Überlegungen zum Sitz des Reiters

By testadmin | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

@sabrell: findest Du meine Schenkel bei diesem Video ok. so? ich frage nur, weil es für mich gefühlt schon sehr viel Arbeit war mit dem Bein…..wäre nett, Danke.

http://www.youtube.com/watch?v=YAa2j2j7PA4&feature=youtu.be

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  • GidranX GidranX sagt:

    Auch wenn ich nicht Sigi bin, darf ich trotzdem was sagen?.. :daumen:
    Also davon mal abgesehen, dass es sich bei Dir ja nun eher um kleinere Korrekturen handelt.. :rolleyes: finde ich insgesamt Deinen Sitz noch etwas zu aktiv. Du stehst deutlich auf, kann man in der Zeitlupe gut sehen das Du das Becken nach vorne drückst, statt Dich nur „anschubsen zu lassen“. Dein Bein wird unruhiger als es sein müsste und Du treibst mehr als notwendig in dem Du die Waden zu sehr ans Pferd presst bein einsitzen *find* Du ziehst die Kniee dabei/dadurch hoch und verlierst somit die nach unten durchfedernde Ferse. Ich würde mal schauen was passiert, wenn Du die Bügel ein Loch länger schnallst.. Du Dich also in den Bügeln nicht mehr so aus dem Sattel rausdrücken kannst..

  • sabrell sagt:

    Deinen Sitz noch etwas zu aktiv. Du stehst deutlich auf, kann man in der Zeitlupe gut sehen das Du das Becken nach vorne drückst, statt Dich nur „anschubsen zu lassen“. Dein Bein wird unruhiger als es sein müsste und Du treibst mehr als notwendig in dem Du die Waden zu sehr ans Pferd presst bein einsitzen *find* Du ziehst die Kniee dabei/dadurch hoch und verlierst somit die nach unten durchfedernde Ferse. Ich würde mal schauen was passiert, wenn Du die Bügel ein Loch länger schnallst.. Du Dich also in den Bügeln nicht mehr so aus dem Sattel rausdrücken kannst..

    Gidran sagte das Wesentliche ja schon, ergänzend dazu, nur aufs Bein bezogen: auf gar keinen Fall die Bügel länger, dann stehst Du vermutlich noch mehr auf den Zehenspitzen.
    Und das Bein, samt Knie muss weiter zurück. Hart, aber nicht zu ändern 🙂

    NB:
    Dein fast erotisches Verhältnis zum inneren Zügel ist ziemlich beeindruckend 😉
    Und .. Konterstellung ohne durchfühlenden inneren Schenkel macht nicht viel Sinn.

  • nisenase sagt:

    mein erotische Gefühl zum inneren Zügel wurde die letzten 2 Wochen wesentlich weniger. Schenkel – Genau DAS Gefühl hatte ich bei dem Ritt auch, dass es zuviel war. einfach zu aktiv….. Guck mal hier http://www.myvideo.de/watch/3663307/Xanadu

  • jaara2008 sagt:

    Hmmm, ich habe mich ja erst gefragt, ob ich das Ganze vielleicht bei „menschliche Leiden“ einstellen soll… :denk: :rolleyes: :ostern:

    Nein, ohne Quatsch, angeregt von dem Takt-Fred mache ich mir gerade so meine Gedanken: Hier sind ja ein paar Leute, die offensichtlich mit einem sehr guten Sitz gesegnet sind bzw. sich diesen in langjährigen Bemühungen angeeignet haben. Bei mir wiederum ist es so, dass ich in Jugendzeiten stets für meinen Sitz hochgelobt wurde – es fiel mir vielleicht auch ein Stück weit zu, da ich schmal und langbeinig bin. Anschließend gab es ca. 15 Jahre, in denen ich nur noch im Wald rumgejückelt bin, einige Jahre davon auch nur ohne Sattel. Seit ich jetzt wieder mehr Dressur reite und auch wieder Unterricht nehme, fällt auf, dass mein Sitz auch nicht mehr das ist, was er mal war. :motz:

    Seit einem Dreivierteljahr bilde ich das Kaltblut von Freunden aus. Hier bin ich oft so konzentriert auf Hilfengebung und Reaktion des Pferdes, dass ich meinen Sitz arg vernachlässige. Nach dem Motto: „Wenn das Pferd erst mal ordentlich läuft, kann ich mich ja auch wieder ordentlich hinsetzen.“ :look: :daumen: Dass das vollkommener Schwachsinn ist und im Gegenteil genau umgekehrt funktioniert, ist mir schon klar. Ich weiß, dass ich an meinem Sitz arbeiten muss. Deshalb meine Frage: Kann man auch im etwas fortgeschrittenerem Alter noch was tun und wenn ja, was. Das Problem ist, dass ich nur ein Mal pro Woche und oft auch nur ein Mal alle zwei Wochen unter Aufsicht reite. Die restliche Zeit wurschtele ich so vor mich hin, und auch wenn ich mir meine bekannten Fehler immer wieder bewusst mache, ist eine Korrektur von außen und auf den Punkt natürlich besser.

    Ideen? Wie macht Ihr das? Ich bin gespannt!

  • sabrell sagt:

    Sorry, Video läuft bei mir nicht. Mein Rechner hat eine mental bedingte Abneigung gegen myvideo 🙂

    edit: Kommando zurück – läuft.

    Sieht auch besser aus. Auf diesem Pferd.
    Und trotzdem … Beine zurück 🙂 .. und freundlicher mit der Hand. Das Maul ist die Referenz Deiner Hand, nicht der Wunsch, diese ruhig zu halten.

  • Dinah sagt:

    Und das Bein, samt Knie muss weiter zurück. Hart, aber nicht zu ändern 🙂

    … ja, das ist soooo schwer 🙁 Nicht schieben, lockeres Bein, das ganze bitte noch etwas weiter nach hinten….

    Mein Reitlehrer hats da auch nicht leicht mit mir :whistling: , gell Sigi 😀

    Grüße vom kleinen, braunen Stehmähnenpferd 😉

  • sabrell sagt:

    Grüße vom kleinen, braunen Stehmähnenpferd 😉

    Grüß zurück 🙂

  • Cubano9 sagt:

    Fortgeschrittenes Alter, pruuuuust – Du Küken 😀
    Aber um Deine Frage zu beantworten: Ja, kann man. Wie im Takt-Thread bereits geschrieben, kriege ich seit einem halben Jahr RU von meinem Kerl, der eigentlich erst mal nur zwei Dinge beinhaltet: Sitz und Einwirkung, Einwirkung und Sitz 😀
    Meine Baustellen waren: Neigung zum Stuhlsitz und zum klemmig sitzen, Jungpferdesitzhaltung (die habe ich mir echt auf Frax angewöhnt), unruhiges Bein, zu tiefe Hand, zu sehr am inneren Zügel und fummeln. Wenn man das so liest, hört sich das ziemlich desaströs an, aber so schlimm war es eigentlich auf Videos gar nicht. Dachte ich: Bis ich halt anfing, überhaupt nicht mehr aufs Pferd zu achten, sondern nur noch auf mich.
    Resultat nach einem halben Jahr: Verbesserung aller Baustellen um 80%, jetzt sind wir beim Feintuning angekommen.
    Wie ich das bewerkstellige: Indem ich durchschnittlich ein Mal in der Woche Unterricht habe (ulkigerweise schaffen wir das tatsächlich nicht öfter) und die dort gemachten Korrekturen wirklich jeden Tag aufs Neue in die Tat umsetze. Das ist am Anfang wirklich höllisch schwer (ich erinnere mich noch mit Grausen an den furchbaren Muskelkater an der Hüfte AUSSEN :motz: ), aber es wurde von Tag zu Tag leichter. Mittlerweile macht sich das an Kleinigkeiten bemerkbar, die ich aber für extrem wichtig halte: Zum Beispiel daran, dass es mir tatsächlich gelingt, Zirkel und Volten mit WIRKLICH parallel zueinander stehenden Händen zu reiten und nicht innen mehr auf dem Zügel zu haben. Oder dass ich völlig easy ins SW gleiten kann. Am Pferd merke ich das übrigens auch sehr deutlich: Dadurch, dass Sitz und Zügelführung deutlich besser sind, sitze ich dem nicht mehr so auf der Schulter, der kann den Widerrist und somit den Rücken besser aufwölben und vor allem der Galopp hat sich deutlich verbessert. Das allerdings gilt nur für meine guten Tage – Rückfälle gibt es auch. Z.B. wenn ich am WE nach drei Wochen wetterbedingter Reitpause wieder anfange… :red:

  • Watson Watson sagt:

    Neigung zum Stuhlsitz und zum klemmig sitzen

    unruhiges Bein

    zu tiefe Hand

    ich erinnere mich noch mit Grausen an den furchbaren Muskelkater an der Hüfte AUSSEN

    boar, führ mir doch nich alles vor Augen! Ich weiß ja, dass ich viel mehr üben muss ;(

  • jaara2008 sagt:

    Wie ich das bewerkstellige: Indem ich durchschnittlich ein Mal in der Woche Unterricht habe (ulkigerweise schaffen wir das tatsächlich nicht öfter)

    Ach, das ist interessant. Ich dachte nämlich zuerst, na, ist ja toll, klar, wenn man mit nem Reitlehrer zusammen ist, der einem dauernd hilft, ist das ja einfach. (Notiz: Könnte ja auch mal mit nem Reitlehrer zusammenkommen?!?! :denk: 8o )

    Nein, aber im Ernst, was ich dem entnehme, was Du schreibst (und was sich sehr motivierend anhört – jaaa, es ist alles möglich!): Dranbleiben! Das ist alles? Immer wieder dran denken, sich immer wieder selbst ermahnen. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass ich es immer erst bemerke, wenn es wieder schlecht ist. Zum Beispiel reite ich furchtbar gerne mit vorgeneigtem Oberkörper. Oder ich ziehe die Absätze hoch, wenn ich treibe. In dem Moment, in dem ich es bemerke, kann ich es korrigieren. Halbe Runde später ertappe ich mich dann das nächste Mal und so weiter. Seufz!

  • anchy anchy sagt:

    Nach wie vor glaube ich, dass man nicht jeden Menschen in das gleiche Schema pressen kann. Nicht jeder wird aufgrund seiner körperlichen Eigenheiten in diese Schablone passen können, aber dennoch vielleicht effektiv einwirken, weil er kompensatorisch das eine mit dem anderen ausgleicht.
    Ich wehre mich so ein wenig gegen so ein starres Sitzkorsett, weil es schnell krampfig werden kann.

    Wenn ich z.B an meinen leicht nach aussen stehenden Fußspitzen arbeite, verkrampfe ich in der Hüfte, blockiere mein Pferd und ich bin wirklich kein steifer Mensch.

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich dem Sitz keine Priorität einräume, im Gegenteil, aber ich denke, dass jeder Mensch seinen für ihn effekten Sitz finden muß, entsprechend seinen körperlichen Möglichkeiten und -vor allem- in einem gewissen Rahmen.
    Aber, dieser Rahmen muß schon Spielräume für physiologische Besonderheiten lassen.

    Anchy

  • jaara2008 sagt:

    Anchy, ich denke, das ist auf jeden Fall richtig. Aber hochgezogene Absätze (zum Beispiel) sind halt Mist, egal ob ich groß-klein-dick-dünn bin. Was tue ich dagegen? So meinte ich meine Frage.

  • anchy anchy sagt:

    Jaara, klar!! Das meine ich ja auch mit dem „Rahmen“ in dem sich der Sitz bewegen darf.

  • nisenase sagt:

    jetzt mal zu meinem anscheinend bestehenden Problem, der Bein zurück Methode……ich habe mir die pauschen am sattel abgemacht, denn ich kann mit zurückliegendem Bein nicht reiten, sorry, dann kann ich nimmer sitzen. Es gibt ein Video, da sitz ich auf Pazo in „Bombenstimmung“ auf nem Sattel, der die Pauschen noch hatte. Da ging gar nix. Da komm ich gar nicht zum sitzen. Es tut mir leid, aber anscheinend lässt meine Anatomie das nicht zu. ?! Soll es ja tatsächlich geben…..
    wenn ich sie aktiv zurücknehmen würde, sitze ich nicht mehr auf dem sog. „Sitzdreieck“. Anders kann ich es nicht formulieren. Gerade vorletzte Woche hat mir der FN Trainer meine Beine genommen und nach hinten gelegt, es geht aber nicht. Ich habs versucht. 🙁 Bin wohl zu alt oder zu verbaut?

  • Cubano9 sagt:

    Hmm, da bin ich mittlerweile anderer Meinung. Aber das liegt daran, dass ich die Korrekturen auch umsetzen konnte, selbst wenn es größere Quälerei war.
    Den Sitz des Reiters gibt eigentlich nur einer vor: das Pferd.
    Wenn ich aber NICHT mit ihm in Balance bin, sprich die klassische Lotrechte Schulter-Hüfte-Absatz erreiche, werde ich dem Pferd viele Dinge unnötig schwer machen. Wer beispielsweise eine Neigung zum Stuhlsitz hat, bringt automatisch mehr Last auf die Schulter und den Widerrist des Pferdes. Kommt dann z.B. noch eine tiefe Hand dazu, wird es total schwer für das Pferd, den Rücken überhaupt zum Schwingen zu bekommen.Und genau deshalb ist ein solcher Sitz NICHT effektiv.
    Eines der häufigsten Argumente, die ich höre, wenn es darum geht, das Bein ab Hüfte eine Handbreit nach hinten zu bringen: Ja, aber dann blockiert doch die Hüfte. Das stimmt definitiv so nicht. Was am Anfang irre schwer ist und auch unangenehm, ist lediglich, die ungedehnten Muskeln so zu dehnen, dass mir das auch möglich ist – dann blockiert nix. Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass das gleiche Muskelproblem auch die nach außen gedrehten Fußspitzen betrift -aber das weiß ich nicht genau.
    Ach ja; Und ich bin für einen Reiter steinalt, treibe NULL Ausgleichssport, habe einen Schreibtischjob und qualme wie ein Schlot. Wenn ich das schon hinkriege, sollten das andere ja wohl auch schaffen.
    Und eines habe ich nach dem halben Jahr klar erlebt: Wenn Du erst mal da durch bist durch die ersten Anfangsschwierigkeiten, bekommt Dein Sitz eine ganz andere Qualität, die sich unmittelbar aufs Pferd auswirkt.
    @Jaara: Hochgezogene Absätze sind u.a. ebenfalls ein Dehnungsproblem. Und ein Problem des hochgezogenen und klemmenden Knies. Versuch mal, Dein Gewicht auf die hintere Steigbügelkante zu verlagern – dazu natürlich das Sitzprogramm, dass der Kerl im Takt-Thread beschrieben hat…

  • nisenase sagt:

    ich bin jetzt mal ganz mutig und stelle das hier ein…..
    das passiert, wenn ich versuche mein Bein zurückzunehmen….grusel alles geht flöten…..
    und auf dem zweiten sitze ich so, wie ich eben sitze
    auf dem dritten Bild finde ich eigentlich, dass das Bein ganz schön weit hinten ist…..
    Gott sei Dank nehme ich nun ständig Unterricht……

  • GidranX GidranX sagt:

    Bin wohl zu alt oder zu verbaut?

    Nein, zu ungeübt.. 😀 Ist alles eine Frage der Dehnung und somit der Zeit..

  • Loreley78 sagt:

    Also als ich mit dem Reiten angefangen habe, hat man mir auch immer gesagt, dass ich einen perfekten Sitz hätte. Allerdings habe ich dann irgendwann aufgehört mit Untterricht und als dann die Familiengründung losging, war ich sowieso nur noch ein Freizeit-Wald-und-Wiesen-dappel-di-du-Reiter 😀 Dann ging mein damaliges Pferd auch in Rente und das was ich dann geritten bin, konnte ich an einer Hand abzählen. Naja, als ich mir dann meinen Traum mit meinem lang ersehnten PRE erfüllt habe, der dann auch noch jung war und noch gar nicht angeritten war, dachte ich mir, nun müsste ich mir mal etwas einfallen lassen :denk: Ich habe einen tollen Bereiter gefunden, der Esposa angeritten hat. Bevor es dann soweit war und ich Esposa holen konnte, ging ich ein bis zweimal in der Woche dort Unterricht nehmen. Als Esposa dann da war, habe ich sie so wie es zeitlich für mich ging mit meinem Bereiter zusammen angeritten. So konnten wir super zusammenwachsen :ja: Nun ist Esposa ein so feines Pferd, dass man gar nicht mehr falsch sitzen kann! Also sagt sie mir ganz genau, wenn ich irgendwas falsch mache 🙂 Sie ist mein bester Reitlehrer 😉 Wir bleiben natürlich auch dran mit einmal in der Woche Unterricht und üben, üben, üben. Also, dran bleiben und so oft wie es geht aufs Pferd. Mache ich mal eine etwas längere Pause, merke ich das sofort. Wenn dann die alten Knochen einrosten (ok, ok, alt…habe Probleme mit meinem ISG) und ich dadurch nicht richtig sitzen kann, dann läufts auch nicht rund :red: Als Reiter lernt man ja bekanntlicherweise nie aus 😉 LG

  • anchy anchy sagt:

    Den Sitz des Reiters gibt eigentlich nur einer vor: das Pferd

    Auch ja! Du sitzt auf einen tonnenartigen Rumpf mit kürzeren Beinen auch anders als auf einem sportlichen Pony. Wenn die Proportionen nicht zueinander passen kann man sich nur sitztechnisch einfummeln oder trennen.

    Anchy

  • nisenase sagt:

    ist jetzt zwar alles offtopic, aber kann hier vielleicht mal einer ein Video oder Bild von sich einstellen mit Beine hinten und schönem Sitz? und mir die Dehnung erklären, also WO genau die mir fehlt? Ich hab ein eckard Meyners Buch hier und wenn ich genau weiß wos mir fehlt kann ich ja turnen….müßte ja dann was mit Hüfte zu tun haben, denn seitlich kann ich dehnen bis fast runter in Spagat, und wenn ich Bein anwinkel und das andere nach hinten strecke, also so wie auf dem Bild, ist auch alle kein Ding. Ich dehne mich ja immer vor und nach dem joggen und kann mich auch überall extrem dehnen……

  • sabrell sagt:

    Aber, dieser Rahmen muß schon Spielräume für physiologische Besonderheiten lassen.

    Nö.
    Ausnahmen:
    – kürzere oder längere Bügel, weil die Beine des Reiters eben kurz oder lang sind
    – angepasste Handhaltung, die die Armproportionen berücksichtigt

    Was das „Krampfen“ angeht: na und? Üben, bis es besser wird.

    Entweder Du sitzt im Gleichgewicht, oder eben nicht. Und das tust Du eben nur und ausschließlich dann, wenn die Hacken unterm Po liegen. So als würdest Du mit leicht angewinkelten Knien stehen. Im Stuhlsitz steht es sich schlecht.

  • jaara2008 sagt:

    Zum Glück sitze ich ja mit laaangen Beinen auf dem Kalti, sonst wär es wahrscheinlich wirklich schwierig!

    Dabei fällt mir aber noch was ein: Wenn ich bei meiner Freundin in Holland bin, reite ich auch immer mal auf ihrem Pferd. Auf diesem Pferd, besser gesagt, in dessen Sattel, habe ich einen unglaublichen Stuhlsitz, den ich sonst überhaupt nicht habe! Das merke ich gar nicht so sehr, aber wenn ich dann Fotos sehe, gruselt es mich ehrlich! :pinch:

  • traumel traumel sagt:

    So als würdest Du mit leicht angewinkelten Knien stehen.

    😀 das predigt mir meine RL immer :tuete: „stellllll dir voooor du würdest… „

  • kuwi sagt:

    so? Schulter, Hüfte und Knie in einer Linie und dazu eine Haltung wie mit angewinkelten Knien stehend :ostern:

  • Patti sagt:

    Hmmm.

    Ich hab ja nun jahrelang ein Pferd geritten, mein Stutentier.
    Und hatte jahrelang mit’m Rundrücken zu kämpfen. Keine Ahnung, warum das so war, aber bei dem Pferd haben meine Schulterblätter immer ein Eigenleben entwickelt.
    Und ich hab da wirklich dran gearbeitet – es wurde etwas besser, aber immer noch mit ziemlicher Tendenz, wenn ich mich nicht ständig und andauernd selber ermahnt habe…

    Nun reite ich ja seit Juni letzten Jahres zudem meinen Fuchs.
    Komischerweise sitze ich auf dem ganz anders. Da hab ich das Problem mit dem runden Rücken nicht – jedenfalls lange nicht in der Form.
    Und beide Pferde haben denselben Sattel – also daran kann’s nicht liegen.

    Muss also doch irgendwie mit dem Pferd, der speziellen Mechanik oder keine Ahnung woran liegen…?

  • Talimeth sagt:

    Leute,
    @iesenase: Habe insgesamt mehr den Gedanken an Leichtigkeit. 😉

  • Cubano9 sagt:

    ich bin jetzt mal ganz mutig und stelle das hier ein…..
    das passiert, wenn ich versuche mein Bein zurückzunehmen….grusel alles geht flöten…..
    und auf dem zweiten sitze ich so, wie ich eben sitze
    auf dem dritten Bild finde ich eigentlich, dass das Bein ganz schön weit hinten ist…..
    Gott sei Dank nehme ich nun ständig Unterricht……

    Grins, auf dem ersten Bild mogelst Du genauso wie ich das gemacht habe – Du legst das Bein nicht ab Hüfte zurück, sondern ab Knie. Und genau deshalb geht Dein Sitz auch flöten. Aber das zweite finde ich eigentlich okay von der Linie. Auf dem dritten sehe ich nix 😀

  • cando sagt:

    Aber, dieser Rahmen muß schon Spielräume für physiologische Besonderheiten lassen.

    Nö. Ausnahmen: – kürzere oder längere Bügel, weil die Beine des Reiters eben kurz oder lang sind – angepasste Handhaltung, die die Armproportionen berücksichtigt Was das „Krampfen“ angeht: na und? Üben, bis es besser wird. Entweder Du sitzt im Gleichgewicht, oder eben nicht. Und das tust Du eben nur und ausschließlich dann, wenn die Hacken unterm Po liegen. So als würdest Du mit leicht angewinkelten Knien stehen. Im Stuhlsitz steht es sich schlecht.

    doch 🙂 http://www.youtube.com/watch?v=MAGfqnSWeYw&feature=related

  • Talimeth sagt:

    Dieses blöde edieren: Also, den sitz bekomme ich nun nicht, wen ich die Schenkel zurücklege. Außerdem: ein äußeres sichtbars Problem hat in der Regel seien ursache wo ganz anders: Bei niesenase würde ich zunächst nach dem Übergang von Kopf zum Hals schauen. Habe ich dann dieses Gelenk, wird es mit dem Ilio-Sacralgelenk auch funktionieren und dann habe ich den Oberkörper im Gleichgewicht. Von da aus kann ich mich mit dem Ausrichten des Absatzbereichs an den Gesäßknochen beschäftigen. Dabei Atmen nicht vergessen. Letzendlich müssen alle Gelenke frei sein, damit das Schwingen des Pferdes durch en Körper des Reiters gehen kann. Das geht nur, wenn die Körperteile so übereinanderstehen, wie Bausteine. Nur dann braucht der Körper keine verspannung, um sich gegen die Schwerkraft das Skelett aufreicht zu halten. Nur dann kann aber ohne Verspannung un ddaher mit feiner Hand gearbeitet werden. gebe zu, das alles ist in Stenoform. Muss aber ins Bett: Habe morgen Vorlesung.
    Noch ein Tipp: reiten mit dem Skelett, nicht mit den Muskeln .

    Gruß Talimeth
    PS: Natürlich muss immer die Physiologie des Reiters berücksichtigt werden, manchmal auch gegen diese Regeln, z.B. wenn der Reiter wegen körperlicher Veränderungen nicht so sitzen kann. Da hat anchy ganz recht. Bestes Beispiel: Reiter mit handikap. Dann muss man eben als ausbilder eine sinnvolle Alternativlösung finden.

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Das ist genau mein Thema!! :thumbsup:
    jahrelanges Geländegejuckel und Kutschbockgesitze… und dann ein schwungvolles Jungpferd :tuete:
    Der klassische Fall von Selbstüberschätzung.
    Ich hab wohl auch große UNterschiede in verschiedenen Sätteln gemerkt, aber grundsätzlich ist es echt eine Frage der Dehnung. Da sind Muskelgruppen, die schlafen seit Jahren gemütlich vor sich hin, und seit ich da drauf achte, ein bisschen turne und dehne kriege ich schon auch immer mal gesagt, dass mein Bein besser liegt. Gut ist anders, und ich finde mich auch schon fruchtbar alt, um da grundsätzlich nochmal neu zu lernen… aber ich bin wild entschlossen mein junges Pferd sitzen zu lernen… :ja:

    Hier liegen Bücher von Sally Swift und Eckhard Meyners… aber wirklich helfen tut nur reiten reiten reiten… und die korrektur am Pferd!

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass das gleiche Muskelproblem auch die nach außen gedrehten Fußspitzen betrift -aber das weiß ich nicht genau.

    Nein, das hat mehr mit der Winkelung der Knochen/Gelenke zueinander zu tun. Jemand der X-beinig ist wird anders auf dem Pferd sitzen als jemand der O-Beine hat.. und alles gibt es in den unterschiedlichsten Abstufungen..Wobei X-Beine ja i.d.R. ursächlich durch Platt/Senkfüsse verursacht werden. Mit zunehmenden Alter verstärken sich die Symptome meist wenn nicht „gegen gearbeitet“ wurde/wird. Dann kommt die Pferd/Reiter-Konstellation dazu. Kurzbeiniger Reiter auf rundrippigem Pferd, gaaaanz schwierige Angelegenheit. Silke sah auf Tonks aus wie auf einem Thellwell-Comic :outlaugh: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49704/ Als ich langer Labbes dagegen auf Anchary sass, sah ich keineswegs zu groß auf ihr aus. Meine langen Hacksen wurden durch das „rundere“ kompensiert.. Noch ein sehr wichtiger Faktor ist der Sattel. Gleicher Reiter auf gleichem Pferd in unterschiedlichen Sätteln kann eine deutlich unterschiedliche „Figur“ machen. Manchmal hat man Glück und alles passt wie angegossen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass man irgendwo Kompromisse macht/machen muss.. Ich denke, dass ein Reiter der sich mit dem Hintern in das Pferd „reinschmiegen“ kann, das durchaus auch mit ausgedrehten Fußspitzen und/oder Rundrücken kann. Es wird ihn nur vielleicht mehr Aufwand kosten wenn er kein Naturtalent ist.. :nix:

  • nisenase sagt:

    also, ich reite nun ja seit ca. 2 Wochen „gefühlt“ anders. In der letzten Einheit sass ich dann in diesem Dressurreitersitz, den ICH als irre stramm fand, aber dann lief mein Pferd irgendwie anders, schon besser, aber für mich war es gefühlt wie soll ich sagen…..alles stramm eben…..sehr anstrengend und gefühlt nicht „leicht“. Mir wurde ja nun gesagt, dass dieses „leicht“ mein Pferd zu sehr verunsichert und er deshalb diese Eskapaden treiben würde. Nun – ich achte stark auf diese, wie gesagt für mich, stramme Einwirkung, so wie ich es eigentlich nicht tun wollte/will. Aber anscheinend ist es für mein Pferd so besser. Reite ich den Dicken, kann ich wieder weniger einwirken. Sitze ich auf der jungen stute, geht es auch leichter. Ich reite übernächstes WE 3 Tage hintereinander bei FN Trainer. Da werde ich mich filmen lassen und stelle es dann ein. Am besten Tag 1 und dann Tag 3. Ich bin selbst gespannt.

  • nisenase sagt:

    achso, ich hab ne Hüftschiefe, und Senk/Spreizfüsse mit extremer X Beinstellung;)

  • Talimeth sagt:

    nein, mit Rundrücken geht das nicht. Ich glaube deswegen auch nicht, dass die Pferde des alten Oliviera wirklich durchgeschwungen haben. Das widerspräche der Physik. Ohne den zentriereten Balancesitz kein optimales gehen des gerittenen Pferdes.

  • GidranX GidranX sagt:

    Sässe de Oliveira mit geradem Rücken auf dem Pferd, könnte es vermutlich fliegen.. 😀

  • cando sagt:

    😀 aber wenn meiner so gehen würde , würd ich mich auch so drauf setzen…

    ob seine pferde durchgeschwungen sind wird wohl ein ewiges geheimnis bleiben.. meiner meinung nach auch nicht..

    ich finde nicht, das man an seiner haltung auf dem pferd arbeiten soll, sondern das man dies durch gezielte arbeit am boden bzw durch hilfe eines therapeuten versuchen sollte, was am boden nicht klappt wird auf dem pferd nicht besser…

  • Helios Helios sagt:

    ich finde nicht, das man an seiner haltung auf dem pferd arbeiten soll, sondern das man dies durch gezielte arbeit am boden bzw durch hilfe eines therapeuten versuchen sollte, was am boden nicht klappt wird auf dem pferd nicht besser…

    8| ❓

  • anchy anchy sagt:

    Denke mal, Cando bezieht das jetzt auf pathologische Einschränkungen , Fehlstellungen, Fehlhaltungen 🙂

  • nisenase sagt:

    was ich selbst oft bemerke sind meine Schultern. Ich habe richtige Muskelberge zwischen Hals und Schulter, so eine Art Stiernacken. Der ist auch gerne angespannt/verspannt und wenn ich DEN ganz aktiv entspanne, also wirklich hängenlassen will, wird es leichter zu sitzen. Deshalb denke ich, dass Talimeth schon recht hat mit meinem Kopf/Halsbereich. Ich werde da noch besser drauf achten und dann wird wohl auch die Hand wieder von alleine freundlicher.
    Ich werd mal moon fragen wegen ner Sitzlonge….

  • Ilustre sagt:

    Ich war grade beim Arzt und habe mich durchchecken lassen, weil ich immer unausbalanciert einseitig auf den Pferden sitze. Meine Knochen sind allesamt „altersgemäß“ in Ordnung aber meine Muskulatur ist einseitig verkürzt und ein Bein schwächer. Ich mache jetzt brav Dehnübungen. Beim reite „scanne“ ich daher immer wieder meinen Körper um Baustellen zu korrigieren. Dabei erwische ich mich immer wieder, das ich meine Gesäßmuskulatur (vorzugsweise rechts) fest mache und ich bin der Meinung, das ich zuviel Bein ans Pferd bringe. Wen ich in Büchern lese, das ich mit der hinteren Muskulatur treiben soll…die kann ich irgenwie nicht recht steuern, es läuft immer wieder auf die innere Beinmuskulatur hinaus *grübel*.
    Menno..

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Ich für mich glaube, dass sich durch den Schreibtischtäterjob und lange Autofahrten die vordere Muskulatur im Bereich Becken/Bein/Hüfte total verkürzt hat. Deshalb ging es mir wie Nise, als meine RL mein Bein so nach hinten gelegt hat, wie es richtig gehört. So wie Sabrell es hier beschrieben hat. Es ging zuerst nicht. :no:
    Und der Versuch das Bein aus der Hüfte zurück zu nehmen (kann man ja auch am Boden im Stehen ausprobieren) hat einen total schlafenden Muskel am hinteren Oberschenkel geweckt. Den konnte ich nicht steuern und benutzen ohne dabei den Gesässmuskel anzuspannen. Das soll unabhängig voneinander gehen. ❓ ❗ Das kann man lernen. Ich bin dabei… in Mini-Schritten erahne ich Besserung. Sitzlonge ist klasse! Habe ich im Winter anstatt RU einmal wöchentlich gemacht. Weil ich das Gefühl hatte ich muss da dringend was verbessern, bevor ich weiter mit irgendwelchen ehrgeizigen Zielen schief und krumm auf meinem armen Pferd rumschrubbe… 🙁

  • Cubano9 sagt:

    Moins,
    na ja, Reiter mit Handicap habe ich nun ganz bewusst aus der Diskussion rausgelassen. Schlicht, weil ich gar nicht wüsste, wie man so was kompensieren sollte. Aber: Schlussendlich ist es völlig wurscht, ob ich ein rundrippiges oder ein schmales Pferd reite – in Balance mit dem Pferd kommen, muss ich auf alle Fälle. Das war das, was ich gestern damit meinte, als ich geschrieben habe „Den Sitz bestimmt nur einer, das Pferd“.
    Und wenn jemand die Übung rechts aus dem Meyners-Buch, die Niese hier eingestellt hat, nachmachen kann, ohne danach in die Unfallaufnahme zu müssen, 😀 dann kann er auch die Beine auf dem Pferd ab Hüfte ein Stückchen zurücklegen. Natürlich ist das noch nicht alles, was zu einem guten Sitz führt, aber wenn man sich mal so umschaut, werden da oft die meisten Fehler gemacht – der überwiegende Teil der ganz normalen Reiter, aber auch der Dressurkoniferen pflegt heute einen grausigen Stuhlsitz…
    @Sweltsje: Yep, so wir Dir geht mir das auch. Ich habe überhaupt keine Lust, meinen Zwerg ewig und drei Tage auf die Schulter zu reiten, nur weil ich mir die (bisweilen haarsträubende) Mühe des richtig sitzen lernens nicht machen will. Unser Schimmel hat meine Sitzfehler auch irgendwie besser kompensiert – ist halt ein Unterschied, ob ich ein teilweise noch unausbalanciertes Jungpferd unter dem Hintern habe, oder ein älteres, schon in sich gefestigtes Pferd.

  • sabrell sagt:

    ich finde nicht, das man an seiner haltung auf dem pferd arbeiten soll,

    Nee .. wozu auch.

    … die vordere Muskulatur im Bereich Becken/Bein/Hüfte total verkürzt hat.

    Das ist der springende Punkt, an dem’s hängt. Deshalb gedenke ich auch immer gerne Claus Chmiel, der die „Ausfallschritt-Übung“, die nisenase oben eingestellt hat, ein bisschen abgewandelt angewandt hat: Gleiche Beinstellung, nur etwas mehr auseinander und BEIDE Fußspitzen nach vorne, dann in senkrechter(!) Haltung des Oberkörpers das Becken nach vorne schieben, der Richtung folgend, die der Oberschenkel anzeigt. Das hinten stehende Bein so lange es geht gestreckt halten. Die ganz Harten können sich noch eine Hindernisstange in den Nacken legen und sie beidseitig mit den Armen festhalten. Es geht aber auch, öhm, softer 🙂 Auch zu weit abstehende Fußspitzen lassen sich umgewöhnen: immer wieder das ganze Bein leicht vom Sattel anheben,aus der Hüfte raus ein bisschen nach innen drehen und mit den Hacken nach hinten/unten zielend wieder anlegen. Jedenfalls hat das früher funktioniert – bei „meinen“ alten Meistern 😉

  • JAusten sagt:

    Nach wie vor glaube ich, dass man nicht jeden Menschen in das gleiche Schema pressen kann. Nicht jeder wird aufgrund seiner körperlichen Eigenheiten in diese Schablone passen können, aber dennoch vielleicht effektiv einwirken, weil er kompensatorisch das eine mit dem anderen ausgleicht.
    Ich wehre mich so ein wenig gegen so ein starres Sitzkorsett, weil es schnell krampfig werden kann.

    Wenn ich z.B an meinen leicht nach aussen stehenden Fußspitzen arbeite, verkrampfe ich in der Hüfte, blockiere mein Pferd und ich bin wirklich kein steifer Mensch.

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich dem Sitz keine Priorität einräume, im Gegenteil, aber ich denke, dass jeder Mensch seinen für ihn effekten Sitz finden muß, entsprechend seinen körperlichen Möglichkeiten und -vor allem- in einem gewissen Rahmen.
    Aber, dieser Rahmen muß schon Spielräume für physiologische Besonderheiten lassen.

    Anchy

    Dem darf ich mal widersprechen. Ein Reiter, der seit seiner Kindheit im Sattel hockt, wird es immer leichter haben und zwar mit allem, auch mit dem aussitzen. Der lernt das von Anfang an und der sitzt später locker, geschmeidig ein. Dabei wird der Sitz total unabhängig von seinen körperlichen Voraussetzungen sein. Dieser Reiter kann blau, grau, bunt, fett, dünn, klein, groß, lang, breit, wie auch immer aussehen. Er wird einsitzen können.

    Du führst Dich selbst als Beispiel mit nach außen zeigenden Fußspitzen an. Das ist grundsätzlich falsch, aber DU hast Dich daran gewöhnt. Jetzt kann man pauschal sagen, dass auch das Alter eine Rolle spielt. Ist der Reiter schon lange mit seiner verkehrten Sitzhaltung „unterwegs“ ist es schwer, das zu ändern. Unmöglich ist es aber nicht. Sitzlonge so lange bis eine Veränderung eintritt, Geduld und der Wille es zu ändern.

    Der Sitz ist das wichtigste beim reiten. Nicht, dass man bei Sitzfehlern nicht zum reiten kommt, aber wirklich weiter kommt man nicht.

  • JAusten sagt:

    ich bin jetzt mal ganz mutig und stelle das hier ein…..
    das passiert, wenn ich versuche mein Bein zurückzunehmen….grusel alles geht flöten…..
    und auf dem zweiten sitze ich so, wie ich eben sitze
    auf dem dritten Bild finde ich eigentlich, dass das Bein ganz schön weit hinten ist…..
    Gott sei Dank nehme ich nun ständig Unterricht……

    Zurück gelegtes Bein auf dem ersten Foto: der Absatz ist hochgezogen, Du sitzt nicht aufrecht, leicht nach hinten, Pferd zu eng. Dein Oberkörper ist zurückgelehnt, Deine Kopfhaltung, Kinn hoch, Augen müssen geradeaus schauen. Du musst Dich besser aufrichten.

    Fotos können nur Momentaufnahmen darstellen und nur auf Grund dessen habe ich Dein Foto „beurteilt“.

  • sabrell sagt:

    Ach .. und wer mal einen Tip braucht, für „Leichttrab-Unterschenkelanzieh-Klopfer“ im reiterlichen Bekanntenkreis:
    Beim Aufstehen UND beim Hinsetzen darauf achten, dass das Fußgelenk locker ist und das Bein am Sattelblatt etwas nach unten rutsch, senkrecht. Man merkt das gut am nach unten rutschenden Knie. Dann federt die Hacke schön nach unten und das Bein/Unterschenkel bewegt sich praktisch kaum. Wenn man sich dann zwischendurch mal bewusst auf den Zehenspitzen abdrückt, fühlt man gut den Unterschied.

  • nisenase sagt:

    also an der Dehnbarkeit kann es nicht liegen. Denn diese Dehnübungen mach ich Dir bis fast runter zum Boden;)
    Generell würde ich mal behaupten ist mein Sitz auch nicht in großartiger Disbalance, sonst könnte ich mir meine extreme Sattelfestigkeit nicht erklären. wie gesagt, demnächst kommt neues Material. Und, schade, dass sich sonst keiner traut, auch mal ein „unschönes“ Bild einzustellen wo man ne Schwachstelle sehen und evtl. Tips geben/bekommen kann.

  • JAusten sagt:

    Ich sitze ganz normal jedes Pferd jeder Rasse aus und ich bin überhaupt nicht dehnbar/gelenkig, sondern eher groß, lang und steif. Sitzen muss man lernen und das dauert. Nur wer richtig sitzt, kann richtig reiten und Dein Sitz ist nun wirklich nicht abartig. Es gibt bei jedem etwas zu verbessern – immer! Du reitest auf Kandare und sitzt sehr gut, ich verstehe Dein Problem jetzt nicht. Unterricht würde ich immer nehmen, macht jeder, der ein gewisses Level für sich erhalten will/muss.

  • Watson Watson sagt:

    Und, schade, dass sich sonst keiner traut, auch mal ein „unschönes“ Bild einzustellen wo man ne Schwachstelle sehen und evtl. Tips geben/bekommen kann.

    büdde, wobei es bei dem schmaleren Hanno nicht so extrem ist, wie bei meinem breiten Nurilein (mal abgesehen, dass ich sitze wie ein Mehlsack :tuete: ) das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49714/

  • JAusten sagt:

    Jau Watsie, Dir fehlt die Körperspannung, das sieht man schon im Schrittreiten. Brust raus, Bauch rein, Rücken gerade. Deine linke Hand muss korrigiert werden.

