Schützen diese Gamaschen wirklich?

By testadmin | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Hey leute 😀

Ich war eben mit meiner Freundin im Laden und habe ein paar Gamaschen für meine kleine Ponystute gekauft.. :bravo:
Jetzt haben sie anprobiert und sie passen… Nur eine Frage.Schützen diese Gamaschen wirklich? Eigentlich sind es doch nur Sehnenschoner beim Aufkommen nach dem Sprung oder? Wenn das Pony eine Stange reißt,bringen sie doch nichts… :eye:
Also das sind die normalen Standart-Gamaschendie sich vorne schließen und hinten anliegen….
Vorne ist ja eigentlich gar kein Schutz….
Was sagt ihr?
Lg :attack:

  • Avatar lindaglinda sagt:

    vor mehr als ein paar oberflächlichen kratzern schützt keine gamasche oder bandage. wenn überhaupt find ich eskadron protection boots (wahlweise auch die völlig überteuerten veredus boots gleicher machart) noch am besten.

    im grunde hilft der ganze kram nur zwei leuten: dem hersteller und dem verkäufer. (hab ich wen vergessen?) 😀

  • Avatar Isomer sagt:

    Dem Gewissen

  • Avatar H4nn4h sagt:

    Dem Gewissen 😀
    Der war gut…
    Naja,also ich mein ja auch nur,weil die Ponys ( vor allem weil wir jetzt mit den Sprüngen immer höher werden) auch öfters mal einen Sprung reißen oder dagegen klocken ( war das jetzt der richtige Ausdruck? 😀 )
    Also schützen Gamaschen Grundsätzlich nur die Sehnen?

  • Avatar ines sagt:

    ich reit nur den günni und hein blöd mit gamaschen. günni streicht vorne 8| links. Theoretisch würde eine gamasche reichen, sieht nur irgendwie blöd aus.

    und hein blöd pettet sich immer mal wieder von hinten ins bein. (NICHT in die ballen, die fläche wäre zu klein um sie zu treffen)
    alle anderen laufen so und haben heile beine

  • Avatar kuwi sagt:

    Im normalen Schreiten ( Schritt !!!) kommt auf jede Sehne einer Gliedmasse die 4-fache Masse des Gesamtgewichtes.
    Dass sind bei einem 500 kg schweren Pferd ( ca 150 cm groß ) grob gerechnete 2,5 TONNEN.
    Diese wirken bei JEDEM Schritt auf das Bein bzw den Huf.
    Bei einem 300 kg schweren Pony ( ca 130 groß ) sind es immer noch 1,2 Tonnen.

    Wenn das Pferd trabt, kommt dazu (Beschleunigung x Masse x Tempo x Kraft) und beim Galoppieren ist es nochmal deutlich mehr!

    Wenn das Pferd jetzt auch noch springen muß – und da ist es völlig egal, ob es 25 cm oder 1m ist – kommt zu den oben genannten Faktoren auch noch dazu, daß ein Pferd immer auf nur EINEM Vorderbein sein gesamtes Gewicht incl der Faktoren (Beschleunigung x Masse x Tempo x Kraft x Höhe) abfedern muß!

    Und da nutzt eine Bandage als „Stütze“ wohl wirklich nur dem Gewissen und der Optik :seufz:
    Allerdings nutzen Gamaschen und Bandagen gegen oberflächliche Einwirkungen wie Schläge oder scharfkantige Gegenstände.

    Wenn Pferde allerdings gelernt haben auf ihre Beine selber acht zu geben, laufen die auch ein Leben lang ohne solche Verhüterlis unbeschadet durchs Leben 😉 :ja:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Da hat de Küwi Recht. Gamaschen schützen die Öberfläche der Pferdebeine. Das sind keine Stützstrümpfe.

    Aber ich frage mich gerade, warum kaufst du Gamaschen und fragst hinterher ob die was bringen???

