Unterstand/ Offenstall trocken legen

By PonyLu | Archiv: Haltung und Pflege

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Ich brauch mal eure Ideen
Also unsere Pferde 2 Stück stehen in Robusthaltung, haben aber einen geschützen Unterstand, sowei Heu zur Freien Verfügung

Wir haben aber leider das Problem das unser Boden sehr Lehmig ist und im Winter schnell extrem schlammig wird leider auch der Unterstand und so karren wir immer und immer wieder Sand und Hackschnitzel um ein bisschen trockener zu bekommen

Im Frühling wollen wir endlich bei gehen und die Fläche 10×5 Meter Matschsicher machen… Aber wie?

Ich habe an Paddock Platten gedacht..

Auskoffern, Mineralgemisch, Sand ( pflastersand? ) und dann die Platenverlegen… oder habt ihr noch eine andere Idee?

Oder ist es doch besser Pflastersteine zu nutzen

Im Sommer ist der Boden Blanko, im Winter wird Stroh eingestreut

DANKESCHÖN

  • Avatar maurits sagt:

    ich würde umgehend damit aufhören, Hackschnitzel aufzufahren, es sei denn, Du möchtest die Pampe noch tiefer und mockiger gestalten. Die Schnitzel zerfallen in der Feuchtigkeit erst recht zu einer schmierigen pampigen Masse, das bekommst Du nicht mehr in den Griff.

    Für das Frühjahr würde ich mich da von einem Profi beraten lassen, da der korrekte Aufbau von Bodenschichten und Paddockplatten ganz wesentlich von den örtlichen Gegebenheiten abhängt.

    lg
    maurits

  • Avatar PonyLu sagt:

    Ok, das mit den Hackschnitzeln war mir nie so bewusst…

    Aber danke

    Dann werde ich mal vor Ort suchen ob ich da was finde wer das Professionell macht..

    Aber so an sich, sind so Paddockplatten schon der richtige Ansatz?

  • Avatar maurits sagt:

    korrekt, entscheidend ist aber der richtige Unterbau, der ist von der Bodenbeschaffenheit abhängig.

    lg
    mau

  • Avatar Diana sagt:

    Wir haben aber leider das Problem das unser Boden sehr Lehmig ist und im Winter schnell extrem schlammig wird leider auch der Unterstand

    Im Unterstand wird der Boden auch schlammig?
    Das ist doch die völlige Sauerei – sowohl das Versorgen der Pferde als auch die Haltung der Pferde selbst.
    Können die sich denn überhaupt irgendwo trocken hinlegen?
    Was macht Ihr mit dem Mist – die stehen doch nach kurzer Zeit in Jauche.
    Und könnt Ihr die Pferde im Winter überhaupt reiten?
    Es verdirbt doch auch auch viel Heu und Stroh?

    Wie lange haltet Ihr die Pferde denn schon dort?

  • Avatar PonyLu sagt:

    Also das Heu liegt nicht im Nassen das liegt in der Rundballenraufe

    Im Unterstand haben wir es durch das regelmäßige Einfüllen von Sand recht gut im Griff, wenn man nix machen würde ist es schnell schlamm… Und dann eine dicke Strohschicht.

    Der schlimmste Bereich ist genau um den Unterstand drumherum, Tränke und Tor Bereich. Der Rest der Weide ist gut trocken und die Pferde können trocken stehen…
    Man muss sich das auch nicht vorstellen als würde die Pferde bis zum Hacken im Schlamm stehen

    Jauche an sich kommt nicht so auf. Weil jedentag der Mist rausgeholt wird

  • Avatar Landei sagt:

    Ich kämpfe auch mit lehmigem Boden, bei Trockenheit knüppelhart, bei Nässe Pudding. Die einzig gute, langfristige Lösung für den Winterpaddock war eine tiefe Drainage, darüber eine Schicht Kesselasche (der Lehmboden bleibt wo er hingehört- darunter- Nässe sickert trotzdem nach unten durch. Darauf eine Schicht Sand. Dieses System bewährt sich nun seit vielen Jahren, gebaut wurde es von einer Firma, die auf die Anlage von Außenplätzen spezialisiert ist. Würde einfach mal googeln und Angebote vergleichen.

    Zwar stehen meine Pferde in einem festen Stall, aber wenn du mit Nässe im Innenbereich zu kämpfen hast, wirst du wohl um eine Drainage nicht rumkommen. Mit Gummimatten kenn ich mich nicht aus, aber da wird der Unterbau das wichtigste sein, damit der Lehm darunter nicht quillt und uneben wird. Würde ohne fachkundige Beratung nix selbst bauen.

