Hallo liebe Pferdefreunde,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich zur Zeit etwas ratlos bin.
Hier mal die Situation:

Ich besitze eine Paint-Stute, die in einem wunderbaren Offenstall lebt. Mein Pferd und ich fühlen uns dort pudelwohl :thumbsup:
Sie ist jetzt seit einem Jahr dort und hat sich großartig in die Herde integriert. Sie hat viele dicke Freundschaften geschlossen und ist dort sehr schnell aufgeblüht. Auch ich liebe meine Stallgemeinschaft, wir sind eine Familie und unternehmen sehr viel zusammen, ob mit oder ohne Pferde.

Allerdings gibt es einen dicken fetten Haken: Wir haben keine Halle und keine Reitlehrerin :wacko:

Vor allem jetzt im Winter, wo seit Wochen Schnee liegt und die Wege und Außen-Reitplätze immer mehr vereisen ist es wirklich frustierend. Ich hätte sehr viel Lust, täglich mit ihr zu arbeiten. Wir sind beide noch jung und im Sommer habe ich jeden Tag abwechslungsreich und effektiv trainiert. Jetzt ist alles dahin.. die Muckis und Kondition sind weg, gelernte Lektionen geraten in Vergessenheit, man kann einfach nichts machen, außer mal eine kleine Runde im Schritt auszureiten. Das ist sooooo ätzend! Ich reite zwar keine Turniere, aber trotzdem hat mein Pferd viel Potential, das ich gerne ausschöpfen möchte. An Weiterbildung und Fortschritt liegt mir wirklich sehr viel! Ich will nicht nur auf einem Schaukelpferd sitzen, sondern trainieren und besser werden!

Die Lösung für das Problem liegt im wahrsten Sinne des Wortes nahe: Einige Kilometer weiter gibt es einen schönen Offenstall mit Halle. Leider bin ich nicht gleich dorthin gegangen, weil ich dort niemanden kannte und zu meinem jetzigen Stall schon länger Kontakt habe.

Bei dem Gedanken an einen Stallwechsel blutet mir allerdings das Herz, und zwar sehr! :seufz: :no:

Mein Pferd und ich sind dort zu Hause, vor allem meiner kleinen Maus möchte ich einen Stallwechsel nicht wirklich zumuten, das ist ja Stress pur. Sie tut mir jetzt schon leid, wenn ich daran denke, sie aus ihrer Herde zu reissen ;(

Klar weiß ich, was sich für Außenstehende vernünftig anhört, aber der Stallwechsel ist für mich und mein liebes Pferdchen mit vielen Emotionen verbunden. Die arme arme kleine… oje

  • Avatar PonyPepper sagt:

    Hast Du vielleicht die Möglichkeit, eine Halle in Deiner Nähe zu Nutzen?

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich kann Dich gut verstehen…ich würde an Deiner Stelle den Stall wechseln, und zwar nur für genau diese Zeit. Ich kenne viele die das genauso machen. Die im Winter für 8 oder 12 Wochen an einen großen Stall mit allem Zipp und Zapp einstellen. Die meisten SB haben auch kein Problem damit, wenn man die aufgestallte Zeit begrenzt…eher haben die SB ein Problem, zu denen es dann zurück gehen soll…Aber hier gibt es vielleicht die Möglichkeit eine Freihaltegebühr zu zahlen.

  • Avatar netti sagt:

    Naja aber für ein paar Wochen in eine andere Herde integrieren fände ich jetzt haarig. Das kann zu Problemen führen und bedeutet Streß.
    Wenn dir die Stallgemeinschaft in Deinem alten Stall wichtiger als die Trainingsbedingungen ist, würd ich bleiben.
    Wenns andersrum ist, würd ich wechseln. Freunde verstehen das und man versteht sich auch danach noch gut.

  • Avatar lilli sagt:

    Im Grunde könnte ich selbst das mit der Stallgemeinschaft schon verkraften. Mir gehts halt um mein Pferdchen. Einen alljährlichen Winter-Aufenthalt im anderen Stall finde ich jetzt für das Pferd noch stressiger und alle beteiligten SBs noch stressiger. Ich könnte theoretisch auch mit Hänger in eine Halle fahren, aber ich habe keinen Hänger, keinen Hänger-Führerschein und auch kein PS-starkes Auto. Bis das alles organisiert wäre…. und dann auch noch regelmäßig…. das ist auch zu heftig. Aus dem Stall macht das eine Reiterin so, allerdings hat sie Hänger, Auto und Führerschein selbst und sie hat auch 2 Pferde, die sie natürlich immer beide mitnimmt. Ich will sie nicht damit belästigen, dass sie mich auch mitnimmt, das wäre ja blöd für sie.

  • Avatar Merlin-Adair-of-Kingsholm sagt:

    Warum haarig?

