viel Hafer – Stoffwechselbelastung? (aus dem Dante-Thread)

By wednesday | Fütterung

Du wirst lachen. Vor meinem Urlaub hatte ich auch den Hafer reduziert (er hatte ja auch Urlaub). Und ich hatte danach auch das Gefühl das weniger mehr ist und ich habe bis heute nicht wieder erhöht. Klappt prima. :ja:

Ganz ehrlich 3 Liter sind meistens mehr als ausreichend!

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Bei uns am Stall (und die meisten Pferde laufen M/S-Niveau) bekommt kaum eins mehr als 3 Liter. In der Regel so um 2 Liter guten Quetschhafer. Fertig. Vielleicht noch von den Besitzern ein halbes Kilo Müsli nach dem Reiten als Belohnung. Reicht auch für Serienwechsel und 1,70 Oxer.

Zuviel Hafer bringt einfach kurzfristig zuviel Eiweiss ins Pferd, welches nicht sinnvoll verwertet werden kann und zu Harnstoff verstoffwechselt wird. Dieser wiederum muss mühevoll in der Leber abgebaut werden. Hat das pferd eh schon Tedenzen zu einem Stoffwechselproblem (EMS, Borreliose etc.) ist es mehr Belastung als Hilfe :no:

  • Avatar wednesday sagt:

    Wenn ich mich noch so an die „Dosierungsanleitungen“ von früher erinnere, wo es immer hieß, 1 kg Kraftfutter pro 100 kg Körpergewicht, da waren wir schon von jeher Lichtjahre von entfernt bei unseren Pferden, hätte jetzt nicht gedacht, daß nicht mal 2 kg Hafer für ein großes Pferd doch schon so viel ist :denk: .

    Wenn Du es ganz genau wissen willst, lässt Du Dein Raufutter untersuchen und machst dann eine individuelle Rationsberechnung. Das Rauhfutter hat sich über die Jahre deutlich im Gehaltverändert und ich lese ich in der Literatur auch ziemlich häufig, dass eher einer Eiweiss-Überversorgung als ein -Mangel vorhanden ist.

    Da gab’s ne aufschlussreiche Untersuchung der Landwirtschaftskammer, dass durchschnittlich 93 g Rohprotein je kg Trockenmasse bei Heu und Heulage enthalten sind. Allerdings wurden Schwankungen bis zu 156 g festgestellt… :nix:

  • Avatar winterquell sagt:

    Zuviel Hafer bringt einfach kurzfristig zuviel Eiweiss ins Pferd, welches nicht sinnvoll verwertet werden kann und zu Harnstoff verstoffwechselt wird. Dieser wiederum muss mühevoll in der Leber abgebaut werden. Hat das pferd eh schon Tedenzen zu einem Stoffwechselproblem (EMS, Borreliose etc.) ist es mehr Belastung als Hilfe :no:

    Ab wieviel kg/Liter pro Tag soll dieser Effekt eintreten?Das sind dann schon Mengen,wo mir das :panik1: täglich im Stall passiert!
    Und neben dem Hafer gibt es dann noch zusätzlich alles,was auf dem Markt gut und teuer ist um das eigene neurotische Fürsorgebedürfnis zu befriedigen bzw. die gesundheitlichen Folgen/Schäden einer katastrophalen Reiterei zu kompensierten.
    Oft wird sogar das Heu wieder vom Pferdebesitzer aus der Box genommen,weil das Tierchen die o.a.Leckereien schon verschmäht.Erst wenn der Tierarzt dann wagt,die genauen Ursachen einer Leberproblematik anzusprechen,ändert sich was.
    Nur:Meist verzichtet er darauf,weil er ja nicht dem Kunden auf die Füße treten will und bei vielen liquiden Leuten wird das Pferdchen eh´nie ganz gesund……und der Osteopath räumt dann auch noch ab…..
    Einige gute Reitstunden und oft wären viele Probleme vom Tisch!

  • Avatar JAusten sagt:

    Zuviel Hafer bringt einfach kurzfristig zuviel Eiweiss ins Pferd, welches nicht sinnvoll verwertet werden kann und zu Harnstoff verstoffwechselt wird. Dieser wiederum muss mühevoll in der Leber abgebaut werden. Hat das pferd eh schon Tedenzen zu einem Stoffwechselproblem (EMS, Borreliose etc.) ist es mehr Belastung als Hilfe :no:

    Ab wieviel kg/Liter pro Tag soll dieser Effekt eintreten?Das sind dann schon Mengen,wo mir das :panik1: täglich im Stall passiert!
    Und neben dem Hafer gibt es dann noch zusätzlich alles,was auf dem Markt gut und teuer ist um das eigene neurotische Fürsorgebedürfnis zu befriedigen bzw. die gesundheitlichen Folgen/Schäden einer katastrophalen Reiterei zu kompensierten.
    Oft wird sogar das Heu wieder vom Pferdebesitzer aus der Box genommen,weil das Tierchen die o.a.Leckereien schon verschmäht.Erst wenn der Tierarzt dann wagt,die genauen Ursachen einer Leberproblematik anzusprechen,ändert sich was.
    Nur:Meist verzichtet er darauf,weil er ja nicht dem Kunden auf die Füße treten will und bei vielen liquiden Leuten wird das Pferdchen eh´nie ganz gesund……und der Osteopath räumt dann auch noch ab…..
    Einige gute Reitstunden und oft wären viele Probleme vom Tisch!

