Sturz mit Pferd; wem ists auch schon passiert ?

By Hardy | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

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Langsam mache ich mir ernsthaft Sorgen :flucht: Ich besitze mein jetziges Pferd seit 7 Jahren und schon 4 Mal ist er mit Reiter gestürzt. Immer geschieht es äusserst unglücklich (ja ich weiss, es gibt keine schauen Unfälle aber trotzdem :wacko: ) Mal rutscht er auf Eis aus, stolpert mega blöd wegen Unebenheiten auf Asphalt, fliegt über eine Gehsteigkante. Und vor 2 Wochen wieder; es windet, eine Plastiktüte fliegt direkt auf uns zu, er macht eigentlich nur einen Schritt zur Seite…blöderweise ist Tauwetter und der Boden ist unten gefroren oben schmierig, logischerweise auch noch ein leichter Seitenhang – und *SCHWUPPS* wir liegen am Boden 🙁

Ausser Schürfwunden des Pferdes und eines verstauchten Knöchels meinerseits ist gottseidank noch nichts ernstes passiert. Aber ich mache mir Gedanken das es wieder passiert. Ich bin sonst keine ängstliche Person, und ein Risiko ist immer und überall da, aber langsam aber sicher komme ich schon ins grübeln… Zumal ich niemanden kenne dem das auch schon öfters passiert ist ;(

Zu sagen ist vielleicht noch dass mein Wallach sonst äussert trittsicher ist und mit Reiten nicht stolpert oder ähnliches. Die Stürze sind immer nur im Schritt passiert. Kennt irgendjemand diese Situation ?

  • Avatar Diana sagt:

    Ist er beschlagen?

    Wir haben hier auch ein Pferd, der beim Reiten schon schwer gestolpert ist – der träumt gerne.
    Wenn er wach und „da“ ist, passiert das nicht.
    Aber da ist der Reiter gefragt.

    PS. Auf Eis ausrutschen kann jedem passieren, auf Schlamm auch.

  • Avatar Norn sagt:

    Oh, ja, ich!
    Meine Stute ist auch so ein Stolperkandidat.
    In den 9 Jahren, in denen sie mir gehört, haben wir uns bestimmt schon 6x gemeinschaftlich auf die Klappe gelegt. Meistens im Schritt, wie du es beschreibst und 1x im Trab in der Dämmerung.
    Passiert ist uns außer Prellungen und Schürfwunden auch noch nichts ernsteres.

    Was man da machen kann ist eine gute Frage…
    Wenns passiert, passiert es eben! :nix:

  • Avatar Hardy sagt:

    @Diana Ja er ist beschlagen und jetzt im Winter sind auch Stollen und Hufgrip dran. Das es einen auf Eis und Schlamm erwischen kann ist klar, aber irgendwie passiert es einfach immer wieder. Und das obwohl ich eigentlich sehr bedacht meine Reitwege aussuche. Nur wenn die Strassen überall o.k. sind, und vielleicht eine einzelne Stelle vereist, dann ist bestimmt genau da unsere Unfallstelle. Manchmal glaube ich einfach ich bin ein riesen Pechvogel :nix:

  • Avatar Laremy sagt:

    Ich habe auch manchmal so einen Träumer, der im Schritt über seine eigenen Vorderfüße fällt :rolleyes: Dann muss ich die Zügel mehr aufnehmen, damit er nicht so schlurft und um mehr Konzentration bitten. Ansonsten gibt es halt den einen oder anderen, der öfter mal stolpert. Ich kannte mal eine, die hat dann Stangenarbeit (Bodenarbeit) mit ihrem Pferd gemacht, damit er lernt, die Füße zu sortieren.

  • Helios Helios sagt:

    Wir haben uns auch schon zwei mal „hingelegt“, allerdings im Schritt, beide male auf einer schrägen Fläche mit der HH weggerutscht und jedes mal ist nix passiert, GsD. Seit der Herr hinten besser ausgeschnitten ist (ging anfangs nicht, da Hufe zu kurz waren) und seine Füße besser sortiert, ist nichts mehr passiert.

