Philippe Karl

By Boadicea | Archiv: Ausbildung

jetzt stochere ich gleich mal ins Wespennest, weil ich das ja so gerne mache.

Nach Bemühung der Suchfunktion hier fand ich einiges. Viel Kritik, aber nichts konkretes.
Zur Erklärung: bin Interessierte, keine Anhängerin, keine Gegnerin, einfach nur neugierig.
Die ganzen Andeutungen zu Karl hier bringen mich nicht wirklich weiter. Auch seine HP bringt mich nicht weiter.

Was er tut, warum er es tut und was dabei herauskommt. Nicht einmal youtube spukt Videos aus (zumindest habe ich keine gefunden), die ihn auf einem von ihm ausgebildeten PFerd zeigen.

Ich habe nur eine Bekannte, die voller Begeisterung eine Schülerin seiner Schülerin ist und binnen weniger Wochen vollbringt, was jahrelang nicht klappte. Meine Neugier ist geweckt.

Wer also ist Karl, was tut er, warum tut er es, was kommt dabei heraus? Nur „die hohe Hand“ kann es wohl kaum sein – die habe ich im Westernreiten auch. Was also treibt er? Was unterscheidet ihn? Wie geht er an die Ausbildung eines Pferdes heran?
Und ich will mir sicher kein Buch von ihm kaufen.
Vielleicht gelingt es jemandem, meine Neugier zu stillen.

  • Avatar Chaplin sagt:

    o.k., ich werde in diesem Thema jetzt jedes offtopic löschen (auf Wunsch des TE) und alle anderen User und Mods möchte ich bitten, nur Themenbezogen zu antworten. 😉
    Könnte eine ziemlich einseitige Diskussion dann werden, aber mir soll’s recht sein.

  • Avatar kuwi sagt:

    :eye: Spielverderber :seufz: Das ist doch normal daß so ein Thema im pforg auf den Magen schlägt und man für eine gesunde Grundlage sorgt 😀 Immer noch besser zusammen essen und trinken als sich die Köpp einschlagen :ostern: @ Boaboa: Mußt Du als Suchkriterium „hohe Hand“ eingeben, dann findest Du zu den einschlägigen Diskussionen – viel Spaß http://www.pferde-forum.org/wbb/index.php?form=Search&searchID=1203904&highlight=hohe+hand

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Heuschmann/ Karl in Verden hoffe das der Link funktioniert.

  • Avatar Boadicea sagt:

    Chaplin nimmt mich zu wörtlich, was? 😀 Willst mich ärgern?

    danke, den Link hatte ich zuerst gefunden, fand darin aber weniger Infos zu Karl selbst als zu der Schlammschlacht zwischen ihm und Heuschmann. Das ist unspannend.
    Mich interessiert seine Reitweise. Wie er etwas tut und was er sich dabei denkt. Mal sehen, ob ich da was finde.

  • Avatar Caterchen sagt:

    Genauso wie dir jetzt erging es mir auch.
    Habe viel über Karl gehört, einige Anhänger kennen gelernt (und bei ihnen auch Sachen gesehen, die mir nicht gefallen haben),
    mit einigen Karl-Begeisterten gesprochen und viel Negatives über seine Reitweise gelesen, vor allem hier im Forum.
    Da ich mir selbst eine Meinung bilden wollte, habe ich mir 2 seiner Bücher besorgt und gelesen
    („Reitkunst“ und „Irrwege der modernen Dressur“) und mir ausserdem eine DVD von ihm gekauft,
    um ihn auch wirklich mal reiten zu sehen. („Klassische Dressur Teil 3, Versammlung).

    Kleine Anmerkung dazu: Als ich meine Mutter nach den Büchern gefragt hatte, kam nur ganz trocken der Kommentar:
    Du kannst lesen was du willst, aber wag es ja nicht, mein Pferd so zu reiten…
    Trotzdem habe ich versucht, meinen Ausflug in die Schule des PK möglichst ohne Vorurteile zu unternehmen.

    Mein Fazit:
    In seinen Büchern schreibt er einiges sinnvolles, beschreibt sehr genau verschiedene Lektionen,
    legt viel Wert auf korrekte Ausführung verschiedenster Seitengänge, zeigt Wege zur Verbesserung der
    Biegung und Versammlung auf. Alles anschaulich beschrieben, oft mit Beispielen und Anekdoten
    aus der Ausbildungszeit seines Schimmels Odin. Interessant zu lesen, aber nicht unbedingt große Neuerungen,
    die man beispielsweise im Seunig oder im Podhajsky nicht finden würde.
    Es gab allerdings auch einige Dinge, mit denen ich persönlich garnichts anfangen konnte.
    Dazu gehört auf jeden fall das Thema Zügelhilfen, insbesondere Biegungen an der Hand.
    Dort beschreibt er verschiedene Biegungs- und Abkauübungen, die das Pferd im Genick, Kiefer
    und im Hals lockern sollen.
    Ausserdem geht er auf das „Einwirken durch Anheben der Hand“ ein, welches wohl sein bekanntestes
    „Markenzeichen“ ist. Durch diese Aufwärtsparaden will er eine zu starke Anlehnung an der Hand
    korrigieren und das Pferd animieren, sich selbst zu tragen. Auch an sich nichts neues.

    Dann hab ich mir die DVD angeschaut…
    Was mir garnicht gefallen hat war, dass die Pferde meistens nicht ans Gebiss treten.
    Zwar überrollen sie sich nicht, trotzdem sieht das für mich fest aus, den Hals eng
    oben zusammengedrückt und einige cm hinterm Gebiss.
    Das scheint bei Karl so beabsichtigt zu sein und ich meine genau dadurch definiert sich
    seine „Légèreté“, also die Leichtigkeit seiner Reitweise.
    Auf der DVD reitet er fast ausnahmslos sehr versammlungsfähige Pferde
    mit starker Hinterhand und kurzem Rücken.
    Dazu sitzt er sehr gut, ist mit dem Schenkel am Pferd und animiert eine fleissige Hinterhand.
    Trotzdem sehen die Pferde für mich etwas fest aus, durch den hochgedrückten Hals fällt der Rücken leicht ab.
    Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass man Pferden mit längerem, schwächerem Rücken
    oder schwächerer Hinterhand oder auch Pferden mit einem schwächeren Reiter,
    welcher die Aufwärtsparaden zwar beherrscht, aber nicht gut genug sitzt, um
    die Hinterhand unters Pferd zu holen, mit dieser Reitweise relativ unkompliziert
    den Rücken ruinieren kann.

    Man hört es wohl inzwischen heraus, so wirklich überzeugt hat Herr Karl mich nicht.
    Natürlich sind meine Beobachtungen rein objektiver Art, meine Quellen habe ich bereits genannt
    und ich schließe auch nicht aus, dass ich damit völlig falsch liege.
    Wie gesagt, alles objektiv.
    Aber für mich persönlich (und für mein Pferd mit langem, schwachem Rücken) kommt das ganze wohl
    nicht in Frage.
    Trotzdem war es interessant, mehr über ihn und seine Reitweise zu erfahren
    und die Hintergründe der bekannten Klischees zu erkennen.

    So, und jetzt dürfen mich die PK-Fans an die Wand nageln… 😉

  • Avatar Boadicea sagt:

    sehr interessant. Das klingt nach einer großen Kluft zwischen Theorie und Praxis, Anspruch und Wirklichkeit.
    Meine Bekannte hatte ein Pferd, welches sich mit Macht auf die Hand legte. Kein Tipp half, erst PK.
    Vielleicht ist er ja die Lösung für das eine oder andere Problem, aber in seiner Gesamtkonzeption nicht stimmig und griffig.

    Ich kenne die hohe Hand als Möglichkeit, die innere Schulter in der Biegung hochzuholen. Das funktioniert. Außerdem ist es für das Westernpferd ein Signal zum „Kopf runter“.
    Wie wird die hohe Hand bei PK angewendet? Aufwärtsparaden? Zu welchem Zweck, in welchen Situationen? Sollen sie unangenehm sein, um das Pferd davon abzuhalten, sich auf die Hand zu legen, was ja dann eigentlich dazu führt, dass das Pferd vor der Hnad „flüchtet“? Oder sollen sie das Pferd vorne „hochholen“?

  • Avatar Chaplin sagt:

    Chaplin nimmt mich zu wörtlich, was? 😀 Willst mich ärgern?

    Da kümmer‘ dich man nicht weiter drum!

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Wie wird die hohe Hand bei PK angewendet? Aufwärtsparaden? Zu welchem Zweck, in welchen Situationen? Sollen sie unangenehm sein, um das Pferd davon abzuhalten, sich auf die Hand zu legen, was ja dann eigentlich dazu führt, dass das Pferd vor der Hnad „flüchtet“? Oder sollen sie das Pferd vorne „hochholen“?

    So wie ich es verstanden hab, so die hohe Hand dem Pferd das „aus der Regenrinne saufen“ unangenehm machen.

    Meine Bekannte hatte ein Pferd, welches sich mit Macht auf die Hand legte. Kein Tipp half, erst PK.
    Vielleicht ist er ja die Lösung für das eine oder andere Problem, aber in seiner Gesamtkonzeption nicht stimmig und griffig.

    Bei der bösen FN gibt es auch sogenannte Aufwärtsparaden, die man hin und wieder zu Korrekturzwecken anwendet.

  • Avatar Boadicea sagt:

    sprich, die hohe Hand soll den Kopf hochholen?
    Somit eigentlich genau das Gegenteil von dem, wie z.B. ich es praktiziere.

    Welchen Sinn hat das aber, wenn ich den Kopf hochhole bevor das Pferd reiterlich so weit ist? Außer vielleicht, dass ich ihm damit verbiete, meine Hand weiterhin als 5.Bein zu nutzen.

  • Avatar Caterchen sagt:

    Genau das, was du sagst, damit versucht man, das Abstützen auf der Hand zu verhindern.

    Was mir noch garnicht gefallen hat sind Aussagen in die Richtung:
    „Wenn das Pferd vorne zu tief ist, kann es hinten nicht untertreten.“

    Ich habe das andersrum gelernt:
    Nur wenn das Pferd hinten untertritt, kommt es vorne automatisch hoch.

    Sind halt 2 Denkansätze, aber mit zweiterem kann ich persönlich mehr anfangen.

  • Avatar Boadicea sagt:

    „Wenn das Pferd vorne zu tief ist, kann es hinten nicht untertreten.“ das kann auch so nicht stimmen. Gute Westernpferde beweisen das Gegenteil. Beweis: Vor allem wenn ich hergehe mir vorne den Kopf hochhole (hübsch in Form bringe), tritt davon doch nciht automatisch die Hinterhand unter. Irgendwie wirkt das ganze nicht stimmig. Wie begründet er das? Dass er nichts in der Hand hat und das Pferd sich also selbst trägt? Das könnte doch auch daran liegen, dass das Pferd vor dem Zügel flüchtet. Würde den festen Eindruck erklären, den viele haben. Sprich, PK scheint also ein gutes Korrekturkonzept bei Pferden zu sein, die sich auf die Hand stützen. Wofür noch? Oder ist das schon alles?

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Ein Westernpferd, welches untertritt, ist aber wohl eher die Ausnahme :tuete:

    Und ich weiss, wovon ich spreche, wir hatten etliche (und sogar im Turniersport recht erfolgreiche) Westernreiter im Stall, deren Pferd nur auf der VH gelatscht sind. Klar weiss ich, dass es da auch Ausnahmen gibt, aber das ist wohl eher selten.

    War das jetzt OT? :flucht:

  • Avatar Boadicea sagt:

    nein, war es nicht, denn es ging wohl um PKs Ansicht, ein Pferd mit tiefem Kopf könne nicht untertreten. Das kann es wohl.
    Und ich meine gut ausgebildete Westernpferde.
    Sie beweisen: PK hat Unrecht in diesem Punkt.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Wie begründet er das? Dass er nichts in der Hand hat und das Pferd sich also selbst trägt?

    Wie er das begründet weiß ich nicht, aber so wie Herr Karl auf dem sitzt, wundert mich das nicht. Den egal ob man ihn mag oder nicht, sitzt kann er. Sprich der hat die Pferde dermaßen an Bein und Sitz, da ist es fast egal, was er mit der Hand anstellt.

    Und ich denke, das genau da das Problem liegt, der man vergißt Reitlegastheniker wie mich, die 1000 kalten Wintern nicht so sitzen werden, wie der werte Monsieur.
    Wenn ich so versuchen würde, ein Pferd zu korregieren, würd das wahrscheinlich arg in die Hose gehen.

  • Avatar Boadicea sagt:

    ich hab ihn noch nie im Sattel gesehen (abgesehen von wenigen Sekunden auf youtube). Hast du einen Link zu einem Video, wo man ihn mal wirklich reiten sehen kann?

  • Avatar St. Lucia sagt:

    So, ich habe mir jetzt mal das Buch kurz zu Gemüte geführt:

    Im Kurzen: PK sagt, dass das Pferd dann nachgibt bzw. an den Hilfen steht, wenn es Unterkiefer und Zunge mobilisiert. Und die Zunge kann halt nur dann mobilisiert werden, wenn das Gebiss durch die Handhaltung nicht auf der Zunge aufliegt. Durch die hohe Handhaltung läuft der Zügel paralel zur Zunge, durch eine tiefe Handhaltung wird die Zunge gequetscht.

    Das ist jetzt meine Laienhafte Ausdrucksweise! Nein, ich bin kein PK Reiter, finde aber einige Ansätze von ihm nicht schlecht….

    Ach ja, er wünscht übrigens auch als erstes Etappenziel eine Dehnungshaltung. Die hohe Aufrichtung kommt erst später, wie bei der FN….

    @boadicea Das Westernpferd, von dem ich schrieb, war übrigens deutscher Meister…

  • Avatar Boadicea sagt:

    tja, auch im Westernsport geht die Turnierszene im Sturzflug bergab – leider.

    dass das Pferd dann nachgibt bzw. an den Hilfen steht, wenn es Unterkiefer und Zunge mobilisiert

    wie ist da der Zusammenhang?
    Aufwärtsparaden gelten doch als schmerzhaft. Laut seiner Theorie wären diese aber sanfter als bei tiefer Handhaltung.

    Wie erreitet er die Dehnungshaltung?
    Und holt er die Pferde erst nach langem Reiten in Dehnungshaltung mit hoher Hand nach oben? (ich meine jetzt nicht Minuten, sondern Monate)

  • Avatar Diana sagt:

    Gute Westernpferde beweisen das Gegenteil.

    :S
    Das Pferd auf dem Foto ist aber kein Westernpferd.

    Das ist ein westerngerittener Friese. :flucht:

  • Avatar Boadicea sagt:

    und wer weiß, wie Friesen laufen, weiß auch, was für eine Leistung das ist, einen Friesen so zum Laufen zu kriegen 😉

    Jedes westerngerittene Pferd ist ein Westernpferd. Es ist nur keine typische Westernpferderasse 😀

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Das kann ich dir leider auch nicht beantworten, da ich nicht nach PK reite und auch noch nie nach ihm Unterricht hatte. Bin ein ganz ordinärer FN Reiter, der aber auch für andere Reitweisen ein offenes Ohr hat… Ich habe übrigens nichts von Aufwärtsparaden gelesen, weiss also nicht, ob er diese wirklich anwendet. Und meine FN Reitlehrerin hat übrigens mal einen guten Kommentar zu dem Wort Aufwärtsparade gegeben, kriege ich aber leider nciht mehr ganz zusammen! Habe ich gerade gefunden, hier wird auch die Aufwärtsparade näher beschrieben: http://www.dressurportal.de/Artikel/Vom-Loesen-bis-zum-Versammeln/Loesen-Versammeln-Teil-2.htm

  • Avatar Boadicea sagt:

    im zweiten Video sieht man sehr gut, dass er die hohe Hand ausschließlich zu Korrekturzwecken verwendet und sofort bei Bedarf nachgibt. Das Ergebnis gibt ihm recht.

  • Avatar Boadicea sagt:

    das finde ich hochinteressant:

    Ein Pferd, das über das Maul gearbeitet wird, kann bei leichtester Anlehnung mit den Fingerspitzen geritten werden, während eines, das über das Genick gearbeitet wird, dauernd angespannte Zügel und Arme benötigt. Deshalb besteht erstere Reitweise ganz aus Feingefühl, letztere aus Kraft.
    ( Zitat: J. Fillis; Reitmeister des 19. Jahrhunderts)

  • Avatar St. Lucia sagt:

    im zweiten Video sieht man sehr gut, dass er die hohe Hand ausschließlich zu Korrekturzwecken verwendet und sofort bei Bedarf nachgibt. Das Ergebnis gibt ihm recht.

    Ohne mir jetzt das Video angesehen zu haben, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, dass ein Pferd, welches zum einrollen neigt, bei einer tiefgestellten Hand á la FN sich noch vermehrt einrollt und bei einer eher hohen Hand sofort das einrollen aufhört und der Kopf wieder höher kommt. Irgendetwas scheint schon daran zu sein…..

    Jetzt werde ich wahrscheinlich gesteinigt :flucht: :flucht:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    und wer weiß, wie Friesen laufen, weiß auch, was für eine Leistung das ist, einen Friesen so zum Laufen zu kriegen

    :flucht: , ich stell dann mal den Ventilator auf, damit Frau Mau nicht gleich aus den Latschen kippt.

    im zweiten Video sieht man sehr gut, dass er die hohe Hand ausschließlich zu Korrekturzwecken verwendet und sofort bei Bedarf nachgibt. Das Ergebnis gibt ihm recht.

    Öhm, ich seh im 2ten Video ein Pferdchen, das sehr sehr “ unschön“ daher läuft, aber gut, jedem das Seine.

    Ohne mir jetzt das Video angesehen zu haben, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, dass ein Pferd, welches zum einrollen neigt, bei einer tiefgestellten Hand á la FN sich noch vermehrt einrollt und bei einer eher hohen Hand sofort das einrollen aufhört und der Kopf wieder höher kommt.

    Tiefe Hand ala FN?
    Ok, wie tief ist zu tief und wie ist die Handstellung ala FN??

  • Avatar Boadicea sagt:

    Öhm, ich seh im 2ten Video ein Pferdchen, das sehr sehr “ unschön“ daher läuft, aber gut, jedem das Seine.

    das sehe ich auch. Aber wenn ich das richtig verstehe, ist das ein Korrekturpferd einer Zuschauerin.
    Und betrachte ich mir, wie es zu Anfang läuft und wie am Ende, ist ein Veränderung deutlich zu sehen.

  • Avatar McFlower sagt:

    bei einer tiefgestellten Hand á la FN

    Aber auch bei der „FN“ ist die Hand nicht per Regelwerk dort festgenagelt, wo sie im Idealfall stehen kann und sollte, wenn es nichts zu korrigieren gibt. Auch dort gibt es die Möglichkeit, die Hand mal höher zu nehmen, oder gar noch tiefer, oder sogar seitwärtsweisend. Die Griffel haben eine Grundposition und von dort können und dürfen sie weggenommen werden, wenn es die Situation erfordert. Sogar die böse Aufwärtsparade gibt es als Korrekturinstrument.

    Mir erscheint es fragwürdig, eine ganze Reitweise auf Korrekturmöglichkeiten auszurichten. Wenn ein Pferd halbwegs versiert nach irgendeiner Reitweise (die Hand und Fuß hat, ich nehme nur totale Merkwürdigkeiten wie Rai-Reiten aus) ausgebildet wird, sollte solche Korrektur doch gar nicht notwendig sein.

    Jetzt werden doch schon seit Jahren die PK-Reitlehrer ausgebildet und die bilden wiederum Reiter und Pferde aus. Warum sieht man nicht so langsam mal gut gerittene PK-Pferde? Keine Hardcore-Korrekturfälle, sondern Jungpferde, die von der Pike auf nach PK ausgebildet worden sind und so schön und easy nachreitbar laufen? Kennt hier irgendjemand so ein Pferd?

  • Avatar Falun sagt:

    Jetzt werden doch schon seit Jahren die PK-Reitlehrer ausgebildet und die bilden wiederum Reiter und Pferde aus. Warum sieht man nicht so langsam mal gut gerittene PK-Pferde? Keine Hardcore-Korrekturfälle, sondern Jungpferde, die von der Pike auf nach PK ausgebildet worden sind und so schön und easy nachreitbar laufen? Kennt hier irgendjemand so ein Pferd?

    Nö :nix:

    Aber die angehende PK-Trainerin hier hat die Sache auch abgebrochen. Warum, DAS weiß ICH nicht :ostern:

  • Avatar maurits sagt:

    und wer weiß, wie Friesen laufen, weiß auch, was für eine Leistung das ist, einen Friesen so zum Laufen zu kriegen 😉

    *gähn* :rolleyes:
    Vermutlich bin ich daher so müde heute, da ich drei Friesen geritten habe, dass ich nicht mal mehr Bock habe, auf immer das selbe dumme Geschwafel noch einzugehen. :gähn:

  • Avatar Boadicea sagt:

    McFlower, es geht hier nicht um den 100sten Thread PK gegen FN.
    Ich will wissen, wie PK tickt, wie er sich die Ausbildung eines Pferdes vorstellt und wie er das begründet.

  • Avatar spunkie sagt:

    „Ich will wissen, wie PK tickt, wie er sich die Ausbildung eines Pferdes vorstellt und wie er das begründet.“

    Dann macht es Sinn, seine Bücher zu lesen, DVD’s zu schauen und Kurse zu besuchen, wo man Pk und seine Schüler unterrichten sieht.
    Vor allem live und Farbe kann sich ein eigenes Urteil bilden, im Theorieunterricht Fragen stellen, usw.
    🙂

  • Avatar Diana sagt:

    Wohl wahr.
    Vor allem, weil sich gar keine PK-Jünger hier tummeln.
    Alle Aussagen werden also mehr Hörensagen als eigene Erfahrung sein.

  • Avatar Boadicea sagt:

    hatte gehofft, hier einen Einblick von Befürwortern und Skeptikern zu bekommen.
    Das Material ist mir zu teuer, wenn ich nicht einmal weiß, ob es taugt.

  • GidranX GidranX sagt:

    nein, war es nicht, denn es ging wohl um PKs Ansicht, ein Pferd mit tiefem Kopf könne nicht untertreten. Das kann es wohl.
    Und ich meine gut ausgebildete Westernpferde.
    Sie beweisen: PK hat Unrecht in diesem Punkt.

    Ist ja die Frage, wie weit die Westernpferde untertreten KÖNNTEN, wenn sie denn anständig geritten würden, statt auf der Vorhand zu latschen..Vielleicht magst Du Dir ja das Buch von Heuschmann kaufen, bzgl. oberer Verspannung und damit zusammenhängend das Vorschwingen des hinteren Oberschenkels bei zu tiefer Kopf/Hals-Haltung..

    und wer weiß, wie Friesen laufen, weiß auch, was für eine Leistung das ist, einen Friesen so zum Laufen zu kriegen 😉

    auf dem Bild sehe ich einen Friesen mit unpassendem, weil viel zu langem Sattel. Der Hüftknochen stösst an die hintere Sattelkante/Pad. Der kann da gar nicht anständig mit laufen.
    Du betonst, dass dieses Pferd gut geritten ist, dafür gefällt mir das Loch nicht vor der Schulter, wo sind die Muskeln? Die Oberlinie ist ebenfalls nicht gut bemuskelt, dafür sieht der Unterhals entsprechend stärker aus. Gut geritten sieht das Pferd meiner Meinung nach nicht aus.

  • Avatar Boadicea sagt:

    ist zwar OT, aber im Sattel sitzt nicht der PB sondern eine Trainerin, die das Pferd einmal im Jahr unter dem Sattel hat.
    Das Pferd brauchte 5 Minuten, um bergauf zu laufen. Das ist eine Virtuosin im Sattel, die zeigt, dass es geht. 😉

  • Watson Watson sagt:

    Ich habe übrigens nichts von Aufwärtsparaden gelesen, weiss also nicht, ob er diese wirklich anwendet.

    Das nennt man Demi arête und ja, PK setzt die ein.

    Aber wenn ich das richtig verstehe, ist das ein Korrekturpferd einer Zuschauerin.

    Ganz richtig. Und man kann ja wirklich nicht erwarten, dass dieses Pferdchen sofort alles was es gelernt hat vergisst und sofort weiß, was der Mann da oben will.

    Kennt hier irgendjemand so ein Pferd?

    ja, ich darf so ein Pferd ab und an reiten und der rennt nicht mit dem Kopf in den Wolken rum. Dieses Pferd würde übrigens schon von einer Pforglerin unterm Sattel gesehen und nicht bei mir. Vielleicht kann Sweltsje was dazu sagen, was sie da gesehen hat, auch wenn er da gerad beim erlernen der Piaff und somit etwas verwirrt war.

    Boadicea, wo kommst du her? Ich habe ein Pferd von einem PK-Schüler in Besitz und darf auch sein eigenes Pferd ab und an reiten. Allerdings kann ich dir echt nicht die Reitweise erklären 😀 das mir zu kompliziert, ich lass mich von meinem Oldie einfach „mitnehmen“, der zeigt mir schon, wie was geht.

