Mein Pferdchen (RB) hat einen Senkrücken :seufz: . Warum wissen wir nicht, da wir ihn erst seit 4 Jahren kennen – aber die Vorgeschichte nicht. Momentan sind wir dabei seine Muskulatur aufzubauen. Die Osteopathin sagte, dass er, wenn er richtig bemuskelt wäre, der Senkrücken begradigt werden könnte. Ich habe mir auch Hilfe hinzugezogen und jetzt heißt es hoffen…
Ach ja, und einen neuen Sattel gab es auch.

Nun wollte ich euch fragen, ob ihr solch einen Fall schon einmal erlebt oder kennen gelernt habt. Wenn ja, was habt ihr alles unternommen, damit alles wieder in Ordnung wurde?

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  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Wie alt ist das Pferd?
    Fotos wären hilfreich, sonst klappt das nicht mit der Ferndiagnose 😀 !

  • Kastenteufel sagt:

    ich hab auch eine Pferd mit Senkrücken allerdings inzwischen 18 Jahre alt. Ich hab noch nie gehört, dass man einen Senkrücken wieder begradigen kann. Natürlich ist es immer gut ein vernünftiges Training zur Unterstützung zu machen aber wie gesagt ich habe noch nie gehört, dass der Rücken dann wieder gerade wird. Falls doch – verrate mir bitte das Zaubermittel – ich kauf es sofort

  • schwarztier schwarztier sagt:

    Mein 21jähriger hat auch einen leichten Senkrücken, aber laut Photos schon seit Jugendzeiten die Neigung dazu. Die Muskulatur ist dort leider auch bescheiden

    Leider ist es extrem schwierig, ihn dazu zu bewegen, nicht nur die Kraft über die Bauchmuskulatur im „Hohlkreuz“ zu entwickeln! Man sieht das immer schön an der Longe wann er die „richtige“ Muskelkette vernünftig einsetzt. Es wird im Laufe der Zeit immer besser, aber man kann den Prozess des Absinkens vermutlich nur eindämmen.

    Gut tut meinem Wallach:
    – Klettern im Schritt oder Galopp. Trab am Berg ist kontraproduktiv eben wg falscher Nutzung der Muskulatur im Hohlkreuz.
    – Stangenarbeit wenn in guter Dehnungshaltung
    – Cavalettispringen
    – Alle Übergänge „nach oben“, also energisches Antreten
    – Schritt-Galoppübergänge bei leichter Steigung

  • JAusten sagt:

    Ein Pferd hat sein letztes Lebensdrittel erreicht (18 J. und älter), hat evtl. einen langen, weichen Rücken und somit auch eine „Veranlagung“ zum Senkrücken. Bestimmt nicht ganz schön, aber auch kein Drama. Gutes Reiten, achten auf die Bauchmuskulatur durch Dressurarbeit, ganz viel mehr kann man da auch nicht machen.

  • St. Lucia sagt:

    Ein Pferd hat sein letztes Lebensdrittel erreicht (18 J. und älter), hat evtl. einen langen, weichen Rücken und somit auch eine „Veranlagung“ zum Senkrücken. Bestimmt nicht ganz schön, aber auch kein Drama. Gutes Reiten, achten auf die Bauchmuskulatur durch Dressurarbeit, ganz viel mehr kann man da auch nicht machen.

    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Aber etwas kann man noch zusätzlich tun. Von LTJ gibt es einen „Griff“ , wodurch das Pferd den Rücken aufwölbt. Der hilft auch um etwas Muskulatur aufzubauen – vollbringt aber auch keine Wunder….

  • Pikor sagt:

    so jetzt bin ich wieder da…
    Also das Pferd ist 11 Jahre alt (immerhin haben wir dieses festgestellt!). Wir wissen aber nicht, seit wann er diesen schlimmen Rücken hat.
    Ich hoffe nur, dass ihn dieser Senkrücken im Alter nicht einschränkt. Ich habe vor, noch viele Jährchen mit ihm zu arbeiten bzw. Quatsch zu machen.
    Also laut Osteopathin müßte ich sehr viel „richtige“ Gymnastik machen. D.h. ihn beim Arbeiten untertreten lassen, Stangenarbeit (Cavaletti), Übergänge, Lösearbeit, ect.
    Das eigentliche Problem bei ihm ist, dass er sehr viel Unterhals hat und beim Reiten immer den Kopf nach oben nehmen will – also drückt er den Rücken durch, was wiederum ja ziemlich schlecht ist. Ich habe mir Hilfe bei einer sehr kompetenten Reitlehrerin (gell Gitana :ja: ) geholt und ich muß sagen, die Muskulatur hat sich schon ins Positive verändert. Aber ob der Rücken jemals gerade wird, das läßt sich halt noch nicht sagen.
    …..und deshalb wollte ich euch fragen, ob ihr mit solch einer Situation schon einmal konfrontiert wurdet…. 😉

    Mit Bildern kann ich euch leider nicht füttern, da ich wohl zu blöd bin, hier Bilder hoch zuladen. :red:

    @Kastenteufel, reitest du dein Pferd noch? Oder gerade deswegen, um mehr Muskulatur aufzubauen?

