Wann habt Ihr eure junghengste legen lassen ???

By FlickaTaraLuna | Kastrationen, Geschlechtsorgane, Hormone

Hallo ich würde gern mal wissen wann ihr eure junghengste legen lassen habt und aus welchem grund ?

Ich habe mom. das problem das mein kleiner von mai 08 sehr hengstig wird und kaum respekt vor dem menschen hat. Nun habe ich überlegt ob ich ihn schon im frühjahr legen lassen sollte . Bin mir da aber überhaupt nicht sicher , er soll aufjedenfall später wallach werden.

Er steht mit einem 2 jährigen hengst zusammen und hat schon jetzt das sagen unter den beiden.

Wäre nett wenn ihr etwas über eure erfahrungen des frühen bzw. späten legen lassen berichten könnt.

  • Avatar lusitanolady sagt:

    Ich habe unseren mit 11 Monaten legen lassen, da er mit einer Stute zusammen aufwächst und diese nicht decken sollte. Auch er war die letzten beiden Monate recht hengstig und aufmüpfig. Das hat sich aber nach ein paar Wochen schon gelegt. Jetzt ist er glücklicher Wallach (1,5 Jahre) und ich finde die Kastration hat ihm bis jetzt optisch auch keinen Abbruch getan. Der Tierarzt sagte, daß die Kastration leichter ist, je jünger das Pferd ist, vorausgesetzt es sind schon beide Hoden abgestiegen.

  • Avatar Strick sagt:

    Ende zwei Jährig.
    Ich wollte nie einen Hengst. Die Frage stellte sich mir darum nicht.
    Für den armen Herbert gab es also nie ne Alternative 8o
    Mal davon abgesehen, gehört für mich zu der Frage pro Hengst, unbedingt die Hengstgerechte Haltung. Die ist für mich in den „normalen“ Pensionsbetrieben kaum gegeben.
    Da haben die arme Hengste offt zwei Boxen weiter ständig rossige Stuten in der Nase. Kommen nicht raus, weil die Zäune nich entsprechend gesichert sind, etc. Ich hätte da keine Lust zu….
    Auch die Erziehung eines Hengstes bedarf eine gewissen Kompetenz um dem Pferd unnötigen Stress zu ersparen.
    Die notwendige Geduld und Konsequenz hätte ich persönlich auch nicht.

  • Avatar Caterchen sagt:

    Meine eigenen immer zwischen 4 und 5,allerdings auch nur, weil ich sie als rohe Junghengste gekauft hab und dann haben wir quasi noch aufm Weg in den neuen Stall einen Abstechenr in die Tierklinik gemacht.

    Unsere selber gezogenen werden 3 jährig kastriert, aber aus dem einfachen Grund, weil sie bis 3 in der Hengstherde ohne Stutenkontakt stehen, dann in den Stall umziehen, dort angearbeitet werden und dann zur Körung vorgestellt werden.

    Alles was nicht über die Körung geht, wird auch auf dem Heimweg noch kastriert und dann weiter ausgebildet und 2-3 Jahre später verkauft.

  • Avatar Monty sagt:

    Ich hatte erst einen Hengst, den ich habe legen lassen. Da war er Anfang 3 jährig. Da es ein Rennpferd war habe ich abgewartet, wie er sich zweijährig entwickelt. Als dann abzusehen war, das er einfach nur Durchschnitt (hört sich jetzt blöd an, ist aber so) war, habe ich ihn legen lassen.

    Warum sollte er Hengst sein, wenn er sowieso nie decken soll? Ich hätte zwar die Möglichkeiten gehabt ihn mit Wallachen zusammen auf die Wiese zu lassen und er war auch echt brav. Aber spätestens nach seiner Rennpferdekarriere wäre es schwer gewesen ihn in einem normalen „Freizeitstall“ unterzubringen.

