Sarkoid – zu große Angst vor OP ?

By testadmin | Ekzeme, Sommerekzem, Hautprobleme, Pilz, Fell, Mauke

Hallo.

Pleiten, Pech und Pannen. Es verfolgt Nike & mich, wie als würden wir es anziehen. Schon wieder ein neues, größeres Problem. Unsere Tierärztin hat zwischen seinen Hinterbeinen ein Sarkoid festgestellt. Das ist so etwas ähnliches wie eine Warze, eigentlich völlig ungefährlich, laut Tierarzt. Allerdings sitzt es bei Nike genau auf einer Ader / einem Gefäß. Ihm selber tut es nicht weh, hinten läuft er allerdings etwas weiter auseinander. Klar, es scheuert. Das ist nicht zu übersehen. Er wird in den nächsten Tagen in die Klinik müssen, wo ihm dann das Sarkoid entfernt wird. Unsere Tierärztin sagte allerdings noch hinzu, dass er mindestens zwei Tage da bleiben müsste. Die Fäden könnte man problemlos am Stall ziehen.
Vor Ort soll entschieden werden, ob im Stehen oder ob sie das im Liegen wegschneiden wollen. Ich habe bei der ganzen Sache meine Bedenken : Läuft wirklich alles nach Plan ? Kann dabei viel passieren ? Ist die Vollnakose gefährlich ? Diese Fragen beantwortet meine Tierärztin mit einer gewissen Ruhe. Klar, sie hat es gelernt, aber ein gewisses Risiko ist doch dabei, oder ?
Muss ich mir da wirklich so große Sorgen machen ? Ich vertraue unserer Tierärztin, aber was solche Dinge angeht bin ich nun mal ein ziemlicher Angsthase. 😀
Kennt ihr Tricks, wie ich mich von solch schlimmen Gedanken ablenken kann ? Sollte ich Nike im Moment trotzdem auf die Wiese lassen ? Zur Zeit kommt er alle zwei Tagen für ein – zwei Stunden raus. Nur möchte ich nicht, dass er sich das noch aufscheuert. Aber stehen in der Box für mehrere Tage, dann dreht er total an der Schiene. Unsere Tierärztin sagte, ich könnte ihn ruhig auf die Wiese lassen und auch reiten. Ihm tut das nicht weh, aber warum es scheuern lassen, wenn man es auch verhindern kann ? :nix:

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Hier mal ein Foto von dem Sarkoid

  • maurits sagt:

    zuerst mal müsste gesichert sein, dass es ein Sarkoid ist.
    Das macht man normal mit einer Gewebeprobe. Und nicht alle Sarkoide werden operiert, im Gegenteil ich wäre da eher zögernd.
    Informiere Dich am besten erst mal in der Klinik über die Behandlungsmöglichkeiten.

    lg
    maurits

  • Bavaria sagt:

    Wir hatten auch schon mit Sarkoiden zu kämpfen. Mehrere an der Schlauchtasche und an der Brust.Die Tierärztin von der Klinik riet mir sofort alles großflächig entfernen zu lassen. Da sie aber noch klein waren und nicht allzuschnell wuchsen, hatte ich mich erst einmal gegen eine OP entschieden. Weil ich viel darüber gelesen und mich informiert hatte und es ja verschiedene Typen von SArkoiden gibt. Bei Typ drei – wenn ich mich recht erinnere – wäre es nicht so gut wenn man reinsticht um eine Probe zu nehmen. Das hatte mich ziemlich abgeschreckt und weil wir eben Zeit hatten, habe ich erstmal Alternativen ausprobiert. Was die Tierärztin im Übrigen erstmal nicht sehr begeisterte :rolleyes:
    Causticum Globuli, Thuja Globuli, die beide meiner Meinung nach keine Besserung brachten. Zuletzt hatte ich die HErmosan X Salbe mit EM. Nach drei bis fünf Wochen sind die Sarkoide verschwunden. Die zwei größeren einfach abgefallen, nachdem sie sich vorher abgekapselt hatten. Und die kleinen haben sich zurückgebildet. Das ist jetzt vier Jahre her und sie sind seitdem nicht mehr wiedergekommen 🙂 Hoffentlich bleibt das auch so.

  • Windspiel sagt:

    Aber wenn es stört, reibt/scheuert? Dann sollte es vielleicht schon weg :denk:

  • Ecuador sagt:

    Ich würde mich auch erst in Ruhe informieren. Es gibt tatsächliche viele Möglichkeiten. Auch auf schonendere Naturheilkundlicher Basis. Oft wird bei OP´s nur die Oberfläche weggenommen (abgebunden) und das kommt zügig wieder, eben wie bei einer Warze. Was aber auch bei alternativer Behandlung passieren kann. Eine Garantie gibt es nie.

    Weißt du seit wann er das hat, also dann auch wie schnell das gewachsen ist? Würde davon die Dringlichkeit abhängig machen. Wenn es innerhalb von ein paar Tagen gewachsen ist, ist es sicher schneller zu behandeln, als wenn er das schon seit Monaten in der Größe mit sich rum trägt. In der schnell wachsenden Variante würde ich auch die OP bevorzugen.

