Wer hat Erfahrungen mit Widia Nägeln im Beschlag ???

By testadmin | Hufe, Hufrehe, spez. Beschläge etc.

Hallo zusammen
hat von euch jemand Erfahrungen mit (glaub so wird es geschrieben) VIDIA Nägeln im Beschlag? Habe sie zum ersten mal drauf da mein Friese dermassen gerutscht ist das er 2x hingefallen ist die Eisen waren wie Rasierklingen und ein normaler Ritt im Gelände nicht mehr möglich. Also habe ich mich mal für die Nägel entschieden, allerdings weiß ich um ihre nicht gerade gute Eifnung für die Bänder und Knochen.

Also hat die jemand schon länger drauf ? Wie sind da die Erfahrungen mit und sind evtl Gesundheitsschäden der Beine / Bänder etc. aufgetreten.

Danke und LG :attack: :attack:

  • Avatar träumel sagt:

    Hi,
    also, alle Pferde die ich reite, haben Vidias. Manche nur an den Schenkeln, andere haben vier an jedem Eisen, also vorne auch noch zwei.. und keiner hat gesundheitliche Probleme dadurch. Manche der Pferde kenne ich schon seit 10 Jahren, konnte da nichts „beobachten“
    Der Friese meiner Freundin z.B. ist jetzt 20 Jahre alt und hat seit er bei ihr ist immer Stifte drin, und er hat noch super gesunde Bänder und Knochen 🙂
    Ich meine es kann natürlich sein, das es Schäden gibt die man nicht sieht.. oder es einfach länger dauert bis was auf tritt.. aber jetzt z.B. der Friese, wird seit 17 Jahren so beschlagen.. erst kürzlich haben wir uns drüber unterhalten, deswegen weiß ich das. Weil eine Einstellerin bei uns „glatt“ beschlagen ließ und dann Probleme hat bei unserer einen Straße die rauf in den Wald führt.. beim runter reiten, wars ihr dann etwas mulmig… 😛 😀 :rolleyes:
    lg
    träumel

  • Avatar Wumba sagt:

    Ich persönlich kenne keine negativen Auswirkungen und zig Pferde, die Vidia-Stifte drin haben.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Mein großer schlidert auch übers Asphalt ohne Vidia… vorn zwei hinten Zwei und alles ist supi…
    Er kann sich aber auf harten Boden nicht mehr „abdrehen“ das ist richtig!
    Aber denke da muß man gucken was schlimmer ist – ein Pferd was stürzt, oder eines was rutschfest und drehfest zutreten kann..

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ich hab das wort schon mal gehört; aber was sind nochmal vidia-stifte? hat mal einer ein foto?

    wieso schliddern eure pferde denn auf asphalt? :denk:

  • Avatar moppel sagt:

    Die Dinger heissen Widia (wie Diamant)-Stifte.
    Das sind so kleine auf das Eisen aufgeschweisste Metalldinger bzw. spezielle Hufnägel oder Stollen mit solchen Köpfen. Das Material ist härter u. abriebfester als normales Eisen. Mindert also den Beschlag-Abrieb und beugt rutschen vor.
    Nachteile: wenn der Boden nicht ganz glatt ist, haben die Dinger extreme Stop-Wirkung (nicht gut für die Gelenke)
    Erhöhte Verletztungsgefahr bei Gruppenhaltung -hinterlässt hübsche Ratscher

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    LG ich bin einmal LEICHT bergab auf eine Hauptstraße zu geritten und konnte nicht stoppen – Wessel rutschte Richtung Straße – hätte er da noch Panik bekommen – na prost MAhlzeit 8|
    Warum – Eisen sind nicht so griffig wie Barhufe…

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ähm… meine jungs haben ja nu auch eisen drauf. und die werden mit nägeln festgemacht (is kla) 😀 diese nägel nutzen zwar im lauf der beschlagsperiode ein wenig ab, aber ganz plan ist das eisen dann noch immer nicht. für was benötigt man da noch andere stifte? *nixversteh* :nix:

  • Avatar moppel sagt:

    hier ist n Foto von nem Nagel+Widia-Kopf http://www.hufbeschlagszubehoer.de/index.php/cat/c77_VF-mit-Widiastift.html normalerweise sollten die normalen Nagelköpfen ja im dafür vorgesehen Falz/Nagelloch im Eisen so gut wie möglich versenkt werden, damit sie gut halten. Minimal heraus stehende Nagelköpfe haben zwar auch ne gewisse Antirutschwirkung, aber a) sind sie größer als Widiastifte u. b) nutzen sich die Nagelköpfe schneller ab bzw. werden ins Nagelloch gedrückt.

  • GidranX GidranX sagt:

    Beim Hufeisenbeschlag ist die Anbringung jeder Art von Gleitschutz möglich. Die Art des Gleitschutzes – Steckstollen, Schraubstollen, Griffe für den Zehenbereich, Widiastifte – hängt von der Nutzung des Pferdes und der Bodenbeschaffenheit auf dem es bewegt wird ab.

    Steckstollen sind in der Regel niedriger als Schraubstollen und werden hauptsächlich bei Freizeit- und Fahrpferden zum Dauergebrauch auf unterschiedlich wechselnden Bodenverhältnissen und im Winter eingesetzt. Bei niedrigen Stollen wird die Verletzungsgefahr erheblich verringert. Schraubstollen sind relativ hoch und sollten nur bei Bedarf, z. B. bei Springpferden, eingesetzt werden. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, sollten sie bei Nichtgebrauch unbedingt ausgeschraubt werden; deshalb sind sie ja ausschraubbar.

    Um bei entfernten Schraubstollen für ausreichenden Gleitschutz auf Beton, Pflaster und Teerstraßen zu sorgen, können vor die Gewindelöcher an den Hufeisenschenkeln ggf. Widiastifte angebracht werden.

    Widiastifte werden bei Reitpferden angebracht, die nur leicht in weichem Gelände, das den Hufeisen genügend Halt gibt, geritten werden, um ggf. beim überqueren von Asphaltstraßen sowie auf Beton und Pflaster im Reitstall ein Ausgleiten zu verhindern.

    Desweiteren werden Widiastifte auch als Griffe im Zehenbereich in Kombination mit niedrigen Steckstollen an den Hufeisenschenkeln bei leichteren Zugpferden (z.B. Haflinger, Warmblut, Vollblut) verwendet, um ein Ausrutschen über die Zehen beim Ziehen einer Kutsche auf Straßen zu verhindern. Die Widiastifte als Griff im Zehenbereich müssen so angebracht werden, daß das Abrollen der Hufe über die Zehenrichtung nicht behindert wird. Zur Verringerung der Verletzungsgefahr und um die natürliche gleitende Auffußung nicht zu behindern, sollten Widiastifte grundsätzlich nicht höher als 1 -2 mm über die Bodenfläche des Hufeisens hinausragen.

    Stifte reduzieren weiterhin die Abnutzung von Eisen und Nägeln auf Asphalt, Pflaster und Schotterwegen erheblich, belasten jedoch die Gelenke stärker, da sich der aufgefußte Huf schlechter drehen kann.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Guck ich kenn Widia Stifte anders…

    Mein wurden hinten an den Schenkeln angebracht – gebohrt und versenkt und vorn zwei

    Gidra – ja genau wie du sie beschriebst kenn ich sie auch…

  • Avatar träumel sagt:

    Ich kenn die wie Frotti und Gidran..
    man sieht die rechts im Link in der Tüte.. es wird hinten ein Loch gebohrt,da werden die dann eingeschlagen…
    Die Hafis die gefahren werden, haben vorne noch 2 zusätzlich..
    lg
    träumel

  • Avatar moppel sagt:

    ich hatte bislang folgende Varianten: Das Eisen mit 4 eingeschlagenen Stiften und den Kunststoffbeschlag mit Schraubstollen mit integriertem Widia-Stift-Kopf

  • Avatar Yk van`t zant sagt:

    ähm… meine jungs haben ja nu auch eisen drauf. und die werden mit nägeln festgemacht (is kla) 😀 diese nägel nutzen zwar im lauf der beschlagsperiode ein wenig ab, aber ganz plan ist das eisen dann noch immer nicht. für was benötigt man da noch andere stifte? *nixversteh* :nix:

    Also mit „normalen“ Nägeln ist er innerhalb !! 2-3 Wochen wie auf Rasierklingen dann geht nichts mehr weder Gelände noch Strasse ist wie Schmierseife, Friesen „schieben“ mit den Hufen etwas somit wesentlich mehr Abrieb. War so gefährlich das ich ihn 1 Woche stehen lassen musste bis der SChmied Zeit hatte

  • Avatar Yk van`t zant sagt:

