Pferd ist total hibbelig

By jengels | Archiv: Ausbildung

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Meine RB ist total hibellig. Ich hoffe ihr habt ein paar Tipps für mich.

Vorgeschichte: Sarah ist 17 Jahre alt wurde aber nur eingeritten und
stand dann 10 Jahre lang nur auf der Weide. Dann hat die jetztige
Besitzerin sie gekauft, allerdings nur zum putzen und herumführen ( da
sie durch einen Unfall und durch ihr Alter schon lange nicht mehr reiten
kann). Sie hatte mir allerdings angeboten das Pferd zu reiten.

Ich habe sie dann wieder an Sattel und Trense gewöhnt und bin viel ins
Gelände gegangen weil der Platz der mir zur Verfügung steht viel zu
klein ist.

Dann war ich ein Jahr im Ausland und die Stute wurde nur am Wochenende
ein paar mal in der Bahn bewegt. Nun bin ich wider zurück in der Heimat
und hab ihr eine neue Trense und Gebiss gekauft (was auch alles gut
passt).

ICH hoffe ihr könnt mir alle noch folgen sonst Fragen

Die Stute hat aber immer noch super viele Macken:

Sie hibbelt total rum wenn sie den Sattel und Trense nur hört. Sie nimmt auch super ungern das Gebiss an.

Aufsteigen kann ich auch nicht wirklich gut, sie läuft immer zur Seite
oder nach vorne uns zurück. An manchen Tagen allerdings steht sie super
ruhig und ich kann perfekt aufsteigen. Aber warum???manchmal habe ich
das Gefühl sie will mich nur ärgern…

Ganz an Anfang als ich sie angefangen habe zu reiten, ist sie immer
rückwärts gegangen, das macht sie jetzt teilweise auch heute noch.

Im Gelände ist sie sicher, sie geht nicht durch, scheut nicht und geht auch an alles vorbei. Wenigstens eine Gute sache

Allerdings vom Hof weg ist es auch schwierig, sie will immer Umdrehen,
nach dem ersten Galopp und wenn sie sich etwas bewegt hat läuft sie gut.

Aber was kann ich tun damit sie endlich insgesamt ruhiger wird?

Ich hoffe ihr habt irgendwelche Tips

  • Avatar JAusten sagt:

    Artgemäße Haltung und Reitunterricht, aber das hörst Du ja nicht zum ersten Mal!

  • Avatar Patrizia sagt:

    Mist…zu spät.
    Ich wollte gerade den Countdown einläuten…..3…..2……1…….uuuuuuund: Auftritt Jane mit dem Tipp: RU. 😀 :hurra:

  • Jdm Maus Jdm Maus sagt:

    „“

    Artgemäße Haltung und Reitunterricht, aber das hörst Du ja nicht zum ersten Mal!

    :thumbsup:

    Außerdem würde ich erst mal ein Vertrauensverhältnis aufbauen!! und das baut sich meist erst mal von unten auf. Im normalen Umgang. Beschäftige dich mit ihr, nim dir Zeit für sie.
    mach Bodenarbeit mit ihr und lerne sie kennen!!! dann weist du auch einzuschätzen, wann sie wirklich Angst hat, unsicher ist, oder einfach nur mal keine Lust hat, weil es vielleicht einfacher ist…..

    Und dann wird sie auch unter dem Sattel mehr Sicherheit bekommen und ihr könnt an den Problemen arbeiten!

    Wichtig…nim dir Zeit und habe Geduld!!!

  • Jdm Maus Jdm Maus sagt:

    Artgemäße Haltung und Reitunterricht, aber das hörst Du ja nicht zum ersten Mal!

    :thumbsup:

    Außerdem würde ich erst mal ein Vertrauensverhältnis aufbauen!! und das baut sich meist erst mal von unten auf. Im normalen Umgang. Beschäftige dich mit ihr, nim dir Zeit für sie.
    mach Bodenarbeit mit ihr und lerne sie kennen!!! dann weist du auch einzuschätzen, wann sie wirklich Angst hat, unsicher ist, oder einfach nur mal keine Lust hat, weil es vielleicht einfacher ist…..

