Tip gegen Strahlfäule

By corolla | Hufe, Hufrehe, spez. Beschläge etc.

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Ich wollte Euch gerne an einer sehr positiven Erfahrung meinerseits teilhaben lassen:

Meine Stute hatte eine Weile stark mit Strahlfäule zu kämpfen.
In dieser Zeit habe ich die verschiedensten Mittel ausprobiert, um dieser Herr zu werden, ohne bleibenden Erfolg.
Zum Schluss hat der Schmied sogar ein Mal bis ins Leben schneiden müssen, um das faulige wegzubekommen.
Dann hat mir meine TA ein Produkt mitgebracht, von dem ich aufgrund der Zusammensetzung ehrlich gesagt nicht unbedingt erwartet hätte, dass es besser hilft als alles was ich bis dato versucht hatte.
Aber ich wurde eines besseren belehrt :hurra: .
Nach 3 Wochen täglicher Anwendung war die Strahlfäule weg.
Das schöne an diesem Zeug ist, dass der Strahl durch die Behandlung für mein Empfinden nicht ausgetrocknet wird. Vielleicht liegt darin ein Teil des Erfolges. Zugegeben, wenn man den Huf aufnimmt riecht er für feine Nasen halt jetzt immer ein bisschen seltsam, aber das hat Teebaumöl (ein Hauptbestandteil neben Povidon-Jodlösung) so an sich.
Seither tupfe ich 1-2 Mal wöchentlich zur Vorbeugung.
Und seit mittlerweile über 6 Monaten ist der Strahl richtig in Ordnung.
Eine Stallkollegin, deren Pferd seit 8 Jahren massive Probleme mit dem Strahl hat, verwendet es mittlerweile ebenfalls. Der Strahl ihres Wallachs ist auch bombig geworden.
Mein Hufschmied, der normalerweise ein Skeptiker vor dem Herren ist, ist von diesem Resultat so begeistert, dass er es mittlerweile auch im Auto hat und gerne weiterempfiehlt. Langzeiterfahrungen seinerseits kann ich noch keine vermelden, werde dies aber nachholen, sobald er mehr berichten kann.

Also falls jemand ähnlich gelagerte Probleme hat, ich kann ich es nur empfehlen: Hoof Disinfectant von Life Data.

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    bin auch gerade auf der suche nach einem mittelchen

    ich hab bei beiden jungs vorne links strahlfäule X(
    schöner mist…..
    hab schon mehrere mittelchen früher mal probiert aber war nie von einem soooo begeistert

    hat sonst noch jemand tips?

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Bei meinem „alten“ Pferd haben wir Jodogel benutzt und das hat auch super funktionert.
    Nardo hat einmal einen leichten Anflug von Strahlfäule, da gab mir die Hufpflegerin das Keralit Undercover – hat auch gut funktioniert.

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    hmmmm das Jodogel hab ich sogar noch im Schrank *grübel* evtl doch noch mal aufbrauchen :doh:

  • casper109 casper109 sagt:

    Zitat: Etwas Hoof Dressing in einen kleinen Becher geben und mit einer Zahnbürste auf den gesamten Huf (Kronrand, Wand, Sohle und Strahl) auftragen, insbesondere auf Spalten und Risse. Dabei gut einmassieren. Die Zahnbürste ist hier weitaus besser geeignet als ein Pinsel und lässt sich unter fließendem Wasser wieder gut reinigen.

    8o Hast du das auch gemacht oder nur den Strahl eingeschmiert :blinzel:

    Ist ja auch ganz schön teuer, wie ist denn der Verbrauch :blinzel:

  • Patsch Patsch sagt:

    Ich nehme bei Strahlfäule als Mittel der Wahl immer erst mal Wasserstoffperoxid (gibt es für günstig 3prozentig jederzeit in der Apotheke).

    Einfach mit einer Spritze aus der Flasche entnehmen und den Strahl großzügig damit beträufeln. Sollten sich Taschen im Horn gebildet haben, schön da rein spülen. Das Zeug zerfällt an der Luft in Wasser und Sauerstoff (erkennbar an der sofort auftretenden Blasenbildung) und der Sauerstoff hemmt das Wachstum der für die Fäule verantwortlichen Bakterien.

    Hilft schnell und ist günstig.

  • Avatar papilio-niger sagt:

    Wir hatten mal ein amerikanisches Produkt namens Frog Cleaner, ich weiß nimmer genau was drin war. Es wurde einmal wöchentlich angewendet und wirkt zunächst austrocknend, sodass der ganze faulige Matsch verschwindet und der Huf heilen kann. Ich war von der Wirkung überzeugt.

