Tierliebe oder Feigheit?

By Hijara | Archiv: Smalltalk

Mir gehts gerade ganz übel. Zur Vorgeschichte. Wir haben vor zwei Jahren ein schmächtiges kleines Katerchen,
dessen Mutter die Familie zu früh verlassen hat, übernommen.
Er ist ohne Menschenkontakt aufgewachsen, hat aber schnell Zutrauen gefunden. Was aber gar nicht geht ist längere Zeit in der Wohnung zu verbringen. Ein richtiger Kater ist er nicht geworden. Man hat immer noch das Gefühl er sei ein Katzenbaby.
Nach dem er versehentlich in der Nachbargarage eingesperrt war bekam er ein dickes Auge das trotz diversen Augentropfen mit schlimmen Nebenwirkungen nicht zu retten war. Nach der OP, direkt schon bei der Abholung beim TA ist das zweite Auge trübe geworden. Auch den Kampf um das 2. Auge haben wir verloren er hat es aber noch drin. Ich weiß dass sobald ich zum TA gehe dieser auf Einschläfern drängt oder auf Auge entfernen mit Wohnungszwang. Doch weiterhin lässt sich das fast blinde Katerchen nicht in der Wohnung halten.
Er jammert nicht, kennt den Garten ganz gut auswendig, auch die Wohnung macht wenig Probleme, aber im Stress wenn er ein Auto oder sonstiges hört und weg will rennt er auch gegen stehende Autos. Wird in der Wohnung was umgestellt oder die Spülmaschine steht offen rennt er auch dagegen. Wir wohnen in einem ganz ruhigen Wohngebiet aber natürlich kommt auch da sporatisch ein Auto. Mit tut das Kerlichen so leid. Mein Mann und die Kids mögen ihn auch nicht einschläfern lassen, aber so kann es auch nicht weiter gehen. Momentan wird die Linse ganz trübe und ich brauche einen TA Termin, aber ich weiß es gibt keine hilfe außer auch dieses Auge entfernen zu lassen…

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  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Du weisst haargenau was Du zu tun hast und Du wirst es auch tun, da bin ich mir ganz sicher :friend:

    Wir haben die Möglichkeit unseren Tieren gegenüber Gnade walten zu lassen, welche unseren Mitmenschen gegenüber oft das komisch geltende Recht verwehrt.

  • Avatar Strick sagt:

    Du weisst haargenau was Du zu tun hast und Du wirst es auch tun, da bin ich mir ganz sicher

    Wir haben die Möglichkeit unseren Tieren gegenüber Gnade walten zu lassen, welche unseren Mitmenschen gegenüber oft das komisch geltende Recht verwehrt.

    Das war auch mein 1. Gedanke :daumen:

    Ich wünsche dir viel Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen :hug:

  • anchy anchy sagt:

    Wie lange ist er denn nun schon blind?
    Natürlich wird er sich neu orientieren müssen, dass er dabei ersteinmal überall vorläuft ist normal. Dauerhaft kann das aber keine Lebensqualität darstellen.
    Unser Nachbar hat auch eine Straßenkatze adoptiert, die dann erblindete. Anfangs war das alles zum verzweifeln, die wollte raus, hatte Panikattacken. Aber mit der Zeit hat sie gelernt mit ihrer Blindheit zu leben und ich glaube, sie führt dort ein gutes Leben.
    Sie ist sehr menschenbezogen und da wo IHR Mensch ist. Fremdes macht ihr zwar noch Angst, aber sie lebt nicht in ANgst und Schrecken.
    Auf mich macht diese Katze einen zufriedenen Eindruck und hat sich mit ihrer Wohnungshaltung und Behinderung arrangiert.

    Viel Glück!
    Anchy

  • Avatar Red Setter sagt:

    wie blöd 🙁 armer kleiner Kerl.

    ich finde, so was kommt immer stark auf’s einzelne Tier an. Es gibt welche, die sich sehr gut mit Behinderungen und daraus resultierenden Veränderungen arrangieren und es gibt, welche, die kommen gar nicht mehr klar – da ist es dann definitv besser sie zu erlösen.

    Du wirst bestimmt die richtige Entscheidung für den Kleinen treffen :hug:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wir haben die Möglichkeit unseren Tieren gegenüber Gnade walten zu lassen, welche unseren Mitmenschen gegenüber oft das komisch geltende Recht verwehrt.

    Das war auch mein 1. Gedanke :daumen:

    Ich wünsche dir viel Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen :hug:

    Zu diesem Thema gabs noch nicht vor allzulanger Zeit eine Reportage im Fernsehen..zu einem aktuellen Fall mit Gerichtsurteil. Erschütternd kann ich Dir sagen, da fasst Du Dir nur noch an den Kopf.
    Habe mir eben nochmal den Podcast reingezogen .
    Der Mensch ist das grausamste Tier, das steht mal eben fest!

    Die Frau und der Anwalt haben übrigens eben ein Buch dazu geschrieben.

  • Avatar Andrea S sagt:

    Du weisst haargenau was Du zu tun hast und Du wirst es auch tun, da bin ich mir ganz sicher
    Wir haben die Möglichkeit unseren Tieren gegenüber Gnade walten zu lassen, welche unseren Mitmenschen gegenüber oft das komisch geltende Recht verwehrt.

    Das war auch mein 1. Gedanke :daumen:
    Ich wünsche dir viel Kraft, die richtige Entscheidung zu treffen :hug:

    Hijara, auch ich wünsche Dir die Kraft und den Mut das Richtige zu tun!
    Du wirst diesem kleinen kater keinen Gefallen tun, ihn in der Wohnung zu halten :no: Und auch draußen wird, nachdem was Du beschreibst, kein gefahrloses Leben für ihn möglich sein.
    Denk immer daran, es ist und bleibt eine Katze. Nimm ihm nicht die Würde, sondern lass ihn gehen, solange dies möglich ist, ohne dass Du Dir Vorwürfe machen musst!
    Er hatte ein paar schöne Jahre bei Euch, die ihm, ohne Euch, vielleicht garnicht möglich gewesen wären. Halte Dir das immer vor Augen und triff eine Entscheidung im Sinne Deine Tieres und niemals für Dich!

    Alles Gute :hug:

  • Avatar Patrizia sagt:

    Die Erblindung selbst scheint mir weniger problematisch als die Tatsache, dass der Kleine wohl zu früh von der Mama weg kam und sich nicht richtig entwickeln konnte. Du schreibst, er ist eher wie ein Katzenbaby, es ist kein richtiger Kater aus ihm geworden. Zusätzlich zur Erblindung wird das evtl. mehr Probleme bringen. Wenn er schon (noch) sehend in Panik gegen Autos rennt, wird das vermutlich nicht viel besser werden.

    Andererseits kannte ich einen Kater, der mit seiner Erblindung hervorragend zurechtkam. Der war allerdings ein selbstbewusstes, sehr erwachsenes Tier. Man darf nicht vergessen, dass die Augen als der Katze schlechtestes und schwächstes Sinnesorgan gelten.

    Wäre ich in Deiner Position, würde ich vermutlich versuchen, ihm eine Chance geben und gucken, ob es geht. Falls nicht… tust Du ihm vermutlich einen Gefallen, ihn nicht am Leben zu lassen. :nix:

  • gitana gitana sagt:

    Man darf nicht vergessen, dass die Augen als der Katze schlechtestes und schwächstes Sinnesorgan gelten.

    Echt jetzt? 8|

    Daß Hunde schlecht sehen und mehr nach Nase und Ohren gehen, wußte ich, aber Katzen gelten doch als „Augentiere“, die ganz besonders gut sehen :denk:

  • Avatar Patrizia sagt:

    Scheinbar hören und riechen und tasten sie noch besser. :nix:

    (ob’s stimmt weiss ich auch nicht, man müsste eine Katze fragen. Hab das mal in einem Bericht gesehen, glaub ich.. :denk: )

  • wurm wurm sagt:

    Hijara, erst mal :hug: könntet ihr nicht den Garten einzäunen? Haben wir auch schon gemacht, ist nicht gerade billig…aber dann könnte er wenigstens begrenzt raus. Ansonsten ist es sicher schwierig ,so einen Kater dauerhaft im Haus zu halten. Er ist es ja gewöhnt raus zu kommen…

  • Avatar dat ninalein sagt:

    das meiste, was sie im dunkeln *sehen* geht über die tasthaare… nix über augen

    lg nina

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Eine Stallkameradin hatte ein ähnliches Problem.

    Sie haben dann den Kater trotzdem nach draussen gelassen. Nach ein paar Tagen blieb er dann freiwillig nur noch im Garten, der allerdings mit einer hohen Mauer umzäunt ist.

    Der Kater muss sich aber ganz schnell trotz der Erblindung zurecht gefunden haben. Es war wohl bekannt, dass er irgendwann blind werden würde, aber das ging dann plötzlich innerhalb von 2 Wochen und die Besitzer haben das am Verhalten des Katers nicht bemerkt! Er sprang halt nur nicht mehr auf seinem Schrank. Daher dachte man, er hätte irgendwelche andere Probleme. Erst bei dieser Untersuchung stellte sich heraus, dass der Kater nun ganz blind ist!

    Ich würde das vom Verhalten des Katers abhängig machen: Sollte der Kater sich schnell an das Blindsein gewöhnen und seinen Tagesablauf darauf einstellen (d.h. entweder nicht mehr raus oder nur im Garten bleiben), würde ich ihm noch eine Chance geben.

