Welche Füllung bei diesen Temperaturen

By wurm | Ausrüstung

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Ich habe ja im Winter im Offenstall meine Pferde noch nie eingedeckt, nur den Schimmel am Anfang mal in der Box. Nun werde ich wohl nicht drumrum kommen, da sie frieren. Bei meiner Stute war es gestern Mitteg ganz schlimm, sie zitterte am ganzen Körper. Also habe ich eine Decke drauf gemacht. Die hat 200 g Füllung. Ist das OK? Winterfell hat sie ja, aber da die eigene „Thermowirkung“ mit Decke nicht so funktioniert, frage ich mich, ob das reicht.( im Reitladen, die Dame wollte mir eine 100g andrehen, aber die kam mir so dünn vor) Wir hatten ja schon einige Threads dazu, aber ich habe zu dem Thema so richtig nichts gefunden. Also ein Pferd erst so spät noch einzudecken.

  • Gandi Gandi sagt:

    Der Hanno hat auch ne 200g Decke drauf und super dickes Winterfell. Der friert ohne Decke…
    Eigentlich sollte er ja geschoren werden (verletzungsbedingt nicht gemacht), dann hätte ich ne dickere Decke drauf bei den Temperaturen.
    Aber mit Winterfell müssten 200g ausreichen.
    Und wegen dem späten eindecken…find ich egal…hauptsache dem Pferd gehts gut. Und wenn man merkt das friert, dann Decke drauf und gut is :thumbsup:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Die hat 200 g Füllung. Ist das OK?

    Das musst du bei deinem Pferd dann sehen. Ist ja (wie bei so vielem 😉 ) nicht immer zu pauschalisieren. Der eine friert ohne nicht und der andere mit einer 200 g-Decke. Meiner hat bei diesen Temperaturen auch „nur“ eine 100 g-Füllung und friert nicht. Heut Nacht sollen es aber kälter als -10°C werden und da kommt dann auch die 200 g-Decke drauf.
    Eigentlich müssten 200 g locker reichen. Es gibt aber auch 300 und mehr. Hat also auch ihren Grund.

    Also schön beobachten. 😉

  • Avatar pequeno Querida sagt:

    Genau, ausprobieren…100Gramm find ich bei diesen Temperaturen ein bissl wenig :ja: Für diese Nacht sind bei uns *ohrenzuhalten* -25 Grad gemeldet -> heißt: meiner trägt 300 Gramm…Prinzipiell müssten 200 Gramm aber reichen…So pauschalisieren kann man das nicht

  • Helios Helios sagt:

    Hallo Wurm,

    ich würd einfach mal ausprobieren, ob der Stute die 200er reicht. Falls nicht, pack doch einfach noch ne Fleecedecke drunter. Aber ich denke, mit 200 müßtest Du auskommen. Meiner steht ebenfalls im Offenstall, den mußte ich noch nie im Winter eindecken. Diesen Winter hat er sogar sehr wenig Winterfell bekommen, er friert aber nicht. Im Gegenteil, der nutzt jede Gelegenheit, im Schnee rumzukugeln.

    Fakt ist, wenn sie schon am ganzen Leib zittert, mußt Du was machen. Egal wie früh oder spät es im Jahr ist. Ich würd halt nur immer wieder testen, ob sie nicht auch ohne Decke klar kommt. Ich mußte meinen mal im September 08 eindecken, da schlotterte er bei 8 Grad und Regenguß. Am nächsten Tag war das gleiche Schmuddelwetter, da hat`s ihm nichts mehr ausgemacht :nix:

  • Avatar Caro86 sagt:

    Meine ist ja geschoren (Deckenschnitt) Wenn es tagsüber raus geht, kommt unter die 200g Decke noch ne Fleecedecke und gut ist! Ihr reichts!!

  • Avatar Sky0202 sagt:

    hallo,
    meine stute ist seit oktober eingedeckt. bei temperaturen um null + trägt sie 50g…derzeit hat sie 200g drauf.
    im letzten jahr hatte ich sie geschoren…normal trug sie 200g und wenn es unter -10grad ging dann 350g. sie steht ebenfalls im offenstall.
    lg

  • Avatar Campera sagt:

    Wenn dein Pferd sonst keine Decke drauf hat, reicht denke ich eine leicht gefütterte (50-100gr.)
    Ich würde das auch nicht an der Grammzahl ausmachen, sondern daran womit dein Pferd sich wohl fühlt.

