Unterricht in einem Reitverein – was zahlt Ihr?

By geestprinzessin | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Huhu,

ich hoffe, dass dieses Thema hier reingehört (ansonsten lieber Mod 🙂 , bitte verschieben). Wir haben bei uns im Reitverein eine manchmal nicht schöne Diskussion über Preise: Ich muss dazu sagen, dass wir ein Verein auf dem Land sind, aber mit allen positiven Dingen wie Ausreitgelände am Hof etc.

Es gibt bei uns einen Jahresbeitrag plus der Reitstunden, die zu zahlen sind: Schulpferdereiter zahlen 8,50 € (Kinder und Jugendliche), Erwachsene sind mit 10,50 € dabei. Privatpferdereiter zahlen 5,50 €. Kinder, die voltigieren, zahlen 2,50 €. Wenn die Reiter/Voltigierer nicht kommen, zahlen sie nix.

Ich finde, dass diese Beiträge recht gering sind und erhöht werden müssten – aber vielleicht liege ich da auch komplett falsch :nix: .

Also miene Frage: Was zahlt Ihr für Reitstunden?? Über Eure Antworten würde ich mich freuen.

LG
Geestprinzessin

  • Avatar Hannes sagt:

    Ich finde, dass diese Beiträge recht gering sind und erhöht werden müssten

    Hallo,

    klar, die Beiträge sind wirklich gering, aber aus welchem Grund bist Du der Ansicht, daß sie unbedingt erhöht werden müßten? Kommt der Verein mit dem Geld nicht klar und schreibt „rote Zahlen“? Oder meinst du, weil es Ausreitgelände ab Hof gibt, müßte es teurer sein? Können die Pferde von dem eingebrachten Geld nicht optimal versorgt werden? Kann der Verein kein „Polster“ anlegen für evtl. Notfälle?

    Bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage – auch wenn ganz Deutschland vom Aufschwung spricht – gibt es noch genügend Familien, die richtig rechnen müssen. Um ihrem Kind den Reit-/Voltigierunterricht zu ermöglichen und damit sicher zu stellen, daß sie nicht auf der Staße rumhocken, sind 2,50 /8,50 € sicher nicht viel, aber hat man mehrere Kinder im Reitsport, dann sieht es schon anders aus. Bei einer Erhöhung der Beträge könnte schon die eine oder andere Familie möglicherweise den Reitunterricht streichen, weil es dann zu teuer wird. 🙁

    Ich zahle für eine halbe Stunde Einzelunterricht 21 €. Das ist ein ganz schöner Happen – auch für mich, die ein eigenes Einkommmen hat. Aber ich stehe in einem privaten Pensionsstall, der keinen Schulbetrieb hat. Ausreitgelände haben wir auch ab Hof und ansonsten gibt es das „rund-um-sorglos-Paket. Ganz andere Gegebenheiten als in einem Reitverein.

    Wenn viele Kinder und Jugendliche in dem Verein sind, würde ich erstmal von einer Erhöhung absehen. Es kommen auch wieder bessere Zeiten, dann kann man immer noch überlegen die Preise für die Reitstunden anzuheben. :ja:

    LG
    Susanne

  • Avatar Jessy. sagt:

    Also ich habe für meinen reitunterricht EInzelstunde inkl. Anfahrt des Reitlehrers 35€ gezahlt. Für 60min.
    Zur Zeit nehme ich keinen, da ich in unserer Nähe keinen Reitlehrer finde den ich für richtig halte.

    Ansonsten sehe ich das wie Susanne.

  • Avatar Diana sagt:

    Es ist wirklich preiswert.
    Aber Frage: Was bekommt man dafür?
    Wieviele Pferde sind normalerweise in der Bahn?
    Was sind das für Pferde? Schulpferde? Mit welcher Ausbildung?

    Wer gibt den Unterricht? Ein ausgebildeter Reitlehrer oder irgendjemand?
    Wie qualifiziert ist der Unterricht? Nur im Kreis und obenbleiben oder wird auch was gelernt? Auf welchem Niveau?
    Wie lange dauert der Unterricht?
    Findet er in einer 20/40 Halle statt?

