ich habe mal Beiträgen nach Schlauchproblemen oder Schlauchhygiene gesucht und bin auch fündig geworden allerdings ist der letzte Beitrag bereits über 1400 Tage alt – also hier mal neu.
Mein Pferd hat seit ein paar Tagen eine etwas vergrößerte Schlauchtasche. Sie ist weder warm noch scheint sie schmerzempfindlich zu sein denn er läßt sich ohne Probleme anfassen. In den alten Beiträgen habe ich nun völlig verblüfft gelesen, dass eine intervallartige Schlauchhygiene für einige völlig normal zu sein scheint.
Seit mein Pferd in meinem Besitz ist (im März zwei Jahre) hat er durch mich nie eine Schlauchreinigung erfahren. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die vorherigen Besitzer sich um eine Schlauchhygiene keine Gedanken gemacht haben (Reitschulbetrieb nicht der besten Art).
Durch rum suchen in diversen Pferdforen habe ich erfahren, dass eine vergrößerte Schlauchtasche schon mal aus verschiedenen Gründen vorkommen kann. Ich will nun auch nicht gleich die Pferde scheu machen und versuche nun zu ergründen ob es sich hierbei vielleicht auch um angesammelten „Dreck“ in der Tasche handeln kann. Dazu muss ich wohl die lauwarmes Wasser Variante zur Reinigung anwenden. Leider friert es hier gerade wieder – und das nicht zu knapp.
Also werde ich erstmal die Möglichkeiten der Entwässerung mit Wachholdertee probieren um die vermeintliche Wasseransammlung zu bekämpfen.
Ach by the way – wenn mein Pferd vom Ausritt wiederkommt dann ist seine Schlauchtasche wieder abgeschwollen – deshalb gehe ich von einer Wasseransammlung aus. Ich werd mal versuchen ein Foto zu machen und wäre dankbar wenn ihr mir ein wenig hilfreich in die Seite treten könntet.

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  • Reikja sagt:

    Hallo,

    mein Wallach hatte kurz vor Weihnachten gerade eine vergrößerte, geschwollene Schlauchtasche. Er produziert von sich aus schon viel Fett in der Gegend und war über Herbst und Winter völlig versifft. Wenn er gelegen hat, waren an den Hinterbeinen auch schon schwarze Klumpen festgeklebt.

    Wegen der geschwollenen Schlauchtasche hatte ich den Tierarzt da, die aber nichts abschwellendes spritzen wollte, sondern mein Pony sediert hat, er lässt sonst „nichts hängen“ und dann mit einem Topfschwamm, viel Seife und Heißwasser mein armes Pony geschrubbt hat. War mir etwas unangenehm, weil ich meine Ponys eigentlich im Sommer immer selber wasche, aber die neue Tierärztin war extrem engagiert und gleich bei der Sache. Die Schwellung ging aber erst 3 Wochen nach dieser „Waschung“ ganz weg.
    Man kann das zähe Fett aber auch mit Gegenfett bekämpfen, dann lässt es sich mit Baby-Feuchttüchern oder Öltüchern ohne Seife und Wasser wegwischen.

    Normalerweise reicht es bei meinen Wallachen, die Genitalien ein oder zweimal im Sommer zu waschen.

    Den Rest des Jahres greife ich einfach so zu, wenn sie mal den Schlauch ausfahren, und puhle die ganze lose Haut ab. Meine Viecher haben da irgendwie immer riesige pergamentartige Hautfetzen hängen und vorne an der Austrittsöffnung der Harnröhre sind drei tiefe Gruben in denen sich Urinsteine oder Smegmasteine bilden, die puhle ich auch raus, wenn ich den Schlauch mal greifen kann.

    Als ich meinen einen Wallach neu hatte und er seinen total verschnuddelten Schlauch mal hängen ließ und ich den schnell und vorsichtig entblättert hatte, entdeckte ich bei ihm Muskatnuss große Steine vorne in diesen Gruben an der Harnröhre. Mir wurde das Pferd mit einem Pinkelproblem verkauft, er musste andauern pieseln und das störte natürlich beim Reiten. Nachdem ich diese „Muskatnüsse“ entfernt hatte, bildete ich mir ein, dass er weniger klemmig lief und weniger pieseln musste.