    Da YK über den Hufkronenrand (vorne) abfusst wurden die Wiedia Nägel in den äußeren Schenkeln der Eisen eingeschlagen es bleibt nur ein kleiner Stift stehen wenn die Ummantelung der Nägel abgenutzt ist wir haben seitdem keine Rutschprobleme mehr. (nur ich ein schlechtes Gewissen ob er davon Gesundheitlich Probleme bekommen kann) ?(

    Die Art der Stifte/Nägel wird nach der Fussstellung bzw der Abfolge des Hufes beim Laufen bestimmt. BARhuf geht bei uns nicht weil wir wohl eher „scheppe Fieß“ (schiefe Füße) haben 😀

  • Avatar Yk van`t zant sagt:

    Danke für eure Beiträge beruhigt mich doch etwas :red:

  • Avatar Yk van`t zant sagt:

    ähm… meine jungs haben ja nu auch eisen drauf. und die werden mit nägeln festgemacht (is kla) 😀 diese nägel nutzen zwar im lauf der beschlagsperiode ein wenig ab, aber ganz plan ist das eisen dann noch immer nicht. für was benötigt man da noch andere stifte? *nixversteh* :nix:

  • Watson Watson sagt:

    Na das Thema passt ja wie die Faust aufs Auge! Ich bin mal so frei und schließ mich mit meinem Problem an (hoffe das ist OK, ansonsten: lieber Mod, bitte verschieben)
    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:
    Der Herr ist nämlich zu faul die Hinterhufe ordentlich zu heben. Beim umdrehen hebt der nicht den Huf… NEIN! DER WIRD AUF DER STELLE GEDREHT!!! :maul: :motz: ;(

    Mittlerweile ist es mal wieder so weit, dass Hinten (ganz schlimm rechts) das Eisen samt Nägel (da sind keine Köpfe mehr dran) abzuwetzen sind. Das Eisen ist locker und die Nägel so gut wie nicht mehr vorhanden, aber nur an der Außenseite des Hufes. Innenseite ist OK.
    Er ist jetzt 19 Jahre und das legt er auch nicht mehr ab. Unterm Sattel ist er da ganz anders, da hebt er ordentlich seine Füße, aber nicht in seiner „Freizeit“. Er wird im Offenstall gehalten und läuft dementsprechend auch einiges am Tag.
    Habt ihr eine Idee, was man da noch machen könnte? Geht es vielleicht auf das Eisen noch eine Schweißnaht zu setzte? Damit er erst die abläuft?

  • Tanni Tanni sagt:

    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:

    hm…aber das ist doch normal… :denk: …man sollte ja auch alle sechs bis aucht Wochen beschlagen lassen.
    Acht Wochen ist bei unseren viel zu lang. Meist kommt unser Schmied immer zu Beginn der siebten Woche…

  • Watson Watson sagt:

    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:

    hm…aber das ist doch normal… :denk: …man sollte ja auch alle sechs bis aucht Wochen beschlagen lassen.
    Acht Wochen ist bei unseren viel zu lang. Meist kommt unser Schmied immer zu Beginn der siebten Woche…

    Also normal finde ich das nicht, wenn ein Eisen, was gut 1cm dick ist, beim runtermachen fast bricht und dünn ist wie Papier. Der Fuchs hat zwar auch „Gebrauchsspuren“ am Eisen aber nicht so extrem.

  • Tanni Tanni sagt:

    Also gerade im Sommer sind die Eisen unserer Pferde nach sechs Wochen mehr als überfällig.
    Die sind ziemilch dünn gelaufen…Blech nennt mein Schmied das immer. :rolleyes:
    Vllt. habt ihr ja so einen abnutzenden Boden? Reitet ihr viel Straße?

    Im Winter könnten sie die Dinger länger tragen, aber bei un kommt der Schmied immer in der siebten Woche.

  • Avatar Ritz sagt:

    Hallo Watson !

    Ich hatte ein ähnliches Problem bei meinem früheren Pferd (Traber und Bewegungslegastheniker), allerdings vorne. Die Eisen (schön dicke) waren nach 6 Wochen an den Außenseiten schier abgeschliffen und hauchdünn, da das Pferd vorne nicht beim Aufsetzen der Füße „von oben nach unten tappte“, sondern den Fuß wie ein Flieger auf der Landebahn aufsetzte, bis nach Schlurfen über den Boden der Stillstand des Fußes kam. Da waren die Eisen ratzfatz durch.

    So ähnlich stell ich mir das Laufen/Drehen bei deinem Friesen vor.

    Wir haben das Problem tatsächlich mit einer zusätzlichen Schweißnaht auf den Außenkanten gelöst, die der Schmied später dann auch noch geriffelt hat, damit das Pferd vorne auf glattem Boden nicht ausrutscht. Im Winter hatten wir Widia-Stifte drin (4 Stück pro Eisen, zwei Zehe, zwei an den Schenkelenden), dann lief er erstmal die Stifte platt und die Eisen haben auch noch eine 2.Beschlagsperiode durchgehalten.

    Mein Pferd ist 11 Jahre mit diesem Beschlag rumgelaufen, ohne Schäden an den Beinen/Gelenken.

  • Watson Watson sagt:

    Genau so ist es Ritz, das Beispiel mit dem Flugzeug beim Landen trifft es genau. Schön übern Boden ziehen vorm aufsetzten. :S

    @ Tanni unser Schmied kommt regelmäßig alle 7 Wochen (auf den Tag genau) da er von weiter Weg kommt (er ist aus Bautzen) ist das auch anders nicht möglich. Hatten einmal einen anderen Schmied dran, das Ergebnis waren 2 total lahmende Pferde, weil der meinte, er muss sie so schneiden, dass die Stellung wie im Bilderbuch aussieht und nicht so, wie der Huf tatsächlich ist. Somit waren die Bänder total überlasstet. Unser Schmied kennt die 2 seit gut 10 Jahren bzw. seit 4 (seit dem ist der 2. bei uns).
    Im Winter reicht das auch, da ist das kaum ein Problem.

    Der Große ist eigentlich in Rente und wir sind viel im Gelände. Da bleiben Straßen, Feld- und Schotterwege nicht aus. Ich versuche ja so gut es geht den Grünstreifen zu nutzen. Unser Platz ist aus einem Sand-Teppichschnipsel-gemisch und der Auslauf besteht zum Teils aus Matten, Pflastersteinen und Erde. Wie gesagt, der Fuchs hat da überhaupt keine Probleme mit, der hebt schön die Beine und setzt ordentlich auf

  • Avatar Yk van`t zant sagt:

    Unser 1,85m nicht gerade leichter Russen-Wallach treibt mich und unsern Schmied langsam aber sicher in den Wahnsinn! :motz:
    Er ist komplett beschlagen, hat mittlerweile die dicksten Eisen drauf, die es gibt (sind Fahreisen, die bei Kutschpferden eingesetzt werden) und schafft es wirklich in 6 Wochen die Dinger hinten komplett runter zu schleifen!!! :cursing:

    hm…aber das ist doch normal… :denk: …man sollte ja auch alle sechs bis aucht Wochen beschlagen lassen.
    Acht Wochen ist bei unseren viel zu lang. Meist kommt unser Schmied immer zu Beginn der siebten Woche…

    Also normal finde ich das nicht, wenn ein Eisen, was gut 1cm dick ist, beim runtermachen fast bricht und dünn ist wie Papier. Der Fuchs hat zwar auch „Gebrauchsspuren“ am Eisen aber nicht so extrem.

    Also wenn erso belastet wie du es beschreibst würden Wiedia Stifte hinten ausreichen die werden in die Eisen gebohrt/geschraubt und man kann sie wieder benutzen. Probiers mal aus jedenfalls kann er die NICHT ablaufen 🙂

    LG

  • Avatar lindaglinda sagt:

    find ich auch nicht normal, daß die so dünn werden. meine können ihre eisen problemlos mindestens zwei beschlags-perioden tragen, und selbst dann sind die noch nicht sooo dünn. und ich lass nur alle 8-9 wochen beschlagen…

    hab heute aber, aus gegebenem anlass, mal einen huf hochgenommen und geguckt; eisen sind nun 7 wochen drauf, die nägel sind tatsächlich runtergelaufen und die eisen glatt. aber egal, ich merk davon nix. die rutschen nich…

  • Tanni Tanni sagt:

    find ich auch nicht normal, daß die so dünn werden. meine können ihre eisen problemlos mindestens zwei beschlags-perioden tragen, und selbst dann sind die noch nicht sooo dünn. und ich lass nur alle 8-9 wochen beschlagen…

    Echt? Also unsere Eisen sind im Sommer immer nach sechs Wochen Blech. Mirko freut sich dann immer, da die Hottas auch etwas tun mussten und er nicht umsonst beschlagen musste.
    Gut, wir müssen auch viel auf Asphalt reiten bis wir in unser Reitgelände kommen…

    Im Winter geht ohne weiters ne 2. Beschlagsperiode mit denselben Eisen.

