Sattel verrutscht

By testadmin | Ausrüstung

Hallöchen liebe Pforgler! 😉
Ich hab da mal wieder eine Frage:
Bei mir ist es immer so, dass wenn ich aufsteig (aufs gesattelte Pferd) mein Sattel dann verrutscht. Selbst wenn ich den Gurt dafür extra fest anzieh (und ihn dann von oben aus wieder lockere), verruscht der Sattel komplett, sodass er dann sogar seitlich am Pferd „hängt“. Ich kann also nur vernünftig aufsitzen, wenn mir jemand gegenhält (auf der anderen Seite den Sattel festhält).
Das ist für mich extrem unpraktisch, dich öfter beim Ausreiten absitzen und wieder aufsteigen muss und nicht immer jemand dabei ist, der mir dann helfen kann…Ach ja, Satteldecke ist drunter…
Ist das bei euch auch so?? Oder was macht ihr dagegen??
Wär nett, wenn ihr mir weiterhelfen würdet! :ja:

lg Kathi 🙂

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  • Avatar maurits sagt:

    der Sattel passt nicht.
    Du brauchst einen Sattler.

    lg
    maurits

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Danke, werd dann mal schauen… :friend:
    Das komische ist, ohne Satteldecke war das nicht, und anfangs mit auch nicht, aber auf einmal kam das dann…

  • Avatar Diana sagt:

    Ja, das wird es wohl sein – oder ist Dein Pferd sehr rund/dick und hat sehr wenig bis gar keinen Widerrist? (Ist Dein Pferd nicht wegen eines Sehnenschadens außer Gefecht? Oder reitest Du ein anderes?)

    dich öfter beim Ausreiten absitzen und wieder aufsteigen muss

    Warum das denn? Ich steige fast nie im Gelände ab.

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Diana, das kann ich selbst leider am wenigesten beurteilen, da ich mich damit nicht sehr gut auskenne…Soll ich Fotos machen? :look:
    Ja, das mit dem Sehnenschaden stimmt, ich reite sie jetz seit einiger Zeit nicht mehr, aber jetzt darf ich langsam wieder anfangen sie Schritt zu reiten…Das Problem hatte ich ja vorher auch schon..

    Bei uns sind teilweise Tore auf dem Weg oder ich muss sie über eine stark befahrene Straße führen etc…

  • Avatar ines sagt:

    rate auch dringend zum sattler…
    (und zur aufstiegshilfe)

  • Avatar NinaRuben sagt:

    jup ich denke auch dass da ein sattler nötig ist. hatten auch schon mal ne einstellerin, deren Pferd sie andauernd abgeworfen hat, weil der Sattel nicht gepasst hat (Pferd war in Ausbildung und durch muskelbildung und wachstum hat der sattel nicht mehr gepasst). sie ließ dann eine sattlerin mit verschiedenen sattelmodellen kommen um „Probe anzuprobieren“. war ganz praktisch.

    lg Nina 😉

  • Avatar Diana sagt:

    Selbst wenn ich den Gurt dafür extra fest anzieh (und ihn dann von oben aus wieder lockere),

    Ich habe mir mal die Fotos von Vordis im anderen Thread angeguckt, da kann man nicht erkennen, dass der Sattel schlecht liegt.
    Die Sattellage ist auch nicht schlecht.

    Aber erkläre mir doch mal „extra fest anziehen“ und „von oben aus wieder lockere“.
    Wenn ich den Gurt nicht gut anziehe, kommt mir mein Sattel beim Aufsteigen auch entgegen.
    Und wenn ich oben bin, gurte ich nochmal nach und lockere den Gurt nicht wieder.

    Kann es ein, dass Du vielleicht einfach nicht richtig gurtest?

  • Avatar Nica sagt:

    Also sicherheitshalber würde ich mal den Sattler drüber schauen lassen. Wobei, wie die Anderen auch schon gesagt haben, hat man das Problem schonmal bei Pferden, die sehr wenig Widerrist haben. Also vom extra den Sattelgurt zuknallen würde ich dir abraten. Steig doch einfach mit Aufstiegshilfe auf und wenn du im Gelände bist suchste die eine Bank oder nen Baumstumpf oder so.

  • Avatar moppel sagt:

    Wenn die Sattelpassform u. die richtige Gurt-Technik abgeklärt ist, könntest du auch noch deine Aufsteig-Technik verbessern (also sofern keine Aufsteighilfe i.F.v. großem Stein,Baumstumpf,Wall o.ä. im GElände zu finden ist). Stell dich mit Blickrichtung nach vorne neben das Pferd beim Aufsteigen.linken Fuss in den 90°-gedrehten Steigbügel (deine Fussspitze zeigt also auch nach vorne Richtung Pferdekopf). Die linke Hand (mit den Zügeln) fasst in den Mähnenkamm, die rechte an den Hinterzwiesel des Sattels. Mit deinem Standbein holst du 2x kräftig Schwung, hilfst mit der Hand im Mähnekamm nach u. bringst deinen Oberkörper so schnell wie möglich über den Pferderücken. So hatte ich nie Probleme-mit -rutschendem Sattel bei meinem rundrippigen Haflinger mit plattem Widerrist.