  • Avatar Boadicea sagt:

    ich kenne hier im Raum Nürnberg keinen PK-ler, wo ich mir das mal ansehen könnte.
    Wäre schon mal interessant.

  • Watson Watson sagt:

    Dann bist du doch ne Ecke weg von FFM.

  • Avatar Samona sagt:

    Wohl wahr.
    Vor allem, weil sich gar keine PK-Jünger hier tummeln.
    Alle Aussagen werden also mehr Hörensagen als eigene Erfahrung sein.

    Stimmt nicht, hier ist eine. Ich bin Fan, und versuche die P.K. Methode auch in die Praxis umzusetzen.
    Meine RL lernt nach der P.K. Reitweise.
    Alles weitere gern über PN.

  • Avatar Diana sagt:

    Dann schreib doch einfach mal was dazu.
    Fragen genug wurden doch gestellt.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    und wer weiß, wie Friesen laufen, weiß auch, was für eine Leistung das ist, einen Friesen so zum Laufen zu kriegen 😉

    Ja wie laufen sie denn ?( 😀
    Oder verstehst Du von Friesen – und ich meine von richtigen Friesen – soviel wie von PK 😀

    Armes Western-Friesenpferd ;( ;(

    :flucht: , ich stell dann mal den Ventilator auf, damit Frau Mau nicht gleich aus den Latschen kippt.

    und ich 8o krieg ich Riechsalz :hech: :eye:

    *gähn* :rolleyes:
    Vermutlich bin ich daher so müde heute, da ich drei Friesen geritten habe, dass ich nicht mal mehr Bock habe, auf immer das selbe dumme Geschwafel noch einzugehen. :gähn:

    Eigentlich hast Du recht :eye: ….mit :sleep:
    Mir scheint die Neue hört sich selber gerne schwafeln :kowa:
    Noch 61 mal aussitzen, dann nehme ich an trifft man sie in der Verkaufsecke :ostern:

    Dann schreib doch einfach mal was dazu.
    Fragen genug wurden doch gestellt.

    :ja:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    und ich krieg ich Riechsalz

    Du kannst dich neben Frau Mau vor den Ventilienti setzten, Riechsalz gibts nicht, ihr seid doch abgehärtet :tuete:

  • Avatar yeti sagt:

    ich hatte eine zeitlang unterricht bei einem schüler von pk, sowie einer schülerin von diesem schüler *gg*
    pk selbst hab ich noch nie gesehen, kenne auch weder bücher noch dvds von ihm. das liegt hauptsächlich daran, dass ich sowieso nix aus büchern lerne,ich muss alles ausprobieren, da nützt mir anschauen und lesen nix.

    erstmal zu meinem reiterlichen background – ich hab mehr oder weniger freizeitmäßig reiten gelernt und außerdem meistens mit pferden zu tun, die körperliche mängel haben/hatten. von einem dressurmäßig begabten pferd konnte ich bisher nur träumen.

    wenn man so ein unbegabtes pferd hat, was eben nicht der norm entspricht, dann findet man in der klassischen reitlehre viele ansätze, die die sache anders angehen, als das eben den fn-richtlinien entspricht. mir persönlich hat das bei meinen pferden sehr geholfen.

    ich hab einige jahre lang viel bei besagtem pk-schüler bei kursen zugeschaut und bin auch ein paar kurse bei ihm oder seiner schülerin mitgeritten. nach und nach ergab sich ein bild, ich verstand wo es langgeht und wohin der weg führt. das system an sich hab ich als sehr flexibel kennengelernt, es wurde sich immer wieder auf das jeweilige pferd eingestellt. es ging um dinge wie schulterkontrolle, schulterlastigkeit, vorhandlastigkeit, natürliche schiefe und das wurde jeweils so plausibel erklärt und dann bearbeitet, dass der erfolg deutlich war. mag sein, dass fn-reitlehrer das auch können, hab ich nur noch nie erlebt.

    was die hohe hand betrifft, da war in den kursen eine interessante entwicklung zu erkennen – anfangs wurde in den kursen viel mit hoher hand gearbeitet, das nahm manchmal echt kuriose formen an, man hatte manchmal das gefühl, die reiter würden pausenlos wäsche aufhängen *gg*
    nach und nach wurde die hohe hand immer seltener eingesetzt (auch bei „neuen“ pferden wo er das ursprünglich vielleicht getan hätte) und andere methoden traten in den vordergrund.

    was die aufwärtsparade betrifft – es gibt da zwei sachen – einerseits die aufwärtsparade, die tatsächlich genutzt wird, um das pferd hochzuholen, wenn es sich bspw auf den zügel stützt. andererseits gibt es die methode des abkauen lassens (das ist die eigentliche hohe hand), bei der man eine oder beide hände langsam ansteigen läßt um das pferd zum nachgeben zu bewegen.

    ich sehe es inzwischen so, dass die hohe hand, oder besser gesagt dsa abkauen lassen ein mittel sein kann, bei einem pferd, das sich festhält und anders nicht ins vorwärts-abwärts zu bekommen ist. eine korrekturmaßnahme eben, wenn sonst gar nix funktioniert. aber bei einem halbwegs begabten pferd, gibt es noch zig andere varianten, das pferd ins v/a zu bekommen.

    bei den pferden die ich ritt wurde übrigens nie mit hoher hand gearbeitet, es gab höchstens mal eine aufwärtsparade bei meinem vorhandlastigen fjordpferd (mit dem ich irgendwann galoppvolten reiten konnte und dabei das gefühl hatte, sie könnte auf nem teller wenden), abkauen wurde dagegen bei meinen pferden nie verlangt.

    das system hab ich so verstanden, dass einem einfach viele verschiedene werkzeuge in die hand gegeben werden, wie man mit seinem pferd arbeiten kann. es gab da immer das bild vom werkzeugkasten, der mit der zeit größer und umfangreicher wird, so dass man mit der zeit besser agieren und reagieren kann wenn probleme auftreten.

    das ist es jedenfalls, was ich aus der zeit des zuschauens und reitens beim pk-schüler mitgenommen hab – viele verschiedene möglichkeiten um probleme zu lösen oder auch gar nicht erst auftreten zu lassen. die hohe hand ist dabei nur eine von vielen möglichkeiten.

  • Avatar Samona sagt:

    „Ich will wissen, wie PK tickt, wie er sich die Ausbildung eines Pferdes vorstellt und wie er das begründet.“ Dann macht es Sinn, seine Bücher zu lesen, DVD’s zu schauen und Kurse zu besuchen, wo man Pk und seine Schüler unterrichten sieht. Vor allem live und Farbe kann sich ein eigenes Urteil bilden, im Theorieunterricht Fragen stellen, usw. 🙂

    Die Schule der Legerete kann man nicht so einfach in 2 oder 3 Sätzen erklären. Um sich zu informieren kann man z. Bsp erstmal auf P.Karls Webseite gehen und dort nachlesen, zum Bsp, http://www.philippe-karl.com/47/Schule_der_L%C3%A9g%C3%A8ret%C3%A9_%C2%BB/Deutsch/%C2%BB_Philosophie.html Ein weiterer guter Artikel zur Schule der Legerete findest Du hier http://www.klassische-reitkunst.com/legerete.html Wenn man sich für Phillipe Karl interessiert muss man sich erstmal mit der klassischen Reitkunst ansich beschäftigen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wenn man sich für Phillipe Karl interessiert muss man sich erstmal mit der klassischen Reitkunst ansich beschäftigen.

    …ein vernünftiger Ansatz, wie mir scheint 🙂

    Nur stellt sich dann wieder die Frage, was genau unter klassischer Reitkunst zu verstehen ist :denk:

  • Avatar Boadicea sagt:

    danke Samona, danke Yeti :hug:

    leider gibt seine HP nicht allzuviel her.

  • Avatar JAusten sagt:

    Ich glaube nicht, dass sich die Klassische Reitlehre großartig von der Westernreiterei, englischen Reiterei etc. unterscheidet. Jede Reitweise/-lehre will doch eigentlich immer das gleiche: ein williges, freudig mitarbeitendes und im Sekundengehorsam stehendes Pferd. Die Wege, dies zu erreichen, mögen ja unterschiedlich sein, Voraussetzung ist aber eigentlich auch immer das gleiche: ein gut sitzender, ausbalancierter, geschmeidiger Reiter, der sich im seelischen und körperlichen Gleichgewicht befindet.

  • Avatar Castellano sagt:

    Ihr seid immer so kompliziert, da komm ich echt nicht mit :look:

  • Avatar JAusten sagt:

    Ihr seid immer so kompliziert, da komm ich echt nicht mit :look:

    Also ich finde meine Antwort jetzt gar nicht so kompliziert. Ich finde es viel komplizierter, dass ganz oft alle glauben, dass, wenn sie nach dieser und sonst keiner anderen Reitweise reiten, sie die einzig wahre, richtige Reitweise gefunden haben. Dabei wird völlig außer acht gelassen, dass sich die einzelnen Reitweisen von der Basis her sehr ähnlich sind.

  • Avatar kuwi sagt:

    Ich glaube nicht, dass sich die Klassische Reitlehre großartig von der Westernreiterei, englischen Reiterei etc. unterscheidet. Jede Reitweise/-lehre will doch eigentlich immer das gleiche: ein williges, freudig mitarbeitendes und im Sekundengehorsam stehendes Pferd. Die Wege, dies zu erreichen, mögen ja unterschiedlich sein, Voraussetzung ist aber eigentlich auch immer das gleiche: ein gut sitzender, ausbalancierter, geschmeidiger Reiter, der sich im seelischen und körperlichen Gleichgewicht befindet.

    :thumbsup:

    Und man darf auch nie vergessen, daß z.B. ein PK ( ……. oder welcher „Guru“ auch immer ) selber in einer gänzlich anderen Klasse reitet, als jeder, der nur „nach PK“ reitet.

    Das ist ungefähr der Unterschied zwischen Albert Einstein und einem (möglicherweise) begabten Schüler, der die Relativitätstheorie zwar erlernen kann und u.U. sogar begreift – aber der Schüler wird NIE die Klasse eines Einsteins erreichen 😀 Und der Schüler wird das gelernte wohl auch nie so anwenden und weitergeben können wie der Meister.

    Gerade beim Reiten ist das Zusammenspiel aller wohldosierten Hilfen im absolut richtigen Bruchteil einer Sekunde dermassen wichtig und entscheidend – und absolute Spitzenreiter haben eben dieses Megagefühl in ihrem Körper. Die agieren nicht am Pferd, die reagieren instinktiv richtig.
    Aber DAS weiterzugeben – vor allem das korrekt dosierte Einwirken in genau dem richtigen Moment – das ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit, selbst wenn ein Schüler noch so begabt ist.

    Und darum ist es wohl auch so schwer, eine Reitweise einzuschätzen und zu beurteilen – und zwar egal welche 😉

  • Avatar JAusten sagt:

    Was von den „Jüngern“ dieser „Guru’s“ auch gern übersehen, vergessen wird: die meisten dieser Typen können reiten und gut sitzen. Die „Jünger“ (meistens weiblich) nicht so und erklären sich gerne dazu bereit, sämtliches Zubehör ihrer „Guru’s“ für teures Geld zu kuafen. Aus diesem Grund wird ein neuer Reitstil erfunden und alles was damit zu tun hat, teuer an die geneigte „Frau“ vertickt. Diese Jünger glauben dann, dass nur dieser, wirklich nur dieser Reitstil der richtige ist und so unglaublich pferdefreundlich.

  • Argentina Argentina sagt:

    Küwi, es gibt in jeder Reitweise Positiv- und Negativbeispiele aber ich wundere mich, daß ich noch so gar kein gut gerittenes PK Pferd bisher gesehen habe. Ich habe gut gerittene Pferde aus anderen Reitweisen gesehen ohne das da die Meister selbst draufsaßen aber beim Karl irgendwie noch nicht. Da seh ich oft verbaute Gurken mit dicken Unterhälsen oder auch Pferde mit gutem Exterieur, die verzweifelt anboten sich abzustrecken aber die Reiter fuckelten ständig mir ihren Griffel irgendwo da oben rum, daß ich am liebsten draufgehauen hätte.

    Wenn es hier also Pferde gibt, die so geritten werden und ein lockeres V/A gehen, sich dabei schön nach vorne an die Hand herandehnen können und auch in der Versammlung noch über den Rücken laufen, dann würde ich mich echt freuen, wenn man die mal filmt und ins Netz stellt. Erfordert natürlich Mut aber wenn die Pferde wirklich locker und gelöst laufen, dann sollte das doch auch kein Problem sein.
    Es kann doch nicht sein, daß man von solchen Einzelfällen immer nur hört es aber nie zu sehen bekommt. Mal ganz abgesehen davon, daß ich mich auch wundere wieso es nicht schon soviele davon gibt, daß man die überall bewundern kann. Wenn das nur der Meister kann und sonst keiner, dann stimmt was nicht.

  • Avatar Boadicea sagt:

    angenommen, man kann dieses System umsetzen wie PK es könnte, funktioniert es?
    Das ist die Frage, ob das Konzept in sich stimmig ist oder nicht.
    Nehmen wir mal an, vor PK steht ein völlig rohes junges Pferd von 4 Jahren.
    Wie fängt er an?

  • Argentina Argentina sagt:

    Was von den „Jüngern“ dieser „Guru’s“ auch gern übersehen, vergessen wird: die meisten dieser Typen können reiten und gut sitzen. Die „Jünger“ (meistens weiblich) nicht so und erklären sich gerne dazu bereit, sämtliches Zubehör ihrer „Guru’s“ für teures Geld zu kuafen. Aus diesem Grund wird ein neuer Reitstil erfunden und alles was damit zu tun hat, teuer an die geneigte „Frau“ vertickt. Diese Jünger glauben dann, dass nur dieser, wirklich nur dieser Reitstil der richtige ist und so unglaublich pferdefreundlich.

    Da sagst Du was Wahres aber Pk propagiert ja auch, daß das Pferd beim FN Reiten „immer“ eingeschnürt wird und zu wenig Luft bekommt und Schmerzen hat. Da muss man doch davon ausgehen, daß es dann in seiner reitweise nicht so ist. Polarisieren nennt man das oder? :blinzel:

  • Avatar JAusten sagt:

    Na hoffentlich genau so wie jeder andere, der ein junges Pferd einreitet: gefühlvoll, gelassen, geduldig, mit Hilfe eines Dritten, RL, viel Lob, wenig Strafen usw.usw.usw.

  • Avatar kuwi sagt:

    Kuckst Du in sein Buch und in seine DVDs und in die diversen uralten Aufzeichnungen der Reitschule in Saumur, wo er doch so lange ausgebildet hat und geritten ist. Alleine ein Bick auf sein Gereite mit dem Schümmel ( Odin? ) und auf das des Purschen, der den Schimmel dann von ihm übernahm zeigt deutliche Unterschiede zwischen ihm und anderen Reitern.

    Aber ich denke es will und kann Dir keiner hier im Forum dazu ausführlichst Rede und Antwort stellen :sleep:

  • Avatar Boadicea sagt:

    so schnell geb ich die Hoffnung nicht auf

  • Avatar JAusten sagt:

    Was von den „Jüngern“ dieser „Guru’s“ auch gern übersehen, vergessen wird: die meisten dieser Typen können reiten und gut sitzen. Die „Jünger“ (meistens weiblich) nicht so und erklären sich gerne dazu bereit, sämtliches Zubehör ihrer „Guru’s“ für teures Geld zu kuafen. Aus diesem Grund wird ein neuer Reitstil erfunden und alles was damit zu tun hat, teuer an die geneigte „Frau“ vertickt. Diese Jünger glauben dann, dass nur dieser, wirklich nur dieser Reitstil der richtige ist und so unglaublich pferdefreundlich.

    Da sagst Du was Wahres aber Pk propagiert ja auch, daß das Pferd beim FN Reiten „immer“ eingeschnürt wird und zu wenig Luft bekommt und Schmerzen hat. Da muss man doch davon ausgehen, daß es dann in seiner reitweise nicht so ist. Polarisieren nennt man das oder? :blinzel:

    Jau, polarisieren. Ist aber auch nicht so schwer, weil sich manche Menschen ganz gerne auf diese Art und Weise „ansprechen“ lassen. Keiner von denen hat durchschnittlich große Lust wirklich reiten, sitzen zu lernen und dann noch mit den damit verbundenen Anstrengungen. Tja, und dann kommt der große „Guru/Meister“ und sagt, dass alles ganz leicht ist, wenn man es nach seinen Methoden und mit seinem Zubehör macht – mal schnell formuliert.

  • Avatar Aragon sagt:

    Boa constrictor: In diesem Forum hier sind ungefähr 3,5 Leute, die bei Schülern von Schülern von PK reiten oder mal geritten sind. Der Rest sieht den Mann äußerst skeptisch. Ich finde Hoffnung eine sehr förderungswürdige Eigenschaft, aber in diesem Fall sieht es schlecht für dich aus. Vielleicht fragts du einfach mal jemanden, der sich mit sowas auskennt 😉 Auf klassikreiten.de treibt sich z.B. die Heike Hackenjos herum, die den Trainerkurs bei PK absolviert (hat?) und sehr tief in die Materie eingestiegen ist, fürderhin ist sie sehr auskunftsfreudig und geduldig, da besteht also Grund zur Hoffnung.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Auf klassikreiten.de treibt sich z.B. die Heike Hackenjos herum, die den Trainerkurs bei PK absolviert (hat?) und sehr tief in die Materie eingestiegen ist, fürderhin ist sie sehr auskunftsfreudig und geduldig, da besteht also Grund zur Hoffnung.

    Die scheint sehr nett zu sein und vor allem hat sie es irgendwie „drauf“.
    Die eingestellten Dokumentationen zeigen eigentlich immer eine gute Reiterin.

    Schrieb die nicht auch auf Fair-zum-Pferd bis sie sie da – von einigen genervt – zurückzog 8o

  • Avatar Aragon sagt:

    ja eben, die blubbert halt auch nicht dumm rum, sondern gibt Anlass zu der Hoffnung, dermaleinst doch ein gut gerittenes PK-Pferd irgendwo zu sehen. Allerdings hat sie auch vorher anderswo reiten gelernt 😀 und macht nicht stumpf irgendwas nach.

  • Avatar Boadicea sagt:

    na, Aragon, das ist doch mal ein netter HInweis.
    Genau so ein Hinweis hat mich dereinst hierher geführt. Komisch, oder?

  • Avatar Aragon sagt:

    Nicht komisch, wenn man sich halt so ein Forum erstmal anguckt und nicht gleich losstänkert. Aber wie gesagt: PK-Auskenner gibt´s hier eher nicht.

  • Avatar Boadicea sagt:

    ich habe zu keiner Zeit gestänkert. Ich habe gleich nach der Vorstellung ein PK-Thema aufgemacht, weil es hieß, hier wären Leute, die mir da weiterhelfen könnten. Einen weiteren Bedarf an Kaffeeklatsch in genau diesem Thema sah ich nicht.
    Wo ist das Problem?
    Gut, nun weiß ich, Antworten gibt es dahingehend hier auch nur sehr begrenzt.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    ja eben, die blubbert halt auch nicht dumm rum, sondern gibt Anlass zu der Hoffnung, dermaleinst doch ein gut gerittenes PK-Pferd irgendwo zu sehen.

    Naja aber Du hättest mal sehen sollen wie da jemand die Fotos auf ihrem wunderschönen Tigerschecken in der Luft zerrissen hat 8o
    Soviel Neid muss man sich erst verdienen :resp:

  • Avatar horsman sagt:

    ich rate der Themenstellerin doch wenigsten die beiden Bücher von P.K. zu lesen (Reitkunst und Irrwege).
    Du musst sie ja nicht kaufen, kannst sie auch leihen. Dann hast Du die Infos, was P.K. macht, aus erster Hand.
    Wenn Du nicht mal dazu bereit bist, vergiss es gleich !

    Und wenn du wirklich wissen willst, wie P.K. mi einem jungen Pferd arbeitet und wie das Ergebnis aus sieht, mach Dich am besten auf den Weg zu ihm selbst. Alles andere wäre aus 2., 3., 4. Hand und der Wahrheitsgehalt ist fragwürdig (ähnlich wie bei „stille Post“ oder „Sonnenfinsternis im Kasernenhof“ nach W. Neuss 😀 ).
    So ist das nunmal. Irgendwann muss man anfangen sich selbst ein Urteil zu bilden :ja:

  • gitana gitana sagt:

    Die Heike H. ist langjährige Neindorff-Schülerin und hat da eine enorm gute Basis gelernt :resp:

    Das, was sie danach noch von PK gelernt hat, nutzt sie als zusätzliche Werkzeuge, aber nicht als neue Basis, wenn ich sie richtig verstanden habe. Außerdem ist sie nach unzähligen Gesprächen und Diskussionen mit PK über die SdA zu dem Schluß gekommen, daß er selbige wohl niemals wirklich richtig verstanden hat. :denk:

  • Avatar Aragon sagt:

    Genau das wollte ich hiermit sagen: “ Allerdings hat sie auch vorher anderswo reiten gelernt 😀 und macht nicht stumpf irgendwas nach.“

    Boadingsbums: Niemand zwingt dich, hierzubleiben, Threads zu lesen oder sonstwas. Wenn du eine wirkliche, ernstzunehmende Frage hast und die nicht schon wirklich bis zum Erbrechen hier durchdiskutiert wurde, bekommst du in der Regel auch wirkliche, hilfreiche Antworten. Auch Gegenwind, aber das gehört dazu. Wenn dir das alles zu blöd, zu mühsam oder zu uncool ist, dann eben nicht.

  • Avatar Boadicea sagt:

    Argodingens, du meinst, ich sollte jetzt kein Thema zum Join-up aufmachen? :tuete:

    also nutzt auch Heike nur Bruchstücke von PK und die Hoffnung auf ein PK-Pferd gibt es weiterhin nicht.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Dabei wird völlig außer acht gelassen, dass sich die einzelnen Reitweisen von der Basis her sehr ähnlich sind.

    Das glaube ich nicht.
    Um mal bei dem Beispiel PK zu bleiben (im Vergleich zur SdA): Die PKler sehen den Schlüssel zu einem gymnastizierenden Effekt in einem lockeren Unterkiefer. Der wird erreicht, in dem (auch junge Pferde) die Abkau-Übungen vermittelt bekommen. In der SdA dagegen ist der lockere Unterkiefer ein Resultat des von hinten nach vorn über den Rücken reitens. Auch die Zielsetzung ist eine andere – bei PK wird von der Basis an mehr Wert auf den versammelnden Fokus gelegt, während diese bekanntlich in der SdA ganz weit hinten kommt. Ich denke, beide Reitweisen lassen sich von daher weder an der Basis noch im späteren Verlauf wirklich vergleichen – wobei es natürlich auch Schnittmengen gibt.

  • Avatar Samona sagt:

    danke Samona, danke Yeti :hug: leider gibt seine HP nicht allzuviel her.

    @ Boadicea Du musst Dir schonmal die Zeit nehmen und etwas lesen. Das ganze ist nicht so schnell erklärt wie Du Dir das gerne vorstellst. Du wirst bestimmt jemanden finden der Dir zumindest eine DVD von P.Karl leihen wird, es ist zu empfehlen sich das ganze anzusehen. Hier nochmal der Artikel der genau beschreibt was Legerete ist, dies ist die Reitweise die u.a. auch ein P.Karl vertritt Bitte lese das einfach mal. http://www.klassische-reitkunst.com/legerete.html Klassisch Reiten bedeutet z. Bsp. sehr fein zu reiten, ohne Druck, die Hilfegebung soll unsichtbar sein, die Aufgaben werden zusammen mit dem Pferd erarbeitet langsam und in kleinen Schritten, ohne jeglichen Druck, Zäumung ist locker, meist ohne Nasenriemen; das Tempo ist im Gegensatz zur FN Reitweise sehr viel ruhiger, meist versammelt; durch Schulterherein, Contra Schulterherein, Travers wird die Hinterhand des Pferdes gekräftigt, das Pferd gebogen u.a., Übergänge sind ein wichtige Bestandteil. Das Pferd soll sich selber tragen, ES soll sich den Zügel holen, nicht der Reiter das Pferd an den Zügel, die richtige Aufrichtung ist dabei sehr wichtig, es darf kein falscher Knick entstehen, das Hals muss gleichmässig bemuskelt sein. Das A und O ist der Sitz des Reiters da alle Hilfen darüber gesteuert werden, z. Bsp wird nur über den Sitz angetrabt, durchpariert, weder die Hand noch das Bein kommt dabei zum Einsatz. Die Hände werden meist breiter geführt, die Zügelfäuste sind anders als bei der FN nicht geschlossen sondern offen, Ziel ist es das Pferd mit zwei Fingern reiten zu können, mit minimaler Anlehnung. Ich möchte hier jetzt keine Romane schreiben sondern nur ein paar Gegensätze hervorheben weil immer wieder behauptet wird das es keinen Unterschied zwischen FN und Klassik gibt, was falsch ist. Zuletzt, jeder soll es so machen wie er es für richtig hält, ich habe vor zwei 1 1/2 jahren meine Reitweise umgestellt weil ich mit meinem Pferd nicht mehr weitergekommen bin, es wehrte ich, war unausgeglichen, wollte nicht aufmuskeln, jeder Tag war es ein neuer Kampf den ich logischerweise immer verlor. Über eine Freundin bin ich damals auf P.Karl aufmerksam gemacht worden, ich habe die RL gewechselt, viel gelesen und DVDs angesehen, mit Bodenarbeit abgefangen. Das ganze war und ist immer noch, ein langer Entwicklungsprozess und wenn ich behaupte nicht öfters in das alte Schemata zurückzufallen würde ich lügen, nur versuche ich immer wieder mich selber zu korrigieren und zum Glück bin ich nicht alleine im Stall und habe hervorrangende Ausbilder an meiner Seite. In den 1 1/2 jahren hat meine Stute um 2 kammerweiten aufgemuskelt, sie ist viel ruhiger geworden, sie ist total weich im Maul, hat aufgehört wegzupullen, es ist ein Traum, zu 90 %, an den restlichen 10 % die nicht funktionieren bin allein ich Schuld nicht mein Pferd. Sprich, es habert noch am Sitz, ich tendiere immer noch hier und da zum rückwärtsreiten. P. Karl ist auch kein Guru sondern einer der angesehensten klassischen Ausbilder unserer Zeit, in diesem Zusammenhang komisch das keiner eine Anja Beran erwähnt hat, oder einen Richard Hinrichs, alle hervorrangende Vertreter der klassichen Reitkunst. Wer wie reitet bleibt jedem selber überlassen, ich verteufle die FN Reitweise nicht, nur die Umsetzung in unsere heutigen Zeit.

