Sarkoidverdacht in der Gurtlage…

By wiassi | Ekzeme, Sommerekzem, Hautprobleme, Pilz, Fell, Mauke

Ich habe ein kleines Problem und hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Normalerweise würde ich bei so was immer als erstes den Tierarzt meines Vertrauens befragen, aber wir sind aktuell gerade umgezogen und die Tierärzte hier sind mir komplett fremd. Nach 20 Jahren im Pensionsstall weiß ich, dass in der Spanne von geistigen Koryphäen bis Koniferen alles möglich ist und frage deshalb hier nach möglichen Behandlungsmöglichkeiten, um dann, wenn der (von Reitern hier) empfohlene TA kommt, ein wenig Hintergrundwissen zu haben. Dann weiß ich zumindest grob, wenn er mir z.B. eine seit Jahren veraltete Methode empfehlen würde, er nicht der richtige wäre……aber ich hoffe doch eher auf einen kompetenten Fachmenschen.

Zum Problem:
Bei unserem Jungspund, VA, 6 Jahre sind mir vor einiger Zeit ein paar scheinbare Stiche in der Gurtlage aufgefallen. Unter dem Fell, als Knubbelchen spürbar. Er hatte sowieso überall einige Stiche, denn Stechviecher gibt es hier viel mehr als im alten Zuhause, also habe ich mir (noch) keine Gedanken gemacht, auch an nichts Böses gedacht. Hätte alles gut abheilen können, denn geritten wurde er gerade nicht, da wir ja gerade komplett umgezogen sind (mit den Pferden zusammen) und diesen Sommer viel zu viel zu renovieren hatten.
Jetzt ist die Stechzeit seit ein paar Tagen dank Frost vorbei, die „Stiche“ in der Gurtlage noch da. Hat sich was verkapselt?
In mir krabbelt aber ein ungutes Gefühl hoch…Equines Sarkoid? oder was sonst? Für mich völliges Neuland, daher hatte ich vorher nicht mal dran gedacht, das da mehr sein könnte…den Verdacht auf Sarkiod äußerten aktuell 2 Freundinnen mit akuter Sarkoiderfahrung, bzw. jahrezehntelangen Erfahrungen mit so belasteten Arabern. Jetzt bin ich beunruhigt..

Die Knötchen (3) sind von außen nicht sichtbar, Fell darüber ist intakt, keine Schuppen oder Hautläsionen und die Knötchen haben sich weder verändert noch vermehrt. Sie sind sehr klein ca. dreifache Stecknadelkopfgröße, deutlich im Hautgewebe spürbar und lassen sich damit verschieben. Schmerzen scheint der Lütte nicht zu haben. Aber ausgerechnet in der Gurtlage…Sattelzeug etc halte ich übrigens sehr sauber, von Dreck scheint es mir nicht zu stammen, zudem er beim Auftreten ja länger nicht geritten war. Er hat einen leicht elastischen Lammfellgurt.

Was ich zum Thema Sarkoid weiß ist nicht viel: dass man möglichst nicht dran rühren sollte, außer es verändert sich, also möglichst keine Biopsie oder ähnliches. Nun ist die Gurtlage aber ja schon belastet beim Reiten, es könnte eines sein –wie wird denn sowas nun genau diagnostiziert?
Viele Fragen….
Wie findet der TA raus, was das da genau ist? Was käme überhaupt sonst noch in Frage, hat jemand hier so was ähnliches schon mal gehabt? Und was sollte man nicht mehr machen lassen, wenn es ein Sarkoid wäre, weil es sich nicht bewährt hat? Wie wirkt sich das Ganze auf das Thema Reiten aus –wäre mit gepolstertem Gurt an Reiten zu denken? Er ist jetzt ja gerade in der Grundausbildung und soll nichts schlechtes dabei erfahren, was vermeidbar wäre.
Ich hoffe auf hilfreiche Antworten und werde auch für mich noch ein wenig recherchieren.

  • missredcat missredcat sagt:

    Schau mal im Sarkoid Forum nach. Da findest Du sicher einige Antworten auf Deine Fragen.
    equinessarkoid.plusboard.de
    Ich persönlich würde niemals dran rumschnippeln lassen! Kaspers Sarkoid ging wunderbar mit der XX Terra Salbe weg.
    Seit ein paar Wochen hat er einen kleinen festen Knubbel über der Maulspalte. Mal schaun was das wird.
    Tatsächlich diagnostizieren was es ist, wird nur der TA können.
    Das würde ich als erstes abklären und mir dann Gedanken über die weitere Vorgehensweise machen.
    Viel Glück!

