Verletzung durch den Greenguard?

By jaara2008 | Ausrüstung

Zwei unserer Pferde, die seit neuestem mit dem Greenguard auf die Wiese gehen, haben an der Unterlippe exakt an der gleichen Stelle eine Verletzung. Das eine Pferd hat sich das sogar ziemlich stark wundgescheuert, weil es zuerst nicht bemerkt wurde. Beim zweiten Pferd war man dann schlauer.

Hat von Euch schon mal jemand davon gehört? Was kann man da machen? Höher schnallen? Lockerer schnallen? Irgendwie abpolstern? Oder sonst was?

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Ich danke Euch für Eure Tipps.

  • Avatar Samona sagt:

    Wenn die nicht 100 %ig richtig angepasst sind dann verletzen sich die Pferd.

    Meine hatte das Teil einen Tag drauf und keinerlei Verletzungen, war aber sowas von frustriert das ich den Maulkorb wieder runter habe.
    Lösung des Problems, die Stute steht nun auf einer Magerkoppel. Die ist zwar kleiner aber lieber so als den ganzen Sommer mit so nem Teil über`m Maul.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Was heißt denn „100%ig angepaßt“? Das Ding ist in ein original Greenguard-Halfter eingeschnallt, und man hat den Eindruck, es sitzt genau richtig. Anscheinend aber nicht!

    Das Problem mit der Frustration hatten wir bei einem anderen Modell, welches unten nur 1 (in Worten: EIN!) Loch hat, durch das das Pferd einzelne Hälmchen zupfen soll. Das hat die Stute aber überhaupt nicht verstanden und wanderte nur hilflos hin und her. Mit dem Greenguard dagegen hat sie es direkt gecheckt und ist damit sehr zufrieden. Magerkoppel ist insofern für uns uninteressant.

    OT: Davon ganz abgesehen, ist die Annahme, man könne ein z.B. rehegefährdetes Pferd gefahrlos auf eine Magerwiese stellen, ein Trugschluß. In den letzten Jahren ist man ganz klar zu dem Ergebnis gekommen, daß Rehe durch die Fruktane im Gras ausgelöst wird. Diese wiederum werden von der Pflanze verstärkt gebildet, wenn sie unter „Streß“ steht, zum Beispiel wenn sie dauernd im Wachstum ist. Also ist der Fruktangehalt in den kurzen Hälmchen höher als in den langen überständigen Halmen. OT Ende.

    Wir hätten nur gerne einen Tipp bezüglich Verschnallung bzw. Erfahrungswerte bezgl. Verletzungsgefahr.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Wir hätten nur gerne einen Tipp bezüglich Verschnallung bzw. Erfahrungswerte bezgl. Verletzungsgefahr.

    Einfachster Tip: Schreib eine E-Mail an den Hersteller.

  • Avatar Tibatong sagt:

    welches unten nur 1 (in Worten: EIN!) Loch hat,

    hrmmpffff…

    Der Maulkorb unseres Ponys hat eben dieses eine Loch. Ausserdem arbeitet sie regelmässig. Am samstag war die Pferdewaage bei uns am Stall: Sie hat gegenüber Ende Weidesaison 2010 um 20 kg zugenommen. Die platzt bald, Isch krich echt Plack…… :panik1:

  • Watson Watson sagt:

    Mein Dicker hat auch den Fresskorb mit einem Loch. Das hab ich lediglich etwas vergößert und damit kommt der klasse zurecht (nachdem er sich damit angefreundet hat). Er musste das lernen, ich hab ihn nur damit raus gelassen und erst wenn er wieder rein kam, kam das Ding runter. Die ersten beiden Tage machte er einen auf „ich kann das nicht, machs ab!“, aber mittlerweile geht das wunderbar mit dem einen Loch.

    Tiba, das ist aber merkwürdig, oder hat sie Muskulatur aufgebaut? Die ist ja schwerer

  • Avatar Tibatong sagt:

    Tiba, das ist aber merkwürdig, oder hat sie Muskulatur aufgebaut? Die ist ja schwerer

    Nö, die ist leider wirklich nur fett – ich kenn‘ das von mir :red:

  • Watson Watson sagt:

    dann ist das ja echt merkwürdig. Zunahme trotz wenig fressen können 8| und du bist sicher, dass sie nicht schwanger ist, ja? 😀

  • Avatar Strick sagt:

    war aber sowas von frustriert das ich den Maulkorb wieder runter habe.

    Samona ich bin auch frustriert wenn ich Diät halte…. Es lohnt sich das mal Drei vier Tage durch zu halten, auch wenn es einem weh tut. Meine Weiber tragen ja auch mit unter den GG und keine hat sich darüber gefreut. Trotzdem haben sie sich nach ein paar Tagen damit abgefunden :nix: Das Leben ist halt kein Ponyhof. Weil nämlich Jaara hat Recht und darum stelle ich persönlich meine Pferde lieber auf Überständige ausgewachsene Weiden als auf die ständig abgeknabberte „Magerkoppel“

    OT: Davon ganz abgesehen, ist die Annahme, man könne ein z.B. rehegefährdetes Pferd gefahrlos auf eine Magerwiese stellen, ein Trugschluß. In den letzten Jahren ist man ganz klar zu dem Ergebnis gekommen, daß Rehe durch die Fruktane im Gras ausgelöst wird. Diese wiederum werden von der Pflanze verstärkt gebildet, wenn sie unter „Streß“ steht, zum Beispiel wenn sie dauernd im Wachstum ist. Also ist der Fruktangehalt in den kurzen Hälmchen höher als in den langen überständigen Halmen. OT Ende.

    Wir hätten nur gerne einen Tipp bezüglich Verschnallung bzw. Erfahrungswerte bezgl. Verletzungsgefahr.

    Ich hatte das selbe Problem bei meinem Pony und habe mich dann an den Hersteller gewendet. Der hat mir dann erklärt, das es kein Problem der Verschnallung sei, sondern eher der Akzeptanz.
    Das Problem war, dass Lilli in der „Frustrationsphase“ 😀 Den GG mit dem Maul immer Lustig über den Boden gescheuert hat. Entweder um ihn los zu werden oder weil sie um mehr Gras zu bekommen meint mehr drücken zu müssen. Das führte zu schorfiger Haut unterhalb der Unterlippe. Die Haut muss dort quasi eine Hornhaut bilden. Das passiert auch relativ schnell. Heute hat sie die Scheuerstelle nicht mehr, auch nicht wenn sie den Greenguard im Winter nicht getragen hat. Es ist wie bei Menschen auch die müssen auch Hornhaut oder sogar Schwielen bilden.

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