  • Avatar Boadicea sagt:

    für manche Beiträge fehlt der danke-Button.

    Cubano, reitet PK die Pferde von vorne nach hinten statt von hinten nach vorne?

    SAmona, das muss ich jetzt erst noch durcharbeiten

  • Avatar Aragon sagt:

    Bodochecker: Heike H. kann dir jedenfalls kompetentere Auskunft erteilen als so ziemlich jeder hier. Wahlweise auch Sandra Will, die kennt sich auch gut mit PK aus und denkt trotzdem noch selbst. Oder Annette Marseille-Reiser.

    Auf einen Join-up-Thread wirst du vermutlich eine rieeeeeesen Resonanz kriegen :sleep:

  • Avatar Samona sagt:

    Das glaube ich nicht.
    Um mal bei dem Beispiel PK zu bleiben (im Vergleich zur SdA): Die PKler sehen den Schlüssel zu einem gymnastizierenden Effekt in einem lockeren Unterkiefer. Der wird erreicht, in dem (auch junge Pferde) die Abkau-Übungen vermittelt bekommen. In der SdA dagegen ist der lockere Unterkiefer ein Resultat des von hinten nach vorn über den Rücken reitens. Auch die Zielsetzung ist eine andere – bei PK wird von der Basis an mehr Wert auf den versammelnden Fokus gelegt, während diese bekanntlich in der SdA ganz weit hinten kommt. Ich denke, beide Reitweisen lassen sich von daher weder an der Basis noch im späteren Verlauf wirklich vergleichen – wobei es natürlich auch Schnittmengen gibt.

    Unterschreib ! Ausserdem möchte ich noch erwähnen das durch die hohe Hand der Druck nicht auf den Unterkiefer geht
    sondern auf die obere Mailspalte und so dem Pferd keine oder wenig Schmerzen bereitet. Zudem wird dadurch der Kaureflex ausgelöst
    eine sehr gute Übung die man übrigens sehr gut vom Boden erarbeiten kann; Pferd durch Druck auf die obere Maulspalte
    zum Abkauen anregen und nach links und rechts an der Hand im Stand biegen.

  • Avatar horsman sagt:

    Cubano, reitet PK die Pferde von vorne nach hinten statt von hinten nach vorne?

    Dies könnte man erst dann beantworten, wenn man definiert, was das eine und das andere tatsächlich bedeutet. Allein hierüber kann man wohl ganze Bücher und Diskussionsabende füllen, wobei zwei Experten drei Meinungen hätten 😉

  • Avatar Boadicea sagt:

    Samona,
    diese Ansätze, der Weg, den du beschreibst klingt mir sehr vertraut.

    Du bist also mit einem Korrekturpferd zu PK. Hast du mal gesehen oder erfahren, wie er unverdorbene Remonten arbeitet?

  • Avatar Cubano9 sagt:

    für manche Beiträge fehlt der danke-Button.

    Cubano, reitet PK die Pferde von vorne nach hinten statt von hinten nach vorne?

    Grins, woher wusste ich jetzt, dass diese Frage kommt? (von wem auch immer) 😀
    Nein, das kann man so wirklich nicht sagen. Das ist schlicht der Prioritäten- Ein Pkler setzt sich auf ein Pferd, dessen Unterkiefer nicht vorher gelockert wurde, ggf. gar nicht erst drauf. Danach wird er aber (sofern kein kompletter Vollpfosten) sehen, dass er die HH aktiv bekommt. Ein SdAler dagegen reitet los und kriegt den lockeren Unterkiefer sozusagen als Resultat seiner Arbeit.
    Was ich übrigens DEFINITIV nicht unterschreibe, ist die These von der ach-so-so-schonenden hohen Hand. Mein Schimmel im Avatar war nie vorher und nachher so wehrig als zu der Zeit, als ich meinen Ausflug in die Welt der französischen legerete gemacht habe. Auch hier kommt es, wie stets und ständig, halt auf das Pferd an…

  • Avatar Boadicea sagt:

    Grins, woher wusste ich jetzt, dass diese Frage komm? (von wem auch immer) 😀

    liegt nahe, diese Frage 😉

  • Avatar horsman sagt:

    Ein SdAler dagegen reitet los und kriegt den lockeren Unterkiefer sozusagen als Resultat seiner Arbeit.

    theoretisch Ja, in Praxis durch alle Klassen leider nur noch mit Seltenheitswert zu beobachten

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ein SdAler dagegen reitet los und kriegt den lockeren Unterkiefer sozusagen als Resultat seiner Arbeit.

    theoretisch Ja, in Praxis durch alle Klassen leider nur noch mit Seltenheitswert zu beobachten

    Jau Horsmän. Und in der Praxis sieht es dummerweise auch so aus, dass die meisten PK-gerittenen Pferde zwar einen toll lockeren Unterkiefer haben, dafür aber auch einen ganz klasse Unterhals und im Ausgleich dazu einen ganz be… Rücken. Also – das bringt uns echt nicht weiter, und wenn Du gleich noch Sperriemen schreibst, schreie ich… :attack: 😀

  • Avatar Samona sagt:

    Du bist also mit einem Korrekturpferd zu PK. Hast du mal gesehen oder erfahren, wie er unverdorbene Remonten arbeitet?

    Nein das bin ich nicht, hatte ich auch nicht geschrieben.
    P. Karl wohnt in Frankreich, er selber gibt keine Kurse mehr, man kann aber zu ihm fahren und ihm bei der Arbeit zusehen
    ( lange Wartelisten).

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    P. Karl wohnt in Frankreich, er selber gibt keine Kurse mehr, man kann aber zu ihm fahren und ihm bei der Arbeit zusehen
    ( lange Wartelisten).

    Ich glaube dann geht es ihm nicht so gut 😉 vielleicht braucht auch er was auf den Tisch :eat:

    Der tritt sich hier in Deutschland mit seinen Kursterminen schon fast selber auf den Füssen rum.
    Vielleicht sind auch die Wartelisten nicht mehr so lang.. 😀

  • Watson Watson sagt:

    MerlijnCH, der wird nu halt auch nicht jünger und ist kürzer getreten. Er hat viel ein seine Frau Bea abgetreten und hält sich mittlerweile sehr im Hintergrunf. Lediglich die Prüfungen nimmt er noch ab, so weit ich weiß.

    Cubano, ich kann nun wirklich nicht behaupten, dass ein Pferd, was nach PK geritten wird grundsätzlich im Rücken kaputt ist und einen Unterhals hat. Schau dir unsern Hanno an. Der wurde vor 2 Monaten von drei TA´s gelobt (unabhänig voneinander) er wäre toll ausbalanciert, gleichmäßig bemuskelt und gut gearbeitet und die wussten nicht, wie er gearbeitet wird. :nix: Macht der PK-Schüler jetzt was falsch?

  • Avatar Chaplin sagt:

    Wenn man sich für Phillipe Karl interessiert muss man sich erstmal mit der klassischen Reitkunst ansich beschäftigen.

    …ein vernünftiger Ansatz, wie mir scheint 🙂

    Nur stellt sich dann wieder die Frage, was genau unter klassischer Reitkunst zu verstehen ist :denk:

    Gerne auch mal die Richtlinien lesen und ganz wichtig: Auch richtig verstehen! 😉 … und sich dann anschliessend mal der klassisch-barocken Literatur widmen und dann auch wieder: richtig verstehen und im Kontext betrachten. 😀

  • Avatar Durable sagt:

    PK gibt selber weiterhin Kurse, bei denen man auch tageweise zuschauen kann. Es stimmt def. nicht, dass er keine mehr gibt.

    Junge Pferde unter ihm bekommt man auf den DVD´s zu sehen. Schönes Reiten nach Ph. Karl u.a. bei Sabine Mosen.

    LG

  • Avatar Boadicea sagt:

    hat jemand Lust, mir mal DVDs oder Bücher auszuleihen?

    Sabine Mosen hat es offenbar geschafft, kein einziges Video von sich auf youtube zu finden. Nicht mal Fetzen. Schade.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Cubano, ich kann nun wirklich nicht behaupten, dass ein Pferd, was nach PK geritten wird grundsätzlich im Rücken kaputt ist und einen Unterhals hat. Schau dir unsern Hanno an. Der wurde vor 2 Monaten von drei TA´s gelobt (unabhänig voneinander) er wäre toll ausbalanciert, gleichmäßig bemuskelt und gut gearbeitet und die wussten nicht, wie er gearbeitet wird. :nix: Macht der PK-Schüler jetzt was falsch?

    Watson, das war eine Replik auf die gestammelten Vorurteile, die Horsmän wieder mal in Richtung der ach-so-bösen FN loswerden musste.
    Aber ich gebe zu: Doch, ich kenne eine ganze Reihe von PK gerittenen Pferden, die vor allem durch ihren immensen Unterhals auffallen. Einige davon sieht man auch auf seinen eigenen DVD’s 🙂 Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass alle PK-gerittenen Pferde be… aussehen. Ebenso wenig übrigens, wie alle nach FN gerittenen Pferde nur noch Spanntritte und Pass zeigen…
    @Chaplin: Kontext??? Hier??? Dass Du damit mal keinen überforderst… 😀 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Cubano, ich kann nun wirklich nicht behaupten, dass ein Pferd, was nach PK geritten wird grundsätzlich im Rücken kaputt ist und einen Unterhals hat. Schau dir unsern Hanno an. Der wurde vor 2 Monaten von drei TA´s gelobt (unabhänig voneinander) er wäre toll ausbalanciert, gleichmäßig bemuskelt und gut gearbeitet und die wussten nicht, wie er gearbeitet wird. :nix: Macht der PK-Schüler jetzt was falsch?

    Ich bin mir ganz sicher Liesi, dass jetzt gleich vom Kompetenz-Zentrum Emsland von der Geschäfts-Leitung für Ausbildungsfragen, die Biellman-Pirouhetten-Anwort 😉 kommt, dass sie keinesfalls aus denen und denen Grüden alle nach PK gearbeiteten Pferden gemeint hat, geschweige denn Deines, weil das sei ja blablah…sooo blahblah…. und überhaupt wie Du denn dadrauf kämst 😀 Wir hilft wetten 8o

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    kreiiiiisch….überschnitten 8o

    Wo doch die Wettquoten noch nicht standen 😀

  • Avatar JAusten sagt:

    Du bist also mit einem Korrekturpferd zu PK. Hast du mal gesehen oder erfahren, wie er unverdorbene Remonten arbeitet?

    Nein das bin ich nicht, hatte ich auch nicht geschrieben.
    P. Karl wohnt in Frankreich, er selber gibt keine Kurse mehr, man kann aber zu ihm fahren und ihm bei der Arbeit zusehen
    ( lange Wartelisten).

    Nein, das stimmt so nicht. P.K. gibt sehr wohl Kurse und sie sind nicht immer ausverkauft und somit entstehen nicht immer lange Wartelisten.

  • Watson Watson sagt:

    ich find diese Schwarz-Weiß Malerei furchtbar! Da, schaut der so scheiße aus? Mit rießen Unterhalt und Rücken putt? Total verritten? das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45257/ Wenn ich mir nun meinen 22 jährigen Oldie anschau, der nun weit über die Hälfte seinen Lebens nach PK geritten wurde, dann müsste der schon lange platt sein. Aber sein Rücken ist TOP und der hat so einiges in seinem Leben mitgemacht.

  • Watson Watson sagt:

    Und der kann das noch viel viel viel viel besser, aber da sitz ich drauf :red: von daher war das nur so zum Hufe ausschütteln

  • Avatar JAusten sagt:

    Dabei wird völlig außer acht gelassen, dass sich die einzelnen Reitweisen von der Basis her sehr ähnlich sind.

    Das glaube ich nicht.
    Um mal bei dem Beispiel PK zu bleiben (im Vergleich zur SdA): Die PKler sehen den Schlüssel zu einem gymnastizierenden Effekt in einem lockeren Unterkiefer. Der wird erreicht, in dem (auch junge Pferde) die Abkau-Übungen vermittelt bekommen. In der SdA dagegen ist der lockere Unterkiefer ein Resultat des von hinten nach vorn über den Rücken reitens. Auch die Zielsetzung ist eine andere – bei PK wird von der Basis an mehr Wert auf den versammelnden Fokus gelegt, während diese bekanntlich in der SdA ganz weit hinten kommt. Ich denke, beide Reitweisen lassen sich von daher weder an der Basis noch im späteren Verlauf wirklich vergleichen – wobei es natürlich auch Schnittmengen gibt.

    Genau, und jeder propagiert seine „Reitweise“ als die, die Pferde korrekt biegt, stellt, lockert, geschmeidigt macht, gut ausbalanciert. Ich schrieb von der Basis her wird eigentlich das gleiche verlangt, egal welche Reitweise.

  • Avatar JAusten sagt:

    ich find diese Schwarz-Weiß Malerei furchtbar! Da, schaut der so scheiße aus? Mit rießen Unterhalt und Rücken putt? Total verritten? das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45257/ Wenn ich mir nun meinen 22 jährigen Oldie anschau, der nun weit über die Hälfte seinen Lebens nach PK geritten wurde, dann müsste der schon lange platt sein. Aber sein Rücken ist TOP und der hat so einiges in seinem Leben mitgemacht.

    Nö, der schaut nicht scheiße aus. Würde er aber (wahrscheinlich) auch nicht, wäre er sein ganzes Leben lang nach der FN- oder Westernreitweise geritten worden. Die Reitweise ist doch nicht verkehrt/roh, verkehrt/roh kann es doch nur der Reiter machen.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    kreiiiiisch….überschnitten 8o

    Tja, dummerweise hast Du das, was ich geschrieben habe, wieder nicht mal ansatzweise verstanden. Aber Deine Interpretationsschwäche ist ja schon legendär, was neulich ja erst wieder bei Deinem putzigen kleinen Versuch, mit eine PRE-Vermarktung anzudichten, zu lesen war. Ich schlage deshalb vor, Du erklärst der TE mal im Zickenthread, was für eine unentbehrliche Person Du für die Klickzahlen dieses Forums bist und dass Du allein diesen Laden überhaupt am Laufen hältst. Und wenn Du gerade dabei bist, kannst Du ja auch noch mal ein wenig von den netten Methoden berichten, mit denen Du hinter den Kulissen so zu agieren pflegst. Immerhin ist das Dein Fachgebiet – das muss ja mal neidlos anerkennen.

  • Avatar Samona sagt:

    Tja, dummerweise hast Du das, was ich geschrieben habe, wieder nicht mal ansatzweise verstanden. Aber Deine Interpretationsschwäche ist ja schon legendär, was neulich ja erst wieder bei Deinem putzigen kleinen Versuch, mit eine PRE-Vermarktung anzudichten, zu lesen war. Ich schlage deshalb vor, Du erklärst der TE mal im Zickenthread, was für eine unentbehrliche Person Du für die Klickzahlen dieses Forums bist und dass Du allein diesen Laden überhaupt am Laufen hältst. Und wenn Du gerade dabei bist, kannst Du ja auch noch mal ein wenig von den netten Methoden berichten, mit denen Du hinter den Kulissen so zu agieren pflegst. Immerhin ist das Dein Fachgebiet – das muss ja mal neidlos anerkennen

    Cubano 9 :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

  • Avatar Aragon sagt:

    Boa ey, die endlose Merlijn-Cubano-Kindergartennummer (AndreaS stößt sicher auch gleich noch dazu :rolleyes: ) UND die Boeing … ich muss mir nen Kaffee holen … :panik:

  • Watson Watson sagt:

    Würde er aber (wahrscheinlich) auch nicht, wäre er sein ganzes Leben lang nach der FN- oder Westernreitweise geritten worden.

    Wenn er dort gebliegen wäre, wo er zuvor in Ausbildung war, dann wäre er bereits seit langem beim Schlachter. Der war zu Beginn im Rücken fest, lag auf der Hand und bewegte lediglich die Beine zum laufen. Dies ist nun 10 Jahre her und nun schwingt er ordentlich durch, ist leicht in der Hand und bekommt endlich auch mal die Birne nach unten in die Dehnung. Er war ein beispiel von richtig schlechter Reiterei und der Ausbilder nannte sich „FN-Ausbilder“. Was ich aber nicht verallgemeinern will!!! Nur eben dieses Pferd wurde wirklich so geritten, wie man die phöse FN immer hinstellt.

  • Avatar Samona sagt:

    ich find diese Schwarz-Weiß Malerei furchtbar! Da, schaut der so scheiße aus? Mit rießen Unterhalt und Rücken putt? Total verritten? das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/45257/ Wenn ich mir nun meinen 22 jährigen Oldie anschau, der nun weit über die Hälfte seinen Lebens nach PK geritten wurde, dann müsste der schon lange platt sein. Aber sein Rücken ist TOP und der hat so einiges in seinem Leben mitgemacht.

    Watson, Dein Oldie schaut klasse aus.

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Ich könnte da noch „Feines reiten in der französischen Tradition der Legerete“ von Racinet als Lesestoff empfehlen.
    Ich würde da als großen Unterscheid zum FN-Reiten wohl die Trennung der Hilfen in Hand ohne Bein, Bein ohne Hand anführen.
    Phillipe Karl als „Guru“ zu bezeichnen, find ich etwas schräg. Dafür dass er jahrelang beim Cadre Noir ausgebildet hat. Da wird vermutlich schon das ein oder andere Pferdchen heraus gekommen sein, was „ordentlich“ läuft. Während von der geneigten Leser- und Schreibschaft hier wohl kaum einer über ausreichendes Talent verfügen würde, um dort aufgenommen zu werden.

    Jedenfalls lohnt sich, auch wenn es schlußendlich nicht zu einer Umstellung der Reitweisen kommt, der Kauf eines solchen Buches ebenso wie der Kauf FN-lastiger GUTER Lektüre.
    Generell finde ich die Unterschiede nicht sooo gravierend und außerdem finde ich, dass man aus jeder erlenten Reitweise eh die gut funktionierenden Dinge übernimmt.Von daher ergibt sich sowieso ein Kombinat aus dem was für Pferd und Reiter am Besten funktioniert. Jedenfalls wäre das der Idealfall.

    Ich persönlich kenne leider keine Schüler von PK, von Neindorff oder Branderup, die die Reitweise praktisch so umsetzen, wie sie sich liest.
    FN-seitig fällt mir hier aber nun auch niemand ein.
    Vermutlich liegts daran, dass Theorie und Praxis allzu oft voneinander abweichen.
    Mein bester Dressurlehrer in letzter Zeit war übrigens ein passionierter Springreiter, der großen Spaß an mir und meinem Spaniertier zeigte und ein unheimlich gutes Auge für unsere Stärken und Schwächen hatte.
    Was mich zu der Annahme führt, dass guter Unterricht guter Unterricht bleibt und gutes Reiten gutes reiten, egal welche Reitweise.

  • Watson Watson sagt:

    Watson, Dein Oldie schaut klasse aus.

    :red: danke

  • Avatar JAusten sagt:

    Würde er aber (wahrscheinlich) auch nicht, wäre er sein ganzes Leben lang nach der FN- oder Westernreitweise geritten worden.

    Wenn er dort gebliegen wäre, wo er zuvor in Ausbildung war, dann wäre er bereits seit langem beim Schlachter. Der war zu Beginn im Rücken fest, lag auf der Hand und bewegte lediglich die Beine zum laufen. Dies ist nun 10 Jahre her und nun schwingt er ordentlich durch, ist leicht in der Hand und bekommt endlich auch mal die Birne nach unten in die Dehnung. Er war ein beispiel von richtig schlechter Reiterei und der Ausbilder nannte sich „FN-Ausbilder“. Was ich aber nicht verallgemeinern will!!! Nur eben dieses Pferd wurde wirklich so geritten, wie man die phöse FN immer hinstellt.

    Da die Mehrzahl aller Reiter anfänglich nach der FN-Reitweise in den Reitschulen ausgebildet werden, wird natürlich die FN-Reitweise immer häufiger genannt. Auch hier liegt es doch klar auf der Hand: nicht die Reitweise als solche ist falsch, sondern ihre Anwendung durch den Reiter.

    @E.v.A.

    Jau, meine Meinung.

  • GidranX GidranX sagt:

    hat jemand Lust, mir mal DVDs oder Bücher auszuleihen?

    Nö. *aufschwieligenFingerstarrt*

  • Avatar Willow sagt:

    *leise kichern muss* (öhm OT versteht sich)

  • Avatar Aragon sagt:

    Da fällt mir wieder ein, dass dermaleinst, in Zeiten der Pforg-Dinosaurier, doch mal jemand die 3 ersten DVDs vom Karl von mir „gekauft“ und nie bezahlt hat … GIDRAN?!?

    Boccaccio: Jetzt kriegst du lauter Antworten und sachst nix mehr?!

  • GidranX GidranX sagt:

    Da fällt mir wieder ein, dass dermaleinst, in Zeiten der Pforg-Dinosaurier, doch mal jemand die 3 ersten DVDs vom Karl von mir „gekauft“ und nie bezahlt hat … GIDRAN?!?

    Nein. Aber vielleicht ist das archiviert?

  • Avatar Red Setter sagt:

    Da fällt mir wieder ein, dass dermaleinst, in Zeiten der Pforg-Dinosaurier, doch mal jemand die 3 ersten DVDs vom Karl von mir „gekauft“

    Die DVDs hätt ich auch noch zu verkaufen. Allerdings dürfte der Versand nach Deutschland etwas teuer sein :S

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Da fällt mir wieder ein, dass dermaleinst, in Zeiten der Pforg-Dinosaurier, doch mal jemand die 3 ersten DVDs vom Karl von mir „gekauft“

    Die DVDs hätt ich auch noch zu verkaufen. Allerdings dürfte der Versand nach Deutschland etwas teuer sein :S

    Wäre Südafrika – Costa Rica günstiger? 😀

    Ach, ich finde das hier wieder mal so richtig schön! Jeder verteidigt seine Reitweise und ist nicht bereit, mal über den Tellerrand zu schauen!

    Mein Gott, ich bin auch ein altes FN Urgestein, finde aber in anderen Reitweisen auch sehr gute Ansätze. Und gerade wenn man ein Problem hat und mit den FN Reitweisen dieses nicht behaben kann, lohnt es sich, sich auch einmal woanders zu informieren.

    Ich finde z.B. Richard Hinrichs richtig Klasse und arbeite meine Pferd am Boden nach seiner Lehre…..

  • Avatar Boadicea sagt:

    manche User hier sind ein Lichtblick 🙂

  • Avatar Red Setter sagt:

    Da fällt mir wieder ein, dass dermaleinst, in Zeiten der Pforg-Dinosaurier, doch mal jemand die 3 ersten DVDs vom Karl von mir „gekauft“

    Die DVDs hätt ich auch noch zu verkaufen. Allerdings dürfte der Versand nach Deutschland etwas teuer sein :S

    Wäre Südafrika – Costa Rica günstiger? 😀

    Ich fürchte nicht 🙁 Die Post ist hier leider sauteuer. Ich zahl ungefähr 3 mal so viel für ein Paket von ihr nach Deutschland wie für die Gegenrichtung.

    Außerdem dauert das wahrscheinlich Jaaaahre bis es ankommt, wenn’s überhaupt ankommt 😛 Ich warte schon ziemilch lange auf einen Brief aus Costa Rica.