  • gitana gitana sagt:

    Ich habe mir Hilfe bei einer sehr kompetenten Reitlehrerin (gell Gitana :ja: ). 😉

    Mit Bildern kann ich euch leider nicht füttern, da ich wohl zu blöd bin, hier Bilder hoch zuladen. :red:

    Danke für die Blumen :red: !

    Wenn du magst, kann ich welche hochladen, hab aber nur die, die du von mir gemacht hast beim Reiten, weiß nicht, ob die hierfür zweckmäßig/interessant sind.

  • wicky12 sagt:

    Also meine Oldenburger Stute hat auch einen Senkrücken und ich bekam den Tipp sie mit nem 8er zu bandagieren. Bei mir funktioniert das super. Dies soll dazu führen das sich das Pferd wieder komplett spürt, also vorne abbregenzung hinten abgrenzung und oben abgrenzung. Meine Stute bandagier ich mit 2 Bandagen bevor ich sie longiere, vorne um die Brust, quer über den Rücken und hinten unterm Schweif durch (auf Brusthöhe). Ist ein wahnsinn was dann an Rückentätigkeit zu beobachten ist. Jedoch vorsicht nicht zu lange mit 8er bandagieren, gibt extrem Muskelkater. Also langsam anfangen. Viel glück beim Probieren.. Das wird schon wieder, bei mir ist der Senkrücken zwar nicht weg aber die Rückenmuskulatur extrem gestärkt.

  • Kastenteufel sagt:

    an Pikör: ja ich reite mein Pferd noch aber leider ist ein effektives Training an der Longe aufgrund seiner Athrose nicht möglich. Verordnet wurde vom TA keine Wendungen und enge Kurven möglichst viel gerade aus reiten. Ab und zu ist mal ein Stangentraining drin aber springen haben wir uns aufgrund der Athrose inzwischen ganz verkniffen. Außerdem ist ein Sprung mit meinem kleinen Hängebauchschwein auch wirklich ein Erlebnis.
    Bist Du schon mal ein Pferd mit einem Senkrücken gesprungen? Ich hatte damals mein erstes Erlebnis vor zwei Jahren als ich meinen Opa gekauft habe. Er liebt springen und freut sich wie Bolle wenn er irgendwo ein Cavaletti sieht dann zügig hintraben kurz vorher angaloppieren und dann springt er ab als wenn er 2,10 m überwinden will (ich schätze weil er den Rücken nicht richtig aufwölben kann) dann kommt eine Flugphase in ganz grade und dann wieder runter – also er springt viereckig.
    Die ganze Aktion war so ungewohnt, dass es mich aufgrund des ungewohnten Bewegungsablaufes bald aus dem Sattel gehauen hätte. War schon lustig aber inzwischen wie gesagt nur noch Trabstangen ansonsten lange Ausritte im Schritt und Trab – wie verordnet.

  • Pikor sagt:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48710/

    Tja, das gibt mir doch ein wenig Hoffenung, nachdem was Mickey12 berichtet. Wichtig ist ja, dass keine Schäden daraus folgen. Und wenn genug Muskulatur da ist, ist es schon die halbe Miete.

    Die Bilder sind relativ neu. So sieht man recht gut seinen Senkrücken. :tuete:
    Dabei ist er ein sooo lieber Kerl. Er will dem Menschen gefallen und macht auch alles sehr gut mit. Deswegen liegt es nun an der Besitzerin und mir, ihn gut hinzukriegen….
    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48711/ :love:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wenn du Gitana doch bei dir hast, dann hast du doch kompetente Hilfe. :nix:

    Finde den Rücken jetzt nicht sooooo dramatisch. Evtl. ist da das Longieren mit Körper-Bandage, dem Rückenanheben und mal anständige (Galopp-)Arbeit an der Longe schon hilfreich.

    Reiten würde ich ihn erstmal nicht. Wenn er eh den Rücken schon wegdrückt wird es unter dem Sattel nicht besser werden. Da kommst du mit Longenarbeit besser voran.

    Ich habe auch einen Rückenpatienten und die Arbeit ist mühsam und langwierig, aber nicht aussichtslos. Wieder ganz in Ordnung wirst du den Rücken höchstwahrscheinlich nicht bekommen, aber unterstützend ist es allemal. Und er ist ja auch erst 11, da ist noch einiges drin. :ja:

  • JAusten sagt:

    Unter einem Senkrücken verstehe ich ehrlich gesagt noch was anderes. Sicherlich muss man sich nach dem Foto richten, aber wenn ich das sehe, würde ich sagen, dass dem in erster Linie Muskulatur fehlt (Bauchmuskeln). Weiterhin sieht es so aus, als hätte der auch einen hohen Widerrist, was rein optisch die Sattellage „tiefgelegt“ erscheinen lässt. Die Oberlinie erscheint auch eher mangelhaft bemuskelt, die Kruppe auch. Die HH sieht ganz i.O. aus, steht der zehenweit? Man müsste das Pferd vor sich haben, um es besser wissen zu können – ein Foto reicht oft nicht.

