SPAT – WIE WEITER UND WAS NUN

By testadmin | Bewegungsapparat, Lahmheiten

Hallöchen zusammen, ich bin neu Ihr und duchr eine auf diese Seite gestossen. Ich muss zuerst einmal sagen, ich bin begeistert, wie ihr einander gegenseitig unterstützt, euch aufbaut und Tipps und Tricks gebt.

Vielleicht könntet Ihr auch mir Tipps, Tricks oder einfach euere Erfahrungen mitteilen…

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Denn auch Ich habe ein Sorgenkind 🙂 dieser heisst Nice One und ist ein 14 Jähriger Irländer. Ich habe früher in einem Handelsstall geritten und da kam er mit 9 Jahren hin für 3 Tage, bis er dann zu seinem neuen Besitzer wechselte, damals gieng er noch international Military und wurde gerade aus Italien in die Schweiz importiert. Ich durfte ihn reiten und war einfach überwältigt von diesem Pferd. Er war sooo leichtrittig, so temperamentvoll und einfach wunderschön. Ich hatte mich verliebt. Trotzdem gieng er nach 3 Tagen wieder. Und dann hörte mann 3 Jahre nichts mehr,bis mein damaliger Reitlehrer zu mir kam und mir sagte das Nice One wieder zurück käme, weil er einen Unfall gehabt habe.

Ich war Glücklich und traurig zugleich. Als er kam war er total verstört… Liess kaum jemanden in die Box, Stieg beim Reiten, lief keinen Schritt vorwärts. Sein vorheriger Besitzer hatte ihn total versaut.

Dann habe ich ihn zum Schlachtpreis gekauft, da ich fand ein Pferd, welches schon soooo viel geleistet hatte, dem sollte man noch eine Chance geben. Ich habe dann angefangen langsam an ihn heran zu kommen, was mir auch gelang. Ich konnte ihn wieder anfangen zu reiten, bis vor 1 Jahr giengen wir sogar noch erfolgreich Concours. Auch wenn es niemand mehr gedacht hätte, das dieses Pferd noch einmal Springen würde, ist es geschehen. Und er hatte wieder freude daran. Aber eben letzen Winter gieng er auf einmal Lahm. Nachdem es nicht nicht besser wurde, fuhren wir ins Tierspital, wo Spat Diagnostiziert wurde. Er wurde dann gespritzt, hatte 1 Monat Boxenruhe, kurze ruhige spaziergänge waren erlaubt. Dann war alles wieder okey und ich durfte wieder „normal“ reiten. Halt eben mit ein paar Einschränkungen. Seither hatte er wieder einen Schub, welchen wir wieder am „auskurieren“ sind.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen und oder Kommentare hinterlassen würdet.

  • Sichelohr sagt:

    Hallo Nice One!

    Erstmal herzlich Willkommen hier!

    Hast Du denn schon irgendwelche Maßnahmen ergriffen?

    Empfehlen würde ich Dir:

    Einen speziellen Spatbeschlag, der das Sprunggelenk entlastet ;
    Und das Zufüttern von Neuseeland-Grünlippmuschelpulver oder auch Ingwer.

    Das Muschelpulver wirkt sich positiv auf das Neubilden von Gelenkschmiere aus und Ingwer wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend.
    Meine alte Stute hatte sehr gut auf das Muschelpulver reagiert.

    Auch Rhus thoxicodendron kann sich positiv auswirken.

    Meiner Stute hat Akkupunktur immer sehr gut getan, aber leider stets nur kurzfristig.

    Weiterhin gibt es noch verschiedene medizinische Möglichkeiten, die befallenen Gelenkknöchelchen verkalken zu lassen.
    Dazu fehlen mir aber die Fachkenntnisse.

    Vielleicht konnte ich Dir ja ein paar neue Tipps geben.