    Ausprobieren würd ich das auf jeden Fall! Das muss ja nicht immer Stress bedeuten und kann sich auch positiv auswirken, das Pferd ist jung, bekommt nochmal was Anderes zu sehen…

    Ich überlege auch meinen Dicken nächste Saison über den Winter in einen Stall mit Halle zu stellen, er steht jetzt fast seit Oktober mit nur zwischendurch mal kurzen Einheiten, für mich nicht mehr tragbar!

    Das Pferd wird alt und braucht regelmäßig Bewegung…

    Gibts nur diesen Offenstall mit Halle oder auch die Möglichkeit vielleicht eine Paddock-Box zu bekommen? Wäre ja vielleicht ne Alternative…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Vielleicht hat ja der andere Stall auch Paddockboxen mit Weidegang, dann könntest für die Winterzeit wechseln und Dir in Deinem Stall den Platz mit einer Leermiete freihalten, so ein Trainingsaufenthalt bringt kein Pferd um 😉 , aber es kostet halt was.

    Oder Du hast die Möglichkeit Dein Pferd mit Hänger zur Halle zu ziehen und machst wenigsten 2 bis 3 Mal die Woche seriöses Training.

    Auch dies halt mit Kosten und Zeitaufwand verbunden, bedingt die Erlaubnis in der nahe gelegenen Halle zu trainieren, die Hallengebühr und am wichtisten den Anhänger und das Zugfahrzeug.

    Wenn Du das aber hinkriegen könntest, hast Du zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Ich persönlich könnte wohl keinen Winter mehr verbringen ohne Infrastruktur, aber mein Pferd steht auch nicht im Offenstall und die richtig guten Freunde habe ich eh nicht am Stall.
    Ohne blindwütig ehrgeizig zu sein, will ich trotzdem, dass mein Pferd weiterkommt, soviel Potential lass ich doch nicht brachliegen xmas

  • Avatar lilli sagt:

    Dieser andere Stall hat auch einige Paddock-Boxen dabei. Aber wenn ich meinem Pferd schon einen Stallwechsel zumute, dann möchte ich auch, dass es ihm dort genauso gut geht wie bisher und vor allem möchte ich, dass der Stress bald vergessen ist und es den neuen Stall als Zuhause ansieht und sich dort in Ruhe einleben kann.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Illi, wir Menschen MACHEN den Umzugsstress, ein cooles, ausgeglichenes und arbeitswilliges Pferd steckt sowas locker weg!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    ..und bei uns gibts einen Spruch „der Füfer u ds’Weggli gits nid“…was zu berndeutsch heisst. Den Fünfer und die Wecken gibts nicht 😀

  • Avatar netti sagt:

    Haarig, weil eine INtegration in eine neue Herde immer mit Streß verbunden ist. Bis die Rangordnung klar ist, kann es für ein neues Pferd anstrengend sein. Wenn Man dann im nächsten Frühjahr wieder zurückwechselt ist es ja schonwieder Streß.
    Den Vorschlag mit der Paddockbox fände ich dann schon eher annehmbar.

  • Avatar Wumba sagt:

    Sehe ich ähnlich, wie die Schweizerin. Den allermeisten Pferden macht ein Stallwechsel wenig aus.
    Wichtig finde ich, dass Pferd und Besi sich wohlfühlen. Gehst Du nicht gerne hin oder kannst dort wegen der äußeren Bedingungen nicht das mit Deinem Pferd anfangen, was Du eigentlich möchtest, ergibt sich Frust. Das ist für das Pferd dann auch nicht fein.

    Aber vielleicht kann man ja an Deinem alten Stall auch noch einmal über die Bedingungen nachdenken: einen neuen Reitplatz anlegen, jemanden finden, der Dich 2-3x die Woche mit in die Halle nimmt, kreativer Ausreiten als nur im Schritt geradeaus.
    Ergibt sich da nichts und Du kannst nicht mit den Pausen leben, dann ist ein Stallwechsel allemal einen Test Wert.

  • Avatar lilli sagt:

    Wie gesagt, mir gehts hauptsächlich ums Pferd. Es kommt in eine fremde Umgebung, muss sich in der Herde erstmal zurechtfinden, die Sicherheit ihrer alten Herde ist erstmal weg… Ein Winteraufenthalt mit dem ewigen Hin und Her ist auf Dauer für alle noch stressiger. Es würde sich in dem anderen Stall sicher auch einleben und dann soll es dort auch zur Ruhe kommen.

    Aber sie ist tatsächlich noch jung und ich muss mir echt überlegen, wie soll es die kommenden Jahre weitergehen? Jeden Winter der Frust und die schlechten Bodenverhältnisse – oder einmal in den sauren Apfel beissen und dann ein schöner Stall mit guten Trainingsmöglichkeiten. Eigentlich tendiere ich schon zu dem Stallwechsel, schliesslich denke ich sehr viel daran, aber die endgültige Entscheidung ist schon hart :seufz:

  • Avatar träumel sagt:

    netti da zustimme :ja:
    wir hatten hier ne zeitlang ziemliche Fluktation im Offenstall….. manche Pferde brauchten wochen, bis sie sich integriert hatten :ja:
    so einfach ist das nicht, kommt aufs Pferd drauf an.
    Manche kommen in so eine Herde, stellen einmal kurz klar was Sache ist und sind fortan glücklich.. andere widerum brauchen eine Zeit bis sie sich
    ihren Platz „eroberbt“ haben.

