Stark erhöhte Leberwerte

By JKA | Allgemein, sonstiges

Hallo an alle,

Ich bräuchte dringend einen Rat. Ich hatte am Dienstag den TA hier, da mein Pferd in den letzten Wochen
Schwunglos trabt. Er hat ihn auf den Kopf gestellt und Erkrankungen am Bewegungsappart ausgeschlossen.
Er tippte auf einen Selenmangel und hat Blut genommen. Er meinte auch er dürfte runder sein. Heute habe ich die ersten Ergebnisse bekommen stark erhöhte Leberwerte.
Dieses Spiel hatte ich genau vor einem Jahr schon einmal. Damals war das Heu nicht gut, ich habe daraufhin den Lieferanten gewechselt. Im März diesen Jahres hab ich das letzte Mal Blut nehmen lassen, da war alles im grünen Bereich.
Das Ergebnisse vom Selen, Vitamin E bekomme ich erst morgen.
Er hat mit vorhin eine Dose Heparal gebracht, kann mir jemand noch etwas empfehlen? Bin am Verzweifeln, ich denke das Heu ist gut ich kann janicht
Ballen untersuchen lassen.
Vielen Dank für Eure Hilfe

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  • niphiem niphiem sagt:

    Borreliose? Schau mal im Borreliose Fred, vielleicht kann man dir da helfen. Chronische Borreliose

  • Avatar JKA sagt:

    Das wurde im Februar getestet und ausgeschlossen ich habe auch dieses Jahr keine Zecke an ihm entdeckt…
    Somit schließen wir das eigentlich aus aber ich frag nochmal meinen TA…

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Meiner hat seit ich ihn besitze dauerhaft teilweise viel zu hohe Leberwerte, TA empfahl mir dann (laienhaft ausgedrückt) zu einer Eiweißspaltung um festzustellen ob die Leber schwer erkrankt ist oder „nur“ falsche Werte sendet (irgendwie so war das :denk: ). Es war zweiteres. Aktuell wurde wieder Blut genommen, die Blutwerte sind perfekt, außer wie immer der Gamma GT :motz:

    Wir werden desswegen nochmal diese Eiweßspaltung machen um zu schauen was da los ist…

    Futter ist bei mir immer hochwertig und es ist wirklich egal, Jo hat immer hohe WErte… Diesmal bei 281, letztes Jahr bei 170 oder so…

    LG

  • Avatar maurits sagt:

    was ist eine Eiweiss-Spaltung?

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Ich hab keine Ahnung :daumen: Er hat den Fachbegriff genannt und ich habs nicht kapiert, dann nannte er es so… :tuete: Kann mal auf der Rechnung schauen was da steht…

  • niphiem niphiem sagt:

    Wie wurde es getestet? Ich meine gelesen zu haben, dass man es über einen normalen Bluttest nicht sicher nachweisen kann, sondern nur über Westernblot oder Hautstanze. Viell. meldet sich ja Wed mal hier oder du fragst da mal nach.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Mein TA hat Borreliose auch ausgeschlossen, da die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Normalbereich liegen und sonst alle Werte ideal sind, oder heisst das nichts?

  • Avatar JKA sagt:

    Das habe ich auch noch nie gehört würde mich aber interessieren.
    Ich spare wirklich nicht am Heu und sowieso am Futter nicht. Ich kann’s mir nicht erklären.
    Hab ein bisschen das Wasser in Verdacht meine haben’s die meiner Nachbarin und die von meinem Schwiegervater.
    Wir haben alle unterschiedliches Heu und KF und wir sind alle in einem Ort.

  • Avatar Landei sagt:

    Kurz zum Blutbild: Habe bei Alegre als erste Maßnahme bei seinen Symptomen (Lustlosigkeit und steifer, schwungloser Gang) ein großes Blutbild machen lassen, alle Werte waren im Normbereich, einziger Ausreißer der Parasitenindikator (mal Laienhaft gesagt :red: ). Der anschließende Westernblot für Borrelien war eindeutig positiv. Ein gutes Blutbild sagt also in diesem Zusammenhang leider gar nix.