    Es ist alles natürlich total eklig. Weil meine Viecher nicht auf Befehl ausfahren, muss ich spontan zugreifen. sobald einer mal ein Stück hängen lässt, dann stinken die Hände natürlich wie wild, ich habe ja nicht immer einen Satz Gummihandschuhe in der Jacke. Den Mief bekomme ich nur mit Handwaschpaste für verölte Hände weg (ist mein Gefühl).

    Meine Wiesennachbarn, ein Schafhalter und ein Waldbesitzer,sowie zufällige Spaziergänger gucken natürlich auch entsetzt und belustigt, wenn ich am Schlauch eines Pferde hänge und „hohohoooo, sei liiiieb“ flöte und neben dem wegstrebenden Pferd her stiefel und dabei nicht loslasse 😉

    Das kann ich allerdings nur bei den großen Wallachen machen. Mein Shettymann schlägt gezielt aus, wenn man ihn dort nur berührt. Er war lange Hengst und hatte zu den Zeiten keinen Dreck, der fiel wohl bei seinen Aktivitäten ab… jetzt muss ich ihn vielleicht mal per Beinlonge sichern lassen oder sediert am guten Stück putzen.

  • Kastenteufel sagt:

    Herrlich Deinen Beitrag zu lesen. Ich sehe immer wieder vor meinem geistigen Auge wie Du an dem Schlauch von Deinem Pferd hängst – Riesenbrüller.
    Ne – nu mal ernst – ich hab es heute nicht mehr ausgehalten und den TA gerufen denn die Schlauchtasche hatte sich für meinen Geschmack noch mal vergrößert und mein Pferd kam heute auch nicht freudestrahlend auf mich zu. Als er dann auch noch das angebotene Rauhfutter verweigerte war ich in alarmbereitschaft. Also kurzer Hand TAin angerufen und ich hatte Glück sie war in der Nähe und bereits nach einer halben Stunde da.
    Tja lange Rede kurzer Sinne – das Rauhfutter ist schuld. In unserem Stall wird z. Teil Heulage – ich finde manchmal sogar Silage verfüttert. Ich versuche schon immer aufzupassen damit der nicht so viel von dem sauren nassen Zeug bekommt aber ich bin halt auch nicht 24 Std. am Tag da. Alle seine Beschwerden sowie die dicke Schlauchtasche und das Kotwasser (Stallbesi wollte mir einreden es liegt am eisigen Wasser) liegen an der schlechten Qualität des Rauhfutters.
    Also ging der Kelch mit der Intensivreinigung der ehemaligen Familienplanung meines Pferdes an mir vorbei. So nun muss unser Stallbesi Heu zu kaufen. Hab ihn gleich auf den Pott gesetzt damit ich ab morgen nicht nur mit Heucobs versorgen muss.

  • Helios Helios sagt:

    Futterumstellung ist ja gut und schön, ändert aber nix daran, daß die Schlauchtasche dennoch ab und an sauber gemacht werden muß. Ich mach das ca. alle 8 Wochen, auch im Winter, dann aber mit Babyöl. Und er lässt sich definitv nicht an das ausgeschachtete Ding fassen, ich muß da reinlangen :rolleyes: Großpack Handschuhe liegen am Stall, das Zeug und vor allem den Geruch bekommst Du sonst ewig nicht von den Fingern.

  • Mumpitz sagt:

    Ludwig wird nun 19 Jahre alt, und ich habe dem noch nie sein Ding geputzt… :tuete: Den anderen auch nicht :tuete:

  • anchy anchy sagt:

    @Reikja

    Dank Deines schönen plastischen Beitrages blieb mir gerade der Apfel im Hals stecken. 8o
    In der Natur putzt doch auch niemand den Schniedel, ehrlich, ich weiß nicht, ob das übertrieben ist 8) .