  • Avatar Alanna sagt:

    Ich habe mit unterschiedlichen Mitteln gute Erfolge gehabt. Wichtig ist vorallem auch, dass man tiefere Furchen austamponiert. Ohne das habe ich nie Erfolg gehabt. Und endlich Ruhe habe ich erst, seit die Hufbearbeitung umgestellt worden ist. Vorher waren Rights Vorderhufe ziemlich eng und der Strahl hatte wenig Platz. Nach und nach wurden die weiter, der Strahl bekam mehr Platz und wurde zusehends breiter und die Probleme wurden weniger…

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Ich nehme bei Strahlfäule als Mittel der Wahl immer erst mal Wasserstoffperoxid (gibt es für günstig 3prozentig jederzeit in der Apotheke).

    Einfach mit einer Spritze aus der Flasche entnehmen und den Strahl großzügig damit beträufeln. Sollten sich Taschen im Horn gebildet haben, schön da rein spülen. Das Zeug zerfällt an der Luft in Wasser und Sauerstoff (erkennbar an der sofort auftretenden Blasenbildung) und der Sauerstoff hemmt das Wachstum der für die Fäule verantwortlichen Bakterien.

    Hilft schnell und ist günstig.

    Dem kann ich voll und ganz zustimmen! Hab den Tipp auch hier im Pforg bekommen und damit habe ich die Fäule in den Griff bekommen! Jodogel hat bei mir gar nix gebracht!

  • Helios Helios sagt:

    Ich hab damals meinen ja leider mit ziemlich versauten Hufen bekommen und die Strahlfäule mit Parisol-Spray von Krä….super in den Griff gekriegt. Allerdings haben sich dann ja mit dem Umzug auch die Haltungsbedingungen für ihn geändert. Ich würde auf jeden Fall drauf achten, daß die Pferde nicht stundenlang im Matsch stehen und das ordentlich gemistet ist. Bitte also nicht nur die Fäule bekämpfen, sondern auch deren Ursache.
    Ich bin da von Anfang an pingelig gewesen und das hat sich bezahlt gemacht. Gemistet wird der Stall 1 x am Tag, wobei die Pferde nach dem Frühstück auf den Paddock/Koppel raus „müssen“. Der Stall ist tagsüber nur im Winter zugänglich, wenn es wirklich kalt ist. Unterstellmöglichkeit gibt es auch auf dem Paddock. Da dieser Anfangs auch recht matschig war, haben wir nun aufgefüllt. Jetzt stehen die Pferde so gut wie trocken, den Paddock miste ich, wenn möglich, 2 x am Tag ab.

  • Avatar corolla sagt:

    Wasserstoffperoxid hatte bei uns leider keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. Die seitlichen Strahlfurchen wurden zwar trocken, aber leider auch rissig (weil zu trocken). Und genau diese Risse führten dazu, dass das Problem eher schlimmer als besser wurde. Aber vielleicht sind die Hufe meiner Maus da auch einfach nur empfindlich. Ich fahre jedenfalls gut mit dem Hoof Disinfectant, das jetzt wohl Hoof Dressing heisst.
    Ich fülle bei Bedarf etwas in eine Spritze (ohne Kanüle) und lasse einfach ein bisschen in die Strahlfurchen laufen. Durch die Konsistenz verteilt sich das Zeug recht gut von selbst und verbleibt dann an Ort und Stelle.
    Schweinis Problem mit der Strahlfäule liegt nicht an der Haltung sondern leider an ihrer Hufform. Sie hat sehr enge Hufe, die sich auch durch Bearbeitung nach verschiedenen „Ideologien“ nicht gebessert haben. Zur Zeit haben wir es ganz gut im Griff, und wenn ich beim Hufe auskratzen doch mal merke, dass was modrig wird, dann leistet das Hoof Dressing bei uns gute Arbeit.
    Ja, es ist leider teurer als z.B. Wasserstoffperoxid, von daher wäre das wohl auch das Mittel meiner Wahl, wenn es bei uns funktioniert hätte.

  • Watson Watson sagt:

    Parisol ist super oder Dry Feed, das trocknet auch super aus und bildet einen Film über dem Strahl. Auch das tamponieren der Löcher ist wichtig, das kann man mit den beiden Mitteln super verbinden. Waschen (meiner bekommt alle 2 Tage die Hufe richtig mit Schampoo gewaschen), trocknen lassen, dann einsprühen, wieder trocknen lassen und dann in die Löcher und Furchen ein Wattepad rein (also so ein Mullpad). Damit kommen wir jetzt super hin.

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    danke für die Tips.

    ich habe bisher auch ein Mittel von Terrahipp verwendet und austamponiert aber tu seit 3 wochen rum und man sieht keine besserung

    werde mal das wasserstoffpheroxid ausprobieren

    hoffe nicht, dass der huf dann zu trocken wird, aber da die jungs tag täglich draußen auf der koppel sind, dürfte die feuchte wiese das wieder ausgleichen

  • Patsch Patsch sagt:

    Wasserstoffperoxid trocknet den Huf nicht aus wenn man es nur alle zwei Tage anwendet. Nur bei sehr starkem Befall kann man das die ersten zwei Tage täglich machen, danach reicht alle zwei Tage.
    Die Furchen tamponieren ist auch gut.

