Pferdekauf

By testadmin | Andalusier Forum

Hallo ihr Lieben,
ich habe das Forum schon durchblättert und mein Anliegen ist dem von „Silberkatze“ sehr ähnlich.
Ich hab einiges an Fragen, da ich sehr neugierig bin und mir sicher sein möchte die richtige Entscheidung zu Treffen.

Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Andalusierfohlen zu kaufen. Leider kenne ich mich im Bereich der spanischen Pferde noch nicht besonders aus. Daher wäre ich für Tipps von erfahrenen Leuten sehr dankbar.
Welche Gestüte empfehlt ihr? Auf was muss ich vor dem Kauf achten? Mit welchen Preisen muss ich rechnen?
Wie sieht das mit den Papieren aus? Wie definiert sich der Andalusier? Und was könnte der vor-/ nachteil eines Cruzado sein?

Starpferd: Helena schwarze PRE Stute

Spanische Traumpferde

Dein eigenes Jungpferd nachziehen aus einer spanischen Traumstute? Bereits ab 1.500 € (mit Schutzvertrag).

Falls was unklar ist, bitte nachfragen. Ich bin schon gespannt auf eure Antworten 😀

  • Aragon sagt:

    Meine Empfehlungen hab ich ja schon in Silberkatzes Thread kundgetan. Preise und Namen werden nicht so gern öffentlich genannt, daher bei Interesse PN!

    Ich bin aktuell mit einer Freundin öfters mal auf Iberer-Suche unterwegs und staune Bauklötze! Bisher waren ALLE Pferde nicht in Ordnung auf den Beinen, und zwar sehr offensichtlich, und das waren z.T. hochpreisige Tiere (fünfstelliger Bereich).

  • jaara2008 sagt:

    Bisher waren ALLE Pferde nicht in Ordnung auf den Beinen, und zwar sehr offensichtlich, und das waren z.T. hochpreisige Tiere (fünfstelliger Bereich).

    Echt??? Das ist ja wohl krass!!! Reden wir von Jungpferden?

  • Nicole sagt:

    Erstmal ist ein Andalusier grob gesehen ein Cruzado. Wenn du ein PRE Fohlen (also mit Papiere) willst solltest du so mit mindestens 3500,- rechnen für einen Absetzer.
    Ob dir Papiere wichtig sind oder nicht oder ob das Pferd dann besser ist sei mal dahingestellt.
    Für einen ohne Papier zahlt man normalerweise weniger. Meist sind Stuten auch günstiger als Hengste.

    Bei einem Fohlen weiss man natürlich nie wie es sich entwickelt.

  • St. Lucia sagt:

    Meine Empfehlungen hab ich ja schon in Silberkatzes Thread kundgetan. Preise und Namen werden nicht so gern öffentlich genannt, daher bei Interesse PN!

    Ich bin aktuell mit einer Freundin öfters mal auf Iberer-Suche unterwegs und staune Bauklötze! Bisher waren ALLE Pferde nicht in Ordnung auf den Beinen, und zwar sehr offensichtlich, und das waren z.T. hochpreisige Tiere (fünfstelliger Bereich).

    Echt? Habt ihr das bei der AKU erfahren?

    Ich kann nur berichten, dass dies bei Warmblütern, die bereits schon einige Jahre im Sport gingen, oftmals nicht anders ist!

    Ich behaupte mal, meine Spanier sind alle ok! Sind allerdings auch Zuchtstuten, die bisher nur auf dem Campo standen und erst mit 6 Jahren angeritten wurden…

    Gruß

    Christine

    @Doralin

    Ich kann Dir einen sehr guten Züchter in Malaga empfehlen, der gerade seine Zucht auflöst. Kontaktdaten gebe ich Dir bei Interesse per PN gerne durch!

  • Doralin sagt:

    Hi,

    danke schon mal…..und ihr dürft mir natürlich auch gerne PN´s schreiben 😉
    Bin für jeden Ratschlag dankbar.

  • anavag sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe das Forum schon durchblättert und mein Anliegen ist dem von „Silberkatze“ sehr ähnlich.
    Ich hab einiges an Fragen, da ich sehr neugierig bin und mir sicher sein möchte die richtige Entscheidung zu Treffen.

    Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Andalusierfohlen zu kaufen. Leider kenne ich mich im Bereich der spanischen Pferde noch nicht besonders aus. Daher wäre ich für Tipps von erfahrenen Leuten sehr dankbar.
    Welche Gestüte empfehlt ihr? Auf was muss ich vor dem Kauf achten? Mit welchen Preisen muss ich rechnen?
    Wie sieht das mit den Papieren aus? Wie definiert sich der Andalusier? Und was könnte der vor-/ nachteil eines Cruzado sein?

    Falls was unklar ist, bitte nachfragen. Ich bin schon gespannt auf eure Antworten 😀

    Hallo,

    ich könnte dir einen Züchter bei Madrid empfehlen. Von diesem habe mich meine PRE-Stute. Er hat hauptsächlich Yeguada Militär gezogene Pferde. Meine Stute war mit drei Jahren schon ganz gut erzogen, die Leute sind mit ihr gut umgegangen. Seine Preise sind in Ordnung.

    Was suchst du denn für ein Fohlen? Ein Stut- oder ein Hengstfohlen? In Deutschland oder ehr doch in Spanien? Alleine diese Frage wäre für dich doch schon wichtig, denn damit steht und fällt schon ein Teil der Selektion!

    Wenn du ein Fohlen mit Papiere nimmst, weisst du schon mal mehr über die Vorfahren und damit auch eher etwas über die Eigenschaften des Fohlens. Ein PRE-Fohlen bekommst du mit Sicherheit wie von Nicole geschrieben ab den genannten Betrag, jedoch finde ich auch die Aufzuchtsbdingungen wichtig. Ich würde eher schauen, wie die Fohlen aufgezogen wurden und dann vielleicht auch etwas mehr ausgeben, wenn die Bedingungen stimmen! Achte darauf, wann die Züchter die Papiere beantragt haben, denn seit Mitte letztem Jahr müssen die Papiere in den ersten sechs Monaten des Fohlens beantragt worden sein, sonst wird es keine bekommen, was den Preis schon wieder mindert!

    Vielleicht auch wichtig wäre, was das Fohlen für eine Farbe haben sollte. Du schreibst bisher so wenig darüber, was du suchst. Irgendwelche Gedanken wirst du dir doch gmacht haben oder?

    Ich kann den Spruch:“ auf Papieren kann ich nicht reiten“ auch nicht mehr hören, denn durch die Kenntnisse der Vorfahren, kannst du vielleicht nicht auf den Papieren, aber auf ander Dinge kannst du reiten! Und wenn es doch mal wieder verkauft werden sollte, ist der Preis besser, den du dann erzielen könntest.

  • AndalusierHaller sagt:

    Hallo,

    auf http://www.andalusierverein.de gibt es eine Liste mit deutschen Züchtern. :ja:

    Aragon, Deine Erfahrungen schockieren mich ehrlich gesagt ziemlich. Was stellen die Leute nur mit ihren Pferden an?

  • Diana sagt:

    Aragon, Deine Erfahrungen schockieren mich ehrlich gesagt ziemlich. Was stellen die Leute nur mit ihren Pferden an?

    Verstehe ich auch nicht.
    Wenn ich daran denke, was wir für ein Gebrass hatten, als wir vor 3 Jahren einen PRE-Wallach verkaufen wollten.
    Und der war gesund, mit aktueller Röntgen-AKU (1-2), gut geritten und nicht teuer.
    Dafür interessierte sich kaum jemand.
    Und hier werden nur kaputte Pferde aufgetan.

  • Aragon sagt:

    Ja, ich bin auch wirklich irritiert. Das waren alles junge und nur angerittene Pferde! Allerdings alles Importe.

  • Kirsten sagt:

    Aragon, Deine Erfahrungen schockieren mich ehrlich gesagt ziemlich. Was stellen die Leute nur mit ihren Pferden an?

    sowas http://www.youtube.com/watch?v=BNhIElqU2PY . Das Pferd war zum Aufnahmezeitpunkt 4,5 Jahre alt

  • Aragon sagt:

    🙁 :kotz:

    Na ja, aber die Nase ist vor der Senkrechten :blinzel: .

    Armes Tier. Aber eigentlich auch ein sehr Netter (wenn auch sehr fetter) kleiner Kerl. Schade drum.