    Gruß

    Christine

  • Avatar Hijara sagt:

    Eigentlich weiß ich wirklich was zu tun ist, aber es ist verdammt schwierig dabei kein schlechtes Gewissen zu haben.
    Eigentlich denkt man er muss noch etwas sehen. Wenn ich mit der Futterschale aus dem Haus laufe läuft er hinterher und weiß anscheinend dass ich draußen füttern will. Seine Mitkatze (chron. Katzenschnupfen 🙁 sitzt derweil in der Küche in der Annahme dass dort gefüttert wird, wie immer halt.
    Er kennt unser Auto, unsere Schritte, unsere Stimmen. Er schläft weiterhin auf dem Sofa oder schleicht sich ins Bett. Er kennt alle Ausgänge und als wir den Balkon dicht gemacht haben hat er trotzdem versucht sich über die Bretter in die Tiefe zu stürzen, Hauptsache raus. Einsperren ist echt total unmöglich. Ich habs nach der OP 4 Wo. lang versucht. Wir waren am Schluß fix und fertig vom katzengejammer, das glaubt keiner. Auch Garten dichtmachen geht rein geländemäßig schon nicht und dann haben wir ja noch 2 Katzen, dann sperren wir die aus.
    Er schmust wie gehabt mit seiner Mitkatze und spielt ein wenig mit seinem Katerfreund.
    Der TA hat auch gemeint, wenn der nichts mehr sieht bleibt er freiwillig im haus oder innerhalb des Gartens. Dem ist aber leider nicht so. Und das ist das größte Problem und natürlich jagt er auch keinen Blättern mehr nach und liegt nicht mehr in seiner Lieblingsröhre und schaut raus. Wenn er reinliegt dann eher in Richtung Zimmer. Ist schon schrecklich und schwierig, und ich bin feige. Hatte schon einen TA-Termin und habe abgesagt wegen angeblichem Autoproblem in Wirlichkeit ist mein Auto problemlos gefahren 🙁
    Ach ja, dass er wie ein Baby wirkt macht es noch schwieriger. Wer will schon so einen gutmütigen, lieben kleinen Kerl einschläfern lassen… ;(

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Also, ich habe eine blinde Katze!! Die ist inzwischen neun Jahre alt und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Allerdings hat sie „nur“ grauen Star und kann somit noch Hell und Dunkel wahrnehmen. Und sie ist offensichtlich schon kurz nach der Geburt erblindet, wir haben sie mit wenigen Monaten gefunden und da hatte sie das schon. Aber das, was du beschreibst, also dass er gegen die Waschmaschine läuft, wenn die Klappe offen steht, kenne ich auch. Sehr beliebt ist auch, gegen ein Paar Schuhe zu laufen, wenn das plötzlich irgendwo rumsteht. 😀

    Und die geht raus, in den letzten Sommern ist sie sogar mehr draussen als drinnen gewesen.
    Mir ist klar, dass ihr Leben „gefährdeter“ ist als das einer sehenden Katze, aber es kam für mich nie (na gut, im ersten halben Jahr habe ich mich das noch nicht getraut) in Frage, ihr deswegen den Freigang zu verwehren. Die ersten Monate und Jahre habe ich auch so manche unruhige Nacht gehabt, wenn sie partout draussen bleiben wollte…
    Aber ich sag’s euch, als die Miez ihre erste Maus angeschleppt hat, habe ich echt geheult!!

    So, aber so sicher wie ich bin, dass meine Miez prima damit zurechtkommt, so sicher bin ich auch, dass man das nicht für jede Katze annehmen kann. Wenn beide Augen ganz rausgenommen werden, ist das eine ganz andere Nummer, glaube ich! Wobei das Sehen tatsächlich bei weitem nicht der stärkste Sinn bei Katzen ist, wie es oben schon gesagt wurde.
    von daher sehe ich das geringe Alter des Katers und das recht frühe Erblinden schon fast als positiv an (nicht falsch verstehen!).

    Eine Option wäre natürlich noch, in das verbliebene Auge eine neue Linse einsetzen zu lassen, das ist inzwischen nur noch ein kleiner Eingriff mit wohl sehr guter Prognose. Wir hatten das damals auch überlegt, aber unsere Miez hatte sich einfach schon zu gut damit arrangiert, da wurde dann letzten Endes abgeraten. Das geht aber natürlich nur, wenn der Augapfel nicht verletzt ist bzw. sukkzessive degneriert. Und wenn das wirklich nur ein Eintrüben der Linse wäre bei eurem Kater, würde wohl kaum überlegt, das Auge rauszunehmen.

    Wenn es wirklich auf null Sehsinn hinausläuft, weiß ich auch nicht, was ich machen würde geschweige denn, wozu ich raten würde…. was sagt denn der Tierarzt bzw. habt ihr schon mal einen zweiten befragt?? Oder ruf doch mal in der TiHo Hannover oder einer anderen großen Klinik an, da haben die sicher Erfahrungswerte, was das völlige Herausnehmen der Augen betrifft und vielleicht auch Geschichten, wie es den Tieren danach ergangen ist.

    Gruß, Janine (die grad mal nach Fotos sucht, wo man das mit den Augen sieht).

  • Avatar Hijara sagt:

    Ich war bei zwei Tierärzten. Die finden beide dass blinde Katzen zuwenig Lebensqualität haben, wobei der erste eingeräumt hat dass er auch zwei Katzen kennt die mit riesigen Augäpfeln draußen rumrennen.
    Aussehen tut der erhaltene Augapfel sehr groß, der Druck ist massiv erhöht und nun seit ein paar Tagen wird die Linse trübe.
    Eine behandelnde OP kommt bei Katzen nicht in Frage laut bd. Tierärzte. Dafür müsste der Gang worüber das Kammerwasser abläuft geweitet werden und das wird bei katzen nicht gemacht.
    Seither dachte ich auch er sieht noch hell und dunkel aber ob das noch geht mit der trüben Linse?
    Eine Maus hat er auch sehend nie gefangen 😉
    Ich mach auch ein Foto!

  • Avatar Corradee sagt:

    So wie du den Kater beschreibst, Hijara, würde ICH es nicht übers Herz bringen ihn einschläfern zu lassen!!!
    Du sagst ja selbst, dass auch dein Gewissen zu zwicken beginnt, wenn du in diese Richtung denkst, agierst.
    Vielleicht hat das ja seinen guten Grund! Laß‘ ihn (erst mal) am Leben, er scheint das ja zu wollen :hug:
    Alles Liebe und guten „Verlauf“,
    Jill

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    hmpf, die meisten habe ich tatsächlich noch mit ner analogen Kamera aufgenommen…. da sieht man es, aber nicht sooo toll. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45411/ und hier sieht man, dass sie sich durchaus wohl und sicher fühlt…. 😀 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45410/ Mann, was hatte ich anfangs Schiss mit der offenen Treppe!!! ganz am Anfang habe ich Polster auf die darunterliegende Fläche gelegt… Ach ja, einen Nachteil hatte das ganze für mich…. Die Miez lebt jetzt bei meinen Eltern, weil ich sie nicht entwurzeln wollte, als ich vor einigen Jahren endgültig ausgezogen bin. Ich glaube, woanders hätte sie sich lange Zeit seeehr unsicher gefühlt.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Ja, mach mal Fotos!
    Können die Ärzte denn beurteilen, wie viel er jetzt überhaupt noch sieht??

    Und wie wirkt er denn im Moment so, jetzt, wo es mit dem Auge schlechter wird? Findet er sich noch so zurecht wie vorher oder wirkt er speziell draussen eher ängstlich? Phasenweise hatte meine das, dass sie immer seeehr geduckt draussen rumgeschlichen ist, dann wusste ich, dass wohl im Vorfeld eine Störung gewesen sein muss, streunender Hund oder andere Katze oder so…

    Hach ja, einer der schönsten Anblicke, den ich bieten könnte, wenn ich denn ein Foto davon hätte, ist, wie sie im Winter im Futterhaus für die Vögel sitzt und lauert, die dicke Nudel. :love: Da quillt das Fell zu allen Seiten raus und es ist kein Platz mehr für irgendwas, aber sie ist immer noch überzeugt, dass noch ein Vogel vorbeikommen könnte…

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Aussehen tut der erhaltene Augapfel sehr groß, der Druck ist massiv erhöht

    DAS ist EXTREM schmerzhaft!!! Also entweder OP und versuchen, ob er blind zurecht kommt (viele Katzen können das in gewohnter Umgebung sehr gut), oder erlösen.

    Daß er auf dem Auge noch etwas sieht, ist bei einem über längere Zeit erhöhten Augen-Innendruck sehr unwahrscheinlich, weil dadurch die Netzthaut kaputt geht.

    Ist die Ursache dieser Problematik in seinem Fall bekannt?

    Hijara, kommst Du nicht irgendwie aus dem norddeutschen Raum? Ich weiß einen sehr guten Augen-Spezialisten in Hamburg…

  • Avatar Saro sagt:

    DAS ist EXTREM schmerzhaft!!!

    Unterschreib, beim Menschen gibt es wenig Notfälle in der Augenheilkunde die ein aus dem Bettholen des Spezialsitens rechtfertigt, ein akutes Glaukom (Ueberdruck) gehört dazu.
    Anders seiht es allerdings bei chronischen Galukoms aus, erhöht sich der Druck langsam sind die Schemrzen unter Umständen nicht vorhanden…

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Das ist wahr, wenn der Augapfel so vergrößert ist und da so ein Druck herrscht, ist das kein Zustand, den Teil hatte ich vorher überlesen….
    Aber wenn Mumpitz sagt, dass die Netzhaut vermutlich eh schon beschädigt ist, wäre die Veränderung für den Kater ja garnicht so groß?
    Ich würde ja vermutlich dazu tendieren, die OP machen zu lassen und dann zu sehen, wie er damit zurechtkommt, kann aber auch verstehen, wenn Leute es als unverantwortlich ansehen, dem Tier eine OP zuzumuten, woraufhin es dann letztendlich doch erlöst wird.
    Und ihn nach überstandener Operation doch noch einzuschläfern, wird vermutlich ein noch schwererer Schritt….

    Ach mann, das ist echt eine schwierige Entscheidung, ich muss seit gestern die ganze Zeit an euch denken.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich begreife einfach nicht, warum man Tieren das verwehrt, was geltendes Recht Menschen verbietet. In Würde und Stolz gehen zu dürfen.

    Ich würde mir ein Leben lang Vorwürfe machen, ein Tier zu retten, es zu unwürdigen Lebensumständen zu zwingen um es dann Monate später doch über den Regenbogen schicken zu müssen.
    Was sagt ihr Euch dann als Trost dazu…dass es wenigstens noch ein paar schöne Monate, evtl. Jahre gehabt hat?

    Das ist purer Hohn!

    Und spätestens wenn eine Katze panisch und kopflos vor Schiss gegen Gegenstände rennt.
    Ich möchte nicht wissen was da in einer Kätzchenseele abgeht.