    Am besten erst Huf auswaschen dann Wasserstoffperoxid gut in alle Furchen und besonders Taschen geben. Nicht erschrecken, das schäumt wie gesagt sehr, das muss so sein! Dann saubere Watte oder was auch immer schön in die Furchen und Taschen stopfen und gut. Pferd nach Möglichkeit trocken stehen lassen etc pp.
    Das ganze musst du meistens max 4 bis 5 mal wiederholen dann siehst du eine deutliche Verbesserung.
    Wenn das Pferd dann die Chance hat trocken zu stehen und der Hufschmied einmal alle tiefen Furchen und Taschen wegschneidet solltest du danach lange Ruhe haben.

    Ich greife zum Wasserstoffperoxid sowie ich die ersten Anzeichen für eine beginnende Strahlfäule bemerke. Mein Pferd bildet jeweils 6 Wochen nach dem Schmied einen doppelten Strahl, der dann natürlich dazu neigt Taschen zu bilden. Da gebe ich dann einmal mein Zaubermittelchen drauf und gut.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Genau so schaut’s aus, Patsch. :ja:

  • Avatar metunja sagt:

    Ich habe als meine Strahlfäule hatte die Zahcreme von Ajona draufgeschmiert und tamponiert. Hat sehr gut geholfen, die Zahnpasta trocknet und wirkt desinfizierend.

  • Malle Malle sagt:

    Also meine hatte Anfangs auch nur hinten rechts Fäule, hab dann laut Hufschmied Hufteer mit Spiritus genommen. Macht dass bloos nicht. Wurde bei mir nur noch schlimmer. Hatte den Tierarzt da und der hatte mir dann Jodoformether verschrieben. Wird in der Apotheke frisch hergestellt. 250 ml für 35 €. Ist zwar teuer. Hat aber super geholfen. Profikaktisch spüle ich einmal die Woche die Hufe nach dem reinigen mit verdünntem Wassserstoffperloxid aus. Und siehe da, keine Probleme mehr. Wichtig ist allerdings auch dass der Schmied, dann alle 8 Wochen kommt und den Huf ausschneidet. Und benutze für den Huf ein seperaten Hufkratzer, da Du sonst die Bakterien auf die anderen Hufe überträgst. So wars bei mir jedenfalls.

  • Avatar Julanka sagt:

    Pedoclean und danach Hoof thrush Remedy. Das hat bis jetzt immer funktioniert. Stinkt nicht, färbt nicht und man muss auch nicht tamponieren.

  • Avatar Gotterfunke sagt:

    Profikaktisch

    😀 *sorry*

  • Malle Malle sagt:

    Ups! :doh:

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    Mein Hufschmied hat nun auch Hufteer und Spiritus verschrieben, das soll ich mischen. Wo bekomme ich es denn her? Er sagte bloß kein Holzteer.

  • niphiem niphiem sagt:

    Hufteer gibt es meistens im Reitsportgeschäft oder Landhandel, Spiritus gibt’s im Einzelhandel bei den Reinigungsmitteln oder Grillanzündern.
    Von dieser Mischung habe ich noch nie gehört, du kannst ja mal berichten, wie sich das mischen lässt und ob es was bringt.

  • Moon Moon sagt:

    Ich hab bei dem ganzen mit einem Borax-Bad gute Erfahrungen gemacht. Jeder Huf einmal 20 min. gebadet und die Fäule war passé! 🙂

  • Avatar tadei sagt:

    Mein Hufschmied hat nun auch Hufteer und Spiritus verschrieben, das soll ich mischen. Wo bekomme ich es denn her? Er sagte bloß kein Holzteer.

    Oh wei, willst du das wirklich machen? :S Bitte nicht! Es gibt doch genug andere Tipps in den Posts davor.
    Strahlfäule wird durch Bakterien verursacht, und wenn du dann den Hufteer draufmachst, schließt du alle Bakterien ein. Spiritus… naja, ich würd mir das nicht auf die Haut schmieren. Und irgendwo ist der Huf ja auch lebendes Gewebe.

    LG

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    Also seit 4 Jahren habe ich nun das Pferd übernommen und die Strahlfäule ist durch die vorherige Haltung verursacht worden. Seit dem bekämpfen bzw. haben wir es mit verschiedenen Mitteln vom TA versucht und alles hat nichts gebracht, auch Jodoformäther nicht.
    Der Stall wird jeden Tag gemistet, sodass eben Kot und Urin nicht übergestreut sondern entfernt werden. Komplett trocken werde ich sie nie stellen können (wegen Weidegang).
    @ Moon: Hast du die Hufe in Eimer gestellt? Das wird sie leider nicht mitt sich machenlassen, da sie nicht solange still stehen würde.