    Auf Eis oder Matsch kann das allerdings immer passieren. Wichtig ist, das Pferd nicht einfach rumschlurfen und träumen zu lassen, Stangenarbeit kann auch helfen, das Pferd aufmerksamer zu machen.

  • Avatar Jette sagt:

    Ich hatte vor vielen Jahren auch mal ne Reitbeteiligung an einem Pferd was einfach seine Beine nich gehoben hat und deswegen ständig stolperte. Mit ihm hab ich dann auch Stangenarbeit gemacht und mir im Wald die Wege herausgesucht wo auf dem Weg viele Wurzeln sind oder Stämme liegen. Dann hab ich einfach die Zügel aufgenommen und mehr Aufmerksamkeit gefordert, so hat er gelernt beim Reiten auf seine Füße zu achten.
    Aber ich finde bei dir hört es sich danach an als ob das Pferd nicht hinguckt wohin es tritt, sondern einfach nach blöden Zufällen und einem etwas tollpatschigen Pferd :rolleyes: also würde ich würde mir da nicht unbedingt nen Kopf machen.Viele Grüße von der Jette die auch erst gerade mit dem Pferd einer Freundin in den Straßengraben gefallen ist

  • Avatar Marlo sagt:

    Also, mir ist das auch schon 2x passiert, aber mit verschiedenen Pferden und in echt unterscheidlichen Situationen.

    Einmal hat das Pferd auch einfach die Füße niht gehoben, strauchelte vor sich hin und stürzte dann (im Galopp!). Ich habe mir das Bein gebrochen. Echt ärgerlich. :motz:

    Das andere Mal war es aber noch schlimmer: es war eine junge Stute, die aufgrund einer Beinverletzung nur Schritt gehen durfte.
    Wir waren im Gelände. Auf einmal erschreckte sie sich, weil ein Bauer die Bewässerung angestellt hat. :maul: Sie rannte los.
    Was keiner wusste: sie hatte einen Herzfehler und bei dieser Flucht dann herzversagen. Sie stürzte und ich flog in hohem Bogen.
    Sie stand auf, rannte weiter. Dann stürzte sie wieder und war tot…. :no: Es war der absolute Hammer….. Zum Glück ist mir nichts weiter passiert, und das obwohl es ein Schiff von 1,83 m war.

    Bei Marlo kam es auch mal vor, dass er immer wieder stolperte. Ich habe das meinem TA erzählt. Der meinte, der Hufschmied solle sich das mal sehr genau ansehen. Denn letzten Endes ist das ja für den Reiter sehr gefährlich und es hängt nicht immer mit Unaufmerksamkeit zusammen. Oftmals liegen Fehlstellungen zugrunde oder andere physische Beeinträchtigungen.

    Ein Vielseitigkeitsreiter sagte mal in der Cavallo, dass er ein Pferd, das im Gelände mehrmals stolpert, nicht mehr reiten würde, da ihm seine Gesundheit wichtiger ist.

    Und ich muss ehrlich sagen: es geht durchaus anders. Mein Youngster ist mit seinen gerade mal 5 Jahren mega-trittsicher im Gelände. Und wir haben im Odenwald echt abwechslungsreiches Gelände….

  • Avatar Hardy sagt:

    @Marlo: oh mein Gott, das mit dem Herzfehler ist ja echt eine grauenhafte Geschichte *schluck* Bei meinem sind die Hufe und Beine in Ordnung. Hinten Arthrose aber das hat auf die Stürze wahrscheinlich weniger einen Einfluss.

    Wenn ich Stangenarbeit mache ist er stets sehr aufmerksam und auch im Gelände träumt er gar nicht rum. Was manchmal ist wenn er z.B. eine Strecke als „Galoppweg“ kennt wird er nervig und achtet nicht mehr so auf den Boden. Ich wähle dann eine langsame Gangart und wie gesagt, es passiert (bis jetzt) immer im Schritt. Jedenfalls bin ich froh das ich anscheinend nicht die einzige bin dies schon mehrfach erwischt hat :friend:

  • Avatar Fintan sagt:

    Mit der Erkenntnis das ich froh sein kann noch zu leben weil ich mich schon häufiger deftig hingepackt habe inkl zwei gebrochenen Halswirbeln, komme ich immer mehr zum Schluss das es auch trottelige Pferde gibt.

