Reiten "ohne alles"

By Miakoda | Archiv: Ausbildung

Hallo an alle 😀
Ich hab hier schon was ähnliches gefunden-nämlich das Halsringreiten, aber dises Thema ist bereits im Archiv.
Ich weiß auch nicht ob ich hier richtig bin mit diesem Thema, aber was haltet ihr davon. Ich selbst finde es Klasse und ich weiß nicht ob es ganz stimmt, dass das Pferd dabei nicht gymnastiziert werde oder ähnliches. Ich hab euch mal 2 Videos herausgesucht von denen ich persönlich begeistert bin. Ich bin natürlich im allgemeinen davon begeistert. Ich hoffe es gibt viele die sich dazu eusern. Viel Spaß beim ansehen 🙂
Zuerst einmal Stacy Westfall:
http://www.youtube.com/watch?v=dEaMI5PkLIM&feature=related
Und hier noch Alexander Nevzorov (da hab ich das nächst beste Video genommen..)
http://www.youtube.com/watch?v=p-maxXVCTzg&feature=related

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Alexander Nevzorov ist hier schon ma durchgekaut worden. Ich persönlich finde es unglaublich und sehr interessant, was er so treibt. Allerdings glaube ich, dass dergleichen für einen „normalen“ Reiter schwer nachzuahmen ist. Ich würde es gerne können, wüsste aber nicht, wie man das richtig anstellt.
    Wir haben im Urlaub mal Reiten ohne alles gemacht (sogar über einen kleinen Sprung) und das hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Unsere Pferde zeigten sich überraschend kooperativ. Für zwischendurch finde ich so was eine tolle Abwechslung, vorausgesetzt man hat die nötigen Hallen- oder Platzkapazitäten. Nur so würde ich persönlich nicht reiten wollen, weil ich es erstens sicherlich nicht gut genug hinbekommen würde und zweitens arge Bedenken im Gelände hätte.

  • Avatar Miakoda sagt:

    Naja stimmt schon man braucht echt Platz, weil man ja den anderen nicht in die Quere kommen will. 😉 Die würden sich freuen.
    Aber ich denke, dass hat man bei Nevzorov schön gesehen, dass man auch viel vom Boden aus arbeiten kann und wenn das klappt finde ich (ist meine Erfahrung) klappt sowas von oben auch besser. Weil meist das Pferd schon teilweiße kpiert hat worauf man hinaus möchte.

  • Avatar Facu 1994 sagt:

    Ich finde Jean Francois Pignon auch sehr faszinierend. den habe ich schon live gesehen mit seinen pferden die er durch die halle dirigiert auf fingerzeig mehr oder weniger bei der galanacht bei der pferd und jagd. es war sehr bezaubernd. ich hab noch vor mein pferd mal ohne alles zu reiten. ohne sattel zu reiten tu ich sehr sehr gern. es macht unglaublich viel spaß und mit einem andalusier natürlich noch mehr. man hat das gefühl man fliegt

  • Avatar Miakoda sagt:

    Stimmt der ist auch gut^^, den hatte ich iwie nicht mehr im Kopf 🙂 ich finde es aber z.B bei Stacy Westfall so interessant, da sie etwas reitet, bei dem es Leute gibt die ein Gebiss gebrauchen und dann auch noch Missbrauchen, deshalb dachte ich das sie da perfekt rein passt^^.Aber hast schon recht, was der mit seinen Pferden macht ist auch genial. @Facu 1994 Warum machst du es nciht einfach mal?? Einfach mal Trense oder was auch immer ab und drauf^^ Und ich kann mich mit meiner Kleinen auch nicht beschweren auch wenn sie kein Andalusier ist 😀

