Springsitz: Wegfliegende Beine

By Sunny | Archiv: Ausbildung

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Hallo 😉
sind hier auch ein paar Springreiter vertreten?
Ich glaube ich habe ein Problem mit meinem Springsitz. Meine Beine fliegen über den Sprüngen weg :(. Je größer das Pferd oder der Sprung, desto mehr flieg :tuete: .
Wie kann ich das stabilisieren? Klar, der Absatz.. aber gibt es praktische Tipps dafür? Wie man an alles gleichzeitig denkt, anreiten, Absprung, und dann auch noch an den Sitz? Denn irgendwie funktioniert das ja automatisch ?( . Und ich frage mich, wenn man sich mit dem Oberkörper weiter vor lehnt, wie verändert das die Beine?

(Ich bin schlecht im Höhe schätzen, aber im Moment ist es eher nicht so hoch, also nicht mehr als E, wenn überhaupt. )
Hier mal zwei Fotos zum Vergleich:

.
Freue mich über Tipps :).

  • Avatar Sommersprosse sagt:

    Das Problem hatte ich auch, dann hab ich meinen Dressursattel zum Springen benutzt, und auf einmal gings :tuete: 😀 Is zwar kein so toller Ratschlag, besonders nicht wenn du auf ein Turnier gehen magst, aber da ich auf keine Springturniere geh sondern das nur zum Spaß zu Hause im Stall mache, hab ich es jetzt dabei belassen im Dressursattel zu springen.

    Liebe Grüße Sommersprosse

  • Avatar JAusten sagt:

    Auf dem ersten Foto bist Du „vor dem Sprung“, auf dem zweiten Foto ist Dein Oberkörper nicht in der richtigen Position. Deine Sitzhaltung ist schlecht und meiner Meinung nach brauchst Du Reitunterricht/Sitzkorrektur, um besser reiten zu lernen. Fotos können immer nur Momentaufnahmen sein und nur diesen Moment kann man hier beurteilen. Auf beiden Fotos ist weder der Reiter noch das Pferd gut getroffen. Auch die Springmarnier des Pferdes ist nicht sonderlich toll. RU hilft.

  • Avatar Shagun sagt:

    Dein Sitz ist wirklich nicht optimal, du bist zu weit nach vorne gebeugt, dh dein ganzes Gewicht zieht dich nach unten und deswegen fliegen deine Beine hinten hoch.
    Ich würde den Po weiter nach hinten nehmen, sodass dein Schwerpunkt genau in der Mitte ist, dann bleiben auch die Beine ruhig 🙂
    RL können da sicher gut helfen, von unten sieht man ja immer mehr 😉
    LG 🙂

  • Avatar Mia sagt:

    Ich hatte das Problem auch nach jahrelanger Springpause. Außerdem bin ich gerne mit dem Oberkörper viel zu weit nach vorn gefallen… als müsste ich über 1,60 m springen und nicht über 50 cm. Den Oberkörper sollte ich aus dem leichten Sitz heraus bei den Höhen überhaupt nicht nach vorn bewegen. Gleichzeitig hilft man dem Pferd auch damit, da man dann nach dem Sprung nicht auf dem Hals hängt und das Pferd nach/bei der Landung besser wieder die Vorhand hochkriegt. Und gegen das Beine nach hinten fliegen half dann nur Übung und Beine nach vorn strecken beim Absprung. Erstmal mit Absicht und sicher auch hin und wieder zuviel und irgendwann gings von allein.

    Ach ja… alles natürlich im RU. Ohne RU hatte ichs vorher schonmal versucht, gleich mal einen Fehler gemacht der zur Dauerverweigerung führte und dann beschlossen erstmal nur noch mit RL zu springen. War ne gute Entscheidung.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Schöne Gymnastikreihen bauen, seitlich mit Bande und Fangständer begrenzen, im Trab rein, hinten im Galopp raus. Dann musst du dich nicht zu sehr aufs Anreiten konzentrieren, sondern hast Zeit für deinen Sitz. Wenn du ein sicher springendes Pferd hast, auch mal die Zügel deutlich länger lassen.

    Viel im leichten Sitz mit kurzen Springbügeln rhythmisch vorwärts galoppieren, Hand auf den Hals und versuchen, deine Balance zu „erfühlen“.

  • Avatar Sunny sagt:

    Danke schon mal für die Antworten :). Ich werde auch noch ein paar Videos hochladen, da man da dann Anritt und Sprung sieht und nicht nur ein Foto. Aber da sah man zumindest die Probleme gut :wacko: . Ich bin im Moment ziemlich angenervt, da ich es unbedingt lernen möchte, aber manches einfach nicht wegbekomme. Ab und zu üben wir auch mal Reihen (ohne Bügel, ohne Zügel, ohne Bügel und Zügel) aber in letzter Zeit nicht. Wenn ich danach Frage mache ich mir Feinde, die anderen mögen keine Reihen 8) . Ich springe nur im Unterricht, da ich auch sonst gar kein Pferd zum springen habe. Irgendwas stimmt nicht mit meinem Schwerpunkt, das sagt auch mein Gefühl. Rl hat mir auch öfter gesagt, dass ich dichter am Sattel bleiben muss. Nur wieso bekomme ich das nicht hin? Video 1

  • Avatar Ive sagt:

    ich finde auf dem Video sieht es garnicht so schlecht aus. Ich würde noch bemängeln, dass Du (zumindest sieht es so aus) allgemein etwas statisch auf dem Pferd sitzt: Hände gehen nicht mit überm Sprüng, alles wirkt sehr abgehakt.

    Hast Du die Möglichkeit im Unterricht mal auf ein Großpferd umzusteigen?

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Hallo Sunny, kennst Du den Chiron-Sitz nach Rolf Becher? Vielleicht würde es Dir helfen, wenn Du Dich damit beschäftigst. Allerdings wird die Übertragung in den Sattel natürlich nicht so einfach funktionieren, nur weil man ein paar Bücher liest, das ist mir schon klar.

    Literaturtipps (alles von Rolf Becher):

    „Natürliches Reiten“
    „Hindernisse, Parcours, Geländestrecken“
    „Springfreude mit Pferden“
    „Schulung für Gebrauchsreiten und Turniersport“

    Viel Erfolg – und vor allem Geduld mit Dir selber!

  • Avatar JAusten sagt:

    Das Video finde ich auch nicht so verkehrt. Natürlich ist es besser, wenn man direkt dabei steht. Das Tempo würde ich besser regulieren wollen, nicht so schnell. Die Hindernisse sind ja nicht super hoch. Auch würde ich keine Einzelsprünge nehmen, sondern, wie schon vorgeschlagen, eine „Reihe“. Vorab würde ich 4 Stangen hinlegen (Zirkel) und diese erst im Trab und dann im Galopp auf beiden Händen reiten. Eine „8“ + Stange in der Mitte, enge Wendung, fliegend wechseln. Das hilft, das Pferd besser „am Bein“ zu haben/behalten. Ohne RU wirst Du dauerhaft nicht weiterkommen.

    PS: Was macht eigentlich eins meiner Ponies bei Dir in der Halle*gg*?

  • Avatar Talimeth sagt:

    Hey Sunny, darf ich Dir mal eine Übung vorschlagen, wie ich Sie gerne mache, um Springen vorzubereiten? Höre ich ein Ja? Ich glaube. Dann also: O.K- let us begin:

    1. Stelle Dich mal auf den Erdboden. Versuche ganz ausbalanciert zu stehen. Da Du in der Schwerelinie stehst, brauchst Du keine Kraft, Dich aufrecht zu halten. Spüre Deinene guten Kontakt zum Erdboden. Achte darauf, dass die Knie und die Fußspitzen in die gleiche Richtung etwas nach außen ausgrichtet sind. Und nun achte auf Deinen Atem. Spürst Du, dass Du fest verwurzelst auf dem Boden stehst. Stelle Dir vor, wie Deine Füße Energie aus dem Boden erhalten und energie zurückgeben. Dann gehe mal mit dem Oberkörper etwas vor und etwas zurück ohne ansonsten etwas zu verändern. Spürst Du wie Du Kraft brauchst Dich zu halten, wie nicht mehr der Kontakt der Füße zum Boden besteht und sicher ist, dasss keine Energie mehr fließen kann? .

    2. Gleiche Haltung wie oben beschrieben. Dann suche Dein Hüftgelenk. Du findest es, wenn Du mit Deiner flachen Hand von Deinem Becken zum Oberschenkel hinabstreichst an der Außenseite. Dann spürst Du eine Erhöhung. das ist der große Trochander. Wenn Du jetzt mit dem Daumen nach innen zeigst auf der Vorderseite Deines oberschenkels dann zeigt dein aumen auf die Stelle, wo das Hüftgelenk liegt. Hier ist eine Scharnierstelle Deines Körpers. Fasse auf dein Hüftgelenk und lasse Dein Becken nach hinten gleiten während Deine Schultern und mit ihnen Dein Oberkörper nach vorne kommt. Spüre, ob Du mit den Füßen Dein Bodenkontakt bleibt. Spürst Du wie Du keine besondere muskuläre Anstrengung benötigtst, um im Gleichgewicht zu bleiben. So soll Dein Springsitz auf dem Pferd sein. Das Gewicht Deines Körpers liegt vermehrt auf den Bügeln, die Knie weisen leicht nach außen (bitte niemals mit Knieschluss reiten, Du machst Dir die Knochen kaputt) . Du bist im Gleichgewicht. Du muss dich nciht festhalten. Dein Gleichgewicht genügt. Stelle Dir vor, Dein Körper wäre aus lauter einzelnen Bausteinen zusammengestetzt. Wenn nicht baustein auf baustein steht, stürzt der Turm ein.
    Und wie das auf dem Boden geht, so mache es im Sattel.
    LG Talimeth, die kit diesem Sitz sogar größere Sprünge gesprungen ist.