    Und dann wird sie auch unter dem Sattel mehr Sicherheit bekommen und ihr könnt an den Problemen arbeiten!

    Wichtig…nim dir Zeit und habe Geduld!!!

  • Avatar JAusten sagt:

    Mist…zu spät.
    Ich wollte gerade den Countdown einläuten…..3…..2……1…….uuuuuuund: Auftritt Jane mit dem Tipp: RU. 😀 :hurra:

    Tja, man kann mir viel vorwerfen, aber keine Lahmarschigkeit.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Korrekt :thumbsup:

  • Avatar JAusten sagt:

    Sorry, aber bei den immer mehr oder weniger gleichen Fragen, kann man eigentlich immer nur mit den gleichen Sätzen antworten. Der Bock ist höchstens unerzogen bzw. gar nicht erzogen als hibbelig – es ist ein Haflinger. Die erlebe ich nur hibbelig, wenn sie ihr Futter nicht schnell genug zu sich nehmen können. Sonst machen die eher einen lahmen Eindruck.

  • Patsch Patsch sagt:

    Mist…zu spät.
    Ich wollte gerade den Countdown einläuten…..3…..2……1…….uuuuuuund: Auftritt Jane mit dem Tipp: RU. 😀 :hurra:

    Tja, man kann mir viel vorwerfen, aber keine Lahmarschigkeit.

    😀 zuuu schön. Nach nur zwei Minuten! Ährlisch :resp: !

    Wobei dieser Tipp hier ja nun wirklich massivst berechtigt ist.

  • Avatar JAusten sagt:

    Finde ich auch, oder einfach auf der Weide lassen, gefällt dem Pony bestimmt am besten.

  • Avatar Patrizia sagt:

    Der Tipp ist ja fast immer berechtigt. Aber die meisten Fragesteller wollen den eigentlich nicht hören, sondern erstmal n bisschen quatschen. Das ist ok, ging mir auch schon manches mal so. 😉

  • Patsch Patsch sagt:

    Oder wenn der TE wirklich an dem Haffel liegt, halt mal bewegen und NICHT im Netz rumhängen und immer dieselben fragen stellen, sondern schauen wo es einen Reitstall mit Reitunterricht gibt. Erst mal reiten lernen, paar kompetente Leute kennen lernen und DANN einschätzen was für den Haffel das Beste ist.

    Im Zweifel gleich die andere RB, die mit dem Sattel :rolleyes: , mitschleifen.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Sie nimmt auch super ungern das Gebiss an.

    Das sehe ich bei vielen Pferden. Die Pferde wissen was dann kommt und sagt dir das was? Sie freut sich nicht. Also ist ihr reiten unangenehm. Entweder, weil (sorry) du schlecht obenauf sitzt oder weil ihr etwas weh tun könnte.

    Aufsteigen kann ich auch nicht wirklich gut, sie läuft immer zur Seite
    oder nach vorne uns zurück.

    Könnte mit o. a. Gründen zusammenhängen. Ansonsten nimm dir jemanden und mit Leckerchen das STehenbleiben üben.

    manchmal habe ich
    das Gefühl sie will mich nur ärgern…

    Neeeee, das ist Menschendenken. Das machen Pferde nicht. Genauso wenig, wie sie einen „verarschen“ wollen.

    Allerdings vom Hof weg ist es auch schwierig, sie will immer Umdrehen,

    Gehst du immer alleine? Reite doch mal mit jemand anderem aus …

  • Avatar jengels sagt:

    Die mit dem Sattel hat nur immoment keine Zeit oder die gibt es nicht mehr ich weiß es auch nicht…
    Ich habe letzens am Stall auf sie 3 Stunden lang gewartet und sie kam nicht ich glaube sie hat selber keinen Spaß mehr an diesem Pferd.
    Reiten kann ich und komme auch mit anderen Pferden super klar … nur eben nicht mit diesem 😉 und das ist mein Problem.
    Reitunterricht hatte ich gestern, aber die RL sagt immer nur durchsetzten Absätze runter. Was ich dann auch alles mache aber es bringt nichts, denn ich setze mich immer durch (sonst würde das Pferd nicht einmal den Hof verlassen) dann hat sich die RL selbst mal draufgesetzt und die Stute ist anfangs nur nach hinten gegangen oder ist stehen geblieben danach konnte sie eine Runde gehen aber ist dann halb schweiß gebadet abgestiegen …
    Vom Boden aus habe ich mit ihr in den letzten 2 Wochen gearbeitet,ich habe sie longiert sie lässt sich mit der Stimmer super anhalten und in den nächsten Gang leiten und bleibt auch auf Kommando stehn kommt zu mir und läuft mir sogar ohne Strick in Schritt und Trab hinterher. Ich denke Vertrauen hat sie.
    Nur da ist halt die sache mit dem Ausreiten 😉

  • Avatar jengels sagt:

    mit anderen Ausreiten oder auch nur das mich jemand mit dem Fahrrad begleitet klappt super, nur alleine halt nicht.
    Wenn sie angebunden ist kann ich gut aufsteigen ich ruckele dann immer ein bisschen am Sattel rum, damit sie gut und fest steht und es nicht damit zusammenhängt , dass sie wegläuft.
    Klappt nur nicht wenn sie frei steht. und schon garnicht im Gelände oder nur auserhalb vom Hof..

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wenn sie angebunden ist kann ich gut aufsteigen

    :doh: Deshalb sollst du es ja auch üben.

  • Patsch Patsch sagt:

    Hmm ich dachte die andere RB hat den Sattel? Wie habt ihr das dann mit dem RU gemacht?

    Und ganz ehrlich, auch wenn du es nicht hören willst, nur weil das Tier dir hinterherläuft, heißt das noch lange nicht dass sie auch Vertrauen hat. Gut möglich, dass die Stute einfach nur auf die knisternde Leckerlitüte in deiner Tasche trainiert ist. Hat aber nichts mit echtem Vertrauen zu tun….

    Um das Problem wirklich zu beurteilen müsste man das Pferd in der Situation sehen, das geht schlecht übers Netz. Und wenn deine RL scheißgebadet von dem Tier rutscht ist sie ja möglicherweise nicht die Richtige.

  • Avatar jengels sagt:

    Wenn sie angebunden ist kann ich gut aufsteigen

    :doh: Deshalb sollst du es ja auch üben.

    Ich über es ja schon 😉 Aber wenn ich nur den Strick abmache und sie an der gleichen stelle stehen lasse dreht sie um und will weglaufen, wenn auch nicht im galopp oder trab und aus angst aber doch im Strammen schritt.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Und wie übst du?

  • Avatar jengels sagt:

    Ne ich habe die Trense sie den Sattel aber egaaaaaal das Thema hatten wir ja schon 😉
    Ja ich denke ich sollte mich nach einer anderen RL umsuchen!!
    Klar geht es über das Netz echt schlecht aber ich dachte vllt bekomme ich ein bisschen anregungen!
    Leckerlis gibts immoment garnicht mehr, nur wenn ich das aufsteigen übe ein oder 2 mal was, denn sie wird noch viiiel hibbeliger wenn sie welche bekommt.
    Wenn sie mir hinterherläuft dann immer mit gesenktem Kopf total enspannt und ruhig.

  • Avatar jengels sagt:

    Und wie übst du?

    Ich mache sie an der Anbindestelle ersteinmal kurz fest. Dann ruckele ich ein bisschen am sattel rum, damit sie fest steht und nicht aus dem gleichgewicht kommt. Dann stelle ich mich in den Steigbügel und lehne mein Gewicht etwas drauf dann wieder von vorne etwa 2 – 3 mal bis sie ruhig wird. Dann setze ich mich irgendwann ganz in den Sattel und steige wieder ab. Das mache ich immer weiter und achte darauf was sie mit den Ohren macht und bis sie sich entspannt. Dann mache ich den Strick immer länger so das sie mehr Spielraum hat und wiederhole alles wieder. Funktioniert auch meistens super .. bis ich sie dann los mache… Und wenn ich sie draußen festmache also von da wo ich immer losreite hibbelt sie nur noch rum und ich kann nicht normal hinter ihr stehen ohne das sie sich dreht.

