Stellung wie im Bilderbuch aussieht und nicht so, wie der Huf tatsächlich ist. Somit waren die Bänder total überlasstet. Unser Schmied kennt die 2 seit gut 10 Jahren bzw. seit 4 (seit dem ist der 2. bei uns).
    Im Winter reicht das auch, da ist das kaum ein Problem.

    Der Große ist eigentlich in Rente und wir sind viel im Gelände. Da bleiben Straßen, Feld- und Schotterwege nicht aus. Ich versuche ja so gut es geht den Grünstreifen zu nutzen. Unser Platz ist aus einem Sand-Teppichschnipsel-gemisch und der Auslauf besteht zum Teils aus Matten, Pflastersteinen und Erde. Wie gesagt, der Fuchs hat da überhaupt keine Probleme mit, der hebt schön die Beine und setzt ordentlich auf

  • Yk van`t zant sagt:

    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:

    hm…aber das ist doch normal… :denk: …man sollte ja auch alle sechs bis aucht Wochen beschlagen lassen.
    Acht Wochen ist bei unseren viel zu lang. Meist kommt unser Schmied immer zu Beginn der siebten Woche…

    Also normal finde ich das nicht, wenn ein Eisen, was gut 1cm dick ist, beim runtermachen fast bricht und dünn ist wie Papier. Der Fuchs hat zwar auch „Gebrauchsspuren“ am Eisen aber nicht so extrem.

    Also wenn erso belastet wie du es beschreibst würden Wiedia Stifte hinten ausreichen die werden in die Eisen gebohrt/geschraubt und man kann sie wieder benutzen. Probiers mal aus jedenfalls kann er die NICHT ablaufen 🙂

    LG

  • lindaglinda sagt:

    find ich auch nicht normal, daß die so dünn werden. meine können ihre eisen problemlos mindestens zwei beschlags-perioden tragen, und selbst dann sind die noch nicht sooo dünn. und ich lass nur alle 8-9 wochen beschlagen…

    hab heute aber, aus gegebenem anlass, mal einen huf hochgenommen und geguckt; eisen sind nun 7 wochen drauf, die nägel sind tatsächlich runtergelaufen und die eisen glatt. aber egal, ich merk davon nix. die rutschen nich…

  • Tanni Tanni sagt:

    find ich auch nicht normal, daß die so dünn werden. meine können ihre eisen problemlos mindestens zwei beschlags-perioden tragen, und selbst dann sind die noch nicht sooo dünn. und ich lass nur alle 8-9 wochen beschlagen…

    Echt? Also unsere Eisen sind im Sommer immer nach sechs Wochen Blech. Mirko freut sich dann immer, da die Hottas auch etwas tun mussten und er nicht umsonst beschlagen musste.
    Gut, wir müssen auch viel auf Asphalt reiten bis wir in unser Reitgelände kommen…

    Im Winter geht ohne weiters ne 2. Beschlagsperiode mit denselben Eisen.

  • Watson Watson sagt:

    find ich auch nicht normal, daß die so dünn werden. meine können ihre eisen problemlos mindestens zwei beschlags-perioden tragen, und selbst dann sind die noch nicht sooo dünn. und ich lass nur alle 8-9 wochen beschlagen…

    BOAR EIN TRAUM!!! 8o Also beim Fuchs würde das auch noch gehen, aber der bekommt immer neue Eisen drunter, wäre aber machbar. Der alte Sack hingegen, hat nach 7 Wochen nur noch eine „Alufolie“ unter den Füßen. Wenn ich nachher in Stall fahre, mach ich mal ein Bild von. Das Eisen ist jetzt natürlich auch schon locker, da die Nagelköpfe weg sind.

    @ Yk van`t zant ich werd meinen Schmied da mal dauf ansprechen. Entweder das, oder Schweißnaht.

    Der Russe macht mich noch fertig. Bei uns muss alles weggeschlossen sein wie im Knast. Der macht alles auf, räumt alles aus und macht alles kaputt!

  • lindaglinda sagt:

    nö tanni, bei meinen werden die nich richtig dünn. gut, ich reite nun nur täglich einmal durchs dorf auf dem weg zum viereck und ab und zu ins gelände. aber asphalt reiten muß ich jeden tag. und unser paddock hat ja auch nur ne dünne tretschicht, da sind matten drunter. die barfuß-pferde, die nie geritten werden, latschen sich allein darauf die füße schon superkurz… 🙁

    ich kann euch gern morgen mal ein foto machen, wie mein beschlag nach 7 wochen aussieht… abbe eisen kenn ich übrigens nicht. früher hatte ich mal kurzzeitig einen schmied, der zu kleine eisen zu eng machte; da flogen die eisen 4mal die woche. aber der jetzige schmied ist artig und macht, was die linda sagt. GROSSE eisen, WEIT gelegt! SUPER! :thumbsup:

  • Mumpitz sagt:

    GROSSE eisen, WEIT gelegt! SUPER! :thumbsup:

    Braaaaaaaaaaaaaaaaaav!