    Außerdem ist es bestimmt besser wenn er ruhig auf der Wiese steht als völlig geladen in der Box.

    lg Nicole

  • Ielke sagt:

    Ielke hatte ein sehr ähnliches… TA Nr. 1 hat es sich angesehen, meinte es müsse in der Klinik weggeschnitten werden da an dieser Stelle evtl. sogar im Liegen. Vor dem Eingriff hätte ich aber noch 1-2 weitere TAs befragt:flucht: (wobei schon die Klinik dann ja Meinung Nr. 2 gewesen wäre).
    Ich habe vorher noch eine Salbe ähnlich der „Terra XXX“ (oder so ähnlich…?) besorgt, nach deren Anwendung hat sich unser „Knubbel“ auf bis-jetzt-nimmer-Wiedersehen verabschiedet :hurra: – wegschneiden war also nicht mehr nötig.

    Wobei ich natürlich sagen muss, dass Ielkes Stelle zwar optisch nach Sarkoid aussah, die Phasen unter Anwendung der Salbe auch wie bei solchen verliefen, es jedoch keine Gewebeprobe gab (Diagnose also nicht abschließend bestätigt).

  • MerlijnCH sagt:

    Ich würde niemals operieren, ich habe nur Sauereien gesehen 8o 8o

    Mein Beno hatte auch ein Sarkoid an der Schlauchtasche, ich habe mich lange informiert und dann zu xx-terra gegriffen, das ist ein Teufelszeug….das Sarkoid ist weg und ward nicht mehr gesehen.

    Informier Dich erst lieber hier

    http://www.sarkoid.de/

    wie gesagt, schneiden käme für mich nach meinen Erfahrung NICHT in Frage :no:

  • Weltsje sagt:

    Hier wurden auch schon einige Sarkoide erfolgreich behandelt.

    Die einzige Methode, die dazu führte, dass die Sarkoide zurück kamen und dabei aus ehemals einem gleich mehrere Sarkoide entstanden, war die OP.

    Ein jetzt 16jähriger Wallach wurde 4jährig durch mehrmaliges „Quaddeln“ mit BCG-Impfstoff behandelt gegen ein besonders ekliges Sarkoid auf dem Nasenrücken. Das Sarkoid verschwand und kam nicht wieder.

    Drei andere Pferde hatten im Laufe der Jahre an unterschiedlichen Stellen Sarkoide, die gestielt waren. Meine TA`in hat eine Art Zange, mit der man ein sehr straffes Gummi spannen und über das Sarkoid streifen kann. Es passierte, was ich nie für möglich gehalten hätte. Die Sarkoide trockneten ein und fielen einfach ab, ohne jegliche weitere Behandlung. Das ist zwischen fünf Jahren und einem Jahr her und bisher kam das Sarkoid bei keinem der drei Pferde wieder. Wie gesagt, diese Methode funktioniert natürlich nur, wenn die Form des Sarkoids das überstreifen eines Gummiringes erlaubt.

    Homöopathische Behandlungen brachten bei meinen Pferden keinen Erfolg.

    Vielleicht sprichst Du nochmal mit Deiner Tierärztin, ob nicht auch bei Deinem Pferd diese Möglichkeit besteht. Da gibt es weder Narkoserisiko noch sonstige Nebenwirkungen. Wenn es nicht funktioniert, kann man immer noch zu anderen Methoden greifen.

    LG
    Claudia

    LG

  • maurits sagt:

    wir haben ein Sarkoid am Augenlid mit BCG-Impfstoff behandeln lassen, nach der 4. Spritze war es weg. Es kam nie wieder.

    lg
    maurits

  • Aza sagt:

    wir hatten auch mal ein Sarkoid an einer Schlauchtasche – ich habe es damals abgebunden, nach ca. 14 Tagen fiel es ab und ward seither auch nicht mehr gesehen.

  • Weltsje sagt:

    Das dürfte das selbe Prinzip sein, wie mit den Gummiringen, einfach aber effektiv 😉 .

    Geht nur leider nicht an allen Stellen.

    LG
    Claudia

  • catania sagt:

    Soviel ich weiß, soll sich der Heilungsprozess nach dem Wegschneiden meist mehr als schwierig gestalten.

  • Fah sagt:

    Ich habe bei meiner Stute ES operieren lassen. XX-Terra war da noch nicht bekannt. Die ES kamen wieder, an der operierten und an andere Stellen.

    Inwieweit ein angegriffener Stoffwechsel eine Rolle spielt, kann ich nur vermuten. Meine Stute ist seit Jahren lungenkrank, zeigt Symptome von EMS und Cushing (Test negativ) und wird entsprechend gehalten/gefüttert.

    Mit XX-Terra habe ich die ES recht gut im Griff, sie wachsen kaum noch und wenn, dann habe ich das mit der Salbe hervorragend im Griff. Kleine ES sind auf Nimmerwiedersehen verschwunden, die ganz Grossen lange ich nur partiell dort an, wo sie wuchern wollen.

    Das Pferd habe ich dreijährig mit ES gekauft, sie ist jetzt 21 und ich kann mit dem Schönheitsfehler leben. Vor einem halben Jahr habe ich erstmals eine winzige Erhebung nahe des Auges gespürt, aber die verändert sich nicht und bleibt deshalb unbehandelt.

  • missredcat missredcat sagt:

    Kaspers Sarkoid habe ich mit der XX Terra behandelt, seitdem ist es weg.
    Operieren würde ich niemals. Denn dadurch weckt man gerne schlafende Hunde,
    vor allem wenn nicht grossflächig geschnitten wird.

  • Diana sagt:

    Ihm selber tut es nicht weh, hinten läuft er allerdings etwas weiter auseinander. Klar, es scheuert. Das ist nicht zu übersehen.