  • Helios Helios sagt:

    ich denke mal, wenn Du Deinem Pferd dabei nen großen Haufen frisch gemähtes Gras vor die Nase legst, steht es freiwillig im Eimer 😀 Übrigens, hast PN …

  • Malle Malle sagt:

    Wir hatten auch vor 2 Jahren mit Strahlfäule zu kämpfen.
    Mein Hufschmied hatte mir da auch Hufteer mit Spiritus empfolen.
    Wurde bei meiner Stute allerdings nur schlimmer.
    Aber bei den anderen hatts super geholfen.
    Ich habs dann mit Jodoformäther hin bekommen.
    Also einfach mal probieren. Ist halt jedes Pferd und dessen Hufe anders.

  • Avatar Lirio sagt:

    Geheimtipp von meiner Huforthopädin:
    Vanaproc Euterinjektoren – einfach jeden Tag in den Strahl geben, Mullbinde nachstopfen und nach spätestens 2 Wochen ist die Strahlfäule verschwunden.

  • Moon Moon sagt:

    @ Moon: Hast du die Hufe in Eimer gestellt? Das wird sie leider nicht mitt sich machenlassen, da sie nicht solange still stehen würde.

    Ja, in einen Eimer. Stillhalten wollte er auch nicht die ganze Zeit, aber mit Heulage vorne ging das dann einigermaßen. Auf jeden Fall hat es sehr gut geholfen.

  • Avatar Furstenberg sagt:

    In den Krankenschuhen, z.B. von Davis, kann man super einen Huf wässern oder in Borax einweichen und da lässt sich dann auch nichts umkippen und die Sauerei ist viel weniger groß!

  • Avatar Ive sagt:

    Uns wurde vom Hufschmied sowie TA dieses von Absorbine empfohlen und das hilft sofort: http://www.bungart-futtershop.de/index.php?main_page=product_info&cPath=95_97&products_id=56# Was ich früher öfter gemacht hab ist eine -kein Scherz 😀 – Vanish Oxi Action Lauge angesetzt, Spülbürste oder Zahnbürste zur Hand genommen und damit de Füße abgeschrubbt…die werden Blitzeblank. Seitdem ich mit meinem am Meer bin und regelmäßig im Salzwasser unterwegs bin haben wir null Probleme mehr mit Matschfüßen. Daher kann man vielleicht auch mal „selbstgemachtes“ Salzwasser probieren.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Also seit 4 Jahren habe ich nun das Pferd übernommen und die Strahlfäule ist durch die vorherige Haltung verursacht worden.

    Der Stall wird jeden Tag gemistet, sodass eben Kot und Urin nicht übergestreut sondern entfernt werden. Komplett trocken werde ich sie nie stellen können (wegen Weidegang).

    Wenn die Haltungsbedingungen sich verbessert haben müßte sich die Hufqualität in 4 Jahren ebenfalls längst verbessert haben.

    Feuchtigkeit ist für Hufe kein Problem, im Gegenteil. Ein Problem sind nicht ordentlich abgesammelte Paddocks und Weiden.

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    So, nachdem ich es noch mal mit einem Strahlspray aus dem Reitsportgeschäft probiert habe und es bislang keinen Erfolg zeigte behandle ich nun seit 4 Wochen alle 2 Tage mit Hufteer und Spiritus. Vorgestern war der Hufschmied da und siehe da er sieht bereits Erfolge. Die Behandlung wird weiter fortgesetzt und ich hoffe, dass wir es endlich mal in den Griff bekommen.

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Ich habe ja auch alles mögliche probiert, aber richtig gut ist „Kevin Bacon’s Hoof Solution“. Damit (und entsprechender Hufbearbeitung) habe ich die extrem tiefe Strahlfäule unsere neuen Voltipferdes innerhalb von 3 Wochen komplett trocken gelegt!
    Bei meinem Pferd, das wenig immer mal wieder Taschen und leicht gammelnde Ecken hat, habe ich das dann auch mal angewendet und war echt baff! Nach bereits einer Anwendung wr alles tiptop!
    Und: Ich bekomme leider keine Provision für meinen Erfahrungsbericht 😉

  • Avatar Ive sagt:

    Hufteer und Spiritus.. Wenn man Hufe zerstören möchte und Entzündungen fördern möchte-meinetwegen. Spiritus ist schon hartes Zeug, tötet dann wirklich alles ab. Ne gesunde „Bakterienflora“ ist nicht möglich. und mit dem Hufteer packt man den Huf schön luftdicht ab. 8|

    Man muss einem Schmied meiner Erfahrung nach auch nicht alles glauben

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ive, was denn für eine „gesunde“ Bakterienflora… auf totem Hornmaterial? :denk:

    Aber bei dem Teer stimme ich dir zu. Ich fette und teere die Hufe generell nicht, aus genau diesem Grund.
    Das was das Horn auflöst sind Fäulnisbakterien.