    Ich hätte es nicht besser formulieren können. Physio, Chiro usw. geben sich mit Futtermittelhersteller die Klinke in die Hand und dann ist kein Geld mehr für guten RU vorhanden.

    Meine Pferde bekamen/bekommen immer Hafer und haben nach all‘ den Jahren keinen „Schaden der Leber“ oder Probleme mit dem Stoffwechsel etc..

  • Avatar wednesday sagt:

    b wieviel kg/Liter pro Tag soll dieser Effekt eintreten?

    Eigentlich will ich Gitanas schönen Ausbildungsthread nicht zumüllen – wollte ihr nur mitteilen, dass es ggf. wirklich sinnvoll sein könnte bei ihrem Pferd den Hafer zu reduzieren.

    b wieviel kg/Liter pro Tag soll dieser Effekt eintreten?

    Harnstoff entsteht immer als Endprodukt im Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsel. Das Konstrukt nennt sich Harnstoffzyklus und betrifft jedes Säugetier. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Aus dem Stickstoff, der beim Eiweißabbau anfällt, wird in der Leber Ammoniak gebildet. Aus Ammoniak (NH3) und Kohlendioxid (CO2) entsteht Harnstoff.

    Von einer Eiweissüberversorgung geht man bei einer täglichen Versorgung aus, die deutlich höher liegt als 1 Gramm verdauliches Rohprotein je Kilogramm Körpergewicht liegt.

    Kleinen Tipp: bevor man anderen Unfähigkeit, Dummheit und mangelnde Bereitschaft zum Reitunterricht unterstellt. Vielleicht mal ein Biobuch aus dem wohlsortierten Regal nehmen, nachlesen, nachdenken und dann erst posten 😉

  • gitana gitana sagt:

    Also interessant finde ich das mit der Eiweißproblematik, um es mal so zu nennen, schon und viele andere sicher auch, auch wenn es nicht hier her gehört in dem Umfang. Vielleicht kann man die Themen ja trennen und aus den letzten Beiträgen einen neuen Fred machen und dann noch ausführlicher darauf eingehen bzw. einfach weitere Meinungen und Erfahrungen schreiben?

  • Avatar winterquell sagt:

    b wieviel kg/Liter pro Tag soll dieser Effekt eintreten?

    Eigentlich will ich Gitanas schönen Ausbildungsthread nicht zumüllen – wollte ihr nur mitteilen, dass es ggf. wirklich sinnvoll sein könnte bei ihrem Pferd den Hafer zu reduzieren.

    b wieviel kg/Liter pro Tag soll dieser Effekt eintreten?

    Harnstoff entsteht immer als Endprodukt im Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsel. Das Konstrukt nennt sich Harnstoffzyklus und betrifft jedes Säugetier. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: Aus dem Stickstoff, der beim Eiweißabbau anfällt, wird in der Leber Ammoniak gebildet. Aus Ammoniak (NH3) und Kohlendioxid (CO2) entsteht Harnstoff.

    Von einer Eiweissüberversorgung geht man bei einer täglichen Versorgung aus, die deutlich höher liegt als 1 Gramm verdauliches Rohprotein je Kilogramm Körpergewicht liegt.

    Kleinen Tipp: bevor man anderen Unfähigkeit, Dummheit und mangelnde Bereitschaft zum Reitunterricht unterstellt. Vielleicht mal ein Biobuch aus dem wohlsortierten Regal nehmen, nachlesen, nachdenken und dann erst posten 😉

    Vielen Dank für die Belehrung,aber ich weiß jetzt immer noch nicht,wieviel kg Hafer bei einem Pferd eine Eiweißproblematik auslösen kann-geht man davon aus,dass der Rest aus Heu besteht.Zudem kommt es darauf an,welchen Proteinträger ich verfüttere und ob das Pferdchen lange auf der Weide steht,wo schlimmstenfalls junges,zartes Gräschen (!!!) zu hohen Protein/Harnstoffwerten führen kann.Das Ganze auf den Hafer zu schieben,scheint mir etwas dürftig-da liegen noch andere Protein- oder Energiequellen vor,sofern in diesem Fall überhaupt von einer diesbezüglichen Problematik gesprochen werden kann.Vermutlich meint sie es einfach zu gut…………..Bei uns im Stall hat fast jeder Einsteller diese tollen Säcke mit Luzernebestandteilen drin,die so gerne im Pferdfuttermittelhandel verkauft werden,ohne jemals nachzuprüfen,ob überhaupt ein Proteinmangel vorliegt.Dazu gibt es dann noch diverse Energieträger,damit auch genug Power kommt,wenn das edle Tierchen nach 22Stunden Boxenaufenthalt(wird von den Spring- & Dressurreitern ausdrücklich so gewünscht-Weide max. 1Std./Tag)eine Stunde geritten wird.Folge davon ist eine rasante Verfettung,deren Abbau hinterher erst recht zu enormer Leberbelastung führt!Aber fette Pferde sind derzeit „in“,wie mir ein Betriber eines größeren Pensionsstalls letztens erklärt hat,deshalb verfüttert er immer mehr Maisanteile :panik: -und die Kunden sind zufrieden.Nebeneffekt ist dann auch,dass die Pferdchen weniger dynamisch sind und sich problemloser reiten lassen.
    Ist jetzt nicht auf gitanas Situation bezogen und eine Ferndiagnose ist sowiso immer sehr problematisch.Auf jeden Fall könnte ein seperater Fred sinnvoll sein,wenn diese Thematik tiefer erörtert werden soll.
    Mein Tip:Steht vieles nicht im Biobuch sondern in Fachbüchern über Tierfütterung und ich wollte auch nicht dringend in den Proteinabbaukreislauf einsteigen,obwohl ich den durchaus auch kenne :blinzel: ,denn da geht es auch noch um Abbauraten und Beständigkeit der verschiedenen Proteinfuttermittel.Zudem wird die Problematik erst recht heftig,wenn zum Proteinüberschuss noch Energiemangel kommt.Genau feststellen kann man das eh´nur über die Messung des Harnstoffgehalts im Blut.
    …….und zum kleinen Tipp:All´das habe ich niemand vorgeworfen,aber ich wage es,Fehlentwicklungen zu schildern,die ich täglich in den Ställen beobachte und diese nach belieben zu posten,auch wenn sich manche hier eventuell ertappt vorkommen!