  • Cara sagt:

    Aragon, Deine Erfahrungen schockieren mich ehrlich gesagt ziemlich. Was stellen die Leute nur mit ihren Pferden an?

    sowas http://www.youtube.com/watch?v=BNhIElqU2PY . Das Pferd war zum Aufnahmezeitpunkt 4,5 Jahre alt

    Das ist doch Eurer? Eigentlich ein wirklich netter Kerl aber das Video :kotz: und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat er auch schon Probleme mit den Sehnen oder?

  • Kirsten sagt:

    Fesselträger, Rücken, aktuell Sehnenscheidenentzündung und Bänderzerrung. Der ganze Bewegungsapparat schwächelt. Kein Wunder, denn der „Kleine“ ist 1,72 und wurde mitten in den Wachstumsschüben so geritten. Und das ist sicherlich kein Einzelfall!

    Wir haben ihn bewusst und in Kentnnis dieses Videos und der Mängel gekauft. Trotzdem sind die auf und ab´s frustrierend, auch wenn wir ihn nie als „volles“ Reitpferd eingeplant hatten. Umso ärgerlich wenn man sich so eine Krücke (und dabei ist er immer so lieb und Tierarzt´s Liebling :love: :love: ) unbewusst ans Bein binden lässt.

    Mich wundert es daher nicht, dass ein guter Prozentsatz der Importe genau so daher kommt. Zu früh und beschissen angeritten……der Rest gibt sich dann von ganz alleine

    Das Fett haben wir ihm übrigens schnellstmöglich abgenommen. Denn jedes Kilo, dass er nicht mit sich rumträgt ist wichtig. jetzt wiegt er 580 Kilo auf 172cm, und das ist ganz ok. Laut TA an der unteren Grenze, aber das ist mir in diesem Fall lieber so.

  • Aragon sagt:

    Hups, ach so, das ist eurer! Das ganze Pferd ist halt auch sehr „weich“, und dann noch die Größe und die Reiterei – da ist es eigentlich fast vorprogrammiert. Da habt ihr euch ja was vorgenommen!

    Der eine Vierjährige, den wir angeschaut haben (für 13.000 Euro!!!!) war allerdings nicht in Spanien angeritten und stammt wohl aus einem guten spanischen Gestüt. Trotzdem war der hinten komplett so steif, dass er sich auf dem Weg zur Halle zweimal fast hingelegt hätte, und auch nach einer halben Stunde hat er noch seine Sprunggelenke so gut wie gar nicht angewinkelt. Entsprechend hatte er Bewegungen, bei denen jedes Shetty gelacht hätte. Wirklich erschreckend!

  • Aragon sagt:

    Dann haben wir diesen hier angeschaut, inzwischen in Privathand – bei dem ist es nicht so auffällig, aber in Ordnung ist der auch nicht.
    http://www.caballospre.de/caracol.htm

  • Nicole sagt:

    Aragon, Deine Erfahrungen schockieren mich ehrlich gesagt ziemlich. Was stellen die Leute nur mit ihren Pferden an?

    sowas http://www.youtube.com/watch?v=BNhIElqU2PY . Das Pferd war zum Aufnahmezeitpunkt 4,5 Jahre alt

    Sowas scheint die Käufer aber mehr zu imponieren als ein 4 jähriger der grade anlongiert wird, ich erlebe es derzeit leider wieder.

  • Kirsten sagt:

    Ja, so ist das wohl. Hätten wir da von Anfang an die Hand drauf gehabt hätten wir ihn wohl jetzt erst (5,5 Jahre) unter den Sattel genommen, der war noch so unfertig. Ein Jammer.

  • maurits sagt:

    Mal Hand aufs Herz.

    Diese hier beschriebenen „platten“ Pferde, oder sagen wir mal, die, die nicht okay waren, das sind vermutlich doch allesamt wieder mal Händlerpferde die auf bunten Seiten im Internet vielversprechend angepriesen wurden?

    Die von Nicole und Diana beschriebenen korrekten Pferde, die unspektakulär ausgebildet bei Privatleuten zum Verkauf stehen, betrifft das weniger.
    Dafür interessiert sich aber keiner, da die vermeintlichen Kaufinteressenten schon von den vielversprechenden Inseraten derartig geblendet und verblendet sind, dass ein „normales“ Pferd nicht mehr interessiert?

    ist ja bei den Friesen nicht anders. Den schlechten Ruf als kranke und nicht belastbare überzüchtete Pferde verdanken sie nicht zuletzt den Barockpferdediscountern die jeden Schrott aus dem Ursprungsland aufladen und in Deutschland den Leuten vollmundig zu Gold reden.

