Sind Eure Anhänger versichert?!?

By geestprinzessin | Fahrzeuge & Transport

Hallo,

mich würde mal interessieren, ob Ihr Eure Anhänger versichert habt. Ich hatte bis vor kurzem einen Anhänger mit grüner Nummer. Der war ja nun auch steuerfrei. Jetzt habe ich mir einen neuen Anhänger gegönnt und diesen mit schwarzem Kennzeichen angemeldet. Steuer zahlen ist ja klar – aber wie sieht es mit einer Versicherung aus???
Da mir einige aus dem Verein geraten haben, ihn zu versichern („Kostet ja nicht viel“), habe ich es auch getan :ja: . Allerdings weiß ich nun auch nicht, ob dies so notwendig war :nix: . Denn der Anhänger ist ja auch über die Zugmaschine, also Auto, versichert – und alleine ist der Anhänger ja auch nicht auf Tour.

Wie habt Ihr das gemacht???

Über Eure Antworten freue ich mich.

LG
geestprinzessin

  • Avatar lindaglinda sagt:

    grünes kennzeichen, nix bezahlen. 😀 :thumbsup:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …schon mal überlegt wer zahlt wenn der Anhänger abspringt, JA sowas passiert, und in eine Bushaltestelle rein rauscht wo Leute drin stehen???
    Wer zahlt das??? Der fahrer – NEIN nicht die Kfz Versicherung – der Fahrer selber!!
    So hat man mir das damals erklärt…

  • Avatar lindaglinda sagt:

    wenn das zugmaul vom kugelkopf abspringt oder sich anderweitig verabschiedet, dann ist eines von beidem defekt oder ausgeleiert oder weiß der geier was. dafür geht man alles zwei jahre zur HU, frottinger. dann ist man vor solchen überraschungen relativ sicher. 😉

  • Avatar Chaplin sagt:

    Das ist mir vor 3 Jahren mal passiert. Da hat ein Spaßvogel mir nachts den Anhänger abgekuppelt. Ich wollte am nächsten Morgen zu einem Kurs, hatte tags zuvor Luftdruck etc. schon geprüft und morgens nicht mehr nachgesehen, ob der Anhänger auch richtig dran ist :rolleyes: Bin dann los gefahren, leicht bergan auf unserem Grundstück, der Anhänger rutsche vom Kupplungskopf und rollerte rückwärts den Hof runter, gegen unser Carport. Ich habe mir dabei alles rausgerissen aus dem Anhänger (Elektrik etc.), denn den Stecker hatte man drin gelassen :maul: Das war sehr ärgerlich… Seit dem schliesse ich immer das Kupplungsmaul ab und gucke 3 mal, ob der Anhänger richtig dran ist… nicht auszudenken, wenn mir das auf der Straße passiert wäre.

    Unser Anhänger hat ein schwarzes Nummernschild und ist demenstprechend auch versichert :ja:

  • Avatar Chaplin sagt:

    dafür geht man alles zwei jahre zur HU, frottinger. dann ist man vor solchen überraschungen relativ sicher. 😉

    Bei der HU kann noch alles in Ordnung sein und 2 Wochen später verabschiedet sich die Kupplung…

  • Avatar Larsometer sagt:

    Habe mal gegoggelt und folgendes gefunden …..

    Wenn ich richtig informiert bin hat der Versicherungsschutz nix mit der Farbe des Kennzeichens zu tun. Dies zeigt nur den Status des Hängers an und hat rein steurliche „Bedeutung“ und eine Bedeutung für die Nutzung des Hängers, aber auch das weiß ich jetzt nicht genau.

    Ohne Gewähr:

    Alte Rechtslage bis zum 31.07.2002:
    Bis zum 31.07.2002 galt, dass der angehängte Pferdeanhänger immer über die gesetzliche Kfz-Haftpflichtversicherung des Zugfahrzeugs versichert ist.

    Neue Rechtslage ab 01.08.2002:
    Mit Wirkung vom 01.08.2002 wurde das Straßenverkehrsgesetz dahingehend geändert, dass Anhänger neben dem Zugfahrzeug einer isolierten und eigenständigen Gefährdungshaftung nach §7 StVG unterliegt.

    Was versteht man unter einer isolierten und eigenständigen Gefährdungshaftung ? Warum wurde das StVG geändert?

    Die Änderung des StVG war notwendig, weil die Vergangenheit zeigte, dass in schwere Unfälle vor allem LKW- und Wohnwagengespanne verwickelt waren. Dies liess also eine erhöhte Betriebsgefahr von Gespannfahrzeugen erkennen, die auch haftungsrechtlich Berücksichtigung finden musste.