    So war es echt besser. Ich habe irgendwann mal mit einer Freundin und Pferden Urlaub in Renesse gemacht. Als Wallach konnte er ganz normal mit den anderen auf die Koppel. Als Hengst hätte ich ihn erst gar nicht mitgenommen, die Möglichkeit einen Hengst einzustallen gab es nicht.

    Na seiner Rennlaufbahn habe ich ihn Western geritten und bin auch auf dem ein oder anderen Turnier gestartet. Als Hengst hätte ich ihn da nicht reiten dürfen. Zumindest damals durften Amateure keine Hengste auf den Turnieren starten.

    Alles so Kleinigkeiten wegen denen ich froh war einen Wallach zu haben.

    Den anderen Hengst, den ich damals hatte habe ich 13 jährig bekommen. Da hat sich die Frage nie gestellt, nicht nur aber auch wegen den Risiken in dem Alter. Dem ging es bestimmt nicht schlecht, das Wallach hatte aber doch eine ganz andere Lebensqualität.

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    Hallo,
    mein kleiner Spanier zeigte auch schon sehr früh sein starkes Hengstverhalten. Das erste Jahr war er auch nur mit einem weiteren Junghengst zusammen, da war er kurz vor dem Messer; aber dann kam er in eine Junghenstherde, dort ist er die Nummer 2 nach einem alten Wallach, der dort mitläuft. Diese große Gruppe hat dem Burschen gut getan, er ist sehr ruhig und brav im Umgang, seine Energie kann er beim Raufen mit den Kumpels los werden. Am Mittwoch wird er nun mit 3,5Jahren kastriert, da er verkauft wurde.
    Ein anderes Hengstfohlen vor einigen Jahren haben wir auch mit knapp 1,5 Jahren kastriert, da er sehr hengstig war- er hatte zwar auch einen anderen Hengstfreund, aber das hatte damals wohl einfach nicht ausgereicht.
    Also ich bin überzeugt von der Hengstaufzucht in einer größeren Gruppe mit viel Platz! Und möglichst wenig rumerziehen und rumgemache durch die Besitzer- einfach Pferdekind sein lassen!

    Gruß SCHORSCH

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Habe meine Beiden jeweils mit 2,5 Jahren kastrieren lassen (einer war Klopphengst) – bis dahin waren sie in einer entsprechenden Herde untergebracht. Ist bei beiden komplikationslos verlaufen.
    Früher war es üblich, Warmblutfohlen mit 9-12 Monaten zu kastrieren (keine Ahnung, ob das heute noch so gehandhabt wird) – hat auch keinem geschadet, und es ist tatsächlich so, daß die Kastration bei so jungen Bubis einfacher und komplikationsloser ist.

  • Avatar Diana sagt:

    Wir haben zwei Junghengste mit 3,5 Jahren legen lassen.
    Ich würde es nicht empfehlen – beide waren schon ziemlich hengstig und sind es auch geblieben.

  • Avatar FlickaTaraLuna sagt:

    Hallo , vielen lieben dank für die antworten.

    meint ihr es wäre ok wenn ich ihn im april legen lasse oder denkt ihr das es aufjedenfall zu früh ist ?
    Ich würde ihn gern noch bis herbst hengst lassen nur glaube ich das er bis dahin immer hengstiger wird und die erziehung deswegen wohl noch schwieriger.

    Das nächste problem was ich dann habe wäre das sein freund bald den stall verlässt so das er dann zwar jungpferde gesellschaft hat zum spiele doch das ist dann leider eine stute. Vielleicht finde ich ja aber bis dahin noch eine hengstaufzucht bei uns in der umgebung wo er wenigstens bis zum hernst noch hengst bleiben kann und dann als wallach zu uns zurück kommt.

