Hallo zusammen

Ich bin neu Hier und hab schon ein risen Problem:-( Ich werd mich dann schon noch vorstellen!

Starpferd: Helena schwarze PRE Stute

Spanische Traumpferde

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Ich hab vor 5 Monaten eine Stute gekauft sie wurde mir als Anfänger und 100% Gelände / Verkehrsicher verkauft.

Inzwischen weiss ich sie genoss keine richtige Grundausbildung, kannte keine Weide und Sozialkontakt und kann nicht mal über normale Stangen gehen.
Im Handling am Boden gibt es keine Problem sie ist ein riesiger Schatz auch beim Hufschmied, führen von der Weide holen etc.
Nun zu meinem Problem ich trau mich nicht mehr sie zu reiten!
Vor c a 1.5 Monaten fing sie an auf dem Platz beim antraben sich einzurollen und mir zu drohen ich liess dann der Sattel checken der mir vom Vorbesitzer dazu verkauft wurde er passte überhaupt nicht. Sie bekam einen neuen Sattel der passte es wurde aber nicht besser, also ab in die Klinik. Herauskam das sie eine Entzündung hat und das schon länger. Also wurde sie gespritzt nun kann ich sie gar nicht mehr reiten, sie bockt nur noch. Mein Trainer meint sie meine halt das wenn sie zickt das ich aufhöre wie in den letzten Wochen . Mein TA meint ich soll sie versuchen normal zu reiten das sie merkt das nichts weg tut. Mein Trainer meint auch sie sei kein Anfängerpferd da sie nie eine Grundausbildung hatte da hatte sie auch irgendwie recht aber ich hatte nie ein Problem die ersten 4 Monate und Schritt und Galopp geht auf dem Platz nur Trab nicht:-( . Ausreiten im Schritt geht auch immer besser, trab und Galopp nicht, im trab wird gebockt und im Galopp wird sie heiss. Die Stute ist 7 Jahre alt kann ich sie noch in eine Grundausbildung geben. Oder was denkt Ihr???

  • Wumba sagt:

    Natürlich kannst Du sie noch in Ausbildung und Beritt geben. Solltest Du als Anfängerin sicher auch, wenn Du das unerfahrene Pferd behalten möchtest. Ein Profi, der Euch beide kennt, kann auch abschätzen, ob ihr beide als Paar harmoniert und ob die aktuellen Probleme tatsächlich z.B. nur aus der vorherigen Schmerzerfahrung resultieren oder schon gefestigt sind und von Dir weder lösbar noch ein evt. Beritterfolg nachreitbar wäre.

    Alles in allem solltest Du jedoch noch einmel gründlich überlegen, was und wie Du reiten möchtest und ob das mit diesem Pferd tatsächlich in absehbarer Zeit für beide realistisch umsetzbar ist.
    Es ist keine Schande, wenn Du zu dem Schluss kommst, dass ihr nicht zueinander passt.

  • Diana sagt:

    Sowas ähnliches wie Wumba wollte ich Dir auch schreiben.
    Sicher kann die Stute noch ausgebildet werden.
    Aber es ist möglich, dass sie danach trotzdem kein Anfängerpferd ist.

    Überlege Dir besser vorher, was Du möchtest und an Zeit und Geld investieren willst.

  • cody sagt:

    Ich hab mir auch schon Gedanken gemacht aber es fällt mir sehr schwer. Aber es klappt sonst alles soooo gut!

    Als sie kam ging nicht sehr viel sie hatte auch grosse Angst vor den einfachsten Dingen aber sie lernt so schnell!

    Inzwischen kann ich sie irgendwo hinstellen und sie rührt sich nicht von der STelle Hufe hebt sie selber ich muss nur sagen gib:-)

    Longieren geht perfekt!

    Spatzieren geht immer besser sogar als unser Wallach ein riesen Theater gemacht hatte er hatte richtig panik konnte ich sie locker an den Rinder vorbei führen:-) Sie hat auch keine mehr Angst vor LKW`s und Traktoren.

    Sie wiehert auch wenn ich komme:-) Einfach traben geht gar nicht mehr:-(((

    Was das Geld anbelangt es kommt nicht mehr drauf an erstens war sie extrem teuer das bekom ich eh nicht mehr und wenn man noch der Sattel und die RS die nichts brachten rechnet weird mir eh schon schlecht TA Rechnung inkl. Klinik 7 Tage kommt noch 🙁

  • Perle1 sagt:

    Ich sehe das genauso wie Wumba und Du solltest Dir das genau überlegen,

    Aber es ist möglich, dass sie danach trotzdem kein Anfängerpferd ist.

    Überlege Dir besser vorher, was Du möchtest und an Zeit und Geld investieren willst.

  • Wumba sagt:

    Nun, aber so ein Pferd samt Korrektur wird in den kommen Jahren sicher nicht billiger. :nix:

  • Perle1 sagt:

    Wenn Du gute Hilfe hast, kannst Du es ja versuchen.

    Wir können ja nur beurteilen was Du schreibst, wir kennen das Pferd
    nicht persönlich und wenn Du das Gefühl hast, dass Ihr das Schafft, dann hol
    Dir Hilfe und los gehts 😀

  • Diana sagt:

    Aber es klappt sonst alles soooo gut!

    Alles, außer Reiten.
    Und als was möchtest Du sie haben? 😉
    Als Reitpferd?
    Oder als Pflege- und Spazierführpferd?

  • Diana sagt:

    Vor c a 1.5 Monaten fing sie an auf dem Platz beim antraben sich einzurollen und mir zu drohen

    Das habe ich nicht ganz verstanden – sie rollt sich beim Reiten ein und deshalb hast Du den Sattel checken lassen.
    Aber wie hat sie Dir gedroht, während Du draufgesessen hast?
    Oder hast Du gar nicht draufgesessen?