  • Patti sagt:

    Ich zitiere mal meinen Beitrag aus dem Topic: Nachlese Reitkurs Sigi Ende Juli:

    Wir fangen an – und zwar gleich mit der Korrektur meines Beines. Ich dachte ja, ich käme drumherum…

    Füsse aus den Bügeln, Beine seitlich vom Sattel einzeln anheben. Dann
    anheben und nach hinten führen.
    Ich merke auf einmal, wie sich beim
    rechten Bein jedesmal meine rechte „A…Backe“ zusammenkräuselt – Jesses –
    das kneift! Dann: Füsse wieder in die Bügel. Und was merkt man –
    speziell nach dem Stretching? Bügel sind kurz. ZU kurz. Sagt Sigi.
    Jedenfalls zum Dressurreiten. Bügel ein Loch länger, Stretching nochmal
    wiederholt – Fuss wieder im Bügel…und nu soll ich den Bügel noch ein
    Loch länger schnallen.

    DAS war ne tolle Dehnungsübung, die ich auch – mehr oder weniger – regelmässig wiederhole. Und: man merkt, wie man dehnbarer wird. Das Kräuseln in der A…backe wird immer weniger. Und das Bein kommt dadurch eigentlich von allein anders zu liegen.

  • missredcat missredcat sagt:

    Doch tu ich, wobei das nicht die „schlimmsten“ Bilder sind :blinzel: .
    Wie man hier gut sehen kann, setzt mich Kasper sehr nach links, da rechts seine hohle Seite ist.
    Ich habe auch „Entenfüsse“, wobei ich das immer wieder so extrem bei Friesenreitern sehe, keine Ahnung warum :denk: .
    Mein Kopf ist meist nach links geneigt, meine linke Schulter zu weit unten, meine rechte zu weit oben
    (typische Arbeitshaltung vorm Computer, so sitze ich den ganzen Tag).
    Ich kann ganz schlecht mit meinem Rumpf in Bewegugsrichtung mitgehen,
    es sieht z.B. beim SH sogar so aus, wie wenn ich entgegengesetzt sitze.
    Ich habe eigentlich einen Stuhlsitz, bemühe mich aber sehr gerade zu sitzen, dadurch verkrampft oft auch der Rest des Körpers.
    Mich wundert manachmal das Kasper überhaupt so läuft wie er läuft, weil mein Sitz es ihm nicht einfach macht.
    Ich mach viel zu viel mit Hand und Bein, weil ich ihn nicht am Sitz habe.
    Bei seiner Beriterin läuft er wunderbar geschmeidig zig Lektionen, die bei mir definitiv nicht hinhauen.
    Das ist die grausame Wahrheit :flucht: 😀 .

  • JAusten sagt:

    Bei Dir fehlt etwas die Körperspannung und das vorwärts, der Schwung. Das zweite Foto sieht so „verhalten“ aus, als ob Du Dich nicht traust schwungvoll nach vorne zu reiten. Deine Kopfhaltung ist (wie bei vielen) verbesserungwürdig. Kinn hoch, Blick zwischen den Ohren des Pferdes.

  • GidranX GidranX sagt:

    Gehört das Pferd zum Sitz dazu :denk: .. Ich nähm beides.. :bite: 😀

  • Julanka sagt:

    Ich bin zwar nicht Honey, aber ich wollte mal kurz berichten, daß ich das gestern abend gleich mal ausprobiert habe.
    Ich habe leider einen Stuhlsitz und nehme höchst ungerne die Beine ans Pferd( Altlasten meiner ich möchte doch möglichst leicht und fein einwirken :red: ). Außerdem hat mir der Schritt meines Ponys mit aufgenommen Zügeln nicht gefallen.
    Was soll ich sagen, klar bekomme ich das nicht innerhalb einer Reiteinheit korrigiert, aber das Hake zum Hinterbein des Pferdes hat mir enorm weiter geholfen. Ich konnte mein langes Bein halten, auch wenn es mal etwas holpriger wurde und Pony ist im Ganzen lockerer gelaufen und plötzlich hatten meine Hände zu wenig zu tun 8o .

    Ich habe es nach der Stunde meiner RL erzählt und die hat das gleich begeistert aufgenommen( mir schwant übles :flucht: )
    Also Dankeschön für den Tipp, ich werde fleißig weiterüben 🙂

  • Watson Watson sagt:

    Füsse aus den Bügeln, Beine seitlich vom Sattel einzeln anheben. Dann
    anheben und nach hinten führen.

    Das musste ich auch machen in der Reitstunde, leider pausieren wir ja seither, aber ich mach das immer mal wieder. Das ist einfach erstaunlich, was sich da tut. Auch ohne Bügel reiten im Schritt, da liegen meine Beinde einfach toll und wehe ich angel dann wieder nach den Bügeln 8| die sind zu kurz, VIEL zu kurz.

    JAusten, wenn das alles wäre :rolleyes: Ich sag ja, beim Dicken schauts noch ganz anders aus

  • JAusten sagt:

    Ach Watsie, Hauptsache ist und bleibt doch für jeden einzelnen, dass er/sie/es Spaß hat. Ohne RU mit RL werde ich nicht richtig einsitzen lernen, wenn ich aber sowieso lieber nur ins Gelände reite, ist das auch egal. Vielen ist RU auch zu anstrengend und sie lassen es wieder sein. Ist doch auch ok, jeder wie er mag. Jeder der reitet macht auch Fehler.

    OT: Ich habe gestern ein neues Gebiss gekauft. Jetzt habe ich ein dickes, einfach gebrochenes, schweres 14 cm langes, 22 mm Stärke über. Willst Du?

  • nisenase sagt:

    ja, das mit dem aus den Bügeln raus seitlich anheben usw, hat der Herr Oliva auch gemacht bei mir, hat auch gehilft. Aber da mußte ich bei die Beine locker lassen. Wie soll ich das denn machen wenn ich selbst die Beine dahinbringen will? denn da muß ich die Muskeln ja anspannen bei um das Bein bewegen zu können……ich versuchs mal trotzdem selbst….oder ich hol mir nen Helfer zur Hand;) und sag, hier zupf und ruckel mal mein Bein nach hinten:)
    Watson, ich sehe, Du hast auch so ne Monsterpausche am Sattel. Ich kann in sowas nicht sitzen…..

  • Moon Moon sagt:

    @Nise: Ich bin heut am Stall :na: Soll ich dir helfen die Beine zu entknoten?

  • Watson Watson sagt:

    OT: Ich habe gestern ein neues Gebiss gekauft. Jetzt habe ich ein dickes, einfach gebrochenes, schweres 14 cm langes, 22 mm Stärke über. Willst Du?

    wart, bekommst PN

    Watson, ich sehe, Du hast auch so ne Monsterpausche am Sattel. Ich kann in sowas nicht sitzen…..

    ähm… ne 😀 das war damals noch der Sattel des Besi und der hatte die Pauschen rausgemacht (die sind zum einkletten). Das ist nur das Sattelblatt, aber da sind keine Pauschen drunter. Ich hab den Sattel ja für meinen übernommen und ich hab jetzt auch die Pauschen wieder drin.

  • Patti sagt:

    Niesenase –

    es ist nicht nur das „Beine seitlich anheben“ – das wichtige dabei ist, die Beine erst seitlich anhebe und dann (!) nach hinten führen.

  • Moon Moon sagt:

    @Patti: Ich werde ihr heute Abend einfach die Hüftgelenke auskugeln, dann schafft sie das schon 8) :ostern:

  • Cubano9 sagt:

    Grins, Babsy – yep, eindeutig Stuhlsitzneigung auf dem 2. Foto – aber wer kennt das nicht. Ich hab auch noch mal zwei, so ein wenig vorher/nachher 1. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49717/ Schön zu sehen: Meine eklig nach unten drückenden Hände und das Bein, das eindeutig zu weit vorn platziert ist. Dazu die Tendenz, AUF aber nicht im Pferd zu sitzen und eine latente Neigung nach vorn zu fallen 2. Auf dem Wege der Besserung, wenn auch noch lange nicht gut. Von meinem Doppelkinn 🙂 mal abgesehen, stört mich die zu breite Zügelführung und das Bein muss noch länger und lockerer werden.

  • nisenase sagt:

    NISENASE, machen irgendwie alle falsch……
    Das nach hinten weiß ich doch auch 8)
    moon: kannste gerne machen, wann?? biste da?

  • JAusten sagt:

    @Cubano9 – Deine Handgelenke i.V.m. Deinem Unterarm stören mich am meisten. Es wirkt krampfig und könnte lockerer sein.

  • Moon Moon sagt:

    @nise: So Viertel nach 6 halb 7 schätze ich. Longier das kranke Färd 😉

  • Watson Watson sagt:

    Cubi, ich kann das 2. Bild nich sehen ;(

  • Patti sagt:

    nisenase….uuups, sorry dafür 😉 so hab hier auch ein Bild – das war vor der Korrektur. Also danach wurde ich dazu verdonnert, die Bügel 2 Loch länger zu schnallen… Die Bügellänge dort auf dem Bild ist eigentlich meine „Ausreitwohlfühl-Länge“, aber man sieht schon, dass das zum Dressurreiten eher kontraproduktiv ist. Nach dem Längerschnallen der Bügel kam ich mir die ersten 10 Minuten extrem wackelig auf dem Pferd vor, das gab sich dann aber. Leider hab ich von „danach“ kein Foto, nur Videos.

  • JAusten sagt:

    Die Bügellänge finde ich nicht so verkehrt. Das Bein müsste eine Idee zurück, Körperspannung könnte besser sein. Der Zügel ist zu lang.

    PS: Das Pony ist zwar rot, aber dennoch habe ich Platz – her damit.

  • Tibatong sagt:

    Hat hier jemand nach Gruselfotos geschrien? Da habt ihr…. Das Pferd ist noch nicht lange unter dem Sattel, einen Dressursattel hatten wir da noch nicht, der Springsattel passt dem Pferd, aber mir nicht (mehr). Die Stute hat bei bestimmten Wetter/Pollenflugverhältnissen im Frühjahr eine Tendenz zum Headshaken und da hat uns der Fotograf beim ersten Foto mal eben kalt erwischt :tuete: (wollte nicht irgendjemand letztens ein schönes Unterhalsfoto haben…). Das zweite Foto ist unser letztjähriger „Normalzustand“, mehr geht noch nicht. Ich selbst bin die letzten 10 Jahre nur noch mit meinem Oldie ins Gelände geritten, davor 10 Jahre Rennstall und davor irgendwann in grauer Vergangenheit ritt ich mal ganz nett, sagte man zumindest… das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49719/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49718/

  • Patti sagt:

    @Cubano9 – Deine Handgelenke i.V.m. Deinem Unterarm stören mich am meisten. Es wirkt krampfig und könnte lockerer sein.

    In diesem Fall korrespondieren die Handgelenke/der Unterarm auf wundersame Weise mit dem etwas angspannten Gesichtsausdruck 😉 😀

    Andrea kann aber auch anders – ich war ja bei der Session, in der das Foto entstand, dabei 🙂
    Gen Ende dieser Reiteinheit sass sie (mit einem teilweise fast autistisch anmutenden) Lächeln auf’m Pferd. 🙂

  • Cubano9 sagt:

    JAusten: Das muss ALLES noch lockerer werden. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass Herr Fraxinus an dem Tag in einer fremden Reithalle und mit einem klopsigen Fuchs, der ihm ständig im Weg rumritt, auch „etwas krawallig“ war. Und das Motto „loslassen hilft“, kann ich leider noch nicht in jeder Situation umsetzen. Darüber hinaus müssen die Handgelenke auch noch leicht nach innen kippen.
    @Patti: AUTISTISCH? kicher 😀

  • Patti sagt:

    Die Bügellänge finde ich nicht so verkehrt. Das Bein müsste eine Idee zurück

    Das ist ja das Problem bei der Bügellänge – da krieg ich das Bein nicht zurück….

    PS: Das Pony ist zwar rot, aber dennoch habe ich Platz – her damit.

    Nönö, lass man. DER bleibt schön hier 😀

    Tibatong –

    hihi – das erste Bild ist echt….fies. Also natürlich fies vom Fotografen gemacht 😀

    Cubi –
    jepp, autistisch 😀

  • JAusten sagt:

    Mein Reden, immer gibt es was zu verbessern. Das hört nicht auf, bei keinem.

    Jep, der einzige Muskel der ausgeprägt ist, ist der Unterhalsmuskel. Da muss ich ehrlich sein, so was habe ich schon lange nicht mehr gesehen – schlimm. Das 2. Bild ist schön, das Pferd wirkt ruhiger, ausgeglichener, williger. Überhaupt ein schönes Pferd. Dem Reiter fehlt die Körperspannung, der Drang nach vorne zu fallen, ist auch nicht so toll.

  • Watson Watson sagt:

    Nönö, lass man. DER bleibt schön hier

    Och den Walther kannste ruhig an JAusten geben, dann kommt er nämlich über Umwege irgendwann zu mir 😀 *mitdenFingernübersTestamentstreichundkicher*

  • JAusten sagt:

    Die Bügellänge finde ich nicht so verkehrt. Das Bein müsste eine Idee zurück

    Das ist ja das Problem bei der Bügellänge – da krieg ich das Bein nicht zurück….

    PS: Das Pony ist zwar rot, aber dennoch habe ich Platz – her damit.

    Nönö, lass man. DER bleibt schön hier 😀

    Tibatong –

    hihi – das erste Bild ist echt….fies. Also natürlich fies vom Fotografen gemacht 😀

    Cubi –
    jepp, autistisch 😀

    Selbstverständlich bekommst Du Dein Bein an die richtige Stelle, wenn Du es übst und den richtigen „Dreipunktsitz“ einnimmst. Eine Sitzlonge über einige Zeit und schwupp, es wird klappen.

    Bei mir ist’s auch schön, also stell‘ Dich nicht so an und gib‘ ihn her.

    @Watsie – Wirst Du wohl still sein und mich nicht jetzt schon im Geiste zu Grabe tragen, junges, gemeines BIEST.

  • Tibatong sagt:

    der Drang nach vorne zu fallen, ist auch nicht so toll.

    „Remonten-Winnetou-Kackstuhl-Sitz“ betitelte das mal eine Bekannte von mir…. :red:

    Und ja, dieses Headshaker-Kopfschnicken geht derartig schnell, da bin ich in meinen Reaktionen deutlich zu langsam. Schnelle Fotoapparate mit Serienfunktion sind da gnadenlos.

    Meine Körper(ver)spannung, besonders im Schulterbereich finde ich eigentlich immer zu hoch :tuete:

  • Watson Watson sagt:

    @Watsie – Wirst Du wohl still sein und mich nicht jetzt schon im Geiste zu Grabe tragen, junges, gemeines BIEST.

    :daumen: ups

    Meine Körper(ver)spannung, besonders im Schulterbereich finde ich eigentlich immer zu hoch

    Das hat aber nichts mit der eigentlichen Aufrichtung zu tun, sondern ist ein verkrampfen. Das hab ich auch. Wer beschrieb es so schön? Niese? Nackenmuskeln wie ein Boxer und wehe die verspannen (Dauerzustand bei mir).

    Bei mir bin ich der Meinung, das resultiert daraus, dass ich eben vom Rücken/Bauch nicht genug aufgerichtet und „gefestigt“ bin, also kompensiere ich das mit den Schultern :nix:

  • Cubano9 sagt:

    Schnelle Fotoapparate mit Serienfunktion sind da gnadenlos.

    Da sagst Du was. Aber: Immerhin hat man mit den Dingern wenigstens eine reelle Chance, mal EIN vernünftiges Foto zu bekommen – von gefühlten 3465, versteht sich 😀
    Interessant finde ich übrigens, wie hier die Körperspannung beurteilt wird. Was Patti angeht,finde ich nämlich, dass ihre Körperspannung bisweilen zu hoch ist. Aber das mag daran liegen, dass ich sie schon live und in Farbe habe reiten sehen. Überhaupt ist das wirklich schwierig mit der richtigen Körperspannung. Meine Grundspannung beispielsweise ist immer zu hoch. Ich muss auf dem Pferd immer erst mal „die Luft rauslassen“

  • JAusten sagt:

    Was ich immer sage – DER SITZ, ein unergründliches „Wesen“.

    Ja, RU ist das einzige was hilft. Immer wieder korrigieren lassen, mehr kann man nicht machen.

  • Julanka sagt:

    Und dabei aber nicht den Spaß verlieren. 😛

  • Patti sagt:

    Bei mir ist’s auch schön, also stell‘ Dich nicht so an und gib‘ ihn her.

    Du, das ist so ein „Sausack“, den möchtest du gar nicht haben 😀

    Ja, RU ist das einzige was hilft. Immer wieder korrigieren lassen, mehr kann man nicht machen.

    Wie wahr, wie wahr!
    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wieviele Fehler sich so im Laufe der Zeit einschleichen. Und wie einen der eigene Körper bisweilen so täuschen kann!
    Deswegen bin ich auch immer höchst skeptisch, wenn sich Leute (also Reiter) nur so im halbjährigen Kurs-Turnus korrigieren lassen. Meiner Erfahrung nach, kann das gar nicht gehen.

  • JAusten sagt:

    Für mich immer noch die Hauptsache: der Spaß! Ich wollte immer Sattelquetscher werden. Bei mir ist es selbst gewähltes Schicksal. Sattelquetscher und Sitz gehören einfach zusammen. Ich wollte immer mit minimalem Aufwand maximale Wirkung haben z.B. Mitteltrab locker vom Arbeitstrab ohne dass man gleich sieht, wie gibt sie die Hilfe. Dazu muss ich sitzen, anders läuft der Gaul da nunmal nicht.

    @Patti – Zusätzlich bringt das bestimmt was, aber nicht ausschließlich. Diese Fehleinschätzung machen viele und wundern sich dann, dass es auf dem Turnier nicht klappt. Keine Sorge, ich bin nicht nett, bei mir funktioniert der schon -hähähä-.

  • Mumpitz sagt:

    Ich hab es heute Morgen auch probiert. Gott sei Dank hat mein Haus- und Hof-Fotograf morgens um sechs noch keine Lust…

    Folgende Feststellunge:

    Ich glaube schon, daß es mir gelungen ist, das ganze Bein weitgehend ohne Verspannungen weiter nach hinten zu bekommen. Meinen alten schrotten Hüftgelenken gefiel das allerdings gar nicht. Ja, es waren wirklich die Gelenke, die Protestiert haben, nicht irgendwelche Weichteile. Ich muss dazu sagen, daß vor allem mein rechtes HG schon seit 30 Jahren nicht (mehr) schön ist, und Reiten dafür auch „Therapie“ ist – bin mir sicher, daß ich schon längst neue Gelenke hätte haben müssen, wenn das Reiten nicht wäre.
    Die eigentliche Hüft-Muskulatur hat das Experiment ohne Protest mitgemacht, tut auch jetzt nicht weh. Was ich allerdings deutlich merke, ist der untere Rücken, Übergang zum Po und die unteren schrägen Bauchmuskeln, also die Becken-Stell-Muskulatur.
    Erstaunt hat mich, daß nicht das passierte, was ich erwartet hatte: Mein Oberkörper ist NICHT zum Ausgleich für das nach hinten verlagerte Bein nach vorne gekippt, obwohl ich sonst gerne nach vorne falle (ist allerdings in den letzten zwei Jahren schon deutlich besser geworden). Dafür hatte ich ein bißchen ein Gefühl von „Entenpopo“, was der Spiegel allerdings nicht bestätigte.
    Das von Sabrell beschrieben Treiben „mit dem ganzen Bein“ habe ich auch probiert und dabei festgestellt, daß ich das wohl zumindest ansatzweise vorher schon gemacht habe.
    Ich konnte, solange es mir gelang, nicht irgendwo zu verkrampfen, meinen grundsätzlich nicht sehr bequemen (kurzes Pferd, kurze, feste Fesselung, also nicht so gut gefedert) Ludwig recht gut sitzen, und er lief zwar flott, aber locker und zufrieden.
    Ob alles das, was ich gefühlt habe, auch einer kritischen Bewertung von außen standhielte, weiß ich nicht, aber ich denke, ich werde mich weiter damit beschäftigen…

  • Monty sagt:

    Jep, der einzige Muskel der ausgeprägt ist, ist der Unterhalsmuskel. Da muss ich ehrlich sein, so was habe ich schon lange nicht mehr gesehen – schlimm.

    Hehe, sowas habe ich hier auch, sogar noch schlimmer. Ich muss aber dazu sagen, dass der Unterhals schon beim Kauf im Preis mit drin war. :look:
    Da ich meinen Läppi noch nicht wieder zurück habe, habe ich zum Glück ( :whistling: ) grad auch keine verfügbaren (Dressur-)Fotos von mir.

    Ich finde das aber mal wieder ein richtig interessantes Thema hier. :thumbsup:

  • anchy anchy sagt:

    Also jetzt fühle ich mich gefordert, wenn die Präklimaterischen das schon schaffen…wäre eigentlich gelacht :fies:
    Mal gucken, ob mich jemand vorher/nachher fotografieren kann.
    Ich hole mir mal den ollen Isomer aus dem Keller 😀

  • JAusten sagt:

    Jep, der einzige Muskel der ausgeprägt ist, ist der Unterhalsmuskel. Da muss ich ehrlich sein, so was habe ich schon lange nicht mehr gesehen – schlimm.

    Hehe, sowas habe ich hier auch, sogar noch schlimmer. Ich muss aber dazu sagen, dass der Unterhals schon beim Kauf im Preis mit drin war. :look:
    Da ich meinen Läppi noch nicht wieder zurück habe, habe ich zum Glück ( :whistling: ) grad auch keine verfügbaren (Dressur-)Fotos von mir.

    Ich finde das aber mal wieder ein richtig interessantes Thema hier. :thumbsup:

    Finde ich auch.

    Nee, ich sehe aktuell mehr Reiter, die ein sich aufrollendes Pferd reiten als unbedingt einen „Sternengucker“.

  • Isomer sagt:

    Ich liebe Druckmitte……ähhh Fotos…. :daumen:

  • Cubano9 sagt:

    Also jetzt fühle ich mich gefordert, wenn die Präklimaterischen das schon schaffen…wäre eigentlich gelacht :fies:
    Mal gucken, ob mich jemand vorher/nachher fotografieren kann.
    Ich hole mir mal den ollen Isomer aus dem Keller 😀

    Eben Anchy: Du wirst doch den Rentnern hier nicht einfach so das Feld überlassen 😀
    @Lou: Wenn Du Probleme mit den Hüftgelenken hast, ist das m.E. eine ganz andere Geschichte. Dann ist eigentlich klar, dass Du skeletttechnisch nicht so beweglich bist, wie Leute ohne die Probleme.
    Und zum Spaß: Ganz ehrlich, seit dem ich mich durch diese Sitzschule gequält habe, macht Reiten ganz anders Spaß als vorher. Einfach, weil man die Erfolge auch am Pferd sieht. Und: Wenn man erst mal über den ersten Krampf (im übertragenen und Wortsinn 😀 ) hinweg ist, wird Reiten um ein Vielfaches leichter. Vor allem in der Hilfengebung. Ich reite ja nun auch schon ein paar Jahre und ich durfte nie zuvor so wenig auf dem Pferd machen. MIt „in Schönheit sterben“ hat das allerdings überhaupt nichts zu tun, sondern mit einer sparsamen und effektiven Hilfengebung.

  • Monty sagt:

    Jep, der einzige Muskel der ausgeprägt ist, ist der Unterhalsmuskel. Da muss ich ehrlich sein, so was habe ich schon lange nicht mehr gesehen – schlimm.

    Hehe, sowas habe ich hier auch, sogar noch schlimmer. Ich muss aber dazu sagen, dass der Unterhals schon beim Kauf im Preis mit drin war. :look:
    Da ich meinen Läppi noch nicht wieder zurück habe, habe ich zum Glück ( :whistling: ) grad auch keine verfügbaren (Dressur-)Fotos von mir.

    Ich finde das aber mal wieder ein richtig interessantes Thema hier. :thumbsup:

    Finde ich auch.

    Nee, ich sehe aktuell mehr Reiter, die ein sich aufrollendes Pferd reiten als unbedingt einen „Sternengucker“.

    Der geht zum Glück auch nicht wie ein Sternengucker und bis zu diesem Pony war ich immer der Meinung, dass man jeden Unterhals wegtrainiert kriegt. Mehr Oberlinie hat er bekommen (was den Unterhals optisch weniger werden läßt, aber wirklich nur optisch), aber alleine durch seine Haltung auf dem Paddock etc. wird dieser Unterhals nicht wirklich weniger. :nix:

  • JAusten sagt:

    Irgendwas wurde auf dem Weg zu v/a derartig verkehrt gemacht, dass so ein Pferd dann eben lieber nach oben glotzt. Es kommt natürlich immer auf das einzelne Pferd an und ich würde versuchen den Weg „nach unten“ zur Not auch über Hilfszügel zu erreichen. Ich würde dem Pferd den Weg v/a über Schlaufen weisen, wobei die Schlaufen immer länger sind als der Zügel und immerimmerimmerimmmer annehmen-nachgeben. Ob das hilft? Keine Ahnung.

    @Cubano – Ja, gymn. Dressur macht es im Laufe der Zeit möglich, ein Pferd schöner aussehen zu lassen. Stimmige Muskulatur sorgt auch dafür, dass Pferde ohne gesundheitliche Probleme in der Lage sind, Reiter überhaupt erst zu tragen. Das Gerüst muss stimmen, dann kommen auch nicht diese üblichen gesundheitlichen Probleme mit Rücken und Beinen bei den Ponies.

  • Monty sagt:

    Irgendwas wurde auf dem Weg zu v/a derartig verkehrt gemacht, dass so ein Pferd dann eben lieber nach oben glotzt. Es kommt natürlich immer auf das einzelne Pferd an und ich würde versuchen den Weg „nach unten“ zur Not auch über Hilfszügel zu erreichen. Ich würde dem Pferd den Weg v/a über Schlaufen weisen, wobei die Schlaufen immer länger sind als der Zügel und immerimmerimmerimmmer annehmen-nachgeben. Ob das hilft? Keine Ahnung.

    Nein, nein falsch verstanden. Der läßt sich hier bei uns inzwischen problemlos v/a und auch ganz normal in Arbeitshaltung reiten. Ich lege großen Wert darauf, dass der nicht nur „durchs Genick“, sondern wirklich mit entspanntem Unterhals geht. Die komplette Oberlinie hat sich auch schon stark verbessert. Da er aber auf dem Paddock gerne angespannt und als Hans-guck-in-die Luft steht (nicht immer, aber immer mal) wird sich dieser Unterhals niemals in dem Maße zurückentwickeln, wie ich das gerne hätte. Und auf dem Paddock finde ich Schlaufen nicht so angebracht. 😉

  • JAusten sagt:

    Keine Schlaufen auf dem Paddock??? DA MUSS DER DURCH!!!

    Oh, hatte ich jetzt falsch verstanden. Eines meiner Ponies hat keinen U-Hals, aber dennoch keine schöne Oberlinie. Das andere Pony hat eine Oberlinie, da sabbere ich, da speichele ich ein. Es ist immer verschiedeen.

  • Ilustre sagt:

    Talimeth made my day today!
    Ich habe Talimeths Anregung „auf dem Skelett reiten“ versucht umzusetzen. GENIAL für mich. Ich habe mir in der letzten Zeit zu sehr angewöhnt mit festgeklemmten Beinen zu reiten und bin vermutlich auch dadurch schief und schiefer geworden. Beim meinem Youngster habe ich heute gezielt alles losgelassen und mich von meinen Sitzbeinen tragen lassen. Auf einmal konnte ich meine Beine problemlos lang machen und in den Fesselgelenken federn. Das Gesäß blieb entspannt und die Bauchmuskulatur konnte arbeiten. Der Youngster lief – völlig überrascht- gradeaus, fand einen relativ gleichmäßigen Takt im Trab und war zunehmend leicht am Gebiss (durch falsches Einreiten kannte er bis vor kurzem leider nur Kopf aufs Gebiss legen und festhalten). Bei Schrittvolten hat er sein inneres Hinterbein nett untergesetzt usw. Hach, das war einfach klasse :herz: :herz: :herz:

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Ich würde mir gerne eine Packung „Schöner Sitzen“ im handlichen Pillenspender bestellen … 😀

    Schöner Fred!

    Warum bekommt man seine Gräten nicht unter Kontrolle, ich könnte brechen wenn ich Videos von mir sehe, Nisenase in fortgeschritten …

    Wenn immer die Rede von ruhigem Aufstehen beim Leichttraben, ohne viel Extra-Bewegung ist, dann weiß ich leider nicht wie das funktionieren soll.

    Ich nutze den ganzen Schwung des Pferdes um möglichst hoch und weit zu hopsen. Das Becken schießt nach vorne, der Buckel wird perfekt beim Einsitzen und das Hohlkreuz in der Standphase … und natürlich möglichst schnell!
    Momentan hoffe ich auf einen Kurs eines Meyners-Lehrers (meine RLs geben mittlerweile vermutlich innerlich auf)

  • Mumpitz sagt:

    Ich habe Talimeths Anregung „auf dem Skelett reiten“ versucht umzusetzen. GENIAL für mich.

    Das ist auch ein sehr „plastisches“ inneres Bild. *find*

    So kann halt jeder mit unterschiedlichen Anweisungen/Beschreibungen/(inneren) Bildern, die aber alle auf Ähnliches Hinauslauben, unterschiedlich viel anfangen. Dem einen reicht eine klare Anweisung, was er tun/nicht tun soll, der nächste kommt besser mit übertragenen Bildern zurecht, ein anderer muss es fühlen, und wieder ein anderer muss passiv manuell hingesetzt werden usw. Und dann gibt es noch ein paar ganz wenige, denen es „einfach“ gegeben ist…

    Was mich freut und fasziniert und täglich wieder auf’s Pferd treibt ist, daß selbst so ein alter verkorxter Knochen wie ich und so ein altes verkorxtes Pferd wie Ludwig jeden Tag dazulernen´und sich weiter entwickeln können. So erreicht man mit Geduld und Spucke (wenn auch vielleicht bescheidene) Dinge, die man früher niemals für möglich gehalten hätte. Das macht Spaß und süchtig.

  • jaara2008 sagt:

    Was mich freut und fasziniert und täglich wieder auf’s Pferd treibt ist, daß selbst so ein alter verkorxter Knochen wie ich und so ein altes verkorxtes Pferd wie Ludwig jeden Tag dazulernen´und sich weiter entwickeln können. So erreicht man mit Geduld und Spucke (wenn auch vielleicht bescheidene) Dinge, die man früher niemals für möglich gehalten hätte. Das macht Spaß und süchtig.

    Ja! Ja! Ja!

    Dieses Empfinden hatte ich auf meiner alten Stute auch immer. (Äääh, natürlich abgesehen von den Tagen, an denen man absteigt und das Gefühl hat, man sollte das mit Reiten vielleicht doch besser aufgeben…)

    Und das Tollste ist jetzt, dass ich noch mal die Chance bekommen habe, mit einem jungen Pferd ganz neu anzufangen. Merlins Besitzer reiten den wenn überhaupt ein Mal im halben Jahr und dann nur geradeaus im Wald, das heißt, ich kann mit ihm im Allgemeinen so schalten und walten, wie ich möchte. Alles was er kann, kann er von mir. Alles, was nicht klappt, liegt auch an mir. Und so lernen wir gemeinsam immer weiter – das ist schön!

    Ich habe immer wieder Momente, wo etwas nicht so klappt, ich murkse und würge da dran rum, verkrampfe und es klappt natürlich immer noch nicht. Dann der Augenblick, in dem ich mir das bewusst mache, ausatme, mich neu sortiere, locker hinsetze – und es funktioniert! Diese Momente habe ich natürlich nicht ständig, aber WENN sie sich einstellen, dann schwebe ich durch den kompletten weiteren Tag! ^^

  • Saro sagt:

    Wer beispielsweise eine Neigung zum Stuhlsitz hat, bringt automatisch mehr Last auf die Schulter und den Widerrist des Pferdes.

    wieso?

    Im Stuhlsitz steht es sich schlecht.

    Genau man fällt nämlich auf die Pobacke es sei denn man gleicht das durch ein nach vorne gekippten Oberkörepr aus. Also das mit der Schulter müsste noch erklärt werden.

    Wobei X-Beine ja i.d.R. ursächlich durch Platt/Senkfüsse verursacht werden.

    Was ihr alles wisst. Somit wird die Medizin exterm einfach, man passt Einlagen an und die X Beine sind korrigiert…. ne so einfach ist es dann doch nicht.

    Den Sitz bestimmt nur einer, das Pferd“.

    Soso und der Winkel des Hüftkopfes, und die Länge des Schenkelhalses, die Winkelung des Schnkelhalses, ausserdem die Länge des Oberschenkels und des Unterschnekels, die Dicke der Beine, die Stärke der Muskulatur? all diese Sachen spielen keine Rolle? Ich finde shon erstuanlich wie da anatmoische Begebenheiten einfach vom Tisch gewischt werden und dann

    Lou: Wenn Du Probleme mit den Hüftgelenken hast, ist das m.E. eine ganz andere Geschichte.

    Eben die reiterliche Anatomie spielt eine Rolle.

    Trotzdem kann wahrschenilich ein jeder lernen im Gelichgewicht zu stizten. Aber es gibt menschliche anatomische Begebenheiten, die das einfacher machen und andere die es erschweren, das liegt nicht nur am Pferd. Auch da ist die Anatomi wesenlich und es macht ein unterschied ob ich auf einem senkrükigen alten tonnigen Friesen oder auf einem feingliedrigen Vollblüter sitze.

  • GidranX GidranX sagt:

    Was ihr alles wisst. Somit wird die Medizin exterm einfach, man passt Einlagen an und die X Beine sind korrigiert…. ne so einfach ist es dann doch nicht.

    Ähm, schrieb ich das irgendwo ?( .. :denk: Und doch, so einfach kann es manchmal sein.

  • Cubano9 sagt:

    Wer beispielsweise eine Neigung zum Stuhlsitz hat, bringt automatisch mehr Last auf die Schulter und den Widerrist des Pferdes.

    wieso?

    Moins,weil ein Stuhlsitz fast immer mit sich bringt, dass man sich durch Abstützen mit dem Knie, vermehrt auf die Schulter des Pferdes schiebt. Dazu kommt die Erklärung, die Du selbst schon in Deinem zweiten Satz gegeben hast. Dein Oberkörper hat im Stuhlsitz, genauso wie im Stehen, die Tendenz nach vorn zu fallen, was ebenfalls auf die Schulter schiebt.
    Und noch mal zu meinem offenbar so missverständlichen Satz „der Sitz bestimmt nur einer, das Pferd“. Solange es mir möglich ist, mich skelettechnisch im normalen Rahmen zu bewegen, solange ist es mir auch möglich, so sitzen zu lernen, dass das NICHT zu Lasten des Pferdes geht. Und, wenn ich (wie schon mal als Beispiel angeführt), in der Lage bin, den Fechterschritt zu machen, der in der Meyners-Zeichnung oben zu sehen ist, bin ich auch in der Lage, das auf dem Pferd zu lernen. Und ja: Dabei spielt die Länge des Oberschenkels und der ganze Rest, den Du anführst, gar keine Rolle, weil die anatomischen Grundvoraussetzungen eben da sind. Das hat übrigens rein gar nichts damit zu tun, ob es dem einen Reiter aufgrund seiner Anatomie leichter, dem anderen schwerer fällt. Es ging in meiner Aussage einzig und allein um die generelle Machbarkeit. Denn sonst müsste man auch noch Dinge wie den Sattel und die Aufhängung seiner Steigbügelriemen ins Feld führen, die ein Sitzen in Balance ebenfalls sehr schwer machen können.

  • cando sagt:

    @ sabrell wennst mich schon zitierst dann bitte nicht so aus dem zusamenhang gerissen… tut mir ja leid das ich nicht so deiner meinung bin aber damit wirst wohl leben müssen… eine übung die ich am boden nicht kann, warum sollte die denn auf dem pferd klappen???

  • sabrell sagt:

    .. tut mir ja leid das ich nicht so deiner meinung bin aber damit wirst wohl leben müssen…

    Jou, wird wohl gehn 🙂

    eine übung die ich am boden nicht kann, warum sollte die denn auf dem pferd klappen???

    Weil es, wenn man es mal genau betrachtet und die Zipperlein, Ausreden und sonstiges Wunschdenken beiseite lässt, kaum irgend eine Haltung, und/oder Bewegung und/oder das Weglassen einer Bewegung am Boden gibt, die man im Sattel nicht genau so bewerkstelligen könnte. Oder anders herum.

    Beispiele:

    • jeder halbwegs bewegliche Mensch bringt am Boden das unglaubliche Kunststück fertig, in aufrechter Körperhaltung, mit gespreizten Beinen leicht in den Knien federnd zu stehen, ohne umzufallen. Weil er im Gleichgewicht steht. Warum sollte das im Sattel nicht möglich sein?
    • die meisten Menschen bringen es, ohne groß drüber nachzudenken, fertig, 2 Pötte Kaffee von der Küche auf die Terrasse zu tragen, ohne die Hälfte zu verschütten. Weil ihr Ellbogengelenk die dazu erforderlichen Bewegungen des Körpers und der Beine ausgleicht und man deshalb die Hände relativ ruhig tragen kann. Warum sollte das im Sattel nicht möglich sein?
    • jeder Mensch kann spätestens in dem Alter, in dem er mit dem Reiten beginnen möchte, seine Hände wie Feinwerkzeuge benutzen .. er kann Fäden durch Nadelöhre ziehen, seine Finger zu welchem Zweck auch immer bewegen, die Fäuste mehr oder weniger schließen usw. Und das alles mit einer unglaublichen und völlig unbewußten Präzision. Warum sollte das im Sattel nicht möglich sein? Weil’s Pferd sich bewegt? Schön, das ist ein Grund, aber kein Hinderniss.
    • die meisten Sitzberufler und/oder Autofahrer beherrschen das Kunststück, mal die eine oder andere Pobacke mit Gewicht zu versorgen, also von einem auf den anderen Gesäßknochen zu sitzen, ohne dass es so aussieht, als schwanken sie wie ein Rohr im Wind. Warum sollte das im Sattel nicht möglich sein?
    • wenigstens auf Anweisung, können die meisten Menschen Treppenstufen hoch gehen und dabei locker im Fußgelenk federn – so oft sie sollen oder wollen. Warum sollte das im Sattel nicht möglich sein?
    • fast alle Menschen sind in der Lage, auf einem Stuhl mit Rollen sitzend, diesen durch Anziehen der Bauchmuskulatur näher an den tisch zu rücken. Manche schaffen das sogar mit Stühlen ohne Rollen, wenn der Untergrund rutschfähig ist. Warum sollte dieselbe Bewegung im Sattel nicht möglich sein?

    Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit … und Ausnahmen bestätigen, wie immer, Regel.

  • jaara2008 sagt:

    Ich bin jetzt ob der Begrifflichkeiten ein wenig verwirrt: Stuhlsitz bedeutet doch, dass der Oberschenkel und damit dann auch Knie und Unterschenkel zu weit nach vorne kommen – eben so, als ob man auf einem Stuhl säße. Der Oberkörper kommt in diesem Falle aber doch eher zu weit nach hinten und somit wird auch der Schwerpunkt zu weit nach hinten verlegt?!

    Beim Spaltsitz wiederum „kippt“ der Reiter zu weit nach vorne, da er sein Bein überstreckt und somit nicht mehr „im“ Pferd sitzt. Schwerpunktverlagerung also nach vorne.

    Oder?

  • sabrell sagt:

    Oder?

    Schon richtig … beim Leichttraben muss der Oberkörper aber etwas nach vorne gebeugt sein, um die sitzbedingte Schwerpunktverlagerung nach hinten wieder kompensieren zu können. Es sei denn, man will so sitzen. Oder kann nicht anders. Tut man das nicht, muss man sich an den Zügeln hochziehen .. oder über ein Pferd mit viel Wumms verfügen 🙂
    Wie auch immer, man bleibt so oder so hinter der Bewegung, das Pferd muss den Reiter „mitziehen“, d. h. auf ihn warten. Es bleibt also mit der Hinterhand in Wladiwostok, tut was es immer tut, nämlich das ganze Konstrukt mit der Vorhand tragen. Das gilt jetzt auch fürs Aussitzen. Schwung und (irgendwann mal) Aufrichtung gehen in die Plünnen.
    Sinngemäß gilt das auch für den Spaltsitz.