    Das hat nix mehr mit Tierliebe zu tun.
    Und auch Kinder müssen lernen, dass ein artgerechtes und würdiges Tierleben vor die eigenen Bedürfnisse kommt.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    So, und wer bestimmt, was „unwürdige Lebensumstände“ sind??
    Ich müsste den Kater zumindest mal in seiner gewohnten Umgebung sehen, um mir das Urteil zu erlauben, ob das unwürdig ist.

    Und ich würde bestimmt nicht dazu raten, eine Katze am Leben zu halten, der man alle vier Beine abnehmen muss oder ähnliches. Aber eine Einschränkung, mit der das Tier sich gut arrangieren und sogar ein angenehmes Leben führen kann…..

    Dabei bin ich immer noch der Meinung, dass es in diesem Fall sein KANN, dass Einschläfern für das Tier „besser“ wäre, aber auf die Ferne, ohne das Tier gesehen zu haben, rate ich bestimmt nicht dazu!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Das Leben einer blinden, panikerfüllten Katze, die eingesperrt werden muss, obwohl sie Freigänger ist ist nicht artgerecht, genausowenig wie das am Leben erhalten eines so sauberen Tieres wie das eine Katze ist, die zum Beispiel nach einem Unfall ihre Exkremente nicht mehr halten kann.
    Ich nenne das unwürdig, den Stolz nehmen.

    Genauso wie lahmende Pferde die à tout prix in einer Herde ihr Gnadenbrot geniessen müssen.

    Der Fälle gibt es hunderte. Und die Besitzer bescheissen sich selber.

    Meine Hochachtung gehört den Besitzern, die einem Leiden ein Ende bereiten und sich dadurch lieber selber Leiden zufügen.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    So, und der einzige Aspekt, der bis jetzt den Tatsachen entspricht, ist das Wörtchen blind!
    Panikerfüllt ist für mich eine phantasievolle Interpretation, bis ich das nicht selbst anders gesehen habe und die Tatsache, dass der Kater sich nicht auf Dauer drinnen halten lässt, wurde von der TE schon beschrieben, das steht also außer Diskussion, also selbst mit OP würde er weiterhin die Möglichkeit bekommen, rauszudürfen. (Wenn das nicht der Fall sein sollte, wäre ich zu 100% auch für’s Einschläfern).

    Bei den anderen von dir geschilderten Fällen würde ich es genauso wie du sehen…..

  • Avatar JAusten sagt:

    So, und wer bestimmt, was „unwürdige Lebensumstände“ sind??
    Ich müsste den Kater zumindest mal in seiner gewohnten Umgebung sehen, um mir das Urteil zu erlauben, ob das unwürdig ist.

    Und ich würde bestimmt nicht dazu raten, eine Katze am Leben zu halten, der man alle vier Beine abnehmen muss oder ähnliches. Aber eine Einschränkung, mit der das Tier sich gut arrangieren und sogar ein angenehmes Leben führen kann…..

    Dabei bin ich immer noch der Meinung, dass es in diesem Fall sein KANN, dass Einschläfern für das Tier „besser“ wäre, aber auf die Ferne, ohne das Tier gesehen zu haben, rate ich bestimmt nicht dazu!

    Ich bespreche mich mit meinem TA und dann wird entschieden, was „würdig“/“unwürdig“ wäre und eine Entscheidung getroffen.

    Der Verlust des Augenlichts ist m.E. keine Einschränkung, sondern eine starke Behinderung. Auch diesbezüglich kann dann die Frage gestellt werden, was bedeutet „gut arrangieren/angenehmes Leben führen“???

    Des weiteren muss man sich auch die Frage stellen dürfen, ob nun wirklich jedes Leben „gerettet“, um welchen Preis auch immer, „erhalten“ werden muss.

    Ich würde das Tier in Absprache mit meinem TA einschläfern lassen.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    natürlich darf man genausowenig annehmen, dass das noch ein angenehmes Leben ist, wie man gleich davon ausgehen kann, dass es unwürdig ist, da hast du recht…. aber man muss das eben auch erstmal abwägen und nicht gleich postulieren, dass es unverantwortlich ist, wie es in den ersten Antworten zum Ausdruck kam. Und hier im Thread sieht man ja, dass die meisten noch glauben, dass das Sehen der absolut wichtigste Sinn der Katze ist, was nicht stimmt, und dann ist es doch noch schwieriger, was zu raten. Entschuldigt, wenn ich mich hier einigermaßen echauffiere, aber ich sehe einfach meine eigene Katze, die ihr Leben in vollen Zügen genießt. Und ich würde wirklich ausrasten, wenn mir da jemand (aus der Ferne) sagt, die müsste ich einschläfern, weil sie nix mehr sieht und das nicht mehr lebenswert ist: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45439/ Ansonsten gehöre ich sicher nicht zu der Fraktion, die alles retten will, was noch atmet, auch wenn das grad so wirken mag.

  • casper109 casper109 sagt:

    Ich begreife einfach nicht, warum man Tieren das verwehrt, was geltendes Recht Menschen verbietet. In Würde und Stolz gehen zu dürfen.

    Ich würde mir ein Leben lang Vorwürfe machen, ein Tier zu retten, es zu unwürdigen Lebensumständen zu zwingen um es dann Monate später doch über den Regenbogen schicken zu müssen.
    Was sagt ihr Euch dann als Trost dazu…dass es wenigstens noch ein paar schöne Monate, evtl. Jahre gehabt hat?

    Das ist purer Hohn!

    MerlinCH nun übertreib mal nicht, man würde auch nicht jeden Blinden Menschen einschläfern wenn man könnte, SORRY.

    Meine Katze war am Ende auch blind und ist damit sehr gut zurecht gekommen, ich hätte sie deswegen niemals nicht einschläfern lassen, außer es wären gute Gründe dafür da gewesen.

    AUCH ICH BIN nicht für alles muss gerettet werden ! ! Aber auch nicht alles muss gleich eingeschläfert werden.

    Wenn so ein Tier damit klarkommt, warum soll ich dann ein ansonsten gesundes Tier „erlösen“. Tiere haben andere Sinnesorgane die Ihnen wie ja auch hier schon geschrieben auch ohne sehen helfen sich zurechtzufinden. Wenn man bereit ist auf die Behinderung Rücksicht zu nehmen und der Kater ein schönes Leben hat, dann soll er das doch bitte haben :nix:

    Ganau aus dem Grund das der Mensch schnell ein Urteil fällt, ist es für uns keine Option über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden, wobei ich es bei so manchem Menschen in meinem Leben, mit Sicherheit auch schön gefunden hätte wenn er sich nicht in den Tod hätte quälen müssen ;(

    Aber dieser Kater quält sich ja nicht, er traut sich was und hat ne Menge Lebensmut, klingt für mich bei der Beschreibung so.
    Ich denke wenn das nicht mehr so wäre wird Hijara die richtige Entscheidung treffen :hug:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    kommt Leute, jetzt fühlt sich hier jeder auf den Schlips getrampelt, der zu Hause eine blinde Katze hat.

    Sowas entscheidet man zuhause mit sich selber, mit den Umständen, mit dem Zustand der Katze, mit dem Charakter der Katze und vor allem mit dem Tierarzt seines Vertrauens.
    Und wichtigste Frage an einen TA seines Vertrauens „was würden sie selber tun, wenn es Ihr Tier wäre“

    MerlinCH nun übertreib mal nicht, man würde auch nicht jeden Blinden Menschen einschläfern wenn man könnte, SORRY.

    Und wieso übertreibe ich, wenn ich eine Frage beantworte, die hier ganz klar gestellt wurde.
    Tierliebe oder Feigheit ???

    … ich hätte sie deswegen niemals nicht einschläfern lassen, außer es wären gute Gründe dafür da gewesen.

    eben!

    Aber dieser Kater quält sich ja nicht, er traut sich was und hat ne Menge Lebensmut, klingt für mich bei der Beschreibung so.

    Noch 3 Beiträge und wir erleben eine Pforg-Wunderheilung.
    Der Eingangstext liest sich für mich aber nicht gerade so 😀

    Ich denke wenn das nicht mehr so wäre wird Hijara die richtige Entscheidung treffen :hug:

    ..und aus dem Grund, weil alles so klar ist, musste sie hier nachfragen :kowa:

  • casper109 casper109 sagt:

    Zitat Aber dieser Kater quält sich ja nicht, er traut sich was und hat ne Menge Lebensmut, klingt für mich bei der Beschreibung so.

    Noch 3 Beiträge und wir erleben eine Pforg-Wunderheilung.
    Der Eingangstext liest sich für mich aber nicht gerade so

    Nein mit Sicherheit nicht, aber vielleicht sollte man auch bedenken, das sich jedes Lebewesen erst mal an neue Umstände gewöhnen muss um damit klarzukommen.
    Einfach nur eine Chance geben.
    Wie man hier aus Beiträgen ja nun auch lesen kann, kommen so einige Katzen damit sehr gut klar.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Aber dann versteh ich es wieder mal nicht: Wenn du doch überzeugt bist, dass man sowas zuhause abklärt, warum gibst du dann wieder einen Rat aus der Hüfte, statt zu schreiben: „da kann ich nix zu sagen, klärt das zuhause/mit dem TA!“??!!!

    Und genau die Erfahrungswerte von Leuten mit blinden Katzen zuhause, die kann Hijara nämlich hier finden und die können bei der Entscheidungsfindung helfen.
    Und wenn wir Glück haben, meldet sich noch einer, der seine Katze tatsächlich eingeschläfert hat, weil sie blind wurde, damit das hier ausgeglichen ist.
    …. und dann ist es immer noch eine Einzelfallentscheidung, pauschal kann man da nichts raten.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wie man hier aus Beiträgen ja nun auch lesen kann, kommen so einige Katzen damit sehr gut klar.

    Heisst also „klarkommen“ soviel wie Lebensqualität haben…artgerechtes Katzenleben führen ?

  • Avatar Diana sagt:

    Und ich würde wirklich ausrasten, wenn mir da jemand (aus der Ferne) sagt, die müsste ich einschläfern, weil sie nix mehr sieht und das nicht mehr lebenswert ist:

    Allerdings hat sie „nur“ grauen Star und kann somit noch Hell und Dunkel wahrnehmen.