  • Pikor sagt:

    Er drückt ihn ja nicht wirklich weg. Ihm wurde halt beigebracht, den Kopf beim Reiten oben zu behalten und nun ist es schwer, ihm vomGegenteil zu überzeugen. Dadurch „drückt“ er den Rücken weg. Jedoch klappt es immer besser, dass er sich rund macht.

    Ja, vielleicht sollten wir (noch)mehr Longierarbeit machen…. :denk:

    Unter zehenweit versteht man sowas wie x-beinig, oder? Das ist mir noch nicht aufgefallen, werde das nächste Mal aber darauf achten.

    Und was die Muskulatur angeht, sie ist schon viel besser geworden :ja: werden aber unser bestes tun, damit der Kerle mal schön rund aussieht.

  • JAusten sagt:

    Wieder nach dem Foto: oh ja, genauso sieht ein über einen längeren Zeitraum weggedrückter Rücken aus. Zehenweit HH auf Grund des Fotos. X-beinig wäre eher kuhhessig. Ich würde nicht mehr longieren, sondern beim reiten darauf achten, dass die HH korrekt abfußt, dass das Pferd v/a (Bughöhe) geritten wird. RU bekommst Du, viel mehr kannst Du auch nicht machen.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wenn sie es aber weder beim Reiten noch beim Longieren schafft, dass er den Hals fallen lässt (und so hört sich das für mich an :nix: ) dann bringt reiten in meinem Augen weniger als longieren.
    Wieso soll er nicht erst durch Arbeit vom Boden mehr aufbauen, bevor sie sich wieder da drauf setzt? Durch vermehrte Galopparbeit an der Longe mehr Bauchmuskeln und ist später besser in der Lage, den Reiter zu tragen. Dann wird es auch von oben einfacher, dass er über den Rücken geht.

  • JAusten sagt:

    Sie nimmt RU und das bedeutet eigentlich, dass die RL ihr auch sagt wie sie zu sitzen, v/a zu reiten, zu longieren hat. FALLS sie es weder beim reiten noch beim longieren schafft, dass er korrekt v/a läuft, dann bringt weder reiten noch longieren etwas und somit wäre es auch egal, was sie davon zu erst machen möchte – falsch ist falsch.

    Es ist wie immer: Ferndiagnosen auf Grund von Fotos sind weder einfach noch immer richtig. Nur auf Grund des Fotos habe ich gesagt, dass es für mich nicht nach einem Senkrücken, sondern eher nach einem schlecht gerittenen Pferd ohne korrektem Muskelaufbau aussieht. Wer dieses Pferd längere Zeit schlecht geritten hat, weiß ich nicht, auch nicht, ob es „Pikör“ selbst war.

  • Pikor sagt:

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich bin, wie gesagt nur die RB, und arbeite mit diesem Pferd auch erst seit letzten Frühjahr. Dann hatte ich im Sommer eine ziemlich lange Pferdepause, und jetzt versuche ich mein Bestes,ihn wieder herzustellen…

    An der Longe geht er meines Erachtens mit dem Kopf zu weit hoch und macht dadurch den Rücken nicht rund.
    Die Lösearbeit macht er sehr gut, d.h. er geht gaaanz tief runter. Und wenn ich dann den Zügel aufnehmen will, steckt er sich regelrecht nach oben. Und genau DA arbeiten wir dran! Er soll den Hals schön rund machen aber gleichzeitig seine HH gut untertreten.

    Das Wissen wäre da, doch die Praxis sieht meistens ganz anders aus!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    An der Longe geht er meines Erachtens mit dem Kopf zu weit hoch und macht dadurch den Rücken nicht rund.

    Wie longierst du? Bindest du ihn aus? Wenn ja, wie?

    Die Lösearbeit macht er sehr gut, d.h. er geht gaaanz tief runter.

    Wie meinst du das? Beim Reiten oder beim Longieren? Und wie sieht die Lösephase aus?

    @Jausten: im Prinzip gebe ich dir recht. Wenn aber das Pferd den Rücken durch schlechtes Reiten hat, dann würde ich genau deswegen erst mal nicht mehr reiten. Und zwar so lange nicht, bis da mehr Substanz aufgebaut ist. :ja: Auch wenn jetzt besser geritten wird.

  • Aragon sagt:

    Schließe mich der Ansicht an, dass das Pferd keinen Senkrücken hat, sondern eine allgemein schlecht bis gar nicht bemuskelte Oberlinie. Wenn Gitana die RL ist, kann sie vielleicht mehr dazu sagen, wie er geritten wird und auch ob Longieren hier Sinn macht. Prinzipiell würde ich so einen Kandidaten auch eher zunächst mal an der Longe aufbauen, denn wie soll er ohne Muskeln das Reitergewicht korrekt tragen (lernen)?