    Ist die Kombination Pkw + Pferdeanhänger ein Gespann?

    Eindeutig ja!

    Konsequenz ist,

    dass die geänderte Gesetzeslage Auswirkungen für die Halter von Pferdeanhängern hat. Diese haften nun auch nach § 7 Abs.1 StVG, wenn durch einen Unfall bei dem Betrieb des Anhängers ein Dritter einen Sach- oder Personenschaden erleidet.

    Was bedeutet dies im Schadensfall?

    Wird der Pferdeanhänger verliehen oder vermietet, ist er also an ein fremdes Zugfahrzeug angekoppelt, so können sich im Schadenfall Probleme für den Halter ergeben, wenn für den Anhänger keine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Der Geschädigte kann sich im Schadensfall nämlich aussuchen, gegen wen sich sein Anspruch richten soll. Entweder gegen den Halter des Zugfahrzeuges oder gegen den Halter des Pferdeanhängers. Es entsteht die sogenannte gesamtschuldnerische Haftung. Dies bedeutet, dass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung der Halter des Fahrzeugs und der Halter der Pferdeanhängers und die jeweiligen Haftpflichtversicherungen gemeinsam verklagt werden.

    Und dann?

    Tritt zunächst die Kfz-Haftpflichtversicherung des PKW-Halters in die Regulierung ein, so wird sie sich im Anschluss hinsichtlich ihres Ausgleichsanspruchs direkt an den Halter des Pferdeanhängers wenden, der nunmehr seinen Anteil an den Schadenaufwendungen (je nach Verursacherbeitrag des Anhängers) aus eigener Tasche zu bezahlen hat, da der Anhänger nicht versichert ist. (Beispiel: Reiter A leiht Reiter B seinen Pferdeanhänger, damit B mit seinem Fahrzeug zu einem Turnier fahren kann. B verursacht einen Unfall. Hierbei beschädigt der Pferdeanhänger des A das Fahrzeug des C. C kann sich nun aussuchen, gegen wen er seine Forderung geltend macht. Macht der sie gegen B und dessen KFZ – Versicherung geltend, kann diese gegen A regressieren, weil der Pferdeanhänger des A an dem Unfall beteiligt war und von Gespannen eine erhöhte Betriebsgefahr ausgeht).

    Ist das immer so?

    Für den Halter eines Pferdeanhängers hat die Regelung des StVG keine nachteiligen Auswirkungen, wenn der Pferdeanhänger bei einem Unfall an das eigene Fahrzeug angekoppelt ist. Auf Grund der dann vorhandenen Halteridentität tritt die Kfz- Haftpflichtversicherung des PKW in die Regulierung der Schadenersatzansprüche des Unfallgegners ein. Problematisch wird also immer die Kombination „Pkw + geliehener / gemieteter Pferdeanhänger“.

    Wie kann man sich vor dieser Haftungsfalle schützen?

    Um sich in einem Schadenfall, an dem der eigene und an Dritte verliehene oder vermietete Pferdeanhänger beteiligt ist, nicht unkalkulierbaren finanziellen Risiken ausgesetzt zu sehen, ist dem Halter der Abschluss einer eigenen Kfz-Haftpflichtversicherung für den Anhänger unbedingt zu empfehlen.

    Spezialthema:

    Muss eine abnehmbare Anhängerkupplung bei Leerfahrten abgenommen werden?

    Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die vorschreibt, dass bei einem Pkw mit abnehmbarer Anhängerkupplung die Anhängerkupplung bei Fahrten ohne Anhänger immer abgenommen werden muss. Bei einem Unfall kann es allerdings durchaus dazukommen, dass durch eine vorhandene Anhängerkupplung am gegnerischen Fahrzeug ein größerer Schaden entsteht. Unter dem Gesichtspunkt der Erhöhung der Betriebsgefahr ist daher nicht auszuschließen, dass ein Gericht, obwohl eine Abnahmeverpflichtung die abnehmbare Anhängerkupplung per Gesetz nicht besteht, ein Mitverschulden des Kraftfahrers annimmt.

  • Avatar Diana sagt:

    Wenn man einen Anhänger mit schwarzem Kennzeichen anmelden will, braucht man zur Zulassung immer eine Versicherung.
    Bei grün nicht.