  • Watson Watson sagt:

    Zwar OT aber ich muss was los werden.
    Ich freue mich sehr, dass man hier wieder sachlich Diskusionen führen kann, ohne Mord und Totschlag :hurra:

  • nisenase sagt:

    ich war heute wieder bei einem meiner Ausgleichssportarten, dem Schwimmen und der Nudelgymnastik. Bei der Nudelgymnastik habe ich einfach mal probiert ordentlich zu sitzen…also Nudel zwischen die Beine Oberkörper, gerade, Becken abkippen (leicht abkippen, wie beim reiten halt) und dann hab ich die Beine zurück und habe bemerkt, es liegt an meiner Bauchmusukulatur, wenn ich es nicht schaffe obenrum gerade zu bleibe und das Becken SO zu lassen wie es soll. Dies erklärt nun auch meinen Muskelkater, den ich nach den FN Stunden immer habe im Bauch;) Da werde ich mich nun auch drauf konzentrieren.
    Also Nackenpartie entspannen und über den Bauch die Körperlinie halten mit Bein mehr zurück. Mann was bin ich auf nachher aufm Pferd gespannt….wobei ich nun von der ganzen Nudelgymnastik und 1 Stunde schwimmen eigentlich schon fertisch genug bin;)

  • ambra sagt:

    Hi Sigi,

    ich glaube Du unterschätzt erheblich die Schwierigkeiten, die viele erwachsene Reiter mit dem „Störfaktor“ 3-dimensionale Bewegung (und das auch noch passiv aufgezwungen) durch das Pferd haben.

    Ich habe beruflich mit dem Hersteller des Galileo-Systems (Power-Plate für medizinische Anwendungen) zu tun… da werden auch Übungen auf einem sich bewegenden Medium (der Galileo) verlangt. Wenn man sich da mal Koordination und Sensomotorik ansieht, das ist schon harter Tobak.
    Mein Pferd darf man nicht vergessen, dass im Gegensatz zur Galileo die Bewegung noch wesentlich mehr Dynamik hat und auch die Bewegungsfrequenz nicht gleichbleibend ist. Das ganze bedarf schon eines geschulten Gleichgewichtssinns.
    Ich glaube, viele Reiter sind mit der Fülle an motorischen Aufgaben einfach überfordert.

    Aber Du hast sicher Recht, dass diese Dinge keine Ausreden sein dürfen, sich wenigstens nicht einmal zu bemühen.

    Ich weiss von mir z.B. das ich wesentlich an meinem Gleichgewicht arbeiten muss… 8)
    Aber dafür bräuchte ich ja erstmal wieder ein Reitpferd… :doh:

  • traumel traumel sagt:

    Zwar OT aber ich muss was los werden.
    Ich freue mich sehr, dass man hier wieder sachlich Diskusionen führen kann, ohne Mord und Totschlag :hurra:

    😉 :hurra: so schauts aus, wenn das zu Wendy gehört, dann mag ichs 🙂 :thumbsup:

  • ambra sagt:

    ich mag auch „Wendy“. :love:

  • sabrell sagt:

    ich glaube Du unterschätzt erheblich die Schwierigkeiten, die viele erwachsene Reiter mit dem „Störfaktor“ 3-dimensionale Bewegung (und das auch noch passiv aufgezwungen) durch das Pferd haben.

    Ganz und gar nicht, Sabine. Glaub‘ mir, ich kann mich noch gut an das Tal der Tränen erinnern, durch das ich seinerzeit durch musste 🙂
    Und ich habe ja auch nicht behauptet, dass es einfach ist. Andererseits bin ich selbst der Beweis, dass es machbar ist. Ich hab Sitzen auch mühsam gelernt, ergo muss es ja machbar sein 🙂
    Und wie so oft im Leben – das Eine will man, das Andere kriegt man.

  • ambra sagt:

    Hi Du,

    ich erinnere mich noch gut an die Fibo 2010 (Fitness-Messe).. da hatte ein Reha-Sport-Hersteller ein dreidimensionales Trainingsgerät für Motorik und Gleichgewicht stehen. Wir hatten den Stand daneben…

    Die Anforderung war auf einer frei aufgehangenen Scheibe das Gleichgewicht zu halten, das hat schon die Mehrheit total überfordert.
    Die Scheibe konnte auch horizontal und vertikal verschoben werden (Reha-Programm). Du glaubst nicht wie viele Leute von dem Ding abgeschmiert sind.

    Aber Du hast total Recht… man muss es halt üben, üben und noch mal üben
    und wenigstens die Bereitschaft haben es zu probieren und zu wollen…

  • Cubano9 sagt:

    …klar ist das schwer. An manchen Tagen sogar sauschwer. Was mich angeht, bin ich runde zehn Jahre (mit Ausnahme von zwei Jahren RU, nach denen ich alle möglichen Lektionen konnte, der aber meinen Sitz sogar noch verschlechtert hat) so vor mich hingeritten und habe erst mit Ende 40 richtig angefangen. Eine gehörige Portion Sturheit hat mir allerdings über die erste Zeit hinweggeholfen. Und mittlerweile wird es besser. Allerdings kommt bei mir dazu, dass ich eine relativ hohe Grundgelenkigkeit habe, das hat sicher auch ein wenig geholfen.

  • artist001 sagt:

    Solche animositäten bitte per PN (Admin2)

  • cando sagt:

    @ sabrell natürlich werden das die meisten können, die frage ist nur wie ich habe seit nun mehr 30 jahren eine skoliose bei der ein knick von 19 Grad in der wirbelsäule ist, was meist du wie das der körper kompensiert hat, die einen muskelkomplexe sind überdehnt die anderen verspannt, da geht nix mehr mit von alleine lockern… , so und jetzt sagen sie mir, bei meiner mir selbst verschriebenen krankengymnastik : hr. s. was wollen sie eigentlich, sie gehören doch schon zu den oberen 10% was beweglichkeit und balance betrifft… für meinen anspruch aber nicht genug fürs reiten… natürlich kann sich jeder im alltag bewegen, aber wenn man genau hinschaut dann bekommt man das große grauen.. und eine alltagsbeweglichkeit langt fürs reiten nicht, zumindest nicht fürs aktive…

  • cando sagt:

    ach, und wenn ihr mal eine erhöhte biomechanische anforderung an die kaffetassenträger sehen wollt, geht mal in einen hochseilgarten, wenn da büroausflug ist, ich sag es euch, ihr lacht euch schlapp… bis ihr gesteinigt werdet 😀

  • Watson Watson sagt:

    Sehe ich auch so und ich hab hier schon einiges mitgenommen, was ich probieren werde. Gerad wieder mehr die Muskulatur im vorderen Beckenbereich dehnen, muss ich vermehrt, bin halt auch nur ein Bürohocker 🙁

  • tadei sagt:

    …Bei der Nudelgymnastik habe ich einfach mal probiert ordentlich zu sitzen…also Nudel zwischen die Beine Oberkörper, gerade, Becken abkippen (leicht abkippen, wie beim reiten halt)…

    Nise ich brech ab. 😀 Würde ich nicht wissen, dass es sich um dieses Schaumstoffdingens bei der Wassergymnastik handelt, dann… :blinzel: :tuete: 😀 *aufdenschenkelklopf*

    Zum Rest: ich kann nur zustimmen. Als Kind wurde ich auch immer gelobt. Dann hatte ich über 10 Jahre Reitpause und seitdem kämpfe ich. Dabei bin ich auch sehr beweglich, Spagat ist kein Problem. Das aktive Zurücknehmen des Beines ist allerdings ne ganz andere Hausnummer. Aber wenn Reiten einfach wäre, dann könnte es ja jeder (oder so ähnlich).

    LG

  • ambra sagt:

    Ich habe mir vorgenommen, wieder Sitzlonge-Stunden zu machen.

  • tadei sagt:

    Ambra, das setzt aber auch nen guten RL voraus. Ich hatte auch schon Sitzlongestunden bei meiner „alten“ RL. Ich dachte die sei gut, Trainer A, abgelegt bei M. Putz. Leider sagte sie immer: „Bein vor, Hände runter, mehr mitgehen im Becken.“ Und dann hab ich ne Stunde bei Sigi, seh mich aufm Video und fall aus allen Wolken…

  • ambra sagt:

    tadei, ich hab jetzt ca. 1,5 Jahre Reitpause… ich glaub, ich übe erstmal wieder „oben bleiben“ 😉

  • sabrell sagt:

    ich habe seit nun mehr 30 jahren eine skoliose bei der ein knick von 19 Grad in der wirbelsäule ist.

    Was die Sache natürlich erschwert.
    Andererseits .. wenn wir schon bei Anamnesen sind .. zu Beginn meines 2. Lehrjahres bekam ich ein Bandscheibendiagnose zwischen LW 4+5, doppelt so dick wie eine normale ist das Miststück. Man hat mir nahe gelegt, den Beruf zu wechseln, was ich bekanntermaßen nicht getan habe. Ich hab gelernt das zu kompensieren. Wie? Indem ich meinem Gestell klar gemacht habe, dass es gefälligst das zu tun hat, was ich will. Wann immer ich das will. Und das Gestell hat’s irgendwann getan – und tut das immer noch, obwohl der Knick in der WS sich von Jahr zu Jahr weiter nach vorne biegt. Ich seh das schlicht so: WEN genau interessiert, was meine WS denkt, wenn ich reiten muss?

  • cando sagt:

    naja, vielleicht dein pferd 😉

    kleiner tip, schau mal zu dr. leitner aus münchen mit seiner ong song therapie…

  • sabrell sagt:

    naja, vielleicht dein pferd 😉

    Keine Sorge, bis jetzt hat sich noch keines beschwert. Und es waren genug, um das als repräsentativ ansehen zu können 🙂

    Und danke für den Tip, aber das hat jetzt rund 35 jahre gehalten, also wird es das die restlichen 20 auch noch tun 🙂

  • Mumpitz sagt:

    Eigentlich ist doch kaum ein menschlicher Körper ganz ohne Fehl und Tadel (die Pferde ja auch sehr selten), und wenn man älter wird, nehmen die Fehls und Tadels auch noch zu! Will man also (weiter)reiten, muss man versuchen, sich bestmöglich damit zu arrangieren, und wenn man sich entsprechend bemüht, kann man es damit auch oft erstaunlich weit bringen *find* Ich schiele zwar immer neidvoll auf die jungen elastischen Mädels, die nix zwickt und zwackt, möchte aber um’s Verrecken nicht nochmal so jung sein. Da sitze ich lieber etwas weniger dekorativ auf dem Pferd.

    Manchmal habe ich das Gefühl, daß zumindest in einem gewissen Maß, sich auch die Pferde mit den Macken ihrer Reiter arrangieren (können)

  • Cubano9 sagt:

    Ich schiele zwar immer neidvoll auf die jungen elastischen Mädels, die nix zwickt und zwackt, möchte aber um’s Verrecken nicht nochmal so jung sein. Da sitze ich lieber etwas weniger dekorativ auf dem Pferd.

    Das nenne ich mal: ein wahres Wort gelassen ausgesprochen :thumbsup:

  • anchy anchy sagt:

    Also, bei mir zwackt und zwickt noch gar nichts und ich sitze troztdem doof.
    Jogger habe im übrigen verkürzte Sehnen am Innenschenkel, das mal zu meiner Entschuldigung.
    Mein Meyners liegt hier wieder offen und ich verdrehe mich bis der Arzt kommt 8o Hatte bereits einen Krampf da, wo man ihn nicht nennen will, aber ich bin zäh 8)

    Meine Lieblingsübung ist die, wo man auf dem Rücken liegt, ein Bein anwinkelt, die Arme flach auf dem Boden liegen und dann das angewinkelte Bein seitlich zu Boden bringen muß.
    Herrlich!

  • Cubano9 sagt:

    Meine Lieblingsübung ist die, wo man auf dem Rücken liegt, ein Bein anwinkelt, die Arme flach auf dem Boden liegen und dann das angewinkelte Bein seitlich zu Boden bringen muß.
    Herrlich!

    Grins, musste ich prompt ausprobieren. Das geht bei mir ohne Probleme. Auch dann,wenn sich einer unserer Hunde – wie eben geschehen – prompt auf die Innenseite meines Oberschenkels setzt 😀 😀

  • Mumpitz sagt:

    HAch ja, das waren noch Zeiten! *seufz* Wo ist mein Rollator? *indenmumienzickenfredentschwinde*

  • Patti sagt:

    Das Wichtigste ist doch, dass man sich seiner Fehler immer wieder bewusst ist und daran arbeitet.
    Perfekt ist eh keiner, da muss man sich mal von frei machen.

    Wie leicht schleichen sich so winzig kleine Fehlerchen ein, derer man sich überhaupt nicht bewusst ist…
    Ich erinner mich, dass ich mir irgendwann – vor vielen Jahren – in einer Zeit, in der ich länger keinen Unterricht hatte, angewöhnt hatte, den Kopf immer leicht schräg nach links zu halten. Also beim Reiten jetzt.
    Und irgendwann merkte ich dann, dass das Pferd, was ich zu der Zeit ritt, irgendwie nicht mehr so lief, wie ich das wollte. Irgendwie bekam ich den auf einer Hand nicht mehr gerade auf dem Hufschlag geritten, geschweige denn anständig gestellt etc.
    Dann hatte ich mal wieder Unterricht – und die Reitlehrerin machte mich auf meinen Schrägkopf aufmerksam, der MIR natürlich überhaupt nicht bewusst war.
    Dann hat sie mich hinter einen Stuhl gestellt, mich gebeten, die Hände auf die Sitzfläche zu legen, und hat sich auf den Stuhl gesetzt. Und zwar mit dem Schrägkopf, den ich zu der Zeit trug…Ja, und da spürte ich an meinen Händen, was das Pferd da wohl so fühlen muss. Und da war mir ziemlich schnell klar, warum der auf einmal so „komisch“ lief.
    Das fand ich echt beeindruckend – so ein eigentlich winzig kleiner Fehler, mit so einer Auswirkung!

  • niphiem niphiem sagt:

    So ich werde mich auch mal der Meute stellen 😀 http://www.pferde-forum.org/wbb/index.php?page=Attachment&attachmentID=47666&h=34cdbe9adfe7ddac17473a370624850392b19eac http://www.pferde-forum.org/wbb/index.php?page=Attachment&attachmentID=47665&h=756f469389fcf69b0b94396049dc8ace30e43d4b http://www.pferde-forum.org/wbb/index.php?page=Attachment&attachmentID=47667&h=6924e991b334c46f3a6c24f07451cc06f276e70b Mir selber fällt auf, dass ich irgendwie buckelig sitze, Blick muss mehr nach geradeaus. Hab eben immer Angst, das Pferd verändert die Farbe 😀 Und ich bin ganz schön fett geworden ;( Die Bilder sind von September, mittlerweile habe ich die Bügel kürzer und Sitze vom Gefühl her tiefer im Sattel und kann besser durchs Bein Federn. Ich muss mal unbedingt neue Bilder machen lassen. Was meint ihr?

  • gitana gitana sagt:

    Nicht ganz perfekt, aber auch nicht dramatisch, da gibt´s schlimmeres :friend: . Das Wesentliche hast du ja schon gesagt.

    Und ja, du bist wirklich unglaublich fett! :stein: 😛 😀

  • nisenase sagt:

    ich hab gestern unter Beaufsichtigung von moon am Sitz gearbeitet. Hat dann super geklappt und mein Pferd lief dann echt guddi….aber war anstrengend wie S….der Galopp Trab Übergang war dann ein Traum, null gefummel mit der Hand, nur übern Sitz. Genial. Aber dann musste ich aufhören. Ich konnt nimmer.
    Wir hatten aber viel Spaß dabei, moon und ich, naja ich weniger, ich hatte mit nem Popokrampf zu kämpfen (also, so ein beginnender, der aber mit hochziehen des Beins dann relativ schnell zu bremsen war). Aber als ich mir das Skelett vorgestellt hatte und den Punkt des Sitzes, hatte ich ihn und dann kam ich noch zum schwingen und plötzlich wars richtig angenehm…..wie angesaugt….ich hatte die Hände parallel und ruhig und es wurd leichter, aber irre anstrengend für meine Bauchmuckis….die tun heute weh…..
    So, ich geh nun in Stall und läute die zweite Runde ein:)

    Schade ist nur, den (korrekten) Sitz hatte ich schonmal. Ich hab irgendwann mal bei nem Kurs den nun falschen, erläutert bekommen und diesen eben so die ganze Zeit praktiziert…… Wer, wie, wo, was ist ja egal…..ist eben nun so passiert. Nun muß ich mich halt wieder umstellen….kein Problem, ich kann ja schnell umsetzen, GsD….

  • sabrell sagt:

    Schön 🙂

  • jaara2008 sagt:

    Diese Richtig-Falsch-Überlegungen interessieren mich jetzt aber schon… Was ist richtig? Was nicht? Woher weiß man das? Wer entscheidet darüber?

    Ich meine damit nicht Dinge wie „Lotrechte von Schulter, Ellbogen, Absatz“ oder so etwas, ich denke, da wird kaum jemand ernsthaft dagegen reden. Aber zu den Fragen „Absätze runter – und wenn ja, wie weit?“ oder „Zehenspitzen eindrehen oder dürfen sie nach außen zeigen?“ oder „Knie ran oder Knie öffnen?“ – zu all diesen Fragen gibt es ja durchaus verschiedene Argumentationen und Bewertungen.

  • Mumpitz sagt:

    Wer entscheidet darüber?

    Zuerst einmal das Pferd, dann der Reitlehrer, dann kommt lange nix, und dann kommst DU! 😀 😀 😀

    Außerdem habe ich heute Morgen eine neue Ausrede gefunden für nicht-Üben: Junges, heute sehr knackiges Pferd ohne Servolenkung und Bremskraftverstärker, dafür aber mit sehr viel Natur-Takt. Turnübungen gingen dadrauf heute gar nicht. :tuete:

  • Tibatong sagt:

    Außerdem habe ich heute Morgen eine neue Ausrede gefunden für nicht-Üben: Junges, heute sehr knackiges Pferd ohne Servolenkung und Bremskraftverstärker, dafür aber mit sehr viel Natur-Takt. Turnübungen gingen dadrauf heute gar nicht.

    Oh, wird er langsam frisch, der Vario :outlaugh:

    Bei uns war gestern der Schmied da und der Frost ist auch aus dem Boden, eigentlich habe ich jetzt auch keine Ausrede mehr, nicht zumindest mal wieder anzufangen, erstmal paar tage Longe und dann schauen, wie Madame so drauf ist und ob die Lenk- und Bremsübungen aus dem letzten Jahr noch präsent sind… :tuete:

  • Mumpitz sagt:

    Oh, wird er langsam frisch, der Vario

    Ja, aber mach richtig Spaß! Er entwickelt sich sehr schön und hat fast seit ich ihn habe ordentlich Go. Früher war allerdings die Kondition sehr viel schneller alle.

  • casper109 casper109 sagt:

    Ich werde morgen auch mal ausprobieren ob noch alles funzt, heute haben sie ja schon mal Longen Turn und Streckübungen in Eigenregie machen dürfen. Hoch und weit die Hufe flogen, am Anfang und Go war da auch. Casper legte Runde um Runde Galopp hin, da ist er ansonsten viel zu faul und tut so als kennt er den Gang nicht und wenn er ihn ausversehen doch mal einlegt, schaltet er schnell wieder runter :tuete: , ansonsten, heute nicht…… 8o

  • Cubano9 sagt:

    Grins, Tiba: Bei uns ist auch alles getaut – aber ich habe eine tolle Ausrede: Mein Schreibtisch ist voll und zwar mit Terminsachen 😀
    @Lou: Sorry, aber wer um Himmels Willen ist Vario nun wieder? 🙂

  • Tibatong sagt:

    Früher war allerdings die Kondition sehr viel schneller alle.

    Ja, das hat man dann davon, wenn man die Viechs vernünftig arbeitet: Diese jungen Hüpfer werden schneller fit als das das betagte Aufsitzpersonal. Sehr blödes Eigentor, das…. :kowa: Zum vollen Schreibtisch immer wieder gerne das hier , wobei ich dann lieber reiten als einkaufen gehe :whistling:

  • Mumpitz sagt:

    Sorry, aber wer um Himmels Willen ist Vario nun wieder?

    Auch wenn’s Offtopic ist: Das ist Vario (wird 7, kann noch nix), ein Halbbruder zu Henners Okko. Ein ganz fein Färt! Seit Oktober 2011 bei mir und seit wenigen Wochen in unserem Besitz :hurra: Das Foto ist von ganz am Anfang, inzwischen sieht er ein bißchen anders aus. Vielleicht gelingt es uns morgen (Licht-technisch), ein paar aktuellere Fotos zu machen

  • Cubano9 sagt:

    Oh das ist aber viel nettes,kompaktes Pferd mit einem tollen Kopf und einer Halsung, die mir gefällt – auch wenn sie nicht so ganz einfach ist, vorausgesetzt, das Bild täuscht nicht und der Gute hat tatsächlich einen so hohen Aufsatz…

  • Mumpitz sagt:

    Ich liebe diesen Schädel! :herz: Auch ein älteres Foto – Hals-Oberlinie beginnt schon, besser zu werden.

  • casper109 casper109 sagt:

    Der gefällt mir auch…..toller Kerl :ja:

  • fichtefucht sagt:

    Und warum hast du uns den vorenthalten? :maul: :maul: :maul: :motz:

  • Mumpitz sagt:

    Und warum hast du uns den vorenthalten? :maul: :maul: :maul: :motz:

    Wollte nicht als Messie gelten :red: Außerdem ist das hier OT :tuete: Den Quarter (Purzel) habe ich dafür verkauft

  • casper109 casper109 sagt:

    Och hier heißt es doch was sich geändert hat im Pforg und das ist doch eine Änderung…. :tuete: 😀

  • Vamos sagt:

    Ich meine damit nicht Dinge wie „Lotrechte von Schulter, Ellbogen, Absatz“ oder so etwas, ich denke, da wird kaum jemand ernsthaft dagegen reden.

    Und ob es solche Reitlehrer gibt, jaara. Hier sieht man es ganz genau.das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49754/ Diese Flitzpiepe bestand vehement darauf, mit dieser Bügellänge zu reiten, obwohl ich immer wenigstens ein Loch länger wollte. Im nächst längeren Loch wäre mein Knie schon wenigstens da gewesen, wo es hin gehört. Es führte kein Weg dahin. :nix: Beim nächsten musste ich meinem Schimmeltier mit tierisch breiter Zügelführung ständig im Maul rumspielen. Das sah dann so aus. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49756/ Henkeltopf on speed. Ausserdem musste ich tierisch darauf achten, dass uns die Zentrifugalkraft nicht aus dem Zirkel schleudert. Deshalb bin ich auch am Grinsen, weil Spaß gemacht hat´ s ja schon. (auf dem Foto bin ich grad ´ n bisschen schwanger-deshalb noch rundlicher als auf dem ersten) 😀 Von meinem grössten Problem, nämlich furchtbar unruhige Füße, konnte mich bisher noch niemand befreien. Mein letzter Reitlehrer, ein 70 jähriger Herr vom „alten Schlag“ , band mir immer ein paar Minuten in der Reitstunde die Bügel mit einem Sporenriemchen am Sattelgurt fest. Das Gefühl sollte ich dann verinnerlichen und dann ohne „Fesselspiele“ :red: 😀 nachreiten. Leider ist der RL vor einiger Zeit verstorben und ich habe noch keinen adäquaten Ersatz finden können. Ich kann dass irgendwie nicht fassen, dass er nicht mehr wiederkommt. Seine Handy-Nr. habe ich immer noch abgespeichert. Hat vielleicht einer von Euch hier noch einen Tip gehen die Wackelfüße?

  • artist001 sagt:

    wenn dein Pferd im Rücken fest ist oder nicht locker genug ist, dann kannst du gegen die Wackelfüße nichts machen, wenn es das nicht ist, war der Tip von sabrell gut, steht hier weiter vorne.

  • Cubano9 sagt:

    Zum Thema unruhige Füße: Das hat seine Ursache manchmal auch schlicht in instabilen Fußgelenken. Das Problem habe ich nach mehreren Bänderdehnungen und Knöchelbrüchen auch. Deshalb reite ich ausnahmslos in Stiefeln. Funktioniert tatsächlich, ich merke den Unterschied immer dann, wenn meine Stiefel mal wieder zum Schuster sind und ich auf Stiefeletten nebst Chapsletten zugrückgreifen muss.

  • jaara2008 sagt:

    Glaubst Du, Stiefel würden auch gegen das vermaledeite Absätze-Hochziehen helfen? Darüber habe ich mir mal Gedanken gemacht, denn früher, als es noch keine Chaps gab und alle immer in Stiefeln geritten sind, hatte ich das Problem mit dem Hochziehen nicht.

  • Cubano9 sagt:

    Puh Jaara – ehrlich? Keine Ahnung. Was ich weiß: In Stiefeln wird, zumindest bei mir, das Bein allgemein ruhiger…

  • GidranX GidranX sagt:

    Nein. Definitiv nicht. Sie helfen bei mir sogar beim schummeln . Da ich Schuhgrösse 39 habe dazu aber extrem schmale fesseln schaffe ich es im Stiefel die Ferse hochzuziehen ohne das man es von aussen sieht…. Zumindest bis zu einem gewissen Grad nicht. Im Winter eher nicht weil zuviele Socken an.. 😀

  • Mumpitz sagt:

    Ich reite übrigens seit vielen Jahren wegen meiner instabilen Fußgelenke mit Wanderstiefeln. Nicht weil die Füße sonst wackeln, sondern weil sie umknicken. Es ist mir schon mal gelungen, mir im Bügel ein Fußgelenk zu verstauchen.

  • Patti sagt:

    Glaubst Du, Stiefel würden auch gegen das vermaledeite Absätze-Hochziehen helfen? Darüber habe ich mir mal Gedanken gemacht, denn früher, als es noch keine Chaps gab und alle immer in Stiefeln geritten sind, hatte ich das Problem mit dem Hochziehen nicht.

    Jaara –

    je nachdem wie gut (oder schlecht) die Stiefel sitzen, kann das einfach täuschen. Man kann nämlich durchaus IN den Stiefeln den Absatz hochziehen, ohne dass man das nach Aussen hin sieht.

  • jaara2008 sagt:

    Ok, dann ist das keine „Ausrede“ und ich reite weiterhin in Wanderschuhen und Chaps. 😀

  • Geisterlicht sagt:

    Glaubst Du, Stiefel würden auch gegen das vermaledeite Absätze-Hochziehen helfen? .

    Wie schon von den anderen geschrieben, das funktioniert definitiv nicht. Ich habe auch sehr schmale Fesseln und bis auf meine Field Boots rutschen alle Reitstiefel ausnahmslos bei mir. Das sieht dann so aus, als ob ich die Absätze schön unten hätte, tatsächlich schwebt die Ferse aber 3 – 4 cm höher.

    Es ist mir schon mal gelungen, mir im Bügel ein Fußgelenk zu verstauchen.

    Das könnte ich auch noch bringen. Ich belaste regelmäßig den Fuß nur an der Außenkante. Sobald ich flächig den Vorderfuß belaste und in den Bügel stelle, drehen sich meine Fußspitzen nach außen. Je runder das Pferd, umso schlimmer das ganze.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich nehme an du gehörst auch eher zu den schmalfesseligen.. 😀

  • jaara2008 sagt:

    Falls Du mich meinst: Mmmh, ja! 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Nee dich kenn ich ja.. :eye: Meinte maren

  • Ennah2 sagt:

    Ich nehme an du gehörst auch eher zu den schmalfesseligen.. 😀

    Ich habe auch sehr schmale Fesseln

    Nee dich kenn ich ja.. :eye: Meinte maren

    Hat sie doch geschrieben :eye: . Noch nicht ganz wach heute :outlaugh: 😛 😉 ?!

  • GidranX GidranX sagt:

    Glaubst Du, Stiefel würden auch gegen das vermaledeite Absätze-Hochziehen helfen? Darüber habe ich mir mal Gedanken gemacht, denn früher, als es noch keine Chaps gab und alle immer in Stiefeln geritten sind, hatte ich das Problem mit dem Hochziehen nicht.

    Jaara –

    je nachdem wie gut (oder schlecht) die Stiefel sitzen, kann das einfach täuschen. Man kann nämlich durchaus IN den Stiefeln den Absatz hochziehen, ohne dass man das nach Aussen hin sieht.

    Ich nehme an du gehörst auch eher zu den schmalfesseligen.. 😀

    Falls Du mich meinst: Mmmh, ja! 😀

    Nee dich kenn ich ja.. :eye: Meinte marenPatti

    Wenn Mumien sich unterhalten, kann das nur wirr sein.. 😀

  • Vamos sagt:

    wenn dein Pferd im Rücken fest ist oder nicht locker genug ist, dann kannst du gegen die Wackelfüße nichts machen

    Genau das hat mir schon mal einer gesagt, der Ahnung hat.
    Ich frage mich immer, wieso zum Henker dieses Pferd, was lt. sämtlicher Sattler eine super Rückenmuskulatur hat, nicht locker im Rücken ist. Es gibt diese Momente, wo ich das Gefühl habe vom Pferd mitgenommen zu werden. Aber das ist nicht von Dauer und im nächsten Augenblick denke ich schon wieder ich sitze auf einem Wagen mit viereckigen Rädern.

    wenn es das nicht ist, war der Tip von sabrell gut, steht hier weiter vorne.

    werd´ ich mich hier gleich mal auf die Suche machen

    Ansonsten bringen Stiefel bei mir rein gar nichts, Fußgelenke in den Stiefeletten straff einbandieren auch nicht.

  • JAusten sagt:

    wenn dein Pferd im Rücken fest ist oder nicht locker genug ist, dann kannst du gegen die Wackelfüße nichts machen, wenn es das nicht ist, war der Tip von sabrell gut, steht hier weiter vorne.

    Na, das ist jetzt anstrengend, aber woher hast Du diese Weisheit? Was genau ist bitte der Unterschied zwischen „fest im Rücken“ und „nicht locker genug“? Ein ausbalancierter Reiter hat keine Wackelfüße – was auch immer WACKELFÜßE sind.

  • Watson Watson sagt:

    Füsse aus den Bügeln, Beine seitlich vom Sattel einzeln anheben. Dann
    anheben und nach hinten führen

    Das hab ich nun wirklich wieder bei jedem Aufsteigen gemacht und ab und an auch zwischen durch und meine Hüfte legte mir tatsächlich das Bein den Oberschenkel weiter hinten. Somit kam ich auch wesentlich besser mit der Wade ans Pferd und klemmte nicht mit dem Knien. Bei den Piaff und Spannungstritten jedoch verlor ich jegliche Haltung und Contenance :daumen:

  • niphiem niphiem sagt:

    @Watson, dein Avatar :love:

    Hat noch jemand Lust was über meinen Sitz zu schreiben? Danke an Gitana!

    Meine RL sagt immer ich soll mein Bein weiter vor nehmen, finde das sehr schwierig und es fühlt sich falsch an. Habe so das Gefühl, das mein Bein eben nicht mehr unterm Schwerpunkt liegt. Ausserdem kann ich nicht aufhören zu fummeln, es tut einfach nicht, sonst sitze ich auf einer Giraffe. Einfach Hand stehen lassen, findet er Klasse und dümpelt eben so durch die Bahn und denkt nicht dran sich an die Hand zu dehnen. Was mache ich falsch?

  • nisenase sagt:

    also ich kanns nur nochmal wiederholen. Man MERKT es einfach am ganzen Pferd, wenn man richtig sitzt. Meine Hände waren STILL, Zügel parallel und ich sass nur. Es war tierisch schwer, es erstmal zu halten, aber wenn man das GEFÜHL hat, will man es auch nimmer loslassen und mein olles doofes nerviges nicht in Anlehnung gehendes Pferd lief wie am Faden gezogen. Fragt mal moon wie das aussah…..Irre…. Der hatte noch nicht mal mehr mit der Wimper gezuckt als ich mit moon die Sitzübung machte. Die 20 Runden davor ist der immer wieder in der einen Ecke völlig ausgerastet und als ich SASS, war der wie ausgewechselt. Bin am Samstag dann ins Gelände MIT diesem Sitz. Der lief im Mittel/Starken Trab und ich sass wie auf nem Isi im Tölt, genial….. ich war so glücklich….und der guckte gar nimmer. Diese Guckigkeit ist dann fast weg. Ich hab den wohl dann SO an den Hilfen, dass er sich sicher fühlt…Anders kann ich es nicht beschreiben….Toll war auch noch, als mich einer meiner Hunde im Galopp überholte und mein Pferd los wollte…..ich sass nur mehr ran und konnte ihn halten. Es ist wirklich ein AHA Erlebnis…..
    Jetzt muß ich halt dran arbeiten, es wirklich IMMER halten zu können.

  • missredcat missredcat sagt:

    Nise, das hört sich toll an!
    Ich durfte dieses Gefühl auch schon ein paar mal
    für ein paar Augenblicke erleben, leider kann ich das nicht halten.
    Schön umschrieben, dass er sich sicher fühlt durch Deinen Sitz.
    Wenn Du das halten kannst, kann’s doch nur noch bergauf gehen 🙂 !
    P.S. Ich finde diesen Thread ganz toll!

  • niphiem niphiem sagt:

    Nise, das hört sich toll an, magst du nicht mal kommen und es mir näherbringen? :tuete:
    Ich kenne diese Momente zwar auch, bekomme sie aber nur durch viel Handeinwirkung hin und nicht nur über den Sitz. Hier gibt’s auch nicht wirklich jemand, der mir helfen kann ;( Ich hasse es vom Pferd abzusteigen und sich zu fühlen, als hätte ich Kraftsport betrieben, ich will davon weg und packs einfach nicht. Ich weiss was ich falsch mache, aber ändern kann ich’s irgendwie auch nicht und der Dicke kommt mir auch nicht gerade entgegen.

  • Talimeth sagt:

    Leute,
    Ihr dürft nicht immer an den Symptomen herummachen. Wenn ich nciht auf meinen Gesäßknochen sitze und zwar wie angeschraubt, dann dürft ihr euch nicht wundern, wenn die beine nicht so leigen, wie sie ligen sollten. Wenn nicht die körperteile in dynamischen bausteinen übereinanderstehen, dann gbt es keine Losgelassenheit des Reiters.
    Das sind einfache physikalische Gesetzmäßigkeiten.
    Dann sind die Hilfen nicht vom Körper zu trennen. Wenn ich Trabe, dann trabt mein ganzer körper und das ist die Hilfe. Nichts anderes. Und wenn ich galoppiere, dann galoppiere ich. Und das heißt z.B. auch, dass meine Arme, meine Hände mitgehen. Mitgehen ohne das Pferd zu stören. Dabei aber sogar nach oben und nach vorne impusesieren. Und dadurch werden sie zur Hilfe. Mehr zerstört das Pferd. Das kommt aber aus dem ganzen körper. Und wenn ich die Bügel verliere, dann ist die Ursache davon wahrscheinlichu.a. im Beckenbereich. Und der ist abhängig, ob mit meinem Genick alles in Ordnung ist.
    Natürlich kann ein gut gehendes Pferd seinen guten gebrauch des Körpers auf mich übertragen. Anderersits, ich nehme mein Pferd in die Bewegung mit. D.h. wenn ich antrabe, dann trabt mein Körper und nimmt das Pferd in den Trab mit. Ich tarbe nciht an, indem ich mit den Beinen menem Pferd irgendwelche Stöße verpasse . Sehr versapnnte Pfedre steigen auf Schenkeldruck, gehen aber mit dem Reiter mit.
    Deswegen ist es erst einmal wichtig, zu einem grundsätzlich guten Gebrauch meines Körpers zu kommen. Dann kann ich mich mit Kleinigkeiten beschäftigen.
    Übrigens: Die Oberschenkel werden nciht zurückgenommen, sondern das knie soll tiefer werden, besonders im Leichtreiten.
    Wenn ich so vorgehe, dann komme ich dahin, mit dem Pferd in eine harmoie zu kommen. und wichtig ist es, dadurch, dass mein eigener Oberkörper nach oben kommt (reaktive Aufrichting durch die bewegung des Pferdes) . Der hilft nämlich dann dem Pferd, den Rücken vermehrt aufzuwölben, was wiederum Voraussetzung für den Schwung ist.
    Mir wirds zuviel.
    Gute Nacht Talimeth

  • GidranX GidranX sagt:

    was auch immer WACKELFÜßE sind.

    Na das was man so häufig sieht, diese rythmisch vom PFerd weg flappenden Füsse.. die schlabbern halt so vor sich hin.. :huh:

  • Moon Moon sagt:

    @Nise: Super, dass das so gut klappt..du setzt aber auch wirklich ratzefatz um :ja: Wir können ja die Tage mal ein Vergleichsvideo machen!
    Ja, bei Pazo lagen da wirklich Welten dazwischen. Man konnte wirklich sehen wie der Schwung durchs ganze Pferd ging und im Maul ankam. Super Anlehnung, Pferd voll konzentriert und zufrieden – echt klasse :thumbsup:
    Die wollen halt einfach nur richtig geritten werden :seufz:

    Ich hab es heute auch probiert – Pferd vorher warmlongiert und dann rauf. Es ist wirklich verdammt schwierig. Mal abgesehen davon, dass mich mein Sattel etwas in den Stuhlsitz setzt, habe ich mich gezwungen die Beine hinten zu lassen und mich auf den tiefsten Punkt zu konzentrieren. Sobald ich das gemacht habe sind meine Hände auseinandergewandert etc.
    Also Bauchmuskeln ran, gefühlt tiefsten Punkt gesucht, Bein gelockert, Schultern aufgerichtet, Kopf hoch, angetrabt….huch das Pferd kann ja schwingen 8) Ein Zirkelrunde…dann kam der Wackeldackel wieder durch…wirklich schwierig zu halten das Ganze…aber wenn, ist doch alles deutlich einfacher…ich kann die Hilfen reduzierter einsetzen…durch die Beinlage bekomme ich die Hinterhand gefühlt einfacher…auch die Paraden kamen besser durch…Oberschenkel minimal angespannt und das Pferd stand 8| Uff Also nächstes Mal noch dosierter. Ist aber schon einfacher wenn jemand daneben steht. Soviel zu meinen Erfahrungen…. :attack:

  • sabrell sagt:

    Was mache ich falsch?

    Moins 🙂

    Von den von Dir geschilderten Handproblemen mal abgesehen, scheint Dein Sitz optisch soweit ok zu sein, jedenfalls auf diesen Fotos.
    Zur obigen Frage:
    Dein Pferd ist auf den Kopf geritten, aber das sagst Du ja selbst. Gut erkennbar ist das am sehr ausgeprägten oberen Drittel des Halses, während direkt vor den Schultern des Pferdes das berüchtigte dreieckige „Loch“ ist. Hier fehlt der muskuläre Schluss zum Schulter/Widerrist-Bereich. Die gerade Kruppe und die recht offene Winkelung der kompletten HH, macht dem Pferd das Untertreten aber auch schwer. Zumal es im Rücken festgehalten scheint. Der Umstand, dass ihr beide euch aktuell mit der Handeinwirkung festgefahren habt, macht’s auch nicht leichter.

    Um das abschließend beurteilen zu können, ohne ins Blaue zu schiessen, müsste ich Dich reiten sehen. Wenn Du Lust hast, schick‘ mir ein kurzes Video, oder zwei, mit allen 3 Gangarten auf beiden Händen. Mailadresse findest Du hier oder bei mir auf der Website.

  • Ilustre sagt:

    Talimeth, auch wenn du müde wirst :sleep: deine Beiträge helfen mir hier in Ermangelung eines gescheiten Reitlehrers ausgesprochen viel.
    😉

  • nisenase sagt:

    Sitzen ist aber nicht gleich sitzen. Bei mir war es so, dass ich eben zu viel NUR auf den Gesäßknochen sass und mein Becken immer stark habe schwingen lassen, soadss mein Sitz einfach nicht IN der Bewegung war, sondern eher das Pferd gestört haben muß. Es ist nur ein anderes Gefühl, wenn man richtig sitzt, von außen hat mir bisher noch niemand gesagt, ich säße falsch, die haben nur immer gesagt, dass ich am Pferd fummeln soll. Das fummeln fällt fast komplett weg, wenn ich SITZE. Also mit diesem Bild von dem Skelett im Kopf. Becken einfach natürlich nicht irgendwie abkippen wie verrückt, dann kann man den ganzen Körper gerade halten, was vielen Menschen ja schon im stehen schwer fällt;) wie gesagt, meine Schultern sind auch nicht easy zu halten, aber das Gute ist, ich merke es sofort an meinen Händen, wenn die nur etwas wackeln muß ich den Schultergürtel nach hinten fallen lassen und das eben immer wieder. Man muß sich mehr auf Sich als auf das Pferd konzentrieren. Das Pferd folgt dann von ganz alleine und wird zufrieden.
    Vergleichsvideo sehr gerne….wie gesagt am 02.03. März reite ich 3 Einheiten und da ist es bestimmt interessant mal zu filmen….