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Ich hab mir gerade mal das Stacy Westfall-Video angesehen. Das ist schon wirklich cool. 😉 Und ich will das wirklich nicht runtermachen, sondern finde es bewunderswert, allerdings habe ich mit meiner mangelnden Westernkenntnis irgendwie das Gefühl, dass sie die Lektionen nicht wirklich sauber ausführt. ?( Das Pferd geht nach den Stops grundsätzlich rückwärts. Den 2. Rollback finde ich auch nicht sehr gelungen… Vielleicht beurteile ich das aber auch falsch. Besonders cool finde ich, dass „Freestyle“ auf Westernturnieren anscheinend zugelassen ist. 😉

  • Avatar Miakoda sagt:

    Ich kenne mich da auch nicht sonderlich gut aus, aber im Vergleich zu manchen „Auftritten“ die ich geshen habe finde ich die Haltung des Pferdes so definitv besser, als das was ich sonst so gesehen habe. (Wenn ich es finde dann schicke ich dir entweder den Link, oder stell es hier ein^^) 😉
    Zum anderen muss man sagen, dass sämtliche Westernpferde (die da teilnehmen), nach dem Stop grundsätzlich rückwärts gehen. Da hab ich nicht ganz kapiert, was du meinst ?( sorry.

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Okay, vermutlich sind meine Kenntnisse zu oberflächlich. 😉 Ich hab während der WM in Kentucky auch ein paar Westernprüfungen im Fernsehen gesehen und da schien es Ziel zu sein, dass das Pferd wirklich anhält und nicht nach vorne oder hinten ausgleicht. Nach dem 2. Rollback bleibt das Pferd erst stehen und geht dann seitwärts, obwohl die Übung doch normalerweise erfordert, dass die Pferde in ihrer eigenen Spur zurücklaufen, oder? Wir brauchen hier dringend ein paar Kenner der Szene!!! 😉
    Gegen die Haltung des Pferdes habe ich ja nichts gesagt, sondern nur gegen die Ausführung der Lektionen. Die Zirkel hingegen fand ich auch sehr sauber und mit gut erkennbarem Tempounterschied präsentiert.
    Dass es auf solchen Turnieren genauso Idioten gibt wie im englischen Turniersport, ist wohl leider selbstverständlich.

  • Avatar Miakoda sagt:

    Ja wir brauchen Fachleute :bravo:
    Sorry, das mit der Haltung meinte ich nicht so, sonern Kopfhaltung, etc 😀 . Ich denke immer das alle verstehen, wenn ich was schreibe wie es in meinem Kopf ist :red: .

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Ich glaube, ich habe das mit der Haltung schon richtig verstanden. Die Kopf- und Körperhaltung wirkt ja ganz entspannt (bis auf das Schweifschlagen nach den Stops) und das würde ich auch nicht kritisieren wollen. Mir ging es nur um die technisch saubere Ausführung der Lektionen.

  • Avatar Miakoda sagt:

    Upps…. :red: mein Fehler :doh: . Ich bin iwie kein multitasking Genie. Großes Entschuldigung :seufz:

  • Avatar Miakoda sagt:

    Ja das stimmt schon, dass die Lektionen nicht 100%-ig sauber geritten sind, aber ich finde, dass es im Gegensatz zu manch anderen, die ich da gesehn habe, ganz ordentlich ist und ich könnte das so mit meiner nicht^^, also finde ich es bewundernswert. Klar besser geht immer. 😀
    Man muss aber auch die Situation berücksichtigen, Andere Halle und dazu das Publikum, klar sie ist das schon gewöhnt, aber dennoch sollte man das nicht vergessen.