  • Watson Watson sagt:

    find ich auch nicht normal, daß die so dünn werden. meine können ihre eisen problemlos mindestens zwei beschlags-perioden tragen, und selbst dann sind die noch nicht sooo dünn. und ich lass nur alle 8-9 wochen beschlagen…

    BOAR EIN TRAUM!!! 8o Also beim Fuchs würde das auch noch gehen, aber der bekommt immer neue Eisen drunter, wäre aber machbar. Der alte Sack hingegen, hat nach 7 Wochen nur noch eine „Alufolie“ unter den Füßen. Wenn ich nachher in Stall fahre, mach ich mal ein Bild von. Das Eisen ist jetzt natürlich auch schon locker, da die Nagelköpfe weg sind.

    @ Yk van`t zant ich werd meinen Schmied da mal dauf ansprechen. Entweder das, oder Schweißnaht.

    Der Russe macht mich noch fertig. Bei uns muss alles weggeschlossen sein wie im Knast. Der macht alles auf, räumt alles aus und macht alles kaputt!

  • Avatar lindaglinda sagt:

    nö tanni, bei meinen werden die nich richtig dünn. gut, ich reite nun nur täglich einmal durchs dorf auf dem weg zum viereck und ab und zu ins gelände. aber asphalt reiten muß ich jeden tag. und unser paddock hat ja auch nur ne dünne tretschicht, da sind matten drunter. die barfuß-pferde, die nie geritten werden, latschen sich allein darauf die füße schon superkurz… 🙁

    ich kann euch gern morgen mal ein foto machen, wie mein beschlag nach 7 wochen aussieht… abbe eisen kenn ich übrigens nicht. früher hatte ich mal kurzzeitig einen schmied, der zu kleine eisen zu eng machte; da flogen die eisen 4mal die woche. aber der jetzige schmied ist artig und macht, was die linda sagt. GROSSE eisen, WEIT gelegt! SUPER! :thumbsup:

  • Avatar Mumpitz sagt:

    GROSSE eisen, WEIT gelegt! SUPER! :thumbsup:

    Braaaaaaaaaaaaaaaaaav!

  • Watson Watson sagt:

    So hab heut mal Bilder gemacht. Mussten das Eisen heut mit 2 neuen Nägeln fest machen, da es so gut wie ab war. Das hatte mir unser Schmied mal gezeigt, wie ich das machen muss.

  • Avatar Ielke sagt:

    Unsere kommen „flach beschlagen“ leider auch nicht zurecht… ist halt doch einiges an Asphalt bei uns in der Gegend und da werden manchmal schon die paar Meter, die es bergab zum Reitplatz geht kriminell. Mal von einigen wirklich „glatten“ Straßen abgesehen. Da hab ich lieber ein Pferd mit Spikes als dass es (mit mir drauf?) ausrutscht und irgendwas passiert.

    Bislang hatten wir meist in den Schenkelenden jedes Eisens jeweils 2 Stifte (Loch reinbohren, Stift einsetzen), aber mein Friesling schaffte es regelmäßig, dass die Stifte irgendwann rausfielen oder abbrachen. Da das ja auch nicht Sinn der Sache ist bekommt er jetzt kleine Stollen mit nem Vidia-Kern, damit kommen wir prima klar 🙂

  • Avatar Reikja sagt:

    Hallo Watson,

    vielleicht macht nachts jemand mit Eurem „Russen“ Distanztraining? Wer weiß? :flucht:

    Oder ein Kurierfahrer spart Diesel und leiht sich nachts Euer Pferd um Zeitungen auszutragen? :nix:

    Mal eine Überwachungskamera aufstellen? 😀

    Viele Grüße

    Reikja

  • Watson Watson sagt:

    Hallo Watson,

    vielleicht macht nachts jemand mit Eurem „Russen“ Distanztraining? Wer weiß? :flucht:

    Oder ein Kurierfahrer spart Diesel und leiht sich nachts Euer Pferd um Zeitungen auszutragen? :nix:

    Mal eine Überwachungskamera aufstellen? 😀

    Viele Grüße

    Reikja

    Ob der da Spaß dran hätte und sparen würde der auch nicht viel. Das Vieh frisst für drei 😀
    Aber ne Überlegung wäre es wert :attack:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    so, hier nun der beschlag, der seit 2.mai drauf ist, heute morgen fotografiert: hinten: vorne: morgen früh kommt der schmied. aber nur, weil die zeit reif ist 😀

  • Watson Watson sagt:

    8o Das ist ja der HAMMER!!!

    Mein Schmied meinte, dass selbst die Vidia bei uns nichts bringen. Wenn dann müsste er 4 Stollen setzten, ob ich das wolle, weil dass schon auf die Gelenke geht. :no: :no: Nein nein nein, das machen wir nicht!!! Dann werden Gummimatten für den Auslauf geholt. Da holt er sich am meinsten vom Einsen runter weil er da 23 Stunden lang läuft. Das bisschen Gelände fällt da gar nicht ins Gewicht. Das muss ich jetzt nur noch dem Besi beibringen 😀 der muss ja zahlen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ohne WiDia-Stifte in den Eisen läuft hier bei uns in der Schweiz fast kein einziges Pferd.

    2 WiDia-Stifte hinten vor den Stollenlöchern ist hier Standard-Ausführung.

    Ohne diese ist Asphalt reiten mörderisch, zumal im Winter bei kalten Temperaturen, wenn der Asphalt glatt wie Eis wird.

    Für mich haben WiDia Stifte den Zweck, Rutschen zu verhindern und nicht Eisen zu schonen, mehr als 2 WiDia-Stifte hinten (also vorne auch) würde ich nicht montieren.

    WiDia-Stifte ersetzen auch keinen Schmied. Und eine Schmiede-Periode von 6 – 8 Wochen ist je nach Pferd durchaus normal. Es geht nämlich nicht nur darum, die Eisen zu ersetzen, sondern den nachgewachsenen Huf wieder in Form zu bringen und selbstverständlich müssen die Eisen weit gelegt werden (Garnitur) *winkzuMumps*

    Hier mal ein Bild von meinem Friesi, frisch beschlagen mit WiDia-Stiften.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    klar müssen die WEIT gelegt werden. das war in erster linie der grund, daß ich die fotos mit dem 8 wochen und 5 tage alten beschlag einstellte; deutlich zu erkennen, daß die eisen auch nach dieser zeit nicht eng sein dürfen/müssen! acht nägel pro huf benötigt man auch nicht so dringend für die haltbarkeit. 😀 der schmied muß was können, DAS ist wichtig. gut, für frühzeitige abnutzung der eisen kann der schmied auch nix… is klar.

    einen guten hufbeschlag erkennt man nicht am tag des draufnagelns, sondern nach 6 wochen. 😉

  • Tanni Tanni sagt:

    Linda, da kann man mal sehen, bei wem unserer Schmied gelernt hat.
    Allerdings sind unsere Eisen abgelaufene, was sicher daran liegt, dass unsere Pferde 24 Std. draussen sind und wir zur zeit viel über Asphalt und Schotter reiten.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ich weiß man, bei wem dein schmied gelernt hat 😀 :hurra:

  • Tanni Tanni sagt:

    Ja…bei Deinem!!!

    Das meinte ich doch…. 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    acht nägel pro huf benötigt man auch nicht so dringend für die haltbarkeit. 😀 der schmied muß was können, DAS ist wichtig. gut, für frühzeitige abnutzung der eisen kann der schmied auch nix… is klar.

    Die Qualität eines Schmiedes wird meines Wissens eigentlich nicht dadrüber definiert, wieviele Nägel er in ein Eisen schlägt (die übrigens dazu dienen, das Eisen am Huf zu halten, und nicht wie irrtümich hier angenommen als Gleitschutz) , in diesem Falle 3 zu 4 (macht 7 😉 ) sondern dadrüber, dass er das Pferd, das Gangwerk, die Hufform, die -Grösse, richtig beurteilt und die Eisen den Gegebenheiten optimal anpasst und setzt 😉 .