    Paddockbox fände ich gut, wenn sie täglich auf eine Koppel kann. :ja:

  • GidranX GidranX sagt:

    Es mag vielleicht ein bisschen Stress beim ersten Wechsel für´s Pferd sein, aber im nächsten Winter schon ganz sicher nicht mehr.
    Ich bin diesen Winter auch mit meinen Pferd aus der Sommerpause zurück an den alten Stall..es war, als wären wir nie weg gewesen. Und wenn ich diesen Sommer wieder mit ihr „auf´s Land“ ginge, wäre es dort sicher genauso!!

  • Avatar träumel sagt:

    gidran, vielleicht wenn die Herde dort so bleibt wie sie ist.. aber wenn viel Wechsel drin ist…ist es ja eine „neue“ Herde :nix:

  • GidranX GidranX sagt:

    Naja, es ist zwar immer mal ein Wechsel da, aber sicher tauscht sich der Stall nicht einmal komplett aus…Das wäre dann auch eher nicht der richtige Stall, um sein Pferd länger dort stehen zu haben.. 😀 und im alten Stall muss sich ja auch immer wieder mal mit Neuankömmlingen arrangiert werden..

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Nun zum einen glaub ich nicht, das dem Pferd eine Winterpause schadet, und einmal gelerntes, vergisst ein Pferd auch nicht sooo schnell.
    Mir wäre es zu umständlich, im Winter in dem einen und im Sommer in dem anderen Stall zu stehen.
    Es ist aber eine Alternative.
    Oder du wechselst ganz.

    Ich glaube nicht, das dein Pferd davon nen bleibenden Schaden hätte.
    Viele Pferd sind in ihrem Leben öfter umgezogen und hatte nie ein Problem damit.

    Aber ich frage mich, wieso man mit solchen Überlegungen, dann um die Ecke kommt, wenn das Problem schon da ist.

    Ich meine, wir wohnen hier nicht in den Tropen, wir haben nunmal eine Wintersaison.
    Warum hast du dich nicht sofort für den anderen Stall entschieden?

  • Avatar lilli sagt:

    Mir wäre es zu umständlich, im Winter in dem einen und im Sommer in dem anderen Stall zu stehen.

    Sehe ich auch so, das ist ja noch mehr Stress und Hektik als nur einmal ganz umziehen

    Oder du wechselst ganz.

    Das kommt schon eher in Frage

    Ich glaube nicht, das dein Pferd davon nen bleibenden Schaden hätte.

    Glaube ich auch nicht. Es wäre halt eine „vorübergehend bescheidene Zeit“, bis sie wieder eingewöhnt ist und sich in die neue Herde integriert hat.

    Warum hast du dich nicht sofort für den anderen Stall entschieden?

    Das frage mich jetzt auch. Wie schon gesagt: In meinem jetzigen Stall bin ich schon länger. Als ich vor einem Jahr ein eigenes Pferd bekam war es für mich völlig klar, dass es auch dorthin kommt. Der Stall ist sehr weitläufig und artgerecht angelegt, ich kannte Leute und Umgebung schon, das blöde Problem mit dem Winter habe ich damals nicht so wichtig genommen, aber jetzt nervt es mich sehr, dass mein mühsam trainiertes Pferd die Form verliert. Aber ich ärgere mich gerade selbst total, dass ich nicht sofort in den anderen Stall gegangen bin. Tja, kann man jetzt nicht mehr ändern.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Dann bleibt wohl nur noch umziehen. :nix:

    Allerdings möchte ich noch erwähnen, das es ein Menge Pferde gibt, die in die Winterpause gehen. Dort mehrere Monate nix tun und dann im Frühjahr wieder antrainiert werden.
    Schlimm ist das nicht.
    Nur ich wollte das auch nicht.

  • Avatar lilli sagt:

    Dann bleibt wohl nur noch umziehen. :nix:

    Allerdings möchte ich noch erwähnen, das es ein Menge Pferde gibt, die in die Winterpause gehen. Dort mehrere Monate nix tun und dann im Frühjahr wieder antrainiert werden.
    Schlimm ist das nicht.
    Nur ich wollte das auch nicht.

    Naja vielleicht findet sich ja noch irgendeine Möglichkeit, im jetzigen Stall auch im Winter einigermaßen trainieren zu können. Ich werd wohl den Rest des Winters abwarten und versuchen, Mittel und Wege zu finden, und im Frühjahr kann ich dann ja nochmal überlegen, wie es weitergehen soll

  • Avatar Mia sagt:

    Wie machen denn die anderen Leute an deinem Stall das? Eine fährt ja in die nahegelegene Halle, und die anderen?