  • Avatar wednesday sagt:

    Schönen Abend noch 😉 – ich überlasse Gitana hier wieder den Thread. Es geht hier rein nur um ihr Pferd, ihre Erfahrungen, ihren Weg.

    Alles andere ist gesagt – lesen könnte helfen 😉

  • Avatar Granado sagt:

    wed, lass dich nicht ärgern :friend:

    gitana, wo kommst du eigentlich her?

  • Avatar winterquell sagt:

    Ich hätte es nicht besser formulieren können. Physio, Chiro usw. geben sich mit Futtermittelhersteller die Klinke in die Hand und dann ist kein Geld mehr für guten RU vorhanden.

    Meine Pferde bekamen/bekommen immer Hafer und haben nach all‘ den Jahren keinen „Schaden der Leber“ oder Probleme mit dem Stoffwechsel etc..

    Danke für die Unterstützung.Leberschäden durch Hafer dürften auch sehr selten sein,wenn nicht ausgeschlossen-geht man mal davon aus,dass „Normale“ Mengen verfüttert wurden.Ich wagte nur anzudeuten,dass ein gesundes,im Hobbybereich ordentlich gerittenes Pferd keine teuren Sonderfuttermittel braucht und dass bei deren Anwendung auch gelegentlich noch mehr Probleme auftauchen.Das mag manchen nicht in den Kram passen,aber Sinn und Zweck meiner Äußerung ist es,dass der Ein- oder Andere nicht mehr auf die genialen Marketingtricks der Pferde-industrie bzw. -abzocke hereinfällt!

  • Avatar Perle1 sagt:

    Sorry Gitana, würde aber auch gerne noch etwas dazu sagen :daumen: ,

    Vielen Dank für die Belehrung,aber ich weiß jetzt immer noch nicht,wieviel kg Hafer bei einem Pferd eine Eiweißproblematik auslösen kann-

    Vielleicht solltest Du besser einen Tierarzt fragen und nicht hier im Forum.

    und zum kleinen Tipp:All´das habe ich niemand vorgeworfen,aber ich wage es,Fehlentwicklungen zu schildern,die ich täglich in den Ställen beobachte und diese nach belieben zu posten,auch wenn sich manche hier eventuell ertappt vorkommen!

    Da hast Du völlig Recht, dehalb habe ich ja geschrieben, dass man doch besser einen Fachmann
    danach fragt.

    Leberschäden durch Hafer dürften auch sehr selten sein,wenn nicht ausgeschlossen-geht man mal davon aus,dass „Normale“ Mengen verfüttert wurden.Ich wagte nur anzudeuten,dass ein gesundes,im Hobbybereich ordentlich gerittenes Pferd keine teuren Sonderfuttermittel braucht und dass bei deren Anwendung auch gelegentlich noch mehr Probleme auftauchen.Das mag manchen nicht in den Kram passen,aber Sinn und Zweck meiner Äußerung ist es,dass der Ein- oder Andere nicht mehr auf die genialen Marketingtricks der Pferde-industrie bzw. -abzocke hereinfällt!

    :thumbsup: !!!

  • Avatar winterquell sagt:

    Ich will es mal so sagen:Eine Eiweißproblematik durch Hafereinsatz wird es nie geben,weil der Reiter vorher zigmal im Dreck liegt :hurra: ,bevor er durch überhöhten Einsatz des Hafers einen derart hohen Proteinüberschuss anfüttert 😉 .Spätestens dann dürfte der Denkprozess einsetzen…………manchmal gut,wenn sich die Natur selbst zu helfen weiß!

  • gitana gitana sagt:

    Diana war so nett, die Haferdiskussion aus dem Dante-Thread rauszunehmen, es kann sich jetzt also hier weiter zu dem Thema ausgetobt werden, falls noch Bedarf besteht 😉

  • Avatar santimo000 sagt:

    3 Liter pro Mahlzeit oder am ganzen Tag (also entsprechen 1,5 l früh und Abend bei zweimaliger Fütterung)? Und überhaupt… ganzer Hafer oder gequetscht?