    Kennt jemand eine hengstaufzucht / hengstweide in 228 norderstedt und umgebung (+30 km)

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Flicka,

    ein Jungtier gehört in die Herde mit Gleichaltrigen! Es gibts nichts aber auch GARNICHTS was dieses ersetzen kann!
    Gerade wenn sie hengstig sind! Nur dort können sie sich mit Gleichaltigen ausprobieren, Kräfte messen und lernen gutes Sozialverhalten.
    Das kann ihm keine Gesellschaft mit nur einem Pferd oder der Mensche bieten.
    Und warum in der Nähe? Erkundige Dich jetzt nach guten Jungpferdeaufzuchten und dann… weg mit dem Knaben und in Ruhe lassen!
    Was bringt Dir da die Nähe? Gut, man schau mal aber auf der Weide Rumtüdeln und ihn ständig dort herunter holen ist keine gute Idee!

    Und mir einer Jungstute sollte er selbst im jetzigen Alter nicht vergesellschaftet werden :cursing: 3jährige und jüngere fohlenführende Stuten sind ein Jammer!

    Also, ab in die Herde, dort lassen und vor allem in Ruhe lassen bis er 3jährig ist und dann weitersehen!
    das ist das Beste was Di Deinem Pferd bieten kannst! Auf den Menschen kann so ein Jungpferd gut und gerne verzichten und eine Menge Erziehungsprobleme lösen sich wie von Zauberhand, nämlich von selbst!

  • Avatar ines sagt:

    Kann dir so eine geschichte erzählen von einem unsozialisierten hegst, der dann mit 6 gelegt wurde und ein völliger sozialautist ist :cursing:
    (Doppelter zaun und so)

    ines

  • Avatar Juanita sagt:

    Hallo,

    mein Jungspund wird im April 3 und ist Ende Dezember gelegt worden.

    Warum? Für mich stand von Anfang an fest, dass er gelegt wird bevor der Ernst des Lebens für ihn beginnt. Als Wallach kann er hier einfach pferdegerechter leben und es macht es auch für mich einfacher. Hengstig war/ist Bucephalus nicht und so soll es denn auch bleiben 😉

    So mit 8/9 Monaten war mein Kleiner überrings auch ziemlich frech, aber dass hat sich dann auch schnell wieder gelegt.

    Grüsse,
    Juanita

  • Avatar Frisiangirl sagt:

    Die 4 Wallache die jetzt bei mir stehn hab ich alle mit 6 jahre castrieren lassen. Und die hengste die im moment noch hier stehn, sind 2x 5 jahre und 1 x 4 jahre. Der 4-Jahrige werd diesen Fruhjahr gelegt weil er doch wohl sehr hengstig ist. das kommt aber daher, weil er nicht mit andere hengste aufgewachsen ist. Meine Pferde stehn übrigens alle in einem Stall, Hengste, stuten und wallache, undIch hab damit noch nie probleme gehabt.

    Wohl ist es so das Pferde später legen, auch ein hoheres risico mit sich trägt, weil die samstränge dicker sind und schneller wieder aufgehn.

  • Avatar piaffenkonig sagt:

    Wir haben gerade letzte Woche unseren Junghengst (2 3/4 Jahre) in die Klink zum Kastrieren gebracht.
    Finde persönlich das Alter sehr gut, da sie vorher einfach mehr Zeit zum Entwickeln hatten.
    Meinen anderen Hengst habe ich mit 5 1/2 Jahren legen lassen, der hatte da einfach zu viel Stress mit sich selbst.

    In der Warmblutszene wird auch weiterhin gerne schon mit 8 Monaten gelegt.

    LG

    Pia

  • Avatar Tibatong sagt:

    Meinen Vollblödi haben wir Anfang 4j kastriert – als klar war, dass seine Rennklasse zwar zum Gewinnen „normaler“ Rennen aber nicht für höhere Deckhengstweihen reichte.