    Anchy

  • Helios Helios sagt:

    Lou, Du solltest dann mal Deine Nase prüfen lassen :outlaugh: Ist da zuviel Dreck drin/dran, mieft das unheimlich, wenn ich nur neben ihm steh *schauder* Dann ist es höchste Zeit, die Pampe rauszupulen
    Anchy, ich kann mich noch an den anderen Thread erinnern, da schrieb Quizas, für das Pferd einer Einstellerin mußte die TA geholt werden, da sich die Schlauchtasche dermaßen entzündet hatte, weil nicht gesäubert wurde

  • nisenase sagt:

    ich schnapp mir den Dödel wenn er rauskommt und rubbel ihn ab, wenn man das schon regelmäßig tut, hat man meist auch weniger in den Kuhlen drin. Aber ich mach dann ne große Spritze mit lauwarmen Wasser plus Babyöl, spritze das rein , warte etwas, hole die Pampe raus und wiederhole den Vorgang, bis ich denke, es ist gut so. Es ist aber wirklich unterschiedlich. Bei meinen letzten dreien, hatte der cremello mit abstand den meisten schmodder in den kürzesten Abständen zu vermelden, während Pazo fast gar keinen Bedarf hat.

  • Blumchen Blumchen sagt:

    …In der Natur putzt doch auch niemand den Schniedel, ehrlich, ich weiß nicht, ob das übertrieben ist 8) .

    Anchy

    In der Natur gibt es auch keine Wallache.

  • anchy anchy sagt:

    😀 😀 😀

    Meiner bleibt Hengst 😀

  • Helios Helios sagt:

    Feigling :eye: 😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    , das Zeug und vor allem den Geruch bekommst Du sonst ewig nicht von den Fingern.

    Doch, sehr gut mit Handwaschpaste.

    ich schnapp mir den Dödel wenn er rauskommt und rubbel ihn ab, wenn man das schon regelmäßig tut, hat man meist auch weniger in den Kuhlen drin.

    Das mache ich auch. Trotzdem ist die Schlauchtasche für meinen Geschmack zu oft „versüfft“. 🙁

    Meiner hatte ja mal eine heftige Unterhautentzündung in der Schlauchtasche. War nicht lustig inkl. Klinikaufenthalt. Aber wenn jetzt alles wieder gut ist, dann ist ja gut.

    Ab und an tritt trotzdem noch eine Schwellung auf, die auch je nach Bewegung mehr oder weniger ist. Nach Akupunktur ging das besser.

  • Su sagt:

    Das ist bei uns gar kein Problem. Ich brauch Ule nur am Bauch kraulen, dann schachtet er aus :rolleyes:

    Er hat auch nix dagegen, wenn ich ausgiebig innen und außen putze. Im Gegenteil, scheint angenehm zu sein, wenn ich seine Reaktion darauf interpretiere :red: Damit sich der Dreck sanft lösen lässt und nicht gerubbelt werden muss, nehme ich kosmetisches Biomandelöl. (nur das Beste fürs Pferdchen 😀 )

  • Enco Enco sagt:

    Ludwig wird nun 19 Jahre alt, und ich habe dem noch nie sein Ding geputzt… :tuete: Den anderen auch nicht :tuete:

    :thumbsup: So, nun bin ich dann doch wieder ganz beruhigt! :thumbsup:
    Ich hab bis jetzt noch nie, weder bei meinem vorigen Wallach noch bei meinem Enco, deren Schniedel gewaschen! Wenn der mal raushängt, dann zupf ich auch die losen Teile ab. Ansonsten mach ich da gar nichts! Und stinken tut der auch nicht! Gut,…… wenn man jetzt seine Nase direkt reinsteckt, dann vielleicht! Man richt aber so nichts!

  • Tibatong sagt:

    Ludwig wird nun 19 Jahre alt, und ich habe dem noch nie sein Ding geputzt… Den anderen auch nicht

    Dito.
    Außer manchmal abspritzen im Sommer, wo man natürlich auch mal die Schlauchtasche trifft, allerdings weitgehend „äußerlich“, passiert hier auch nichts. Habe aber auch noch nie verklebte Beine oder unangenehme Gerüche bei meinen Pferden festgestellt.