  • JAusten sagt:

    @Watson, dein Avatar :love:

    Hat noch jemand Lust was über meinen Sitz zu schreiben? Danke an Gitana!

    Meine RL sagt immer ich soll mein Bein weiter vor nehmen, finde das sehr schwierig und es fühlt sich falsch an. Habe so das Gefühl, das mein Bein eben nicht mehr unterm Schwerpunkt liegt. Ausserdem kann ich nicht aufhören zu fummeln, es tut einfach nicht, sonst sitze ich auf einer Giraffe. Einfach Hand stehen lassen, findet er Klasse und dümpelt eben so durch die Bahn und denkt nicht dran sich an die Hand zu dehnen. Was mache ich falsch?

    Ich bin jetzt nicht Gitana, versuche es trotzdem.

    Dein Oberkörper könnte besser aufgerichtet daher kommen, Hände, Unterarme, Handgelenke lockerer. Auf den Fotos sieht m.M.n. das Pferd aus, als hätte es im 5./6. Halswirbel einen falschen Knick. Die Nase etwas mehr vor lassen, eine Idee vor die Senkrechte und von hinten mehr unter den Schwerpunkt treiben. Absätze eine Idee tiefer. Annehmen/nachgeben.

  • E.v.A. sagt:

    Ich find das Thema hier auch echt super hilfreich. Ohne Sitz kein reiten und ohne vernünftigen Sitz kein vernünftiges Reiten.
    Ich hab auch das Glück, dass mein Pferd so freundlich ist, dass ich mich zeitweilig ausschließlich auf meinen Sitz konzentrieren kann. Sitz ich nicht ordentlich landen wir von Trab ganz schnell in einer Passage, die ich noch weniger sitzen kann. ;(
    Ich hab die Probleme auch relativ einseitig, da ich aufgrund eines BSV eine linksseitige Lähmung im Bein hatte und immer noch das Gefühl da ist, dass die Linke Seite schwächer und beeinträchtigt ist. So habe ich zB auch nur links das Problem, dass mir gelegentlich der Bügel durchrutscht. Ich kann mit dem linken äußeren Bein schlechter begrenzen und sitze allgemein rechte Hand eigentlich richtig mies, während ich linke Hand immer das Gefühl hab, alles geht erheblich leichter.Dadurch tendiere ich oft dazu, vermehrt linke Hand zu reiten. Ist natürlich völlig kontraproduktiv.Das ganze wird noch verstärkt, wenn das Pferd lH von sich aus auch besser läuft als rH.

  • Talimeth sagt:

    zE.v.A: da habe ich eine Idee: Mach mal ein kleines Experiment. Auf dem Pferd; Pferd steht: Dann versuche zunächst deine Sitzbeinhöcker zu spüren (Pferd muss auf allen vier beinen gleichmäßig stehen. Die Steigbügel sind mit dem Schwerpunkt des Fusses aufgenommen). Dann führe Deine rechte Hand von Deinem Bauchnabel ausgehend mit dem Daumen oben langsam nach oben, immer über die Mitte deines Körpers, Deines Halses, deines Kopfes. Dann stelle Dir eine Verbindung Deiner rechten hand mit dem rechten Bein vor. WQenn Du die hast, dann stelle Dir vor eine Verbindung von Deiner rechten Hand zu Deinem linken Bein. Dann mache dasselbe mit der linken Hand analog.
    Ich glaube, dass Dir diese Übung helfen kann, leztendlich auch mit dem linken bein besser geerdet zu sein.

    LG Talimeth

  • moppel sagt:

    Zum Thema „wie einen das eigenen Gefühl täuschen kann“ und „zu weit vorne platziertes Gebein“ hat mich meine RL Anfang letzter Woche, als der Boden nach der Frostperiode endlich wieder schneller-als-Schritt zuliess, mit einer eigentlich einfachen Übung -dachte ich- zur Selbsterkenntnis gebracht.
    Tags zuvor bin ich das 1. Mal wieder auf getautem Boden getrabt auf dem Reitplatz, im Dressursattel (kein Sitzgefängnis). Mein Gefühl war:Beine fühlen sich sehr gut an, schön ruhig u. da wo sie hingehören (habe keine Spiegel an meinem Reitplatz….)
    In meiner Reitstunde am nächsten Tag beim 1. Trab kritischer Scan meiner RL:“ Die Gelenke, Balance…mh, versuch mal im Leichtraben 2x stehen,1xsitzen,dann merkst du´s selbst….“

    weia :tuete: :red: ,kriegte ich überhaupt nicht gebacken, ich war deutlichst hinter der Bewegung u. konnte das überhaupt nicht halten,schon gar nicht im Takt. Mein armes Pony war ganz verwirrt …

    Das ging dann erst mit insgesamt etwas weiter hinten platziertem Bein, „nach unten sinkendem Knie“. Diese Übung „2x stehen,1xsitzen im leichttraben“ korrigiert automatisch – ist für mich auf jeden Fall eine gute Selbstkontrolle/-verbesserung,die ich zukünftig besonders nach Pausen (die man sich in meinem fortgeschrittenen Alter echt nicht leisten kann :tuete: ) anwenden werde.

    So wie „moon“ das macht „Also Bauchmuskeln ran, gefühlt tiefsten Punkt gesucht, Bein gelockert, Schultern aufgerichtet, Kopf hoch, ….das kann ich einfach nicht selbstständig+alles auf einmal- da würde bei mir garantiert vor lauter Konzentration irgend ein anderes Körperteil verkrampfen oder ein Eigenleben führen :rolleyes: .
    Also mein aufrichtiger Respekt,moon, dass du dich selbst so gut korrigieren kannst. :thumbsup:
    Bei mir geht das nur häppchenweise oder durch so´ne Übungen wie oben genannte – zum Glück weiss das meine RL 😀

  • E.v.A. sagt:

    zE.v.A: da habe ich eine Idee: Mach mal ein kleines Experiment. Auf dem Pferd; Pferd steht: Dann versuche zunächst deine Sitzbeinhöcker zu spüren (Pferd muss auf allen vier beinen gleichmäßig stehen. Die Steigbügel sind mit dem Schwerpunkt des Fusses aufgenommen). Dann führe Deine rechte Hand von Deinem Bauchnabel ausgehend mit dem Daumen oben langsam nach oben, immer über die Mitte deines Körpers, Deines Halses, deines Kopfes. Dann stelle Dir eine Verbindung Deiner rechten hand mit dem rechten Bein vor. WQenn Du die hast, dann stelle Dir vor eine Verbindung von Deiner rechten Hand zu Deinem linken Bein. Dann mache dasselbe mit der linken Hand analog.
    Ich glaube, dass Dir diese Übung helfen kann, leztendlich auch mit dem linken bein besser geerdet zu sein.

    LG Talimeth

    Oh Danke, das werd ich bim nächsten reiten direkt ausprobieren.

  • Mia sagt:

    Das ist ein echt toller Thread hier, das mit dem Skelett sitzen und die Beine (und Schultern) nach hinten unten sinken lassen werd ich gleich mal ausprobieren. Gerade die Beinübung musste ich schon als Teenie immer wieder machen, ist aber seit langer Zeit in Vergessenheit geraten :blinzel: .

    Zur Zeit habe ich insbesondere das Problem, dass ich mir angewöhnt habe mit dem linken Schenkel sehr passiv zu sein. Der kommt auch garnicht richtig durch bei Frau Fäährt. Rechts halte ich dafür mein Bein zu weit hinten. Insbesondere im Leichttraben knicke ich auch gern in der linken Hüfte ein. Im Aussitzen habe ich dieses Problem nicht so sehr. Das kommt davon, wenn man viel alleine rumwerkelt… Tja und nun habe ich wieder regelmäßig Unterricht und merke, dass mein Sitz derzeit nicht wirklich wirksam ist.

    Gibts für passive Schenkel noch eine extra-Übung, oder verbessert sich das automatisch, wenn ich insgesamt besser sitze (ich denke da jetzt an das oben genannte)? Bisher habe ich nur versucht links mehr zu treiben, aber das hatte zur Folge, dass der Sitz noch instabiler wurde und ich einmal sogar mein Knie nach dem Reiten gespürt habe. Das kann also nicht die Lösung sein.

    LG, Mia

  • JAusten sagt:

    Durch Deinen regelmäßigen Unterricht sollte sich eigentlich Deine Körperhaltung/Dein Sitz dauerhaft verbessern. Ob Du Deine Mängel allein beseitigen, oder aber einfach (falls es geht) 1 x mehr RU in der Woche buchen solltest, weiß ich nicht. Ich glaube nicht, dass man Fehlhaltungen auf dem Pferd autodidaktisch dauerhaft in den Griff bekommt, aber ich kann mich irren.

  • Julanka sagt:

    Meine passiven Schenkel haben sich erst dann gebessert, seitdem ich in der Mitte stabiler sitzen kann. Dadurch kann ich so langsam die einzelnen Körperteile besser koordinieren. Aber ohne regelmäßigen Ru hätte ich das nicht in den Griff bekommen

  • Cubano9 sagt:

    Nach fast zehn Jahren ohne regelmäßigen Unterricht bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man Sitzfehler definitiv nicht autodidaktisch beheben kann. Da fehlt einfach die Korrektur von unten. Dummerweise hatte ich in dieser Zeit für ca. ein Jahr eine RL, durch die meinen Sitz sogar schlechter geworden ist. Da konnte ich allerlei Lektionen reiten, aber von fein und flüssig war das weit entfernt und ich habe mir zudem auch noch einige zusätzliche Sitzfehler angewöhnt. Will heißen: Allein RU ist auch kein Garant für eine Verbesserung, das sollte schon ein RL sein, bei dem der Sitz auch wirklich im Fokus steht. Dazu sind kurioserweise heute aber viele Schüler nicht bereit, die mehr auf Lektionsreitetei abfahren – bis sie dann (so wie ich) vielleicht an den Punkt kommen, an dem sie erkennen, dass das so irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei ist.

  • Julanka sagt:

    Will heißen: Allein RU ist auch kein Garant für eine Verbesserung, das sollte schon ein RL sein, bei dem der Sitz auch wirklich im Fokus steht. Dazu sind kurioserweise heute aber viele Schüler nicht bereit, die mehr auf Lektionsreitetei abfahren – bis sie dann (so wie ich) vielleicht an den Punkt kommen, an dem sie erkennen, dass das so irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei ist.

    Naja, aber da ist man ja selber gefragt, ob man sich mit dem wenigen begnügt oder man bereit ist an sich zu arbeiten. Ich kenne ein paar die schon seit Jahren nur auf Lektionsreiterei abfahren, daß was sie da fabrizieren auch noch total in Ordnung finden und gar nicht in der LAge sind, daß das was sie da reiten mal so gar nicht das Gelbe vom Ei sind. die könne das aber auch einfach nicht richtig reflektieren bzw. haben einfach keine Ahnung davon :nix:

  • JAusten sagt:

    Grundsätzlich bekommen solche Reiter aber irgendwann die „rote Karte“, so sie denn an Tooornieren teilnehmen. Ihre LK wird sich nicht ändern und auch das Pferd wird muskulär nicht so supi ausschauen, als wenn man zu seinen Lektionen noch die SdA korrekt abarbeitet. Jeder vernüftige RL wird auch Wert darauf legen, dass erst einmal die SdA ordentlich funktioniert. Das bedeutet aber auch Arbeit für den Reiter und diese Arbeit wollen sich auch nicht alle antun und wechseln gern mal schnell den RL in der Hoffnung, beim nächsten RL wird alles besser.

  • Moon Moon sagt:

    @Cubana/Julanka: Aber am Beispiel von Nise sieht man auch, dass RU von unterschiedlichen RL einen nicht unbedingt weiter bringt…
    Da wird am Pferd korrigiert, weil der Sitz ja im Grunde ganz gut ist und letztlich kommt man nicht weiter. Oder aber der Sitz wird schon ganz anders gelehrt, also à la „setz dich mehr auf deinen Po, Becken vorschieben etc.“ wobei der Unterricht ansonsten nicht schlecht ist…

    Überhaupt erstmal jemanden zu finden der einen wirklich korrekt hinsetzt und den Focus hierauf legt ist schon immens schwierig 🙁

  • Talimeth sagt:

    Das Kernproblem ist, ein guter Reitlehrer muss beides beherrschen: Die Biodynamik des Pferdes und des Reiters und den Zusammenklang von beiden. Darüber hinaus muss er es didaktisch rüberbringen. D.h. er muss es selbst geritten sein, dennn sonst kann er nicht sich in die Sache heineinfühlen und nicht davon reden. Muss aber auch didaktische Kenntnisse haben, die leider in der bisherigen Ausbildung der Berufreiter eine zu geringe Rolle spielen. Übrigens erfordert das Thema Sitz ein sehr sehr großes Wissen, damit keine Fehler passieren, wie z.B. stelle Dir vor, auf den Gesäßtaschen zu sitzen oder ähnliche Katastrophen. Selbst was ein bekannter Sportwissenschaftler aus Nordeutschland sagt, geht mir nicht tief genug in die Problematik hinein.

    Übrigens, Gedanke zur Ausbildungsskala:
    Wann ist ein Pferd losgelassen: u.a. wenn es sich ohne Widerstand nach links und rechts stellen und biegen läßt. Wann ist es gragdgerichtet: wenn es sich nach links und rechts gleichmäßig stellen läßt. Wie gesagt, ich halte nicht viel davon, weil man nicht mit einer Skala eine hinreichend Ausbildung beschreiben kann. Denn wenn ich die erfahrung habe, brauche ich ie nciht und wenn ich sie nciht habe, kann ich sie eh ncht umsetzen. Richtig ist aber, dass ein Pferd einen möglichst guten Gebrauch seines Körpers machen soll, was ja Ziel der Ausbildung ist. Letzteres hat nichts mit Lektionen abspulen zu tun. wenn die Ausbildung aber wirklich an das bstmögliche Ziel gelangt ist, dann haben wir das S-/GP-Pferd.
    So, jetzt könnt ihr mal wieder richtig loshacken.
    Gruß Talimeth

  • Julanka sagt:

    @Cubana/Julanka: Aber am Beispiel von Nise sieht man auch, dass RU von diversen unterschiedlichen RL einen nicht unbedingt weiter bringt…
    Da wird am Pferd korrigiert, weil der Sitz ja im Grunde ganz gut ist und letztlich kommt man nicht weiter. Oder aber der Sitz wird schon ganz anders gelehrt, also à la „setz dich mehr auf deinen Po, Becken vorschieben etc.“ wobei der Unterricht ansonsten nicht schlecht ist…

    Überhaupt erstmal jemanden zu finden der einen wirklich korrekt hinsetzt und den Focus hierauf legt ist schon immens schwierig 🙁

    So war das ja auch nicht gemeint. Einen guten RL zu finden, der beides im Auge hat ist bei uns auch die berühmte Nadel im Heuhaufen.

  • Julanka sagt:

    Grundsätzlich bekommen solche Reiter aber irgendwann die „rote Karte“, so sie denn an Tooornieren teilnehmen. Ihre LK wird sich nicht ändern und auch das Pferd wird muskulär nicht so supi ausschauen, als wenn man zu seinen Lektionen noch die SdA korrekt abarbeitet. Jeder vernüftige RL wird auch Wert darauf legen, dass erst einmal die SdA ordentlich funktioniert. Das bedeutet aber auch Arbeit für den Reiter und diese Arbeit wollen sich auch nicht alle antun und wechseln gern mal schnell den RL in der Hoffnung, beim nächsten RL wird alles besser.

    Nää, die gehen kein Tornier, sehen aber auch nicht, daß das Pferd jetzt muskulär nicht so suppi aussieht. Das ist alles, in ihren Augen, iO :nix:

  • Chewy sagt:

    Was ein interessanter Thread! 🙂

    Ich habe ein ganzes Jahr vergeblich nach einer Reitschule gesucht, in der ich Sitzlongen buchen konnte. Damit wollte ich mich auf mein bald anzureitendes Jungpferd vorbereiten. Spätestens nach 10 Minuten wurde die Longe abgeschnallt. „Das klappt doch schon prima! Sie brauchen nicht mehr an die Longe!“ :doh:

    Nach dem Motto: Wer nach 10 Min. nicht runterfällt, kann doch frei reiten. Wenn ich dann nochmal konkret um reine Sitzlongen gebeten habe, hieß es das könne man so nicht leisten. Zudem sei mein Sitz doch völlig in Ordnung.

    Ich habe dann eben normalen Unterricht auf Schulpferden geritten, bei dem dann auch nebenher ein wenig Sitzkorrektur kam. Aber nur „Kinn hoch, grade sitzen, Bein lang!“

    Mit dem eigenen nahm ich dann ein dreiviertel Jahr Unterricht bei einer Frau, die mich dann stundenlang im Schritt Pseudoseitengänge reiten ließ. Keinerlei Sitzkorrektur.

    Nach einem dreiviertel Jahr waren Herr Pony und ich keinen Deut vorangekommen. MEINER Ansicht nach. Die RL sah das gaaanz anders. 🙂

    Ich hab mich dann mal filmen lassen…. 8| Daraufhin war ich kurz davor die Reiterei an den Nagel zu hängen. :panik1:

    Mein jetziger RL legt wesentlich mehr Wert auf den Sitz und er hat sich auch schon verbessert. Herr Pony und ich kommen ganz gut voran, aber so richtig „Klick“ hat es bezüglich Sitz noch nicht gemacht.

    Beim Aussitzen komme ich immernoch nicht wirklich ins Pferd. Im Trab klappt es mal besser mal schlechter. Im Galopp noch gar nicht richtig. Beim Pferd äußert sich dass dann in unterm Hintern weggrennen. 🙁
    Mein Oberkörper neigt dazu nach vorne zu fallen. Bringe ich den (z.B. nach Korrektur durch RL) bewußt zurück, fliegen meiner Schenkel nach vorne bzw. steh ich halb im Steigbügel. Ich bin so ein „Dauerentlaster“ :rolleyes:

    Habe gestern Siggis Tip befolgt und meine Beine vom Sattel angehoben und nach hinten gelegt. Im Schritt war das echt super. Pony lief direkt anders. Beine lagen viel ruhiger am Pferd. Beim Leichttraben das selbe. Beim Aussitzen wurds aber krampfig. Irgendwie bekam ich die Gesäßmuskulatur nicht wirklich losgelassen und mein Becken schien blockiert. Meine Sitzbeinhöcker hab ich gar nicht gefühlt.

    Jetzt hab ich überlegt, ob ich evtl. wie Patti schrieb, die Bügel verlängern sollte. Vielleicht hebeln mich zu kurze Bügel ja aus dem Sattel?

  • Patti sagt:

    das sollte schon ein RL sein, bei dem der Sitz auch wirklich im Fokus steht. Dazu sind kurioserweise heute aber viele Schüler nicht bereit, die mehr auf Lektionsreitetei abfahren – bis sie dann (so wie ich) vielleicht an den Punkt kommen, an dem sie erkennen, dass das so irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei ist.

    😉

    Erinnert mich an eine Diskussion, die vor einiger Zeit mal zum Thema „Dressurarbeit im Gelände“ geführt habe. Da sagte mir mein Gegenüber: „nee, Traversalen kann man nicht im Gelände reiten.“ Ich:“Wieso?“ Antwort:“ja weil ich die immer so reite, dass ich nach der 2.Ecke der kurzen Seite anfange – und da kann mein Pony das“ 😀 😀

  • casper109 casper109 sagt:

    😀 😀

  • Cubano9 sagt:

    Na ja, ich bleibe dennoch – auch aus meiner Erfahrung in Deutschland – dabei, dass Sitzkorrekturen (s. auch das Beispiel von Chevy) nach wie vor hoffnungslos unterbewertet sind und dass sehr häufig bereits mit Lektionen angefangen wird, ohne dass Sitz und Einwirkung wirklich stimmen. Es ist absolut erschütternd, wenn ich z.B. auf den Reitplätzen sehe, dass fortgeschrittene Reiter mit ihren Pferden keinen einzigen Zirkel und keine einzige Volte reiten können, bei denen die Hände wirklich parallel zueinander stehen bleiben. Fast ausnahmslos ist die innere Hand deutlich zu weit hinten und selbst der seitwärtsweisende Zügel hat die Tendenz zum seitwärts-rückwärts. Und das sind immerhin Basics.

  • Ennah2 sagt:

    Traversalen kann man nicht im Gelände reiten.“ Ich:“Wieso?“ Antwort:“ja weil ich die immer so reite, dass ich nach der 2.Ecke der kurzen Seite anfange – und da kann mein Pony das“

    *gradvomStuhlkippe* :doh: :irre:

  • Patti sagt:

    Traversalen kann man nicht im Gelände reiten.“ Ich:“Wieso?“ Antwort:“ja weil ich die immer so reite, dass ich nach der 2.Ecke der kurzen Seite anfange – und da kann mein Pony das“

    *gradvomStuhlkippe* :doh: :irre:

    *ennahmalwiedervombodenaufhebt*

    gell – da bekommt die Lektionsreiterei doch ne ganz neue Bedeutung 😀

    Cubano – klar ist die Schulung am Sitz das A+0. Definitiv! Das merkt man speziell dann mal, wenn man es mal schafft, richtig zu sitzen. Wie WENIG Einwirkung man dann benötigt um sein Pferd zu bewegen.

  • Talimeth sagt:

    Hier mal zur Illustration mein Inneres Bild vom Sitz, der auch das Pferd gewißermaßen einlädt, den Rücken hochzubringen und der das Pferd einfac h mitnimmt. Frau beachte, die Gesäßknochen wie angewurzelt am Pferd und der Körper geht aufwärts-aufwärts -aufwärts. Die beine untestüzen dies sogar und erden sich. http://www.youtube.com/watch?v=_HbGvMwggw0 Die Reiterein läßt die Bewegungen des Pferdes nach oben durch ihren Körper ohne jede Verspannung, weil sie im Lot sitzt und alle gelenke in der mittleren Position mitgehen. Von daher kann sie dann reiten mit leichtester Hilfen. Gruß Talimeth

  • Medusa888 sagt:

    Vielen Dank für das Video, welches mir auch recht gut gefällt.
    Ich frage mich allerdings ernsthaft, wie ich diesen schönen Sitz auf einem gangstarken Friesen kultivieren kann….

    Und das ist eine ernstgemeinte Frage.
    Friese gegen Warmblut tauschen ist allerdings keine Option. 😉

  • GidranX GidranX sagt:

    Auf einem Friesen kriegste doch zumindest das Aufwärts quasi geschenkt.. :look: 😀 😀

  • Talimeth sagt:

    Das gehtauch mit einem Friesen. Allerdings ist das, was wir gesehen haben, ein lang entwickelter Sitz, der wie ich gerne sage, von innen heraus kommt. Eigentlich sitzt die Reiterein nicht gut, sondern sie macht einen guten Gebrauch von ihrem Körper und wendet dann bestimmte Techniken an.
    UNd das ist ewtas ganz anderes als eine irgendwie verpasste Sitzschulung oder Sitzlonge etc. Nämlich viel viel mehr.
    Gruß Talimeth

  • Moon Moon sagt:

    @ Medusa: Aber das ist es doch gerade…sobald der Sitz korrekt ist und das Pferd locker über den Rücken geht, wirst du jedes noch so gangstarke Tier sitzen können. Dann sollte es dich ja quasi in den Sattel hineinziehen und nicht heraukatapultieren…oderrrr? 8)

  • Friesenfrau sagt:

    Ich habe es einmal geschafft mein Pferd auf diese Art und Weise zu reiten, leider war es ziemlich am Schluss, ich hatte mich an einer Galopptraversale versucht, einfach so und es fluppte, es war zwar nur ein Ansatz aber mein Pferd war danach einfach nur unglaublich :love: Butterweich nahm er mich im Galopp mit, ich musste nur minimal die Gesäßknochen belasten um ihn abzuwenden, ich saß aufrecht und wurde groß, seine Bewegung war geschmeidig und bergauf. Es war das schönste Gefühl meines Lebens und der Grund warum ich mir die Schänderei zwischen solchen Momenten gerne antue.
    Ab diesem Tag wusste ich wie es sich anfühlt richtig zu sitzen und zu reiten. Es war der Wahnsinn :love:
    Lg Jenny

  • Cubano9 sagt:

    Hmm, auf die Gefahr hin, gesteinigt zu werden 😀
    Der Sitz der Reiterin gefällt mir von der Selbstverständlichkeit her richtig gut. Gar nicht gefällt mir allerdings, dass sie das Pferd in verschiedenen Momenten durch ihre runtergedrückte und somit harte Hand deckelt.
    Mal davon abgesehen: Talimeth, DAMIT ich überhaupt effektiven Gebrauch von meinem Körper machen KANN, muss ich die Grundsätze des Balancesitzes erst mal verinnerlicht haben. Und dabei spielt es gar keine Rolle, ob ich mich dem Thema per CR nähere, oder auf anderem Wege. Das eine steht vor dem anderen. Immer.
    Moon: Ich hab Medusa reiten sehen – die KANN ihre Friesen sitzen. Auch wenn das natürlich sauschwer ist. Da lobe ich mir mein braunes Iberertier

  • Moon Moon sagt:

    @Cubi: Das glaube ich dir gerne – ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass es deutlich angenehmer und leichter wird wenn alles stimmt, egal wie gangstark das Pferd ist.
    Mein Iberertier ist blöderweise auch immer relativ angenehm zu sitzen, aber wenn der wirklich mal locker schwingend läuft ist das trotzdem ein himmelweiter Unterschied :look:

  • nisenase sagt:

    ich würde auch behaupten, dass man mit dem SITZ dann jedes Pferd sitzen kann, da sich das Pferd auch wohl fühlt, weil man es einfach nicht stört sondern umrahmt und effektiv wirken kann.
    Ich konnte gestern abend auch etwas mehr Trab aus den Dicken kitzeln, der wahrlich kein Talent für Verstärkungen hat, ohne mich groß anzustrengen, weder die Gerte zu benutzen, noch trug ich Sporen. Bisher trug ich fast immer Sporen auf dem Dicken, weil er son schnorchelig läuft. Gestern lief der fast von selbst. Benutzte einfach mehr die HH und schwingte durch. Es war easy.
    Die Bewegung nach aufwärts ist mir auch aufgefallen, ist aber keineswegs unangenehm. Man hat das Gefühl, dass die Bewegung aus einem selbst herausfliesst.

  • Cubano9 sagt:

    Mein Iberertier ist blöderweise auch immer relativ angenehm zu sitzen, aber wenn der wirklich mal locker schwingend läuft ist das trotzdem ein himmelweiter Unterschied :look:

    Yep, ist bei dem Braunen auch so. Und mittlerweile ist mein Sitz auch soweit in Ordnung,dass ich ihn nicht mehr daran hindere, über den Rücken zu gehen.

  • Pelle sagt:

    Ich hab auch eine Baustelle (vielleicht wäre ein Splitting des Freds sinnvoll, steige hier langsam nicht mehr durch):
    Ich atme falsch. Beim Einatmen entspanne ich die Muskulatur, beim Ausatmen spanne ich an, u.a. hatte das Zwerchfell damals lt. Osteo keine korrekte Stellung.
    Ich versuche das Problem schon länger im Alltag umzuwandeln, aber ich schaffe es einfach nicht!!
    Ich bin ein relaxter Stresstyp 😀 , kann aber mit Entspannungsmaßnahmen nix anfangen.
    Hat jemand einen Tip?

  • Chewy sagt:

    Beim Einatmen spanne ich die Muskulatur an, beim Ausatmen entspanne ich

    Ist das falsch? Glaube so mach ich das auch…. :denk:

  • Pelle sagt:

    Beim Einatmen spanne ich die Muskulatur an, beim Ausatmen entspanne ich

    Ist das falsch? Glaube so mach ich das auch…. :denk:

    Nein, ist nicht falsch und ich habe das korrigiert/editiert. Das zur Selbstwahrnehmung und Frühjahrsmüdigkeit :rolleyes:

  • Chewy sagt:

    😀

    Puh ich dachte schon „toll, jetzt atme ich auch noch falsch?“ :panik:

  • JAusten sagt:

    Traversalen kann man nicht im Gelände reiten.“ Ich:“Wieso?“ Antwort:“ja weil ich die immer so reite, dass ich nach der 2.Ecke der kurzen Seite anfange – und da kann mein Pony das“

    *gradvomStuhlkippe* :doh: :irre:

    Oh Gott!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Puh … endlich geschafft. Alles gelesen. Toller Fred: :thumbsup:

    Das Bild mit dem Skelett und auf den Sitzbeinhöckern sitzen, ist das dann nicht unangenehm für den Pferderücken? Ich habe zudem noch einen Baumlosen Sattel. Ok, ist bei mir momentan eh egal, aber ein bisschen sitze ich ja schon im Sattel (wenn auch wenig) und dann möchte ich es schon richtig machen. Und ich hoffe ja, dass ich irgendwann vielleicht wieder einsitzen darf. Und wenn nicht auf meinem – dann auch einem anderen Pferd.

    Also: Sitzbeinhöcker nicht störend im Rücken? :blinzel: Und mir ist es auch ein wenig unangenehm, wenn ich da so voll drauf sitze … :red:

  • jaara2008 sagt:

    Honey, ich hatte das mit dem Skelett-nicht-Muskel-Reiten so verstanden, dass es im Grunde genügt, seine Knochen entsprechend zu stellen/hängen/drehen/sortieren, um beim Pferd die entsprechenden Reaktionen hervorzurufen (Richtungs- oder Tempoänderungen etc.) Unnötig ist es, mit Muskelkraft einwirken zu wollen – die berühmten pockenden Absätze oder das Vorwärtsgeschiebe und -geschaukel mancher Reiter.

  • jaara2008 sagt:

    Ach so, noch was: Du fragtest wegen der Sitzbeinhöcker. Auch hier geht es nur darum, sich korrekt hinzusetzen, also nicht nach hinten gelehnt auf die (mehr oder weniger dicken) Popobacken, aber auch nicht nach vorne gelehnt auf dem Schambein – oder gar im Sattel schwebend, weil in den Steigbügeln aufgestützt.

  • niphiem niphiem sagt:

    So ich habe getestet, jetzt schmerzen die Hüften 😀 Was mir jedoch auffiel, wenn ich das Bein weiter nach hinten nehme, Sitze ich zwar besser( habe die Bügel auch länger gemacht), aber mein Bein liegt nicht mehr am Gurt, sondern eben ein gutes Stück dahinter. Das ist doch so nicht richtig oder ist das egal? Er lief zufrieden, wesentlich weniger eilig und ich habe meine Hand einfach mal locker getragen und er hat sich teilweise drangedehnt. Aber ich fands verdammt schwer alleine ohne Korrektur von unten. Ausserdem habe ich bewusster meine Schultern zurückgenommen und gemerkt wie schmerzlich verspannt die sind, durch diese blöde Kraftreiterei. Im Übrigen hat Sigi das richtig erkannt, denn genau die muskulären Mängel hat Athos, die er angesprochen hat. Auch der Rest stimmt leider ;( Aber ich will und werde mich ändern, muss nur noch einen geeigneten RL finden, unsere sind nämlich genau das nicht. Ich habe noch was interessantes gefunden, die Entwicklung des Reitersitzes. http://www.reiten-lesen-denken.de/html/fortdewitabelle.HTM

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ausserdem habe ich bewusster meine Schultern zurückgenommen und gemerkt wie schmerzlich verspannt die sind, durch diese blöde Kraftreiterei.

    Auch von Meyners und gemein: in die oberen Stränge kneifen. Also den Strang mit Daumen und Fingern immer wieder kneten und massieren (zwischen den Fingern immer so schnacken lassen). Soll sauweh tun, hilft aber. :ja:

    Das mit der Bügellänge ist mir aufgefallen, als du deine Bilder eingestellt hattest und darunter stand, dass du sie jetzt kürzer hast. Also ich fand die auf den Bildern schon gut. Noch kürzer hätte ich sie auf keinen Fall geschnallt.

    Vielleicht schaffst du, noch mal ein Foto zu machen. Wegen Beinlage und Sattelgurt.

  • Watson Watson sagt:

    Soll sauweh tun, hilft aber.

    Das tut nicht nur sauweh, das bringt einen zum Heulen, wenn man da Verspannungen hat. Ich brech jedes Mal fast zusammen, dabei drück ich kaum. Meine Physio packt mich da mittlerweile kaum noch an, nur ganz vorsichtig, oder mit der heißen Rolle. Das sind höllische Schmerzen! Aber wenn man das durchzieht, gehts wesentlich besser!

  • niphiem niphiem sagt:

    Das mit den Muskelsträngen kneifen kenne ich und ja!, ich kann versichern das tut sauweh! 😀

    Eine liebe Freundin am Stall( Corolla 😉 ) hat mir vorhin angeboten uns mal zu Filmen, vielleicht schiesst sie auch nochmal ein Bildchen von uns.

  • Geisterlicht sagt:

    Muskelstränge zupfen hört sich immer so niedlich an. Es tut wirklich sauweh und ja, es hilft tatsächlich. Man muß „nur“ dran bleiben.

  • Cubano9 sagt:

    Niphiem: Schau Dir mal den Balancesitz bei Hübner an und denk Dir, wo da der Sattelgurt verläuft. Da ist das Bein auch ein wenig dahinter. Wenn es aber deutlich dahinter liegt, liegt der Verdacht nahe, dass Du – so wie wie ich bisweilen auch :red: –nur den Unterschenkel nach hinten klappst. So soll es aber nicht sein…

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich hab keine Ahnung. Die meisten sagen das nur immer. Bei mir tut da nix weh … 😉 (es sei denn ich kneif da voll rein, aber das ist dann ein anderer Schmerz).

  • niphiem niphiem sagt:

    Cubano: Ich habe schon das Bein erst vom Sattel angehoben und dann nach hinten gelegt, deswegen zwickt ja jetzt die Hüfte 😀 Ich werde weiter üben.

  • sabrell sagt:

    … aber mein Bein liegt nicht mehr am Gurt, sondern eben ein gutes Stück dahinter. Das ist doch so nicht richtig oder ist das egal?

    Moins.

    Das spielt keine Rolle, solange der U-Schenkel, wie schon erwähnt, nicht aus dem Knie heraus nach hinten gezogen ist.
    Die Sache mit dem „am Gurt“ ist noch ein kleines Relikt aus der Zeit, als die Sättel noch anders gebaut waren. Heute kann es durchaus sein, dass zwischen Gurt und Schienbein gute 2 Handbreit oder mehr liegen. Hauptsache, Du sitzt im Gleichgewicht.

  • Ilustre sagt:

    Ich habe jetzt wegen meiner Disbalance angefangen mit einer Physiotherapeutin denhübungen zu machen. Es ist shcier erschreckend, wie verkürzt und fest manche Muskelgruppen sind.
    Wee ich einen guten Tag habe und es mir gelingt „mit dem Skelett“ zu reiten (was schließlich noch hinreichend gepolstert ist), sind meine Beine aotomatisch lang und rahmen das Pferd ein ohne das ich meine Muskeln zu seh anspannen muß. Wenn ich dann noch gedanlich die rechts links Bewegungen der Hinterbeine des Pferdes durch meine Sitzbeine nach oben fließen lasse.. wouw! Die kriegen richtig „go“.
    Da ich auf Bildern meine Unterschenkel immer zu weit hinten habe, kontrolliere ich zwischendurch immer wieder die Lage der Unterschenkel am Gurt fürs vorwärts.
    Ich muß nur meinen inneren Schweinehund überwinden und an den täglichen Dehnübungen festhalten. Dann klappts auch mit dem Gereit besser!

  • E.v.A. sagt:

    Jetzt muss ich noch mal nachfragen, welche Muskelstränge „zupft“ ihr da genau? Ich zieh ja inzwischen (nicht nur beim reiten) chronisch die Schultern hoch. Links, wo es schlimmer ist, hab ich da schon richtige Beulen.Meint ihr das Stück, was von der Schulter so schräg hoch Richtung Nacken geht? Wenn ich da nur leicht rein fass macht das aua. :panik1:

  • Watson Watson sagt:

    Jaha, genau der, das ist der Trapezmuskel

  • Mia sagt:

    So, hab jetzt auch getestet. Bügel 1 Loch länger, Beine lang, immer wieder den Oberkörper gestreckt, Hände ruhig und auf gleicher Höhe, in die Richtung schauen wo man hinwill… Garnicht so einfach alles auf einmal und wird wohl eine Weile dauern bis das automatisch klappt. Zum Glück erzählt mir meine RL genau diese Sachen. Ergebnis: Pferdchen lief zwischendurch mal kurz richtig gut 🙂 da hatte ich dann plötzlich keine Probleme mehr zu sitzen, habe die Bügel nicht verloren, im Gegenteil eher das Gefühl, als würden meine Beine lang und länger… und ich hab eine zu steife Hüfte, kann daher nicht gut mitschwingen und blockiere mein Pferd im Rücken. Wie kriege ich die lockerer?

    LG, Mia

  • Scupi Scupi sagt:

    Jaha, genau der, das ist der Trapezmuskel

    oh ja aua – den kenn ich auch! Ich gehe alle drei Wochen zu einer Bekannten, die massiert und drückt mit den Fingerkuppen (auch als mit den Fingernägeln) sekundenlang in diese Aua-Stellen. Ich neige auch dazu die Schultern hochzuziehen – das merke ich dann leider erst am nächsten Tag, wenn alles verspannt ist! Ich probiere beim Reiten immer gewisse Punkte wie z.B. Schulter locker, Hände aufrecht, Bein lang etc. abzuarbeiten. Es ist nicht immer jemand da, der mich korrigiert.

    Ach ja und wegen dem Atmen und Spannung halten ist Pilates eine gute Alternative das zu lernen. Seitdem ich Pilates regelmäßig mache (jetzt fast zwei Jahre) ist die Körperhaltung und auch das Körpergefühl ganz anderst geworden beim Reiten. Ich kann bewußter die Spannung halten und eben auch wieder locker lassen. Im Galopp brauche ich die Kraft von den Bauchmuskeln her und seitdem klappt das auch besser…

    Übrigens ein sehr interessantes Thema hier!

    Grüße 😉
    Simone

  • Pelle sagt:

    Scupi, magst noch ein wenig berichten bzg. Atmung? Ich bin Pilates immer fern geblieben, da so spät (ich stehe meist um 5:30 auf). Mich pusht selbst einfache Körperarbeit und kann dann lange nicht „runterfahren“.
    Ich komme da einfach nicht raus. Mir macht das langsam Sorgen.

  • Scupi Scupi sagt:

    also zum Thema Pilates:

    ja wo fang ich denn da an? Also das wichtigste ist eben das Anspannen der Beckenbodenmuskulatur, dann mußt Du Dir eben vorstellen den Bauchnabel nach innen ziehen zu wollen, dabei das Atmen nicht vergessen 😀
    Wir fangen immer mit einer Übung im Stehen an: Arme seitlich am Körper mit dem Einatmen (Nase) über die Seite nach oben bringen, von oben Handflächen aneinanderlegen und mit dem Ausatmen (Mund) wieder über die Brust nach unten bringen, das wird x-mal wiederholt (bei der Übung ist die Spannung noch nicht erforderlich…).
    Das ist alles nicht so einfach zu erklären…. hier mal eine Übung: auf den Rücken legen, Beine hoch, Knie (rechter Winkel) abwinkeln, Arme ebenso hoch, dann eben die Bauchspannung aufbauen und gleichseitig Arm und Bein auf den Boden tippen (also Arm hinter dem Kopf auf den Boden tippen) – das wird dann immer im Wechsel wiederholt – beim runtergehen durch die Nase einatmen und beim Hochgehen wieder durch den Mund ausatmen – dabei eben immer den Bauchnabel nach innen ziehen wollen und die Beckenbodenmusk. anspannen. Das klappt nur mit Konzentration aufs Atmen – ist zumindest bei mir so….. da gibts echt x Übungen…. ich hab z.B. auch eine CD zum anschauen, finde Pilates in der Gruppe aber echt besser (es motiviert mehr…)
    Auf jeden Fall hat das echt was gebracht, mit Spannung atmen zu können. Manchmal sitze ich mit geschlossenen Augen auf meinem Pferd und konzentriere mich dann auf die Atmung… das sieht bestimmt lustig aus!

