Bisher stille Mitleserin aus 443..

By Chryli | PLZ-Bereich 4-5

Seit einiger Zeit lese ich recht regelmäßig im Forum. Da ich ausschließlich / überwiegend lesen will, habe ich eine Vorstellung nicht für so wichtig gehalten.

Jetzt bin ich aber beim Lesen auf den Themenbereich gestoßen, der das Löschen der „Karteileichen“ behandelte, und das soll mir nicht passieren. Also stelle ich mich kurz vor:

Ich heiße Birgitt, bin aus Dortmund und 48 Jahre alt.

Meine reiterlichen Anfänge waren weitgehend typisch: als Kind gelegentliches Ponyreiten, in die Reitschule mit 12. Dazu kamen einige Ferien auf dem Ponyhof im Emsland. Als das Geld nicht mehr für regelmäßige Reitstunden reichte, war mit das Betüddeln meines damaligen Lieblingspferdes Romeo noch lange Zeit sehr wichtig.
Bis, ja, bis neben den Tieren auch wieder Menschen, besonders die des anderen Geschlechts, interessant wurden.

Kurzer Neustart als Twen, nicht lange, Familie war angesagt. Ich habe zwei Töchter, 20 und 13 Jahre alt, beide reiten. Durch den großen Abstand hatte ich wieder ein Baby, als die erste das Reiten anfing. Die kleine kam quasi wiehernd auf die Welt und zog schon früh gemeinsam mit der großen Schwester zu den Pferden los. Damals reichte es mir, meine Kinder zum Voltigieren und Reiten zu begleiten, die Pferde mit zu putzen und zu zusehen.

Ab und zu ritt ich im Urlaub. Vor zwei Jahren machte ich eine Erwachsenenwoche auf einem Isländerhof. Das war soooo toll. da hat es mich wieder voll erwischt. Danach wollte ich wieder regelmäßiger reiten, aber bitte möglichst Ponys, an denen habe ich einfach mehr Spaß. Auf dem Umweg einer Reitbeteiligung, mit der ich bei meinem Stand des (Nicht)Könnens überfordert war und Anfragen an diversen Reitschulen, die mich aus verschiedenen Gründen nicht weiterbrachten, landete ich mit meiner jüngeren Tochter gemeinsam bei zwei anderen Pforg-Mitgliedern. Eigentlich war nur an eine Reitbeteiligung für meine Tochter gedacht, aber plötzlich bot sich auch mir die Möglichkeit.

Die nutze ich jetzt seit etwa einem ¾ Jahr und bezeichne das ganze spaßeshalber als „Reitbeteiligung mit Familienanschluss“. Aus einmal wöchentlich wurde mehrmals wöchentlich, wobei für mich nicht das Reiten im Vordergrund steht, sondern die Ponys und die Besitzer sowie deren Konzept, ihren eigenen (und möglichst auch anderen) kleinen Kindern das Reiten und den Umgang mit Ponys nahezubringen. Für die Möglichkeit, da mit zu mischen, danke ich euch beiden!

Und jetzt ist aus meiner geplanten „kurzen“ Vorstellung ein Roman geworden….

(11) comments

Add Your Reply
>