    Und sie ist offensichtlich schon kurz nach der Geburt erblindet, wir haben sie mit wenigen Monaten gefunden und da hatte sie das schon.

    Du liest auch nur, was Du möchtest, oder?
    Wie kannst Du Deine Katze denn mit dem Kater von Hijara vergleichen?
    Der bekäme jetzt sein zweites Auge entfernt.
    Da ist dann gar nichts mehr mit „etwas wahrnehmen“.
    Der wäre dann von jetzt auf gleich vollblind.
    Und hätte noch OP-Schmerzen.
    Also, ich wüsste genau, dass ich ihn nicht ein zweites Mal operieren lassen würde.
    Sowas wollte ich keinem Tier zumuten – nach einer OP ohne Augen aufzuwachen und dann mal zu gucken, wie es klarkommt.

    Mal ganz davon abgesehen, was ich fühlen würde, wenn er dann auf einmal verschwunden wäre und ich könnte ihn nicht wiederfinden.
    Oder – fast noch schlimmer – ich finde ihn irgendwo halbzerfleddert und weiß, ich bin schuld, dass das passiert ist.
    Nein, hier sehe ich es ganz genau wie Merlijn.
    Das muss man dem Kater nicht antun.

  • Avatar Ploco sagt:

    Und ich würde – ehrlich gesagt – so eine Frage nicht in einem Forum stellen :no:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Aber dann versteh ich es wieder mal nicht: Wenn du doch überzeugt bist, dass man sowas zuhause abklärt, warum gibst du dann wieder einen Rat aus der Hüfte, statt zu schreiben: „da kann ich nix zu sagen, klärt das zuhause/mit dem TA!“??!!!

    Nochmals zum Mitschreiben.
    Weil mir hier eine ganz klare Frage gestellt wurde und weil ich den Eingangstext gut gelesen und interpretiert habe.

    Aber in einem hast Du recht, ICH hätte HIER die Frage nicht gestellt.

    Und damit wir uns nicht missverstehen, ich bin ein sehr, sehr grosser Katzenfan 😉

  • Avatar Chaplin sagt:

    So eine Frage in einem Forum zu stellen, wo sicherlich 129604 Meinungen zu diesem Thema existieren, ist sicherlich gewagt… aber nun ja, das kann ja jeder mit sich selber ausmachen. Man muß eben lernen, auch mit anderen (evtl. radikalen) Meinungen umgehen zu können.

    Ich bin und war immer bemüht, meine Tiere gehen zu lassen, BEVOR es augenscheinlich unerträglich (in welcher weise auch immer) für DIE TIERE wurde… ist mir, bis auf ein mal, auch immer gelungen. Dabei geht es nur um’s Tier und nicht darum, ob ICH es nicht ertragen kann, ohne dieses zu sein. Das ist meine Verantwortung, die ich für ein Lebewesen übernehme, sobald es bei mir einzieht.

  • Avatar Andrea S sagt:

    Das Leben einer blinden, panikerfüllten Katze, die eingesperrt werden muss, obwohl sie Freigänger ist ist nicht artgerecht, genausowenig wie das am Leben erhalten eines so sauberen Tieres wie das eine Katze ist, die zum Beispiel nach einem Unfall ihre Exkremente nicht mehr halten kann.
    Ich nenne das unwürdig, den Stolz nehmen.

    Genauso wie lahmende Pferde die à tout prix in einer Herde ihr Gnadenbrot geniessen müssen.

    Der Fälle gibt es hunderte. Und die Besitzer bescheissen sich selber.

    Meine Hochachtung gehört den Besitzern, die einem Leiden ein Ende bereiten und sich dadurch lieber selber Leiden zufügen.

    Danke, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen! :thumbsup:

    Nein mit Sicherheit nicht, aber vielleicht sollte man auch bedenken, das sich jedes Lebewesen erst mal an neue Umstände gewöhnen muss um damit klarzukommen.
    Einfach nur eine Chance geben.

    Casper, hast Du mal Hijara beiträge eigentlich mal komplett oder nur selektiv gelesen?
    Blind ist nicht gleich blind! Eine Katze, die sich langsam daran gewöhnen kann/muss, kommt mit Sicherheit besser damit zurecht, als eine Katze, die quasi von huete auf morgen blind ist. Und wenn Du mal genau liest, kannst Du durchaus nachlesen, dass dieser kater sich noch nie einsperren lassen wollte und will und auch immer etwas anders war. Warum soll er das, was er Jhare in gesundem zustand nicht egschafft hat, plötzlich schaffen?
    Es handlet sich um eine Katze, das nur ncoh einmal zur Erinnerung!

    Dieses „an Umstände gewöhnen“, „Chance geben“, das dient doch in den meisten Fällen lediglich der Trauerhinauszögerung der Besitzer, dem Tier hilft es nicht, denn die leiden in der Regel still 🙁

    Ich bin und war immer bemüht, meine Tiere gehen zu lassen, BEVOR es augenscheinlich unerträglich (in welcher weise auch immer) für DIE TIERE wurde… ist mir, bis auf ein mal, auch immer gelungen. Dabei geht es nur um’s Tier und nicht darum, ob ICH es nicht ertragen kann, ohne dieses zu sein. Das ist meine Verantwortung, die ich für ein Lebewesen übernehme, sobald es bei mir einzieht.

    Genauso seh ich das auch und auch mir ist es einmal passiert, dass ich zu lange gewartet habe. Zu lange, weil der TA mich als Goldgrube sah 🙁
    Und genau deshalb, weil ich nicht möchte, dass meine Tiere sich quälen, wird im Herbst auch der Adelige die Regenbrücke überqueren müssen. Was mich bei diesem traurigen Umstand dennoch Lächeln lässt, ist die Tatsache, dass er diesen Sommer bisher beschwerdefrei genießt und seinem Mädels ganz schön rumkommandiert. Er genießt es, ist stolz und voller Würde. Und so möchte ich ihn auch in Erinnerung behalten! :ja:

    Ich dagegen hätte die Frage auch nicht gestellt, sondern diese nach Rücksprache mit dem TA schnell entschieden.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Du liest auch nur, was Du möchtest, oder?
    Wie kannst Du Deine Katze denn mit dem Kater von Hijara vergleichen?

    nee, tu ich nicht, der Unterschied war mir durchaus klar…
    Deswegen habe ich auch weiterhin von „Einzelfallentscheidung“ geschrieben und „dass es in diesem Fall sehr wohl sein kann, das Einschläfern die richtige Entscheidung sein könnte“.

    Ich wollte nur einen Gegenpol setzen zu den ersten Antworten, die mal ganz unkritisch für einschläfern gestimmt haben, was m.E. nicht erkennbar von eigenen Erfahrungen geprägt war.

    @Merlijn
    Tatsächlich hätte ich auch eher nach Erfahrungsberichten gefragt, weil man eben die Entscheidung nur selber treffen kann.
    …somit hast du tatsächlich nur auf die (unterschwellige) Frage von Hijara geantwortet…..

  • Avatar Abendsonne sagt:

    Allein aus ethischen Gründen, sollte man diese Katze vermutlich gehen lassen… aber da wir alle keine Tierarzte sind… :nix:

    Da muss man seine Emotionen wegsperren, so schlimm das auch klingt…

    Alles Gute…

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Blind ist nicht gleich blind! Eine Katze, die sich langsam daran gewöhnen kann/muss, kommt mit Sicherheit besser damit zurecht, als eine Katze, die quasi von huete auf morgen blind ist.

    1. ist das doch grade schon ein schleichender Prozess, mit dem hohen Augeninnendruck verschlechtert sich das Sehen ja schon ständig, Mumpitz sprach ja davon, dass die Netzhaut wohl schon kaputt ist.
    2. habe ich es ja grade so verstanden, dass der Kater weiter raus darf, weil es eben anders garnicht geht, Einsperren wäre für mich nie vertretbar.

    Ansonsten wartet meinereiner jetzt lieber, bis Hijara evtl. erzählt, wie sich die Situation eigentlich genau darstellt und seit wann der Kater schon so stark beinträchtigt ist. DAS kann einem dann wirklich einen Hinweis darauf geben, wie gut er voraussichtlich klarkommen könnte, nicht das selektive Lesen/Interpretieren von meiner oder anderer Seite…..

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    …somit hast du tatsächlich nur auf die (unterschwellige) Frage von Hijara geantwortet…..

    bitte schön, Miss Sophie, wo ist die Frage unterschwellig??

    Die Frage ist im Titel sehr deutlich formuliert !

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Allein aus ethischen Gründen, sollte man diese Katze vermutlich gehen lassen…

    vermutlich ist das wirklich so, aber ich wehre mich einfach dagegen, wie schnell das hier wieder von einigen entschieden wird, ohne den genauen Sachverhalt zu kennen oder das Tier jemals in seiner Umgebung gesehen zu haben!!

  • Avatar Chaplin sagt:

    Allein aus ethischen Gründen, sollte man diese Katze vermutlich gehen lassen…

    vermutlich ist das wirklich so, aber ich wehre mich einfach dagegen, wie schnell das hier wieder von einigen entschieden wird, ohne den genauen Sachverhalt zu kennen oder das Tier jemals in seiner Umgebung gesehen zu haben!!

    Andersrum könnte man jetzt aber auch annehmen, daß Du für’s Lebenlassen plädierst, ohne ebenfalls den genauen Sachverhalt zu kennen? Was genau so „fahrlässig“ sein könnte.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    bitte schön, Miss Sophie, wo ist die Frage unterschwellig??

    Die Frage ist im Titel sehr deutlich formuliert !

    unterschwellig ist sie in meinen Augen, weil kein „W-WOrt“ dabei ist, so habe ich das mal gelernt…. 8)
    Nein, du hast ja recht, aber das diese Frage einen nicht zum Ziel bringen kann, war für mich so klar, dass ich das eher als…….“rhetorisches Stilmittel“ angesehen hatte…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    2. habe ich es ja grade so verstanden, dass der Kater weiter raus darf, weil es eben anders garnicht geht, Einsperren wäre für mich nie vertretbar.