    Ich stehe unter der Woche um 5.50 Uhr auf…. die Kids müssen in die Schule… ich zur Arbeit etc…. bei uns ist das Pilates im Verein Mittwochs um 20.40 Uhr – das kostet echt überwindung, besonders wenns draußen kalt ist – brrrrrr aber ich bin immer gegangen – Streber bin, jawohl!!!! :tuete:

    Beim Yoga wird auch sehr viel mit der Atmung gemacht… aber da kenne ich mich jetzt nicht so gut aus….

    Grüße
    Simone 😉

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Ich mache auch seit einigen Jahren Pilates in einer Gruppe, leider schaffe ich es nicht, die bewußte Spannung/Elastizität zum Reiten mitzunehmen. Sobald ich konzentriert reite, verfalle ich immer wieder in alte liebgewonnene Bewegungsmuster (zur großen Freude meines RL).

    Da sich meine Körperhaltung ohne Pferd aber gebessert hat, hoffe ich auf langfristige Effekte.

  • Mumpitz sagt:

    Ich habe heute Ludwig (der arme Kerl muss immer für alle Experimente herhalten) mit Huibuh geritten (hab eins im Garten gefunden) – war gar nicht gruselig! Wenn ich nicht irgendwie geschummelt habe, hat eigentlich alles recht gut geklappt: Alle drei Gangarten, Zirkel, Volten, Schenkelweichen, Schulterherein im Schritt (meine Grusel-Lektion im Trab). Fühlte sich gut an, nur das schnelle Zügel-Nachfassen ist etwas schwierig. Pferd lief zufrieden.

  • Cubano9 sagt:

    Dann gehörst Du zu den Nicht-Fummlern,denen viel Arbeit erspart bleibt. Mein Neid ist Dir gewiss, wobei es bei mir mittlerweile auch geht

  • Helios Helios sagt:

    das Huibuh werd ich auch mal noch probieren, wenn ich mal wieder aufs Pferd komm, dank Grippe im Moment leider nicht. Aber ich könnt ja fies sein und es der RB morgen in die Hand drücken, wobei die wahrscheinlich erst mal mit der Lauffreudigkeit des Herrn zu tun haben wird, schließlich steht er schon seit Montag 🙁
    Yoga ist übrigens auch ganz gut für die Körperbalance und ich dachte immer, das ist pillepalle, bis ich Wii fit plus ausprobiert hab :rolleyes:

  • nisenase sagt:

    hatte heute eine wunderbare Einheit und mein Pferd wurd richtig gut nach nichtmal 10 min. Ich muss nur noch das mit dem treiben besser in den Griff kriegen. Solange habe ich die Gerte etwas genutzt, damit ich ja die Beine nicht falsch lege.

  • Geisterlicht sagt:

    Was ist das Huibuh ?(

  • anchy anchy sagt:

    Da ich kein passend dünnes Huibuh gefunden habe griff ich einfach zur Gerte. Eigentlich bin ich eher jemand, der mit dem Zügel „spielt“ und war überrascht, dass es auch so geht.
    Anchy ist aber sowieso sehr fein auf Gewicht zu reiten, was wahrscheinlich gar nicht mein Verdienst ist, sondern ihre Sensiblität, von daher waren Zirkel und Zirkelwechsel nicht schwierig.
    Für mich anstrengend, ich neige manchmal zur breiten Zügelhaltung, da zuckte es schon mal im Handgelenk.

    Zum Sitz.
    Ich habe mich wirklich abgemüht und ich habe Sigi verflucht :stein: ,weil, es kann ja nicht sein, dass alle nur ICH nicht :motz: Also , Kamera raus und jeden Tag gefilmt . Es ist sehr schwer für mich, aber mittlerweile mußte ich ein Loch länger schnallen, was zum Vorteil ist, da ich nun besser aufsteigen kann :hurra: :hurra: :hurra:
    Und ja, Pferd läuft auch besser 😀 allerdings, ich halte das nicht immer durch, besonders im Galopp wollen meine Beine wieder nach vorne, da muß ich schon sehr konzentriert sein.
    Anfangs war Anchy so irritiert, das sie immer langsamer wurde und nachfragte, was ich da oben veranstalte 8|
    Mal sehen, ob ich das halten kann 🙂

    Anchy

    Neigt noch jemand, dazu seine Hände dabei etwas zu hoch zu tragen? :tuete:
    Ach ja, die Fußspitzen sind so wie immer und ich denke auch , dass es eigentlich kein wirkliches Problem für mich darstellt.

  • jaara2008 sagt:

    Neigt noch jemand, dazu seine Hände dabei etwas zu hoch zu tragen?

    Ich. Ständig.

  • missredcat missredcat sagt:

    Kurze Zwischenfrage: wie ausschlaggebend ist der Sattel bei einem nicht ideal ausbalancierten Sitz?
    Aktuelle Situation: mein guter Passier Optimum (17,5 Sitzfläche… mittlerweile eine halbe Nummer zu gross, schätz ich mal bei 64 kg) den ich heiß und innig liebe, war beim weitermachen.
    In der Zwischenzeit hatte ich leihweise einen Passier Anja Beran (17er Sitzfläche) zum reiten.
    Die ersten Minuten war es gewöhnungsbedürftig, doch dann hatte ich ein ganz tolles Reitgefühl, ich saß tiefer im Pferd, hatte die Schenkel näher am Pferdebauch, kippte nicht nach vorne und hatte nach dem Reiten seit längerem keine Schmerzen im Beckenkamm.
    Kann das sein?! Ist der Sattel wirklich so ausschlaggebend? Oder müsste ich das kompensieren können? Denn der Optimum ist ein hervorragender Sattel…

  • Obsti sagt:

    Nach meinen Erfahrungen ahengt der Sitz durchaus stark vom Sattel ab. Von Dressursaetteln kann ich zwar nicht sprechen, aber mein Sattel zum Beispiel kippt einen sehr stark nach vor. Da ich dazu ohnehin neige, faellt es mir sehr schwer, dem entgegenzusitzen, auf anderen Saetteln faellt mir das bedeutend leichter. Und auch andere, die eigentlich stabiler sitzen als ich, neigen auf meinem Sattel stark zum nach vorn fallen. Es liegt in diesem Fall vor allem an der Position der Fender und der ausgepraegten Form der Sitzflaeche. In einem weniger intensiv einen Sitz vorgebenden Reiningsattel sitze ich wesentlich gerade und auch schmerzfreier in der Huefte als auf meinem Trailsattel, der dem Pferd wesentlich besser passt als mir.

  • niphiem niphiem sagt:

    @Missredcat, genau die Überlegung hatte ich auch schon. Ich kann doch nicht im Schwerpunkt sitzen, wenn der Sattel nicht im Schwerpunkt liegt. Wenn der Schwerpunkt z. B. zu weit hinten liegt, landet der Reiter doch ohne grosses Zuwollen im Stuhlsitz oder denke ich da falsch? Ich kann mir schon vorstellen, das der Sattel auch eine Rolle spielt.

  • sweltsje sweltsje sagt:

    zum Thema Sattel,
    diese Überlegungen hatte ich ja auch schon und hab sie noch. Leider hab ich nicht andere Sättel zur Auswahl zum ausprobieren, aber ich habe den Passier Corona nun seit einem dreiviertel Jahr und hab mich sehr sehr schwer damit getan darin zu sitzen. Nur eine halbe Stunde in dem Sattel hat mir solche Schmerzen im Hüfte/Beckenbereich verursacht, dass ich fast nicht mehr absteigen konnte. Allerdings hat das zu Tage gebracht, dass ich in der Hüfte blockiert war. Ich weiß nicht ob Huhn oder Ei zuerst da waren, aber ich war wild entschlossen diese Hüftblockaden los zu werden. Und nach nun monatelanger Sitzschule ist es wirklich möglich schmerzfrei zu reiten. Auch eineinhalb Stunden im Gelände tun nicht mehr weh. Ich muss aber immer noch bewusst drauf achten, wie ich sitze, das ist nicht tief genug gespeichert…

    Zuletzt habe ich positive Erfahrungen mit den Feldenkreis-CDs (die MerljinCH so empfohlen hat) gemacht. Nach einer Stunde „Turnen“ mit der CD auf der Matte hatte ich ein ganz anderes Körpergefühl, generell leichter und schmerzfreier, und ich konnte mein Pferd im Trab besser sitzen. 🙂

    Das Huibuh brauch ich auch dringend! Habe diese Woche gehört, ich reite wie auf einem Fahrrad ;( Zu breite Handhaltung, ganz schlecht bei dem Monsterhals meines Zossen… ;( . Wie groß ist das Huibuh? könnt ich da mal ne Längenangabe kriegen? Holz gibts hier genug… ich muss mal auf die Suche gehn!

  • Cubano9 sagt:

    Sweltsje: Geh mal in die Ausbildungstagebücher, Pferde ab 4 Jahre, Fraxinus. Da ist ein Hibuh (das Ding heisst NICHT Huibuh, Frau Lou :motz: ) abgebildet und da stehen auch noch ein paar Details.

    LG
    Andrea

  • Zagal Zagal sagt:

    Möchte hier auch mal schnell mein High-Light von heute berichten 😀 : Hab ein Hibubu gefunden, auspobiert…und… Pferd lief schön, zufrieden, weich wie Butter. Schritt, Trab mit Zirkel, Volten, Seitengängen. War total obercoooool 😀 😀 😀 Im Galopp ist´s mir dann leider abgebrochen :whistling:
    Beweisbilchen kommen später…

  • Zagal Zagal sagt:

    So, nun hab ich endlich Zeit für das Bild. Also ich hab nochmal alle Bilder gesichtet, die Lisa heute von mir mit Hibubu gemacht hat drum dürft ihr auch nur eins ansehen….vor lauter auf meine Hände achten, hab ich dann auf jedem den Kopf unten und die Fersen oben :red: Aber angefühlt hat sich´s gar nicht so schlecht. Zagal hatte aber eher die Tendenz sich ein wenig zu verkriechen. Weis nicht, vielleicht waren die Zügel etwas zu lang, denn nachfassen mit dem Dings in der Hand ist schlecht. Aber sonst hat es wirklich erstaunlich gut funktioniert. Hätte eigentlich gedacht, dass ich das gar nicht hinbekomme, weil ich so schon öfter mal die innere Hand nach innen geb und solche Sachen :daumen:

  • niphiem niphiem sagt:

    Das Hibuh möchte ich auch mal ausprobieren, habe nur noch nichts passendes gefunden, muss mal den Wald durchforsten, der ist zum Glück direkt vor der Tür. Ich habe heute die Bügel mal ganz lang gemacht(2 Loch länger wie sonst) und siehe da, auch ich habe Gesäßknochen 😀 Werde das mit der Länge mal weiter probieren, Athos lief für seine Verhältnisse eigentl. recht zufrieden.

  • anchy anchy sagt:

    Muß es denn so ein gebogener Ast sein, mit einer kurzen Gerte ging das eigentlich auch und vor allem, die sind schön dünn.?

  • Zagal Zagal sagt:

    Gerte würd vielleicht nicht so leicht abbrechen :tuete: 😀

  • anchy anchy sagt:

    Sag mal, wie krallst Du denn am Zügel 8o 8o 8o

  • Zagal Zagal sagt:

    :fies: Zügel-Daumen oben drauf-dazwischen Hibudings-wohl zu dolle mit Daumen gedrückt-durchgebrochen-…aber nicht gekrallt :eye:

  • anchy anchy sagt:

    Immer schön an die imaginären Küken in der Faust denken :fies:

  • Zagal Zagal sagt:

    Hm :denk: das Küken kannte ich noch nicht :nix: …und nun hab ich´s, unbekannterweise, wohl schon zerquetscht ;( aber vielleicht hab ich´s ja auch nur ein bisserl gedrückt.Muß nächstes mal nachkucken :daumen:

  • Ennah2 sagt:

    Hibudings-wohl zu dolle mit Daumen gedrückt-durchgebrochen

    Wir haben früher einen Holz-Kochlöffel genommen – der bricht nicht so schnell 8) .

  • Zagal Zagal sagt:

    …und was sagt das Küken zu dem Kochlöffel?

  • Cubano9 sagt:

    So, nun hab ich endlich Zeit für das Bild. Also ich hab nochmal alle Bilder gesichtet, die Lisa heute von mir mit Hibubu gemacht hat drum dürft ihr auch nur eins ansehen….vor lauter auf meine Hände achten, hab ich dann auf jedem den Kopf unten und die Fersen oben :red: Aber angefühlt hat sich´s gar nicht so schlecht. Zagal hatte aber eher die Tendenz sich ein wenig zu verkriechen.

    So nur nach dem Bild: Versuch mal Deine Hände mehr zu tragen – Du ziehst Dich innen auf dem Foto gerade ziemlich fest. Kenne ich, bei mir ist es das „böse rechte Händchen“. Außerdem sind Deine Hände ziemlich weit auseinander – Mensch, Du fährst doch nicht Fahrrad… :-))))) Hach ist das schön, an jemand anderem mal seine eigenen Probleme kritisieren zu können. 😀 :friend:

    @Anchy: Mit einer Zwergengerte? 😀 Die normalen sind zu lang, da bringst Du nur Instabilität rein – Du hast doch jede Menge Wald vor der Haustür…

  • Zagal Zagal sagt:

    So nur nach dem Bild: Versuch mal Deine Hände mehr zu tragen – Du ziehst Dich innen auf dem Foto gerade ziemlich fest. Kenne ich, bei mir ist es das „böse rechte Händchen“. Außerdem sind Deine Hände ziemlich weit auseinander – Mensch, Du fährst doch nicht Fahrrad… :-))))) Hach ist das schön, an jemand anderem mal seine eigenen Probleme kritisieren zu können. 😀 :friend:

    Cubano erst mal: ich freu mich, wenn du mich hier kritisierst, sonst hätte ich das Bild ja auch nie eingestellt. Also nur zu :tuete: Wie meinst du das: Hände mehr tragen? Ausdrehen, oder wie? Entschuldige bitte auch, wenn es blöde Fragen sind. Zu dem -Hände zu weit auseinander- muß ich sagen, dass mir mein RL immer predigt, ich soll dem Pferde den Hals nicht einquetschen, wenn ich die Hände zu weit zusammen halte :nix:

  • artist001 sagt:

    So, nun hab ich endlich Zeit für das Bild. Also ich hab nochmal alle Bilder gesichtet, die Lisa heute von mir mit Hibubu gemacht hat drum dürft ihr auch nur eins ansehen….vor lauter auf meine Hände achten, hab ich dann auf jedem den Kopf unten und die Fersen oben :red: Aber angefühlt hat sich´s gar nicht so schlecht. Zagal hatte aber eher die Tendenz sich ein wenig zu verkriechen. Weis nicht, vielleicht waren die Zügel etwas zu lang, denn nachfassen mit dem Dings in der Hand ist schlecht. Aber sonst hat es wirklich erstaunlich gut funktioniert. Hätte eigentlich gedacht, dass ich das gar nicht hinbekomme, weil ich so schon öfter mal die innere Hand nach innen geb und solche Sachen :daumen:

    nö der verkriecht sich nicht, dat Pferd ist auf dem Zügel.Und Cubano hat dir gute Tips gegeben, man kann ein Pferd NUR am breit geführtem Zügel einzwängen, nie wenn man die Hand trägt und diese korrekt hinstellt.

  • Zagal Zagal sagt:

    OK, ich bin ja lernwillig. Aber vielleicht hatte ich mich einfach zu sehr auf das Stöckchen konzentriert. Zum Vergleich stell ich ein Bild von heute vor Hibbu..-Experiment ein:

  • Pelle sagt:

    Für mich sieht das aus, als ob die Mittelposition nicht frei schwingt, sich also schon im Becken festgemacht wird (Sattel für dich ok?). Ergo sind die Arme festgestellt und die Hände.
    Evt. mal die Bügel kürzer schnallen?

  • Cubano9 sagt:

    Ich habe ein Deja vu 😀
    Zagal, Du drückst die Hände nach unten. Somit haust Du dem Pferd die Anlehnung quasi um die Ohren (das ist nicht von mir, sondern von sabrell, aber ich finde das Bild so klasse). Mal davon abgesehen, dass Du sie nicht parallel hoch hältst.
    Kleiner Trockenversuch: Nimm beide Hände und leg sie vor Dich auf die Tischplatte, beide parallel auf die Handkante. Hast Du? Gut, jetzt ganz locker nach innen fallen lassen, dabei Handgelenk locker und gerade lassen. Genau SO muss die Position auf dem Pferd aussehen, wenn Du von oben schaust. Jede andere Position, auch das betonte Geradestellen der Hand macht Dich nur steif im Handgelenk. Deshalb ist auch der Tipp mit der Gerte oder dem Kochlöffel kontraproduktiv.Ach ja: Du machst auch keine Zügelfaust. Wieder Tisch-Tipp: Faust machen, aufrecht hinstellen, richtig ist es dann, wenn Du von oben die Knöchel in einer Linie siehst.
    Noch mal was zu der breiten Zügelführung: Wenn Du das Pferd korrekt zwischen den Hilfen einrahmen willst gehören die Zügel an den Hals . Je breiter Du sie führst, desto instabiler wird ganz automatisch Deine Mittelpositur.

    Zum berühmten Vögelchen in der Hand, empfehle ich noch mal (habe ich schon mal in einem anderen Thread geschrieben), die St. Georg vom Februar, Da räumt die Biomechanik-Expertin Hilary Clayton ziemlich deutlich mit dem Märchen von der grammweisen Anlehnung auf – Ideal sind nach ihren Messungen 500 Gramm in der Hand, damit man ein Pferd auch wirklich korrekt gymnastizieren kann…

    Und falls jetzt jemand denkt, ich hätte die reiterliche Weisheit mit Löffeln gefressen – s. mein erster Satz. Ein Deja Vu habe ich deshalb, weil ich genau so einen M.. auch veranstalte auf dem Pferd. Nur am Tisch klappt das mittlerweile zuverlässig 😀

  • Zagal Zagal sagt:

    …viele neue Denkanstöße :denk: Hoffentlich erinnere ich mich beim nächsten Reiten an einiges davon. Werde auf jeden Fall berichten!

  • Zagal Zagal sagt:

    Dein letzter Beitrag hatte sich gerade mit meiner Antwort überschnitten Cubano, passt aber trotzdem 😉
    Werd mich nächstes mal intensiev meinen Händen widmen :wacko: oh je…langsam kommt mir der Verdacht, beim Reiten kann man mehr falsch als richtig machen :flucht:

  • niphiem niphiem sagt:

    Dieser Erkenntnis kann ich durchaus zustimmen, Zagal 😀 ;( Das ist alles nicht so einfach, wie viele Aussenstehende viell. denken. Welcher Reiter kennt nicht den Satz von Nichtreitern:“ Warum bist du so k.o. ? Reiten ist doch nicht anstrengend, du sitzt doch eh nur obendrauf!“ :maul: 😀

  • JAusten sagt:

    Nach meinen Erfahrungen ahengt der Sitz durchaus stark vom Sattel ab. Von Dressursaetteln kann ich zwar nicht sprechen, aber mein Sattel zum Beispiel kippt einen sehr stark nach vor. Da ich dazu ohnehin neige, faellt es mir sehr schwer, dem entgegenzusitzen, auf anderen Saetteln faellt mir das bedeutend leichter. Und auch andere, die eigentlich stabiler sitzen als ich, neigen auf meinem Sattel stark zum nach vorn fallen. Es liegt in diesem Fall vor allem an der Position der Fender und der ausgepraegten Form der Sitzflaeche. In einem weniger intensiv einen Sitz vorgebenden Reiningsattel sitze ich wesentlich gerade und auch schmerzfreier in der Huefte als auf meinem Trailsattel, der dem Pferd wesentlich besser passt als mir.

    Sorry, aber ein alter Sattelquetscher wie ich muss hierzu mal widersprechen. Grundsätzlich sei gesagt, dass ein guter Reiter in jedem Sattel korrekt sitzt, jedes Pferd aussitzen kann. Dressursättel sind natürlich so gemacht, dass sich das Reiterbein schön lang strecken kann mit „flachem“ Knie. Hilft nicht, aber sitzen muss man lernen, hat unter’m Strich nichts mit dem Sattel zu tun.

  • JAusten sagt:

    So, nun hab ich endlich Zeit für das Bild. Also ich hab nochmal alle Bilder gesichtet, die Lisa heute von mir mit Hibubu gemacht hat drum dürft ihr auch nur eins ansehen….vor lauter auf meine Hände achten, hab ich dann auf jedem den Kopf unten und die Fersen oben :red: Aber angefühlt hat sich´s gar nicht so schlecht. Zagal hatte aber eher die Tendenz sich ein wenig zu verkriechen. Weis nicht, vielleicht waren die Zügel etwas zu lang, denn nachfassen mit dem Dings in der Hand ist schlecht. Aber sonst hat es wirklich erstaunlich gut funktioniert. Hätte eigentlich gedacht, dass ich das gar nicht hinbekomme, weil ich so schon öfter mal die innere Hand nach innen geb und solche Sachen :daumen:

    Du sitzt nicht aufrecht und knickst in der Hüfte ein, schaust schrägt zur Seite nach unten, fällst nach vorne, Deine innere Hand zieht das Pferd nach innen rein und hält fest. RU wäre ganz gut, dafür läuft das Pferd eigentlich nicht schlecht. Naja, Fotos können immer nur Momentaufnahmen sein.

  • sabrell sagt:

    Selbstredend hat der Sattel entscheidenden Einfluss auf den Sitz. Ich gehe sogar so weit, dass der Sattel primär dem Reiter passen muss, wenn er dann auch noch passend aufs Pferd gemacht werden kann, umso besser.
    Hinsichtlich des Sitzes des reiters sind mehrere Faktoren ausschlaggebend: die Anatomie des Reiters, die Bauweise des Sattels und die Anatomie des Pferdes. Klingt banal und ist es auch. Das fängt beim Schwerpunkt des Sattels an und hört bei der Aufhängung der Bügelriemen auf. Solange es z. B. wohlmeinend formende Sitzprothesen mit zu weit vorne angebrachten Bügelschlössern gibt, kann ich dem Gleichgewichtssitz hinterher rennen und werde ihn doch nicht einholen, weil mir die Bügelriemen die Beine immer wieder nach vorne holen.
    Und natürlich kann jeder gute Reiter in jedem Sattel sitzen, aber zwischen „drauf“ und „drin“ ist dann doch noch ein marginaler Unterschied auszumachen.

  • anchy anchy sagt:

    Sorry, aber ein alter Sattelquetscher wie ich muss hierzu mal widersprechen. Grundsätzlich sei gesagt, dass ein guter Reiter in jedem Sattel korrekt sitzt

    Bist Du schon mal in einem Reiner, ROC, Vaquera oder Cuttingsattel gesessen??
    Ich widerspreche Dir da ganz klar. Sitzfläche, Steigbügelaufhängung und Schwerpunkt haben enorme Auswirkung auf dem Sitz und können diesen gerade zu schablonisieren.
    Gerade z.B die meisten Westernsättel lassen nicht zu klassich korrekt zu sitzen.

  • Vamos sagt:

    Ich glaube auch, dass das mit dem Sattel zweitrangig ist, vorrausgesetzt er passt zu Pferd und Reiter. Ich könnt mich immer totlachen, wenn bei uns Stall die Leute sich ständig neue Sättel für eine Heidenkohle kaufen, zuerst total begeistert sind und nach 5 x damit reiten stellen sie fest, dass sich das genauso blöd sitzt wie vorher. 😀

  • anchy anchy sagt:

    kann ich dem Gleichgewichtssitz hinterher rennen und werde ihn doch nicht einholen, weil mir die Bügelriemen die Beine immer wieder nach vorne holen.

    Erlebe ich als kleine Person immer wieder!

  • JAusten sagt:

    Sorry, aber ein alter Sattelquetscher wie ich muss hierzu mal widersprechen. Grundsätzlich sei gesagt, dass ein guter Reiter in jedem Sattel korrekt sitzt

    Bist Du schon mal in einem Reiner, ROC, Vaquera oder Cuttingsattel gesessen??
    Ich widerspreche Dir da ganz klar. Sitzfläche, Steigbügelaufhängung und Schwerpunkt haben enorme Auswirkung auf dem Sitz und können diesen gerade zu schablonisieren.
    Gerade z.B die meisten Westernsättel lassen nicht zu klassich korrekt zu sitzen.

    Ich habe sogar schon mal auf einem ganz komischen Sattel aus Australien gesessen. Ich sage ja nicht, dass es keine Unterschiede gibt und sich der Reiter nicht umgewöhnen muss, aber es ist keine pauschale Ausrede für einen schlechten Sitz möglich. Sitzen ist schwer. Richtig und geschmeidig einsitzen noch schwerer.

  • missredcat missredcat sagt:

    Ich bin grad soweit dass ich mir einen neuen Sattel kaufe. Mein Optimum ist ganz hervorragend, passt gut auf Kasper, ist mir mit der 17,5er Sitzfläche aber etwas zu gross. Dazu kommt dass ich eine Zalea drauf hab, die ziemlich dick ist, heisst ich bin mit dem Bein nicht am Pferdebauch, dementsprechend „schwimme“ ich etwas, klemme mit den Knien und bekomme Schmerzen im rechten Beckenkamm.
    Die Hilfengebung ist so auch nicht ideal möglich. Die Bereiterin sitz super drin, hat aber längere Beine und einen grandiosen Sitz.
    Im Passier Beran 17er Fläche saß ich einfach mehr IM Pferd und AM Pferd mit dem Bein, somit ist mein Sitz stabiler und die Hilfengebung feiner möglich. Am WE kommt der Beran, dann schauen wir in wie weit er sich anpassen lässt und was der Umbau kosten würde. Wenn es sich in Grenzen hält darf er einziehen 😀 . Ich denke damit löst man sicherlich nicht alle Probleme, doch warum es sich unnötig schwer machen, wenn man in einem anderen ein besseres Gefühl hat. Ich bin kein Profi der die Defizite so gut ausgleichen kann.

    Was sagt man denn prinzipiell bez der Sitzgrössen? Ab bis wieviel Kilo und Körpergrösse = Sitzfläche x
    Ich bin 1,71 m und wiege 64 kg. Tendenz hoffentlich bald etwas nach unten (so 4 kg 8) )

  • JAusten sagt:

    Selbstredend hat der Sattel entscheidenden Einfluss auf den Sitz. Ich gehe sogar so weit, dass der Sattel primär dem Reiter passen muss, wenn er dann auch noch passend aufs Pferd gemacht werden kann, umso besser.
    Hinsichtlich des Sitzes des reiters sind mehrere Faktoren ausschlaggebend: die Anatomie des Reiters, die Bauweise des Sattels und die Anatomie des Pferdes. Klingt banal und ist es auch. Das fängt beim Schwerpunkt des Sattels an und hört bei der Aufhängung der Bügelriemen auf. Solange es z. B. wohlmeinend formende Sitzprothesen mit zu weit vorne angebrachten Bügelschlössern gibt, kann ich dem Gleichgewichtssitz hinterher rennen und werde ihn doch nicht einholen, weil mir die Bügelriemen die Beine immer wieder nach vorne holen.
    Und natürlich kann jeder gute Reiter in jedem Sattel sitzen, aber zwischen „drauf“ und „drin“ ist dann doch noch ein marginaler Unterschied auszumachen.

    Da stimme ich Dir zu, keine Frage. ABER: Ein maßangefertigter Sattel für einen schlecht sitzenden Reiter macht aus diesem Reiter nicht automatisch einen gut sitzenden Reiter. So ein Sattel macht dem Reiter das Leben etwas leichter, ersetzt aber auf keinem Fall guten RU.

  • Obsti sagt:

    JAusten, dass der Sitz natuerlich immer viel Arbeit bedeutet, um wirklich gut zu werden, stelle ich absolut nicht in Frage. Aber einige Saettel erschweren diesen Weg eben sehr stark, waehrend andere ihn erleichtern. Wie anchy schon sagte gehoeren die meisten Westernsaettel in erstere Kategorie, nicht umsonst haengen viele Westernreiter eher kartoffelsackartig auf ihren Pferden. Ich gehoere durchaus zu denen, die sich auch im Westernsattel um einen klassich korrekten Sitz bemuehen, was mir aber eben ohnehin schwerfaellt und von meinem unguenstigen Sattel noch zusaetzlich schwerer gemacht wird.
    Grundsaetzlich sind Sitzlongen und allgemein darauf bedachter Unterricht natuerlich unersetzlich und absolut notwendig fuer einen korrekten, geschmeidigen Sitz oder auch nur den Weg dahin.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich saß mal in/auf einem Barefoot. Der hat mein Becken so doof nach vorne gekippt … Leichttraben ging z. B. gar nicht bis sehr schwer. Zum Ausreiten vielleicht recht nett und bequem, aber sonst … :no:

  • sabrell sagt:

    Barefoot.

    Glaub‘ ich blind. Das ist nun aber auch kein Sattel, sondern eine Diagnose 😉

  • nisenase sagt:

    boah, wenn das olle video endlich mal hochegladen ist, stelle ich was ein von samstag…..
    wo mein Pferd schön beginnt zu schwingen gefällt mir meine schloddernde Mitte nicht. DAS muß noch besser werden. Noch mehr Körperspannung :seufz: :huh:

  • missredcat missredcat sagt:

    Kann mal jemand was zur Sitzgrösse sagen? Ab wieviel kg / Körpergrösse welche Sitzgrösse Sattel?

  • nisenase sagt:

    ich denke, dass muss man sehen…..es gibt ja auch Mädels, die wenig wiegen, aber dafür große Boppes ham;) Ich hab 17,5 und mag keine 17er, obwohl ich reinpassen würde….1,70 und 65 kg (normal war ich auch bei 60kg 🙁 )

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Barefoot.

    Glaub‘ ich blind. Das ist nun aber auch kein Sattel, sondern eine Diagnose 😉

    Ich weiß, :red: habe ich auch nur einmal ausprobiert und dann ganz schnell wech damit … 😀

  • missredcat missredcat sagt:

    Bobbes ist nicht klein bei mir 😀 :tuete:

  • sabrell sagt:

    @missredcat
    Ich für meinen Teil hab gerne ein bisschen Spielraum in der Pritsche. Man sollte seinen zauberhaften Hintern beliebig bewegen können, schon im Hinblick auf die zwanglose Einwirkungsmöglichkeit des verwahrenden Schenkels, den man ja auch mal weiter hinten braucht. Aber das richtet sich nach Deinen Vorlieben, manche Reiter mögen das fixierte Sitzgefühl.
    Da ich aber Deinen H. nicht kenne, kann ich dazu auch nichts weiter sagen 🙂

  • Moon Moon sagt:

    Kann mal jemand was zur Sitzgrösse sagen? Ab wieviel kg / Körpergrösse welche Sitzgrösse Sattel?

    Ich denke das hängt ganz entscheidend von den Proportionen des Reiters und der Bauart/dem Schnitt des Sattels ab und ist schlecht pauschalisierbar…

  • Patti sagt:

    Natürlich hat der Sattel selber einen großen Einfluß auf den Sitz des Reiters.

    Ich habe mal ein paar Wochen lang nen Waldhausen VS-Sattel, Schwerpunkt Springen nutzen müssen, weil mein Sattel geklaut war. Ich bin in dieser Schwarte tausend Tode gestorben! Dat ging gar nicht – der passte zwar dem Pferd, aber ich kam damit überhaupt nicht klar, weil ich die Beine überhaupt nicht ans Pferd bekam und da in eine elendigen Stuhlsitz kam. Das war ganz ganz fürchterlich!

  • Ilustre sagt:

    Ich sollte hier mal ein mit dem Barefoot gesatteltes Pferd reiten, bin aufgestiegen, wieder abgestiegen und habe gesagt, das ich mit dem Dingens kein Pferd reiten werde.

  • missredcat missredcat sagt:

    Sigi: you made my day 😀 . Sehr schön formuliert!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich sollte hier mal ein mit dem Barefoot gesatteltes Pferd reiten, bin aufgestiegen, wieder abgestiegen und habe gesagt, das ich mit dem Dingens kein Pferd reiten werde.

    Kann ich ja so mal gar nicht verstehen … 😀 :tuete:

  • nisenase sagt:

    jetzt hat youtube 2 Stunden hochgeladenund bei 80 % mein Video abgelehnt… :kotz:

  • Mumpitz sagt:

    Ich für meinen Teil hab gerne ein bisschen Spielraum in der Pritsche. Man sollte seinen zauberhaften Hintern beliebig bewegen können,

    So brauche ich das auch. Ich kann es überhaupt nicht haben, irgendwie eingezwängt zu sein. Deshalb alte Passiers mit nur ganz flachen, am liebsten gar keinen, Kniepauschen.

  • Julanka sagt:

    Ich für meinen Teil hab gerne ein bisschen Spielraum in der Pritsche. Man sollte seinen zauberhaften Hintern beliebig bewegen können,

    So brauche ich das auch. Ich kann es überhaupt nicht haben, irgendwie eingezwängt zu sein. Deshalb alte Passiers mit nur ganz flachen, am liebsten gar keinen, Kniepauschen.

    Bei mir fallen immer alle vom Glauben ab, wenn ich sage, was für eine Sitzgröße ich bei meinem Sattel habe. :whistling:
    Aber ich habe mittlerweile lieber viel Platz zum Bewegen und habe deswegen letztes Jahr meine Pauschen verkleinern lassen. Seitdem wird mein Sitz auf dem Pferd immer besser und ich kann so langsam alles unabhängig von einander bewegen und fühle endlich, was ich da mache :whistling:

  • waikiki sagt:

    nö, isses nich. :nix: jedenfalls bei mir nicht.

  • Friesenfrau sagt:

    Das Video ist nicht verfügbar, da es wohl noch geprüft wird ???

  • Moon Moon sagt:

    Wäre mal interessant zu hören gewesen was der Herr S. da so erzählt hat. Dann kann man das Gerittene immer besser nachvollziehen finde ich….

  • Nica sagt:

    Ich kanns sehen :nix:

  • nisenase sagt:

    meist hat er gesagt „hol ihn Dir wie Du ihn brauchst, Kontrolle, ja, schnell reagieren, bleib dran, lass ihn schaffen, der ist alt genug, beschäftige ihn“

  • waikiki sagt:

    steht da bei mir auch.

    was die sättel betrifft finde ich hängt auch einfach viel von der bewegung des pferdes ab.

    grundsätzlich mag ich flache sättel mit wenig um mich rum am liebsten.bei pferden mit viel dynamik kann das ja mal unbequem sein,für reiter und pferd.

    auf mr. lustig ist mir ein tiefer einrahmender sattel seeeeeeeeeeeehr lieb.gibt definitiv mehr halt, was den vorteil hat,, dass ich nicht schon wie bei dem flachen sattel vorbeugend zuviel mit knieschluß reite.

    was die schenkellage betrifft- gelegentlich klaue ich mir einen schuhmacher mit 18.5 zoll. der legt das bein genau an die richtige stelle und die pauschen befinden sich auch genau da, wo ich sie haben will.

    ich bin 1.75, bei gr. 36/38(zur zeit leider 38–winterspeck :daumen: –)das passt definitiv auch in kleiner sättel

    alternativ habe ich einen alten stübben, bei dem der oberschenkel gerne nach vorne rutscht, weil die pauschen einfach zu weit vorne sind. hat das allerdings den vorteil, dass ich mir die bügel auch mal kürzer schnallen kann, wodurch das knie dann noch nach vorne platz hat und gestützt wird.

    bei den spezial-tiefsitzschüsseln sehe ich das schon als nachteil,dass die toleranz was die bügellänge angeht da ja naturgemäß ganz gering ist. ich will aber auch nicht zwei sättel, also spring und dressur haben, nur weil ich mal im leichten sitz über stängelchen hüpfen mag.

    jedenfalls bin ich auch der überzeugung, dass es durchaus einen passenden sattel von der stange gibt und der maßsattel nicht unbedingt sein muss.

  • Moon Moon sagt:

    Okay…und er sollte nun absichtlich ein wenig unter Tempo gehen, wie du gesagt hast?

    Sieht auch gar nicht so anstrengend aus in dem Video :look:

  • nisenase sagt:

    genau, damit ich die Kontrolle besser habe und er sich nicht übers Eilen entziehen kann. Ich musste jeglichen Ansatz zum schnelleren Tempo unterbinden. Wenn er dann mal DA sei, kanns auch wieder mehr vorwärts gehen.

  • Virginie sagt:

    Die Sattelgrösse finde ich auch schwierig festzulegen, ich habe 3 verschiedene Sättel und 3 verschiedene Grösse: ich merke um so mehr Schwung das Pferd mitbringt um so grösser bevorzuge ich die Sitzfläche :nix:

    Bin 1.74, habe KG 36/38 : reiten den kleinen Spanier mit einem ca. 16.5 Hennig und fühle mich sehr wohl drin, Rubi mein Grosser mit sehr viel Schwung hat einen Masssattel von Menet mit ca. 17.5 Sitz und ich ich fühle mich auch gut drin, also… wie Du Dich wohl fühlst, würde ich sagen 🙂

  • E.v.A. sagt:

    Also, ich hab bei unserem Sattler vorOrt ja diverse Sättel „probegesessen“. die sagten mir, dass die Größe 17.5″ so bis Kleidergröße 38 ok wäre, alles was darüber geht wäre dann schon 18 oder 18.5″ Ist der Sitz flacher, kann man eher mal einen kleinere Sattel nehmen, als bei denen mit tiefem Sitz. Ist der Sattel zu eng, sitz man zu weit hinten ein. Zwischen dem was vom Hintern aufliegt im Sattel und dem Ende des Sattels sollte eine Handfläche Platz sein, dann sei der Sattel optimal. Ich hab dort zum ersten Mal auch in einem 19″ Sattel gesessen (ja, mein Hintern ist dick 😀 ) und fand das Sitzgefühl definitiv angenehm. Laut Sattler reiten die meisten Leute eher mit zu kleinem als zu großem Sattel.Kann ich mir vorstellen, denn die gängigste Größe ist ja immer noch 17,5″

  • towonda sagt:

    @missredcat 😉 zum Optimum – ich habe den auch für meinen Friesen – bin 1,80 , bei Kleidergröße 40 und habe ihn in Sitzgröße 17,5. Der Sattler meines Vertrauens sagte seinerzeit, dass bei Passier eine halbe Sitznummer wirklich viel ausmacht.
    Insofern wundert es mich überhaupt nicht, dass Du mit deinem kleineren Gesäß (ich sah es 2011 in Leeuwarden 😀 ) dich in einem 17 Zöller besser fühlst.
    (ich hielt mich zuvor zurück, da ich dachte, dass es genug andere viel qualifiziertere Antworten zu Deiner Frage geben würde-will ja nicht langweilen :whistling: )

  • tadei sagt:

    Wenn man die Sitzgröße zu klein nimmt, dann besteht neben dem oben bereits genannten auch die Gefahr, dass der Sattel in den Lendenbereich des Pferdes drückt. Also lieber ne Nummer größer nehmen (Das ist wie bei Jeans. Die nimmt man auch gerne zu klein, weil man gerne sein Ego streichelt und die Hoffnung hat, dass man ja bald abnimmt und dann da rein passt. Klappt doch bei so gut wie niemandem… 😀 )

    Zu dem Bild von Zagal: ich finde du sitzt nicht IM Pferd, nicht im Schwerpunkt, zu weit hinten. Ob das auch an deinem Sattel liegt kann ich nicht beurteilen.

    LG

    Edit: die Rechtschreibung…

  • missredcat missredcat sagt:

    Ja, ich glaube Passier fällt eh allgemein „gross“ aus, also grösser als Kieffer oder dergleichen.
    Mein Bobbes ist aber nicht klein Towonda, unten rum hab ich auch ne 38/40 (momentan eher 40 :tuete: ).
    Ich denke durch den besseren und stabileren Halt im 17er, obwohl der Beran wenig Pausche hat, komme ich einfach unklemmiger durchs Reiterleben, weil ich nicht so damit beschäftigt bin mich oben zu halten 😀 .
    Auch wenn ich mich gaaaaaaanz schwer von meinem Optimum trennen kann, wat mut dat mut.

