Was füttert ihr euren ekzemern (kraftfutter und mineral)

By FlickaTaraLuna | Fütterung

Hallo , mich würde doch auch nochmal interessieren was eure ekzemer pferde an kraftfutter bekommen und welches mineral futter.

Meine bekommt zur zeit ein müsli ohne hafer und ein mineral was extra für haut und fell ist.

Würde mich riesig freuen wenn ich auch hier wieder so viele antworten bekomme mit dem einen oder anderen tip

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Bei Ekzemern gilt bei mir striktes Müsliverbot!!!!

    Back to the roots! Hafer, Gerste, evtl. Mais und anpasstes Mineralfutter aufgrund einer Futteranalyse. Beispielsweise von Iwest.

  • Avatar träumelinchen sagt:

    AndreaS vollkommen zustimme!!!!!!!!!!!!!!!!
    :thumbup: :thumbsup: :thumbup: :thumbsup:

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Echt? Ich dachte, eine eiweißarme Ernährung wäre gut für Ekzemer. Darum wird doch Hafer oft durch spezielles eiweißarmes Müsli speziell für Ekzemer ersetzt…?

  • Avatar Indra sagt:

    Huhu,

    mein Ekzemerchen kommt nach dem Tipp von AndreaS (ist bestimmt schon über ein Jahr her) *wink* :thumbup: mit ihrem Hafer super zurecht. Ich war auch erst skeptisch.
    Wir haben natürlich noch ein paar andere Dinge geändert, aber im Allgemeinen kann ich sagen, dass mein Pferdi auch seitdem nie mehr träge war. Selbst bei heißem Wetter! Man muss halt auf die Qualität ein Auge haben! Wir fahren mit Hafer und zusätzlichen Mineralien auf jeden Fall super!

    Viele Grüßle,

    Anne

  • Borgi Borgi sagt:

    Habe ja nur einen Minimalstekzemer *aufHolzklopf*
    Er bekommt Pavos Natures Best, Heu und Möhrchen mit Leinöl.

    Da ich erst zum Spätsommer umgestallt und umgestellt habe werde ich sehen wie ich damit durch den Sommer komme. Aber bisher bin ich zufrieden

  • Avatar Silke sagt:

    Hallo,

    die Frage ist doch auch, was kann man tun um die Eiweißverwertung zu verbessern, wenn das wirklich eine Mitursache ist..? Dazu gehört meiner Auffassung nach auch regelmäßig die Leber und Nieren zu entgiften und zu unterstützen…
    Mal abgesehen davon dass es vor Jahren in der Cravallo mal einen Artikel gab in dem bewiesen wurde, dass Hafer soviel Eiweiß für das er so verschrien ist, garnicht hat. Davon ermuntert habe ich Nanning auch auf Hafer+MinFu umgestellt.

    Das Schubbern an der Mähne ist von Sommer zu Sommer weniger geworden und ich vermute mal, dass es dieses Jahr gar nicht mehr auftauchen wird, da ich frühzeitig Plantazem zufüttern werde. Er war aber nie ein arger Ekzemer, so dass ich mir da nie so einen Kopp drum gemacht habe… hat halt immer mal ein bisschen geschubbert, aber nicht sonderlich schlimm…
    Ich kenne einen Friesen, der kann im Sommer tagsüber gar nicht raus, hat dann ein Ganzkörperkondom an und scheuert sich trotzdem wirklich alles auf, sogar den Bauch -dazu robbt er im Liegen über den Paddock, der arme Kerl…. Die Besitzerin hat schon alles Mögliche versucht…. Dagegenen ist Nanning eher kein Ekzempferd… 8|

  • Avatar MEP sagt:

    Hallo,
    also ich bin von der Müsli- Sache auch weg, da man auf sehr viele Zusätze achten muss die das Ekzem verstärken könnten, so war es bei mir mit dem Müsli Hesta Mix, die ätherischen Öle haben vieles verschlimmert unter anderem die Futterverwertung, wegen starker Darmbelastung, etc.
    Bei Hafer bin ich nicht gelandet, aber bei All Sports von Pavo und zusätlich zwei Produkten von Lexa, Amino- Plus und dem Stoffwechselaktivator als Kuren, damit das verdauungssytem und der Stoffwechsel wieder in Schuss kommen, weiterhin mache ich zu fast jedem Jahreszeitenwechsel eine Blutuntersuchung um eventuelle Mängel im Keim zu ersticken. Ich denke das ist mitunter das wichtigste um den Organismus so stabil wie möglich zu halten, dann kann ein teil des Ekzems auch selbst vom Pferd bewältigt werden, das alles natürlich nur mit Absprache meiner Tieräztin und einer Tierheilpraktikerin.

    Lg Mep

  • Avatar Tomte sagt:

    Hallo!

    Mein Tomte ist auch Ekzemer und kommt mit einem haferfreien Müsli von Nösenberger gut zurecht.

    Mit Hafer hatten wir Probleme, ebenso wie mit zu viel Gras. Im Sommer muss ich aufpassen, dass ich die Weidezeit auf höchstens 4 Stunden begrenze, und dann auch nur auf „altes“ Gras.

    Eine Futteranalyse zu machen, ist nicht schlecht.

    Wir machen jedes Jahr einen Bluttest, um abzuchecken, ob irgende welche wichtigen Mineralstoffe fehlen.
    Bisher hatten wir wirklich Glück und von Ekzem ist kaum noch etwas zu sehen.

    Liebe Grüsse

    Viola 🙂

  • Avatar Anskeline sagt:

    Mein Ekzemer hat auch immer das Nösenberger Müsli bekommen. Im Sommer das Weidebei und im Winter das Leicht. Damit sind wir immer gut klar gekommen. Ganz zu Anfang hatte ich mal das Hesta Mix Müsli ausprobiert, das bekam ihm aber gar nicht.

    LG,
    Anskeline

  • Avatar Andrea S. sagt:

    St. H. ist in meinen Augen eh das Schlimmste was man seinen Pferden antun kann!

    Hier wurde u.a. argumentiert „Hafer weglassen“, „zuviel Gras“. Das ist SO grundsätzlich nicht richtig bzw. allgemeingültig!
    Wichtig ist, dass bei ein sog. Ekzemer grundsätzlich IMMER ein Allergiker ist, bei dem man mit einer großen Blutuntersuchung abklären sollte, wo genau die Probelme liegen! Der Begriff „Ekzemer“ wird gerne verwandt, weil es so schön einfach ist und das Problem wird auch grundsätzlich gerne auf die Kribelmücken geschoben!
    Das ist aus meiner Erfahrung heraus aber FALSCH!

    Ich selbst hatte vor 8 Jahren einen schweren „Ekzemer“. Dank einiger TAs, die sich damit nicht auskannten, hat der Junge 2 Jahre so schwer leiden üssen, dass er aufgrund der Folgen unreitbar war! Bis ich auf einen neuen TA stieß, der sich des Problems annahm und mit mir gemeinsam überlegte, was zu tun ist.

    Heraus kam ein Blutbild, das eigentlich aussah, als wäre eine weitere Behandlung sinnlos. In fast allen Berichen Reaktionsklassen von 4 (5 ist das Schlimmste!).

    Lange Rede kurzer Sinn, heute ist genau dieser Wallach gesund und zeigt keine Symptome, genauso wie das Blutbild heute nicht mehr von einem Allregiker spricht! 🙂 Wunder geschehen und ich habe aufgrund des Lesen von Forschungsberichten etc. lange Zeit schlaflose Nächte gehabt.

    Grundsätzlich sollte man bei einem Ekzemer die Fütterung im Detail betrachten. Wer überzeugt immer gemeint hat „dies Müsli ist supergut“, wird bei näherer Betrachtung oft feststellen „gut für die Futtermittelindustrie und mein Gewissen“, fürs Pferd oft genug das Gegenteil.
    Mein Wallach war allergisch gegen ALLE Arten von Gräsern einschließlich Hafer! Wie es dazu kam? Ebenfalls gut gemeinte Müslifütterung und wer meine Einstellung zu einer bestimmten Marke kennt, weiß auch welches Futter ihn krank gemacht hat!