    Ich reite momentan fast tagtäglich eine Stunde über Asphalt oder Schotter oder Grienwege (Trab) und bei dem Gangwerk wüden die Eisen bei „zwei“ Nägelein fliegen lernen und das ziemlich schnell 😀

    Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man ein Pferdchen mit Espressotassenhüfchen beschlägt, oder einen 620 Kilo Turbobolzen 😀

    Wenn ich wie diesen Winter, keinen Dressurplatz oder Halle zur Verfügung habe und gezwungen täglich ins Gelände zu gehen, haben „wir“ unsere Eisen vorne (hinten unbeschlagen mit Hufschuhen) auch in 6 Wochen schier zu Wurstpellen-Dicke runtergeritten, aber die Form ist immer noch gut und kein Eisen klappert.
    Dickere eisen nehmen wir bewusst wegen dem Gewicht nicht. Lieber alle 6 – 7 Wochen neue 😀

  • Avatar Yk van`t zant sagt:

    So ein kurzer Bericht nach 4 Wochen mit Widia Nägeln die wir nun zum 1. mal hatten. Die Nägel sind bei uns (3 in jedem Eisen) am äußeren Rand eingeeschlagen, da er über diesen abfusst. Hinten bringen sie bei YK nichts. Die Eisen sind vorn wiedermal super dünn allerdings durchdie Widia Nägel rutscht GAR nichts mehr 🙂 freu wir können seit 4 Wochen endlich mal entspannt ins Gelände ohne rumschlittern und hinfallen !! Das ist ein echtes Highlight. Habe nicht das Gefühl das er Probleme hat, hoffe das bleibt so 🙂 :hurra:
    Die Eisen wurden im Übrigen auch weit gelegt !

  • Watson Watson sagt:

    Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man ein Pferdchen mit Espressotassenhüfchen beschlägt, oder einen 620 Kilo Turbobolzen 😀

    Ich glaub das Wort „Turbobolzen“ trifft auf unsern echt gut zu 😀 Ich glaub jetzt hat er nen neuen Spitznamen :party:

    Die Eisen sind vorn wiedermal super dünn allerdings durchdie Widia Nägel rutscht GAR nichts mehr 🙂 freu wir können seit 4 Wochen endlich mal entspannt ins Gelände ohne rumschlittern und hinfallen !! Das ist ein echtes Highlight. Habe nicht das Gefühl das er Probleme hat, hoffe das bleibt so 🙂 :hurra:

    Na prima!!! Das ist doch Supi!!!! Da macht das ausreiten auch wieder Spass

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob man ein Pferdchen mit Espressotassenhüfchen beschlägt, oder einen 620 Kilo Turbobolzen 😀

    was wäre der unterschied? immerhin beschlägt man beide mit den für die hufe passenden eisen… :denk: also normalerweise… 😀

    mal abgesehen davon, daß sogar ich bis 7 zählen kann, merlijn. 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    mal abgesehen davon, daß sogar ich bis 7 zählen kann, merlijn. 😉

    Na wesste, ich wollte es nur gesagt, haben, weil ich nicht bis auf drei zählen kann, ohne zu lügen 😀 :nase:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    mal abgesehen davon, daß sogar ich bis 7 zählen kann, merlijn. 😉

    Na wesste, ich wollte es nur gesagt, haben, weil ich nicht bis auf drei zählen kann, ohne zu lügen 😀 :nase:

    😀 achso. sag das doch gleich. 😀

  • Avatar elpaso sagt:

    will kein neues Thema anfangen…und nur mal nachfragen.
    Salomon, der ohne Widia ja blöd schlitterte, wird nun nach dieser Augengeschichte= keine Eisen= kein Reiten „leider“ neu beschlagen. Wichtig ist, dass er im Gelände sehr guten „Grip“ hat- auf unterschiedlichen (Natur-) Böden (je nach Wetterlage eben). Auf der Koppel aber gern „entschärft“, seinen Weidegenossen zu Liebe…Macht es da Sinn, überhaupt auf Widiastifte zurückzugreifen oder ggf. auf Stollen? Und wenn welche? Gibt es da Qualitätsunterschiede? Sollte ich mir ggf. gleich versch. zulegen? Stollen= nur vorne? Salomon ist „lauffreudig“ 😀 .

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wie ich bereits erwähnte, ist ein Beschlag mit WiDia Stiftchen bei uns in der Schweiz Standard.

    Die Stiftchen werden jeweilen hinter den Stollenlöchern in ein dafür vorgesehenes Löchlein gehämmert und gucken nur noch zwei Milimeter raus, guckst Du Bilder auf vorheriger Seite.

    Die WiDia-Stiftchen kommen eigentlich nur auf glattem Untergrund (Asphalt, Beton usw.) zum Einsatz, sobald Du Feldwege reitest oder weichen Boden sind sie irrelevant. Ich glaube auch nicht, dass wegen diesen 2 mm oder so im rutschigen Boden mehr Halt wäre, da müsste man schon stollen, bei uns die gängste Stollen, sind die Mordax. Die benützt man fürs Gelände oder im Winter Standard. Kutschpferde sind auch oft mit Mordax versehen, weil die viel auf Asphalt laufen und die WiDia vielleicht doch noch zuwenig sind.

    Ich persönlich nehme die Mordax (ich benütze die nur im Winter) nach jedem Gebrauch heraus, obwohl es schon vorgekommen ist im Winter bei viel Schnee und glatt auch der Weg zur Weide, dass ich sie der Einfachheit halber drin liess….aber nie so mit einem guten Gefühl. Hab halt gelernt, dass man die rausnimmt. Aber manchmal geht die Sicherheit wege Rutschgefahr einfach vor… aber mehrere Pferde auf der Weide mit Stollen versehen, könnten halt schon ein Risiko sein.

  • Avatar wednesday sagt:

    Schimmelchen ist auch so ein Rutsch-kandidat ;(

    Ich mache es genau so wie Merljin.

    Ausser, dass ich einen ganzen Stollenkoffer besitze und je nach Gebrauch das richtige reindrehe. Nach Gebrauch kommen Platzhalter in die Stollenlöcher, damit die Gewinde sauber bleiben.

    Aktuell habe ich beides: winzige Stifte für Asphalt und Stollenlöcher für die weichen Böden.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Schimmelchen ist auch so ein Rutsch-kandidat ;(

    aber auf dem Weg zur Besserung 😉 :friend:

    Ich mache es genau so wie Merljin.

    🙂

    Ausser, dass ich einen ganzen Stollenkoffer besitze und je nach Gebrauch das richtige reindrehe. Nach Gebrauch kommen Platzhalter in die Stollenlöcher, damit die Gewinde sauber bleiben

    .
    Ein richtiges Turnierset 😀
    Schraubstollen würden mich kirre machen….wenn da nur das geringste am Gewinde zerkratzt ist 😉 Ich benötige die Stollen ja nur im Winter, aber selbstverständlich sin dbei uns die vorgesehenen Löcher immer drin, falls man doch.
    Und im Winter verstopfe ich die Löcher um sie sauber zu halten auch immer, ich hab so gelbe Schaumstoffdinger. Platzhalter, was für ein genialer Name :thumbsup:

    Also ich hasse einfach nur etwas, und das ist mit dem Pferd rutschen….des geht gar nicht 8o

  • Avatar maurits sagt:

    unsere Fahrpferde haben alle Widiastifte.
    Ohne wäre das Fahren auf Asphalt lebensgefährlich.
    Stollen bekommen sie auf Turnieren nur im Gelände und auf nassem Grasboden, also bei Bedarf.
    lg
    maurits

  • Avatar Ielke sagt:

    Ielke trägt seit kurzem wieder Widia-Stifte im Beschlag, weil die Hufe nach 2maligem Eisen-abtreten etwas ausgefranst waren mussten wir damit aussetzen – war gruselig, wie sehr er bergab auf Asphalt ins rutschen kam.

  • Avatar elpaso sagt:

    erstmal Dankeschön für Eure Antworten :friend:
    ich glaub ich bin da etwas anstrengend :red: , aber wenn man einen HR-Befund (Rentner) im Stall hat, dann wird man etwas sensibler, was die Gelenke betrifft…also, heut zwischen Tür und Angel den Schmied getroffen. Ausgemacht, dass a) beschlagen wird, b) mit Widia-Stiften und c) Eisen mit der Möglichkeit, bei Bedarf Stollen reinzuschrauben. So weit, so gut. Dann hab ich mich ein wenig versucht, mit diesen Mordax-stollen zu beschäftigen, aber ehrlich, ich bin wohl zu blöd, ich hab´s nicht kapiert.*ascheübermeinhaupt* Was ist nun der Unterschied zu „normalen“ Stollen? Ist es die Qualität? Die Form und das Gewinde sinds nicht, zumindest nicht, was ich so finden konnte- oder doch? Bin ratlos. So, nun will ich ja nicht immer mit Stollen los- aber welche benötige ich wirklich? Also: mein Gelände sind pimaldaumen 350ha vollarrondierte Fahrgassen, ich reite minimal Straße, kaum Graswege. Aber meine Spuren haben es je nach Wetterlage in sich. Glatt-steinhart. Glatt-rutschig. Glatt-eisig. Glatt-eben. Uneben, weil frisch befahren. Sicher auch normal und griffig- aber Eisen ist etwas anderes als Barhufer- und davon müssen wir uns- hoffentlich vorerst- verabschieden. Fahrgassen sind eng!! Teilweise enge Kurven…Je nach Vegetation auch mal kaum Sicht. Natürlich gerät man auch mal auf die Vegetation:) :whistling: Mein Pferd- also der, der sich gern mal verstümmelt, sollte möglichst „heil“ bleiben. Ich beim Wechseln auch:).
    spitz, eckig, oval- was schraub ich rein? und- aber jetzt nicht grinsen- ist es dabei eigentlich egal, wenn nur vorn beschlagen? Stichwort Fliehkräfte?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Hmmm…was sind Fahrgassen???

