Silage- Heulage??? Ich verzweifel!!

By SharonXX | Fütterung

Hallo Ihr Lieben, Hilfe!

ich stehe vor dem Abgrund der Verzweiflung! ?( Bei uns am Hof wird zur Zeit Morgens Silage/ Heulage (vor etwa 6-8 Wochen hersgestellt) und Abend Heu gefüttert. Was es nun genau ist weiß ich leider nicht, da ich den genauen Unterschied nicht kenne, Sie ist nicht wirklich grob aber richtig fein ist auch anders. Die Wiese die dafür gemäht wurde, wurde dieses Jahr erst gesäht und jetzt stehen noch die Pferde drauf, ich weiß auch leider nicht ob es der 1. oder 2. Schnitt war, werde ich aber noch in Erfahrung bringen.

Nun zu meinem nächtsten Problem, meine Stute ist nicht das was man einen dankbaren Esser nennt, also sie frißt gut, ist nur sehr schwerfuttrig. Um also richtig mit Ihr Arbeiten zu können, also das sie weiter Muskulatur aufbaut und dabei nicht wie ein Skelett aussieht bekommt sie nun Ihr Rauhfutter, Weide und ca. 4 – 5 Kilo Kraftfutter (70% Hafer, den Rest Mais und Gerste), und nein sie dreht nicht am Rad. Jetzt wird mir von der Stallbesitzerin gesagt, die Silage ersetze 2 Kilo Hafer und außerdem bekomme sie sowieso zuviel Hafer und das ist zu teuer! :panik: Und da ich froh bin mal kein Biologie-Vorzeige-Skelett in der Box zu haben, möchte ich natürlich auch nicht das Magerrisiko eingehen, aber zuviel ist natürlich auch nicht gut.

Wer kann mir da helfen??? :nix:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    unterschied silage/heulage – die kurzform:

    grassilage wird VOR der blüte geschnitten und für ca. einen halben bis einen tag auf dem feld belassen. anschliessend wird sie wie heu gepresst und luftdicht verpackt. die grassilage eignet sich aufgrund des hohen eiweißgehaltes, des geringen rohfasergehalts und einer restfeuchte von 60-65 prozent allerdings kaum für die pferdefütterung und ist vor allem rindern vorbehalten.

    für die pferdehaltung wird heulage gewonnen, indem das gras NACH der blüte geschnitten und zunächst angetrocknet wird, bevor es in ballen gewickelt wird. dabei muss das mähgut fest gepresst werden, denn es dürfen keine lufträume entstehen. anschließend wird es gut mit plastikfolie umwickelt, damit kein luftaustausch stattfindet. das ist bei heulage schwieriger als bei silage, da die heulage sperriger ist. die heulage hat einen rechtfeuchtegehalt von 35-40 prozent. das muß bei der futtermenge berücksichtigt werden, da heu viel leichter ist als silage. um die gleiche menge rohfaser zu füttern, muss man gewichtsmäßig mehr als heu anbieten.

    das war die kurzform.

    und nun mein entsetzter aufschrei: dein pferd bekommt 4-5 KILO krippenfutter?? :flucht: sag, das das nicht wahr ist, bitte… falls doch, sag mir, für was das pferd eine solche menge hafer benötigt. ich gehe davon aus, daß es heu zu seiner freien verfügung hat?!

    :panik:

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Also Hafer ist meiner Meinung nach nicht direkt ein „Dickmacher“ sondern eher ein Energie Lieferant. Ein Dickmacher wäre von deinem Kraftfutter eher Mais und Gerste.

    Und zur Silage, also die hat deutlich mehr Eiweiß als Heu und setzt in der Regel bei meinem Pferdchen immer gut an. Unsere Pferde bekommen im Sommer immer Heu und Winter Silage/Heulage.

    Ich denke du solltest erst mal schauen ob sie die Silage gut verträgt, es gibt Pferde die kommen da nicht so gut mit klar.
    Dann würde ich langsam die Silage erhöhen und etwas Hafer weg lassen, denn ich finde du fütterst eine beachtliche Menge 😉

    Du wirst ja dann sehen ob sie abnimmt oder vielleicht sogar zunimmt, denn wie gesagt Hafer ist in der Regel kein Dickmacher, Silage in gewissen Mengen aber schon, nur man kann davon auch keine Unmengen füttern wegen dem Eiweißgehalt. Klär mal mit der SB ab wieviel Eiweiß da drin ist, gibt Silage mit viel und mit weniger.

    An Heu kannste ihr ja Abends ansich so viel füttern wie du lustig bist, davon kann sie ja Unmengen fressen wenn sie will 😀

  • Avatar Mirage sagt:

    und ca. 4 – 5 Kilo Kraftfutter (70% Hafer, den Rest Mais und Gerste) …

    :blinzel: Bist Du bei der Kg-Angabe wirklich sicher? D. h. hast Du das nachgewogen? Das hört sich nämlich echt heftig an.

