Pferdedentalpraktiker

By testadmin | PLZ-Bereich 2-3

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Warum zum Pferdedentalpraktiker?

Evolutionsbedingt sind Pferde Steppentiere, die bis zu 16 Std am Tag umherziehen und ständig hartes energiearmes Steppengras abbeißen.
Die Funktionen und die Zähne sind heute noch genau wie damals an diese Bedingungen angepasst
In der heutigen Zeit wird das Pferd entsprechend seiner Aufgabe oft spezialisiert gefüttert und frisst oft auf saftigen Weiden. Diese kann zur Folge haben, das sich die Zähne die im Normalfall 1-3mm pro Jahr nachschieben sich nicht optimal abnutzen.
Dieses kann zu Zahnproblemen führen.
Wie erkenne ich mögliche Zahnprobleme
– große mengen Futter fallen aus dem Maul
– Entwicklung von Bastmatten oder Futterrollen (Wickel)
– ungleichmäßige Kaubewegungen
– schlechter Maulgeruch
– vermehrter Speichelfluß
– Verletzungen Maul, Zahnfleisch, Zunge,
– entzündete oder gerötetes Zahnfleisch bei den Schneidezähnen
– mangelnder Appetit
– Rittigkeitsprobleme
– Verwerfen im Genick
– Kopfschlagen
– Nicht an die Ohren anfassen lassen
– Verdauungsprobleme
Schwierigkeiten beim Auftrensen

Und viele weitere Schwierigkeiten können Hinweise auf Probleme mit den Zähnen geben.

Wann sollte man mit der Zahnbehandlung beginnen

Generell ist eine Zahnuntersuchung und Behandlung bei jedem Pferd notwendig.

Bereits im Fohlenalter sind Fehlstellungen der Zähne erkennbar und meist leicht zu korrigieren.

Pferde während des Zahnwechsels, zwischen zwei und fünf Jahren, sollten mindestens halbjährlich kontrolliert werden, da der Zahnwechsel nicht immer reibungslos verläuft.

Ab dem sechsten Lebensjahr ist eine jährliche Kontrolle meist ausreichend.

Wolfszähne lassen sich am schonendsten im Jährlingsalter entfernen.

Der Durchbruch der Hengstzähne sollte im Alter von vier bis fünf Jahren kontrolliert werden.

Deshalb bitte entsprechend des Alters des Pferdes, dieses immer einer fachkundigen Person vorstellen.

Gruß Oliver Heine Pferdedentalpraktiker

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