    Und warum die Möglichkeit, Stollen einzuschlagen ???

    Bei uns sind Stollenlöcher UND WiDia-Stifte Standard.
    Der Schmied fragt Dich höchstens ob Du die Stollenlöcher mit Gewinde willst (also für Schraubstollen) oder ohne (Stollen zum Einschlagen).

    Mordax-Stollen ist bei uns der gebräuchliste Alltags-Stollen, ob Sommer oder Winter…dan komen die Spezial-Stollen (die eben, die die Springreiter in ihren schicken Köfferchen mitführen 😉 ).

    Also ich persönlich benütze Mordax nur im Winter, sobald es glatt gepressten Schnee hat, oder Eisplacken im Wald – mir reichen ansonsten die WiDia.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Maurits – Merlijnch – Also an alle „langzeit-Widia-Nutzer“ … habt ihr schon beobachtet das die Widia-Stifte aus die Gelenke gehen?? Da die Pferd nicht mehr so „ausdrehen“ können?? Mein HS sagt mir immer – wenn es nicht UNBEDINGT sein muß rät er mir davon ab… :denk:
    und mein Großer rutscht auch gern …

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mein HS sagt mir immer – wenn es nicht UNBEDINGT sein muß rät er mir davon ab… :denk:
    und mein Großer rutscht auch gern …

    SO ein Blödsinn :irre: :irre:
    Da müssten 95% aller CH- Pferde kaputt sein….

    Ich wundere mich sowieso über einen Grossteil der deutschen Schmiede, was „man“ da alles an Beschlägen sieht, das lässt gruseln!!!

    Und ich sage explizit nicht alle, aber viele :motz:

    Und ein Schmied der sowas behauptet, der verwechselt wohl WiDia-Stifte mit Stollen und dazu müsstest erst noch 24 Stunden auf Beton reiten.

    Nochmals, diese WiDia-Stifte gucken etw NUR 2 mm (in Worten ZWEI klitzekleine MILIMETERchen) hervor und sind aus Hartstahl. Diese Dinger kommen nur auf glatten Flächen erst überhaupt zum Einsatz (also Beton, Asphalt usw.) Sobald Du einen Feldweg reitest, Naturweg, Gras, Sand oder was auch immer!!!! gehen die WiDia schon ins „Leere“…sind also irrelevant :doh:

    Aber auf Asphalt sind sie m.E. für die Sicherheit untentbehrlich, gerade im Winter, wenn eben der Asphalt durch die Kälte noch glatter wird 🙂

    Hämmere das mal Deinem Schmied ein!

    Wie gesagt, bei uns sind Stifte Standard, da müsstest schon explizit sagen, wenn Du keine möchtest

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Weisst Du was Frotti, manchmal denke ich mir, Schmiede behaupten einen solchen Blödsinn, weil sie keine Widias haben, zu faul sind, oder nicht wissen wie und wo man die Dinger einschlägt…dazu kommt noch, dass das Eisen eben dort ein Löchlein gefräst haben muss, auch das wohl für viele schon zuviel Arbeit :fies:

  • Avatar Rubio sagt:

    Ich sehs wie Merlein. In der Halle/Platz gehen die Widias in Leere, auf Asphalt verhindern sie das Rutschen (was by the way auch auf die Gelenke gehen kann, neben den anderen Gefahren). Ich habe immer 2 Widias hinten in den Schenkeln in den Eisen und zum Teil fürs Fahren auch schon noch 2 vorne drin gehabt, da wo man auch vordere Stollen anbringen würde, wenn man welche hätte. Meine Stute ist schon so ein Schlittschuhpferd und der Bub auch.

    Hinten habe ich eh keine Eisen, daher auch keine Stollen und kein Rutschproblem. Daher ist es auch für die anderen auf der Koppel keine Sache. Glaube aber nicht, das Widias im Zweifel soviel machen. Beim frischen Beschlag stehen z.B. auch die Nagelköpfe 2mm nach unten über, das wäre dann ja auch ein Problem. Gibt wohl auch Nägel mit Widia innenleben, hatte ich aber noch nie.

  • Avatar elpaso sagt:

    Hm, also Widia hat er- daran kann`s nicht liegen. Ist aber schon komisch, dass da nicht Schmiede so selbstverständlich begeistert sind…immerhin wird ja alles bezahlt…Widia sollen ja auch rein, weil ich das Rutschen aus dem Stall auf das Pflaster davor (ist leicht abschüssig) sehr leid bin. Im Gelände selbst bringt´s nichts, hab auch ich verstanden…Fahrgassen= Fahrspuren, ich reite durch die Felder *trallalllallla*. Mordax ist also nur „so´n Name“, ok. Aber nun, eckig oder spitz zum Reinschrauben?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    …ich reite durch die Felder *trallalllallla*. Mordax ist also nur „so´n Name“, ok. Aber nun, eckig oder spitz zum Reinschrauben?

    EBEN MORDAX 😀 Mordax ist der Schweizer Universalstollen für jeden Tag, wenn man was reinmacht, dann eben Mordax oder liebevoll „Mordäxli“ genannt. Der Mordax-Stollen wurde im resp. für den „Train“ (CH-Kavallerie) erfunden. Jeder Pferdehaushalt in der Schweiz hat Mordax irgendwo in einer Büchse 😉 Mordax gehen selbstverständlich in unsere genormten Stollenlöcher – die ja, wie der geneigte Leser hier erfuhr – ebena auch Standard in den Eisen sind. Selbstverständlich gibt es Mordax in verschiedenen Ausführungen und zwar zum einschlagen oder schrauben, mit Edelstahlstifen oder nicht, es gibt sie in drei verschiedenen Höhen und hohl oder ausgefüllt. Mordax ist der Universalstollen schlichthin. Ich persönlich habe den niedersten, mit Edelstahlstiften, zum Einschlagen und nict hohl, von der Ausführung her den teuersten. Die Dinger halten aber ein halbes Leben, sofern man sie eben nur im Winter benützt und nicht verliert :rolleyes: Wenn ich sie rausnehme, reinige ich sie kurz mit Wasser und lege sie trocken in ein etwas eingeöltes Tüchlein einer Dose. So sind die immer einsatzbereit. Das Loch im Eisen reinige ich vor dem Montieren kurz mit dem Stollenschlüssel (original Schweizer Armee…hat wie ein Sackmesser hier bei uns jeder Rösseler in seiner Werkzeugkiste 😀 😉 Alles klar??? Hier die Mordax das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/30939/ hier der Schlüssel das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/30940/

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Nene – an Faulheit ect. kann es nicht liegen… er hat die auch immer dabei!
    Naja ich werd noch mal nachfragen!

  • Avatar Sam sagt:

    Hallo,
    mein Bube hat seit 6 Wochen rundum Widia-Stifte in den Eisen, an jedem Schenkel einen.
    Hier im Sauerland ist’s recht hügelig, und das Trottelchen ist schon auf dem Weg Weide-Stall (leicht beragb) sehr stark gerutscht.
    Dank der Widia-Stifte läuft er nun absolut rutschfrei!

    Bin sehr begeistert davon, kostet keinen Cent extra und der Aufwand für den Schmied ist absolut nicht groß.

  • Avatar wednesday sagt:

    @Elpaso,

    den „MORDAX“-Stollen von Merljin habe ich ebenfalls im Köfferchen in verschiedenen Ausführungen :ja:

    Ist auch mein „Universalstollen“ für rutschigen Untergrund. Man muss natürlich nicht einen ganzen Koffer kaufen – ausser man reitet viel Springen oder Querfeldein. Die Stollen kannst Du im Reisporthandel oder beim Schmied kaufen. Dazu noch ein Bürstchen zum Löcherreinigen und einen Stollenschlüssel.

    Ich habe in den Stollengewinden immer ein „Blankogewinde“ gegengeschraubt. Ich drehe das mit einem Imbusschlüssel rein. Mit etwas Übung braucht man dann nicht mehr als 2 Minuten um 4 Hufe mit Stollen zu versehen.

  • Avatar Quidam sagt:

    Mein Oldie hat seit ich ihn habe (12 Jahre) pro Eisen 4 Videastifte drin. Die beiden vorderen nach hinten versetzt, damit er gut abrollen kann. Wenn er keine drin hat sind die Eisen innerhalb 4 Wochen runtergelascht – Schlürfpferd hab :rolleyes:

    Wenn der Kleine jetzt dann im September vorne beschlagen wird, bekommt er auch welche rein.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Bin sehr begeistert davon, kostet keinen Cent extra und der Aufwand für den Schmied ist absolut nicht groß.