    Du schreibst, der Rest der Wiese sei trocken, da ist es schon verwunderlich, dass nur der Stall unter Wasser steht. Liegt er in einer Senke? Wenn ja, würde ich mal über einen anderen Standort nachdenken…

    Wenn die Hütte im Sommer „blanko“ ist, ist der Boden von Urin durchtränkt. Wäre für mich, mal abgesehen vom mangelnden Liegekomfort, ein No-Go.

  • Avatar Castellano sagt:

    Wir haben auch Lehmboden und mein Offenstall/Unterstand haben wir trocken gelegt, indem die Muttererde abgetragen wurde, dann Schotter/Drainagerohre drauf, dann Split.
    Im Unterstand wurde darauf gepflastert und Gummimatten verlegt, vor dem Unterstand ein Paddock (gleicher Unterbau) mit Rastern Undanks angelegt. Die Weiden sind ausreichend groß und nur stellenweise matschig vertrampelt. Unterstand und Paddock sind immer trocken 😉

  • Avatar PonyLu sagt:

    Wenn die Hütte im Sommer „blanko“ ist, ist der Boden von Urin durchtränkt.

    Die Pferde urinieren eigentlich gar nicht in den Unterstand… die gehen zum pinkeln immer auf die Weide.. ich habe sie noch nie in der Hütte pinkeln sehen…

    Selbst wenn ich den dicken nach der Arbeit wieder auf die Weide bringe und dann erst fütter.. er geht nach dem fressen immer auf die Weide um sich zu lösen

    Der Bereich der arg zertreten ist ist ca. 20x 30m würde ich so aus dem Bauch raus sagen

    Die gesammmte Weide ist wohl gute 500m länge und gute 80m breit

    Ich werde morgen mal in aller ruhe nach Firmen schauen… und mal für jetzt einen Termin vereinbaren, das sie der jenige mal ein Bild macht und dann im Frühjahr mit den Baumaßnahmen beginnen…

  • Avatar Tibatong sagt:

    Wichtig ist auch eine ordentliche Regenrinne für die Hütte mit entsprechendem Ablauf. Ansonsten hast du immer direkt um die Hütte Matsche und das Ganze wird unterspült und wenn die Hütte dann noch etwas tiefer liegt, läuft das Wasser auch da rein – bei jedem Schauer….

  • Avatar PonyLu sagt:

    ja, Regenwasser wird direkt in Tränke umgeleitet…

  • Avatar moppel sagt:

    Moin,
    ich würde IM Unterstand keine Paddockplatten/-gitter verlegen,sondern lieber Betonplatten (50x50cm) oder Knochensteine pflastern. So eine glatte,ebene Oberfläche lässt sich am besten sauber halten+abfegen und darauf kannst du dann Gummimatten legen oder einstreuen,was du willst.
    Wie genau die Tragschicht unter den Betonplatten/Pflaster anzulegen ist, würde ich vor Ort von einem Fachmann begutachten lassen.Wahrscheinlich Matschschicht abtragen, grober Schicht verdichtet,darauf Split verdichtet,darauf die Betonplatten. Am besten mit ein wenig Gefälle anlegen.

    Statt die komplette Matschfläche mit Paddockplatten auszulegen,könntest du erstmal den Bereich um die Raufe, vor der Tränke u. direkt vorm Unterstand befestigen u. ansonsten die Paddockplatten als Laufwege verlegen. mit den Riedwiesenhofplatten geht das,dass man die als 0,5m-1m-breite Laufwege verlegt.dann könntest du die Paddockplattenbereiche nach u. nach erweitern, so wie Zeit u. vorallem Geld da ist.

  • casper109 casper109 sagt:

    Hallo ich habe Paddockplatten im Unterstand und den Auslauf um den Unterstand herum verlegt, allerdings die Teuren. Im und einen Meter vor der Hütte liegen dann noch Gummimatten drauf.

    Zum Pinkeln gibt es wenn sie „drin“ bleiben müssen noch eine Ecke im Auslauf mit Stroh.
    Alles ist gut sauber zu halten und die Pferde stehen immer trocken.
    Allerdings sind Paddockplatten mit Eisen mit Vorsicht zu genießen, da ohne Sand drauf, was auch geht, zu rutschig, zumindest die die ich habe, aber sie können auch ohne Unterbau verlegt werden.

    Wir haben allerdings eine Schicht Kies drunter, aber nur ca 5-10 cm.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich stand ja vor einem ähnlichen Problem.