  • Tanni Tanni sagt:

    Bedenken sollte man auch, dass im Falle eines Unfalles mit dem Anhänger, z. Bsp. ditscht man einen anderen PKW beim Rückwärtsfahren an, dann verliert man den Schadensfreiheitsrabatt beim PKW…sonst haftet ja die Haftpflicht des Anhängers. Ich bin nicht sicher, aber hier gibt es wohl keine Schadensfreiheitsrabatte.

    Ob grünes oder schwarzes hat nur etwas mit der Steuer zu tun und was man transportieren darf.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    wenn das zugmaul vom kugelkopf abspringt oder sich anderweitig verabschiedet, dann ist eines von beidem defekt oder ausgeleiert oder weiß der geier was. dafür geht man alles zwei jahre zur HU, frottinger. dann ist man vor solchen überraschungen relativ sicher. 😉

    Ähh ne – DAS kann auch bei schierer Unachtsamkeit passieren…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    dafür geht man alles zwei jahre zur HU, frottinger. dann ist man vor solchen überraschungen relativ sicher. 😉

    Bei der HU kann noch alles in Ordnung sein und 2 Wochen später verabschiedet sich die Kupplung…

    oder so!! :nix:

  • Avatar Andrea S. sagt:

    meiner ist und bleibt versichert!
    Wenn da wirklich mal was passiert, möchte ich nie und nimmer für den schaden aufkommen müssen, da wird man seines Lebens nicht mehr froh 🙁

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    So sieht es aus Andrea – die Versicherungen sind sowas von gerissen tw – da würde ich immer auf Nr sicher gehen :ja:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ach so: meiner war von Anfang an immer versichert. Nicht erst, nachdem er sich selbstständig gemacht hat.

  • Avatar netti sagt:

    Hä? Mein ehemaliger Anhänger hatte ein grünes Kennzeichen und ich mußte beim Ummelden einen Versicherungsschein vorlegen, ohne den ging das Anmelden gar nicht… :denk:
    Mir wurde erklärt bei grünem Kennzeichen dürfte ich ausschließlich Sportpferde transportieren (Stand auch in den Papieren des Hängers), bei schwarzem Kennzeichen auch andere Dinge.

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Hallo,
    der Hänger (grüne Schilder…da weiß ich es sicher) ist über den PKW des Halters (bei der Fahrt oder wenn er angekuppelt ist)versichert. Ist der Hänger jedoch abgekuppelt und verursacht dann einen Schaden, so haftet der Halter und keine Versicherung.
    LG

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Ist der Hänger jedoch abgekuppelt und verursacht dann einen Schaden, so haftet der Halter und keine Versicherung.

    So ist es! Und so ein alleine vor sich hinrollender Anhänger (z.B. Bremsklötze vergessen, Sturm hat ihn in Bewegung gesetzt usw.) kann ganz schön Schaden machen! Meiner ist versichert! :ja:

  • Avatar geestprinzessin sagt:

    Hallo,

    danke für Eure vielen und interessanten Antworten :hurra: . Mein alter Hänger mit grünem Kennzeichen war auch nicht versichert – hat auch nie jemand nachgefragt. Wie gesagt, damit darf man dann ja auch nicht alles Mögliche transportieren.

    Richtig interessant ist aber auch die eine Aussage von larsometer :thumbsup: :

    Tritt zunächst die Kfz-Haftpflichtversicherung des PKW-Halters in die Regulierung ein, so wird sie sich im Anschluss hinsichtlich ihres Ausgleichsanspruchs direkt an den Halter des Pferdeanhängers wenden, der nunmehr seinen Anteil an den Schadenaufwendungen (je nach Verursacherbeitrag des Anhängers) aus eigener Tasche zu bezahlen hat, da der Anhänger nicht versichert ist. (Beispiel: Reiter A leiht Reiter B seinen Pferdeanhänger, damit B mit seinem Fahrzeug zu einem Turnier fahren kann. B verursacht einen Unfall. Hierbei beschädigt der Pferdeanhänger des A das Fahrzeug des C. C kann sich nun aussuchen, gegen wen er seine Forderung geltend macht. Macht der sie gegen B und dessen KFZ – Versicherung geltend, kann diese gegen A regressieren, weil der Pferdeanhänger des A an dem Unfall beteiligt war und von Gespannen eine erhöhte Betriebsgefahr ausgeht).

