Steuererklärung – Umsatzsteuer- und Einkommensteuer

By Diana | Archiv: Smalltalk

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Ich brauche mal Hilfe.
Die Buchhaltung bei uns mache ich selbst, Umsatzsteuer-Voranmeldungen auch. Nur den Jahresabschluss nicht.
Der gute Mensch, der mir normalerweise die Formulare ausfüllt, kann das dieses Mal nicht machen. 🙁
Nun bin ich auf die Idee gekommen, da selbst dranzugehen.
Ist das eine utopische Idee, für jemanden, der sowas noch nie gemacht hat, aber das Vorjahr ausgefüllt als Vorlage liegen hat und die Buchungen mit Lexware Buchhalter selbst macht?
Es liegt alles fix und fertig da, es müssten nur noch die Formulare ausgefüllt werden.

Ist hier jemand in der Sparte tätig und könnte mir bei Unklarheiten Fragen beantworten?

  • Avatar M_N_ sagt:

    Danke für die Erinnerung.
    Muß noch die Umsatzsteuerliste für November an meine Steuerberaterin mailen… 🙂

  • Avatar Kasch sagt:

    Diana, einfach auf http://www.elster.de gehen und das „Elster Formular“ runterhalten. Dort werden einfach die Nettoeinnahmen und die Ausgaben als Steuerbetrag eingegeben und dann abschicken ans FA.

  • Avatar Virginie sagt:

    Bei der Umsatzsteuererklärung müsste es mit Elster ohne Problem funktionieren. Alles wird sehr gut erklärt und man wird gut durch das Programm begleitet.

    Bei der Einkommensteuer würde ich mir allerdings Hilfe holen. Gibt es bei euch sowas wie Lohnsteuerhilfevereine nicht? Sie sind in der Regel nur für kleine Privatfälle zuständing, können aber auch bei solchen Fällen behilflich sein ohne Dir ein Vermögen zu kosten 🙂

  • Avatar Kasch sagt:

    Bei der Einkommensteuer würde ich mir allerdings Hilfe holen.

    Ich mach auch die Buchungen usw. alle soweit alleine, schicke das Ganze dann allerdings auch noch zur Kontrolle an meinen StB und der sendet dann weiter. Das geht ja dann über die Datev-Schnittstelle. Darüber kann man auch direkt mit Elster verbinden, weiß allerdings nicht wie und ob das bei Lexware funktioniert.

    Die Ust-Voranmeldung ist wirklich supereinfach mit Elster. Da braucht man keine HIlfe, wenn man ein kleines bisschen Ahnung hat.

  • Avatar Monty sagt:

    Mal ganz kurz OT.

    Kasch, schön dass du mal wieder hier schreibst. :ja:

    Bin schon wieder weg.

  • Avatar Virginie sagt:

    Bei der Einkommensteuer würde ich mir allerdings Hilfe holen.

    Ich mach auch die Buchungen usw. alle soweit alleine, schicke das Ganze dann allerdings auch noch zur Kontrolle an meinen StB und der sendet dann weiter. Das geht ja dann über die Datev-Schnittstelle. Darüber kann man auch direkt mit Elster verbinden, weiß allerdings nicht wie und ob das bei Lexware funktioniert.

    Die Ust-Voranmeldung ist wirklich supereinfach mit Elster. Da braucht man keine HIlfe, wenn man ein kleines bisschen Ahnung hat.

    Das funktioniert mit Lexware ebenso :ja:

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Nachdem bei mir nicht eine einzige Einkommenssteuererklärung sauber durchläuft, würde ich mich, sobald da irgendwas nicht ganz alltägliches dabei ist, an einen Steuerberater wenden. Per Definition muß ich mich z.B. selbst rentenversichern. 3 Jahre lang hat mir das Finanzamt meine Rentenversicherung problemlos als Vorsorgeaufwendung anerkannt. Im 4. Jahr wird rumgezickt. Die Veranlagung von (privaten) Krankenkassenbeiträgen hat sich auch schon wieder geändert. Mir ist das wirklich zu kompliziert, um mich jedes Jahr wieder aufs Neue damit rumzuärgern.