  • Avatar wiassi sagt:

    Dankeschön, über das Forum war ich auch gerade gestolpert und werde mich da mal registrieren. Das da der TA kommt steht außer Frage, aber ich will erst mal noch etwas mehr erfahren über das Thema. Wenn es hinterher keines ist, freue ich ich doppelt und weiß wieder mehr als vorher. Aber kann man das ohne Biopsie denn genau bestimmen?

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich würde das ganze weiter im Auge behalten und zur Schonung der Stellen den Gurt mit Lammfell abpolstern. Solange das keine weiteren Probleme macht (ist auch bei Sarkoiden so), sollte man weder dran rumschnippeln noch sonst was damit tun. Im Fellwechsel ist es nun auch nicht gerade ungewöhnlich, dass sich irgendwelche Pusteln oder Pöckchen abzeichnen. Manches muss man auch einfach mal aussitzen, zumindest wenn sich keinerlei Veränderung oder Beeinträchtigung zeigt. Meine hatte vor ein paar Wochen auf einmal auf der linken Halsseite bis runter zur Schulter alles kleine „Stiche“, sah zumindest so aus. Nach dem Reiten waren das flächige Quaddeln. Am nächsten Tag wie kleine Pickel, die ich abknibbeln konnte. Ich hab gar nix gemacht, ausser einmal Fenistil draufgeschmiert testweise. Veränderte sich aber nix. Nach 2 Wochen war der Spuck von allein verschwunden.. :nix:

  • missredcat missredcat sagt:

    Es gibt an die 5 verschiedenen Arten von Sarkoiden.
    Ein versierter TA sollte das erkennen können. 100% Sicherheit bringt aber wohl nur eine Biopsie.
    Die XX Terra greift nur Sarkoid Gewebe an, Du kannst also nicht viel falsch machen.
    Ich persönlich würde NICHT dran rumschnippeln lassen.

    Hab auch gerade mit meinem TA tel. Das über der Maulspalte ist höchstwahrscheinlich ein Sarkoid.
    Wir fangen am WE wieder mit der XX Terra an 🙁 .

  • GidranX GidranX sagt:

    Hab auch gerade mit meinem TA tel. Das über der Maulspalte ist höchstwahrscheinlich ein Sarkoid.

    :hug:

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Das ist ein Schimmel, oder? Dann besteht leider auch immer noch die Möglichkeit von Melanomen. Die bilden sich zwar in der Regel bevorzugt unter der Schweifrübe, am After, am Schlauch und am Kopf, können aber auch woanders auftreten. Von außen sieht man den Dingern leider nicht an, was sie sind.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich persönlich würde niemals dran rumschnippeln lassen!

    Ich auch nicht, never ever :panik1:

    Kaspers Sarkoid ging wunderbar mit der XX Terra Salbe weg.

    Beno seins am Praeputium ebenfalls :friend:

  • Avatar corolla sagt:

    Wie oft hattet ihr die jeweiligen Stellen denn mit XTerra behandelt?
    Meine Stute hat ein Sarkoid knapp hinter der Gurtlage, ca. 20-Cent-Stück groß.
    In meinem Unwissen hatte ich es vor 2 Jahren vom TA rausschneiden lassen, es wurde daraufhin eingeschickt und untersucht, was die Diagnose Sarkoid bestätigte.
    Zeitgleich hat im Zuge einer Studie für einen Impfstoff gegen Sarkoide 3 Spritzen im Abstand von je 4 Wochen bekommen.
    Ca. 4 Monate später war das Sarkoid leider wieder da.

    Im Frühjahr habe ich dann von einem anderen TA das XTerra bekommen und schon 2 Mal behandelt. Je 4 Tage geschmiert, ungefähr 2 Wochen später ist es dann immer abgefallen. Es sah dann immer erst Mal vielversprechend aus, weil sich darunter eine Höhle (ich kann es leider nicht besser beschreiben) mit zartrosafarbener Haut befand und das Sarkoid samt eingetrockneter Salbe abgefallen war.
    Leider kam es jedes Mal wieder.