  • Sommersprosse sagt:

    Ich habe das so verstanden, dass wenn sie drauf sitzt, das Pferd sich aufrollt und evtl die Ohren anlegt und ihr so mit Buckeln oder sonst was droht.

  • geestprinzessin sagt:

    Was das Geld anbelangt es kommt nicht mehr drauf an erstens war sie extrem teuer das bekom ich eh nicht mehr und wenn man noch der Sattel und die RS die nichts brachten rechnet weird mir eh schon schlecht TA Rechnung inkl. Klinik 7 Tage kommt noch 🙁

    Wenn Du offensichtlich extrem viel Geld für ein Pferd investieren kannst, habe ich mal eine einfache Frage: Warum kaufst Du Dir nicht ein Pferd, was Du vorher reiten kannst, Dir das Pferd bei allen möglichen „Sachen“ vorführen lässt (longieren, aufladen etc.) und es tierärztlich abchecken lässt?

    Aber vielleicht hast Du Dich ja in das Pferd verliebt gehabt – ist wahrscheinlich schon vielen von uns passiert, und da kann man auch Pech haben…

    Du hast gemerkt, dass das Pferd keine Grundausbildung hat, es keine Weide kennt und auch nicht über „normale“ Stangen gehen kann. Und dann, nach etwa 1,5 Monaten, fängt sie an, sich einzurollen – kann ja auch passieren ( hat meine Stute auch mal gemacht). Aber wie hat sie denn denn dabei noch gedroht?

    Und – vielleicht habe ich es überlesen- wo ist die Entzündung? Sie wurde gespritzt, Du kannst sie nicht mehr reiten und sie bockt nur noch. Wann bockt sie und wo?

    Und: Ich denke schon, dass das Pferd noch in eine Grundausbildung könnte.

    Aber irgendwie hört sich Deine Geschichte schon komisch an.

  • cody sagt:

    Vielen Dank für die vielen Antworten…

    Sorry ich hab mich wohl ein wenig falsch ausgedrückt. Ich war natürlich 8 mal probereiten es lief perfekt! Ich hab sie in der Halle geritten auf dem Platz ich hab sie longiert wir waren auch einmal natürlich in der Gruppe im Gelände und nur Schritt wegen dem Boden. Stangen gab es beim Vorbesitzer nicht desahlb hab ich da nichts gemerkt. Sie war total folgsam und wirkte eigentlich nicht ängstlich. Im Nachhinein hab ich erfahren das sie nicht immer fair behandelt wurde aber eben das war erst ein paar Monate später…

    Auch die ersten Wochen gingen super, das erste das mir aufgefallen ist als mein Mann einen Ast aus Ihrem Paddock entfernen wollte da bekam sie richtig Angst und rannte davon…Inzwischen hat sie keinen Angst mehr von meinem Mann.
    Wir machten Schrittausritte da hatte sie zuerst Angst vor den Kühen und Schweine am alten Ort hatte es das nicht also wusste ich das nicht vorher, aber es war auch nicht so schlimm ich konnte absteigen sie durchführen und das zweite mal ritten wir durch ohne Probleme. Auch auf dem Platz hatten wir keine Probleme.
    Die Entzündung liegt in der Sattellage der TA meinte die sei schon länger vorhanden und mein Stütchen hatte sich vorher wohl nicht getraut zu wehren, ich soll sie nun normal reiten das sie merkt das es nicht mehr weh tut.
    DAs kann ich aber nicht da sie mir ihm Trab droht mich abzuschmeissen und ich einfach zu wenig Sattelfest bin mich durchzu setzten bei meinem Trainer versucht sie es auch aber der kann es aussitzen und ignoriert es und dann geht es auch irgendwie aber er meinte schon auch das er recht Druck anwenden muss das es geht was ich natürlich nicht könne. Ich reite eben erst seit 1.5 Jahren wieder ich hatte vorher eine lange Pause.
    Dazu kommt einfach das sie nicht so viele Sachen kennt zum beispiel kann sie ein Fahnen total aus dem Konzept bringen das wird sie panisch rennt rückwärts oder bricht aus:-( Deshalb dachte ich mir eine eine zweit Ausbildung bei der sie Grundsachen lernt wie ausreiten vielleicht draussen mal traben oder sogar galoppieren oder Schrecktraining könnte uns helfen. Auch denke ich wenn sie im Beritt waäre bei jemandem der mich einbeziehen würde das wir zusammen lernen können und der könnte mir ja dann immer noch sagen das es nichts bringt?! 🙁

    Natürlich wird die Entzündung weiterhin behandelt!
    Sie bekommt Akupunktur und der Osteopath war auch da der meint noch sie hätte Hormonstörungen in der Klinik haben sie aber nichts gefunden! ?(

  • casper109 casper109 sagt:

    Ich bin neu Hier und hab schon ein risen Problem:-( Ich werd mich dann schon noch vorstellen!

    Du kennst hier ja schon die Gepflogenheiten, dann stell dich doch bitte mal vor 😉

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ferndiagnosen sind natürlich so eine Sache, aber so richtige schwerwiegende Probleme kann ich nicht so recht feststellen.
    Das ein Pferd mal scheut, und auch Angst vor Stöcken, Fahnen, Kühen hat, ist VÖLLIG NORMAL! :nix:
    Pferde sind Fluchttiere!
    Drüber hinwegreiten, oder absteigen.
    Wenn meiner Angst vor etwas hat, gehe ich mit ihm hin und zeige es ihm, lasse ihn dran schnuppern, berühre ihn damit. (Natürlich nur wenn es geht. Mit einer Kuh wird das schon schwieriger. 😉 )
    Du kannst solche Angstmomente auch üben mit deinem Pferd.
    Nimm dazu ab und an mal einen Gegenstand ihrer Angst mit auf den Platz. Das können z.B. Regenschirme, Plastiktüten, Dosen die Rasseln und alles mögliche andere sein.
    Zeig sie ihr, lass sie dran schnuppern, berühre sie damit. usw….