    Ich würde mir, wenn ich einen PRE suche, auch in Deutschland kompetente Adressen besorgen und mir dort ein entsprechendes Pferd aussuchen. Mit kompletter AKU, nach deutschem Recht.
    Spanien nur wenn ich da einen seriösen Ansprechpartner hätte, auf keinen Fall würde ich auf so Verkaufsanzeigen anspringen.

    lg
    maurits

  • diurna sagt:

    Ich habe meine Stute 2,5jährige bei einem Züchter in der Nähe von Madrid gekauft. Ich wollte aber etwas spezielles, nähmlich eine 100% Cartujanostute. Und gut ein Jahr später bin ich immer noch begeistert. Einreiten tue ich sie aber selber: 🙂

  • Aragon sagt:

    Maurits: Eben nicht!!! Das waren alles eher hochpreisige Pferde, teils von privat, teils von renommierten Anbietern, die keine Massenimporte machen, sondern nur ein, zwei ausgewählte Pferde pro Jahr. Wir sind ja nicht blond, nech? :na:

    Ich kenn die kompetenten und auch die weniger anzuratenden Adressen in Deutschland ganz gut. Erstere sind leider sehr dünn gesät, und die, die es so gibt, haben nichts Passendes da.

  • St. Lucia sagt:

    @diruna

    Ich halt auch nichts von den Pferden, die von spanischen Matchos angeritten wurden!

    Meine Beiden sind jetzt 6 und erst dieses Jahr angeritten worden – vom deutschen Züchter, der bei Malaga wohnt.

    Eigentlich sollten Beide bei mir ausschließlich in der Zucht bleiben und nicht mehr geritten werden, aber Hada ist so super zu reiten :red:

    Was mir aber bei meinem Besuch bei diversen Gestüten in Spanien extrem aufgefallen ist: die Pferde meines Züchters (und auch oder vor allem die Hengste) sahen dort mit 3 Jahren noch wie Fohlen aus. Dieser Züchter reitet seine Pferde zumeist erst mit 5 Jahren, und selten mal mit 4 Jahren an. Die Pferde stehen dort alle in Herdenverbänden, nach Alter und Geschlecht getrennt, auf dem Campo und werden wenig zugefüttert. In den anderen Gestüten waren die Pferde in diesem Alter äusserlich wesentlich reifer (ich betone hier äusserlich) und fett gefüttert. Die wurden auch wesentlich früher angeritten. Die Pferde vom deutschen Züchter sahen mit 5 Jahren dann so aus wie die 3jährigen von den namhaften Gestüten. Ich gehe hier aber jede Wette ein, dass seine Pferde jede AKU bestehen würden. Ein zu schnelles Wachstum durch übermässiges Futter und Proteine gehen bei Pferd (übrigens ebenso beim Hund) auf die Knochen und Sehnen!

    Gruß

    Christine

  • Kirsten sagt:

    @Maurits

    Gezeigtes Pferd haben wir von Privat bezogen. Soweit ich weiss ist das das zweite Pferd, das er überhaupt nach Deutschland verkauft hat. Das Erste (auch ein süsser Schnuffel) steht bei der Bekannten, die ihn mit her importiert hat. Und ich bin mir sicher, dass es auch löbliche Ausnahmen geben mag, aber ebenso sicher bin ich mir, dass das Video keinen Einzelfall zeigt.

    In diesem Zusammenhang vielleicht auch ganz interessant, dass es vielen der Kaufinteressenten (vor AKU mit Fesselträgerbefund) nichts ausgemacht hat einen 4,5 jährigen im verstärkten Trab über den Platz zu scheuchen. Viel besser sind also die meisten Reiter hier offensichtlich auch nicht. :nix: :doh: zumindest haben sie nicht mehr Ahnung von der altersgemäßen Belastung eines Pferdes

  • Raglan sagt:

    Betrogen werden kann man leider überall, ob Deutschland, Niederlande, Spanien oder Portugal 🙁 leider meinen viele „Anfänger“ allein losziehen zu müssen ohne fachliche Hilfe. Da wird sich dann schnell verliebt in das ach so schöne Tier – das spätere Geheul ist dann umso größer, obwohl man das Risiko ja bewußt in Kauf genommen hat.