  • JAusten sagt:

    Wie „Pikör“ schon selbst schreibt: Theorie und Praxis lassen sich oft schwer miteinander verbinden. Er soll gar nicht tiiiiiief runter, er soll auf Bughöhe bleiben, mit energisch abfußender/untertretender Hinterhand. Wie auch immer weiter verfahren werden soll, ohne RL/Korrektur wird es nichts. Natürlich muss man auch immer ein Auge auf den Reiter haben und ganz klar sehen, inwieweit der Reiter überhaupt gut sitzt/reitet etc.pp..

  • gitana gitana sagt:

    Dann sag ich auch mal was dazu. So wie JAusten sehe ich das auch.

    Nur auf Grund des Fotos habe ich gesagt, dass es für mich nicht nach einem Senkrücken, sondern eher nach einem schlecht gerittenen Pferd ohne korrektem Muskelaufbau aussieht.

    Ich kenne Pikör (das Pony) schon länger, noch bevor es Dietlinde als RB hatte, sie ist also definitiv nicht dran schuld :hug: . Wie er aussah, als er zu seiner Besitzerin kam, weiß ich nicht. Die Besi ist zwar eine ganz nette und auch bemüht, hatte aber auch nicht das Wissen und Können, um ihn wieder richtig „hinzureiten“, soweit ich weiß bzw. mich erinnere, ritt sie ihn meist viel zu eng, aufgerollt und auch in „Lektionen“, die er zwar irgendwie brav gelöst hat, die er aber eigentlich vom körperlichen Zustand her gar nicht korrekt ausführen konnte. Sonst ging er halt im Gelände, auch mal so 4 Stunden … das noch mit einem Sattel, der ihm deutlich zu lang war (Wintec IW) und wohl ordentlich hinten gedrückt hat. 🙁

    Ich guck mal nach Bildern, ob da was sehenswertes bei ist …

    Von Longieren/Stangenarbeit halte ich auch viel, aber wie ihr schon sagtet, es ist halt auch nur dann gut, wenn es richtig gemacht ist.

  • gitana gitana sagt:

    Hab welche gefunden. Da sitze ich drauf. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen :tuete: . Ich saß da nur ausnahmsweise mal drauf, mache also nicht regelmäßig Beritt. Und mangels Spiegel konnte ich auch nur nach Gefühl reiten, ich hasse das, wenn ich das nicht optisch kontrollieren kann, gerade bei schwierigen oder mir einfach fremden Pferden. Und sorry für das Outfit, aber 1. reite ich gerne in Jeans und 2. war, glaub ich, gar nicht geplant, daß ich an dem Tag reite, oder? Zumindest nicht, daß ich dabei fotografiert werde :denk: , sonst hätt ich sicher was vernünftiges angezogen :daumen: .

    So sieht der Rücken im Stand mit Sattel und Reiter drauf aus:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48716/

    Das passiert erstmal, wenn man die Zügel aufnimmt (und das kann er noch besser :rolleyes: )

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48713/

    Dehnungshaltung am Anfang, mal zwischendurch und zum Schluß für jeweils einige Minuten im Wechsel zwischen halb und ganz tief. Da sieht dann der Rücken ziemlich unauffällig aus, finde ich :denk:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48714/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48715/

    Fast ideale Arbeitshaltung, wenn die Nase noch ein bißchen weiter vorne wär , aber für dieses Pferd in diesem Moment nicht so dramatisch, oder? :tuete:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48717/

  • gitana gitana sagt:

    So geht es weiter:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48718/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48719/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48720/

    Ist mir selbst schon ein bißchen grenzwertig viel an Aufrichtung, aber, wie gesagt, mir fehlte leider die Kontrollmöglichkeit durch einen Spiegel. Aber mal kurzfristig und dann wieder Pause, wie wir das machen, wird ihm nichts schaden. Ist auch ein bißchen schwierig mit der „Mittelstellung“, denn ganz nach unten geht er gerne, aber aus einer halben/Remontehaltung hebt er sich eben auch gerne wieder ganz raus, ist er nun Jahre so gewöhnt und das probiert er immer wieder. Da mußte ich halt auch gut dranbleiben, um das zu verhindern.

    An Sitz (schon ziemlich gut :thumbsup: ) und Einwirkung (muß noch etwas besser/effektiver werden 😉 ) von Dietlinde arbeiten wir, aber bei 1 x pro Woche oder sogar noch weniger und wenn die Besitzerin dann wieder alles anders macht, ist halt die Frage, wie viel man wirklich erreichen kann :nix: . Aber etwas besser ist es auf jeden Fall doch schon geworden :bravo: .