    Findet der Unterricht regelmäßig statt oder nur nach Absprache?

    Ich finde, dass man qualifizierten Reitunterricht, bei dem man was mitnehmen kann, schon anders berechnen muss, als auf einer Buckelpiste im Kreis geführt zu werden.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Reitstundenpreise sind echt ne komische Sache. Das hängt natürlich von der Art der Reitschule, von der Größe, der Gegend und einigen anderen Faktoren (wie z.B. subventionierte Stunden) ab. In unserem Schulstall kosten Reitstunden 10 Euro, wohlgemerkt stark subventioniert. Alle anderen Reitschulen im Umkreis liegen zwischen 14 und 18 Euro bei 10er-Karten. Komischerweise nehmen aber die miesesten Reitschulen die höchsten Preise und der Laden brummt. Wie das angeht, werde ich nie verstehen.

    Viele Grüße
    Geisterlicht

  • Avatar Patti sagt:

    Geestprinzessin –

    bei uns – ebenfalls ländlicher Bereich – liegen die Preise im Verein so im ähnlichen Bereich wie bei euch.

    Wir haben ne 20-40er Halle, ne Voltigierhalle, 2 Aussenvierecke, ne Rennbahn, nen Springplatz und super Gelände, Unterricht bei Trainer C RL.

    Ich finde die Preise bei uns auch zu niedrig – zumal der Verein finanziell immer so grade klarkommt. Grössere Investitionen (neuer Hallenboden etc) sind immer ein Mega-Akt – wenn überhaupt möglich.

    Das Argument unseres Vorstandes ist immer: wir haben an die 100 Volti- und Reit-Kinder, wenn wir die Preise erhöhen, wäre die Hälfte weg.

    Meiner Meinung nach, gehört aber die Hälfte der Kinder weg – hört sich blöd an, ich weiss.

    Die meisten Kids kommen halt so 1 x die Woche. Machen ansonsten nix. Arbeitsdienst? Was ist das??

    Ansprüche: viele. Brave Ponies. Ständige Hilfe beim Satteln nötig. Sachen nach der Stunde wegräumen – bei 1 x pro Woche automatisiert sich sowas nicht….

    Talent: nullinger. Dicke kleine Mädchen, die sich im Fleischtransport üben.

    Traurig aber wahr: wir haben wirklich Schwierigkeiten, eine E-Mannschaft auf die Beine zu stellen – bei an die 100 Kinder!

    Die Folge ist:

    Man muss halt die entsprechende Menge Pferde/Ponies haben/unterhalten, um diese Klientel zu bedienen. Man muss auch die entsprechende Menge an Reitstunden anbieten.

    Da stellt sich mir dann die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, mit der Hälfte der Kinder zu arbeiten. Da kann man dann die etwas talentierteren, die es ja hier und da auch gibt, viel besser fördern. Dadurch hat man auch mehr Engagement und mehr Qualität.

    Und braucht weniger Pferde/hat weniger Kosten.

    Aber – das sieht unser Vorstand eben nicht so….

    Gruß

    Patti

  • Avatar Sunny sagt:

    Bei uns kostet eine Stunde (60 Minuten) Gruppenunterricht (maximal 7 Leute) auf einem Schulpferd 12 Euro (halbe Stunde).
    Eine Longenstunde 15 Euro.
    Gruppenstunde mit eigenem Pferd 6 Euro.

    Volti weiß ich nicht.

    Ich frag mich manchmal schon, wie alle Kosten für die Schulpferde bezahlt werden sollen.

  • Avatar Tomte sagt:

    Hallo!

    Bei uns ist der Unterricht gestaffelt.

    Für Kinderunterricht nimmt die RL 20,– Euro die Stunde, gestaffelt nach Anzahl der Kinder. Sie nimmt aber höchstens 4 in der Stunde (lieber 2 oder 3).
    Gut ausgebildete Schulponys, viele Privatpferde.
    Reitlehrerin ist Schülerin von Philippe Karl, bildet sich ständig weiter.