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Wenn eindecken, dann lieber etwas mehr als dieses entschuldigende „ich habe ja nur eine Regendecke drauf …“

    Ich glaube ein echtes Problem am zu dünnen Eindecken ist die fehlende Luftpolsterung des Fells, weil die Pferde ja eigentlich ihre Haare aufstellen, wenn´s zu kalt ist. Das geht mit Decke nicht mehr, dh es gibt kaum noch Luftpolster zwischen Decke und Haut. Besonders wenn die Decken dann noch außen nass sind, wird´s fies, weil dann die nasse und schwere Decke aufliegt …

    Wenn unsere OS-Ponies eingedeckt werden, dann Regendecke mit dickerer Fleecedecke drunter. Und wenn einem Pferd zu warm wird, denn brauch es wohl eher gar keine Decke.
    Heute Nacht war es soweit, wenn auch nur für die frierende Stallbesitzerin, die sonst so schlecht schläft. Die Pferde haben es aber tapfer ertragen 😀

  • Avatar amazonaspferd sagt:

    habe auch eine so eine Frostbeule … ist nicht geschoren und bekommt fast kein Winterfell …die muß ich mit 300 g eindecken,sonst zittert sie. Ist denk ich individuell verschieden bei Pferden wie bei Menschen auch. Der eine friert leichter als der andere.

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    Ich habe ja im Winter im Offenstall meine Pferde noch nie eingedeckt, nur den Schimmel am Anfang mal in der Box. Nun werde ich wohl nicht drumrum kommen, da sie frieren. Bei meiner Stute war es gestern Mitteg ganz schlimm, sie zitterte am ganzen Körper. Also habe ich eine Decke drauf gemacht. Die hat 200 g Füllung. Ist das OK? Winterfell hat sie ja, aber da die eigene „Thermowirkung“ mit Decke nicht so funktioniert, frage ich mich, ob das reicht.( im Reitladen, die Dame wollte mir eine 100g andrehen, aber die kam mir so dünn vor) Wir hatten ja schon einige Threads dazu, aber ich habe zu dem Thema so richtig nichts gefunden. Also ein Pferd erst so spät noch einzudecken.

    Hallölleee,
    also mein Pferdi steht auch im Offenstall und das schon seit 10 jahren. diesen winter hab ich ihn das erstmal eingedeckt aber auch erst im dez als es an die -15 grad ging und er laut TA es doch ziemlich im kreuz hat. da er ja ein dickes winterfell hat hab ich ihm jetzt zwei decken gekauft. eine mit 200 gr für die kalten tage und sobald es über 0 grad geht dann kommt jetzt die ungefütterte drauf, hauptsache wind und nässeschutz aber sobald es minusgrade hat die dickere und das tut ihm ganz gut er ist mittlerweile wieder etwas entspannter im rücken. die muskulatur verkrampft sich durch die wärme nicht mehr so. hab also recht gute erfahrung jetzt gesammelt dass er die decke gut verträgt trotz sattem winterpelz.

  • wurm wurm sagt:

    Vielen Dank für eure Antworten. Ihr gings gestern richtig gut. Das Ding sitzt gut (kann ich nur empfehlen, also wer noch eine Decke braucht, sind gerade 60% reduziert bei uns) und schwitzen tut sie nicht. Ich habe schon den Eindruck, dass die Jungs ein bisschen neidisch sind 😀
    Wenn es wieder wärmer wird, wollte ich die Decke wieder runternehmen (oder nur Nachts drauf machen) …mal schauen, …

  • Avatar pequeno Querida sagt:

    Wenn es wieder wärmer wird, wollte ich die Decke wieder runternehmen (oder nur Nachts drauf machen) …mal schauen, …

    So hat das bei uns auch angefangen 😀 :eye: :na: 😀

  • Avatar amiga sagt:

    Wenn eindecken, dann lieber etwas mehr als dieses entschuldigende „ich habe ja nur eine Regendecke drauf …“

    Ich glaube ein echtes Problem am zu dünnen Eindecken ist die fehlende Luftpolsterung des Fells, weil die Pferde ja eigentlich ihre Haare aufstellen, wenn´s zu kalt ist. Das geht mit Decke nicht mehr, dh es gibt kaum noch Luftpolster zwischen Decke und Haut. Besonders wenn die Decken dann noch außen nass sind, wird´s fies, weil dann die nasse und schwere Decke aufliegt …

    Da stimme ich dir voll zu. Leider sieht man das sehr oft 🙁 .