    Sollte das so wirklich zutreffen und Dein Pferd trotzdem nicht zu den mobbligen zählen, würde ich die Probleme erstmal woanders suchen. Auf wieviel Mahlzeiten verteilt bekommt sie das KF?

    Was Dein Grundproblem grad angeht, ist es schon so, dass Heusilage wirklich nährreich ist und Du da wirklich das Kraftfutter reduzieren solltest (Solltest meiner Meinung nach aber so oder so, wenn die Angaben zutreffen, ein Pferdemagen kann diese Mengen als normal genutztes Reitpferd gar nicht verarbeiten meiner Meinung nach).

    Julia, ansetzen kann nur, was gut verdaut werden kann und Mais und Gerste gehören nicht zu den gut verdaulichen Getreiden in der Ursprungsform. Mais wird besser verdaulich (aber trotzdem schlechter verdaulich als Hafer) mit der Aufarbeitung zur gepoppten Form beispielsweise. 🙂

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Also Hafer ist meiner Meinung nach nicht direkt ein „Dickmacher“ sondern eher ein Energie Lieferant. Ein Dickmacher wäre von deinem Kraftfutter eher Mais und Gerste.

    Und zur Silage, also die hat deutlich mehr Eiweiß als Heu

    denn wie gesagt Hafer ist in der Regel kein Dickmacher, Silage in gewissen Mengen aber schon, nur man kann davon auch keine Unmengen füttern wegen dem Eiweißgehalt. Klär mal mit der SB ab wieviel Eiweiß da drin ist, gibt Silage mit viel und mit weniger.

    woher hast du deine weisheiten, bitte?

  • Avatar Tibatong sagt:

    und nun mein entsetzter aufschrei: dein pferd bekommt 4-5 KILO krippenfutter??

    Linda, das is ’n Vollblöd. Viele von denen brauchen das, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, und die verstoffwechseln es auch.

    Als mein Alter (der ähnliche Mengen frisst) Sehne hatte, dachte ich auch jetzt mal ganz runter Mit KraFu und rauf mit Heu. Funzte leider nicht wirklich. Selbst als Erhaltungsdosis braucht der 2-3 kg Kraftfutter.

    Wenn ich meinem Quarter auch nur die halbe Menge von dem geben würde, was der Alte so mit links verspachtelt, dann wäre der schon längst geplatzt.

    Ich habs aufgegeben, mir Gedanken zu machen. Er kriegt das, was er braucht um einigermassen bei Figur zu sein und gut ‚is :panik:

  • Avatar SharonXX sagt:

    Also, sie bekommt 3 Mahlzeiten, das Futter wird der Arbeit angepasst, deswegen auch 4 – 5 wenn sie wenig tut ist es auch entsprechend weniger (Wir wollen ja auch keinen Verschlag). Die gesamte Menge ist mit dem Tierarzt abgesprochen, dafür habe ich über einen längeren Zeitraum die Arbeit dokumentiert und alles dem TA übergeben, natürlich wurde auch der gesamte Zustand von Ihr geprüft (Zähne, Blutbild etc.). Mit der Menge sind wir das erste mal gut gefahren und die Stute konnte die Dickmacher (Heu, Wiese, etc.) endlich auch zum Dickmachen nutzen, wobei bei einem Blüter schwer die Rede von Dick sein kann! Das Bild nebendran ist Anfang Mai entstanden (1. Weidetag). Die Futtermenge tut Ihrem gemütszustand nix, sie ist lässig und entspannt.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Ich denke, das Problem ist deine SB. Für die ist natürlich so ein schwerfuttriges Pferd unerwünscht. Viele negieren auch einfach die Tatsache, dass es tatsächlich solche Pferde gibt.

    Wenn mit dem TA abgesprochen und dein Pferd sich wohlfühlt, würde ich nichts ändern. Vielleicht kannst du mit der SB einen Deal machen, dass sie die von ihr kalkulierten Kosten für das Kraftfutter aus der Stallmiete herausnimmt und du dich um den Kauf von Kraftfutter selbst kümmerst.

    So habe ich es gemacht, als ich mit meinem Oldie am vorigen Stall stand. Der Bauer dort und deine SB würden sich sicher gut verstehen :doh:

  • Avatar Mirage sagt:

    Gut, wenn das mit dem TA abgesprochen ist wird es scho paßen.

    Allerdings würde ich bei Heusilage-Fütterung defintiv das KF runtersetzen wegen des starken Eiweisgehaltes in der Silage. Sonst bist wirklich bei einer Überversorgung. Ob jetzt um 2kg, 1kg oder sogar 3kg muss sich zeigen, da kannst nur jonglieren, fang doch mit 2kg Reduzierung an und wenn sie abbaut (merkst ja relativ schnell am Sattelgurt), dann KF um 1kg wieder steigern. Einfach a bisserl rumtesten, was dann paßt. 🙂

  • Avatar Juliafientje sagt:

    woher hast du deine weisheiten, bitte?