  • gitana gitana sagt:

    scheißgebadet …

    … zu sein, stelle ich mir ziemlich unangenehm vor … :look:

  • Avatar Freizeitreiter sagt:

    Und was erwartest Du für Tipps ? Wäre es nicht einfach besser, dem Pferd seinen „Willen“ zu lassen, sprich Du nimmst es als Pflegepony und betüttelst es, gehst mal mit ihm Spazieren und suchst Dir woanders ein Pferd, auf dem Du lernen kannst? Das Ganze hat kein Anfang und kein Ende, so scheint es mir zumindest. Es sind alles mehr oder weniger kleine Problemchen, die man normalerweise auch gut in den Griff bekommen könnte. Mit einem genauen Plan, viel Zeit und Durchhaltevermögen und einem guten Trainer (der Dich und das Pferd möglichst mehrmals wöchentlich betreuen sollte). Es scheint einfach, als seist Du überfordert. Denn es kommen immer ähnliche Fragen mit ähnlichen Problemen. Da ist Frust doch vorprogrammiert (und zwar von beiden Seiten). Hat das so Sinn? :nix:
    MfG

  • Patsch Patsch sagt:

    scheißgebadet …

    … zu sein, stelle ich mir ziemlich unangenehm vor … :look:

    *hüstel* Nun ja stelle ich mir auch unangenehm vor… :S

  • Avatar Jasmin sagt:

    hm, seit wann hat denn jetzt die andere rb den sattel? und wieso, wenn sie eh nicht kommt.
    also entweder solltest du dir ein anderes pferd zum reiten suchen, wo die gegebenheiten besser sind, oder du steckst jetzt viel geld und arbeit rein (passt der sattel oder drückt er evtl, sind die zähne in ordnung, da muss bei fast jedem pferd regelmässig was gemacht werden, sostige schmerzen ausgeschlossen, ein ordentlicher rl muss her…).
    entweder ist das tierchen zu schlau und findet die zeit auf der wiese einfach besser, oder da zwickt was.

  • Avatar Porthago sagt:

    Bitte mäßige dich im ton…. (admin2)

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Ich mache sie an der Anbindestelle ersteinmal kurz fest. Dann ruckele ich ein bisschen am sattel rum, damit sie fest steht und nicht aus dem gleichgewicht kommt. Dann stelle ich mich in den Steigbügel und lehne mein Gewicht etwas drauf dann wieder von vorne etwa 2 – 3 mal bis sie ruhig wird. Dann setze ich mich irgendwann ganz in den Sattel und steige wieder ab. Das mache ich immer weiter und achte darauf was sie mit den Ohren macht und bis sie sich entspannt. Dann mache ich den Strick immer länger so das sie mehr Spielraum hat und wiederhole alles wieder. Funktioniert auch meistens super .. bis ich sie dann los mache…

    Nun, das Pferd ist ja nicht doof…
    Es weiß doch ganz genau, solange der Strock dran ist kommt es nicht weg und kaum machst du ihn ab, verschwindet dein Pferd.
    Es bringt also überhaupt nichts, sie immer wieder erst anzubinden beim aufsteigen, weil sie GENAU weiß, dass früher oder später der Strick ab kommt und sie dann ihre Chance nutzt zu gehen.

    Du musst das aufsteigen so üben, wie du es auch „normalerweise“ machen willst, sprich NICHT anbinden, sondern mit Konsequenz IMMER wieder versuchen aufzusteigen und macht sie auch nur einen Schritt, wieder runter und von vorne. Bis dein Pferd irgendwann versteht, dass es nichts nutzt und Belohnen wenn sie es gut macht!

    Aber auch ich wundere mich etwas darüber, dass der Sattel nun der anderen RB gehört. Suchtest du nicht ein Gebiss und sagtest dort, dir gehöre der Sattel?

