Stimmkommandos im Alltag

By July-Plankton | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Welche Stimmkommandos benutzt ihr im Alltag?

Bei mir sind es bisher nur 4, die ich übe.
„Komm“, „zurück“, „Huf“, und „Steh“
Mehr rafft er eh noch nicht. :look:

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Vorhin schrieb jemand, er würde „Aaaah“ benutzen, wenn das Gebiss kommt.
Fand ich gut. 😀

Was benutzt ihr alles so? 😉

  • Avatar Punkteschimmel sagt:

    Lieg grad unterm Tisch……………………
    Aaaaaaaaaaaaaah ist ja echt genial.
    ich benutze noch: „Pass auf“ ( im Sinne von , Achtung Hindernis im Weg oder Radfahrer von hinten oder so- aber auch nur wenn er grad träumt und ich es eher bemerke)
    und dann noch: „steig“ ( über Stangen und so_ wobei das eigentlich Quatsch ist – wenn ich so darüber nachdenke :denk: )
    Ja und natürlich „geh rum“ – beim putzen. ( aber das klappt meisst auch so, ohne Stimme)

    LG Denise

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Hallo July 😉
    Also ich benutz hauptsächlich auch „Huf“, „zurück“ und vor allem „steh“ 😀
    Zusätzlich gibbet bei uns auch noch „geh rum“ für ein Wenden des Bobbes und beim reiten entweder aufforderndes Schnalzen oder auch lobende Worte wie „guuut“ oder „brav“, wahlweise ja aber auch gerne „feeeeeiiiin“ :look:
    Ach und ein Wort wird bei uns auch ganz gut verstanden :rolleyes: Da bleibt Madame dann ruckartig stehn, streikt auch nur einen Schritt zu machen und streckt dir gierig das Maul zu, nur weil du einmal kurz das Wort „Belohnung“ benutzt :irre: Dass das auch verbal geht hammse wohl noch nicht so ganz kapiert glaub ick… :nix: 😀
    Hmm, mehr fällt mir grad nicht ein… :denk:
    lg Kathi 🙂

  • Avatar engel1301 sagt:

    Hey Hallo, ich bin neu hier :-).

    Ich benutze bei unserem Braunen die Höhrzeichen Steh, Hier, Zurück, Huf, Kompliment, Pliée, Kert, An. Ganz wenig Scheeritt, Teerab und Galopp, da ich viel mit Körpersprache und Geräuschen mache. Suche noch ein vernünftiges Hörzeichen für den Spanischen Schritt, weil ich Tap oder Tick so doof finde.. Mehr fiel mir bis dahin aber nicht ein.
    Vielleicht hat ja jemand von Euch ein tolles Hörzeichen dafür?
    Im Sommer bin ich wieder auf Seminar bei Peter Pfister. Da möchte ich am Knien, Liegen und Steigen arbeiten. Dafür brauch ich dann auch neue Hörzeichen.
    Down versuche ich auch ab und an, um den Kopf hinunter zu dirigieren. Und nimm für Biegeübungen rund um seinen Körper, wenn er ne Möhre erhaschen soll 😀
    Touch für Berühren…
    Nein ist auch ein beliebtes Hörzeichen 🙂 .

    So ich glaub das reicht ersteinmal.

    Bin gespannt was ihr so noch für Ideen habt oder hattet.

    Liebe Grüße Diana

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Suche noch ein vernünftiges Hörzeichen für den Spanischen Schritt

    wie wärs einfach mit „walk“ oder „go“ oder so?? :daumen:

  • Avatar Hafimaus22 sagt:

    Ich mache so einiges mit Stimme, auch beim Reiten. „Gib Huf“ „Teeeeerab“ (Zum antraben etwas kürzer und energischer) „Scheeeeritt“ „Zurück“ (so lässt er sich unter dem Sattel auch rückwärtsrichten, wenn man dazu eine Kreuz/Schenkelhilfe gibt) „Steh“ „NEIN“ „Geh rum“ „Brav/Fein/Sonstiges“ Man muss halt aufpassen das man dem Pferd kein Ohr abkaut und alles gut betont, sonst reagiert es bald nicht mehr.

    Suche noch ein vernünftiges Hörzeichen für den Spanischen Schritt, weil ich Tap oder Tick so doof finde..

    Ich glaube eine Bekannte sagt Olé“

  • Borgi Borgi sagt:

    Suche noch ein vernünftiges Hörzeichen für den Spanischen Schritt, weil ich Tap oder Tick so doof finde.. Mehr fiel mir bis dahin aber nicht ein.
    Vielleicht hat ja jemand von Euch ein tolles Hörzeichen dafür?

    Wir nennen das „Paso“ was spanisch ist und Schritt heisst *g*

  • GidranX GidranX sagt:

    Vielleicht hat ja jemand von Euch ein tolles Hörzeichen dafür?

    Paso (mit scharfem SSSSS) gesprochen finde ich ganz schön dafür..

  • Avatar engel1301 sagt:

    Hallo zusammen, „Gut“ hab ich natürlich vergessen- und brav.