    Es stört scheinbar ziemlich.
    Und auf dem Bild sieht es auch offen/blutig aus.
    Da muss doch was dran gemacht werden?
    Salben wird relativ uneffektiv sein, weil es in einer sich bewegenden Hautfalte sitzt, da wird die Salbe doch gleich weggerieben.
    Oder verstehe ich wieder mal was nicht?

  • fusta399 sagt:

    Ich würde auch nicht schneiden lassen. Wenn du Pech hast kommt es viel größer wieder und zusäztlich noch an anderen Stellen. Informiere dich lieber erstmal richtig, damit du weißt womit du es zutun hast.
    Gibt auch ein Forum speziell für ES pat. Da würd ich mal reinschauen!
    Viel Erfolg

  • kallisto5283 sagt:

    Ich kann von einer vorzeitigen OP auch abraten. Habe dies über zwei Jahre an einer Stute beobachten können, die ein tennisballgroßes einzelnes Sarkoid an der Brust hatte. Es kam wieder und die große Wunde heilte sehr schlecht. Allerdings machte das große Sarkoid auch Probleme, weil es durch Bewegung immer wieder blutete. Nach einem halben Jahr war das Teil wieder auf Tennisballgröße. Es wurde erneut entfernt. Wie es weiter ging, weiß ich nicht.

    Anderes Beispiel am Auge einer Vollblutstute war ähnlich. Weggeschnitten und es kam wieder… Meist sehr schnell.

    Bei meinem Pferd hatte ich 5 kleinere Sarkoide von Unterhals bis Brust. TA meinte solange so klein und nicht behindern, abwarten. Das Pferd war zu dem Zeitpunkt zweijährig. Nach einem Jahr wuchsen sie aber (waren aber eher flach) und die Anzahl erhöhte sich auf 5. Ich versuchte mit Thuja, was sie zwar am Wachstum stoppte, aber nichts verbesserte sich. Eine THP versuchte es innerlich homöopathisch ohne Erfolg. Schließlich versuchte ich XXTerra auf eigene Faust. Kannte keiner der Fachleute wirklich. Nach ca. 2 Monaten heilten die Wunden gut und ich ließ die Stellen in Ruhe. Nochmals für zwei Wochen behandelt und seitdem sind die Stellen ok. Wieder etwas dünnes Fell drübergewachsen und TA meinte, das wäre Narbengewebe, aber guter Zustand. Er wollte den Namen der Salbe wissen. 😀 Parallel versuche ich hochwertiges MiFu zu füttern und alle Stressfaktoren für das Immunsystem zu minimieren. Seit 2 Jahren sind wir sarkoidfrei. *aufHolzklopf*

    XXTerra brennt und verursacht eine starke Immunreaktion. Ich würde nachfragen, ob an dieser Stelle die Salbe angebracht wäre. Eins war bei uns in der Achselhöhle zwischen Falten. Es ging gut zu salben. Die Salbe ist auch sehr radikal. Muss nicht stundenlang einwirken. Das Pferd zeigt Dir das auch 8) Vor einer OP wenigstens eine zweite TA-Meinung einholen. Auch eine Gewebeprobe kann das Wachstum beschleunigen. Die Haut penibel nach weiteren absuchen.

    LG kallisto

  • MerlijnCH sagt:

    Salben wird relativ uneffektiv sein, weil es in einer sich bewegenden Hautfalte sitzt, da wird die Salbe doch gleich weggerieben.
    Oder verstehe ich wieder mal was nicht?

    Ich denke, das geht auch da mit xx-Terra.

    ich würde das auf die Variante mit eingepackt machen, ganz starkes Heftpflaster, da braucht man nicht jeden Tag nachzusalben (was sich dort wohl eh schwierig gestaltet, da die Sache wohl ziemlich brennt, aber nicht lange).

    @winkzubabsy
    Genau Dein Fred hatte ich damals bewogen, das Ding, welches sich dann plötzlich aucher vergrössserte mit xx-Terra anzugehen. Ich habe nur gute Kunde vernommen und Fah hat mir dann noch den Rest gegeben.
    Ich bin von dem Teufelszeug restlos begeistert. :thumbsup:

  • MerlijnCH sagt:

    Die xx-Terra Salbe greift übrigens nur das kranke Gewebe an, das gesunde lässt sie in Ruhe :ja:

  • missredcat missredcat sagt:

    Ich bin von dem Teufelszeug restlos begeistert.

    Ich auch! Vor allem weil ich mich im Sarkoid Forum schlau gemacht habe und es „eigenmächtig“ behandelt habe.
    Mein alter TA damals, hätte es weggeschnitten und hatte noch nie etwas von der XX Terra gehört.
    Also habe ich (zwar mit Muffensausen) das Teufelszeug besorgt und genau nach Anweisung geschmiert.
    Nach einiger Zeit fiel es ab und ward nie wieder gesehen :thumbsup:.

  • Fah sagt:

    achja, wenn man ein ES an einer schlecht zugänglichen Stelle einschmieren muss wie z.B. den Hautfalten an der Brust, hat sich der Einsatz eines kleinen Pinsels (billiger Mal- oder Schminkpinsel) mit bewährt. Beim Kauf aber auf diese Form achten:

    Und gerade bei der Lage des gezeigten Sarkoides würde ich vor einer OP zögern. Das blutet doch jeweils sofort wieder, weil die Narbe stark gereizt wird.