  • gitana gitana sagt:

    Also bei mir 3 l pro Tag insgesamt, frisch gequetscht 😉

    1 l waren bei mir so rund 350 g, allerdings der vorige Hafer. Der neue hat ein deutlich höheres Litergewicht, aber so viel wird das auf die Menge auch nicht ausmachen.

  • Avatar winterquell sagt:

    Also bei mir 3 l pro Tag insgesamt, frisch gequetscht 😉 1 l waren bei mir so rund 350 g, allerdings der vorige Hafer. Der neue hat ein deutlich höheres Litergewicht, aber so viel wird das auf die Menge auch nicht ausmachen.

    Wenn die Qualität stimmt,kann man das garnicht besser machen.Und um die unsinnige Diskussion bzgl. Hafer/Eiweiß/Leber zu entkräften empfehle ich mal unter http://www.futtercheck.de nachzulesen.Da steht es so klar drin,dass selbst die Träger der großen Bedenken überzeugt sein müssten…..

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Zuviel Hafer bringt einfach kurzfristig zuviel Eiweiss ins Pferd, welches nicht sinnvoll verwertet werden kann und zu Harnstoff verstoffwechselt wird. Dieser wiederum muss mühevoll in der Leber abgebaut werden. Hat das pferd eh schon Tedenzen zu einem Stoffwechselproblem (EMS, Borreliose etc.) ist es mehr Belastung als Hilfe :no:

    Das ist richtig! Auch wenn man die Hafer- Heufütterung favorisiert. Das Gleichgewicht muss erhalten bleiben.

    Und um die unsinnige Diskussion bzgl. Hafer/Eiweiß/Leber zu entkräften empfehle ich mal unter http://www.futtercheck.de nachzulesen.Da steht es so klar drin,dass selbst die Träger der großen Bedenken überzeugt sein müssten…..

    Ich wüsste nicht was die besser machen, was IWEST nicht seit bald 20 Jahren der Vorreiter ist 😉

  • Avatar wednesday sagt:

    Und um die unsinnige Diskussion bzgl. Hafer/Eiweiß/Leber zu entkräften

    Ausnahmsweise werde ich mal deutlich. Ich habe keine Lust meine Zeit mit solchen dumm-dreisten Schwätzern wie Dir zu vergeuden, Winterquell. Deine Beiträge folgen allesamt einem Muster: lieber mal eine starke Behauptung als ein schwaches Argument. Was auch nicht verwundert – argumentativ hast du nämlich null zu bieten. Und wenn Du es versuchst, diskreditierst Du Dich mit jedem Satz selbst.

    Ich hab‘ da keine Lust drauf mit Dir über Rationsgestaltung zu diskutieren. Du bist doch noch nicht mal in der Lage zu sagen, wielviel Eiweiss wissenschaftlich als Idealwert definiert ist, wie der Eiweiss-Stoffwechsel molekularbiologisch abläuft oder wie man Leberwerte zu bewerten hätte. Von mir aus plärr hier Deine nichts-sagenden Parolen durch’s Pforg, stelle irgendwelche Internetlinks ein, die google Dir an erster Stelle anzeigt und beglücke alle mit Deiner Lebenserfahrung in deutschen Reitställen.

    Tschüss 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Klare Ansage Wed :resp: :thumbsup:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Und du meinst, das hilft??? :denk: :no: xmas

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Mir doch egal, wenn nicht, werde ich einfach meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Zuviel Hafer bringt einfach kurzfristig zuviel Eiweiss ins Pferd, welches nicht sinnvoll verwertet werden kann und zu Harnstoff verstoffwechselt wird. Dieser wiederum muss mühevoll in der Leber abgebaut werden. Hat das pferd eh schon Tedenzen zu einem Stoffwechselproblem (EMS, Borreliose etc.) ist es mehr Belastung als Hilfe :no:

    Du meine Herren, was ist denn hier los 😀
    Wie Wed doch deutlich schrieb, kann ein Zuviel an Hafer vor allem für Pferde mit Tendenzen zu Stoffwechselproblemen ein Risikofaktor sein. Das bedeutet im Umkehrschluss doch NICHT, dass alle Pferde nur mikroskopisch kleine Mengen vertragen. Wie bereits an anderer Stelle geschrieben: Frax kriegt ca. 4 kg Quetschafer am Tag (und nein, ich kann das bis heute nicht in Litergewicht umwandeln 🙂 ), der ist aber tendenziell eher schwerfuttrig, nimmt von Heu satt nicht zu und hatte bisher (letztes Blutbild ist ein knappes Jahr her) gute Leberwerte.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wie Wed doch deutlich schrieb, kann ein Zuviel an Hafer vor allem für Pferde mit Tendenzen zu Stoffwechselproblemen ein Risikofaktor sein. Das bedeutet im Umkehrschluss doch NICHT, dass alle Pferde nur mikroskopisch kleine Mengen vertragen.

    Nein das heisst es nicht, aber auch Pferde ohne Stoffwechselprobleme oder EMS können manchmal Hafer in allzugrossen Mengen nicht „verarbeiten“ Pferde die voll im Dressur-Training von Reiters sind „die einen Stiefel“ reiten können :rolleyes:
    Aktuell auch geschehen vom langen Lulatsch vom jungen Mann. Er wurde nach Empfehlung mit Hafer gefüttert.