    Ich schätze da kommste günstiger bei weg, wenn Du die DVDs in den USA bestellst. Nach Deutschland könnte ich die DVDs auch erst wieder im Oktober schaffen, dann krieg ich Besuch, der die mitnehmen könnte. Ich kann sie dann ja noch mal hier einstellen.

    Wobei…. wenn man die ohne Hüllen verschickt, müsst’s ja als Brief durchgehen :denk:

  • Avatar Talimeth sagt:

    Liebe Leute,
    einige Anmerkungen: zunächst glaube ich nicht, dass ein tatsächlicher und faktischer Unterschied besteht zwischen deutscher Reitweise und Legerete. Auch nach deutscher Auffassung wird in aller Regel nciht zeitgleich getrieben und gehalten. der Deutsche betont vielleicht mehr das „Orchester der Hilfen“ wie mein hochverehrter Lehrer E.v. Neindorff zusagen pflegte, während der Franzose mehr die Trennung der Hilfen herausstellt. Aber auch im Deutschen habe ich gelernt: treiben aufnehmen leichter werden. Dass da Unterschiede liegen, mag auch n den verschiednene Typen von Pfeden liegen.Letztendlich kann auch kein grundsätzlicher Unterschied sein, da Pferde Pferde sind und keine Deutschen oder Franzosen, Germanen oder Romanen. Übrigens als Romane kennt er auch das völlige Zusamenpressen des Pferdes zwischen Hand und Sporn: den efffet d emsemble (hoffentlich richtig geschrieben)

    Dann: gewiße technische Unterschiede gibt es. Die gibt es aber auch zwischen allen individuellen Reitern. Dies hat körperliche, charakterliche und kulturelle Gründe. Wenn aber ein Pferd naturorientiert, also richtig geritten wird (Ich rede hier nur von richtigem Reiten, nicht von Gewalt oder Rollkur oder anderen Dingen, die einfach falsch sind) so wird jedes Pferd über den Rücken schwingend gearbeitet. Dazu haben die richtig reitenden Reiter im Grunde die gleiche Idee, das gleiche innere Bild. Die Umsetzung erfolgt mit verschiedenen Techniken. Darauf kommt es aber nicht an. Wichtig ist, dass das innere Bild stimmt.
    Karl habe ich am Cadre Noir 1991 zum ersten Male gesehen. Ich kann nur sagen, damals ein respektabler Reiter. Ich lernte ihn einige Jahre später persönlich kennen. Unsere Wege kamen aber nie zusammen. Eines der Gründe waren seine späteren Veröffentlichungen, denen ich nicht folgen kann: D.h. er vereinfacht mir in seinen Veröffentlichungen zu viel. Im Gegensatz zu ihm bin ich der Auffassung, dass Ausgangspunkt allen korekten Reitens der korrekte Sitz ist und dass der zentrierte Sitz die erste und wichtigste Hilfe ist. Ich halte es zwar für verdienstvoll, dass er den Gebrauch der Hand erklärt. Allerdings meine ich, dass er zu sehr die Hand und zu wenig den gesamten Körper des Reiters fokuisiert. Dann bin ich der Auffassung, dass reiten nicht so einfach ist, wie er es gerade in seinen Videos darstellt. Ich kann nciht mit ein bissl spanischen Schritt zur Passage kommen und das bei allen Pferden. Hinzu kommt, die Passage ist eine extrem anspruchsvolle Lektion gerade auch was den Sitz anbelangt. Ich habe es heute morgen erlebt: Ich habe Passage reiten wollen. erster Versuch: Nicht ausdrucksvoll. Dann ineres Bild „Neindorff-Passage“ groß-groß-groß. Kaum Verbesserung. Dann neues inneres Bild „Meixner-Passage“ (Meixner war erster Oberrberiter des Spanischen reitschule bis 1916 und Lehrer von Zeiner und Wätjen). Große Linie des Oberkörpers-hohe Körperspannung- plötzlich die Antwort des Pferdes- ausdrucksvolle Tritte-kurze Reprise-Loben. was war passiert: ich habe mit meinem Körper anders gearbeitet. D.h. ohne Sitz geht keine Passage -weder mit Spanischen Schritt noch mit Hoher Hand. Das gilt aber für alles andere auch.
    richtig ist natürlich auch, dass er sich bemüht, dem Pferd beizubringen, auf en Signal die Dehnungshaltung zu zeigen. Richtig sid viele andere Dinge auch. Aber, reiten ist komplexer als er es darstellt. Sein letztes Buch „Irrtümer…. “ vereinfacht einfach unangemessen. Außerdem sollte man mehr miteinander als gegeneinander arbeiten. Auch hier ein Beispiel_ Karl lehnt die Arbeit an der Hand als Vorbereitung der Piaffe im Sattel ab. er argumentiert, es sei für ihn keine Piaffe, wenn ein Pferd zusammengeschnürt werde und dann hinten draufgehauen würde. Da Karl ein viel zu guter Kenner der Reiterei ist, muss er eigentlich wissen, dass ein solches Bild der Arbeit an der Hand ein Zerrbild ist. Wenn ich z.B. an E.v. Neindorff denke, der z.T. ein Pferd nur angesehen hat und es piaffierte oder viele viele andere Handarbeitsleute, dann ist dies einfach eine polemische und falsche Behauptung. Die Arbeit an der Hand ist genauso ein Weg, der bei manchen Pferden viel helfen kann, wenn man es denn versteht. Man vergleiche nur einmal den wunderschönen, vielen Jahre alten Film von Kottas-Heldenberg. Natürlich ist die Handarbeit eine schlechte Sache, wenn es der Ausbilder ncht kann. Wo das Können aufhört, fängt die Grobheit an.
    Sicher ist Karl ein sehr guter Reiter. Auch ist er hochintelligent und kultiviert. Auch reitet er verschiedene Disziplinen. Ich selbst habe sehr viel aus seinen Werken gelernt, insbesondere der Doppellonge, das sich sehr viel mit grundsätzlichen Dingen des Reitens beschäftigt. Seine Gedanken zu den Seitengängen waren für mich mehr als erhellend. Ich würde mir wünschen, dass er das, was er selbst kann, auch so weitergibt: Aus einem gutem Sitz heraus ein Pferd losgelassen-versammelt -harmonisch arbeiten. Dazu darf man aber reiten nicht darstellen als eine Sache, die ih in einem Trainerlehrgang über neun mal vier Tagen plus Prüfung lernen kann. Reiten ist mehr. Und letztendlich muss die Liebe zum Pferd wie zum Menschen über allem stehen.

    Gruß Talimeth

  • Avatar Boadicea sagt:

    ein Juwel dieser Beitrag und ich danke dir dafür.
    Darin finde ich viel zum nachforschen und hinterfragen. :hug:

  • Avatar carnacat sagt:

    Sehr schön geschrieben Talimeth.

    Ausserdem möchte ich noch erwähnen das durch die hohe Hand der Druck nicht auf den Unterkiefer geht
    sondern auf die obere Mailspalte und so dem Pferd keine oder wenig Schmerzen bereitet.

    Ausser dass das Gebiss gegen die Molaren gezogen wird…

    food for thought.

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Ausser dass das Gebiss gegen die Molaren gezogen wird…

    Wahlweise auch gegen die Wolfszähne. 😀

  • Avatar spunkie sagt:

    Sabine Mosen hat es offenbar geschafft, kein einziges Video von sich auf youtube zu finden. Nicht mal Fetzen. Schade.

    Mal ganz ehrlich, boa…, hältst Du es tatsächlich für notwendig, dass ein jeder Ausbilder in der heutigen Zeit sein Wirken mit diversen Videos auf youtube, in Forumsbeiträgen, bei Facebook etc. dokumentieren muss????

    Die o.g. Sabine Mosen gibt diverse Kurse, leitet u.a. mittlerweile 2 Ausbilderkurse der Ecole de Legerte, ist also mittlerweile sehr erfahren in der Materie. Sie hat’ne homepage mit Fotos, dat sollte doch mal reichen, um jemanden, der wirklich lernen möchte, einige Vorabinfos zu liefern.
    Man kann sich nicht alles in Videoschnipseln durch’s I-Net reinziehen, und mit Leuten zu diskutieren, die größtenteils ähnlich wenig Plan von der Materie haben wie man selbst, nun, wer’s mag 😉

    Übrigens finde ich es sehr kurios, dass Deine Anfrage zum Thema PK fast zeitgleich mit dem Erscheinen der neuen DVD-Reihe zusammenfällt, falls Du also doch Geld ausgeben magst, das wär ne Möglichkeit 8) Ansonsten bedankt sich die PK-Anhängerschaft bestimmt schonmal recht herzlich für die ideale Werbemöglichkeit :thumbsup:

    Viele Grüße von einer, die alles an Literatur verschlungen, Videos geglotzt, an Kursen mitgeritten ist, bei teuren und jahrelangen RL-Ausbildungen zugeguckt hat und immer wieder mal guckt und die auch jetzt wieder brav die neuen Filme Kaufen/schauen wird :rolleyes:

    Übrigens möchte ich Talimeth für den wunderbaren Beitrag weiter oben danken, ich fände es sehr, sehr wünschenwert, wenn eine direkte, kollegiale Auseinandersetzung zwischen jemandem mit Deinem Hintergrund und Herrn Karl stattfinden würde !!!

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Hat mich auch sehr beeindruckt – danke, Talimeth! Endlich mal keine dummen, hämischen Sprüche von Leuten, die erst mal prinzipiell dagegen sind. Sondern fundierte Kritik – gute wie schlechte – an einem anderen als dem üblichen Ausbildungssystem. Daß dieses Stärken und Schwächen hat, wie jedes andere auch (abgesehen von dem, der es versucht umzusetzen), ist doch nur logisch. Vielen Dank! So kann man das doch wirklich mal stehen lassen.

  • Avatar carnacat sagt:

    Wahlweise auch gegen die Wolfszähne. 😀

    sowas hat ein ordentliches reitpferd doch garnicht *entrüstetguck* … das ordentliche reitpferd ist frisch dentistet, frisch osteopathiert, tierkommuniziert und besattelt… kostet natürlich ein heidengeld sowas deswegen kommt immer die ausbildung des reiters zu kurz…. aber das wird ja durch oben genanntes kompensiert :look:

    ich fände es sehr, sehr wünschenwert, wenn eine direkte, kollegiale Auseinandersetzung zwischen jemandem mit Deinem Hintergrund und Herrn Karl stattfinden würde !!!

    es gab und gibt etliche leute mit fachlich fundiertem hintergrund die eine kollegiale auseinandersetzung mit herrn karl gesucht haben … und daran gescheitert sind dass herr karl nicht wirklich zu einem sachlichen dialog bereit war. :nix:

    zitat aus einem „dialog“ zwischen einer guten ausbilderin und herrn karl – der einen warmblüter runde um runde ohne erkennbaren grund mit höchsterhobenem kopf und weggedrücktem rücken ritt. auf die anmerkung dass das pferd eben den rücken hängen liesse und welches ziel er verfolgen würde bekam die ausbilderin die antwort: I DON’T DISKUSS
    woraufhin sie dann sehr korrekt und folgerichtig sagte: THEN YOU WILL NEVER GROW UP

    ich habe ein paar seiner bücher – ich habe sie mit begeisterung gelesen und ebenso wie talimeth viel erhellendes darin gefunden. enttäuscht war ich von seinen dvds… fand ich doch dort etwas sehr sehr anderes als ich mir nach der lektüre seiner bücher vorgestellt hatte. :nix:

  • Avatar maurits sagt:

    ich habe die DVDs gesehen. Die Anfänge waren noch recht nachvollziehbar, auch wenn man über den Tellerrand schauen musste, was durchaus gewollt war. Also mit allem hat der nicht unrecht, das ist aber auch nichts sonderlich neues, was der da erzählte, wenn ich so für mich dachte „ja da hat er recht“.

    Die letzte DVD, die die Pferde nach einem Jahr zeigt, hat mich allerdings eher schockiert.
    Überzeugt haben mich immer wieder die Sequenzen, wo er seinen alten Odin reitet. Der aber so weit ich weiss, noch vor dem Trip, die Legerete zu vermarkten, grundausgebildet wurde.

    Ich glaube dass der Mann reiten kann, aber ich glaube auch dass der mittlerweile total abgehoben in einem anderen Film lebt.

    lg
    mau

  • Avatar spunkie sagt:

    es gab und gibt etliche leute mit fachlich fundiertem hintergrund die eine kollegiale auseinandersetzung mit herrn karl gesucht haben … und daran gescheitert sind dass herr karl nicht wirklich zu einem sachlichen dialog bereit war. :nix:

    zitat aus einem „dialog“ zwischen einer guten ausbilderin und herrn karl – der einen warmblüter runde um runde ohne erkennbaren grund mit höchsterhobenem kopf und weggedrücktem rücken ritt. auf die anmerkung dass das pferd eben den rücken hängen liesse und welches ziel er verfolgen würde bekam die ausbilderin die antwort: I DON’T DISKUSS
    woraufhin sie dann sehr korrekt und folgerichtig sagte: THEN YOU WILL NEVER GROW UP

    Jau, so eine Situation kann ich mir seeeeeehr gut vorstellen!

    Hat denn die o.g. Ausbilderin nach dieser Abfuhr die Segel gestreckt und ist gegangen (was ich durchaus nachvollziehen könnte) ? Oder hat sie später noch mal nachhaken können und wollen?

    Zum Thema Pferderücken, wann, wie, wieso, weshalb schwingt er oder nicht habe ich letzte Woche gerade einen 1,5stündigen Vortrag vom Herrn Karl persönlich gehört, den will und vor allem kann ich hier gar nicht mal eben so kurz zusammenfassen…

    Da hat er jedenfalls ernsthaft drum gebeten, es möge sich doch bitte endlich mal jemand „von der anderen Seite“ mit ihm sachlich und fachlich auseinandersetzen….
    Das sich das keiner traut, keiner antun möchte, viele im Vorfeld durch die Kommunikationsweise von PK abgeschreckt und vergrellt werden, das glaube ich gerne. Bedauern tue ich es allerdings zutiefst….

  • Avatar carnacat sagt:

    Hat denn die o.g. Ausbilderin nach dieser Abfuhr die Segel gestreckt und ist gegangen (was ich durchaus nachvollziehen könnte) ? Oder hat sie später noch mal nachhaken können und wollen?

    das entzieht sich meiner kenntnis – die sache fand aber auf ihrer eigenen anlage statt. ich werde sie bei gelegenheit fragen.

  • Avatar Samona sagt:

    Ausser dass das Gebiss gegen die Molaren gezogen wird…

    Hmm, also ich praktiziere das sehr oft vom Boden aus und bin mit dem Gebiss noch nie an die Molaren gekommen-

  • Avatar horsman sagt:

    Übrigens als Romane kennt er auch das völlige Zusamenpressen des Pferdes zwischen Hand und Sporn: den efffet d emsemble (hoffentlich richtig geschrieben

    ich würde nicht sagen, dass der korrekt ausgeführte EE das Pferd zw. Hand und Bein zusammenpresst. Zwar werden Hand und Bein gleichzeitig benutzt, aber pressen das Pferd nicht zusammen, wie man es tut, wenn man gleichzeitig vorwärts treibt und dies dann durch anhaltendes gegenhalten mit der Hand wieder ausbremst um das Pferd zw.Hand und Bein zu „spannen“. Aber das ist nur eine kleine Randnotiz.

  • gitana gitana sagt:

    In seinem Buch „Irrwege …“ hat PK etliche große Meister der klassischen Dressur als absolut vorbildlich abgebildet, z.B. Neindorf, Wätjen, Podhajsky und noch ganz viele mehr, die ihre Pferde genau nach der Methode ausgebildet haben, die er in diesem Buch auf das übelste verteufelt. Wohlgemerkt, er verteufelt die Methode an sich, nicht deren Auswüchse! Der Mann hat irgendwie überhaupt nichts verstanden :kowa:

    Zu Zeiten von Odin/Cadre Noir fand ich PK auch noch richtig gut, aber was der heutzutage bringt, ist doch nur zum :panik: .

    Und diese alberne Theorie, daß das Gebiß auf der Zunge dem Pferd unsägliche Schmerzen verursacht, wogegen der Zug auf die Maulwinkel so unvergleichlich sanft wäre, kann ich schon gar nicht mehr hören. Wer glaubt überhaupt solchen Mist? Wenn man jeglichen Gebissdruck auf die Zunge vermeiden wollte, müßte man die Hände irgendwo hoch über die Ohren halten, dahin zeigt nämlich die Maulspalte. Selbst wenn das Pferd den Kopf waagrecht tragen würde, müßten die Hände noch auf Schulterhöhe sein. Das Gebiss liegt also immer auf der Zunge und dort gehört es auch hin. Und es verursacht bei korrekter Anwendung natürlich keine Schmerzen!

    Die Einwirkung auf die empfindlichen Maulspalten hat man sich dagegen schon lange immer mal wieder als Zwangsmittel zu eigen gemacht, dem das Pferd gar nichts entgegensetzen kann, z.B. Aufziehtrensen, Hebeltrensen und Pessoa-Trensen, die ja nur zur besseren Kontrolle (Bremse) dienen, indem sie die Maulwinkel hochziehen. Sonst bleiben dem Pferd nur Ausweichbewegungen, also Kopf hoch und Rücken weg. Dagegen gehen und dem Reiter mal die Meinung sagen ist dem Pferd so praktisch unmöglich.

    Bei groben Einwirkungen auf Zunge/Laden hat das Pferd immerhin noch die Möglichkeit, dem Reiter z.B. durch Wehren mitzuteilen, daß das jetzt gerade nicht gut war.

  • gitana gitana sagt:

    Mein Gott, ich bin auch ein altes FN Urgestein, finde aber in anderen Reitweisen auch sehr gute Ansätze. Und gerade wenn man ein Problem hat und mit den FN Reitweisen dieses nicht behaben kann, lohnt es sich, sich auch einmal woanders zu informieren.

    Ich finde z.B. Richard Hinrichs richtig Klasse und arbeite meine Pferd am Boden nach seiner Lehre…..

    Richard Hinrichs reitet nicht nach einer „anderen“ Lehre, das ist einfach die klassische, wie sie auch die FN in ihren Richtlinien beschreibt. Nur wird sie von den meisten Reitern, insbesondere Sportreitern, die nun mal der FN angehören, einfach nur grauenhaft umgesetzt. Dafür kann die Lehre an sich aber nichts 8)

  • Avatar carnacat sagt:

    so siehts aus gitana – beide beiträge unterschreib ich doch glatt mal :ja:

    ich hab mir übrigens das irrwege-buch nicht gekauft weil ich es höchst unprofessionell finde wie pk eine hetztirade nach der anderen über die fn ablässt. ich habe es bei einer bekannten mal ne stunde lang quergelesen. :no:
    schade. so muss man sich auch nicht wundern wenn ein dialog eher schwierig wird wenn man so umprofessionell und polarisierend position bezieht.

  • Avatar Daiwana sagt:

    so siehts aus gitana – beide beiträge unterschreib ich doch glatt mal :ja:

    ich hab mir übrigens das irrwege-buch nicht gekauft weil ich es höchst unprofessionell finde wie pk eine hetztirade nach der anderen über die fn ablässt. ich habe es bei einer bekannten mal ne stunde lang quergelesen. :no:
    schade. so muss man sich auch nicht wundern wenn ein dialog eher schwierig wird wenn man so umprofessionell und polarisierend position bezieht.

    Wobei ich mich aber auch frage,
    ob dieser Stil in dem Buch „die Irrwege….“ nicht genau die Reaktion hervorrufen sollte,
    wie sie ist.
    Denn wenn man etwas zu sagen hat, erreicht man die breite Masse der Menschen doch nur,
    wenn man sie provoziert und sie schockt, sonst hört doch keiner zu!
    So anmaßend dieses Buch auch sein mag, man stzt sich damit auseinander und ich schätze, genau das war auch die Absicht.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Daiwana, ich glaube, die Absicht dahinter war ein wenig anders:
    1. wollte PK damit seine Lehre weiter bekannt machen und
    2. ein Sammelbecken für all die bieten, die mit der FN aus welchen Gründen auch immer unzufrieden waren.
    Das Konzept ging ja zunächst auch mal auf, wie man an steigenden Schülerzahlen sehen konnte. Doch so wie ich das sehe, hat sich PK mittlerweile ein Stück überholt; ich kenne eine ganze Reihe von ehemaligen Schülern, die mittlerweile wieder zur „deutschen Reitlehre“ zurückgekehrt sind.
    Was aber auch kein Wunder ist: Heute reduziert sich PK und seine Anhängerschaft beinahe ausschließlich auf die Hohe Hand. Viel mehr (von den Abkau- und Biegeübungen mal abgesehen), ist von seinem System nicht übrig geblieben – und das trägt auf Dauer einfach nicht. Zumal die Videos, die man im Netz sieht, in meinen Augen bis auf wenige Ausnahmen wirklich schauderhaft sind. Wie man einem Pferd jedesmal, wenn es den Weg in die Tiefe auch nur ansatzweise sucht, mit der hohen Hand genau daran hindern kann, erschließt sich mir einfach nicht. Und genau das sieht man leider Gottes auf vielen Videos.

  • Avatar carnacat sagt:

    Hm Heidi…mich haben die Hetzpassagen so genervt dass ich keine Lust mehr hatte mir die Sachen durchzulesen die PK zu sagen hatte. Ob das im Sinne der Pferde ist sei mal dahingestellt.
    Ich für meinen Teil finde dass der Sache an sich mit so extrem polarisierenden Äusserungen eher geschadet wird und ein konstruktiver Dialog im Keim erstickt wird.

  • Avatar Patti sagt:

    Die Einwirkung auf die empfindlichen Maulspalten hat man sich dagegen schon lange immer mal wieder als Zwangsmittel zu eigen gemacht, dem das Pferd gar nichts entgegensetzen kann, z.B. Aufziehtrensen, Hebeltrensen und Pessoa-Trensen, die ja nur zur besseren Kontrolle (Bremse) dienen, indem sie die Maulwinkel hochziehen. Sonst bleiben dem Pferd nur Ausweichbewegungen, also Kopf hoch und Rücken weg. Dagegen gehen und dem Reiter mal die Meinung sagen ist dem Pferd so praktisch unmöglich.

    Bei groben Einwirkungen auf Zunge/Laden hat das Pferd immerhin noch die Möglichkeit, dem Reiter z.B. durch Wehren mitzuteilen, daß das jetzt gerade nicht gut war.

    So sieht’s aus.
    Auf einem PK-Lehrgang 2002 in Heist, dem ich als Zuschauer (incl. Theorieeinheit) beiwohnte, wurde die Einwirkung auf die Maulspalte auch als genau das beschrieben, was es ist:
    Dem kann das Pferd nichts gegensetzen, dem kann es sich nicht entziehen. Es ging da in keinster Weise um pferdefreundliches Einwirken, sondern lediglich um Effektivität.

    Von „Kau-Reflex“ und schmerzempfindliche Zunge etc wurde DA noch gar nicht gesprochen – das kam später, weil man wohl festgestellt hat, dass sich das so besser verkauft….

  • Avatar horsman sagt:

    In seinem Buch „Irrwege …“ hat PK etliche große Meister der klassischen Dressur als absolut vorbildlich abgebildet, z.B. Neindorf, Wätjen, Podhajsky und noch ganz viele mehr, die ihre Pferde genau nach der Methode ausgebildet haben, die er in diesem Buch auf das übelste verteufelt. Wohlgemerkt, er verteufelt die Methode an sich, nicht deren Auswüchse! Der Mann hat irgendwie überhaupt nichts verstanden

    Vieleicht wollte PK damit auch bloss darlegen, dass diese Leute die dt. Lehre noch anders angewendet haben als die heutigen Vorturner, und er damit durchaus noch d´accord geht, wärhend er eben anprangert, dass sich die heutige „Interpretation“ der dt. Lehre weit davon entfernt hat. Hierzu fügt er ja auch einige Änderungen der RL an, vom „klassischen“ zum „modernen“ .

    Und ob nicht auch ein Herr v. Neindorff sich mit z.B. einem Herrn Hess über vieles streiten würde, was da heute so geritten und von Hess und seinen Kollegen für gut befuiden wird wird … ?

  • Avatar carnacat sagt:

    Ok. Ich glaub den Hess finde ich NOCH gruseliger :look: .. auch ein Typ der der Sache an sich extrem schadet. :doh:

  • Avatar Virginie sagt:

    Vielleicht habe ich damals etwas falsch verstanden, aber es gab doch dieses Video mit Hess/Karl an einem Tisch. Da gab er doch auch an, dass die Grundsätze FN/PK gar nicht so unterschiedlich sind, lediglich die Umsetzung und die Priorität (Hess setzte, glaube ich, Takt an erster Stelle womit Karl nicht einverstanden war).
    Es würde also heissen, dass die Basis und das Ziel die Gleichen sind, nur der Weg dahin bleibt verschieden, oder nicht?
    Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass er grundsätzlich andere Reitmeister/Reitlehre und Methode verteufelt sondern eher deren Umsetzung in unsere „Amateurwelt“ :nix:

  • Watson Watson sagt:

    Es würde also heissen, dass die Basis und das Ziel die Gleichen sind, nur der Weg dahin bleibt verschieden, oder nicht?