  • Avatar wednesday sagt:

    Schlechte Leberwerte kann viele Gründe haben. Zuviel Eiweiss in der Fütterung, ein allgemeines Stoffwechselproblem, muskuläre Überbelastung, oder einfach nur was „falsches“ gefressen…

    Mein TA hat Borreliose auch ausgeschlossen, da die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Normalbereich liegen und sonst alle Werte ideal sind, oder heisst das nichts?

    Sorry, das heisst gar nichts :no:

    Ich will hier niemandem Borreliose einreden – Gott bewahre. Aber nur auf Grund von Blutzellen und -werten eine Borreliose auszuschliessen ist genauso valide einen Schwangerschaftstest mit dem Maßband und dem Bauchumfang durchführen zu wollen…

    Das wurde im Februar getestet und ausgeschlossen ich habe auch dieses Jahr keine Zecke an ihm entdeckt…

    Zecken musst du nicht sehen. Viele andere Stechviehcher (Bremsen etc.) können genauso gut Borrelien übertragen. Was war das für ein Test? Titerbestimmung oder Westernblot?

    Gibt es weitere Symptome oder ist Dein Pferd nur im Trab matt? Hat es sonst Auffälligkeiten, die Du Dir nicht erklären kannst? Als da wären:
    – Verspannungen und Steifigkeit
    – geschwollene Gelenke
    – allgemeine Mattikgeit und begrenzte Gänge
    – Haut- und Fliegenempfindlichkeit?

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Ok… Das sollte mein TA eigentlich wissen :denk: Jeder schwört auf ihn und genug Borreliose-Pferde hat er auch schon behandelt :nix:

    Sollte ich dann auch noch einen Westernblot oder Titerbestimmung machen? Was?

  • Avatar wednesday sagt:

    Um bei der Schwangerschafts-Analogie zu bleiben: ab dem 7. Monat kann man auch mit Maßband und Bauchumfang ne recht valide Aussage treffen. Manchmal will man es halt früher wissen …

    Ein Westerblot wäre der richtige Test. Allerdings: gibt es denn neben den Leberwerten noch Anzeichen für eine Borreliose? Sonst würde ich eher eine Leberkur in Betracht ziehen.

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo wednesday,
    Ein westernblot wurde im Februar gemacht negativ.
    Im Moment ist nur der Trab bescheiden, Schritt und Galopp sind gut.
    Verspannt ist er nur anfangs, geschwollene Gelenke hat er nicht.
    Fliegenempfindlich ist er und war er schon immer… Ansonsten ist er an der Haut nicht empfindlich.
    Ich werde nochmal einen Westernblot machen um sicher zu sein.
    Danke für deine Antworten…

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Er hat momentan öfters mal leichte Blockaden im Rücken, das ist aber wohl auf den alten (schlecht passenden) Sattel zurück zu führen, vermutet man… diese und letzte Woche war er etwas matt, hat er aber manchmal, davor war er sehr heiß. Er ist weder schreckhaft noch sonst was, nur etwas schlecht drauf -> Winter.

    Ich spreche das mal mit dem TA ab.

    Danke.

  • Avatar wednesday sagt:

    Ich werde nochmal einen Westernblot machen um sicher zu sein.

    Wenn Du im Februar schon einen hast machen lassen, der negativ war und sonst alles mehr oder minder normal ist, würde ich keinen neuen machen lassen. Das Geld würde ich eher in eine Leberkur investieren (ich hab gute Erfahrungen mit Planta Hepar und Heparal gemacht – Mariendiestel aus der Apotheke danach zur Unterstützung) und mal gucken, ob sich das nicht schon positiv auswirkt.

  • Avatar wednesday sagt:

    Er hat momentan öfters mal leichte Blockaden im Rücken, das ist aber wohl auf den alten (schlecht passenden) Sattel zurück zu führen, vermutet man… diese und letzte Woche war er etwas matt, hat er aber manchmal, davor war er sehr heiß. Er ist weder schreckhaft noch sonst was, nur etwas schlecht drauf -> Winter.