    Es äusserte sich darin, dass er sofort am Hals zu schwitzen begann.
    Iwest hat dann auch geraten, bei gleicher Arbeit den Hafer zu reduzieren, das Pferd hatte genaugleich „Saft“ und Leistungsbereitschaft, das unmittelbare Schwitzen am Hals nch Arbeitsbeginn war aber sofort weg.

    Also geschwitzt hat er schon bei der Arbeit aber dann normal.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Der lange Lulatsch von dem Mann, der einen Stiefel reiten kann 😀 war doch auch so ziemlich dürr, richtig? Wie ist der denn dann runder gefüttert worden, Interessiertguck. Bei Frax funktioniert eigentlich gar nix so richtig, bis auf Alfalfa und das kriege ich hier nicht in der Qualität, die sinnvoll ist…
    Ach ja: Schwitzen tut der Braune ganz normal

  • Avatar Tibatong sagt:

    Bei Frax funktioniert eigentlich gar nix so richtig, bis auf Alfalfa und das kriege ich hier nicht in der Qualität, die sinnvoll ist…

    Probier‘ mal einfaches Rapsöl zur Haferportion und dem Heu. Aber nicht Löffelchen-weise, sondern schon langsam auf bis zu 200 ml tgl. steigern.

    In meinem Fall funzt das gut und ich konnte die ernährungsphysiologisch deutlich zu hohe, aber bei diesem speziellen Pferd (der Oldie :herz: ) leider nötige Kraftfuttermenge auf ein gesünderes Maß heruntersetzen, ohne dass er körperlich abfiel.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Tiba: Kannst Du mir kurz erklären, warum Raps? Öl kriegen beide wg. Möhrenfütterung…

  • Avatar Tibatong sagt:

    Kannst Du mir kurz erklären, warum Raps?

    Laut Aussage von Fintan die preislich günstigste der „vernünftigen“ Sorten, also der Sorten mit einem gesunden Verhältnis der verschiedenen Omaga-Fettsäuren.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Bueno – das klingt, als sei es einen Versuch wert. Danke Dir.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Der lange Lulatsch von dem Mann, der einen Stiefel reiten kann 😀 war doch auch so ziemlich dürr, richtig? Wie ist der denn dann runder gefüttert worden, Interessiertguck.

    Eben mit weniger Hafer, es war zuviel, obwohl ein grosses Pferd 1,84 Stm und vie Arbeit.
    Es konnte irgendwie nicht richtig verdaut, umgesetzt werden, abtransportiert werden, proportional gesehen, die Katze biss sich in den Schwanz 😀
    Aber ich bin nicht so gut im Erklären wie Wed.

    Aus diesem Grund wird ja auch im Rennsport wohl Oel gefüttert, damit die Pferde besser viel Energie aufnehmen können.

    Und was das Rapsöl anbelangt, ist es wegen diesen OMEGA-Fettsäuren-Anteilebn auch das beste Oel für uns Menschen.
    Ich verwende seit Jahren Rapsöl in meiner Küche abgesehen davon, dass ich es als Alternative zu gutem kaltgepresstem Olivenöl einfach mag.

    Rapsöl fristete früher ein Aschenputteldasein und hatte den Armeleute-Oel-Status – es erlebt seit Jahren eine Renaissance ohnegleichen 😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Kannst Du mir kurz erklären, warum Raps?

    Laut Aussage von Fintan die preislich günstigste der „vernünftigen“ Sorten, also der Sorten mit einem gesunden Verhältnis der verschiedenen Omaga-Fettsäuren.

    Fintans Worte habe ich auch noch im Ohr und gebe Rapsöl.

    Einer Miteinstallerin hatte ich es erzählt und sie kramte eine ältere Diskussion/Studie darüber hervor. Dort wurde von Rapsöl abgeraten. :nix:

    Ich mag es auch sehr gerne. So als neutrales Gegenstück zum Olivenöl. :hech: :eat:

  • Avatar wednesday sagt:

    Wie Wed doch deutlich schrieb, kann ein Zuviel an Hafer vor allem für Pferde mit Tendenzen zu Stoffwechselproblemen ein Risikofaktor sein. Das bedeutet im Umkehrschluss doch NICHT, dass alle Pferde nur mikroskopisch kleine Mengen vertragen.

    Danke Cubano, ich hatte zeitweise meine Zweifel, ob ich selbst so unsauber formuliere oder ob die PISA-Studie doch recht hat, dass es in Deutschland einen eklatanten Mangel an Textverständnis und der korrekten Wiedergabe des Gelesenen gibt.

    Aus diesem Grund wird ja auch im Rennsport wohl Oel gefüttert, damit die Pferde besser viel Energie aufnehmen können.

    Völlig korrekt. Zuviel Eiweiss verbraucht mehr Energie zum Abbau als das es einbringt in die Stoffwechselbilanz. Übrigens die Erkenntnis, dass ein viel zu viel an Hafer zu Leberbelastungen fürhren kann, kommt aus dem Galoppsport. Ganz klassisch für eine geschädigte Leber verfärbten sich die eigentlich weisse, äussere Augenbaut bei den besagten Pferden gelblich.