    Meiner nimmt 5 €. Süß, gell? 😉 Für 8 Löcher bohren und 8 Stifte reinkloppen find ich das nen Witz.

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    hi :
    ich würde nie ohne reiten, bin doch nicht lebensmüde, wir haben viel Strasse zu reiten
    auch in Spanien reitet keiner „ohne“
    dort werden so klitzekleine Köpchen an dem Eisen befestigt
    mein deutscher Schmied nimmt Nägel, die einen Kern aus Widia haben
    sind die Eisen abgelaufen, sprich die normalen Nägel nicht mehr wahrnehmbar,
    ragen die WIDIAnägel noch gut heraus, schaden tut das nicht, sonst würde ich das meinem
    Liebsten Mann doch wohl nicht antun :rolleyes:

  • Avatar SelectoXIII sagt:

    Gute Erfahrungen!
    Selecto hatte bis Juni Alus drunter, wo jeweils vorne und hinten an
    den Außen,- und Innenseiten der Schenkel je 1 Widiastift. Was das
    Schliddern auf Asphal anging – nix mehr. Derzeit trägt er normale
    Eisen, ebenfalls mit Widias wie o. beschr..

    LG, Chrissi

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Da mein Friese ein Extrem-Rutscher ist haben wir immer Stollen drin, Widia-Stifte haben leider null gebracht und selbst mit Stollen rutscht er, aber deutlich weniger. Keine Ahnung warum das bei meinem so extrem ist. Wir haben mit dem Hufschmied abgewägt (er wollte eigentlich keine Stollen dran machen), aber mir sind Stollen lieber als ein Pferd das ausrutscht… Gesundheitlich hatte er desswegen bis jetzt keinerlei Probleme.

    LG Jenny

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Also dauerhaft Stollen finde ich jetzt auch nicht so prickelnd 8)

    Rutscht das Pferd auf Asphalt?

    Wie tief sind die WiDias eingeschlagen??

    Ist das Pferd korrekt beschlagen ?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Im Winter z.B. wenn der Asphalt (nicht jeder Asphalt ist gleich) durch die Kälte glatt und dadurch rutschig wird, manche Belage werden wie Glatteis. Lasse ich durch einen Tip meines Stallbesis, die WiDias in der Wintersaison einen mm-weiter rausgucken als normal (Widias gehören hier zum Standardbeschlag).
    Viel Schmiede machen das nicht so gerne, weil sie Bedenken haben, dass ie abbrechen könnten.
    Uns hat das im Winter sehr viel gebracht. Und ich konnte bis gut zur Nullgradgrenze ohne Stollen Asphaltreiten, sogar Bergab.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Mein Pferd rutscht fast überall, ganz furchtbar, mal mehr, mal weniger. Der Schmied ist top. Habe ihn aber nochmal extra gefragt was das für Stollen sind. In den Stollen sind Widia Stifte die etwas weiter raus stehen und die Stollen sind mit den Widias angeschweißt, er hatte mir den Namen gesagt, kann mich nur nicht mehr erinnern. Jo rutscht sogar auf richtig rauem Asphalt, nur mit den Stollen jetzt geht es, aber ich muss immer aufpassen, bei bergab sowieso.

    LG

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Jetzt bringst Du irgendwas durcheinander.

    WiDia-Stiftchen und Stollen sind nicht das gleiche.

    WiDia-Stiftchen sind permanent als Rutschschutz im Eisen und Stollen (z.B. Mordax) nimmt man nach Gebrauch raus (ausser Fahrpferde haben oft auch permanent Stollen drin).

    WiDia-Stiftchen gucken etwa zwei Milimeter aus dem Eisen raus und werden in vorgebohrte Löcher eingeschlagen.

    Stollen, z.B. die gängisten Mordax-Stollen haben ebenfalls einen harten Kern, sind aber viel grösser.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Er hat solche Stollen, das in der Mitte sieht halt aus wie ein (oder ist es ein?) Widiastift. Die sind aber fest am Eisen, nicht zum Schrauben. Wusste nur nicht wie ich das erklären sollte 😀 http://img155.imageshack.us/img155/2658/gew03.jpg

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Sind das die Mordax-Stollen?

  • Avatar Cruzado sagt:

    Friese ein Extrem-Rutscher ist haben wir immer Stollen drin, Widia-Stifte haben leider null gebracht und selbst mit Stollen rutscht er, aber deutlich weniger. Keine Ahnung warum das bei meinem so extrem ist.

    Ich habe auch so ein Pferd was mit Eisen (+ Stiften) ständig die Grätsche macht.
    Und das ist alles andere als ungefährlich :seufz: .

    Jetzt haben wir es anders gelöst.
    Sie hat jetzt Eisen dran, die mit Kunststoff ummantelt sind. Und das klappt prima!!
    Bin total begeißtert.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Friese ein Extrem-Rutscher ist haben wir immer Stollen drin, Widia-Stifte haben leider null gebracht und selbst mit Stollen rutscht er, aber deutlich weniger. Keine Ahnung warum das bei meinem so extrem ist.

    Ich habe auch so ein Pferd was mit Eisen (+ Stiften) ständig die Grätsche macht.
    Und das ist alles andere als ungefährlich :seufz: .

    Jetzt haben wir es anders gelöst.
    Sie hat jetzt Eisen dran, die mit Kunststoff ummantelt sind. Und das klappt prima!!
    Bin total begeißtert.

    Wie, das sind keine Eisen aus Kunststoff, sondern nur Kunststoff ummantelt? Kannst du mal Fotos zeigen? Hatte mir Kunststoffbeschläge auch schon überlegt, find die aber irgendwie doof.

    LG Jenny

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ja ich kann heute mal Fotos machen im Stall, und sie morgen hier einstellen. Die sitzen super und halten bombenfest. Ich war ja auch äußerst skeptisch am Anfang 8) . Edit: Ich hab Bilder im Netz gefunden. Ich hoffe ich darf die hier zeigen. Die Eisen nennen sich Duplos. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/46557/

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Hier ein Eisen mit 2 WiDia-Stiftchen hinten und zusätzlich vorne. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/46555/ Die Steigerung sind zusätzlich zwei WiDia-Stiftchen vorne im Zehenbereich. Macht man aber sehr selten. Ebenfalls gibt es auch Hufeisennägel, die mit WiDia-Köpfchen versehen sind, die gewäherleisten auch noch einen besseren Rutschschutz. Hier ein Mordax-Stollen (die gibt es in drei verschiedenen Halslängen 5, 7 und 10 mm (der gebräuchlichste Alltagsstollen hier in der SChweiz). Meist wird der kurze verwendet (5 mm Hals). das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/46556/ Die Eisen haben vorgefertigte Stollenlöcher zum Einschlagen oder Einschrauben der Stollen (immer). Die WiDia-Stiftchen sind aber trotzdem permanent drin. Das heisst also, gehe ich in rutschiges Gelände oder im Winter, bei Schnee oder auch nur wenn der Asphalt bei Kälte arschglatt wird, montiere ich die Mordax-Schraubstollen. Dann ist Ruhe. Aber in der Regel reichen die Stiftchen im Trachtenbereich, im Winter lasse ich die durch einen guten Tip noch ein klein bisschen weniger einschlagen, so dass sie noch griffiger werden. Also meiner ist eigentlich auch ein Rutscher, aber zwei Stifte reichen füran, und ganz bestimmt im Frühling, Sommer und Herbst….kein Problem.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Also meiner ist eigentlich auch ein Rutscher, aber zwei Stifte reichen füran, und ganz bestimmt im Frühling, Sommer und Herbst….kein Problem.

    Ich bin mittlerweile der Überzeugung das es einfach Pferde gibt, die mit ihrer Gangmechanik einfach nicht Eisen kompatibel sind :nix: .

    Ich weiß ich hielt es am Anfang ja auch für großen Humbug, aber wir haben so viel versucht und es gab einfach keine Besserung.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich bin mittlerweile der Überzeugung das es einfach Pferde gibt, die mit ihrer Gangmechanik einfach nicht Eisen kompatibel sind :nix: .

    Solche habe ich noch nie gesehen.
    Ich habe solche gesehen die eher rutschen als andere, wenn aber ein Pferd auf Asphalt nicht laufen kann nicht mal im Sommer (wenn er warm ist) und nicht mal wenn es zwei Stiftchen drin hat, geschweige denn vier Stiftchen, dann würde ich mir über die Gangmechanik Sorgen machen 8|

    Sag mal, wann rutscht denn das Pferd, geradeaus auf ebenem Boden?

    Oder bergab?