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    im grunde hilft der ganze kram nur zwei leuten: dem hersteller und dem verkäufer.

    linda, endlich !! :thumbsup: Was für ein brimborium um die Großvieheinheit Pferd gemacht wird- weils die Besitzer beruhigt und dem Händler nutzt……..

  • Avatar H4nn4h sagt:

    Danke für die vielen Antworten 😉

    Ich habe die Gamaschen gekauft,weil wir eben momentan uns mit der Höhe der Hindernisse steigern und
    die Sehenen halt geschützt werden müssen..Auch weil viele Anfragen kamen,warum ich denn mein Pony ohne Gamaschen springe..
    Naja,also dann wollte ich halt nur mal fragen ob die eigentlich auch schützen,wenn das Pferd reisst..Eure Antwort war ja nein..

    Danke nochmal 😉

  • Avatar headless sagt:

    Mit den Gamaschen wirst du die Sehnen nicht schützen können. Von daher kann ich mich den anderen nur anschließen. Gamaschen und Bandagen stützen rein gar nichts, sie schützen allerhöchstens vor kleineren Verletzungen, die durch Streifen der Beine oder irgendwelche Gegenstände im Gelände entstehen können. Ansonsten dienen sie wirklich noch zur Beruhigung des Gewissens, achja und natürlich der Optik.

    Meine Ponys tragen zB beim fahren Bandagen oder Gamaschen. Hauptsächlich weil ich es einfach schön finde. Die zwei können nämlich ansonsten ziemlich gut auf sich und ihre Beine aufpassen, sind äußerst trittsicher im Gelände usw, also sie benötigen die Gamaschen oder Bandagen wohl eigentlich nicht, aber irgendwie fühlt man sich als Reiter/Fahrer damit doch irgendwie besser.

  • Avatar Harrietta sagt:

    Über die stützende Wirkung von Bandagen und Gamaschen kann man sich streiten oder auch nicht, auch darüber, wie sinnvoll so eine Stütze überhaupt ist.
    Zu deiner Frage, ob dir die Dinger was nützen, wenn dein Pferd den Sprung reißt… wohl eher nicht, da du deiner Beschreibung nach ja die üblichen Springgamaschen gekauft hast. Die Dinger sind – bis auf den Verschluss, und den kannst du vergessen – vorne offen und nützen damit hinsichtlich des Anschlagens an eine Stange nix. Deshalb sind sie nämlich offen: damit das Pferd es auch merkt, dass da eine Stange war, und beim nächsten Mal besser aufpasst.

  • Avatar Falun sagt:

    Deshalb sind sie nämlich offen: damit das Pferd es auch merkt, dass da eine Stange war, und beim nächsten Mal besser aufpasst.

    Genau so ist das. Wenn Du dein pony vorn rundum einpackst, wird es garantiert weniger vorsichtig. Die Sehnen „stützen“ halte ich im Übrigen für ein Gerücht. Aber gegen sich selbst treten oder streifen, was nicht nur beim Springen passiert, dagegen helfen die Springgamaschen. Wenn Gamaschen, dann ist das meine bevorzugte Variante, auch beim Dressurreiten.

  • Avatar maurits sagt:

    ich habe letztens irgendwo gelesen, dass es einen Zeitungsartikel zu dem Thema gab, Bandagen/Gamaschen und das Auftreten von Sehnenschäden. Man stellte dort die Theorie auf, dass die Wärme die unter diesen dicken Verpackungen auf den Pferdebeinen herrscht, für die Gesunderhaltung von Sehnenfasern eher hinderlich sein könnte, sprich, dass die Sehnen unter dauerhafter Überwärmung eher kaputt gehen als geschont zu werden. Von daher bin ich da jetzt echt ambivalent, was das Thema angeht, vorstellen könnte ich mir das. hier, habs gefunden: http://www.bayernspferde.de/schaedliche-bandagen lg mau

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Ich habe vor einiger Zeit einfach mal die TA gefragt. Mich hat auch die Stützfunktion interessiert.