    Da passiert es dann wie im benachbarten Reitstall – einem Päärchen (absolute Anfänger) wird ein fast 1,90 m großer dunkler Hengst verkauft, damit die Mädchenträume vom eigenen Black Beauty endlich in der Erfüllung gehen :cursing: blöd nur, dass das Pferd ataktisch und Headshaker ist – vom hengstigen Verhalten mal abgesehen. Black Beauty steht nun seit mehreren Monaten in der Box, weil keiner sich traut ihn auf die Weide zu führen – geritten wird er selbstverständlich auch nicht ;( ich glaube ich als absolut unbeteiligte Person bin im Moment die Einzige, die sich Gedanken um das arme Tier macht und sich den Kopf darüber zerbricht, wie man Zugang zu den Leuten findet…

    Jeden Morgen steht halt wieder ein Dummer auf :no:

  • Diana sagt:

    In diesem Zusammenhang vielleicht auch ganz interessant, dass es vielen der Kaufinteressenten (vor AKU mit Fesselträgerbefund) nichts ausgemacht hat einen 4,5 jährigen im verstärkten Trab über den Platz zu scheuchen.

    Das würde mir auch nichts ausmachen.
    Warum auch? :huh:

  • anavag sagt:

    Hallo,

    die Userin, die den Thread eröffnet hat, suchte jedoch ein junges Pferd, [size=12]sie sucht ein Fohlen! oder möchte sich ein Andalusierfohlen kaufen….

    Ein Fohlen wird wohl selten die Mängel durchs einreiten aufweisen, wie hier beschrieben oder? Sprich, wir diskuttieren hier wieder um etwas, was die Threaderstellerin doch gar nicht sucht und da ein Fohlen nicht eingeritten wird (zumindestens nicht als Fohlen!) diskuttieren wir doch mal wieder am Thema vorbei….

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Nichtzufütterung im Campo wirklich ein Qualitätsanzeichen ist, ohne zusätzliches und auch gutes Futter, ist in meinen Augen selbst in Deutschland eine gute Aufzucht fast unmöglich. In Spanien aber noch teurer als in Deutschland. Wir machen uns Gedanken über das einreiten, jedoch sind in meinen Augen viele Mängel schon aufgrund der Aufzucht in Spanien nicht ganz unwahrscheinlich…

    Weder fettfüttern noch zu wenig füttern ist hier die richtige Lösung und auch das junge Anreiten ist hier wie in Deutschland! Je schneller jemand auf dem Pferd reiten kann, desto schneller kann ich das Pferd vermarkten. Reine Betriebswirtschaft und diese muss doch auch jeder Züchter im Blick behalten!

    Bitte nicht falsch verstehen, ich habe selber zwei Stuten aus Spanien gekauft und werde auch noch eine weitere Stute zukaufen wollen, aber die Aufzucht ist in Spanien viel teurer als hier und gerade in Finanzkriese wird doch auch am Futter gespart! Wer also ein junges Pferd in Spanien kauft, oder ein frisch importiertes in Deutschland sich anschaut wird sich darüber klar sein müssen, dass die Aufzuchtbedingungen wirklich top sein sollten!

    Wir machen uns hier im Forum so viele Gedanken über die Fütterung und die Mineralstoffe (auch bei der Aufzucht)! So etwas ist in Spanien wohl selten zu finden! Schon gutes Heu ist da Mangelware, was kosten da dann gute Futterkomponenten?

    So, und nun erschlagt mich ruhig! :panik1: :panik1:

  • Kirsten sagt:

    Das würde mir auch nichts ausmachen.
    Warum auch?

    Eine derart starke Belastung des Bewegungsapparates halte ich bei einem noch im Wachstum befindlichen Pferd diesen Alters für unverantwortlich!

  • Diana sagt:

    Dein Video ja.
    Aber warum soll ein verstärkter Trab in der Bahn ein Pferd sofort dauerhaft schädigen?
    Ein 4,5 jähriger ist nun mal kein Baby mehr.