  • Avatar Ive sagt:

    July, gesunde Bakterienflora hatte ich nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt. Ein gewisser Anteil an Bakterien befindet sich immer im /am Huf durch Mist, Dreck etc. pp der nicht schädlich ist. Das war eher so gemeint, dass du mit dem Spiritus den Huf ja praktisch „wegdesinfizierst“. Ein Huf kommt nunmal ständig mit Bakterien aller Art in Berührung und ist m.M.n nicht dazu da klinisch rein gehalten zu werden. ( Was in keinstem Fall heißen soll, dass man durch tägliches Ausmisten, sauber halten der Wiese etc. Bakterien nicht eindämmen sollte.) Wie ich schon schrieb, das Salzwasser am Meer ist klasse für solche Fälle (und andere Fälle wie Mauke, Grasmilben und Ekzem).

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Wenn man mit extrem scharfen Sachen an den Huf geht, trocknet das Horn so stark aus, dass es rissig wird. In die Risse setzen sich erneut neue Fäulnisbakterien… Teufelskreis!
    Korrekte Hufbearbeitung hilft schon viel, für den Rest gibt es bestimmt besseres als „diveres Hausmittelchen“…!
    Außerdem ist die mittlere Strahlfurch für scharfe Sachen viel zu nah „am Leben“! Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich Reiter mit Spiritus, WC-Reiniger und Co an den Hufen ihres Pferdes werkeln sehe… Wer bitteschön kiptt bei sich selbst denn Danclorix über einen Fußpilz?! Oder gießt Spiritus über die immer wieder kommende Entzündung am Nagelbett? Also desinfizieren würde das Zeugs da ja schliesslich auch…

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    Korrekte Hufbearbeitung erfolgt alle 12 Wochen. Und das nun seit 4 Jahren. In dieser Zeit habe ich 3 verschiedene Tierärzte (der damalige, als sie noch RB war, dann meiner und letztlich mein aktueller) draufschauen lassen und hab die verschiedensten Mittel bekommen bzw. auf deren Anraten verwendet und es hat nichts nachhaltig bzw. annähernd etwas gebracht. Es ist ja auch nicht so, dass wir noch nichts ausprobiert haben. Und vor allem ist meine Stute ja auch keine 5 mehr, sodass alles rasch nachwächst.
    Meine Hufschmiede, einer leider verstorben, hatten beide, nachdem auch Jodoformäther und das Zeug von Parisol nichts brachte zu Teer mit Spiritus geraten. Vermutlich müssen sie schlecht qualifiziert sein, wenn sie soetwas empfehlen. Nun ja, die Hufbearbeitung bekommen sie trotz ihrer scheinbar so schlechten Empfehlungen gut hin. Ich jedenfalls bin mit der Arbeit gut zufrieden und das Horn ist bislang auch nicht rissig.
    Ich werde jedenfalls die Behandlung fortführen, da sie endlich mal anschlägt. In dieser Angelegenheit so wie in vielen anderen werden manche wohl nicht auf einen Nenner kommen, was auch vollkommen ok ist.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Korrekte Hufbearbeitung erfolgt alle 12 Wochen.

    Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber ich finde für die Sommermonate diesen Interval zu lang.
    Ich hab momentan nicht viel Kohle und muss gucken wo ich es lasse, aber im Sommer brauche ich fast monatlich (4-6 Wochen) den Schmied für einen Ausschnitt.
    Sehr viel länger könnte ich gar nicht warten, sonst sind die Trachten zu lang, die Strahle gammlig, die Ränder ausgetreten, die Hufstellung nicht mehr korrekt, da er sich ungleichmässig ablatscht usw…….
    Mein Schmied hat genaue Anweisungen. Lieber weniger und dafür öfter, und auf gar keinen Fall darf er die Sohle anrühren.
    Wenn der Schmied geht sind die Hufe perfekt. Nicht zu kurz und nicht zu lang.
    Und von diesem Ideal versuche ich nicht weit wegzukommen.
    Ich müßte glatt mal gucken wann der Schmied das letzte Mal da war, aber heute fand ich, dass er langsam wiederkommen könnte.

    Vielleicht mal weniger und dafür öfter ausschneiden lassen? 🙂

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Hello, – ich halte es wie July, mein Schmied kommt aktuell alle fünf Wochen!

    @Weltsje: Die Haltungsbedingungen lassen einen strahlfäuleanfälligen Huf leider nicht von allein fäulefrei werden. Mein Pferd hat schon immer Probleme damit, und ich bin phasenweise mehrfach am Tag zum Hufeauskratzen und Misten gekommen, damit bloß nicht zu viele Äppel herumliegen. Ich hab sogar versucht, dauerhaft Hufschuhe anzulegen, damit der Huf clean bleibt. Wenn ein Pferd z.B. enge Hufe hat, dann fällt ein eingetretener Pferdeapfel nicht heraus, sondern steckt fest und hat über den Tag schön Gelegenheit, vor sich hinzumodern… So gut wie keine Probleme haben wir, seit Yayo komplett im Offenstall steht! Er hält sich viel draussen auf, wir haben drainagierten Sandboden, und er hat kaum Äppel-Einstreugemisch in den Hufen. Aber ständig dran muss ich trotzdem sein! 🙂

    Im Grunde hab ich wirklich alles an Mittelchen durch, die hier genannt wurden, Bäder und Wattetamponaden mit Jodoformäther inkl. Als eins meiner teuren Sprays leer wurde gab mir eine Stallkollegin den Tipp, einfaches Blauspray zu verwenden. Da ich an den beiden Tagen nichts anderes zur Hand hatte nutze ich das Blauspray im Sinne von „besser als nichts“ und es hat überraschenderweise den Huf unglaublich gut trockengelegt! Seit dem nutze ich es jeden Tag und bin echt zufrieden. Die Furchen sind größtenteils komplett zugewachsen.