    :ja:

    Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass er grundsätzlich andere Reitmeister/Reitlehre und Methode verteufelt sondern eher deren Umsetzung in unsere „Amateurwelt“

    nicht nur in der Amateurwelt, ich find DAS was auf mach Internationalen Turnieren auf dem Abreitplatz zu sehen ist ebenso schlimm

  • Avatar JAusten sagt:
  • Avatar JAusten sagt:

    nicht nur in der Amateurwelt, ich find DAS was auf mach Internationalen Turnieren auf dem Abreitplatz zu sehen ist ebenso schlimm

    Genau, im Grunde schlimmer, da dieses „Gereit/Gestrampel“ auch noch von einer Internationalen Richterschar unterstützt wird, indem es dafür auch wirklich eine hohe Benotung gibt.

  • Argentina Argentina sagt:

    Konnte gestern eine Reitstunde miterleben. Laut Schülerin eine RL, die sich in der PK Richtung bewegt. Das Wort Hände hoch fiehl nur ein einziges Mal und das auch nur in folgendem Zusammenhang: Reiterin sollte mit den Hände eben nicht nach hinten oder oben einwirken und sie da lassen wo sie waren und eine konstante Anlehung bieten. Und auch sonst hat mich die Dame eigentlich positiv angesprochen.
    Wahrscheinlich verhält es sich mit Herrn Karl und seiner Reiterei heute genauso wie mit dem Spruch weiter oben: Nicht die Reitweise ist schlecht sondern nur ihre Ausführung. Würde sich mit dem decken was hier schon weiter oben von Talimeth geschrieben wurde.
    Ich hab Unterricht bei einer ehemaligen Neindorff Schülerin und fand eigentlich keine Unterscheide zu dem was die Dame gestern so erklärt hat. Gut, das war jetzt auch nur ein relativ kurzer Mitschnitt und man kann es nicht erschöpfend vergleichen. Da wird natürlich auch nicht so polarisiert wird wie bei Vorführungen mit PK.

    In den Dressurstudien hat Herr Karl mal erklärt inwieweit sich die Skala der Fn von der Klassischen unterscheidet und wieso er Schwerpunkte in anderer Reihenfolge setzen würde. Ich muss mal gucken, ob ich die noch finde. Das wäre für die Threaderstellerin wahrscheinlich interessant.

  • Avatar JAusten sagt:

    Das ist bestimmt interessant, hoffentlich wird es verstanden.

  • Watson Watson sagt:

    nicht nur in der Amateurwelt, ich find DAS was auf mach Internationalen Turnieren auf dem Abreitplatz zu sehen ist ebenso schlimm

    Genau, im Grunde schlimmer, da dieses „Gereit/Gestrampel“ auch noch von einer Internationalen Richterschar unterstützt wird, indem es dafür auch wirklich eine hohe Benotung gibt.

    und natürlich will Lieschen Müller genau DAS zu Hause nachreiten :thumbsup: :no:

  • Avatar JAusten sagt:

    Jepp, schade ist nur, dass „Lieschen Müller“ zwar einen Osteo, Physio, Logo, Sattel, Gamaschen, Ich-weiß-nicht-was-für-ein-Gedöns an ihren Gaul lässt, nur keinen Reitunterricht nimmt, weil: man findet so schlecht einen guten RL. Die Wahrheit wäre, Lieschen Müller ist nicht kritikfähig und mag sich gar nicht gern anhören, wie bescheiden sie reitet. Liegt sowieso nur am Mist-Bock.

  • Watson Watson sagt:

    Liegt sowieso nur am Mist-Bock.

    Ja genau. Der kann nämlich nix und ist zu doof nach welcher Reitweise auch immer gescheites und gesundes arbeiten zu lernen. UND SCHULD AN ALLEM IST PK, SO!!

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Jepp, schade ist nur, dass „Lieschen Müller“ zwar einen Osteo, Physio, Logo, Sattel, Gamaschen, Ich-weiß-nicht-was-für-ein-Gedöns an ihren Gaul lässt, nur keinen Reitunterricht nimmt, weil: man findet so schlecht einen guten RL. Die Wahrheit wäre, Lieschen Müller ist nicht kritikfähig und mag sich gar nicht gern anhören, wie bescheiden sie reitet. Liegt sowieso nur am Mist-Bock.

    Diese Leute, so fällt es mir in letzter Zeit verstärkt auf, haben eh keine Reitlehrer sondern TRAINER!
    Oh ja, die korrigieren auch nicht den Reiter (der hört immer nur, „gut machst Du das schon“) sondern das Pferd. „Du hast Dir da aber auch ein schwieriges Pferd gekauft“
    Wahlweise gibts denn noch Beritt oder diverse Variationen „Horsemanship“ um das verstörte Tier wieder halbbwegs hin zu bekommen (ich frage mich, ob ich nicht als Psychotherapeut für Pferde da noch eine Megamarktlücke erschließen könnte – nur wer baut mir die Couch? )

  • Avatar JAusten sagt:

    Genau, Schuld sind P.K., FN, Pat P., der Gaul, der Hallenboden, der TRAINER, das Wetter, die verfluchten Stallkollegen, die niemals Rücksicht üben usw.. Nur einer nicht: der Reiter und wenn er den Gaul nicht aussitzen kann, dann liegt das daran, dass der Gaul so wirft, aber auf keinem Fall daran, dass der Reiter nicht aussitzen kann – auf gar keinem Fall. Selbstüberschätzung, daran leiden die meisten Reiter.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Und ihr ergiesst Euch genauso in Plattitüden 😀

  • Avatar JAusten sagt:

    Das stimmt! Macht aber verdammt Spaß.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    weitermachen 😀

  • Avatar Strick sagt:

    Wie man einem Pferd jedesmal, wenn es den Weg in die Tiefe auch nur ansatzweise sucht, mit der hohen Hand genau daran hindern kann, erschließt sich mir einfach nicht. Und genau das sieht man leider Gottes auf vielen Videos.

    Ich glaube es wird nach einer bestimmten Form gestrebt. Die kommt optisch gesehen der Arbeitshaltung wie sie die (theoretische) deutsche RL vorsieht sehr nahe. Allerdings habe ich bisher den Eindruck gewonnen, das der Weg der biomechanisch dahin führt von PK nicht mitverkauft wird. Ich bin mir ziemlich sicher, das PK sehr gut reitet und ganz genau weiß was es es bedeutet, sein Pferd so zu reiten, das das Endprodukt ein Pferd in erhabener Selbsthaltung ist. Genau so sicher weiß er aber auch, das den meisten Reitern das Können und die nötige Selbstdisziplin dafür fehlt. Also muss ein Knopf her, der rein optisch ein möglichst ähnliches Ergebnis produzieren soll und auch von Reitern bedient werden kann, die sonst auf ihren Pferden verhungern würden. Damit der geneigte Reiter nicht so viel Inhaltliche Zusammenhänge hinterfragt, garniert man das ganze noch mit ordentlich Pathos und schafft ein Feinbild. Denn es ist völlig menschlich von sich selber abzulenken, in dem man mit dem Finger auf andere zeigt.

    Und ihr ergiesst Euch genauso in Plattitüden

    :drink:

    Was den mangelnden Austausch betrifft. Ich war in Vechta und habe gesehen was PK und vor allem seine Hardcore Fans darunter verstehen. Erst kürzlich habe ich einen interessierten Richter getroffen der auch dort war und nach der Veranstaltung noch das Gespräch mit PK gesucht hat……
    Ohne Worte und der Mann ist wirklich vielseitig interessiert und ein Freund von Tellerrändern jeder Coleur.

    Ich habe die Feststellung gemacht, das es immer die interessierten, die bescheidenen sind, die einem viel vermitteln können. Aber die stellen sich niemals als alleine Seelig machend hin und haben es nicht nötig sich über das Fehlverhalten anderer zu produzieren :nix:

  • Watson Watson sagt:

    wenn er den Gaul nicht aussitzen kann, dann liegt das daran, dass der Gaul so wirft

    streu noch Salz im meine Wunden :motz: wobei es bei weitem nicht am Zossen liegt, oder doch 8| der ist alt und steif und kein bisschen locker und der ist RIEßIG und hat dementsprechend schmiss…. JA ICH KANNS HALRT NICHT :cursing:

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Ich habe die Feststellung gemacht, das es immer die interessierten, die bescheidenen sind, die einem viel vermitteln können. Aber die stellen sich niemals als alleine Seelig machend hin und haben es nicht nötig sich über das Fehlverhalten anderer zu produzieren

    :thumbsup: :thumbsup:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ich glaube es wird nach einer bestimmten Form gestrebt. Die kommt optisch gesehen der Arbeitshaltung wie sie die (theoretische) deutsche RL vorsieht sehr nahe. Allerdings habe ich bisher den Eindruck gewonnen, das der Weg der biomechanisch dahin führt von PK nicht mitverkauft wird. Ich bin mir ziemlich sicher, das PK sehr gut reitet und ganz genau weiß was es es bedeutet, sein Pferd so zu reiten, das das Endprodukt ein Pferd in erhabener Selbsthaltung ist. Genau so sicher weiß er aber auch, das den meisten Reitern das Können und die nötige Selbstdisziplin dafür fehlt. Also muss ein Knopf her, der rein optisch ein möglichst ähnliches Ergebnis produzieren soll und auch von Reitern bedient werden kann, die sonst auf ihren Pferden verhungern würden. Damit der geneigte Reiter nicht so viel Inhaltliche Zusammenhänge hinterfragt, garniert man das ganze noch mit ordentlich Pathos und schafft ein Feinbild. Denn es ist völlig menschlich von sich selber abzulenken, in dem man mit dem Finger auf andere zeigt.

    Also mein Verdacht nach Ansicht diverser Schüler-Videos geht eher in eine andere Richtung: Nämlich, dass vor lauter Angst, die Selbsthaltung möge verloren gehen und das Pferd würde sich auf das Gebiss legen, exakt in dem Moment die Dehnung verhindert wird, wo das Pferd diese anstrebt. Anders lässt sich das punktgenaue Anheben der Hand in dem Augenblick, wo das Pferd nach unten strebt, für mich nicht erklären…

  • Watson Watson sagt:

    Aber Cubi, auch bei PK gibt es eine Dehnungshaltung. Mein Pferd und auch unser Hanno kennen das auch und machen das auch. Die treten auch ans Gebiss ran und drehnen sich, so weit man das will. Gut, der Oldie meint immer er darf bestimmen, wann wir das machen, aber da muss man eben Konsequent sein und ihn wieder in die Aufrichtung holen, mit einem Demi arête, welches sanft durchgeführt wird und nicht in dem man die Hände hoch reisst.

  • Argentina Argentina sagt:

    Anders lässt sich das punktgenaue Anheben der Hand in dem Augenblick, wo das Pferd nach unten strebt, für mich nicht erklären…

    Genauso habe ich es bisher auch erlebt. Die zogen immer dann nach oben wenn das Pferde anbot sich abzustrecken. Ich dachte halt immer da kommt nochwas zum späteren Zeitpunkt und das seien immer nur die Anfänge oder eben ein Korrekturpferd oder ein schlecht gebautes Pferd oder oder aber irgendwann fragt man sich halt schon wieso man nie was anderes zu sehen bekommt. Und das wo es hier ja anscheinend schon einige Leute gibt, die das durchaus auch anders erleben und können. Gestern in der Reitstunde konnte ich das ja auch mal anders erleben. Wieso ziegt man sowas nicht mal? Stattdessen immer diese Extreme…hat für mich wie gesagt weniger was mit der Reitweise als der Umsetzung zu tun.

  • Avatar JAusten sagt:

    wenn er den Gaul nicht aussitzen kann, dann liegt das daran, dass der Gaul so wirft

    streu noch Salz im meine Wunden :motz: wobei es bei weitem nicht am Zossen liegt, oder doch 8| der ist alt und steif und kein bisschen locker und der ist RIEßIG und hat dementsprechend schmiss…. JA ICH KANNS HALRT NICHT :cursing:

    Ist doch kein Problem, wenn man den Ar… in der Hose hat und ganz offen sagt, wo es klemmt. Sicherlich lässt sich auch nicht jedes WB gleich aussitzen und man muss auch die Chance haben, es lernen zu wollen/dürfen/können. Aussitzen können dauert auch etwas, das ist schwierig, keine Frage. Es gibt Pferderassen bei denen lernt es sich leichter, sitzen zu bleiben. Nur ist es nicht so, dass, wenn ich einen Hafi/Tinker etc. aussitzen kann, dass das auch automatisch auf jedem WB klappt. So ein WB hat nunmal einen anderen Raumgriff (meistens). Leider wird das von vielen Reitern übersehen und die gucken dann schon „komisch“, wenn sie plötzlich nicht mehr sitzen bleiben und dann ist der „blöde Gaul“ schuld.

  • Watson Watson sagt:

    Das zu lernen ist bei PK-Pferden natürlich noch viel schwerer, da die ja immer die Birne oben haben und im rücken nicht locker werden 😀

    Achja, ich durft ja Aragons Spanier reiten :herz: und den fand ich, trotz einiger Verständigungsprobleme und nicht wirklich locker, sau bequem und konnt ihn auch recht gut sitzen. Das ist aber ne ganz andere Hausnummer wie mein 1,85m WB im gesetzten Alter UND PK geritten. (Sorry ich kanns mir nicht verkneifen :daumen: aber ich bin jetzt brav)

  • Avatar Aragon sagt:

    … muhahauaa! Und dabei hast du nicht mal den WIRKLICH bequemen Spanier geritten 😀 😀 😀 😀

  • Watson Watson sagt:

    … muhahauaa! Und dabei hast du nicht mal den WIRKLICH bequemen Spanier geritten 😀 😀 😀 😀

    ich sagte ja schon, ich hab ne Bahnschwelle 😀 und da war der Aragon echt bequem. Ich bin da nicht so verwöhnt 😀 :flucht:

  • Avatar Aragon sagt:

    Von Atavio wärst du wahrscheinlich vor Lachen runtergefallen, so ging es jedenfalls bisher fast allen, die zum ersten Mal auf ihm saßen: „Ach so, der trabt schon!“ 😀

  • Watson Watson sagt:

    Von Atavio wärst du wahrscheinlich vor Lachen runtergefallen, so ging es jedenfalls bisher fast allen, die zum ersten Mal auf ihm saßen: „Ach so, der trabt schon!“ 😀

    :blinzel: und das sagst du jetzt erst 😀 aber seine Showeinlage fang ich klasse.

  • Argentina Argentina sagt:

    Also beim Dampfhammerstakkato-Gallop (vorzugsweise auf der Stelle) schießt er einem ganz schön in den Hintern, Karo :whistling:

  • Avatar Ennah2 sagt:

    wie mein 1,85m WB

    Selbst schuld, was reitest du auch solche Wolkenkratzer :eye: 8) !

  • Avatar carnacat sagt:

    die Selbsthaltung möge verloren gehen und das Pferd würde sich auf das Gebiss legen, exakt in dem Moment die Dehnung verhindert wird, wo das Pferd diese anstrebt.

    Ja das stimmt. Der Eindruck drängt sich auf. Mir vor allem beim Betrachten der vierten DVD von PK wo er die Pferde aus den vorangegangenen DVDs ein Jahr später vorstellt. Ich hatte einfach das Gefühl dass die Pferde die Hand fürchten. Die Kopfhaltung der Tiere kam mir spannig und unstet vor. Finde ich persönlich nicht erstrebenswert.
    Aber wie immer ist auch das nur ein kleiner Ausschnitt von vielen vielen Wochen und Monaten Arbeit mit den Pferden.
    Hat für mich halt ein Geschmäckle wenn das als Etappenziel präsentiert wird.

    Es gibt ganz tolle Reiter und Ausbilder des sogenannten „französischen Lagers“ bei denen ich wirklich gerne hinschaue. Bei PK fällt mir das sehr schwer. Jetzt mal ganz ohne fachlichen Hintergrund find ich persönlich die absolute Aufrichtung einfach unästhetisch. Auf mich wirkt das immer spannig. Und zwar völlig gleichgültig wer das reitet. Hab ich bei diversen Teutonen auch schon gesehen ….

  • Watson Watson sagt:

    wie mein 1,85m WB

    Selbst schuld, was reitest du auch solche Wolkenkratzer :eye: 8) !

    :nix: der war so groß als er zu mir kam, kann ich nix für. Das ist wie mit Fischen, die im rießigen Aquarien gehalten werden, die werden auf größer 😀 . Ausserdem ist da oben die Luft so gut :nase:

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Von Atavio wärst du wahrscheinlich vor Lachen runtergefallen, so ging es jedenfalls bisher fast allen, die zum ersten Mal auf ihm saßen: „Ach so, der trabt schon!“ 😀

    Kann ich mir den mal bitte ausleihen für meinen durch diverse Bandscheibenvorfälle verhunzten Rücken? *liebguck* :daumen:

    Wobei ich ja da irgendwie eigenartig bin. Meinen Alten fand nur ich bequem, alle andren haben immer gejammert, dass der „für nen Spanier“ aber unbequem wär. Und die, die allseits als bequem gelten, find ich meist gar nicht so sofamäßig.

  • Argentina Argentina sagt:

    Jetzt mal ganz ohne fachlichen Hintergrund find ich persönlich die absolute Aufrichtung einfach unästhetisch. Auf mich wirkt das immer spannig.

    Auch ganz ohne fachlichen Hintergrund…das wirkt nicht nur so. 🙁

  • Avatar Aragon sagt:

    E.v.A.: Klar, gern. Der müsste sowieso viel mehr bewegt werden.

  • Watson Watson sagt:

    E.v.A.: Klar, gern. Der müsste sowieso viel mehr bewegt werden.

    Dann bring ihn her, ich werde eh bald nen Beisteller brauchen :daumen:

  • Avatar Aragon sagt:

    Zum fachlichen Hintergrund: Ich fand die ersten drei DVDs schon nicht überzeugend, aber die „Trainingserfolge nach einem Jahr“ waren wirklich ein Abtörner. Der Warmblüter hat genau die Fortschritte gemacht, die er innerhalb eines Jahres bei jedem halbwegs vernünftigen Reiter gemacht hätte. Der kleine Luso mit den Stolpergängen hat eine affenartig gute Piaffe gelernt, die ihm allerdings für seine Gesamtbalance absolut gar nichts gebracht hat, da sie nur als Einzellektion abrufbar ist und das Pferd direkt danach wieder in sich zusammenfällt. Seine Gänge haben sich nicht verbessert, stattdessen hat er einen Pseudo-Passage-Spanntrab erlernt, den man mit dem entsprechenden Knöpfchen „anschalten“ kann – der Unterhals ist noch genauso massiv gewesen wie vorher. Das Ganze erweckte in mir den Verdacht, dass vielleicht viele Wege nach Rom führen mögen, aber der von PK wohl eher nach Palermo oder so. (Jedenfalls will ich da nicht hin.) Und alles, was ich von seinen Schülern sehe, bestätigt das.

  • Avatar Daiwana sagt:

    So langsam schwirrt mir der Kopf hier, ich bin wirklich und wahrhaftig bemüht euch zu folgen,
    aber kann mir bitte mal jemand ein Visiuelles Bild von einem korrekt gerittenen Pferd geben?
    Denn ich weiß echt nicht mehr wie es aussehen soll und zweifel so langsam an mein inneren Bild.
    Ich meine gibt es sowas überhaupt, oder ist es ein Wunschtraum?
    An Liebsten wäre mir ja ein Korrekt Ausgebildetes Pferd, aus jeder Reitweise… :tuete:
    Und vielleicht noch mit einem Komentar versehen, woran man was erkennen kann… :daumen:

  • Avatar Diana sagt:

    Dann bring ihn her, ich werde eh bald nen Beisteller brauchen

    OT – oh je, warum denn?
    Fuchs hat doch einen Interessenten?
    Aber der Schimmel ist doch da.
    Oder ziehst Du aus?

  • Watson Watson sagt:

    Diana bekommst PN :seufz: , gehört hier nicht her

  • Avatar Diana sagt:

    Diana bekommst PN :seufz: , gehört hier nicht her

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Ohhhh jeeee…..
    Hört sich nicht gut an…. :no:

    OH Gott was ist passiert?? 🙁

  • Argentina Argentina sagt:

    Was meinst Du mit visuellem Bild? Ein Video oder eine Beschreibung der Indikatoren oder wie?

  • Watson Watson sagt:

    Ohhhh jeeee…..
    Hört sich nicht gut an…. :no:

    OH Gott was ist passiert?? 🙁

    Keine Angst, dem Pferd geht es gut.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Was meinst Du mit visuellem Bild? Ein Video oder eine Beschreibung der Indikatoren oder wie?

    Ja irgendwie sowas…

  • Avatar carnacat sagt:

    @ heidi
    Tät ich gern machen aber das Video wurde wegen content of sonymusic oder so von youtube entfernt… 🙁

    Gell Karo? Erinnerste dich noch an den brasilianischen Sahne-Cremello-Lusi? DAS war mal RICHTIG schön geritten. :bravo:

  • Avatar Ploco sagt:

    Es gibt sooo viele wirklich gute Video’s in Youtube zu finden, dies z.B. gefällt mir richtig gut :ja: … ich mag die Ingrid Klimke eh gerne reiten sehen ^^ Link vergessen :whistling: http://www.youtube.com/watch?v=HMuGueqs8F0

  • Avatar Kathi=) sagt:

    Keine Angst, dem Pferd geht es gut.

    Sorry wenn ich jz als „Fremde“ so direkt frag, aber wie geht es dir?
    Ist da auch alles ok?
    (Du musst nich anworten, wenns persönlich is!)

  • Argentina Argentina sagt:

    Carnacat, nach Quieto habe ich eben gerade auch gesucht. Das alte Video geht nicht mehr aber das hier ist er doch oder? http://www.youtube.com/watch?v=VAPBkwfqMiU

  • Argentina Argentina sagt:

    Ingrid Klimke ist klasse!!!!!!!!! Aragon, da hast du doch noch eine DVD von mir. Ich vermisse eine von den 2.

  • Avatar Strick sagt:

    Jetzt mal ganz ohne fachlichen Hintergrund find ich persönlich die absolute Aufrichtung einfach unästhetisch. Auf mich wirkt das immer spannig. Und zwar völlig gleichgültig wer das reitet. Hab ich bei diversen Teutonen auch schon gesehen ….

    Amen

  • Avatar Aragon sagt:

    Argentinchen: Die sind bei Strick zwecks Sicherungskopie 😀 , aber Strick heißt ja jetzt nicht mehr Strick und hatte ergo anderes zu tun 😉

    Das ist derselbe Quieto, aber auf dem anderen Video hat er mir besser gefallen. Das hier finde ich ganz schön, aber nicht so umwerfend wie das alte.

  • Avatar carnacat sagt:

    Jo das isser der Quieto. Und stimmt nicht so umwerfend wie das alte Video von ihm. Schade auch dass die Videos so in der breite gestaucht sind… das verzerrt auch nochmal erheblich.

  • Avatar horsman sagt:

    die Sequenz von Quieto haut mich auch nicht um. Technisch nicht schlecht, aber im Maul wär mir das zu leblos und insgesamt irgendwie ohne den richtigen Schmelz. Anlehnung scheint auch etwas dauerstramm zu sein, weswegen das Maul eigentlich ständig auf ist. Nicht schlimm wenn ein Maul mal auf geht, aber es muss auch wieder zu gehen, sprich es muss sich lebendig aber ohne Hektik bewegen.

    Und nichts gg. I. Klimke, aber die Pferde, auf denen sie da in dem Video sitzt sind ja nun von sich aus schon High-End Produkte (eigentlich typisch für FN-Lehrvideos). Da fällt es nicht sooo schwer einen netten Zirkel zu reiten. Viel mehr sieht man da ja nu auch nicht.

  • Avatar maurits sagt:

    Also ich glaub ja mal, dass jeder Hans und Franz mit Nachbars Ackergaul auch einen netten Zirkel hinbekommt, vorausgesetzt, er kann generell Zirkel reiten. 😀

  • Avatar Falun sagt:

    Also ich glaub ja mal, dass jeder Hans und Franz mit Nachbars Ackergaul auch einen netten Zirkel hinbekommt, vorausgesetzt, er kann generell Zirkel reiten.

    Maurits, Du verstehst das nicht. Franz auf Nachbars Ackergaul muss sich bemühen, üben und die Kunst im Schweiße seines Angesichts erarbeiten. Son High-End Produkt kann das allein, da muss der Profi nichts drauf tun 😀

  • Avatar maurits sagt:

    Du meinst, die gehen von alleine korrekt auf dem Zirkel und ich brauch nur draufzusitzen? 8|

  • Avatar Daiwana sagt:

    Ok, von Ingrid Klimke habe ich letztens einen Vortrag über die Pferdeausbildung besucht.
    War wirklich nett und sie hat es auch recht anschaulich erklärt. Sie ist wirklich klasse,
    keine Frage.
    Der Quieto hier im Video entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von einem korrekt ausgebildeten Pferd,
    aber vielleicht sieht es wirklich nur so bescheiden aus, weil das Bild gestaucht ist.
    Trotzdem Danke fürs einstellen.