  • gitana gitana sagt:

    Chiron war auch mein erster Gedanke, super Methode, uneingeschränkt zu empfehlen! :ja: Guckstu hier: http://www.reitkurse-online.de/chiron/home/layout/1.aspx Dann geh mal noch auf http://www.vimeo.com und gib dort „Rolf Becher“ ein, da sind einige sehr interessante Videos :thumbsup:

  • Avatar Talimeth sagt:

    Nachtrag: Auf keinen Fall Springen oder Leichttraben ohne Bügel. Reitlehrer die solches von Schülern verlangen, könne ihren schülern abgesehen von reiterlichen Fehlleistungen auch schwere körperliche Schäden an den Gelenken zufügen. Gelenke sind sehr empfindlich.

    Chiron: Im Grunde ist das schon richtig, was Becher gemacht hat. Ist eben der Balancesitz, wie er sein soll. Physiologisch falsch war aber sein Gedanke, mit steifen Sprunggelenk zu reiten.

  • gitana gitana sagt:

    physiologisch falsch war aber sein Gedanke, mit steifen Sprunggelenk zu reiten.

    Er erklärt aber genau, warum es so sein soll und es funktioniert auch bestens so. Knie/Wade/Fuß im Bügel sind das neue Fundament und ein Fundament darf nicht federn, sondern muß stabil sein, die Federung ist ja in die Hüfte verlegt. Es ist sehr angenehm und sicher so zu reiten :ja: .

  • Avatar Talimeth sagt:

    Es bleibt dennoch schlicht und ergreifend falsch, da der gesamte Sitz über dem Sprung sinkt. Und soll das steife Gelenk dann die enormen Kräfte bei einem größeren Sprung abfangen? Außerdem: Ist das sprunggelenk steif werden es auch andere Körperteile. Gilt genauso im Springen wie in der Dressur.

    Übrigens ist der von Becher beschriebene Sitz tatsächlich gar nicht mit steifen Sprungelenk ausführbar,, da er sonst die erdung im Bügel verliert.

  • gitana gitana sagt:

    … der gesamte Sitz über dem Sprung sinkt. …

    Was meinst du damit? ?( Daß man über dem Sprung dichter an´s Pferd kommt? :denk: Bei der Landephase könnte ich mir das am ehesten vorstellen …

    Es geht ja nicht darum, speziell aus Prinzip das Sprunggelenk zu versteifen, sondern darum, den Bügel nicht auf dem Ballen zu belassen, weil es sonst eher „wackelig“ wird, sondern ihn fast bis zum Absatz aufzunehmen, damit das Fundament stabiler wird. Und das hilft nun mal tatsächlich sehr gut, sag ich mal einfach so aus der Praxis raus. 😉 Was die ganzen Feinheiten der Anatomie betrifft, bin ich nicht so der Spezialist :tuete: .

    Wenn du magst und das Wetter wieder besser ist, kannst du auch gerne mal vorbeikommen und wir können das mal alles in der Praxis durchspielen, gerne auch mit Video, wär doch mal interessant, oder? Überhaupt wollten wir doch eh mal was ausmachen dieses Jahr, nech? :daumen:

  • Avatar Talimeth sagt:

    Klar- oder wenn dieses Jahr take place: könnte ich auch centered jumping demonstrieren,

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Wo wohnt Ihr????? Das will ich auch sehen!!!! :hech: :hech: :hech:

  • Avatar Monty sagt:

    Rl hat mir auch öfter gesagt, dass ich dichter am Sattel bleiben muss. Nur wieso bekomme ich das nicht hin?

    Wie ich das auf dem Video sehe, bist du zu fest in der Hüfte. Du stehst über dem Sprung zu sehr im Steigbügel auf. Versuche mal viel deutlicher in der Hüfte abzuknicken. Am einfachsten geht das, wenn du dir vorstellst, du machst über dem Sprung einen Entenpopo (also den Hintern deutlich nach hinten rausschieben). Dadurch kommt der Oberkörper paralleler zum Pferderücken und die Unterschenkel liegt ruhiger am Pferd . Hier sieht man das ganz gut.

  • Avatar Cappuccino sagt:

    Ich kann das Problem wunderbar nachvollziehen…. 🙁

    Ich glaube, das Hauptproblem ist, dass man (z.B. ich) über dem Sprung oft nicht schnell genug in der Sitzveränderung oder -bewahrung bezüglich der Landung sind. Beim Absprung und über dem Sprung mag (gelegentlich) noch die Welt in Ordnung sein, aber bei der Landung hängen wir plötzlich vor der Bewegung….

  • Avatar Sunny sagt:

    Danke für alle eure Antworten :). Ich fühle mich ein bisschen erleichtert, denn scheinbar besteht noch Hoffnung :). Außerdem spekuliere ich auf die Pforgsche Wunderheilung!

    Hast Du die Möglichkeit im Unterricht mal auf ein Großpferd umzusteigen?

    Ich hatte einige Monate ein tolles Warmblut, und kurz nach unserem grandiosen Turnier hatte er leider Sehne :(. Seitdem habe ich irgendwie kein „passendes“ Pferd mehr. Das Pony aus dem Video hatte ich erst 3 oder 4 Mal. An großen mangelt es, ich könnte das Pferd mit den zitternden Beinen springen :whistling: aber das verweigere ich.

    Hallo Sunny, kennst Du den Chiron-Sitz nach Rolf Becher? Vielleicht würde es Dir helfen, wenn Du Dich damit beschäftigst. Viel Erfolg – und vor allem Geduld mit Dir selber!

    Danke :). Gehört habe ich von Chiron schon öfter, danke für die Lesetipps! Irgendwie ist es nur so, je mehr man liest, desto schlechter wird es :D. Aber ich muss was tun!

    Eine „8“ + Stange in der Mitte, enge Wendung, fliegend wechseln. Das hilft, das Pferd besser „am Bein“ zu haben/behalten. Ohne RU wirst Du dauerhaft nicht weiterkommen. PS: Was macht eigentlich eins meiner Ponies bei Dir in der Halle*gg*?

    Verdrängung lässt grüßen, Ende Dezember oder Anfang Januar hatten wir die letzte Reihe, da hatte ich bloß leider nichts von, weil ich ein Flitzepony hatte, mit dem ich alle Hände voll zu tun hatte. Eine 8 (wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe) sind wir letztens geritten, das war das 2 Mal, dass ich das Pony geritten bin und hatte mich noch nicht so toll auf ihn eingestellt, was man u.a. am falschen Galopp sieht. Video 2 So, dein Pony bei mir im Video? Bist du in meinem Stall? :flucht: 😀 Ich nehme mal an, du meinst unser Streberspringpferd, der Traum aller Eltern. („Was reitest du denn da für eine Töhle, was ist denn mit DEM?! Das ist ein Pferd!!“) Du das habe ich schon öfter gehört, von verschiedenen Eltern 😀 Ein wirklich tolles Pferd, die Ehre ihn zu springen wurde mir noch nicht zu teil.

    Hey Sunny, darf ich Dir mal eine Übung vorschlagen, wie ich Sie gerne mache, um Springen vorzubereiten? Höre ich ein Ja? Ich glaube. Dann also: O.K- let us begin: Spürst Du wie Du Kraft brauchst Dich zu halten, wie nicht mehr der Kontakt der Füße zum Boden besteht und sicher ist, dass keine Energie mehr fließen kann? .

    Vielen Dank für deine Erklärung :). Bei Übung eins bin ich mir nicht ganz sicher bei deiner Frage am Schluss. Übung 2 habe ich soweit verstanden. Etwas ähnliches durfte ich mal nach einer Reitstunde zur Freude meiner Mitreiter nachmachen, wobei es da nicht ums springen ging. Ich glaube ich sollte meine Sally Swift Bücher mal zurückordern, da war doch auch was mit Turm? 🙂

    Wie ich das auf dem Video sehe, bist du zu fest in der Hüfte. Du stehst über dem Sprung zu sehr im Steigbügel auf. Versuche mal viel deutlicher in der Hüfte abzuknicken. Am einfachsten geht das, wenn du dir vorstellst, du machst über dem Sprung einen Entenpopo (also den Hintern deutlich nach hinten rausschieben). Dadurch kommt der Oberkörper paralleler zum Pferderücken und die Unterschenkel liegt ruhiger am Pferd . Hier sieht man das ganz gut.

    Wir nähern uns wirklich der Sache, danke :). Das Video schaue ich mir noch mal in Ruhe an, aber da ist ja mein Lieblingsspringreiter :). Meint ihr denn, wenn ich das mit der Hüfte besser hinbekomme werden automatisch auch die Beine besser liegen? Ich versuche auch oft den leichten Sitz so zu üben, da ist es ja schon das gleiche mit dem am Sattel bleiben und der Hüfte. Nochmal danke an alle 🙂 .

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Meint ihr denn, wenn ich das mit der Hüfte besser hinbekomme werden automatisch auch die Beine besser liegen?

    Sobald dein Schwerpunkt weiter nach hinten kommt, bekommst du auch mehr Stabilität und mit den Beinen müsste es dann eigentlich besser sein.

    Ich versuche auch oft den leichten Sitz so zu üben,

    Wie meinst du das? Du schnallst die Bügel mind. 3-5 Löcher kürzer als bei der Dressur, dann fährst du mit deinem Hintern nach hinten und dein Oberkörper „klappt“ ein wenig nach vorne. Den Bügel musst du vom Fußballen näher ans Bein schieben (ansonsten nicht so stabil und evtl. Schmerzen im Gelenk). Das ist es eigentlich schon. :ja:

  • Avatar JAusten sagt:

    Auf dem 2. Video sieht man es besser. Dein Oberkörper ist zu weit vorne, Dein Po „verlässt“ den Sattel während des galoppierens, nach dem Sprung fällt das Pferd in den Trab, weil Du nicht treibst, Deine Paraden fehlen. Das Pferd ist nicht an den Hilfen, nicht am Bein. How ever, Unterricht ist und bleibt die Lösung Deiner Problme.

  • Avatar Sunny sagt:

    Das Pferd fällt nicht in Trab, sondern ich habe durchpariert, da falscher Galopp. Dem Rest kann ich zustimmen. Es ist eh eine spannende Sache, wenn man sein Gefühl beim springen dann hinterher mit dem angucken abgleichen kann.
    Über den Unterricht möchte ich an dieser Stelle nicht reden, ich habe nicht unendlich Geld und muss dann nehmen, was ich dafür bekomme :).
    Immerhin habe ich jetzt theoretisch verstanden, woran es liegt. Wie ich es praktisch umsetzen kann muss ich sehen, das scheint mir schwieriger.