    Bzgl. des Borax: Ich hab im Web gelesen, dass Borax (wurde meist gegen Hufpilz eingesetzt, soweit ich weiss) reprotoxisch wirkt und frucht- und erbgutschädigend wirken soll! 8|

  • Avatar Weltsje sagt:

    Hello, – ich halte es wie July, mein Schmied kommt aktuell alle fünf Wochen!

    @Weltsje: Die Haltungsbedingungen lassen einen strahlfäuleanfälligen Huf leider nicht von allein fäulefrei werden. Mein Pferd hat schon immer Probleme damit, und ich bin phasenweise mehrfach am Tag zum Hufeauskratzen und Misten gekommen, damit bloß nicht zu viele Äppel herumliegen. Ich hab sogar versucht, dauerhaft Hufschuhe anzulegen, damit der Huf clean bleibt. Wenn ein Pferd z.B. enge Hufe hat, dann fällt ein eingetretener Pferdeapfel nicht heraus, sondern steckt fest und hat über den Tag schön Gelegenheit, vor sich hinzumodern… So gut wie keine Probleme haben wir, seit Yayo komplett im Offenstall steht! Er hält sich viel draussen auf, wir haben drainagierten Sandboden, und er hat kaum Äppel-Einstreugemisch in den Hufen. Aber ständig dran muss ich trotzdem sein! 🙂

    Wenn Dein Pferd im Offenstall „so gut wie keine Probleme“ hat, helfen also doch optimierte Haltungsbedingungen. Wenn dann noch der /die Weide groß genug ist und täglich abgesammelt wird, wirst Du auch keine Probleme mit Strahlfäule haben. Unter Haltungsoptimierung verstehe ich nun nicht, die 12 m2, auf denen das Pferd 24 Stunden steht, 8 x täglich auszumisten 😉 .

    Hufschuhe dauerhaft getragen sind natürlich eher kontraproduktiv, weil diese üblicherweise aus Kunststoff besehen und darin der Huf in seinem eigenen Saft schmort.

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Nö, die Hufschuhe haben an sich prima geholfen, nur gehalten haben sie nicht. 😀

    Und wie ich schon sagte, ich muss dauerhaft dranbleiben. So oder so. Gute Haltung hin oder her. Es ist auf jeden Fall nicht korrekt, jedem strahlfäulegeplagten Besitzer implizit unsaubere Haltung zu unterstellen.

  • Avatar JAusten sagt:

    Nein, das ist ja mal totaler Quatsch. Strahlfäule ist auch um so mehr vorhanden, als der Huf enggestellt ist. Enge Füße begünstigen Strahlfäule. Sicherlich muss man dann vermehrt drauf achten, aber mit „Faulheit“ des Besis hat es nicht allein zu tun. Bei uns stehen 6 Pferde unter den gleichen Bedingungen, gemistet wird täglich, Regenwetter = Matschpaddock für alle. Eins davon hat immer mal wieder Strahlfäule, der hat kleine, enge Füße, kleinen Strahl. Ist das einzige Pferd bei uns, die anderen haben gar nichts.

  • GidranX GidranX sagt:

    Da gebe ich Jane mal unumwunden Recht! Das Problem ist der zu enge Hufe – und das ist so gut wie immer die Folge einer doch nicht korrekten Hufbearbeitung.

  • Patsch Patsch sagt:

    12 Wochen zwischen den einzelnen Terminen, selbst wenn der Huf wirklich langsam wächst finde ich auch zu lange.
    Unsere Barhufer sehen spätestens alle 8 Wochen den Schmied egal ob die Hufe zu lang sind oder nicht. Oftmals schaut der Schmied die beiden Barhufer einfach nur an, kontrolliert ob alles korrekt abgelaufen ist oder schnipselt mal minimalst nach und gut. Gut, dass er beim Senior dann wenigstens immer was zu tun hat mit den Eisen 😉 .

    Optimierte Haltung bei Hufproblemen ist auf jeden Fall ein Thema, eine eh schlechte Hornqualität (durch Mängel? oder geerbt?) und eine ungünstige Hufform begünstigen aber auf jeden Fall jegliche Hufprobleme, egal ob Fäule oder auch rissige Hufe.