    Was ist denn dein Problem gleich so abwertend zu sein bitte? :irre:

    Dein ertser Beitrag hört sich doch an wie ausm Buch abgeschrieben, ich hab lediglich das geschrieben was ich weiss bzw. denke zu wissen, dafür isn Forum da oder???

    Und das in Silage wesentlich mehr Eiweiß als in Heu ist dürfte wohl jedem der sich auch nur ein kleines bisschen auskennt klar sein… Hat nichts mit Weisheiten zu tun! :doh:

  • Avatar Strick sagt:

    4-5 Kilo sind bei schwerfuttrigen Pferden noch kein Grund zum aufschreien. Ich hatte auch mal so ein Kandidat. Der war so gestresst, das das Futter so durchrutschte. Vor allem dann, wenn diese Pferde kein Heu ad Libidum erhalten.
    Ansonten gebe ich Tiba Recht. Einfach Krafu dazu kaufen und denn Stallbesi bitten, das dein Pferd statt des Krafus bei ihm mehr Silage haben soll.
    Mache die Tönnchen jeden Tag selber fertig. Dann hat der Stallbesi keine Mehrarbeit mit deinem Pferd.
    Außerdem hast du dann auch mittelbaren Einfluss auf die Qualität des Krafus.
    Hafer ist nämlich nicht gleich Hafer hier spielen Qualitäten eine riesen Rolle. Von dem „billgen“ leichten Hafter musst du vielleicht 4 Kilo füttern.
    Von gutem Hafer ein Kilo weniger.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Zum Eiweißgehalt und dem angeblichen höheren Eiweissgehalt von Heulage (den ich nie verstehen konnte…). Ein etwas höherer Eiweißgehalt von Silage, wo das Gras ja vor der Blüte geschnitten wird, scheint logisch. Aber Heu und Heulage sollten sich nichts geben. Die unten zitierte Quelle bestätigt, dass die Unterschiede gering sind. „Bei guter hygienischer Qualität ist Silage oder Heulage dem Heu ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Der Eiweißgehalt ist fast identisch. Dies ergab auch eine Studie der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen aus dem Jahr 2005.“ (Quelle hier ).

  • Avatar ChaCha sagt:

    Also Hafer ist meiner Meinung nach nicht direkt ein „Dickmacher“ sondern eher ein Energie Lieferant. Ein Dickmacher wäre von deinem Kraftfutter eher Mais und Gerste.

    Und zur Silage, also die hat deutlich mehr Eiweiß als Heu und setzt in der Regel bei meinem Pferdchen immer gut an. Unsere Pferde bekommen im Sommer immer Heu und Winter Silage/Heulage.

    Ich denke du solltest erst mal schauen ob sie die Silage gut verträgt, es gibt Pferde die kommen da nicht so gut mit klar.
    Dann würde ich langsam die Silage erhöhen und etwas Hafer weg lassen, denn ich finde du fütterst eine beachtliche Menge 😉

    Du wirst ja dann sehen ob sie abnimmt oder vielleicht sogar zunimmt, denn wie gesagt Hafer ist in der Regel kein Dickmacher, Silage in gewissen Mengen aber schon, nur man kann davon auch keine Unmengen füttern wegen dem Eiweißgehalt. Klär mal mit der SB ab wieviel Eiweiß da drin ist, gibt Silage mit viel und mit weniger.

    An Heu kannste ihr ja Abends ansich so viel füttern wie du lustig bist, davon kann sie ja Unmengen fressen wenn sie will 😀

    ich schließe mich da Lindaglinda an. Wenn man von Fütterung keine Ahnung hat, dann sollte man keine guten Ratschläge verteilen.
    Ehrlich: Selten einen solchen Dünnsinn gelesen.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    ich schließe mich da Lindaglinda an. Wenn man von Fütterung keine Ahnung hat, dann sollte man keine guten Ratschläge verteilen.
    Ehrlich: Selten einen solchen Dünnsinn gelesen.

    Aber ihr habt alle die ultimative Ahnung ja?

    Was ist denn so ein Dünnschiss?

    Das Hafer ein Energielieferant ist??Das Mais auch oft als Dickmacher gefüttert wird??
    Das Silage in der Regel / oft mehr Eiweiß hat als Heu und man erst mal schauen sollte ob das Pferd Silo gut verträgt??
    Das man Heu quasi unbegrenzt zur Verfügung stellen sollte??

    Was ist davon denn so ein Dünnschiss??? :nix:
    Also manche meinen hier echt das nur so wie sie es wissen / machen ist es richtig und alles andere ist TOTALER Scheiss… allerdings würde ich gerne mal eine Erklärung haben warum man mich so angreift und nicht immer nur hören das ist Scheisse was ich erzähle!!!