  • missredcat missredcat sagt:

    Ich gehe in unregelmässigen Abständen mit einem in warmes Wasser und Kernseife eingetauchten Handschuh in Kaspers Schlauchtasche.
    Da ist schwarzer Schmodder ohne Ende, ich rubbel da richtig mit dem Handschuh drin rum, er lässt sich alles brav gefallen. Stinkt wie Hölle.
    Ich mach das ohne Handschue und wasch mir danach einfach die Hände :tuete:

  • kuwi sagt:

    Ich kann mich Reikja´s Beitrag voll und ganz anschließen:
    vor allem diese großen Olivengroßen Schmutzbatzen vorne in der Schlauchspitze neben der Harnröhre sind bei unserem Wallach ca alle 2-3 Monate so groß, daß sie ihn deutlich Schmerzen.

    Und Pony zeigt es dann auch deutlich an:
    Wenn err nach der Arbeit wutzeln darf, versucht er im Liegen mit der Nase an die Schlauchtasche zu kommen, steht dann auf, nimmt seine Nase immer wieder nach hinten und läßt sein Ding leicht raushängen.
    Müßte er nur Pinkeln, zieht er das Teil schleunigst wieder ein, wenn ich nur hinlange.
    Sind aber diese Schmutzknoten drinnen, bleibt er ruhig stehen, schließt die Augen und seufzt abgrundtief, wenn man die endlich rausgenibbelt hat :ja:

    @Kastenteufel:
    Geschwollene Schlauchtaschen können aber nicht nur aufgrund von Entzündungen und Schmutz so angeschwollen sein, sondern auch bei Kreislaufproblemen! Darum immer auch diesen vom TA abchecken lassen 😉

  • Valioso sagt:

    Ich unterziehe nur meine beiden „Zuchtjungs“ einer genaueren Reinigung vor der Decksaison. Aber durch vermehrte „Aktivitäten“ der Jungs in dieser Region ist es nicht so arg versifft. Ich fänd es nur mega ekelig wenn die erste Stute das „abbekommen“ würde :kotz:
    Bei den anderen Jungs nutze ich die Gunst der Stunde wenn mal einer „hängen läßt“ 😀

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Ich hatte das Problem mit meinem Wallach ebenfalls vor ein paar Monaten.
    Die Schlauchtasche war stark geschwollen und war, mein Pferd wollte sich auch nur sehr ungern dort berühren lassen.
    Der TA tippte auf eine Entzündung durch eine kleine Hautverletzung und behandelte darauf.
    Die Schwellung wurde zwar etwas geringer, aber ganz verschwand sie eigentlich nicht.
    Die Berührungsempfindlichkeit ließ nach und ich habe dann versucht, die Schlauchtasche und Hautfalten von dem Schmodder immer wieder mal zu entfernen, was meinem Pferd sichtlich unangenehm war- aber da mußte er durch.

    Lange Rede kurzer Sinn: Es schein eine oedemischer Schwellung zu sein, ausgelöst durch Wärme, Futter und zu geringer Bewegung/ Alter des Pferdes.
    Jetzt im Winter bei anderem Raufutter und niedrigen Temperaturen ist alles völlig unauffällig.
    Ich bin gespannt, wie es sich im Frühjahr bei höheren Temperaturen und Gras verhält.

    Ach ja, mein TA riet mir, die Hautfetzen am Schlauch nur sehr vorsichtig mit etwas Babyöl abzuziehen, weil man sonst sehr leicht die dünne Haut verletzen kann.

  • Mumpitz sagt:

    Ludwig wird nun 19 Jahre alt, und ich habe dem noch nie sein Ding geputzt… :tuete: Den anderen auch nicht :tuete:

    :thumbsup: So, nun bin ich dann doch wieder ganz beruhigt! :thumbsup:
    Ich hab bis jetzt noch nie, weder bei meinem vorigen Wallach noch bei meinem Enco, deren Schniedel gewaschen! Wenn der mal raushängt, dann zupf ich auch die losen Teile ab. Ansonsten mach ich da gar nichts! Und stinken tut der auch nicht! Gut,…… wenn man jetzt seine Nase direkt reinsteckt, dann vielleicht! Man richt aber so nichts!