  • Avatar JAusten sagt:

    12 Wochen = 3 Monate für Barhufpferd? Viel zu lange. Mein Schmied beschlägt alle 6 Wochen neu und auch beim Pferd ohne Eisen würde ich alle 6 Wochen drüber gucken lassen. Egal, ob Zwangshuf oder Normalhuf. Bewegung wird gerne vergessen. Ist aber auch sehr wichtig, genau wie alles andere was schon benannt wurde.

  • Pferdefreundin77 Pferdefreundin77 sagt:

    So, hab gerade noch mal in den Kalender geschaut. Vom vorletzten zum letzten Mal waren es 8 1/2 Wochen. Ansonsten kommen wir damit gut aus. Der Schied selbst hat diesen Intervall angegeben und er ist in der örtlichen Reithalle ebenfalls, sodass er bei meiner Stute immer eben vorbei schaut, wie es aussieht. Da meine Stute wie schon gesagt auch nicht mehr die jüngste ist und demnach der Huf auch nicht mehr so schnell nachwächst wie bei einem jüngeren Pferd reichen in der Regel die 12 Wochen Intervalle. Und selbst dann sind sie noch im Rahmen, zwar so dass sie bearbeitet werden müssen aber eben nicht so, dass es eine Katastrophe darstellt.
    Es ist manchmal schwer, übers Internet die Dinge so zu beschreiben, wie man bzw. ich es meine.
    Nun ja, Morgen Vormittag kommt der Tierarzt, Tiamo hat Vorgestern und gestern bei der Arbeit einen kurzen trockenen Husten gehabt. Das muss nun erst kontrolliert werden. Dann kann der TA auch gleich noch mal auf die Hufe schauen.

  • Avatar JAusten sagt:

    Schade, aber da bleibe ich bei meiner Meinung. 12 Wochen sind zu lang. Ich habe auch ein altes Pferd, seine Füße sind nicht schneller gewachsen als der noch jung war. Bewegung bekommt der alte Bock übrigens immer noch genauso viel als wäre er ein junges Pferd.

  • Helios Helios sagt:

    Hallo, aus gegebenem Anlass muß ich diesen Fred hier nochmal rauskramen.

    Nach dem Umzug in den neuen Stall (von Spänen auf Stroh) waren Heli’s Hufe eigentlich weiter top in Ordnung, bis ich vor einer Woche von heute auf morgen ein riesen Loch im Strahl fand. Strahlfäule 🙁 Hab jetzt mit Wasserstoffperoxid angefangen, zu behandeln. Was meint ihr, wie schnell man da eine Wirkung sehen müsste, wenn es denn bei ihm anschlägt? Ich hab auch schon nach dem hier empfohlenen Kevin Bacon Hoof Solution gelinst, aber erst mal möchte ich noch abwarten, ob das Wasserstoffperoxid was bringt. Oder hat jemand noch einen effektiven Geheimtip, der hier noch nicht genannt wurde?

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Also mein „geheim“Tipp wäre immer das, was du jetzt nimmst. Ist günstig und funktioniert. :ja:

    Du müsstest nach 2-3 Tagen eine Verbesserung feststellen.

  • Helios Helios sagt:

    Honey, danke! Mein Schmied war Ende Januar da und hat beim Ausschneiden rein gar nix gesehen, wir haben extra kontrolliert, wie immer. Vielleicht liegts ja auch am Wetter, der Paddock war nur mal ein paar Tage gefroren, ansonsten bei den Temperaturen Dauerpampe, zwar nicht tief, aber eben stellenweise schnoddrig.

  • Avatar Obsti sagt:

    Wurde hier zwar schon erwaehnt, aber mein Schmied empfiehlt immer Jodoformaether und ich habe da bei verschiedenen Pferden schon beobachten koennen, dass es schnell und langfristig hilft. Das verkauft leider nicht jede Apotheke frei, aber notfalls stellen Tieraerzte da auch gern ein Rezept aus, jedenfalls hier in der Gegend.

  • Helios Helios sagt:

    ist ebenfalls notiert, danke! So sah unser Boden Anfang Oktober aus, also richtig tief matschig ist er jetzt auch nicht… das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/55334/

  • Das Metzchen Das Metzchen sagt:

    Ich schließe mich den Beiden an.
    Was bei meiner verstorbenen Stute auch immer super gewirkt hat (noch vor allem Anderen) war das Jodogel.
    Das habe ich immer mit dem Pinsel so lange in die Ritzen eingepinselt, bis es richtig „Aufgeschäumt“ ist.
    Hat bei meiner Kim am Besten gewirkt :thumbsup:

  • Avatar metunja sagt:

    Was auch gut hilft ist mediz. Zahncreme Avalon oder so ähnlich heißt sie. Ist eine kleine rote Tube im dm-Markt. Desinfiziert, trocknet und hält die betroffenes Stelle länger sauber. Anfänglich wenn möglich mit einem Wattepropfen drauf, damit die Paste besser antrocknen kann.