  • Avatar JAusten sagt:

    Es ist immer schwierig Ferndiagnosen, in Deinem Fall mit einigermaßen Videoqualität, zu stellen. Grundsätzlich lässt RU den Reiter besser reiten/sitzen lernen. Ob Du nun Spring- oder Dressurunterricht nehmen würdest, ist bei der Höhe eigentlich egal. Ohne RU hast Du keine Chancen.

  • Avatar Sunny sagt:

    Ich möchte es aber hinbekommen. Am Ende muss es doch jeder selbst begreifen. (Ja ich frage mich schon, ob ich nicht langsam zu alt für Schulbetrieb bin, aber wie gesagt.. für mein Geld kann ich im Moment nichts besseres bekommen und bin ganz gerne da). Da du dich aber so nett opferst 8) hätte ich noch ein paar Fragen bzw. Bilder. Ist es hier minimalst besser oder nur anders schlecht ^^ (ja ich halte das aus). das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49514/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49515/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49516/.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Besser, aber immer noch zu aufrecht/steif. Da muss mehr Dynamik rein über dem Sprung. Ich würde die Bügel ruhig noch kürzer machen, denn da merkst du es schneller, wenn du nicht in der Balance sitzt, und du mußt weiter vorgehen mit dem Oberkörper über dem Sprung, aber mit dem Gesäß hinten bleiben, wenn du in der Balance bleiben möchtest.

  • Avatar JAusten sagt:

    Ob Schulunterricht oder überhaupt Unterricht ist erstmal egal, Hauptsache HILFE. Allein wirst Du Deine Fehler nicht beheben. Dazu müsstest Du ein nahezu perfekter Autodidakt sein und solche gibt es nicht. Fotos sind und bleiben Momentaufnahmen und bei diesen Bildern sieht es besser aus. Hier passen größentechnisch Pferd/Reiter auch besser zusammen. Das bunte Pferd ist zu klein für den Reiter.

  • Avatar Sunny sagt:

    Danke ihr beiden :).
    Bügellänge ist auch so ein Thema.. die kann ich beim springen einfach nicht alleine finden. „Black Beauty“ war toll, leider wird das eine große Ausnahme bleiben :(. Ich finde mich auch zu groß auf dem Schecken.

    @JAusten, ich weiß nicht ob du es überlesen hast, aber ich schrieb ich springe nur im Unterricht. Ich reite einmal die Woche eine Dressurstunde und einmal die Woche eine Springstunde jeweils auf Schulpferden. Dressur klappt verhältnismäßig ganz gut, aber im Springen war mir bis vor kurzem nicht klar, dass meine Probleme so groß sind.

  • Avatar JAusten sagt:

    Nee, hatte ich so nicht verstanden. Ist doch völlig ok, wenn Du im Unterricht reitest. Auch wenn Du denkst, dass der RU nicht sooo toll ist, besser als nichts.

    Springen/Dressur = kein großer Unterschied. Was Du hüpfst sind gymn. Springeinheiten. Soll heißen, dass, wenn Dein Hinterteil den Sattel verlässt, das nichts damit zu tun hat, ob Du nun Spring- oder Dressurstunde reitest, sondern damit, dass Dein Sitz nicht i.O. ist. RU ist also immer gut, egal, ob Du nun über 50 cm höppelst oder Kreise in der Dressurstunden reitest.

  • Avatar Tibatong sagt:

    dass meine Probleme so groß sind.

    Ich empfinde deine Probleme als Springanfänger jetzt nicht sooo groß, da gibt es deutlich schlimmeres. Und ich sehe da auch nichts, was nicht mit weiterem Unterricht und mehr Routine zu verbessern wäre. Und zwei Unterrichtsstunden in der Woche ist schon fast vorbildlich ohne eigenes Pferd. Nur Geduld, kommt Zeit, kommt besserer Springsitz.

  • Avatar Sunny sagt:

    Ich mag meine Rl und die Leistung ist dem Preis angemessen. Nur möchte ich mir später auch mal richtigen Unterricht leisten können, wo man richtig „geknechtet“ wird. Eine Gruppenstunde läuft einfach anders ab. Aber auch da kann man ja versuchen das beste daraus zu machen. Ich springe jetzt seit knapp einem Jahr wieder. Und wenn ich mir Bilder vom Sommer ansehe, dann habe ich mich nicht verbessert, vielleicht sogar verschlechtert. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49519/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49520/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49521/ Manchmal fährt man ja auch ganz gut, wenn man nicht zu viel drüber nachgrübelt und einfach mal macht. Aber beim springen scheint das jetzt nicht zu helfen.

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Bin auch so´n Springbeginner 😀

    DAs müßte alles langsamer sein, dann wäre es bestimmt einfacher sich auf den Sitz zu konzentrieren … Ich habe grad meine Konzentration auf den Sprung/die Reihe geschafft, da isses auch schon vorbei 8|

    Mir hilft: im Gelände oft und ausgiebig den Wechsel zwischen ausgessesenem Galopp und leichtem Sitz (und nicht schummeln 😉 )Bügel eher etwas kürzer, auch wenn es sich merkwürdig anfühlt.

  • gitana gitana sagt:

    du mußt weiter vorgehen mit dem Oberkörper über dem Sprung, aber mit dem Gesäß hinten bleiben, wenn du in der Balance bleiben möchtest.

    … und genau das nicht, sie ist ja schon vor der Bewegung bzw. viel zu hoch aufgestanden. Vielleicht meinst du aber auch das richtige, denn mit dem Gesäß hinten bleiben ist schon richtig, eher noch zu wenig, Hüfte richtig weit zurücknehmen und dazu die Schultern tief. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49523/

  • Avatar Tibatong sagt:

    Wir meinen schon das selbe. Kürzere Bügel, und wenn man dann im Schwerpunkt sitzen will, muss die Hüfte zurück und der Oberkörper runter. „Vorgehen“ war das falsche Wort, runter wäre richtiger *keinguterErklärbärbin* So etwa , bis auf die tief heruntergedrückten Hände…

  • gitana gitana sagt:

    Ja, dann meinen wir das selbe :ja: . Burchard von Jena war ein perfekter Stilist :bravo: , die Bilder aus der Zeit, wo er noch jünger war, sind echt genial :thumbsup: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49524/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49525/ Ich seh grad noch, was meinst du mit: … bis auf die tief heruntergedrückten Hände…? Die tiefe Hand (nicht zu verwechseln mit der heruntergedrückten Hand!!!) ist immer pferdefreundlich und ist doch besonders beim Springen ganz wichtig: Pferdemaul – Reiterhand eine Linie, ist perfekt so! (nochmal :thumbsup: ) BvJ taucht übrigens bei Rolf Becher als leuchtendes Beispiel und Vorbild immer wieder auf, weil er eben den Chiron-Sitz perfekt verkörpert :attack:

  • Avatar Monty sagt:

    Die tiefe Hand (nicht zu verwechseln mit der heruntergedrückten Hand!!!) ist immer pferdefreundlich und ist doch besonders beim Springen ganz wichtig: Pferdemaul – Reiterhand eine Linie, ist perfekt so! (nochmal :thumbsup: )

    Aber die tiefe Hand über dem Sprung ist doch nicht mehr zeitgemäß. Die von Dir und Tiba eingestellten Bilder zeigen einen sehr guten Stil, wie er vor Jahren gelehrt wurde. Heute wird (bei höheren Sprüngen) die Hand am Mähnenkamm entlang geführt und die gerade Linie für die Luftphase aufgegeben. Zumindest lernte ich dies so. :denk: Hier mal ein Foto, wie ich das meine. Als Beispiel muss mal wieder mein „Lieblingsstilist“ herhalten. 😀 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49526/

  • Avatar Sunny sagt:

    DAs müßte alles langsamer sein, dann wäre es bestimmt einfacher sich auf den Sitz zu konzentrieren … Ich habe grad meine Konzentration auf den Sprung/die Reihe geschafft, da isses auch schon vorbei 8|

    Danke 😀 😀 😀 😀 😀 :ostern:.

    Hier mal ein Foto, wie ich das meine. Als Beispiel muss mal wieder mein „Lieblingsstilist“ herhalten. 😀 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49526/

    :eye: das ist schon meiner 😀 . So, im ernst, Burchard von Jena habe ich noch nie gehört :red: . Aber das Kapitel „Der Springsitz“ kann man sich ja als pdf runterladen :). Das sieht immer so einfach aus, wenn es gut ist. Nochmal zu Chiron… Auf dem Bild sieht das nicht so aus, als könnte man das mit ner Schutzweste machen, wobei ich natürlich viel niedriger springe, da sollte das dann doch gehen. Aber mit Chiron wollte ich mich ja eh noch mehr befassen, stimmt. Bei den niedrigen Sprüngen kommt man ja immer „irgendwie“ rüber, aber wenn die Basis nicht stimmt braucht man sich auch nicht an höhere ranwagen. Dabei fühlt es sich so schön an, das „fliiiieg“ :).

  • Avatar Monty sagt:

    aber wenn die Basis nicht stimmt braucht man sich auch nicht an höhere ranwagen.