    Und wenn in der Klinik nichts gefunden wurde, was mich wenn ich ehrlich bin, gar nicht weiter wundert, liegt ihr Problem beim Reiten vielleicht schlicht und ergreifend nur im Ungehorsam?? :nix:
    Sie merkt dass sie mit dir machen kann was sie möchte und nutzt es schamlos aus.
    Sie macht Theater, und was machst du? Du steigst ab. 8o Was hat das Pferd jetzt gelernt? 8o

    Ich glaube das Geld für die Akkupunktur und den Osteo lieber in die Ausbildung investieren. Glaube da hast du mehr von.

    Und zu den Stangen: Ein ausbalanciertes Pferd sollte ohne grössere Schwierigkeiten das Stangenlaufen auch ohne grosses Training können/probieren.
    Was genau meinst du mit „Sie kann keine Stangen laufen“?
    Bleibt sie davor stehen und geht keinen Schritt mehr weiter? (Ungehorsam! Angst!)
    Geht sie rüber, aber fällt dabei fast? (Stangen liegen falsch; zu viele auf einmal; Koordinationsprobleme; körperliche Probleme steht mit Absicht ganz hinten. 😉 …)

    Fang mit einer Stange an. Wenn sie da brav rübergeht Schritt für Schritt erweitern.

    Versuch nicht die Dinge mit irgendwelchen Sachen aus der Vergangenheit zu rechtfertigen.
    Versuch lieber konsequenter zu werden und vor allem dir selbst auch mal etwas zuzutrauen.
    „Ich kann das nicht sitzen, wenn sie buckelt“ ist natürlich eine gefährliche Angelegenheit, der man gewachsen sein sollte, aber wenn der Sattel ok ist (vielleicht doch nochmal einen zweiten anderen probieren, Decke austauschen gegen eine dickere), vielleicht einfach mal versuchen ob du es nicht doch kannst?
    Es gibt einen „Schwitzergriff“, den man am Sattel anbauen kann. (Lederband, gibt aber auch starre Griffe.) Mit diesem Griff kannst du dich gut festhalten in Schreckmomenten (und gibt dir vielleicht mehr Sicherheit).

  • cody sagt:

    Entschuldigt

    Also ich stell mich zuerst mal vor 😀

    Ich heisse Andrea bin 29 Jahre alt und lebe seit kurzer Zeit in Basel. Ich arbeite im Spital zwei Nächte die Woche. Dann haben wir noch zwei kleine Jungs 2 und 3 und eine Katze. Mein Stütchen ist ein Araber und 7 Jahre alt.

    JA sie haben ja die Entzündung gefunden in der Sattel lage es war ja nicht nichts. Der TA meint Osteopathie und Akunpunktur sind zwingend notwendig…

    Bei meinem Trainer macht sie es auch und er hat auch mühe das auszusitzen sie macht dann eine richtigen Handstand 🙁

    Es stimmt das ich unsicher bin ich versuche das auch zu ändern ist aber gar nicht so einfach den ich hab ja auch eine Verantwortung meinen Kindern gegenüber…Das mit dem Schreckhaft sein find ich auf dem Platz nicht so schlimm im Gelände allerdings schon! Ich hab so lange ein Pferd gesucht das wirklich Geländesicher ist und dann bekomm ich das da war ich halt ein wenig entäuscht Die Vorbesitzer die immer für mich da sein wollten sind ins Ausland abgehauen und da bekomm ich keine Antwort . In der Klinik wurde mir nur gesagt das sie wahrscheinlich geschlagen worden sei und sie fast nicht handelbar war wenn ich nicht dort war.

    Ein AKU wurde gemacht für 1000CHF hat aber nichts gebracht da dort nichts sichtbar war ausser das sie schlechte Zähne hat die wurden aber gemacht!

    Sie ist einfach manchmal aus dem nichts raus total schreckhaft dann wieder total cool

  • Stina sagt:

    Ich verstehe deine Sorgen wegen deiner Kinder, aber WARUM musste es dann so ein junges Pferd sein?

    Die überlegen sich doch ständig neue Sachen, besonders wenn man unsicher ist. Das nutzen die ja völlig aus.

    Meiner hat das auch am Anfang versucht, aber ich wusste worauf ich mich bei einem jungen Pferd einlasse.

    Vielleicht wäre ein 15 jähriges Pferdchen besser für dich, was schon allerhand gesehen hat und einfach die Ruhe selbst ist.

    Und die Geschichte mit den Vorbesitzern ist auch irgendwie merkwürdig. Vielleicht haben die dich auch verarscht.

    Und verstehe ich es richtig, du bist die 8 mal Probe geritten, aber immer nur in der Halle und einmal ein Gruppenausritt?

    Dann kannst du auch nicht erwarten, dass die Geländesicher ist (finde ich).

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Araber sind von Hause aus unruhiger und schreckhafter als andere Pferde.
    Nicht immer, aber jedoch häufiger, als andere Pferderassen. Die haben eben Feuer im Hintern.
    Das sollte dir schon bewußt sein.

    Vielleicht hättest du doch den Kauf einer anderen Rasse vorziehen sollen?

    Wenn du Kinder hast, und kein Risiko eingehen willst, ist das natürlich völlig richtig!!!!!
    Und wenn dein Tierarzt Empfehlungen ausspricht, werden diese Hand und Fuss haben und sollten befolgt werden. (Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nicht jeder Tierarzt auch pferdekompetent genug ist und eine zweite Meinung manchmal ganz sinnvoll ist. Da sie allerdings auch schon in der Klinik stand, ist die zweite Meinung sicher hinfällig.)