    XX-Terra wende ich übrigens „etappenweise“ an: auftragen wie beschrieben, wenn das Gewebe sich löst die Wunde schliessen lassen (Bepanthene plus hilft ungemein, wenn die Viecher dran wollen), dann wieder von vorne beginnen. Nach mehreren Intervallen sollte sich auch ein Gebilde wie auf dem Foto massiv verkleinert wenn nicht sogar komplett „aufgelöst“ haben.

  • MerlijnCH sagt:

    Ich bin von dem Teufelszeug restlos begeistert.

    Ich auch! Vor allem weil ich mich im Sarkoid Forum schlau gemacht habe und es „eigenmächtig“ behandelt habe.
    Mein alter TA damals, hätte es weggeschnitten und hatte noch nie etwas von der XX Terra gehört.

    Da habe ich mich auch rumgetrieben, das Ding wuchs ja plötzlich (am Preaputium), aber ich wollte die Behandlung auf die fliegenfreie Zeit (weil ich wusste, dass es sich durch die Behanlung entzünden wird (sozusagen Implosion) vertagen, sprich Winter.

    Die xx-Terra Salbe hat mir meine langjährige TA’in besorgt.

    Obwohl gan, ganz ursprüngich wollte sie es schneiden (da habe ich aber Riegel vorgestossen) und erst wollte sie mir ne andere Salbe (eine Chemotherapie) empfehlen. Ich habe alles abgelehnt und das Ding mit der xx-Terra durchgezogen.

    Sie ist übrigens vom Resultat auch baff erstaunt und ich denke heute hat xx-Terra einen ganz anderen Stellenwert bei ihr (sie dachte halt für so ein grosses, an so blöder Stelle funktioniert es nicht).

    Gleicherzeit hatte sie nämlich eine Kundenstute, die ein ganz grossflächiges ES and er Schenkelinnenseite hatte und welches erst mit Chemotherapie behandelt wurde, die Stute liess sich aber dann nicht mehr anfassen, es wurde schlimmer, man hat operiert und 3 mal ging die ganze Chose wieder auf, weil so grossflächig geschnitten werden musste. Ein Springpferd (Sportpferd) welches dadurch fast ein halbes Jahr nicht reitbar war.

    Die Besitzerin, selber Krankenschwester, hat „unsere“ Entwicklung mit höchster Spannung verfolgt…und wieder einmal hatte mein eigener „Kopf durch die Wand“ und selber entscheiden Früchte getragen. Was selbstverständlich nicht heisst, dass ich beratungsresisstent bin. Aber ich habe mich halt ganz umfassend informiert, bei allen und über jede Methode.

  • MerlijnCH sagt:

    achja, wenn man ein ES an einer schlecht zugänglichen Stelle einschmieren muss wie z.B. den Hautfalten an der Brust, hat sich der Einsatz eines kleinen Pinsels (billiger Mal- oder Schminkpinsel) mit bewährt. Beim Kauf aber auf diese Form achten:

    *kreiiiisch*…ohne dass wir darüber gesprochen haben, aber ich habe mir im Baumarkt GENAU so ein Set besorgt.

    Wobei bei den weiteren Behandlungen kam ich fast besser damit klar, mit den chirurgenbehandschuhten Fingerchen (Zeigefinger und Daumen) ins Töpfchen zu dippen und dann blitzschnel den Knubbel einzusabbern, aber schnell – ausser wenn mir jemand das Vorderbein aufhob. Mein Beno hat dann beschlossen, kurzzeitig und kruzfristig seine Kinderstube aufzugeben und gegen dieses schmerzhafte Brennen (was wohl mit einer Verzögerung von ein paar Sekunden eintritt) zu treten 8o das musste also schnell gehen 😀 Er hat sich dann aber sehr schnell beruhigt, habe ihm einfach zwei drei Minuten den peitschenden Schweif festgehalten, nicht dass er da wieder alles wegputzen konnte :hech:

  • McNikie sagt:

    Meine Tierärztin hat mir von dieser xx-Terra Salbe abgeraten. Sie meinte, die Salbe wäre an dieser Stelle zu aggressiv und es wäre sicherer es großflächig wegzuschneiden. Bei der OP würden sie auch gleich noch das komplette Pferd nach kleinen Sarkoiden absuchen und eventuell wegschneiden. Da aber das Sarkoid sich zwischen den Hinterbeinen befindet und scheuert, hat sie uns zu einer Op geraten. An anderen Stellen würde sie auch die xx-Terra Salbe benutzen.

    Das Sarkoid ist recht schnell gewachsen. Von Tag zu Tag wird es röter und größer. Ich beobachte dies nun wieder seit ein paar Tagen und es ist erneut ein kleines bisschen größer geworden. 🙁

    Ich rufe heute nochmal bei meiner Tierärztin an und mache erneut einen Termin, damit sie sich das nochmal genau angucken kann. Dann muss ich gucken, wie ich mich entscheide. :nix:

  • MerlijnCH sagt:

    Meine Tierärztin hat mir von dieser xx-Terra Salbe abgeraten. Sie meinte, die Salbe wäre an dieser Stelle zu aggressiv und es wäre sicherer es großflächig wegzuschneiden. Bei der OP würden sie auch gleich noch das komplette Pferd nach kleinen Sarkoiden absuchen und eventuell wegschneiden. Da aber das Sarkoid sich zwischen den Hinterbeinen befindet und scheuert, hat sie uns zu einer Op geraten. An anderen Stellen würde sie auch die xx-Terra Salbe benutzen.