    Tibatong wurde -ungeplant nach Hodenbruch- 3j. kastriert, er wäre nach meiner ursprünglichen Planung erst jetzt im Frühjahr (dann fast 4j) „drangewesen“. Tiba’s Weidekumpel (Westfale) wurde schon 2j. gelegt, weil er sich da schon benahm, wie die Axt im Walde, das frühreife Bürschlein :rolleyes:

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    so: seit gestern haben wir nen Wallach mehr…. 😀

  • Avatar träumel sagt:

    😀 Zum Thema
    Antares wurde mit 3 Jahren gelegt, mit 3,10 Jahren angeritten/anlongiert/spazierengegangen… 😉
    Regelmäßig geritten wird er seit er 4,5 Jahre ist
    Decken durfte er nicht, weil ers leider nicht bis zur Körung geschafft hat.. vorgesehen war er dafür.. fiel aber raus.
    Jetzt fristet er ein geknechtetes und jämmerliches Dasein, ohne Eier :red:

  • Helios Helios sagt:

    danke, Becca 😉

    Meiner wurde auch erst sehr spät gelegt, mit 6 Jahren. Da er bereits decken durfte, zeigt er ab und an schon noch hengstiges Verhalten. Wäre er schon früher in meinem Besitz gewesen, hätte ich ihn sicherlich schon eher kastrieren lassen.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    ok, ich will wieder artig sein.

    Ich kenne es nur so, das die Hengste mit 2 oder 3 gelegt werden, bevor man anfängt mit ihnen zu arbeiten.

  • Avatar Memento sagt:

    Ich kann nur jedem, der seinen Hengst legen lassen möchte, zu einer frühen Kastration raten. Später wird`s nämlich nicht nur risikoreicher, sondern auch kostenintensiver! 😉

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Nardo wird im April drei. Momentan steht er noch mit seinen Brüdern (alles Hengste) auf der Weide. Im Sommer darf er (als Junghengst) noch mit einer Wallachherde auf die Sommerweide und ab Herbst beginnt der Ernst des Lebens.

    Kastration ist für nächsten Winter vorgesehen…

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Kastriert man nicht im Frühjahr???

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Sind im Frühjahr die Hormone nicht besonders am „Spinnen“? :denk: Alle, mit denen ich bisher gesprochen habe, waren der Meinung, dass es im Winter wegen niedrigeren Hormonspiegels besser sei…

    Warum soll Frühjahr besser sein? :denk:

  • Avatar Strick sagt:

    Sind im Frühjahr die Hormone nicht besonders am „Spinnen“? :denk: Alle, mit denen ich bisher gesprochen habe, waren der Meinung, dass es im Winter wegen niedrigeren Hormonspiegels besser sei…

    Warum soll Frühjahr besser sein? :denk:

  • Avatar träumel sagt:

    Kastriert man nicht im Frühjahr???

    Kenn ich auch so.
    Ich kann auch nur jedem Raten das auf der Weide machen und ausheilen zu lassen.

    so kenne ich das auch…
    Das mit der Weide wurde bei Antares so gemacht…alles ohne Komplikationen :hurra: :thumbsup:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich habe meinen beiden jeweils im Oktober kastrieren lassen und konnte keine Nachteile feststellen.

  • Helios Helios sagt:

    Helios wurde im Spätsommer 07 kastriert, ich hab ihn erst im Februar 08 gekauft, ich glaube nicht, daß es so einen Unterschied macht, zu welcher Jahreszeit das stattfindet, hauptsache, es wird professionell und sauber gemacht und kann gut ausheilen. Egal ob Klinik oder auf der Koppel.

  • Avatar Memento sagt:

    Ich habe meinen beiden jeweils im Oktober kastrieren lassen und konnte keine Nachteile feststellen.

    Dito.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    also ich meine, bei uns gäbe es da ne bestimmte Jahreszeit für.
    Sinn und zweck kann ich jetzt aber auch nicht erklären.

    Wo ist eigentlich de TA wenn man sie mal braucht?

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich habe meinen „Exspanier“ (hört sich das komisch an, für mich ists immer noch MEIN Castellchen *g*) genau 4jährig legen lassen. Das war der Zeitpunkt wo er nicht mehr in der Herde gehalten werden konnte.