    Heute bekommt das selbe Pferd reduziert6en Weidegang (aber nur weil er Gras grundsätzlich inhalliert 😛 ) und Hafer zu fressen. Ohne Probleme. Ursächlich sind die Müslis deshalb, weil sie zzuviel an Mineralien etc. beinhalten. Dies muss irgendwie ausgeschieden werden. Im Zweifelsfall eben auch über die Haut!!! Und im Sommer kommt noch der Faktor Sonne hinzu, die die Haut erwärmt, Poren weitet und die Ausscheidungsstoffe sozusagen richtig brutzeln lässt. Es kommt zum Juckreiz, Pferd kratzt sich, es entstehen kleinste (oft erst unbemerkte) Verletzungen und das Ungezieferzeug schreitet jubelnd zum Angriff: FUTTER!!!!
    Und genau das ist der Teufelkreis! Wird noch Fett auf die Stelle geschmiert und damit die Poren verstopft, so dass die Haut nicht Atmen kann wird es noch schlimmer!

    Nun darf man aber nicht glauben, dass die Beschwerden sofort nach Umstellung behoben sind. Dies dauert schon eine Weile und verlangt einen konsequenten und disziplinierten Umgang in Bezug auf Haltung und Fütterung durch den Pferdebesitzer.

    Daher plädiere ich seit einigen Jahren grundsätzlich dafür, sich nicht von gut duftenden Müslis (die eigentlich eh für die Besitzer gemacht sind!!!) beinträchtigen zu lassen, sondern sich mal wirklich differenziert mit der Materie Fütterung auseinander zusetzen! Auch wenn das Thema trocken erscheint und man das Pferd „nur“ in einem Pensionsbetrieb stehen hat! Dazu empfehle ich auch gerne die Futterbibel schlechthin! „Pferdefütterung“ von Herrn Meyer.
    Dort wird auch mit dem Ammenmärchen aufgeräumt, dass Hafer zuviel Eiweiß enthält! Es ist eines der besten Futtermittel die man seinem Pferd füttern kann!
    Und ein Zuviel ist nunmal immer schlecht! Egal ob Müsli, Hafer etc.

    Ich habe heute dank dessen, dass ich kein Müsli mehr füttere pudelgesunde, fitte Ponys mit wesentlich verbesserter Kondition und Haarkleid gegenüber der zeit, als ich die Haltung in Eigenregie begann und Gutes tun wollte und Müsli fütterte!

    Für mich steht fest: in meine Pferde kommt nur noch pures Getreide mit dem Bedarf angepassten Mineralfutter. Und selbst letzteres bekommen nach einer Futteranalyse nicht alle meine Pferde! Mal eine Möhre, ein Apfel oder Rote Beete, ein Schuss Apfelessig oder auch mal ein Löffel Öl erzielen nämlich oft den selben Effekt.
    Übrigens hat pures, ungequetschtes Getreide einen weiteren wichtigen Effekt: der Pferdezahnarzt hat bei uns, außer Kontrollen, so gut wie nichts zu tun 🙂 da die Zähne auf natürlichem Weg abgenutzt werden. Weiches Müsli ist da nicht unbedingt kooperativ.

    Und… gesund bekommen habe ich meinen Wallach ohne Zusatzfuttermittel, Medikamente, Salben und sonstige Zusätze. Fütterung und Haltung waren ausschlaggebend!
    Und soweit mir bekannt, gibt es noch einige ehemals verzweifelte Pferdebesitzer, denen mein TA gerne mein Beispiel nennt, die sehr skeptisch, teilweise sogar ablehend waren, die es aber versucht haben und heute ebenfalls keine Probleme mehr haben.
    Deshalb auch meine mutig aufgestellte Behauptung: Sommerekzem ist (fast)immer nur eine Folge einer anderen Allergie!!! ❗

  • Avatar Anskeline sagt:

    Ich denke aber, man sollte hier unterscheiden, ob eine Allergie gegen Gräser und Hafer (wie bei deinem) vorliegt oder eine Allergie gegen Insekten. Mein Wallach war gegen 5 Insektenarten allergisch in unterschiedl. Reaktionsklassen, leider auch Stufe 5.
    Meine Tierärztin hat damals zusätzlich zum Blutbild eine Hautstanze genommen und untersuchen lassen.
    Wenn ich das Futter gewechselt habe, konnte ich zusehen, wie er sich blutig gescheuert hat, trotz Decke. Bis ich bei dem Nösenberger hängenblieb, aber auch hier vertrug er nur das ohne Hafer.
    Man kann das sicher nicht verallgemeinern.