    Auch hier würde ich keinen Westernblot machen. Eher ne Leberkur 😉

  • Avatar JKA sagt:

    Das Heparal hat mein TA vorhin vorbeigebracht.
    Dann geh ich mal noch in die Apotheke sind das Globuli oder einfach getrocknete Mariendistel?

  • Avatar Mumpitz sagt:

    was ist eine Eiweiss-Spaltung?

    Elektrophorese?

  • Avatar kuwi sagt:

    was ist eine Eiweiss-Spaltung?

    Elektrophorese?

    hätte ich jetzt auch gesagt 😉

    @JKA: Mich würden diese „erhöhten Leberwerte“ genau interessieren. Kannst Du die Werte + Messeinheiten + Normwerte eventuell posten oder per PN?

  • Avatar maurits sagt:

    Elektrophorese, sagt das doch gleich 😀

    ich ahnte es.

    Bei Falke wurde das aufgrund der hohen LDH mal gemacht, mit dem Ergebnis dass es keine Bewandnis hatte.

    Beim zweiten Mal wurde das gemacht, als er im Rahmen der Borreliose hohe Leberwerte hatte, die Elektrophorese liess dann Rückschlüsse auf Schädigung der Skelettmuskulatur zu und einer Leberschädigung. Die anderen Muskel- und Leberwerte waren auch entsprechend, so im vierstelligen Bereich.

    lg
    maurits

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Ja, das könnte es gewesen sein, danke Mumpitz 😀

    Machen wir jetzt auf jeden Fall nochmal…

    Eine Leberkur hatten wir, wenn ich mich nicht irre, schon gemacht. Das Problem besteht bei Jo schon seit dem Tag als ich ihn kaufte und jetzt 5 Jahre, der höchste Wert den er hatte war 370…

    Was kostet denn der WEsternblot? Oder macht das garkeinen Sinn, also quasi Ausschlussverfahren?

    Der Ta meinte es wird wohl in seiner Kindheit was gewesen sein…

    LG Jenny

  • Avatar Cruzado sagt:

    Was kostet denn der WEsternblot? Oder macht das garkeinen Sinn, also quasi Ausschlussverfahren?

    Um die 50 €.

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo Wednesday,

    sobald ich das Blutbild per Fax habe, poste ich die genauen Werte. Warte ja noch auf Selen, Vitamin E, den Wert bekomme ich heut Vormittag noch.

    Liebe Grüsse

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo,

    habe nun die restlichen Blutergebebnisse, alles okay…
    Die genauen Werte hat mir mein TA ins Geschäft gefaxt, dort bin ich aber erst Montag wieder.
    Ich füttere jetzt mal 2 Dosen Heparal und Mariendistelsamen aus der Apotheke und werde dann nochmal Blut nehmen lassen.
    Letztes Mal brauchte er 3 Dosen, bis die Werte wieder ok waren. Ich wüsste gerne den Grund für die schlechen Werte, der muss ja irgendwo sein.
    Ein Teil des Heus, dass ich dieses Jahr habe ist gut, ich habe die Wiesen vorher gesehen und es kam gut rein. Ich glaube kaum, dass es daran liegt…
    Er bekommt sonst gequetschten Hafer und Mifu von Iwest, dazu noch ein Schuss Leinöl, das soll ich auch weiterhin geben, meint mein TA.
    Ich habe von dem Shetty meiner Tochter auch noch Blut nehmen lassen, die bekommt keinen Hafer und hat auch leicht erhöhte Leberwerte.
    Also schließe ich den Hafer auch aus, entwurmt werden alle penibelst und meine Koppeln sind sehr gepflegt, ich entferne jeden oder zumindest jeden 2. Tag die Pferdeäpfel. Als Einstre verwende ich Holzpellets, vorher Späne, Stroh geht bei mir gar nicht.