    Und wie lange hat dein Pferd gebraucht, um sich in dem jetzigen Stall einzugewöhnen? Manche Pferde fühlen sich ja schon nach ein paar Tagen heimisch, während andere wiederum Monate brauchen.

  • Avatar lilli sagt:

    Wie machen denn die anderen Leute an deinem Stall das? Eine fährt ja in die nahegelegene Halle, und die anderen?

    Und wie lange hat dein Pferd gebraucht, um sich in dem jetzigen Stall einzugewöhnen? Manche Pferde fühlen sich ja schon nach ein paar Tagen heimisch, während andere wiederum Monate brauchen.

    Das ist ein reiner Freizeit-Stall und dementsprechend locker sehen das die anderen auch. Entweder sie drehen eine kleine Runde oder sie lassen es ganz bleiben. Klar ärgern sich die anderen auch über die eingeschränkten Möglichkeiten im Winter, aber sie nehmen es halt so hin.

    Mein Pferd hat damals sehr schnell Anschluss zu den neuen Pferden gesucht. So sehr, dass sie die natürliche Distanz am Anfang nicht einhielt und oft weggetrieben wurde, bis die anderen sie endlich akzeptiert haben. Sie ist schon aufgeschlossen und geht auf fremde Pferde zu, aber sie ist auch sensibel und reagiert hektisch auf Stress.

    Ich überleg schon hin und her, ob ich den Hänger-Führerschein machen sollte und wo ich dann Hänger und Auto ausleihen könnte. Das wäre schon machbar. Außerdem haben wir rund um den Stall Wiesen (keine Weiden, die geschont werden sollen). Das Gras ist natürlich nicht vereist, da könnte man auch traben und ein bisschen was machen, selbst wenn Schnee drauf liegt. Und der Stallbereich würde sich für ein bisschen Parelli-Arbeit eignen, da braucht man ja wenig Platz sondern vielmehr das Köpfchen :ja: Mit diesen „Notlösungen“ könnte ich mich auch anfreunden.

  • Avatar priatchen sagt:

    ich würde für den nächsten winter „sparen“ und mit dem ersparten einen hänger und ein zugfahrzeug kaufen. so bist du auch für die zukunft flexibel und kannst mit deinem pferd die welt entdecken gehen, egal ob dann kurs, halle oder ausritt auf dem programm steht!

  • Avatar Milea sagt:

    Ein Umzug von einer Offenstallherde in die Nächste ist ein enormer Streß fürs Pferd (wie auch für den Rest der Herde) und nicht mit einem Boxenpferd Stallwechsel zu vergleichen. Im Schnitt dauert es 6 Monate bis sich ein Pferd wirklich richtig eingelebt und die Herde wieder eine feste Struktur gebildet hat. Deinen Wunsch nach einer Halle kann ich sehr gut verstehen, gerade diesen Winter ist es ja wirklich ätzend. X(
    Wenn der Offenstall dort wirklich gut ist würde ich umziehen, dann allerdings auch dort bleiben. Guck Dir aber vorher genau die Herde an, gibt es dort viel Streß? Haben die Pferde genug Ruhe und Zeit beim fressen?
    Leider ist dies ja in den wirklich wenigsten Offenställen wirklich gegeben, aus diesem Grund ziehen wir auch ohne Halle nicht mehr so schnell um. 8)

  • Avatar penelope sagt:

    Ich stehe jetzt in einem Stall mit recht guter „Infrastuktur“, und: wenn ich noch mal umziehen sollte mit Pferd, dann gerne in einen Offenstall – auch ohne Halle.

    Wie gesagt: es bringt überhaupt kein Pferd um, im Winter mal 8 Wochen Pause zu haben, wenn sie ansonsten in der Herde sind und sich bewegen können. Aktuell ist bei mir aufgrund des furchtbaren Wetters der Weidegang sehr begrenzt und ich lauf seit Wochen jeden Tag mit schlechtem Gewissen rum, wenn ich mal nicht am Stall bin. Und wenn ich dort bin, reite ich in einer überfüllten Halle im Kreis. Toll. Mit meinem Jungpferd was zu machen, ist natürlich noch schwieriger.

    Fazit: Im Winter reiten ist so oder so nicht das optimale. Egal ob Halle oder nicht.
    Ich möchte zum Stall kommen und mich wohl fühlen und ein gutes Gewissen haben, dass meine Pferde artgerecht gehalten werden. Ich reite super gern, aber mit dem ständigen Gefühl, dass ich reiten MUSS, macht’s nicht mehr so viel Spaß. Da doch lieber mit netten Leuten in einer Offenstallgemeinschaft mit einer Tasse Glühwein in der Hand die Pferde mit dickem Winterpelz im Auslauf beobachten und danach zum Yogakurs. Und sich auf den Frühling freuen.