    Weil wenn es bei uns – wie oft – auf Asphalt steil bergab geht, dann steigen wir/man ab, das gehört sich so.
    Kleinere Gefälle werden im versammelten Schritt bergab geritten.

    Gerade bei Pferden die „schlittschuhlaufen“.

    Ist der Asphalt sehr körnig ist es ja kein Problem, oder wenn man seitwärs ausweichen kann.

    Wobei eben steile Gefälle auf Asphalt immer abgestiegen wird :ja:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wir haben übrigens bei uns einen Haflinger im Dorf, ein süsses Tierchen.

    Ich habe noch nie ein Pferd gesehen was so rutscht auf Asphalt aber eben nur wenn er kalt wird im Spätherbst, da rutscht das Tierchen auch schon mal geradeaus und eben.
    Zwar nicht schlimm, aber es rutscht einfach ein bisschen.

    Die Besitzerin hat das einfach als gottergeben hingenommen und Ende Oktober/ November, je nach dem montiert sie die Mordax und fertig is‘.

    Da wird bis im Frühling nix mehr gerutscht 😀

    Und da die Pferde auf Einstreu stehen, einen Sandauslauf haben und Weide, greifen die Dinger ja eh nur, wenn man auf Asphalt reitet.

    Wobei ich eben zur Generation gehöre die die Stollen minutiös nach jeder Verwendung heruasschraubt. :ja: , das heisst im Winter als Nichtreitende Geheimpolizeit praktisch täglich rein und täglich raus ;(

  • Avatar moppel sagt:

    Wobei ich eben zur Generation gehöre die die Stollen minutiös nach jeder Verwendung heruasschraubt. :ja: , das heisst im Winter als Nichtreitende Geheimpolizeit praktisch täglich rein und täglich raus ;(

    …und für die,die keine Lust o. Zeit auf die tgl. Stollenschrauberei u. deshalb Barhufpferde haben,gibts immer noch die Möglichkeit, mit Stollen bestückte Hufschuhe anzuziehen für den Ritt. Damit ist im Winter auch gleich das Schnee-Aufstollproblem beseitigt.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    *kicher*…die Lösung habe ich in sämtlichen Varianten

    – SHB ohne Stollen
    – SHB mit zwei Stollen
    – SHB mit 4 Stollen (Antarktis-Version)

    für die hinteren Füsse von Beno, da hinten unbeschlagen.

    Ganz unbeschlagen, tue ich mir nicht an. Ich montiere nicht bei jedem Ausritt (und das sind viele 😀 ) jedes Mal vier Hufschue. Abgesehen vom ruinösen Abrieb.
    Wir sind halt nun einfach nicht ein Barfuss-Land, ist einfach so :nix:

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    bergab geht es auch auf Asphalt, aber eben nur wenn ich ihn zusammen nehme… Er rutscht nicht dauernd und immer, aber immer wieder gerne, er läuft etwas, wie soll ich sagen, schwabbelich im Schritt im Gelände, kann das irgendwie nicht erklären… Da stolpert er auch gerne mal. Bergab laufen ist sowieso nicht sein Ding. Mal sehen ob es vielleicht auch am alten Sattel lag, der in die Schulter drückte, habe ja jetzt den Spirig. Bei der Dressurarbeit haben wir keine Gangprobleme, da läuft er auch nicht so schabbelich. Im Gelände eier ich auch nicht rum, auch da wird wie in der Halle geritten und auch mal Lektionen gemacht.

    Ich bin so überfragt. Ist bei meinem aber schon immer so mit dem bergab und dem schwabbel Schritt, auch wo er noch nciht angeritten war, nur hatte er da halt keine Eisen drauf.

    Merlijn, was hälst du denn von Kunststoff-Beschlägen? Wahrscheinlich nicht viel, oder?

  • Avatar moppel sagt:

    ja, ich weiss doch, Berge sind kein Barhuf-Land 🙂 .

    da bin ich ja noch sparsam, bei mir gibts
    -komplett barhuf
    – SHBs ohne Stollen,aber mit modifizierten Rillen für mehr Profil
    – SHBs mit 4 Stollen,die ich aber nur in Extrem-Situationen brauche (nur nasses rutschiges Gras o. winterl. Verhältnisse,wo Barhuf zu riskant wäre)

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Muss auch dazu sagen, dass es im Gelände nicht am schlimmsten ist, da komme ich mit klar, aber Stallgasse (angeraut) und Paddock (mit extrem rauen Steinen) rutscht er teilweise stark. Und wie gesagt seit ich Stollen drauf habe geht das alles halbwegs, nur ohne ist es unmöglich. Eisen braucht er auch alle Fälle 4 Stück.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Finde die Stollen jetzt nicht gerade winzig.

    Machen die den eigentlichen Sinn des Beschlages nicht zunichte? Gerade auf Asphalt? :denk:

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Kenne mich da jetzt nicht so aus aber ich denke mir halt, lieber Stollen als ein Pferd mit Brüchen oder Bänderrissen etc.

    Lg

  • Avatar Cruzado sagt:

    Oder bergab?

    Weil wenn es bei uns – wie oft – auf Asphalt steil bergab geht, dann steigen wir/man ab, das gehört sich so.
    Kleinere Gefälle werden im versammelten Schritt bergab geritten.

    Natürlich bergab!
    Wenn sie selbst auf ebenem Boden rutschten würde, würde ich mir auch Gedanken machen.
    Und absteigen tu ich selbstverständlich auch.
    Da ich nur leider im Bergischen wohnen, macht es keinen Spaß ständig auf und ab zu steigen.

    Die Gangmechanik meines Pferdes ist ansonsten völlig normal, also keine Sorgen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    bergab geht es auch auf Asphalt, aber eben nur wenn ich ihn zusammen nehme…

    Bergab auf Asphalt reite ich am Zügel in Anlehnung und am Sitz.
    Gerade Friesen mit ihrem z.T. Schlittschuh-Schritt kommen sonst ins Rutschen.

    Bei Asphalt-Strassen gibts ja auch verschiedene.
    ich bin schon richtiger Asphalt-Profi.
    ich sehe einem Asphalt an wo er rutschig ist und wo nicht.
    Kleiner Tip.
    Bei bombierten Strassen, reite in der Mitte.
    Bei ebenen Asphalt-Strassen, die aber glatt sind guck wo der Asphalt dunkel ist, dort reite nicht. Reite in der Mitte oder ganz rechts und links aussen.
    Die Autoreifen machen den Asphalt auch glatt man sieht das.

    Er rutscht nicht dauernd und immer, aber immer wieder gerne, er läuft etwas, wie soll ich sagen, schwabbelich im Schritt im Gelände, kann das irgendwie nicht erklären… Da stolpert er auch gerne mal.

    Hast Du schon mal an Kniescheibenprobleme gedacht?
    Oder könnte es sein, dass er, wenn er müde wird zuwenig kraft hat sich auszubalancieren?

    Bergab laufen ist sowieso nicht sein Ding.

    Siehe oben.
    Und wenn ihm bergablaufen Mühe macht, dann steig ab und lauf. Zumindest wenn die Strecke länger ist. Unten steigst Du wieder auf.
    Ich mach das auch so.
    Und wenn nicht, in Ahnlehnung reiten. Sicherheit geben.
    Du wirst sehen, wenn er Vertrrauen fasst, wird auch das rutschen weniger.

    Ich bin so überfragt. Ist bei meinem aber schon immer so mit dem bergab und dem schwabbel Schritt, auch wo er noch nciht angeritten war, nur hatte er da halt keine Eisen drauf.

    Für mich tönt das alles ein klein bisschen nach Balanceproblemen, evtl. Kniescheibenprobleme gepaart mit Angst vorm Rutschen.
    Wenn ein Pferd vorm Rutschen Angst kriegt, geht manchmal gar nix mehr.

    Merlijn, was hälst du denn von Kunststoff-Beschlägen? Wahrscheinlich nicht viel, oder?

    Nein gar nix und schon gar nicht bei schwereren Pferden.
    ich finde ein guter Beschlag mit adäquat gesetzten Widia-Stiftchen sollten – zumindest für Frühling, Sommer und Herbst – allemal reichen
    :ja:

    Wie läuft das jetzt mit dem Spirig-Sattel? Schreib doch mal in Deiner Mass-Sattel-box.
    Klar ein Sattel der die Schulter klemmt kann auch sehr viel verursachen.
    Deshalb wäre es interessant, den Unterschied zu wissen.

    Du schreibst in der Stallgasse rutscht das Pferd auch.
    Was habt ihr da?

    Betonboden??

    Evtl. nicht mal strukturiert??

    Betonboden, nicht strukturiert, sollte im Pferdebereich nicht verwendet werden.
    Da muss man aufpassen, auch mit Stiften und auch mit Stollen!!

    Wir haben so eine Stelle am Brunnen wo wir die Pferde abspritzen können, zum Glück hat der Stallbesi da eine grosse Gummimatte drübergelegt :rolleyes: .

