Pferd Reifen ziehen lassen zum Muskelaufbau?!

By Lilly27 | Archiv: Ausbildung

Hallo Ihr Lieben,
habe in den letzten Wochen, wie wohl so einige Pferdebesitzer, mein Pferd vor den Schlitten gespannt.Bevor hier Panik ausbricht:
Natürlich nach langsamer Gewöhnung, außerdem weiß ich daß er beim Vor-Vorbesitzer nur vor der Kutsche ging und ich hab ihn schon einige male gut an der Doppellonge geabeitet…
Es hat auf jedenfall super geklappt, habe ihm quasi angesehen daß er Spaß an der Sache hatte und er ist sowieso einer, der sich gerne auspowert…
Spiele jetzt mit dem Gedanken ihn auch ohne Schnee mal einen Reifen ziehen zu lassen, und habe ihm Netz ein Video gefunden von einem Dressurausbilder, der das wohl regelmäßig zum Muskelaufbau betreibt…
Wüßte gerne ob das noch Jemand macht, ob es wirklich sinnvoll ist und welche Ausrüstung dafür taugt…
Habe mir zum Schlitten ziehen nur was aus Sattelgurt und Longe bebastelt, was auf Dauer aber nicht so gut ist…
Welche Muskeln werden dabei genau gestäkt, bzw sind diese Muskeln für ein Dressurpferd überhaupt erwünscht??
So zur Abwechslung ist es ja sicher mal nett, oder?
Gibt bei K…. so ein Skijöring Set, ob das erstmal ausreicht oder muß ich mir gleich ein Brustblattgeschirr zulegen?
Hoffe dasThema ist auch für andere interessant und mir kann jemand was dazu sagen…
Liebe Grüße

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  • Granit sagt:

    Habe mir zum schlitten ziehen nur was aus sattelgurt und Longe bebastelt

    Oh Gott, der zweite Schocker heute. Wie wärs mal mit nem passenden Brustblattgeschirr? Und mit nem Fahrkurs und …. ein wenig Plan was passieren kann, wenn man das nicht macht. (z.B. einer Knochenhautentzündung bei zu tief verschnallter Brustblattanspannung?)

  • maurits sagt:

    wir haben letztes Jahr ein altes, aber noch gut erhaltenes Brustblattgeschirr an eine internationale Springreiterin verkauft, die da mit ihren Pferden „Zug-Übungen“ machen möchte zum Muskelaufbau und zur Kräftigung der Hinterhand.
    Wie die das genau macht, weiss ich nicht. Aber zumindest wollten die da ein gescheites Brustblatt für haben. Vernünftig, wie ich finde.

    Zum Rest sach ich mal lieber nichts, ich hab schon von der Bauzaungeschichte Herzrasen heute. :flucht:

    lg
    maurits

  • Lilly27 sagt:

    Dachte man kann sich hier mal ganz normale Frage stellen aber bei solchen Antworten…
    Habe mein Pferd zweimal ca 10 minuten nen Schlitten ziehen lassen, und weiß selbst daß das auf dauer so nicht geht :doh:
    Deshalb meine frage hier…er soll weder ne Kutsche ziehen noch täglich eine std einen reifen schleppen….
    Und wenn man einigermaßen versiert im umgang mit der doppellonge ist und das Pferd mir vertraut und auf meine stimme 100%ig hört…und nur ab und zu nen Reifen ziehen soll….werde ich bestimmt keinen fahrkurs machen.
    und im übrigen war das ja gar nicht meine frage, denn geklappt hat es prima.

  • maurits sagt:

    Hoffe, deinem Pferd macht es im Notfall nichts aus mal versehentlich einen Zugstrang zwischen die Beine zu bekommen,das passiert nämlich schnell.

    Falls doch, wirst Du lernen, woher das Sprichwort vom „über die Stränge schlagen“ kommt.