  • Avatar metunja sagt:

    falls du dich zum stallwechsel entscheidest, solltest du im neuen stall abklären, wann der wechsel überhaupt möglich ist. bei uns im offenstall sind neuzugänge immer nur zwischen frühjahr und herbst möglich, da dann die hottis uneingeschränkt auf die weiden können und die neuzugänge mehr ausweichmöglichkeiten haben, während sie im winter eben meist in einer großen halle mit großem paddock stehen – und da ein neues dazu stellen :maul: :stein: – das gäb echt ärger und die verletzungsgefahr wär viel zu hoch.

    „ich würde für den nächsten winter „sparen“ und mit dem ersparten einen hänger und ein zugfahrzeug kaufen“ – gute idee, damit hättest du alle wünsche unter einem hut.

    lg metunja

  • Avatar Donnaluttchen sagt:

    …also ich mache berufsbedingt im Moment auch Pause mit meinem Pferdchen…hätte ich mehr Zeit würde ich zur Halle fahren, habe ich leider nicht…
    aber ich weiß, dass die Pause sich bestimmt nicht schlimm auswirken wird…das einzige, was wir beachten müssen, ist sie wieder schrittweise auf Kondi zu bekommen, aber die Lektionen, die sie konnte, wird sie auch jetzt noch können, wenn sie vernünftig angelegt sind…

  • GidranX GidranX sagt:

    Da habe ich doch glatt überlesen, dass es sich um einen Offenstall im Winter handelt…DAS käme für mich nie nicht in Frage im Winter. Viel zu gefährlich. Eine Offenstallgruppe kann man nicht mit einer „normalen“ Weidegruppe vergleichen! Das ist so ein festes Gefüge, und gerade im Winter wenn der Platz i.d.R. deutlich begrenzter ist samt Futterangebot..Würde ICH nicht machen!

  • Avatar Kirsten sagt:

    Anderer Stall oder wenn du mit dem jetzigen Stall ansonsten zufrieden bist: Führerschein machen, rauf auf den Hänger und ab zur nächsten Halle. Bloss nicht 2x im Jahr von Herde zu Herde wechseln. Das ist kaum zu verantworten. Von Box zu Box wäre es was anderes. Aber bevor ich ein Offenstall gewohntes Pferd in eine Box sperre würde ich das Pferd lieber in seiner Herde übern Winter stehen lassen.

    Aus von GidranX angeführten Gründen wundert es mich auch sehr, dass die Integration im Winter überhaupt möglich wäre. Kenne keinen SB, der im Winter neue Pferde in eine räumlich doch sehr begrenzte Offenstallhaltung aufnimmt. Das riskierst du Gesundheit deines Vierbeiners.

  • Avatar Ynse sagt:

    Unsere Pferde stehen auch in einen Stall ohne Halle,nur offene Zirkel+Reitplatz.Wenn richtig schön Schnee liegt arbeiten wir auch mit ihnen und das macht dann auch Spaß aber wenn es nicht geht haben sie Pause,so wie der Mensch Urlaub.Man kann alternativ mal ne Runde gassi gehen oder sonst was veranstalten aber die richtige arbeit beginnt erst wenn zum Frühling hin.Das läuft seit Jahren prima und bringt die nicht um.

    Eine Halle wäre zwar in mehr oder wenigerer Nähe aber da möcht ich aus persönlichem Grund nicht hin und dann ist die super klein,lange Seite 3 Galoppsprünge und schon da 8|

  • Avatar devi01 sagt:

    ich kenne dein problem sehr gut….auch ich habe durch solch ein problem(im winter keine möglichkeit zu haben das pferd trainieren zu können)den stall gewechselt…der jetztige stall hat halle,überdachten longierplatz,außenreitplatz und roundpen….im anderen stall war auch nur gelände und reitplatz(welcher nicht begehbar im winter ist)vorhanden und mit einem jungen pferd welches so langsam ins training geht war mir das auf dauer zu doof….

    meine maus hat den stallwechsel gut verkraftet….von boxenhaltung auf offenstallhaltung war echt gut…jetzt steht sie mit einem hengstfohlen(was leider bald weg ist)und einem 6jährigem wallach zusammen….die 3sind echt zum knutschen….

    an dem tag wo ich weg bin vom alten stall tat mir das auch super weh weil ich mich echt wohlgefühlt habe…hab mir auch immer den kopf zerbrochen ob es das richtige war für mein pferd weil ich mir gedanken gemacht habe wegen dem eingewöhnen…abr jetzt nach knapp 2wochen fühlen wir uns beide super und es kann nur noch besser werden….liegt mit unter wahrscheinlich daran das es auf dem hof zu 85%nur friesen dort gibt….

    also..mach es nicht an den leuten aus dem alten stall abhängig..denk ans pferd….aber wenn du auch andere möglichkeiten hast um doch im alten stall zu bleiben und dein pferd trotz dem winter trainieren kannst dann bleib da und schau das du es im nächsten winter anders machst….ich wäre vll auch geblieben wenn ich andere möglichkeiten gehabt hätte aber die waren nicht da

    also…viel glück

  • Avatar Werano sagt:

    Also ich würde doch mal mit der Stallkollegin sprechen, die regelmäßig mit dem Hänger zur Halle fährt.