  • Avatar Mirage sagt:

    8| Soll ich die Schwerter und Rüstungen für den Kampf rübergeben? 8)

    Tibatong, diese Studie kenne ich, allerdings finde ich es recht schwierig zu sagen, in welchem Stadium mit dem Silieren begonnen wird, macht der Hersteller in der Regel ja nach Gefühl und siliert, wenn er meint, jetzt paßt es. Je länger gewartet wird, desto mehr Ähnlichkeit besteht mit normalem Heu, dass ist schon klar. Aber wenn er nicht lange genug wartet ist er trotzdem von der Grassilage weit entfernt, aber noch nicht nah genug am Heu dran. Dementsprechend der Eiweißgehalt im Gras natürlich wesentlich höher ist als im Endprodukt Heu, dazwischen erfolgen die Abstufungen, wo das Gehalt immer geringer wird. Ich hoffe, ich hab mich jetzt verständlich ausgedrückt.

    Das Frage-/Antwortspiel liegt immer beim Hersteller, mit der Frage vorausgehend, warum er siliert und kein normales Heu macht. Für mich gibt es da folgende Herstellerkategorien:

    1. Hersteller will Heusilage bewußt produzieren und hat einen Plan davon, d. h. achtet auf die Wettervorhersagen etc.

    2. Hersteller will Heu machen, Wetter schlägt um und er siliert schnell, bevor es angeregnet wird.

    3. Hersteller hat keinen Plan und macht wetterbedingt dass was rauskommt.

    4. Hersteller nimmt einen schönen Spätsommertag für seine vergessene(n) Wiese(n) und mäht flott, siliert dann aber vor dem ersten Regen (kann 1-3 Tage dauern bis es regnet), dementsprechend kann man gespannt sein, was des wird im Endergebnis. ?(

    Entsprechend den Beispielen ist der Eiweißgehalt und das Endprodukt stark unterschiedlich und variiert wirklich extrem.

    Dazu muss ich sagen, dass ich zig Hersteller der Beispiele 2-4 kenne, aber nur einen einzigen gemäß Beispiel 1….

  • Avatar ChaCha sagt:

    Juliafientje

    ich schrieb von Dünnsinn – der Dünnschiss scheint deine eigene Interpretation zu sein.

    Bitte arbeite dich mal in die Thematik ein: Was ist Heulage, was ist Silage, wovon nimmt man zu bzw. ab. Ich kann dir hier nicht die umfangreichen Grundbegriffe des Stoffwechsels erklären, das würde zu weit führen. Literaturempfehlung: Meyer, Pferdefütterung; oder Bender, Paxishandbuch Pferdefütterung. Letzteres ist übrigens leicht zu lesen. Ansonsten bieten die Landwirtschaftskammern immer wieder Seminare zum Thema Fütterung und Rationsberechnung an.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Oh hatte Dünnschiss gelesen 8)

    Na ja aber trotzdem habe ich immer noch nicht ganz verstanden was daran „Dünnsinn“ war aber egal.
    Danke für den tip aber da mein Pferd gesund ist und eine gute figur hat denke ich das ich sooooooooo ahnungslos ja nicht sein kann.

    Was der Unterschied von Heu, Heulage und Silo ist, ist mir allerdings bewusst, aber möchte mich hier nicht streiten.

  • Avatar lindaglinda sagt:

    Was der Unterschied von Heu, Heulage und Silo ist, ist mir allerdings bewusst.

    offenbar nicht! denn wenn es so wäre, hättest du deinen obigen text ja nicht verfasst. 😉

    im prinzip halte ich es für überflüssig, hier über heu aufzuklären, denn das kann man wirklich überall nachlesen. aber nur ganz kurz und nur für dich zum thema eiweiß:

    schnitt VOR der blüte = viel eiweiß und wenig rohfaser = rinderheu.

    schnitt ende/nach der blüte = wenig eiweiß und viel rohfaser = pferdeheu.

    mit der heu-/silage verhält es sich ebenso, siehe dazu mein beitrag oben.

    😉

    keine weiteren fragen. :flucht:

  • Avatar Celinechen sagt:

    Ich muss Juliafientje da mal in Schutz nehmen. Über diese Futterfragen kann man sich doch ständig und mit jedem streiten. Unser SB ist Pferdewirtschaftsmeister und denkt immer noch, von zu viel Silage fallen Pferde tot um wegen Eiweißüberschuss. Dabei hat er doch auch kein Problem, Pferde 24 h auf die Weide zu stellen. Wie soll denn Silage mehr Eiweiß haben als Gras? Wo soll es denn herkommen?

    Wir kaufen gute Heulage privat vom Bauern und ernähren unsere Hustenpferde im Winter fast ausschließlich davon. Zusätzlich gibt es ein wenig Stroh, Heucobs und evtl. Hafer. Die brauchen aber Riesenmengen Heulage, viel mehr als Heu (in kg gemessen).

    Wir haben Heulage vom 2. Schnitt, das ist sehr stabiles Zeug, selbst mein Kotwasserpferd verträgt das super, wogegen er von unserem Heu (und auf der Weide) immer Kotwasser bekommt.

  • Avatar ChaCha sagt:

    Die brauchen aber Riesenmengen Heulage, viel mehr als Heu (in kg gemessen).

    Kunststück – in der heulage ist mehr Wasser als im Heu, deshalb muß du gewichtsmäßig mehr füttern.