    Vernünftige und sichere Ausrüstung sind ein Muss, auch für das Reifenziehen zu Hause. Nämlich so, dass Du das Pferd im Notfall innerhalb von Sekunden da rausbekommst.

    lg
    maurits

  • Diana sagt:

    Du brauchst ein Brustblatt, lange Stränge, eine Doppellonge oder eine Einspännerleine, ein Ortscheit und mehrere Sicherheitsverschlüsse.
    Eine Peitsche und ein Fahrkopfstück wären auch nicht schlecht.
    Ein selbstgebasteltes Brustblatt ist bei weitem nicht das Richtige – das kannst Du selbst austesten, indem Du Deinen Reifen selbst mal ein paar Meter ziehst, der lässt sich nämlich nicht so leicht ziehen.
    Achte darauf, keinen zu leichten Reifen zu nehmen, bei ruckartigen Bewegungen könnte der sonst anfangen, zu springen.

    Achtung – Schleppen ist nicht ungefährlich, es sind schon so manche Pferde mit einem Gewicht hintendran abgehauen und über Hecken und Zäune gegangen.
    Am besten, einer führt das Pferd und einer geht mit der Leine in der Hand hinterher.
    An der Schleppe selbst sollte eine Vorrichtung sein, mit der man die Schleppe mit einem Griff vom Pferd trennen kann.
    Und vielleicht erstmal in einer Reithalle üben – wenn das Pferd doch abgehen sollte, kann er wenigstens nicht weglaufen.

  • MerlijnCH sagt:

    Mal davon abgesehen, was ich von dem ganzen halte, wo soll denn ein Pferd Muskeln aufbauen wenn es ein Autoreiflein zieht 😀

  • Donnaluttchen sagt:

    ich habe mal einen Beitrag von Ludger Beerbaum gesehen, der hat damals mit Ratina Gewichte durch die Halle gezogen (mit ordentlicher Ausrüstung)….aber ich darf keinen Stein werfen, denn beim Schneegestöber habe ich dem Kugelporsche auch was gebastelt und habe meine Nichte auf dem Schlitten vom Pferdi ziehen lassen…ich habe aber geführt…

  • Granit sagt:

    Mal davon abgesehen, was ich von dem ganzen halte, wo soll denn ein Pferd Muskeln aufbauen wenn es ein Autoreiflein zieht 😀

    Mit einem Autoreifen wohl eher nicht, aber Beerbaum hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule Köln einen Trainingswagen getestet, der von einem allerdings gerittenen Pferd gezogen wird und einer sitzt auf dem Wagen und bremst. Bei dem Wagen kann man den Zugwiderstand einstellen und so einen Trainingserfolg erzielen.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Hier lesen:
    http://www.phoebes-world.de/
    Und vielleicht nochmal über das Vorhaben nachdenken und sich Dianas Tips beherzigen!
    PS. Das gute Tier, welches sich das Bein brach, war ebenfalls laut Vor-Vor-Exschwägerin des Nachbarn, dessen Tante, vom Sohn der Bruder meinte………… eingefahren gewesen. :S

  • moppel sagt:

    Ich ergänze mal Dianas Beitrag:
    Du brauchst ein Brustblatt, lange Stränge (länger als die üblichen u. für einen Reifenschleppe würde ich Seile nehmen,die jeweils an den Enden Schlaufen haben:1 fürs einschlaufen in der Strangschnalle am Brustblatt, 1 großzügige Schlaufe am Ortscheit), außerdem würde ich auf jeden Fall ein Selett incl. Schweifriemen verwenden,weil man da die m.M.n. unverzichtbaren Strangträger befestigt (die nötig sind,damit das Pferd nicht über die langen Stränge treten kann.
    Am Ortscheit mittig per Patentschäkel (Segelbedarf) ne Kette mit Reifen dran befestigen. Am Stift des Patentschäkels ein dünnes Seilchen befestigen.das andere Ende dieses Seilchens hält eine 2. Person fest. im Notfall genügt ein kleiner Ruck u. der Patentschäkel löst den Reifen vom Ortscheit,das Ortscheit rutscht ohne das Reifengewicht aus den Strangschlaufen.so kann nix mehr passieren.
    also auf keinen Fall das Ortscheit oder gar den Reifen direkt u. ohne Patentschäkel an die Stränge tüddern!
    Man braucht also 3 Personen: 1 vorne am Pferdekopf, 1 Leinenführer, 1 der das Sicherheitseilchen am Ortscheit hält.
    Das ist eine sichere Variante für eine Pferdeschleppe – ich hatte das so beim Fahrexperten Freiherr v.Senden kennengelernt.