    Wenn ich noch an früher denke, da stand ich an einer Anlage ohne Halle und wir sind dann im Winter auch immer mit dem Hänger zur Halle gefahren. Das war alleine immer langweilig, zu zweit hat das immer sehr viel mehr Spaß gemacht. Vielleicht geht es Deiner Stallkollegin ebenso. Sie könnte dann immer ein übers andere Mal das andere Pferd mitnehmen. Frag sie doch einfach mal und biete ihr an, Dich an den Spritkosten zu beteiligen.

  • Avatar pequeno Querida sagt:

    Ich schließe mich Werano voll und ganz an: frag doch einfach mal. Wenn sie nein sagt ists halt so, aber wenn sie zustimmt, wäre das doch DIE Lösung.

    Und sonst? Würde ich auch eher den Hängerführerschein machen, als den Wechsel vom Stall…Wenn du die finanziellen Möglichkeiten dazu hast- wo liegt dann das Problem? ?( Wenn es deinem Pferdchen so gut geht im jetzigen Offenstall, würd ich es nicht aus der Gruppe rausnehmen…

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Es ist nicht ganz leicht da einen Rat zu geben.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass viele Ställe nicht das halten was sie versprechen, wenn man also einen gefunden hat, dessen Haltungsform und Stallgemeinschaft gefallen, würde ich den so schnell nicht aufgeben. Gerade bei Offenstallhaltung.
    Wenn ein Umzug, dann für immer, und auf keinen Fall wieder zurück im Sommer.

    Das Problem der Winterpause hab ich aktuell auch. Zwei Pferde im Offenstall hinterm Haus ohne Reitplatz oder Halle, und derzeit gerade von gaaanz viel Schnee umgeben 😀 . Aber mit einer großen Weide, die jeden Tag stundenlang zum rumtollen genutzt wird. Der Hänger steht eingeschneit aufm Hof, der Weg zur Reithalle ist unpassierbar. 🙁

    Gerade eben hab ich den Jungspund auf meiner kleinen Wiese, die ich im Sommer auch zum longieren und reiten nutze im Tiefschnee an die Longe gehängt, weil ich den Eindruck hatte nach einer Woche nur Weidegang hat der das mal nötig. Er hat sich ordentlich ausgebuckelt, und dann superschön auf jedes Stimmkommando reagiert, und richtig toll mitgearbeitet. Das zeigt mir, dass, wenn eine gewisse Grundkultur da ist, kann man jederzeit in der Arbeit wieder einsteigen und anknüpfen. Die Kerle vergessen einmal gelerntes nicht, und freuen sich regelrecht wenns nach ner Pause mal wieder was zu tun gibt.
    Ich habe für mich entschieden, dass ich die richtige Haltungsform dem Training vorziehe.
    Ich erinnere mich noch an gut an die Zeiten im großen Pensionsstall (vor 15 Jahren noch als RB, ohne eigenes Pferd): Boxenhaltung, im Winter ohne Weidegang, kleines Paddock, wo man selbst mal eben laufen lassen konnte. Reithalle, Führanlage. Bei Kälte und Schnee wurden alle Türen und Tore verschlossen gehalten damit die TRänken nicht einfrieren. Die Pferde standen auf Mistmatratzen, das Klima war unglaublich, das Kondenzwasser lief an allen Wänden runter. Abends tummelten sich in der 20/40-Halle mehr als 10 völlig genervte Pferde und Reiter, die Hälfte davon hatte mit Eckenmonstern zu schaffen und bewegte sich mehr oder weniger unkontrolliert in der Halle. Viele Pferde sahen von Oktober bis Mai keinen Himmel, kein Grün und kein Gelände (zu gefährlich). ;(
    DAS war und ist einer der schicksten und teuersten Ställe hier in der Gegend, und hat einen tadellosen Ruf. Heute gehts da sicher auch ein bisschen anders zu, dennoch würde ich das niemals gegen meinen eingeschneiten Offenstall eintauschen wollen.
    und ich bin sicher, dass ich, wenn ich mit meinem Jungspund im Frühling wieder mit der Arbeit richtig beginnen kann, nicht von vorne anfangen muss. Die Kondition ist durch die permanente Bewegung auf Weide und Offenstall bestimmt schnell wieder da. und das Gelernte vergisst der nicht!

  • Avatar lilli sagt:

    Danke für die vielen Antworten und die vielfältigen Lösungsvorschläge!

