Rechnung für fragwürdige Leistung

By testadmin | Archiv: Smalltalk

Guten Morgen!
Hätte mal gerne eine Meinung – vielleicht kennt sich ja auch einer mit der rechtlichen Situation aus.

Im Frühjahr habe ich einen THP da gehabt, da ich mit meinem Ekzemer eine neue Therapie in Angriff nehmen wollte. Ich habe deutlich gesagt, dass er sich ein Bild machen soll und eine Behandlung für mich nur in Frage käme, wenn er ein Konzept hätte.

Es wurde Blut abgenommen. Richtig geäußert hatte er sich zu dem Ergebnis nicht, kurz und knapp sei alles ok. Ich ließ es dann gegenprüfen und mir sagten andere THP, dass mit dem Test etwas nicht stimmen könne – verschiedene Werte würden darauf hinweisen, dass ein Fehler bei der Blutabnahme oder bei der weiteren Bearbeitung unterlaufen sein müsste.
Weiterhin wurde das Blut auf Borrelien getestet, was ich nicht in Auftrag gegeben habe.
Mir wurden 2 Zusatzfuttermittel gegeben. Hier ist es wohl meine eigene Schuld, dass ich auf diesen Kosten sitze. Ich weiß, dass ich sowas nicht in mein Pferd bekomme, was ich auch mitteilte, war nur zu inkonsequent, weil der Typ versicherte, dass jedes Pferd das akzeptieren würde. Aber…das Zeug wurde mir überteuert in Rechnung gestellt. Muss ich 15 E mehr zahlen, als woanders?
Dann wurde 3 x die Bioresonanzmatte aufgelegt. Auch ohne irgendeine Reaktion beim Pferd zu sehen. Der Typ sollte mir erklären, wie das Gerät wirken soll. Seine Erklärung: Er hätte Fliegen und Mücken gefangen, in ein Röhrchen gesteckt und die Schwingungen der Insekten werden nu auf mein Pferd übertragen. ???

Ich teilte dem THP mit, dass ich seine Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen würde und erhielt darauf hin eine Rechnung für rund 500 €. Ich widersprach dieser und bat um ERläuterung, zu dem Blutbild, zu den nicht bestellten Borrelienwerten, zu den überteuerten Produkten und dem scheinbar nicht vorhandenen Konsept.

Eine Antwort kam nicht, nur eine Zahlungserinnerung. Wieder bat ich um Antwort auf meine Fragen. Wieder nix und dann Post vom Anwalt. Man würde die Kohle nun einklagen, samt Anwaltskosten. Ich teilte nochmal meinen Widerspruch mit und bat noch einmal um Erklärung. Nix. Wieder ein Schreiben, wann ich zahle. Dieses Mal war meine Antwort nicht mehr so freundlich und daraufhin schrieb man mir, dass ich keine Erklärung bekommen würde, da die Kanzlei lediglich die Aufgabe hätte, das Geld einzutreiben.

WAS BITTE IST DAS FÜR EINE ART UND WEISE?

Hat einer von euch sowas schon mal erlebt? Ich bekomme eine Rechnung von 500 € und habe kein Recht zu erfahren, wofür?

Was würdet ihr tun?

VG
Daniela

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