    Das alles gilt übrigens genauso für Schlitten! mir stehen die Haare zu Berge,wenn man sieht/liest,was die Leuts da für waghalsige selfmade-Konstruktionen basteln u. dann auch noch Kinder auf den Schlitten setzen :flucht:

    Für Muskelaufbau müsste man aber schon mehr als nur nen Reifen nehmen,eher solche schweren Holzschlitten (für weichen Boden) wie sie bei der Körvorbereitung der Friesen benutzt werden.

    Fazit: eher nix für Laien,sollte man nur unter fachkundiger Anleitung mit einem Pferd machen,was entsprechend darauf vorbereitet wurde.

  • SCHORSCH sagt:

    mal ein bischen Schlitten ziehen mit umgebasteltem Sattelgurt haben wir als Jugendliche auch gemacht – tu ich aber heute nimmer…

    Aber zum Thema Reifenziehen- in der NAchbarschaft hat eine Dame so immer ihre Pferdchen eingefahren- haben wir immer so gemacht – ist nie was passiert- bis auf einmal…. einmal ist halt immer das erstemal
    Schlepperreifen, Kette drum, hinten ans Brustblattgeschirr gehängt unddas Pferd geführt. Pferd erschreckt, reißt Führerin um, Pferd geht durch, durch den Koppelzaun,immer die Strasse lang , durchs Nachbardorf, die Kette glüht, der Reifen brennt, das Pferd stürzt im 2. Dorf!! in eine Baugrub und bleibt dort liegen…..
    es hat relativ leicht (für diesen Stunt!) verletzt mit etwas Sehne und etwas Brandflecken überlebt….. aber was wäre gewesen wenn: ein Auto entgegengekommen wäre (keine Ausweichmöglichekeiten hier im Kochertal) oder irgendwelche Kinder auf der strasse gespielt hätten, oderoderoder…
    nur mal so zur Motivation, ich wünsch Dir viel Spaß

    Gruß
    SCHORSCH

    PS: wie wäre es mit ordentlich gymnastizierend reiten für mehr Mukis?

  • dat_julschen sagt:

    Nun, ziehen oder fahren halte ich für ne nette Abwechslung zum reiten.
    Ich hörte auch von Dressurreitern, die ihre Pferde eine gewisse Zeit jedes Jahr zu einem Fahrer geben.
    Der Schritt wird länger, der Kopf frei.
    Also grundsätzlich halte ich das nicht für eine schlechte Idee.
    Nur man sollte schon wissen, was man da nu macht.
    Allein bis so ein Geschirr richtig verschnallt ist und gut sitzt, gibts so viel zu beachten.

  • Lilly27 sagt:

    Wird ja immer netter hier… :thumbdown:
    Danke für die wenigen vernünftigen antworten…
    Habe ich irgendwo geschrieben daß mein pferd Muskeln aufbauen muß?? Und ist ja klasse das in meine Frage gleich rein interpretiert wird daß ich nicht vernünftig reiten kann :nix:
    Und im übrigen passieren auch viele unfälle beim reiten, wenn mans nicht kann…
    Toll daß man hier sofort für blöd erklärt wird…
    schönen tach noch…

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    ?( Na dann guck dir mal nochmal die Überschrift an.
    PS. Du hast jetzt hier von Leuten die wissen wovon sie reden mehrfach Postings erhalten mit guten Tips und Anleitungen.
    What is the problem?

    Habe ich irgendwo geschrieben daß mein pferd Muskeln aufbauen muß??

  • Granit sagt:

    Habe ich irgendwo geschrieben daß mein pferd Muskeln aufbauen muß??