    Ich würde an deiner Stelle versuchen entweder ein anderes Pferd für dich zu finden, oder konsequent an einem Ausbildungsplan festzuhalten.
    Gib ihr vielleicht noch etwas Zeit. Stallwechsel inkl. Reiterwechsel stecken nicht alle Pferd problemlos weg.
    Sollte sie dir längerfristig nicht die erwartete Freude bringen (immerhin bezahlst du einen Haufen Geld für Tierarzt, Unterkunft etc.) würde ich evtl. doch über einen Verkauf nachdenken.

  • cody sagt:

    Ja ich war auf der Suche nach einem älteren lieben Wallach. Dann hab ich ein Inserat endteckt 7 Jährige eher ruhige Stute dsie sei Kinder und Anfänger sicher absolut GElände und Verkehrsicher. Da dachte ich mir gut ansehen kann man ja mal…

    Sie lief perfekt war total ruhig auch im Gelände das eine Mal war es überhaupt kein Problem wir auch durs Dorf tipp topp

    Auch meine Kinder durften auf Ihr reiten sie war ganz gelassen da dachte ich mir mit viel RS können wir das schaffen…Meine Kollegin meinte die sei doch jeweils sediert gewesen!

    Es gäbe Mittel das Pferd über Wochen ruhig zu stellen stimmt das? Merkt das niemand beim AKU?

  • Stina sagt:

    Sie lief perfekt war total ruhig auch im Gelände das eine Mal war es überhaupt kein Problem wir auch durs Dorf tipp topp

    Das war ja anscheinend ihre gewohnte Umgebung. Waren andere Pferde dabei?

    Auch wenn sie wirklich unter Beruhigungsmedis gestellt war, sollte man sich überlegen was auf einen zukommt wenn man eine 7!!! jährige Araberstute kauft. Will ja keinen Araberbesitzer zu nahe treten, aber die sind nun mal etwas feuriger und 7 ist auch einfach jung, da kann noch soviel Unsinn im Kopf stecken (meine Hannoveranerstute mit viel Blut Anteil hat sich auch mit 8 immer noch die dollsten Dinge überlegt, obwohl ich sie da schon ein paar Jahre hatte)

    Und vllt. stand sie auch gar nicht unter Medis, sondern war artig, weil sie immer Respekt vor ihren Reitern hatte nur dich nimmt sie gar nicht für voll, weil du Angst hast und sobald sie sich größer macht, Ohren anlegt oder was auch immer, springst du ab. Somit hat sie gewonnen. Und natürlich macht sie das weiter und das wird auch nicht besser werden.

    Es kann natürlich alles sein, dass du beim Kauf verarscht wurdest, aber du solltest dir auch vor Augen halten, dass das vielleicht deine Schuld ist und gar nicht an dem Pferd bzw. an der Ausbildung liegt

  • cody sagt:

    Ja Stina da hast Du natürlich recht es war in der gewohnten Umgebung und es waren immer andere Pferde dabei.

    Ich jetzt mal einen Trainer angefragt er soll uns mal zusammen ansehen und mir dann ehrlich sagen was das Beste ist für das Stütchen.

    Und ich übe natürlich über die Stangen zu gehen sie geht auch rüber sie springt einfach einen halben Meter hoch:-)

    DAs macht sie auch draussen wenn ein Kabel und eine Bodenrinne auf dem Weg ist….DAs konnte ich die Vorbesitzerin noch fragen und sie meinte nur wir sind ahlt nicht gesprungen?! Eine Stange am Boden ist ja nicht gleich springen:-)

    DA meinte sie nein das kennt sie nicht :huh:

    Ich werd jetzt mal abwarten und die Kinder von Ihr fernhalten die mag sie nämlich ganz und gar nicht.

    Das mit den Medis kann ich auch fast nicht glauben ich denke eher das sie jeweil bevor ich kam in den Boden geritten wurde..!

  • bibo sagt:

    Hallo Cody

    Ich bin auch in der Nordwestschweiz zu Hause. 😉
    Wo steht denn Dein Araberstütchen?

    LG

    Bibo

  • E.v.A. sagt:

    Ich finde, es wird immer recht leichtfertig die Schuld beim Pferd gesucht. Klar haben mache Händler alle Tricks (so fern man das noch so nennen kann) drauf. Sicher ist auch möglich, dass das Pferd ruhig gestellt oder müde geritten wurde.
    Genausogut kann es aber so sein, wie Stina schreibt -das halte ich sogar für wahrscheinlicher.
    Und die Rückengeschichte kommt evtl noch erschwerend hinzu. Die scheint ja während der 5 Monate erst aufgetreten zu sein, sonst wär da wohl bei der AKU was aufgefallen.

    Heisst das bei Euch in der Gegend grundsätzlich Trainer? Wenn hier jemand einen Trainer und keinen RL hat, sind das ganz oft irgendwelche dubiosen „Gurus“ (sag ich jetzt mal so), die nach „speziellen Konzepten“ aber nicht nach der Skala der Ausbildung arbeiten. Ich würd mir da einen kompetenten Reitlehrer suchen der möglichst gleichzeitig Beritt macht. Der wird dann auch schnell einschätzen können, ob das Pferd sich mal zum Anfängerpferd eignen wird, oder nicht. Ein gewisses Temperament ist ja da nicht sofort ein Ausschlußkriterium.

  • McFlower sagt:

    Das mit den Medis kann ich auch fast nicht glauben ich denke eher das sie jeweil bevor ich kam in den Boden geritten wurde..!