  • Avatar Memento sagt:

    Vielleicht für Weide-Kastrationen? Meine waren ja in der Klinik…

  • Avatar träumel sagt:

    wegen der Fliegen, nicht im Sommer… ?( deswegen Frühjahr :nix:
    WARum genau das so ist mit dem Frühjahr, weiß ich auch nicht. Hab da nie drüber nachgedacht, ist halt so 8| :blinzel:

  • Avatar Diana sagt:

    Im Frühjahr oder im Herbst, damit keine Fliegen da sind.
    Im Winter nicht, weil Frost für die Heilung des offenen Hodensack nicht förderlich ist.

    So wurde es von unseren TA erklärt.

  • Avatar träumel sagt:

    Diana, Danke

  • Avatar Strick sagt:

    Wo ist eigentlich de TA wenn man sie mal braucht?

    vermutlich die Knautschschnute mit Herzchenaugen beobachten :love: 😀

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Im Frühjahr oder im Herbst, damit keine Fliegen da sind.
    Im Winter nicht, weil Frost für die Heilung des offenen Hodensack nicht förderlich ist.

    So wurde es von unseren TA erklärt.

    Das hört sich doch plausibel an!

    Danke schön

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Im Winter nicht, weil Frost für die Heilung des offenen Hodensack nicht förderlich ist.
    quote]

    Das ist natürlich auch ein Argument. Ich wußte nicht, dass Kälte die Heilung beeinträchtigen kann :nix: Wieder was gelernt… Schau mer mal, wann wir dann in Rücksprache mit der TÄ einen möglichst optimalen Termin finden. Unwohl ist es mir bei dem Gedanken jetzt schon :S

    EDIT: Hilfe – warum funktioniert das Zitieren nicht mehr?!

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Wichtig bei einer Weidekastration ist, dass man die Fliegenfreie zeit berücksichtigen sollte.
    Im Frühjahr, vor dem einsetzen höherer Temperaturen und der Fliegenzeit ist die günstigste Zeit.

    Im Oktober halte ich es für weniger positiv, da auch in dieser zeit häufig noch Fliegetiere unterwegs sind.
    Eingebürgert hat sich der herbst für die Kastration aber wohl auch deshalb, weil im Herbst die Körungen stattfinden und die nicht körfähigen oder auch bei der Vorauswahl nicht berücksichtigten Hengste dann auch gleich gelegt werden.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Im Frühjahr hat man mir damals (1998 ) auch zu geraten weil die Hüschies dann mehr auf der Weide sind, oder meist als Jährling komplett auf die Weide gehen… sich nicht so schnell Keime einfangen :nix:

  • Avatar Chris sagt:

    Meiner ist genauso alt wie Deiner (sogar der gleiche Geburtsmonat), und ist Ende März dran. Die Entscheidung steht sowieso fest, und je länger ich warte, desto schwieriger wirds ja.

  • Avatar moppel sagt:

    Ich hatte meinen Friesen damals 3jährig im Frühjahr im Stehen auf dem Hof kastrieren lassen.null Probleme.
    Den Haffi 2jährig im Herbst (der war extrem hengstig,sonst hätte ich noch bis 3jährig gewartet) 2jährig in der Klinik,Vollnarkose.
    Den Welsh Cob 2,5 jährig im Herbst/Oktober im Stehen auf dem Hof , alles reibungslos verheilt, musste allerdings wegen späteren Komplikationen 1 Jahr später nachoperiert werden unter Vollnarkose.
    der andere Haffi wurde knapp 3jährig beim Vorbesitzer kastriert,weil er nicht gekört wurde.Ich kam leider 1 Monat zu spät: den hätte ich was die körperliche Entwicklung angeht, noch 1 Jahr als Hengst gelassen.

    Mein Fazit,falls mir nochmal ne Kastration ins Haus steht: nur noch unter Vollnarkose/im Liegen,in der Klinik. Einfach aus dem Grund,weil im Liegen bei gespreizten Beinen die Samenstrangenden kürzer/höher gekappt werden können als im Stehen-so die einleuchtende Erklärung der TÄ in der TiHo Hannover. Dadurch ist die Gefahr geringer,dass es zu Infektionen o. späteren Komplikationen (Samenstrangfistel,nekrotisiertes Gewebe o.ä.) kommt,wie ich es beim Welsh Cob hatte.