    Ich bin beim Thema Leberwerte äußerst sensibel. Mein Schwiegervater züchtet Traber (leider keine Dressurpferde:-((), letztes Jahr ist sein ältester innerhalb von 4 Wochen abgemagert und 2, die Rennen laufen, konnten keine Leistung mehr bringen. Er hat dann auch Blut nehmen lassen und raus kamen sehr starkerhöhte Leberwerte.Er hat dann Gott sei Dank schnell rausgefunden, dass ein Heu nicht gut war, es war voller JKK…
    Der alte hat es trotz sofortiger Behandlung nicht überlebt, es war schlimm. Ein anderes wird nie wieder die Leistung bringen, die er mal bringen konnte.
    Es folgte ein jetzt noch andauernder Rechtstreit mit dem Landwirt und diversen Ämtern, die den Pächter noch daraufhingewiesen haben, das Heu nicht an Pferde zu verfüttern. Aber davon will jetzt keiner mehr was wissen. Das Fernsehen kam diesen Sommer sogar und hat eine Reportage darüber gemacht, wenn es interessiert müsste auf der Homepage von SWR Fernsehen noch online sein; Titel war das Gift lauert im Heu oder so ähnlich.
    Jetzt habe ich eben Angst, dass in dem noch zugekauften Heu, da habe ich die Wiesen nicht gesehen, Mist drin ist aber ich habe es von jemandem gekauft, den ich gut kenne und er hat mir versichert es sei JKK frei.
    Mein TA meinte, ich soll mir jetzt nicht so eine Riesenkopf mache und abwarten, was der nächste Bluttest zeigt aber das ist nicht immer so einfach.
    Hat niemand sonst eine Idee woran es liegen kann außer Heu???
    Dankeschön

    P.S. Ich werde mich demnächst noch vorstellen mit allem drum un dran, wenn ich mal durchsteige, wie man Bilder hochlädt:-))

  • Avatar maurits sagt:

    ich wollte gerade anmerken dass mir bei Deinen Beschreibungen JKK in den Sinn kam.

    Ich habe hier eigenes Heu welches ich in der Ernte penibel durchsuche, wir haben das JKK hier vereinzelt und ich vernichte es stetig. Leider lässt ein Nachbar es auf seinen Weiden wuchern, so dass es sich überall ausbreitet.

    Letzte Woche kaufte ich Heu in Ostfriesland wo es noch kein JKK gibt, das Thema JKK im Heu ist glaube ich ein Riesenproblem.

    Alles gute für dein Pferd!
    lg
    mau

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo Mau,
    Diese ignoranten Menschen gibt es leider überall. Bei uns im Ort hält auch jemand seine Pferde auf JKK
    verseuchten Wiesen. Ich habe ihn dann mal darauf angesprochen, er hat mich ausgelacht und meinte die fressen das nicht und das sei nur
    Panikmache. Ich habe mir jeglichen Kommentar gespart und bin weiter gegangen…
    Ich muss aber sagen, seit der Geschichte mit meinen Schwiegervater, sind unsere Behörden hellhöriger geworden.
    Ich war im Sommer ausreiten und kam an einer verwahlosten JKK Koppel vorbei. Dort stand ein Herr vom Landratsamt und fragte mich wem die Koppel gehört. Ich hab es ihm gesagt aber fragte warum, er meinte der Verantwortliche muss das JKK beseitigen.
    3 Wochen später war die Koppel abgemäht und das JKK musste auf den Sondermüll.
    Der Herr hat mir seine Karte gegeben und gesagt, wenn ich noch mehr solche Koppeln sehe darf ich es gern melden.
    Das habe ich auch schon mehrmals getan und jedesmal wurde was getan.
    Liebe Grüsse

  • Scupi Scupi sagt:

    @JKA: habe Dir eben eine PN geschickt. 😉

    Grüße
    Simone

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Der Herr hat mir seine Karte gegeben und gesagt, wenn ich noch mehr solche Koppeln sehe darf ich es gern melden.
    Das habe ich auch schon mehrmals getan und jedesmal wurde was getan.

    Cool. Aus welcher Gegend kommst du?