  • Avatar M_N_ sagt:

    Ich hatte auch gerade Post vom FA…

    Die will jetzt ne detailierte Aufstellung der Fahrzeugkosten, Vorlage der Ermittlung meiner Vorsteuer, der privaten KFZ-Nutzung, da sehe ich schon ein Problem kommen, die wird nie und nimmer glauben das 94% der Fahrten geschäftlich waren…
    Ferner beabsichtigt sie 25 € mtl. Privatanteil Telekommunikation anzusetzen. Witzig ist, das das Handy mich mtl. eh nur ~ 25 € kostet (Flat).

  • Avatar Kasch sagt:

    Die will jetzt ne detailierte Aufstellung der Fahrzeugkosten, Vorlage der Ermittlung meiner Vorsteuer, der privaten KFZ-Nutzung, da sehe ich schon ein Problem kommen, die wird nie und nimmer glauben das 94% der Fahrten geschäftlich waren…
    Ferner beabsichtigt sie 25 € mtl. Privatanteil Telekommunikation anzusetzen. Witzig ist, das das Handy mich mtl. eh nur ~ 25 € kostet (Flat).

    Ja, die sind momentan sehr zickig, habe ich auch schon gemerkt. :cursing: Uns haben sie vor einigen Monaten bei einer Ust-Voranmeldung 30 € Verspätungszuschlag aufgebrummt, weil ein Fehler auf der Elsterseite war und ich bis nach Mitternacht gebraucht habe, ehe ich den Mist abschicken konnte… :cursing: :cursing: :cursing:

    Kasch, schön dass du mal wieder hier schreibst.

    Ich muss gestehen, ich komme hier nicht mehr mit dem Reinlesen nach :red: Aber ich werde es versuchen, mal wieder öfter zu schreiben.

  • Avatar Diana sagt:

    Die Ust-Voranmeldung ist wirklich supereinfach mit Elster. Da braucht man keine HIlfe, wenn man ein kleines bisschen Ahnung hat.

    Ja, ich weiß.
    Es geht mir aber nicht um die Voranmeldung, sondern um die Steuerklärung. Jahresabschluss.

    Ja, die sind momentan sehr zickig, habe ich auch schon gemerkt. Uns haben sie vor einigen Monaten bei einer Ust-Voranmeldung 30 € Verspätungszuschlag aufgebrummt, weil ein Fehler auf der Elsterseite war und ich bis nach Mitternacht gebraucht habe, ehe ich den Mist abschicken konnte…

    Das ist ganz normal und war schon immer so.
    Ist mir bei der ersten Voranmeldung, die ich online abgeschickt habe, auch passiert.
    Ich glaube, es war nur 2-3 Minuten nach 0.00 Uhr, aber der Verspätungszuschlag wurde erhoben. :S

  • Avatar Chaplin sagt:

    Also ich mach da gar nichts selber, das ist mir zu heikel… Ich mag außerdem ja auch meinen Steuerberater 😀

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    um die Steuerklärung. Jahresabschluss.

    Der komplette Jahresabschluß? Welche Profession? Wenn das irgendwas mit erhaltenen Anzahlungen, Vorräten (ganz spannend bei Dienstleistungen), ausstehenden Zahlungen, Rückstellungen jedweder Art zu tun hat, würde ich die Finger davon lassen.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ich hatte auch gerade Post vom FA…

    Die will jetzt ne detailierte Aufstellung der Fahrzeugkosten, Vorlage der Ermittlung meiner Vorsteuer, der privaten KFZ-Nutzung, da sehe ich schon ein Problem kommen, die wird nie und nimmer glauben das 94% der Fahrten geschäftlich waren…
    Ferner beabsichtigt sie 25 € mtl. Privatanteil Telekommunikation anzusetzen. Witzig ist, das das Handy mich mtl. eh nur ~ 25 € kostet (Flat).

    Haben wir die gleiche FA Beamte? 😀

    Ich muss seit zwei Jahren mein Fahrtenbuch kopieren (welches schlauerweise in D lag). Die Tante hat mir meine komplette PKW Kosten, alle Telefonkosten bis auf 20 Euro im Monat und zudem die kompletten Fortbildungskosten rausgeschmissen, so daß ich an UST 500 Euro nachzahlen musste. Habe natürlich sofort Widerspruch eingelegt und die Sachen nachgereicht. Aussetzung der Vollziehung wurde nicht akzeptiert und so warte ich seit 6 Moanten auf die Korrektur und Erstattung der 500 Euro….

