Ungleiche Steigbügel- trotzdem fühlt es sich richtig an

By Juliafientje | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Hallo,

ich hatte heute morgen Reitstunde und warum auch immer, aber es ist heute erst aufgefallen das mein rechter Steigbügel ca. 1 cm länger war als der linke. Mir ist es nie aufgefallen weil es sich immer „richtig“ angefühlt hat.

Nur meinte meine RL dann ich solle die mal gleich lang machen und sie sagte ich würde auch von der Hüfte her jetzt besser und gerader sitzen. ABER, mir tat die ganze Stunde mein rechter Oberschenkel weh, bzw. meine Leiste. Und jetzt fühlt es sich immer noch wie Muskelkater an. Und auch vom Gefühl her als ich geritten bin fühlte sich der rechte Steigbügel einfach zu kurz an.

Problm jetzt: Wenn ich beide Bügel gleich lang hab, dann fühlt es sich falsch an und ich unangenehm. Habe ich den rchten länger fühlt es sich richtig an, aber laut RL sitze ich dann nicht hundert Prozentig gerade…Nur ich reite schon ewig mit den Bügeln und hatte nie Probleme, jetzt tuts weh… :denk:

Soll ich lieber wieder so reiten wie vorher ode erst mal versuchen obs besser wird? Vielleich habe sich meine Muskeln einfach an das rechts etwas länger gewöhnt und müssen sich umgewöhnen?
Hat jemand ein ähnliches Problem? :nix:

Eine schiefe Hüfte habe ich nicht…

  • Avatar Campera sagt:

    Mein einer Bügel ist auch ein Stückchen länger wie der andere. Anders fühle ich mich auch nicht wohl. Aber mein eines Bein ist auch wohl minimal länger. Das merke ich zumindest bei meinen Jeans. Denke oder hoffe mal, dass es normal ist und jeder Mensch unterschiedlich lange Beine hat (in Maßen natürlich, also nicht auffällig). Daher denke ich kommt das auch mit den unterschiedlichen Bügeln :denk:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Moins,
    kenne ich – nur anders herum: Weil ich nicht ganz mittig saß, hat mir jemand den Tipp gegeben, doch die Steigbügel ungleich zu verschnallen. Was übrigens eine echte Mogelpackung ist, aber das nur nebenbei. Auf alle Fälle hatte ich auch Umgewöhnungsprobleme nebst Muskelkater, als ich die Bügel wieder gleich lang gestellt habe – da muss man einfach durch, das gibt sich 🙂
    Ist leider so: Nicht alles, was sich richtig anfühlt, ist auch richtig 😀 😀

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Mein Tipp:

    Besuch beim Orthopäden.

    Vielleicht hast Du einen leichten Beckenschiefstand , bedingt durch eine Blockade im ISG , oder ein Bein ist tatsächlich etwas länger als das Andere oder oder oder…

    Wenn das alles nicht zutrifft:
    Klar, tut Dir die ungewohnte Haltung erstmal weh und verursacht Dir Muskelkater , schließlich ist Dein Körper eine andere , wenn auch falsche , Haltung im Sattel gewöhnt.

    LG,Melanie

  • Avatar Punzel sagt:

    Ich hab das Problem auch, aber es liegt daran, das ich mein linkes Bein 8mm kürzer ist. Ist nicht viel aber lässt mich manchmal komisch da oben drauf fühlen.. :doh:
    Ich hab früher auch Einlagen tragen müssen.. müsste ich heute auch noch.. müsste :rolleyes:

    Am besten mal zum Orthopäden.. der kann dir weiterhelfen 🙂

  • Avatar andrea-jack-russel sagt:

    Kann da Melanie nur zustimmen . :thumbsup:
    Ein Osteo ist keine schlechte Idee.
    Dadurch , dass ich meinen Youngster anreite hatte ich vorher beschlossen , mal zum Arzt zu gehen. Hatte nämlich auch immer das Gefühl ein Bein ist länger.
    Tja, 8 eingerenkte Wirbel und einen festgestellten Beckenschiefstand später, habe ich nun immer noch beim Reiten Muskelkater, z. T. sogar Nackenschmerzen , da sich meine ganze Muskulatur und Körperhaltung verändert hat.
    Am 4.3. muss ich noch mal zur Kontrolle und hoffe , dass alle Wirbel gehalten haben.