    Paso find ich gut 🙂 Danke

    LG Diana

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Achja, „rum“ sage ich noch, wenn er am Anbinder ausweichen soll.
    Ansonsten kommt der böse Piekefinger in seinen Wanst. :eye: :ostern:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Mit meinem Haflinger habe ich früher auch Kompliment geübt und das Wort „Kompliment“ benutzt.
    Das finde ich blöd, weil es total lang ist, und keine richtige Betonung hat. 8|

    Benutzt da einer was anderes?

  • Avatar yeti sagt:

    bei mir gibts noch ein energisches „SSSST!!“ für „lass das“. ist sehr effektiv, die pferde begreifen das schnell.

    ansonsten arbeite ich eher mit lauten als mit worten. fürs anhalten kennen meine pferde „brr“, „haalt“, „hooo“ und was halt noch so von den lauten her passt. eins meiner pferde pariert auf sämtliche langgezogene vokale hin durch. 😀 kommt halt einfach auf die betonung an. ein westerntrainer hat mal zu mir gesagt: „red nicht soviel! man kommt sich ja vor wie im urwald! ständig ein geschnalze und gebrumme!“ 😀
    es funktioniert aber, die pferde verstehen mich und ich übe am liebsten, ganz ganz leise stimmkommandos zu geben. vor allem beim longieren macht das spaß, wenn das pony auf ein geflüstertes „scheeritt“ hin weich durchpariert 😀

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Für Tempiwechsel habe ich auch Laute, statt Worte genommen.
    Und er hat sofort begriffen was ich wollte. :nix:
    Beim ersten Mal noch Scheeeritt, Teeerab und Gaaalopp. Beim nächsten Mal dann brrr… und 1x schnalzen für Tempo halten, und 2x (oder 14x :red: ) schnalzen für Tempo beschleunigen.
    :ostern:

  • Avatar yeti sagt:

    beim longieren gibts bei mir immer noch ein „und“ vorneweg.
    also „uuuund“ langgezogen als vorbereitung dafür, dass wir gleich in eine niedrigere gangart schalten und „und“ kurz und knackig als vorbereitung dafür, dass wir gleich hochschalten werden.
    meine hafistute ist da besonders niedlich, wenns ums angaloppieren geht, überschlägt sie sich immer bald vor eifer. meistens reicht es schon wenn ich im trab „und!“ sage, dann ballt sie sich zur kugel und galoppiert freudig los 😀

    und obwohl ich das nie direkt geübt habe, reagieren alle meine pferde auf „brrr“.

  • Avatar Ervideira sagt:

    Bei mir und meinem Kleine sieht das Ganze so aus:

    „auf-auf“ für mehr Fleiß beim Führen, oder innerhalb einer Gangart beim Reiten

    ein scharfes sehr kurzes Einatmen zum anreiten, antraben

    Schnalzen: zum angallopieren(2x) , steigerndes Schnalzen zur Erhöhung des Grundtempos

    ausatmen (ruhig und wirklich entspannt verbunden mit gewisser Entspannung des gesamten Körpers) zum durchparrieren in die jeweilige niedrigere Gangart

    Pfeifen ( eine bestimmte nicht wirklich zu beschreibende kurze Melodie) zum sofortigen(oder beinahem) Anhalten aus allen Gangarten

    Da alles gut ´installiert´ ist, geht es mir ähnlich wie Yeti, ich kann auch sehr sehr leise mit dem Guten kommunizieren ohne die ganze Reithalle vorzuwarnen bzw zu unterhalten. Das nervt mich bei vielen Mitreitern schon ziemlich,diese regelrechten Feuerwerke zum Zulegen und das begleitende frustrierte Schreien, sollte das Tier doch nicht reagieren.. :maul: Ich will nicht sagen, dass wir das schon immer so aufeinander abgestimmt haben, aber was man manchmal zu hören bekommt :kotz:

    Ich freue mich auf eure Kommentare zu euren (Stimm-) Kommandos, das ist ja immer eine kleine Anregung.

    Für den spanischen Schritt verwende ich `spanisch´- das ist jetzt nicht gerade originell, aber für uns vollkommen in Ordnung und schön kurz.

  • niphiem niphiem sagt:

    Für span. Schritt habe ich das Kommando Spain installiert. Ansonsten gibt’s nicht mehr so viele Stimmkommandos, zurück funktioniert auf Handzeichen, ebenso rum. Steh und beim longieren Schritt, Trab, Galopp und Halt. Hufe gibt er auch automatisch, läuft irgendwie alles ohne viel Geschwätz bei uns 😉 😀 Klar gelobt wird noch mündlich.

  • Avatar Monty sagt:

    beim longieren gibts bei mir immer noch ein „und“ vorneweg.