  • JAusten sagt:

    Jepp, genauso hatte ich das vor Augen, wenn man bei dem die Zügel aufnimmt. Gut zu erkennen, der ausgeprägte Unterhaltsmuskel, obwohl die lange Mähne davor rumhängt. So sieht nämlich sein Rücken aus, nach ausstrecken des Unterhalses, wegdrücken des Rückens, fest im Genick/in Ganasche, möglichst verbunden mit Hilfszügeln, nicht losgelassen. Auf Grund der „Bilderreihe“ lässt sich erkennen, dass das Pferd durchaus weiß, was man möchte, wenn man es denn sitzen kann. Jeder Reiter kann ja immer nur das leisten, was er irgendwann einmal gelernt hat und nicht jeder hat wirklich reiten/sitzen gelernt, denkt es aber!

    Die Arbeitshaltung finde ich sehr gut (für dieses Pony). Man sieht auch, dass er durchaus über eine HH verfügt. Die drei letzten Bilder zeigen das Pony fleißig, arbeitsbereit – die Nase dürfte evtl. noch etwas weiter vor, der Zügel eine Idee kürzer, das wäre aber der Idealfall und ich bin der Meinung, dass, wenn Du da mal nur so draufsitzt, so ein Ergebnis auch kaum zu erwarten war. Gerade an diesen Bildern erkennt man, wie wichtig ein guter Sitz/Haltung/Körperspannung ist. Sechs Monate tägl. Arbeit mit Dir so wie auf den Bildern und dann nochmals Fotos – ich bin sicher, dass die Rücken-Bauchmuskulatur kaum wiederzuerkennen ist.

    Schlechtes Gereit = falsche Muskulatur! Das Pferd ist der Spiegel des Reiters. Dieses Pony hier ist über einen längeren Zeitraum falsch geritten worden, das ist unbestritten.

  • Diana sagt:

    Ist dieser Sattel immer auf dem Pony?
    Ich finde, er sieht zu groß aus.
    Und der Gurt ist an den Schnallen zu breit und zu weit vorne.
    Stört sich das Pony nicht an dem Gurt?
    Meine Tochter hat für ihre Stute auch einen Sattel mit Kurzgurt und die ist sehr empfindlich, wenn der Ellenbogen an die Schnallen von Gurt kommt.
    Da wird ordentlich gezickt und sich nicht mehr gebogen.

  • JAusten sagt:

    Da bin ich anderer Meinung. Ich kann nicht sagen, ob der Sattel zu 100 % passt, dass das Pony schlecht geritten ist, liegt aber zu 100 % nicht am Sattel, am Gurt, an den Schnallen. Dafür aber zu 100 % an dem Reiter, der über einen längeren Zeitraum dieses Pony geritten ist. Das Pony ist gar nicht in der Lage den Rücken aufzuwölben und sich somit selbst zu tragen ohne Muskulatur. Selbst ein schlecht sitzender Sattel kann nicht soviel anrichten, wie ein schlecht reitender Reiter. Pferde, die so aussehen wie hier gezeigt, sind verritten und nicht nur falsch gesattelt. Gerade auf Grund der Bilder lässt sich erkennen, dass, obwohl es immer noch derselbe Sattel ist, das Pferd nachgibt, die HH untertritt, die Anlehnung gesucht wird. Das liegt am Reiter/am Gereit, am Sitz des Reiters, nicht am Sattel, nicht am Gurt.

  • Pikor sagt:

    @Diana, genau dieser Sattel hat er seit dem letzten Sattlerbesuch nicht mehr, er war viel zu lang und hat gedrückt. Er hat nun einen passenden. Er geht auch gleich ganz anders, das tat auch mir sehr gut, zu wissen, dass der blöde Sattel ihn nicht mehr quält 🙂

    @Gitana, vielen Dank für die Bilder und die Berichte. War doch sehr aufschlußreich und auch nötig, um hier so manches klar zu stellen. So sieht man auch gut, was ich mit dem-Kopf-zu-hoch-nehmen meinte. 🙂

    @JAusten, und da wären wir wieder bei Theorie und Praxis. Nur wenn ich meine Fehler erkenne, kann ich versuchen, sie zu vermeiden. 😉

  • Diana sagt:

    Da hast Du vollkommen recht, aber dazu was zu schreiben, habe ich mir einfach gespart, das war meiner Meinung nach schon durch. 🙂
    Gitana hatte zwischendurch mal was von einem unpassenden Sattel geschrieben, deshalb habe ich das nochmal aufgegriffen.
    Die Sache mit den Gurtschnallen – da hängt es sicher vom Pferd ab, ob das ein Problem wird.
    Bei unserer Fuchsstute ist es sehr schnell eines.
    Und hier könnte es sicher dazu beitragen, dass das Pony sich kooperativer beim Reiten verhält, wenn die Ausrüstung nicht stört.

  • Pikor sagt:

    Nachdem der Sattel gewechselt wurde, ging er viel lockerer, der Trab und Galopp fühlten sich sehr viel angenehmer an. Wenn ich bedenke, wieviel Stunden unter diesem Sattel gelitten hat, wird es mir ganz anders, der arme.