    Weder Bandagen noch Gamaschen können beim Pferd eine stützende Wirkung haben. Eine Berechnung zur Gewichtsverteilung auf die Beine gab es weiter oben schon.

    Bandagen können nur dann vor leichten Schlag- oder Streifverletzungen schützen, wenn zusätzlich Bandagierkissen verwendet werden.

    Ich habe mir daraufhin diese Unterlagen besorgt und war positiv überrascht. Waren doch vorher die Beine nach dem Reiten nur mit Bandagen immer feucht, die Bandagen demnach auch, so ist es mit den Kissen fast weg. Die Beine schwitzen nicht so doll. Zunmindest ist das Fell trocken. Die Kissen werden in der Waschmaschine gewaschen. Ich bandagiere seitdem nur noch mit Unterlagen.

    Leider kann ich keines der Pferde ständig „unten ohne“ laufen lassen, da Beide beschlagen sind und zeitweise etwas baselig. Bei Seitengängen habe ich auch gerne die Gewissheit, daß keine Streifverletzungen auftreten. Zum Springen benutzen wir die einfachen Hartschalen-Gamaschen oder fälschlicherweise auch Sehenschoner genannt.

    Wenn nach einem anstrengenden Training die Beine doch sehr warm geworden sind, dann werden sie vorsichtig mit Wasser gekühlt. So ist es mir von meiner TA empfohlen worden. Beide TA´s (Mann und Frau) reiten ihre Pferde auch so.

    Bei dem Pferd muss ich sogar noch zusätzlich Glocken nehmen da er einen sehr breiten Huf hat, und sich sonst immer den Kronenrand aufhauen würde.

    Ich fühle mich gut dabei, ich schütze somit die Beine der Pferde. :ja:

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Komisch, mein TA hat mir Bandagen zur Stützung der Sehnen empfohlen, allerdings auch mit Unterlagen. Ich denke auch, dass sie wirklich etwas helfen. Schließlich gibt es auch haufenweise menschliche Sportler, die Bandagen benutzen, um gewisse Bänder etc. zu stützen. Warum sollte das bei Pferden nicht genauso funktionieren?

    Gamaschen helfen wie bereits erklärt nur gegen oberflächliche Berührungen, die sich das Pferd meist selbst zufügt. Ich springe auch nur mit Gamaschen, nicht wegen der Stangen, sondern damit nicht so schnell etwas passiert, wenn mein Tierchen sich selbst in die Hacken springt.

    Anders ist es mit professionellen Geländegamaschen, die rund um das Bein gehen und vorne eine Platte drin haben (ich meine aus Carbon). Da passiert nicht einmal was, wenn das Pony mit voller Wucht gegen einen Baumstamm donnert (nicht dass ich es darauf angelegt hätte, das auszuprobieren).

  • Avatar Twin-Mama sagt:

    Schließlich gibt es auch haufenweise menschliche Sportler, die Bandagen benutzen, um gewisse Bänder etc. zu stützen. Warum sollte das bei Pferden nicht genauso funktionieren?

    Weil ein Mensch wohl kaum 600 kg wiegt. :no:

    Die gewichtsmäßige Belastung des jeweiligen Beines ist beim Pferd um ein vielfaches höher als beim Menschen. Ob der Mensch, von der reinen Anatomie her, in dem Bereich anders aufgebaut ist als ein Pferd, weiß ich nicht genau – könnte aber so sein.

    Ich bin bis zu dem Gespräch mit meiner TA auch davon ausgegangen, daß Bandagen eine stützende Wirkung haben. Ihre Argumente konnte ich aber durchaus nachvollziehen.