    In der Überschrift? Mußt mal gucken gehen :doh:

  • moppel sagt:

    Häh??? :wacko:
    ein Dankeschön für die Tipps hätte auch gereicht – aber die Schreiberei hätt´ ich mir wohl besser gespart .tse.Viel Glück dann!!

  • Comenius sagt:

    Lilly27, am besten du beachtest nur die netten, vernünftigen Antworten. Das ist hier leider oft so, dass einem schnell Vorhaltungen gemacht werden, wohl aufgrund vieler User, die echt mit komischen Ideen ankommen und absolut beratungsresistent sind.
    Es ist eben so wie Schorsch sagt: als Kind/Jugendlicher macht man schon mal Sachen, die nicht so ganz ungefährlich sind.
    Viel mehr find ichs gut, dass du dir Gedanken machst und dir hier Hilfe suchst. Da ich selber nicht wirklich Plan von Brustblattgeschirr usw habe, kann ich dazu nix weiter schreiben. Dianas Beitrag ist doch schon mal sehr hilfreich, auch wenn ein, zwei Beiträge vorher wirklich erstmal unangenehm auftsoßen…

  • fichtefucht sagt:

    ÖÖÖhhmm die Überschrift hiess aber doch „Reifenziehen zum MUSKELAUFBAU :denk: :denk: +

    Da musst du dich doch nicht wundern, wenn dann Kommentare in dieser Richtung kommen.

    Und zum anderen finde ich die Warnungen gar nicht schlecht. Einige Risikosituationen überlegt man sich einfach im Vorfeld nicht, und es gibt wirklich mit Pferden, NICHTS, aber auch GAR NICHTS, was es nicht gibt.

    Da musst du jetzt nicht persönlich beleidigt sein, finde ich

  • Comenius sagt:

    fichtefucht, im Prinzip geb ich dir Recht. Nur finde ich, dass der Ton hier manchmal schon recht…mmh … direkt wäre noch nett ausgedrückt, ist.

  • Granit sagt:

    fichtefucht, im Prinzip geb ich dir Recht. Nur finde ich, dass der Ton hier manchmal schon recht…mmh … direkt wäre noch nett ausgedrückt, ist.

    Weißt du was? Wenn einer sich auf ein Pferd setzen möchte, dann kommen alle an und fragen haste schon nen Reilehrer, Osteopaten, Tierarzt, Sattler und was weiß ich wen noch alles befragt. Aber beim Fahren sind auf einmal alle damit einverstanden, dass da mit ein paar zusammengetüddelten Klamotten hantiert wird und das noch völlig ohne vernünftige Anleitung. Und wenn dann jemand das liest, der sich schon mal twas damit befaßt hat und auch Bilder von kaputten Knochen, durch die Schleppe abgerissenen Füßen usw. gesehen hat, wirst du dem doch zugestehen, dass sich ihm alle Nackenhaare hoch stellen?

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Es gibt so viele Dinge, mit denen kein Mensch rechnet.
    Neulich ist sogar ein Hengst einer Posterin hier mit seinem Eckzahn in der Schiene der Boxenvergitterung steckengeblieben. :flucht: Zum Glück stand sie daneben. Wer rechnet denn mit sowas?
    Es lauern soooo viele Gefahren überall und ich finde man sollte sich durchaus auch mal solche Sachen durchlesen die einem nicht schmecken. Im richtigen Moment wird man sich dann hoffentlich an sie zurückentsinnen und richtig handeln, entscheiden und ggfls. sogar Schlimmeres wie einen Unfall vermeiden.
    Da braucht sich niemand auf den Schlips getreten zu fühlen. :eye:
    Was meinst du was ich mir als Quereinsteiger schon alles anhören durfte, und ich bin auch nicht beleidigt weggerannt, sondern hab mir die, wenn auch teilweise schroff formulierten Beiträge, zu Herzen genommen.

    Viel Spass beim Fahren/Schleppen und gutes Gelingen.
    Liebe Grüsse
    Julia

  • Comenius sagt:

    Granit, das ist mir schon klar! Nur kann man das auch alles nett und in nem vernünftigen Ton ausdrücken. Deswegen fragt sie doch!