    Vielleicht solltest Du wirklich mal alles weniger selektiv lesen und vor allem verstehen:

    Abgesehen davon, selbst wenn Du so ein Kätzchen rauslässt und,…

    Mal ganz davon abgesehen, was ich fühlen würde, wenn er dann auf einmal verschwunden wäre und ich könnte ihn nicht wiederfinden.
    Oder – fast noch schlimmer – ich finde ihn irgendwo halbzerfleddert und weiß, ich bin schuld, dass das passiert ist.

    Könntest Du sows verantworten???

    Dann sind wir nämlich genau wieder hier:

    Ich würde mir ein Leben lang Vorwürfe machen, ein Tier zu retten, es zu unwürdigen Lebensumständen zu zwingen um es dann Monate später doch über den Regenbogen schicken zu müssen.
    Was sagt ihr Euch dann als Trost dazu…dass es wenigstens noch ein paar schöne Monate, evtl. Jahre gehabt hat?

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Andersrum könnte man jetzt aber auch annehmen, daß Du für’s Lebenlassen plädierst, ohne ebenfalls den genauen Sachverhalt zu kennen? Was genau so „fahrlässig“ sein könnte.

    Das merke ich ja wieder, dass ich Gefahr laufe, so zu wirken…. 🙁
    Deswegen versuche ich ja auch immer zu betonen, dass es jedesmal eine Einzelfallentscheidung ist und dass es in diesem Fall eventuell oder sogar sehr wahrscheinlich „besser“/“humaner“/“vernünftiger“ (alles doofe Worte) wäre, den Kater einzuschläfern. Und „Einzelfallentscheidung“ soll dabei definitiv nicht per se „Entscheidung pro Leben“ bedeuten!!

    meine letzten Antworten sind auch weniger dazu gedacht, Hijara zu „überzeugen“, als anderen klarzumachen, nicht immer ganz so schnelle Tips im Sinne von „tu’s“ oder „tu’s nicht“ zu geben….

  • Avatar Diana sagt:

    Zur Überschrift:
    Bedeutet die Frage nicht nur, ob sie tierlieb oder feige ist, wenn sie ihn LEBEN lässt?

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Ich würde ihn wohl auch in Ruhe und Würde einschlafen lassen, ohne ihm noch eine zweite Operation mit ungewissem Ausgang zuzumuten :seufz:

  • Avatar wind sagt:

    Ich weiß dass sobald ich zum TA gehe dieser auf Einschläfern drängt oder auf Auge entfernen mit Wohnungszwang. Doch weiterhin lässt sich das fast blinde Katerchen nicht in der Wohnung halten.

    Damit wäre für mich die Entscheidung schon gefallen.. :seufz: Zumindest meinem TA würde ich so weit vertrauen, dass er nicht voreilig dazu raten würde.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Zitat von »Miss Sophie«

    2. habe ich es ja grade so verstanden, dass der Kater weiter raus darf, weil es eben anders garnicht geht, Einsperren wäre für mich nie vertretbar.

    Vielleicht solltest Du wirklich mal alles weniger selektiv lesen und vor allem verstehen:

    Die Stelle musst du mir echt zeigen, Merlijn, alles was ich gelesen habe, war Hijaras Äußerung, dass der TA VERMUTLICH für Wohnungszwang plädieren WÜRDE, anderswo steht aber wiederum, dass der TA davon ausgeht, dass der Kater im Garten bleiben würde (auch, wenn das letzen Endes wohl nicht der Fall zu sein scheint). Da das mit der Wohnungshaltung aber bereits ausgetestet und verworfen wurde, scheint das ja auch für Hijara überhaupt nicht in Frage zu kommen, also dann eher Euthanasie.
    Oder war das jetzt echt ein zu voreiliger Rückschluss von mir?? Auf mich wirkte es jedenfalls so, als würden sie das nicht noch einmal versuchen.

    Und was die Sache mit dem Verschwinden betrifft,

    Abgesehen davon, selbst wenn Du so ein Kätzchen rauslässt und,…

    Zitat von »Diana«
    Mal ganz davon abgesehen, was ich fühlen würde, wenn er dann auf einmal verschwunden wäre und ich könnte ihn nicht wiederfinden.
    Oder – fast noch schlimmer – ich finde ihn irgendwo halbzerfleddert und weiß, ich bin schuld, dass das passiert ist.

    Könntest Du sows verantworten???

    darunter leiden doch alle Katzenbesitzer mit Freigängern: Überfahren, Vergiften, Erschießen, das ist alles schrecklich, aber das passiert doch auch gesunden Katzen.
    Bei meiner Katze war ich mir von Anfang an seeeehr bewusst, dass besonders das mit dem Überfahren bei ihr weit schneller gehen kann, trotzdem stand es nie ernsthaft zur Diskussion, sie im Haus zu lassen.
    Wenn ich sie nur drinnen behalten hätte, dann hätte ich dass nur für MICH gemacht, damit ICH sie besonders lange bei mir habe!
    So viele Leute halten ihre Katze als Wohnungskatze, um ihr ein laaaaanges Leben zu ermöglichen, und da denke ich: Katzen sch… darauf, wie lang das Leben ist, aber cool soll es sein, mit Mäuschen fangen und Bäume erklettern!

    So, und wenn aus dem Verhalten des Katers klar wird, dass er das nicht mehr machen und genießen kann, dann wäre für mich die Entscheidung auch klar.
    Somit war das auch mein letztes „Plädoyer“, denn wenn es wirklich so ist, wie es bei manchen Aussagen von Hijara durchscheint, dass der Kleine genau das nicht mehr kann (und wenn das nicht an den akuten Schmerzen liegt!), dann sollte man ihn wohl tatsächlich erlösen, und dann wäre es sicher auch besser, nicht vorher noch einen Versuch mit der zweiten OP zu machen….

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Entscheidung, Hijara.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Ich weiß dass sobald ich zum TA gehe dieser auf Einschläfern drängt oder auf Auge entfernen mit Wohnungszwang. Doch weiterhin lässt sich das fast blinde Katerchen nicht in der Wohnung halten.

    Damit wäre für mich die Entscheidung schon gefallen.. :seufz: Zumindest meinem TA würde ich so weit vertrauen, dass er nicht voreilig dazu raten würde.

    das fasst es für mich sehr gut zusammen, wenn es tatsächlich NUR DIESE BEIDEN Optionen gibt, dann ginge für mich nur Erlösen… aber ich mochte nicht glauben, dass es nicht noch andere Möglichkeiten gibt, deswegen meine ganzen Posts. 🙁

  • Avatar Hijara sagt:

    So, und wer bestimmt, was „unwürdige Lebensumstände“ sind??
    Ich müsste den Kater zumindest mal in seiner gewohnten Umgebung sehen, um mir das Urteil zu erlauben, ob das unwürdig ist.

    Ich seh ihn ja täglich und mir fällt es trotzdem wahnsinnig schwer eine Entscheidung zu treffen.
    Schmerzen hat er nicht, zumindest merkt man ihm nichts an.
    Gehen tut die Krankheit in etwa 3 Monate. Beim ersten Auge hat sich das Glaukom akut verschlechtert deshalb
    habe ich es herausnehmen lassen. Das 2. Auge hat sich direkt nach der OP ganz langsam verschlechtert.
    Die Augentropfen, bzw. die Nebenwirkungen derer, waren echt ein Horror. Anfangs 6x täglich, das war wirlich Tierquälerei.
    Mein Laptop ist am spinnen 🙁 Melde mich später wieder.

  • Avatar Sheesha sagt:

    Was nun feige oder was tierlieb ist kann ich nicht bewerten.

    Am sinnvollsten könnt ihr das klären indem ihr die Katze beobachtet, mit dem TA über das Wahrgenommene und mögliche(und unmögliche) Zukunftsperspektiven beratet und dabei hoffentlich zu einer Entscheidung kommt. Entweder beenden oder nochmal eine Chance. Mehr gibts eh nicht.

    Ich habe kürzlich eine Katze mit grusligem Glaukom beidseits(so hab ich das in keinem tiermedizinischen Buch gefunden) gesehen. Das war eine traurige Geschichte einer alten Dame, die sich um die Katze länger wenig kümmerte da sie mit zwei schweren Krankheitsfällen und infolgedessen auch noch Versorgung mehrere Ponies und Kinder in der Familie beschäftigt war. Als sie irgendwann realisierte wie die Katze eigentlich aussieht……ging sie zum Tierarzt.
    Die Katze hatte sicher Schmerzen durch diese enorm vergrößerten Augäpfel, richtig schließen ging gar nicht mehr. Ernsthaft grauenerregend! Die Katze wurde operiert und es geht ihr gut. Lebt bei der Dame und bewohnt Haus und hausnahen Garten sowie das Futterlager des Ponyoffenstalls. Die Entscheidung pro OP fiel, da die Katze sich offenbar jederzeit gut orientieren konnte, auch in der Tierarztpraxis weitgehend normal war und sehr fixiert ist auf die Dame(Flaschenaufzucht, heute etwa 6 Jahre alt, erkrankte also so 5jährig).

    Als ich die Katze das erste Mal sah dachte ich das müsse sicher beendet werden. Aber tatsächlich läuft, rennt und spielt sie, bringt Mäuse und lebt gut. Was sie nicht mehr tut ist irgendwo hochspringen da sie ja im Wortsinne keinen Durchblick hat wohin.

    Bei Deiner Katze(Hijara) klingt es nicht so prickelnd, da sie ja offenbar Schwierigkeiten hat sich zurecht zu finden. Das schonungslos ehrliche beobachten und erkennen nimmt einem einfach keiner ab.