    Für Erwachsene nur Einzelunterricht, auch hier 20,– Euro 3/4 Stunde.

    Halle 20 x 40, Aussenreitplatz, Gelände.

    Angeboten wird bei uns Reitunterricht klassische Dressur, Kinderunterricht angefangen bei Longenstunden und Putzen/Satteln, Ponyspiele (Ponyspiel Liga Nord) und Springunterricht (der bei einem Reitlehrer, der alle 2 Wochen zu uns kommt) .
    Der Springunterricht kostet 40,– Euro die Stunde, aufgeteilt nach Reitern (2 bis 3).

    Lieben Gruss

    Viola 😉

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Bei uns liegen die Stunden auf den Schulpferden bei um die 10 €. Allerdings sind die Schulpferde nicht besonders gut ausgebildet. Man übt eben Kringelreiten. Privatreiter bezahlen eine Hallennutzunggebühr von 15 € plus Kosten für den Unterricht (zwischen 3,30 und 5 €). Die meisten nehmen allerdings Unterricht bei privaten Reitlehrern, die zwischen 15 und 25 € pro Stunde verlangen.

    Unser Verein verdient hauptsächlich an Veranstaltungen (Turniere etc.). So konnten wir im letzten Jahr die Hallenböden in beiden Reithallen erneuern.

  • Avatar geestprinzessin sagt:

    Huhu,

    erstmal Danke für Eure Antworten.

    klar, die Beiträge sind wirklich gering, aber aus welchem Grund bist Du der Ansicht, daß sie unbedingt erhöht werden müßten? Kommt der Verein mit dem Geld nicht klar und schreibt „rote Zahlen“? Oder meinst du, weil es Ausreitgelände ab Hof gibt, müßte es teurer sein? Können die Pferde von dem eingebrachten Geld nicht optimal versorgt werden? Kann der Verein kein „Polster“ anlegen für evtl. Notfälle?

    Bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage – auch wenn ganz Deutschland vom Aufschwung spricht – gibt es noch genügend Familien, die richtig rechnen müssen. Um ihrem Kind den Reit-/Voltigierunterricht zu ermöglichen und damit sicher zu stellen, daß sie nicht auf der Staße rumhocken, sind 2,50 /8,50 € sicher nicht viel, aber hat man mehrere Kinder im Reitsport, dann sieht es schon anders aus. Bei einer Erhöhung der Beträge könnte schon die eine oder andere Familie möglicherweise den Reitunterricht streichen, weil es dann zu teuer wird. 🙁

    Die Erhöhung hat nichts mit dem Ausreitgelände oder so zu tun. Naja, und rote Zahlen schreiben wir noch nicht :no: , aber es ist schon knapp :ja: , denn auch der Verein merkt natürlich die Presierhöhungen, beispielsweise Strom. Zudem hatten wir dieses Jahr Schulpferde, die mehr als üblich Tierarztkosten verursacht haben. Der Verein hat ein gutes Polster, ist aber angelegtes Geld für einen absoluten Notfall und da kommen wir so nicht ran. Die Pferde werden optimal versorgt bis hin zum täglichen Weidegang. Es ist jetzt nur so, dass unsere RLs unbedingt ein neues Schulpony haben wollen, weil ansonsten angeblich die Kinder abhauen würden. Eine RL hat sogar damit gedroht, alles hinzuschmeißen, wenn wir kein weiteres Pony anschaffen. Also, das grenzt doch schon an Erpressung, oder nicht? :maul:

    Es ist wirklich preiswert.
    Aber Frage: Was bekommt man dafür?
    Wieviele Pferde sind normalerweise in der Bahn?
    Was sind das für Pferde? Schulpferde? Mit welcher Ausbildung?

    Wer gibt den Unterricht? Ein ausgebildeter Reitlehrer oder irgendjemand?
    Wie qualifiziert ist der Unterricht? Nur im Kreis und obenbleiben oder wird auch was gelernt? Auf welchem Niveau?
    Wie lange dauert der Unterricht?
    Findet er in einer 20/40 Halle statt?

