Probleme nach der Kastration

By testadmin | Kastrationen, Geschlechtsorgane, Hormone

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Hallo,
Gestern Vormittag wurden meine beiden Hengste (Shetty 5 Jahre & Haflinger 3 Jahre) auf der Weide , von unserem Tierarzt kastriert. Beide mit Vollnarkose. Es dauerte auch nicht lang, nach ca. einer halben Stunde waren beide wieder auf den Beinen, zwar noch ein wenig wackelig aber ist ja ganz normal ^^. Beide fingen auch direkt danach wieder an zu trinken und gefressen haben sie auch 🙂 . Dann hat uns der Tierarzt das mit Nachblutung etc. nochmals erklärt und ist dann wieder gefahren…kam aber später noch 2 mal (im 2 Stunden takt) zum Kontrollieren und es war auch alles ganz ok….Bis uns dann am Nachmittag unser Haffi (Negro) immer mehr Sorgen machte, da er nicht aufhörte zu bluten….und für“normale Nachblutungen“ war es nach uns schon zu viel, also haben wir den Tierarzt nochmals angerufen, der auch sofort kam.
:S
Dann mussten wir Negro das 2. Mal in Narkose legen (anders kam man nicht ran… :no: ). Der Tierarzt versuchte alles um die Blutung zu stoppen…aber die „Wunde“ lag wohl so tief das er sie garnicht gefunden hat. Also nähte er den Hodensack zu um mit dem Druck, die Blutung zu stoppen.
So, nach dem Aufwachen ging es Negro aber sichtlich besser… *puuh*
Nach 2 Stunden kam er dann nochmal wieder und kontrollierte nochmals Schleimhäute und die „Operationswunde“. Alles war ok, aber wir haben trotzdem die ganze Nacht durch regelmäßig die Schleimhäute und den Gesamtzustand kontrolliert.
Die Schleimhäute waren normal „rosig“ und selbst ging es ihm auch nicht sehr schlecht, ausser das er eben ziemlich erschöpft und müde war. Aber um auf Nummer Sicher zu gehen hatten wir auch in der Tierklinik schon bescheid gegeben,
dass wenn sich der Zustand verschlechter wir sofort kommen würden.
Aber es wurde nicht schlimmer (ausser das der Hodensack schon enorm angeschwollen war, was aber ja der Sinn der Sache war) und es hörte auch auf zu Bluten, sodass wir entschieden bis auf den Tierarzt zu warten der direkt früh morgens selbst nochmals alles kontrollierte und „grünes Licht“ gab.

So, meine Angst ist jetzt das noch bis Montag gewartet werden soll, bis der Hodensack aufgemacht wird, um das Blut rauszulassen. Aber nach dem Tierarzt ist das die einfachste Möglichkeit die Blutungen zu stoppen und dem Pferd eine Operation in der Klinik zu ersparen, da dies ja wieder mit sehr viel Stress verbunden ist, schon alleine weil er panische Angst vor Anhängern hat und auch selbst auch ziemlich ängstlich ist. Allerdings besteht ja trotzdem die Gefahr das Blut in die Bauchhöhle gelangen könnte, was mir keine ruhige Minute lässt.
Im Moment geht es ihm ganz gut, er frisst, trinkt, macht seine häufchen und strullen tut er auch…

Najaa…heute Nachmittag kommt der Tierarzt nochmal und schaut sich alles an…und wird uns dann wohl sagen was am Besten für Negro ist. :ja:

Hat irgendwer von euch schonmal von sowas gehört oder sogar selbst erlebt ?

Denise =)

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