    Viel Glück mit Deinem Hotta!
    LG,Melanie

  • gata sagt:

    @Nice One,
    vergiss den Ingwer. Der geht viel zu sehr auf den Magen. Meine Alte kriegt in einem Akutschub ein paar Tage Equipalazone, Das wirkt auch entzündungshemmend und schmerzlindernd, ist aber im Gegensatz zu Ingwer am Pferd wissenschaftlich als wirksam nachgewiesen. Da es auch etwas auf den Magen geht, sollte man es als Kur geben, nicht als Dauermedikation.
    Statt „Spatbeschlag“ tuts auch eine regelmäßige adäquate Barhufpflege, falls du nicht sowieso beschlagen lässt. Unsere Alte hat hervorragende Hufe und kommt bei der eher geringen Belastung, die sie in den letzten Jahren Arthrose- und Spatbedingt reiterlich nur noch hatte, gut barfuß zurecht.
    Muschelextrakt als Zusatzfutter würde ich auch nicht geben. viel zu undefiniert wieviel Wirkstoff du da reinkippst. Statt dessen eher mal mit einer MSM – Glucosaminkur versuchen, wo dasselbe Zeug in etwas höherer Dosierung drin ist. Bei unserer Alten hat das zunächst etwas Entrlastung gebracht, auf die Dauer aber leider auch nicht mehr geholfen. (Allerdings ist Dixie inzwischen auch schon 23).

  • Agente sagt:

    Sie haben Post!

  • Rubio sagt:

    Agente, kann ich die zum Spatthema auch haben??? Büdde

  • Nesaya sagt:

    Hy Nice One,

    meine Stute hat auch Spat, der ist allerdings bereits verknöchert. Damit ist der Prozess fertig (das kannst du eh nicht verhindern) und damit ist Ruhe.

    Leider hatte meine Stute noch ein Problem, nun hat sie leichte Arthrose.

    Sie bekommt seit 4 Wochen das homöopathische Kombimittel Steirocall N. Ich kann nur eines sagen, so gut lief sie schon seit Jahren nicht mehr.

    Das erste Resultat bemerkte ich schon nach 5 Tagen, sie bekam zuerst 30 Tropfen am Tag, dann steigerte ich auf 50 Tropfen. Dabei blieb es dann.

    Kannst du in jeder Apotheke kaufen. Der Hit. Hilft bei allen Gelenkserkrankungen und mehr. Google dich einfach mal durch, hier kann ich gar nicht alles schreiben.

    LG

    Nesaya

  • Caterchen sagt:

    Unser alter Wallach (alt ist gut, er ist so um die 17 glaub ich) hat Spat, Arthrose und ein Sommerekzem, deswegen ist er Frührentner.
    Den Spat hat er schon seit er 11 ist, wir haben ihn Anfangs spritzen lassen, dann war es ca für 1/2 Jahr weg und er lief wieder flüssig.
    Allerdings kommt es mit der Zeit (zumindest bei ihm) wieder.
    Was toll geholfen hat, war Teufelskralle, (gekauft bei Loes…) da kam immer ein Messlöffelchen voll übers Futter, nach ein paar Tagen merkte man extreme Besserung, nach 1-2 Wochen war er wie ein 3-jähriger, quietschfidel, locker und so gut drauf dass er unterm Sattel mittendrin angefangen hat zu quietschen, zu bocken und im Renngalopp abzugehen.
    Da hat man ihm richtig angemerkt, dass es ihm verdammt gut geht.
    Eine Zeit lang war es von selbst besser (hinten links war fast komplett verknöchtert) und ca 2 Jahre später hat es hinten rechts wieder angefangen.
    Wichtig beim Reiten ist: Lange Lösungs- und Aufwärmphasen, regelmässige Bewegung.
    Dann wird es auch besser.
    Da er inzwischen in Rente ist (da wo er steht gibt es keine Fliegen, er scheuert also nicht mehr, dafür ist da auch niemand der ihn reitet) behandeln wir den Spat nicht mehr, auf der Koppel rast er rum wie ein Junger und es geht ihm mehr als gut.
    Unterm Sattel merkt man ihm die Steifheit allerdings an, daher setz ich mich nicht mehr drauf, ist nur Quälerei fürs Pferd und für den Reiter.
    Lg

  • Ebano sagt:

    @Nice One,
    vergiss den Ingwer. Der geht viel zu sehr auf den Magen.