    Findet der Unterricht regelmäßig statt oder nur nach Absprache?

    Ich finde, dass man qualifizierten Reitunterricht, bei dem man was mitnehmen kann, schon anders berechnen muss, als auf einer Buckelpiste im Kreis geführt zu werden.

    Also, wir haben Schulpferde und Schulponys. Manchmal sind vier in der Bahn, manchmal sechs – das hängt davon ab, wie viele Kinder an dem jeweiligen Tag sind. Die Ausbildung der Pferde hat eher E-Niveau. Im Sommer findet der Unterricht bei gutem Wetter draußen statt, ansonsten in einer 25×40 Meter großen Halle.

    Der Unterricht dauert eine Stunde. Wir haben verschiedene RLs, einige davon haben eine Lizenz, andere nicht (wobei ich die Lizenz hinsichtlich eines qualifizierten Unterrichts nicht so wichtig finde, weil es viele ohne gibt, die es pädagogisch einfach besser drauf haben).

    @Patti: Ich gebe Dir in vielen Dingen recht. Auch bei uns herrscht unter den Kindern und Jugendlichen oftmals das „Nehmen“ vor. Es wird alles Mögliche verlangt, getan wird aber nichts!!! Manche Mütter kippen ihre Kinder regelrecht nur ab. Und Absagen, wenn sie mal nicht können, tun die wenigsten. Und Arbeitsdienst kennen bei uns fast nur Erwachsene – und dann meistens auch nur der Vorstand.

    @Hannes: Klar wird es für Familien immer schweiriger, weil das Geld weniger wird (merke ich ja auch). Und wir haben auch Familien mit zwei, drei Kindern, die bei uns voltigieren und reiten. Damit die bei uns bleiben, soll ja unter anderem das Pony her (ist gestern auch schon gekauft worden).

    Ich habe auch vollstes verständnis dafür und finde, dass ein Verein ja auch die Verpflichtung hat, Menschen das Reiten zu ermöglichen, die sich kein eigenes Pferd leisten können. Vor allem, wenn es sich um Kinder und Jugendliche handelt, die dann nämlich nicht auf der Straße abhängen. Andererseits jedoch muss man auch die Kosten betrachten, denn der Verein ist ja nun nicht die Wohlfahrt.

    Ich hatte vorgeschlagen, die Voltistunden um 50 Cent zu erhöhen. Kein Chance: Dann würden wir Austritte haben, hieß es von dem ein oder anderen Vorstandsmitglied. Aber 50 Cent sind doch beileibe nicht zu viel, oder doch???

  • Avatar Hannes sagt:

    @geestprinzessin

    Okay, eine Erhöhung um 50 Cent, das ließe sich bestimmt machen. Erpessen lassen sollte sich der Verein allerdings auch nicht. Wenn die Kinder nicht bereit – nicht Willens – oder wie auch immer Du es nennen magst – sind, auch zu „geben“, z.B. in dem sie ihre Sachen wegräumen oder Arbeitsdienst leisten, würde ich das knallhart mit Sanktionen regeln.
    Feste Pläne, wo jeder zu arbeiten hat. Wird der Arbeitsdienst nicht erledigt, oder nur zur Hälfte – gibt es ein kurzes Gespräch und eine zweite Chance. Klappt das wieder nicht, zahlt er/sie/es einen Betrag in die Vereinskasse (z.B. 5 Euro). Das muss auch irgendwo weh tun, sonst hat das Ganze keinen Wert. Bei den Erwachsenen würde ich es genauso machen.
    Ich habe alle drei Wochen Äppeldienst. Kann ich nicht, zahle ich dafür 15 €. In der Regel mache ich es, aber im Urlaub kann es schon mal sein, daß ich das abgebe. Mein Mann zahlt im Ruderverein für jeden Arbeitsdienst (5 x jährlich) den er nicht leistet 10 €.Ich finde diese Regelung auch nicht schlecht.
    Kinder müssen erst lernen, daß der Umgang mit Pferden auch Pflichten hat. Da könnte sein, daß sich dann die Spreu vom Weizen trennt. Das halte ich nur für gut. Mütter, die ihre Kinder „abladen“ finde ich sowieso ätzend! :kotz:
    Sich von einer RL unter Druck setzen zu lassen, daß sie aufhört, wenn kein neues Pony kommt – sehr fragwürdig! Ist sie so klasse, daß man sie halten muss? Ansonsten – Reisende soll man nicht aufhalten. 😀