    Oder sie wurde vorher versiert und kompetent geritten. Wenn ich ehrlich bin, spricht alles, was du hier schreibst, für diese Variante. In meiner Glaskugel sehe ich, dass sie vorher gescheit geritten wurde, jetzt deine Unsicherheit spürt und dir systematisch Schritt für Schritt den Schneid abkauft. :nix:

    Du kannst dir jetzt überlegen, was du willst. Willst du dich damit auseinandersetzen? Viel Geld und Zeit und letztendlich auch ein Restrisiko investieren? Dann würde ich sagen, der Weg ist der folgende:
    Zuerst mal das Pferd 4 bis 8 Wochen in Vollberitt geben und den Bereiter am Anfang nach einer Einschätzung Ihres Ausbildungsstands bitten. Dann den Vollberitt Schritt für Schritt reduzieren und durch Unterricht ersetzen. Der Bereiter wird dir ein Konzept vorschlagen. Vielleicht reitest du zuerst nur auf dem Platz trocken, danach reitet er einmal weniger pro Woche und gibt dir dafür 1 x Unterricht, danach irgendwann 2 x Unterricht und so weiter. Endziel könnte sein, dass du nur noch 1x pro Woche Kontrollberitt hast, 1 x pro Woche Einzelunterricht bekommst und die restlichen Tage alleine reitest.

    Ansonsten solltest du dir jetzt überlegen, ob du sie kurzzeitig in Vollberitt gibst, um sie verkaufsfertig zu machen und dich dann von ihr trennst.

    By the way, was ist eigentlich so schlimm dran, dass das Pferd keine Stangen kennt? Leg eine einzelne Stange hin und führ sie drüber (pass auf, dass sie dir nicht in die Hacken springt) oder besser noch: longier sie drüber. Nach der dröften Longenrunde im Trab über eine einzelne Stange hat noch jedes Pferd das drüberspringen sein gelassen.

  • cody sagt:

    Ja bei uns heisst es Trainer zumindest beim Westernreiten 🙂

    Ich hab jetzt grad mit einem Telefoniert er kommt meine Maus morgen ansehen er kennt den Vorbesitzer und meinte nur bei dem würde er nie ein Pferd kaufen da er nicht schlecht vom Sitz oder so aber extrem brutal reite ;( und er denke nicht das die Stute vorher getraut hätte links oder rechts zu schauen sonst hätte sei eins aufs Dach bekommen der sei im Ausland schon viel negative aufgefallen und schon auf Turnieren gesperrt worden!

    Er denkt die Stute ist mitder plötzlichen freiheit ( Offenstall vorher Gitterbox einzelhaft) überfordert und das sie mich natürlich testet da sie ja auch plötzlich keinen Druck oder was auch immer mehr hat. Er sieht sich die Stute an und überlegt dann mit mir zusammen ob wir eine Chance haben oder er nimmt sie eventuell zu sich…als Zuchtstute!

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Mal eine ganz bescheidene Frage…
    Da du ja Western mit ihr reitest, welches Gebiss schnallst du ein? :denk:
    Westerngebisse sind in meinen Augen meist unnötig scharf und überhaupt nicht aufs Pferd abgestimmt.

    Und wichtig wäre auch: Wie wurde sie denn vorher geritten? Ebenfalls Western?
    Wenn nein, würde das ihre völlige Unsicherheit erklären. Es könnte erklären, warum ihr die ganzen Kommandos völlig fremd und neu sind.

    Ich persönlich (kann ja nur für mich sprechen), würde weder meine, noch die Ausbildung meines Pferdes, in Westerngrundlage gestalten, sondern herkömmlich in einer Reitschule absolvieren mit einem Reitlehrer für mich, und einem Bereiter für mein Pferd.
    Ich glaube „Westerntrainer“ darf sich jeder nennen, der schon mal auf einem Pferd gesessen hat. Glaube dort gibt es keinen speziellen Ausbildungsweg. ?(
    Ein Reitlehrer in einer Reitschule wird dir immer sagen können, auf welche Erfolge und Ausbildungsgrundlagen er zurückgreift, und in welchem Niveau er sich auf Turnieren bewegt… (L,M, S… )

    Wenn du dann später einem ausgebildeten Pferd mal nen Westernsattel raufschmeißt, ist das eine ganz andere Geschichte.

  • Leandra sagt:

    Auch beim Westernreiten gibt ausgebildete Trainer.

  • Diana sagt:

    Er denkt die Stute ist mitder plötzlichen freiheit ( Offenstall vorher Gitterbox einzelhaft) überfordert und das sie mich natürlich testet da sie ja auch plötzlich keinen Druck oder was auch immer mehr hat. Er sieht sich die Stute an und überlegt dann mit mir zusammen ob wir eine Chance haben oder er nimmt sie eventuell zu sich…als Zuchtstute!

    Na super.
    Du triffst gerne übereilte Entscheidungen?
    Was Mc-Flower hier schreibt:

    Oder sie wurde vorher versiert und kompetent geritten. Wenn ich ehrlich bin, spricht alles, was du hier schreibst, für diese Variante. In meiner Glaskugel sehe ich, dass sie vorher gescheit geritten wurde, jetzt deine Unsicherheit spürt und dir systematisch Schritt für Schritt den Schneid abkauft.

    halte ich inzwischen auch für das Wahrscheinlichste.
    Weil ich genau sowas vor drei Jahren auch erlebt habe.
    Totenbraves Pferd, an eine Anfängerin verkauft und nach kurzer Zeit nur noch Probleme.
    Bei dem vorherigen Reiter genauso brav wie vorher, bei der neuen Besitzerin war kein Meter normales Reiten mehr drin.
    Nicht im Gelände und nicht in der Bahn.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ah ok, wußte ich nicht.
    Alle mir bekannten „Western Trainer“ haben keine Ausbildung genossen, sondern sich selbst so ernannt.

  • Leandra sagt:

    Ja leider gibt es viele solcher „Gurus“ … Bei manchen Sachen kann man wirklich nur den Kopf schütteln…

  • cody sagt:

    Sie wurde western ausgebildet der Vorbesitzer war kein anerkanter Trainer er hatte sie aber reining ausgebildet er ist Bereiter!

    Er hatte sie mit einer Western Kadare geritten und zwischendurch mit so einer gedrehten TRense sah aus wie ein Wassertrense aber ganz dünn und gedreht. Ich reite sie mit einer dicken doppel gebrochener WAssertrense die mag sie!