  • Avatar Sheesha sagt:

    Im Allgemeinen geht es bei Bandagen und Gamaschen um Schutz vor Streif-/Trittverletzungen. Die Stützerei kann allenfalls homöopathisch sein angesichts der wirkenden Kräfte.
    Die „Sehnenschoner“ bspw schonen insofern, als bei einem der mal richtig blöd reinspringt (uU beim landen oder beim Gas geben) nicht gleich mit dem Beschlag in den Sehnen hängt sondern auf die Gamasche trifft. Und diese offenen Sehnen-/Schleimbeutelverletzungen sehen echt nicht super aus.

    Im Normalgebrauch kommen Pferde idR ohne klar. Aber ich persönlich finde es schon zeitweise sinnvoll die Beine etwas abzuschirmen. Siehe Buschreiten, Fahrsport, Polo……und bei Pferden die streifen oder sonstwie manchmal weniger geschickt unterwegs sind finde ich es nicht ehrenrührig die Beine einzupacken. Alternativ kann man natürlich auch Hautverletzungen bis Überbeine pflegen und therapieren, das kann sich dann ja jeder raussuchen.

    Ich hab einiges an Bandagen da für den Alten. Der wird immer mal zum wärmen bischen eingepackt im Winter(große Bandagierkissen, tief und hoch bandagiert über Nacht wenn die Knochen sich melden). Als er das letzte Mal schlecht lief (Winter 08/09) hat das wirklich schnell Besserung gebracht, seither habe ich immer 4 Bandagen und Unterlagen am Stall. Ansonsten hat der nichts zum Beine einpacken und wurde bis zur Rente eigentlich nie eingepackt wenn er nicht grad ne Verletzung oder Behandlung irgendwo an einem Bein hatte. Der war immer ganz geschickt. Sein Überbein hatte er schon vor über 20 Jahren beim Kauf*g*. Ist viel gelaufen, auch gesprungen und war viel in unwegsamem Gelände unterwegs.

    Und ich habe einen Satz Gamaschen. Einfache, günstige Neoprenteile wie man sie unter „Hippopren“ finden kann. Gedacht gegen Verletzungen durch streifen, gegentreten bei wilden Hüpfereien u.ä..
    Falls ich mehr Schutzbedürfnis verspüre bei Manövern die uU unkontrolliert werden könnten, habe ich jedenfalls die Möglichkeit die meinem jungen Pferd dranzuschnallen. Vermutlich mache ich es letztlich selten, aber sollte sich bei der abzeichnen dass sie sich auf die Schlappen tritt ist mir das doch lieber.

  • Avatar Willow sagt:

    die menschlichen sportler haben die bandagen doch nicht, um die sehnen an sich zu schützen, sondern hauptsächlich, um ihre gelenke samt bänder zu stabilisieren..

  • Avatar Pandora sagt:

    Willow hat recht…
    Sportler bandagieren Gelenke
    Wenn ich mir eine Bandage einfach um den Unterarm wickel (da laufen ja auch Sehnen), dann hat dass null Wirkung oder Stützeffekt für die Sehne….

  • GilianCo GilianCo sagt:

    Also schützen Gamaschen Grundsätzlich nur die Sehnen?

    Nein, wie schon richtig bemerkt, schützen sie vor äußeren Verletzungen. Ich habe leider den Zeitschriftentitel nicht mehr im Kopf, ich habe bei meiner TÄ mal eine Studie gelesen zu der Stützwirkung. Bei den „guten“ Westerngamaschen (oder Eskdadron etc) haben sie am Ende eine Stützwirkung von 2% nachweisen können. Wenn man sich aber (siehe Rechenbeispiele oben) verdeutlicht, wie viel Kraft da wirkt… kann man getrost sagen „keine Stützwirkung“.

    Trotzdem gestehe ich, nach den Fesselträgerschäden meines Pferdes kam er die ersten Tage auch lieber mit solchen Gamaschen raus als ohne… für das eigene Gewissen….