  • Diana sagt:

    Ah, ok, dann ist das ja geklärt. 🙂

  • JAusten sagt:

    @Pikör – Meine Meinung. Deine Fehler beim reiten kannst Du nicht vermeiden, dann müsstest Du schon ein genialer Autodidakt sein. Jeder Reiter macht Fehler beim reiten, immer! Das Problem liegt eher bei Reitern, die eben meinen ihnen passiert das nicht und keinen RU nehmen und (meistens) an totaler Selbstüberschätzung leiden. Dass man an der Lösung von Problemen arbeitet (z.B. der Sattel) ist doch super, RU bekommst Du auch. Irgendwo ist da auch eine Grenze. Mehr als RU nehmen kann ein Reiter nicht. Natürlich wäre es toll, wenn 2x/Woche eine RL käme, aber das ist eine Zeit- und Geldfrage.

  • Legolas sagt:

    So ähnlich sah damals mein Wallach aus, als ich ihn übernahm, er stand 2 Jahre nur rum und vorher ist er wohl „nicht korrekt“ geritten worden, seitdem bastle ich an der Rückenmuskulatur des Pferdes. Sowas dauert elendig lange…ich reite den auch eher selten, sondern arbeite ihn mehr an der Longe…es stand auch mal im Raum das der Sattel nicht passt, ist aber nicht der Fall gewesen lt. Sattler, der meinte „das Pferd wurde schlicht falsch geritten“

  • JAusten sagt:

    Nachdem der Sattel gewechselt wurde, ging er viel lockerer, der Trab und Galopp fühlten sich sehr viel angenehmer an. Wenn ich bedenke, wieviel Stunden unter diesem Sattel gelitten hat, wird es mir ganz anders, der arme.

    Sorry, dass ich diesem Satz mal den Pathos nehmen muss, aber Pferde leiden „durchschnittlich“ mehr unter einem schlechten Reiter. So schlecht wie ein Reiter kann eine Ausrüstung nicht sein.

  • Pikor sagt:

    Bie dem Sattel müssen auch aufpassen, da, wenn er sich nun tatsächlich irgendwann seinen Rücken verändern sollte, müßte der Sattler ihm umstellen, umformen oder wie auch immer man dazu sagt.

    @JAusten, auja, jedoch Woche 2x RU und jeden Tag den ganzen Tag Pferdeduft schnuppern. Das wäres! :hurra: :attack: :hurra:

  • Diana sagt:

    Dann hast Du aber noch kein Pferd erlebt, das gegen seine Ausrüstung protestiert. :rolleyes:

  • JAusten sagt:

    So ähnlich sah damals mein Wallach aus, als ich ihn übernahm, er stand 2 Jahre nur rum und vorher ist er wohl „nicht korrekt“ geritten worden, seitdem bastle ich an der Rückenmuskulatur des Pferdes. Sowas dauert elendig lange…ich reite den auch eher selten, sondern arbeite ihn mehr an der Longe…es stand auch mal im Raum das der Sattel nicht passt, ist aber nicht der Fall gewesen lt. Sattler, der meinte „das Pferd wurde schlicht falsch geritten“

    Sicher gebe ich „Diana“ Recht, wenn sie sagt, dass ein Sattel passen sollte. Korrekter Aufbau des „Gerüstes“, damit das Pferd überhaupt körperlich in der Lage ist, einen Reiter zu tragen, ist aber schlichtweg sehr wichtig. Pferde sind weder Reit- noch Lastentiere und nur durch den gymnastizierten Aufbau der Muskulatur können sie einen Reiter ohne Schmerzen tragen.

    Es dauert lange, trotzdem würde ICH es immer über reiten i.V.m. RU versuchen und nicht über das longieren. Aus meiner Erfahrung heraus bringt das deutlich mehr. Von unseren 6 geritten Ponies haben 4 keine anständige Rückenmuskulatur und teilweise einen falschen Knick bzw. Axthieb.

  • JAusten sagt:

    Dann hast Du aber noch kein Pferd erlebt, das gegen seine Ausrüstung protestiert. :rolleyes:

    Treffer, ich habe bisher nur Pferde erlebt, die gegen das (meistens) erbärmliche Gereit ihrer Reiter protestiert haben.

  • Pikor sagt:

    Das ist das Problem!, dass die Pferde es nicht gleich sagen. Und das noch größere Problem, wir können die Zeichen für Schmerz und Leid der Pferde nicht erkennen.

  • Zagal Zagal sagt:

    Darf ich auch mal kurz meinen Senft dazu geben :red: Kann Jausten nur vollstens zustimmen!! Hab meinen Zagal nun seit 1 3/4 Jahren. Er ist 8 und durfte die ersten Jahre wohl nur erhobenen Hauptes durchs Gelände bummeln. Hab 1 Jahr versucht ihn mit einer sehr einfühlsamen RL über viel longieren und ganz behutsames Reiten an die richtige Anlehnung zu bekommen, aber leider hat sich da nicht wirklich was getan. RL gewechselt. Nun wird er im Moment eigentlich fast gar nicht longiert, sondern ich arbeite an meinem Sitz (schwitz) und er bekommt einen anständigen Beritt – und…siehe da… er bekommt eine anständige Oberlinie, Rücken und Hinterhand haben sich sehr zum Vorteil verändert und (das gab mir den Anlass hier zu schreiben) sein Axthieb verschwindet.