    Und was das Rapsöl anbelangt, ist es wegen diesen OMEGA-Fettsäuren-Anteilebn auch das beste Oel für uns Menschen.

    Genau – der Anteil von Omega3 zu Omega6-Fettsäuren wird dadurch reguliert und in ein besseres Mischverhältnis gebracht. Sehr gut sind dafür neben Traubenkern auch Distel-Öl.

  • Avatar wednesday sagt:

    Laut Aussage von Fintan die preislich günstigste der „vernünftigen“ Sorten, also der Sorten mit einem gesunden Verhältnis der verschiedenen Omaga-Fettsäuren.

    Isoliert betrachtet simmt die Aussage genau so.

    Aber wenn man der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Glauben schenkt, sind Pferde über das Heu/Gras bereits sehr gut mit Omega3 versorgt und benötigen zum Ausgleich ein Öl, das einen hohen Omega6-Anteil hat. Da stehen Diestel- und Traubenkernöl ganz oben.

    Gibt auch eine entsprechende Publikation von IWEST dazu – die haben bekanntlich auch immer das Ohr auf dem Wissenschaftsgleis 😀

  • Avatar Flix sagt:

    Zerstört die Hitze beim Anbraten nicht die Omegafettsäuren?

    Aber den Rapsölgeschmack mag ich auch sehr gern.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Gnarf – jetzt habe ich auch das Pisa-Syndrom 😀
    Was nun bei meinem schwerfuttrigen Brauntier: Traubenkern/Distelöl oder Raps?
    Heu kriegt er genug, 1. Schnitt, vernünftige Quali.

  • Avatar Monty sagt:

    Wobei ein zuviel an Öl nun wieder schädlich für den Dickdarm ist (wenn man Frau Dr. Meyer glauben mag). Die Frage ist halt nur, wann es ein zuviel ist? :denk:
    Die 200 ml von denen z.B. Tibatong schreibt bräuchte ich meiner Kleinen nicht geben, die reagiert (leider) schon auf kleinere Mengen mit breiigem Kot. 🙁

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Und was der Körper an Öl nicht verwertet, wird auch gerne als Fettdepot angelegt. Meiner bekommt nicht mehr als 50 ml. 🙁

  • Avatar wednesday sagt:

    Was nun bei meinem schwerfuttrigen Brauntier: Traubenkern/Distelöl oder Raps?
    Heu kriegt er genug, 1. Schnitt, vernünftige Quali.

    Ganz ehrlich: ich würde das günstige Raps-Öl nehmen und gut ist. Distel- und Traubenkernöl sind meistens nicht so einfach zu einem erträglichen Preis zu bekommen. Und wie gesagt: vom Prinzip her ist Rapsöl ja ideal und wie viel Öle noch im Heu enthalten sind, weiss auch neimand so recht …

    Ich mische es übrigens im Winter 50:50 mit Distelöl

    Wobei ein zuviel an Öl nun wieder schädlich für den Dickdarm ist (wenn man Frau Dr. Meyer glauben mag)

    Stimmt, daher sollte man die Dosis von 80 ml pro Mahlzeit nicht übertreiten. So ne Gallenblase wie wir hat ein Pferd ja nicht :nix:

  • gitana gitana sagt:

    Ich mische es übrigens im Winter 50:50 mit Distelöl

    Ich hab eben Dieselöl gelesen :panik1:

    Kann man auch das ganz billige Rapsöl z.B. von real oder so nehmen oder ist da schon alles „tot“ drin, Topqualität ist das ja sicher nicht, oder? :wacko: Hab ich früher öfter geholt, dann mal 20 l Leinöl von Makana entsprechend günstig, hab aber noch von dem Rapsöl übrig, kann ich das guten Gewissens weiter geben, wenn das andere aufgebraucht ist?

    Cubi, gib doch dem Frax mal Luzernepellets dazu, evtl. auch Maiscobs, die haben auch Power, aber nicht die Nachteile von Getreide und Öl.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Das günstige ausm Supermarkt tut’s auch. :ja:

    @Gitana: riech aber vorher an dem Rapsöl. Könnte ja schon ranzig sein.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Gitana: Ich suche ja schon nach einem Luzerne-Lieferanten. Allerdings hätte ich das Zeug gern im Ballen. In Pellets sind eigentlich nur gehäckselte Stängel, die weniger Power haben als die gesamte Pflanze als Raufutter. Dummerweise habe ich bisher nur Anbieter in der Schweiz gefunden, die Luzerne als Ballenware verkaufen – lustigerweise aus Spanien. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Zerstört die Hitze beim Anbraten nicht die Omegafettsäuren?

    Aber den Rapsölgeschmack mag ich auch sehr gern.