    Eis und Schlamm würde ich jetzt nicht dazu zählen, aber über die eigenen Füsse stolpern, nun das wäre mir zu heiss.

  • Avatar Hardy sagt:

    Zu dem Vielseitigkeitsreiter aus der Cavallo: der hat wahrscheinlich mehrere andere Pferde zum reiten, vorallem bei diesen Turnieren ist das Risiko auch grösser und man kann sich da keine Kompromisse leisten. Aber als „Normale Person“ kannst du ja nicht einfach sagen: so meine Gesundheit ist mir wichtiger, ich reite mein Pferd nicht mehr. Vorallem da mein Hotti ja nichts dafür kann wenn er stürzt :wacko:

  • Avatar Marlo sagt:

    Das ist wohl Ansichtssache, Hardy.
    Ich habe Elegante nun seit fast 2 Jahren, es ist alles in Ordnung. Er stolpert so gut wie nie und wenn, fängt er sich wieder.

    Aber wenn ich mir vorstelle, dass das ein Dauerproblem wäre und ich mich auch schon des Öfteren mit dem Pferd auf die Nase gelegt hätte, würde ich mir wirklich ernsthafte Gedanken machen.
    Natürlich würde ich nicht sofort sagen: Das war’s dann.
    Ich würde TA nd Hufschmied befragen usw..

    Aber ganz ehrlich: ich bin aus dem Alter raus, dass man so ohne weiteres dauernd einen Sturz in Kauf nimmt. Und wenn jemand Familie hat ist es wohlmöglich noch wichtiger, auf sich selbst zu achten. Ich kann den Vielseitigkeitsreiter aus der Cavallo durchaus verstehen und es klang auch nicht so, als ob er das allgemein gesagt hat, sondern eher wirklich auf sein Pferd bezogen. Ob er dauernd ein anderes Pferd reitet weiß ich nicht.

    Das mit der Stute damals war wirklich schlimm und der Schock steckte mir lange in den Knochen. Das Pferd gehörte einem lokalen Spring-Matador und war niht billig. Ich kann froh sein, dass er mich damals nicht verantwortlich gemacht hat. Ich war 15….

  • Avatar Punzel sagt:

    Mir ist es auch schon passiert..
    letzten Frühjahr.. bin ich mit meiner damaligen RB ausgeritten.. Wetter war recht kalt.. Merlin schon 3 Tage nur im Schritt unterwegs gewesen, dieser Tag war besser, der Boden so weich oberhalb, das Traben kein Problem war.
    Ich mir also eine schöne Wiese rausgesucht und angetrabt, Merlin fands aber noch besser und galoppierte los. Nunja.. aus dem Galopp war dann ein losbrettern geworden und ich hatte meinen Kampf ihn auf einen grossen Zirkel zu bekommen, schaffte es dann doch.. nur machten mir dann doch die Bodenverhaltnisse einen Strich durch die Rechnung. Unterhalb der weichen Erde wars doch noch gefroren und so wurden Merlin die Beine weggezogen und wir flogen schön zusammen hin.
    Nunja, Merlin blieb verdust stehen, mein Hund sass bress an meinem Rücken, als ich zu mir kam – also glaub zumindest das ich kurz weg war. Da ich Brillenträgerin bin, tat mir mein Nasenrücken weh und hatte leichtes Nasenbluten. Ich und Merlin sowieso auch Lady hatten einen ordentlichen Schreck. Merlin hatte sich gott sei Dank auch nichts getan.

  • Avatar Rosewhisper sagt:

    Ich habe mich mit meiner langjährigen RB ständig langgemacht, – ich bin nicht einmal ohne sie zu Boden gegangen. Sie war eine verträumte Stute, die mit ihren Gedanken irgendwo in anderen Sphären unterwegs war… Ich habe mich x Mal mit ihr auf die Klappe gelegt, – im Schritt, im Trab und im Galopp. Da konnte man nix machen, außer für uns beide den Weg abscannen und sie zum passenden Zeitpunkt anpacken, damit sie die Augen aufmacht. 8| Über Stangen reiten und im Gelände durch den Busch, – das soll wohl helfen, war bei uns aber auch nicht hilfreich. Sie war einfach ein bisschen dämlich in dieser Hinsicht. :nix:

  • Avatar Hardy sagt:

    Aber wenn ich mir vorstelle, dass das ein Dauerproblem wäre und ich mich auch schon des Öfteren mit dem Pferd auf die Nase gelegt hätte, würde ich mir wirklich ernsthafte Gedanken machen.