  • Avatar Terry sagt:

    Ich reite meinen Friesen auch mit Halsring und trete mit ihm auch so auf. :bravo:

    Das macht riesig spaß und braucht sehr viel vertrauen zwischen Pferd und Reiter! :herz:

    Er geht Dressurlektion wie Seitengänge und neuerdings auch Piaffe so und natürlich auch alle Zirkuslektionen die er vom Boden aus beherscht wie den spanischen Schritt, Kompliment und das Liegen. :hurra:

  • Avatar Miakoda sagt:

    @ Terry: das finde ich cool^^ denn das ist doch iwie dasZiel, dass nicht die Zügel alles ausmachen. Und so wie du gesagt hast; man sieht das Vertrauen bei einem Pferd-Mensch Team. (Auch wenn das manchmal nicht ganz so ist wie man sich das gewünscht hat…)

  • Avatar nisenase sagt:

    erstmal wird das Pferd ja generell ganz normal ausgebildet, also auch mit Gebiss. Wenn da alles sitzt auf reine Schenkel und Gewichtshilfen und das Pferd eine Selbsthaltung einnehmen kann und sich trägt kommt dann ein Halsring. Wenn es da dann klappt kann man alles weglassen, Für die tägliche Anwendung finde ich es aber nicht sinnvoll, den man kann eben „Kleinigkeiten “ besser korrigieren wenn man die passende Ausrüstung hat. Aber so für zwischendurch find ich es echt ok.

  • Avatar kuwi sagt:

    Ich hab mir gerade mal das Stacy Westfall-Video angesehen. Das ist schon wirklich cool. 😉 Und ich will das wirklich nicht runtermachen, sondern finde es bewunderswert, allerdings habe ich mit meiner mangelnden Westernkenntnis irgendwie das Gefühl, dass sie die Lektionen nicht wirklich sauber ausführt. ?( Das Pferd geht nach den Stops grundsätzlich rückwärts. Den 2. Rollback finde ich auch nicht sehr gelungen… Vielleicht beurteile ich das aber auch falsch. Besonders cool finde ich, dass „Freestyle“ auf Westernturnieren anscheinend zugelassen ist. 😉

    Es gibt bei Westernturnieren eine spezielle Klasse, die eben “ Freestyle Reining“ heißt und wo man nach Belieben ver- bzw bekleidet mit beliebiger Ausrüstung ( innerhalb der Turnierordnung ) und entsprechend passender Musik eine freie Aufgabe reitet.
    Es gibt gewisse Aufgaben, die man zeigen muß und die in ihrer Ausführung gewertet werden. Ich weiß die jetzt auch nicht auswendig, aber meistens sind es mind. 2 (langsame und schnelle) Zirkel in jede Richtung, fliegende Wechsel, je 4 Spins in jede Richtung, Sliding Stops und Roll Backs, Run Downs und Rückwärtsrichten. Jeder Reiter geht mit 70 Punkten in den Bewerb, die Richter bewerten mit 0 für eine korrekte Ausführung, +1/2 bis +2 für besonders korrekte Ausführung und natürlich -1/2 bis -2 für unkorrekte Ausführung. Dann gibt es noch Strafpunkte bis zu -5 für verschiedene Vergehen. Bei der Freestyle gibt es dann ( glaube ich ) noch zusätzliche Punkte wie die „B“ Note beim Eiskunstlauf.

    Klar gab es bei Stacy´s und Roxy´s Vorführung einige Unreinheiten – aber nachdem die beiden mit dieser Vorführung mit hohem Abstand gewonnen haben, wird das gesamte Programm wohl doch gerade korrekt genug geritten worden sein 😀

    Das Rückwärtsrichten nach den Stops ist ein trainingstechnisches Produkt, das bei den Pferden faktisch konditioniert wird:
    Stopp-Hilfen sind meistens aus hohen Gangarten nichts anderes, als das Pferd zum schnellen Rückwärtsrichten aufzufordern – darum tendieren viele Pferde nach dem Stop erstmal nach „rückwärts“ 😉
    Und das Problem beim 2. roll back liegt in der Ähnlichkeit und Feinheit der Hilfengebung begründet, da Stacy eben keine zusätzlichen Zügelhilfen geben kann und Roxy kurzfristig was anderes anbietet, als sie tun sollte …..