    Macht es da Sinn weiter zu behandeln, wenn es doch jedes Mal wiederzukommen scheint?
    Oder braucht der Körper für eine vollständige Abwehr einfach ein paar Zyklen XTerra?

    Weiß da jemand Rat und/oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich würde diese Frage im Sarkoid-Forum stellen, dessen Link Missredcat eingestellt hat.

    Da ist ungleich mehr geballte Erfahrung geplagter Pferdebesitzer vorhanden.

    Ich habe das ES von meinem Pferd nur zwei oder drei Mal behandelt (das ES entwickelt sich aus einem infiltrierten „Stich“, der jahrelang ruhig blieb plötzlich rasant und vergrösserte sich schnell, irgendwo sind hier im Pförgle auch Bilder in einem Fred dokumentiert). Die Behandlung verlief als hätte sie die Packungsbeilage gelesen :rolleyes: inkl. der üblen Erstverschlechterung /Entzündung.
    Dann veblasste der Spuck und begann sich austrocknend, der Lebensgrundlage entzogen zu verabschieden und war nicht mehr gesehen, hoffentlich für immer :thumbsup:
    ES kann glaube ich sehr wohl auch durch Stiche entstehen, wie ich meine gelesen zu haben.
    Ich bin soweit „Tod allen stechenden Insekten und vor allem allen Zecken“ :kowa:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Kleine Knubbel in der Sattel-oder Gurtlage können allerdings auch verstopfte Talgdrüsen sein.
    Mach dich nicht verrückt, warte den TA ab und überdenke danach, wie du weiter vorgehst. Du brauchst den TA ja auch nicht sofort schnippeln lassen 😉 .

  • Avatar wiassi sagt:

    Danke erst mal für die vielen Rückmeldungen. Das unterstützt mein Bauchgefühl „nicht schnippeln“ doch sehr, wenn ein noch auszusuchender TA dieses später machen wollte. Wir haben in 200m Entfernung ja eine Reithalle, da sollten ja einige TÄ rumgeistern. Die XX Terrasalbe behalte ich im Hinterkopf und versuche jetzt mal mich bei mir in der Gegend bei Reitern umzuhören, ob ein TA hier speziell mit Sarkoiden Erfahrung hat, das wäre natürlich am Besten! Ich versuche, für nächste Woche jemanden zu bekommen. Danach würde ich je nach Aussage, sprich wenn es sich mit euren deckt, dass es nicht schadet, auch wieder vorsichtig Satteln und ihn erst mal mit Sattel an der Longe bewegen, um zusehen ob es ihn wirklich nicht stört. Einen guten Lammfellgurt hat Elmi sowieso, aber ich war mir nicht sicher, ob das Gurten per se schaden könnte. Jetzt bin ich eher geneigt, es zu versuchen. Elmi ist in der Tag ein Schimmel, an Melanom hatte ich ich schon gedacht. Ich bin jetzt in dem Sarkoidforum registriert und informiere mich auch da mal. Gibt es eigentlich gute empfehlenswerte Literatur zu dem Thema? Das ist der junge Herr: Er steht ganz am Anfang seiner Ausbildung da er echer Spätentwickler ist und erst mal eine verfrühte Rennpferdkarriere vergessen sollte.

  • Avatar SunshineGirl sagt:

    Ich drück Dir die Daumen, dass es sich als harmlos herausstellt.

    Grüß mir die Fellnasen… 😉

  • Avatar wiassi sagt:

    Danke, ja wollen wir hoffen! Offenstall ist so weit fertig , wir waren gerade in der Reithalle gegenüber fragen gewesen wegen Nutzung und dürfen rein, können pro Mal bezahlen oder für den Monat, abends soll sie eher leer sein, wir dürfen eigene RL mitbringen und haben auch eine gefunden….und jetzt das….

  • Avatar Peije05 sagt:

    Meiner hatte ein Sarkoid unterm Bauch, klein, habe es auch mit xxterra behandelt, es kam einmal wieder, seitdem ist Ruhe.

    In dem Forum wird man dir gut weiterhelfen, schwebe da auch noch irgendwo rum 😉 da sind auch Bilder von meinem zu sehen, hab das damals dokumentiert.