    Ich gehöre eigetlich zu denjenien, die imer propapieren ihrem TA (sofern er gut ist) zu vertrauen.
    In diesem Falle habe ich aber eine andere Ansicht, vor allem weil ich mir die Mühe gemacht habe all diese Erfahrungsberichte zu lesen, ich habe mindestens 3 Monate lang mich damit beschäftigt.
    In keinem einzigen Falle, habe ich von grossartigen Erfolgen beim Wegschneiden gehört, im Gegenteil.
    Das muss aber jeder selber wissen.

    Und warum soll diese Salbe an dieser Stelle aggressiver sein, die Salbe SOLL aggressiv sein, sie soll das ES beseitigen, nicht mit ihm kuscheln!
    Abgesehen davon, greift die Salbe nur die entartete Stelle an, ich kann das bestätigen.

    Im Gegensatz zu dieser Chemotherapie die da an der Stute gemacht wurde (und die man mir auch erst empfahl), das hat dann der Stute die ganze Innenschenkelseite aufgefressen, kein Wunder hielt die da nicht mehr hin.

    Sag mal, hat sich Deine TA überhaupt schon mit der xx-Terra befasst???

    Das Sarkoid ist recht schnell gewachsen. Von Tag zu Tag wird es röter und größer. Ich beobachte dies nun wieder seit ein paar Tagen und es ist erneut ein kleines bisschen größer geworden. 🙁

    Bei uns auch, das war zwei Jahre lang aus einem Insektenstich nur ein kleiner Knubel und plötzlich gings los und wuchs und entzündete sich auch.
    Für die Ueberbrückungszeit bis im Winter, hat mir meine Wienerhexe und ein Oel gemixt, die Enzündung ging zurück und vor allem es ging keine einzige Fliege mehr an das siffige Zeug.

  • MerlijnCH sagt:

    Noch ein Erfahrungsbericht.

    Ein Bekannter von mir hatte ein Jährlings-Warmblut aus CH-Zucht gekauft und ihn zur Aufzucht wegegeben. Das Pferd kriegt schon ganz früh ziemlich grosse Sarkoide und es wurde in ein Forschungsprogramm (ich glaube Uni-Tierspital Bern) aufgenommen zur Bekämpfung von Sarkoiden.

    Das Pferd hatte auch ganz grossflächige an der Brust.
    Es wurde zig Mal opiert, weggeschnitten, das Ding kam immer grösser und andern Orten, es wurde noch grossflächiger geschnitten, im übrigen wurde ihm empfohlen, das Pferd einzuschläfern.

    Nun, irgenwann war soviel geschnitten und dann wurde doch mit xx-terra zusätzlich behandelt und endlich begann ruhe einzukehren. Mein momentaner Wissenstand ist, dass das letzte am austrocknen und abfallen ist :thumbsup:

    XX-Terra ist bei uns übrigens übers Uni-Tierspital in Bern erhältlich.

    Hast Du Dich da mal im Sarkoid-Form schlau gemacht, wenn nicht würde ich Dir das dringend empfehlen !

  • maurits sagt:

    Mc Nikie, und ich rate Dir zuallererst da mal eine Gewebeprobe nehmen zu lassen, bevor hier Gott und die Welt ein Sarkoid therapieren will ohne zu wissen, ob es denn eins ist.

    lg
    maurits

  • MerlijnCH sagt:

    Ich bin zwar nicht Gott und die Welt, aber meine Ta’in und auch ich haben das Sarkoid als Sarkoid eingestuft, ohne dass wir eine Gewebeprobe genommen hätten, das war so eindeutig (sogar zu welchem Typus zugehörend, blumenkohlartig).

    Muss aber hier ja nicht so sein, wobei das Bild und vor allem wo es sitzt schon eine ziemlich deutliche Sprache spricht.

  • Sabine89 sagt:

    Mein Pferdchen und ich hatten (toi toi toi) auch mal so ein Ding.
    Der Tierarzt diagnostizierte auch ein Sarkoid (hatte die Größe meines Zeigefingerabdrucks) und je mehr ich darüber gelesen hatte, desto weniger begeistert war ich von ner OP. – Schließlich ist die Gefahr sehr hoch, dass das Ding wieder kommt – und dann noch schlimmer wird.
    Deshalb habe ichs mit Bioenergetik versucht. Sagt jetzt nix von wegen Hokus Pokus und so, aber wir hatten 3 (!) Sitzungen, und das Ding war weg. :hurra: Sie bekam dazu noch Globolis (Thuja) und Thujatinktur (alles natürlich Pferdefreundlich dosiert, nicht so, dass ich mein Pferdchen mit dem Zeug vergifte…) und ich hab Zahnpasta draufgeschmiert, damit sie nicht mehr ständig hingeknabbert hat. Innerhalb von 1,5 Monaten war das Sarkoid weg.
    Also ich würds erst mit alternativen Methoden versuchen, bevor ich zum Messer greifen würde.. (bzw. den Tierarzt schnipseln lasse…) 😉

  • MerlijnCH sagt:

    Es gibt auch auch noch Warzen und auch Warzen können sich entzünden.

    Ich habe auf Benos ES 2 Jahre lang Selgin draufgeschmiert (ein Tip, welcher ich für Warzen übrigens 1996 ins Netz gestellt habe) 😀

    Entwickelt hat sich dieses ES übrigens aus einem Insektenstich, was anscheiend gar nicht so unüblich ist.

    Mindestens zwei Jahre lang war das dannnur so ein kleiner horniger Knubel, wie eben ein infiltrierter Stich. Aber im Sommer 2008 begann das Ding plötzlich rasant zu wachsen und begann zu siffen.