  • Diana sagt:

    Im richtigen Moment wird man sich dann hoffentlich an sie zurückentsinnen und richtig handeln, entscheiden und ggfls. sogar Schlimmeres wie einen Unfall vermeiden.

    July, nein, so war das nicht gemeint.
    Schleppen ist immer eine recht risikoreiche Angelegenheit.
    Weil man etwas fest am Pferd befestigt, aber als Mensch zu Fuß nebenher läuft und nur durch eine Leine verbunden ist.
    Wenn die Geschichte in schnellere Bewegung kommt, dann ist die Kontrolle über das Pferd ganz schnell verloren und in der Regel ist das Pferd dann allein unterwegs..
    Aber die Schleppe hängt noch dran.
    Und wenn man sich dann nicht in einer fest verschlossenen Reithalle befindet, dann ist das wahnsinnig gefährlich, weil das Pferd – einmal in Bewegung – nicht wieder anhält.
    Dabei ist es egal, ob das Pferd das kennt oder nicht.

    Ich habe jahrelang in einen Ausbildungsstall mitgearbeitet, wo in erster Linie Pferde eingefahren wurden. Und zwar nicht ein oder zwei im Monat, sondern 10-20.
    Dort wurde nur und ausschließlich in der Halle geschleppt.
    Niemals draußen.

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Ich meinte damit allgemeine Gefahren…. :panik1:
    Und die Tatsache sich auch mal Sachen durchzulesen, die man nicht hören will.

  • Granit sagt:

    Granit, das ist mir schon klar! Nur kann man das auch alles nett und in nem vernünftigen Ton ausdrücken. Deswegen fragt sie doch!

    Ist doch jetzt eh egal. Denn schon ein paar Beiträge später kann sie sich schon nicht mehr an ihre eigene Überschrift erinnern. 😀

    Aber ich kanns ja mal etwas netter versuchen 😀

    Liebe Lilly,

    deine Anspannungsart mit Sattelgurt und Longe ist ja eine sehr kreative Variante etwas hinter einem Pferd zu befestigen. Aber eventuell könntest du…ich will dir jetzt nicht zu nahe treten…doch gelegentlich darüber nachdenken, ob dieses nicht etwas Suboptimal sein könnte. :hurra: :flucht: :panik1:

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Soewas erinnert mich immer an meine „Ponyzeit“…
    Ich muß irgendwas bei 8/9 jahren gewesen sein… konnte da schon super mit Hammer und Nägeln sowie Handsäge umgehen….
    Was hatte ich getan: Mir eine Kutsche gebaut, auf so eine Achse vom ?? weiß ich heut nicht mehr….jedenfalls waren 2 Räder dran… 3 Wochen war ich täglich dabei am hämmern und tun… mein Vater beäugte das ganze sehr skeptisch und verwarnte mich immer wieder „Nicole, Du spannst Whisky aber nicht davor!“
    naja ich war ein Kind und ich hatte Fury/Black Beauty und Co. gesehen…. Das klappt schon!
    Ein passendes Geschirr hatten wir vom Vorbesitzer mitbekommen…
    Die Kutsche war „fertig“ und ich konnte es natürlich nicht lassen…habe Whisky angespannt,wollte gerade aufsitzen da knackten auch schon meine selbstgebauten Holme? (keine Ahnung wie das heißt – jedenfalls die starren Bretter die links und rechts vom Pferd sind damit eine 2 rädrige Kutsche auch „oben“ bleibt)
    Whisky schoss los und ich sprang ZUM GLÜCK zurück…
    weiter hatte ich Glück das sich, durch meine Laienhafte bauweise, die Kutsche in der ersten Kurve von meinem Pony verabschiedete… mit voller wucht gegen einen Baum! Meinem Pony ist nichts passiert!
    Es waren nur meine 3 wochige Arbeit dahin !
    Aber dieser Schreck sitzt immer noch in den Knochen… und mich durch fährt ein Schauer wenn ich einige Dinge lese!

  • Watson Watson sagt:

    Soewas erinnert mich immer an meine „Ponyzeit“…

    :hurra: :hurra: genau daran hab ich auch gedacht.