    Das ist zwar sicher rechtmäßig, aber verdammt fies: Einige Male im Jahr verleihe ich meinen Anhänger an Nachbarn bzw. Freunde. Und zwar, weil ich ihnen helfen will. Ein Nachbar benötigt ihn, weil er manchmal im Jahr mit mehreren Stuten und Fohlen los muss und selbst nur einen Hänger hat. Ein anderer Nachbar hat keinen Anhänger: Und dem habe ich auch schon geholfen, weil eines der Pferde in die Klinik musste – würdet Ihr doch auch tun?!? So: Und wenn da jetzt etwas passiert, kann ich von einem Dritten verklagt werden, weil das mein Anhänger ist? Na toll. Also würde man ja den Freund oder Nachbarn fragen, ob er nicht den Schaden übernimmt, oder? Die sonstige (gibt es das Wort so???) Konsequenz wäre: Keinen Hänger verleihen!!!!!!! Aber so handelt man doch nicht :thumbdown: : Wenn da jemand steht und Hilfe braucht, tut man es doch auch :ja: .

    Ach ja, mein Hänegr bleibt natürlich auch versichert.

    LG
    Geestprinzessin

  • Avatar netti sagt:

    Also ganz ehrlich: So ne popelige Versicherung kostet um die 80-100€ pro Jahr. Wenn man die nicht hat, wie kann man sich dann einen Hänger leisten?
    Darauf würde ich nie verzichten aber das war ja nicht die Frage… 😀

  • Avatar Savannah72 sagt:

    Schaden „im“ Pferdeanhänger. Wer würde den denn bezahlen wenn keine Versicherungsschutz bestehen würde?
    Meine Freundin verkaufte vor kurzem ihre drei jährige Stute. Stuti wurde bezahlt und abgeholt. Neue Besitzerin band sie zu lang an. Stuti ging gleich nach dreihundert Metern im Hänger auf ihre zwei Hinterbeine weil ihr wohl das pendelnde Heunetz, was sie nicht kannte, auf den Wecker ging. Das Ende vom Lied war, ihre Vorderbeine kamen durch das Steigen über die vordere Boxenstange. Mit viel Geduld bekamen wir sie wieder ans stehen. Denn ihre Vorderbeine waren über der Boxenstange, während sie mit ihrem Hintern auf dem Boden saß.
    Nach einem riesen geballere, stand sie anschließend mit beiden Vorderbeinen im Futtertrog. GsD bekamen wir so wenigstens die vordere Boxenstange raus. Es dauerte etwa eine viertel Stunde bis die 3 jährige Stute wieder auf allen Vieren stand.
    Der Hänger hielt dem ganzen Stand, obwohl die Besitzerin wie bekloppt rief: „Mein Hänger, mein Hänger“ :irre: Ohne sich darüber Gedanken zu machen das sie gerade 2000,- € für ihren neuen Zossen bezahlt hat, der noch nicht auf ihren Namen versichert war. Aber sich Sorgen machen über ihre „125- €“ Selbstbeteiligung bei der Hängerversicherung. :doh: :motz: Es gibt schon bekloppte Leute.

    Aber nun mal wieder zum Thema. Welche Versicherung hätte denn den inneren Schaden bezahlt, wenn der Hänger nicht separat versichert wäre? Der Wagen stand, während wir versuchten das Pferd wieder auf vier Füße zu stellen. Ich wüßte nicht ob mein alter Holzanhänger das so durchgehalten hätte. Die Wände lassen so langsam unten nach und in diesem Jahr müssen einige Sachen ersetzt werden. Bei dem neuwertigen Vollpolyhänger war das kein Thema.
    Habt ihr schon einmal solch einen Schaden gehabt?

    Liebe Grüße, Silke

  • Avatar Sky0202 sagt:

    Hallo,
    also kleiner Tipp an alle Haftpflichtbesitzer. In den meisten Haftpflichtversicherungen gibt es eine Ausnahme und zwar „geliehenen, gepachtete oder gemietete“ Dinge sind nicht versichert. So als Tipp…da muss man meist eine Zusatzversicherung nehmen oder einen anderen Anbieter, Ich wurde auch nur darauf aufmerksam gemacht, da mein Schwager Versicherungen verkauft hatte. Ich habe daraufhin meine Pferdehaftpflichtversicherung gewechselt. Sollte dein Pferd einen ausgeliehenen Hänger zerlegen, so musst du ihn selbst bezahlen etc. einfach mal bei euren Versicherungen nachfragen…vorallem bei der großen mit U.. :rolleyes:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Also ganz ehrlich: So ne popelige Versicherung kostet um die 80-100€ pro Jahr. Wenn man die nicht hat, wie kann man sich dann einen Hänger leisten?
    Darauf würde ich nie verzichten aber das war ja nicht die Frage… 😀