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Ähm… haben Pferde da unten am Bein nicht auch ein Gelenk, das man stützen könnte? Ich bin kein Fachmann, aber ich würde einfach mal davon ausgehen, dass eine Verletzung da letztlich auch Sehnen und Bänder beeinträchtigen würde.

  • Avatar Willow sagt:

    man bandagiert bei pferden aber nicht das gelenk, sonst würden die nämlich arg staksen oder gar nicht mehr laufen 😀

  • Avatar Sheesha sagt:

    Mosquetero,

    Man bandagiert schon teilweise ums Fesselgelenk herum, hat aber in Punkto stützen und Sehnen entlasten keine bemerkenswerte Wirkung. Eben Schlag/Verletzungsschutz.
    Ich bandagiere bspw eigentlich immer übers Fesselgelenk runter wenn ich Beine einpacke, allerdings nicht wegen stützen/Sehnen o.ä.

    Bei Gelenken die stärker gebeugt werden wie Karpus/Tarsus gehts dann schon nicht mehr. Da hält keine einfache Bandage in der Bewegung(und da packt man nur bei entsprechender Verletzung/Erkrankung ein mit einem entsprechend aufgebauten und gepolsterten Verband).

  • GilianCo GilianCo sagt:

    Genau. Es gibt wohl tatsächlich auch Gamaschen, die da im Fesselgelenk tatsächlich stützen, aber die schränken dann die Beweglichkeit des Gelenkes ein. (und über die wird von den Herstellern ausdrücklich geschrieben, daß sie zum Stützen des Fesselgelenks beim Schrittführen in der Rehabilitationsphase gedacht sind…)

    Das Problem ist beim Pferd zudem, daß die Sehnen nicht gestützt werden können, wie schon sehr richtig geschrieben. Dadurch, daß das Pferd aber ein Zehenspitzengänger ist, ist das was das Fesselgelenk in Position hält, der sogenannte Fesseltrageapparat. Das wäre der Fesselträger (Sehnenstruktur) mit den verschiedenen Unterstützungsästen, die er beispielsweise an die Strecksehne abgibt. Sprich, wenn man da versuchen wollen würde zu stützen, dann wäre man wieder bei dem „Sehnenproblem“, und die Colateralbänder am Fesselgelenk sind im Vergleich zum Fesselträger natürlich eher „schwach“. Allerdings ist durch den Bewegungsablauf des Pferdes die Gefahr, daß beispielsweise beim Springen der Fesseltrageapparat „einen mitbekommt“ deutlich größer, als die Collateralbänder. Die Last, die diese Konstruktion trägt, ist einfach größer, und die kann keine Gamasche so umfassend stützen.

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Also ich bandagiere auch um das Fesselgelenk herum, sodass ich mir eine stützende Wirkung vorstellen könnte. Ob das tatsächlich so ist und wenn ja im welchem Maße, weiß ich nicht. Ich frage mich nur, woher die allgemeine Annahme kommt, dass Bandagen stützen, wenn es gar nicht so ist! ?( Dann würde ja diversen TAs während ihrer Ausbildung absoluter Schrott erzählt.

  • GilianCo GilianCo sagt:

    Das wird den TÄ auch während der Ausbildung nicht erzählt… kann ich bestätigen *g*

  • Avatar Pandora sagt:

    Also ich hab noch keinen Tierarzt getroffen, der behauptet normales Bandagieren würde irgendwas stützen….. :nix:

  • Avatar headless sagt:

    Also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass so ein bisschen Fleece das Bein/Gelenk whatever von einem 600kg Pferd stützen kann. Das find ich einfach unlogisch..
    Und selbst WENN es eine MINIMALSTE Stützfunktion hat, kann man da auch eigentlich drauf sch*****. Das bisschen merkt das Pferd doch dann gar nicht.