  • Avatar wednesday sagt:

    ich verweise immer wieder gerne auf das Schweizer Pferdemaganzin „Cavallo“, das mit der gleichnamigen Deutschen Zeitschrift außer dem Namen wenig gemeinsam hat. In der Schweiz Ausgabe melden sich vorwiegen Experten zu Wort. Wissenswertes zur Heulagefütterung in der Pferdehaltung

  • Avatar Ploco sagt:

    Nu melde ich mich auch mal zu Wort weil ich hier gerade was von Kraftfutter runter setzen bei Lahmheit etc. lese, denn das ist das Schlimmste was man in meinen Augen machen kann!
    Mein Ploco steht nunmehr seit über 3 Monaten in seiner Paddock-Box wegen durch gerissenen Bändern im Sprunggelenk :wacko: Das Kraftfutter habe ich nicht runtergesetzt, da er nun bei jedem einzelnen Schritt den er tut oder auch beim Hinlegen oder wieder Aufstehen weitaus mehr Energie und Kraft benötigt als im gesunden Zustand; die Schmerzen zehren noch zusätzlich! Ganz im Gegenteil, er bekommt nun zusätzlich Hochleistungsfutter und 3 x täglich ein fettes Heunetz hingehängt.
    Abgesehen davon, daß die Muskeln bei einem 18-Jährigen natürlich zusehens schwinden sieht er prächtig aus für diese lange Zeit und er ist absolut ruhig und zufrieden….nix von wegen spinnig im Kopf oder ähnlichem, ganz im Gegenteil, er ist satt, beschäftigt und bekommt genug Energie um hoffentlich irgendwann mal wieder laufen zu können.

  • Avatar ChaCha sagt:

    Ploco

    hälst du diese Aussage für allegmein gültig oder nur bei deinem Pferd?

  • Avatar Ploco sagt:

    Nein, nicht für allgemein gültig! Das ist wie alles im Umgang mit dem Pferd, jeweils individuell zu betrachten. Nur für Ploco würde ich allerdings auch so nicht sagen wollen, denn Pferde die unter Schmerzen hohen Kraftaufwand benötigen und kein Kraftfutter bekommen – wie schon oft gesehen – fallen unendlich zusammen, sehen schlecht im Fell aus und man bekommt diese dann später noch schwerer wieder in Gang. Aber wie bereits gesagt, muß man jeweils schauen wie sich der einzelne „Kandidat“ verhält, ausschaut etc. etc. Die Psyche ist in meinen Augen auch sehr von Bedeutung! 🙂

  • Avatar Mirage sagt:

    il ich hier gerade was von Kraftfutter runter setzen bei Lahmheit etc. lese, denn das ist das Schlimmste was man in meinen Augen machen kann!

    Meine Stute stand wegen ihrer Blutvergiftung 11 Tage mindestens 23 Stunden in der Box. Ich habe das Kraftfutter sofort von 6 Liter täglich runter auf eine kleine Handvoll, damit was im Trog drinliegt. Dafür die Heuzufuhr verdoppelt, damit sie in der Box auch beschäftigt ist. Und das würde ich zu 99 % bei jedem Pferd so machen. Ploco, evtl. ist Dein Kerle da eine Ausnahme, aber die Regel ist es ganz gewiss nicht. Ich kenne weit und breit kein Pferd, bei dem die Kraftfutterzufuhr Sinn macht, wenn Boxenarrest angesagt ist.

  • Avatar Ploco sagt:

    Hmmm, also von 6 Ltr. sozusagen auf 0 täte ich wahrscheinlich bei gar keinem Pferd machen :denk: … und innerhalb dieser kurzen Zeit wohl erst recht nicht.

    Wir hatten mal ein Sehnenpferd im Stall, der eingesperrter Weise den ganzen Tag im Kreis lief in seiner Box; auch hier wurde das Kraftfutter weg genommen, dafür Heu satt. Es handelte sich um einen 6-Jährigen der dann innerhalb kürzestes Zeit wie ein Kleiderständer aussah….hmm, na ja 🙂

    @ChaCha: Warum hast Du eigentlich gefragt ? Findest Du das so abwägig ?

  • Avatar Mirage sagt:

    Warum würdest Du nicht so reduzieren (dazu gesagt 3 Mahlzeiten á 2 Liter Hafer)? Pferd bewegt sich überhaupt nicht und die Heuzufuhr wird verdoppelt? Vesteh ich jetzt nicht so ganz :denk: Das Auffüttern nach der Krankheit natürlich vorsichtiger und langsamer als das reduzieren, eh klar. 😉

    Über das von Dir geschilderte Sehnenpferd lässt sich streiten, ob hier das Futter lassen wegen Nichtabbau mehr Sinn macht, als sich eine Alternative zur Box auszudenken, denn bei einer Sehnengeschichte dürfte den ganzen Tag im Kreis laufen wohl äußerst kontraproduktiv sein. 😉

    Im übrigen mein Vollblöd zu 99% brav in der Box stand und futtertechnisch sehr schnell zum Gerippe wird, was allerdings während der Boxenhaft nicht passiert ist, Körpermasse hat sich nicht verringert, aber auch nicht vermehrt.