  • Avatar Kathi=) sagt:

    @Diana
    Von den ehemaligen Besitzern haben wir ihren Sattel auch mitgekauft und sie sagten, er würde passen :nix:
    Ich meinte damit eig, dass ich zum aufsteigen den Sattel sehr fest anziehe und nachm ausfsitzen etwas lockere, wenn er zu eng sitzt…Könnte aber sein, dass ich nicht fest genug anziehe..Bei reiten selbst wackelt der Sattel nämlich auch erst nach einiger Zeit reiten, wenn sie sich halt „abgebläht“ hat (macht sie eig eh relativ wenig) aber dann gurte ich halt nochmal nach…

    @Moppel
    aufsteighilfe ist daheim ja noch vorhanden und dann muss ich halt suchen 😉
    Danke dir für den Aufsteig-Tipp!Werd mal testen ob dann was ander ist… 🙂

    Vielleicht sollte ich doch erstmal fester gurten (ich bin da eh immer vorsichtiger, weil sie zu schnelles anziehen nicht so mag)und gucken was passiert und dann überdenk ich den Sattler.. Lieben Dank für eure Hilfe! :friend: Wenn ihr noch was wisst, dann immer her damit 🙂
    lg kathi 😉

  • Avatar Hilde sagt:

    Mein Tipp wäre auch, einen Sattler kommen zu lassen, das mache ich 2mal im Jahr, obwohl sich mein Pferd nicht mehr großartig verändert. Übrigens habe ich auch das Exemplar: breiter Rücken, null Widerrist. Und mein Sattel rutscht auch, das lässt sich einfach nicht ändern. Im Gelände suche ich mir dann einen Baumstamm, eine Bank oder sonstwas zum Aufsteigen, am Stall stehen diverse Aufsteigehilfen herum.

  • Avatar Reikja sagt:

    Naja, wie lange ist das her, dass die ehemalige Besitzerin sagte, dass der Sattel passt? Es kann gut sein, dass sich das Pony verändert hat und der Sattel deshalb rutscht. Du kannst ihn plattgeritten haben, so dass man ihn aufpolstern sollte oder er hat nie gepasst. Ich habe auch einen Isländer ohne Widerrist und mit runden Rippen und sein Sattel rutscht nicht. Bei ihm und meinem anderen Isi ist es so, dass sie beim Reiten auch „entlüften“ und schlanker werden, trotzdem rutsche ich nicht mit Sattel nach ganz unten und über Kopf. :panik1: Besonders mein kleines Nervenbündel äppelt gerne mal 5x in einer Stunde vor lauter Aufregung und sein Sattel sitzt. Laß mal einen Sattler raufgucken, das kann wirklich des Rätsels Lösung sein. Ich meine auch, dass man als Frau einen normalen Sattelgurt ohne Flaschenzug oder diesen Hilfs-Flaschenöffnern nicht zu fest anziehen kann. Und wenn ich vorsichtig vorm Aufsteigen so stramm gurte wie ich kann, dann pupst das Pferd auf den ersten 50 m einige Liter weg und der Gurt sitzt optimal. 8)

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Diana meinte ja, sie könne nichts ausßergewöhnliches an der Sattellage feststellen, aber könnte mir vielleicht jemand hier sagen, ob meine Vordis denn keinen Widerrist oder runde Rippen etc hat?? :daumen: Das wär echt toll! 🙂 @Reikjaline Wir haben sie anfang des Jahres gekauft und Stuti ist schon 19 Jahre alt…Soo viel verändern dürfte sich da nicht mehr (vom Wachstum her…). Den Sattel haben wir relativ neu gekauft… Das mit dem Sattler werde ich auf alle Fälle demnächst mal abklären :ja:

  • Helios Helios sagt:

    Kathi, lass auf jeden Fall einen Sattler drauf schauen. Vordis könnte sich aber auch, wenn sie das gurten eh nicht so mag, richtig „aufblähen“. Ich hatte mal eine RB, die das perfektioniert hat. Ich mußte da zwei bis drei mal nachgurten, damit ich nicht seitlich mit dem Sattel am Pferd hing. Probier es doch einfach mal aus, gurten, ein paar Schritte führen, nachgurten. Und falls nötig, das Ganze nochmal.

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Helios, dass mit dem aufblasen hält sich glücklicherweise sehr in Grenzen, aber sie mag es halt nicht, wenn ich den Sattelgrut zu schnell fest anzieh und das versteh ich ja auch :look:
    Aber danke für den Ratschlag :friend:

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