    Mein Kind bekommt von mir übrigens immer die Order einen Entenpopo zumachen und ihrem Pony über dem Sprung in die Ohren zu kneifen. Klappt auch nicht immer, aber das hat sie im Kopf und ich brauche nicht zu technisch zu werden, um ihr zu erklären, was sie zu tun hat. 😀

  • gitana gitana sagt:

    Aber die tiefe Hand über dem Sprung ist doch nicht mehr zeitgemäß. Die von Dir und Tiba eingestellten Bilder zeigen einen sehr guten Stil, wie er vor Jahren gelehrt wurde. Heute wird (bei höheren Sprüngen) die Hand am Mähnenkamm entlang geführt und die gerade Linie für die Luftphase aufgegeben. Zumindest lernte ich dies so. :denk: Hier mal ein Foto, wie ich das meine. Als Beispiel muss mal wieder mein „Lieblingsstilist“ herhalten. 😀 das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49526/

    Was heißt, die tiefe Hand ist nicht mehr zeitgemäß??? 8| Sorry, aber so einen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört, wer sagt denn sowas? Wenn du das so gelernt hast, daß man heute bewußt die Hand am Mähnenkamm entlangführt, dann hat dir jemand einfach nur Mist erzählt, der es nicht besser wußte :no: . Leider ist das, was euer „Lieblingsstylist“ da zeigt, überhaupt kein guter Stil :thumbdown:. Und das hat gar nichts mit zeitgemäß oder nicht zu tun. Die schlechte Hand oben am Mähnenkamm hatten wir schon, der Oberkörper ist viel zu weit vorne und die Unterschenkel haben die Tendenz, nach hinten wegzuwandern. Es ist sehr traurig, daß sich solches Reiten heutzutage schon so in die Köpfe eingebrannt hat, daß das inzwischen als gut und richtig gilt 🙁 . Natürlich kann man in diesem Stil mit Schutzweste reiten, wieso denn nicht? ?( Nochmal zu der Meinung, das wäre nicht mehr zeitgemäß: Ich habe noch bis vor wenigen Jahren gelegentlich an Stilgeländeritten, VS-Prüfungen und einmal sogar an einer reinen Springprüfung teilgenommen, alles auf Stil und ausschließlich FN-Prüfungen. Bei den Stil-Geländeritten war ich immer vorne dabei, bei nur 2 Starts in VS mit jeweils über 30 Startern war ich beide Male 2. und die einzige Springprüfung, die ich je geritten habe, habe ich gewonnen mit einer Stilnote von 8,6. Auch die anderen Spring- und Geländenoten waren alle bis auf einmal über 7 bzw. sogar über 8. Durchweg gelobt wurden immer wieder die gut mitgehende und nachgebende Hand, das gleichmäßige Reiten auch zwischen den Hindernissen im korrekten leichten Sitz und die absolut ruhige Lage der Beine. Das soll jetzt keine Aufzählung sein, wie toll ich reiten kann, bitte nicht so verstehen, sondern einfach nur, daß man mit diesem Stil auch heute noch sehr erfolgreich reiten kann in Wettbewerben und überhaupt. Abgesehen davon steht hinter der Chiron-Methode auch eine ganz andere Ausbildungsphilosophie und das macht auch den Pferden richtig Spaß. Springlust statt Springfrust :thumbsup: . Hier mal noch ein Bild von mir aus den Anfängen aus einer Prüfung. Ich hatte das große Glück, noch bei Rolf Becher selbst 2 Geländekurse für Fortgeschrittene machen zu können. Manchmal hat es auch Vorteile, wenn man schon etwas älter ist :tuete: das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49527/

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Hallo Sunny,

    kennst Du die Sprüche:
    Reiterschulter parallel zur Pferdeschulter
    Reiterhüfte parallel zur Pferdehüfte

    Reiterrücken parallel zum Pferderücken.

    Deine RL müsste Dir bessere „Anweisungen“ geben, was Du wann zu tun hast. Ich habe auf keinem Video etwas dazu hören können. Vor allem wäre es besser mir Vorlegestange zu springen. Will heißen, da liegt eine Stange vor dem Hindernis, damit das Pferd passend abspringt. DAS ist übrigens keine Anfängersache, bei uns am Stall springen selbst die Profis stellenweise mit Vorlegestange.

    Du solltest etwas beweglicher in deiner Hüfte werden.

    Nicht aufstehen, die Beine nach oben ziehen und strecken. (So als wenn Dich einer am Kopf über den Sprung ziehen möchte)

    sondern

    Knie und Schenkel bleiben am Pferd bzw. am Sattel. Du musst lernen zu „fühlen“ was der Pferderücken unter Dir macht. In der Bewegung des Pferdes mitgehen. Du musst fühlen wann das Pferd abspringen möchte und dann in diese Bewegung hineinsitzen. Nicht den Oberkörper nach vorne schmeißen sonder nur den Poppes aus dem Sattel, den Rücken parallel zum Pferderücken und mitziehen lassen. Also in die Bewegung mitgehen. Guck Dir mal Videos von Springreitern an und versuch diese Ritte für Dich zu analysieren. Du wirst merken, daß Du ganz schnell ein Auge für die richtige Optik bekommst. Aber dann wird es auch für Dich einfacher, da Du verstanden hast was wir Dir hier alle erzählen möchten.

    Sollte Dir meine Ausdruckweise hier zu „kindlich“ sein, dann entschuldige bitte, aber ich unterrichte „nur“ meine 13-Jährige Tochter und da hat sich so eine Ausdrucksweise eingeschlichen.

    Aber Montys Vorschlag mit dem Entenpopo ist genau richtig. Denn so soll es sich anfühlen. Und gaaaaaaanz wichtig. Blick durch die Pferdeohren!!! NICHT nach unten gucken, immer nach vorne geradeaus.

    LG und viel Spaß weiterhin

  • gitana gitana sagt:

    Mein Kind bekommt von mir übrigens immer die Order einen Entenpopo zumachen und ihrem Pony über dem Sprung in die Ohren zu kneifen.

    In die Ohren kneifen führt aber leider wieder zu der hohen Hand 🙁 . Sag ihr doch lieber mal, sie soll das Pony über dem Sprung „umarmen“, so, wie man das manchmal Anfänger an der Longe machen lässt, also im Schritt auf den Hals legen und dann um den Hals fassen.
    Noch einfacher: Sie soll sich mit den Händen rechts und links relativ weit unten an einem (Martingal-)Halsriemen festhalten beim Anreiten und die Hände da auch unbedingt über dem Sprung lassen. Dann kommen die so automatisch in die richtige Position 😉 .

  • Avatar Tibatong sagt:

    Hier und hier , das ist für mich ein echter Stilist über dem Sprung: Joe Fargis, Einzel- und Mannschaftsgold Olympia 1984, auf der Vollblutstute Touch of Class – und das, obwohl der Reiter über 1,90 m groß ist und die Stute gerade mal ein Stockmaß von 1,62 m hatte.

  • Avatar Monty sagt:

    Zu deinem vorherigen Beitrag kann ich gerade nichts schreiben, morgen habe ich hoffentlich mehr Zeit. Aber das…

    Mein Kind bekommt von mir übrigens immer die Order einen Entenpopo zumachen und ihrem Pony über dem Sprung in die Ohren zu kneifen.

    In die Ohren kneifen führt aber leider wieder zu der hohen Hand 🙁 . Sag ihr doch lieber mal, sie soll das Pony über dem Sprung „umarmen“, so, wie man das manchmal Anfänger an der Longe machen lässt, also im Schritt auf den Hals legen und dann um den Hals fassen.
    Noch einfacher: Sie soll sich mit den Händen rechts und links relativ weit unten an einem (Martingal-)Halsriemen festhalten beim Anreiten und die Hände da auch unbedingt über dem Sprung lassen. Dann kommen die so automatisch in die richtige Position 😉 .

    … möchte ich ihr nicht so sagen. :no: Die RB von unserem anderen Pony hat am Sonntag mit meiner Tochter das Pony getauscht und ist gleich beim zweiten Sprung runter gesegelt, weil sie genau so draufgesessen hat und das Pony bei der Landung und den ersten Galoppsprüngen danach den Kopf sehr tief getragen hat und sie ihren Oberkörper einfach nicht mehr nach hinten bekommen hat. Das kriegen die Kids einfach nicht gesessen. Davon abgesehen, dass ich diesen Stil (bei sehr guten Reitlehrern) nicht gelernt habe und ihn auch nicht unterrichte. 8)

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Abgesehen davon steht hinter der Chiron-Methode auch eine ganz andere Ausbildungsphilosophie und das macht auch den Pferden richtig Spaß.

    Das stimmt. Ich reite auch so, aber springen tun wir nicht. 🙂

    @Tiba: also auf dem ersten Bild kommt mir der Oberkörper auch zu weit vorne vor, das ist jetzt nur so mein Gefühl. :nix:

  • gitana gitana sagt:

    @Tiba: also auf dem ersten Bild kommt mir der Oberkörper auch zu weit vorne vor, das ist jetzt nur so mein Gefühl. :nix:

    Vor allem streckt der den Hintern sonstwohin nach oben in die Luft, statt am Pferd zu bleiben, was ist daran guter Stil? :denk:

    Bei dem 2. Link kommt bei mir kein Bild :nix:

    Was sich allgemein geändert hat am Springstil insgesamt ist, daß man früher gesprungen ist, eben mit kurzen Bügeln im korrekten leichten Sitz. Heute reitet man dressurmäßig über Hindernisse, mit viel längeren Bügeln und sogar überwiegend ausgesessen und aufrecht zwischen den Hindernissen … zumindest die Sandplatz-Hindernisreiter, die mit diesem „Stil“ und derart „ausgebildeten“ Pferden zu Recht Angst vor dem Springen „richtiger“ Hindernisse haben 😛 . Die VS-Reiter machen es fast alle noch so wie früher, aus gutem Grund! :bite:

  • Avatar sabrell sagt:

    Jo, das 2. Fargis-Foto zeigt den guten alten Caprilli-Springsitz, den Vater des leichten Sitzes. Schön anzuschauen 🙂
    Im Übrigen kommt Chiron über 1,65 m nicht so dolle, weil die Tendenz gegeben ist, hinter der Bewegung zu bleiben.

  • Avatar Monty sagt:

    Was heißt, die tiefe Hand ist nicht mehr zeitgemäß??? 8| Sorry, aber so einen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört, wer sagt denn sowas? Wenn du das so gelernt hast, daß man heute bewußt die Hand am Mähnenkamm entlangführt, dann hat dir jemand einfach nur Mist erzählt, der es nicht besser wußte :no: .

    Dann haben mir wohl einige Leute Mist erzählt und ich bin mir sehr sicher, dass das keine Schlechten waren.
    Ich frag mich nur, warum heute allgemein so gesprungen wird? Können Beerbaum, Whitaker, Lamanze und wie alle heißen es nicht besser? Die Frage soll nicht provokativ rüberkommen, mich interessiert wirklich Deine Meinung dazu.

    Leider ist das, was euer „Lieblingsstylist“ da zeigt, überhaupt kein guter Stil :thumbdown:.