  • Watson Watson sagt:

    So hab heut mal Bilder gemacht. Mussten das Eisen heut mit 2 neuen Nägeln fest machen, da es so gut wie ab war. Das hatte mir unser Schmied mal gezeigt, wie ich das machen muss.

  • Ielke sagt:

    Unsere kommen „flach beschlagen“ leider auch nicht zurecht… ist halt doch einiges an Asphalt bei uns in der Gegend und da werden manchmal schon die paar Meter, die es bergab zum Reitplatz geht kriminell. Mal von einigen wirklich „glatten“ Straßen abgesehen. Da hab ich lieber ein Pferd mit Spikes als dass es (mit mir drauf?) ausrutscht und irgendwas passiert.

    Bislang hatten wir meist in den Schenkelenden jedes Eisens jeweils 2 Stifte (Loch reinbohren, Stift einsetzen), aber mein Friesling schaffte es regelmäßig, dass die Stifte irgendwann rausfielen oder abbrachen. Da das ja auch nicht Sinn der Sache ist bekommt er jetzt kleine Stollen mit nem Vidia-Kern, damit kommen wir prima klar 🙂

  • Reikja sagt:

    Hallo Watson,

    vielleicht macht nachts jemand mit Eurem „Russen“ Distanztraining? Wer weiß? :flucht:

    Oder ein Kurierfahrer spart Diesel und leiht sich nachts Euer Pferd um Zeitungen auszutragen? :nix:

    Mal eine Überwachungskamera aufstellen? 😀

    Viele Grüße

    Reikja

  • Watson Watson sagt:

    Hallo Watson,

    vielleicht macht nachts jemand mit Eurem „Russen“ Distanztraining? Wer weiß? :flucht:

    Oder ein Kurierfahrer spart Diesel und leiht sich nachts Euer Pferd um Zeitungen auszutragen? :nix:

    Mal eine Überwachungskamera aufstellen? 😀

    Viele Grüße

    Reikja

    Ob der da Spaß dran hätte und sparen würde der auch nicht viel. Das Vieh frisst für drei 😀
    Aber ne Überlegung wäre es wert :attack:

  • lindaglinda sagt:

    so, hier nun der beschlag, der seit 2.mai drauf ist, heute morgen fotografiert:

    hinten:

    vorne:

    morgen früh kommt der schmied. aber nur, weil die zeit reif ist 😀

  • Watson Watson sagt:

    8o Das ist ja der HAMMER!!!

    Mein Schmied meinte, dass selbst die Vidia bei uns nichts bringen. Wenn dann müsste er 4 Stollen setzten, ob ich das wolle, weil dass schon auf die Gelenke geht. :no: :no: Nein nein nein, das machen wir nicht!!! Dann werden Gummimatten für den Auslauf geholt. Da holt er sich am meinsten vom Einsen runter weil er da 23 Stunden lang läuft. Das bisschen Gelände fällt da gar nicht ins Gewicht. Das muss ich jetzt nur noch dem Besi beibringen 😀 der muss ja zahlen.

  • MerlijnCH sagt:

    Ohne WiDia-Stifte in den Eisen läuft hier bei uns in der Schweiz fast kein einziges Pferd.

    2 WiDia-Stifte hinten vor den Stollenlöchern ist hier Standard-Ausführung.

    Ohne diese ist Asphalt reiten mörderisch, zumal im Winter bei kalten Temperaturen, wenn der Asphalt glatt wie Eis wird.

    Für mich haben WiDia Stifte den Zweck, Rutschen zu verhindern und nicht Eisen zu schonen, mehr als 2 WiDia-Stifte hinten (also vorne auch) würde ich nicht montieren.

    WiDia-Stifte ersetzen auch keinen Schmied. Und eine Schmiede-Periode von 6 – 8 Wochen ist je nach Pferd durchaus normal. Es geht nämlich nicht nur darum, die Eisen zu ersetzen, sondern den nachgewachsenen Huf wieder in Form zu bringen und selbstverständlich müssen die Eisen weit gelegt werden (Garnitur) *winkzuMumps*

    Hier mal ein Bild von meinem Friesi, frisch beschlagen mit WiDia-Stiften.