    Wir haben unser Wildpony bei solchem Wetter immer vorn Schlitten gespannt. Sattel ruf, Longe gut gepolstert und um die Brust geschnellt und am Sattel befestigt nach hinten zum Schlitten überm Po haben wir noch eine Leine gehängt, damit die Longe schön hoch hing und nicht in den Beinen verheddern konnte. Wenn wir zu Zweit waren, einer rauf auf Pony und ab gings…. Alleine dann halt eine zweite Longe als Zügel. Dieses Pony war aber nicht eingefahren und außerdem ein kleines Biest. Nur vorm Schlitten war sie lammfromm :love: Leider lebt die süsse Stute nicht mehr ;(

  • Comenius sagt:

    .doch gelegentlich darüber nachdenken, ob dieses nicht etwas Suboptimal sein könnte. :hurra: :flucht: :panik1:

    Was sie ja bereits getan hat mit dieser Anfrage hier!

    Aber ja Granit, du lernst schnell 😀 :thumbsup:

  • dat_julschen sagt:

    Mein Pony war eingefahren. Mein Vater fuhr ihn immer Sonntags.
    Mein Bruder hatte kaum etwas mit Pferden zutun. Aber mit basteln und tüffteln. Er hat sein Skateboard genommen, dem Pony das Geschirr irgendwie drüber geschmissen und ist los. Zu erst klappte es auch einigermaßen. Bis zu einem steilen Berg. Das Skateboard bekam Fahrt, rollte meinem Pony in die Hacken, der gab Gas und mein Bruder hielt sich an den Leinen fest.
    GsD hatte er das Geschirr nicht richtig verschnallt und es rutschte runter.
    Ende vom Lied, mein Pony ist nach Hause gelaufen, mein Bruder gehumpelt, das Geschirr war kaputt und mein Bruder hatte diverse Verbrennungen und Schrammen.

    Und dann durfte ich live miterleben, wie man ein Pferd nicht anfahren sollte.
    Ein Mädel (ca. 14) schnappte sich ein Geschirr und einen Schwengel. Zum Glück ist sie in die Halle gegangen. Jeder hat ihr gesagt, sie soll es doch lassen.
    Nein, das Pony ist sooo cool, der macht das schon.
    Ergebnis: Ein weiteres kaputtes Geschirr, ein Loch in der Bande und ein gebrochener Arm.

    Also viel Spaß beim experimentieren. :panik1:

  • Ynse sagt:

    Meine Männe spannt seinen Kalten auch vorn Reifen,aber mit ordentlich Brustblattgeschirr und dem Zeug dazu.Die ersten male nur mit einem erfahrenen Ausbilder.Der kalte soll im Frühjahr zum Rücken und fahren richtig ausgebildet werden.

    Braucht man immer die Scheuklappen?Also auch im Wald zum Bäume ziehen?

  • moppel sagt:

    @Ynse, im Zweispänner ja. Im Einspänner kommt aufs Pferd an. Im Wald beim Holzrücken sind Scheuklappen sicher eher kontroproduktiv :nix:

  • wind sagt:

    Vorm Fahren habe ich einen Heidenrespekt! Mir hat schon gereicht, als unsere SB das Shetty vor den Gig (oder das? :denk: ) spannte. Shetty war eingefahren, SB hatte einen Hauch von Ahnung und ordentliches Geschirr war vorhanden. Trotzdem hatte sie irgendetwas falsch verschnallt und das Pony geriet bereits nach 100 m in Panik!

    Die SB konnte nur noch abspringen und Shetty galoppierte mit Gig hinten dran nachhause! Er ist damit in seine Box rein und bei der Paddocktür hinten raus. Gig passte noch durch die Vordertür, aber hinten nicht.

    Fazit: SB hatte Abschürfungen und sehr intensive Bekanntschaft mit Brennesseln gemacht, Shetty war soweit heil, Boxenrückwand war herausgerissen. Die Kraft, die dahinterstecken musste, hat mich schon sehr beeindruckt. Ich bin dann auch nie mitgefahren!