    Das ist der beste Stil, den ich momentan im Springsport sehe. Und das ist nicht nur meine bescheidene Meinung, der Stil von Ehning wird beinahe in der gesamten Springszene sehr geschätzt.

    Was sich allgemein geändert hat am Springstil insgesamt ist, daß man früher gesprungen ist, eben mit kurzen Bügeln im korrekten leichten Sitz. Heute reitet man dressurmäßig über Hindernisse, mit viel längeren Bügeln und sogar überwiegend ausgesessen und aufrecht zwischen den Hindernissen … zumindest die Sandplatz-Hindernisreiter, die mit diesem „Stil“ und derart „ausgebildeten“ Pferden zu Recht Angst vor dem Springen „richtiger“ Hindernisse haben 😛 .

    Ja stimmt, so wie ein Ludger Beerbaum auch bewußt immer mit zu langen Bügeln reitet. Ist wohl die Angst vor richtigen Hindernissen? :denk: Was nicht heißt, dass mir sein Stil gefällt.

    Gitana, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Springstile regional so unterschiedlich sind. Hier wird in den Einsteigerprüfungen sehr viel Wert auf kurze Bügel und leichten Sitz zwischen den Hindernissen gelegt. Manchmal gibt es gute Gründe die Bügel ein Stück länger zu lassen und das wird hier in den Stilprüfungen gnadenlos abgestraft. :ja:

  • Avatar Tibatong sagt:

    Noch ein paar Beispiele, die mir gefallen… Rodrigo Pessoa Anne Kursinski McLain Ward Beezie Madden Eddie Macken mit 59 Jahren Und er hier gilt nach wie vor als einer der Reiter mit dem perfektesten Sitz :bravo:

  • gitana gitana sagt:

    Ich frag mich nur, warum heute allgemein so gesprungen wird? Können Beerbaum, Whitaker, Lamanze und wie alle heißen es nicht besser? Die Frage soll nicht provokativ rüberkommen, mich interessiert wirklich Deine Meinung dazu.

    Leider ist das, was euer „Lieblingsstylist“ da zeigt, überhaupt kein guter Stil :thumbdown:.

    Das ist der beste Stil, den ich momentan im Springsport sehe. Und das ist nicht nur meine bescheidene Meinung, der Stil von Ehning wird beinahe in der gesamten Springszene sehr geschätzt.

    Was sich allgemein geändert hat am Springstil insgesamt ist, daß man früher gesprungen ist, eben mit kurzen Bügeln im korrekten leichten Sitz. Heute reitet man dressurmäßig über Hindernisse, mit viel längeren Bügeln und sogar überwiegend ausgesessen und aufrecht zwischen den Hindernissen … zumindest die Sandplatz-Hindernisreiter, die mit diesem „Stil“ und derart „ausgebildeten“ Pferden zu Recht Angst vor dem Springen „richtiger“ Hindernisse haben 😛 .

    Ja stimmt, so wie ein Ludger Beerbaum auch bewußt immer mit zu langen Bügeln reitet. Ist wohl die Angst vor richtigen Hindernissen? :denk: Was nicht heißt, dass mir sein Stil gefällt.

    Gitana, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Springstile regional so unterschiedlich sind. Hier wird in den Einsteigerprüfungen sehr viel Wert auf kurze Bügel und leichten Sitz zwischen den Hindernissen gelegt. Manchmal gibt es gute Gründe die Bügel ein Stück länger zu lassen und das wird hier in den Stilprüfungen gnadenlos abgestraft. :ja:

    Ich denke, daß heute „so“ gesprungen wird, ist einfach eine Fehlentwicklung, die sich so nach und nach eingeschlichen hat, wohl hauptsächlich aus dem Grund, das Springen aus dem Dressurreiten heraus entwickeln zu wollen. In der Dressur haben sich ja auch so einige Fehlentwicklungen eingeschlichen, die heute nicht mehr so einfach rückgängig zu machen sind.

    Es kann gut sein, daß der „Lieblingsstylist“ noch den besten Stil im heutigen Springzirkus hat. Man sieht da ja unheimlich viel gruseliges :panik1: . Unter den Blinden ist halt der Einäugige König 8) .

    Wenn auch bei euch in den Einsteigerprüfungen sehr viel Wert auf kurze Bügel und leichten Sitz zwischen den Hindernissen gelegt wird, dann ist das doch prima :thumbsup: .
    Ich kann das mit den längeren Bügeln „aus Sicherheitsgründen“ gar nicht nachvollziehen. Da wird doch der Sitz erst recht unsicher :wacko: .

    Tiba, deine Beispiele sehen auch ganz nett aus, wobei ja mir persönlich immer die angewinkelten Ellbogen nicht gefallen :whistling: , aber im Vergleich zum heute üblichen sicher noch gut.
    Aber „er hier“, also Micky Brinckmann, ist natürlich einfach nur genial :thumbsup: . Besser geht´s nicht! Auch er war eines der leuchtenden Vorbilder von Rolf Becher.

    Sigi, ich finde, Burchard von Jena und Micky Brinckmann haben hinreichend bewiesen, daß man damit auch über richtig hohe Klötze springen kann. Und die meisten Spitzen-VS-Reiter reiten nach wie vor so, weil sie gerade so am besten über die dicken Dinger kommen 😉 .

  • gitana gitana sagt:

    Höchst interessanter Vortrag über die Entwicklung des Springsitzes von Rolf Becher: Die Caprilli-Story http://vimeo.com/21860642 Teil 3 einer Vortragsreihe Nehmt euch die Zeit, das anzusehen, es lohnt sich. Total beeindruckend die gigantischen Geländehindernisse :blinzel: . Und der Schlußsatz: „Jeder hat das Recht, sich zu blamieren, so gut er kann!“ 😀 Die anderen Teile über Anatomie (Teil 1) und Psychologie und Innervation (Teil 3) sind natürlich auch absolut sehenswert. Die hab ich auch schon live gehört. Teil 5 und 6 kenne ich selbst noch nicht :tuete: . Teil 4 gibt es irgendwie nicht :denk: . Der Super8-Film ist auch gut, wenn auch miserable Qualität. Nur das HopTopShow-Video kann man sich sparen … Alle Filme findet ihr bei vimeo.com und dann „Rolf Becher“ eingeben. Viel Spaß!

  • Avatar Tibatong sagt:

    Und die meisten Spitzen-VS-Reiter reiten nach wie vor so, weil sie gerade so am besten über die dicken Dinger kommen.

    Ich denke, dass es heute teilweise auch am Typ Pferd liegt. Die Amis und die Franzosen (und natürlich auch die VS-Reiter) sind größtenteils auf sehr hoch im Blut stehenden Pferden beritten. Das sind mitdenkende, elektrische Pferde, die bei einer zu kraftbetonten und kontrollorientierten Reiterei gerne die Zusammenarbeit einstellen, während das deutsche und holländische Warmblut da wesentlich duldsamer und leidensfähiger ist, wie man allerorten beobachten kann.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Und er hier gilt nach wie vor als einer der Reiter mit dem perfektesten Sitz :bravo:

    Der reitet auf jeden Fall im perfekten Chiron-Sitz. Gefällt mir, wobei die anderen auch keine schlechte Figur abgeben, aber für die Einzelheiten fehlt mir schlicht die Ahnung vom Springen. :red:

  • Avatar Sunny sagt:

    @Twin-Mama, solche „Kinderbeispiele“ wie von dir oder Monty stören mich überhaupt nicht :).
    Die restlichen Beiträge und Filme muss ich erst noch „nacharbeiten“.
    Vielseitigkeit war auch mal mein Traum. Ich schätze nur, bis ich ein eigenes Pferd habe, bin ich zu alt dafür.
    Springen wird sich jetzt vermutlich auch erledigen :(.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Springen wird sich jetzt vermutlich auch erledigen :(.

    Wieso? Ist etwas passiert? :blinzel:

  • gitana gitana sagt:

    Ich denke, dass es heute teilweise auch am Typ Pferd liegt. Die Amis und die Franzosen (und natürlich auch die VS-Reiter) sind größtenteils auf sehr hoch im Blut stehenden Pferden beritten. Das sind mitdenkende, elektrische Pferde, die bei einer zu kraftbetonten und kontrollorientierten Reiterei gerne die Zusammenarbeit einstellen, während das deutsche und holländische Warmblut da wesentlich duldsamer und leidensfähiger ist, wie man allerorten beobachten kann.

    Im Ergebnis stimmt das so schon, leider. Du hast aber noch ein wichtiges Wort genannt, nämlich mitdenkende Pferde. Das ist aber keine Eigenschaft einer Rasse oder eines Typs, sondern das Ergebnis der Ausbildung. Früher wurden die Pferde im Springen so ausgebildet, daß sie selbständig denken und mitarbeiten und damit auch Spaß an der Sache hatten, Sprünge angezogen haben und so richtige Partner waren. Wie RB es nannte, die Pferde werden nicht dressiert, sondern geschult, die Springausbildung war „Psycho-Logisch“, da eben auch die Psychologie in der Ausbildung bei der Methode eine ganz wesentliche Rolle spielt (siehe den Vortrag „Psychologie und Innervation“). Das funktioniert mit wirklich jedem Pferd :ja: .

    Irgendwann wandelte sich das Ganze dann aber immer mehr zum Dressurreiten über Hindernisse, die Pferde wurden dressiert und abgerichtet, durften gar nicht mehr mitdenken :irre: und weil hochblütige, sensible Pferde sowas blöd finden, ging der Trend halt zu leidensfähigeren Pferden :rolleyes: . Das gilt aber auch nur für die einfache Parcourskringelei; in der VS werden ja die hochblütigen aus gutem Grund, natürlich auch wegen des guten Galoppiervermögens, logisch, nach wie vor bevorzugt :attack: .