    Wenn ich von Nährwert oder Inhalt rede, meine ich selbstverständlich rohes Oel für den Salat.
    Oder mal einen Löffel roh über gekochtes Gemüse :ja:
    Und da verwende ich nu hochwertige, Oele :ja: :eat:

    Wobei ein zuviel an Öl nun wieder schädlich für den Dickdarm ist (wenn man Frau Dr. Meyer glauben mag). Die Frage ist halt nur, wann es ein zuviel ist? :denk:
    Die 200 ml von denen z.B. Tibatong schreibt bräuchte ich meiner Kleinen nicht geben, die reagiert (leider) schon auf kleinere Mengen mit breiigem Kot. 🙁

    Ich persönlich füttere kein Oel. Meiner Meinung nach ist das völlig unnötig, wenn nicht irgendelche Dispostionen vorliegen.
    Würde oder müsste ich aber Oel füttern, dann würde ich genauso qualitativ bestes Oel füttern, wie das was ich mir selber über den Salat schütte :ja:

    und nein ich fütter auch kein Oel um die Möhrenfütterung zu optimieren. Ich sehe den Sinn nicht ein.
    Der kriegt den besten Hafer, das schönste Heu und zum Knabbern schönes Futterstroh und Iwest….basta 😀

    Möhren gibts bei uns einfach täglich, als Saftfutter und Leckerli in Form eines abendlichen Nachtisches, genau in dem Zeitpunkt wo ich den Stall verlasse, drum mag es Beno so, wenn ich nach Hause gehe er zeigt dann auch deutlich wenn es reicht 😀

  • Avatar Ploco sagt:

    Ich persönlich füttere kein Oel. Meiner Meinung nach ist das völlig unnötig, wenn nicht irgendelche Dispostionen vorliegen.

    Genau meine Meinung! ^^

  • Avatar Tibatong sagt:

    Die 200 ml von denen z.B. Tibatong schreibt bräuchte ich meiner Kleinen nicht geben, die reagiert (leider) schon auf kleinere Mengen mit breiigem Kot.

    Die 200 ml sind ein Maximum und beziehen sich definitiv auf Pferde, die aufzufüttern sind und wo das mit den „normalen“ Methoden (Heu satt und Hafer in vernünftiger Menge) nicht klappt – oder alternativ für HOCHLEISTUNGSpferde (Rennpferde, Volltraiing etc.) wo man „unschädliche“ Kalorien füttern möchte.

    Wie praktisch bei jedem Futtermittel wird es immer Pferde geben, die das nicht so gut vertragen, da muss man halt schauen und individuell entscheiden.

    Aber wenn man der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Glauben schenkt, sind Pferde über das Heu/Gras bereits sehr gut mit Omega3 versorgt und benötigen zum Ausgleich ein Öl, das einen hohen Omega6-Anteil hat. Da stehen Diestel- und Traubenkernöl ganz oben.

    Das ist sicher richtig. Wenn ich noch ein Rennpferd füttern müsste, oder wenn ich wirkliche Hochleistungen von meinem Pferd verlangen würde, wäre das sicher ein wichtiger Faktor, den ich bedenken würde. Für ein normales Freizeitpferd ohne irgendwelche Vorschäden oder Probleme (2 meiner Pferde, die allerdings kein Öl bekommen, weil sie „normal“ ganz problemlos zu füttern sind) oder einen Rentner mit desolaten Zähnen, bei dem die wichtigste Prämisse ist, die Kalorien in ihn rein zu bekommen, egal wie (der Oldie), kann ich gut mit der preisgünstigeren zweit- oder drittbesten Lösung leben, solange es eine vernünftige Lösung ist.

    Sollten Probleme auftreten, werden die Karten eh‘ neu gemischt. Prinzipiell optimiere ich auch gerne und viel, aber ich schaue auch auf die Verhältnismäßigkeit…

  • Avatar winterquell sagt:

    Und um die unsinnige Diskussion bzgl. Hafer/Eiweiß/Leber zu entkräften

    Ausnahmsweise werde ich mal deutlich. Ich habe keine Lust meine Zeit mit solchen dumm-dreisten Schwätzern wie Dir zu vergeuden, Winterquell. Deine Beiträge folgen allesamt einem Muster: lieber mal eine starke Behauptung als ein schwaches Argument. Was auch nicht verwundert – argumentativ hast du nämlich null zu bieten. Und wenn Du es versuchst, diskreditierst Du Dich mit jedem Satz selbst.

    Ich hab‘ da keine Lust drauf mit Dir über Rationsgestaltung zu diskutieren. Du bist doch noch nicht mal in der Lage zu sagen, wielviel Eiweiss wissenschaftlich als Idealwert definiert ist, wie der Eiweiss-Stoffwechsel molekularbiologisch abläuft oder wie man Leberwerte zu bewerten hätte. Von mir aus plärr hier Deine nichts-sagenden Parolen durch’s Pforg, stelle irgendwelche Internetlinks ein, die google Dir an erster Stelle anzeigt und beglücke alle mit Deiner Lebenserfahrung in deutschen Reitställen.

    Tschüss 😉

    Hat das jetzt etwas mit Füterung zu tun?Den Link habe ich eingestellt für Mitglieder,die sich einfach mal die Grundregeln der Fütterung reinziehen möchten,ohne gleich eine Professorarbeit darüber zu schreiben.Dafür scheint er mir sehr geeignet!
    Wer diese Grundregeln einhält, hat in der Regel kaum Probleme mit Stoffwechsel oder Leberwerten,braucht keine horrend teueren Zusatzfuttermittel und kann sich ganz entspannt seinem Hobby zuwenden-wenn ich mal davon ausgehe,dass es primär um´s Reiten geht……
    Die Bewertung dessen,was sonst noch im Kästchen darüber steht,überlasse ich den Lesern und denke,da erübrigt sich ein Kommentar.