    Wir haben schon einen richtigen Trainer er ist offizieller Richter an den Westernturnieren in der Schweiz. Man kann die Ausbildung Westertrainer C B oder A machen A Trainer hatt es aber in der Schweiz nur eine B eine Handvoll und dazu gehört er also denke ich schon das er das ganze beurteilen kann. Auch hat er jahrelange Erfahrung und ist auch Bereiter und Züchter. LAut ihm ist wurde der Vorbesitzer auch schon gesperrt an Turnieren das sagt für mich eigentlich schon alles den leider wird ja normalerweise erstmals weggeguckt braucht schon viel bis so was passiert!

  • Diana sagt:

    Sie wurde western ausgebildet der Vorbesitzer war kein anerkanter Trainer er hatte sie aber reining ausgebildet er ist Bereiter!

    Ist sie nun doch ausgebildet?

  • Wumba sagt:

    Gut, Du hast also von einem Profireiter (so hab ich das jetzt interpretiert, weil turnierbekannt und verkaufsbekannt) eine siebenjährige voll im Saft stehende und vermutlich gut trainierte Stute gekauft, die jetzt seit Monaten quasi Urlaub hat?

  • maurits sagt:

    mich würde in dem Zusammenhang interessieren welche Ausbildung cody hat, so reiterlicherseits…

  • Hijara sagt:

    Inzwischen kann ich sie irgendwo hinstellen und sie rührt sich nicht von der STelle

    Das dürfte sie dann schon seit ihrer Jugend kennen und keine Kunst. Und das bekommt man auch nicht mehr aus ihrem Kopf so schnell.
    Richtig westerngerittene Pferde dürfen nicht in Anfängerhand sonst sind sie ganz schnell verdorben und das ist verdammt schade um die viele Mühe. Deshalb laufen die auch nie im Schulbetrieb.
    Vermutl. wurde sie wegen ihrer Krankheit verkauft. Und Du hast dich sehr schlecht vorinformiert.
    Sowas rächt sich gewaltig. Da bringt dir auch eine erneute Grundausbildung nichts.
    Eigentlich musst Du mit dem Pferd zum Unterricht gehen und zwar zu ihrem alten Besi!
    Fängst Du wirklich ganz von vorne an wird das anstrengend, mühselig und wirlich teuer.
    Schade ums Pferd. Und der Vorbesi hat sich nichts gedacht sondern deine Blauäugigkeit ausgenutzt.

  • cody sagt:

    Das mit dem nicht anbinden konnte sie aber früher nicht auch die Vorbesitzerin bestand drauf das wir sie immer ganz kurz anbienden da sie sonst zicke, nun ja ich finde es geht besser so!

    Klar haben wir weg erfahrung aber weshalb haben dann auch Profireitern ein Problem sie zu händeln? Oder eben sie können nicht mir Ihr traben das sollte ja dann bei denen kein Problem sein find ich zumindest!

  • Mosquetero sagt:

    Ich denke auch, dass Araber grundsätzlich und dann auch noch relativ junge nicht unbedingt als Anfängerpferde geeignet sind. Ich mag die Rasse, aber weiß auch um deren Temperament, dass man wohl auch mögen und händeln können muss, um mit einem Araber glücklich zu werden.

    Ich verstehe deine Zwickmühle, dass du die Stute einerseits magst und gern behalten möchtest, andererseits aber auch mit Rücksicht auf deine Kinder und deine Reitabstinenz nicht wirklich in der Lage bist, dich durchzubeißen und dabei eventuell einen Sturz zu riskieren. Für irgendwas wirst du dich aber entscheiden müssen.
    Für mich klingt das auch so, dass dir dein Pferd auf der Nase herumtanzt. Wenn sie einen brutalen Reiter und zusätzlich noch Schmerzen hatte, ist Reiten für sie bestimmt nicht so toll. Das macht sie dir auch klipp und klar deutlich. Araber sind meist recht sensibel, sodass hier Fingerspitzengefühl gefragt ist: Du musst konsequent, aber fair sein. Ich würde dem bereits gegebenen Tipp folgen und das Pferd in Beritt geben und zwar zu jemandem, der reiterlich mit deiner Stute umgehen kann, aber eine Ausbildungslinie verfolgt, die du gutheißt. Später sollte er dir dann Unterricht geben.

  • cody sagt:

    übrigens haben wir noch ein zweites pferd mit dem geht es super obwohl es kein anfänger pferd ist!

  • Mosquetero sagt:

    Was ist das denn für ein Pferd? Auch ein Araber?
    Du darfst die Kritik hier auch nicht persönlich nehmen. Schließlich hast du selbst gesagt, dass du ein Anfänger bist und dich der Aufgabe nicht gewachsen fühlst. Da wir dich nicht persönlich kennen, haben wir ja nur die Infos, die du uns gibst.

  • cody sagt:

    Guten Morgen

    Nein nein ich nehme die Kritik nicht persönlich ich hab ja hier um Rat gefragt und nehme Kritik sehr gerne an 🙂
    Also unsere andere Stute ist ein Quarab sie gehört meinem Mann ich reite sie aber auch da er mehr arbeitet als ich sie kommt von einer Privatzucht und hatte eine schöne “ Kindheit“ sie kann dominant werden laut vor Besitzer aber sie ist hier wie ein Engel zumindest bis jetzt:-) sie wurde aLlround gut ausgebildet von den Züchter selber ist absolut GElände und Verkehrsicher.