  • Avatar Sunny sagt:

    Wie es die Pforgsche Wunderheilung wollte, kam ich erneut in das Vergnügen Black Beauty (ok, er heißt in echt anders 😉 ) springen zu dürfen. Hätte es nicht so viel Spaß gemacht, wäre ich jetzt sehr frustriert. Ich habe mir fast alles auf Video angesehen und es macht einfach nicht klick. Ich erkenne die Fehler beim angucken, kann sie aber nicht beheben? :S Dabei haben wir heute etwas schönes für den Sitz gemacht, nämlich eine kleine Reihe, auch ein paar Mal ohne Zügel. Rl hat es mir auch noch mal erklärt und gezeigt aber ich fühle mich wie ein hoffnungsloser Fall. :tuete: Eines weiß ich aber jetzt ganz genau, ein großes Pferd passt wirklich besser zu mir, als ein Pony (was mir aber nichts nützt, da wir mehr kleine haben). Aus anderen Gründen muss ich vermutlich eh bald eine Spring bzw. Reitpause einlegen 🙁 . Hier mal ein Video von der Reihe am Anfang (ich habe den Vorwärtsgang am Anfang noch nicht gefunden, bitte nicht beachten) Video Dann hänge ich noch ein paar Bilder an, wo ich mir nicht sicher bin, ob es in die richtige Richtung geht, oder eben nicht. das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49630/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49631/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49632/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49633/

  • Avatar Sunny sagt:

    Echoooo? 😉

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Echo kannste haben… :maul:

    Nee quatsch, ich bin ja nicht die Springfachfrau, von daher ist mein Kommentar nicht aussagekräftig. Aber ich finde, es sieht schon etwas „geerdeter“ aus. Oder (Frage an die Fachleute)?

  • gitana gitana sagt:

    Ja, sieht etwas besser aus, aber du bist immer noch zu weit vor bzw. über dem Pferd. Deine Hand ist auch noch zu nah am Widerrist, ist aber in dem Fall für das Pferd nicht schlimm, weil du ja die Zügel über dem Sprung lang genug hast. Nur nach dem Landen könntest du damit ein Problem kriegen, wenn du dann kontrolliert weiterreiten willst 8) . Druck dir doch einfach mal diese Zeichnung von dem Springsitz aus, die ich hier irgendwo eingestellt hatte. Und wenn du die dann neben deine Fotos hältst, kannst du dir das meiste schon selbst beantworten :bite: . Ich hab jetzt nur die Fotos beurteilt, das Video hab ich vergessen zu gucken, kann ich noch machen :tuete: Schon die Becher-Videos geguckt (Speziell das über den Sitz bzw. Anatomie)? :blinzel:

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Hey!
    Wenn wir grad beim Thema sind: Wie siehts den ohne Sattel aus? Ich machs immer so also :denk: antarben, paar Meter vorm Sprung angaloppieren in den leichten Sitz kurz gesagt nach vorne gehen, Beine festklammern und dann hüpf :red: stimmt das denn? 😀 Und springen mim Westernsattel auch nicht grad prickelnd wenn dirs Horn in den bauch schlägt. Unpassender Sattel auch doof :thumbdown:und schadet dem Pferderücken!

    Nochmal was: Gell man muss sich vor dem Sprung vorbereiten und dann l. Sitz und dann springen sich lang machen, und wenn man landet gleich mit dem POPO in den Sattel gehen oder im l. Sitz bleiben?
    Bin heute ohne Sattel gesprungen über einen kleinen Ochser dann hab ichs so gemacht. Hatte noch nie springstunde oder so was binn nur in der rstd. mit nem Welsh über ein Cavaletti gesprungen.

    :post: Liebe Grüße Lissy

  • Avatar Talimeth sagt:

    Springen ohne Sattel und Bügel ist tierschutzwidrig!
    Gruß Talimeth

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Was ist tierschutzwiedrig? Das wort kenn ich nicht,sorry :daumen:
    Lissy

  • Avatar jaara2008 sagt:

    tierschutzwidrig = wider den Tierschutz. (wider bedeutet das gleiche wie „gegen“).

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Und warum ist das so schlimm? Ohne Sattel springen hatt heute glaub jeder schon gemacht. Der höchste Sprung ohne Sattel war 2,12m von nem Champion oder so.
    Lissy :daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen:

  • Avatar Tibatong sagt:

    Springen ohne Sattel und Bügel ist tierschutzwidrig!

    Das finde ich nun wirklich arg übertrieben…

    Wenn wir so weitermachen, ist springen und auch bald reiten selbst tierschutzwidrig und unsere Kindeskinder werden die verbliebenen paar Pferde im Zoo bestaunen. Sorry für die Polemik, aber ich konnte es mir nicht verkneifen:tuete:

  • Avatar Gambassi sagt:

    Lissy, es geht darum, dass die meisten Reiter ohne Sattel und Bügel nicht ordentlich in den leichten Sitz gehen können und dann ihrem Oferd im Maul hängen oder in den Rücken knallen. Und was da Weltrekord ist, ist völlig wurscht. Zu sagen, dass das grundsätzlich tierschutzwidrig ist, finde ich auch etwas weit gegriffen, aber ganz ohne ist es sicherlich nicht, vor allem wenn man das ohne richtige Vorbereitung nur aus Jux macht.

    Hast du den richtigen Springunterricht, Lissy? Deine Beschreibungen (’nach vorn strecken‘ etc.) klingen nämlich nicht, als hättest du den Springsitz korrekt gelernt. Und dann sollte man solche Experimente schon gar nicht machen.

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    ne hab noch nie springunterricht gehabt aber will ich auch nicht. :cursing: :kotz: Ich kann das gelaber von dene nicht brauchen!!!!!!!!!!!!!!!! ich fall dem Pferd nich in den rücken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und im Maul hab ich auch nicht rumgezogen wie dumm.

  • Avatar Gambassi sagt:

    ne hab noch nie springunterricht gehabt aber will ich auch nicht. :cursing: :kotz: Ich kann das gelaber von dene nicht brauchen!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das erklärt so einiges.

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    was soll das erklären nicht bös gemeint aber man darf doch ohne sattel springen.

  • Avatar Alba sagt:

    Oh, glückliche Ignoranz der Jugend! 🙂
    Ganz ehrlich, manchmal wünsche ich mir dieses Gefühl absolut unreflektierten Selbstvertrauens zurück, wenigstens mal für einen Tag oder so. Geht euch das ähnlich?

    Lissy, du bist jetzt 12, wirst dieses Jahr 13?
    Ich bin sicher, dass du heute mehr kannst, weißt und verstehst als noch vor – sagen wir mal – vier Jahren. Richtig?
    Und jetzt nimm einfach mal an, dass das so weitergeht.

    Gerade beim Reiten und allgemein im Umgang mit Pferden lernt man wohl nie alles und wahrscheinlich in einer Lebensspanne oft auch nicht genug. Deshalb solltest du Unterricht nehmen. Wenn du den Unterricht, der bei euch angeboten wird, für schlecht hältst (kann natürlich den Tatsachen entsprechen), solltest du dich auch im etwas weiteren Umkreis nach für dich passenden Angeboten umsehen. Bitte mache nicht den Fehler zu glauben, dass du schon genug weißt und kannst und dir den Rest auch selbst – womöglich mit Hilfe von Internetforen 😀 – aneignen kannst. Das wird nicht funktionieren.

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    bei uns gibts kein springunterricht! in der nähe .
    Und er springt sowieso nicht hoch so hoch wie ein Kanister.

  • gitana gitana sagt:

    Ganz normaler Reitunterricht vor dem Springen wär sicher auch nicht verkehrt 😉

    – Reiten ist ganz einfach, solange man nichts davon versteht.
    – Je besser man etwas kann, umso mehr weiß man, was man alles nicht kann.

    Wenn du also glaubst, jetzt schon toll reiten zu können und alles mögliche zu wissen, solltest du über diese beiden Sätze mal nachdenken. :denk:

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Ne ich behaupte nicht das ich der super duper ober gute reiter bin!
    Solche Leute sind d**f wo das sagen. :thumbdown: ;(
    Und eingebildete leute sind einfach nur :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: 👿 👿 👿 .
    Dümmst ist was mich jemand gefragt hatt ist: Kann man aufs Pferd einfach draufsitzen und los? :irre:

  • Avatar Raubertochter sagt:

    ich glaube hier irgendeine erkenntnis rauszukitzeln ist vergebene liebesmüh…ich bin ehrlich geasgt auch gar nicht sicher ob 12-jährige schon zur selbstreflexion fähig sind. ich meine das ganz neutral, einfach vom entwicklungsstand her.

  • Avatar SmoothSparkle sagt:

    Hallo ih lieben….
    Ich misch mich jetzt auch nochmal ein 😉

    Ihr dürft nicht vergessen zwölf ist ein schwieriges Alter…Nicht böse sein Lissy.
    So nun zu dir Lissy. Ich muss hier Gitana voll und ganz unterstützen. Reitunterricht kann nie schaden, egal wie alt man ist und wie gut man reiten kann und man glaubt es zu können. Eine außenstehende Person kann Fehler sehen und dir helfen diese zu verbessern, bzw. zu korrigieren. Springen ist in meinen AUgen toll, dennoch sollte man erst gut reiten können, um sich dann zu steigern. Ich kann auch nur aus eigener Erfahrung sprechen, Reitunterricht ist doch was tolles. Man trifft sich mit anderen Mädels und kann sich dann austauschen.
    Hast du ein eigenes Pferd?
    Weiter zu ohne Steigbügel oder ohne Sattel… das kenn ich auch noch. Mein Reitlehrer war dafür auch immer zu haben, wenn der Sitz in seinen AUgen nicht perfekt war… Bis heute bin ich mir nicht sicher ob es was gebracht hat :hurra: Der Sattel ist was tolles und man sollte das Pferd, da es laut deiner Aussage nicht gut springen kann, noch mehr verunsichern.
    Liebe Grüße

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    Ne Ne !
    Nehm vielleicht westernunterricht mit eim unsere Pferde. Kurz gesat Rstd.

  • Avatar SmoothSparkle sagt:

    na das hört sich gut an… dann nehm ich alles zurück….da muss ich dann was überlesen haben.

    und machst du den Westernunterricht mit mehreren?

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    ne du hast nichts überlesen habs jetzt erst gesagt. Ja mit mehreren so im meinem Alter.

  • AppiReiter AppiReiter sagt:

    SO Hallo !

    Muss Bilder reinstellen vom springen sind eine gemacht worden von mir wie ich springe. Muss nur auf einem anderen Pc das machen unsere sind zu langsam.