    Aber ich möchte gerne jemanden sehen, der etwas ähnliches unter vergleichbaren Umständen fehlerfreier reiten könnte :ostern:

  • Avatar NinaRuben sagt:

    wow ich finde sowas faszinierend zu sehen, weil da so ein tolles vertrauen zwischen Pferd und Reiter besteht. von sowas kann jemand wie ich nur träumen :red:

    aber es ist toll anzusehen. über genaue haltungen und so im westernreiten kenn ich mich gar nicht aus, da ich nur englisch reite 😉
    aber unterhaltet euch ruhig weiter, ich verfolge es trotzdem*g*
    lg 😉

  • Avatar Miakoda sagt:

    @küwi: Danke für die Info^^ jetzt weiß ich bescheid hab von Western nicht wirklich eine Ahnung…
    Und die Einstellung teile ich auch; Das es sehr sehr gut war und ich finde auch wenn es nicht perfekt war, es eine sehr gute Leistung war.
    Ich hab das hier nicht gefunden, deshalb frage ich, Ich hab die Website von Alexander Nevzorov durchstöber und so auch seine Bilder , Videos, etc. Der bildet seine Pferde doch komplett ohne Gebiss aus, oder?? Weil er ja voll dagegen ist. Aber so wie nisenase auch schon gesagt hat, muss ja erst alles dem Pferd durch bestimmte Hilfen beigebracht worden sein, also auch mit Zügelhilfen. Wie macht er das also??? Weiß das jemand?

  • Avatar Miakoda sagt:

    @küwi: Danke für die Info^^ jetzt weiß ich bescheid hab von Western nicht wirklich eine Ahnung…
    Und die Einstellung teile ich auch; Das es sehr sehr gut war und ich finde auch wenn es nicht perfekt war, es eine sehr gute Leistung war.
    Ich hab das hier nicht gefunden, deshalb frage ich, Ich hab die Website von Alexander Nevzorov durchstöber und so auch seine Bilder , Videos, etc. Der bildet seine Pferde doch komplett ohne Gebiss aus, oder?? Weil er ja voll dagegen ist. Aber so wie nisenase auch schon gesagt hat, muss ja erst alles dem Pferd durch bestimmte Hilfen beigebracht worden sein, also auch mit Zügelhilfen. Wie macht er das also??? Weiß das jemand?

  • Avatar Miakoda sagt:

    @ küwi: Das waren die Infos die mir (uns ) gefehlt haben, danke :thumbsup: .
    Und ich muss sagen, ich teile deine Meinung. Ich denke nähmlich auch, selbst wenn es nicht perfekt sein mag, unter den Umständen unter denen sie das macht ist es fantastisch :love: Ehrlich, ich wäre überglücklich, wenn meine das so machen würde!

    Und dann noch ne Frage an alle : Alexander Nevzorov ist ja total gegen Gebiss und dergleichen, ich hab mir auch seine Website durchgeschaut, also auch die Bilder, Videos, etc. Aber so wie nisenase bereits gesagt hat, braucht man bevor man so etwas macht, ein Pferd, das verlässlich auf die Hilfen reagiert und das sind auch Hilfen die anfänglich einmal Zügelhilfen waren. Wie also macht er das?? (Ich bitte um Entschuldigung, wenn es hier iwo schon mal darüber ging..)

  • Avatar Facu 1994 sagt:

    es gibt sehr viele gebisslose zäumungen.
    vielleicht eine sehr bekannt ist das hackamore.
    dann gibts bei dem westernreiten später auch zäumungen, die nach der grundausbildung ohne gebiss sind. bosal und sidepull.
    aber auch diese müssen sorgfältig benutzt werden. eine zäumung ist ersteinmal grundlegend so scharf/hart, wie die hand, die sie führt 😉
    man braucht auch nur in diverse kataloge gucken, von den versandhäusern, da gibt es noch weitere zäumungen usw. …

  • Avatar Miakoda sagt:

    Erst einmal an alle Leser, sorry :panik1: aber mein PC macht sich manchmal selbstständig, denn ich hab den Eintrag wirklich nicht 3 mal reingestellt, denn mein PC hat ne Fehlermeldung angezeigt, also musste ich alles noch mal schreiben und angezeigt hat es nur den letzten Eintrag. Also nicht das ihr denkt, ich hätte sie nicht mehr alle :tuete: 😀 .
    @ Facu 1994 : das wieß ich schon weil ich selbst gebissloses Zaum besitze, aber was benutzt Nevzorov?