    Gestern haben wir einen tausch gemacht mein Man hatte meine Stute und ich seine da ich auch dachte das vielleicht er sie besser händeln kann aber im Gegenteil es was schlimmer mein Mann ist sehr fair zu den Pferden aber er setzt sich auch durch!
    Er hatte Probleme sie von der WEide zu holen er meinte sie hätte vielleicht immer noch Angst, sie ist bei Männer generell vorsichtig ?! Es ging das schlussändlich und er band sie an da legte sie sich total ins Halfter bis der Strick riss das hat sie noch nie gemacht…
    Heute morgen als ich sie raus brachte war die WElt dann wieder in Ordnung es wurde geschmusst ich konnte sie normal führen sie war ganz ruhig und entspannt! WEnn sie testet dann doch nicht jeden und alles und strikt eine Woche lang und dann ist wider mein Traum Pferd für ein paar Wochen?!

  • cody sagt:

    Oh Bibo huhuuuu noch eine Schweizerin, soory hab Deine Antwort erst jetzt gesehen wir leben in auf einem Bauernhof Basel Land und Du?

    Lustig das mit den Trainer hat bei Euch in D tatsächlich einen komischen Ruf 😀

  • cody sagt:

    Sorry für die 3 Post ist irgendwie noch früh am Morgen und ich bin noch ein wenig verwirrt. Wegen meiner Ausbildung ich hatte 10 Jahre Englisch Unterricht zuerst so 0815 und dann noch 2 Jahre Dressur dann hatte ich eine Mehrjährige Pause und jetzt seit fast zwei Jahren westernunterricht bei einem Trainer C 2-4 mal pro Woche.

  • bibo sagt:

    Hey Cody

    Ich bin in der Stadt zu Hause und mein Pferd ist eingestellt in einem Pensionsstall im Leimental. 🙂
    Habe allerdings einen Friesen und reite Englisch, bin mit der Westernszene nicht so vertraut.

    Das mit dem Trainer ist wohl wirklich ein reiner Western Ausdruck, ich sage zu meiner Ausbildnerin eigentlich Reitlehrerin oder eben Ausbildnerin. :ja:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Beim Westernreiten sagt man Trainer, und ja, es gibt sehr gute, geprüfte und erfahrene Trainer !
    Genauso wie im Englischreiten gibt es allerdings auch Möchtegerns, da sollte man sich vorher gut informieren.
    Ich habe in beiden Reitweisen beide Fälle kennengelernt, also bitte keine Vorurteile gegenüber „Westerntrainern“ 😉 .

    Araber sind eigentlich sehr gute Westernpferde, weil sie intelligent, wendig und leidtungsbereit sind.
    Allerdings muß man sich schon auf die Sensibilität eines Arabers einstellen und sie entsprechend händeln. Ansonsten sind sie leider schnell sauer und können extrem schwierig werden.
    Suche dir einen wirklich kompetenten Trainer, der sich speziell mit Arabern auskennt. Leider lebst du nicht in Norddeutschland, ich könnte dir einen sehr guten Trainer empfehlen.

    Du brauchst ganz viel Ruhe, Konsequenz und Selbstbewußtsein, um dein Pferd wieder zu einem zuverlässigen Partner zu machen. Wenn das Pferd hin und wieder testet, ist das völlig normal. Es kann vor am Boden liegenden Stangen scheuen, obwohl es das kennt. Dann bist du gefordert, der Stute die Sicherheit zu vermitteln, daß es kein Problem gibt.
    Solche Situationen wirst du noch oft erleben!
    Du mußt dann dran bleiben und dich durchbeißen.
    Dies kann ziemlich lange Dauern, aber wenn es klappt, hast du ein super mitarbeitendes Pferd.

    Wenn dir dies alles zu viel ist, dann solltest du dir überlegen, ob du sich nicht in kompetente Hände verkaufst, an Leute, die mit Arabern Erfahrung haben.

  • cody sagt:

    So der Trainer war jetzt knapp 2 Stunden hier und hat sich mich und Stütchen angesehen 😀

    Er meint Stute ist nicht dominant das komme wenn erst wenn sie ihre Altlasten los ist! Stute hat extreme Angst sie wurde brutal eingeritten er hat sogar Narben gefunden ganz feine an der Felssel und auf der Zunge massive (Danke Leandra für den Tipp mit der Zunge). Auch verkrampfe sie sich beim reiten wenn er nur ein wenig Druck macht! Als er mit Ihr einen Stop machen wollte wurde sie richtig panisch er meinte auch das sie gegen die Wand geritten wurde ud zwar massiv echt das ganze macht mich so sauer und traurig :nix: ich fragte ihn dann ob sie eventuell sediert wurde beim probereiten! Er meinte eher nicht den er kenne ja den Vorbesitzer von den Turnieren und bei dieser Stute reiche es wenn sie lange genug auf Wasserentzug gesetzt werde oder wenn man mal den Kopf über Nacht an die Decke hängt dann laufe sie bestimmt am anderen Tag perfekt dazu noch ein wenig am Morgen in den Boden reiten und schon ist das Anfängerpferd parat!!!! Tzzzzzzzzz sorry aber solche sachen machen mich rasend!!!! Ausserdem wäre sedieren ein zu grosses risiko da es ja beim AKU raus kommen könnte auch wenn es ein paar Tage her ist diese Medikamente die man dann den Pferden gibt sind lange nachweisbar man kann zwar problemlos reiten aber ein erfahrener TA sieht das!!!
    Find es einfach zum kotzen :motz:

    Er meint es würden vielleicht plötzlich situationen auftauchen das sie an früher erinnert dann drehe sie durch und ich kann ihr in dem Moment nicht genug halt geben zurzeit!

    Beim Traben sei das Problem das sie Angst hat das es wieder weh macht obwohl es im Moment nicht weh macht…
    Er wird sie ins Training nehmen und mit ihr einen Re Start machen er wird mich nach c a 3 Wochen dann voll miteinbeziehen! Erst dann können wir sehen ob wir es zusamme schaffen. Wenn nicht meinte er wir werden eine Lösung finden eventuell übernimmt er sie dann.