  • Scupi Scupi sagt:

    Meine hufpflegerin hatte mir das Keralit Underground dagelassen.
    Das ist eine rostbraune Paste und die kann man schön
    in alle Ritzen und Löcher reinspachteln.
    Meiner hatte hinten links einen ganz empfindlichen
    Strahl. Da hatte er mir den Fuß immer wieder weggezogen….
    Vorteil der Paste ist, das sie auch gut drin bleibt. Hat geholfen!
    Ideal auch bei Offenstall oder wie bei uns mit sandpaddock.
    Jetzt ist alles wieder gut!
    Grüße Simone

  • Avatar Aragon sagt:

    Eine Freundin von mir hat vom Schmied den Tipp bekommen, einfache Mundspülung für Menschen zu verwenden und die in eine Sprühflasche zu füllen – super günstig und wohl auch super effektiv, weil es in die kleinsten Ritzen dringt und desinfiziert.

    Bin ein bisschen überrascht, wie viele hier anscheinend damit Probleme haben. Kann ich mir gar nicht erklären. Ich hatte noch nie bei irgendeinem Pferd Strahlfäule, obwohl die auch mal im Matsch stehen und man auch in den Paddockboxen nicht vom Boden essen kann. Da müssen dann doch wohl noch andere Faktoren reinspielen?!

    Ich hab allerdings auch schon ein paarmal von Leuten total entsetzt erzählt bekommen, ihr Pferd hätte Strahlfäule, dabei war´s nur stinknormales etwas gammeliges altes Horn am Strahl, das man halt mal wegschneiden musste.

  • Helios Helios sagt:

    Aragon, ich hab einen Schmied aus meinem Stall drauf schauen lassen, es ist Strahlfäule 🙁 Wir hatten nun über 5 Jahre Ruhe und jetzt das, ich kann es mir auch nicht erklären :no:

  • Scupi Scupi sagt:

    Problem bei uns war im ehem. Stall der Auslauf. Acker + vergammeltes
    Gehäckseltes Holz. Da hat er mir jedes Jahr mit dem gleichen
    Huf Probleme gehabt. Vom ballen bis in den Strahl eine tiefe strahlfurche
    Und das hat ihm auch weh getan. Ansonsten hat er superharte Hufe.
    Bei seinem jetzigen sandpaddock ist es gut abgeheilt bzw. von innen
    her zugewachsen.
    Das mit der mundspülung hört sich gut an. Ich hab noch ne Pulle
    Chlorhexamed da- ich bin allergisch drauf….
    Grüße Simone

  • Avatar Sonna sagt:

    Da müssen dann doch wohl noch andere Faktoren reinspielen?!

    Vermatschte Paddocks oder Wiesen konnten meinem nie etwas anhaben. Bei uns war es dann aber ein 4-Wochen-Aufenhalt im falschen Stall mit schlimm versiffter Box, und die Hufe fingen an zu gammeln. Und das nicht zu knapp! :panik1:

    Das Mitbringsel zum neuen Stall war dann eine üble und hartnäckige Strahlfäule die anfangs kaum in den Griff zu kriegen war. Ausgerechnet an den Hinterhufen wo wir eigentlich NIE Probleme hatten, taten sich plötzlich üble Löcher und Risse auf die mit handelsüblichen Mitteln und auch Wasserstoffperoxid nicht zu bewältigen waren. Hufschmied schnitt die Stellen dann weitestgehend frei und empfahl mir mit in 10%igem Jodoformäther getränkte Tamponaden. Die erste Woche war recht aufwändig, ich musste täglich ran und Hufe auswaschen, trockentupfen, Äther rein,… Dann hab ich endlich die ersten klitzekleinen Erfolge gesehen und musste die Prozedur nur noch alle 2-3 Tage durchführen. Nach weiteren 10 Tagen war der Spuk dann endlich vorbei…

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Ich hab jetzt zwei Jahre gegen die Strahlfäule gekämpft und das Einzige was schlußendlich geholfen hat war die Umstellung in den Aktivstall und endlich den Zwanghuf richtig zu bearbeiten.

  • Helios Helios sagt:

    Kurzer Lagebericht: das Wasserstoffperoxid hat gut angeschlagen :hurra: Und zum Glück haben wir am Stall einen Schmied, der hat Heli am Samstag dann den Strahl ausgeschnitten, meinen hätte ich knapp 100 km einfach für diese kurze Aktion antanzen lassen müssen. Sieht bislang gut aus, kleine Taschen sind noch da, werden aber fester. Die drei anderen Hufe sind völlig ok, da hat er auch nochmal nachgesehen.

    Ist gut zu wissen, jemanden vom Fach vor Ort zu haben, obwohl er weiß, das ich nicht wechseln werde :red: . Hat er auch kein Problem damit, er wollte es nicht mal bezahlt haben, ich hab ihn aber genötigt, wenigstens den „Dankeschönschein“ anzunehmen. So einen kleine, feine Stallgemeinschaft hat schon was, das kannte ich ja vorher als Selbstversorger nicht :tuete:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    :thumbsup:

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