    Ja genau deshalb habe ich ja diesen Fred geöffnet ! Ich mache mir echt Gedanken da mir mein Leben doch sehr lieb ist 🙂 Letztens sagte eine andere Pferdebesi zu mir: Ja deiner landet ja immer öfters mal auf der Nase ! 8| Das hat mich schon etwas ins Grübeln gebracht.

    Ich denke jeder hier in diesem Forum hat sein Pferd sehr gerne und ab wann sagst du JETZT REICHTS ? :nix: Wie schon gesagt bei und war es jedesmal dumm gelaufen aber nicht 1x, 2x sondern schon 4x… Er ist kein Träumer, soweit gesund und ich achte immer auf den Boden und lasse ihn nicht rumschlurfen :seufz:

  • Avatar Hardy sagt:

    upps sorry, wollte nur den ersten Teil von Marlo zitieren (bin Anfänger) :red: :red: :red:

  • Avatar Marlo sagt:

    Hardy, keine Panik, ich habe schon erkannt, welcher Text von mir und welcher von dir war… 😉

    Hast du denn mal TA, Hufschmied und so weiter zu rate gezogen? Ich meine, ist das Pferd gesundheitlich absolut o.k.?

    Es ist schwierig, zu entscheiden, ab wann man sagt „da steig ich nicht mehr rauf“. Die Frage ist ja auch, passiert das überall mit dem Stolpern oder nur im Gelände?!

    Letzten Endes musst du selbst wissen, welches Risiko du eingehen willst.

  • Avatar Hardy sagt:

    Ja soweit man das beurteilen kann ohne das Pferd von Kopf bis Fuss durchzuröntgen ist echt alles in Ordnung. Vor längerer Zeit hat sich auch schon mal eine Ostheopathin mein Pferd angesehen, auch da alles im grünen Bereich.

    Es ist bis jetzt immer im Gelände passiert, auf dem Sandplatz reite ich eigentlich eher selten. Elegante hatte mal eine Fesselträgerentzündung hinten, deshalb achte ich sowieso immer darauf dass der Boden nicht tief oder unebenmässig ist. Zweimal sind wir auf Asphalt umgefallen…

    Aber ich weiss schon was du meinst, es wird immer meine Entscheidung bleiben und die kann mir niemand abnehmen 🙁

  • Avatar HoNi sagt:

    Ich bin einmal mit der Stute meiner Freundin hingefallen—–> ich reite die nicht mehr. Das ist mir zu heiß. Sie hat mir dann gesagt, das passiere öfter…
    Nicht mit mir.
    LG Nicole

  • Avatar Marlo sagt:

    Elegante hatte mal eine Fesselträgerentzündung hinten, deshalb achte ich sowieso immer darauf dass der Boden nicht tief oder unebenmässig ist. Zweimal sind wir auf Asphalt umgefallen…

    Huch??? Heißt dein Pferd auch „Elegante“??? Das wäre ja nun schon der dritte, den ich kenne… mit meinem Elegante!! 😀

    Denkst du denn, dass dein Elegante einfach stolpert, weil er so unmotiviert durch die Gegend schlurft oder ist es irgendwie anders?

    Klar, die Entscheidung kann dir halt niemand abnehmen. Vielleicht versuchst du es erst noch mal mit speziellen Übungen, Stangnarbeit und so was, wie hier schon genannt. Und mal wirklich im Gelände das Pferd einrahmen und drauf achten, dass es konzentriert dabei ist…..