    Also jetzt im Winter zu wechseln würd ich eh nicht machen! Das wäre dann schon eine Aktion im Sommer, damit die Eingewöhnung so einfach wie möglich ist.

    Hänger-Führerschein ist natürlich auch im Hinterkopf, das würde schonmal einen großen Felsbrocken aus dem Weg schaffen.

    Ich HASSE es, aus dem Fenster zu schauen und dann im Wetterbericht zu hören, dass es noch wochenlang so weitergeht :cursing:

    Aber man muss auch die Trainings-Vorteile in unserem Offenstall ansprechen: Wir haben einen Außenreitplatz und einen Round Pen. Dort kann man grundsätzlich alleine arbeiten, außerdem steht eine große Sammlung an Stangen, Cavalettis, Pylonen, Dual-Gassen und Trail-Hindernissen zur Verfügung. Man kann sich bei passendem Wetter also alles in Ruhe aufbauen und ohne Störung arbeiten. Im Nachbarstall mit Halle siehts da anders aus: Man kann das ganze Jahr über auf gutem Boden reiten – aber wie! Mit mehreren Reitern in der Halle kann ich wohl kaum meine Cavalettis anschleppen oder für die Parelli-Bodenarbeit einen ganzen Zirkel beanspruchen. Vor allem auf unserem Round Pen bin ich sehr häufig, weil ich gerne verschiedene Sachen aufbaue. Bodenarbeit und Trail sind mein Steckenpferd :attack:

    Im Winter ist es halt schade, dass die Kondition abbaut und man wegen dem blöden Eis unter der Schneedecke bei jedem Schritt aufpassen muss. Aber meine Maus hat ein wunderschönes Leben im Schnee, die feiert gerade ohne Ende 😀
    Wenn ich ihr erzählen würde: Raus aus dem Paradies, damit du jeden Tag in der Halle schwitzen kannst, haha

    Ich tendiere schon zum Bleiben, da muss halt für nächsten Winter eine Lösung her oder ich lass sie ein paar Wochen stehen, wie gesagt, wir haben ja auch keinen sportlichen Ehrgeiz sondern nur Freude an der Arbeit.

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich überleg schon hin und her, ob ich den Hänger-Führerschein machen sollte und wo ich dann Hänger und Auto ausleihen könnte.

    Das kannst du knicken. Hänger leihen geht ganz gut, auch für regelmäßige Fahrten. Da findet sich immer ein Deal: Du nutzt einen Hänger regelmäßig im Winter und fährst ihn dafür übern TÜV oder bezahlst die Versicherung oder zahlst einen kleinen Obolus. Das wird schon. Aber ein Zugfahrzeug regelmäßig leihen? Das ist aussichtslos. Wer verleiht schon sein Auto regelmäßig? Und dann noch zum Hänger-ziehen? Da kann man höchstens die Eltern fragen oder den Partner. Aber Bekannte? Eher nicht.

  • Avatar Bavaria sagt:

    Habe dieselbe Situation. Eigener Stall am Haus mit Reitplatz. Im Sommer ist das super, im Winter eben ist das ärgerlich wenn man nichts tun kann. Wir haben Hänger und Zugfahrzeug, ich könnte in der Nähe eine Halle mitbenutzen. Aber das wurde mir ehrlich gesagt zu blöde. Wochentags muß ich nach der Arbeit erst den Stall machen, bis dann alles zusammengepackt ist und das Pferd verladen, bis ich in der Halle bin. Dort ist der Hof auch noch so eng daß ich erst ein gutes Stück rückwärts rangieren muß bis ich von dort wieder wegkomme. Und meistens war es dann so, wenn ich dort war, waren in der Halle schon andere Leute am Reiten oder haben auf dem Putzplatz schon gewartet bis sie reinkönnen. Die Halle ist sehr klein, mit zwei Leuten ausgeschöpft. Oft bin ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren. Einen Plan gäbe es dort auch, der aber nicht wirklich gepflegt wird und an den sich viele dann auch nicht halten. Besonders wenn man ein Fremder ist, da sehen sich natürlich die, die in dem Stall eingestellt haben, im Vorrecht.
    Habe mich mit der Situation abgefunden und lasse mein Pferd nun im Winter eben untrainiert. Bisher haben ihm die Pausen nicht besonders geschadet. Ein paar Sachen die wir im Herbst noch gemacht haben, fangen wir dann eben im Frühjahr wieder von vorne an aber im Großen und Ganzen behält er das Antrainierte schon. Muskeln ja, muß man ein wenig einbüßen aber es ist nicht gerade so daß wir im Frühjahr wieder total von vorne anfangen. Insgesamt sind wir über die Jahre schon deutlich weitergekommen. Und in den Dingen in denen wir nicht weitergekommen sind, da bin ich selbst schuld und nicht die Winterpause.
    Das Einzige was mich sehr ärgert ist, daß ich ihn im Winter nicht auslasten kann. Erst sind einige Wochen Reit-Zwangspause wegen den Treibjagden Samstags und Sonntags. Wenn die vorbei sind, ist meist schon Schnee und Eis und auf den Wegen wird Holz gestreift darum sind die A…glatt. Reitplatz ist gefroren und so können wir nur selten ausreiten. Wenn wir dann ausreiten, ist er dementsprechend gut gelaunt und ich hab zu tun weil ich ihn auf dem Boden nicht einfach laufen lassen kann sondern wir sicherheitshalber nur Schritt gehen sollten :seufz:
    Das ist das ganze Winterkreuz, jedes Jahr derselbe frustrierende Mist. Kann man nix machen :nix:

  • Avatar lilli sagt:

    Hallo Bavaria

    so wie du die Situation mit der Halle beschrieben hast sieht es wohl bei schlechtem Wetter in jeder Halle aus. Jeder will rein, wenn man drin ist muss man ständig ein Auge auf die anderen haben und kann sich kaum auf schwierige Lektionen konzentrieren oder längere Zeit an der gleichen Bande herumtrödeln. Und mit Stangenarbeit ect. sieht es da in den meisten Fällen ganz düster aus. Halle hört sich zwar schön an, ist aber als „Anreisender“ mit viel Aufwand und Stress verbunden und bringt wahrscheinlich auch gar nicht soviel Erfolg und Spaß, wie man sich erhofft.

    Und wie du auch ganz richtig gesagt hast: Wenn man in gewissen Dingen nicht weiterkommt dann ist man selbst Schuld und sonst gar nichts! Ist bei mir auch so :whistling:

  • Avatar moppel sagt:

    Die Idee des Winter- und Sommer-Stallplatzes wäre nix für mich – aber das hast du ja wohl auch schon abgehakt,wenn ich das richtig verstanden hab.

    Wie auch immer du dich im Laufe des Jahres entscheidest,ob du nun den Stall ganz+auf Dauer wechselst : ich würde vorsorglich gerade jetzt im Winter dem anderen Offenstall einen oder mehrere Besuche abstatten u. mir dort alle Örtlichkeiten u. Abläufe genau anschauen u. auch Einsteller befragen,ob sie zufrieden sind,was nicht so toll ist. Würde mir vorher eine Scheckliste machen mit allen wichtigen Punkten.
    Falls du dich dann im Sommer doch für einen Umzug entscheidest,bleiben dir im Winter Überraschungen erspart.
    die beste Stallbesichtigungszeit ist immer im Winter 😉

  • Avatar netti sagt:

    Das hab ich neulich ganz vergessen: Evtl. nehmen Dir die Stallbetreiber die Entscheidung ab.
    Ein seriöser Offenstall-Betreiber lässt es sicher nicht zu dass Leute für 3 Monate zu ihm in die Herde kommen und dann wieder zurückgehen. Zumindest unser Stallbetreiber würde einem da ins Gewissen reden bzw. nicht mitmachen. Außerdem findet bei den Offenställen, die ich kenne, die Eingleiderung zur Weidesaison statt um den Streß so gering wie möglich zu halten.
    Und zum Hängerfahren: Bei dem Wetter schiebt einen die Auflaufbremse mal ganz schnell in den Graben. Da ist Hängerfahren wirklich kein Geschenk! Ich würde, wenn ich nicht ohne Halle leben könnte, den Stall wechseln oder eben nicht. Diese Fahrerei geht einem irgendwann auf die Nerven. Ich spreche aus Erfahrung. Und sich regelmäßig Dinge in der Preisklasse (Auto, Hänger) leihen ist auch kein schönes Gefühl. Wünsche Dir viel Erfolg bei der Entscheidung. 🙂

  • Avatar lilli sagt:

    Also die Idee vom „Stall-Hobbing“ kommt für mich rein gar nicht in Frage! Ich will ja in erster Linie, dass mein Pferd sich zuhause fühlt und zur Ruhe kommt und nicht alle paar Monate hin- und hergerissen wird. Dass ein Offenstall-Wechsel grundsätzlich im Sommer stattfindet hab ich für selbstverständlich gehalten und deshalb gar nicht erwähnt, aber schön dass ihr es angesprochen habt 🙂

    Entweder ganz oder gar nicht. Ich werd die nächsten Wochen einfach mal schauen, ob ich den Outdoor-Winter auf Dauer mitmachen will oder doch auch mal flotti durch die Halle traben möchte. Mein Pferdchen will sich ja auch bewegen und wird beim ausreiten schon ganz trabsig, aber es geht nunmal nicht. Und mit dem vielen Schnee und dem Wind der letzten Zeit, da steht man dann gleich mal in abenteuerlichen Schneeverwehungen bis zum Sprunggelenk in der Watte :wacko:

  • Avatar Ross-Reiter sagt:

    Bist Du schon weiter in Deinen Überlegungen gekommen?

    LG Martina

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