    Mich nervt diese „Geiz ist geil“ Mentalität sowieso … noch schlimmer finde ich sie bei echt wichtigen Sachen :rolleyes:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Habt ihr schon einmal solch einen Schaden gehabt?

    nein, und ich bin seit über 20 jahren vielfahrer. im übrigen zahlt bestenfalls (mit viel glück!) die haftpflicht des pferdes den schaden am hänger. bei sowas hilft keine fahrzeugversicherung.

    ich verleih meinen hänger normalerweise eh nicht. gibt immer nur ärger sowas. :irre:

    übrigens hast du in diesem fall schwein gehabt, daß der polyhänger das mitgemacht hat – die teile sind nämlich wesentlich schneller im dutt als ein holzhänger. 😉 die pferdehufe müssen die polywände nur schief angucken, dann splittert es schon… :ja:

  • Avatar Chaplin sagt:

    ich verleih meinen hänger normalerweise eh nicht.

    … und unnormalerweise?

  • Avatar lindaglinda sagt:

    ich verleih meinen hänger normalerweise eh nicht.

    … und unnormalerweise?

    unnormalerweise schon. z.b. gelegentlich an eine freundin, die mir immer mal was besorgt, was ich brauch. 😀 du verstehst, gell? 😉

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ah so 😀

    Ich stell mir für mich folgende Situation als Beispiel vor: Ich bin ohne Pferd im Urlaub, mein Anhänger ist der einzige am Stall. Eines meiner Pferde muß dringend in die Klinik, ich kann nicht sofort vor Ort sein, also leih ich jemanden den Anhänger um mein Pferd in die Klinik zu bringen… oder ein fremdes Pferd müsste in die Klinik. Für Notfälle müsste man mich noch nicht mal fragen 😉

  • Avatar pfema sagt:

    Die Versicherer sehen das alles ganz einfach…

    Versicherungsschutz für geliehene Sachen gibt es pauschal nicht. Wer seinen Anhang verleiht (nicht gewerblich), ist selbst Schuld, wenn er Trümmer zurückbekommt. Also, immer Vertrag machen, in dem die eventuelle Schadensbehebung etc geklärt ist.

    Grüne Nummer…

    Wir hatten vor nicht allzulanger einen fred hier, wo wir das ganze Thema schon einmal durchgekaut haben… :panik1:

    Ganz kurz:

    Ein „Grüner“ ist nur und ausschließlich über das ziehende Fahrzeug versichert. Und zwar nur so lange, wie er angehängt ist !!!
    Steht der Anhänger irgendwo rum, und macht sich selbstständig, ist der Trouble da ! Sagt nicht, kann nicht sein. Ist mir selbst passiert…

    „Schwarze“ müssen sowieso versichert sein, das ist auch gut so. „Grüne“ kosteten irgenwie unter 50,-€/Anno… Wer das nicht bereit ist zu zahlen, sollte sich noch einmal ernsthaft Gedanken über die Pferdehaltung machen…

    Geiz ist Ungeil, Anhänger nicht zu versichern ist Dummheit :motz:

  • Saba23 Saba23 sagt:

    Nach einem neuen Gesetz (keine Ahnung welcher Paragraph) deckt meine private Haftpflicht bei der A… Schäden vom Hänger wenn er nicht am Auto angekuppelt ist. Haben extra mit denen telefoniert und das wurde nach Rückfrage im Haupthaus so bestätigt.
    Verliehen wird mein Hänger nicht bzw nur gegen Vertrag!

    Grüße

  • Avatar netti sagt:

    Meine alte Stute hat auf einem Turnier mal den Gummiboden eines Hängers kaputtgescharrt weils ihr langweilig war.
    (Sie hatte Eisen mit Stollen drin wegen Grasplatz…)
    Ich wurde von einem Bekannten mit seinem Hänger zum Turnier gefahren, der noch ein eigenes Pferd dabei hatte.

    Die Pferdehaftpflicht hat sich geweigert, den Schaden zu übernehmen.
    Generell sagte man mir damals, der Bekannte sei ja mit dem Transport des Pferdes einverstanden gewesen und auch mit daraus resultiernden Schäden. Anders hätte der Fall ausgesehen, wenn sich das Pferd losgerissen hätte und einen fremden Hänger beschädigt hätte.