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Nachtrag:

    Sorry ich habe nicht richtig gelesen Du schreibst, der Boden in der Stallgasse ist angerauht und der Paddock extrem rauh und er rutscht.

    Also sowas :denk: :nix:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Sag mal mit den WiDia-Stiftchen, wie „lange“ hat die der Schmied rausgucken lassen ???

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Also Angst hat er keine, da bin ich mir sicher. Wie gesagt, wenn ich ihn in Anlehnung reite ist es ok, mit den Stollen ja sowieso. Hauptsächlich rutscht er in der Stallgasse und dem Paddock :nix:

    Vertrauen hat er auch, kenne ihn wirklich gut, das kann ich alles ausschließen, wenn dann mach ich vielleicht etwas falsch. Aber ich bin jetzt kein super schlechter Reiter das ist dramatisches machen, dass der so komisch läuft :denk: . (Macht er auch alles ohne Reiter, immer das Gleiche). Werd das vielleicht nochmal abklären, hatte das schon bei Schmied und TA mal angesprochen, werde ich beim TA nochmal machen. Du meintest also es könnte etwas an den Kniescheiben sein? Komisch ist aber, dass meine Trainerin auf den Lehrgängen nie soetwas aufgefallen ist und diese Dame ist sehr kompetent. Jo läuft da super. Sind da grad am Außengalopp, den Seitengängen im Schritt und Trab etc. pp. dran.Übrigends trifft es das Wort „Schlittschuhschritt“ ziemlich gut.

    Naja, zu dem Spirig Sattel hatte ich schon ein paar Sachen geschrieben. Vom Sitzgefühl her super, nur habe ich mega Schwierigkeiten mit der Beinlage. Da der Sattel ja so zurück geschnitten ist muss ich ein viel längeres Bein machen und komme nicht mehr an den Pferdebauch (Friese klein, ich groß und langbeinig), dadurch hab ich kein Gleichgewicht, komme nicht so ganz mit den Hilfen durch und drehe die Zehenspitzen stark nach außen. Bin aber auch erst 2 mal geritten. Muss mich da wohl erst dran gewöhnen und Herr Spirig beachtet das auch bei meinem richtigen Sattel, den wird er wohl etwas anderst machen. Ich bin sehr gespannt 😀

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Das mit den Widi-Stiften ist schon länger her, das kann ich dir leider nicht sagen…

  • Avatar Fluppel sagt:

    Merlijn, was hälst du denn von Kunststoff-Beschlägen? Wahrscheinlich nicht viel, oder?

    Ich bin zwar nicht Merlein, aber ich sag auch was dazu. Reine Kunststoffeisen kämen mir nie ans Pferd. Doch diese Duplos sind ja mit Metallkern und ich hab da viel Gutes an Pferden mit gesehen. ABER: alle Kunststoff- und kunststoffummantelten Eisen kämen mir aufgrund der Weideproblematik nicht ans Pferd. Kunststoff auf nassem Gras (Regen, Tau, Schnee) – das rutscht wie Hölle. :flucht:

    Deswegen würden bei mir die Duplos, die ich sonst sehr gut finde wie gesagt, rausfallen. Unsere Weiden haben Großteils Gefälle und auch ohne möchte ich mir das nicht vorstellen. Also Vorsicht, es gibt eben leider nichts, das nur Vorteile hat, man muss einfach auf seine Situation hin abwägen.

  • Avatar wednesday sagt:

    Mein Schimmelchen rutscht bekanntlich auch gerne. Einfach, weil er durch seinen ökonomisch Gang (der mit sehr weit ausgreifenden Bewegungen kombiniert ist) prinzipiell sehr flach auffusst.

    Im Winter könnte er bei vereistem Asphalt wirklich Schlittschuh laufen :S

    Deshalb trägt er Winter sehr flache Permanentstollen. Das sind ganz besonderes flache Stollen (2,5 mm) mit einem kräftigen Vidia-Stift on top. Diese sind von Hufschmied, Tierarzt und Hersteller zum Dauereinsatz abgesegnet. Raus mache ich sie deswegen nicht, damit Schimmelchen sich an die etwas andere Hufstellung gewöhnen kann. Und er rutscht damit kein bisschen mehr.

    Habe diese (Schraub-)stollen von einer Firma HEPP – nur die vertreiben die in D.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Kunststoff auf nassem Gras (Regen, Tau, Schnee) – das rutscht wie Hölle.

    Das habe ich in der Form bei meiner noch nicht gesehen, und es regnet ja gerade ständig.
    Aber gut die Weide ist auch eben.

    Gruselige Vorstellung :wacko: .

    Wegen der Permanent Stollen möchte ich nur kurz einwerfen, dass damit bei Gruppenhaltung ein ziemliches Verletzungsrisiko besteht.
    Das Pferd meiner Freundin hat dank der Stollen einen gebrochenen Stirnknochen, und das auch nur weil ihre Freundin beim Fliegen verscheuchen ausversehen sie getroffen hat.

    Wäre für mich daher ein absolutes No Go :S .

  • Avatar wednesday sagt:

    Cruzado,

    das Thema hatte ich am Stall auch schon. Ein flacher Stollen macht nicht mehr oder weniger kaputt als ein normales Eisen, wenn die Pferde sich keilen. In geschätzten 95% der Fälle tritt das Pferd mit der Zehenspitze zuerst. Dort ist dann auch der Hauptdruckpunkt. Bis die Schenkelenden am anderen Pferd angetroffen sind, ist ein Großteil der Energie bereits verpufft. Wenn die Schenkelenden überhaupt ankommen.

    Kann mich nicht an ein einziges Mal erinnern, dass mein Pferd einen vollen Eisenabdruck im Fell gehabt hätte. Immer nur der schmale Halbmond der Spitze. Platzwunden auch immer alle gerade bis max leicht gekrümmt.

    Die größte Gefahr sehe ich, wenn die Pferde sich ansteigen und ein Pferd mit Stollen am anderen entlang ratscht. Auch das halte ich bei 2,5 mm für überschaubar.

    Was die Stute angeht: hatte sie denn zwei Löcher im Abstand der Stollen in der Stirn? Das ist natürlich gruselig :S

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Gruppenhaltung mit mehreren Pferden geht bei uns nicht, es sind nicht so große Weiden. Meiner teilt sich seine Privatkoppel mit einem anderen Pony, da weiss die Besitzerin Bescheid und bis jetzt war auch nie was. Schlagen tut meiner eigentlich auch nicht, der beißt eher wenn ihm was nicht passt. Wie gesagt ist mir einfach lieber er fliegt nicht auf die Schnauze und da muss ich das übel der Stollen in Kauf nehmen…

    LG

  • Avatar M_N_ sagt:

    Schlagen tut meiner eigentlich auch nicht, der beißt eher wenn ihm was nicht passt. LG

    @ Jenny: Fällt mir grad wieder ein.
    Ich kenne übrigens doch einen der das tut, gezielt nach der Besitzerin… 😀
    Aber die hat ja auch Angst vor ihrem Pferd…

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    :stein:

  • Avatar M_N_ sagt:

    Wieso wirfst du mir jetzt nen Stein an den Kopf??

    Oder heißt dein Pfed neuerdings ‚Willem‘?? :eye:

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Ich dachte das war auf meine Geschichte vorgestern eine Anspielung, bei dir weiss man ja nie 😀 Nö, der heisst Jorbert 😛

  • Avatar M_N_ sagt:

    Nein…
    Wo denkst du hin, ich doch nicht… 8)

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Genau… Wo ist der Smiley mit dem Heiligenschein??? 😛

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    So, ich geb mal einen neuen Status durch… Ich reite jetzt seit ca. 2,5 Monaten mit dem Spirig Sattel ( :love: )und hatte ja auch damals (vor dem Spirig-Sattel) die Osteo da, diese meinte direkt dass der ganz Rücken blockiert ist (wohl vom Kieffer Sattel – hoffe ich :look: ) auf jeden Fall sprach ich das Thema mit dem Rutschen und Stolpern an, die Sattelgeschichte hatte ich ihr genau erklärt… Sie meinte die Schulter sei schlecht durchblutet, da verspannt (zu enger Sattel damals), daher könnte auch das übermäßig stolpern herkommen, wurde behandelt und es ist vieeeeeeeeel besser geworden, jetzt dann den tollen Spirig Sattel drauf und es wird immer besser, die Oberlinie im allgemeinen wird viel besser, Halsmuskulatur, Rücken wölbt sich… Hat alles zusammen gespielt. Rutschen tut er manchmal noch, bemühe mich dann aber besonders ruhig und balanciert zu sitzen, nicht zu schwanken, Bein am Bauch und leichte feine Anlehnung, seit dem wird es auch stetig besser :hurra:

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