    Gata, mein sehr magenempfindlicher Araber verträgt den Ingwer seit fast 2 Jahren sehr gut. Und ja, ich kenne die Anzeichen für Magenprobleme und beobachte das sehr sorgfältig.

    Caterchen, als bei meinem Spat festgestellt wurde habe ich als erstes, nach Absprache mit dem TA, eine Zeel/Traumeel-Kur, muskulär (von mir) gespritzt gegeben. Danach Ingwer und Gelantine mit dem Futter. Damit fahren wir, was den Spat angeht, sehr gut. Was mir auch vor kurzem, von einem anderen TA, der eine Beweglichkeitskontrolle der Hinterbeine durchgeführt hat, bestätigt wurde. Leider hindern mich momentan andere „Baustellen“ :rolleyes: (ich habe ein echtes Paddel-Pferd, welches auch seine gesunden Beine gern mal selbst „verstümmelt“) daran, wieder ein wenig mit ihm zu arbeiten.
    Das Gute ist, dass er, seit der Diagnose, am alten Stall im Winter im Offenstall und im Sommer 24 Std. auf Weide leben konnte, also ständig die Bewegung hatte, die ihm angenehm war. Noch besser, dass er jetzt bei einer Freundin steht, deren Offenstall im Winter noch mehr Platz und Bewegungsanreize bietet 🙂 .

    Drück euch auf jeden Fall die Daumen, schön, dass du ihm eine Chance gegeben hast!

  • karim88 sagt:

    hi
    also was ich neben dden sachen wie teufelskralle, ingwer und gelantine( muss aber mit einem spezialfutter zusammen gegeben werden , da pferde gelantine allein nicht verarbeiten können) dir nur allerwärmsten ans herz legen kann ist , das du dein pferd in einen offenstall stellst ( falls er das nicht schon tut)
    die ständige bewegung ist den viel besser als stunden lang im stall zu stehen

  • Nice_One sagt:

    Auch ich füttere meinem Pferd Ingwer und habe damit definitiv keine schlechten Erfahrungen gemacht

    @Nice One,
    vergiss den Ingwer. Der geht viel zu sehr auf den Magen.

    Gata, mein sehr magenempfindlicher Araber verträgt den Ingwer seit fast 2 Jahren sehr gut. Und ja, ich kenne die Anzeichen für Magenprobleme und beobachte das sehr sorgfältig.

    Caterchen, als bei meinem Spat festgestellt wurde habe ich als erstes, nach Absprache mit dem TA, eine Zeel/Traumeel-Kur, muskulär (von mir) gespritzt gegeben. Danach Ingwer und Gelantine mit dem Futter. Damit fahren wir, was den Spat angeht, sehr gut. Was mir auch vor kurzem, von einem anderen TA, der eine Beweglichkeitskontrolle der Hinterbeine durchgeführt hat, bestätigt wurde. Leider hindern mich momentan andere „Baustellen“ :rolleyes: (ich habe ein echtes Paddel-Pferd, welches auch seine gesunden Beine gern mal selbst „verstümmelt“) daran, wieder ein wenig mit ihm zu arbeiten.
    Das Gute ist, dass er, seit der Diagnose, am alten Stall im Winter im Offenstall und im Sommer 24 Std. auf Weide leben konnte, also ständig die Bewegung hatte, die ihm angenehm war. Noch besser, dass er jetzt bei einer Freundin steht, deren Offenstall im Winter noch mehr Platz und Bewegungsanreize bietet 🙂 .

    Drück euch auf jeden Fall die Daumen, schön, dass du ihm eine Chance gegeben hast!