    Ludwig wird nun 19 Jahre alt, und ich habe dem noch nie sein Ding geputzt… Den anderen auch nicht

    Dito.
    Außer manchmal abspritzen im Sommer, wo man natürlich auch mal die Schlauchtasche trifft, allerdings weitgehend „äußerlich“, passiert hier auch nichts. Habe aber auch noch nie verklebte Beine oder unangenehme Gerüche bei meinen Pferden festgestellt.

    Riechen tut’s bei keinem von meinen. Vario beglückt zur Zeit auch sämtliche heftig rossenden Damen auf dem Paddock. Passt mir eigentlich nicht, aber machen kann ich auch nix dagegen :nix: Seine „Pfeife“ ist jedenfalls bltzeblank :red: :tuete:
    Ein bißchen ist es, denke ich, ähnlich wie bei den Hunde-Ohren: Zu viel ist auch nicht gut! In ein gesundes System sollte man nicht eingreifen, die Natur hat schon so ihre Selbstreinigungs-Mechanismen. Vor allem sollte man, wenn möglich, einen großen Bogen um die diversen Mittelchen machen, die da so am Markt sind – nicht alles ist gut für die Haut und deren gesunde Keim-Flora. Insofern würde ich eine gesunde Schlauchtasche samt „Inhalt“ nicht routinemäßig speziell pflegen. Besteht Bedarf (Entzündung), muss man natürlich handeln.

  • octavchen sagt:

    Mein Ponywallach ist jetzt 20 Jahre alt und seit 19 Jahren ist er in meinem Besitz. Ich hab bei ihm auch noch nie was sauber gemacht. Natürlich hab ich auch schon versucht das lose Zeugs abzuzupfen, wenn das Ding mal drausen hängt (sehr selten) aber dann zieht er den Schniedel schneller wieder ein, als man gucken kann. Und da er keine Probleme hat……………………

  • gitana gitana sagt:

    Ich hab einen, der auch oft ziemlich versifft ist, den mache ich auch immer wieder mit Babyöltüchern sauber, das genießt er auch sehr. Bei den anderen dreien mache ich normalerweise nichts, die sind sauber und müffeln auch nicht. Nur der Wallach hatte mal einen riesigen Urinstein, den ich rausgepopelt hab. Das Pinkelverhalten hat sich aber dadurch nicht geändert.

  • Reikja sagt:

    Bei meinem Dreckbärchen riecht man es deutlich beim Satteln, wenn er total verdreckt ist.
    Ich stecke meine Nase da nicht rein, sondern bücke mich nur nach dem Gurt!

    Ist wohl einfach so: manche produzieren eine wahre Ölpest, manche nicht.

  • Patti sagt:

    Als langjährige Stutenbesitzerin kenne ich dieses Problem ja gar nicht.

    Nun hab ich ja seit Juni nen Wallach dazu.

    Ich hab einmal versucht, ihm sein Teil etwas zu reinigen, als ich zufällig mal dabei war, als er dat Ding draussen hatte.
    Boah – diesen pikierten Blick des Pferdes werd ich nicht vergessen…

  • Bohnchen sagt:

    Bei mir ist es wie bei Reikja, wenn es mal wieder so weit ist rieche ich es schon beim Hufeauskratzen.
    Ich mache das mit warmem Wasser und einem runden Schwamm. Meiner macht sich den auch nicht auf dem Paddock sauber :red: .
    Und wenn er ausschachtet und er mich sieht rollt er ihn schon wieder ein, da lässt er die Mutti nicht dran, keine Chance :irre:

  • Blumchen Blumchen sagt:

    Ich habe in USA ein spezielles Pferd-„Intimwaschgel“ gekauft, dabei erzählte mir die Verkäuferin, daß viele ihrer Kunden SPÜLMASCHINENREINIGER zum Reinigen des Schniedels benutzen, weil das stark fettlösend ist! :flucht:

  • Enco Enco sagt:

    Enco stand neulich mal totaaaaaaal entspannt auf´m Paddock. Stallbesi und Tochter sanden auch da. Dann sagte ich „Ui, ich kann mal wieder sauber machen“ und hab angefangen, die Hautfetzelchen abzuzupfen. Nach ner Weile sagte meine Stallbesi (Sie stand bei Enco vorn) „Mach weiter, der schläft gleich ein!“ 😀 😀

  • jaara2008 sagt:

    Als langjährige Stutenbesitzerin kenne ich dieses Problem ja gar nicht.