  • Neontiger sagt:

    Ich habe zwar bisher keine Erfahrung mit zu kleinen Sitzflächen, wohl aber mit zu großen. Mein Englischsattel hat eine Sitzfläche von 17,5″, ich schwimme regelrecht im Sattel und kann keine präzisen Gewichtshilfen geben. Prinzipiell ist es aber richtig, dass eine kleine Sitzfläche mehr schadet als eine zu große. Generell sollte man aber nicht auf eine Nummer größer oder derartiges ausweichen, sondern einen Sattel auswählen, welcher für Pferd und Reiter passt. Meistens merkt man es nämlich nicht mal selbst, wenn man geringfügige Sitzprobleme im neuen Sattel hat. Wichtig ist auch der psychologische Effekt – wer in einem eventuell zu kleinen Sattel sitzt und sich wohl fühlt, reitet trotzdem lockerer und entspannter als ein Reiter in einem für ihn zu großen Sattel, welcher sich aufgrund der großen Sitzfläche schnell verspannt und das Pferd in seiner Bewegung behindert.

  • missredcat missredcat sagt:

    Als ich den Optimum vor 5 Jahren kaufte wog ich auch noch 11 kg mehr. Damals hat der gut gepasst.

  • Red Setter sagt:

    Ich würde der Bezeichnung für die Sitzgröße gar nicht allzu viele Aufmerksamkeit beimessen. Ein 17,5er Tiefsitzer ist viel „enger“ als ein 17,5er Flachsitzer – und dabei müssen beides noch nicht einmal extreme Tief/Flachsitzer sein.

    Ich denke auch, dass es sehr stark auf die Figur ankommt. Ein runder Popo braucht vielleicht eine andere Sitzgröße als ein flacher Popo.

    Ich erinnere mich vage, dass Tascha/Carnacat malwas zur Sitzfläche und den menschlichen Apfel- und Birnenpopos geschrieben hat 😀

  • Zagal Zagal sagt:

    Jausten und tadei: Danke auch für die Beurteilung meiner Bilder :red: Muß mir zum nächsten Reiten eine Liste mitnehmen. Notiere: auf Hände achten, nicht innen feste ziehen, nicht zu weit hinten sondern mehr im Schwerpunkt sitzen, nicht nach vorne fallen, nicht nach unten schauen, nicht in der Hüfte abknicken…
    Oh je, ob ich das je hinbekomme? :wacko:
    Aber ihr habt ja recht. Hab mir meine Reitbilder nochmal ganz genau angesehen und wenn man genau auf diese Dinge achtet, sieht man komischerweise seine Fehler auch ganz gut. Na ja, vielleicht ist das ja ein Anfang…
    Ich werde an mir arbeiten!!!!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich erinnere mich vage, dass Tascha/Carnacat malwas zur Sitzfläche und den menschlichen Apfel- und Birnenpopos geschrieben hat 😀

    Och, DAS würde mich jetzt aber mal interessieren. :blinzel: 🙂

    @Zagal: das ist es ja, wann schaut man sich denn mal an? Finde das total interessant hier mit den Bildern und den dazugehörigen Kommentaren. Wenn ich es mal hinbekomme, dann lasse ich mich auch fotofieren auf einem Pferd, welches ich anständig reiten kann. Muss also 2 Dinge abpassen. :rolleyes: Aber irgendwann … :ja:

  • towonda sagt:

    Als ich den Optimum vor 5 Jahren kaufte wog ich auch noch 11 kg mehr. Damals hat der gut gepasst.

    das dürfte die Kleidergröße und damit die Erklärung für die Sitzgrösse gewesen sein – :resp: Du bist rausgeschrumpft *neidisch bin*

  • Zagal Zagal sagt:

    Wenn ich es mal hinbekomme, dann lasse ich mich auch fotofieren

    @Honeybear:Ja, mach das mal. :ja: Ich finde die Kritik hier übrigens sehr konstruktiv. Keine blöden Kommentare. Davor hatte ich ein wenig Angst, aber so kann man gut damit umgehen und an sich arbeiten :thumbsup:

  • Ennah2 sagt:

    nicht innen feste ziehen

    Ey :eye: , überhaupt nicht ziehen!

  • missredcat missredcat sagt:

    Du bist rausgeschrumpft *neidisch bin*

    Welch schöne Umschreibung :resp: !

  • Zagal Zagal sagt:

    nicht innen feste ziehen

    Ey :eye: , überhaupt nicht ziehen!

    :doh: Jetzt kann ich schon nicht reiten und dann kommen auch noch die Linksschreibfehler dazu. Müßte natürlich heißen „nicht festziehen“! Denn „feste ziehen“ tu ich nun wirklich nicht!

  • GidranX GidranX sagt:

    Nisenase, erst habe ich gedacht Du wärst schön locker in der Mitte.. aber beim näheren anschauen war es mir dann doch eigentlich eher unruhig, weil ich den Eindruck habe das Du „stösselst“ und Du einen Entenpopo machst? Statt wie manche mit dem Kopf truthahnartig wackeln, machst Du das irgendwie mit Deiner Körpermitte.. 😀 Im Galopp war mir manchmal zuviel Luft im Sattel. Woher das kommt und wie man es abändert kann ich leider nicht sagen. Haaach, auf der anderen Seite finde ich das aber irgendwie blöd so mit der Lupe hinzuschauen, weil insgesamt schau ich Dir gerne zu.. :nix:

  • traumel traumel sagt:

    Also, so als Mitreiter diverser Fremdpferde – weiß ich bestimmte Sättel sehr zu schätzen 😀
    In manche setz ich mich rein und denke „jaaa da bin ich daheim“
    bei anderen denke ich mir – „uah-wann darf ich wieder raus“ :tuete: 😀
    Meine RL sagt immer, ich sitz in allen gut – aber anfühlen ist ja noch mal ne andere Sache. :look:

  • nisenase sagt:

    Gidran: Ja, mit meiner Mitte, dass hatte ich ja selbst schon kritisiert:) Ich muß da noch mehr Körperspannung reinkriegen. Mit dem Galopp ist es wohl wegen meiner Beintreiberei, aber wenn ich den äußeren Schenkel (halt immer noch zuviel Wade bei) nicht deutlich zurück und rannehme schwimmt der mir trotz des äußeren Zügels davon…..Genau DAS ist auch das Problem der läuft mir trotz äußeren Zügels über die Schulter, der Sack, wenn ich nicht deutlich mit Bein komme. Leider leider wurde mir am Sitz nichts korrigiert, es wurde mehr Wert auf den Gehorsam gelegt……Ich werds das nächste mal ansprechen…..
    Ich möchte hier aber nochmal betonen, will mich ja auch e bissel verteidigen:) dieser Iberer ist NICHT einfach zu sitzen udn es sieht von unten einfacher aus, als es von oben ist :ja:

  • Cubano9 sagt:

    Niese – achte mal drauf: Du hast den oft zu sehr innen dran, der driftet Dir weg, weil außen noch nicht genug Zügel ist. Und wenn er ein typischer Iberer ist, was ich mal nach Ansicht des Videos glaube, kann der unglaublich schnell darin sein, sich aus der äußeren Anlehnung zu mogeln – davon kann ich ein Lied singen, bei Frax reicht da wirklich ein Sekundenbruchteil, schwupps hat er sich freigemacht. Und man merkt das kaum.
    nachtrag; Du hast nun echt keinen Grund, Dich verteidigen zu müssen – so ein Unsinn. 😉

  • nisenase sagt:

    das Innen annehmen ist auch so ne Sache, ich versuchs ja immer, aber es war nun so, ich hab immer nach dem „durchstellen“ dann wieder zu schnell zu viel nachgegeben (und meinen äußeren ignoriert der Hannes und nur aufs innere Bein ist da teilweise auch nix zu wollen, also die Diagonale HG ist nicht installiert) und er ist irre schnell wieder weg. Deshalb sollte ich mit allem mehr dran. Wie gesagt, es ist alles so ne Sache……manchmal macht er ja „klack“ und ist da und ich kann ihn wirklich mit Sitz, wo ich dann auch zum sitzen komme dann mit Hand „sehr leicht“ und parallel halten, aber eben nicht dauerhaft. Es ist alles noch sehr aufwändig. Wenn ich nicht dran bin, isser auch ganz schnell 2m weiter innen in der Bahn oder dreht sich. Man muß es wirklich mal selbst geritten haben, dieses Tier;)
    Verteidigung: Da ich mich selbst nimmer auf ihm sehen kann 🙁 muß ich es mir selbst einreden, dass es besser wird…. Ich kann mich ja mal auf nem anderen Hotta filmen lassen……WELTEN Unterschied…..
    Aber wenn ich Entenpopo machen würde, hhätt ich ganz schnell Ischiasschmerzen, also Schmerzen hatte ich schon 3 Wochen nimmer….mhmhmh

  • nisenase sagt:

    ach ja, der Sigi wird mich im Juni ja live begutachten können und mein irres Pferd;) Da bin ich schon sehr gespannt drauf….

  • chipsy sagt:

    Das mit dem Ignorieren
    des aeusseren Zuegel kenne ich auch und wie du hab ich dann den aeusseren
    Schenkel mehr dran genommen (und Peitsche aussen). Mir hat der Kommentar einer RL letzte Woche
    geholfen die gesagt hat ‚dreh den Sattel’; quasi arbeite mehr ueber den Drehsitz
    damit du die Unterschenkel lockerer haben kannst. Bei mir hats funktioniert. Den
    aeusseren Zuegel zu fest dran haben ist ja auch nicht gut sonst kommen sie ja dann
    leicht auf den aeusseren Zuegel was man ja auch nicht will.

  • Talimeth sagt:

    Weder innere noch äußeer Zügel. Weder inneres noch äußeres Bein. von mir oft beklagt haben die meisten reitlehrer keine Kenntnisse der ineren Zusammenhänge. Wichtig: Hoheer Grundtonus der Tiefenmuskulatur bei entspannter oberer Muskulatur. Dann Wenden von Schultern und Becken in gleicher Weise (anatomisch falsch: Schulter parallel zu SChulter des Pferdes Hüfte parallel zur Hüfte des Pferdes). Wichtig, dass die nase der reiterin über dem Reisverschluss Ihrer Jacke bleibt. Dann regelt sich Hand/Zügel und schenkel von allein, zumal beides ja beim Reiten grds. passiv bleibt (Richtlinien schreiben an diesem Punkte nur mißverständliche Beschreibungen) . Die Einwirkung auf das Pferd erfolgt einzig und allein durch das Körperzentrum bzw. dem zentriereten Reiter. Sonst gibt es nur Krampf und Kampf.

    Gruß Talimeth

  • Ennah2 sagt:

    Dann Wenden von Schultern und Becken in gleicher Weise (anatomisch falsch: Schulter parallel zu SChulter des Pferdes Hüfte parallel zur Hüfte des Pferdes).

    Thalimeth, magst du das noch mal genauer erläutern? Danke. (Vielleicht hab ich ja auch nur einen temporären Knoten im Gehirn :denk: )

  • chipsy sagt:

    Eben Talimeth,
    darum funktioniert es ja so gut wenn man sich vorstellt den Sattel zu drehen
    auf einem Zirkel/Volte, weil dann muss man mit der Koerpermitte/ dem Drehsitz
    arbeiten.

  • anchy anchy sagt:

    Dann Wenden von Schultern und Becken in gleicher Weise (anatomisch falsch: Schulter parallel zu SChulter des Pferdes Hüfte parallel zur Hüfte des Pferdes).

    Thalimeth, magst du das noch mal genauer erläutern? Danke. (Vielleicht hab ich ja auch nur einen temporären Knoten im Gehirn :denk: )

    Talimeth meint wohl den Drehsitz, bei dem zwar die Schultern mit der des Pferdes mitgehen, die innere Hüfte aber vor geht.

    Anchy

  • JAusten sagt:

    Barefoot.

    Glaub‘ ich blind. Das ist nun aber auch kein Sattel, sondern eine Diagnose 😉

    Nö, eher eine Krankheit.

  • anchy anchy sagt:

    Barefoot ist eigentlich nur durch einen noch zu toppen dem Torsion, eine echte Reitfrikadelle :flucht: :flucht: :flucht:
    Darin brauch man sich keine Sorgen um Sitz und Einwirkung zu machen, kommt eh nichts an 😀

  • JAusten sagt:

    Das mit dem Ignorieren
    des aeusseren Zuegel kenne ich auch und wie du hab ich dann den aeusseren
    Schenkel mehr dran genommen (und Peitsche aussen). Mir hat der Kommentar einer RL letzte Woche
    geholfen die gesagt hat ‚dreh den Sattel’; quasi arbeite mehr ueber den Drehsitz
    damit du die Unterschenkel lockerer haben kannst. Bei mir hats funktioniert. Den
    aeusseren Zuegel zu fest dran haben ist ja auch nicht gut sonst kommen sie ja dann
    leicht auf den aeusseren Zuegel was man ja auch nicht will.

    Nö, das ist gar nicht gut, die Zügel (egal, ob außen oder innen) fest dran zu haben. Denn dann hat der Reiter automatisch sein Handgelenk festgestellt, was sich über den Ellenbogen bis zur Reiterschulter fortführt. Soll heißen, der Reiter ist festgestellt und sitzt dadurch statisch. Das Pferd kommt nicht auf den äußeren Zügel, sondern fällt über die äußere Schulter aus. Innen treiben hilft! Parade außen, annehmen, nachgeben. Volte reiten bedeutet: innen nachfassen, außen nachlassen. Die Reiterschulter folgt der Pferdeschulter in die Wendung.

  • JAusten sagt:

    Barefoot ist eigentlich nur durch einen noch zu toppen dem Torsion, eine echte Reitfrikadelle :flucht: :flucht: :flucht:
    Darin brauch man sich keine Sorgen um Sitz und Einwirkung zu machen, kommt eh nichts an 😀

    Hauptsache baumlos, dann wird alles automatisch gut!

  • fichtefucht sagt:

    Genau DAS ist auch das Problem der läuft mir trotz äußeren Zügels über die Schulter, der Sack, wenn ich nicht deutlich mit Bein komme

    Oh, genau das macht Theo auch, die scheinen sich wirklich sehr ähnlich zu sein.
    Und einfach zu sitzen ist mein Dicker auch absolut nicht, da fand ich sogar das 180 Warmblut vom Brevet, den sonst keiner sitzen konnt, bequemer. :rolleyes:
    Der kann dermassen bretthart sein, das glaubt man kaum :motz:

    Und blitzschnell im Entziehen ist er auch :rolleyes:
    ich hab ja wirklich sehr sehr guten Unterricht, aber bis ich das umgesetzt habe, was sie mir sagt, ist es natürlich Lichtjahre zu spät :red:

  • JAusten sagt:

    meist hat er gesagt „hol ihn Dir wie Du ihn brauchst, Kontrolle, ja, schnell reagieren, bleib dran, lass ihn schaffen, der ist alt genug, beschäftige ihn“

    Ich finde das gut, was Du ableistet. Bei der Galopparbeit hätte ich mir mehr Abwechslung in Form z.B. von Übergängen gewünscht und als Du die Kehrtvolte (interpretiere ich so) geritten bist, hast Du das Pferd in der Wendung festgehalten. Da solltest Du außen etwas nachgeben, Deine Schulter parallel zur Pferdeschulter halten und geschmeidiger in der Hand bleiben.

  • Cubano9 sagt:

    Nö, das ist gar nicht gut, die Zügel (egal, ob außen oder innen) fest dran zu haben. Denn dann hat der Reiter automatisch sein Handgelenk festgestellt, was sich über den Ellenbogen bis zur Reiterschulter fortführt. Soll heißen, der Reiter ist festgestellt und sitzt dadurch statisch. Das Pferd kommt nicht auf den äußeren Zügel, sondern fällt über die äußere Schulter aus. Innen treiben hilft! Parade außen, annehmen, nachgeben. Volte reiten bedeutet: innen nachfassen, außen nachlassen. Die Reiterschulter folgt der Pferdeschulter in die Wendung.

    Nö 😀
    Du sollst ja nicht ins Zerren kommen, Du sollst eine vernünftige Anlehnung am äußeren Zügel haben. Tatsache ist aber nun mal, dass die meisten von uns mehr am inneren Zügel reiten, da musst Du Dich nur mal in den Reithallen umsehen. Und genau das führt nun mal eben dazu, dass das Pferd über die äußere Schulter wegdriftet – weil es gar nicht anders kann. Mein absolutes „Highlight“ habe ich vor einigen Monaten in der hiesigen Reithalle gesehen: Mädel mit einem vierjährigen Friesling sollte Zirkel reiten, RL: Hol ihn innen mehr rum. Yep, das Pferd ging dann logischerweise auf gefühlten fünfeinhalb Hufschlägen. Und von der seitwärts weisenden Zügelhilfe hatte die RL auch noch nix gehört, die übrigens laut ihrer HP bis S ausbildet. Da kriege ich doch Anfälle. Richtig ist allerdings, dass konsequente Anlehnung nicht bedeuten sollte, dass man die Zügel starr und fest führt – aber das sagt ja auch niemand.

  • JAusten sagt:

    Haste ja Recht, Cubano. Es ist m.M.n. ein gegenseitiges „Ding“. Schlechter Unterricht auf der einen Seite, Reiter, die sich keine Zeit nehmen wollen und komplett selbstüberschätzt sind, schnellen „Erfolg“ möchten, auf der anderen Seite. Da ist ein RL auch schnell raus, wenn er korrektes Reiten verlangt. Eine richtige Anlehnung des Pferdes dauert seine Zeit und die meisten wollen schnell auf’s Turnier. Dort haben sie zwar keinen Erfolg, wer ist Schuld??? Der RL!!! Also lieber den Turbo eingelegt und schnell auf’s Tooornier und danach schnell neue RL.

  • nisenase sagt:

    ich sprach nicht von außen ziehen oder fest annehmen, ich sprach davon, dass er es ignoriert, also komplett den äußeren Zügel, auch die Parade daran….aber auch nicht immer, ich sprach auch schon davon, dass er als mal „klack“ macht und dann DA ist und sich komplett übern Sitz reiten lässt. (wo man dann auch mal zu nem schönen Sitzen kommt, weils einfach einfach ist;)) Den Drehsitz versuche ich schon zu praktizieren, sonst klappen beim Springen gar keine enge Wendungen. Im Dressursattel habe ich da noch das Problem, dass ich das Bein ja locker halten will und zurück und wenn ich mich dabei etwas drehe, nehm ich eben das Bein an sich noch zu stark mit, also den Unterschenkel. In der Theorie ist mir das auch alles bekannt……Aber diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist nicht einfach. Also mit diesem speziellen Pferd und nem lockeren in sich gespannten Sitz…..
    und Jausten, ich schrieb, das Video hier waren 2 min von 30, wir sind schon Übergänge geritten, auch hier war das kontrollierte zurückführen die Arbeit daran. die Kehrtvolte fühlte sich auch schei…. an:( aber naja, ich bleibe dran…….

  • Julanka sagt:

    Haste ja Recht, Cubano. Es ist m.M.n. ein gegenseitiges „Ding“. Schlechter Unterricht auf der einen Seite, Reiter, die sich keine Zeit nehmen wollen und komplett selbstüberschätzt sind, schnellen „Erfolg“ möchten, auf der anderen Seite. Da ist ein RL auch schnell raus, wenn er korrektes Reiten verlangt. Eine richtige Anlehnung des Pferdes dauert seine Zeit und die meisten wollen schnell auf’s Turnier. Dort haben sie zwar keinen Erfolg, wer ist Schuld??? Der RL!!! Also lieber den Turbo eingelegt und schnell auf’s Tooornier und danach schnell neue RL.

    Ja aber, wenn es doch funktioniert?? Aktuell: Pferd kommt nicht mal durch eine E-Dressur wurde über Winter sehr wenig gesprungen. Na und lief mit Bereiterin( eigentlich nur zu Turnieren da) mal fix L und M-Springen durch. Da frage ich mich halt manchmal schon warum ich mich so quäle :no:

  • nisenase sagt:

    achso wegen dem nachgeben, wie soll ich sagen, …..dann läuft der mir direkt davon……das ist ja auch das Problem, ich soll ihn untertourig reiten um ihm keinen Ansatz zum weglaufen zu geben und der Säckel nutzt aber sofort jede Gelegenheit dazu, sprich, wenn ich mal ne sekunde nicht aufpasse und zu nachgiebig bin, was ich die ganze Zeit war, sonst wär der nicht so drauf, isser wieder weg. Ich soll den solange so reiten, bis er loslässt und an den Sitz kommt. Geht nicht in ein paar Einheiten, ist mir klar. Aber da soll ich nun konsequent bleiben.

  • Cubano9 sagt:

    JAusten – Yep, das ist die Crux 😀
    Dummerweise (oder schlauerweise) ist dann allerdings für viele dieser Reiter bei spätestens L auch Schluss – weil sich dann die Fehler in der Basisarbeit einfach nicht mehr kaschieren lassen. Aber, was mich angeht, muss ich gerade meckern – ich bin auf den Sch… ja auch reingefallen :red:
    @Julanka. Na ja, bei einem Springturnier geht es ja vorrangig nur darum, ob das Pferd die Höhen macht, oder nicht. Das kann man mit einem genügend vermögenden Pferd offenbar auch dann, wenn die Grundausbildung nicht so pralle war. Wie lange das allerdings funktioniert, steht auf einem anderen Blatt.

  • JAusten sagt:

    Haste ja Recht, Cubano. Es ist m.M.n. ein gegenseitiges „Ding“. Schlechter Unterricht auf der einen Seite, Reiter, die sich keine Zeit nehmen wollen und komplett selbstüberschätzt sind, schnellen „Erfolg“ möchten, auf der anderen Seite. Da ist ein RL auch schnell raus, wenn er korrektes Reiten verlangt. Eine richtige Anlehnung des Pferdes dauert seine Zeit und die meisten wollen schnell auf’s Turnier. Dort haben sie zwar keinen Erfolg, wer ist Schuld??? Der RL!!! Also lieber den Turbo eingelegt und schnell auf’s Tooornier und danach schnell neue RL.

    Ja aber, wenn es doch funktioniert?? Aktuell: Pferd kommt nicht mal durch eine E-Dressur wurde über Winter sehr wenig gesprungen. Na und lief mit Bereiterin( eigentlich nur zu Turnieren da) mal fix L und M-Springen durch. Da frage ich mich halt manchmal schon warum ich mich so quäle :no:

    Ganz einfach, weil Du gerne ein Pferd haben möchtest, welches auch, wenn es älter ist (10 J.-20 J.), weiterhin im Rücken und an den Beinen gesund bleibt!

  • JAusten sagt:

    achso wegen dem nachgeben, wie soll ich sagen, …..dann läuft der mir direkt davon……das ist ja auch das Problem, ich soll ihn untertourig reiten um ihm keinen Ansatz zum weglaufen zu geben und der Säckel nutzt aber sofort jede Gelegenheit dazu, sprich, wenn ich mal ne sekunde nicht aufpasse und zu nachgiebig bin, was ich die ganze Zeit war, sonst wär der nicht so drauf, isser wieder weg. Ich soll den solange so reiten, bis er loslässt und an den Sitz kommt. Geht nicht in ein paar Einheiten, ist mir klar. Aber da soll ich nun konsequent bleiben.

    Dann steht er nicht reell an die Hilfen, sonst würde er nicht weglaufen. Abwechslungsreich würde den reiten, nicht unter Takt. Handwechsel, Tempowechsel, Arbeit, Gelände, viel und lange bewegen usw.. Ja, die Konsequenz, die tägliche Wiederholung, wenn das alles so einfach wäre!

  • JAusten sagt:

    JAusten – Yep, das ist die Crux 😀
    Dummerweise (oder schlauerweise) ist dann allerdings für viele dieser Reiter bei spätestens L auch Schluss – weil sich dann die Fehler in der Basisarbeit einfach nicht mehr kaschieren lassen. Aber, was mich angeht, muss ich gerade meckern – ich bin auf den Sch… ja auch reingefallen :red:
    @Julanka. Na ja, bei einem Springturnier geht es ja vorrangig nur darum, ob das Pferd die Höhen macht, oder nicht. Das kann man mit einem genügend vermögenden Pferd offenbar auch dann, wenn die Grundausbildung nicht so pralle war. Wie lange das allerdings funktioniert, steht auf einem anderen Blatt.

    Ach, das fängt schon bei den Kindern an. 5-8 J. sind alle niedlich und bekommen immer einen Preis, egal welches Ergebnis. Sind die dann so ab 12 J. alt, ändert sich das mit den Preisen. Da fallen schon ganz viele bei E raus, die kommen nicht mal bis A. Die Späteinsteiger kommen bis gar nichts, die (meisten) jockeln in der heimischen Halle rum und wundern sich, dass der Gaul nicht laufen will oder dass der Gaul nicht anhalten will.

  • Julanka sagt:

    Haste ja Recht, Cubano. Es ist m.M.n. ein gegenseitiges „Ding“. Schlechter Unterricht auf der einen Seite, Reiter, die sich keine Zeit nehmen wollen und komplett selbstüberschätzt sind, schnellen „Erfolg“ möchten, auf der anderen Seite. Da ist ein RL auch schnell raus, wenn er korrektes Reiten verlangt. Eine richtige Anlehnung des Pferdes dauert seine Zeit und die meisten wollen schnell auf’s Turnier. Dort haben sie zwar keinen Erfolg, wer ist Schuld??? Der RL!!! Also lieber den Turbo eingelegt und schnell auf’s Tooornier und danach schnell neue RL.

    Ja aber, wenn es doch funktioniert?? Aktuell: Pferd kommt nicht mal durch eine E-Dressur wurde über Winter sehr wenig gesprungen. Na und lief mit Bereiterin( eigentlich nur zu Turnieren da) mal fix L und M-Springen durch. Da frage ich mich halt manchmal schon warum ich mich so quäle :no:

    Ganz einfach, weil Du gerne ein Pferd haben möchtest, welches auch, wenn es älter ist (10 J.-20 J.), weiterhin im Rücken und an den Beinen gesund bleibt!

    Ich weiß ja, es ist manchmal nur so frustrierend 🙁 Ich hoppel in Minischritten vorwärts muss mir immer alles so hart erarbeiten und andere packen die Kandare drauf, obwohl das Pferd wie ein Duracellhäschen läuft und am Ende klappt doch alles. Wenn ich das versuchen würde, dann würde das in die Hose gehen, weil Pferd das schon gar nicht mitmachen würde :nix:

  • JAusten sagt:

    Na, sei doch froh, dass es nur „manchmal“ frustrierend ist. Bei mir ist es dauerhaft frustrierend. Ich hoppele auch nicht in Riesenschritten, das machen die meisten nicht, die erzählen das nur. Andersherum: wie viele Pferde kennst Du die täglich mehr als 45 min. bewegt werden und wie viele davon sind gesund (keine Sehnenschäden, keine Taktfehler, keine Rückengeschichten, knirschen nicht, strecken keine Zunge, laufen im Takt)? Naa?

  • Virginie sagt:

    Jetzt muss ich doch etwas fragen – ist vermutlich eine sehr sehr dumme Frage, aber es beschäftigt mich: schafft ihr es an alle diese Dinge auf dem Pferd zu denken WÄHREND des Reitens? Wie macht ihr das?
    Ich reite jetzt seit Kurzem regelmässig mit dem Zauberstock von Cubano (oder Sabrell) und bin damit schon so beschäftigt meine Hände gleichmässig zu halten, dass ich es niemals schaffe auch noch an mein Becken, meine Beine, Füsse, Absätze, Schulter etc. zu denken innert einer solchen kurze Zeit :look:

  • fichtefucht sagt:

    nein, Virginie, also zumindest ich kann es auch nicht :red:

  • Julanka sagt:

    Jetzt muss ich doch etwas fragen – ist vermutlich eine sehr sehr dumme Frage, aber es beschäftigt mich: schafft ihr es an alle diese Dinge auf dem Pferd zu denken WÄHREND des Reitens? Wie macht ihr das?
    Ich reite jetzt seit Kurzem regelmässig mit dem Zauberstock von Cubano (oder Sabrell) und bin damit schon so beschäftigt meine Hände gleichmässig zu halten, dass ich es niemals schaffe auch noch an mein Becken, meine Beine, Füsse, Absätze, Schulter etc. zu denken innert einer solchen kurze Zeit :look:

    Näää, so multitasking fähig bin ich auch nicht. Ich nehme mir beim Reiten immer eines meiner Probleme vor und arbeite daran. Oft ist es aber so, daß es sich dann im Laufe der Arbeit ergibt, daß ich besser sitzen oder Hilfen geben kann und das nehme ich dann mit, versuche aber mein primäres Ziel an diesem Tag nicht aus den Augen zu verlieren.

  • Watson Watson sagt:

    Virginie, wenn ich das könnte, dann wäre ich nicht hier, sondern im großen Sport 😀

    Ich bin ja so froh, dass mein Oldie da reiterlich so gut beinander ist, dass ich (wenn gewünscht) mich voll auf mich konzentrieren kann und er einfach brav seine Runden in Anlehnung und Tempo/Takt läuft. Fange ich dann mal an zu „sitzen“ wird das schlagartig noch besser. Wenn ich bei der ganzen Geschichte auch noch auf den Zossen achten muss :panik1: So geschieht es mir eben, da ich ab und an ein weiteres Pferd hier im Stall reiten darf, welches aber nicht „allein gelassen“ werden kann. Dann ist es nämlich weg. Das ist für mich a) sehr schwierig, weil ich mich nicht wirklich auf mich konzentrieren kann und b) weil ich komplett umdenken muss, was die Hilfengebung angeht. Aber so was ist ja nicht verkehrt, dadurch lernt man ja hinzu. Ich hoffe, dass ich mit ihm demnächst Unterricht bei meiner RL nehmen kann (eben reit ich noch zusammen mti der Besi), die setzt mich dann auch irgendwie bei ihm ordentlich hin :S hoffe ich 😉

  • JAusten sagt:

    Jetzt muss ich doch etwas fragen – ist vermutlich eine sehr sehr dumme Frage, aber es beschäftigt mich: schafft ihr es an alle diese Dinge auf dem Pferd zu denken WÄHREND des Reitens? Wie macht ihr das?
    Ich reite jetzt seit Kurzem regelmässig mit dem Zauberstock von Cubano (oder Sabrell) und bin damit schon so beschäftigt meine Hände gleichmässig zu halten, dass ich es niemals schaffe auch noch an mein Becken, meine Beine, Füsse, Absätze, Schulter etc. zu denken innert einer solchen kurze Zeit :look:

    Wiederholung i.V.m. RU ist ein guter Weg. 5 x die Woche in der Halle sein und wirklich reiten. Was klappt schon zu 100 %? Bei mir nichts. Dran bleiben, festbeißen, weitermachen.

  • Virginie sagt:

    Vielen Dank – ich bin jetzt SEHR beruhigt 😀

    Unterricht habe ich immer 2-4/ Woche und dennoch schaffe ich es nicht mich so reflexartig zu korrigieren, wenn ich alleine reite auch wenn mir meine Baustellen bekannt sind.

  • Julanka sagt:

    Vielen Dank – ich bin jetzt SEHR beruhigt 😀

    Unterricht habe ich immer 2-4/ Woche und dennoch schaffe ich es nicht mich so reflexartig zu korrigieren, wenn ich alleine reite auch wenn mir meine Baustellen bekannt sind.

    Ein Traum ;( Ich habe 1x pro Woche Unterricht.
    Hmm, ich weiß nicht, ziehe mal ein Resümee, was bis vor einem halben Jahr noch nicht geklappt hat, dann siehst du eigentlich erst, was du wirklich alles in den Griff bekommen hast. Meistens ist das nämlich doch einiges mehr, als man meint :friend:

  • JAusten sagt:

    @Julanka – Du hast meine Frage weiter oben nicht beantwortet! Jetzt bin ich beleidigt.

  • Talimeth sagt:

    Schafft Ihr es daran zu denke ? Gute Frage: natürlich ja und nein. Die Dinge entwicklen sich und ein wichtiger Schritt dahin ist, dass die rechte gehirnhälfte die Steuerung übernehmen kann. Lernen tun wir den Bewegungsablauf vor allem mit der linken Hirnhälfte. Ich weiß, eine Antwort mit der niemand etwas anfangen kann. Die Frage ist aber extrem wichtig. rechte Hirnhälfte: Lasse von dem was Du machst einen inneren Film ohne Worte ablaufen, so dass eine fließende Bewegung der Gedanken und des Handelns entsteht.

    LG Talimeth

  • Virginie sagt:

    Vermutlich hast Du recht, Julanka, irgendeine Entwicklung findet ja immer statt.
    Komischerweise habe ich das Gefühl, wenn man eine Sache mehr oder weniger unter Kontrolle hat, kommt eine andere Baustelle aus dem Nichts ?(
    Ein gutes Beispiel ist für mich die Schrittpirouette (meine a-b-s-o-l-u-t-e Horrorlektion), zuerst hatte ich Mühe den Schwerpunkt richtig zu setzen, kippte immer wieder unwillkürlich in die falsche Richtung oder knickte mit dem Becken. Inzwischen funktionieren sie zumindest einigermassen wie ich es mir vorstelle, aber seit Kurzem mache ich komische Bewegungen mit meinen Schultern, gehe unbewusst gegen die angegebene Richtung. Extrem merkwürdig als hätte eine Baustelle eine Andere ersetzt.

  • JAusten sagt:

    @Virginie – Leicht ist anders! Welchen Weg nimmst Du, um die Schrittpi. einzuleiten?

  • Julanka sagt:

    @Julanka – Du hast meine Frage weiter oben nicht beantwortet! Jetzt bin ich beleidigt.

    :panik1: :panik: Das war keine Absicht.

    Ja, weißt du ich denke da immer, daß ich besser vor meiner eigenen Tür kehre, bevor ich bei anderen kritisiere, zumal ich oft mit meiner Meinung allein da stehe. Bei uns gibt es eigentlich kein Pferd, das nicht irgendetwas hat( auch meinem tut ab und zu mal der Rücken weh :red: ). Aktuell haben wir jemanden neues im Stall, als ich vorsichtig bemerkte, daß ich es schön fände, wenn er nicht immer so tief eingestellt werden würde, kam nur von einer Freundin: der kommt doch nach oben und toll laufen kann der auch. :nix: Ich bin die Letzte die jemanden verurteilt, wenn das Pferd hdS kippt, aber ich habe ihn bis jetzt nur so laufen sehen und dann mache ich mir halt so meine Gedanken. Mich hat letztes Jahr ein Ereignis schwer erschüttert, weswegen ich mich mittlerweile aus allem raushalte.

  • JAusten sagt:

    Ok, dann bin ich nicht mehr beleidigt *gg*. Siehst Du, so wird es, wenn man mal drüber nachdenkt, den meisten gehen. Dabei ist das Alter des Pferdes noch egal, weil man sehr oft gar keins benennen kann. Oft ist die Unart während des reitens stets mit dem Gebiss zu klappern ja noch die geringste.

  • Virginie sagt:

    Schafft Ihr es daran zu denke ? Gute Frage: natürlich ja und nein. Die Dinge entwicklen sich und ein wichtiger Schritt dahin ist, dass die rechte gehirnhälfte die Steuerung übernehmen kann. Lernen tun wir den Bewegungsablauf vor allem mit der linken Hirnhälfte. Ich weiß, eine Antwort mit der niemand etwas anfangen kann. Die Frage ist aber extrem wichtig. rechte Hirnhälfte: Lasse von dem was Du machst einen inneren Film ohne Worte ablaufen, so dass eine fließende Bewegung der Gedanken und des Handelns entsteht.

    LG Talimeth

    Kannst Du das genau erklären, Talimeth?

  • Virginie sagt:

    @Virginie – Leicht ist anders! Welchen Weg nimmst Du, um die Schrittpi. einzuleiten?

    Wir arbeiten mit der Quadratvolte, die wir successiv verkleinern – so mache ich keine Haltungs- und Schwerpunktfehler – andere Vorschläge willkommen 🙂

    Pi sind im allgemeinen meine schwierigsten Lektionen egal ob Schritt oder Galopp, entweder blockiere ich den Bewegungsfluss und ein Hinterbein hängt nach oder die Stellung passt nicht, weil ich die falsche Spannung im Körper aufbaue 🙁

  • Cubano9 sagt:

    Virginie: Für mich heisst das Zauberwort Wiederholung.
    Was mich angeht, beschäftige ich mich vor allem in der Aufwärmphase mit meinem Sitz und habe da so eine Art innere Checkliste, die ich an jedem zweiten Pfahl des Reitplatzes durchgehe, dabei fange ich unten an und „scanne“ mich selbst bis nach oben durch. Wichtig ist dabei natürlich, dass Du genau im Kopf hast, wo Deine Fehlerquellen liegen – und dabei hilft echt nur RU.
    Wie läuft es denn mit dem Hibuh?

  • Talimeth sagt:

    Ich kann es versuchen (ob es mi gelingt, weiß ich nicht):
    Nehemn wir an, wir reiten auf der Tour. Dann müsste der aäußere Schenkel zurüc, der innere vor, die äußere Schulter und äußee Hüfte vor, Nase überm Reißverschluss. Die Zirkellinie muss genau rund sein. Dann müssten wir aufrecht sitzen, das Becken in neutraler Position, …… an so viel denken geht nicht. kann das Hirn nicht. Also nehmen wir uns das Wenden mit dem Körper heraus und probieren das im Schritt aus. Wie das geht, müssen wir mit der linken Hirnhälfte analysieren. Vielleicht im Spiegel kontrollieren oder besser von jemanden kontrollieren lassen. Dann sollten wir aber das als einen inneren Film aufbreiten und abspielen lassen , wenn wir das nächste mal eine Tour reiten. irgendwann sitzt dieser Film und wir können uns z.B. darauf konzentrieren, mit der hand leichter zu sein oder oder

  • Virginie sagt:

    Inwiefern bringen Wiedeholungen und Unterricht, wenn das Problem dennoch nicht gelöst wird? Es ist schön und gut, wenn mir meine Problem bekannt sind und mein RL mich jedesmal korrigiert, aber es löst mein Problem ja nicht :no: In die Prüfung bin ich auf mich gestellt und da habe ich Anderes im Kopf als meinen Sitz… Ach, schwierig!

    Zauberstock ist cool, ich nehme es aber nicht jedenTag, sonst wäre ich völlig frustiert. Mit Hibuh kann ich zum Beispiel nicht leichttraben, es geht nicht (bzw. nicht gut bis gar nicht gut) – der Rest klappt einigermassen, bin gestern Travers geritten und es ging! 🙂

  • Watson Watson sagt:

    Für mich heisst das Zauberwort Wiederholung.

    :ja: und das so lange, bis sich das total verinnerlicht hat und einen gewissen Automatismus entwickelt. Da hilft nur reiten und Korrektur von unten.

  • Talimeth sagt:

    Ja, wiederhohlung ist das eine, ohne das geht es nciht. Aber, wichtig ist auch, dass man sich bevor man irgendetwas reitet, schon das innere Bild macht, wie es sein soll, und es dann Wirklichkeit werden läßt.

  • Julanka sagt:

    Ok, dann bin ich nicht mehr beleidigt *gg*. Siehst Du, so wird es, wenn man mal drüber nachdenkt, den meisten gehen. Dabei ist das Alter des Pferdes noch egal, weil man sehr oft gar keins benennen kann. Oft ist die Unart während des reitens stets mit dem Gebiss zu klappern ja noch die geringste.

    das verstehe ich jetzt nicht, welchen anderen? Diejenigen, die kacke reiten und es gut finden oder diejenigen, die sich bemühen und dann lieber die Klappe halten, weil sie finden sie dürfen nichts sagen, weil sie selber noch so viele Baustellen haben?

  • JAusten sagt:

    Kommt auch auf die Dauer der Zeit an und dann macht man auch vieles ganz automatisch. Ein Tänzer schaut ja auch nicht ständig auf die Füße, um den Takt und Ablauf der Musik folgen zu können. Stets wiederholen, dranbleiben, fleißig arbeiten, ein Gefühl für den Takt entwickeln, ein Gefühl für’s reiten entwickeln.

    Hast Du es schon mal über den Zirkel versucht? Im Travers Zirkel verkleinern, daran Schritt-Pi. erarbeiten, Pferd gerade stellen für ca. 3-5 Schritt, über Schultervor Zirkel wieder vergrößern.

  • JAusten sagt:

    Ok, dann bin ich nicht mehr beleidigt *gg*. Siehst Du, so wird es, wenn man mal drüber nachdenkt, den meisten gehen. Dabei ist das Alter des Pferdes noch egal, weil man sehr oft gar keins benennen kann. Oft ist die Unart während des reitens stets mit dem Gebiss zu klappern ja noch die geringste.

    das verstehe ich jetzt nicht, welchen anderen? Diejenigen, die kacke reiten und es gut finden oder diejenigen, die sich bemühen und dann lieber die Klappe halten, weil sie finden sie dürfen nichts sagen, weil sie selber noch so viele Baustellen haben?