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Der Quieto hier im Video entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von einem korrekt ausgebildeten Pferd,
    aber vielleicht sieht es wirklich nur so bescheiden aus, weil das Bild gestaucht ist.
    Trotzdem Danke fürs einstellen.

    Häh? Wo bitte ist der denn nicht korrekt ausgebildet?

    Bis auf dem von Horsemän zu Recht kritisierten aufgesperrten Maul, sehe ich da ein sehr gut und korrekt ausgebildetes Pferd…..

  • Avatar Durable sagt:

    Und das leidige Thema: PK….wir machen den Thread nieder :doh:

  • Avatar Ploco sagt:

    Da fällt es nicht sooo schwer einen netten Zirkel zu reiten. Viel mehr sieht man da ja nu auch nicht.

    Hmm, ich sehe da bereits in den ersten Sequenzen viel mehr. Guck mal auf die Anlehnung, den Rahmen, das aktivieren der Hinterhand sowie Beibehaltung der Losgelassenheit sowie angehenden Schwung. Ich sehe da ein Pferd was gerne arbeitet, zufrieden und sehr aufmerksam unter der Reiterin läuft. Der Rahmen ist beliebig veränderbar von hinten nach vorne. Meines Erachtens hat das rein gar nichts mit der Qualität des Pferdes zu tun sondern mit gutem Reiten und vernünftiger Ausbildung. Abgesehen davon sehe ich noch KEINEN ordentlich gerittenen Zirkel, ganz im Gegenteil !

    Na ja, der Rappe ist natürlich schon ein schicker ! ^^

  • Avatar Daiwana sagt:

    Und das leidige Thema: PK….wir machen den Thread nieder :doh:

    Den Verstehe ich jetzt nicht!

  • Avatar Akascha sagt:

    PK gastierte………….ich glaube 1999 ne ganze Weile bei uns in der Nähe, dem zu Folge war er auch zu dem einen oder Anderen Kurs bei uns auf dem Hof…………….der Preis war nicht meine Kragenweite, also war ich nur Zaungast. Mein damaliger Freund hatte aber bei PK Unterricht mit seinem Hengst, dieser Hengst neigte dazu in Gesellschaft anderer Pferde ( meist Stuten 😉 ) eher etwas verkrampft zu laufen und den Rüssel in alle Richtungen zu recken. Nach einigen Einheiten ( ich glaube nach 4 oder 5 Reitstunden) ging dieses Pferd wie ausgewechselt, er war die ganze Zeit beim Reiter, konzentrierte sich aufs Laufen und das Gesamtbild war wirklich sehr schön an zu schauen. Der Unterricht lief immer super ruhig ab. PK wurde nicht ein mal laut…….bei einigen Reitschülern eine echte Herausvorderung 😀 . Von Stunde zu Stunde wurden die Pferde lockerer und am Ende gaben Pferd und Reiter immer ein sehr harmonisches Bild ab. Mir hat die Arbeit gut gefallen, zumal man sehr schnell Erfolge sehen konnte.
    Ich habe da auf dem Hof einige „Gurrus“ kommen und gehen sehen, PK hat mir von denen am Besten gefallen.

  • Argentina Argentina sagt:

    Ja das alte Quieto Video war viel schöner, das stimmt. Aber auch in dem Video finde ich das Pferd ansprechend und korrekt geritten.
    Es ging doch hier nicht um perfekt, es ging um korrekt ausgebildet (und woran man das sehen kann).

    Da gabs mal einen tollen Thread in einem anderen Forum. Da ging es um reelles Reiten oder so ähnlich hieß der. Da haben wir uns dann mit Videos beschossen und jeder hat seinen Senf dazugegeben. Fand ich hochinteressant und konnte mein Auge schulen.

    Wenn es für diesen Thread am Thema vorbeigeht, könnten wir einen anderen Thread dazu eröffnen. Daiwana, Du wolltest visuelle Bilder von korrekt gerittenen Pferden aus allen Reitweisen sehen. Eventuell möchtest Du einen neuen Thread dafür eröffnen?

  • Avatar Ennah2 sagt:

    PK gastierte………….ich glaube 1999 ne ganze Weile bei uns in der Nähe, dem zu Folge war er auch zu dem einen oder Anderen Kurs bei uns auf dem Hof…………….

    Sieh an,da hätten wir uns dann schon damals treffen können 😉 . Er lieferte damals eine beeindruckende Einführungsdemo an einem der Showtage ab… :ja:

    Ich habe da auf dem Hof einige „Gurrus“ kommen und gehen sehen

    Oh ja…. :rolleyes:

  • Avatar Luppi sagt:

    Wie es scheint war ich eine Ewigkeit nicht mehr hier…
    Zu diesem Thema würde ich gerne mal meinen Senf dazu geben.
    Ich bin meinen Titus ja selbst einige Monate, mit Hilfe einer liz. Ausbilderin nach PK´s „Lehre“ geritten.
    Viele Behauptungen treffen auf unsere Trainingseinheiten definitiv nicht zu und ich würde hier gerne mal meine Erlbnisse schildern!
    Die Biege- und Abkauübungen vom Boden, dienten bei uns dazu, Titus die Hilfen vom Boden und ohne zusätliches Reitergewicht zu erklären. Ziel war immer die DEHNUNG! Nachdem das vom ihm verstanden war, folgte gleiches Prozedere vom Sattel, nach und nach in allen Grundgangarten und stehts im frischen Vorwärts.
    Mir ist immer total schleierhaft, woher dieses Vorurteil kommt, dass PK´ler iher Pferde immer untertourig reiten, für mich war es genau gegenteilig!
    PK bereibt es in seinem Buch glaube ich als „zünden“ und erklärt auch, wie man es bei Bedarf erlern/seinem Pferd beibringt.
    Mein Friese hatte, bevor ich zu dieser Ausbilderin kam, jegliche Gehfreude verloren und verkroch sich hinter der Senkrechten.
    Meine dahmalig Ausbilderin meinte damal nur: “ Friesen machen das halt.“ und „den must Du immer schon untertourig reiten, damit der sich nicht im Rücken frest macht.“
    Es war wirklich keine Freude, ein derart unmotiviertes Pferd zu reiten!
    Das änderte sich ganz gewaltig, als wir endlich V/A für uns entdeckten! In meinem neuen Stall staunten Viele nicht schlecht, als sie meinen fleißigen Kugelblitz sahen. :love:
    Nicht nur einmal hörte ich Sätze wie diesen: „Man, so einen fleißigen Friesen habe ich ja noch nie gesehen!“
    Vielleicht sollte man nicht aus Allem einen absolute Weltanschaung machen, sondern sich durchaus kritisch umschauen und von dem Ein oder Anderen bereichern lassen…

  • Avatar maurits sagt:

    es ist nicht korrekt, dass nach der SdA/FN konform ausgebildete Friesen untertourig und hinter der Senkrechten laufen.
    Komm Dir meine ansehen.

    Für die miserable Qualität der „Ausbilderin“ kann man dann auch nicht die FN verantwortlich machen. Oder zu welchem Lager die auch sonst gehörte.

    lg
    maurits

  • Watson Watson sagt:

    Für die miserable Qualität der „Ausbilderin“ kann man dann auch nicht die FN verantwortlich machen. Oder zu welchem Lager die auch sonst gehörte.

    Das gilt aber andersrum ebenso. Ich kenne auch ein Beispiel, S Dressurpfer welches nur noch störrisch und wirklich bekloppt in der Bahn war. Durchgänger und Beisser, der is nu locker, tritt wieder ans Gebiss und nu kommt sein eigentliches Potenzial zum Vorschein. :nix:

  • Avatar Luppi sagt:

    es ist nicht korrekt, dass nach der SdA/FN konform ausgebildete Friesen untertourig und hinter der Senkrechten laufen.
    Komm Dir meine ansehen.

    Für die miserable Qualität der „Ausbilderin“ kann man dann auch nicht die FN verantwortlich machen. Oder zu welchem Lager die auch sonst gehörte.

    Das wollte ich damit auch gar nicht sagen! Da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. :tuete:
    Mittlerweile bin ich natülich selber darauf gekommen, dass diese „Ausbilderin“ für uns nicht die Beste war.
    Ich wollte nur darstellen, wie die Ausbildung nach PK bei uns abgelaufen ist!

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Mittlerweile bin ich natülich selber darauf gekommen, dass diese „Ausbilderin“ für uns nicht die Beste war.

    Moin,
    da ich ja selbst vor Urzeiten mal nach der Richtung geritten bin, würde mich mal interessieren, was für Gründe es bei Dir waren, die zu dieser Erkenntnis geführt haben –immer mal vorausgesetzt, es waren keine persönlichen Gründe…

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Cubano, ich glaube, Luppi meinte damit die vorherige Ausbilderin, die es als normal ansah, daß Friesen untertourig und verkrochen laufen. Oder?

  • Watson Watson sagt:

    Cubano, ich glaube, Luppi meinte damit die vorherige Ausbilderin, die es als normal ansah, daß Friesen untertourig und verkrochen laufen. Oder?

    so hab ich das auch verstanden

  • Avatar horsman sagt:

    In Bezug auf den Bericht von Luppi und ich habs schon mal irgendwo geschrieben:
    PK arbeitet(e?) seine Pferde bzw. mit seinen Schülern manchesmal mehr konform der SdA, als viel dt. Ausbilder 😉

    P.S.
    Vielleicht weil er nicht versucht hat sie tiefer gehend zu verstehen oder zu interpretieren 8)

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Vielleicht weil er nicht versucht hat sie tiefer gehend zu verstehen oder zu interpretieren 8)

    Hust…

    Also dafür, dass er nicht versucht hat, die SdA zu interpretieren, findet sich aber eine ganze Menge Interpretation in einem Interview, was er den „Dressurstudien“ mal gegeben hat. Hier mal eine Zusammenfassung:

    Sie üben harte Kritik an der herkömmlichen Ausbildungsskala der FN. Sehen Sie sie als Grund der von Ihnen angesprochenen Übel an?

    Hm, die Ausbildungsskala wird als das beste Konzept für die Ausbildung von Pferden bezeichnet. Aber wenn man in Dressur-Lehrbücher schaut, sieht man immer nur perfekt gebaute Pferde; die anderen werden nicht einmal erwähnt. In der Ausbildungsskala fehlen meiner Meinung nach einige absolut unverzichtbare Elemente – zum Beispiel die Schulung des Pferdes auf die Reiterhilfen sowie Gleichgewicht und Impulsion, also die Reaktivität des Pferdes auf treibende Hilfen.

    Einige Punkte stehen zudem in einer unlogischen Reihenfolge. Zum Beispiel ist es unmöglich, von einem Pferd Takt zu erwarten, solange es noch nicht entspannt ist, direkt auf die Reiterhilfen reagiert, losgelassen, geschmeidig und im Gleichgewicht läuft. Das wiederum setzt einen guten Zügelkontakt und ein Minimum an Geraderichtung voraus.

    Außerdem ist es ein Grundprinzip der herkömmlichen Methode, das Pferd zwischen treibende und verhaltende Hilfen einzuspannen. Ein tiefer Sitz, mächtig treibende Schenkel, die das Pferd vorwärts schieben, und tiefe, gegenhaltende Hände – und das soll dann funktionieren …

    Letztlich ist die Ausbildungsskala eher eine Anleitung, wie man talentierte Pferde nutzt, als eine Ausbildungsmethode, die in der Lage ist, jedes Pferd zu fördern. Das ist ein höchst wirkungsvoller Weg, um den Markt für Dressurpferde anzukurbeln, aber ein Desaster für die Reitkultur!

    Vor allem der letzte Satz ist in meinen Augen wirklich der Knüller, zumal dann, wenn man sich mal vor Augen führt, wie denn die Pferde zu der Zeit aussahen, in der die SdA entwickelt wurden 😀

    @Watson & Co: Auch möglich 🙂

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Yep sky, das gefällt mir auch richtig gut. Flüssig, harmonisch und endlich mal ein SH, was auch als solches erkennbar ist 😀

  • Avatar Stef sagt:

    Bei mir läuft es etwas hakelig. Es sieht bei mir so aus, als würde das Pferd durch die starke Abstellung wenig Biegung haben und die Hinterbeine kreuzen. Beides wäre im SH nicht erwünscht. Aber es kann auch an der verzerrten Optik liegen …

  • Avatar Luppi sagt:

    Mittlerweile bin ich natülich selber darauf gekommen, dass diese „Ausbilderin“ für uns nicht die Beste war.

    Moin,
    da ich ja selbst vor Urzeiten mal nach der Richtung geritten bin, würde mich mal interessieren, was für Gründe es bei Dir waren, die zu dieser Erkenntnis geführt haben –immer mal vorausgesetzt, es waren keine persönlichen Gründe…

    Es scheint, als würde ich mich heute etwas unverständlich ausdrücken, sorry.
    Ich meinte natürlich die 1. Ausbilderin.

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Luppi – mein Fehler, ich hab wohl zu schnell gelesen :red:

  • Avatar Luppi sagt:

    Kein Problem! :hug:

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Bei mir läuft es etwas hakelig. Es sieht bei mir so aus, als würde das Pferd durch die starke Abstellung wenig Biegung haben und die Hinterbeine kreuzen. Beides wäre im SH nicht erwünscht. Aber es kann auch an der verzerrten Optik liegen …

    Das barocke SH wird auf 4 Hufschlägen geritten und dabei kreuzt das Pferd auch die Hinterbeine. Ich reite meine Pferde auf beide Arten zum Lösen…

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Bei mir läuft es etwas hakelig. Es sieht bei mir so aus, als würde das Pferd durch die starke Abstellung wenig Biegung haben und die Hinterbeine kreuzen. Beides wäre im SH nicht erwünscht. Aber es kann auch an der verzerrten Optik liegen …

    Das barocke SH wird auf 4 Hufschlägen geritten und dabei kreuzt das Pferd auch die Hinterbeine. Ich reite meine Pferde auf beide Arten zum Lösen…

    Du meinst Hufspuren *schnellmalklugscheißbevoresjemandanderstut* 😀

  • GidranX GidranX sagt:

    Kommt drauf an, wie laaaaaaang Hada ist… 😀 😀

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Kommt drauf an, wie laaaaaaang Hada ist… 😀 😀

    Na, die ist ja mal gaaaaaanz kurz 😀

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Öhem – bei mir läuft das Video genau so flüssig wie das SH, was dort geritten wird. Und ich sehe weder eine zu starke Abstellung, noch kreuzende Hinterbeine. Der innere HF spurt dagegen in Richtung äußerer VH – so wie es sein soll. Und mit vier Hufspuren ist schon mal rein gar nix 🙂

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Der innere HF spurt dagegen in Richtung äußerer VH – so wie es sein soll. Und mit vier Hufspuren ist schon mal rein gar nix 🙂

    Das habe ich auch niemals behauptet. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es auch ein SH mit kreuzenden Hinterbeinen gibt. Dass das kein Barockpferd bzw. ein barock gerittenes Pferd ist, ist wohl klar zu erkennen….

  • Avatar horsman sagt:

    na das Paar im Kottas Video gefällt mir auch sehr gut.
    Und siehe da: man kann mit Kandare auch ohne Nasenriemen reiten. Irgendwann wurde dies ja mal hier im Forum angezweifelt. 😛
    Wenn man das mal (von mir aus ab S-Dress.) zur Pflicht macht, wär man schon ein großes Stück weiter. Dann hätte sich das Thema Rollkur wahrscheinlich auch bald von selbst erledigt.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Und siehe da: man kann mit Kandare auch ohne Nasenriemen reiten. Irgendwann wurde dies ja mal hier im Forum angezweifelt.

    Es wurd nie behauptet, das man nicht ohne Nasenriemen reiten KANN, nur ob das sooo toll ist wie du es immer wieder propagierst……….

    Wenn man das mal (von mir aus ab S-Dress.) zur Pflicht macht, wär man schon ein großes Stück weiter. Dann hätte sich das Thema Rollkur wahrscheinlich auch bald von selbst erledigt.

    Stimmt, dann braucht man die nicht mehr :kowa: :kowa: :kowa:

  • Avatar JAusten sagt:

    na das Paar im Kottas Video gefällt mir auch sehr gut.
    Und siehe da: man kann mit Kandare auch ohne Nasenriemen reiten. Irgendwann wurde dies ja mal hier im Forum angezweifelt. 😛
    Wenn man das mal (von mir aus ab S-Dress.) zur Pflicht macht, wär man schon ein großes Stück weiter. Dann hätte sich das Thema Rollkur wahrscheinlich auch bald von selbst erledigt.

    Nö, das Thema Rollkur hätte sich durch Weglassen des Nasenriemens nicht von selbst erledigt. Ich kann doch benutzen was ich möchte, es stellt sich doch nur die Frage, wie ich es benutze. Nicht der Sperr- oder Nasenriemen trägt Schuld daran, dass ein Pferd sich in die Brust beißt, sondern immer noch der Reiter. Reite ich gut ausgebildet und vernüftig (s. Video) kann ich auch Sporen etc. benutzen und habe deshalb noch lange kein „blutig“ gestochenes Pferd. Der Reiter trägt zu 100 % die Verantwortung dafür, wie gut oder schlecht ein Pferd geritten ist und nicht die Ausrüstung.

  • Avatar horsman sagt:

    das seh ich naturgemäß anders:
    mit der Pflicht, den Nasenriemen weg zu lassen (ab S, denn da angekommen, sollte ein Pferd so weit ausgebildet sein, dass ein Nasenriemen nicht mehr nötig ist), würden viele Anlehnungsfehler viel direkter offensichtlich. Das Publikum und die Richter kommen dann nicht mehr umhin, diese zu erkennen. Zwangsweise müßten ordentliche Anlehnungen gezeigt werden, ergo wären die Reiter auch frühzeitig gezwungen, darauf hin zu arbeiten.

    Natürlich kann man den Nasenriemen auch locker verschnallen, manch einer tut das sicher auch, de fakto wird damit aber derzeit sehr viel Schindluder getrieben (auch und gerade in der schweren Klasse), und zwar auch unter den Augen der Richter und unter Beifallstürmen des Publikums.

    Die Dame da im Kottas-Video zeigt doch, dass und wie es gehen kann. Warum nicht durch fortschrittliches Reglement mehr solche Bilder anstreben ??

  • Watson Watson sagt:

    Wo wir schon beim Nasenriemen sind, bisher konnte mir noch keiner wirklich erklären, wozu das Ding dient. Horsilein, wärest du mal so nett.

  • Avatar carnacat sagt:

    Wo wir schon beim Nasenriemen sind, bisher konnte mir noch keiner wirklich erklären, wozu das Ding dient.

    Um mich an der Optik zu erfreuen. 😀
    Ernsthaft jetzt – mein Pferd hat einen englischen flachen Nasenriemen einfach weil ichs schön finde. :nix:

  • Watson Watson sagt:

    Wo wir schon beim Nasenriemen sind, bisher konnte mir noch keiner wirklich erklären, wozu das Ding dient.

    Um mich an der Optik zu erfreuen. 😀
    Ernsthaft jetzt – mein Pferd hat einen englischen flachen Nasenriemen einfach weil ichs schön finde. :nix:

    Ich reit seit Jahren ohne :nix: muss ich ihn auch nicht putzen :daumen:

  • Avatar Raubertochter sagt:

    ist bei mir auch so! hab den aber auch immer nur locker zu, ist ja nur für die optik :tuete:

    edit: mein post bezieht sich auf den von carnacat

  • Avatar horsman sagt:

    in einer ersten Ausbildungsphase sehe ich durchaus, bei manchen Pferden (und Reitern) mehr, bei anderen weniger, einen Sinn des Nasenriemens (vorzugsweise des hanno. – der engl. (auch kombiniert) wirkt eigentlich eh nicht richtig), denn in dieser Phase sind Anlehnung und Durchlässigkeit naturgemäß noch nicht voll erabeitet – sprich man beginnt (sagen wir mal bis „L“-Niveau). In dieser Zeit kommt es unweigerlich kurzzeitig auch mal zu stärkem Druck auf das Gebiss, was ein gefühlvoller Reiter jedoch unmittelbar erkennen und abstellen muss (und auch korrekte reiterliche Mittel dazu hat). Ein Pferd , welches das Maul nicht krampfhaft zu beißt, quitiert den Gebissruck mit öffnen des Mauls (was kein Beinbruch ist).

    Korrekt (locker genug!) verschnallt, läßt er dem Pferd Luft genug das Maul öffnen zu können, leitet aber ab einem gewissen Öffnungsgrad zusätzlich Druck auf das Nasenbein, der das Pferd veranlasst das Maul nicht weiter öffen zu wollen. Das schöne daran ist, dass das Pferd selbst des Druck abstellen kann. Voraussetzung hierfür allerdings die oft beschriebene „main fixe“.

    P.S.
    Ganz früher einmal war der Nasenriemen auch ein „Sicherheitsinstrument“, was das Pferd in gewisser Weise vor Kieferbrüchen bewahren konnte Rennpferde, Jagdpfrede usw.).
    Davon allerdings sollte ein wirklicher Reiter ohnehin weit entfernt.

  • Watson Watson sagt:

    Horsi, wenn man also so will, ist der Nasenriemen der harmlose Bruder zum Sperriemen, der das Pferd daran hinder soll, das Maul zu weit auf zu machen und sich somit der Ahnlehnung zu entziehen. Wenn ich das mal so banal deuten darf, so als Laie :daumen:

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Horsi, wenn man also so will, ist der Nasenriemen der harmlose Bruder zum Sperriemen, der das Pferd daran hinder soll, das Maul zu weit auf zu machen und sich somit der Ahnlehnung zu entziehen. Wenn ich das mal so banal deuten darf, so als Laie :daumen:

    Beim hanno. wäre das beides in einem kombiniert. Nasen- und Sperriemen, quasi.

  • Avatar horsman sagt:

    wenn ich von Nasenriemen spreche meine ich jedwede Form dieser Spielart.
    Im Grunde haben ja alle die gleiche Wirkweise, nur eben in unterschiedlicher (exakter oder diffuser) Ausprägung.
    Und wie gesagt: der hanno. Nasenriemen macht dann m.E. den meisten Sinn (natürlich locker genug verschnallt, sonst ist dieser nämlich auch geeignet den größten Unfug zu bereiten.)

    Der englische (ohne Sperr) erfüllt seinen Zweck (Kontrolle des Öffnungsgrades des Mauls) eigentlich erst, wenn man ihn (zu) fest zu zieht. Im Grunde also per se eine Fehlkonstruktion (außer aus optischen Gründen ;-)). Auch kombiniert wirkt dann dieser Sperriemen nicht so exakt, wie der hanno.

    Der mex. ist eh bloss was für eitle VS-Reiter ;-), den zähl ich jetztmal nicht ernsthaft zu den Dingen, die man braucht.

    Ein Punkt für das Nutzen des eines RH (in welcher Form auch immer) ist sicherlich auch, dass im Falle eines STurzes die TRense nicht schnell vom Kopf gezogen wird. Aber dies gehört dann eher in die Kategorie, Springreiten – Jadgreiten – wilde Ausritte.

  • Avatar Patti sagt:

    Da bin ich ja froh, dass ich eh meistens auf hannoverschem Reithalfter reite 😉

    Mal ne OT-Frage:
    Wieso ist das Ding (also das hannoversche Reithalfter) eigentlich so „aus der Mode“ gekommen?
    Mein TA (selber VS-Reiter) meinte neulichst ganz ehrfurchtsvoll und verzückt – als ich meine Stute zum Vortraben auftrenste – „oh – wie schön, ein hannoversches Reithalfter!“

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Ich kenn keinen, der das korrekt verschnallen kann.
    Nein im Ernst, ich vermute deshalb, weil sich die Kopfformen der Pferde verändert haben.
    Weil es heutzutage eine Rassevielfalt gibt, die es früher nciht gegeben hat.
    Das hann. RH passt ideal auf lange Köpfe und lange Maulspalten.

  • Watson Watson sagt:

    hannoversche Reithalfter

    das ist jener welcher, den man unterhalb des Gebisses verschließt, nicht? Ich kenn mich mit den Teilen nicht wirklich aus. Meiner hat ne Trense ohne alles (sprich Backenstücke, Kehlriemen und Stirnband, fertig) und damit läuft er. Ich hab mir da noch nie wirklich gedanken gemacht, brauchte ich ja bisher nicht.

  • Avatar horsman sagt:

    jep

    ich denke das war rein modisch angelegt, dass er recht selten geworden ist. Die Branche muss halt was neues verkaufen – ist ja auch mehr Leder dran 😉
    Ende der 70er, waren halt engl.Reithalfter ganz groß ich Mode. Seitdem sieht er fast altertümlich aus ;-), weil die AUgen sich dran gewöhnt haben.
    Außerdem bekam man mit dem hanno. RH vielleicht auch zunehmend Porbleme, weil man beagnn die Dinger stramm zu zeihen und merkte, dass man damit dem Pferden auch die Luft etwas abschnürt. Da eigent siche r englk. schon besser zum strammen zuziehen. Die Kränung dann das schwedische Märtyruim mit Zuziehverstärker (ähm Umlenkrolle) auf der einen und pseudopferdefreundlichem Dickpolster auf der anderen Seite.