  • Campera sagt:

    Hi Nice_One,
    ich habe selber eine Stute mit Spat. Seit diesem Winter (dreimalaufHolzklopf) hat sie noch keine Probleme gehabt :hurra:
    Ich kann sie voll reiten.
    Ich habe ihr auch mal dieses Muschelpulver gefüttert, aber leider ohne Erfolg. Dann kam Ingwer und Teufelskrall, auch null Erfolg. Ingwer greift eher den Magen an. Spatbeschlag hatte sie auch immer. Aber auch das war ohne Erfolg. Und natürlich immer wieder den TA da gehabt um ihr die Schmerzen zu nehmen. Bei ihr gab es noch immer so eine kleine „Nase“ die nicht verknöchern wollte. Nun habe ich sie diesen Sommer in Pause geschickt, mit der Vermutung sie eigentlich nie wieder voll reiten zu können. Denn seit letztem Winter hatte die fast monatlich einen Schub. Aber ich muss sagen die Pause war besser denn je. Den Spatbeschlag hat sie nicht mehr und auch sonst geht es ihr bestens. Ich habe meine komplette Reitweise umgestellt. Wenn ich mit dem lockern beginne sprich traben, dann reiten ich auch erst einmal nur ganze Bahn. Wenn ich sie longiere, dann über den ganzen Reitplatz. Ich weiß nicht ob nur die Weidepause ihr gut getan, oder auch das sie keinen Spatbeschlag mehr hat :nix: Aber es geht ihr bestens.
    Ich denke und behaupte mal ihr müsst einfach für euch den besten Weg finden.

  • Tibatong sagt:

    Ich weiß nicht ob nur die Weidepause ihr gut getan, oder auch das sie keinen Spatbeschlag mehr hat

    Vermutlich ist einfach die „Nase“ schlussendlich verknöchert und damit fällt der Schmerz weg. Ist beim sog. „knochenzubildenden“ Spat (im Gegensatz zum knochenabbauenden, osteolytischen Spat) der Verknöcherungsprozess abgeschlossen, ist das Gelenk zwar weitgehend versteift, aber schmerzfrei.

  • Campera sagt:

    Das mag wohl sein.
    Letztendlich muss man denke ich probieren, was am besten anschlägt.
    Ich bin mit meiner jetzigen Entscheidung voll zu frieden 😀 Die Pause war nicht nur gut für die Knochen sondern für das ganze Pferd.

  • HaffiAnni sagt:

    Das Thema ist uralt, aber ich würde es gern noch mal aufgreifen, da meine Stute auch Spat hat.

    Ich hatte zuvor nie was von dieser Krankheit gehört bis zu dem Tag an dem sie lahm ging und die Tierärztin mir sagte, dass sie Spat hat.

    Seit dem mache ich mit ihr sehr viel Bodenarbeit/ Gymnastik. Seit kurzem reite ich sie auch wieder ein wenig im Schritt durchs Gelände. Aber richtig gut getan hat ihr die Umstellung auf Barhuf. Vorher wurde sie auch speziell beschlagen, aber nichts davon hat mich zufrieden gestellt. Da Anni auch noch Dämpfig ist ist es gerade im Frühling und im Sommer schwierig dem Spat durch Bewegung entgegenzuwirken. Von daher lieben wir den Herbst und den Winter. Da geht es ihr richtig gut und wir können schöne Spaziergänge usw. machen.

    Was mich seit der Diagnose richtig beschäftigt ist die Frage nach dem warum. Irgendwie stelle ich fest, dass es ganz schön viele Pferde erwischt, oder kommt mir das nur so vor???

    Wie kommt es, dass ein Pferd daran erkrankt? Kann man Spat auch provozieren durch falsche Haltung oder Reitweisen???

  • Campera sagt:

    Bei meiner Stute wurde es leider vererbt.
    Und mir platzt jetzt noch die Hutschnur, wenn idh sehe das ihre Mama immer noch prämierte Fohlen bringt :cursing:
    Die Stute kann gar nicht mehr richtig laufen und sowas sollte den Richtern eigenltich auffallen wenn sie Fohlen beurteilen.