  • lindaglinda sagt:

    klar müssen die WEIT gelegt werden. das war in erster linie der grund, daß ich die fotos mit dem 8 wochen und 5 tage alten beschlag einstellte; deutlich zu erkennen, daß die eisen auch nach dieser zeit nicht eng sein dürfen/müssen! acht nägel pro huf benötigt man auch nicht so dringend für die haltbarkeit. 😀 der schmied muß was können, DAS ist wichtig. gut, für frühzeitige abnutzung der eisen kann der schmied auch nix… is klar.

    einen guten hufbeschlag erkennt man nicht am tag des draufnagelns, sondern nach 6 wochen. 😉

  • Tanni Tanni sagt:

    Linda, da kann man mal sehen, bei wem unserer Schmied gelernt hat.
    Allerdings sind unsere Eisen abgelaufene, was sicher daran liegt, dass unsere Pferde 24 Std. draussen sind und wir zur zeit viel über Asphalt und Schotter reiten.

  • lindaglinda sagt:

    ich weiß man, bei wem dein schmied gelernt hat 😀 :hurra:

  • Tanni Tanni sagt:

    Ja…bei Deinem!!!

    Das meinte ich doch…. 😉

  • MerlijnCH sagt:

    acht nägel pro huf benötigt man auch nicht so dringend für die haltbarkeit. 😀 der schmied muß was können, DAS ist wichtig. gut, für frühzeitige abnutzung der eisen kann der schmied auch nix… is klar.

    Die Qualität eines Schmiedes wird meines Wissens eigentlich nicht dadrüber definiert, wieviele Nägel er in ein Eisen schlägt (die übrigens dazu dienen, das Eisen am Huf zu halten, und nicht wie irrtümich hier angenommen als Gleitschutz) , in diesem Falle 3 zu 4 (macht 7 😉 ) sondern dadrüber, dass er das Pferd, das Gangwerk, die Hufform, die -Grösse, richtig beurteilt und die Eisen den Gegebenheiten optimal anpasst und setzt 😉 .

    Ich reite momentan fast tagtäglich eine Stunde über Asphalt oder Schotter oder Grienwege (Trab) und bei dem Gangwerk wüden die Eisen bei „zwei“ Nägelein fliegen lernen und das ziemlich schnell 😀

    Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man ein Pferdchen mit Espressotassenhüfchen beschlägt, oder einen 620 Kilo Turbobolzen 😀

    Wenn ich wie diesen Winter, keinen Dressurplatz oder Halle zur Verfügung habe und gezwungen täglich ins Gelände zu gehen, haben „wir“ unsere Eisen vorne (hinten unbeschlagen mit Hufschuhen) auch in 6 Wochen schier zu Wurstpellen-Dicke runtergeritten, aber die Form ist immer noch gut und kein Eisen klappert.
    Dickere eisen nehmen wir bewusst wegen dem Gewicht nicht. Lieber alle 6 – 7 Wochen neue 😀

  • Yk van`t zant sagt:

    So ein kurzer Bericht nach 4 Wochen mit Widia Nägeln die wir nun zum 1. mal hatten. Die Nägel sind bei uns (3 in jedem Eisen) am äußeren Rand eingeeschlagen, da er über diesen abfusst. Hinten bringen sie bei YK nichts. Die Eisen sind vorn wiedermal super dünn allerdings durchdie Widia Nägel rutscht GAR nichts mehr 🙂 freu wir können seit 4 Wochen endlich mal entspannt ins Gelände ohne rumschlittern und hinfallen !! Das ist ein echtes Highlight. Habe nicht das Gefühl das er Probleme hat, hoffe das bleibt so 🙂 :hurra:
    Die Eisen wurden im Übrigen auch weit gelegt !

  • Watson Watson sagt:

    Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man ein Pferdchen mit Espressotassenhüfchen beschlägt, oder einen 620 Kilo Turbobolzen 😀

    Ich glaub das Wort „Turbobolzen“ trifft auf unsern echt gut zu 😀 Ich glaub jetzt hat er nen neuen Spitznamen :party:

    Die Eisen sind vorn wiedermal super dünn allerdings durchdie Widia Nägel rutscht GAR nichts mehr 🙂 freu wir können seit 4 Wochen endlich mal entspannt ins Gelände ohne rumschlittern und hinfallen !! Das ist ein echtes Highlight. Habe nicht das Gefühl das er Probleme hat, hoffe das bleibt so 🙂 :hurra:

    Na prima!!! Das ist doch Supi!!!! Da macht das ausreiten auch wieder Spass

  • lindaglinda sagt:

    Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man ein Pferdchen mit Espressotassenhüfchen beschlägt, oder einen 620 Kilo Turbobolzen 😀

    was wäre der unterschied? immerhin beschlägt man beide mit den für die hufe passenden eisen… :denk: also normalerweise… 😀

    mal abgesehen davon, daß sogar ich bis 7 zählen kann, merlijn. 😉

  • MerlijnCH sagt:

    mal abgesehen davon, daß sogar ich bis 7 zählen kann, merlijn. 😉

    Na wesste, ich wollte es nur gesagt, haben, weil ich nicht bis auf drei zählen kann, ohne zu lügen 😀 :nase:

  • lindaglinda sagt:

    mal abgesehen davon, daß sogar ich bis 7 zählen kann, merlijn. 😉

    Na wesste, ich wollte es nur gesagt, haben, weil ich nicht bis auf drei zählen kann, ohne zu lügen 😀 :nase:

    😀 achso. sag das doch gleich. 😀

  • elpaso sagt:

    will kein neues Thema anfangen…und nur mal nachfragen.
    Salomon, der ohne Widia ja blöd schlitterte, wird nun nach dieser Augengeschichte= keine Eisen= kein Reiten „leider“ neu beschlagen. Wichtig ist, dass er im Gelände sehr guten „Grip“ hat- auf unterschiedlichen (Natur-) Böden (je nach Wetterlage eben). Auf der Koppel aber gern „entschärft“, seinen Weidegenossen zu Liebe…Macht es da Sinn, überhaupt auf Widiastifte zurückzugreifen oder ggf. auf Stollen? Und wenn welche? Gibt es da Qualitätsunterschiede? Sollte ich mir ggf. gleich versch. zulegen? Stollen= nur vorne? Salomon ist „lauffreudig“ 😀 .

  • MerlijnCH sagt:

    Wie ich bereits erwähnte, ist ein Beschlag mit WiDia Stiftchen bei uns in der Schweiz Standard.

    Die Stiftchen werden jeweilen hinter den Stollenlöchern in ein dafür vorgesehenes Löchlein gehämmert und gucken nur noch zwei Milimeter raus, guckst Du Bilder auf vorheriger Seite.

    Die WiDia-Stiftchen kommen eigentlich nur auf glattem Untergrund (Asphalt, Beton usw.) zum Einsatz, sobald Du Feldwege reitest oder weichen Boden sind sie irrelevant. Ich glaube auch nicht, dass wegen diesen 2 mm oder so im rutschigen Boden mehr Halt wäre, da müsste man schon stollen, bei uns die gängste Stollen, sind die Mordax. Die benützt man fürs Gelände oder im Winter Standard. Kutschpferde sind auch oft mit Mordax versehen, weil die viel auf Asphalt laufen und die WiDia vielleicht doch noch zuwenig sind.

    Ich persönlich nehme die Mordax (ich benütze die nur im Winter) nach jedem Gebrauch heraus, obwohl es schon vorgekommen ist im Winter bei viel Schnee und glatt auch der Weg zur Weide, dass ich sie der Einfachheit halber drin liess….aber nie so mit einem guten Gefühl. Hab halt gelernt, dass man die rausnimmt. Aber manchmal geht die Sicherheit wege Rutschgefahr einfach vor… aber mehrere Pferde auf der Weide mit Stollen versehen, könnten halt schon ein Risiko sein.

  • wednesday sagt:

    Schimmelchen ist auch so ein Rutsch-kandidat ;(

    Ich mache es genau so wie Merljin.

    Ausser, dass ich einen ganzen Stollenkoffer besitze und je nach Gebrauch das richtige reindrehe. Nach Gebrauch kommen Platzhalter in die Stollenlöcher, damit die Gewinde sauber bleiben.

    Aktuell habe ich beides: winzige Stifte für Asphalt und Stollenlöcher für die weichen Böden.

  • MerlijnCH sagt:

    Schimmelchen ist auch so ein Rutsch-kandidat ;(

    aber auf dem Weg zur Besserung 😉 :friend:

    Ich mache es genau so wie Merljin.

    🙂

    Ausser, dass ich einen ganzen Stollenkoffer besitze und je nach Gebrauch das richtige reindrehe. Nach Gebrauch kommen Platzhalter in die Stollenlöcher, damit die Gewinde sauber bleiben

    .
    Ein richtiges Turnierset 😀
    Schraubstollen würden mich kirre machen….wenn da nur das geringste am Gewinde zerkratzt ist 😉 Ich benötige die Stollen ja nur im Winter, aber selbstverständlich sin dbei uns die vorgesehenen Löcher immer drin, falls man doch.
    Und im Winter verstopfe ich die Löcher um sie sauber zu halten auch immer, ich hab so gelbe Schaumstoffdinger. Platzhalter, was für ein genialer Name :thumbsup:

    Also ich hasse einfach nur etwas, und das ist mit dem Pferd rutschen….des geht gar nicht 8o

  • maurits sagt:

    unsere Fahrpferde haben alle Widiastifte.
    Ohne wäre das Fahren auf Asphalt lebensgefährlich.
    Stollen bekommen sie auf Turnieren nur im Gelände und auf nassem Grasboden, also bei Bedarf.
    lg
    maurits

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