    Mich würde mal interessieren, ob bei dem Pferd der Threaderstellerin überhaupt ein Blutbild gemacht wurde oder eine Hautstanze entnommen wurde und gegen was genau das Pferd allergisch ist. Erst dann kann man doch gezielt Tips geben.

    LG,
    Anskeline

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Anskeline: mein Wallach war auf ALLES mögliche allergisch! Auch auf diverse Insekten (Mücken, Fliegen, Zecken (wir haben hier aber garkeine! 8| ) etc.!!!!
    Bei einer kaputten Haut oder Haut, die durch das Übermaß diverser Futterbestandteile, diese über die selbige auch wieder ausscheidet,
    finden sich auf Grund dessen eine Vielzahl an Insekten ein. Diese stechen in einer unnatürlich hohen Anzhl zu, worauf ein geschädigter Organismus wiederum allergisch reagiert, da diese Schwelle stark herabgesetzt ist und schon hat man einen Teufelskreis, bei dem man wirklich nicht weiß, wo fängt er an, was ist die Ursache!!!

    Was nicht heißen soll, dass es nicht auch so sein kann, dass ein Tier nicht auch wirklich nur auf eine bestimmte Art von Insekten reagiert!

    Aber grundsätzlich stellt sich ja auch immer erstmal die Frage, warum verstärkter Angriff von Insekten? Und diese reagieren nun einmal gerne auf Veränderungen Ausdünstungen oder wittern Futter bei Hautveränderungen! Und dann stellt sich die Frage nach dem Warum der Hautveränderungen.

    bei meinem Wallach war und bei vielen anderen Pfeden ist das so! Ich habe nichts direkt gegen die Tierchen getan, ich schwöre! und trozdem haben wir damit und mit Stichen heute keine Probleme mehr!

    Im Übrigen konnte auch ich in der akuten Zeit bei Futterumstellung erst eine Verschlechterung feststellen, was ich aber für normal halte, da sich der Stoffwechsel neu orientieren muss, was eine zusäzliche Belastung ist.

    Aber bsicher hast Du Recht, verallgemeinern will ich das grnicht, nur wirklich mal zum Nachdenken anregen!

  • Avatar Anskeline sagt:

    Ja, da hast du natürlich Recht!

    Was mich noch interessieren würde: welche Erfahrungen hast du gemacht hinsichtlich der Dauer bis zur evt. Besserung der Symptome nach Futterumstellung? Ich konnte immer ein Futter nicht weiter verfüttern, wenn ich gesehen habe, um wieviel mehr mein Pferd sich dadurch schubberte… ;(

    LG,
    Anskeline

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Hallo, zum einen kann ich das Forum http://www.das-sommerekzem.de empfehlen und zum anderen kann ich mich Andrea nur anschließen. Reines Getreide angepasst auf das Pferd kombiniert mit regelmäßiger Bierhefekur haben fast Wunder bewirkt. Zusätzlich füttere ich Mineralfutter 1x pro Woche und hin und wieder einen Schuß Öl über das Futter, wenn sie zusätzliche Energie benötigt. Den größten Fehler, welche die meisten Ekzembesitzer machen ist, ihr Pferd abends rauszustellen. Ihr werft eure Tiere so zu sagen den Mücken zum Fressen vor. Ekzemer sollten zu Tageszeiten draußen stehen, wenn die Anzahl der fliegenden Ungeheuer auf ein Minimum reduziert ist (ca. 9-17h)….und bei Regen. LG

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