  • JAusten sagt:

    Nö Pikör, da muss widersprechen. Ein Pferd protestiert recht schnell, sollten Reiter und Ausrüstung nicht vernüftig sein. Da aber etliche Reiter gar nicht wissen, wie sich ein geschmeidig, losgelassenes, rittiges, schmatzend kauendes, fröhlich pfeiffend vorwärtsgehendes Pferd anfühlt/anfühlen muss/sollte, erkennen sie es nicht sofort bzw. gar nicht, ob Gereit oder Ausrüstung i.O. sind.

    Im Idealfall ist die Ausrüstung, das Gereit, die Haltung, die Fütterung, die Pflege zu 100 % ok, das greift ja alles ineinander. So ein Pferd wird kaum Probleme machen, Schmerzen haben.

  • JAusten sagt:

    Darf ich auch mal kurz meinen Senft dazu geben :red: Kann Jausten nur vollstens zustimmen!! Hab meinen Zagal nun seit 1 3/4 Jahren. Er ist 8 und durfte die ersten Jahre wohl nur erhobenen Hauptes durchs Gelände bummeln. Hab 1 Jahr versucht ihn mit einer sehr einfühlsamen RL über viel longieren und ganz behutsames Reiten an die richtige Anlehnung zu bekommen, aber leider hat sich da nicht wirklich was getan. RL gewechselt. Nun wird er im Moment eigentlich fast gar nicht longiert, sondern ich arbeite an meinem Sitz (schwitz) und er bekommt einen anständigen Beritt – und…siehe da… er bekommt eine anständige Oberlinie, Rücken und Hinterhand haben sich sehr zum Vorteil verändert und (das gab mir den Anlass hier zu schreiben) sein Axthieb verschwindet.

    Ach du Schande – einen Axthieb hat der. Den, oder einen falschen Knick (meistens haben die dann ja beides), wieder wegzubekommen, ist wirklich schwer. Dauert gern über ein Jahr. Einfühlsam allein reicht oft nicht, man muss auch energisch das vorwärts einfordern. Nur über v/a und ein frisches vorwärts lässt sich eine gute Korrektur erarbeiten. Natürlich braucht das seine Zeit und ja, es anstrengend. Weiterhin viel Glück und Geduld.

  • Zagal Zagal sagt:

    Einfühlsam war bei ihm wirklich nicht effektiv. Anstrengender ist es nun allemal, aber es wird und das ist ein tolles Gefühl! Vor allem wenn man sieht, dass sich Zeit, Schweiß, Arbeit und Geld auszahlen 😀
    Also richtig Reiten ist nicht durch longieren zu ersetzen!

  • JAusten sagt:

    Da stimme ich Dir zu. Ich longiere z.B. gar nicht – früher nicht und heute nicht. Einzige Ausnahme ist, wenn meine Reitschulkinder (11 J. und 7 J.) kommen. Die ältere jetzt nicht mehr, aber die jüngere bekommt 30 min. Sitzlonge. Longieren sollte man richtig lernen, da passieren viele Fehler. Ich kenne jemanden, die longiert oft anstatt zu reiten. Schade ist, dass sie zwischen longieren und zentrifugieren nicht unterscheiden kann. Man muss/sollte wissen, wie die HH unterfußen/abfußen muss, damit es richtig ist und das Pony den Rücken wölbt und sich selber tragen kann. Da viele weder den Takt zählen können, noch erfühlen können, was das jeweilige Hinterbein gerade macht, kann man nicht erwarten, dass sie während des longierens erkennen, ob alles richtig läuft – leider glauben sie das aber.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    So ähnlich sah damals mein Wallach aus, als ich ihn übernahm, er stand 2 Jahre nur rum und vorher ist er wohl „nicht korrekt“ geritten worden, seitdem bastle ich an der Rückenmuskulatur des Pferdes. Sowas dauert elendig lange…ich reite den auch eher selten, sondern arbeite ihn mehr an der Longe…es stand auch mal im Raum das der Sattel nicht passt, ist aber nicht der Fall gewesen lt. Sattler, der meinte „das Pferd wurde schlicht falsch geritten“

    Genau DAS ist bei uns der Fall gewesen. ;(

    Es dauert lange, trotzdem würde ICH es immer über reiten i.V.m. RU versuchen und nicht über das longieren. Aus meiner Erfahrung heraus bringt das deutlich mehr.

    Aber was, wenn Pferd beim Reiten sich fast gar nicht mehr bewegen will? :blinzel: Dann musst du dir andere Wege einfallen lassen. Wenn Pikör mit sich arbeiten lässt und untertritt und vorwärts geht, dann ist ja zum Glück noch nicht alles verloren. Sei froh.