    Das mache ich auch. Ist quasi die halbe Parade bevor was Neues kommt. :ja:

  • Helios Helios sagt:

    meiner hatte ein Problem mit „Steh“, das hat er wohl mit Scheeeritt verwechselt :wacko: Hier im Pforg gab mir dann jemand den Tip mit „Halt“ und seither funktioniert das :ja:

    Ich hab neben den üblichen Sachen noch „Kopf“ installiert, da er anfangs grundsätzlich erst mal die Rübe nach oben gerissen hat, egal ob beim alltäglichen Umgang oder beim Reiten/Longieren. Auf dieses Kommando nimmt er sofort den Kopf runter, ist ganz praktisch beim Putzen und Trensen 😀

  • Avatar Zugellos sagt:

    Ich sage kurz „Kopf hoch“, wenn mir der Weg zwischen Pferd und Heu versperrt ist. Dann hebt sich Hals und Kopf wie eine Schranke 😀

  • Avatar Saltimbanco sagt:

    Als ich im Dezember 2008 die RB auf Nynke (Friesin, jetzt 15 Jahre) übernommen habe, musste ich mich auch an eine Menge neue Kommandos gewöhnen. Habe diese dann auch bei Yarno (bald 4,5) angewendet. Teilweise sind die Kommandos aus der Westernreitweise und zum Teil in niederländisch (da stehn die Pferde, meiner mittlerweile auch). 😀

    Schritt= 1x Schnalzen, Trab= 2x Schnalzen, Galopp= Kussgeräusch,
    je eine Gangart runter= Easy, Anhalten/Stehen= HO! (Energisch),
    Rückwärts treten= Back up/ Back,
    zur Seite treten= turn (auch zum Richtungswechsel beim freilaufenlassen auf dem Reitplatz),
    Pass auf= pass op, Vorwärts= vooruit,
    Maul öffnen beim auftrensen= Aaa, Kopf runter= na onder,
    Nein= ÄHH!! (laut und sehr energisch!)

    das Kommando „voet“ gilt für verschiedenes:
    zum Hufe geben: voet und in die Puschen fassen,
    nach dem Satteln und zum spanischen Gruß: voet und antippen ans Vorderbein.

    Die 14 jährige Stute von Quiny (der Stallbesitzerin) kann auch Kompliment (Kommando= beugen), steigen (Kommando=hoog) und ihre 3 jährige Stute legt sich auf Kommando „down“ sogar hin.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Hier kommen echt coole Sachen. 😀

  • Helios Helios sagt:

    Saltimbanco, die sind ja multilingual erzogen 😉 ich benutze nur „back“ weil kurz, ansonsten läuft alles in deutscher Sprache ab. „Huf“ bedeutet, je nachdem, wohin ich deute, mehrere Sachen: Hufe geben, nach vorne/oben treten (Holzklotz/Podest) oder spanischen Schritt.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Warum benutzt man für „Huf“ nicht mehrere Kommandos, wenn man mehrere Dinge meint? :denk:
    Huf nach hinten geben, ist ja nicht das Gleiche, wie Huf nach vorne strecken!
    ?(

  • Avatar Saltimbanco sagt:

    Saltimbanco, die sind ja multilingual erzogen 😉 ich benutze nur „back“ weil kurz, ansonsten läuft alles in deutscher Sprache ab. „Huf“ bedeutet, je nachdem, wohin ich deute, mehrere Sachen: Hufe geben, nach vorne/oben treten (Holzklotz/Podest) oder spanischen Schritt.

    Nicht nur die, ich jetzt auch!! 😀
    Erst wird auch „back“ gesagt, „back up“ ist die Verschärfung, spätestens dann klappt es.
    Voet ist niederländisch für Fuß.Pferde stehen in NL (ca 250 m von der Grenze weg).

  • Avatar Carinoso sagt:

    Also:
    zack zack= innerhalb der Gangart fleissiger
    laaaangsam=ruhigeres Tempo in einer Gangart
    Schritt, Trab,Galopp= an der Longe
    Tief= Kopf senken
    Seit=bei allen Seitengängen am langen Zügel
    Hepp= steigen und spanischer Schritt und Trab
    down=liegen
    lieg=flach liegen
    Saludo=Kompliment
    Plie`= Plie
    Knie=knien
    hoo=anhalten
    Nein
    Braaav
    Huf
    Bleib
    rum
    zuurück
    steh
    Hiiier= komm zu mir
    Dance=einmal um sich selber drehen
    Tapp+Schnalzen=Piaffe

    Die vielen Kommandos brauche ich aber nicht (mehr) so oft, weil ich auch viel über Hand-u.Gertenzeichen arbeite. Nur sollten die mal nicht klappen helfen die Wortkommandos natürlich noch. Ich mag meine Pferde auch nicht zuquatschen, aber zum erlernen neuer Dinge waren/sind die Wortkommandos sehr hilfreich.

  • Avatar maurits sagt:

    Dance probier ich morgen aus.
    Maurits wird ungefähr so gucken:
    ?(

    Und dann so machen:
    :irre:

    und dann das hier:
    :flucht:

  • Helios Helios sagt:

    weil er immer mit dem Huf was machen soll, die Richtung gibt mein Fingerzeig oder die Berührung am Bein vor. Klappt super und je weniger Kommandos man hat, desto einfacher für’s Pferd. Viel ergibt sich auch über die Körpersprache :ja: Rückwärtsrichten geht z.B. mittlerweile ohne das Kommando „back“ vom Boden aus, nur mit Körperhaltung.