  • Scupi Scupi sagt:

    Hallo,

    das hatten wir auch schon mal. Im August vor zwei Jahren hatte ich bei meinem Pferd einen Hubbel genau an der Gurtlage festgestellt. Es war vielleicht so groß wie eine Linse und ließ sich auch verschieben. Nachdem dieser „Stich“ nicht weggehen wollte, hatte ich unseren TA draufschauen lassen. Der meinte dann es wäre ein Sarkoid. Mein TA behandelt auch Homöopathisch und gab uns Tropfen: Thuja und BCG-Nosode. Das Zeugs hab ich bestimmt über einen Zeitraum von 1,5 Jahren gegeben (1x tägl. 20 Tropfen). Nun ist das Ding so klein geworden, das ich es nicht mehr finde….
    Damit sich da nichts aufreibt, empfehle ich Dir entwedereinen Lammfellschoner oder -gurt zu verwenden. Da kann nichts aufscheuern. Bei meinem war das auch immer mit Fell bedeckt….

    Gute Besserung

    Grüße
    Simone

  • GidranX GidranX sagt:

    ES kann glaube ich sehr wohl auch durch Stiche entstehen, wie ich meine gelesen zu haben.
    Ich bin soweit „Tod allen stechenden Insekten und vor allem allen Zecken“ :kowa:

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist das ES meines ehemaligen RB-Friesen vorne an der Brust auch aus einem Stich entstanden.. :denk:

  • Avatar Tidchen sagt:

    Ich hätte bezüglich der Sarkoide mal eine Frage, hoffe mir kann da jemand weiterhelfen.

    Sind Sarkoide für andere Pferde ansteckend? ?(

    Der Grund das ich diese Frage stelle ist folgende, gegenüber von meinem Pferd steht ein Pferd welches solches im Gesicht hat( nicht groß), aber die scheinen hin und wieder durchs Scheuern offen zu sein. Die können halt über die Boxentüren auch Schnupperkontakt halten, jetzt habe ich allerdings ein wenig Panik, das mein Pferd sowas auch bekommt.

    Vielleicht weiß ja irgendjemand was?????? :tuete:

    Lg

  • Avatar maurits sagt:

    nicht ansteckend und auch nicht erblich.

  • Avatar Tidchen sagt:

    Danke, das ist wirklich ganz nett, so jetzt ist mein Gewissen beruhigt, und das Pferd mag ich jetzt auch wieder streicheln :ostern: .

    Lg

  • Avatar wiassi sagt:

    Unser Hufplfeger der gerade da war, meinte es wäre kein Sarkoid, da es nicht verhärtet sei. Er kennt sie durch seine Traber. Aber ich versuche jetzt erst mal einen TA für diese Woche zum draufschauen zu bekommen.

  • Avatar maurits sagt:

    Meinen Respekt, dem Hufpfleger, der über einen diagnostischen Blick verfügt, um den ihn die Fachwelt ja beneiden muss.

    Sorry, so einen Blödsinn habe ich noch nie gehört.
    Ein Sarkoid kannst Du NUR nach Gewebeprobe eindeutig als solches diagnostizieren, die Erscheinungsformen sind leider sehr viel vielfältiger, als Dein Hufpfleger so zu meinen glaubt.

    Das Sarkoid von Maurits`Mama war im Augenlid, glatt, glänzend, weich und gleichmässig flach. Vermutlich hätte sie heute nur noch ein Auge, wenn ich auf den Rat derartiger Schlaumeier gehört hätte.
    Das Ding war weder verhärtet, noch sah es ansatzweise so aus, wie man Sarkoide im Allgemeinen beschreibt, ändert aber nichts daran, dass es trotzdem eins war.

    lg
    maurits

  • Avatar wiassi sagt:

    Himmel, deshalb kommt ja noch mal der TA! Achja, der geliebte pforgton in Sachen Gesundheit…

    Der Hufpfleger hat Jahrzehnte im Trabrennsport verbracht und mit sehr vielen sarkoidbehafteten Pferden zu tun gehabt im Gegensatz zu mir, die noch nie vor diesem Problem stand. Insofern war es für mich logisch ihn zu fragen und traue ich ihm durchaus zu, sowas zu beurteilen. Zumindest ist es von außen gesehen kein eindeutiges Sarkoid und das werte ich für mich erstmal als positiv.