  • Avatar Hijara sagt:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45697/ Bei der Katze der Dame wurden beide Augäpfel entfernt? Das ist das wovor ich noch total zurückschrecke. Obwohl er eigentlich jetzt schon blind sein dürfte. Aber er wirkt doch nicht blind. Wendet das Auge zu einem auf. Springt auf das Bett, auf den Sofa, klettert vielleicht nicht mehr so oft, aber er klettert noch in seine hohe Kratzbaumrolle. Entweder haben Katzen viel mehr Instinkt als ich jemals dachte oder er sieht doch noch hell und dunkel. Ich beobachte ihn viel und immer mit dem Hintergedanken ob sein Leben lebenswert ist. Er liegt genüsslich in der Sonne und wärmt sich seinen Pelz inmitten seiner zwei Mitkatzen. Legt sich schnurrend auf meinen Schoß, ins Bett, oder lässt sich schnurrend von den Kindern durch die Wohnung tragen. Er steht zu seinen festen Futterzeiten vor der Türe und obwohl ich drei Futterplätze habe je nach Witterung weiß er immer genau wo die Futterschalen zu finden sind. Er klettert beim Nachbarn das Mäurerchen rauf und runter, kuschelt mit seiner Katzenfreundin, klettert in den Blumenkästen herum, und lauscht den Vögeln nach. Und dann läuft er im Haus gegen die geöffnete Spülmaschinentüre. Ich werde noch ganz kirre und irgendwie habt Ihr alle recht. Lebt er weiter habe ich dauernd ein ungutes Gefühl, aber einschläfern lassen schaffe ich auch nicht. Obwohl ich eigentlich weiß was zu tun ist. Miss Sophie, du kannst glaub gut nachfühlen wie es mir geht. Und MerlijnCh hat mit ihrem Satz: Du weisst haargenau was Du zu tun hast und Du wirst es auch tun, da bin ich mir ganz sicher :friend: eigentlich den Nagel auf den Kopf getroffen :seufz: Die Feitheit überwiegt vermutlich. Aber ich schaffs nicht ihn in den Korb zu packen, im Wartezimmer das schnurrende Kuschelteil zu streicheln und beruhigen und dann die Spritze verpassen zu lassen, noch nicht ;(

  • Avatar Hijara sagt:

    Der Kater wird 3 Jahre alt und ist seit ca 3 Monaten augenkrank.
    Und er war nie so der Draufgänger, Mäusefänger, auf die Bäumekletterer, deshalb fällt uns die „Blindheit“ nicht so auf.
    Wollt ich noch schreiben 🙂

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    ?Und MerlijnCh hat mit ihrem Satz:
    Du weisst haargenau was Du zu tun hast und Du wirst es auch tun, da bin ich mir ganz sicher :friend:
    eigentlich den Nagel auf den Kopf getroffen :seufz:
    Die Feitheit überwiegt vermutlich.
    Aber ich schaffs nicht ihn in den Korb zu packen, im Wartezimmer das schnurrende Kuschelteil zu streicheln und beruhigen und dann die Spritze verpassen zu lassen, noch nicht ;(

    Nun dann wirst Du irgendwann damit leben müssen, dass Du ein Tier unnötig lang gequält hast weil Du zu feige warst.
    Weil Du hast Dir die Antwort schon selber gegeben. Und ein bisschen Rückgrat sind wir unseren Tierfreunden schuldig. Das Leben ist kein Ponyhof.
    ICH auf jeden Fall könnte damit nicht leben.

    Im übrigen gibt es noch die Möglichkeit den Tierarzt zu Dir nach Hause kommen zu lassen und die Katze da an ihren eigenen vier vertrauten Wänden einschläfern zu lassen.

    Ich habe zwei meiner Katzen in hohem Alter zuhause einschläfern lassen, von meinem langjährigen Kleintier-Tierarzt.
    Die machen das oft und haben auch Verständnis dafür.
    Er nahme das Tier dann auch eingewickelt in eine Deck mit und ich gab sie zur Kremation, das kostet nicht viel und mir blieb erspart, meine lieben Büsi irgendwo in einem Kadaver-Container zu wissen.

  • Avatar Dulzainera sagt:

    Hallo,

    leider eine sehr schwierige Entscheidung und ich kann Dich sehr gut verstehen. Könnte den kein anderer Mit dem Katerchen zum Arzt fahren? Oder mit dir Fahren?

    Meist hilft eine zweite Person schon ungemein. Oder der umstand das es jemand anderes macht.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut.

    Herzlichste Grüße
    Brina

  • gitana gitana sagt:

    Er liegt genüsslich in der Sonne und wärmt sich seinen Pelz inmitten seiner zwei Mitkatzen.
    Legt sich schnurrend auf meinen Schoß, ins Bett, oder lässt sich schnurrend von den Kindern durch die Wohnung tragen. Er steht zu seinen festen Futterzeiten vor der Türe und obwohl ich drei Futterplätze habe je nach Witterung
    weiß er immer genau wo die Futterschalen zu finden sind. Er klettert beim Nachbarn das Mäurerchen rauf und runter, kuschelt mit seiner Katzenfreundin, klettert in den Blumenkästen herum, und lauscht den Vögeln nach.

    Das klingt aber nicht danach, daß er sonderlich leidet, sondern eigentlich nach einem schönen, normalen Katzenleben. :denk: Echt schwierige Entscheidung, aber wenn er tatsächlich noch so gut lebt wie beschrieben und Katzen angeblich auch blind gut zurecht kommen, würde ich es vielleicht doch mal versuchen :nix:

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Ich denke auch, dass er aktuell ein schönes Leben hat, aber man weiß eben nicht, wie es ihm dann geht, wenn auch das zweite Auge draußen ist… wenn man doch abschätzen könnte, wieviel er aktuell noch sieht, dann würde man sich sicherer fühlen.

    Auf jeden Fall ist das soooo schwer, ich möchte nicht in deiner Haut stecken….
    Das ist nicht zu vergleichen mit irgendwas, was ich je entscheiden musste, aber ich kann zumindest nachvollziehen, dass es eben Fälle gibt, wo jeder einem ganz rational rät, das zu beenden, aber irgendwas lässt einen zögern und das ist dann bestimmt nicht reine Feigheit!

    Er sieht übrigens genauso aus wie mein Kater, den ich vor gut 10 Jahren hatte….. ganz schwarz, und dem musste auch ein Auge rausgenommen werden, wegen massivem Katzenschnupfen. Ich glaube, das war auch das rechte… Aber das andere war in dem Fall noch ok.
    Dabei finde ich nicht, dass er irgendwie entwicklungsverzögert aussieht… höchstens zierlich. Aber du sagtest ja auch, dass sich das eher im Verhalten zeigt.

  • casper109 casper109 sagt:

    Und wenn irgendwann die Entscheidung für das Einschläfern gefällt werden muss, was sich nach deinem Bericht z. Zt nicht so anhört, dann frag deinen Tierarzt ob er es auch in der gewohnten Umgebung zu Hause macht.

    Ich würde nie wieder eine meiner Katzen in der Arztpraxis einschläfern lassen wenn es anders geht.

  • Avatar Hijara sagt:

    Ich denke auch, dass er aktuell ein schönes Leben hat, aber man weiß eben nicht, wie es ihm dann geht, wenn auch das zweite Auge draußen ist… wenn man doch abschätzen könnte, wieviel er aktuell noch sieht, dann würde man sich sicherer fühlen.

    Auf jeden Fall ist das soooo schwer, ich möchte nicht in deiner Haut stecken….
    Das ist nicht zu vergleichen mit irgendwas, was ich je entscheiden musste, aber ich kann zumindest nachvollziehen, dass es eben Fälle gibt, wo jeder einem ganz rational rät, das zu beenden, aber irgendwas lässt einen zögern und das ist dann bestimmt nicht reine Feigheit!

    Danke für dein Mitgefühl. Mir tut es gut nicht alleine dazustehen!
    Ich bin ja eigentlich auch kein feiger Mensch wenn es um das Einschläfern geht. Es wäre wirklich nicht das erste Tierchen das ich deswegen zum TA gebracht habe.
    Habe unseren Hannoveraner einschläfern lassen, und das war wirlich meine allerschlimmste Erfahrung v.a. da mein Mann überhaupt nicht damit klar kam und jegliche Unterstützung fehlte.
    Aber damals habe ich es eindeutig gespürt und wirklich körperlich mitgelitten und dann noch die Diagnose vom TA. Da hat alles gepasst.
    Bei dem Kater passt es eben nicht wirlich. Bewegen, fühlen, hören, riechen, schnurren :-)und natürlich fressen, geht ja noch alles. Und da fällt es sehr schwer zu beurteilen
    welchen Stellenwert das Sehen hat. Das mit dem : wieviel sieht er im Moment, wäre echt interessant. Wäre er jetzt schon blind wüsste ich dass er ohne
    Augen, schmerzfrei, zurechtkommen würde. Aber da gibts noch die psychologische Seite. So ein augenloser Kater, da wird einem doch gleich viel bewusster gemacht dass das kein katzengerechtes Leben sein kann. Die menschliche Sichtweise kann ich / man halt doch nicht ablegen.
    Laut TA gibt es leider keinen Sehtest.

    Wenn der Tag gekommen ist wäre natürlich schön er könnte daheim einschlafen. Unser TA kommt aber meines Wissens nur ins Haus wenn die Tiere
    nicht oder nicht mehr transportierbar sind. Aber ich werde ihn beim nächsten Mal befragen. Wobei, fällt mir gerade ein, der Kater ja so nach draußen drängt. Wenn der TA angemeldet wäre müsste er natürlich daheim sein. Und ich müsste ihn vorher einsperren, das ist glaub doch keine so gute Idee.
    Er heißt Sammy, und seltsamerweise ist er seit seiner Erkrankung noch viel weniger im Haus und furchtbar am maunzen wenn er nicht raus kommt.

    @Miss Sophie, wie ging das mit deinem Katerchen aus. Der chron. Katzenschnupfen ist doch auch nicht wirklich zu behandeln.
    Und dann noch das hygienische Problem. Das war sicher auch nicht einfach!!

  • Avatar Hijara sagt:

    Und ich würde – ehrlich gesagt – so eine Frage nicht in einem Forum stellen :no:

    Musst Du ja nicht 😉

    Mich beschäftigt es ungemein. Und mir hilft es immer andere Meinungen zu hören, wenn ich auch nicht sagen kann dass ich dann unbedingt das am Ende tue was mir empfohlen wird. Aber meine Gedankengänge bekommen dann einfach eine andere Richtung. Ich muss mich rechtfertigen, begründen, wenn auch nicht unbedingt schriftlich aber sicher gedanklich. Das tut mir gut und hilft mir zu entscheiden und zwar so dass ich am Ende ein gutes Gefühl habe und nicht hinterher lange mit einem schlechten Gewissen rumrenne. Und ein schlechtes Gewissen, das kann bei mir äußerst hartnäckig und langwierig sein und auch meine Schlaf massiv stören. Ich wäre oft froh ich hätte einen Ausschalter wie manch anderer Mensch. Aberr den habe ich noch nicht gefunden.