    Ich habe das Gefühl Spat ist mittlerweile genauso wie SE eine Volkskrankheit bei Pferden.
    Woran es liegt :nix:

  • Anja34 sagt:

    Hallo zusammen!

    Hab auch ein Pferdchen mit Spat. Stibi hatte mal eine Kniegelenksentzündung und ist dabei geröngt worden. Dabei wurde festgestellt, daß sie Spat hat. Sie ging schon immer recht steif hinten und nun weiß ich auch woher es kommt.

    Ich habe auch gelesen, daß Spat sehr sehr häufig und immer häufiger auftritt, ohne daß es den Pferdebesitztern auffällt. Man kann es auch als eine Art Evolutionsschritt beschreiben, den das Pferd momentan durchläuft, wobei sich das Sprunggelenk vereinfacht. Irgendwann wird es keine Pferde mehr ohne Spat geben, so stand es zumindest in dem Artikel, den ich darüber gelesen habe.

    Ich für meinen Teil habe schon alles mögliche ausprobiert, Spatbeschlag, Muschelpulver und und und. Inzwischen habe ich alles aufgegeben, aber mein Pferd steht im Offenstall und ich experimentiere nicht mit dem Beschlag herum, um eine ständige Anderststellung des Gelenkes zu verhindern. Alle 8 Wochen kommt pünktlich der Schmied und ich lasse ganz normal Beschlagen. (Der Schmied setzt das Eisen allerdings ziemlich weit zurück und hält die Zehe kurz, um Stibi das Abrollen zu erleichtern!)
    Außerdem sollten Pferde mit Spat keine engen Wendungen laufen und tiefer Reitplatzboden ist auch zu vermeiden.

    Wenn der Spat sich weitestgehend verknöchert hat, sollte Ruhe einkehren. Für akkute Spatschübe würde ich aber auch ein entzüdnungshemmendes Mittel empfehlen.

    Viele Grüße

    Anja

  • Enco Enco sagt:

    Da Anni auch noch Dämpfig ist ist es gerade im Frühling und im Sommer schwierig dem Spat durch Bewegung entgegenzuwirken. Von daher lieben wir den Herbst und den Winter. Da geht es ihr richtig gut und wir können schöne Spaziergänge usw. machen.

    Micky, mein letzter Wallach, war auch COB´ler und hatte ebenfalls Spat. Als der Spat bei
    ihm diagnostizert wurde war er ca. 9 Jahre alt. Er hat damals sehr lange sehr stark gelahmt.
    Ich weiß nicht, wieviel Wochen ich mit ihm nur spazieren gegangen bin.
    Bis ihm dann mein Tierarzt damals eine Spritze in das Gelenk gespritzt hat.
    Soviel ich weiß war das Hyaluronsäure, die er in das Sprunggelenk gespritzt bekommen hat.
    Es hat damals nicht lang gedauert, bis Micky wieder lahmfrei war! Mein Tierarzt hat mir damals
    auch erklärt, daß Spat in der akuten Phase sehr schmerzhaft ist. Wenn der Prozess aber dann
    abgeschllossen und verknöchert ist, hat er keine Schmerzen mehr.
    Micky hatte ab der Diagnose Spateisen drauf mit denen ich sehr zufrieden war! Ich konnte ihn
    noch Jahrelang super reiten. Als er älter wurde merkte man lediglich, daß er am Anfang sehr steif
    in den Sprunggelenken war. Diese Steifheit verschwand aber dann nach ein paar hundert Metern
    Schritt. Danach lief er wieder ganz normal.

    Spatpferde müssen bewegt werden! Stehen ist das reinste Gift! Und wie Anja34 schon sagte:
    keine engen Wendungen, kein tiefer schwerer Boden und wenn möglich im Gelände absteigen
    und führen, wenn es stark berab geht!

  • HaffiAnni sagt:

    Spatpferde müssen bewegt werden! Stehen ist das reinste Gift! Und wie Anja34 schon sagte:
    keine engen Wendungen, kein tiefer schwerer Boden und wenn möglich im Gelände absteigen
    und führen, wenn es stark berab geht!

    Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob du das jetzt auf mich beziehst, weil du mich ja zitiert hast, oder ob du das allgemein nochmal sagen wolltest 😀 Vorsichtshalber (falls du doch mich meintest *gg*) zitiere ich mich mal eben selbst:

    Seit dem mache ich mit ihr sehr viel Bodenarbeit/ Gymnastik. Seit kurzem reite ich sie auch wieder ein wenig im Schritt durchs Gelände.

    Die Diagnose steht jetzt ca. seit 3 Jahren. Seit diesen 3 Jahren bin ich mit Anni sehr viel Spazieren gewesen, hab sie gymnastiziert oder per Bodenarbeit in Bewegung gehalten. Und nun, erst seit diesem Herbst, habe ich wieder begonnen sie ein wenig Schritt im Gelände zu reiten. Es gefällt ihr. Ich mache immer so viel wie sie kann. Man merkt recht schnell wenn sie aufgrund der Dämpfigkeit nicht mehr kann. Außerdem ist sie zu jung um alt zu sein und langweilt sich schnell 😉

    Jedenfalls gebe ich dir uneingeschränkt Recht: Bewegung ist das A und O und ich finde man merkt ganz schnell, dass genau DAS das richtige ist. :hug:

  • Enco Enco sagt:

    Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob du das jetzt auf mich beziehst, weil du mich ja zitiert hast, oder ob du das allgemein nochmal sagen wolltest 😀 Vorsichtshalber (falls du doch mich meintest *gg*) zitiere ich mich mal eben selbst:

    Ne, ich hab Spatpferde allgemein gemeint!
    Ich hatte Dich nur zitiert, weil mein Micky ganz genau das selbe hatte wie Deine Stute! Er hatte chronische Bronchitis und Spat! Aber das hatte ich ja in meinem ersten Post schon geschrieben!

    Kleiner Tipp: nicht gleich alles auf sich selbst beziehen!

    [

  • dat_julschen sagt:

    Ich habe auch gelesen, daß Spat sehr sehr häufig und immer häufiger auftritt, ohne daß es den Pferdebesitztern auffällt. Man kann es auch als eine Art Evolutionsschritt beschreiben, den das Pferd momentan durchläuft, wobei sich das Sprunggelenk vereinfacht. Irgendwann wird es keine Pferde mehr ohne Spat geben, so stand es zumindest in dem Artikel, den ich darüber gelesen habe.

    Ehm, das versteh ich nicht!

    Wenn Pferde irgendwo wild leben, ja klar.

    Aber normalerweise müsste die Zucht diesen Evolutionsschritt doch verhindern, oder?

  • HaffiAnni sagt:

    Hallo Enco! 😉

    Wieso denn „immer“ „gleich“ alles auf sich beziehen? ?(

    Wollte das ja nur wissen, weil wenn du mich persönlich hättest angeschrieben ich eine andere Antwort gewählt hätte. Aber ist ja wurscht… ich weiß doch wie es gemeint war :hug:

  • Anja34 sagt:

    Ehm, das versteh ich nicht!

    Wenn Pferde irgendwo wild leben, ja klar.

    Aber normalerweise müsste die Zucht diesen Evolutionsschritt doch verhindern, oder?

    Na ja. Die meisten Pferde, mit denen heute Fohlen gezogen werden, werden ja vorher nicht geröngt. Gerade die Wald und Wiesen Gäule (das soll nicht abwerten, hab ja selber so welche) die dann unbedingt mal ein Fohlen bekommen sollen, können Spat haben, ohne das die Besitzter es wissen.
    Meist verläuft der Spat ja auch im stillen, ohne das man es merkt. Bei meiner Stute ist es auch nur rausgekommen, weil sie wegen der Kniegelenksentzündung geröngt worden ist. Ansonsten wüsste ich bis heute nicht, daß sie überhaupt so etwas hat.

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