  • Ynse sagt:

    Danke dir. :ja:

    Wenn dann beim fahren nur Einspänner.Ist der einzige Kalte und so ne zarte daneben würde blöd aussehen,obwohl die mit ihren 20 Jahren und so lange vor dem Wagen und bei Fahrtunieren klasse ist.Ich hatte im Stall gesagt das im Wald keine Scheuklappen drauf müßen aber der Ausbilder sagte eben das die immer drauf sollen sobald der mit Geschirr in die Pampa geht. :nix:

  • moppel sagt:

    So´ne „Einfahr-Story“ mit nem Kalten durfte ich auch mal miterleben. Der 3j. noch gänzlich rohe Kalti bekam ein uraltes Brustblattgeschirr (Dachbodenfund oder so) angeknötet u. dann wurde da mit Ketten ein fetter Eichenbaumstamm dran gehängt. ohne Ortscheit,ohne Panikverschlüssen u. drgl. ,is´klar… Das Ganze auf ner Grünfläche neben der Hofeinfahrt. es kam wie es kommen musste: der Kalte starte direkt samt hinterher polterndem Baumstamm die Hofeinfahrt hoch über die Landstraße u. blieb beim Nachbarn gegenüber am Lichtmast hängen mit dem Geschleuder.
    Beim nächsten Versuch wollten die Besitzer dann schlauer sein: auf ner eingezäunten Wiese wurde auf die gleiche Weise statt Baumstamm ne alte Badewanne hintergebammelt u. mit dem Mann der Besitzerin bestückt,die den Kalten vorne führte. nun ja, es gab keine Toten….. :kowa: :flucht:

  • Lilly27 sagt:

    nochmal zum mitschreiben…mein pferd ist eingefahren, er hat problemlos mich mit schlitten gezogen, nachdem ich es erst vorsichtig probiert habe, einer hat sich hinten an die „zugstränge“ gehängt und langsam Druck ausgeübt, ich habe geführt…habe den schlitten NICHT am Pferd befestigt sondern festgehalten, mein Pferd gerät NICHT in panik wenn irgenwas um seine Beine baumelt, alles schon geübt, er vertraut mir und hört 100% auf jedes stimmkommando, und es waren weder Kinder in der Nähe noch daran beteiligt und selbstverständlich hat alles auf einem Reitplatz statt gefunden….
    Eure ganzen Horrorgeschichten sind nichts was ich nicht auch verurteilen würde, so dumm wäre ich aber sicher in meiner „POnyzeit“ nichtmal gewesen!!
    Und das mit dem muskelaufbau war der grund weswegen es diesre Dressurtrainer macht, und nicht weshalb ich es probieren möchte..ich wollte lediglich wissen ob das stimmt und würde es wenn auch nur machen wenns auch sinnvoll ist, weil es meinem pferd halt spaß gemacht hat und es mal eienne abwechslung wäre….reite ihn Dressur, er hat eine sehr gute und korrekte Muskulatur und ich nehme wö. Unterricht….

  • Granit sagt:

    mein Pferd vor den Schlitten gespannt.

    habe den schlitten NICHT am Pferd befestigt sondern festgehalten,

    Was denn nun? :blinzel:

  • Diana sagt:

    Boah Granit – der erste Film :panik1:

    Wir sind dabei, meine Stute einzufahren, da brauche ich einen solchen Anblick wirklich nicht….

  • moppel sagt:

    Mal so ein paar kleine Filmchen…

    http://www.youtube.com/watch?v=b0xnKnUOndI&feature=related

    oder hier, wenns mal richtig abgeht

    http://www.youtube.com/watch?v=03YcT74h5Mg&feature=fvw

    Meine Herren,man mag sich gar nicht vorstellen,wenn sowas aufm Außengelände passieren würde…..

  • wind sagt:

    Jetzt ist mir schlecht! Mein Gott … Leut, lasst die Finger davon!

