Tierliebe oder Feigheit?

By Hijara | Archiv: Smalltalk

Mir gehts gerade ganz übel. Zur Vorgeschichte. Wir haben vor zwei Jahren ein schmächtiges kleines Katerchen,
dessen Mutter die Familie zu früh verlassen hat, übernommen.
Er ist ohne Menschenkontakt aufgewachsen, hat aber schnell Zutrauen gefunden. Was aber gar nicht geht ist längere Zeit in der Wohnung zu verbringen. Ein richtiger Kater ist er nicht geworden. Man hat immer noch das Gefühl er sei ein Katzenbaby.
Nach dem er versehentlich in der Nachbargarage eingesperrt war bekam er ein dickes Auge das trotz diversen Augentropfen mit schlimmen Nebenwirkungen nicht zu retten war. Nach der OP, direkt schon bei der Abholung beim TA ist das zweite Auge trübe geworden. Auch den Kampf um das 2. Auge haben wir verloren er hat es aber noch drin. Ich weiß dass sobald ich zum TA gehe dieser auf Einschläfern drängt oder auf Auge entfernen mit Wohnungszwang. Doch weiterhin lässt sich das fast blinde Katerchen nicht in der Wohnung halten.
Er jammert nicht, kennt den Garten ganz gut auswendig, auch die Wohnung macht wenig Probleme, aber im Stress wenn er ein Auto oder sonstiges hört und weg will rennt er auch gegen stehende Autos. Wird in der Wohnung was umgestellt oder die Spülmaschine steht offen rennt er auch dagegen. Wir wohnen in einem ganz ruhigen Wohngebiet aber natürlich kommt auch da sporatisch ein Auto. Mit tut das Kerlichen so leid. Mein Mann und die Kids mögen ihn auch nicht einschläfern lassen, aber so kann es auch nicht weiter gehen. Momentan wird die Linse ganz trübe und ich brauche einen TA Termin, aber ich weiß es gibt keine hilfe außer auch dieses Auge entfernen zu lassen…

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