  • wurm wurm sagt:

    Also ich konnte noch nichts negatives feststellen, fütter allerdings wenig. Weiss eigentlich gar nicht genau ,wieviel Hafer, ist ne halbe Schippe am Tag…mache es nachher mal in einen Messbecher, mal schauen….

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Auf die Qualität und den Gehalt des Hafers kommt es eben auch draufan. Um den – laienhaft – zu prüfen (ganze Körner) musst Du einen genauen Liter abmessen und den abwägen.
    Selbstverständlich gereinigter Hafer.
    Ausserdem sollten die Körner goldgelb oval und prall sein und der Geruch sollte leicht „nussig“ sein :eat:

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich füttere im Moment meinem Reitpferd (8jaehriger PRE mit 1-2h Arbeit/Tag auf ca L Niveau oder flotter Ausritt) 2x 800g hochwertigen Hafer pro Tag ohne Zusätze wie Oel und Mineralfutter (mache gerade Mineralfutterpause). Die robust gehaltenen Jungpferde bekommen 2x 500g Hafer mit MiFu und Oel. Diese kleinen Mengen reichen bei meinen Pferden mit durchschnittlichem Arbeitspensum bzw Wachstum völlig aus.

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich habe bei doppelt gereinigtem, ungequetschtem Hafer ein Litergewicht von 500-550g

  • GidranX GidranX sagt:

    Also meiner hat eins von deutlich über 600g, ich weiss nicht mehr ob es 620 oder 640 waren.. :nix: doppelt gereinigt und ungequetscht.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Meiner bewegt sich auch immer in diesem Bereich, auf jeden Fall immer über 600 g/Liter.
    Auch doppelt gereinigt.
    Ganzer Hafer für Pferde aus unserer Mühle, die Pferdebesitzer fahren auch weiter um den hier zu holen.

    Den Hafer den man in der Landi speziell für Pferde erhält ist halte leider immer entweder gequetscht oder dampfbehandelt gewallt (ohne Spelzen).
    Der fährt aber dann richtig mit vollem Gehalt ein 😉

    Ganzer Hafer wird in der Landi gar nicht angeboten, man hat mir da auch gesagt, dass „normaler“ hafer der hier angepflanzt wird, reiner Futterhafer ist der zu Futtermehl verarbeitet wird, (z.B. Schweinemast) der braucht auch nicht diesen Gehalt zu haben.

    Der ganze Hafer aus meiner Mühle kommt aus dem Ausland (Norwegen, Frankreich oder so).

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich muss ganzen Hafer füttern, weil ich den gequetschten nicht schnell genug verfüttert bekomme.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Professorarbeit

    Dieses Wort tut mir echt in den Augen weh :pinch:
    Was soll das sein?
    (falls Du Habilitation meinst, dann schreib das bitte auch)

  • Avatar winterquell sagt:

    Professorarbeit

    Dieses Wort tut mir echt in den Augen weh :pinch:
    Was soll das sein?
    (falls Du Habilitation meinst, dann schreib das bitte auch)

    Hallibillitation über Haferfütterung? :hurra: 😉

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Gitana: Ich suche ja schon nach einem Luzerne-Lieferanten. Allerdings hätte ich das Zeug gern im Ballen. In Pellets sind eigentlich nur gehäckselte Stängel, die weniger Power haben als die gesamte Pflanze als Raufutter. Dummerweise habe ich bisher nur Anbieter in der Schweiz gefunden, die Luzerne als Ballenware verkaufen – lustigerweise aus Spanien. 😀

    Stimmt so nicht ganz:

    Es gibt auch Pellets, die die ganze Pflanze enthalten. Lässt sich wohl am Eiweissgehalt feststellen. Ich habe in D mal einen Lieferanten gefunden, der 3 verschiedene Qualitäten anbietet, darunter auch eines mit der ganzen Pflanze.

    Alternativ gibt es beim Raifeisen noch gehäckselte Luzerne in großen Säcken. Ist aber schweineteuer….

    Ich werde übrigens nächsten Monat den Versuch starten, Alfalfa, Hafer, Soja und Mais (alles aus Biosaaten) selber anzubauen…

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Habe ich bisher noch nicht gefunden. Und was die Säcke angeht: Jedes Produktfoto zeigte mir bislang immer nur gehäckselte Stängel. Ich glaube, ich lasse nächstes Jahr Ballen aus Spanien liefern :denk:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Habe ich bisher noch nicht gefunden. Und was die Säcke angeht: Jedes Produktfoto zeigte mir bislang immer nur gehäckselte Stängel. Ich glaube, ich lasse nächstes Jahr Ballen aus Spanien liefern :denk:

    So, ich habe es wieder gefunden: http://www.sem-hof.de/luzerne.html

  • Avatar ambra sagt:

    Professorarbeit

    Dieses Wort tut mir echt in den Augen weh :pinch:
    Was soll das sein?
    (falls Du Habilitation meinst, dann schreib das bitte auch)

    Hallibillitation über Haferfütterung? :hurra: 😉

    Naja, weniger Habils über Haferfütterung, dafür aber einige im Bereich Eiweiss-Stoffwechsel oder Stoffwechsel allgemein (sowohl Vet als auch Med.).

    Guckst Du PubMed oder Medline… :hurra:

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