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Küwi, vielen Dabk für die Aufklärung. 😉 Ich finde es echt cool, dass es beim Westernreiten solche Freestyle-Wettbewerbe gibt. So was vermisse ich im englischen Umfeld.

    Ich möchte auch auf keinen Fall die Leistung der guten Dame schmälern. Mir gefällt sehr, was sie vorgeführt hat. Es ging bei meiner Kritik eher um eine Art Nachfrage. Ich kann mir schon vorstellen, dass die anderen das auch nicht besser hinbekommen haben.

  • Avatar kuwi sagt:

    Was und wie Nevzorov es tatsächlich hinbekommt seine Pferde so präsentieren zu können, ist ein mehr oder weniger streng gehütetes Geheimnis, das wohl nicht mal seine kräftig zahlenden Jünger tatsächlich erfahren bzw müssen die sich verpflichten, nix auszuplaudern.

    Und wenn solche Ausbildung nur hinter verschlossenen Türen im Geheimen stattfinden kann, dann kann man wohl getrost davon ausgehen, daß es wohl eine „sehr eigene Form“ der Ausbildung sein müßte, die vermutlich nicht von jedem kritiklos als pferdefreundlich“ akzeptiert werden würde :nix:
    Gerüchte hört man ja immer wieder – aber solange nix bewiesen ist… :daumen:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    dann gibts bei dem westernreiten später auch zäumungen, die nach der grundausbildung ohne gebiss sind. bosal und sidepull.

    Das stimmt so leider nicht ganz.
    Das Sidepull ist ein gebißloses Hilfsmittel, um junge Pferde anzureiten. Es wird zweihändig geritten und das Pferd lernt so erst einmal über die Zügelführung (zusammen mit den restlichen Hilfen) die Richtungsänderung. Es wird impulsartig geritten, das Pferd soll gleich von Anfang an lernen, ohne Zügelhilfen sein Gleichgewicht zu finden.
    Allerdings gibt es beim Westernreiten verschiedene Herangehensweisen in der Grundausbildung. Viele Pferde werden auch gleich mit Snafflebit angeritten.
    Das Bosal ist eine fortgeschrittene Zäumung für Pferde, die einhändig gebißlos geritten werden sollen,wo aber kein Hebelgebiß verwendet werden soll.
    Ein gutes Bosal muß auf den Nasenrücken angepaßt werden und ist relativ teuer, da es aus Rohhaut gefertigt wird und mit einer Echthaarmecate (Zügeln) benutzt wird.

  • Avatar kuwi sagt:

    Ein Bosal wurde vornehmlich in der klassischen Californischen Ausbildungsweise als Zwischenstufe zwischen beidhändig gerittenem Snaffle Bit ( zum Erlernen der Basics und der lateralen Kontrolle ) und einhändig gerittenem Bit ( resp. Spade Bit, eine „Löfelkandare, die nur von wirklichen Könnern und entsprechend langsam, sorgfältigst ausgebildeten Pferden verwendet werden SOLLTE ) eingesetzt.
    Mittels der Pferdehaarmecate ( geschlossene Zügel ) wird dem Pferd das Nackreining = weichen auf Anlegen des äußeren Zügels beigebracht und das Bosal wird dann auch Vierzügelig mit der ersten Kandare verwendet.