    Vorher hatte ich eigentlich nie Muskelkater nach dem Reiten . Seitdem bei meinem Youngster immer, obwohl ich den immer nur kurz reite und bei unserem anderen Pferd, wenn ich Seitengänge übe.

  • Avatar maurits sagt:

    seit mich ein fähiger Physiotherapeut mal begradigte, ist der angebliche „Beckenschiefstand“ weg.
    Oftmals ist die Muskulatur einseitig verspannter, was dann eine Schiefstellung des Beckens bewirkt.

    lg
    maurits

  • Avatar Squeegy sagt:

    Ich mach mir den rechten mit Absicht ein Loch länger, weil das Bein etwas länger ist (Ich glaube auch Beckenschiefstand, weiss es aber nicht mehr).
    Wenn ich das nicht tue, tut mir der rechte Fuß weh und generell ist es unbequem.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Bei mir war es der Fall, dass nicht ich, sondern mein Pferd schief war.
    Darum sich vielleicht mal hinter das Pferd stellen
    und mal schauen, wie gerade die Wirbelsäule ist. 😀

    LG

    Heidi

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Hmm…denke das meine Beine gleich lang sind, das kann man ja selbst nachmessen denke ich.

    Wegen der Hüfte denke ich auch nich das die schief ist aber ich werde bei meinem nächsten Physiobesuch mal nachfragen oder ansonsten zum Orthopäden gehen.

    Werds jetzt erst mal ne Zeit mit den gleichlangen Bügeln versuchen….viellicht gewöhnen sich meine Muskeln etc. ja dran…

    Pferd schief denke ich nicht, denn Ostheopath war vor ner Woche erst da und alles i.O….
    Menno, immer was anderes.

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich frag jetzt einfach mal dumm: Liegt der Sattel richtig mittig und sind die Bügelriemen gleich lang?

  • Avatar dat ninalein sagt:

    hallöchen,

    selber messen bringt dir nur dann was, wenn du anatomische und physiologische beinlänge misst, die eine ist nun einmal die, die von deiner anatomie her vorhanden ist und nicht zu ändern, häufig nach hüftops, also wenn ein neues hüftgelenk eingesetzt wurde – da gehe ich ja jetzt mal nicht von aus 🙂
    die physiologische beinlänge gibt dir an, ob du eben auch physiologisch, also von den muskeln her oder eben durch blockaden, gerade oder nicht gerade bist, an der läßt sich, bei einer blockade etwas machen.
    ganz fatal bei so etwas, wenn jemand nicht richtig misst und es werden dann die ach so gerne hergenommen einlegsohlen genommen, kann sich die physiologische schiefe noch verstärken, bei der anatomischen ungleichheit ist sie sinnvoll, weil ja nicht mehr veränderbar, ok, es sei denn, du läßt dein bein kürzen.

    andrea, hast du dich nur enrenken lassen, oder danach noch anwendungen bekommen, sprich kg oder manuelle therapie? meist ist es nämlich so, dass nur einrenken nichts bringt, da die muskeln die knochen wieder sehr sehr schnell in die alte gewohnte, leider blockierende, richtung ziehen.

    was auch sein kann, man soll ja die bügelriemen ab und an tauschen, vielleicht waren deine bügel in dem sinne ja mal gleich lang und du hast die eine seite eben mehr beansprucht, duch mehr austreten und dadurch unterschiede in den bügelriemen bekommen – nur so eine idee.

    einen lieben gruß

    nina

  • Helios Helios sagt:

    Seit bei mir die Blockade in der Hüfte rechts gefunden und behoben wurde, habe ich nun wieder 2 gleichlange Beine und die Schulterschmerzen wurden bedeutend besser. Allerdings habe ich seither auch beim Reiten rechts verstärkt Schmerzen in der Leiste und Muskelkater. Der Körper muß sich wohl erst an diese richtige Hüftstellung gewöhnen. Ich hoffe, es gibt sich mit der Zeit.