  • Avatar St. Lucia sagt:

    @Diana

    Ich habe meine kleinen Mandanten auch mit Lexware gebucht. Allerdings muss man bei Elster gehörig aufpassen und sollte zumindestens beim Abschluss dann noch einmal alles manuell prüfen, weil vom Programm her etliche Fehler eingebaut sind.

    Du kannst den Jahresabschluss (allerdings muss man einige Abschluss-Buchungen manuell machen, kannst Du das?), die Einnahme-Überschuss-Rechnung, Umsatzsteuerjahreserklärung, die Anlage EÜR fürs FA alles ausdrucken. Aber wie gesagt, schon in der EÜR sind einige Fehler eingebaut. Schaue doch mal, ob der Überschuss dort mit dem Überschuss aus der Einnahme-Überschuss-Rechnung übereinstimmt!

    Ich rate Dir allerdings ehrlich gesagt davon ab, das selber zu machen. Wenn Du sogar bilanzieren musst, lass die Finger erst recht davon und gebe die Sachen einem StB.

    Hast Du jemanden, der die Erklärungen kontrollieren kann?

    LG

    Christine

  • Avatar Diana sagt:

    Ach, ich glaube, das schaffe ich.
    Ich werde die Formulare am PC ausfüllen, ausdrucken und in Papierform einreichen.
    Die Zahlen habe ich und die Jahre davor als Muster auch.
    Das Einzige, was etwas blöd ist, ist, dass ich die Liste mit dem Anlagevermögen und die Gewinnermittlung nicht einfach ausdrucken kann, sondern neu schreiben muss.
    Dass der Lexware-Buchhalter nicht die endgültigen Zahlen ausrechnet, habe ich schon vor ein paar Jahren gemerkt. :S

    Weiß jemand ein kostenloses Programm, wo ich vielleicht nur die Zahlen eingeben muss, dass mir die Dinger dann zum Ausdrucken bereitstellt?

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Vergiß die Abschreibungen nicht.

    Mit einem kostenlosen Programm kann ich nicht dienen.

  • Avatar Kasch sagt:

    Das Problem mit den Fehlern habe ich sogar schon in meinem Rechnungsprogramm. Auch ein Grund, warum ich eine Bilanz oder auch nur eine GuV nicht alleine machen würde. Manche Buchungen schluckt das Eingangs – oder Ausgangsbuch – dafür sind Andere gern mal doppelt… Also da bin ich doch immer vorsichtig und mache jeden Monat zur Ust-Voranmeldung in einer Exceltabelle eine kurze Übersicht mit jeweiligen Konten. Dann kann ich das immer sofort überprüfen.

    Stimmt aber, Elster ist sehr fehleranfällig. Und deshalb sehe ich diese Zahlung damals auch nicht wirklich ein. Es war definitiv ein bekanntes Elsterproblem, die Seite lief bei vielen Usern gar nicht, auch Elster Online funktionierte nicht. Und die Druckformulare auch nicht, sonst hätte ich es eben handschriftlich gemacht und beim FA reingeschmissen… Tja, das Geld musste ich dann aber dennoch bezahlen. Nur: Wie soll ich eine Anmeldung verschicken, wenn ich weder das Elster Formular noch Elster Online nutzen kann und auch kein ausgedrucktes Dokument erhalte. Das Amt war ja schon lange zu. :irre:

  • Avatar metunja sagt:

    Die will jetzt ne detailierte Aufstellung der Fahrzeugkosten, Vorlage der Ermittlung meiner Vorsteuer, der privaten KFZ-Nutzung, da sehe ich schon ein Problem kommen, die wird nie und nimmer glauben das 94% der Fahrten geschäftlich waren… – schreibst du Fahrtenbuch? ansonsten ist es egal, ob 80 oder 94% , hauptsache über 50% für di 1%-Regelung
    Ferner beabsichtigt sie 25 € mtl. Privatanteil Telekommunikation anzusetzen. Witzig ist, das das Handy mich mtl. eh nur ~ 25 € kostet (Flat). – Richtlinie sind 20% der Telefonkosten

    lg metunja

  • Avatar M_N_ sagt:

    Die will jetzt ne detailierte Aufstellung der Fahrzeugkosten, Vorlage der Ermittlung meiner Vorsteuer, der privaten KFZ-Nutzung, da sehe ich schon ein Problem kommen, die wird nie und nimmer glauben das 94% der Fahrten geschäftlich waren… – schreibst du Fahrtenbuch? ansonsten ist es egal, ob 80 oder 94% , hauptsache über 50% für di 1%-Regelung
    Ferner beabsichtigt sie 25 € mtl. Privatanteil Telekommunikation anzusetzen. Witzig ist, das das Handy mich mtl. eh nur ~ 25 € kostet (Flat). – Richtlinie sind 20% der Telefonkosten

    lg metunja

    Ja, Fahrtenbuch wird geführt, sogar zweifach. Einmal das Originale das im Auto liegt und von dort übertrage ich das ganze noch mal in ein Blatt das ausführlicher ist von besuchten Personen etc.
    Wenn ich mich recht entsinne hat meine Steuerberaterin diese Blätter sogar mitgegeben. da stehen dann sogar die Spesenpauschalen mit dabei (Übernachtungen etc.)

    Beim telefon wären das 5 € was auch realistisch ist.
    Ich setze ja schon das Festnetz nicht an weil der Abschluß auf meinen vater läuft (Zweifamilienhaus und wir haben uns quasi die ISDN Leitung geteilt, kommt noch von früher wegen Internet. Inzwischen läuft das über Bürgernetz.
    Bin mal gespannt, davon hat sie nix geschrieben, die Kosten haben wir nämlich auch komplett angesetzt (24,95 €).

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Lose Blätter erkennt das FA nicht an. Es muss ein fest gebundes Fahrtenbuch sein. Auch die diversen Programme dazu werden nicht anerkannt, ausser sie wurden vom FA zertifiziert und somit anerkannt (d.h. dass im Nachinein nicht geändert werden können darf). Du wirst wohl um das Kopieren des Fahrtenbuches nicht rum kommen. Bei über 90 % geschäftliche Nutzung wäre es unsinnig, das Fahrzeug mit der 1% Regelung zu versteuern. Ich vermute, Du rechnest nach den tatsächlichen Kosten ab und die Differenz dann als Privatnutzung?

    @Diana. Es gibt kein kostenloses Programm dazu. Ein richtig gutes Buchhaltungsprogramm kostet auch einige Tausend Euro. Lexware ist schon ein preiswerter Kompromiss. Ich habe wegen der vielen Fehler meine großen Mandanten alle über Agenda verbucht – ist ähnlich wie DATEV, hat nur noch einige Features zusätzlich.

    Du kannst die Abschlussbuchungen des Vorjahes nicht übernehmen, da sich z.B. die Sachwerte, die Höhe der Abschreibung usw. geändert haben. Zudem berücksichtigt Lexware auch nicht die Zahlung der UST Vorausszahlung des letzten Quartals, die vermultich in den ersten Monaten den folgenden Jahres erfolgt ist und und und und…..

  • Avatar M_N_ sagt:

    Die können das Fahrtenbuch ja einsehen, hab ich kein Problem mit. Da steht halt nur nicht alles so detailiert drin (Platzgründe).

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Die können das Fahrtenbuch ja einsehen, hab ich kein Problem mit. Da steht halt nur nicht alles so detailiert drin (Platzgründe).

    Braucht es ja auch nicht. Nur Datum und Uhrzeit Anfang der Reise und Ende, bei Umwegen eine Wegbeschreibung, Reisegrund bzw. bei immer wiederkehrenden Geschäftspartnern reicht der Name, Anfang Tachostand und Ende und daraus die ermittelten km….. Diese Bestandteile muss das Fahrtenbuch alle enthalten. Und darauf achten die FA Beamten akribisch, denn denen ist das nur allzu Recht, wenn das nicht ordentlich geführt wird, um einen Grund zu haben, das Fahrzeug rauszuschmeissen…..

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