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    mmh, ich glaube, richtig chronisch war der Schnupfen bei ihm noch nicht, nur extrem doll. Das Auge wurde rausgenommen, als er noch (geschätzt) kein halbes Jahr alt war, zwei Wochen, nachdem ich ihn gefunden habe. Danach hat er den Schnupfen doch noch richitg auskuriert

    Ach, der olle Stinker…. der konnte sogar apportieren! Wenn ich morgens im Bett lag und seine Beißattacken (damit ich endlich aufstehe) abwenden wollte, habe ich immer seine Fellmaus durchs Zimmer bis in den Flur geworfen, er hat sie geholt, ist mit Schwung auf meinen Bauch gesprungen und hat sie mir auf die Brust gelegt. Und von vorn… 🙂
    Katzen sind schon was Tolles……….

  • Avatar Miss Sophie sagt:

    Aber der steigende Druck im Auge lässt dir leider auch nicht viel Zeit, zu überlegen, fürchte ich……… ach mann…

  • Avatar namibia sagt:

    Die Entscheidung, ein Tier einzuschläfern, trifft man ja anhand einiger Kriterien:
    Hat es dauerhaft Schmerzen?
    Hat es noch Lebensfreude?
    Frisst es noch?

    Derzeit sprechen die Antworten auf diese Fragen wohl gegen das Einschläfern.

    Im Augenblick kannst Du nicht vorhersehen, wie es sein wird, wenn das zweite Auge auch noch fehlt und der Kater vollständig blind ist. Du kannst jetzt sofort eine Entscheidung treffen oder abwarten und die Fragen dann nochmals stellen.
    Lässt Du ihn am Leben, dann besteht das Risiko, dass ihm aufgrund seiner Blindheit etwas zustößt. Im schlimmsten Fall ist er dann tot, das Ergebnis dasselbe. Nur die Art, ums Leben zu kommen eine andere. Das passiert allerdings (viel zu häufig) auch gesunden Katzen. Deshalb solltest Du Dir dann keine Vorwürfe machen. Allerdings auch nicht, wenn Du Dich zum Einschäfern entscheidest. Hat er Glück, passiert nichts und er kann lernen, mit der Behinderung zu leben, vorausgesetzt, die Antworten auf die obigen Fragen fallen positiv aus.

    Meine alte Katze hatte Probleme mit der Schilddrüse (die hatten wir medikamentös im Griff), war taub und hatte zum Schluss einen Tumor. Trotzdem ist uns die Entscheidung sehr schwer gefallen. Du hast mein Mitgefühl.

  • Avatar Hijara sagt:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wolltest du uns etwas sagen??? :denk: :blinzel:

  • Avatar namibia sagt:

    Man könnte es als Schluss-Punkt verstehen.
    :friend:

  • Avatar Corradee sagt:

    Verstehe es auch so: es wurde ein „Schluß-Strich“ gezogen… Vielleicht lebt der Kater ja schon nicht mehr… ❓

  • Avatar Hijara sagt:

    Habe angefangen zu schreiben, musste dann notfällig los.
    Er lebt noch und war heute super anhänglich und schmusig.
    Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen nochmal zum Tierarzt zu gehen.
    Augeninnendruckmessung und ein Gespräch ob ich ihn mit gutem Gewissen so weiter rumlaufen lassen kann.
    Wahrscheinlich hole ich mir auch noch eine zweite Meinung ein.
    Ich berichte wenn es was neues gibt.

  • Avatar Corradee sagt:

    Hallo Hijara, na dann lag ich gehörig daneben mit meiner „Interpretation“ 😀
    Es freut mich auf alle Fälle für’s Katerchen… Irgendwie werde ich nämlich (von der Ferne) das Gefühl nicht los, als wenn der kleine Kerl (noch) Freude an seinem Dasein hat. Ich drücke Euch die Daumen! :friend:

  • Avatar Hijara sagt:

    Macht nichts.
    Ich glaube wenn es nicht so ein unschöner Anblick wäre wenn man versucht ihm in die Augen zu sehen, würde ich mir auch keine Gedanken machen.
    vor ein paar Tagen hat mir mein Sohn erzählt dass der Kater eine Mücke verfolgt hat, er konnte das gar nicht verstehen wie so was fast blind geht.
    Mir gehts da nicht anders.
    Zwei Tage davor dachte ich noch, nein es geht so nicht weiter, ich lasse ihn erlösen. Das war als spät abends ein Marder vor der Türe unseren gesunden Kater fauchend in die Flucht geschlagen hat. Hinterher war es mit meinem Schlaf zu Ende bis Sammy im Haus war. Holen Marder auch katzen?
    Das Katerchen war leider wieder nicht glücklich im Haus und hat lange Zeit gemaunzt, meine Rettungsaktion kam nicht gut bei Ihm an.

  • Avatar namibia sagt:

    Schön, dass ich es auch falsch interpretiert habe.
    Aber den Kater zu töten, um ihn vor dem Tod zu bewahren, macht für mich keinen Sinn.
    Der Unterschied liegt darin, daß bei Euthanasie
    1. der Tod sicher ist, bei Freigang nur ein Risiko
    2. der Ablauf bekannt ist
    3. das Problem irgendwann überwunden ist (Zeit heilt Wunden). Im Augenblick leidest Du, wenn Du ihn siehst.

    Verlass Dich auf Dein Bauchgefühl, beobachte ob er Lebensfreude hat.
    :friend:

  • Avatar Sommersprosse sagt:

    Schön dass er noch lebt, hab schon immer wieder hier rein geschaut und gehofft dass ich das hier lese 🙂

  • luischen luischen sagt:

    Hallo Hijara,
    Hab auch zwei Katzen, aber ich denke das kannst nur Du oder Ihr vor Ort entscheiden.
    Nur Du kennst ihn – siehst ihn täglich.

    Sorry -Aber wenn ihn der Marder geholt hätte wäre das doch ein guter Tod gewesen, draussen auf der Jagd in Freiheit??!!
    Hab eine Herz- und Schilddrüsenkranke (bereits 15 J.), der geht es mit Tabletten aber echt wieder gut.
    Ich wünsche ihr so einen Tod draussen!
    Da sie auch so eine Mauzkandidatin ist, wenn sie eingesperrt wird.
    Für sie wäre es der beste Tod, den man ihr wünschen könnte, wenn man soetwas überhaupt wünscht…
    Ich hoffe jmd. versteht mich :red:

    PS: sieht ja echt süß aus der Lütte, macht es nicht einfacher, Du hast mein Mitgefühl!!

  • Avatar catania sagt:

    Verstehe ich es richtig, dass bereits vor Wochen dieser für den Kater extrem schmerzhafte, massiv erhöhte Augeninnendruck diagnostiziert wurde und nichts ist seitdem passiert?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Das verstehst Du richtig.
    Das nennt sich Tierliebe :ja:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    …und was ich hier zum Teil lese kann ich kaum verkraften.

    Habt Ihr schon mal dran gedacht, dass ein solcher Tod „draussen“ einer handicapierten Katze nicht unbedingt der schnelle Tod sein muss, sondern vielleicht in ein Mähwerk geraten 3 Pfoten abgeschnitten und irgendwo unter einem Busch elendiglich verrecken…oder angefahren und teilgelähmt, zerquetscht mit inneren blutungen ebenfalls irgendwo verkrochen unter Umständen tagelang langsam verrecken???

  • Avatar dat ninalein sagt:

    danke merljin,

    genau DAS – mähwerk – ist unserem GESUNDEN kater passiert…

    den hat gott sei dank eine joggerin SCHREIEND im graben gefunden und ist mit ihm netterweise zum ta, der konnte ihn nur noch erlösen…

    lg nina

  • Avatar Corradee sagt:

    Ich habe das nicht so verstanden, als ob der Kater unter Schmerzen leidet.
    Natürlich soll kein Tier unerträglichen Schmerzen ausgestzt sein, ist doch selbstverständlich.
    Gerade liegt meine Katze auf dem Schoß und schnurrt, ihr geht es gut, trotz diverser altersbedingten Grunderkrankungen; wenn ich dem Nottierarzt vor 4 Wochen getraut hätte, hätte ich sie einschläfern lassen müssen… Ich vertraue da nur meinem Gefühl (für das Tier) und das möchte Hijara doch auch nur, hat sich hierfür halt mal die Meinungen von Leuten angehört. Das meint doch keiner „böse“ oder schlecht für’s Tier… und keiner wünscht dem Kater, dass er schwerstverletzt tagelang leiden muss… trotzdem kann das einem Freigänger passieren… dieser Logik folgend dürfte man keine Katze mehr nach draußen lassen… egal ob blind oder nicht…

  • Avatar namibia sagt:

    Das passiert allerdings (viel zu häufig) auch gesunden Katzen.

    Freigang ist gefährlich

    wäre das doch ein guter Tod gewesen, draussen auf der Jagd in Freiheit??!!

    Natürlicher als eine Spritze in der Tierarztpraxis, mit Angst, Erbrechen,… (Das war einfach schrecklich)

    genau DAS – mähwerk – ist unserem GESUNDEN kater passiert…

    Das tut mir sehr leid.Davor habe ich auch Angst. Ttrotzdem darf mein Kater raus. Obwohl sein Bruder eines Tages spurlos verschwunden ist (was viele Tränen verursacht hat).
    Freigang ist eben gefährlich.

    Natürlich soll kein Tier unerträglichen Schmerzen ausgestzt sein, ist doch selbstverständlich.

    … und keiner wünscht dem Kater, dass er schwerstverletzt tagelang leiden muss… trotzdem kann das einem Freigänger passieren… dieser Logik folgend dürfte man keine Katze mehr nach draußen lassen… egal ob blind oder nicht…

    Da unterschreib ich.

  • Avatar Hijara sagt:

    Verstehe ich es richtig, dass bereits vor Wochen dieser für den Kater extrem schmerzhafte, massiv erhöhte Augeninnendruck diagnostiziert wurde und nichts ist seitdem passiert?