  • Ynse sagt:

    Gut das ich nicht fahren will

  • Strick sagt:

    Granit, wie Hilfreich :flucht: :panik: :panik1: :panik: Wo ich doch dieses Jahr einen Fahrkurs machen wollte und meine Pferde einfahren……
    *grünimgesichtist* was für ein Horror

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    @Granit… Das letzte Video ist wirklich heftig.
    Mir ist immer noch schlecht.

  • Granit sagt:

    Meine Herren,man mag sich gar nicht vorstellen,wenn sowas aufm Außengelände passieren würde…..

    Das kann ich dir sagen, denn ich bin selber schon mal vor einem Kutscherlosen, durchgehenden Gespann um mein Leben gerannt und mir auf dem Weg noch nen Kleinkind unter den Arm geklemmt, was sonst drunter gelegen hätte. Die Pferde halten so schnell nicht an, meist ist die Reise erst beendet, wenn einer an der Erde liegt.

    PS:

    Eventuell kann man mich jetzt verstehen, wenn ich bei bestimmten Berichten die Krätze bekomme. Fahren ist eine wunderschöne Sache, aber Sicherheit geht mir eben über alles.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Man vergisst halt oft, was beim Fahren passieren KANN. Und das ist halt meist nicht lustig. Leider kann ich da auch schon mitreden. ;(

    Bockt ein Pferd unterm Reiter, fällt man vielleicht runter und gut is (wenn man sich nichts tut), aber mit Kutsche hängt da im wahrsten Sinne halt noch viel mehr dran. Und die Einwirkung vom Fahrer ist auch nur recht begrenzt.

    Nicht den Mut verlieren, Stricki, das macht Spaß. Und den Pferden auch. :ja:

  • July-Plankton July-Plankton sagt:

    Hat noch jemand Lust auf Vierspänner?
    http://www.youtube.com/watch?v=Sb6tF9MiHqY

    Irgendwoanders stand doch, man kann die auch alleine stehen lassen. :flucht: :flucht: :flucht: :doh:
    Ausser es wurde dafür gesorgt, dass niemand mehr weg kann: http://www.youtube.com/watch?v=1JFZTWm4Ndk&NR=1 😀

  • Watson Watson sagt:

    Wo ich doch dieses Jahr einen Fahrkurs machen wollte und meine Pferde einfahren……

    Stricki, alle? :blinzel:

  • Granit sagt:

    Noch ein paar Filmchen

    http://www.youtube.com/watch?v=WV32IErUTs0&feature=related

    oder hier mal eine Parade

    http://www.youtube.com/watch?v=_zplcjafDYc&feature=related

    da kannste nur rennen, rennen und zusehen das man weg kommt

  • moppel sagt:

    Meine Herren,man mag sich gar nicht vorstellen,wenn sowas aufm Außengelände passieren würde…..

    Das kann ich dir sagen, denn ich bin selber schon mal vor einem Kutscherlosen, durchgehenden Gespann um mein Leben gerannt und mir auf dem Weg noch nen Kleinkind unter den Arm geklemmt, was sonst drunter gelegen hätte. Die Pferde halten so schnell nicht an, meist ist die Reise erst beendet, wenn einer an der Erde liegt.

    Ich hab sowas ähnliches schon mal als Beifahrerin bei ner Fahrausbilderin erlebt.Marathonwagen kippte um (90°-Kurve im Galopp,war nicht geplant…), wir flogen ins Gebüsch (NIE WIEDER fahren ohne Helm!) ,Pferd (Einspänner) kam beim Aufstehen mit einem Hinterbein über die Schere u. wetzte mit der Schere zwischen den Hinterbeinen führerlos Richtung Hauptstraße….
    Zum ganz großen Glück verhedderte sich dabei die Leine um eine Radnarbe,sodass der Höllentrip seitlich im GEbüsch endete.Paar blaue Flecken,bißchen Materialschaden,kleine Schramme am Pferd -mehr Glück kann man wohl nicht haben *schluck*.

  • fichtefucht sagt:

    Ich hatte ja noch nie grosse Fahrambitionen, aber nach diesen Videos….. :flucht:

    So viele Millionen gibt es gar nicht, die man mir dafür bieten müsste…grusel 8o

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