    August 2008 8o 8o

    August 2008
    Zwei Tage späte, nach Verwendung Wundöl Wienerhexe, das Teil sifft nicht mehr und zieht sich etwas zusammen und bleibt konstant

    Ich beginne mich umfassend zu informieren, und lege den Zeitpunkt für einee Behandlung auf die fliegenfreie Zeit fest, da ich weiss dass durch die Behandlung sich das Ding enzünden kann, resp. muss:
    Februar 2009, vorher-Bild, Beginn der Behandlung mit xx-Terra

    Behandlung mit xx-Terra ganz nach Vorschrift in Intervallen (3x) und warten und warten (ja nicht daran herumfummeln)
    Im April ist es sowei und das letzte Stück ist abgefallen und ward nie mehr gesehen :hurra: :hurra:
    April 2009

  • GidranX GidranX sagt:

    Ist ja der Hammer Merljin!! 8o Ich denke, dass meine Freundin hier mitliest, ihr Friese hat nämlich auch so ein Dingens, vorne an der Brust – hat sich ebenfalls aus einem Insektenstich entwickelt..

  • Scupi Scupi sagt:

    Hallo,

    mein Hotti hat an der Gurtlage so einen Hübbel. Der liegt unter der Haut, hat keinen Stiel und lässt sich verschieben. Größe war so in etwa wie eine halbe Murmel. Für meinen TA war klar: Sarkoid. Er schwört auf die Behandlung mit Thuja und BCG-Nosode. Die Tropfen bekommt er seit August 2009. Seitdem ist es kleiner geworden und nur noch halb so dick. Aber die letzte Zeit hat sich nichts getan. Mal ist es kleiner, mal wieder etwas größer. Ich habe mir extra die Matthes-Gurte mit Lammfell angeschafft, nicht das sich das Ding auch noch aufreibt. Schneiden lass ich nichts dran, da es eben eine blöde Stelle ist.

    Futtertechnisch sollen Rote Beete-Chips da gut für sein. Wenn Du eine Adresse brauchst, wo man die günstig herbekommt, dann schreib mir ne pn. 😉

    Grüße und viel Erfolg bei der Behandlung

    Simone

  • MerlijnCH sagt:

    Ist ja der Hammer Merljin!! 8o Ich denke, dass meine Freundin hier mitliest, ihr Friese hat nämlich auch so ein Dingens, vorne an der Brust – hat sich ebenfalls aus einem Insektenstich entwickelt..

    Schön, vielleicht können ja meine Erfahrungen helfen 🙂

  • bodenschula sagt:

    Hallo,

    mein Pferd hat auch mehrere ES an verschiedenen Stellen. Auf Anraten der TA sollte ich es nur beobachten, vom Rausschneiden rät sie dringend ab, da dann die „schlafenden Hunde“ geweckt werden. Sie hat mir auch die Terra X Salbe empfohlen.

    Habe dann aber noch mit der HP gesprochen und die hat mir zu Kolloidalem Silber innerlich und äußerlich geraten sowie Thuja innerlich. Außerdem sollte ich innerhalb von 3 Wochen zwei mal mit Equest entwurmen.

    Angefangen habe ich mit der Behandlung im Mai, konsequent. Die Dinger sind tatsächlich so gut wie weg.

  • maurits sagt:

    Merlijn, gut und schön. Die meisten Dinger die wie Sarkoide aussehen, sind welche.

    Trotzdem sagte man uns damals in der Klinik, dass für die dort ein Sarkoid erst eins ist, wenn es gesichert ist per Probe. Es gibt nämlich weiss Gott wie viele ähnliche und unähnliche Gebilde die alles mögliche sein können, von einer Warze bis zum hochgradig malignen Hauttumor.

    Schade dass ich kein Bild von Tamis Sarkoid habe. Es sah nämlich nach nichts aus.Es wuchs langsam in ihrem Augenilid am unteren Rand, und ich betrachtete das Ding als alten Mückenstich. Es war glatt, ungefähr fingerkuppengroß, mit matt glänzender Oberfläche, gleichmäßig flach. Sah vollkommen harmlos aus. Wie einfach etwas verdickte Haut.

    Der TA der da mal drauf sah, sagte mir dann ich sollte damit bald in die Klinik fahren. Dann ging das los da. Probe genommen, alle in heller Aufregung, mehrere Ärzte kamen sich das ansehen…das fand ich schon komisch.

    Nach einer Woche bekam ich einen Anruf. Wir müssten mal mit der Stute kommen, die Ergebnisse hätten ergeben dass es ein Sarkoid sei. Man wolle das dort behandeln. Ich sagte, das sei ja doof mit dem Sarkoid. Da sagte mir der Arzt,ich solle mal froh sein dass es ein Sarkoid sei, sie hätten da, so wie das aussah, alle an etwas hochgradig bösartiges gedacht, mit einer schlechten Prognose.

    Und so wurde dann diese BCG-Impferei gemacht und wir gaben noch Thuja und das Sarkoid ist verschwunden, bis heute, und das seit 8 Jahren.

    Aber vom reinen Aussehen her hätte niemand auf der Welt gedacht dass es ein Sarkoid sein könnte.

    lg
    maurits

  • MerlijnCH sagt:

    Hi Maurits, ja Sarkoide können ganz verschiedene Formen habe und auch verschiedene Wachstumsarten.