    Auch der TA könnte ja demnach ohne aufschneiden (und das werde ich nicht machen lassen) nicht 100%diagnoszizieren, oder?
    Das es so nur eine Einschätzung aufgrund von Erfahrung ist, hat auch der Hufpfleger nicht anders behauptet.

  • Avatar maurits sagt:

    :friend:
    nein, ohne Gewebeprobe ist das nicht zu 100% zu beweisen, ob es ein Sarkoid ist.

    Bei Tami mussten wir die Gewebeprobe machen, da das Ding sehr ungünstig im Augenlid wuchs. Und man da eher vom Aussehen auf einen hochmalignen Tumor tippte, was glücklicherweise nicht so war.
    Aber solang die Teile bei Deinem Pferd unauffällig sind, würde ich die in Ruhe lassen, ich täte nichts anderes, ausser halt, die Dinger wachsen irgendwo am Auge oder sonstwo, wo es schnell zu Schäden kommen kann, wenn sie grösser werden.

    lg
    maurits

  • Avatar wiassi sagt:

    :friend:

  • Avatar wiassi sagt:

    Allmählich bin ich wieder auf den Beinen, mich hat eine Grippe dahingerafft. Bin aber auch selbst schuld -U-Bahn gefahren. 😀 Und ich vertrage keinen Zug…
    Aber es geht aufwärts an der Krankenfront! Ich habe die erste Nacht durchgeschlafen und fühle mich insgesamt besser. Heute bleibe ich aber noch zuhause.

    Deshalb habe ich gestern noch den TA angerufen, damit er jetzt endlich bei Elmi auf die verdächtigen Stellen draufsehen kann. Drückt bitte mal die Daumen, dass es doch nur harmlose Verdickungen sind…ich will ihm nun auch den Sattelgurt zeigen, es ist ein sogenannter „schwer elastischer“ mit Lammfell, auf den mein LG schwört, ich selbst habe ja nur unelastische. Wäre ja schön, wenn es nur das wäre, ich habe ja keine Ahnung, ob sowas Ursache sein könnte. *Strohhalm greif*

  • Avatar SunshineGirl sagt:

    Ich drücke euch die Daumen, dass sich das Ganze als harmlos herausstellt. :hug:

    Gute Besserung weiterhin!

  • Avatar chicuelo sagt:

    Aciclovir scheint wirksam

  • Avatar wiassi sagt:

    Dankeschön! :friend:

    Die TÄ war heute da und befand es wäre kein ES. *freu* :hurra: Sie meinte, das die Knötchen dafür zu sehr „in der Haut“ wären, weniger erhaben als beim ES, wies aber auch korrekt darauf hin, dass 100% nur eine Biopsie wäre. Zur Auswahl stehen jetzt verhärtete Stiche, Vernarbungen wenn mal der Sattelgurt gedrückt hätte, Melanom oder eosinophiles Granulom. Also gehe ich jetzt mal wieder lesen, das kenne ich bislang nur von Katzen….

  • Avatar catania sagt:

    Ich freu mich mit euch.
    Ansonsten können Sarkoide auch wieder verschwinden.
    Meiner hatte auf beiden Seiten über der Maulspalte einen Sarkoiden. Einer verschwand bereits vor geraumer Zeit, der andere verflacht sich zusehends. Von einer Behandlung hatte mein TA in diesem Fall unbedingt abgeraten.

    Ein Sarkoid neben der Gurtlage wurde mit Salbe (Zytostatika) entfernt.

  • missredcat missredcat sagt:

    Catania, warum hatte der TA abgeraten?
    Ich behandel Kasper aktuell auch wegen einem Sarkoid
    an der Maulspalte. Deswegen interessiert mich das sehr.

  • Avatar catania sagt:

    @missredcat
    Der Sarkoid ist/war jeweils „günstig“ plaziert, kommt mit der Trense nicht in Berührung und würde daher lt. TA nicht „stören“. Dieser sieht hier die Gefahr, dass sich der Wundbereich bei bzw. nach einer Behandlung nicht oder nur schwer schliesst.
    Außerdem kann das Pferd sich hier recht gut scheuern :nix:

    Bei Kaspar scheint es ja zu klappen, was mich selbstverständlich für euch freut.

    Karen

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