    ungefährer Zeitraum bei der klassischischen Californischen Ausbildung:
    mind. 1 Jahr Snaffle – mind. 1 Jahr Bosal – mind. 1 Jahr Bosal + Kandare – mind 2 Jahre „normale“ Kandare – dann Spade Bit

    Unnötig zu sagen, daß diese langsame und schonende Vorgehensweise im heutigen „Schnellausbildungszeitalter“ nur mehr ganz ganz selten eingehalten wird 🙁
    Die Pferde, die man heute auf Bewerben mit Bosal ( meistens in der Pleasure ) vorgestellt sieht, sind de facto allesamt nicht wirklich bosalreif, sondern einfach „dead broke“ :seufz:

  • gitana gitana sagt:

    Ich kenne das so, daß nach Snaffle und dann normalem Bosal gleich der Übergang zum Spadebit in Kombi mit Pencil-Bosal kommt, aber da wird auch jeder so seine Methode haben. Nur gibt es ja den richtigen California-Style kaum noch, ist ja viel zu kompliziert 8) . Hat ja sogar noch was mit Dressur zu tun, mehr Anlehnung, mehr Aufrichtung, … sprich, man muß dazu auch reiten können …

    Deshalb hat sich ja der Texas-Style so verbreitet: Snaffle, Snaffle mit Shanks, Bit, Nase auf den Boden, feddich! Das kann dann jeder, egal wie. Und die ganze Hilfszügelpalette gibt es ja mittlerweile auch für´s Westernreiten, ganz abgesehen von Gebissen mit Stacheln, gedrehtem Draht usw., wenn es immer noch nicht funktioniert :kowa:

    Westernreiter, die pferdefreundlich und korrekt ausbilden und reiten, sollen sich bitte von obigem Text NICHT angesprochen fühlen! :bite:

  • Avatar kuwi sagt:

    Schindluder wird in jeder Variante betrieben – ganz egal, welches Mäntelchen man der Reitweise umhängt – sogar die ganz ganz „pferdefreundlichen“ die völlig frei von sämtlichen Ausrüstungsgegenständen arbeiten ….. :sleep:
    Nur versucht leider vor allem in Forumsdiskussionen jeder SEINE Reitweise als die einzig Wahre mit weißer Weste darzustellen und schwimmt dabei fleissig in der Mitte des Nudelsuppentellers :blinzel:

    Ich würde gerne die Leistungen in den oben eigenstellten Videos – vor allem die von Stacey und ihrer inzwischen pensionierten Roxy – einfach als solches stehen lassen wollen, ohne daß hier jetzt in pforgtypischer Manier wieder eine Spielwiese für sämtliche vorurteilsbehafteten „meines ist aber besser“ user entsteht :na: xmas

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich reiten auch manchmal ohne alles…. 😀 … ach so… ich lese gerade… das ist gar nicht gemeint :look:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich reiten auch manchmal ohne alles…. 😀 … ach so… ich lese gerade… das ist gar nicht gemeint :look:

    Egal…. aber das nächste Mal ziehste dir bitte was an. :eye:
    Ist kalt draussen.

  • Avatar kuwi sagt:

    Chaplin :hug: – auf einem gewissen Pferdchen bevorzuge ich es auch immer, gänzlich ohne alles zu reiten xmas :red:

    Wobei es da ja auch haufenweise „Hilfszügel“ and andere technische Hilfsmittelchen geben solle :na: :outlaugh:

  • Avatar Mosquetero sagt:

    Ich würde gerne die Leistungen in den oben eigenstellten Videos – vor allem die von Stacey und ihrer inzwischen pensionierten Roxy – einfach als solches stehen lassen wollen, ohne daß hier jetzt in pforgtypischer Manier wieder eine Spielwiese für sämtliche vorurteilsbehafteten „meines ist aber besser“ user entsteht

    Da stimme ich dir gerne zu. Eine solche Diskussion wollte ich auch keinesfalls anregen. Wie bereits geschrieben habe ich große Achtung vor dem Zusammenspiel von Pferd und Reiter auf diesem Video.