    Dafür kämpfe ich bei meiner Stute manchmal mit ähnlich schmierig-stinkig-ekligen Dreckansammlungen zwischen den Zitzen. Habt Ihr das auch? 8|

  • kuwi sagt:

    ja – und Stütchen liebt es bis zum orgasmus-artigem „mmmmmmmmmmmmmmh-toll-Gesicht“ wenn ich ihr dieses Schmutz von den Zitzen abmache 😀

  • gitana gitana sagt:

    Diese „Haut“fetzen sind aber doch keine Haut, sondern angetrocknetes Smegma, oder? :denk: Und Smegma ist das hier: Smegma besteht aus Drüsensekret der Talgdrüsen der Haut , abgestorbenen Hautzellen sowie Urin – und, beim Mann, Spermarückständen Spülmaschinenreiniger ist ja heftig, aber normales Geschirrspülmittel ginge doch eher, oder? 8o Soll ja auch ganz zarte Hände machen :rolleyes: . Mit richtiger Seife ging ich da auch nicht ran, mit diesen Reinigungstüchern geht das prima ^^

  • casper109 casper109 sagt:

    Ich muss das auch machen, Casper hat teilweise auch „riesen Plocken “ in der Schlauchtaschen, im Sommer Wasserschlauch auf und reingehalten zum ausspülen oder Hand anlegen, wie jetzt im Winter :nix: Casper lässt das auch ohne Probleme machen.

    Bei Pina ist das jetzt im Winter an den Zitzen auch und das lässt sie sich auch gerne abrubbeln.

  • Patti sagt:

    ja – und Stütchen liebt es bis zum orgasmus-artigem „mmmmmmmmmmmmmmh-toll-Gesicht“ wenn ich ihr dieses Schmutz von den Zitzen abmache 😀

    Jepp 😀

  • netti sagt:

    Hm, also ich war bislang auch immer angeekelt bis entsetzt von den Menschen, die ihrem Pferd den Schniedel polieren.
    Seit kurzem habe ich einen kleinen Fjordwallach und die Züchterin hat mir erklärt, dass man diese Reinigung ab und zu machen solle. Auf die Frage warum bekam ich eine für mich logische Antwort: In der freien Natur „pinseln“ sich die Kerle im Gebüsch sauber. Leider gibt es auf den wenigsten Paddocks geeignete Büsche… Nun bin ich also auch unter die Feuchttücher-Fraktion gegangen. Spaß macht es nicht und kozuübel wird mir auch aber was tut man nicht alles… 😀

  • Ielke sagt:

    Ich fummle auch gelegentlich… die „trockenen Flocken“ häufiger: beim normalen Putzen einfach mal abstreichen, wenn mir der Herr den Schniedel zur Verfügung stellt, und in der Schlauchtasche wird hin und wieder mit lauwarmem Wasser und Sebamed eingeweicht und größere Brocken herausgeholt (und anschließend mit viel klarem Wasser nachgespült). Findet er ganz angenehm…

    Bei meiner RB-Stute früher habe ich den Schmodder am Euter auch regelmäßig entfernt, wenn es zu viel und fest wurde konnte das schonmal reiben und die Haut wirkte gereizt.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    vor allem diese großen Olivengroßen Schmutzbatzen vorne in der Schlauchspitze neben der Harnröhre sind bei unserem Wallach ca alle 2-3 Monate so groß, daß sie ihn deutlich Schmerzen.