  • Avatar Ploco sagt:

    Jup, da gebe ich Dir recht! Das Sehenpferd hätte ich auf jeden Fall alleine auf die Wiese gestellt.
    Kraftfutter (das habe ich einfach von früher so im Hirn) SOLL man nicht rapide runterfahren und schon gar nicht auf 0 genau so wenig wie dann spontan wieder hoch setzen. Ich könnte mir das so erklären, daß der gesamte Organismus sich auf das Futter/die Energie einstellt und auch entsprechend verwertet. Solange die „Stehkandidaten“ keine angelaufenen Beine (nur so als Beispiel) bekommen würde ich da auch nicht – jedenfalls nicht rapide – etwas dran ändern. Aber wie schon erwähnt, da spielen viele Faktoren mit, sodaß ich es tatsächlich individuell entscheiden würde.

    Bedenklich finde ich eher die her gebrachte Meinung: Futter weg ! :denk:

  • Avatar Ploco sagt:

    Nachtrag: Mirage, ich rede allerdings auch von längeren Stehzeiten und nicht nur von 11 Tagen! In dieser kurzen Zeit kann/sollte ein Pferd auf gar keinen Fall abnehmen oder gar zusammen fallen :no:

  • Avatar Mirage sagt:

    Nachtrag: Mirage, ich rede allerdings auch von längeren Stehzeiten und nicht nur von 11 Tagen! In dieser kurzen Zeit kann/sollte ein Pferd auf gar keinen Fall abnehmen oder gar zusammen fallen :no:

    Och, meine ist schomal binnen 5 Tagen zamgefallen zum Hungerhacken ebenfalls mit Futterreduzierung erstmal auf Null, als der Spuk vorbei war, langsam mit Heu wieder begonnen , als sie 13 Stunden immer wieder kolikte und hier die nächsten Tage ja ebenfalls eine extreme Futterreduzierung, Umstellung (nur Mash) erfolgen musste (ich weiß aber was Du meinst 🙂 ).
    Klar ist es nicht optimal das Futter spontan stark runter- oder hochzusetzen (Fürs hochsetzen kenn ich jetzt aber auch keinen Grund). Zum runtersetzen ist es aber so, dass es mir da lieber ist, wenn hier der Organismus sich prompt stärker umstellen muss und arbeiten muss, als dass die Überversorgung von Energie etc. ohne Verarbeitungsmöglichkeit weitere Krankheiten verursacht, angelaufene Beine wären da meine geringste Sorge….

  • Avatar Ploco sagt:

    Uff 😀 Wir reden aneinander vorbei glaube ich ! … eine Kolik natürlich ausgenommen z.B. ! :ja:

    Ich warte ja immer noch auf eine sinnvolle Erklärung, warum alle (die meisten jedenfalls) pauschal bei z.B. !!! 😉 bei Beinen-Stehgeschichten das Kraftfutter radikal absetzen ?

    Und ja, auch angelaufene Beine waren nur ein BEISPIEL ! 🙂

  • Avatar Mirage sagt:

    Mein Hauptgrund ist eigentlich die Angst vor einem Kreuzverschlag. 😉

  • Avatar Ploco sagt:

    Jup, aber für Kreuzverschlag sind Pferde meist schon vorher prädestiniert oder auch nicht….auch 😉

  • Avatar Mirage sagt:

    Ich weiß nicht, ob meine dafür prädestiniert ist oder nicht. Habe noch keine Erfahrung diesbezüglich machen dürfen *dreimalaufHolzklopf*, aber ich umgehe das Problem ehrlich gesagt lieber, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. :ja:

  • Avatar ChaCha sagt:

    @ChaCha: Warum hast Du eigentlich gefragt ? Findest Du das so abwägig ?

    abwägig nicht, aber eine Einzellösung, die bei anderen Pferden schnell weitere Krankheiten auslösen kann (z.B. Futterrehe). Insofern finde ich es gewagt, sowas ohne Einschränkung in ein Forum zu stellen. Die Regel ist doch: Keine Leistung kein Kraftfutter

  • Avatar Ploco sagt:

    Insofern finde ich es gewagt, sowas ohne Einschränkung in ein Forum zu stellen.

    Jup, da hast Du recht, hätte ich mehr spezifizieren sollen!

    Die Regel ist doch: Keine Leistung kein Kraftfutter

    Genau mit DIESER Regel gehe ich nicht konform ! Weil sie ohne auf das jeweilige Pferd sowie dessen Krankheit einzugehen einfach immer angewendet wird. Das war der Grund, weshalb ich beispielsweise Ploco überhaupt erwähnt habe.
    Der erbringt nämlich mit seiner Krankheit täglich hohe Leistungen und braucht die Energie und Kraft aus dem Kraftfutter! Jeder Schritt den er macht (und er bewegt sich in seinem Paddock) kostet ihn jetzt das mehrfache an Energie; jedes Hinlegen und Aufstehen auch und Schmerzen zehren ebenfalls an seinem Körper. Er ist allerdings auch weder Rehe- noch Verschlag gefährdet. Ich hänge mal ein aktuelles Foto vom Wochenende an nach 3 1/2 Monaten Gefängnis. Er ist zwar die Hälfte aber zum Glück nicht total zusammen gefallen – gerade in seinem betagten Alter und das führe ich doch auf die Fütterung in vernünftigen Mengen zurück :ja: (leicht verwackelt…öhm….)