    Liebe Grüße Lissy

  • Avatar Sunny sagt:

    Da sich mein Thema ja großer Beliebtheit erfreut, melde ich mich mal zurück. Aus irgendeinem Grund mag es nicht Klick machen bei mir. Mittlerweile weiß ich ja, dass das Hauptproblem in der Hüfte und dem abknicken liegt. Auf manchen Fotos sieht es besser aus, aber ich weiß, dass ich noch nicht verinnerlicht habe, wie es sich anfühlen muss. Mir fehlt noch das richtige innere Bild. Entenpo denken funktioniert schonmal nicht bei mir. Gut ist, dass wir jetzt jede Stunde mehr oder weniger eine Reihe hatten. Außerdem hat Rl sich meinen Sitz noch mal genauestens angesehen und ich sollte die Bügellänge noch verändern. Trotz allem habe ich ein :?:. Spaß macht es trotzdem :). das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49812/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49813/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/49814/ In bewegten Bilder sieht es dann so aus Video . Der Knackpunkt bleibt meine Hüfte..

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Weißt Du was? Du springst immerhin. Du springst sogar nen Parcours. Du springst sogar freihändig. Und das beste: Du hast Spaß dabei!

    Was will man mehr??? ^^

    Nein, ohne Quatsch, das Wichtigste hast Du doch schon erreicht – Freude und angstfreies Reiten. :thumbsup:

  • Avatar waikiki sagt:

    weise gesprochenjaara!

    ich werde es in diesem leben wohl auch nicht mehr lernen, denn mein liebster dini ist zwar ein exorbitant eifriger möchtegern-springer, aber seine sportlichen fähigkeiten sind völlig limitiert.da kann man nur kleinkleinklein.

    unser mr. lustig würde mich hingegen im dachsparren abliefern, da fliegen nicht nur die schenkel :tuete: -das überlasse ich lieber meinem mann………

    aber gerade das was sunny beschreibt ist doch der richtige weg zum üben- reihen springen, damit alles passt, hände weg um die unabhängigkeit des sitzes zu kontrollieren und <<<<<<<<<<<

  • Avatar Gambassi sagt:

    Was mir zum Abknicken in der Hüfte noch einfallen würde wäre eine ganz niedrig gebaute Reihe, vielleicht auch nur Galoppstangen auf dem Boden in gleichmäßigen Abständen, die du dann nur im ‚Entlastungssitz‘ reitest, d.h. der Po muss den Sattel immer leicht berühren und darf nicht richtig angehoben werden, das Bein bleibt liegen, nur der Oberkörper geht leicht vor.
    Das hat mir immer ein geholfen, das Gefühl fürs ‚hinten bleiben‘ zu bekommen, ich hab mich nämlich sonst auch immer gern zu sehr nach vorn geschmissen, anstatt einfach beim Pferd zu bleiben, abzuwarten und mich einfach mitnehmen zu lassen. Das klappt am besten mit einem Pferd, das selbst gut zum Sprung hinzieht und nicht viel ‚Unterstützung‘ braucht. Wenn du einen hast, bei dem du ‚Nachhelfen‘ muss, kommst du schnell wieder dazu, vorm Pferd ‚abzuspringen‘.

  • Avatar Sunny sagt:

    Ihr seid lieb 🙂 :friend: .

  • Avatar Sunny sagt:

    Ich habe das Gefühl, ich habe hier eine Art Tagebuch 🙂 aber ich wollte euch mal das neueste Video zeigen. Gestern hatte ich eine sehr schöne Springstunde, die mir viel Spaß gemacht hat. :hurra: Hier unser Parcours: Video . Meine Beine liegen ruhiger finde ich und das mit dem abknicken geht in die richtige Richtung?

  • Avatar nisenase sagt:

    was mir noch aufgefallen ist…nach dem Sprung und dazwischen könntest Du noch etwas mehr sitzen. Also mehr dran mit deinem Sitz um das Pferd etwas mehr bei Dir/vor Dir zu halten. Aber ansonsten sieht das doch gar nicht sooo schlecht aus.

  • gitana gitana sagt:

    nach dem Sprung und dazwischen könntest Du noch etwas mehr sitzen

    Das finde ich nun nicht unbedingt. Korrekterweise reitet man einen Parcours ja im leichten Sitz durch, solange das Pferd „funktioniert“. Und das tut es ja nun hier einwandfrei :ja: .

    Das Pferd mehr bei sich oder wie auch immer zu halten ist eine Frage der Gesamteinwirkung, das geht auch sehr gut im (effektiven!) leichten Sitz. Nur mehr hinsetzen ändert da auch nichts am Ergebnis.

  • Avatar nisenase sagt:

    stimmt auch wieder…..

  • Avatar Sunny sagt:

    Ich bin da immer noch in der Findungsphase. Vor meinen Sitzüberlegungen hab ich nach Gefühl gemacht. Und da hatte ich das Gefühl, die Pferde besser im leichten Sitz kontrollieren zu können. Im Moment bin ich am variieren, es stimmt aber, dass ich mich da eindeutiger entscheiden müsste, denn ich mache dann manchmal so ein Mittelding, das ist dann ja auch nicht gut. Obwohl mein Gefühl beim letzten Mal echt gut war :).
    Leider weiß ich nicht, ob ich dieses Pferd weiter springen darf, ich konnte jetzt sozusagen „einspringen“ 8) wegen einem gebrochenen Arm. Ich glaube für meinen Sitz wäre es nicht gut, wenn ich zurück auf ein kleines Pony komme, aber warten wir mal ab :).

  • Avatar JAusten sagt:

    Für Deinen, und den Sitz eines jeden anderen Reiters, ist es explizit gut auf den unterschiedlichsten Pferden/Ponies zu reiten.

  • Avatar Sunny sagt:

    Das passiert zwangsläufig als Schulpferdereiter 🙂 . Trotzdem hätte ich nichts dagegen, noch ein wenig weiter mit diesem Pferd zu üben 🙂 .
    Außerdem habe ich ein Ziel, das große Abzeichen, ich muss weiter an meinem Sitz arbeiten. :attack:

  • Avatar Sunny sagt:

    Gestern haben wir etwas lustiges gemacht. Wir hatten eine Reihe und haben verschiedene Übungen gemacht, die eine war ja wie für mich gemacht :rolleyes: . Wir sollten ganz übertriebenen leichten Sitz zeigen, und sollten uns ein S-Springen vorstellen, bzw. über ein Feld galoppieren. Es fühlte sich an, als würde ich waagerecht auf dem Pferd liegen, ich glaube mein Körpergefühl passt nicht zu dem tatsächlichen Sitz. Video

  • Avatar Sunny sagt:

    So 8) . Nach meinem Schließungsthema warten jetzt alle wunder was da für ne Antwort kommt 😀 😛 .

    Ich wollte aber einfach nur mal hören, wie es bei euch so läuft? Die ganze letzte Woche habe ich mir das CHIO gegönnt. Und ich habe auch sehr genau auf den Springsitz geachtet.
    Und dabei fiel mir Meredith Michaels Beerbaum auf. Ich hatte sie eher als „wuselige“ Reiterin in Erinnerung, aber diesmal habe ich ihren Sitz wirklich bewundert! Ihre Beine haben sich gar nicht bewegt, das hat mir gut gefallen! Habt ihr auch geschaut? Wer hat euch gefallen?
    Wie viel muss man wohl üben, wie oft muss man in der Woche springen, um überhaupt weiter zu kommen? Ich reite zwar im Moment eher nicht 🙁 aber ein bisschen neidisch war ich schon beim zuschauen.

  • Avatar Monty sagt:

    Vom CHIO habe ich mal wieder viel zu wenig mitbekommen, weil wir selbst unterwegs waren. Ich habe nur gelesen, dass die Reiterei in den Springen insgesamt wenig ansehnlich gewesen sein soll, Ausnahmen bestätigen wohl auch hier die Regel.

    Zu Deiner letzten Frage. Ich denke es reicht zweimal die Woche zu springen. Mehr geht ja auch nicht, wenn man nur ein Pferd zur Verfügung hat. Wichtig ist, dass man b-e-w-u-ß-t springt, wenn man sich verbessern will. Ist natürlich nicht so einfach, zwischen all den anderen Dingen, wie Sprung in der Mitte treffen, Rhythmus halten, etc.
    Ich lasse mir von meinem Kind z.B. bevor wir anfangen oft nochmal den Springsitz im Stand zeigen. Wichtig ist mir dabei, dass der Poppes nach hinten geschoben ist und die Ellenbogen tief kommen. Der Rücken kommt dadurch automatisch parallel zum Pferderücken und die Hände gehen ebenso automatisch vor und die Beine bleiben auch vorne. Wenn man das vorab im Stand nochmal gemacht hat, fällt es leichter diese Haltung über dem Sprung einzunehmen, weil der Körper sich erinnert. Man muss im Grunde nur an diese zwei Sachen (Ellebogen und Hintern) denken, das aber bewußt und über jedem Sprung bis man das automatisiert hat.

  • Avatar Sunny sagt:

    Also ich habe sehr viele Prüfungen geguckt und ich habe einige Reiter mit schönem Sitz und Stil gesehen :). Wenn man bedenkt, was das für riiiiiiiesige Hindernisse sind 8| . Aber es gab bestimmt auch genug andere Ritte. Ich muss aber sagen, beim Fahren wurde mir ganz anders, wie die Pferde da rumgerissen wurden, heftig.
    Wie viele Pferde haben die Profis eigentlich und wie oft springen die? Und vor allem wie hoch? Denn Turnierhöhe wird ja eigentlich nicht oft gesprungen, oder?
    Wirklich erstaunlich wie leichtbeinig viele Pferde über diese Höhen „hüpften“.

    Ich hab hart an meinem Sitz gearbeitet, aber ich schätze, falls ich wieder anfange, ist das alles weg, weil es nicht gefestigt genug war. Aber mal abwarten.
    Darf man eigentlich ein Bild aus einer Tageszeitung einstellen?