  • Avatar Hardy sagt:

    So lustig, ein Namensvetter :friend: Zurück zum Thema; unmotiviert ist genau das Gegenteil von ihm, er ist immer fleissig und ein richtiges Bewegungstier. Rumschlurfen und stolpern tut er ja nicht, wenn wir fallen dann sind das schon richtige Stürze ;( Wenn ich Stangenarbeit mache ist er sehr aufmerksam und gibt sich Mühe. Ausserdem reite ich oft auch viel auf- und abwärts. Alles kein Problem…

  • Avatar Pipilotta sagt:

    hast du das Gefühl er fällt hin weil er ausrutscht sich vertritt oder so , oder fällt er ohne ersichtlichen Grund?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ein Pferd was dauernd stolpert und hinfällt ist lebensgefährlich. Ein Pferd stolpert und stürzt nicht einfach nur so.

    Ich würde die Halswirbelsäule und den Rücken röntgen, es kann Arthrose sein oder auch eine Ataxie (Wobbler) hervorgerufen durch eine Rückenmarkskanalverengung durch Arthrose oder Nachfolgeschaden durch ein Trauma.
    Ein solches Pferd kann sich dann nicht mehr ausbalancieren.

    Ein ungrades Mal stürzen ausrutschen auf Eis oder Schlamm ist dabei nicht gemeint, aber ein Pferd was dauernd wegen nichts und wieder nichts stürzt ist nicht gesund :fies:

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    moin ,
    ich kannte Pferde, die schon einfach im Schritt „grundlos“ gestürzt sind.
    lebensgefährlich,
    würde ich mich nie draufsetzen
    ( es muss dafür immer eine medizinische/ orthopädische ( ? ) Ursache geben

  • Avatar Marlo sagt:

    Ein Pferd was dauernd stolpert und hinfällt ist lebensgefährlich. Ein Pferd stolpert und stürzt nicht einfach nur so.

    Danke, dass ich mal Unterstützung zu meiner These bekomme! 😉

  • Avatar Campera sagt:

    Ich hatte auch schon einen unschönen Sturz mit einem Pony.
    Er war Endmaß und just angeritten. Ich habe ihn erst ablongiert und mich dann langsam raufgesetzt.Dann bin ich im Schritt losgeritten. Ich merkte an der langen Seite schon, dass er irgendwie spannig im Rücken war. Habe dies noch zu meinem Freund gesagt, der vorm Platz saß und zuschaute. An der kurzen Seite meinte das Pony dann steigen zu müssen. Einfach so von jetzt auf gleich. Dabei hat er die Balance verloren und wir haben eine Rolle rückwärts gemacht.
    Zum Glück bin ich während des Falls seitlich weg und er ist nicht auf mich drauf gefallen. Dem Pony ist gott sei dank auch nichts passiert.
    Dieser Sturz sitzt aber noch immer tief bei mir, obwohl es schon mehr als 4 Jahre her ist.

  • Avatar Hardy sagt:

    Ein Pferd was dauernd stolpert und hinfällt ist lebensgefährlich. Ein Pferd stolpert und stürzt nicht einfach nur so.

    Moment mal, vielleicht habe ich mich ja nicht klar ausgedrückt. Elegante stürzt nicht einfach so. Ich beschreib das mal; 1.Mal wir sind im Dorf unterwegs, die anderen Reiter wechseln die Strassenseite um mit einer Bekannten zu quatschen, meiner wird nervig und vor lauter auch mit wollen fliegen wir über die Gehsteigkante. 2. Mal er rutscht mit meiner Kollegin oben drauf auf Eis aus 3.Mal im Asphalt hat es (wirklich minimale)Unebenheiten, schon 1000mal da lang geritten aber da bleibt er irgendwie hängen und knickt mit den Vorderbeinen ein. Mich schleuderts auf seinen Hals und daher kann er sich nicht sofort aufraffen und scheuert sich die Beine auf 🙁 Das 4.Mal habe ich ja schon ganz am Anfang beschrieben.

    Ich finde es ist immer grosses Pech, aber 4x Pech haben ist schon komisch, die meisten meiner Reitkollegen sind noch nie mit Pferd gefallen. Ich habe einfach das Gefühl das meine Stürze nichts mit träumen zu tun haben, denn wie erwähnt er ist nicht der trottelige Typ. Und es ist ja auch nicht so das er aus heiterem Himmel zusammensackt und stürzt, da würde ich dann wirklich nicht mehr weiterwissen :denk:

    Äh ja, was ich noch sagen sollte, mein Pferd wird täglich bewegt und die Stürze verteilen sich auf 7 Jahre…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Hardy, wenn Du es verharmlosen willst, warum machst Du Dir dann Gedanken?