  • Avatar FlickaTaraLuna sagt:

    Ich hab da doch glatt auch mal eine frage .

    Wir füttern bei uns im sommer heu und im winter heulage.

    Wie viel heulage brauchen die ponys/pferde je 100 kg köpergewicht ?

    Beim heu sind es ja 1 kg je 100 kg gewicht , würde bei meinem hafi mit gut 500 kg 5 kg heu machen .
    Aber die heulage ist ja viel schwerer da leicht feucht. wenn ich 5 kg heu neben 5 kg heulage lege ist das wie ein stück torte neben einer ganzen.

    Wer weiß also wie viel mann von der heulage je 100 kg körpergewicht füttern muss ?

    Da mein hafi ja abnehmen muss würde ich die heulage für alle pferde gern einmal abwiegen da ich schon denke das ich viel zu viel gebe . Denke das die anderen lieber noch 300-500 g mais ins kraftfutter bekommen (der hafi nicht, sie macht jetzt diät)
    Bei der nächsten heulage lieferung kommt auch futterstroh mit welches ich dann immer ein bisschen dazwischen mischen werde.

  • Avatar Frosti sagt:

    Wieviel Heulage Pferde pro 100kg LG brauchen wird dir niemand genau sagen können. Auch die Heuwerte sind ja Durchschnittswerte (wobei 1kg/100kg LG eh sehr wenig ist, besser 1,5kg/100kg ZIELGEWICHT für zu Übergewicht neigenden Kandidaten).
    Was für Heulage hast du denn? Schnittzeitpunkt? Ca. Restfeuchte?
    Ansonsten würde ich mal 2 Heunetze mit Heu bzw. Heulage stopfen und abwiegen, dann weißt du den Unterschied in etwa. Das mit dem Futterstroh (wenn Quali 1A) untermischen ist sicher nicht verkehrt zum abnehmen!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich mach jetzt mal nicht nen eigenen Fred auf sondern häng meine Frage hier rein.
    Heute habe ich mal wieder die Mär gehört, dass es nomal ist, wenn Heulageballen mal Schimmelstellen haben und Pferde verschimmelte oder schlechte Stellen aus Heulage selber aussortieren. würden, resp. nicht fressen würden und dass es ihnen demzufolge nicht schadet und der Gesundheitsgrad auch dran gemessen werden kann, wenn ein Pferd dreissig Jahre lang gesund blieb, könne die Fütterung so nicht schlecht sein, oder ein anderes welches einen Teil seines Lebens Kuh-Silage fressen musste und immer noch atmet :doh:

    Abgesehen davon, dass es mir bei solch fütterungstechnischen Aussagen die Fussnägel hochrollt, möchte ich hier einmal ganz genau nachhaken und fragen, wie gefährlich eigentlich Schimmelstellen in Heulage sind, resp. wie die Gesamtkontamination mit Schimmelsporen eines Rundballen aussieht, wenn Stellen mit Schimmel befallen sind und was die Folgen sein können, wenn ein Pferd zuviel von diesem Schimmel odr auch von Schimmelsporen abkriegt…und die kann es ja selbstverstänlich nicht aussortieren, weils ja kein Elektronenmikroskop besitzt :panik1:

  • Avatar Furstenberg sagt:

    Ich habe mich dazu letzten Winter einmal schlau gemacht, u.a. mit Tierärzten und Fütterungsexperten gesprochen. Kann sein, dass das ganze jetzt etwas wirr wird und ob alles zu 100% stimmt, habe ich nicht überprüft :red:
    „Pelzige“ Stellen vor allen in den äußeren Ballenschichten können wohl auch Milcheiweiß sein. Das ist ungefährlich. Sind die Stellen allerdings eher dunkel, dann ist es definitiv Schimmel. Ob die Pferde es aussortieren ist wohl vom Pferd abhängig und davon, wieviel Kohldampf es hat… Bekommt das Pferd eh schon zu wenig Raufaser, zuppelln die leider alles bis auf den letzten Halm weg.