    Es kann auch bei nicht entdecken passieren, dass eine Lahmheit auftritt. Viele wissen gar nicht, dass der Schlauch parallel zur Harnröhre solche „Fächer“ hat. :ja:

    Seine „Pfeife“ ist jedenfalls bltzeblank

    😀

    abei erzählte mir die Verkäuferin, daß viele ihrer Kunden SPÜLMASCHINENREINIGER zum Reinigen des Schniedels benutzen, weil das stark fettlösend ist!

    :flucht:

    aber normales Geschirrspülmittel ginge doch eher, oder?

    Bloß nicht!!! Auch normales Spülmittel ist für Hautreinigung NICHT geeignet. Diese sind auch stark fettlösend und z. T. auch reizend. Besser ist da höchstens ein Shampoo für Kinder oder Tiere.

    Nachdem mein Pferd vor 1 1/2 Jahren zudem einen üblen Befall von was weiß ich hatte (Schlauch sah aus, wir durch den Spargelschäler geschoben), bin ich bei dem Thema vielleicht auch ein wenig übersensibel. Soll nicht heißen, dass ich jeden Tag da rumschrubbe. Aber ich achte da schon vermehrt drauf und fühl mal, wie viel sich da in der Schlauchtasche so angesammelt hat. :rolleyes:

    Wo wir gerade bei dem Thema sind 😀 : seit ca. 1/2 Jahr haben sich so weiße Knübbelchen auf dem Schlauch gebildet. Nach einer Zeit gehen sie auf und es kommt weißer Talg zum Vorschein, wenn man darauf drückt. Die sind so in der Mitte am Schlauch verteilt. Ca. 30 Stück.
    Liegt das am Alter? Kennt das jemand? Schmerzhaft sind die nicht. :nix:

  • gitana gitana sagt:

    In der freien Natur „pinseln“ sich die Kerle im Gebüsch sauber.

    Und das halte ich definitiv für ein Gerücht 😀 😀 😀

    Honey, das mit dem Geschirrspülmittel war auch eher ironisch gemeint :daumen: , war etwas mußverständlich formuliert :S . Ich hatte da die Werbung von früher im Kopf mit den zarten Händen, von wegen „Sie baden grade ihre Hände drin!“, kennt das noch jemand? :look:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Honey, das mit dem Geschirrspülmittel war auch eher ironisch gemeint , war etwas mußverständlich formuliert

    Puh, ich dachte schon … 🙂

    „Sie baden grade ihre Hände drin!“, kennt das noch jemand?

    Na klar … aber bei den ganzen gesundheitlichem Tohuwabohu können die sich solche Werbung nicht mehr erlauben.

    Heute muss man die eierlegende Wollmilchsau erfinden. Es muss super funktionieren, darf nicht gefährlich sein und kosten darf es natürlich auch nix. :doh:

  • Punkteschimmel sagt:

    😀

  • Punkteschimmel sagt:

    Also auf euren Thread hin, habe ich heut auch mal genauer geschaut bei meinem Wallach, außenrum und in der Schlauchtasche habe ich das ja auch schon ab und an mit warmen Wasser gemacht und ihm gefällts scheinbar , das Ding baumelt schon immer draußen beim putzen 🙂
    Aber um die Harnröhre das war mir neu, da haben wir heut echt ekeliges Zeugs rausgepuhlt, zum Glück hatte ich Hilfe sonst hätte ich sicher :kotz:
    Naja , nu isser erstmal blitzeblank.

  • Mumpitz sagt:

    Die sind so in der Mitte am Schlauch verteilt. Ca. 30 Stück.
    Liegt das am Alter? Kennt das jemand? Schmerzhaft sind die nicht.

    Verstopfte Talgdrüsen (Atherome) Nicht schlimm. Ist eher Veranlagung als Alter. Nicht popeln! (Entzündungsgefahr)

    Und das halte ich definitiv für ein Gerücht

    Ich auch!

  • Tibatong sagt:

    Ich hatte da die Werbung von früher im Kopf mit den zarten Händen, von wegen „Sie baden grade ihre Hände drin!“, kennt das noch jemand?