    Bei uns liegt der Unterstand strategisch ungünstig in einer Senke. Das komplette Paddock (kann schlecht schätzen, aber mind. 2000 qm) ist leicht abschüssig mit Sandboden. Im oberen Bereich ist der selbst in der Regenzeit trocken, nur unten in der Senke, wo auch ein andere Boden mit mehr Lehmanteil ist, wird es dann matschig. Und genau da steht leider unser Unterstand.

    Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich den Unterstand sowie den Bereich darum betoniert. Das lässt sich nun mal am besten sauberhalten, ist relativ schnell gemacht und preiswert.

    Da wir hier aber wohl nur noch bis April bleiben und das Grundstück gemietet ist, ging kein betonieren.

    Wir haben dann versucht, es mittels Drainagerohren trocken zu legen. Ist aber bei den hiesigen Wassermengen vergebens gewesen. Auch Sand mit Kies hat nicht viel gebracht, da die Erde von oben reingespült wurde.

    Jetzt haben wir Rasengittersteine mit feinem Kies verfüllt in den Unterstand gelegt und diesen Untergrund gegen runterlaufendes Regenwasser geschützt, indem wir den Boden des Unterstandes etwas erhöht haben und ringsum mit Holz befestigt. D.h. die Pferde müssen nun eine kleine Stufe in den Unterstand gehen. Ringsherum haben wir dann noch Laufwege mit Rasengittersteine gelegt.

    Das können wir später wieder rückbauen. Nachteil an der Geschichte ist, dass man den Kies öfters nachfüllen muss.

    Moppels Idee mit den Knochensteinen finde ich auch nicht schlecht. Die bekommt man gebraucht nämlich teilweise sogar gegen Selbstabholung kostenlos und kann man gut selber verlegen.

  • Avatar Bonni sagt:

    Wir haben sowohl die Flaeche im Stall als auch drumherum mit den TTE- Padockplatten von Hübner Lee ausgelegt, und diese wiederum mit den passenden kleinen Betonsteinen gefüllt. So ist die Fläche pflegeleicht, aber nicht versiegelt, und sie federt auch noch ganz leicht. Wir sind mit diesem System super zufrieden (ist aber auch nicht ganz billig). Der Untergrund muss nicht besonders vorbereitet werden: einfach glätten, bei matschigem Boden eine wasserdurchlässige Plane drauf, dann 3-4 cm Rundkiesel darauf, und schon kommen die Padockplatten. Unseren kleinen Sandplatz haben wir auch mit den Platten ausgelegt (mit leichtem Gefälle), und anstatt der Betonsteine mit Rundkies gefüllt und mit 8-10 cm Sand bedeckt. Sehr sehnenschonend, und auch nach den heftigsten Wolkenbrüchen sehr schnell wieder trocken. :ja:

  • Avatar PonyLu sagt:

    Super dankeschön an eure Ideen bzw eure Darstellung wie ihr das Problem gelöst habt…

    Naja und mal eben den Offenstall/ Unterstand auf ein anderen Platz versetzten… ich glaube dann ist das Bauamt enztgültig mit uns bedient.. es war schon ein Kampf das wir den Untersatand dort hinsetzten dürfen… Und aber wirklich nur da… :rolleyes:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Google mal unter dem Stichwort Paddockplatten, hier im Forum gibt es auch einen Thread dazu.
    Ich habe sowohl die TTE-Platten von Hübner-Lee wie auch das Ecoraster von Ecora liegen.
    Als Unterbau wird die Fläche begradigt, 20cm Schotter aufgefahren und verdichtet, Trennvlies drauf und dann die Platten.
    Die Platten kann man mit Feinsplitt oder Sand verfüllen und dann eine Tretschicht aufbringen.

    Im Unterstand würde ich ebenfalls den Boden begradigen, verdichten, Betonplatten verlgen und dann Gummimatten obendrauf legen.
    Darauf kannst du dann Stroh oder Späne, Raps, Hanf, Pellets oder ähnliches verteilen.
    Hier macht es Sinn, die eingestreute Fläche zu begrenzen, z. B. mit einem langen Rundholz.
    So bleibt die Einstreu im Stall.
    Wählst du einen durchlässigen Untergrund (wie jetzt), hast du mit der Zeit eine Jauchegrube im Unterstand.

  • Avatar Castellano sagt:

    Du kannst auch z.B. diese HIT Softbetten verlegen und dir dann die Einstreu sparen. Du hast dann automatisch weniger Mist/Arbeit/Ausgaben.

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