  • Avatar Flora1 sagt:

    Also ich mach die Gamaschen vorne rum,weil ich mein Pferd einfach vor Schlagverletzungen schützen möchte…nicht mehr und nicht weniger…ansonsten ist er ungeschützt auf der Weide… 😀
    Stützfunktion hab ich damit eh nie erreichen wollen…und auch nicht können… 😉
    Das mit der Wärme unter den Gamaschen gibt mir aber zu denken :S

  • GilianCo GilianCo sagt:

    Ich denke, das hängt auch ein wenig vom Material etc. ab. Und wie lange die Teile draufbleiben. Mal eine Stunde ist denke ich ok, gerade wenn es nicht so kühl ist, kann man die Beine hinterher noch moderat kühlen. Stundenlang würde ich allerdings keine Gamaschen drauflassen…

  • Avatar Red Setter sagt:

    ich kann das von den Military-Reitern, dass sehr viel wert auf optimal belüftete Gamaschen gelegt werden, wegen des Überhitzens der Beine.

    Gamaschen, die spieziell für Geländespringen konzipiert sind, sind deswegen meistens aus luftdurchlässigen Materialien, bzw. haben luftdruchlässge Bereiche.

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Mein TA hat mir jedenfalls bei meinem sehnengeschädigten Pferd empfohlen, beim Reiten zu bandagieren. Die minimalste Stützfunktion brachte da schon einen großen Vorteil. Im Stall und auf der Weide steht er ohne alles.

    Geländegamaschen kann ich nur empfehlen. Die schützen nämlich wirklich, halten gut und sind auch wasserfest.

  • Avatar headless sagt:

    Mosquetero, wir können hier jetzt noch stundenlang drüber diskutieren, es hat sowieso jeder seine eigene Meinung ;). Und wenn der eigene TA einem das so gesagt hat, glaubt man ihm im Regelfall ja eigentlich auch, deshalb kann ich deine Haltung nachvollziehen, auch wenn ich meine Meinung nicht geändert habe.

    Würde mich nur mal interessieren wie dein TA das begründet…

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Headless, ich denke, da hast du Recht. Jeder hat da seine eigene Meinung und Erfahrung. Die Begründung war, dass mein Pferd aufgrund seines Sehnenrisses soviel Schutz wie möglich für seine Sehnen bekommen sollte. Und da hat er mir gesagt, dass Bandagen besser helfen als Gamaschen. Ich habe einfach darauf gehört, zumal ich ohnehin ein umfangreiches Bandagensortiment habe und nicht sehe, wie es schaden sollte.

  • Avatar Sambuli sagt:

    Mein TA hat mir jedenfalls bei meinem sehnengeschädigten Pferd empfohlen, beim Reiten zu bandagieren. Die minimalste Stützfunktion brachte da schon einen großen Vorteil. Im Stall und auf der Weide steht er ohne alles. Geländegamaschen kann ich nur empfehlen. Die schützen nämlich wirklich, halten gut und sind auch wasserfest.

    Ich reite Military-Prüfungen und kenne die gängigen Geländegamaschen. Für den täglichen Gebrauch würde ich sie trotzdem nicht empfehlen. Sie sind für Höchstbeanspruchungen gemacht und dementsprechend fest und relativ hart. Im Alltag knallt man ja weniger gegen feste Hindernisse. 😉 Wenn täglicher Beinschutz wirklich nötig ist, würde ich zu den sehr leichten N.E.W.-Gamaschen tendieren oder (teure) Leder-Lammfell-Gamaschen. Alles andere finde ich zu warm und hart, sprich kontraproduktiv. Hier z.B. die „Airoflow“ Brushing-Boots: http://www.newequinewear.co.uk/products/brand/new_equine_wear/boots Oder dann so etwas, was aber eher teuer und nicht so pflegeleicht ist: Nach dem Gelände reisse auch ziemlich schnell die Gamaschen weg, damit wieder Luft an die Beine kommt. Aber das ist vielleicht auch ein Spleen von mir. 🙂 Lg Melanie

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