  • Avatar moppel sagt:

    ach, so einen „JKK-Herrn vom Amt“ würde ich mir in unserer Gegend auch wünschen *seufz*

    Wir hatten bei Blutproben im Mai bei allen 5 Pferden stark erhöhte Leberwerte. Unterschiedliche Symptome: mein Reit-Haffi war weniger lauf-u. spielfreudig als gewöhnlich, der Pensions-Fjordi war auffallend schreckhaft alleine, der Pensions-Haffi hatte angelaufene Hinterbeine,alle 5 hatten am Rumpf so sichtbare „Einlagerungen“.
    Die Pferde bekamen jeweils 2 Dosen Heparal u. bei der nächsten Blutprobe Anf. September waren alle Werte wieder im Grünen Bereich,die Symptome verschwanden schnell.

    Ursache war bei uns offensichtlich eine Ansammlung von verschiedenen Punkten,die zusammen offensichtlich zu viel waren für die Leber.

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo Honeybar,

    Ich bin aus Südbaden

    Liebe Grüsse

  • Avatar Lisa Pueschel sagt:

    Hallo.
    Ich bin neu hier im Forum und habe jetzt schon mal eine weile mit gelesen. (Und ja ich werde mich gleich vorstellen…hoffe das ich den richtigen tread finde :daumen: ) Das Thema mit den Leberwerten ist ja in eine Interessante richtung gegangen. Hast du mal erwahent was dein Pferd fuer eine rasse ist und wo du es her hast (Land,Zone,Stallart-keine Namen 🙂 das habe ich mir schon gemerkt) ??? es gibt da ja auch noch moeglichkeiten die nicht im direten zusammenhang mit der jetzigen lebenssituation deines pferdes zusammenhaengen.
    lG

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo,

    mein Pferd ist (noch) 5, Vater Trakehner, Mutter Warmblut.
    Ich habe ihn 3 jährig direkt von der Aufzuchtstation (Fohlenweide) gekauft, diese liegt auch in BaWü… Ich habe auch kurze Zeit später einen Bluttest machen lassen dort war alles ok. Auch Anfang diesen Jahres (März) war noch alles gut…

    Leibe Grüsse

  • Avatar Lisa Pueschel sagt:

    das klingt danach als koennte man das ausschliessen :thumbsup: wie siehts mit desinfektionsmitteln aus? manche staelledesinvizieren ihre boxen regelmaessig und einige greifen da zu produckten die durchaus schaedlich fuer pferde sein koennen.
    bevor ich jetzt weiter philosopiere lese ich erstmal den ganzen tread. vieles wurde ja schon angesprochen…..auf gehts…lesen

  • Scupi Scupi sagt:

    …. Leberegel wäre außer dem JKK auch noch ein Thema bezüglich schlechter Leberwerte. Das Pferd einer Bekannten (ebenso Traki) hatte auch Leberegel. Der Bauer hatte das Heu zugekauft und stammte wohl von Wiesen neben Bachläufen. Also den Lebensraum dieser Schnecke (weiß grad nicht mehr, wie die heißt), die der Wirt des Leberegels ist – ebenso wohl auch Ameisen…..
    allerdings ist das Entwurmungsmittel für Pferde nicht zugelassen, sondern nur für Kühe, Schafe etc. Mein TA hat aber damals damit auch Pferde „entegelt“…

  • Avatar Diana sagt:

    Jkk kann man im Heu aber gut erkennen.
    Wir haben versehentlich eine Lieferung von Rundballen bekommen, die außenherum sehr gut aussahen.
    Nachdem die erste Lage ab war, konnte man schon massenhaft lange Stengel sehen, die im Gegenlicht violett schimmerten.
    Blätter waren keine mehr dran und von den Blüten war auch nicht mehr viel zu erkennen – aber diese dicken Strünke, die kann man nicht übersehen.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Hallo, unser aktueller Stand ist jetzt, mein Pferd hat die Lebererkrankung Hepatopathie (hoffentlich habe ich den TA richtig verstanden), dies wurde durch die Elektrophorese festgestellt. Morgen kommt der TA sowieso zu mir, wegen Jos Auge, dann werde ich mir das nochmal erklären lassen. Wer möchte kann mir auch gerne hier ein paar Tips oder Erklärungen abgeben.