  • JAusten sagt:

    Mmmh, kann ich auch nur raten, grundsätzlich reiten und energisch treiben. Auch treiben will gelernt sein und ist oftmals schwierig, so sich das Pony querstellt. Immer RU, wenn man es sich zeitlich und finanziell leisten kann. Natürlich sind Ferndiagnosen nicht sehr hilfreich und ich muss zugeben, dass ich bisher zwar durchaus triebige Pferde geritten habe, aber noch keins, was nicht mehr vorwärts wollte und sozusagen einfach stehen geblieben wäre.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Natürlich. Ferndiagnosen sind in den meisten Fällen sch…

    Nur so viel: RU war da, Reha-Trainerin auch, andere (fähigere) Reiter auch. Ist nicht stehen geblieben, hat sich permanent verhalten und war „zu“.
    Egal wie und wie viel getrieben wurde, Pferd wurde nicht locker, ließ nicht los. :seufz:

    Heute, durch Umstellung der Reitweise brachte bisher ein wenig Erfolg. Jahrelanges Sch…gereit kann man leider nicht innerhalb weniger Monate oder Jahre beheben. Wie weit ich komme wird sich zeigen. Deshalb: gut, dass Pikör erst 11 ist und da noch Hoffnung besteht. Ich denke mal, da bekommt man das wirklich übers Reiten hin. Da gebe ich JAusten jetzt mal recht. :ja:
    Bei uns war das Kind schon in den Brunnen gefallen. 🙁

  • JAusten sagt:

    Wieso jetzt? Hast Du mir etwa sonst nicht recht gegeben*gg*?

    Eines sei gesagt, die Reitweise trägt auch keine Schuld. Es ist und bleibt immer der Reiter. Keine Reitweise schreibt explizit vor, dass ein Reiter schlecht sitzen, treiben, stechen, hauen usw. sollte. Eine bestimmte Reitweise mag Geschmackssache sein, nur eines ist allen Reitweisen gleich: der gute, geschmeidige, ausbalancierte Reitersitz, eine feine Hand etc.. Wechselt der Reiter sieht man es einem Pferd recht bald an, ob er besser oder (noch) schlechter reitet.

    Jemand sagte zu mir, dass sein Pferd nicht angaloppieren würde, egal welchen Reiter er es hat versuchen lassen. Irgendwann durch Zufall kam ein gut sitzender Reiter druff und schwupp, der Gaul galoppierte an (mehr schlecht als recht, aber immerhin). Der Besi ist bis heute verwirrt und das Pferd galoppiert bei ihm immer noch nicht an.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wieso jetzt? Hast Du mir etwa sonst nicht recht gegeben*gg*?

    Jein. Grundsätzlich schon und bevor ich die Bilder sah, hier nicht. Da ging ich noch von einem größeren Problem aus. Aber jetzt bin ich ganz deiner Meinung. :friend:

    Reitweise nicht im Sinne von Klassisch auf Western o. ä. sondern ich reite ihn nur noch im Chironsitz. Er fängt nun wieder an, locker unter mir zu traben, ab und an sogar mit ein wenig Schwung und nach Erreichen der Betriebstemperatur kann er auch vorwärts gehen. Das hat jahrelang nicht geklappt. 🙂

    Sorry für OT, Pikör. :red:

  • Findus sagt:

    Hab welche gefunden. Da sitze ich drauf. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen :tuete: . Ich saß da nur ausnahmsweise mal drauf, mache also nicht regelmäßig Beritt. Und mangels Spiegel konnte ich auch nur nach Gefühl reiten, ich hasse das, wenn ich das nicht optisch kontrollieren kann, gerade bei schwierigen oder mir einfach fremden Pferden. Und sorry für das Outfit, aber 1. reite ich gerne in Jeans und 2. war, glaub ich, gar nicht geplant, daß ich an dem Tag reite, oder? Zumindest nicht, daß ich dabei fotografiert werde :denk: , sonst hätt ich sicher was vernünftiges angezogen :daumen: .

    So sieht der Rücken im Stand mit Sattel und Reiter drauf aus:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48716/

    Das passiert erstmal, wenn man die Zügel aufnimmt (und das kann er noch besser :rolleyes: )

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48713/

    Dehnungshaltung am Anfang, mal zwischendurch und zum Schluß für jeweils einige Minuten im Wechsel zwischen halb und ganz tief. Da sieht dann der Rücken ziemlich unauffällig aus, finde ich :denk:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48714/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48715/

    Fast ideale Arbeitshaltung, wenn die Nase noch ein bißchen weiter vorne wär , aber für dieses Pferd in diesem Moment nicht so dramatisch, oder? :tuete:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48717/

    Ich finde diesen Sattel für das Pferd sowas von unpassend, viel zu lang und gerade (!) für diesen Rücken, die Keilkissen quetschen sich in den Rücken und dann soll dieses Pferd mit seinem Rücken aktiv arbeiten? 8|
    Das geht gar nicht.

  • gitana gitana sagt:

    Genau deswegen wurde er ja auch schon längst ersetzt! :eye:

    Ist hier übrigens auch alles erwähnt, muß man halt nur lesen. :bite:

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