    Nee, mehr so allgemein meine ich das. Kacke reiten wir irgendwie alle, die Klappe würde ich auch halten, wenn man mich nicht fragt.

  • Julanka sagt:

    Ok, dann bin ich nicht mehr beleidigt *gg*. Siehst Du, so wird es, wenn man mal drüber nachdenkt, den meisten gehen. Dabei ist das Alter des Pferdes noch egal, weil man sehr oft gar keins benennen kann. Oft ist die Unart während des reitens stets mit dem Gebiss zu klappern ja noch die geringste.

    das verstehe ich jetzt nicht, welchen anderen? Diejenigen, die kacke reiten und es gut finden oder diejenigen, die sich bemühen und dann lieber die Klappe halten, weil sie finden sie dürfen nichts sagen, weil sie selber noch so viele Baustellen haben?

    Nee, mehr so allgemein meine ich das. Kacke reiten wir irgendwie alle, die Klappe würde ich auch halten, wenn man mich nicht fragt.

    ah, ok. Hab´s kapiert. Klappe halten tu ich meistens, ich ärgere mich nur, wenn das zu Lasten des Pferdes geht, aber das ist ja dann auch mein Problem :nix:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich weiß ja, es ist manchmal nur so frustrierend 🙁

    Nicht hingucken. Mach du dein Ding und das ist gut so. :hug:

    Ich schau ab und an doch mal hin und denke mir dann: mei, was hat das mein Pferd gut bei mir. :ja:

  • Mumpitz sagt:

    Nicht hingucken. Mach du dein Ding und das ist gut so.

    Genau so verfahre ich seit Jahren – mit Erfolg. Neuerdings reite ich sogar gelegentlich mit Musik-Stöpseln in den Ohren (macht Spaß und locker), so daß ich auch nicht mehr das Geschnalze und die überlauten Kommandos der Longierer hören muss Das „Tür frei“ allerdings auch nicht…

    Ansonsten – Es heißt ja eigentlich: Wenn der Sitz nicht perfekt ist, funktioniert das Reiten auch nicht (gut). Das ist sicher im Prinzip auch richtig. Allerdings stelle ich ganz besonders in den letzten drei Jahren fest, daß die Weiterentwicklung ein gegenseitiges Wechselspiel ist, bei dem ich gar nicht (mehr) sagen könnte, was eigentlich zuerst da war, der weniger schlechte Sitz bei mir, oder das besser gehende Pferd. Immer mehr vermeintlich unheilbare Probleme lösen sich manchmal auch von jetzt auf gleich in Wohlgefallen auf, dafür entdeckt man dann natürlich auch immer wieder neue Baustellen, die anzupacken man aber mit steigender Anzahl geplatzter Knoten zunehmend den Mut hat. Ich finde es faszinierend, und diese Erfahrungen treiben mich täglich wieder auf’s Pferd. Nach nunmehr über 45 Jahren Reiterei beginne ich langsam, eine Ahnung davon zu bekommen, wie es geht. Der einzige Grund übrigens, warum ich gerne nochmal 20 sein würde…

    Ich glaube, Zeit, Geduld (mit sich und dem Pferd) und Zuversicht sind – neben gutem Reit-Unterricht, natürlich – die wichtigsten Zutaten der Reiterei.

  • Cubano9 sagt:

    Julanka: Sieh zu , dass Du aus der Gedankenspirale „das ist ja so frustrierend“ rauskommst. In meinen Augen ist das echt der Tod der Reiterei. Man kann generell zwei Dinge tun: Erstens, sich ständig darüber ärgern, dass dieses und jenes nicht so klappt, wie man will oder zweitens, sich darüber freuen, dass das ein oder andere halt doch klappt – und dabei ist es auch egal, ob das nur kurze Zeit ist. Das ist schlicht eine Sache der inneren Einstellung. Da habe ich ja viel aus meinen knapp zehn Jahren in Spanien mitgenommen. Wenn da ein Reiter auf dem Turnier die Piaffe vergeigt hat, hat der gegrinst und nicht voller Verbissenheit „mit den Zähnen geknirscht“. Disziplin ist in der Tat wichtig beim Reiten – aber Freude ist beinahe noch wichtiger. Denn sonst sitzt man auch genau so, wie man sich fühlt.

  • Talimeth sagt:

    oder mit dem inneren Bild: Was nciht geklappt hat, vergessen, ist eh rum und dann noch mal mit einem besseren ineren Bild.

  • JAusten sagt:

    Julanka: Sieh zu , dass Du aus der Gedankenspirale „das ist ja so frustrierend“ rauskommst. In meinen Augen ist das echt der Tod der Reiterei. Man kann generell zwei Dinge tun: Erstens, sich ständig darüber ärgern, dass dieses und jenes nicht so klappt, wie man will oder zweitens, sich darüber freuen, dass das ein oder andere halt doch klappt – und dabei ist es auch egal, ob das nur kurze Zeit ist. Das ist schlicht eine Sache der inneren Einstellung. Da habe ich ja viel aus meinen knapp zehn Jahren in Spanien mitgenommen. Wenn da ein Reiter auf dem Turnier die Piaffe vergeigt hat, hat der gegrinst und nicht voller Verbissenheit „mit den Zähnen geknirscht“. Disziplin ist in der Tat wichtig beim Reiten – aber Freude ist beinahe noch wichtiger. Denn sonst sitzt man auch genau so, wie man sich fühlt.

    Jawoll! Die Mischung macht’s.

  • sabrell sagt:

    – andere Vorschläge willkommen 🙂
    (

    Bitteschön:

    Mit dem Kurzkehrt auf dem Hufschlag beginnen.
    Dazu ein bisschen auf die Fussfolge im Schritt achten, was ja relativ einfach ist. Dann, an einem x-beliebigen Punkt, das äussere Hinterbein durch eine Halbe Parade aufnehmen (zeitgleich innen tiefer und ein bisschen gegensitzen nicht vergessen) und die Vorhand mit leicht seitwärtsweisendem Zügel nach innen führen.
    Die üblichste aller möglichen Fehlerquellen, ist der zu wenig verwahrende Zügel aussen, hat man den im Auge und benutzt ihn dazu, das Pferd quasi „auf der Stelle“ zu halten, kann nicht viel schief gehen. Wichtig: nicht klemmig oder drückend sitzen und einwirken, sondern den äusseren, deutlich aber sanft anliegenden Schenkel leicht ans Pferd fallen lassen.
    Hat man mit ein wenig Übung die Koordination des Hilfenorchesters mal drin, dann war’s das auch schon. Klingt schwieriger als es ist.

  • Watson Watson sagt:

    Klingt schwieriger als es ist.

    so wie fast alles 😀

  • Virginie sagt:

    Am Verständnis liegt es nicht sondern an die Umsetzung und die plötzliche Freiheit, die sich gewisse Körperteile erlauben 😉

    Ich werde es am Donnerstag in der Reitstunde probieren und dann berichten, danke Sabrell! 🙂

  • Julanka sagt:

    Julanka: Sieh zu , dass Du aus der Gedankenspirale „das ist ja so frustrierend“ rauskommst. In meinen Augen ist das echt der Tod der Reiterei. Man kann generell zwei Dinge tun: Erstens, sich ständig darüber ärgern, dass dieses und jenes nicht so klappt, wie man will oder zweitens, sich darüber freuen, dass das ein oder andere halt doch klappt – und dabei ist es auch egal, ob das nur kurze Zeit ist. Das ist schlicht eine Sache der inneren Einstellung. Da habe ich ja viel aus meinen knapp zehn Jahren in Spanien mitgenommen. Wenn da ein Reiter auf dem Turnier die Piaffe vergeigt hat, hat der gegrinst und nicht voller Verbissenheit „mit den Zähnen geknirscht“. Disziplin ist in der Tat wichtig beim Reiten – aber Freude ist beinahe noch wichtiger. Denn sonst sitzt man auch genau so, wie man sich fühlt.

    Das kam jetzt vielleicht ein wenig falsch rüber. Ich bin wahnsinnig stolz darauf, was ich mit meinem Pony mittlerweile hinbekommen habe, denn wir hatten vor drei Jahren einen sehr schwierigen Start. :love: Ich habe in den letzten zwei Jahren soviel Zuspruch von wirklich guten Reitern bekommen, daß es mir schon fast peinlich war :red:

    Ich versuche nicht zu verbissen zu trainieren, denn schließlich ist das mein Hobby. Ich schäme mich manchmal nur dafür, wenn endlich etwas klappt und es wieder einmal klar ist, daß ich daran schuld war :red: Außerdem schiele ich ganz gerne nach anderen :red: das macht es auch nicht besser….

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Nach nunmehr über 45 Jahren Reiterei beginne ich langsam, eine Ahnung davon zu bekommen, wie es geht.

    Na toll, dann werde ich das wohl nicht mehr erleben … ;( :motz:

  • gitana gitana sagt:

    Eine mal wieder eher unkonventionelle, aber sehr hilfreiche Methode ist es auch, die Pirouette aus einer Volltraversale einzuleiten. Also eine Traversale im Schritt anfangen und die immer steiler werden lassen, bis du praktisch nur noch seitwärts und gar nicht mehr vorwärts gehst. Dabei auf jeden Fall in die Richtung mehr belasten, in die du reitest. Wenn du die VT sicher reiten kannst, ist das Abwenden zur Pirouette daraus praktisch ein Kinderspiel. Dazu die Belastung von vorher nur seitwärts nach seitwärts/rückwärts ändern, auch durch Körperdrehung, innen etwas seitwärts führen und außen minimal nachgeben. Hoffentlich verstehst du, was ich meine, im Erklären bin ich nicht immer so die Leuchte :tuete: .
    Ich habe das bei verschiedensten Pferden probiert und so wurden die Pirouetten jeweils am schönsten, was Fluß, Takt und überhaupt die gesamte Ausführung betraf :thumbsup:

  • Talimeth sagt:

    @gitana. inteessanter Gedanke. Muss ich morgen mal probieren. Machst Du das auch bei Galopppiroutten?

    Gruß talimeth

  • Watson Watson sagt:

    So wie Gitana das beschreibt, kann meiner das auch im Galopp. Traversale, Piroutte und wieder in die Traversale. Also er kann das, ich nicht. Sieht aber ganz einfach aus :daumen:

  • gitana gitana sagt:

    Machst Du das auch bei Galopppiroutten?

    Habe ich nach den guten Erfahrungen bei den Schrittpirouetten auch im Galopp probiert und auch da ging es besser so :ja: . Eine richtige Volltraversale im Galopp ist natürlich extrem schwierig, wenn auch möglich, wie auf einem Video von Oxidado und Pedro Torres irgendwo zu sehen ist, aber das hab ich so auch nicht geschafft. Ich hab dann mit dem Pferdekopf zur Wand in möglichst starker Abstellung zur Bande in Traversstellung immer einige Galoppsprünge gemacht im Wechsel mit Schritt und dann daraus irgendwann mal die Drehung eingeleitet. Ich hab es natürlich nicht nur so gemacht, aber eben auch immer mal wieder, eben alle möglichen Wege eingebaut und alles ausprobiert.

  • Ennah2 sagt:

    So wie Gitana das beschreibt, kann meiner das auch im Galopp. Traversale, Piroutte und wieder in die Traversale.

    Eine echte volltraversale? Das wage ich zu bezweifeln!

    . Eine richtige Volltraversale im Galopp ist natürlich extrem schwierig, wenn auch möglich, wie auf einem Video von Oxidado und Pedro Torres irgendwo zu sehen ist,

    Ja, die Beiden sind aber auch ein Ausnahme-Paar :thumbsup: !
    Noch mal zu der Pirouetten entwicklung aus der Quadratvolte: Welchen Vorteil hat diese Methode gegenüber der „altbekannten“, die Pirouette aus dem Zirkel-/bzw Volte – verkleinern im Travers? (So hab ich das damals gemacht als meine Leitstute noch fit genug für eine derartige Übung war ( 🙁 )

  • JAusten sagt:

    @Ennah – Für mich persönlich hat es eigentlichen keinen Vorteil. Ich wähle den Zirkel, weil es dem Pony und mir irgendwie leichter fällt (bilde ich mir jedenfalls ein). Ich reite das aber auch aus der Kehrtvolte o. Q-Volte. Des weiteren wurde es mir über den Zirkel auch am Anfang beigebracht.

  • Ennah2 sagt:

    @Ennah – Für mich persönlich hat es eigentlichen keinen Vorteil

    Da gehe ich mit dir konform – es hat mich nur interessiert, warum Gitana die Quadratvolten-Variante gewählt hat.

  • Geisterlicht sagt:

    Ich habe die Schrittpirouetten so erlernt, daß ich zunächst einmal den Schritt verkürze bis ich wirklich kleine Schritte habe. Der Takt bleibt dabei erhalten, sonst geht die Vorwärts-Tendenz flöten und alles ist für die Katz. Anschließend geht es ins Travers und dann Schritt für Schritt rum. Am Anfang kann es sein, daß es dabei kleine Pausen gibt. Ich warte an der Stelle, bis das Pferd für den nächsten Schritt bereit ist. Tue ich das nicht und versuche sehr bewußt, mein Pferd „rumzudrücken“ verliere ich den Sitz und infolgedessen auch die Hilfengebung. Das innere Bein bleibt relativ ruhig liegen, das äußere geht leicht aus der Hüfte zurück.

    Das von Sabrell beschriebene Problem des äußeren Zügels habe ich definitiv bei dem Versuch der Galopp-Pirouetten und bekomme die aus dem Travers aus dem Zirkel auch selten mehr als bis auf 1,5 m geschlossen.

    Grundsätzlich hilft mir bei den Schrittpirouetten immer die Vorstellung, möglichst kleine Schritte auf der Stelle zu machen und mich dann quasi mit dem Pferd zusammen auf der Stelle (selbstverständlich um die Hinterhand) zu drehen.

  • gitana gitana sagt:

    es hat mich nur interessiert, warum Gitana die Quadratvolten-Variante gewählt hat.

    Das war ich aber nicht :look: . War das nicht Virginie?

    Wobei ich nicht nur einen Weg bevorzuge, sondern auch alle Möglichkeiten ausschöpfe und das mit der Quadratvolte finde ich auch gut.

  • Virginie sagt:

    Ja, das war ich bzw. mein RL – der Grund dafür war mein Sitz bzw. den Hang, den ich verspüre mich sehr komisch zu verbiegen wenn ich die Pi aus der normalen Volte einleite. Mit der Quadratvolte bleibe ich richtig sitzen mit richtigem Schwerpunkt und Beinlage, so störe ich zumindest mein Pferd nicht in seine Bewegungen.
    (Da ich das Problem mit mehreren Pferden habe, ist es klar, dass es an mir liegt und ich das störende Element bin :red: )

    Übrigens hatte ich gestern meine erste „centered riding“ Reitstunde, es gab tatsächlich eine ganz Reihe an kleine Aha-Effekte: allein sich darauf zu konzentrieren, dass Fuss- und Kniegelenke schon locker bleiben und entspannt in die Bewegung mitschwingen hat enorm viel gebracht. Es war eine sehr interessante Stunde und ich bin sehr gespannt wie mein Sitz sich verändern wird.

  • nisenase sagt:

    ich hatte nun 2 Tage hintereinander erfolgreich ein relaxtes Pferd, das sich aber immer noch immer wieder gerne rausheben wollte, also gestern mit dem Dressursattel. Nochmal geguckt und mit moon festgestellt, dass er vorne wirklich nimmer optimal liegt. Die Pienz wird Mittwoch nun geheilt (Sattler) und dann gehts hoffentlich nur noch aufwärts. Ich arbeite hart an meinem Sitz und gestern hab ich die Waden im Galopp vom Pferd weggelassen und mein Boppes blieb drin;) Schwingen sähe gut aus, sagte moon und mein Oberkörper wäre ruhiger, also somit auch die Hände. Nur, was ich selbst immer wieder merke, wenn ich dann mal außen ne Parade gebe oder innen etwas abstelle, werden sofort wieder meine Muckis an den Schultern nach vorn geklappt und spannen. Dann entspanne ich wieder und dann ist nach 5 Tritten mein Pferd schon wieder raus (denke aber wegen Sattel), usw…
    Gestern auch mit Tempounterschieden und Übergängen gearbeitet. Das ging auch, denn Pferd war ohne Zucken durch die ganze Bahn gelaufen, also auch ohne Glotzen etc…..Habe aber auch wieder untertourig begonnen. Im Leichttraben, habe dabei auf mein Hände und meine Hüfte geachtet und das meine Beine lang blieben. Pferd war sichtlich entspannt und schnaubte sogar ab. Es sah eben etwas luschi aus. Dann hab ich vorsichtig die Zügel mehr aufgenommen und bin ins aussitzen. Dann hab ich über die Gerte am inneren HB versucht ihn aktiver zu bekommen, ganz ganz leicht und vorsichtig. Damit ich mir meine Beine nicht wieder versaue; Das hat auch phasenweise gut geklappt. Den Galopp habe ich dann wirkich aktiv durchgespielt. Ich hab ihn angaloppiert, dann hab ich ihn etwas mehr vorwärts gelassen, die Waden wirklich weg und übern Sitz versucht ihn zurückzuholen. Es hat geklappt und dann habe ich noch Übergänge eingebaut, die ersten waren holprig aber ab dem dritten wurd es besser und besser. Irgendwann konnte ICH nimmer und habs dann sein lassen.
    Was ich mich nun frage ist, ist mein Pferd ruhiger, weil ich mich MEHR auf mich als auf ihn konzentriere? Habe ich immer zuviel an seine Macken gedacht und ihn damit noch mehr angeleiert? Seit ich nämlich konzentriert an mir und irgendwelchen Ausführungen arbeite und weniger auf ihn achte, scheint es besser zu werden……Man kann sich aber auch viel einbilden;) ❓

  • Ennah2 sagt:

    Was ich mich nun frage ist, ist mein Pferd ruhiger, weil ich mich MEHR auf mich als auf ihn konzentriere? Habe ich immer zuviel an seine Macken gedacht

    Gut möglich! Du hast Dich ja auf negative Faktoren bei dem Pferd konzentriert. Insofern ist es möglich, dass genau dieses „Negative“ auch beim Pferd ankam. Die Pferde spüren oft mehr als man glaubt, und manchmal mehr, als einem lieb sein kann.

  • Ennah2 sagt:

    Wobei ich nicht nur einen Weg bevorzuge, sondern auch alle Möglichkeiten ausschöpfe

    Bei manchen Pferden geht es auch gar nicht anders. Ich hab so ein Exemplar: Bereits die 2. Wiederholung einer Übung langweilt sie :nix: . Da MUSS man zwangsweise kreativ werden.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Was ich mich nun frage ist, ist mein Pferd ruhiger, weil ich mich MEHR auf mich als auf ihn konzentriere? Habe ich immer zuviel an seine Macken gedacht und ihn damit noch mehr angeleiert?

    Beachtung bringt Verstärkung – Nichtbeachtung bringt Befreiung. :ja: Nicht nur beim Pferd 😉

  • nisenase sagt:

    nochmal ne Frage zum treiben. Wenn ich sitze und die Beine mehr hinten liegen habe, komme ich irgendwie nimmer gut ans Pferd und wenn ich von oben innen treibe, passiert da nicht gar so viel. Wie kann ich das noch optimieren ?
    Damit ich erstmal nix falsch mache habe ich ja gestern das Stöckchen dazugenommen….
    also beim Dicken geht das besser, da ist irgendwie mehr Pferd und mehr Grundkontakt, aber bei Pazo such ich irgendwie immer den Körper…

  • Cubano9 sagt:

    Du musst gar nicht viel machen, Niese: Wenn Dein Bein wirklich locker hast und hinten behältst, reicht es vollkommen aus,wenn Du zum Treiben lediglich kurz die hintere Steigbügelkante belastet. Mehr braucht es wirklich nicht.

  • JAusten sagt:

    Ja, das war ich bzw. mein RL – der Grund dafür war mein Sitz bzw. den Hang, den ich verspüre mich sehr komisch zu verbiegen wenn ich die Pi aus der normalen Volte einleite. Mit der Quadratvolte bleibe ich richtig sitzen mit richtigem Schwerpunkt und Beinlage, so störe ich zumindest mein Pferd nicht in seine Bewegungen.
    (Da ich das Problem mit mehreren Pferden habe, ist es klar, dass es an mir liegt und ich das störende Element bin :red: )

    Übrigens hatte ich gestern meine erste „centered riding“ Reitstunde, es gab tatsächlich eine ganz Reihe an kleine Aha-Effekte: allein sich darauf zu konzentrieren, dass Fuss- und Kniegelenke schon locker bleiben und entspannt in die Bewegung mitschwingen hat enorm viel gebracht. Es war eine sehr interessante Stunde und ich bin sehr gespannt wie mein Sitz sich verändern wird.

    So verschieden kann das sein. Gerade die Q-Volte empfinde ich als unangenehm und kompliziert, irgendwie nervt das Ding mich. Naja, auf jedem Pferd ist der Reiter das störende Element. Da stellst Du keine Ausnahme dar.

  • JAusten sagt:

    nochmal ne Frage zum treiben. Wenn ich sitze und die Beine mehr hinten liegen habe, komme ich irgendwie nimmer gut ans Pferd und wenn ich von oben innen treibe, passiert da nicht gar so viel. Wie kann ich das noch optimieren ?
    Damit ich erstmal nix falsch mache habe ich ja gestern das Stöckchen dazugenommen….
    also beim Dicken geht das besser, da ist irgendwie mehr Pferd und mehr Grundkontakt, aber bei Pazo such ich irgendwie immer den Körper…

    So richtig verstanden habe ich das jetzt nicht aber, innere Wade am Gurt liegend und treiben. Die Beine haben „mehr hinten“ beim vorwärts nicht so viel zu suchen. Körperspannung, halbe Parade, über Kreuz und Schenkel vorwärts, die Wade am Gurt.

  • Cubano9 sagt:

    Das ist jetzt aber schön gesagt – JAusten 🙂
    Aber darum geht es aktuell nicht, es geht darum, dass Niese ihr Bein generell weiter hinten platziert, damit sie mit dem Pferd im Gleichgewicht sitzt. Und wenn das Bein in der richtigen Lage ist, reicht es in der Tat vollkommen aus, mehr Gewicht auf die hintere Steigbügelkante zu bringen.
    Und „Wade am Gurt“ ist heute aufgrund der Bauart der meisten Sättel oft schon mal falsch, weil dann das Bein zu weit nach vorn rutscht und Du somit dem Pferd „auf der Schulter hängst“.

  • JAusten sagt:

    Öööhm, wieder nicht verstanden, Cubano.

    Hat der Sattel ein langes Blatt und passt dem Pony grundsätzlich, weil eine Fachfrau das überprüft und abgesegnet hat, dann liegt mein Bein auch richtig. Des weiteren weiß ich echt nicht genau, warum Beine immer zu vorne liegen sollen. Ich habe für 1 Pferd 4 Sättel. 2 x VS, 1 X DS, 1 x Spring. Sorry, aber keiner meiner Sättel lässt meine Beine so weit nach vorne kommen, dass sie dem Pferd die Schulter blockieren. Ja, natürlich sitze ich in jedem anders, auch liegen die Beine unterschiedlich, aber der Unterschied beträgt keine 30 cm!

  • Cubano9 sagt:

    Von 30 cm redet doch auch niemand JAusten. Aber wenn Du Dich mal in Deinem reiterlichen Umfeld umschaust, wirst Du feststellen, dass ein Großteil der Leute (da schließe ich mich übrigens auch gar nicht aus) die Neigung hat, das Bein zu weit vor zu nehmen – und wie gesagt: die Wade hat AM Gurt nix zu suchen. Das kommt noch aus einer Zeit, in der z.B. mit kürzeren Bügeln geritten wurde. Irgendwo hier in diesem Thread hat jemand den Hübener zum Thema Balancesitz verlinkt – da kann man prima sehen, wie das aussehen soll. Nachtrag: Hier liegt das Bein minimal zu weit hinten, wenn man sich die gedachte Lotrechte Schulter, Hüfte, Absatz denkt. Aber wirklich nur minimal, das dürfte vielleicht ein Zentimeter sein. Und schau mal, wo da die Wade liegt. http://www.trumbullmtn.com/wp-content/uploads/hubertus-schmidt1sara.jpg

  • Virginie sagt:

    Das Thema Bein zu weit Vorne beschäftigt mich auch. Ich habe vor Allem im Hennig einen deutlichen Hang zum Stuhlsitz. Um dies zu bekämpfen und schön die Absätze unten zu haben, sollte ich lt. RL mal die Bügel 2 Löcher kürzer machen. Es hat nichts gebracht ausser tierischen Schmerzen im Fussgelenk :nix:
    Gestern bei der „centered riding Stunde“ musste ich die Steigbügel ein Loch länger als sonst schnallen und vor Allem die Fussballen schön mittig auf die Steigbügel aufstützen (kann es nicht anders beschreiben, jedenfalls nicht wie immer an der Fussspitze) und siehe da: Beine sitzte 1a! Super bequem trotz vielem Schwung der Kröte war es obenauf. Wie einfach es manchmal sein kann 😉

  • Geisterlicht sagt:

    Naja, je nach Bauart des Pferdes kann Dir das schon passieren. Mein Kleiner hat z.B. eine extrem schmale Gurtlage. Ein normaler Gurt zieht sich immer sehr nah an die Vorderbeine ran. Würde ich an der Stelle meine Beine platzieren, läge ich mindestens 10 – 15 cm mit der Wade zu weit vorn. Durch seinen runden Bauch und das Schmale vorne tendiert das Reiterbein eh dazu, nach vorne zu driften. Da muß man schon sehr bewußt drauf achten. Und nein, der ist nicht zu fett, die Rippen lassen sich immer noch erfühlen ohne zu bohren.

    Bei meinem Sattel gibt es auch noch ein spannendes Phänomen, für das ich noch keine Erklärung habe. Bei fast allen Menschen, die mein Pferd mit dem Sattel bisher geritten sind, rutscht das Ende des Steigbügelriemens im Laufe des Reitens aus der Lederöse raus. Das ist unabhängig von Größe, Gewicht und Ausbildungsstand des Reiters. Nur bei mir hält sich das einigermaßen in Grenzen. Irgendjemand eine Idee, woran das liegen könnte?

  • Neontiger sagt:

    Gestern bei der „centered riding Stunde“ musste ich die Steigbügel ein Loch länger als sonst schnallen und vor Allem die Fussballen schön mittig auf die Steigbügel aufstützen (kann es nicht anders beschreiben, jedenfalls nicht wie immer an der Fussspitze) und siehe da: Beine sitzte 1a! Super bequem trotz vielem Schwung der Kröte war es obenauf. Wie einfach es manchmal sein kann 😉

    So sollte man die Füße ja auch eigentlich im Steigbügel haben, da man über die Fußspitzen nicht wirklich durchschwingen kann. Heutzutage bekommt man das aber oft anders gezeigt, sodass das teilweise als schick gilt. Für mich selbst war es auch eine Umstellung, den ganzen Ballen in den Steigbügel zu stellen, aber so gehört der Fuß in den Steigbügel. :ja:

  • JAusten sagt:

    Von 30 cm redet doch auch niemand JAusten. Aber wenn Du Dich mal in Deinem reiterlichen Umfeld umschaust, wirst Du feststellen, dass ein Großteil der Leute (da schließe ich mich übrigens auch gar nicht aus) die Neigung hat, das Bein zu weit vor zu nehmen – und wie gesagt: die Wade hat AM Gurt nix zu suchen. Das kommt noch aus einer Zeit, in der z.B. mit kürzeren Bügeln geritten wurde. Irgendwo hier in diesem Thread hat jemand den Hübener zum Thema Balancesitz verlinkt – da kann man prima sehen, wie das aussehen soll. Nachtrag: Hier liegt das Bein minimal zu weit hinten, wenn man sich die gedachte Lotrechte Schulter, Hüfte, Absatz denkt. Aber wirklich nur minimal, das dürfte vielleicht ein Zentimeter sein. Und schau mal, wo da die Wade liegt. http://www.trumbullmtn.com/wp-content/uploads/hubertus-schmidt1sara.jpg

    HIer sind zu erst einmal die Bügel zu kurz. Das ist ein DS mit langem Sattelblatt. Der Bügel sollte 2 Loch länger sein, dadurch liegt dann auch das Bein wieder anders. Auf dem Foto von Dir muss die Wade eine Idee mehr in Richtung Gurt.

  • Virginie sagt:

    Für mich war diese Steigbügelhaltung völlig neu: es wurde mir immer gelehrt schön auf die Fussspitze und vor allem schön die Absätze runter DRÜCKEN. Diese Fusshaltung hat meinem kompletten Sitz extrem positiv beeinflusst, wir haben sogar am Ende der Stunde das Thema Seitengänge begonnen und auch da, war durch die lockere Haltung die Aufgabe um Einiges einfacher und so schön leicht!

  • JAusten sagt:

    Dein Ava ist cool.

    Naja, es kommt drauf an. Auf der Zeichnung ist der Reiter mit einem flachen Knie, gestreckter Wade zu sehen, da ist es sooo erst mal gar nicht möglich, den Absatz runterzudrücken, der Absatz wäre hier nur eine Idee tiefer. Da geht es um vielleicht 1-2 cm, wenn überhaupt. Kürzeres Sattelblatt (VS o. Springs.), kürzerer Bügel, tieferer Absatz. Die Lage des Fußes im Bügel ist aber dennoch ähnlich.

  • Cubano9 sagt:

    http://www.trumbullmtn.com/wp-content/uploads/hubertus-schmidt1sara.jpg

    HIer sind zu erst einmal die Bügel zu kurz. Das ist ein DS mit langem Sattelblatt. Der Bügel sollte 2 Loch länger sein, dadurch liegt dann auch das Bein wieder anders. Auf dem Foto von Dir muss die Wade eine Idee mehr in Richtung Gurt. Ob die Bügel zu kurz sind, kann wohl nur der Reiter selbst beantworten. Das hängt ja nicht von seinem, sondern auch vom Exterieur des Pferdes ab. So brauche ich auf unserem rundrippigen Herrn Schimmel die Bügel eindeutig länger, als auf meinem schmalen Brauntier. Und: Genau EINE IDEE mehr in Richtung Gurt. Aber eben nicht AM Gurt. Denn sonst ist die gedachte Achse Schulter-Hüfte-Absatz gebrochen und Du sitzt eben nicht mehr im Gleichgewicht mit dem Pferd. Und: Neiiiin, ich kriege das keineswegs so perfekt hin wie die Bereiterin von Hubertus Schmidt – ich arbeite nur daran. 😀

  • Tibatong sagt:

    Ad 1. Verrnünftigen Sattel und eingermaßen versierter Reiter vorausgesetzt, empfehle ich gerne immer wieder das zeitweise Reiten ohne Bügel – auch wenn es heute anscheinend verpönt und völlig out ist. Ohne Bügel fällt es einigermaßen schwer, auf Dauer einen Stuhlsitz beizubehalten, einfach weil es anstrengend und unergonomisch ist.

    und wie gesagt: die Wade hat AM Gurt nix zu suchen. Das kommt noch aus einer Zeit, in der z.B. mit kürzeren Bügeln geritten wurde.

    Ad 2: …wobei Wade am Gurt, je kürzer der Bügel ist, durchaus beginnnt, Sinn zu machen. Bewegt das Pferd sich in höherem Tempo, liegt bei entsprechender Besattelung (Springsattel, noch extremer: Rennsattel) der Schwerpunkt des Pferdes immer mehr in Richtung Gurtlinie. Für einen stabilen Gleichgewichtssitz braucht es da die Wade und das Knie +/- auf der Gurtlinie (natürlich deutlich weiter „oben“ als im Dressursitz) und den Rest des Reiters so über dem Pferd verteilt, dass die Rückenlinie des Pferdes idealerweise parallel zur Rückenlinie des Reiters ist. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49904/ Hier mal ich auf Rennpferd, einigermaßen vernünftig sitzend, obwohl mir da die Arme schon sehr lang wurden das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49905/ hier deutlich professioneller… Deshalb denke ich, dass Bügellänge/Sattelart/Schwerpunktverhältnisse des Pferdes durchaus Einfluss auf die optimale Lage des Schenkels haben und o.a. Aussage „die Wade hat am Gurt nix zu suchen“ wirklich nur für das dressurmässig mit langem Bein gerittene, einigermaßen „versammelte“ Pferd gelten, denn dann liegt der Pferdeschwerpunkt relativ weiter hinten und dem muss sich der Reiter anpassen, wenn er denn sauber im Gleichgewicht sitzen möchte.

  • JAusten sagt:

    Ooooch menno Cubi, so heißt es doch aber nun mal, auch wenn es so nicht bildlich gemeint wäre – am Gurt = Wade eine Handbreit weg vom Gurt = am Gurt. Ja, natürlich hast Du Recht und die Bügellänge muss der Reiter selbst bestimmen. ICH würde diese Bügel um 3 Loch länger machen und dann loslegen und danach schaue ich denn mal, ob ich nochmals was ändere.

    Ich arbeite auch dran *ggg*, dauert halt noch.

    @Tibatong – Jaaaha, und ich würde einfach runterfallen!

  • Tibatong sagt:

    @Tibatong – Jaaaha, und ich würde einfach runterfallen!

    Würdest du nicht. Ich war auch ganz einfacher Sattelquetscher, als ich damit anfing – brutalen Mukelkater und gefühlte völlige Unfähigkeit trotz langer Reitkarriere inklusive. Hatte aber Suchtpotential und war eine tolle Sache für über 10 Jahre.

    Nun bin ich aus Vernunft- und Familiengründen halt wieder normaler Sattelquetscher bzw. Jung-Sattelquetscher-Aufzüchter. Irgendwann lasse ich dann nur noch reiten 8)

  • Watson Watson sagt:

    Ich find das ja faszinierent! Wie hält man sich denn da oben 8| wenn der Zosse mal nicht geradeaus läuft wäre ich unten.

  • JAusten sagt:

    Doch, würde ich. Ich wüsste gar nicht wohin mit meinen langen Gliedmaßen. Ich wäre auch unten, wenn der nur geradeaus laufen würde, die Haltung wäre mein sicherer Tod.

  • Tibatong sagt:

    wenn der Zosse mal nicht geradeaus läuft wäre ich unten.

    Das erste, was die lernen ist zügig geradeauslaufen – erst hinter einem Führpferd, später alleine. Zu Beginn, wenn die Jungpferde noch Flausen im Kopf haben, reitet man die auch noch nicht so kurz und natürlich auch nicht so schnell.

    Balance ist das Stichwort – und im Notfall ein guter Halsriemen :tuete:

    Wenn ich so überlege, bin ich im Rennstall nicht häufiger runtergeflogen als vorher und nachher auch. Wir hatten aber auch einen vernünftigen Trainer, der keine Himmelfahrtskommandos mochte und die Reiter immer so verteilte, dass sie es auch weitgehend geregelt bekamen.

  • Watson Watson sagt:

    Balance ist das Stichwort

    Da haben wir das Problem 😀 um so einen Zossen zu reiten und die sind ja nicht langsam, bräucht ich mindestens ne Flasche Sekt vorher und dann ist da nix mehr mit Balance :drink:

  • JAusten sagt:

    Ja, ich dachte mir schon, dass da eine vernüftige Ausbildung hintersteht. Das ist ja meistens so, wenn es locker und fluffig rüberkommt. Ein gut funktionierendes Pferd hat eigentlich immer eine gute Ausbildung inkl. eines guten Reiters erleben dürfen.

  • Tibatong sagt:

    Doch, würde ich. Ich wüsste gar nicht wohin mit meinen langen Gliedmaßen. Ich wäre auch unten, wenn der nur geradeaus laufen würde, die Haltung wäre mein sicherer Tod.

    Das Brutalste ist, dass man als Dressureiter gerne eine gut ausgeprägte Streckmuskulatur im Bein hat. Was man aber dann braucht, ist der genaue Antagonist, die Haltemuskulatur im Bein. Das gibt erst mal Mega-Muskelkater und ein gewisses Schwächegefühl nach einer Bahnrunde :red: :flucht:

    Aber prinzipiell schnallt man die Bügel natürlich nur peu-a-peu kürzer und dann geht das schon.

    OT Ende :tuete:

  • Milea sagt:

    So ganz kann ich nicht nachvollziehen, warum hier auf einmal aller ihre Bügel längerschnallen um besser im Lot sitzen zu können. Ich erinnere mich da noch sehr gut an meine erste Stunde bei meinem RL (absoluter Sitzpingel da ehem. Neindorfler). Mit meiner normalen Bügellänge habe ich krampfhaft probiert mein Bein nach hinten zu bekommen, man waren das Schmerzen. Innerlich habe ich den RL verflucht und mir gedacht dass dies wohl die erste und letzte Stunde gewesen ist. Irgendwann hat er dann mit einem leicht diabolischen Grinsen gefragt ob ich die Bügel nicht mal kürzer schnallen möchte. Boah, was ist das für eine Erleichterung gewesen…
    Klar, wenn ich mein Pferd nur versammelt reite und nicht leichttrabe mag es mit längern Bügeln wohl gehen. Da ich mit meinem damaligen Pferd und mit meinem heutigen Jungpferd davon aber noch sehr weit entfernt bin, reite ich mit relativ kurzen Bügeln. Aus diesem Grund werde ich mir wohl auch die Pausche an meinem Schumacher DS entfernen lassen.

  • Cubano9 sagt:

    Milea: Das kommt wohl auch auf den Reiter an. Wenn ich die Bügel kürzer schnalle, bekomme ich zwar mein Bein besser nach hinten. Dafür knicke ich aber leicht im Kniegelenk ab. Was aber nicht der Sinn der Sache ist, weil das gesamte Bein ab Schritt ja nach hinten soll. Außerdem neige ich dann kurioserweise dazu, das Knie zusätzlich hoch zu ziehen. Bei mir haben tatsächlich nur längere Bügel geholfen. Aber: Yep, das tut anfangs wirklich weh, weil vor allem die Muskulatur der Hüfte außen plus Bänder und Sehnen überhaupt nicht gedehnt sind. Da muss man wirklich langsam vorgehen. Aber das gibt sich mit der Zeit, heute ist es meistens so, dass mein Bein (mehr oder weniger) ganz automatisch in die richtige Position rutscht und ich das als unangenehm empfinde, wenn es doch zu weit nach vorn gerät. Eigentlich ist die Reihenfolge: Bein lang, Bein nach hinten. Weshalb ich übrigens beim Warmreiten grundsätzlich die Beine aus den Bügeln nehme. Und: Nö, mit meinem Pferd bin ich von der Versammlung noch extrem weit entfernt 😀

  • JAusten sagt:

    Doch, würde ich. Ich wüsste gar nicht wohin mit meinen langen Gliedmaßen. Ich wäre auch unten, wenn der nur geradeaus laufen würde, die Haltung wäre mein sicherer Tod.

    Das Brutalste ist, dass man als Dressureiter gerne eine gut ausgeprägte Streckmuskulatur im Bein hat. Was man aber dann braucht, ist der genaue Antagonist, die Haltemuskulatur im Bein. Das gibt erst mal Mega-Muskelkater und ein gewisses Schwächegefühl nach einer Bahnrunde :red: :flucht:

    Aber prinzipiell schnallt man die Bügel natürlich nur peu-a-peu kürzer und dann geht das schon.

    OT Ende :tuete:

    Ach so, ja das macht Sinn, sonst wäre das zu kurz gleich am Anfang. Ja, ich habe eine ausgeprägte Beinmuskulatur. Ich reite schon seit frühster Kindheit und explizit Dressur. Ich heule schon rum, wenn ich die Bügel 4 Loch kürzen muss, weil Springeinheit!

  • JAusten sagt:

    So ganz kann ich nicht nachvollziehen, warum hier auf einmal aller ihre Bügel längerschnallen um besser im Lot sitzen zu können. Ich erinnere mich da noch sehr gut an meine erste Stunde bei meinem RL (absoluter Sitzpingel da ehem. Neindorfler). Mit meiner normalen Bügellänge habe ich krampfhaft probiert mein Bein nach hinten zu bekommen, man waren das Schmerzen. Innerlich habe ich den RL verflucht und mir gedacht dass dies wohl die erste und letzte Stunde gewesen ist. Irgendwann hat er dann mit einem leicht diabolischen Grinsen gefragt ob ich die Bügel nicht mal kürzer schnallen möchte. Boah, was ist das für eine Erleichterung gewesen…
    Klar, wenn ich mein Pferd nur versammelt reite und nicht leichttrabe mag es mit längern Bügeln wohl gehen. Da ich mit meinem damaligen Pferd und mit meinem heutigen Jungpferd davon aber noch sehr weit entfernt bin, reite ich mit relativ kurzen Bügeln. Aus diesem Grund werde ich mir wohl auch die Pausche an meinem Schumacher DS entfernen lassen.