  • Doralin sagt:

    Wow, hey bin begeistert von der regen Beteiligung :hurra: :friend:

    @anavag: also, ich wollte mich bei der Suche erst mal auf Deutschland beschränken. So wie es aussieht gibt es da ja schon einige gute Züchter mit tollen Pferden. Ehrlich gesagt hatte ich mir noch nicht soo viele Gedanken gemacht.
    Ich bin ein Informationsfreak 😀 daher sammle ich erst mal alles an Infos was ich so bekommen kann um dann eine gute Entscheidung treffen zu können.
    Will ja dann auch ein Pferdchen welches gesund ist und mir lange erhalten bleibt.
    Dabei ist dann halt die Farbe und das Geschlecht erst mal sekundär.
    Und es muss auch nicht morgen schon ein Fohlen auf dem Hof stehen …….aber übermorgen 😀 😛

    (die smilies sind echt heiß)

  • fichtefucht sagt:

    @Raglan: Haben die Leutchens denn keine grosse AKU gemacht? Die hätte doch mehr als auffällig sein müssen :denk:

  • Raglan sagt:

    Nein :no: sie sind ohne eines Wortes losgezogen, nachdem sie die Verkaufsanzeige im Internet gesehen hatten. Ich habe kurz danach noch das Verkaufsvideo finden können – darauf ist klar erkennbar, dass der Hengst im Trab (vor allem beim Zulegen) stark ataktisch ist. Das Headshaken ist auch (mit etwas Erfahrung) sichtbar, aber da sitzt ein 2 m Mann im Boxertypus drauf, der hat soviel Kraft, dass er den Kopf unten hält. Man konnte es immer nur sekundenweise sehen.

  • St. Lucia sagt:

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Nichtzufütterung im Campo wirklich ein Qualitätsanzeichen ist, ohne zusätzliches und auch gutes Futter, ist in meinen Augen selbst in Deutschland eine gute Aufzucht fast unmöglich. In Spanien aber noch teurer als in Deutschland. Wir machen uns Gedanken über das einreiten, jedoch sind in meinen Augen viele Mängel schon aufgrund der Aufzucht in Spanien nicht ganz unwahrscheinlich…

    Das habe ich auch gar nicht geschrieben! Ich habe geschrieben „wenig zugefüttert“. Jeder TA wird Dir bestätigen, dass ein nicht rund gefüttertes Fohlen oder Jungpferd gesünder dasteht als ein künstlich und schnell groß gezogenes. Die Gene bestimmen das Endmaß, allerdings kann man durch entsprechende Zufütterung ein schnelleres Wachstum und dadurch ein Schaden an Muskeln und Sehnen fördern.

    Tatsache ist, dass z.B. seit der Mode, den Fohlen „Fohlenstarter“ zuzufüttern die Probleme mit Knochen, Sehnen usw. bei jungen Pferden deutlich zugenommen haben.

    Gruß

    Christine

    PS. Wieso ist in Spanien die Aufzucht deutlich teurer als in D? Ich habe hier genau umgekehrte Erfahrungen gemacht. Futterkosten sind ungefähr gleich, Löhne, Grund und Boden usw. aber niedriger….

  • anavag sagt:

    Hallo Christine,

    ich habe auch niemanden direkt mit meiner Aussage ansprechen wollen. Ich glaube, dass der Schuh dir nicht wirklich passt, bitte zieh den Schuh doch bitte wieder aus 😉 😉

    Die Aussage, dass das Futter in Spanien im Grunde teurer ist als hier in Deutschland ist eine Aussage, die ich wiederholt auch hier im Forum gelesen und auch ausserhalb dieses Forums gehört habe. Schon das beschaffen von guten Heu ist in Spanien ein schweres Unterfangen (denk nur mal an die Hitze, wo soll da noch was wachsen? Ist bei Hitzejahren in Deutschland ja auch nicht so einfach oder?). Davon wurde auch hier im Forum schon irgendwo berichtet. Ich glaube sogar, dass manche sich (wenn möglich) Heu aus Deutschland mitbringen lassen, wenn der Transporteur die Pferde für Deutschland abholt und leer nach Spanien fahren würde.

    Ich kann mir die Sache mit dem Fohlenstarter usw. gut vorstellen! Wäre auch nicht mein Favorit beim Fütern. Aber eine Diskussion über Futter weicht hier genauso ab vom Thema wie das Thema des Einreitens…..

    Ich wollte damit anstossen, dass man sich über die Aufzucht gedanken machen sollte und die Threaderstellerin hat ja schon geschrieben, dass sie in Deutschland suchen möchte. Von daher: keine Aufregung über die vielleicht nur am Rande bekannten Aufzuchtbedingungen in Spanien.

  • >