    Das klingt jetzt vielleicht ein bißchen drastisch, aber gerade ein Verein erfordert eine gute Organisation, damit nicht die Arbeit immer an den gleichen Leuten hängen bleibt und alle sollten am selben Strang ziehen.

    Wie war das noch? Das Leben ist kein Ponyhof! :blinzel:

    LG Susanne

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Bei uns im Verein muss jeder Privatpferdereiter zwischen 14 und 60 Jahren 15 Arbeitsstunden pro Jahr leisten, die in einer Arbeitskarte eingetragen und von den Verantwortliche jeweils abgezeichnet werden müssen. Für jede nicht geleistete Stunde werden 10 € berechnet.

  • Avatar geestprinzessin sagt:

    @Hannes und @Mosquetero: Ja, für nicht geleistete Arbeitsstunden muss bei uns auch gezahlt werden. Kinder sind allerdings nicht betroffen – die werden geschont :panik: . Wer will denn schon in jungen Jahren lernen, wie man einen Besen anfassen muss???

    Und ein RL, der uns unter Druck setzt, kann meinetwegen auch reisen. Aber angeblich gibt es ja so wenige RLs, dass man die mit Samthandschuhen anfassen muss.

    Naja, ich schaue mal, wie es weitergeht. Zumindest habe ich heute gehört, dass das neue Pony ganz toll sein soll – kann sich aber in ein paar Wochen wieder ändern.

    Erstmal vielen lieben Dank für Eure Antworten. :ja:

  • Avatar Gambassi sagt:

    Hm, der Verein, in dem ich bin kostet glaub ich 120€ Jahresgebühr. Eine Unterrichtsstunde auf Schulpferden kostet 12 Euro. Qualität sehr unterschiedlich, als ich dort noch unterrichtet hab, hatte ich höchstens fünf Reiter in der Stunde, lieber zwei oder drei. Normal sind dort aber eher Stunden mit zehn oder elf Reitschülern. An den Schulpferden gibt es ansonsten noch Reitbeteiligungen, 60€ für 2x die Woche (Unterricht dann für den halben Preis) und 120€ für 3-4 mal.

    Arbeitsstunden müssen auch abgeleistet werden, für 14-17 Jährige 15 Stunden/Jahr, für über 17 jährige 25, jede nciht abgelesitete Stunde kostet 10 €

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    Bei unserem Verein ist die Qualität auch sehr unterschiedlich. Häufig unterrichten Jugendliche kleinere Kinder. Die nehmen dann vielleicht so ca. 15 € die Stunde geteilt durch die Anzahl der Reiter. Als ich dort Unterricht genommen hatte waren wir zu fünft. Da zahl ich aber lieber mehr Geld und habe dann auch entsprechend mehr Aufmerksamkeit und werde korrigiert. Ich finde soetwas ist keine Dauerlösung, denn weiter kommt man dadurch nur bedingt.
    Zusätzlich ist meine ich eine oder vielleicht sind es nun auch zwei Reitlehrer da. Die nehmen glaube ich auch 20 € die Stunde. Als ich bei ihr Unterricht hatte waren wir zu zweit, das war super. Aber wenn es Kinder sind, kommt es auch schon vor, dass es eben 4-6 sind.
    Dazu kam bis vor kurzem noch eine Aufnahmegebühr von 250€, die jetzt abgeschafft wurde (juhuu, ich kann endlich eintreten 😉 ) und eine Jahresbeitrag von ca. 20 €. An Turnieren ist man dann auch zum Helferdienst eingeteilt und ansonsten was eben so anfällt.

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