    Und ganz ehrlich, was erwartest du von einem Pferd was 10 Jahre nur auf der Weide stand? Auch wenn da jetzt schon länger mit „gearbeitet“ wird.

  • casper109 casper109 sagt:

    Es bringt also überhaupt nichts, sie immer wieder erst anzubinden beim aufsteigen, weil sie GENAU weiß, dass früher oder später der Strick ab kommt und sie dann ihre Chance nutzt zu gehen.

    Ich finde es sogar gefährlich sich auf ein angebundenes Pferd zu begeben, wenn sie da mal in Aufruhr gerät möchte ich nicht draufsitzen :huh:

  • Avatar JAusten sagt:

    Hmm ich dachte die andere RB hat den Sattel? Wie habt ihr das dann mit dem RU gemacht?

    Und ganz ehrlich, auch wenn du es nicht hören willst, nur weil das Tier dir hinterherläuft, heißt das noch lange nicht dass sie auch Vertrauen hat. Gut möglich, dass die Stute einfach nur auf die knisternde Leckerlitüte in deiner Tasche trainiert ist. Hat aber nichts mit echtem Vertrauen zu tun….

    Um das Problem wirklich zu beurteilen müsste man das Pferd in der Situation sehen, das geht schlecht übers Netz. Und wenn deine RL scheißgebadet von dem Tier rutscht ist sie ja möglicherweise nicht die Richtige.

    Der Gaul läuft wahrscheinlich deshalb hinterher, weil er allein gehalten wird.

  • Patsch Patsch sagt:

    Der Gaul läuft wahrscheinlich deshalb hinterher, weil er allein gehalten wird.

    *grusel* Kommt bei mir in der Gegend leider wirklich sehr sehr häufig vor, dass man eins allein auf einer Wiese oder schlimmer noch einem Sandpaddock stehen sieht. Ich hoffe ja für die Stute, dass ihr wenigstens das erspart bleibt.

  • Avatar Ennah2 sagt:

    Reiten kann ich

    Aha *hüstel* :wacko: . Mädel, ich hab vor 45 Jahren angefangen zu reiten, und ich werde mich hüten, jemals zu behaupten, dass ich reiten kann !
    Selbstüberschätzung ist in Reiterkreisen leider ein weitverbreitetes Übel :thumbdown: .

  • Avatar JAusten sagt:

    Dafür sind die meisten Reiter bzgl. „Selbstüberschätzung“ am allerbesten.

  • Avatar Porthago sagt:

    das problem an der ganzen sache ist wahrscheinlich eher, dass sie garkein problem hat. :hurra:

  • Avatar JAusten sagt:

    …und Langeweile in den Ferien. Die neue Wendy kommt wahrscheinlich auch nicht nicht.

  • Patsch Patsch sagt:

    Jupp. Vielleicht ist die Stute ja ein echtes Gemütstier, nur das Mädel ist so nervös, dass selbst dieses Pferd irgendwann mal die Faxen dicke hat. Wenn ich so lese: rumruckeln am Sattel, angebunden aufsteigen und so Späße, wird mir ja ganz anders.

  • Avatar Porthago sagt:

    wie ich schon schrebn im letzten thread von ihr ing es ums gebiss, da die stute durchgehen würde…jetzt ist sie brav :kowa:

  • gitana gitana sagt:

    IMMER wieder versuchen aufzusteigen und macht sie auch nur einen Schritt, wieder runter und von vorne.

    Würde man damit einem Pferd aber theoretisch so nicht erst beibringen, daß es nur loslaufen braucht, damit der Reiter wieder runter geht? :denk: Während es im Falles des tatsächlichen Stehenbleibens dafür „bestraft“ wird, daß der Reiter tatsächlich aufsteigt? :nix:

    Ich würde wohl versuchen, irgendwie wie auch immer hochzukommen, evtl. auch einen Zügel so kurz, daß sich das Pferd höchstens drehen kann, und dann, wenn ich oben bin, halten und Keks einwerfen. Oder halt mit Helfer … :rolleyes:

    Das mit dem Aufsteigen auf das angebundene Pferd habe ich auch schon in bisher 3 Fällen gemacht, bei einem jungen, was das aufsteigen noch gar nicht kannte, und bei 2 „versauten“, die nicht um´s Verrecken stehen geblieben bzw. sogar durchgestartet sind, wenn man es „normal“ versucht hat. Ich weiß, es ist umstritten und wir haben hier irgendwo auch schon mal drüber diskutiert, aber ich hatte keine andere Möglichkeit, habe es sehr umsichtig gemacht und der Erfolg war in allen 3 Fällen optimal :thumbsup:

    Das nun mal einfach grundsätzlich und ungeachtet der „Probleme“ von jengels … :rolleyes:

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Ich hab mich da etwas missverständlich ausgedrückt.
    Ich meinte, wenn man aufsteigen will (aber ja noch nicht sitzt, evtl. Fuß im Bügel) und das Pferd dann los läuft, wieder hinstellen bzw. Pferd klar machen, dass es stehen bleiben soll (mal n Klaps und lautes STEH) und wieder anfangen.
    Ich denke so wird es auf Dauer wohl einsehen das rumhampeln nix bringt.

    Sehr wohl bringt aber stehen bleiben ein Lob und Leckerli 😉

  • Avatar kitiara sagt:

    Mein alter Pflegeschimmel hatte als ich mit ihm anfing auch immer Rennstart drin. Und der war 17. Angefangen hab ich ihn im Stall in ne Ecke zu stellen und bin da aufgestiegen. Irgendwann hat er es geschnallt und ich konnte ihn zum Schluß an die Aufsteighilfe stellen und er hat gestanden. Ist erst los als ich das Kommando gab. Da war allerdings viel Konsequenz und Durchhaltevermögen gefragt, hat gut ein Jahr gedauert.

  • Avatar Freizeitreiter sagt:

    Die Stute, die ich momentan u.a reite, zickte auch beim Aufsteigen. Stehen bleiben war nicht. Das Ganze hatte eher die Note eines fliegenden Starts
    (und das ist nicht ungefährlich. Einmal habe ich mir einen schönen Blauen eingeholt, als ich an einem Vordach hängen blieb – eine Hälfte des Körpers halb auf dem Pferd, die andere am Dach). :thumbdown:

    Erst hatten wir einen „Deal“: Sie darf grasen, ich steige auf. Blöd nur, wenn dann einmal kein Gras in der Nähe ist (Reitplatz). Auf Dauer also keine Lösung. :irre:

    Zweiter Versuch: Mit einem Helfer hat es dann funktioniert.
    Da bei ihr noch mehrere Problemchen dazukamen (Kleber), kam anfangs ohnehin eine Begleitperson mit. Helfer deswegen, denn sie hatte schnell heraus, dass es auch noch einen Rückwärtsgang gibt. :nase:
    Helfer hat in die Zügel gegriffen, gegen gehalten und konnte Zurückweichen verhindern. Stand sie still, gab es von oben ein Leckerchen.

    Mittlerweile ist das zu unserem Ritual geworden. Aufsteigen, Still stehen, Leckerchen, Abkauen, Entspannen, Los gehts! Dank Bodenarbeit kann ich sie mittels Gerte mittlerweile so parken, wie ich es gerne hätte – und wir genießen die Ausritte nun auch alleine. :hurra:

    Mein „Seelenheil“ holte ich in der Zeit übrigens beim Wallach. Der steht wie eine Eins.

    Wichtig ist eben auch hier Konsequenz. Sprich: Auch wenn es einmal schnell gehen muss, nicht gleich den Gang einlegen.
    :ja:

    MfG

  • casper109 casper109 sagt:

    Mein Großer ist auch immer schon los sobald ich aufgestiegen bin, wir haben das mit Leckerli hinbekommen. Stehen bleiben = Leckerli.

    Mein früheres Pflegepferd ist immer gleich angetrabt sobald gewicht in den Steigbügel kam. Ich war da noch jung und schnell und habe das hinbekommen, leider konnte ich sie dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen und so kamen wir auch nicht zum stehen bleiben üben.

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