    Ich fahre ganz ungern Hänger weil ich für die paar Male, die ich einen brauche keinen eigenen mehr anschaffen möchte und mir nicht gerne Dinge leihe, die ich nicht bezahlen kann, wenn was passiert…

    Und hier mal was Entferntes zum Thema:

    Vorletzes Jahr habe ich mir Papas BMW-X3 und einen Pferdehänger (mit schwarzem Nummernschild 😀 )ausgeliehen um einer Freundin beim Umzug zu helfen.
    Weil sie in einer sehr engen Straße wohnt wo der Wendehammer zugeparkt war und überall Autos rumstanden, mußte ich hinterher ca. 200m rückwärts Slalom um die parkenden Autos fahren…
    Naja, da fing die Kupplung an zu stinken, weil ich sie ja schleifen lassen mußte.
    Gottseidank ist nix passiert aber bismir die Werkstatt das ok gegeben hat habe ich Rotz und Wasser geschwitzt :panik:
    Ich leih mir nie wieder so ein teures Auto, echt! (Davon ab kriege ich es bestimmt auch nicht mehr 🙂 )

  • Avatar Savannah72 sagt:

    Hält ein Vollpolyhänger wirklich weniger als ein Holzanhänger? Ich bin ganz erstaunt, ich dachte so etwas wäre „fast“ unkaputtbar. Da ich selber einen 20 Jahre alten 1 1/2 Holzanhänger mit Plane habe, müssen bei mir unbedingt die Wände neu gemacht werden. Unten siehts nicht mehr gut aus.

    Im übrigen war es nicht mein Vollpolyhänger der leiden mußte, sondern von der neuen Besitzerin die das Pferd meiner Freundin gekauft hatte und ihr zurück brachte, nachdem ich ihr geholfen habe den Zossen wieder auf vier Beine zu stellen. Mit dem Zusatz wir müßten das Pferd mal richtig erziehen. Klar, ein Pferd was artig auf den Hänger geht kann man auch in der Weise erziehen, indem man die ersten drei Jahre artig mit auf den Hänger geht und mit dem Hotti händchenhaltend auf dem Hänger mitfährt und ihm einen auf den Kopf drischt, wenn es den Kopf zu hoch nimmt. :doh: Für die Dämlichkeit eines „erfahrenen Reiters“ der Junghengste einreitet, setze ich vorraus das man dazu in der Lage ist das entsprechende Hotti kurz anzubinden, damit solche Dinge gar nicht erst passieren können. Besonders bei jungen und unerfahrenen Pferden, die keine fünf mal im Hänger gefahren sind.
    Die Tante hatte Glück, ich fuhr nämlich mit meinem Auto vor ihr her, besitze im Auto eine Schere und einen Hammer, sowie ne Gerte, Halfter und Strick, was fast alles zum Einsatz kommen mußte.
    Hatte mich kurz vorher von dem Pferdchen meiner Freundin verabschiedet. Die neue Besitzerin wollte mitten in den Wallamucken die Hängerklappe aufmachen und das halb stehend/sitzende Pferd so aus dem Hänger holen. :irre: :irre: Wie doof muß man eigentlich sein? :motz:

    Ich verleihe selbst meinen alten Hänger ungerne, da auch ich mal den Hänger zurück bekommen habe mit kaputtem Planenfenster, was selbstverständlich keiner war. :motz:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Hält ein Vollpolyhänger wirklich weniger als ein Holzanhänger?

    jawohl. wenn die böcke darin das randalieren anfangen, ist ein vollpoly keine gute wahl, denn das kann sehr gefährlich werden. ich sah mal ein von oben bis unten aufgerissenes bein live; der gaulinger hat einmal ausgeholt und direkt durch die seitenwand gemöbelt. hänger schrott, pferd schrott. :nix: und nur einmal zugetreten…

    ich hatte mal einen unfall mit hänger. zum glück war es ein holzhänger mit plane. das teil lag auf der seite, die pferde übereinander, durch die holzwand zum glück getrennt. wir konnten die plane runterreißen und das oberste pferd losbinden, das dann dank der holzwand sofort grip fand und aufstehen und durchs gestänge nach draußen kam. das zweite wurde ebenso rausgeholt. beide pferde unverletzt, am hänger nur kratzer und plane kaputt.

    unfälle mit polyhänger können ganz anders ausgehen. die finden keinen halt auf dem poly, schon gar nicht mit eisen. dann fangen sie das spaddeln an und das polyester splittert… usw.

    ich kauf mir im leben kein son polyteil!! :thumbdown: dann lieber alle 20 jahre neuen aufbau machen lassen. :ja:

  • Avatar Paladino sagt:

    Dass Anhänger mit grünem Kennzeichen über das ziehende Fahrzeug versichert sind, halte ich für fraglich. Ich habe letztes Jahr meinen Anhänger in Hamburg mit grünem Kennzeichen angemeldet, wozu ich eine Versicherungsbestätigung (Deckungskarte) vorlegen musste, d.h. die Zulassung war ohne Versicherung gar nicht möglich.