    Und natürlich bei fliegenfreiem eher kühlem Wetter.

  • Louisa9601 Louisa9601 sagt:

    😉
    Wir haben unseren Kurzen letztes Jahr im Juni mit ca.14 Monaten gekauft, da war er gerade gelegt.
    Da er ein Koppelunfall ( dieses Wort regt mich schon auf )zwischen einer Friesin und einem Rheinländer ist, ist er knapp dem Schlachter entronnen und in einer Auffangstation gelandet .
    Dort haben sie ihn gelegt, weil er wohl sehr hengstig war.Stand 2Tage beim TA in der Box .Alles bestens verlaufen und verheilt. :thumbsup:
    Allerdings glaub ich eher das es eine Schutzmaßnahme ist, damit er nicht wieder ein *nichtgewohltes* Fohlen produziert.
    Er war halb verhungert und ca.3Mon in der Entwicklung hinterher.( zu den 6Monaten die ein Friese eh hinterher hängt)…einfach froh das er lebte und zu fressen bekam.
    Etwas Hengstverhalten zeigte er jetzt in der gemischten Gruppe.
    Hat den „Alten“ ihre Stuten abgejagt und sich durchgekämpft, allerdings sah ich den Grund eher in dem unausgewogenen Verhältnis männl./weibl.( 2:1).
    Deswegen geht er jetzt auch wieder nur in die Wallachherde.

    Auf einer anderen Koppel steht ein Wallach und ist schon 12 und wurde mit 2 gelegt, der ist genau so hengstig und dominant wie der Zuchthengst aus der anderen Gasse.
    Da war der TA schon mal dran und hat überprüft ob der überhaupt korrekt kastriert war.Alles okay.

  • Avatar Beverly sagt:

    Mein Kleiner ist auch von Mai 2008 und wird auch dieses Frühjahr gelegt. Hengstig ist er noch nicht wirklich aber er steht mit einer Stute zusammen und dann lassen wir ihn lieber früher als später legen! 😉

    LG

    Sabrina

  • Avatar Lumpi sagt:

    ich versteh das alles irgendwie nicht

    wie kann man nur Tieren so etwas antun

    Tierliebhaber und so hahahahahah

    naja nur weil mensch will das sich das Tier nicht o verhällt wie es soll kann man doch nicht einfach den sinn des Lebens nehmen

    naja 8|

  • Avatar Chaplin sagt:

    Lumpi, du bist raus 😉

  • Avatar kathi87 sagt:

    Hi, will nichts falsches hier sagen :panik1: und rund gemacht werden, aber carlos steht nun auch in einer gemischten herde ( 12 Pferde im Alter von 3-25 Jährig) und lernt das sozialverhalten anderen Pferden gegenüber, aber das ich ein Fohlen weg stell bis er drei oder vier ist find ich ehrlich gesagt nicht sooooo toll, unsere stute kam damals total „verdorben“ (kannte vorher Halfter, Hufschmied etc.)zurück 🙁 kannte danach weder LKW, Autos, Menschen, Halfter etc. Sollte das geregelt sein das er/sie das alles kennt ist das okay, aber wenn nicht wär ich Vorsichtig!!! Ich geh mit Carlos sehr oft raus und er hat weder Angst vor Lkw`s Auto`s etc. aber er kann auch genauso gut Fohlen sein und sein Leben leben! Seit mir nicht bös, aber wenn ich ein Fohlen/Hengst hab und mit dem nicht klar komm, sollt ich mir viell Gedanken machen ob nicht besser eine Stute für mich wäre oder ein Wallach der schon länger gelegt worden ist(Glaub einige Hengsthalter können mir da zu stimmen). Auch wenn Carlos später versucht die Stuten zu decken wird er von den anderen getrennt (mit den Wallachen zusammen auf eine extra Koppel) und erst gelegt wenn ich das für richtig halt, aber er wird bestimmt nicht gelegt wenn er zu hengstig wird, das ist nämlich meiner Meinung nach nur eine Erziehungssache!!!! ?( das ist meine Meinung, Sorry!!!!!!!!!! Nicht bös sein!!!

