Ungarischer Vorstehhund – Labradormix

By Caro86 | Allgemeines über Hunde

Hallo!!

Kennt jemand diese Mischung?? Wir suchen schon lange einen Hund und da bin ich jetzt per Zufall auf diese Mischung gestoßen. Jetzt würde mich einfach mal interessieren ob jemand, speziell was über den Ungarischen Vorstehhund weiß? Laut Züchter soll der Hund keinerlei Jagdtrieb haben und ein absoluter Familienhund sein.

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Liebe Grüße
Carolin

  • Red Setter sagt:

    Hallo!!

    Kennt jemand diese Mischung?? Wir suchen schon lange einen Hund und da bin ich jetzt per Zufall auf diese Mischung gestoßen. Jetzt würde mich einfach mal interessieren ob jemand, speziell was über den Ungarischen Vorstehhund weiß? Laut Züchter soll der Hund keinerlei Jagdtrieb haben und ein absoluter Familienhund sein.

    Liebe Grüße
    Carolin

    Wie alt ist der Hund denn, dass der „Züchter“ (komische Mischung für einen richtigen Züchter) – schon sagen kann, dass der Hund keinen Jagdtrieb hat? Die meisten Hunde legen doch erst mit 1.5 oder später richtig los… Dass eine Mischung aus zwei Jagdhunden keinen Jagdtrieb hat, halte ich auch für eher unwahrscheinlich…

    Hunde völlig ohne Jagdtrieb sind sowieso extrem selten, egal welcher Rasse oder Mix.

    Ungarische Vorstehhunde sind auch in Deutschland mittlerweile wahrscheinlich bekannter unter dem Namen Magyar Vizsla. Sind tolle Hunde! WENN man sie richtig auslasten und erziehen kann! Sie neigen dazu nervös zu sein und haben durchaus mannschärfe! Es gibt noch eine richtige Leistungszucht mit vielen, vielen Züchtern, die nur in Jägerhand abgeben – das sind also Vollblutjagdhunde! Die wollen Arbeiten!

    Eine Freundin von mir hier in Südafrika hat zwei Viszlas (der ein kommt direkt aus Ungarn, der andere aus GB). Ganz tolle Hunde. Sehr ruhig und angenehm im Haus. ABER die werden gearbeitet. Und das jeden Tag. Die beiden gehen zwar nicht zur jagd, gehen aber täglich große Runden joggen und sind 4 Mal die Woche beim Agility.

  • SCHORSCH sagt:

    Enzo´s bester Freund ist ein Viszla. Im Vergleich zu unserem Jagdhund war er sehr gut und einfach zu erziehen (Vorsteher sind ja auch Teamplayer mit dem Jäger!) Aber : er ist SEHR temperamentvoll und braucht sehr viel Beschäftigung- sowohl für den Kopf als auch für den Body-sprich Bewegung!!
    Da ist Enzo eine Schlaftablette gegen …
    Vor Enzo hatte ich eine Labi- Mix die haben diesen Willtoplease – gehorchen gerne, wollen gefallen. könnte ne gute Mischung sein, aber sicher kein Hund für bequeme Menschen!!

  • Wumba sagt:

    Was soll das denn bitte für ein „Züchter“ sein, der verschiedene Rassen verpaart? ?(

    Zu Deiner Frage:
    Die Vizslas können wirklich tolle Hunde sein und auch super in der Familie leben (ich kenne eine Hündin, die ist prima gelungen.). Aber zum einen hängt das immer vom jeweiligen Exemplar ab und zum anderen sind es natürlich Jagdgebrauchshunde. Du kannst also einen mit weniger Jagdtrieb erwischen (der vielleicht auch schon entsprechend selektiert gezogen ist) oder einen, der eine deutlichere und konsequentere Führung braucht. :nix: I.d.R. sagt man diesen Hunden nach, dass sie wirkliche Konsequenz und in den meisten Fällen viel Zeit/Arbeit fordern. Aus gediegener Zucht gehen sie auch meist an Jäger und es nicht so einfach ranzukommen, weil sie eben dann u.U. eben nicht mehr ganz so einfach zu Führen sind.

    Mit Labrador x Vizsla kreuzt man zwei Jagdhunde. Auch wenn die heute vielfach als Familienhunde gehalten werden, waren die mal für was anderes bestimmt. Aber wir das nun mal heute so ist. Die Rasse werden ja zumeist nicht mehr entsprechend eingesetzt. Je nach Linie und Hund muss man sich dann halt mehr oder weniger erarbeiten. Ob da zwei Familienschnarcher als Elterntiere genommen wurden und wie die anderen Welpen geworden sind, sollte sich ja rausbekommen lassen.

  • Andrea S sagt:

    Viszlas sind tolle Hunde. Ich habe auch einige Zeit mit so einem Exemplar geliebäugelt, weil die, die ich kenne, einfach richtige Seelchen sind :love:

    Aber, ein Viszla braucht Arbeit, richtig Arbeit. Da genügt das auf dem Hof frei rumlaufen und mal Spazierengehen nicht.
    Die Brauchen geistig und körperlich anspruchsvolle Beschäftigung. Sonst ist es nämlich mitdem „Seelchen“ auch schnell mal vorbei.
    Und da ich den ganzen Tag nicht zuhause bin und der Hund tagsüber bei meinen Eltern unterfordert wäre, habe ich Abstand davon genommen.