    Mein TA meinte ich solle jetzt 3 Monate eine Art Leberkur (Futter) machen und dann nach 2 Monaten werden die Werte nochmal getestet… Wenn wir Pech haben muss Jo sein Leben lang spezielles Extrafutter bekommen…

    Lg Jenny

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Sehr wichtiger Nachtrag:

    Der TA meinte die Werte sind nicht richtig schlecht und die Krankheit würde sich nicht in irgendeiner negativen Art und Weise äußern, hoffen wir mal er hat Recht.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Kann denn niemand einen Beitrag dazu abgeben? 🙁

  • Avatar maurits sagt:

    doch ich, Falkes Hepatopathie(was nichts weiter als Leberschaden bedeutet) kam von Borreliose.
    Aber das willst Du sicher nicht wissen.

    Jakobskreuzkraut ist absolut ausgeschlossen bei Euch?

    Von selbst bekommt man keine Hepatopathie, und dass Jo regelmässig zu viel Alkohol trinkt, schliesse ich mal aus.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Mach mich nicht schwach, also doch Borreliose testen lassen :seufz: :seufz: :seufz:

    Jo hatte schon immer schlechte Leberwerte und die letzte Elektrophorese vor 1,5 Jahren war negativ, das heisst es muss was aktuelles sein?

    Ich bin heute nochmal zur Stallbesi, sie meinte das auf den Weiden sei 100 pro Hahnenfuß und kein JKK.

    Habe heute schon gefragt ob jemand Jo jeden Abend ne Flasche Bier gibt, der würde es sicher lecker finden 😉

    Spaß bei Seite, was genau rätst du mir?

    Borreliose testen?

    Soll er dieses Leberfutter (Name habe ich nicht) vom Ta bekommen, der meinte wohl ein Leben lang, aber eher kurweise und regelmäßige Tests durch Elektrophorese?

    Wie gesagt, ich hatte den TA nur am Tele und er hatte schlechten Empfang, ich werde das persönlich nochmal abstimmen.

  • Avatar maurits sagt:

    wann war die letzte Elektrophorese?

    Wenn aktuell positiv, dann das Futter geben und kontrollieren.
    Was ist mit JKK im Heu?

    JKK, Pilzbefall im Heu etc können das auch machen.

    Bei isolierter LDH Erhöhung und negativer Elpho den lieben Gott nen guten Mann sein lassen und sich des Lebens freuen.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Die letzte Elektrophorese wurde die letzten Tage gemacht und war aktuell positiv.

    Heu ist gut, nicht schimmlig.

    Und den letzten Satz bitte nochmal auf deutsch 😀 :hug:

  • Avatar maurits sagt:

    Bei einer einzig bestehenden LDH Erhöhung und NEGATIVER Elektrophorese ist das Pferd gesund. Man geht von falschen Normwerten aus, und dass die LDH höher sein kann und trotzdem normal.
    Bei sehr hoher LDH würde ich eine Elektrophorese machen lassen, ebenfalls in Verbindung mit sonstigen hohen Leberwerten(GGT, GOT, GPT). Letztere wären aber schon ohne Elektrophorese beweisend für einen Leberschaden.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Wir haben direkt vor der Elektrophorese ein großes Blutbild machen lassen, wie immer, es war scheinbar nur der Gamma GT erhöht, mehr nicht. Daher dann sicherheitshalber die Elektrophorese, mit einem positiven Ergebnis. Letztes mal vor 1,5 Jahren war es negativ.

  • Avatar maurits sagt:

    Gamma Gt steigt zuerst an, auch kurzfristig, die Aussage über eine weitergehende chronische Schädigung machen die anderen Werte.
    GGT allein ist an Dramatik nicht so bedeutsam, aber im Auge zu behalten, er könnte aber irgendwas zu sich genommen haben, was den Anstieg verursachte.

    Boar lass uns morgen telefonieren ich geh jetzt schlafen. 😉

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Du bist ein Schatz :hug: 😀

    Gute Nacht 😉

  • Avatar Maiden sagt:

    Bei erhöhten Leberwerten klingeln bei mir auch alle Alarmglocken.