  • Avatar Aragon sagt:

    Die Hanno-Rh sitzen halt auf den meisten Köpfen nicht so richtig, weil sie eine lange Maulspalte erfordern, um nicht zu weit unten zu landen. Früher hatten die Pferde einfach klotzigere Köpfe, da ging das besser. Sehr bedauerlich ist, dass es nur stinklangweilige Trensen mit hann. Reithalfter gibt.

    Das hann. RH ist viel effektiver als das englische, weil es eben tiefer am Kopf sitzt (kann man sehr überzeugend an sich selbst ausprobieren, indem man Zeige- und Mittelfinger mal am unteren und mal am oberen Gelenk zusammendrückt und versucht zu öffnen). Deshalb muss man es auch nicht fest zuschnallen, um denselben Effekt zu erzielen, da hat der Horsmän mal recht 8) . Außerdem hat es den Vorteil, dass man damit nicht das Backenfleisch gegen die Zähne drückt, was viele Pferde absolut nicht leiden können.

  • Avatar Patti sagt:

    Na, dann bin ich ja froh, dass meine Olle so’n Schlabbermaul hat 😉

    *offtopicende*

  • Avatar Virginie sagt:

    Sehr bedauerlich ist, dass es nur stinklangweilige Trensen mit hann. Reithalfter gibt.

    Stimmt doch nicht, ich habe eins von Schumacher, teilrundgenäht mit Swaroski-Stirnband. Er ist alles andere als Stinklangweilig mit dem ganzen Blingbling, finde ich :rolleyes:

  • Avatar Aragon sagt:

    Blingbling ist nicht so mein Ding, aber halbrund genäht finde ich toll. Haste mal nen Link? :blinzel:

  • Avatar Virginie sagt:

    Die beiden Jungs haben kein Blingbling, aber unser Mädchen passt es recht gut. Ich habe sie direkt bei Schumacher machen lassen, es ist dieses Modell hier: http://www.os-sattlerei.com/trensen/muenchen.php Man kann, wenn ich mich recht erinnere, auch zwischen verschiedene Breite entscheiden, was sonst recht selten ist. Die andere Trense (ebenfalls rundgenäht) ist von Hennig. Er macht die Trense auf Mass, genau wie Du sie haben willst.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Natürlich kann man den Nasenriemen auch locker verschnallen, manch einer tut das sicher auch, de fakto wird damit aber derzeit sehr viel Schindluder getrieben (auch und gerade in der schweren Klasse), und zwar auch unter den Augen der Richter und unter Beifallstürmen des Publikums.

    Ich bisher mehr Schindluder mit Kandaren gesehen, als mit Nasenriemen, vielleicht sollte man da mal anfangen :na: Edit:

    Wo wir schon beim Nasenriemen sind, bisher konnte mir noch keiner wirklich erklären, wozu das Ding dient.

    Viel Spaß beim durchlesen

  • Avatar maurits sagt:

    noch mehr Schindluder mit Kandaren sah ich allerdings in den weniger schweren Klassen, namentlich bei Anhängern der alternativen Reitweisen, wo jeder Hampelmann, der dermassen unstet sitzt dass er im Sattel hin und her rutscht wie ein Stück Butter auf einer heissen Kartoffel, mit Kandare reiten darf.

    Schlägt man den Leuten vor, mal an der Longe, auf dem ausgebundenen Pferd sitzen zu lernen, lehnen sie empört ab, „Ausbinder kommen nicht in Frage“…

    aber ich finde es erfreulich, dass wir endlich mal wieder eine Diskussion über Nasenriemen haben.

    lg
    mau

  • Avatar Isomer sagt:

    Ich bisher mehr Schindluder mit Kandaren gesehen, als mit Nasenriemen, vielleicht sollte man da mal anfangen

    Kandarenverbot für Olympia tolle Idee 🙂

    Ich finde die Idee ein Mittel zum „vertuschen“ von groben Hilfen in der höchsten Klasse zu verbieten eigentlich recht sympathisch. Warum es den Richtern nicht einfach machen :nix:

  • Avatar Falun sagt:

    Ich finde die Idee ein Mittel zum „vertuschen“ von groben Hilfen in der höchsten Klasse zu verbieten eigentlich recht sympathisch. Warum es den Richtern nicht einfach machen

    Dumm nur, wenn es überhaupt nicht „vertuscht“ :nix: Ich glaube nicht, dass sich durch das Weglassen des Reithalfters irgendwelche „spektakulären“ neuen Bilder ergeben – solange wir über S aufwärts reden. Dagegen bin ich davon überzeugt, dass ein Reithalfter an der Trense den Pferden in ungefähr 99,99 % aller Fälle hilft, die Reiterhand zu ertragen.

  • Avatar Isomer sagt:

    Ich glaube nicht, dass sich durch das Weglassen des Reithalfters irgendwelche „spektakulären“ neuen Bilder ergeben – solange wir über S aufwärts reden.

    Nunja das ist im Endeffekt Spekulation ich für meinen Teil könnte mir das durchaus vorstellen :nix:

    Dagegen bin ich davon überzeugt, dass ein Reithalfter an der Trense den Pferden in ungefähr 99,99 % aller Fälle hilft, die Reiterhand zu ertragen.

    Dem muss ich zustimmen

  • Avatar horsman sagt:

    na wie dem auch sei, haben wir mit dem Kottas Video ja nun den Beweis, dass man tatsächlich mit Kandare ohne RH reiten kann. Und das sogar auf einem Warmblut und ohne „Baucher-Tricks“.
    Dies nur, weil es manche hier ja neulich wohl für unmöglich hielten.

  • Avatar horsman sagt:

    Dagegen bin ich davon überzeugt, dass ein Reithalfter an der Trense den Pferden in ungefähr 99,99 % aller Fälle hilft, die Reiterhand zu ertragen

    Da denke ich mehr, dass der Reiter denkt, dass es erträglicher wird, weil man das „Aua“ nicht so deutlich und direkt vor Augen geführt bekommt.

  • Avatar merlin sagt:

    Ach ja, endlich mal wieder ein Thema übers Karlchen und wie immer zieht es die gleichen Leute an, die das ganze zu einem Nasenbandfred verwursten.

    Irgendwie fühle ich mich grade mal wieder so wahnsinnig müde :seufz:

  • Watson Watson sagt:

    dann schlag doch einen Weg ein, der dir Interessanter für dieses Thema erscheint. Und mal ehrlich PK wurde hier doch schon Tot diskutiert in dem Fred Heuschmann/Karl. Zur Erinnerung :fies: Heuschmann/Karl in Verden – Wer war heute da?

  • Avatar merlin sagt:

    Nö, denn vielleicht erklärt mir ja mal jemand worin der logische Zusammenhang zwischen Karl und den Nasenbändern besteht 😀

    By the way was ein schöner link. Der hatte alles, was ein link zur guten Unterhaltung braucht.

    Also Mord, Todschlag und ein bißchen Party. Das alles gewürzt mit hin und wieder sorgsam eingestreuten sachlich/fachlichen Beiträgen :party:

  • Watson Watson sagt:

    Karl reitet sein ewigen Zeiten OHNE Nasenbänder und Sperrriemchen, eben weil das Pferd das Maul öffnen soll. :nix: Wie man darauf kam.

  • anchy anchy sagt:

    Warum fühlen sich manche nur beim Thema Nasenband bis zur Schnappatmung hin dermassen angepieselt :fies:
    Ich habe auch eines, kann aber auch ohne 😀

  • Avatar Samona sagt:

    Kleine Anmerkung, schaue ich mich bei uns im Stall um da sehe ich zu 70 % zugeschnürrte Nasenriemen und Sperriemen;
    da gehen keine 2 Finger durch. Diese Pferde können überhaupt nicht mehr kauen.

    Durch meinen Nasenriemen könnte ihr 4 Finger durchschieben und den Sperriemen haben ich vor Jahren schon entsorgt.

  • Watson Watson sagt:

    Ich habe auch eines, kann aber auch ohne

    Alles was man nicht hat, muss man auch nicht putzen 😀

  • Avatar merlin sagt:

    @Watson Nun, das mache ich auch und muss mir dennoch ständig Nasenbanddiskussionen geben :motz:

    Ich meine, ich merke das schon, das es einigen überhaupt nicht beizupuhlen ist, dass der Umkehrschluss, das jeder, der nicht nach PK reitet, mindestens 1 bis 3 Nasenbänder an sein Pferd tackert (von der Art des zumachens rede ich mal gar nicht erst *sic*) irgendwie ein bißchen hinkt. Und ohne unbedingt Salz in die Wunde streuen zu wollen, sei erwähnt, dass man immer noch nicht die Hände auf den Oberschenkeln festtackern muss, nur weil das Karlchen meint, er hätte die hohe Hand erfunden :rolleyes:
    Also, so what?

    Naja, wahrscheinlich wird sich das eh nicht mehr klären und mir bleibt ja für gemütliche Abende vor dem PC immer noch die Karl-Heuschmann Affaire 😀

  • Avatar merlin sagt:

    Warum fühlen sich manche nur beim Thema Nasenband bis zur Schnappatmung hin dermassen angepieselt :fies:
    Ich habe auch eines, kann aber auch ohne 😀

    Vielleicht deshalb?
    Weil immer, wenn die Karl Anhänger mal ans Eingemachte kommen müßten, um irgendwas sinnvoll und nachvollziehbar zu erklären, stattdessen immer irgendjemand wie ein Springteufel erscheint und die „bösen anderen“ anklagt, die per se ALLE Nasenbänder nutzen und mit der Zange anknallen. 😉

    Die Erklärung, das PK gut ist udn funktioniert, weil die anderen alle schlechter sind ist eine Argumentation, die wohl nur bei Leuten mit IQ von Zimmertemperaturen funktioniert – und wir reden hier von sehr kalten Zimmern :eye:

  • anchy anchy sagt:

    Weil immer, wenn die Karl Anhänger mal ans Eingemachte kommen müßten, um irgendwas sinnvoll und nachvollziehbar zu erklären, stattdessen immer irgendjemand wie ein Springteufel erscheint und die „bösen anderen“ anklagt, die per se ALLE Nasenbänder nutzen und mit der Zange anknallen

    Ja. aber wo sind denn hier die wahren Anhänger, die wirklich fundiert das System erklären könnten? Teilbereiche ja, aber auch da nicht, ohne dass man mit Häme überschüttet wird.
    Beim Thema PK :gähn: haben doch schn 90 % der Schreiber hier die Schublade in der Hand, die sie aufziehen.

    Schade, dass Heike Hackenjos hier nicht schreibt, mir fällt keine bessere Vertreterin ein, die das System mit Sachkenntnis und Verstand erklären könnte.Hier wird man -außer die üblichen langweiligen Quereleien und Verdächtigungen- nichts brauchbares zu dem Thema lesen können.

    Heike ist im Fair zum Pferd aber sicher Gesprächsbereit 🙂

    Anchy

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Die Erklärung, das PK gut ist udn funktioniert, weil die anderen alle schlechter sind ist eine Argumentation, die wohl nur bei Leuten mit IQ von Zimmertemperaturen funktioniert – und wir reden hier von sehr kalten Zimmern :eye:

    Ich such die ganze Zeit, wer das hier wo geschrieben hätte… Aber ich verstehe einfach immer noch nicht, wie man sich da angepieselt fühlen kann, wenn man doch weiss, dass mans nicht so macht?
    Ist doch prima, wenn man mit vernünftig verschnalltem Nasen- und von mir aus auch Sperriemen reitet. Schon als Kind hab ich in der Reitschule gelernt, dass da mindestens zwei Finger gut zwischen passen müssen. Und das war ne FN-Reitschule.
    Ums hier mal zusammenzufassen ist das Hauptargument pro Nasen- und Sperriemen, dass damit das Gebiss ruhiger im Maul liegt und nicht so viel „Handgehampel“ direkt beim Pferdemaul ankommt, während das Hauptargument contra Nasen- und Sperriemen ist, dass das Pferd so überhaupt erst die Möglichkeit hat, sich gegen eine zu harte Hand merklich zu wehren.

    Um jetzt hier mal drölfzig Seiten Diskussion zusammen zu fassen. Oder seh ich das inhaltlich falsch? Gibt es noch andere Argumente pro und Contra, die ich überlesen hätte?

  • Watson Watson sagt:

    @Watson Nun, das mache ich auch und muss mir dennoch ständig Nasenbanddiskussionen geben

    Mit wem? Hier kam die schon seit ewigen zeiten nicht mehr.

    nur weil das Karlchen meint, er hätte die hohe Hand erfunden

    Stopp, PK hat die hohe Hand nicht erfunden und behauptet das auch nicht. In seinen Büchern schreibt er schon, wo und warum er die her holt. Ich müsst jetzt genau im Buch schauen, um die Textstellen zu finden.

    so langsam finde ich diese Sache zum :gähn: es werden immer die absoluten Negativbeispiele rausgesucht. Ich persönlich kenne etliche Pferde, die nach SdA und der FN ausgebildet wurden und gut laufen. Ebenso kenne ich es von PK.

    Ich glaube auch, dass PK diesen „Ton“ gegen die FN angeschlagen hat um 1. massiv Leute zum Nachdenken und Handeln zu bewegen (hier ist jetzt diesmal nicht Lisschen Müller gemeint 😀 ) und 2. natürlich auch um publicity zu erhalten.

    Genau dieser Ton regte jede Menge Diskusionen an und genau DAS war doch gewollt.

  • Avatar merlin sagt:

    @watson siehtste und nun verstehst Du vielleicht, warum ich anfangs nur schrieb, ich fühle mich irgendwie so müde :outlaugh:

  • Watson Watson sagt:

    und das meinte ich mit der „schwarz-weiß-Seherei“ 😀

  • Zagal Zagal sagt:

    …ich mich mal als Lieschen Müller hier oute :red: :tuete: :daumen: Hab die Diskussionen hier verfolgt, teils echt interessant

    @ E.v.A: hab mir das vorgeschlagene Buch „Feines Reiten…..“ gekauft, das ist echt Wissen kompakt und gut erklärt! Klinke mich nun mal so gefühlte 6-12 Monate aus zum Lesen und Üben 😀

    Frohes Weiterdiskutieren euch allen… 😉

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Ich glaube auch, dass PK diesen „Ton“ gegen die FN angeschlagen hat um 1. massiv Leute zum Nachdenken und Handeln zu bewegen (hier ist jetzt diesmal nicht Lisschen Müller gemeint 😀 ) und 2. natürlich auch um publicity zu erhalten.

    Tja, dummerweise ist Lieschen Müller völlig uninteressant, wenn es um den internationalen Sport geht – selbst Lieschen Müller aus S-Niveau spielt da keine Rolle. WENN also PK voller missionarischem Eifer Missstände hätte ändern wollen, hätte er sich mit der FEI auseinandersetzen müssen. Die Methode, die FN als Wurzel allen Übels hinzustellen, ist nämlich schlichtweg Unsinn, weil diese überhaupt nicht hauptverantwortlich für den internationalen Zirkus zeichnet. Deshalb glaube ich immer noch daran, dass er in Deutschland den breitesten Raum für sein alternatives System gesucht (und auch gefunden) hat. Lustigerweise nämlich spielt er in Frankreich eine noch viel geringere Rolle als hierzulande…

  • Avatar Isomer sagt:

    Das Problem ist doch das immer wieder einige Personen in die Hardliner Guru PK-Ecke gedrängt werden, obwohl sie da gar nicht hingehören. Es ist halt viel einfacher Stempel druff „GURU-TÖLPEL“ alle lachen :eye:

    Aber die blinden „nur ich hab recht“ Leute gibt es doch hier gar nicht mehr. :stein:

    Und bei dem Satz „der Nasenriemen hilft die Reiterhand zu „ertragen“ wären wir eigentlich bei einem interessanten Thema was in einem anderen Forum grade diskutiert wird und zwar direktes erlernen der Zügelhilfen , oder passives nur durch sitzen lernen.

  • Watson Watson sagt:

    Cubi, mag sein, hat ja auch funktioniert. Allein hier wird er ja immer wieder diskutiert, mittlerweile nicht mehr nur negativ.

    Somit ist doch ein Teilziel erreicht. :nix:

  • Avatar merlin sagt:

    …und während hier eifrig diskutiert wird, nutze ich die Chance unbemerkt den Klosterkeller zu erleichtern. :drink:

  • Watson Watson sagt:

    merlin, der Schlüssel dazu wird an einem sicheren Ort gut aufbewahrt :fies: und nur Klosterschwestern ist der Zutritt erlaubt 😀

  • Avatar merlin sagt:

    :blinzel: :blinzel: Ich weiß nichts von irgendwelchen Verboten
    (ein Hoch auf das selektive lesen 😀 )

    Und was den Schlüssel betrifft: Nun ja, hättet ihr da nur Wein gelagert hätte mich das niemals gereizt, so aber war ich quasi gezwungen kreativ zu werden. Die Nüsschennummer läßt sich einfach nicht mit mir vereinbaren. Das wäre keine artgerechte Haltung für mich.
    Das sollte also für mildernde Umständereichen, oder? :blinzel:

  • Watson Watson sagt:

    DAS solltest du im klösterlichen Gärtchen mit der Mutter Oberin besprechen 😀 Viel Glück dabei :nase:

  • Avatar merlin sagt:

    :panik:

    Nöö, lieber nicht. Ich glaube meine momentane Lösung gefällt mir aus irgendwelchen Gründen wesentlich besser 8)

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Das sollte also für mildernde Umständereichen, oder?

    Ist doch gar nicht erforderlich. Da ich nun weiß, dass du das Nagetier bist, was sich durch die Kellerwand genagt hat, kann ich dir auch erzählen, dass die Flasche, die du „verbraucht“ hast, mit Unkraut-Ex versetzt war. Versehentlich… :nix: :whistling:
    Wie fühlst du dich übrigens heute :blinzel: Bauchweh 8) , Übelkeit:fies: ?

  • Avatar St. Lucia sagt:

    Aber die blinden „nur ich hab recht“ Leute gibt es doch hier gar nicht mehr. :stein:

    Echt???? :flucht: :flucht:

  • Avatar merlin sagt:

    @Ennah Danke der Nachfrage :ja:
    Ich habe Dir eine Nachricht an der To-Do-Tafel für Nüsschen im Dormitorium hinterlassen :ostern: :ostern:

  • Avatar Isomer sagt:

    Echt????

    Keine Sorge der weichgespülte Rest ist trotzdem immer bereit für :bite: :bite: :bite: :bite: :bite:

  • Avatar Janina sagt:

    Tja, dummerweise ist Lieschen Müller völlig uninteressant, wenn es um den internationalen Sport geht – selbst Lieschen Müller aus S-Niveau spielt da keine Rolle. WENN also PK voller missionarischem Eifer Missstände hätte ändern wollen, hätte er sich mit der FEI auseinandersetzen müssen. Die Methode, die FN als Wurzel allen Übels hinzustellen, ist nämlich schlichtweg Unsinn, weil diese überhaupt nicht hauptverantwortlich für den internationalen Zirkus zeichnet. Deshalb glaube ich immer noch daran, dass er in Deutschland den breitesten Raum für sein alternatives System gesucht (und auch gefunden) hat. Lustigerweise nämlich spielt er in Frankreich eine noch viel geringere Rolle als hierzulande…

    Die FEI war aber lange Zeit unheimlich von der FN geprägt, quasi ein „internationaler Abklatsch“ derselben… Aufgrund der jahrelangen „dressurlichen Übermacht“ der deutschen Reiter, war es auch nicht ganz so blöd dort einen Anfang machen zu wollen. Ist ja aber eigentlich auch nicht wirklich wichtig.

    Ich finde es jedenfalls immer amüsant, was so alles über den PK´schen Unterricht zu lesen ist @hohe Hände, hohe Köpfe, etc.
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht über die aktuelle Vorgehensweise informiert bin. Wobei: Zumindest die aktuellen DVDs gefallen mir wieder recht gut. Da wird meiner Ansicht nach die Dehnungshaltung wieder deutlich mehr betont als das in den vorherigen Filmen der Fall war und erinnert mich so auch wieder eher an den Unterricht von „damals“ :thumbsup:
    Einzig über die Übergänge aus der Piaffe rätsel ich nach wie vor. Gerade dadurch, dass die Piaffe „erritten“ wird, würde ich annehmen, dass die Übergänge leicht fallen müssten, aber es scheint tatsächlich so, als gäbe es bei den Pferden einen „Piaffeknopf“ und wenn man da auf „Aus“ drückt, gibt´s einen kurzen Stop und erst danach geht´s mit was anderem weiter :denk:

  • Avatar Strick sagt:

    Die FEI war aber lange Zeit unheimlich von der FN geprägt, quasi ein „internationaler Abklatsch“ derselben… Aufgrund der jahrelangen „dressurlichen Übermacht“ der deutschen Reiter, war es auch nicht ganz so blöd dort einen Anfang machen zu wollen. Ist ja aber eigentlich auch nicht wirklich wichtig.

    Dünnsinn!!!!!
    Den Funktionären der FEI ist (nicht erst seit Princess Haya von Jordanien) die Deutsche Meinung unbequem und ein Dorn im Auge. Es wurden systematisch Deutsche Richter und auch Funktionäre aus „Entscheider Postitionen“ heraus „gewählt“.
    Fakt ist, das die Deutsche Reitlehre lange Jahre lang Grundlage des internationalen Regelwerkes war. Aber genau die wurde in den letzten Jahren immer mehr aufgeweicht und fehlinterpretiert. Dagegen haben sich vor allem die Deutschen gewehrt und das war für die FEI oft mehr als unbequem. Genau das selbe gilt für Änderungen in Fragen der Doping Regeln. Leute wenn ihr schon populistische Argumente bringt, dann vertauscht wenigstens nicht Ursache und Wirkung.
    Diese Dinge sind auch schon zu der Zeit so gewesen als PK auf dem deutschen Parkett in Erscheinung getreten ist. Mir geht es einfach mal auf den Keks, das einer,irgendwelche Parolen grölt und die Lemminge reden ihm ungefiltert das Wort. Wenn es eine „neue“ Reitlehre tatsächlich nötig hat sich zu Werbezwecken auf dem Rücken von Missständen anderer zu produzieren, ist das einfach ein absolutes Armutszeugnis.
    Wenn eine Reitlehre gut ist soll sie doch Bitte ihre Kerninhalte an den Mann bringen und mit Ergebnissen glänzen. Alles andere ist Augenwischerei und dient dem Pferd absolut NULL! Bei PK sehe ich diese Ergebnisse nicht dafür werden die Parolen jedes Jahr wirrer und seine Angriffe gegen die FN absurder :nix:

  • Avatar Daiwana sagt:

    Ach was soll das denn, im Grunde ist es doch völlig unwichtig, wer was gesagt,
    oder getan hat.
    Der Knackpunkt liegt doch eher darin begraben,
    dass der Mensch sich im Allgemeinen danach orientiert,
    was ihm immer wieder vor Augen geführt wird und was ihm schlüssig erscheint.
    Das aber wiederum lässt bei vielen nur noch ein Einseitiges Denken und Handeln zu
    was wiederum dazu führt, dass es keine Weiterentwicklungen mehr gibt,
    weil alles auf der Stelle tritt.

    Darum sehe ich es auch für sehr wichtig an, dass es immer wieder Menschen gibt,
    die ihre Ansichten, ihre Ideen in die Öffentlichkeit bringen.
    Denn nur so, kommt man zum Hinterfragen und zum Nachdenken….
    Was man denn im Einzelnen davon hält, ist ja jedem selbst Überlassen,
    man kann es annehmen, oder auch sein lassen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Was für ein Nullsummenspiel-Beitrag 8o

    Aber Hauptsache, wir habn dadrüber gesprochen 😀

  • Avatar Samona sagt:

    @Watson Nun, das mache ich auch und muss mir dennoch ständig Nasenbanddiskussionen geben

    Mit wem? Hier kam die schon seit ewigen zeiten nicht mehr.

    nur weil das Karlchen meint, er hätte die hohe Hand erfunden

    Stopp, PK hat die hohe Hand nicht erfunden und behauptet das auch nicht. In seinen Büchern schreibt er schon, wo und warum er die her holt. Ich müsst jetzt genau im Buch schauen, um die Textstellen zu finden.

    Danke Watson; :bravo: Hier hängt sich jeder 2te and der hohen Hand auf, dabei wurde mehr als einmal geschrieben das P.K dies nur als Korrektur anwendet. Genauso handhabe ich es übrigens auch.

    so langsam finde ich diese Sache zum :gähn: es werden immer die absoluten Negativbeispiele rausgesucht. Ich persönlich kenne etliche Pferde, die nach SdA und der FN ausgebildet wurden und gut laufen. Ebenso kenne ich es von PK.