  • Avatar Alanna sagt:

    Wir haben recht viele Stimmkommandos:
    Hier – herkommen
    Komm – Loslaufen im Schritt
    Hooo – Durchparieren zum Schritt
    Halt – Anhalten
    Steh – Stehen bleiben und sich nicht wegrühren solange es nicht mit Komm, Zurück, Hier,etc. aufgehoben wird.
    Terab – Antraben aber auch durchparieren zum Trab
    Galopp – Angaloppieren
    Rum – Hinterhand weichen
    Rüber – Vorderhand weichen
    Huf – Huf geben
    Zurück – zurücktreten
    Vorwärts – mehr Fleiß bitte
    Ruhig – bisschen weniger Tempo
    Aus – Speziell für meinen Freund Briar, der ALLES in die Schnute nimmt und durch die Gegend trägt
    Nein – Egal was du gerade machst, hör auf damit
    Guter Junge Gutes Mädchen – Ganz dickes Lob
    brav – normales Lob
    Raus – zurück auf den Zirkel beim Longieren oder Freilaufen
    Pass auf – Konzentrier dich und schiel nicht immer nach den Weibern hinterm Zaun, brauch ich auch fast nur für Briar
    Weg da – Geh beiseite oder ich fahr dich mit der Schubkarre um
    Lauf – Das langersehnte Kommando, wenn Pony mit mir auf die Weide oder auf den Paddock geht. Erst muss es sich zu mir umdrehen, dann mache ich das Tor zu, ziehe Halfter aus und dann wird es mit dem Kommando entlassen und hat frei.

    Alle Kommandos in Verbindung mit Ponynamen – nur das Pony ist angesprochen. Also „Eva hier“ oder „Briar steh“

    Right wiehrt noch wenn man ihn mit „Sag mal Hallo“ anspricht. Ist ganz lustig, weil das auch vom Wohnzimmerfenster aus klappt. Kann Pony auch mal über Telefon jemanden grüßen. Oder Besuch findet es manchmal auch recht witzig. 😉

    Im täglichen Umgang benutze ich vom Boden aus viel Stimme im Sattel fast nur bei Briar. Der ist aber noch nicht so lange unterm Sattel. Ich denke in 2-3 Monaten wird das auch gen Null tendieren.

  • Avatar Cassalina sagt:

    nen tolles Stimmenkommando für Spanischen Schritt ist Ole` (rufen doch die Spanier ständig 😀

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Ich hab gerade gestern beim Hufeausschneiden festgestellt, daß ich kaum noch Stimmkommamdos gebe muß.
    Mein Opi reiß den Huf hoch, so daß ich ihn auf den Bock stellen kann, noch ehe ich überhaupt „Huf“ sagen kann.
    Ansonsten reicht ein leichtes Antippen, ebenso beim Putzen/ Wenden.

    Beim Reiten gebe ich nur beim Zurückschalten von Galopp in Trab im Gelände das Stimmkommando „laaangsaaaam“, dann bremst er sofort runter und wird langsamer.
    Während des Reitens in der Halle finde ich Stimmkommandos eher lästig, ach für Mitreiter. Außerdem soll die Kommunikation „unsichtbar“ ablaufen, also eigentlich auch stumm.

    Bei Zirkuslektionen und Bodenarbeit ist die Stimme natürlich ein sehr gutes Hilfsmittel.

  • wurm wurm sagt:

    So einiges benutzen wir auch, ( wurde schon viel gesagt)aber nicht mehr so viel.Ich finde es merkwürdig, wenn Leute die ganze Zeit ihre Pferde zuquasseln…. Ich habe festgestellt, dass sich die Kommandos nicht so gleich anhören am Besten kurz sein sollten.

    Spanischer ist bei uns einfach“Hoch“
    Galopp: Hepp
    liegen:couche
    Sitz :Sitz….
    mein meist gebrauchtes Wort ist: Arschloch 🙂 kein Befehl, aber immer wieder benutzt…..

  • anchy anchy sagt:

    Wir nennen das „Paso“ was spanisch ist und Schritt heisst *g*

    Paso finde ich sehr schön und es paßt. Mir ist vor Jahren leider nix besseres als „Top“ für den spanischen Schritt eingefallen. Das murmel ich aber so vor mich in, dass es keiner außer Anchy hört :tuete:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Ich sage kurz „Kopf hoch“, wenn mir der Weg zwischen Pferd und Heu versperrt ist

    Sieh an, du speist bereits gemeinsam mit dem Pferd oder muss das arme Tier etwa hungrig zusehen, wie du dir den Bauch vollstopfst :na: ?1

    Ich hab noch „weiter“, wenn das Pferd zögert, „ruuuuhig“, wenn langsameres Tempo gewünscht wird (beides bei Bodenarbeit, Longieren, etc., auch in aufregenden Situationen, jedoch selten beim Reiten), und noch ein schwieriges Komando: „warte“, wenn seitens‘ des Pferdes etwas Geduld gewünscht wird.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Also ich rede eigentlich wie ein Wasserfall mit meinem Pferd und erwarte dass er mich auch versteht, ist ja schliesslich ein Friese und kein gemeines dummes Pferd 😀

    Das einzige was sich eigentlic immer wieder reglmässig wiederholt ist

    „Hü ume“ (wenn er sich wegdrehen sol) und als Steigerung „Hü ume du fuuli Fettwanscht“ :ostern:

    oder „loooslaa“ :cursing: (loslassen) wenn ich hinten nach dem Ausritt die Hufschuhe ausziehen will, und er das dazu über meine Oberschenkel gelegte Bein anspannt, weil er irgendwo was meviechen muss, da geht nix mehr mit Hufschuh ausziehen :thumbdown: .
    Das sind die Momente wo ich auch massiv sauer werde 8o

    Ansonsten habe ich mir mit „Pass auf“ die Rolle als Blindenhund anerzogen.