    Aus diesem Grunde war die Lekture des Sarkoid-Forums sehr interessant.

    Es ist unglaublich was da einige Pferdebesitzer über Jahre durchmachen müssen. Da ziehe ich den Hut.

    Du erinnerst Dich sicher nocht, ich habe Dich auch über diese Impfstoff-Geschichte mit Tami ausgefragt.

    Nun da das Sarkoid an nicht so einer exponierten Stelle war (wie bei Tami ganz nahe am Augenlid), habe ich mich eben entschlossen die xx-terra-Salbe auszuprobieren, da ich von der die meisten Erfolge las.

    Dieser „B-irgendwas“ 😉 Impstoff wäre aber mein erste Alternative gewesen. Aber wie gesagt nie schneiden 😀

    Es hat übrigens bei Bens ES solange gedauert bis es abfiel, weil ich ganz streng an die die Packunsbeilage hielt und da stand, warten bis es von alleine abfällt.
    Es war zwar schon nach dem zweiten Behandlungsintervall nur noch so gross wie eine kleine vertrocknete Dattel, wollte und wollte aber nicht abfallen, dann langsam gab es einen Riss und dann hing das Teil noch etwa zwei Wochen halb runter, bis es nur noch an einer kleinen Ecke „hielt“. Ich habe aber meine zuckenden Fingerchen im Zaum gehalten.
    Als es dann abfiel war rundum die Haut bereits zart und normal, man sieht nicht mal die kleinste Narbe :thumbsup:

    Als übrigens der letzte teil abfiel, stand da noch ein kleines Stück ähnlich eines kleinen, dünnen stücks Apfelstiels.
    Das habe ich noch einem mit der Creme betupft, Beo sah ganz vorwursvoll an…und am nächsten Tag war dieses kleine dünne Stückchen auch noch weg und wie gesagt es wurde nichts mehr gesichtet.
    Ich habe ganz streng nach Packungsbeilage gehandelt, und alles ist so eingeroffen wie in der Beilage beschrieben, also auch die Entzündung und das vermehrte Siffen am Anfang.
    Dieses Mittel, diese Bloodroot resp. Kanadischer Blutwurz entzieht dem entarteten Gewebe, die Grundnahrung, das Blut oder was auch immer, die Dinger implodieren verlieren ihre Lebensgrundlage und gehen ein….faszinierend, wenns nicht so eklig wäre.

    Ich bin froh ist es weg :hurra:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ach Du Schande Merlijn, das Ding war ja riesig :panik1: :panik1: Aber gut zu wissen, dass die Teile auch in der Größe mit der xxterra zu behandeln sind…

  • McNikie sagt:

    Wir haben uns jetzt für die Op entschieden. Aber diese xx Terra Salbe, werden wir uns trotzdem anschaffen. Falls diese miesen Dinger wieder kommen. :maul:
    Am 9. Februar muss er hin, am 10.02. wird das dann gemacht und wenn wir Glück haben, können wir ihn am 11.02. wiederholen. Das steht aber noch nicht fest. Ich hoffe das alles gut geht.
    Wenn diese Dinger allerdings an anderen Stellen wieder kommen, werden wir mit der xx Terra Salbe behandeln und sie ein für alle mal vernichten. :maul: 😀

  • fichtefucht sagt:

    Nun ja, dann wünsch ich Dir mal alles Gute

  • nisenase sagt:

    ja, viel Glück, meiner hats gut überstanden…

  • Flora1 sagt:

    Mir wäre es auch zu riskant….TÄ operieren natürlich gern….(bringt ja auch mehr als nur ne Salbe,ich mein an Einnahmen)ich habe damals auch abgebunden,es ist auch von allein abgefallen und die Haut ist glatt…
    Ich würde ja erstmal die Terrax Salbe ausprobieren und falls die nicht anschlägt,kann man ja immer noch überlegen ob man operiert…nach so vielen Aussagen die da sagen,es wäre nach der OP größer wieder gekommen,wäre das ausgerechnet an der Stelle ja gar nicht gut ….aber gut,ich hoffe für dein Pferdchen das es alles gut geht….

  • GidranX GidranX sagt:

    Naja, wenn die Salbe wirklich so brennt wie von einigen beschrieben, wird sie die an dieser Stelle sicherlich nur einmal auftragen können ohne das Pferd auf den Rücken legen zu müssen..

  • MerlijnCH sagt:

    Nö…..das geht ganz gut wenn man es im Griff hat, schliesslich kann man ja auch jemanden – kompetenten – um Hilfe bitten. Z.B. ein Vorderbein aufheben, der nicht gerade kreischend loslässt wenn Pferd mit den Ohren wackelt. Es gibt sogar noch die Möglichkeit der Nasenbremse, für einen kurzen Einsatz.
    Arbeiten muss man aber zielgerecht und schnell. Sollte man aber eigentlich immer bei medizinischen Versorgungen bei Pferden.

    Also überhaupt kein Grund deswegen zu operieren.