  • SCHORSCH sagt:

    ach ja vergessen :doh: : der Laszlo , Enzos Freund jagt garnicht….. :tuete:
    wird aber 3x so viel bespasst wie Enzo! (Kindersatz)

  • Caro86 sagt:

    Vielen Dank schon mal für die vielen schnellen Antworten!!

    Also ein richtiger Züchter ist das nicht. Ich weiß auch noch nicht allzuviel über die Eltern, fahre da in 3 Wochen mal hin und schau mir die Eltern einfach mal an und sprech mit den Besitzern. Eine gute Freundin von mir hat einen aus dem Wurf vom letzten Jahr und ist absolut überzeugt von dem Hund!

    Danke trotzdem für die Antworten!

  • Red Setter sagt:

    für mich käme kein Hund von einem Vermehrer in Frage, der behauptet seine Nachzucht hätte absolut keinen Jagdtrieb! Das ist einfach absoluter Blödsinn. Es gibt selten Hunde, die von sich aus sehr wenig bis keinen Jagdtrieb haben (der Rest ist zu großen Teilen erziehungssache), aber das kann Dir bei keiner Anpaarung dieser Welt jemand garantieren!

    So eine Aussage finde ich zutiefst unseriös und wurde schon alleine auf Grund dieser Aussage vermuten, dass so ein Vermehrer mit allen Mitteln versucht seine Welpen an den Mann oder die Frau zu bringen und/oder überhaupt keine Ahnung von Hunden hat.

    Bei der Mischung kann ich mir vorstellen, dass durchaus nette Hunde dabei herauskommen könnten… ich würde aber weiter nach einem guten Züchter oder nach einem verantwortungsvollen Hobby-„Vermehrer“ suchen oder mal beim Tierschutz gucken.

    Deutschland ist voll mit netten Hunden aus guten Aufzuchten, oder aus zweiter Hand – da muss man nun wirklich keine Vermehrer unterstützen bei denen man nicht ein uneingeschränkt gutes Gefühl hat.

  • Milli sagt:

    Also das ist echt schwachsinnig! Ob ein Hund Jagdtrieb hat oder nicht, hängt nicht nur von der Rasse ab.
    Das kann nur PRO Tier gesehen werden.
    Einigen ist es halt in die Wiege gelegt -diese beiden Rassen zählen definitiv zu „arbeiten“!

    Überlege dir sehr gut, wie viel Zeit du deinem Hund schenken kannst. Sinnvolle Zeit zur Beschäftigung. Vor allem Kopfmäßig, denn beide Rassen sind sehr schlau und wollen gefordert und gefördert werden. Es sind reine Arbeitshunde. Nicht um sonst sind so viele „Jagdhunde“ zur Vermittlung im Netz.

    Du solltest auf jeden Fall eine Kopf- und eine körperliche Beschäftigung finden. Z. B. Trailen und Canicross

  • Christl sagt:

    Hey Caro,

    ich kenne auch zwei Viszlas. Tolle Hunde. Werden aber beide jagdlich geführt. Wobei der Jäger, der sie führt sich manchmal etwas mehr jagdtrieb wünschen würde. Die beiden wären als Familienhund mit Auslastung über einen Hundesport oder sonstiger geistiger und körperlicher Beschäftigung durchaus zufrieden.

    Trotzdem kann man das, wie meine Vorschreiber schon erwähnt haben, nicht pauschalisieren. Du kannst einen aus dem Wurf erwischen, der die jagdllichen Eigenschaften vom Labrador und vom Viszla hat. Was nicht heißt, dass man den dann nicht mehr händeln kann. Ist dann einfach viel Arbeit.

    Mich würde aber auch stutzig machen, dass ein „Züchter“ gleich zwei mal diese Mischung züchtet. So etwas kann mal passieren, gar keine Frage, wenn die Hunde dann noch gut aufgezogen werden, seh ich da auch kein Problem darin. Wenn er aber diesen Wurf wiederholt, dann hört es sich für mich auch eher nach einem „Vermehrer“ an, der Geld daraus ziehen möchte. Er umgeht somit die teuren Zuchtuntersuchungen, die über den VDH notwendig sind.
    Sind die Hunde gesundheitlich überprüft? HD und Augenkrankheiten usw.? Lass dir bitte die Untersuchungsergebnisse zeigen (sagen kann er viel). Frag nach, warum er gleich zwei Mal diese Mischung züchtet. Das ist schon komisch.

    Für mich wäre die Mischung interessant, weil es beides tolle Rassen sind, aber ich würde nie nie nie bei solch einem „Züchter“ einen Hund kaufen. Schau dir den Züchter und die Eltern an, solange die Welpen noch nicht da sind, sonst hast du eh verloren. Und nimm am Besten jemand mit, der sich eine „neutrale“ Meinung bilden kann und dich dann auch auf Missstände hinweist. Man ist in solchen Momenten sehr emotional und übersieht solche Dinge gerne. 😉

    Viel Glück!

    Christl

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