  • Avatar Lina87 sagt:

    Hab zu dem Thema auch gleich mal ne Frage:

    Unsere neue Stute, die wir nächsten Freitag abholen wollen ist vom Besi vor drei Wochen „von Kopf bis Fuß“ geschoren worden.
    Ich kenn mich damit nicht so aus, hatte noch nie ein geschorenes Pferdi unterm Hintern 🙂
    Jetzt suchen wir natürlich nach der richtigen Decke für sie. Ist eine 400g Decke für den Stall in Ordnung?
    Oder sollten wir lieber eine dünnere für den Stall kaufen und eine dickere dann für draußen? Sie hat ne Außenbox mit Fenster nach draußen, das immer offen ist. ?(

    LG

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich hatte für meinen „nackigen“ Wallach, der in einer Fensterbox stand eine 300g-Decke für den Stall und eine 350g-Decke für die Koppel. Wenn es wieder wärmer wurde gab es eine 100g-Decke…

    Wichtig ist, dass die Decke atmungsaktiv ist, damit der Schweiß nach außen weg kann, falls sie doch mal drunter schwitzen sollte.

  • Avatar pequeno Querida sagt:

    Ich würde dir, wie Bille, ebenfalls zu einer 300g raten. Das sollte eigentlich reichen. Wie lange steht sie denn draußen? Für die Box keine Dickere nehmen…würd ich jedenfalls so machen. Die Pferde im Stall, die bei uns egschoren sind gehen auch mit 300er Decken raus (um die 6 Stunden). Klappt gut :ja:

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Mein Dicker ist auch geschoren und hat ne 300 g Decke drauf.

    Klappt gut, es scheint ihm wohl zu sein

  • Avatar Lina87 sagt:

    Ok, dann wird wohl für die Kleene auch eine 300er reichen.
    (Die 300g, die ich gesehen habe gefällt mir eh viel besser 😀 )

    Draußen stehen ist so’ne Sache.
    Die bei uns haben alle angst um ihre zerbrechlichen Pferdis und stellen bei diesem Wetter nich raus, könnten ja ausrutschen und hinfallen… :panik1:
    Also wenn sie raus kommt, dann nur am WE für einige Stunden wenn ich sie selber rausbringe und dann kann ich doch die normale (Stall-)Decke drauf lassen, oder?

    Sorry, dass ich so blöd frag, kenn mich da echt nicht aus :red:

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Ja, kannst du, musst nur schauen, ob sie wasserdicht ist wenns schneit oder sie sich gerne mal wälzt

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wenn eindecken, dann lieber etwas mehr als dieses entschuldigende „ich habe ja nur eine Regendecke drauf …“

    Ich glaube ein echtes Problem am zu dünnen Eindecken ist die fehlende Luftpolsterung des Fells, weil die Pferde ja eigentlich ihre Haare aufstellen, wenn´s zu kalt ist. Das geht mit Decke nicht mehr, dh es gibt kaum noch Luftpolster zwischen Decke und Haut. Besonders wenn die Decken dann noch außen nass sind, wird´s fies, weil dann die nasse und schwere Decke aufliegt …

    Da stimme ich dir voll zu. Leider sieht man das sehr oft 🙁 .

    Diese Ansicht ist auch ein bisschen veraltet und kann auch nur für verarltete und nicht passkonforme Decken verwendet werden, also diese einengenden, satt sitzenden und erst noch ungefütterten Decken (blosser Plastic innen) gelten.

    Z.B. eine Horseware Rhino light (nur mit Seidensatinfutter gefüttert = also ungefüttert), liegt schon dadurch dass sie keine Rücknnaht hat und auch sonst angenehm grosszügig und geschickt geschhnitte ist, sehr schon locker auf dem Pferd – sofern der Pferdesbesitzer die richtige Grösse gekauft. hat.