  • Patrizia sagt:

    Mir fällt gerade wieder ein, warum ich so üüüüüberhaupt kein Western-Fan bin… :cursing:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich auch nicht, und das obwohl ich in einem Westernstall Einsteller bin. :cursing:
    Muss allerdings dazu sagen, dass es sich bei uns um einen Freizeit-Westernstall handelt. (Keine Turniere oder Westernvorführungen. Höchstens mal Reiterspiele zum Jahresfest). Beinahe alle reiten vorbildlich. Nur ein paar wenige greifen zu scharfen Gebissen (und gehen damit auch meist sorgsam um.)

    @Cody: Ich drück dir die Daumen, dass sich (egal wie) es sich für euch zum Guten wendet. Falls du doch noch mal dazu kommen solltest ein Pferd zu kaufen, vielleicht doch lieber noch mal darüber nachdenken, ob Araber die richtige Wahl ist.
    Die haben eben immer ein bisschen mehr Dampf im Kessel. :nix:

    Bei uns im Stall stand auch 25jähriger Araber-Hengst, der auch zu Weilen mal ganz garstig werden konnte. Trotz seines hohen Alters immer noch eine Rakete. Nicht für geschenkt hätte ich den haben wollen. :no:

  • JAusten sagt:

    Mir fällt gerade wieder ein, warum ich so üüüüüberhaupt kein Western-Fan bin… :cursing:

    Da muss man aber auch ehrlicher Weise zugeben, dass nicht die Reitweise (Western) dem Pferd scharfe Gebisse oder irgendwelche rüden Methoden empfielt/ins Maul packt, sondern immer der jeweilige Reiter. Der Reiter reitet/behandelt ein Pferd verkehrt/schlecht etc. pp., nicht die Reitweise und schwarze Schafe gibt es überall.

  • Patrizia sagt:

    Wohl wahr, Jane.
    Aber von tagelangem Wasserentzug, Kopf an Schweif oder sonstwo über Nacht festbinden, vor die Wand dreschen und Pferde stundenlang nächtens abreiten hab ich bei anderen Reitweisen halt noch nicht gehört. :nix:

    Den alten Araberwallach meiner Freundin hätt ich mir übrigens jederzeit schenken lassen. So ein feines, ehrliches Tier! Immer leistungswillig, immer aufmerksam, treu wie Gold, verschmust, ein unermüdlicher Geländegänger bis ins hohe Alter…der war einfach nur toll :love:

  • JAusten sagt:

    Keine Reitweise wird empfehlen, Pferde derartig zu behandeln/misshandeln. Auch hier hat das ein Reiter (oder jedenfalls jemand der sich als Reiter bezeichnet) gemacht. Die Reitlehre nimmt keine Gegenstände in die Hand und prügelt auf ein Pferd ein oder legt schriftlich nieder, sich einem Lebewesen gegenüber so zu verhalten. Ein roher Reiter handelt nie roh, weil seine Reitweise (z.B. FN, Western usw.) es ihm explizit empfiehlt, sondern nur, weil er schlecht reitet, sich nicht anders zu helfen weiß oder einfach ein Riesena****loch ist.

  • cody sagt:

    Ja denke auch nicht das dass am Reitstil liegt..unserer jetzigen Trainer ist ja auch ein westerntrainer und ging in keinster Weise irgendwie rau oder brutal mit meinem Pferd um im Gegenteil er ist ein Horsemanship Profi….

    Er wird mein Pferdchen ohne Gebiss reiten und sie so ausbilden er hat ihr heute plötzlich den Zaum abgenommen und ist ohne nichts geritten… Er meinte er fange vorne mit Ihr an und bei ihm werden alle Pferde am Anfang ohne Gebiss geritten. Er wird mich seperat auf einem seiner Pferde ausbilden am Anfang das ich auch lerne so zu reiten.

    Er geht extrem gegen Rollkuren Nächtelanges unfaires abreiten gegen die Wand reiten usw. im Westernsport vor und wird deshalb im Moment als Richter nicht mehr viel gebucht ist ja klar so einer geht den Turnierreitern natürlich auf den Wecker!!!

    @ Patrizia die Pferde werden mit dem Kopf Richtung Decke angebunden das der Kopf am anderen Tag mehr runter kommt :kotz:

    Ich hoffe echt das ich sie nicht verliere ich hab sie trotz allem schon in dieser kurzen Zeit total lieb gewonnen auch haben wir Momente in denen ich das Gefühl habe das wir zusammen gehören.
    Das Temperament stört mich übrigens nicht ich hab vorher quarter geritten die können grad so gas geben und unsere andere Stute hat auch Temperament aber man kann sie gut händeln. Aber eben wenn das Pferdchen so schiss hat dann ist sie einfach kopflos ;(

  • E.v.A. sagt:

    Ich habe sowas bei einem wirklich sehr hochklassig mitreitenden Westerntrainer erlebt, der übergangsweise an dem Hof, wo wir auch standen einen Stalltrakt gemietet hatte.
    Da wurde nachts Licht angelassen, „damit die Pferde weniger Fell schieben“ ?(
    Über nacht hoch anbinden war da auch üblich. Der Hofbesitzer hat bei seiner letzten Runde dann immer die Pferde los gemacht „ich dachte, ihr hättet das Pferd vergessen“ 😛
    Und der hatte auch Draht“gebisse“ im Sortiment.
    Sobald da einer nicht nach „Schema F“ lief, war das ein Verbrecher und taugte nix. :irre:
    Unnötig zu erwähnen, dass die Pferde bereits mit 1,5Jahren geritten wurden „wenn man die anschaut, sieht man doch, dass die vom Exterieur schon so weit sind“ um erfolgreich in der Futurity vorgestellt zu werden.
    Dass der 8jährige Deckhengst noch reitbar war, wurde der Kundschaft gegenüber fast wie ein Wunder angepriesen :flucht:

    Ich kenne aber wiedrum auch Westernreiter, die klassischer reiten als mancher Dressurler und von denen ich mir gerne eine Scheibe abschneiden würde.

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