  • Avatar Saro sagt:

    Habe ich das richtig verstanden, Du hast einen dreijährigen Hengst in einer gemischten Herde laufen, wenn er dann vielleicht zu decken beginnt willst Du ihn von den Stuten trennen? Kannst Du mir erklären wieso um Gottes Willen einen Weideunfall in Kauf nimmst?

  • Avatar kathi87 sagt:

    nicht in dem alter… sobald ich és merke, wegen mir auch mit zwei oder noch früher!!!!!

  • Avatar Leni sagt:

    Wenn du es merkst, kann er aber da schon längst das eine oder andere Fohlen gezeugt haben. Die Stutenhalter haben da keine Bedenken?
    Und unter den Umständen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Versicherung bei einem ungewollten Deckakt einspringt. Das ist ja grob fahrlässig.

  • Avatar Granado sagt:

    …. ein hengst ist mit 10 monaten geschlechtsreif. überleg dir das nochmal genauer!!!!

  • Avatar AndalusierHaller sagt:

    Hallo,

    @Kathi: ich finde ja, dass Du das mit Carlos`Aufzucht bisher wirklich sehr gut gemacht hast. So ein Flaschenkind erfordert schon einen enormen Einsatz und man bindet sich auch sehr an so ein kleines Sorgenkind. Von daher kann ich auch sehr gut nachvollziehen, wie schwer der Gedanke fällt, ihn nun plötzlich in eine Hengstaufzucht zu stellen, wo Deine Einflußmöglichkeiten beschränkt sein werden. :ja:
    …aber es gibt ja auch Aufzüchter, die sich um die Jungpferde entsprechend kümmern und diese eben doch alles für ein Jungpferd notwendige lernen. Gleichaltrige Kumpels in der Herde zu haben, ist einfach das A und O für so ein kleines Hengstchen. Ich habe ja gar nichts gegen eine altersgemische Junghengst- / Wallachherde. Im Gegenteil, so ein älterer Wallach kann eine hervorragende Gouvernante abgeben. Aber als einziger Jährlingshengst in einer gemischten Erwachsenenherde? Das würde ich an Deiner Stelle auf alle Fälle nochmal überdenken, wobei das jetzt nichts mit ‚Dich rundmachen‘ zu tun haben soll. Ist nur ein gutgemeinter Rat.
    Zumindest wirst Du Carlos in den nächsten Wochen legen lassen müssen, sofern Du unliebsame und für Dich kostenintensive Weideunfälle verhindern willst. Sobald er decken kann, und das wird er bald, wird er das nämlich auch tun. Und möglicherweise wartet er nicht darauf, bis Du dabeistehst und zuschaust. 😉
    Also entweder weg mit ihm in eine nette Männer- WG oder Nüsschen ab.

  • Avatar kathi87 sagt:

    Danke Adelheid 🙂 ich versteh schon was du meinst und das mit dem rund machen hab ich nur geschrieben weil das hier in letzter zeit ziemlich oft vor kam 🙁 na was soll ich bei Carlos abschneiden wenn noch nix da ist ?( Mich hat hier nur ein wenig aufgeregt das man ein Fohlen/Hengsti sofort legen lassen muss/soll wenn er hengstig wird und das versteh ich nunmal einfach nicht, was machen die, die einen Hengst kören lassen wollen und der total hengstig ist??? :huh:
    Hab oben schon geschrieben das wenn das in der Aufzuchtherde geregelt ist das er nichts verlernt ist das okay, aber sonst nicht!!!
    Da wo er nunsteht hat er einen Spielkameraden, Stuten die ihn betüdeln und und und… Carlos ist dort richtig aufgegangen und fühlt sich so wohl! :ja:
    lg

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