    Und ich glaube auch nicht, dass ein TA eine OP vorschlägt nur weil er mehr verdienen will (abgesehen davon kostet die Salbe ein Vermögen), ich glaube einfach er schlägt die OP vor, weil er es nicht besser weiss, weil er sich vielleicht nicht so intensiv damit befasst hat und daher informiert ist.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ach Merljin, was rätst Du da??? Die Salbe muss zwischen die Hinterbacken, und glaube mir – ich habe mit eigenen Augen mein Pferd sehr gut auf 2 Beinen stehen sehen, als er keinen Bock mehr auf die Hufkrebsbehandlung hatte! Das Mädchen ist 16, soll ihre Freundin helfen? Und wer stellt sich freiwillig hinter ein fremdes Pferd um dem die Hinterhaxen festzuhalten. Wer will die Verantwortung auf sich nehmen, die Vorderhaxe festzuhalten, damit dem Mädel hinten nicht der Kopf wegfliegt?? Also manchmal frage ich mich wirklich..

    und bevor es hier zu Mutmaßungen kommt…Ich kenne das Mädchen, das Pferd, den Stall und im groben den familiären, nichtpferdepatenten Hintergrund.

  • Legolas sagt:

    Hab mir das Bild nun nicht mehr angeschaut, aber ich glaube mich zu erinnern, dass da eine Ader in direkter Nähe ist. :denk:
    Ich glaube aus diesem Grund würde ich erst mal versuchen ohne OP auszukommen…auch 16 jährige können sich ggf. kompetente Hilfe holen, wenn es denn von nöten ist. Ich würde eine Behandlung wohl nicht am Alter des Halters fest machen 😉
    Aber zum Glück muss jeder Besitzer selbst entscheiden.

  • MerlijnCH sagt:

    ..und bevor es hier zu Mutmaßungen kommt…Ich kenne das Mädchen, das Pferd, den Stall und im groben den familiären, nichtpferdepatenten Hintergrund.

    Na ist doch alles klar, ich schätze Dich – zumindest scheint es den Eindruck zu machen – als sehr kompetent ein :thumbsup:
    Dann könntest Du Ihr doch helfen, also ich würde es sofort tun.

    Abgesehen davon kann auch der TA helfen.
    Sorry ich seh das Problem nicht :nix:

  • MerlijnCH sagt:

    Hab mir das Bild nun nicht mehr angeschaut, aber ich glaube mich zu erinnern, dass da eine Ader in direkter Nähe ist. :denk: .

    Genau aus dem Grund würde ich auch nicht schneiden….genau so lag das Ding auch bei der Stute der Bekannten.

    Gerade bei so einer Stelle, ist die Wirkunsweise von xx-terra ideal.

    Oder halt unterspritzen mit diesem Rinder-Impfstoff (BCG oder BBC oder wie der heisst).

    NUR SCHNEIDEN würde ich nicht! Basta!

  • GidranX GidranX sagt:

    Ich würde es wahrscheinlich mit der Salbe probieren und auch nicht schneiden lassen ABER es gibt ja nicht nur positive Berichte darüber. Ergo scheint auch bei dieser Methode zumindest die Möglichkeit zu bestehen, das es wieder kommt….. :nix: Ihr TA hat ihr dringend zur O.P. geraten, ich kann verstehen das sie eher bereit ist auf ihn zu hören (so schwer mir das in diesem speziellen Fall auch fällt..), als auf diverse Internetforen.

    Und ich halte sicherlich höchstens im allergrößten Notfall die Haxen fremder PFerde fest, damit diese schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen.

  • MerlijnCH sagt:

    … Ihr TA hat ihr dringend zur O.P. geraten, ich kann verstehen das sie eher bereit ist auf ihn zu hören (so schwer mir das in diesem speziellen Fall auch fällt..), als auf diverse Internetforen.

    Nun, dann erschliesst sich mir hierwohl nicht ganz der Sinn, warum man denn in Internetforen anfrägt :na:

  • GidranX GidranX sagt:

    Hallo.
    Ich habe bei der ganzen Sache meine Bedenken : Läuft wirklich alles nach Plan ? Kann dabei viel passieren ? Ist die Vollnakose gefährlich ? Diese Fragen beantwortet meine Tierärztin mit einer gewissen Ruhe. Klar, sie hat es gelernt, aber ein gewisses Risiko ist doch dabei, oder ?
    Muss ich mir da wirklich so große Sorgen machen ? Ich vertraue unserer Tierärztin, aber was solche Dinge angeht bin ich nun mal ein ziemlicher Angsthase. 😀
    Kennt ihr Tricks, wie ich mich von solch schlimmen Gedanken ablenken kann ? Sollte ich Nike im Moment trotzdem auf die Wiese lassen ? Zur Zeit kommt er alle zwei Tagen für ein – zwei Stunden raus. Nur möchte ich nicht, dass er sich das noch aufscheuert. Aber stehen in der Box für mehrere Tage, dann dreht er total an der Schiene. Unsere Tierärztin sagte, ich könnte ihn ruhig auf die Wiese lassen und auch reiten. Ihm tut das nicht weh, aber warum es scheuern lassen, wenn man es auch verhindern kann ? :nix:

    Sie hat nicht danach gefragt, ob die Therapie die richtige ist, sondern suchte ein bisschen Aufmunterung wg. der Sorgen die sie sich macht.

  • McNikie sagt:

    Das Neuste. 🙂
    Nike hat die Op gut überstanden, die Wunde verheilt super. Es ist ein ca. 12 cm großer Schnitt gewesen, da man noch ausscharben ( ? ) musste, weil es unter der Haut bereits angefangen hat „Wurzeln“ zu schlagen. Jetzt ist alles entfernt und vorsichtshalber eine Probe noch weggeschickt worden, um ausschließen zu können, dass es doch irgendetwas anderes war. Er ist fit & darf vorraussichtlich am Montag wieder zu mir. :hurra:
    Wundheilung läuft super. :thumbsup:

    Lg, Maike. 🙂

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