    Auch ein Pferd kann sich auffangen wenn es stolpert, gar wenn es arg stolpert, wenn es das über die Gebühr NICHT kann, dann ist etwas ist nicht in Ordnung.

    Wenn es alles wirklich Zufälle waren, dann buch es als Zufälle ab 😉

  • Avatar Marlo sagt:

    Ich finde es ist immer grosses Pech, aber 4x Pech haben ist schon komisch, die meisten meiner Reitkollegen sind noch nie mit Pferd gefallen. Ich habe einfach das Gefühl das meine Stürze nichts mit träumen zu tun haben, denn wie erwähnt er ist nicht der trottelige Typ

    Na ja, trottelig würde ich das beschriebene Prozedere nicht wirklich nennen, aber Unaufmerksamkeit trifft’s ja schon…. :denk:
    Glatteis…. o.k.. Aber Unebenheiten im Asphalt, die eigentlich kaum merkbar sind… da hebt dein Elegante ja wohl die Füße nicht richtig!
    Und die andere Story, mit dem „hinter den anderen Pferden her wollen“ hat auch was mit Unaufmerksamkeit zu tun. Denn er hat DICH ganz offensichtlich ausgbelndet, so wie auch den Bordstein…. :rolleyes:

  • Avatar Hardy sagt:

    Ach ich weiss es ja selber nicht, das ist das Problem. :outlaugh: Verharmlosen möchte ich es selber wahrscheinlich gerne, da dieses Pferd mein ein und alles ist. Andererseits denke ich oft daran, ob und wann es wieder passiert. Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken darüber. Aber es ist jedesmal sehr schlimm für mich wenn es passiert 🙁

  • Avatar Campera sagt:

    Hardy mach doch einfach Übungen mit ihm, um ihm aufmerksamer zu machen.
    Quasi ein Hindernisparcours oder sowas in der Art. (Stangen treten, Stufen runter gehen etc.)

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ach ich weiss es ja selber nicht, das ist das Problem. :outlaugh: Verharmlosen möchte ich es selber wahrscheinlich gerne, da dieses Pferd mein ein und alles ist. Andererseits denke ich oft daran, ob und wann es wieder passiert. Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken darüber. Aber es ist jedesmal sehr schlimm für mich wenn es passiert 🙁

    Nein, Du machst Dir schon nicht zuviele Gedanken, denn harmlos ist sowas nicht.

    Das unachtsam sein oder das stolpern ist nur das erste Uebel, das richtige Uebel ist, dass sich Dein Pferd mal aus der Balance gekommen wohl nicht mehr auffangen kann, und da setzt der gesundheitliche Aspekt ein! Weil ein gesundes Pferd kann sich „retten“, das fällt nicht einfach um.

    Ich glaube Dir auch, dass Deine Pferd Dein ein und alles ist und gerade darum musst Du Dir Gedanken machen. Ich an Deiner Stelle würde es mal mit dem Tierarzt besprechen, evtl. mal die HWS röntgen lassen.
    Ansonsten reite das Pferd stehts an den Hilfen (nix mehr mit bummeln am langen Zügel), damit wenigstens die Unachtsamkeit resp. deren mögliche Folgen ausgeschaltet werden können :hug: .

  • Avatar Gambassi sagt:

    Bei uns gibts im Stall einen Tinker, der schon oft gestürzt ist. Passiert ist zum Glück nie was. Zunächst wurde es auf die Borreliose geschoben, die er hatte, aber die ist nun ausgeheilt und es passiert immer noch. Dazu muss man aber sagen, dass das Pferd sehr ungünstig gebaut ist, d.h. extrem überbaut, und dazu nicht gut geritten, d.h. extrem auf der Vorhand und drückt total den Rücken weg. Somit stolpert er sehr schnell und stürzt dann auch. Ich glaube aber nicht, dass es nur daran liegt. Das Tier ist nämlich z.B. auch sehr berührungsempfindlich, irgendwas stimmt da nicht.