    Naja, hier antwortet man ja immer ganz allgemein. Jeder, wie er es am besten kann und gelernt hat. Läuft der Gaul rund, ist es doch gleichgültig wie kurz oder lang der Bügel ist. Ich reite mit einem ganz flachen Knie und selbst Leute die ein Stück größer sind als ich und auch meine Beinlänge haben, können nicht mit meinen langen Bügeln reiten und stellen die Dinger 1-2 Loch kürzer.

  • Mumpitz sagt:

    Übrigens hatte ich gestern meine erste „centered riding“ Reitstunde, es gab tatsächlich eine ganz Reihe an kleine Aha-Effekte

    Den kleinen Aha-Effekten werden noch viele kleine und einige große folgen, wenn Du dabei bleibst! :ja: :thumbsup:

  • Mumpitz sagt:

    und selbst Leute die ein Stück größer sind als ich und auch meine Beinlänge haben, können nicht mit meinen langen Bügeln reiten und stellen die Dinger 1-2 Loch kürzer.

    *handreich*

  • JAusten sagt:

    Ja, bin ich nicht allein mit einer komischen Bügellänge.

  • gitana gitana sagt:

    Soweit ich mich erinnern kann, wurde früher auch dressurmäßig mit wesentlich kürzeren Bügeln geritten und das noch wesentlich besser als heute, auch bis in die höchsten Klassen :look: . Also pauschal zu behaupten, eine bestimmte Bügellänge sei zu kurz ist so einfach nicht o.k.

  • Talimeth sagt:

    Zur Bügellänge: Mein hochverehrter Lehrer E.v. Neindorff sagte mir: Wenn Du ein Pferd reitest, bei dem Du zufassen musst, dann schnalöl die Bügel kürzer. Ist dein Pferd fein, dann reite mit längeren Bügeln. Beim Abreiten kürzere, beim Vorstellen längere Bügel. So haben es viele früher gemacht.
    Die Reiteroffiziere ritten generell mit kürzeren Bügeln, so auch die meisten ihrer Schüler, kamen aber manchmal in einen Stuhlsitz.
    Richtig an dieser Philosophie war aber, die Bügellänge zu variiere n. So wird das Bewegungsgefühl des Reiters sensibilisiert.
    M.E. habe der Anfänger eher kürzere Bügel, der weiter fortgeschrittene Reiter etwas längere Bügel. Hängt zusammen, dass sich die Muskulatur erst dehnen muss.
    Heute reiten die meisten Reiter mit der Tendenz zu zu langen Bügeln. ich habe einmal eine Demonstration mit Meyners und Hess erlebt, wo beide erst mal den Leuten die Bügel kürzer geschnallt haben. Dies trifft nach meiner Erfahrung häufig auf Widerstand. ist halt ungewohnt.
    Wichtig sind m.E. zwei Dinge: erstens: der Fuß ruhe mit seinem Schwerpunkt schräg im Bügel, der Bügel selbst ist parallel zum Pferd. Zweitens: Der reiter sitze so, dass die gelenke in Mittelstellung sich befinden, d.h. das knie sollte eine Winkelung von ca. 45 Grad aufweisen. Unter diesen Voraussetzungen ist das Durchschwingen gewährleistet.
    Gruß Talimeth

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Ich liebe längere Bügel, weil so bequem …

    Und mußte dann bei einem RL (Bewegungslehre nach Meyners) zwei Löcher kürzer schnallen. Fand ich natürlich gruselig, weil ungewohnt im Dressursattel. Aber definitiv für mich spütrbar besser, weil der Sitz „mehr Fundament“ bekommen hat. Ich war nicht ständig mit dem Ausbalancieren beschäftigt.

    Dauerhaft freue ich mich aber schon auf meine etwas verlängerten Bügel und werde wohl auch immer wieder wechseln, meine Bequemlichkeit aufgeben 😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Hmm, ich sehe sehr häufig viel zu lange Bügel. Die Reiter stehen fast darin und kommen mit dem Schenkel kaum bis gar nicht ans Pferd. Dafür muss das Bein dann erst hochgezogen werden. Vom Mitschwingen mal ganz zu schweigen. :nix:

  • chipsy sagt:

    Ich habe die Buegel eher ein Loch zu kurz als eins zu lang. Einfach weil ich meistens halt
    schon was tun muss auf den Pferden die ich reite und mit kuerzeren Buegeln
    fuehlt es sich irgendwie stabiler an. Wenn die Pferde dann besser gehen mache
    ich die Buegel laenger. Ich wechsle auch schon mal waehrend einer Reiteinheit.

  • whippy sagt:

    @talimeth: was meinst du mit „Bügel parallel zum Pferd“?

    gruß whippy

  • Neontiger sagt:

    Hmm, ich sehe sehr häufig viel zu lange Bügel. Die Reiter stehen fast darin und kommen mit dem Schenkel kaum bis gar nicht ans Pferd. Dafür muss das Bein dann erst hochgezogen werden. Vom Mitschwingen mal ganz zu schweigen. :nix:

    Das ist leider deswegen so, weil viele es schon so beigebracht bekommen und / oder es dann noch bei anderen Reitern zu sehen bekommen. Da fehlt leider den meisten Reitlehrern die Kenntnis von bewegungsphysiologischen Abläufen – nicht nur im Pferde-, sondern auch im Menschenkörper. Warum die FN da nicht mal grundlegend was ändert, zumal man diese Unwissenheit ja auch oft bei FN-lizensierten Ausbildern findet, ist mir unklar. So viele Reiter auf höherem (FN-)Niveau haben heutzutage keine Ahnung von den einfachsten Bewegungszusammenhängen und blockieren ihr Pferd mehr als nötig. :nix: Und als Ottonormalreiter kommt man, bei seinen Mitreitern, ja auch eher nicht in Berührung mit Bewegungslehre. Wie mir damals plötzlich Rittigkeitsprobleme klar wurden, die ich seit Jahren (!) hatte und bei denen mir kein Reitlehrer helfen konnte, weil ich plötzlich die Zusammenhänge mit meinem Sitz sehen konnte… :ja:

    @ whippy: Ich denke, sie meinte lotrecht zum Pferdekörper.

  • gitana gitana sagt:

    Ich denke, Talimeth meint nicht parallel, sondern im rechten Winkel zum Pferdekörper, kann das sein? :daumen: 45 ° Winkelung im Knie kommt mir aber doch wenig vor … :denk: Ich hab da ein altes Foto von mir auf Dante, wo ich die Bügel vergleichsweise ziemlich kurz habe, aber nicht mal da komme ich auf 45 ° das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49911/

  • Talimeth sagt:

    @gitana: Richtig- bin zur zeit etwas zerstreut- meinte natürlich 90 Grad. Mathe war noch nie meine Stärke….
    @whippy; meine natürlich, dass die Schenkel der Bügel parrallel zum Pferdebauch sind, d.h. wie sie natürlich fallen. UNd dann liegen die Füsse etwas schräg, weil die Fußspitzen ja etwas nach außen zeigen.

    Sorry, im Moment geht es mir nicht gut und ich merke, dass ich katastrophal etwas beschreibe. Aber es kommen bessere Tage.

    Gruß Talimeth

  • whippy sagt:

    Danke!

  • Mia sagt:

    Ich möchte auch nochmal nachfragen wegen der Kniewinkelung. Gitana hat auf dem Foto eine Winkelung von knapp über 90°. Sollen die Bügel echt sooo kurz sein? Wenn ich die mal fürs springen so kurz gemacht hatte konnte ich nicht mehr richtig mitschwingen im Aussitzen. Und das waren schon so 3-4 Loch kürzer als normal. Und mein derzeitiger Dressursattel lässt so kurze Bügel garnicht zu. Da würde ich mit dem Knie vorn über die Pauschen kommen.

  • Cubano9 sagt:

    Also mir sind die Bügel bei Gitana auch zu kurz, die Winkelung des Knies finde ich persönlich zu stark.
    Aber so was kommt auch immer auf den Reiter an. Sind meine Bügel zu kurz, gerät mein Bein zwangsläufig zu weit nach vorn und ich muss mich höllisch anstrengen, um es wieder in die korrekte Position für den Balancesitz zu nehmen. Am Freitag habe ich die Bügel ein Loch länger gemacht (das ist jetzt das 3. oder 4. im vergangenen Jahr :flucht: ) und siehe da: Bein lag automatisch da, wo es hingehörte. Diesmal hatte ich auch deutlich weniger Probleme damit bis in den Absatz durchzuschwingen, als die Male davor. Scheint so, als hätte die Schinderei einiges an Dehnung gebracht. Nur rechts (da ist mein Bein aufgrund meiner Hüfte etwas kürzer) muss ich aufpassen, dass ich mich nicht – völlig unnötigerweise – auf die Fußspitze stelle. Prima Nebeneffekt: das Bein liegt so deutlich ruhiger…

  • Mia sagt:

    Ich musste/habe meine Bügel nach einer Satteländerung ein Loch länger gemacht/machen müssen. Der Sattel kam vorne tiefer und ich mit den Knien vorne übers Sattelblatt. Gleichzeitig saß ich aber auf einmal mehr im Pferd. Üben tue ich gerade hauptsächlich Hände ruhig, Beine lang (nicht hochziehen) und locker in der Hüfte sein. Und wenns Pferdchen dann DA ist, gehn auch Zirkel und Volten am äußeren Zügel mit den Händen auf gleicher Höhe, fließendes angaloppieren sowie locker gesessene Trabverstärkungen :party: (mit langen Beinen, die brauche ich dann nicht mehr hochziehen). Im Moment steige ich eigentlich immer mit breitem Grinsen vom Pferd.

  • Talimeth sagt:

    Nein, noch einmal:
    1. Die Bügellänge hat Einfluss auf die Beckenstellung. Sind die Bügel zu kurz, kommt es zu einer Blockad des Beckens nach hinten, sprich zu einem Rundrücken und zum Stuhlsitz, sind sie zu lang zum Hohlkreuz und zum Spaltsitz, weil ja mit der Länge der Bügel sich auch die Winkelung des Beines zum Becken und mit dem Becken verändert. Bis zu einem gewißen Grad kann das Hüftgelenk, das von seinem Bau sehr viel Bewegung zuläßt, da noch ausgleichen. Wird aber das Becken aus der Normalstellung gekippt, dann ist ein Mitschwingendes Reiters nicht mehr möglich. Acuh ich würde wohl sagen, dass die Bügel bei Gitana zu kurz sind.
    2. Oberschenkel und Unterschenkel sollten, wenn man eine gerade Linie zum Boden zieht, diese Linie einen Winkel von ca. 45 Grad bilden. Von daher kam ich zu den 90 Grad. Es ist aber richtig, faktisch wird der Winkel dann größer.
    3. Bei zu kurzen oder zu langen Bügeln ist die 45-Grad -Winkelung zum Erdboden nicht mehr gegeben, was wiederum dazu führt, dass das Sprungeglenk nicht mehr frei ist, d.h. dann wird auch das Mitfedern im Sprunggelenk des Reiters gestört, entweder weil die Winkelung im Sprungelenk zu kein oder zu groß wird. Auch hier ist eine Mittelstellung anzustreben.

    Ich weiß, die Angelegenheit ist schwierig und soweit ich sehe, in der Literatur auch noch kaum beschrieben.

    Gruß Talimeth

  • gitana gitana sagt:

    2. Oberschenkel und Unterschenkel sollten, wenn man eine gerade Linie zum Boden zieht, diese Linie einen Winkel von ca. 45 Grad bilden. Von daher kam ich zu den 90 Grad. Es ist aber richtig, faktisch wird der Winkel dann größer.

    :denk: Also wenn ich das hier richtig verstehe und früher in Geriatrie oder wie das damals hieß in der Schule richtig aufgepasst habe, dann entsteht doch bei 2 Linien im 45°-Winkel zu einer Senkrechten immer ein Winkel von 90 Grad. Wie soll der dann faktisch größer werden? :nix:

    Ich hatte die Bügel damals bei Dante so kurz, weil ich ihn ja regelrecht totgeritten übernommen hatte, der hat sich ja freiwillig überhaupt nicht mehr bewegt, deswegen wurde er auch verkauft. So konnte ich ihn einfach besser „packen“. Es fühlte sich aber nicht so kurz an, wie es auf dem Bild aussah, fand ich auch interessant 8o .

    Wenn man die Bügel zu lang oder zu kurz hat, wird das schon Probleme geben, aber es gibt auch eine gewisse Spanne zwischen kurz und lang und ich finde, ein guter Reiter sollte auch bei verschiedenen Bügellängen korrekt dressurmäßig sitzen und reiten können. Wer bei kürzeren Bügeln, die noch nicht zu kurz sind, nicht mehr richtig sitzen kann, sich verspannt o.ä., der kann halt noch nicht richtig sitzen 😛 . Wer sich mal die alten Fotos von den Dressurreitern anguckt, in der deutschen Reitschule z.B. bzw. in dem Buch darüber sind, glaub ich, einige, der wird sich wundern, wie kurz die Bügel z.T. waren und wie gut die damit offensichtlich reiten konnten. Es wurden ja auch fast nur VS-Sättel benutzt und die langen Bügel kamen ja auch erst später in Mode mit den Dressursätteln.

    Es gibt aber auch heute noch Empfehlungen, das Reiten mit verschiedenen Bügellängen immer mal wieder zu üben und ich finde, das macht auch Sinn. Es geht ja darum, sich nicht an eine starre Position zu gewöhnen, sondern eben flexibel zu bleiben.

  • Tibatong sagt:

    Das würde ja auch implizieren, dass man z.B. in einem Springsattel mit der entsprechenden Bügellänge, rein anatomisch nicht richtig losgelassen sitzen kann. :nix:

    Das deckt sich nicht wirklich mit meinen Erfahrungen…

    Geriatrie

    :ostern:

  • gitana gitana sagt:

    Das deckt sich nicht wirklich mit meinen Erfahrungen…

    Geriatrie

    :ostern:

    Mit meinen auch nicht so ganz :look:

    Hieß das nicht doch Geologie? Oder war´s Telemetrie? :denk: 😀

  • Talimeth sagt:

    Das Problem ist, dass wir dazu neigen, nicht optimale Bewegungsabläufe als richtig abzuspeichern. Der Springsattel hat seinen Platz, wo ich vornehmlich im Zweipunktsitz reite. Reite ich im Springsattel in dressurmäßiger Haltung ist das Ganze nicht optimal. Deswegen haben wir ja Dressursättel. Oder viele schwöen auf dicke Pauschen, weil sie damit so ruhig sitzen könnten. auch hier täuscht das Gefühl. In Wirklichkeit sitzen sie eingeklemmt und deswegen kann das Pferd nciht schwingen.
    Was im Übrigen die alten Offiziere anbelangt: Auch da müsste man genau hischauen, wie die Pferde letztendlich gegangen sind. Hätte da z. T. auch meine Bedenken.
    Ich habe in meiner Jugend auch geglaubt, toll zu sitzen und z.T. hat es in meinen damaligen augen tatsächlich wunderbar funktioniert. Heute habe ich mehr erfahrung und mehr gesehen und gefühlt und spüre ab und an meine Lendenwirbelsäule auch aufgrund meines damaligen Reitens.
    Auch mene eigenen Lehrer, die ich bewunderte, sehe ich heute z.T. anders. Damit möchte ich ncihts madig machen. Ich erkenne an, wenn jemand mit viel Mühe und Überlegung sein Pferd weiterbringt. aber, ich suche nach einem immer besseren. Und das bessere ist der Feind des Guten. Das macht aber auch manchmal das Unterrichten so schwer, wenn der SChüler eine bessere Bewegung lernt und das für ihn sich erst einmal falsch anfühlt.
    Gruß Talimeth

  • Talimeth sagt:

    Und noch eines: Am meisten suche ich für mein eigenes Reiten einen immer besseren Weg. Nach meiner ganzen Erfahrung geht der aber immmer un immer und mmer über ein stetiges Arbeitn am Körper, am Bewegungsgefühl, am Selbstgebrauch. Und wenn etwas nciht klappt, ist die erste Frage die nach meinem Körper und meiner Koordinatiion und dann, ob ih es dem Pferd auch richtig erklärt habe und, wenn es dem Pferd schwer fällt, ich die Sache in möglichst kleine Lernschritte aufgebaut habe.

    Griuß Talimeth, die jetzt los muss.

  • Talimeth sagt:

    Weil so interressant und wichtig:
    Ich habe lange über die Bügellänge nachgedacht, gerade weil es so strittig ist. Die Bestimmung der richtigen Bügellänge kann nur aus dem Zusammenhang der Beckenstellung, sowie der Funktionalität der Gelenke, vor allem Knie-Hüft- und Sprunggelenk verstanden werden. Dau kommt noch die Fähigkeit der Muskelketten, zu dehnen.

    gruß Talimeth

  • JAusten sagt:

    Ich bestimme meine Bügellänge jeweils danach, welchen Sattel ich benutze bzw. wie ich reiten möchte. Gehe ich ins Gelände und habe einen VS dabei, sind meine Bügel am VS 3 Loch kürzer, als wenn ich z.B. mit meinem DS in der Halle unterwegs bin (langer Bügel). Muss ich zur gymn. Springeinheit, schnalle ich mir die Bügel 4 Loch kürzer.

  • Talimeth sagt:

    Was ja auch nicht falsch ist. Denn wenn ich springe habe ich ja einen anderen Sitz. Damit wir nicht voneinander vorbeireden: Es geht mir hier um die Frage des Dressursitzes. Dabei geht es mir um die Frage, wie der Reiter so sitzen kann, sich so bewegen kann, dass er die Bewegungen des Pferdes optimal aufnehmen kann. Und dafür suche ich Kriterien zu finden.

    Gruß Talimeth

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich habe da mal eine wahrscheinlich total doofe Frage: Ich habe mein Pferd jetzt bestimmt mind. 2 Jahre nicht mehr ausgesessen.

    Kann man das verlernen? Oder versteifen? Ich ritt die Tage ein anderes Pferd und wollte aussitzen und musste mit Schrecken feststellen, dass das nicht geht. GAR NICHT!!! Ich hielt mich zwar nicht an den Zügeln fest, aber Mitschwingen war nicht. Im Schritt fand ich meinen Sitz ok. Variierte mit den Bügellängen. Aber beim Aussitzen hat sich irgendwie sofort alles versteift. Grauenvoll. Total fest in der Hüfte und überall. Wobei ich bei meinem Pferd im Chironsitz in der Hüfte prima mitschwingen muss und auch kann.

    Beeinflusst das eine das andere negativ? Das kann ich mir jetzt mal so gar nicht vorstellen. :denk:

    Wie bekomme ich mich wieder locker? Oder ist das Kopfsache? :nix:

  • JAusten sagt:

    Ob die Frage so doof ist, wage ich zu bezweifeln. Ich finde es eher ehrlich gefragt, nicht doof. Sicher wird jemand der jahrelang nicht mehr aussitzt Probleme haben, keine Frage. Aussitzen können bedarf auch einer gewissen Kraft/Kondition/Körperbeherrschung. Kopfsache? Für mich mehr eine Trainingssache. Mache ich etwas täglich, dann werde ich es besser können, als wenn ich etwas 1 x im Jahr mache. Ich „reite“ gar nicht mit dem Kopf. Ich besteige ein Pferd und lege los. Vorher groß zu überlegen was ich mit dem Gaul machen will – nö. Das ergibt sich während ich in der Halle/Platz unterwegs bin. Dabei merke ich, was das Pferd evtl. leisten könnte. Geschmeidiges aussitzen hat meistens auch geschmeidiges reiten zur Folge. Aussitzen ist ja nun oft noch einmal etwas anderes, als wenn ich jahrelang im Gelände (Leichttrab) unterwegs bin. Behaupte ich dann, dass ich schon viele Jahre reite, stimmt das ja auch, hat aber „sitzen“ können nichts/ganz wenig zu tun.

  • Argentina Argentina sagt:

    Honey das kenne ich. Ich konnte meinen Flachlandtraber teilweise schon nicht mehr aussitzen, weil ich ja so lange ihren Rücken geschont habe :rolleyes:
    Guter Unterricht und viel Aussitzen half da. Und ein Sitzkurs. Ich durfte den Bomber von Aragon reiten. Der hat ordentlich Schwung und da musste ich mich richtig anstrengen. Üben, üben, üben. Der Körper verlernt das und wenn man dann noch etwas talentfrei ist so wie ich dann geht das schnell. Und es sich wieder anzueignen dauert umso länger :tuete:

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Honeybärchen, die Frage ist doch nicht doof! Die hab ich mir und ich glaub hier auch schon gestellt.
    Es muss so sein! Der Körper verlernt das. Die Bewegungsabläufe und die Körperspannung ist ganz anders beim Aussitzen als beim Chironsitz oder Leichttraben, und deshalb ist das ganz ungewohnt wenn man das lange nicht macht.
    Nach fast 10 Jahren mit einem nur bedingt reitbaren Pferd geht es mir mit dem schwungvollen Jungspund doch gerade genauso. Und führt oft genug zu Frustrationen… :seufz: .

  • Ynse sagt:

    Ich bin zu faul zum googlen,deshalb hier meine blöde Frage: Was/Wie ist der Chironsitz? Hab ich nix aufm Schirm bei dem Wort :red:
    Honey,es gab Zeiten da konnt ich nicht leichttraben :tuete: Ich konnt nur aussitzen und bekam beim besten Willen den Ar*** nicht aus dem Sattel.Nun ist die Phase das der nicht mehr im Sattel bleiben will.Ich verkrampfe und verspanne,krieg im schlimmsten Fall Seitenstechen.Es geht nur wenn Pferd untertourig läuft was dann aber wieder kacke aussieht und nicht förderlich ist.Das einzige Pferd bei mir im Stall wo alles funktioniert ist beim Rüsseltier Pommeau :nix:
    Und ich hasse den zu reiten… :flucht:

  • JAusten sagt:

    Versuche es spontan: Ist anders, der Reiter sitzt mit dem Po „weiter nach hinten raus“. Trifft es nicht wirklich, aber ich habe auch keine Lust zu googlen.

    Seitenstechen bedeutet falsche Atmung. Man muss halt alles lernen dürfen.

  • Ynse sagt:

    Ahhaaa,also leichter Sitz.Den kann ich aber auch nicht :no: Ich denk ich flutsch vorn am Pferd runter.Und wenn ich dem im Galopp versuchte bockte der mich mit leichtigkeit ab :tuete:

  • Moon Moon sagt:

    @ Ynse: Ja, aber eine besondere Form des leichten Sitzes. Man sitzt da extremst sicher und fällt normalerweise auch bei Bocksprüngen nicht so schnell runter. Erklären kann ich es nicht – ich weiß nur noch, dass es verdammt anstrengend war 😀

  • Ynse sagt:

    Echt jetzt?Ich brauch Infos,Daten,Fakten :hech: .Anstrengend stört mich nicht
    Obwohl ich mir fast sicher bin das der das trotzdem schafft.Wir galoppieren,legen eine Vollbremsung ein-natürlich ohne Vorwarnung,stemmen beide Vorderbeine in den Boden,heben den Arsch und nehmen gleichzeitig den Kopf inkl. Hals zur Seite.Und ich schwöre das der ein fettes grinsen aufm Gesicht hat wenn er neben mir steht um zu schauen ob ich noch ganz bin 😀 Macht er aber nur im Frühling :whistling:

  • Moon Moon sagt:

    Schau mal auf der HP, da gibt’s auch Trainer in versch. PLZ-Gebieten 🙂

    Außerdem grinsen die sich immer einen in solchen Momenten – bin ich mir sicher :bite:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    @Ynse: das ist der effektive leichte Sitz. Und ja, er ist sehr anstrengend. Beim Kurs habe ich nicht mal eine ganze Runde in der Halle durchgehalten (und das gegenüber einer 70jährigen :red: ). Man, war das peinlich. Guck mal hier, da ist alles sehr ausführlich beschrieben: http://www.ina-cygon.de Hmmm, ob ich die Möglichkeit habe, öfter auf dem anderen Pferd zu üben, weiß ich nicht. Ich wollte immer Unterricht nehmen, aber auf meinem geht das nicht und die Reitschulen hier in der Gegend entsprechen nicht dem, was mir gefällt. Eine, die wäre aber verdammt weit weg. Und bei uns gibt es halt keine Schulpferde. :seufz: Ist alles nicht so einfach … :nix: Habe mir aber fest vorgenommen (mit Absprache der Besitzerin des Pferdes), dass ich da ab und zu mal ein paar Tritte aussitzen üben darf. Pferd ist noch jung und ich möchte es ungern durch meine Unfähigkeit stören. :tuete: Hat denn jemand Tipps, wie ich da Lockerheit rein bekomme?

  • JAusten sagt:

    Nee, nicht virtuell. RU wäre das einzige was mir einfällt.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Nee, nicht virtuell. RU wäre das einzige was mir einfällt.

    Ich schick dir Adresse … wann kommst du??? :blinzel: :ostern:

    Ja, ich weiß … ;(

  • E.v.A. sagt:

    Also, wenn ich mal von mir ausgehe, wenn ich viel im leichten Sitz reite, hab ich hinterher immer Muskelkater, weil ich da offenbar andere Muskeln brauche bzw anders beanspruche, als beim aussitzen. Also dürfte umgekehrt die Muskulatur, die man beim Aussitzen beansprucht einfach untrainiert sein, wenn man permanent im leichten Sitz reitet.Demzufolge kann man nicht so geschmeidig sitzen, weil man es körperlich nicht halten kann, selbst wenn man sich daran erinnert, wie es gehen müßte.

  • JAusten sagt:

    Nee, nicht virtuell. RU wäre das einzige was mir einfällt.

    Ich schick dir Adresse … wann kommst du??? :blinzel: :ostern:

    Ja, ich weiß … ;(

    Das wünscht Du Dir nicht wirklich! Ich bin nicht nett, nur zum Pony. Du kannst auch auf meinem Pony reiten und somit mich besuchen.

  • Watson Watson sagt:

    Das wünscht Du Dir nicht wirklich! Ich bin nicht nett

    Das glaub ich jetzt ungesehen :fies: :flucht:

  • JAusten sagt:

    Du böses Luder, ab in die Küche.

  • Watson Watson sagt:

    NEIN, ich geh jetzt nach Hause. Muss noch zum Doc und dann ab zum Zossen. :nase:

  • JAusten sagt:

    Junge Frau, Du wirst fremdbestimmt und hast dann Feierabend, wann die Alten sich das wünschen!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Das wünscht Du Dir nicht wirklich! Ich bin nicht nett, nur zum Pony.

    Ich bin hart im Nehmen. :fies: Dat kann ich ab. Frau Cygon ist auch hart. :ja:

    Du kannst auch auf meinem Pony reiten und somit mich besuchen.

    Wo biste denn ansässig? :blinzel:

  • JAusten sagt:

    Früher mal (glaube ich) ganz in Deiner Nähe – D-Dorf. Heute weiter weg, grobe Richtung HH.

  • Scupi Scupi sagt:

    oh ja Chiron – da hatte ich vor etwa 20 Jahren Kontakt zu den Eltern von O.Schmidt-N. – ihn persönlich kenne ich nicht. Die Eltern hatten ihre alte Stute im gleichen Stall wie ich stehen und da sind wir öfters mal miteinander ausgeritten – das sind echt tolle Pferdeleute und es war echt sehr nett und vor allem unterhaltsam mit denen. Die haben mir immer viel von ihrem Sohn erzählt und auch von Herrn Becher…

    Mit dem Aussitzen hatte ich auch Probleme. Ich hatte mein Pferd anfangs nur im Gelände geritten und als ich mit Reitunterricht anfing, fiel mir das echt schwer und ich konnte immer nur kurze Zeit aussitzen. Irgendwie konnte ich dann nicht mehr richtig atmen – mir hat auf jeden Fall dann die Luft gefehlt? Ich hatte ja schon vom Pilates geschrieben – seitdem ich das Mache, hat sich meine Atemtechnik beim Reiten verbessert.

    Grüße
    Simone

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Früher mal (glaube ich) ganz in Deiner Nähe – D-Dorf. Heute weiter weg, grobe Richtung HH.

    Wäre ja auch zu schön gewesen. 🙂

  • Julanka sagt:

    Früher mal (glaube ich) ganz in Deiner Nähe – D-Dorf. Heute weiter weg, grobe Richtung HH.

    Na dann mache doch eine Tour de Ländle 😀 Erst zu Honey und dann kannst du noch ein bißchen tiefer in den Süden und kommst bei mir vorbei 😀 Ich bin auch nicht nett, daß kann ich also ab 😛

  • JAusten sagt:

    Naja, also ich bin mal unterwegs, so ist das nicht. Der Hochtaunus ist südlich.

  • Julanka sagt:

    Naja, also ich bin mal unterwegs, so ist das nicht. Der Hochtaunus ist südlich.

    Na, dann kannst du ja noch einen klitzekleinen Schwenk nach Karlsruhe machen, ist ja nicht sooo weit 😉 😀
    Du als bekennende Sattelquetscherin kannst vielleicht meinem Pony die Versammlung schmackhaft machen 😀 Falls er dich leiden kann :tuete:

  • JAusten sagt:

    Karlsruhe – puhhh. Ob der mich leiden kann oder nicht ist für die Versammlung mal völlig wurscht. Spätestens wenn der eine mit dem Taktstock auf Sprunggelenkhöhe touchiert bekommt, wird er sich seiner HH erinnern – das geht meinem auch immer so.

  • Julanka sagt:

    Karlsruhe – puhhh. Ob der mich leiden kann oder nicht ist für die Versammlung mal völlig wurscht. Spätestens wenn der eine mit dem Taktstock auf Sprunggelenkhöhe touchiert bekommt, wird er sich seiner HH erinnern – das geht meinem auch immer so.

    Ich befürchte eher er lässt sich lauter Varianten einfallen, als drunter zu kommen. Alternativ mich dabei aus dem Sattel ziehend, womit wir mal wieder beim Sitz sind, denn der leidet manchmal schon, wenn Pony krätzig wird. Übersitzen ist dann da nicht, zumindest nicht bei mir :red: :tuete:

    Naja, vielleicht kommen wir ja näher, Männe sucht neuen Job….

  • JAusten sagt:

    Ach weißt Du, ich lasse mir auch einiges einfallen und habe wirklich lange Beine. Die langen Dinger mal „zugemacht“ und dann noch mit Sporen dran und nach vorne geritten…, was soll der denn machen? Bocken, hüpfen, wegspringen, stehen bleiben, hin legen? Mir doch egal.

    Oh, in welcher Branche?

  • Julanka sagt:

    Ach weißt Du, ich lasse mir auch einiges einfallen und habe wirklich lange Beine. Die langen Dinger mal „zugemacht“ und dann noch mit Sporen dran und nach vorne geritten…, was soll der denn machen? Bocken, hüpfen, wegspringen, stehen bleiben, hin legen? Mir doch egal.

    Oh, in welcher Branche?

    Trifft es so ziemlich, plus brachiales auf die Hand legen, obwohl er im Maul fein ist. Ich habe es halt in jungen Jahren verbockt und reite nicht gut genug :red: :tuete:

    Mein Mann ist KFZ-Meister( arbeitet auch noch als Sachverständiger) würde aber gerne raus aus der Werkstatt, der Körper machts einfach nicht mehr mit.

  • JAusten sagt:

    Vielleicht mal beim TÜV bewerben, oder hat er schon?

    Legt der sich auf die Hand, wird er noch energischer nach vorne geritten und immer wieder in eine Wendung. Tempiwechsel in der gleichen Gangart (z.B. Trab), zwei/drei Tritt Arbeitstrab, dann Leichttrab, dann Mitteltrab, Leichttrab, Arbeitstrab usw.. Den würde ich derart beschäftigen, der hätte gar keine Zeit sich auf die Hand zu legen. Pferde sind aber auch zu nichts nutze.

  • gitana gitana sagt:

    Na, dann kannst du ja noch einen klitzekleinen Schwenk nach Karlsruhe machen, ist ja nicht sooo weit 😉 😀

    Ich schrieb es schon im Aragon-Fred … Tour de Ländle fänd ich auch gut, ich bin sogar noch vor Karlsruhe 😉 .

    Wir müssen Ostern etwas verlängern 8) . Und die Südpfalz ist eh immer eine Reise wert. Vom Sattel aus erst recht. Da willst du anschließend gar nicht mehr in den Norden 😛 .

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Dann fährt sie aber sicher erst an mir vorbei … :nase:

  • Ennah2 sagt:

    Pferde sind aber auch zu nichts nutze.

    Ja, ätzend nech :blinzel: ? Darum beschäftigst du dich wohl auch mit ihnen … 8)
    @all: Gewisse selbstquälerische Tendenzen sind bei euch schon voerhanden :denk: ? Sonst würdet ihr euch ja nicht derart um Jausi reißen :whistling: . Wer weiß, vielleicht würdet ihr es bitter bereuen :fies: !?

  • Julanka sagt:

    Pferde sind aber auch zu nichts nutze.

    Ja, ätzend nech :blinzel: ? Darum beschäftigst du dich wohl auch mit ihnen … 8)
    @all: Gewisse selbstquälerische Tendenzen sind bei euch schon voerhanden :denk: ? Sonst würdet ihr euch ja nicht derart um Jausi reißen :whistling: . Wer weiß, vielleicht würdet ihr es bitter bereuen :fies: !?

    Nachdem ich letztes Jahr auf dem OSWS am dritten Tag nicht mehr wußte, wie ich vor lauter Muskelkater/ Knochenschmerzen sitzen sollte schockt mich nix mehr. Außerdem hatte ich früher einen echt fiesen LA-Trainer, den muss sie erst mal toppen…

  • Moon Moon sagt:

    Tour de Ländle fänd ich auch gut, ich bin sogar noch vor Karlsruhe .

    Und Nise und ich noch vor dir :blinzel:

  • gitana gitana sagt:

    Vielleicht schon, aber das geht dann trotzdem in der Reihenfolge der Anmeldung :eye:

  • JAusten sagt:

    Pferde sind aber auch zu nichts nutze.

    Ja, ätzend nech :blinzel: ? Darum beschäftigst du dich wohl auch mit ihnen … 8)
    @all: Gewisse selbstquälerische Tendenzen sind bei euch schon voerhanden :denk: ? Sonst würdet ihr euch ja nicht derart um Jausi reißen :whistling: . Wer weiß, vielleicht würdet ihr es bitter bereuen :fies: !?

    Ja Ennah, da hast Du Recht. War ich erstmal da, will keiner, dass ich wiederkomme -grööööööhl-.

  • Julanka sagt:

    Pferde sind aber auch zu nichts nutze.

    Ja, ätzend nech :blinzel: ? Darum beschäftigst du dich wohl auch mit ihnen … 8)
    @all: Gewisse selbstquälerische Tendenzen sind bei euch schon voerhanden :denk: ? Sonst würdet ihr euch ja nicht derart um Jausi reißen :whistling: . Wer weiß, vielleicht würdet ihr es bitter bereuen :fies: !?

    Ja Ennah, da hast Du Recht. War ich erstmal da, will keiner, dass ich wiederkomme -grööööööhl-.

    beweisen, beweisen :nase:
    Gibt es von dir eigentlich irgendwo was bildliches/film, wo man mal spinksen kann?

  • JAusten sagt:

    Natürlich. Video, Fotos ist alles vorhanden. Mit und ohne Reiter. Ich habe nur ganz persönlich ein Problem damit, meine privaten Aufnahmen ins www. zu stellen oder per mail rumzuschicken. Das mag ich nicht und halte es auch aus beruflicher Sicht betrachtet für sehr leichtsinnig. Da bin ich wirklich sehr konservativ und lehne es ab.

  • Julanka sagt:

    Natürlich. Video, Fotos ist alles vorhanden. Mit und ohne Reiter. Ich habe nur ganz persönlich ein Problem damit, meine privaten Aufnahmen ins www. zu stellen oder per mail rumzuschicken. Das mag ich nicht und halte es auch aus beruflicher Sicht betrachtet für sehr leichtsinnig. Da bin ich wirklich sehr konservativ und lehne es ab.

    Kann ich voll und ganz nach vollziehen. Leider wird da doch zu oft Schindluder mit betrieben. Ich war nur neugierig, weil mir deine Aussagen echt gut gefallen, ich aber mittlerweile sehr vorsichtig geworden bin, weil doch oft ein riesen Unterschied ist, zwischen dem was erzählt wird und dann geritten wird. :red: :tuete: Ich habe mich da schon einige Male entsetzt abgewendet :whistling:

  • JAusten sagt:

    Ja, da hast Du Recht. Ich sehe dieses Fotoeinstellen auch zwiespältig. Auf der einen Seite mag ich mir das im www. gerne anschauen und so bekommt man einen guten Eindruck. Auf der anderen Seite bin ICH nicht bereit Fotos einzustellen, weil ich sehr skeptisch diesbezüglich bin. Das ist schon ein Widerspruch. Auch was das Gereit betrifft kommt man nicht immer auf einen Nenner. Der eine ist zupackender, der andere nachgiebiger. Eine richtige Mischung aus beidem wäre wohl das beste. Für mich als Reiter steht z.B. ganz klar fest, dass ich

    1.) sorgsam an der Basis arbeiten muss, um ein reell gerittenes Pferd zu haben.

    2.) mit streicheln allein laufen die Gäule auch nicht vorwärts und da muss ich auch mal zupackend nach vorne reiten bzw. Gerte und Sporen einsetzen dürfen, wenn der Bock bei X stehen bleibt und sich über mich totlacht.

    3.) Hilfszügel (außer evtl. im Gelände ein Martingal) nicht an ein Pferd bastele, wo ich im Sattel hocke. Das geht auch anders, dauert nur länger.

    4.) mich um eine möglichst artgemäße Haltung, Gesundheit inkl. Füße und gutes Futter in ausreichender Menge zu kümmern habe.

    Ich glaube ganz fest, dass ich dadurch eine gewisse Zufriedenheit beim Pferd erreiche – Licht, Luft, Laufen: die drei großen „L’s“ der Pferde.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    :ja: :thumbsup:

  • Julanka sagt:

    :thumbsup: Siehste, gefällt mir schon wieder. Du machst mich immer neugieriger… 😀

    Dein Tipp war übrigens nicht schlecht. Wenn ich *hüstel* die Linienführung auf die Reihe bekomme…. Und ja leicht ist anders :panik:
    Wie gut, daß ich heute abend Reitstunde habe dann kann ich wieder nerven, es habe sich gestern soviele Fragen aufgetan :panik: :tuete:

  • JAusten sagt:

    Ja, Theorie und Praxis kommen auch nicht immer auf den gleichen Nenner. GsD bin ich für diese Woche mit den Dressureinheiten durch meine RL fertig, ich muss nur am W-Ende selbst Unterricht geben bzw. meine Hausaufgaben machen -örgx-. Mich quälen sie dann wieder am Mo. und Mi. so doll, dass ich keine Luft mehr kriege – gemeinen Weiber!

  • Julanka sagt:

    Ja, Theorie und Praxis kommen auch nicht immer auf den gleichen Nenner. GsD bin ich für diese Woche mit den Dressureinheiten durch meine RL fertig, ich muss nur am W-Ende selbst Unterricht geben bzw. meine Hausaufgaben machen -örgx-. Mich quälen sie dann wieder am Mo. und Mi. so doll, dass ich keine Luft mehr kriege – gemeinen Weiber!

    ja, aber wenn dann was klappt, dann entschädigt das die ganze Quälerei, oderrr? 🙂

  • JAusten sagt:

    Jep, ich mag es einfach, wenn Pferde an den Hilfen stehen. Voraussetzung dafür ist RU, möglichst 1-3x/Woche.

  • waikiki sagt:

    :sleep: quälen :daumen: nö. niemals nich. gemütlich muss es sein.besonders fürs pferd.

    klappt halt auchnicht immer, aber immer öfter xmas

  • nisenase sagt:

    gemütlich wirds, wenn es marschiert;) ansonsten muß es mit den Konsequenzen leben. 8)

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