    Schimmelsporen sind leider schon vorhanden, wenn man sie mit bloßem Augen noch lange nicht wahrnimmt. Ein gut sichtbares Schimmelnest in einem Ballen zeigt an, dass der ganze Ballen belastet sein wird. Natürlich an den „sauberen“ Stellen nicht so stark, wie an den gammeligen, aber gut ist sicherlich anders…

    Schimmel in Silage ist durch die Feuchtigkeit gebunden, d.h. er wird zu größten Teilen gefressen. Die Aufnahme von Toxinen unterschiedlichste negative Asuwirkungen auf das PFerd und seinen Organismus. Die Schimmelpilze wirken nicht nur über den Atemweg, sie wirken vor allem in Magen und Darm. Von innen hemmen sie die Proteinsynthese und damit den Aufbau der Muskulatur, sie stören das Immunsystem, im Grunde stören sie alles. Nun gibt es Pferde die besser damit zurecht kommen oder aber welche die eben schlechter damit umgehen.

    Da unser SB nicht gewährleisten konnte, dass die Silga eimmer von einwandfreier Qualität ist, gibt es bei mir nur noch Heu. Eiegtnlich schade, denn bei Silage spare ich mir die Taucherei…

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Schimmel in Silage ist durch die Feuchtigkeit gebunden, d.h. er wird zu größten Teilen gefressen. Die Aufnahme von Toxinen unterschiedlichste negative Asuwirkungen auf das PFerd und seinen Organismus. Die Schimmelpilze wirken nicht nur über den Atemweg, sie wirken vor allem in Magen und Darm. Von innen hemmen sie die Proteinsynthese und damit den Aufbau der Muskulatur, sie stören das Immunsystem, im Grunde stören sie alles. Nun gibt es Pferde die besser damit zurecht kommen oder aber welche die eben schlechter damit umgehen.

    Da unser SB nicht gewährleisten konnte, dass die Silga eimmer von einwandfreier Qualität ist, gibt es bei mir nur noch Heu. Eiegtnlich schade, denn bei Silage spare ich mir die Taucherei…

    Danke !!!
    GENAU DAS wollte ich hören :resp: und mich in meiner Meinung bestätigen. Meine Handlungsweise ist dieselbe :friend:

    Vielleicht gibts noch weitere Meinungen… :denk: :blinzel:

  • Avatar carnacat sagt:

    Ich füttere ausschliesslich Heu, kleine relativ lockere Ballen, später Erstschnitt und der Bauer schneidet recht weit über dem Boden – ist also kein Sand drin.
    Wir lagern unser Heu in unserer Halle. Jetzt habe ich mit Bedauern gesehen, dass manche der zuunterst liegenden Ballen ganz leichte Gammelspuren haben.
    Ich schmeiss die komplett weg, auch wenn nur eine sehr kleine Stelle befallen ist. Auch Ballen mit weisslichen Stellen schmeiss ich weg.
    Wir werden wohl demnächst das komplette Heu einmal umstapeln, und alles rausschmeissen was nicht einwandfrei ist.
    Natürlich kann ich hierbei nicht gewährleisten, dass in den gut aussehenden und duftenden Ballen nicht doch auch schon Schimmelsporen enthalten sind.
    Aber ich tu mein Bestes.

    Heulage füttere ich nie. Das ist mir ehrlich gesagt zu heikel.
    Hätten wir eigene Wiesen, die wir abmähen und ich könnte das Ganze überwachen und die Ballen achtfach wickeln lassen, dann würd ichs vielleicht füttern :denk: …. äh ne doch nicht. Ich bevorzuge in jedem Fall Heu. 😉
    Allein schon, weil ich mal irgendwo gehört habe, dass Silage deutlich gehaltvoller ist und das kann ich bei meinen Specknacken nicht gut brauchen. Ich will denen einfach größere Mengen Raufutter anbieten können – damit sie immer was zum Knabbern haben – ohne Angst haben zu müssen, dass die Jungs platzen. :wacko:

    Ich bin übrigens kein Erbsenzähler – will sagen ich wiege mein Futter nie. Ich füttere nach Auge und nach Gefühl.
    Allerdings hab ich meine Jungs seit fünf Jahren am Haus und weiss sehr gut was und wieviel sie wann brauchen. Einfach aus Erfahrung.

    Bei einem neuen Pferd bin ich da schon „vorsichtiger“.
    Ich hatte einige Rekonvaleszenten in Pension. Da habe ich das Futter zwar nicht direkt gewogen, aber ich weiss wieviel eine Schippe Hafer z.B. ungefähr wiegt. Und danach habe ich mich dann schon gerichtet.
    Alle Pferde die bei mir waren sahen mit der Zeit immer gut aus und hatten schönes Fell mit leichter „Futteräpfelung“ drin.

  • Avatar ChaCha sagt:

    Wir lagern unser Heu in unserer Halle. Jetzt habe ich mit Bedauern gesehen, dass manche der zuunterst liegenden Ballen ganz leichte Gammelspuren haben.

    leg ein paar Paletten drunter. Heu braucht viel Luftzirkulation. Paletten bekommt man eigentlich in jedem Industriebetrieb.

  • Avatar carnacat sagt:

    @ ChaCha
    Ja haben wir auch drunter, aber an manchen Stellen sind die Bretter der Paletten durchgebrochen und die Ballen haben Bodenkontakt gehabt – trockener Sandboden – aber es hat leider zum Gammeln gereicht. ;(

  • >