    Ich musste das zurückdividieren, nicht dass er noch über eine Tannennadel stolpert xmas

  • Avatar Aljina sagt:

    bei Gwendaa und mir hat das Wort „Huf“ auch zwei Bedeutungen.
    Wenn ich vorne mit der Hand kurz auf das Fesselgelenk tippe und „Huf“ sage, hebt sie den Huf.
    Stehe ich hinten, mit dem Kopf in Höhe des Schweifansatzes (ist ja noch ein Fohlen…) und sage „Huf“,…dann gibt sie den Huf und pupst. IMMER. ….Bin ich froh, wenn die was größer ist… 8)

  • wurm wurm sagt:

    bei Gwendaa und mir hat das Wort „Huf“ auch zwei Bedeutungen.
    Wenn ich vorne mit der Hand kurz auf das Fesselgelenk tippe und „Huf“ sage, hebt sie den Huf.
    Stehe ich hinten, mit dem Kopf in Höhe des Schweifansatzes (ist ja noch ein Fohlen…) und sage „Huf“,…dann gibt sie den Huf und pupst. IMMER. ….Bin ich froh, wenn die was größer ist… 8)

    Warum? dann pupst sie doch nur höher…. :flucht:

  • Borgi Borgi sagt:

    Die meisten Stimmkommandos ersetze ich nach und nach durch Handzeichen und Körpersprache. Nur wenn Maluso mal wieder nicht verstehen will, dann wird da ziemlich deutlich was gesagt

    Bei uns gibts

    Halt = anhalten
    Warte = letzte Übung so beibehalten
    Komm
    Back = rückwärtsrichten
    Kompliment = Kompliment
    Pliè = verbeugen
    Tanz = um sich selbst drehen
    down = aufrecht ablegen
    flach = flach hinlegen (da fiel mir nichts sinniges ein)
    Knien
    Allez = steigen
    lachen = flehmen
    shake = schütteln/nein sagen
    Paso = spanischer Schritt
    links + rechts = beim Freilauf der entsprechende Galopp
    Prima = Lob 🙂
    rum = Stallgassenbewegungsmodus
    hols, nimm

    Puh und dann gibts noch jede Menge dazwischen, was mir grad nicht einfällt. Und einiges was zum Beispiel beim Longen/Freilauf mit Körpersprache/Handzeichen zwischen den Zeilen abläuft

  • Avatar merlin sagt:

    Hmmm….
    Ich glaube ich habe eine gefühlte Hundertschaft von Worten bzw. Sätzen, die meiner versteht oder aus irgendwelchen Gründen umsetzt :denk:
    Ein Teil davon hat sich mehr oder weniger logisch ergeben, weil wir die bei Spielereien nutzen.
    Sowas wie „lächeln“ fürs lächeln/flehmen, „no-no“ fürs Nein sagen, „Pliée“ für den Kopp unter den Bauch packen, „Auf“ um aufs Podest zu krabbeln und „kick“ fürs spanische Flossen heben.
    Diese Worte kann man sagen, muss man aber nicht, da alle auch mit einer einzelnen Geste „belegt“ sind. Davon gibt es so einige, wie bei jedem anderen auch, der gerne auch mal spielt oder Zirkustricks macht.

    Ein einfach nur praktischer „Befehl“ ist „schnapp Dir was“. Der ist sehr beliebt, denn er darf sich daraufhin auch unterwegs ein paar Bissen Grünes nehmen.
    Dann gibt es vermeintlich sinnlose Befehle, wie z.B. „stuppsen“. Damit bringe ich ihn dazu Dinge mit der Nase zu berühren.
    Ein Kommando das man, wie ich durch Zufall bemerkte, gut nutzen kann, wenn irgendwas potentiell pferdefressendes erkundet werden soll und dabei auch wunderbar funktioniert.
    Andere Worte braucht man irgendwie für die Verständigung bei der Arbeit. „Aussen“ ist z.B. beim longierren und freilaufen das Wort dafür, den Kreis zu vergrößern oder ordentlich auf dem Hufschlag zu zu bleiben. „Ein bißchen mehr“ ist der sanfte und „Go!“ der zackige Übergang nach oben.
    Zusätzlich zu „halt“ und „steh!“ habe ich noch „bleib!“ damit er dort auch länger stehen bleibt.