    Mein Dicker ist vor Jahren einmal mit mir schwer über eine Trabstange gestolpert und mit den Vorderbeinen eingeknickt, d.h. auf die VFW-gelenke gefallen. Hat sich aber sofort wieder aufgerappelt und ist weitergelaufen, als wäre nicht. Danach nie wieder etwas, obwohl er recht schluffig ist und hin und wieder mal stolpert…

  • Avatar Hardy sagt:

    Vielen Dank an euch alle für euere Erfahrungen und Meinungen :hug: Ich werde mir euere Tipps zu Herzen nehmen, und hoffe dass ich in diesem Fred nichts mehr zu berichten haben werde betreffend neuen Stürzen 😉

  • Avatar Liebe Frau sagt:

    Guten Abend,
    in der Cavallo von März steht ausgerechnet etwas zum Thema !
    solltest Du mal nachlesen, gibts ja am Kiosk 🙂
    Derartige Stürze haben oft sehr schwerwiegende medizinische Ursachen,
    etwa Arthrose der Halswirbelsäule –
    also bitte nicht leichtfertig auf die vielzitierte Schulter nehmen,
    es kann verdammt gefährlich werden, für Beide 🙁

  • Avatar Xili sagt:

    Schäden an der Halswirbelsäule ausschließen lassen und evtl. Selenmangel überprüfen.

    Kenne Fälle von Pferden, die stolperten, knickten mit der Vorhand ein und fielen hin – und besonders auf Asphalt. Hierbei handelte es sich um Pferde, die alle aus einer Region stammten. Im Nachhinein stellte sich als Ursache ein erheblicher Selenmangel bei den Pferden heraus, hervorgerufen durch selenarme Weideböden….. Nur so als Tipp!

  • anchy anchy sagt:

    Hardy, ich habe auch so ein Stolpertier, vorzugsweise im Schritt.
    Einmal lag ich bewußtlos drunter, einmal hat sie sich im vollen Galopp hingelegt, Rumpler hatten wir viele, die sie gut abfangen konnte.

    Meine Konsequenz daraus ist, daß ich im Gelände super vorsichtig bin was das Geläuf anbelangt. Bergab steige ich grundsätzlich ab , ich riskiere da nix mehr.

    Dme TA habe ich berichtet, Anhaltspunkte für etwas organisches sah er nicht.

    Liebe Grüße

  • Avatar Christina2586 sagt:

    Oh ja, dass kenn ich auch! Hab grad mal überlegt, bin schon recht oft mit Pferd gestürzt! Zum Glück ist nie was schlimmeres passiert!

    2x ist es mir mit dem ehemaligen Pferd meines Nachbarn passiert. Einmal beim springen, sind zu schräg angeritten. Beim zweiten mal ist die Stute nach rechts so nen kleinen Wall abgerutscht und auf meinen linken Knöchel geplumst! Fuß war geprellt!

    1x bin ich mit dem Pferd von Bekannten gestürzt. Ist echt blöd gelaufen. Pferd ist durchgegangen, ich wollte sie auf nen Zirkel lenken, den halt immer verkleinern um sie wieder in Griff zu bekommen und dabei ist sie mir auf Asphalt gestürzt. Pferd hatte Schürfwunden, ich nur Prellungen.

    2x bin ich schon mit meinem Friesen gestürzt. Beim einen mal ist er einfach im Schritt so blöd ausgerutscht, dass wir auf dem Boden gelandet sind. Nasses Laub mit dünner Schneeschicht ist halt sehr rutschig. Beim zweiten mal hatten wir eine Meinungsverschiedenheit, da ist er dann auch abgerutscht und wir lagen wieder auf dem Boden. Beides mal ist nix passiert! Ausser das wir beide uns sehr erschrocken haben!

    Mein Pferd rutscht allerdings hinten sehr gerne weg. Ich weiß das mittlerweile und pass gut auf, vorallem wenn die Bodenverhältnisse unklar sind! Er ist aber mittlerweile auch schon viel sicherer geworden und stolpert und rutscht nicht mehr so viel!

    Lg Christina

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