    OT on: Das Zeug ist übrigens genial zur Lederpflege, ich benutze fast nichts anderes… War ein Tipp von einer englischen Pferdepflegerin, die ich mal kennengelernt habe. ich wollte es erst nicht glauben, aber es funzt wrklich. OT Off

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Danke Lou. 😉

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Palmoliv!! (hoffentlich wird es nicht gelöscht wegen unerlaubter Werbung) 😀 :rolleyes:

  • Scupi Scupi sagt:

    Hallole,
    mein Wallach ist auch einer von denen, die am Schlauch ständig gewaschen werden müssen!!! Im Sommer nehme ich eine Jodseife. Im Winter reinige ich grob mit Baby-Öl-Tüchern, wobei ich hier nur die Schlauchtasche mit reinigen kann. Ich hatte mal den „Willi“ nach dem Pinkeln erwischt und ihn mit dem Öltuch gereinigt. Das Ergebnis war, das die rosa Haut pinkfarben geleuchtet hat. Das war also keine gute Idee!!!!

    Erst gestern habe ich wieder rumpopeln müssen. Das ist schon igittigitt… aber was tut frau nicht alles…. 😀

    Grüße
    Simone

  • Alba sagt:

    Als bekennende Stutenfanatikerin kann ich zum eigentlichen Thema nix beisteuern.

    Nun kam aber auch schon hin und wieder eine Bemerkung zu Ablagerungen am Euter bei Stuten und DA habe ich latürnich auch Erfahrungen! 🙂 Es handelt sich um sog. „Stutenpech“ und dient in erster Linie zum Schutz der empfindlichen Haut vor Insekten und kleinen Blessuren. Solange es schön schwarz, schmierig und geschmeidig ist, kann man das ruhig dran lassen. Meinen Mädels hat es aber auch immer gefallen, wenn ich ab und an vorsichtig sauber gemacht habe und zumindest die großen Brocken entfernt habe. Der Geruch ist übrigens – meiner Meinung nach – ziemlich angenehm: Warm, ölig, leicht muffig. Wenn ihr mal einen absolut bekloppten Gesichtsausdruck beim Pferd sehen wollt, haltet einem Wallach mal Stutenpech zum schnuppern vor die Nase! :love:

    Zur Stutenhygiene fällt mir gerade im Moment auf, dass die hinteren äußeren Geschlechtsteile bei Stuten wohl auch unterschiedlich beschmutzen – wahrscheinlich abhängig vom Körperbau. Alba hat eine recht abfallende Kruppe und bei ihr muss ich NIE After und Scheide sauber machen. Jays Kruppe dagegen ist eher gerade und bei ihr finden sich wirklich regelmäßig Verschmutzungen an der Scheidenaußenseite. Die entferne ich dann mit Baby-Tüchern.

    Zum Thema wirksam, ungefährlich und preisgünstig hier mein Allheil-Tip für Hautpflege: Kernseife! Sanft, rückfettend, absolut bio und extrem günstig. Aber unbedingt die unparfümierte Variante kaufen!

  • Kastenteufel sagt:

    Ach ich sage Euch nachdem sich ja nun rausgestellt hatte, dass die angeschwollene Schlauchtasche von dem Sch…. Rauhfutter gekommen ist war ich natürlich hellhörig geworden was alles so über die Schlauchhygiene geschrieben worden ist. Ich war dann auch mal ganz couragiert und habe dann als mein Opa ausgeschachtet hat vorsichtig zugegriffen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen was für einen pikierten Blick ich zugeworfen bekommen habe.
    Er hat dann einen deutlichen Schritt zur Seite gemacht um mich abzuschütteln. Selbstverständlich hab ich sofort los gelassen und schwupp war das Freudenstäbchen (Joystick) wieder verschwunden. Also ich geh mal davon aus, dass das heißen soll „Frauchen Finger davon“. Außerdem muss ich sagen, es sag auch alles ganz schier aus. Keine losen Hautschuppen oder irgendeine andere grobe Verschutzung zu erkennen. Vielleicht hab ich ja das große Glück, dass mein Pferd zu den Kandiaten gehört, die so gut wie keine manuelle Schlauchhygiene benötigen.
    Mir wäre es nur zuuuuu Recht. :hurra:

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