  • Avatar JAusten sagt:

    Das ist schön, dass Du so viele Prüfungen geschaut hast und die meisten hübsch „hoppe-hoppe-reiter“ gemacht haben. Dennoch nicht vergessen: springen ist mindestens so widernatürlich für Pferde, wie die Haltung (möglichst 23 Std.) in einer Box. Auch wenn es noch soooo schön anzusehen ist!!!

  • Avatar Monty sagt:

    Ich habe es nur gelesen, selbst nicht gesehen. Ein paar auserwählte Ritte 😉 habe ich mir auf YT angesehen.

    DIe meisten Bereiter haben in den großen Ställen ca. 8 Pferde zu trainieren. Wobei nicht jedes Pferd jeden Tag geritten wird. In der Saison wird mehr an technischen Details gefeilt, außerhalb der Saison wird i.d.R. zweimal die Woche gesprungen.
    Es gibt natürlich auch Ställe, in denen die „Chefs“ die Pferde selber springen wollen, die springen dann jeden Tag gleich mehrere Pferde.

    Meine junge Stute ist ihren ersten kompletten A** Parcours auf dem Turnier gegangen. Zuhause bin ich höchstens mal 2 Sprünge in der Höhe mit ihr gegangen, der Rest war niedriger. Ich trainiere nie einen kompletten Parcours in Turnierhöhe, dafür aber einzelne Sprüngen schonmal einen Ticken höher. Das aber auch mehr weil ich das brauche als das Pferd. 😉 Ich bin ja doch ein paar Jährchen nicht wirklich viel gesprungen.

  • Avatar Sunny sagt:

    @JAusten: ich fürchte ich verstehe nicht, was du mir sagen möchtest :denk: .

    @Monty: jeden Tag mehrere Pferde, joa da kann ich mir vorstellen, dass das ungemein übt. Gibt es eigentlich auch einen Simulator fürs Springen und nicht nur für die Dressur oder fürs Rennreiten? 8)

  • Avatar Monty sagt:

    @Monty: jeden Tag mehrere Pferde, joa da kann ich mir vorstellen, dass das ungemein übt. Gibt es eigentlich auch einen Simulator fürs Springen und nicht nur für die Dressur oder fürs Rennreiten? 8)

    Naja, ich befürchte die hatten alle schon einen ganz ansehnlichen Stil, bevor sie angefangen haben mehrere Pferde am Tag zu springen. 😉
    Gäbe es so einen Simulator, würde sich mancher Pferderücken und manches Maul bedanken. 🙂

  • Avatar Sunny sagt:

    Vielleicht sollte ich mal wieder Riding Star spielen :ostern: .

  • Avatar Sunny sagt:

    Hallo 😉 ich hänge meine neue Frage einfach hier an.
    Habt ihr Tipps für die etwas wilderen Pferde? :attack:
    Mein Hauptproblem ist, dass ich eher die gemütlichen Pferde gewöhnt bin, und bei „wilden“ nicht zum treiben, zum unterstützen komme. So werde ich teilweise Beifahrer, trau mich nicht mehr einzuwirken, weil es sonst noch schneller wird. Aber es ist klar, dass ich das Pferd unterstützen muss.
    Mir fehlt einfach das richtige Gefühl für dieses Pferd, das habe ich bereits beim allerersten Ritt gemerkt. Manchmal geht es ganz gut, manchmal komme ich nicht mal bis zum Parcours.
    Tipps? 🙂

  • niphiem niphiem sagt:

    Mein Thema 😀 , habe ja auch eher einen von der schnelleren Sorte. Probier mal beim leichttraben deine Hüfte mehr nach vorne durch deine Arme durchschwingen zu lassen. Ich hoffe das ist verständlich? Ansonsten viele gebogene Linien, Achten, Volten, Schlangenlinien. Es ist wichtig das du das Pferd über deinen Sitz parieren kannst und nicht über den Zügel, das verstärkt meist das Tempo noch. Was sagt denn dein RL dazu? Was ist eigentlich mit dem Fuchs passiert, vielleicht magst du es mir erzählen ? Viel Erfolg!

  • Avatar Talimeth sagt:

    Wichtig ist zunächst, sich nicht mit der Hand festzuziehen. Dann empfiehlt es sich beim Leichtreiten mit der Idee zu reiten, einen Tick länger im sattel zu bleiben, dann aufzustehen bis zum Stehpunkt (d.h. über dem Sattelzwiesel – nur so kommtst du ins Gleichgewicht) und beim Aufstehen den gedanken zu haben (nicht tun) die Hände etwas nach vorne zu bringen. Knie dürfen nicht klemmen sondern sollten eher etwas tanzen. Oberkörper bleibt in der Senkrechten und hat aus dem Körperzentrum buw. von den Gesäßknochen aus die Tendenz zur reaktiven Aufrichtung. Knie sind vor dem Steigbügel, der schwerpunkt des Fusses ist unterhalb der Gesäßknochen.

    LG Talimeth

  • Avatar Sunny sagt:

    Hallo ihr beiden 🙂
    trabt ihr denn im Parcours leicht? Wir nehmen eigentlich nur die ersten Kreuze beim einspringen aus dem Trab. Ich habe schon als ich das Pferd ausprobiert habe, bevor es zu uns kam gefühlt, dass wir nicht richtig harmonieren. Es ist eine wirklich schöne tolle Stute. Lieb im Umgang, beim Springen auch ehrlich, das heißt verweigert nicht, bocken und dergleichen auch nicht. Ein richtiges Traumpferd. Es ist mir „nur“ zu schnell. In den Wendungen hatte ich teilweise Angst, dass wir fallen, obwohl es laut Publikum nicht soo schlimm aussah. Also fühlt es sich vielleicht für mich schlimmer an, als es ist.
    Ich habe auch gemerkt, dass ich es über den Zügel auf keinen Fall lösen kann, ich könnte so oder so nicht über Kraft reiten, bin ein Schwächling :huh: . Rl weiß, dass ich den Typ Pferd bisher nicht geritten bin, aber nur durchs ausprobieren kann ich ja dazulernen. Auch schaue ich mir das Pferd unter anderen Reitern an.
    Einmal konnte ich das Pferd dressurmäßig reiten, sonst leider nur in der Springstunde. In der Dressur konnte ich sie viel besser regulieren, kann das aber nicht mit in die Springstunde nehmen.

    Ich versuche mir trotzdem noch mal die Tipps von euch beiden vorzustellen. Bisher hat es immer gut geklappt, wenn ich eine Vorstellung im Kopf habe, aber hier fehlt mir die genaue Vorstellung. Tja, warum ich mir die Sorgen mache, in ein paar Wochen ist schon das Abzeichen, bei dem ich gerne mitmachen wollte.

    Und mein Fuchs, ja darüber kann ich heute glaube ich nicht schreiben, mnchmal gehts, aber heute ist ein schlechterer Tag :(.

  • Avatar Talimeth sagt:

    Ich habe auch gemerkt, dass ich es über den Zügel auf keinen Fall lösen kann, ich könnte so oder so nicht über Kraft reiten, bin ein Schwächling

    Nein, du bist kein Schwächling, sodern keine Gewaltreiterin. Überlge einmal wieviel Kraft Du ins Maul lädst, wenn Du am Zügel ziehen würdest. Wir haben das mal gemessen. wenn ein „normaler“ reiter am Boden stehend einen Zügel nur aufnimmt, hat er ca. 4 Kg (!!!!) in jeder Hand. dazu kommt, dass die Kraft, die dann im maul ankommt noch ieinmal größer ist.
    Das vor diesen Schmerzen ein Pferd wegrennt, kann frau sich gut vorstellen. D.h. druck am Zügel kann keine Lösung sein.
    LG talimeth

  • Avatar Sunny sagt:

    Da läufst du bei mir offene Türen ein. Ich wäre mal gerne eine Stunde bei dir geritten mit dem Fuchs.

    Ich reite manchmal zu passiv, und das könnte ja vielleicht auch eine Erklärung sein. Wenn ich das so sehe reite ich mit weniger Zügel als andere, und das ist vielleicht auch nicht immer richtig.

  • Avatar Sunny sagt:

    So, hiermit erkläre ich das Projekt für gescheitert :(. Trotz bestem Bemühen und Wollen.. Ich bin traurig darüber, ich hatte wirklich Spaß am Springen.

  • Avatar jaara2008 sagt:

    🙁 Erzähl, was ist passiert?

  • casper109 casper109 sagt:

    Ui schade, aber wenn du das Gefühl hast es passt mit dem Pferd nicht, dann muss man das hinnehmen.

    Findet sich denn keine andere Möglichkeit trotzdem weiter zu machen wenn es dir so viel Spaß gemacht hat :hug:

  • Avatar Sunny sagt:

    Im Moment kämpfe ich noch mit meiner Niederlage :tuete: .
    Ich habe es wirklich versucht, es gab gute und schlechte Male, zuletzt gute, dann ging es richtig schief.
    Und trotz aller Mühe, trotz euren Tipps hier (und natürlich Reitunterricht) wurde es nichts mit diesem Pferd. Nun weiß ich immerhin, dass manche Pferde auch kilometerweit vorm Sprung abspringen können und trotzdem noch drüben ankommen.
    Ingesamt ist es so, dass wohl der Zeitpunkt gekommen ist, wo ich meinen Zielen nur mir einem eigenen Pferd oder häufigerem Reiten näher käme, wenn der bisherige Einsatz nicht reicht. Also ist wohl erst mal ganz Ende, so traurig es ist.
    Aber danke an alle, die mir hier versucht haben zu helfen :hug: .

  • casper109 casper109 sagt:

    Warum steckst du dir nicht kleinere Ziele und arbeitest dich dann darüber an dein großes Ziel heran.

    Mit kleinen Zwischenzielen kommt man irgendwann auch an und ist nicht so frustriert das es z. Zt. mit dem großen Ziel nicht klappt :nix:

  • Avatar Sunny sagt:

    Tja, erreicht habe ich das Ziel, ich hadere nur mit der Umsetzung. Aber heute konnte ich seit langem mein Wunschpferdchen reiten und hatte endlich mal wieder Spaß :attack: . Ist nur schade, dass ich eigentlich zu groß bin (oder das Pony zu klein ^^ ). Aber nun ist erst mal schluss, Lottogewinne bitte bei mir abgeben :ostern: .

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