    Bei einem Blutbild werden aber doch immer auch die Muskelwerte bestimmt oder? (bin mir jetzt gar nicht mehr sicher)

    Wie sind die bei Deinem Pferd?

    Frage nur so, weil meine Jungstute vor 2 Monaten an atypischer Weidemyopathie gestorben ist. Die anderen 3 Pferde auf der Weide haben überlebt, aber nur weil sie älter waren und durch den Tod meiner Stute direkt gehandelt wurde und die Pferde von der Weide kamen. DIe 3 hatten auch stark erhöhte Leber- und halt auch Muskelwerte.

    Es wurden daraufhin die Werte mehrerer Pferde im Umkreis bestimmt und es waren einige mit erhöhten Werten.

    Ob das nun zum Ausbruch geführt hätte, weiß keiner. Aber ich bin da nun trotzdem sowas von vorsichtig…

  • Avatar Tibatong sagt:

    weil meine Jungstute vor 2 Monaten an atypischer Weidemyopathie gestorben ist

    Sag‘ dass das nicht wahr ist bitte ;( ;( ;(

    Das tut mir unbeschreiblich leid :hug:

  • Avatar Maiden sagt:

    Ja ist leider so :seufz: Langsam kann ich damit umgehen.

    Da hatten wir wohl beide Pech mit unseren Jungpferden. Wobei mir Dein Ausgang lieber gewesen wäre…

    Tot mit 4 Jahren ist schon bitter. Ich hatte sie gerade eingeritten und war mir sicher dass es kein perfekteres Pony für mich geben kann ;(

  • Avatar Tibatong sagt:

    Ach Mensch, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das ist einfach nicht fair und ich kann mir vorstellen, in was für ein Loch man da erst mal fällt….Alles richtig gemacht und doch verloren ;(

  • Honeybear Honeybear sagt:

    @Maiden: Das tut mir sehr leid … :hug:

  • Avatar Maiden sagt:

    Ich danke Euch, ist nun halt so und lässt sich nicht mehr ändern.

    Und ich hätte auch nichts tun können, um es zu verhindern. Niemand wusste, dass auf dieser Weide anscheinend die Toxine waren. Sie hat Mineralfutter bekommen und wurde geritten. Alle anderen Faktoren (junges Pferd, Ahorn-Bäume auf der Weide, Portionsweide, an einem Fluss -> relativ feucht, erste frostige Nächte, keine Zufütterung) passen aber 100%ig, aber wer hätte das trotzdem ahnen können. Muss wohl Schicksal sein. :seufz:

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo,

    ich wollte mal noch kurz die genauen Werte, die abweichend sind, einstellen.
    Gamma GT 78
    GLDH 160
    GOT 574

    Ich find eigentlich nur den GLDH dramatisch, der Rest ist nicht so schlimm…
    Der Leukozytenwert liegt bei 4,5 ein bißchen zu niedrig aber laut TA wohl auch nicht schlimm.

    Oder was meint Ihr?
    Liebe Grüsse
    JKA

  • Avatar JKA sagt:

    Hallo,

    So nun habe ich aktuelle Blutergebnisse nach 2 Dosen Heparal vorliegen, der TA hat am Montag Blut genommen und war mit seinem allgemeinen Zustand sehr zufrieden.
    Der GLDH ist nun runter auf 28, ist ja schön, das war der schlimmste Wert. Nun ist aber det Gamma GT auf 153 gestiegen und der GOT Wert gleich geblieben???
    Der TA weiss auch nicht, warum 1 Wert sinkt und der andere steigt, er meinte es geht eben seine Zeit, bis sich alle Wert wieder normalisieren.
    ich füttere jetzt noch mal eine Dose Heparal, er meinte ihm gefällt dieses Ergebnis besser als das letzte aber es wäre noch nicht gut genug…
    Kann sich einer von Euch einen Reim darauf machen, warum ein Wert runter geht und der andere hoch????
    Ich dreh noch durch ;(
    Danke

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