    Lass Dich doch mal von einem Physio durchchecken, meine Orthopäde hat diese Blockade nämlich auch nicht gesehen :nix:

  • Avatar bodenschula sagt:

    Hallo,

    Du kannst Deine Beinlänge nicht selbst messen. Deine Beine sind immer (fast) gleich lang. Das Problem ist, wie schon oft in den vorigen Beiträgen erwähnt, ein Beckenschiefstand.

    Du kannst aber jemanden um Hilfe bitten, um einen evtl. „Beinlängenunterschied“ festzustellen. Lege Dich auf einen ebenen Untergrund, ohne Kissen oder ähnliches. Bitte nun jemanden, Deine lockeren, durchgestreckten Beine an den Versen ohne zu ziehen im Winkel von 45 Grad, je nach Beweglichkeit auch mehr, hochzunehmen. Wenn Du dann auf Deine Versen schaust wirst Du sehen, dass Deine Beine unterschiedlich lang sind. Diese Ungleichheit kommt nicht von den Beinen, sondern ausder Hüfte/ISG. Dies kommt z. B. vom Beine überschlagen, das ist totales Gift. Je länger Du diesen Unterschied hattest, desto mehr wird auch Deine Muskulatur unterschiedlich ausgeprägt sein; denn die muss Deine Schiefe nach oben hin wieder ausgleichen.

    Ich kenne mich ein bisschen auf dem Gebiet aus und kann Dir raten, Dir einen Dorn-Therapeuten, einen Osteopathen oder ähnliches zu suchen.

    Lass Dir auf keinen Fall Einlegesohlen verpassen, die sind nur sinnvoll, wenn die Beine tatsächlich unterschiedliche lang sind aufgrund eines Bruches. Ein Orthopäde wird Dir nicht weiterhelfen können.

    Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte und wünsche Dir eine gute Besserung.

    LG

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Hmm was es alles gibt bzw. geben kann…

    Wie gesagt, beim nächsten Physio Termin frage ich ihn mal…

    Schon mal danke für eure Antworten.

    Ich hoffe jetzt erst einmal, dass ich mich einfach nur sehr an diese „ungleichen“ Bügl gewöhnt habe und es jetzt deswegen unangenehm ist.

    Der Sattel liegt auf jeden Fall mittig und ansich sin auch die Bügelriemen gleich…sind recht neu.

    Werd noch mal gnau nachgucken.

    LG
    Janina

  • Avatar andrea-jack-russel sagt:

    @Nina: Ich habe mir nach dem Einrecken ein paar Sport-Übungen direkt für mein Problem mit dem Osteo abgestimmt.
    Dadurch , dass ich schon jahrelang mit den ausgerenkten Wirbeln und dem Beckenschiefstand schmerzfrei rumgelatscht bin, hat mir der Osteo direkt gesagt , dass ich wohl noch recht lange Spaß beim Reiten daran hätte.
    Es wird auch von mal zu mal besser mit den Nacken -und Rückenschmerzen.
    Außerdem ist das Wichtigste , dass Bailador gesund und zufrieden unter mir läuft.
    Das er dieses macht hat er mir heute gezeigt. Ich bin grade nicht von meinem Pferd , sondern von Wolke 7 abgestiegen .Es war einfach fantastisch , wie er lief :hurra: :love:
    @Janina: Ich war Anfang Januar zum Einrenken und wie beschrieben , hab ich jetzt noch Muskelkater etc. . Muskulatur umzuarbeiten dauert einfach……..

    LG Andrea

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