    Davon ´mal ganz abgesehen: wenn ich höre, dass Leute (Pferdebesitzer) aus Kostengründen ernsthaft darüber nachdenken, ob sie ihren Anhänger versichern oder nicht, sträuben sich mir ernsthaft die Nackenhaare :irre: . Ich habe gerade einmal meine Rechnung ´rausgekramt: für das laufende Jahr habe ich inkl. Versicherungssteuer € 28,24 ❗ (€ 100 Mio. Deckung bei jährlicher Zahlungsweise/HUK) gelöhnt. Wem das zu teuer ist, der sollte sich vielleicht lieber mit Goldhamstern beschäftigen.

  • Avatar Memento sagt:

    Ich glaube ich muss meine Versicherung mal erneuern…ich zahle knapp 50 € im Jahr mit meinem schwarzen Kennzeichen. Dachte das wäre schon günstig!

  • Avatar Chaplin sagt:

    Linda, wie ist dieser Unfall mit dem Anhänger passiert? *grusel*

  • Avatar Paladino sagt:

    Ich glaube ich muss meine Versicherung mal erneuern…ich zahle knapp 50 € im Jahr mit meinem schwarzen Kennzeichen. Dachte das wäre schon günstig!

    Ja, es lohnt sich schon, jährlich neu zu vergleichen. Da ich den Hänger komplett neu aufgebaut habe (er ist 30 Jahre alt), habe ich heute bei der Versicherung angefragt, wie es denn mit Kasko (insbesondere Diebstahl) aussieht (hatte ja die Unterlagen gerade vorliegen 😉 ). Und siehe da: für weitere immense € 28,85 Jahrersbeitrag ist er jetzt noch mit € 150,- Selbstbeteiligung gegen Diebstahl, Feuer, Sturmschäden etc. versichert. Das sind doch wirklich keine Beträge. Vor allem, wenn man überlegt, welchen Ärger man sich ggf. erspart…

  • Avatar geestprinzessin sagt:

    Entschuldigt bitte, aber ich habe nicht gewusst, dass ein Anhänger mit schwarzer Nummer generell versichert sein muss. Jetzt bin ich ja schlauer. :hurra:

    Und dabei geht es mir auch nicht um das Geld für die Versicherung – denn, wer sich die nicht leisten kann, sollte sich kein Pferd anschaffen. Das sehe ich ja genauso wie Ihr. Und von der Geizmentalität halte ich auch nichts.

    Ich zahle übrigens rund 65 Euro mit Kaskoversicherung.

    Viele Grüße

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Linda, wie ist dieser Unfall mit dem Anhänger passiert? *grusel*

    einfach so. ich war in diesem fall nur als fahrer gebucht; komme morgens halb 6 zum stall, hänger und zugfahrzeug nebst aufgeladenen gaulingern stand bereit. rein da und los. bis zur autobahn bin ich gekommen. gerade aufgefahren, will ich beschleunigen. fängt der hänger auf gerader autobahn an zu schlingern, innerhalb von sekunden konnte man da kaum noch schlingern zu sagen… hab noch versucht, gas zu geben und ihn wieder gerade zu bekommen, aber keine chance. tja, und dann hat der hänger mich links überholt, das auto drehte sich natürlich mit. der hänger kippte und rutschte auf der seite liegend, nun vom auto getrennt weiter. das auto bekam ich dann zum halten.

    später fand der gutachter raus, daß das zugmaul vom geliehenen (für geld!!) anhänger ausgeleiert war. ohne pferde drauf wär ich nichtmal so weit gekommen.

    so kanns gehn. :nix:

  • Avatar geestprinzessin sagt:

    @lindaglinda: Da ist ja ein grausames Erlebnis. Hast Du jetzt ein mulmiges Gefühl, wenn Du Anhänger fährst??? Und Du hattest ja noch Glück, das den Pferden dabei so nichts passiert ist. Gehen sie eigentlich jetzt ohne Probleme auf den Anhänger?

    LG
    geestprinzessin

  • Avatar lindaglinda sagt:

    @lindaglinda: Da ist ja ein grausames Erlebnis. Hast Du jetzt ein mulmiges Gefühl, wenn Du Anhänger fährst??? Und Du hattest ja noch Glück, das den Pferden dabei so nichts passiert ist. Gehen sie eigentlich jetzt ohne Probleme auf den Anhänger?