  • Avatar Miakoda sagt:

    Also weiß man nicht so genau wie Nevzorov das so hinbekommt… Schade 😐
    @ küwi: Welche Gerüchte meinst du damit? Ich hab noch gar nichst gehört. Wäre interessant :ja:

  • Avatar tenicar sagt:

    Wenn hier Perfektion von Gebißlos gerittenen Western Pferden verlangt wird ,dann muß man sich doch erst mal Fragen, warum Frau denn überhaupt reitet. Reitet hier jemand etwa um sein Pferd immer pferfekt in einer gewissen From zu reiten ?? Wenn ja, dan ists ja wohl das sogenannte am Zügel reiten, bei dem dem Pferd Atmung und Sichtfeld eingeschränkt werden. Ich bezweifle ,daß Pferde vom liegen Gott erfunden wurden um gymanstiziert zu werden.

  • Avatar Miakoda sagt:

    @ tenicar: Ich frag nur das kein Missverständnis entsteht 😉 .
    Meinst du, dass ein gymnsatiziertes Pferd automatisch eine eingeschränkte Atmung und ein eingeschränktes Sichtfeld hat? 8|

  • Avatar Falun sagt:

    Ich bezweifle ,daß Pferde vom liegen Gott erfunden wurden um gymanstiziert zu werden.

    Von wem auch immer: zum Reiten wurden sie bestimmt nicht erfunden xmas

  • Avatar Castellano sagt:

    Pferde sind zum liebhaben und streicheln da :eye:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    @tenicar
    Irgendwie verstehe ich deinen Post nicht, erkläre doch bitte, was du sagen möchtest.
    Ansonsten:

    Wenn ja, dan ists ja wohl das sogenannte am Zügel reiten, bei dem dem Pferd Atmung und Sichtfeld eingeschränkt werden.

    Du implizierst, daß ein „am Zügel“ gerittenes Pferd automatisch in Atmung und Sichtfeld eingeschränkt ist.
    Das ist es ja gerade nicht!
    Ein korrekt „am Zügel“ gerittenes Pferd, vorausgesetzt es ist nicht verschnürt wie ein Weihnachtspaket (von wegen Atmung), ist ein losgelassenes Pferd.
    Das Sichtfeld ist nur bei Rollkurpferden eingeschränkt, denen die Nase auf die Brust gezogen wird.
    Optimalerweise ist aber das Genick bzw. der Atlaswirbel höchster Punkt. So hat das Pferd vollen Rundumblick!

    Frohe Weihnachten xmas

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich bezweifle ,daß Pferde vom liegen Gott erfunden wurden um gymanstiziert zu werden.

    Zum Reiten aber schon? :ostern:
    Deiner Theorie nach, hat Gott den Menschen also auch nicht erfunden, damit er Sport macht, und sich gesund ernährt? :flucht:
    Sondern ausschließlich NUR für die bequemen Dinge? :denk:
    Wozu renne ich dann eigentlich ins Fitnesstudio. 8o

    Frohe Ostern! :ostern:

    PS. Und wenn Gott tatsächlich Pferde erschaffen hat (ich glaube eher, dass es eine Entwicklung in der Evolution ist :look: ), hat er dabei bestimmt nicht gelegen, sondern hat gestanden (oder ist geritten). 😉

  • Avatar tenicar sagt:

    @tenicar
    Ansonsten:

    Wenn ja, dan ists ja wohl das sogenannte am Zügel reiten, bei dem dem Pferd Atmung und Sichtfeld eingeschränkt werden.