    Das Auge mit dem akut erhöhten Augeninnendruck (innerhalb eines Tages) wurde herausoperiert.
    Das 2. Auge hat sich chronisch verschlimmert. Also ganz langsam. Und ist eingetrübt. Schmerzen merkt man ihm nicht an.
    Er frisst normal. Ist charakterlich unverändert. Sieht aber manchmal schlecht. Das ist schwierig zu beschreiben, da er wiederum manches macht und kann wo ich denke das geht doch gar nicht ohne Augenlicht.

    Vor 2 Tagen habe ich ein Kätzchen beobachtet das versucht hat über die Hauptstraße zu kommen.
    Der Bauernhof zu dem das Kätzchen gehört hat liegt direkt an der Straße. Ich dachte noch dass die Katze sehr gefährlich lebt.
    Heute lag sie am Straßenrand, furchtbar.
    Dass der blinde Sammy draußen leben kann liegt siche rmit an unserer sehr ruhigen Straße. Und seinem 7. Sinn den er inzwischen entwickelt hat. Am Anfang dachte ich auch nicht dass das geht.
    Eine Frage, wie merkt man einer Katze Schmerzen an wenn sie normal frisst, nicht jammert, müde herum liegt?
    Anderst herum, kann eine Katze Schmerzen haben obwohl sie normal frisst, sich soweit normal bewegt?
    Wäre schön das Katerchen könnte reden!

  • Avatar metunja sagt:

    Eine Frage, wie merkt man einer Katze Schmerzen an wenn sie normal frisst, nicht jammert, müde herum liegt?

    Du warst doch beim TA. Hast du den nicht gefragt ob das schmerzhaft ist?
    So wie du es beschreibst hätte ich vermutlich auch das Gefühl das er im Moment schmerzfrei lebt, aber ich würde das abklären.
    @ merljinch,
    die Risiken die du beschreibst, kann jeder gesunden Katze auch passieren. Ich denke aus der Ferne ist es schwierig zu beurteilen, ob diese Katze leidet oder nicht.
    grüssle metunja

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Und darauf antworte ich Dir.

    Wenn ich das Gefühl habe, meine Katze leidet nicht, habe ich es nicht nötig in einem Forum nachzufragen, ob meine Katze wohl leiden könnte, zumal ja glaube ich der TA ziemlich deutliche Wort gesprochen hat.

    Aber es stimmt, von Tag zu Tag von Beitrag zu Beitrag gehts dem Kätzchen besser, seine Lebensqualität steigt ….dann ist ja alles in Ordnung und man kann mich einfach überlesen.

    Und ja, es stimmt überfahren werden oder in Mähdrescher kommen kann jeder gesunden Katze passieren, ich denke aber, eine blinde Katze ist diesen – und anderen – Gefahren ungleich mehr ausgesetzt.
    Das wollen wir aber nicht auch noch vom Tisch reden, odrr ?(

  • Avatar Hijara sagt:

    Ich habe das Katerchen letzte Woche zum Tierarzt gebracht, der auf Untersuchung, Gespräch und weiteres Vorgehen eingestellt war, aber für mich war es eigentlich sicher dass nach dem neuerlichen Schub nur „gehen lassen“ oder zweites Auge entfernen
    in Frage kommt. Und ich war nach zwei sehr schweren Tagen bei denen sich meine Gedanken fast nur noch um den Kater gedreht haben und Nächten mit Albträumen auf „gehen lassen“ eingestellt.
    Bei dem Gespräch hat sich alles darum gedreht wieviel der Kleine wohl noch sehen kann mit dem trüben Auge.
    Mein TA meinte er könnte hell/dunkel noch unterscheiden, somit auch Tag/Nacht und das wäre mit der zweiten OP weggefallen.
    Das hat am Ende den Ausschlag gegeben.
    Sammy hat schnurrend die erste Spritze die eine Narkose eingeleitet hat, über sich ergehen lassen und bekam schlafend seine zweite Spritze. Er ist sanft eingeschlafen. Ziemlich egoistisch, ich weiß, aber es war für mich echt ein superschwerer Weg.

    Schmerzen die hier immer wieder ein Thema waren, natürlich auch beim TA, hatte er anscheinend nicht aber die Medis waren echt hammerhart und quälend. Obwohl anscheinend genügend Katzen damit bei Glaukomen lebenslang behandelt werden und auch damit klar kommen.
    Und eins weiß ich heute, das Augenlicht ist wirklich nicht der wichtigste Sinn bei einer Katze.
    Was unwahrscheinlich schwierig war, ich konnte nicht mehr ohne schlechtes Gewissen Augenkontakt mit dem Kater aufnehmen und habs vermieden, wobei er mir immer den Kopf zugewandt hat wenn ich mit ihm geredet habe oder er auf Futter gewartet hat. Als würde er mich anschauen.
    Ich schreibe hier nicht weiter denn es kommt alles wieder hoch aber ich möchte mich bei Euch für euren Beistand bedanken!!

  • Watson Watson sagt:

    :hug:

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    :hug:

  • Avatar Hijara sagt:

    Wenn ich das Gefühl habe, meine Katze leidet nicht, habe ich es nicht nötig in einem Forum nachzufragen, ob meine Katze wohl leiden könnte, zumal ja glaube ich der TA ziemlich deutliche Wort gesprochen hat.

    Ich war bei drei TAs. Erst mal bei meinem eigenen der meinte er kenne Katzen die rennen mit großen, trüben Augenäpfeln draußen rum als wäre nichts. Er könnte das nicht verstehen. Er hat noch gehofft dass das zweite Auge zu retten ist.
    Dann erster Arzt in der Tierklinik. Die hatten die Möglichkeit den Augendruck zu überprüfen. Der Druck war zu hoch
    und es gibt genügend gesunde Katzen die eine Heimat suchen, aber man könnte ja evtl. mal das oder das noch versuchen.
    3. TA, war der Chef der Klinik, der hat seinen ganzen Wissensstand hervorgezaubert und in dicken Büchern nachgeschlagen was man nicht alles aus der Pharmaindustrie ausprobieren könnte.
    Aber keines der Medis hat länger als ca 3 Stunden geholfen. Der Kater als Versuchskaninchen?
    Am Ende bin ich wieder zu meinem Haustierarzt.
    Also Tierarzt ist nicht gleich Tierarzt!

  • Avatar netti sagt:

    tut mir sehr leid aber sicher war es die richtige Entscheidung. :hug:

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Fühl Dich mal umärmelt :hug:

  • Avatar Quidam sagt:

    :hug:

    Du musst Dich nicht rechtfertigen… :no:

  • Avatar wind sagt:

    :seufz: :hug:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Schön, dass Du ihn hast gehen lassen – und trotzdem, wenn ich das lese, musste er nur unnötig leiden, weil DU nicht loslassen konntest.
    Ich würde lügen, wenn ich was anderes schreiben würde.

    Aber ich glaube das weisst Du auch selber :friend:

    Gute Reise, Kätzchen :S

  • Avatar Diana sagt:

    Ich finde, Du hast das Richtige getan, auch wenn es Dir sehr schwergefallen ist.

  • Avatar Odalisca sagt:

    🙁 :hug:

  • Avatar Abendsonne sagt:

    Ich habe diese Geschichte hier ja auch mit verfolgt und möchte Dir auch auf den Weg mitgeben, dass Du sicherlich richtig und im Sinne des Tieres gehandelt hast. Fühl Dich gedrückt :hug:

    Abendsonne

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich würde lügen, wenn ich was anderes schreiben würde.

    Man könnte ja auch gar nichts schreiben. Das wäre dann auch nicht gelogen. Ich finde es nicht fair, ihr hier noch Vorwürfe zu machen. Ich bin mir sicher, sie hat die Entscheidung, es noch hinaus zu zögern, nicht leichtfertig getroffen.

    Niemand hier konnte wirklich beurteilen, ob es dem Kater noch gut ging oder wie schlecht es ihm ging. Ich hätte mich damit bestimmt auch schwer getan.

    Ich drück dich mal, Hijara :hug:

  • casper109 casper109 sagt:

    Zitat von »MerlijnCH« Ich würde lügen, wenn ich was anderes schreiben würde.

    Man könnte ja auch gar nichts schreiben. Das wäre dann auch nicht gelogen. Ich finde es nicht fair, ihr hier noch Vorwürfe zu machen. Ich bin mir sicher, sie hat die Entscheidung, es noch hinaus zu zögern, nicht leichtfertig getroffen.

    Niemand hier konnte wirklich beurteilen, ob es dem Kater noch gut ging oder wie schlecht es ihm ging. Ich hätte mich damit bestimmt auch schwer getan.

    Ich drück dich mal, Hijara

    Danke, das denke ich auch und frage mich manchmal warum einige meinen Sie könnten alles verurteilen, nur weil sie meinen es anders machen zu würden. Wer nicht in der Situation ist hat immer leicht reden „was er würde wenn“. Steckt man in so einer Situation sieht das meist etwas anders aus als man sich vorher dachte……. :seufz:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Danke, das denke ich auch und frage mich manchmal warum einige meinen Sie könnten alles verurteilen, nur weil sie meinen es anders machen zu würden.

    Ich verurteile hier niemanden!

  • Avatar Diana sagt:

    Nun ja, diejenigen, die von Anfang an zum Einschläfern geraten haben ( zu denen ich auch gehöre), sehen es ganz sicher so wie Merlijn, sagen aber einfach nichts dazu.
    Andere meinen aber bestimmt immer noch, dass der Kater erstmal die Chance hätte bekommen sollen, nach der Entfernung des zweiten Auges sein Leben neu zu sortieren.

    Lasst es einfach gut sein.

  • anchy anchy sagt:

    Niemand hier konnte wirklich beurteilen, ob es dem Kater noch gut ging oder wie schlecht es ihm ging. Ich hätte mich damit bestimmt auch schwer getan.

    Du hast jetzt die richtige Entscheidung getroffen und was auch wichtig ist, Du warst Dir dabei sicher!
    Alles in Ordnung und keine Zeit hier für Spekulationen!

    Liebe Grüße

  • Avatar namibia sagt:

    Mach Dir keine Vorwürfe und lass Dir nichts vorwerfen. Du hast Dir viele Gedanken gemacht und versucht, alles richtig zu machen. Ich drück Dich :hug:

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