    LG
    geestprinzessin

    nein, ich habe kein mulmiges gefühl, wenn ich mit hänger fahre. erstens ist der unfall fast 20 jahre her und zweitens war das nicht mein verschulden. die pferde gingen noch auf der autobahn auf den nächsten anhänger, der vorbeikam. pferde schnallen sowas nicht, die können nicht logisch denken. 😉

  • Avatar Peije05 sagt:

    ich hole das Thema noch mal hoch.

    Das mein Hänger versichert ist und bleibt, steht für mich ausser Frage 😉

    Aber ich frag mich nun: reicht nicht nur die Haftpflicht? Derzeit hab ich ihn noch Teilkasko versichert, weil er damals nagelneu war. Fragt sich nur ob sich das wirklich lohnt?

    Hat einer von euch eine Teilkasko?

    Haftpflicht kostet bei mir 35 Euro im Jahr

  • Avatar M_N_ sagt:

    Linda, wie ist dieser Unfall mit dem Anhänger passiert? *grusel*

    einfach so. ich war in diesem fall nur als fahrer gebucht; komme morgens halb 6 zum stall, hänger und zugfahrzeug nebst aufgeladenen gaulingern stand bereit. rein da und los. bis zur autobahn bin ich gekommen. gerade aufgefahren, will ich beschleunigen. fängt der hänger auf gerader autobahn an zu schlingern, innerhalb von sekunden konnte man da kaum noch schlingern zu sagen… hab noch versucht, gas zu geben und ihn wieder gerade zu bekommen, aber keine chance. tja, und dann hat der hänger mich links überholt, das auto drehte sich natürlich mit. der hänger kippte und rutschte auf der seite liegend, nun vom auto getrennt weiter. das auto bekam ich dann zum halten. später fand der gutachter raus, daß das zugmaul vom geliehenen (für geld!!) anhänger ausgeleiert war. ohne pferde drauf wär ich nichtmal so weit gekommen. so kanns gehn. :nix:

    DAS darf man auf keinen Fall tun. Die einzige Möglichkeit einen solchen pendelnden Anhänger wieder unter Kontrolle zu bringen ist ein beherzter Tritt auf die Bremse (!!) http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1134987062530845215875/1_123.PDF Letzte Seite… Das einzige Gespann das man erst einmal durch gas geben ’strecken‘ müßte wäre ein simpler Hängerzug (LKW), denn dieser hat ja, im Gegensatz zu den tandemanhängern, ein weiteres Drehgelenk, der Drehschemel an dem die deichsel befestigt ist. dadurch knnte es passieren wenn der Zug nicht gerade ist, das das Gespann somit dort oder an der Maulkupplung einknickt. @ Versicherung: die TK zahlt Schäden durch Glasbruch (Lampen), sowie ganz wichtig, Sturm und Hagelschäden sowie Feuer… Wenn sich der mehraufwand für die Prämie im Rahmen hält würde ich die TK behalten. Die Reparatur eines Polydaches auf das ein Ast gefallen ist kann schon mal etliche Euros verschlingen..

  • Avatar Aragon sagt:

    Mein Hänger wurde letztes Jahr von alkoholisierten Jugendlichen angezündet. Die Teilkasko hat den Schaden anstandslos bezahlt, ich werde mich daher hüten, die zu kündigen! (Sonst hätte ich nämlich keinen Pfennig gesehen, obwohl die Jungs auf frischer Tat ertappt wurden!) Es kann ja immer viel dümmer kommen, als man denkt.

  • friesentussi1 friesentussi1 sagt:

    Mein Hänger ist 4 Jahre alt und noch komplett inkl Diebstahl versichert. Das ist immer noch besser, als irgendwann mit dünnem Hemd neben seinem kaputten Hänger zu stehen, sich in unendliche Streitereien mit den Versicherungen zu stürzen oder vielleicht auch morgens nur noch die Klötze statt des Hängers vorzufinden!
    Ausserdem ist der immer abgeschlossen. Die, die ihn notfalls benutzen, können mich anrufen und dann sage ich, wie sie an den Schlüssel kommen.

  • Avatar Peije05 sagt:

    an meinem ist auch ein Schloss an der Kupplung und den Schlüssel hab ich. Da bei uns aber ca. 20 Hänger am Hof stehen würde immer einer zur Verfügung stehen wenn ein Pferd schnell in die Klinik muss.

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