    Die meisten Worte haben sich bei uns aber einfach irgendwie ergeben.
    Das erste Wort, das wir für uns entdeckten war übrigens „gesittet!“ Das ist unser Zauberwort, wenn sich andere Pferde aufbrezeln und meiner sich daraufhin ein Ponyrennen erhofft. Man sagt einfach nur „gesittet!“ und brezelt nicht mit anderen ab, sondern bleibt ordentlich in der Gangart und kann dann auch andere ausbremsen. Das ist sozusagen das spontane Ende jeder ungeplanten Fetzerei. Ein sehr, sehr praktisches Wort!
    Aus der gleichen Serie ist „machs alleine!“ Das ist in der Handarbeit unser Codewort dafür, dass er eine Übung nun alleine machen muss. Also z.B. seine Schulterballance ohne mich finden soll.
    Diese Worte habe ich ihm nicht beigebracht, aber festgestellt, dass er sie umsetzt. Warum das so ist, weiß vermutlich der Geier, aber wenn sie halt so schön funktionieren…. :nix:

    Damit bin ich dann wohl offiziell geoutet, als jemand, der mit seinen Viechern spricht und ich gestehe, dass mir das ziemlich egal ist, wie andere das finden. Ich bin Mensch, ich bin weilblich und damit rede ich. Das gehört bei mir sozusagen zur artgerechten Haltung dazu. 😀 Ich bin auch eine der Nervensägen, die laut und überschwenglich loben. Da muss meine Umwelt eben durch. Es hilft ja eh nix.
    Allerdings muss ich sagen, dass ich Worte, bis auf minimale Ausnahmen, nicht beim reiten verwende. Nicht, dass ich nicht rede – Ich rede schon und sitze auch mal sinnlos lachend oder fluchend auf meinem. Aber Laut- oder Stimmkommandos zum reiten finde ich – außer bei der Ausbildung – vollkommen sinnbefreit. Ich verstehe nicht, warum man sein Pferd nur über Geschnalze in den Trab oder Galopp bringt, wenn man reitet. Ab einem gewissen Ausbildungslevel sollte ein Pferd auch mit normalen reiterlichen Hilfen in den nächsten Gang finden können, sonst könnte ich mir das Reiten lernen auch sparen. :denk:
    Ein wenig Unterstützung/Anfeuern finde ich hingegen legitim, wenn das Reittier gerade einen Gewerkschaftstag hat.
    Mein Topfavorit der nervigen Laute im Stall ist aber nicht das reden, sondern der Klicker. Den konnte ich schon als Kind nicht leiden und das wurde im Alter nicht besser. Für mich ist das ein Krücke, für Leute denen es zu peinlich ist, sich mal von ganzem Herzen zum Löffel zu machen zu freuen weil ein Tier gerade was gelernt oder besonders toll ausgeführt hat.

    Insgesamt rede ich also mit meinem Pferd und ich stelle immer wieder fest, dass mein Pferd sehr gut drauf reagiert. Komischerweise klappt das sogar, obwohl ich bestimmt eher zu denen gehöre, über die andere sagen, dass sie ihrem Pferd einen Blumenkohl ans Ohr quatschen. Nicht das ich unwahrschienlich viel rede, aber ich flüstere eben auch nicht. Wozu auch?
    Ich bin schließlich nicht 5 Jahre alt und bespreche wichtige Gehimnisse mit meinem Haus- oder Plüschtier.
    In der Folge kennt mein Zosse allerdings auch ein paar „Kommandos“, die ich ihm nie beigebracht habe und die ich ungeschickt finde. So hat er z.B. das SH nur über reiterliche Hilfen unter dem Sattel gelernt. Als wir das aber später bei der Handarbeit dazunahmen, musste ich allerdings feststellen, dass er dummerweise weiß, wie diese Übung heißt und nun kann ich das SH wahlweise auch mit Stimme durch „Schulterherein“ einleiten. Sowas braucht nun auch wieder kein Mensch. Jedenfalls nicht, wenn man ein Pferd hat, dass hin und wieder dazu neigt rumzustrebern und am besten noch auszuführen, bevor man etwas fordert. :doh:
    Das Ding ist letzendlich aber folgendes: Ich kann ein Pferd dazu bringen, auf Kommando „Huf!“ oder „Gib!“ den Huf zu heben. Das funtkioniert aber auch, wenn ich sage: „kann ich mal bitte den Huf haben!“ oder wenn ich nichts sage und einfach nur mit der Hand am Bein runterfahre und ihn in der Fesselbeuge kraule.
    Wie man das macht ist doch letzendlich egal, solange man im Ergebnis vollkommen manierlich und ungefährlich den Huf sauber machen kann :nix:
    Meiner Erfahrung nach wissen Pferde, dass Menschen mit Sprache kommunizieren und sie sind sogar zum Teil auch reichlich interessiert daran herauszufinden, was wir meinen. Ich erinnere mich noch gut und gerne an meine Ausritte mit meinem als er noch Schuli war:
    Man glaubt gar nicht, was wir alles für Worte gesucht und kurzfristig gefunden haben, um die Gruppe im Gelände galoppieren zu lassen, ohne dass die Pferde bescheid wußten, was nun kommt. Da half alles nichts. Die Viecher hatten es spätestens nach dem dritten mal wieder raus und sie konnten glasklar unterscheiden, ob das nun wieder in die Kategorie „Geschnatter“ oder „einen Blumenkohl ans Ohr quatschen“ fiel oder ein anderer Befehl war. Die haben sich nie getäuscht, wenn es tatsächlich „einen Gang mehr“ bedeutete.
    Und nun noch ganz zuletzt: Das das Wort „gesittet“ für meinen eine Bedeutung hat, habe ich von meinem gelernt als er noch Schuli war. Mittlerweile haben wir noch ein paar solcher Worte bzw. Sätze, die für uns beiden eine Bedeutung haben. Die gehören für mich irgendwie dazu. Sie machen unsere Kommunikation miteinander aus und sie sind Teil davon. Ich möchte das nicht missen :ja:

  • Avatar engel1301 sagt:

    Hi, ich finde es total angenehm, wenn man ein über viele Jahre mit harter Hand und Sporen gerittenes „Turnier“-Pferd mit Unterstützung der Stimme mehr und mehr auf feine Gewichts/Schenkelhilfen umstellen und vom Zügel wegbekommen möchte. 😉 Ich freu mich nen Ast ab, wenn ich mich zum Durchparieren nur noch reinsetzen muss, die Bewegung aushalte und kurz beide Schenkel gleichzeitig anlegen muss, dass er durchpariert. Da das bislang nur von Schritt zum Halt oder Zurück genial klappt :S , benutze ich ausm Trab und Galopp gerne die Stimme zur Unterstützung. Aber wir werden besser.
    schlimm ist nur, dass wenn man die Reaktionen des Pferdes verfeinert, man sich schludern nicht mehr erlauben kann. So vergesse ich im Galopp schonmal gerne, dass der äußere Schenkel ja zurück bleiben soll. Rutscht er nach vorn, leitet Faro gern ne Parade ein. Ich bin schuld :kowa: . Ebenso, wenn ich aus Müdigkeit aufhöre im Trab mitzugehen oder immer wieder an den selben Stellen zum Schritt durchpariere. Dann kann ich an den Stellen nicht mehr aussitzen, ohne dass er durchpariert, weil ich vergesse weiterzureiten. :kowa: Hab halt noch viel zu lernen….

    Und weil ich nicht nach jeder gut gemachten Aufgabe anhalten und Lecker geben kann, finde ich meine leise Stimme sehr wichtig, um mein Pferd zu motivieren. Denke dass meine leise Stimme weniger stört, als das Gekäuche, Geschnaube, Geklapper und Gerenne und Schweifgeschlage manch anderer Paare, die in völlig übereiltem Tempo durch die Halle wetzen, weil man ja „vorwärts“ reiten soll.

    Liebe Grüße Diana

  • friesentussi1 friesentussi1 sagt:

    :denk:
    Nachdem ich gerade das erste mal darueber nachdenke, stelle ich fest, dass wir nach sooooo vielen Jahren mehr oder minder „blind“ zusammen arbeiten.
    Bei kleineren Unstimmigkeiten ( parken und glotzen) gibt es ein klares “ Marsch“ oder „nein“
    Ansonsten ist der Junge sehr bequem: auf einen bestimmten Pfiff kommt er immer brav zum Wiesentor und laesst sich anziehen. Das haben dann seine anderen Wiesenkumpels auch schnell gelernt, so dass man nicht durch die halbe Pampa stampfen muss. 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Ansonsten habe ich mir mit „Pass auf“ die Rolle als Blindenhund anerzogen.

    Ich musste das zurückdividieren, nicht dass er noch über eine Tannennadel stolpert xmas

    Wo Du Recht hast, hasste Recht.. 😀 😀

    Meine am häufigst gebrauchten Sätze/Wörter/Laute sind: „Waaaaaaag es Dich…“ „Na..“ und „So…“ Diese werden dann je nach Situation melodiös unterlegt oder abgekürzt.

  • Avatar Reikja sagt:

    Meine haben ein recht kleines Repertoire an Stimmkommandos und wie ich feststellen konnte, bringt eine unpferdische Person, die die Pferde anders anspricht, sowas schnell durcheinander:

    Ho! – stehenbleiben, innehalten

    Hooo!- langsamer werden, egal aus welcher Gangart, immer in die nächst langsamere durchparieren

    Scheeritt- Schritt

    Teeraaab- traben

    Gaaloppp- galoppieren

    Gib‘ Huf- Huf beim Schmied oder auskratzen geben

    heerumm- herumtreten, das Hinterteil von mir wegbewegen

    zuurück!- rückwärts vor mir weichen, bei den renitenten Ponys mit einem Fingerpiek in die Brust untermalt

    Na! – wenn sie Quatsch machen und es lassen sollen, meist in Verbindung mit dem Namen des Pferdes, weil zwei versuchen sich immer zu entfesseln…

    Naain!!- wenn einer versucht zu beissen…

    Koooommkoooomm- wenn ich die Herrschaften auf ihren knapp 3 ha zu mir rufe…. bzw. es versuche, das Kommando sitzt nicht

    Pass auf! – wenn ich von hinten in die Pferdegruppe gehe oder am Anbinder an der Sattelkammer herumlaufe und mich von hinten nähere. Wenn ich alleine zwei Pferde gleichzeitig rangieren muss.