    Du implizierst, daß ein „am Zügel“ gerittenes Pferd automatisch in Atmung und Sichtfeld eingeschränkt ist.
    Das ist es ja gerade nicht!
    Ein korrekt „am Zügel“ gerittenes Pferd, vorausgesetzt es ist nicht verschnürt wie ein Weihnachtspaket (von wegen Atmung), ist ein losgelassenes Pferd.
    xmas

    Das ist der Irrtum vieler Reiter. Die Dressurhaltung war schließich aus gutem Grund bei er Kavallerie seit 1937 nur kurzfristig erlaubt.
    Wenn Du es moderner magst dann kannst Du das auch bei biomechanical riding Ch3-57 nachschlagen.

    @ tenicar: Ich frag nur das kein Missverständnis entsteht 😉 .
    Meinst du, dass ein gymnsatiziertes Pferd automatisch eine eingeschränkte Atmung und ein eingeschränktes Sichtfeld hat? 8|

    Es kommt drauf an, was Frau unter gymnastizieren versteht. Läßt Du dein Pferd im Gelände klettern, springen oder reites mal auf ueneben
    Boden dann könnte alles ok sein. Aber das geht mit den modernen Dressurkrüppeln ja oft schon gar nicht mehr xmas

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Tenicar,
    in der Heeresdienstvorschrift von 1937 bezieht man sich auf Remonten, die in den ersten zwei Monaten noch nicht in Anlehnung und „am Zügel“ geritten werden sollen.
    Zitat Wikipedia:
    „Im Ausbildungsplan für junge Remonten in der HDV12/37 wurde dann auch die
    songenannte Anlehnung und damit auch die vom Reiter durch Zügelhilfen
    herbeigeführte Beizäumung, für die ersten zwei Monate, verboten. Für das
    folgende Quartal war dann der Beginn der Anlehnung vorgesehen.“

    Hier geht man den umgekehrten Weg, wie er in der H.Dv. von 1912 empfohlen wird, nämlich das junge Reitpferd ersteinmal sein natürliches Gleichgewicht ohne Beizäumung finden zu lassen und dann das Pferd langsam an den Zügel heranzuführen.
    Vorher wurden die Remonten erst über die Dressurhaltung an das Gleichgewicht herangeführt.

    Ein sog. Gebrauchspferd muß sich selbst ausbalancieren können und in Selbsthaltung geritten werden können, vorher sollte es allerdings eine entsprechende Grundausbildung und wiederkehrende Gymnastizierung erfahren, damit es langfristig gesund bleibt.
    So praktiziere ich es seit vielen Jahren mit meinem Pferd. Ich gehe mittlerweile ausschließlich ins Gelände und mache längere Touren, früher auch mehrtägige Wanderritte. Dazu muß das Pferd sicher am langen Zügel in Selbsthaltung gehen können, gleichzeitig aber Gewichts- und Schenkelhilfen sowie feine Zügelhilfen annehmen.
    Das wiederum geht nur, wenn es zwischendurch immer wieder gymnastiziert wird, um Muskulatur und Geschmeidigkeit einsatzfähig zu halten. Dazu gehört auch, daß das Pferd an den Zügel gestellt wird, Seitengänge geritten werden und die verschiedenen Bahnfiguren, durchaus auch gebißlos!

  • Avatar Miakoda sagt:

    @Tenicar: Ich dachte mir schon fast, dass du das als Übertreibung gemeint hast (Ich hoffe, das es nun wirklich ne Übertreibung ist 😀 ) Wollte wie gesagt, nur nachfragen. :ja:

  • Avatar Miakoda sagt:

    Also hab ein Video gefunden, was ich hier unbedingt reinstellen will, weil man hier echt sehen kann, das die Pferde obwohl sie ohne Trense, Kandare, etc. geritten werden eine deutliche Stellung und Biegung aufweißen 😀 Ich bin mir dennoch sehr bewusst, dass diese Pferde vorher mit entsprechender Zäumung ausgebildet wurden :rolleyes: . Aber dennoch finde ich es bemerkenswert. http://www.youtube.com/watch?v=myAmWWxBLhU&feature=plcp&context=C3f6b36dUDOEgsToPDskKEXMj0RCrowihleu_UHw6K

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