    Allerdings und das nervt sowas von dermassen.

    Ich glaube auch, dass PK diesen „Ton“ gegen die FN angeschlagen hat um 1. massiv Leute zum Nachdenken und Handeln zu bewegen (hier ist jetzt diesmal nicht Lisschen Müller gemeint 😀 ) und 2. natürlich auch um publicity zu erhalten.

    Stimmt genau und ich empfehle jedem hier sich die DVD „Classical Versus Classique Dressage“ erstmal anzusehen
    ( Diskussion zwischen P.Karl. und C. Hess) und dann erst Kommentare abzugeben.
    Karl kritisiert u.a. nicht die FN allgemein, sondern die Art und Weise der durchführung der FN Reitweise in der heutigen Zeit.

    Genau dieser Ton regte jede Menge Diskusionen an und genau DAS war doch gewollt.

    Stopp, PK hat die hohe Hand nicht erfunden und behauptet das auch nicht. In seinen Büchern schreibt er schon, wo und warum er die her holt. Ich müsst jetzt genau im Buch schauen, um die Textstellen zu finden.

    so langsam finde ich diese Sache zum :gähn: es werden immer die absoluten Negativbeispiele rausgesucht. Ich persönlich kenne etliche Pferde, die nach SdA und der FN ausgebildet wurden und gut laufen. Ebenso kenne ich es von PK.

    Ich glaube auch, dass PK diesen „Ton“ gegen die FN angeschlagen hat um 1. massiv Leute zum Nachdenken und Handeln zu bewegen (hier ist jetzt diesmal nicht Lisschen Müller gemeint 😀 ) und 2. natürlich auch um publicity zu erhalten.

    Stopp, PK hat die hohe Hand nicht erfunden und behauptet das auch nicht. In seinen Büchern schreibt er schon, wo und warum er die her holt. Ich müsst jetzt genau im Buch schauen, um die Textstellen zu finden.

    so langsam finde ich diese Sache zum :gähn: es werden immer die absoluten Negativbeispiele rausgesucht. Ich persönlich kenne etliche Pferde, die nach SdA und der FN ausgebildet wurden und gut laufen. Ebenso kenne ich es von PK.

    Ich glaube auch, dass PK diesen „Ton“ gegen die FN angeschlagen hat um 1. massiv Leute zum Nachdenken und Handeln zu bewegen (hier ist jetzt diesmal nicht Lisschen Müller gemeint 😀 ) und 2. natürlich auch um publicity zu erhalten.

  • Avatar Daiwana sagt:

    Was für ein Nullsummenspiel-Beitrag 8o

    Aber Hauptsache, wir habn dadrüber gesprochen 😀

    Was für eine Wortschöpfung „Nullsummenspiel-Beitrag“ :thumbsup:
    Aber Du hast Recht, er liest sich etwas lau warm, aber ich steh dazu… 😉

  • Watson Watson sagt:

    PK zitiert auch einige Personen der Zeit vor ihm, warum erst einmal das Maul (Unterkiefer) gelockert werden soll. U.a. Francois Baucher, Jules Pellier und die Heeresdienstvorschrift. All diese vordern zuerst ein tätiges Maul bevor die Haltung erarbeitet werden soll.
    ABER es besteht nicht alles aus der Hand ❗

  • Avatar Janina sagt:

    Dünnsinn!!!!!
    Den Funktionären der FEI ist (nicht erst seit Princess Haya von Jordanien) die Deutsche Meinung unbequem und ein Dorn im Auge. Es wurden systematisch Deutsche Richter und auch Funktionäre aus „Entscheider Postitionen“ heraus „gewählt“.
    Fakt ist, das die Deutsche Reitlehre lange Jahre lang Grundlage des internationalen Regelwerkes war. Aber genau die wurde in den letzten Jahren immer mehr aufgeweicht und fehlinterpretiert. Dagegen haben sich vor allem die Deutschen gewehrt und das war für die FEI oft mehr als unbequem. Genau das selbe gilt für Änderungen in Fragen der Doping Regeln. Leute wenn ihr schon populistische Argumente bringt, dann vertauscht wenigstens nicht Ursache und Wirkung.
    Diese Dinge sind auch schon zu der Zeit so gewesen als PK auf dem deutschen Parkett in Erscheinung getreten ist.
    Mir geht es einfach mal auf den Keks, das einer,irgendwelche Parolen grölt und die Lemminge reden ihm ungefiltert das Wort. Wenn es eine „neue“ Reitlehre tatsächlich nötig hat sich zu Werbezwecken auf dem Rücken von Missständen anderer zu produzieren, ist das einfach ein absolutes Armutszeugnis.
    Wenn eine Reitlehre gut ist soll sie doch Bitte ihre Kerninhalte an den Mann bringen und mit Ergebnissen glänzen. Alles andere ist Augenwischerei und dient dem Pferd absolut NULL! Bei PK sehe ich diese Ergebnisse nicht dafür werden die Parolen jedes Jahr wirrer und seine Angriffe gegen die FN absurder :nix:

    ad eins: Das habe ich nicht getan.
    Und ad zwei: Das sehe ich schlicht anders. Kann das aber so akzeptieren, ohne deinen Beitrag als „Dünnsinn“ zu bezeichnen (aber was beschwere ich mich, ich weiß ja, wo wir sind…)
    Den „Lemminge-Schuh“ ziehe ich mir jedenfalls nicht an. Ich kann auch dann zu meiner Meinung stehen, wenn sie zufällig jemand anders teilt 😀 . Leute, die „grundsätzlich dagegen“ sind und sich darauf auch noch etwas einbilden, finde ich persönlich nicht sonderlich beeindruckend *sorry*

    Ergänzung zum eigentlichen Thema und bzgl. Ergebnisse: MIR bzw. unseren Pferden hat dieser Unterricht unheimlich viel gebracht und diese Ergebnisse möchte ich nicht missen. Wenn man es schafft, sich bei den FN-Kritiken nicht jedes Mal auf die Füße getreten zu fühlen und rot zu sehen, kann (oder konnte) man von PK eine ganze Menge über Pferdeausbildung, Hilfengebung und biomechanische Zusammenhänge lernen. Wenn man nicht möchte, ist auch okay, aber so ganz glaubwürdig sind einige Wortmeldungen dann halt auch nicht mehr…

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Mal kurz zum „aufhängen an der hohen hand“.
    Es gibt ein Video von PK himself, in dem er einen Dreijährigen reitet. Gerade angeritten, nach seinem System, soweit ich weiß. Dieses Pferd wird permanent mit der hohen Hand geritten (wenn ich Zeit habe, suche ich das Video mal) und da frage ich mich ernsthaft: WO bitte ist das eine Korrekturmaßnahme – bei einer Remonte???
    Und genau da liegt für mich die Crux: Wenn man seine beiden Bücher Reitkunst und Irrwege miteinander vergleicht, wird das auch sehr deutlich – der gute Mann benutzt in meinen Augen das Mittel der hohen Hand als Marketing-Instrument und wurde genau deshalb über die Jahre immer handlastiger. Denn während von der Hohen Hand in Reitkunst nur mehr oder weniger am Rande die Rede war, ist die Konzentration genau darauf mit den Jahren immer stärker geworden; die Ergebnisse jedoch immer schlechter. Das einzig brauchbare Pferd (was die Muskulatur angeht), ist deshalb in meinen Augen auch nur Odin gewesen, der ja in Saumur ausgebildet wurde – sozusagen das Frühwerk von PK. Was danach kommt (übrigens auch auf den DVDs zu sehen) gefällt mir muskulär überhaupt nicht.

  • Avatar aficionada sagt:

    Vielleicht sollte man sich nicht an der Begrifflichkeit zu sehr aufhängen, eine Remonte sollte man z.B. dann korrigieren, wenn sie ihr Gleichgewicht verliert. Nur eigentlich ist der Begriff Korrektur zu dolle, denn er impliziert einen Fehler des Pferdes. Eine Remonte macht nun aber eigenltich nix falsch, denn sie weiß noch nicht, was gewünscht und was nicht gewünscht ist und reagiert nur irgendwie auf die vielen Signale, mit denen sie konfrontiert wird. Korrigieren muß sich dann der Reiter, denn er hat dem Pferd irgendeien Quark erzählt und das Pferd hat dann mit Quark geantwortet.
    Nichtsdestotrotz mnuß man auch bei einer Remonte mal korrigierend eingreifen, z.B. wenn sie das Gleichgewicht verliert. Und dafür setzt PK hohe Hand ein. Nicht alle Pferde sind in der Lage, ihr durch das Reitergewicht verlorengegangenes natürliche Gleichgewicht durch Vorwärtsreiten wieder zu finden, bei nicht wenigen führt dies noch mehr Gleichgewichtsverlust und als Folge der damit einhergehenden Furcht zu vermehrtem Gerenne.
    Die RICHTIG eingesetzte hohe Hand soll dem Pferd helfen, durch Anheben der Schultern und des Brustbeines seine Balance Richtung HH zu verlagern. Das ganze Pferd „kippt“ quasi ein bißchen nach hinten. Damit steht es wieder gleichmäßig auf allen 4 Füßen und kann sich besser bewegen. Damit fühlt es sich sicherer und muß nicht mehr weglaufen.
    So, und das muß man fühlen!
    Ansonsten wird nur der Hals hochgebogen, das Brustbein nach unten gezogen und der Rücken durchgebogen. Das ist das Problem, dann enstehen die bekannten üblen Bilder und die leider PK-Schülertypischen schlechten Oberlinien.
    Kann man aber damit arbeiten, dann kann man einem Pferd sehr schnell erklären, wie seinen Körper einsetzen soll, man kann damit einzelne Schultern in der Balance korrigieren, den Schwerpunkt verschieben, alles Mögliche.
    Ein geniales Mittel, gerade wenn man nicht mit einem goldenen Hintern ausgestattet ist.
    ABER: niemals sollte man vergessen, daß nach dieser Korrektur sofort wieder einen Dehnung zu erarbeiten ist. Sonst hängt man sich zu schnell oben fest, mit dem bekannten Ergebnis.
    Jetzt kann man dem natürlich entgegensetzen, daß er derartiges Ergebnis auch auf dem üblichen Wege zu erreichen ist, vorwärtsreiten, weiche, ruhige Hand etc. Klar. Aber es gibt nicht wenige Pferde, die kriegen das damit nicht hin, z.B. ein kurzhalsiger, vorderlastiger, frustrierter Norweger wird durch vorwärtsreiten sein Gleichgewicht niemals finden. Den muß man erstmal hochholen und dann, wenn er das Oben kapiert hat und die Kraft dazu entwickelt hat, dann darf er nach vorwärts. Und dann in die Dehnung und Biegung usw. Oder der typische zackelnde Einrollspanier( ich darf das schreiben, meine Stute war so eine), Genick öffnen, Hals dehnen, Brustbein anheben, wieder dehnen und auf einmal sortiert sich das ganze Pferd und fängt an zu schreiten.
    Wenn man das fühlen kann, dann ist das schlicht ein geniales Mittel.
    NUR: PK lehrt nur Technik, leider kein Fühlen und es sind zig Leute bei ihm, die schlicht kein Gefühl haben, weder in der Hand, noch im Hintern.
    PK hat viele geniale Werkzeuge, deren Genialität sich aber erst offenbart, wenn man die klassische Lehre gut kennt, das ist die Basis, ohne die geht nix. Und diese Basis fehlt den meisten Reitern.

  • Avatar Chewy sagt:

    Ich kann hier mal von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem PK-System berichten:

    Ich habe fast ein 3/4 Jahr mit meinem damals 4jährigen ungerittenem Pony bei einer PK-Schülerin Unterricht genommen. Ich war sehr interessiert und offen für alles. Wollte für mein Pony nur das Beste.
    Es war bei Gott nicht alles schlecht. Das ein oder andere mach ich heute ab und zu auch noch. (z.B. Schulterkontrolle)
    Aber nach einem 3/4 Jahr konnte ich mein Pony noch immer nicht alle drei Grundgangarten einigermaßen ansehnlich ganze Bahn und Zirkel reiten.
    Meine Unterrichtsstunden fanden zu 90 Prozent am Boden oder im Schritt statt und Hauptinhalt waren irgendwelche Tätigkeiten mit der Hand.
    Ich hab mich dann mal von einer Freundin filmen lassen… :red: Das Ergebnis war erschlagend. Ich saß vorderlastig mit Entenpoppo und die Hände links und rechts an den Ohren im Sattel. Mein Pony schlurfte völlig krumm auf der Vorhand daher.

    Ich erwog kurze Zeit mein Pony gegen ein Fahrrad einzutauschen. Ich frage mich auch bis heute, warum mein Sitz nie korrigiert wurde und warum man mich so Schulterherein und sowas (ich glaub es war nur krumm krebsen) reiten lies. :nix:
    Es war wohl nie anstrengend, man kam sich ungeheuer fortgeschritten vor und es hagelte Lob.

    Die letzte Reitstunde war dann wieder 30 min Schritt. Ich sollte den Schritt dann extrem verkürzen und das Pony im Hals heben und da oben im Genick seitlich abknicken. ?( Danach wieder krummziehen am Boden.

    Zeitgleich tauchten üble Videos von PK im Netz auf, seine DVDs überzeugten beim genaueren Hinsehen auch nicht mehr, Die Schlammschlachten begannen…

    Letztendlich sah ich dann Teil 1 der Klimke-Video-Reihe. Das war Reiten, wie es mir gefiel. :thumbsup:

    Ich habe dann den RL gewechselt. Ich reite nun wieder bei einem stinknormalen FN-Trainer. Er korrigiert in erster Linie mich und meinen Sitz. Das Pony wird in allen drei Gangarten bewegt und ich komme oft gehörig ins Schwitzen. Aber Erfolge sind zu verzeichnen. Ich muss auch nicht mehr weinen, wenn ich Videos von mir sehe. 🙂
    Jetzt nach über einem Jahr beginnen wir mit dem angaloppieren aus dem Schritt. Schräg gibts bisher nur in Form von Schenkelweichen und übertreten, aber das ist auch ok so.
    Aus dem schlurfigen Gewerkschaftspony ist ein sehr gehfreudiges Tier geworden.
    Und trotz FN-RL trägt er keinen Sperrriemen. 😀

    Mag sein, dass ich einfach nur Pech gehabt habe, aber ich habe genug Lehrgeld bezahlt um mir einen weiteren Versuch mit der PK-Reitweise zu ersparen. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Sehr schöner Beitrag, Chewy :thumbsup:

  • Avatar Julanka sagt:

    Chewy ich kann dir nur aus vollstem Herzen zustimmen. Genauso erging es mir leider auch. Leider habe ich das noch länger mitgemacht und habe erst, nach der zweiten Verletzung meines Pferdes, umgedacht. Ich habe jetzt eine ganz normale FN-Reitlehrerin, die sich nicht zu schade ist, mal über den Tellerand zu sehen, aber auf korrektes Reiten ganz viel Wert legt.
    Das Ergebnis davon kann man übrigens im Jubelthema sehen. Bei ihr habe ich in 1,5 Jahren mehr gelernt, als je zuvor und auch das Fühlen im Hintern, was ich dachte nie zu lernen, klappt mittlerweile recht gut 🙂 .

    Mein Pferd war, neben dem Geschlurfe übrigens vollkommen ohne Muskeln. Er war unheimlich schwerfuttrig und ein ziemliches Klappergestell. Jetzt muss ich eher aufpassen, daß er nicht moppelig wird.

  • Watson Watson sagt:

    komisch, meine beiden werden generell nicht untertourig geritten. Im Gegenteil, da wird schwungvollen vorwärts verlangt. Würdet ihr mir bitte mittleilen (per PN) bei wem ihr Unterricht hattet?

  • Avatar Julanka sagt:

    Watson, das war kein lizenzierter Lehrer. Der war eigentlich normal ausgebildeter RL und ist dann auf diese „Schiene“ gekommen. Ich verstehe heute auch nicht mehr, wie ich mir das antun konnte. Zumal ich auch nicht mehr verstehe, warum er nicht einfach reagiert hat, als das Pferd immer noch nicht in der Lage war auf dem Zirkel zu galoppieren. Ich bekam einmal den Kommentar, daß dieses Pferd sowieso nie Versammlung lernen wird. Seltsam, er kann es und die Teilnehmer des OSWS können das sogar bestätigen.

    Ist bei mir damals halt blöd gelaufen. Ich wollte nicht, daß mein Pferd in die Maschinerie kommt( da standen wir kurz davor) und habe nach Alternativen gesucht, daß ich dann halt auf einen reingefallen bin, muss ich unter Erfahrungswerte verbuchen :nix:

  • Avatar Cubano9 sagt:

    Jetzt kann man dem natürlich entgegensetzen, daß er derartiges Ergebnis auch auf dem üblichen Wege zu erreichen ist, vorwärtsreiten, weiche, ruhige Hand etc. Klar. Aber es gibt nicht wenige Pferde, die kriegen das damit nicht hin, z.B. ein kurzhalsiger, vorderlastiger, frustrierter Norweger wird durch vorwärtsreiten sein Gleichgewicht niemals finden. Den muß man erstmal hochholen und dann, wenn er das Oben kapiert hat und die Kraft dazu entwickelt hat, dann darf er nach vorwärts. Und dann in die Dehnung und Biegung usw. Oder der typische zackelnde Einrollspanier( ich darf das schreiben, meine Stute war so eine), Genick öffnen, Hals dehnen, Brustbein anheben, wieder dehnen und auf einmal sortiert sich das ganze Pferd und fängt an zu schreiten.
    Wenn man das fühlen kann, dann ist das schlicht ein geniales Mittel.

    Moins,
    das sehe ich aus eigener Erfahrung komplett anders. Wobei das Entscheidende dabei das RICHTIGE vorwärts ist. Das Maß des Vorwärts wird bestimmt durch das Exterieur des Pferdes. So reite ich z.B. meinen kurzrückigen, langbeinigen 6jährigen in einem eher untertourigen Vorwärts, der längere, kurzbeinige Schimmel dagegen darf mehr Vorwärts – in beiden Fällen ist es wichtig, dass man die Pferde im Rahmen behält und somit verhindert, dass sie aus der Balance kommen. Was das Genick öffnen bei Einrollspaniern angeht: Nö, dazu brauche ich ihn nicht mittels hoher Hand nach oben holen. Das gibt sich von ganz allein im Rahmen der Ausbildung. Darüber hinaus wäre das Hochholen mit der Hand für meine „Maul-Mimose“ wahrscheinlich das Schlimmste überhaupt gewesen.

  • Avatar Strick sagt:

    Chewy Danke für deinen sachlichen Bericht :thumbsup:

    Ansonsten finde ich es müßig drüber zu spekulieren…Es gibt schlechte FN RL darum ist der Inhalt nicht schlecht. Es gibt schlechte PK RL und darum kann inhaltlich doch vieles richtig sein.
    Ich bin schon so oft zu irgendwelchen Kursen gefahren weil über RL XYZ viel gutes gesagt wurde und musste dann fest stellen das ich für diesen hochgelobten Unterricht nicht einen Euro ausgeben würde :nix:

    @ Janina ich habe auf deinen Bericht schon drölf mal mit einer Antwort angesetzt und hatte dann doch keine Lust was zu schreiben :tuete:
    Nur so viel, es gibt einen Unterschied zwischen einer Meinung haben und der Verbreitung von Inhalten, die schlicht Unwahr sind. Man sollte doch schon Ursache und Wirkung kennen, wenn man die von dir zitierte Aussage so veröffentlicht.
    Natürlich bleibt es dir unbenommen diesen Inhalten zu folgen, weil sie sich so gut anhören 😀 Aber es muss gestattet sein darauf hin zu weisen, das diese Aussagen eben nur populistischer Natur sind.
    Was die Menschen betrifft die einfach nur dagegen sind. Dazu zähle ich mich nicht. Ich habe mich nämlich kritisch mit beiden Lagern auseinander gesetzt und mir darauf hin eine Meinung gebildet. Fakt ist ich gucke mir immer den einzelnen an und entscheide dann ob mir das gefällt oder nicht. Da gibt es nach jeder RL und jeder Philosophie Hop oder Top´s. Gutes reiten ist gutes reiten, ist gutes reiten, ist gutes reiten und dieses gute reiten funktioniert IMMER GLEICH Pferde sind nämlich immer Pferde und können nicht anders als gut laufen, wenn sie gut geritten sind :ostern:

  • Avatar Julanka sagt:

    Ich verteufele PK jetzt auch nicht. Er hat, meiner Meinung nach, gute Ansätze und hat einige Mitmenschen zum Nachdenken angeregt. Nur um jemanden Gescheites zu finden, sind gute PK-Trainer einfach zu rar gesäät, und ich möchte nicht nur einmal pro Monat Unterricht.

  • Avatar Kastenteufel sagt:

    Chaplin nimmt mich zu wörtlich, was? 😀 Willst mich ärgern?

    Da kümmer‘ dich man nicht weiter drum!

    das fordert mich heraus

  • Avatar Janina sagt:

    @ Janina ich habe auf deinen Bericht schon drölf mal mit einer Antwort angesetzt und hatte dann doch keine Lust was zu schreiben :tuete:

    Oje, du musst ja auch nichts schreiben, wenn du keine Lust hast :nix:

    Nur so viel, es gibt einen Unterschied zwischen einer Meinung haben und der Verbreitung von Inhalten, die schlicht Unwahr sind. Man sollte doch schon Ursache und Wirkung kennen, wenn man die von dir zitierte Aussage so veröffentlicht.

    Wie bereits geschrieben, das tue ich. Es kann durchaus sein, dass du Ursache und Wirkung anders beurteilst, aber welche Ansicht nun „richtig“ (im Sinne von „wahr“) ist, müssen wir wohl dahingestellt lassen, da hier einfach Aussage gegen Aussage steht…

    Natürlich bleibt es dir unbenommen diesen Inhalten zu folgen, weil sie sich so gut anhören 😀 Aber es muss gestattet sein darauf hin zu weisen, das diese Aussagen eben nur populistischer Natur sind.

    Trotz „Grinsesmilie“: Ich bin über 7 Jahre bei PK geritten, also denke ich die Inhalte besser zu kennen als vom bloßen „Hörensagen“ und die „populistische Natur“ war auch nicht von Anfang an vorhanden, was man durchaus auch heute noch erkennen kann, wenn man sich mit dem Kern der Sache beschäftigt und ob dieser „populistischen Natur“ nicht gleich dicht macht.
    Und auch wenn ich jetzt wohl nicht deine Klischéevorstellung eines typischen PK-Schülers bedienen kann 😛 : Ich bin immer auch bei anderen Ausbildern geritten, also „blindes Nachdackeln“ schöner Worte lasse ich mir mit Sicherheit nicht andichten 😉

    Was die Menschen betrifft die einfach nur dagegen sind. Dazu zähle ich mich nicht. Ich habe mich nämlich kritisch mit beiden Lagern auseinander gesetzt und mir darauf hin eine Meinung gebildet. Fakt ist ich gucke mir immer den einzelnen an und entscheide dann ob mir das gefällt oder nicht.

    Das ist ja auch in Ordnung. Nur finde ich es vermessen anderen Oberflächlichkeit zu unterstellen, nur weil sie nach ebensolcher kritischer Auseinandersetzung (und auch hier bleiben ja nur subjektive Aussagen) zu einem anderen Ergebnis gekommen sind als du.

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Öhm ich glaub Strick bezog sich auf die Tatsache, das zum Zeitpunkt, als PK auf der Bildfläche erschien, die FN auf internationalem Parkett auf dem absteigenden Ast war.

    Das hat nix mit Aussage gegen Aussage zutun, sondern mit Fakten, die gerne übersehen werden.

    Diese Tatsache hat mit dem Reiten als solches erstmal nix zutun, behaftet PK allerdings, zumindest für mich, mit einem sehr schalen Beigeschmack.

  • Avatar Janina sagt:

    Tja, auch hier ist es wieder Definitionsfrage: Woran macht man diesen „absteigenden Ast“ fest?
    Die Ergebnisse lesen sich zu diesem Zeitpunkt jedenfalls alles andere als „schlecht“ (Olympia 96 Doppelgold in Dressur (alle deutschen Reiter unter den Top Ten) und Springen, Weltreiterspiele 98 Doppelgold in Dressur, und zum. Mannschaftsgold im Springen)…
    Das fing danach erst an, dass andere Nationen stärker wurden und da war zumindest anhand der Ergebnisse noch nicht mal abzusehen, dass insbesondere mit einer „niederländlischen Übermacht“ zu rechnen wäre.
    Und wer in diesen Jahren im Ausland war, weiß, dass dort Deutschland dort definitiv als DIE Dressurnation angesehen wurde. Das habe ich jetzt nicht schwarz auf weiß, aber die Erfahrung habe ich selbst gemacht, von daher bleibt die Vorgehensweise für mich nach wie vor logisch (ohne Wertung, ob das jetzt „gut“ oder „schlecht“ war, erfolgreich war es ja nun mal ohne Zweifel nicht)

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