    Schnalzen wird je nach Dosierung zum Hochschalten der Gänge benutzt.

    Wenn sich der eine heißläuft, singe ich auch mal „hohoohoooho“ die Tonleiter runter, dann weiß er, dass er sich beruhigen soll.

    Verbeugung haben wir bisher nicht mit einem Stimmkommando belegt, das geht mit anticken.

  • Avatar ines sagt:

    habe die dvd von der glücksrad-zaum frau. beeindrucken, wie sie ihr pferd eigentlich nur mit geräuschen „reitet“. sie sitzt drauf und hat für alles einen schnalzer, ein schmatzen, ein pupsen, sausen, summen. zum wahnsinnig werden. :kowa: und hat mit reiten meiner meinung nach nix mehr zu tun. das ist dann zirkus :party:

  • Avatar Stina sagt:

    Ich weiß gar nicht was ich alles zu dem Herrn sage.
    Wenn ich allein mit ihm bin rede ich immer eine Menge 😀
    Woran ich mich erinnern kann, ist das ich auch „rum“ sage beim putzen und „Huf“. Wenn er zurückgehen soll, dann sag ich auch „zurück“ und da wir im Momen ja Tritte verlängern übe, schnalze ich kurz vorher, damit er weiß was kommt.
    Und auf Nessis Rat hin, habe ich irgendwann angefangen nach ihm zu pfeiffen, wenn er zu mir kommen soll. Mitterweile klappt das auch ganz gut 🙂 Er weiß ja, das es dann was zu Futtern gibt 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Meine am häufigst gebrauchten Sätze/Wörter/Laute sind: „Waaaaaaag es Dich…“ „Na..“ und „So…“ Diese werden dann je nach Situation melodiös unterlegt oder abgekürzt.

    Ja ganz vergessen, da fällt bei uns auch immer mal ein:

    „Ä’hhh (*hochgezogen* :eye: )….dänk nid ä mau dra , wags ja nid ä mau dra z’dänke :maul: “

    vornehmlich beim marschieren im Gelände bei knackigem Wetter, oder Schneegestöber.

  • Avatar yeti sagt:

    bei einem meiner hafis hab ich noch „vooorsichtig“ eingeführt. der hat immer krokodil-artig versucht, einem die hand abzubeißen wenn man ein leckerlie geben wollte. inzwischen läßt er brav die zähne zusammen und nimmt das leckerlie vorsichtig mit den lippen.

  • Avatar Diamond Girl sagt:

    Die meistgenannten Kommandos verwende ich auch und ich muss sagen, dass erleichtert das eine oder andere ganz extrem 😀 Klasse finde ich solche Dinge wie „Tief“ = Kopf runter oder das Schnalzen zum Tempowechsel, das werd ich mir mal merken und mal beim Floh ausprobieren 🙂

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Meine Stute kennt noch:

    „Warten“ Schön daaaa Waaarrrrten!!“, wenn sie frei steht und ich noch schnell etwas aus dem Stall holen gehe. Dabei zeige ich mit der Fingerspitze auf den „Warteknopf“ :ostern: an ihrer Stirn.

    „Hiiiieeer!“, wenn sie beim Spaziergang fressen darf. Hört sich blöde an, ist aber genial: Sie weiß haargenau, dass ich nicht von Grashalm zu Grashalm gezerrt werden will (auch nicht im Frühjahr! :maul: ). Deshalb habe ich sie NIE unterwegs fressen lassen – sie ist so der Typ „kleiner Finger, ganze Hand“ – wenn ich nicht vorher durch ein langgezogenes „Hieer!“ mit Fingerzeig auf den Boden den Zugang zum Gras freigebe. Leute, die das nicht kennen, denken wahrscheinlich, das Pferd sei zu blöde, selber sein Futter zu finden. :look: 😀

    „Komm, Komm, Kompliment!“ – während dem „Komm, Komm,…“ sortiert sie schon mal ihre Füße, und geht dann bei „… Kompliment“ wirklich runter.

    Insgesamt denke ich, sind die Worte im Prinzip unwichtig, und auch welche Worte ich wähle. Die Kommandos sollten nur von einer Körpersprache begleitet sein, die für das Pferd lesbar ist. (Oftmals ohne es zu bemerken geben wir den Pferden laufend Informationen, „Kommandos“, mit unserem Körper.) Mit der Zeit verknüpfen sicherlich viele Pferde die Worte mit unserer Körpersprache und reagieren dann auch schon auf das Gehörte. Aber immer erst im zweiten Schritt.

  • Avatar kitiara sagt:

    Unser Knabbi ist auf einem Auge blind. Bei dem hab ich mir angewöhnt: zum halten: brrr, und einmal kurz schnalzen für weiter. Erleichtert die
    Führarbeit schon. Der Herr ist vertrauensdackelig schon mehr als einmal ins Seil gelaufen. :whistling:

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