    Ein ungeschorenen also mit reichlich Winterfell versehenem und an draussen gewöhnten Pferd, wird eine solche Regendecke genügend Schutz vor Nässe, Wind und Kälte bringen.
    Ein Griff mit der Hand unter die Decke auf dem Rücken gibt einem die letzte Sicherheit.
    Unter einer solchen gut angepassten Decke kann ein Pferd ohne Problem seine „Haare stellen“ wenn es denn sein muss.

    Gerade weil ja eben die Luftpolsterung die beste Isolation Schutz ergibt sind diese Decken eben grosszügig bemessen und vor allema auch leicht.

    Also ein Pferd im vollen Winterfell unter einer 300 Gradmm Decke stelle ich mir schon ziemlich unangenehm vor 😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Also ein Pferd im vollen Winterfell unter einer 300 Gradmm Decke stelle ich mir schon ziemlich unangenehm vor

    :ja: :thumbsup:
    Also bei 0°C habe ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn meiner noch die 200 g von der Nacht drauf hat. Das ist auch schon zu viel.

  • EddieTB EddieTB sagt:

    Ich verwende die 200 g Decken auch nur, wenn die Temperaturen deutlich im Minusbereich sind, sonst wird meinen beiden Schwarzen einfach zu warm (1 x ungeschoren, 1 x Ralleyestreifen). Für die Temperaturbereich um die 0° haben sich 100 g-Decken bewährt, bei Plusgraden reicht die Regendecke. Bei guten Modellen (Horseware) wird das Fell in der Tat nicht so angeklatscht, es sei denn, es schüttet rund um die Uhr wie aus Eimern und die Decke ist pladdernaß und dadurch schwer. Aber selbst dann waren sie unter der Regendecke nicht kalt.

  • Avatar amiga sagt:

    Wenn eindecken, dann lieber etwas mehr als dieses entschuldigende „ich habe ja nur eine Regendecke drauf …“

    Ich glaube ein echtes Problem am zu dünnen Eindecken ist die fehlende Luftpolsterung des Fells, weil die Pferde ja eigentlich ihre Haare aufstellen, wenn´s zu kalt ist. Das geht mit Decke nicht mehr, dh es gibt kaum noch Luftpolster zwischen Decke und Haut. Besonders wenn die Decken dann noch außen nass sind, wird´s fies, weil dann die nasse und schwere Decke aufliegt …

    Da stimme ich dir voll zu. Leider sieht man das sehr oft 🙁 .

    Diese Ansicht ist auch ein bisschen veraltet und kann auch nur für verarltete und nicht passkonforme Decken verwendet werden, also diese einengenden, satt sitzenden und erst noch ungefütterten Decken (blosser Plastic innen) gelten.

    Z.B. eine Horseware Rhino light (nur mit Seidensatinfutter gefüttert = also ungefüttert), liegt schon dadurch dass sie keine Rücknnaht hat und auch sonst angenehm grosszügig und geschickt geschhnitte ist, sehr schon locker auf dem Pferd – sofern der Pferdesbesitzer die richtige Grösse gekauft. hat.

    Ein ungeschorenen also mit reichlich Winterfell versehenem und an draussen gewöhnten Pferd, wird eine solche Regendecke genügend Schutz vor Nässe, Wind und Kälte bringen.
    Ein Griff mit der Hand unter die Decke auf dem Rücken gibt einem die letzte Sicherheit.
    Unter einer solchen gut angepassten Decke kann ein Pferd ohne Problem seine „Haare stellen“ wenn es denn sein muss.

    Gerade weil ja eben die Luftpolsterung die beste Isolation Schutz ergibt sind diese Decken eben grosszügig bemessen und vor allema auch leicht.

    Also ein Pferd im vollen Winterfell unter einer 300 Gradmm Decke stelle ich mir schon ziemlich unangenehm vor 😀

    :denk: Hm, naja ich weiß nicht, da hat jeder so seine Theorien. Ich hab da einfach immer Angst, dass ich das Temperaturregelsystem des Pferdes kaputt mache. Deshalb kommt bei mir einfach gar keine Decke drauf.

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